Die Kirche des Allmächtigen Gottes App

Höre Gottes Stimme und begrüße die Wiederkehr des Herrn Jesus!

Alle Wahrheitssuchenden sind herzlich dazu eingeladen uns zu kontaktieren

Zeugnisse des Christus der letzten Tage

Volltöne

Themen

Schriftart

Schriftgröße

Zeilenabstand

Seitenbreite

0 Suchergebnisse

Keine Ergebnisse gefunden.

Frage 12: Die meisten Leute in der religiösen Welt glauben, dass, als der Herr Jesus am Kreuz sagte „Es ist vollbracht“, dies ein Beweis sei, dass Gottes Werk der Errettung schon komplett vollbracht ist. Ihr bekundet dennoch, dass der Herr im Fleische wiedergekommen ist, um die Wahrheit auszusprechen und um das Werk des Gerichts auszuführen, anfangend mit dem Haus Gottes, um die Menschen völlig zu erretten. Wie also sollte man Gottes Arbeit, die Menschheit zu retten, genau verstehen? Wir sind uns über diesen Aspekt der Wahrheit im Unklaren, also bitte teilt gemeinschaftlichen Austausch darüber mit uns.

Antwort:

Die meisten Menschen in der religiösen Welt denken: Als der Herr Jesus gekreuzigt wurde und sagte, bevor Er verschied „Es ist vollbracht“, bewies dies, dass Gottes Heilswerk vollkommen vollendet war und es kein Wirken mehr geben würde. Wenn sie also hören, dass Gott in den letzten Tagen ein neues Stadium des Werkes verrichtet, leugnen viele Menschen es absolut. Sie meinen, es ist eine unmögliche Sache. Nun, wenn es darauf hinausläuft, was ist die Wahrheit der Angelegenheit? Als der Herr Jesus gekreuzigt wurde, repräsentierte es, dass Gottes Werk, die Menschheit zu retten, vollständig „erledigt” war, oder nicht? Bedeutet, dass der Herr sagte: „Es ist vollbracht“, dass das ganze Werk des Herrn der Erlösung der Menschheit vollbracht wurde, oder bedeutete es, dass das ganze Werk Gottes zur Errettung der Menschheit vollbracht wurde?

Stellen wir uns vor: Wenn, dass der Herr Jesus am Kreuz sagte: „Es ist vollbracht“, bedeutete, dass das ganze Werk Gottes der Errettung der Menschheit vollendet sei, könnte Gott uns dann noch das spätere Heilswerk prophezeien? Gewiss nicht! In diesem Punkt müssen sich alle Brüder und Schwestern einig sein. Und es ist bekannt, dass alle Prophezeiungen im Buch der Offenbarung von Gottes Heilswerk in den letzten Tagen handeln, wie in der Offenbarung Kapitel 1, Verse 1 bis 3, die lauten: „Dies ist die Offenbarung Jesu Christi, die ihm Gott gegeben hat, seinen Knechten zu zeigen, was in der Kürze geschehen soll; und er hat sie gedeutet und gesandt durch seinen Engel zu seinem Knecht Johannes, der bezeugt hat das Wort Gottes und das Zeugnis von Jesu Christo, was er gesehen hat. Selig ist, der da liest und die da hören die Worte der Weissagung und behalten, was darin geschrieben ist; denn die Zeit ist nahe.“ Im Buch der Offenbarung offenbarte Jesus Christus dem Johannes Dinge, die bald geschehen würden, und ließ ihn diese Dinge aufzeichnen, damit wir glauben könnten. Offenbarung Kapitel 14, Verse 6 und 7 zeichnen auch konkret Dinge auf, die Gott in den letzten Tagen tun würde: „Und ich sah einen Engel fliegen mitten durch den Himmel, der hatte ein ewiges Evangelium zu verkündigen denen, die auf Erden wohnen, und allen Heiden und Geschlechtern und Sprachen und Völkern, und sprach mit großer Stimme: Fürchtet Gott und gebet ihm die Ehre; denn die Zeit seines Gerichts ist gekommen! Und betet an den, der gemacht hat Himmel und Erde und Meer und Wasserbrunnen.“ Und als Er auf Erden war, prophezeite auch der Herr Jesus Selbst: „Ich habe euch noch viel zu sagen; aber ihr könnt es jetzt nicht tragen. Wenn aber jener, der Geist der Wahrheit, kommen wird, der wird euch in alle Wahrheit leiten. Denn er wird nicht von sich selber reden; sondern was er hören wird, das wird er reden, und was zukünftig ist, wird er euch verkünden“ (Joh 16,12-13). Aus diesen Prophezeiungen wissen wir, dass Gott in den letzten Tagen noch Heilswerk zu tun hat; das heißt, in den letzten Tagen wird Gott das Werk des Gerichts verrichten und der Geist der Wahrheit wird uns in alle Wahrheit führen. So können wir schließen: Das Werk des Gekreuzigtwerdens des Herrn Jesus war nicht das Ende von Gottes Heilswerk, und dass der Herr Jesus am Kreuz sagte: „Es ist vollbracht“, bedeutete einfach, dass Seine Kreuzigung das Werk der Erlösung der Menschheit erfüllte; es bedeutete nicht, dass Gottes ganzes Werk, die Menschheit zu retten, abgeschlossen war.

Wir alle wissen, seit die Menschheit von Satan verdorben wurde, verrichtet Gott das Werk, die Menschheit zu retten. Er wird den Menschen aus Satans Domäne retten und dem Menschen seine ursprüngliche Heiligkeit wiedererlangen lassen. Er wird Satan ganz und gar besiegen, Satans Schicksal besiegeln. Wenn der Mensch vollständig von Satans Einfluss befreit, von der Knechtschaft der Sünde befreit und von Gott gesäubert ist, dann wird Gottes Führungswerk vollständig abgeschlossen sein und Gott und der Mensch werden zusammen in die Ruhe eintreten.

Gott wird dieses Werk in Stadien nach den Entwicklungsbedürfnissen der Menschheit vollbringen, in Stufen und nach Seinem Plan, sicherlich nicht blindlings oder leichtsinnig. Gott unterscheidet Zeitalter und Stadien bei der Vollendung Seines gesamten Führungswerkes der Errettung der Menschheit. Zuerst legte Gott das Gesetz durch Mose dar und verlangte vom Menschen, das Gesetz zu befolgen, damit der Mensch wusste, wie er auf Erden leben sollte, und gleichzeitig zeigte Er dem Menschen, was Sünde ist. Dann eröffnete Gott, den Bedürfnissen der Menschheit entsprechend, das Zeitalter der Gnade und wurde Fleisch, um das Werk persönlich zu verrichten, die Kranken zu heilen und Dämonen auszutreiben, dem Menschen unendliche Gnade zu schenken, und wurde schließlich für den Menschen gekreuzigt, mit Seinem heiligen Fleisch als Sündopfer, um den Menschen aus der Sünde zu erlösen. Der Mensch braucht nur an den Herrn zu glauben, dem Herrn Sünde zu bekennen, damit ihm seine Sünde vergeben werde. Doch obwohl wir die Errettung des Herrn Jesus empfangen haben und unsere Sünden vergeben worden sind, existiert unsere sündige Natur immer noch; wir leben ein zyklisches Leben des Sündigens am Tage, des Bekennens in der Nacht, ohne eine Möglichkeit, die Fesseln der Sünde abzuwerfen, gleichwie Paulus sagte: „Wollen habe ich wohl, aber vollbringen das Gute finde ich nicht“ (Röm 7,18). Wenn selbst Paulus so war, was können dann wir heute tun? Außerdem heißt es in der Bibel: „Jaget nach dem Frieden gegen jedermann und der Heiligung, ohne welche wird niemand den HERRN sehen“ (Hebr 12,14). Wenn dies der Fall ist, wer von uns kann dann den Herrn sehen? Wir alle wissen, dass es in der Bibel steht: „Euch, die ihr aus Gottes Macht durch den Glauben bewahrt werdet zur Seligkeit, die bereitet ist, daß sie offenbar werde zu der letzten Zeit“ (1 Petr 1,5). „Also ist auch Christus einmal geopfert, wegzunehmen vieler Sünden; zum andernmal wird er ohne Sünde erscheinen denen, die auf ihn warten, zur Seligkeit“ (Hebr 9,28). Aus diesen Versen können wir sehen: Petrus sagte, dass eine Rettung verbleibt, die in den letzten Tagen offenbart werden muss, und auch Hebräer sagt deutlich, dass Christus ein zweites Mal erscheinen wird, um uns zu retten, und uns ermöglicht, heilig genug zu sein, um das Antlitz des Herrn zu sehen. Dies zeigt, dass die Worte des Herrn Jesus: „Es ist vollbracht“, nur bedeuteten, dass Sein Werk des Gekreuzigtwerdens, um die Menschheit zu erlösen, abgeschlossen war, nicht, dass das ganze Heilswerk Gottes abgeschlossen war. So sehen wir, dass Gottes Werk, die ganze Menschheit zu retten, noch nicht vollbracht ist. Es ist immer noch nötig, dass Gott zu einem Stadium des Werkes kommt, die uns ganz und gar säubert und verändert; andernfalls sind wir unwürdig, das Antlitz des Herrn zu sehen.

Der Allmächtige Gott sagt: „Für den Menschen hat Gottes Kreuzigung die Arbeit der Menschwerdung Gottes abgeschlossen, die gesamte Menschheit erlöst und Ihm erlaubt, den Schlüssel zum Hades in Besitz zu nehmen. Jeder denkt, dass Gottes Arbeit völlig abgeschlossen worden ist. Für Gott, ist in Wirklichkeit nur ein kleiner Teil Seiner Arbeit durchgeführt worden. Er hat die Menschheit nur erlöst; Er hat die Menschheit nicht erobert, geschweige denn die Hässlichkeit des Satans im Menschen verändert. Darum sagt Gott ‚Obwohl Meine Menschwerdung durch die Qual des Todes ging, war das nicht das ganze Ziel Meiner Menschwerdung. Jesus ist Mein geliebter Sohn und wurde für Mich ans Kreuz genagelt, jedoch hat Er Meine Arbeit nicht voll und ganz beendet. Er tat nur einen Teil von ihr‘“ (aus „Arbeit und Eintritt (6)“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“).

Obwohl der Mensch von seinen Sünden erlöst wurde, und sie ihm vergeben wurden, wird dies nur folgendermaßen erachtet: Gott kann sich an die Verfehlungen des Menschen nicht erinnern und behandelt den Menschen nicht seinen Verfehlungen entsprechend. Wenn der Mensch jedoch im Fleisch lebt und nicht von seinen Sünden befreit worden ist, so kann er nur weiterhin sündigen und endlos die verdorbene, satanische Disposition enthüllen. So ist das Leben, das der Mensch führt: Ein endloser Kreislauf von Sünde und Vergebung. Die meisten Menschen sündigen am Tag, nur um dann am Abend zu beichten. Auch wenn das Sühneopfer auf ewig für den Menschen wirksam ist, könnte es den Menschen nicht von der Sünde zu retten. Nur die Hälfte der Arbeit der Erlösung ist vervollständigt worden …“ (aus „Das Geheimnis der Menschwerdung (4)“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“).

Du weißt nur, dass Jesus in den letzten Tagen herabkommen wird, aber wie genau wird Er herabkommen? Ein Sünder wie du, der gerade einmal erlöst und nicht verändert wurde oder von Gott vervollkommnet ist, könntest du nach dem Herzen Gottes sein? Du bist für dich weiterhin dein altes Selbst. Es ist wahr, dass du von Jesus gerettet wurdest und wegen der Errettung Gottes nicht als Sünder erachtet wirst, aber das beweist nicht, dass du nicht sündhaft und nicht unrein bist. Wie kannst du heilig sein, wenn du dich nicht verändert hast? Innerlich bist du mit Unreinheit befallen, bist egoistisch und gemein, doch du wünschst immer noch, mit Jesus herabzukommen – Du solltest so glücklich sein! In deinem Glauben an Gott hast du einen wichtigen Schritt versäumt: du bist gerade einmal erlöst worden, aber hast dich nicht verändert. Damit du nach dem Herzen Gottes sein kannst, muss Gott persönlich die Arbeit durchführen, dich zu reinigen und zu verändern. Wenn du nur erlöst bist, wirst du nicht in der Lage sein, Heiligkeit zu erlangen. Auf diese Weise wirst du nicht qualifiziert sein, an den guten Segnungen Gottes Anteil zu haben, denn du hast einen Schritt in der Arbeit Gottes der Führung des Menschen ausgelassen, der der wesentliche Schritt der Veränderung und der Vervollkommnung ist. Und so bist du, ein Sünder, der gerade eben erlöst wurde, nicht in der Lage, Gottes Erbe unmittelbar zu erben“ (aus „Bezüglich Benennungen und Identität“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“).

Wie kann man uns also dazu bringen, aufzuhören zu sündigen, unsere sündige Natur gänzlich abzulegen und geheiligt zu werden, damit wir Gottes Antlitz sehen können? Heute haben uns die Worte des Lebens, die Gott in Seiner zweiten Menschwerdung ausgedrückt hat, den Weg zur vollständigen Errettung gezeigt: „Die Sünden des Menschen wurden durch Gottes Arbeit der Kreuzigung vergeben, aber der Mensch lebte weiterhin in der alten, verdorbenen, satanischen Disposition. Der Mensch muss schlechthin völlig aus der verdorbenen, satanischen Disposition errettet werden, damit die sündhafte Natur des Menschen komplett vertrieben werden kann und nie mehr auftritt. Auf diese Weise kann die Disposition des Menschen geändert werden. Dies setzt voraus, dass der Mensch den Weg der Entwicklung des Lebens, den Lebensweg und die Art und Weise, auf die seine Disposition verändert wird, versteht. Es ist auch notwendig, dass der Mensch in Übereinstimmung mit diesem Weg handelt, damit die Disposition des Menschen schrittweise geändert werden kann; damit er unter dem Leuchten des Lichts leben, alle Dinge im Einklang mit Gottes Willen tun, die verdorbene, satanische Disposition verwerfen und aus Satans Einfluss der Dunkelheit, ausbrechen kann. Dadurch wird er völlig frei von Sünde in Erscheinung treten. Nur dann wird der Mensch die vollständige Erlösung empfangen. Als Jesus Seine Arbeit tat, war das Wissen des Menschen über Ihn noch vage und unklar. Der Mensch glaubte stets, dass Er der Sohn Davids war und erklärte Ihn zu einem großen Propheten und dem wohlwollenden Herrn, der die Sünden des Menschen einlöste. Einige wurden anhand ihres Glaubens allein dadurch geheilt, indem sie einen Zipfel Seiner Kleidung berührten. Die Blinden konnten sehen und sogar die Toten konnten zum Leben erweckt werden. Trotzdem konnte der Mensch die verdorbene, satanische Disposition, die tief in ihm verwurzelt lag, weder entdecken, noch konnte er sie verwerfen. Der Mensch empfing viel Gnade, wie den Frieden und die Freuden des Fleisches, den Segen für die ganze Familie, dank des Glaubens eines Einzelnen, die Heilung von Krankheiten, und so weiter. Das Übrige waren die guten Taten des Menschen und seine fromme Erscheinung. Wenn der Mensch auf einer solchen Grundlage lebte, dann wurde er für einen guten Gläubigen gehalten. Nur solche Gläubigen konnten nach dem Tod den Himmel betreten, was bedeutet, dass sie gerettet wurden. Jedoch verstanden sie zu ihren Lebenszeiten den Lebensweg ganz und gar nicht. Sie begingen nur Sünden und beichteten sie dann in einem ständigen Kreislauf, ohne einen Weg, der auf eine veränderte Disposition abzielte. So war die Beschaffenheit des Menschen während des Zeitalters der Gnade. Hat der Mensch die volle Erlösung empfangen? Nein! Nach Vollendung dieser Phase besteht deshalb noch die Arbeit des Urteils und der Züchtigung. Diese Phase reinigt den Menschen durch das Wort, damit der Mensch einen Weg hat, dem er folgen kann. Diese Phase wäre nicht erfolgreich oder bedeutsam, wenn sie mit der Austreibung von Dämonen fortfahren würde, denn die sündhafte Natur des Menschen würde nicht verworfen werden und der Mensch würde bei der Vergebung der Sünden stehen bleiben. Durch das Sühneopfer wurden dem Menschen seine Sünden vergeben, denn die Arbeit der Kreuzigung hat bereits geendet und Gott hat über Satan gesiegt. Die verdorbene Disposition des Menschen jedoch, verweilt noch immer in seinem Inneren und der Mensch kann noch immer sündigen und sich Gott widersetzen. Gott hat die Menschheit nicht erlangt. Deshalb benutzt Gott in dieser Arbeitsphase das Wort, um die verdorbene Disposition des Menschen zu enthüllen und verlangt vom Menschen dem rechten Weg folgend zu praktizieren. Diese Phase ist bedeutungsvoller als die vorhergehende und auch erfolgreicher, denn jetzt ist es das Wort, das das Leben des Menschen unmittelbar versorgt und es der Disposition des Menschen ermöglicht, vollkommen erneuert zu werden; es ist eine gründlichere Arbeitsphase. Darum hat die Menschwerdung der Endzeit die Bedeutung der Menschwerdung Gottes vervollständigt und den Führungsplan Gottes für die Erlösung des Menschen komplett abgeschlossen“ (aus „Das Geheimnis der Menschwerdung (4)“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“).

Demzufolge kann der Mensch nicht gänzlich von Seinen Sünden durch Heilung von Krankheit und Austreibung von Dämonen gerettet werden und kann durch die Manifestation von Zeichen und Wundern nicht gänzlich vollkommen gemacht werden. Die Macht zu heilen und Dämonen auszutreiben kann dem Menschen nur Gnade verleihen, doch das Fleisch des Menschen gehört noch immer Satan und die verdorbene, satanische Disposition verweilt weiterhin im Menschen. In anderen Worten, gehört das, was noch nicht gereinigt wurde, noch immer der Sünde und dem Schmutz an. Erst wenn der Mensch durch Worte gereinigt worden ist, kann er von Gott gewonnen und geheiligt werden. Wenn nur die Dämonen aus dem Inneren des Menschen ausgetrieben werden und er erlöst wird, so wird er lediglich den Händen Satans entzogen und zu Gott zurück gebracht. Allerdings wurde er nicht von Gott gereinigt oder geändert und er bleibt verdorben. Im Menschen besteht noch immer Schmutz, Widerstand und Aufsässigkeit; der Mensch ist nur durch die Erlösung zu Gott zurückgekehrt, aber der Mensch hat kein Wissen über Ihn und widersetzt sich Gott und betrügt Ihn auch weiterhin. Bevor der Mensch erlöst wurde, war bereits viel von Satans Gift in ihn gepflanzt worden. Nach tausenden von Jahren unter der Verdorbenheit Satans wohnt dem Menschen eine Natur inne, die sich Gott widersetzt. Deshalb handelt es sich um nichts weiter als Erlösung, wenn der Mensch erlöst worden ist, wobei der Mensch zu einem hohen Preis gekauft wird, jedoch die vergiftete Natur in ihm nicht ausgelöscht worden ist. Ein Mensch, der so verunreinigt ist, muss sich einer Veränderung unterziehen, bevor er würdig ist, Gott zu dienen. Durch diese Arbeit des Urteils und der Züchtigung wird der Mensch die ihm innewohnende schmutzige und verdorbene Substanz voll und ganz in Erfahrung bringen und er wird dazu fähig sein, sich vollkommen zu ändern und rein werden. Nur auf diese Weise kann der Mensch würdig sein, vor den Thron Gottes zurückzukehren. Die ganze Arbeit, die heute getan wird, dient dazu, dass der Mensch gereinigt und geändert werden kann. Sowohl durch Urteil und Züchtigung des Wortes, als auch durch Verfeinerung kann der Mensch seine Verdorbenheit verwerfen und rein gemacht werden. Anstatt diese Arbeitsphase als eine der Erlösung zu erachten, wäre es richtiger zu sagen, dass es die Arbeit der Reinigung ist. Tatsächlich ist diese Phase sowohl eine Phase der Eroberung, als auch die zweite Phase der Erlösung“ (aus „Das Geheimnis der Menschwerdung (4)“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“). Aus den Worten des Allmächtigen Gottes sehen wir, das Erlösungswerk des Herrn Jesus vergab nur die Sünden des Menschen, aber vergab nicht die verdorbene Gesinnung des Menschen. Im Menschen sind die durch Satan verdorbene Disposition und die sündige Natur immer noch vorhanden. Auf der Grundlage des Erlösungswerkes des Herrn Jesus verrichtet Gott also ein höheres, gründlicheres Stadium des Werkes, welches das Werk der Säuberung der Menschheit durch Worte ist. Gott wird durch das Urteil der Worte unsere korrupte Disposition ganz und gar beseitigen und uns vollständig von Gott gewinnen lassen. Dies wird das ganze Werk Gottes, die Menschheit zu erretten, beenden und Gottes gesamten Führungsplan beenden. Zu diesem Zeitpunkt wird das ganze Werk Gottes, die Menschheit zu erretten, abgeschlossen sein. So wie die Offenbarung sagt: „Und der auf dem Stuhl saß, sprach: Siehe, ich mache alles neu! Und er spricht zu mir: Schreibe; denn diese Worte sind wahrhaftig und gewiß! Und er sprach zu mir: Es ist geschehen. Ich bin das A und das O, der Anfang und das Ende. Ich will den Durstigen geben von dem Brunnen des lebendigen Wassers umsonst“ (Offb 21,5-6). Seht, wenn die verdorbene Disposition des Menschen gänzlich abgeworfen wird, um einen neuen Menschen hervorzubringen, dann ist Gottes Werk der Errettung der Menschheit wirklich vollbracht. Dieses Stadium des Werkes im letzten Zeitalter wird Worte verwenden, um die sündige Natur des Menschen zu richten, zu züchtigen und ganz und gar zu beseitigen. Nur durch dieses Stadium des Werkes kann der Mensch Heiligkeit erreichen und nicht mehr sündigen und sich so qualifizieren, Gottes Angesicht zu sehen und Seligkeit mit Gott zu genießen. Also ist die Annahme von Gottes Werk des Richtens und des Säuberns in den letzten Tagen der einzige Weg für uns, um vollkommene Errettung zu erlangen.

aus „Fragen und Antworten zum Zeugnis des Königreichevangeliums“

Nun gibt es einige Leute, die darauf hinweisen, dass das Letzte, was der Herr Jesus am Kreuz sagte, war: „Es ist vollbracht.“ Und dann sagen sie: „Als der Herr Jesus als Sündopfer diente, hat Er Gottes Werk der Errettung vollbracht. Uns sind unsere Sünden vergeben worden, weil wir an den Herrn Jesus glauben. Wir sind auch allein durch den Glauben gerechtfertigt worden und darum werden wir in das Königreich des Himmels eintreten können. Wir brauchen nur auf die Entrückung durch den Herrn warten.” Oder sie sagen: „Alles ist bereit, wir brauchen nur die Entrückung.” Kann das bestätigt werden? Nein, kann es nicht. Wir können lediglich bestätigen, dass unsere Sünden verziehen worden sind. Wie bestätigen wir das? Ganz gleich welche Art von Sünde du begehst, du brauchst nur zu beten und deine Sünde zu bekennen, und du wirst Freude und Friede spüren, und dein Geist wird von den Fesseln der Sünde befreit. Man fühlt sich befreit, wenn man keine Sünde hat! Daher können wir sagen, dass das Sündopfer gänzlich wahr ist und etwas, das alle Gläubigen an den Herrn Jesus aus ihren Erfahrungen her bestätigen können. Es ist jedoch keineswegs gewiss zu sagen: „Der Glaube an den Herrn Jesus wird die Errettung Gottes und die völlige Trennung von der Sünde nach sich ziehen. Wenn du an den Herrn Jesus glaubst, wirst du von Gott gelobt und das Königreich des Himmels betreten.“ Der Herr Jesus hat das nicht gesagt und es gibt keinen Beweis dafür. Warum gibt es keinen Beweis? Die Sünden des Menschen sind verziehen worden, aber kann ihm seine satanische Disposition, die sündhafte Natur, vergeben werden? Nein. Hat der Herr Jesus jemals gesagt: „Wenn einmal euere Sünden verziehen worden sind, könnt ihr in das Königreich des Himmels eintreten”? Hat der Herr Jesus jemals gesagt: „Du brauchst nur an Mich zu glauben und es wird einen Platz für dich im Königreich des Himmels geben”? Gott hat das nie gesagt. Was hat der Herr Jesus in der Bibel gesagt? „Es werden nicht alle, die zu mir sagen: HERR, HERR! ins Himmelreich kommen, sondern die den Willen tun meines Vaters im Himmel“ (Mt 7,21). Auf was bezieht sich also „den Willen tun meines Vaters im Himmel”? Es bedeutet, dass du Gottes Willen tun musst, Gottes Weg folgen, den Weg der Wahrheit in die Praxis umsetzen, das heiβt, das Wort Gottes. Ein Mensch muss tun, was auch immer Gott von ihm verlangt zu tun, und muss stets Gottes Anweisungen streng einhalten, und nur dann kann er das Konigreich des Himmels betreten. Aber wie viele Menschen konnten Gottes Anforderungen im Zeitalter der Gnade erfüllen? Kein einziger. Daher können wir sagen, dass die Arbeit des Zeitalters der Gnade eine Stufe der Arbeit der Erlösung ist. In der Bibel wird prophezeit, dass wenn der Herr wiederkommt, Er eine Stufe der Arbeit des Gerichts und der Züchtigung tun wird, um alle diejenigen, die vor Gott treten, zu reinigen. In anderen Worten, Gott wird eine Stufe der Reinigungsarbeit ausführen bevor Er das Zeitalter in den letzten Tagen beendet. Und alles, was der Herr Jesus prophezeite über die Trennung des Weizens vom Spreu, der Schafe von den Böcken, der klugen Jungfrauen von den törichten Jungfrauen und auch derjenigen, die Gott dienen, von denen, die es nicht tun, und der guten Diener von den schlechten Dienern–das alles wird in Erfüllung gehen. Laut der Prophezeiung des Herrn Jesus wird Gott während der letzten Tage eine Stufe der Arbeit unternehmen, Menschen zu richten, der Arbeit, Menschen zu reinigen, der Arbeit, alle nach ihrer Art zu trennen, wie es deutlich in der Bibel prophezeit wird. Wie es in der Bibel steht: „Es ist Zeit, daß anfange das Gericht an dem Hause Gottes“ (1 Petr 4,17) und sie erwähnt auch die „Seligkeit, daß sie offenbar werde zu der letzten Zeit“ (1 Petr 1,5), und wie der Herr kommen wird, um alle, die überwinden, aufzunehmen (sieh Joh 14,3) und wie der Herr kommen wird wie ein Dieb, um Schätze zu stehlen (sieh Offb 16,15). All diese Prophezeiungen beziehen sich auf die Arbeit, die während der Wiederkehr unseres Herrn getan werden muss. Das beweist, dass seit dem Zeitalter des Gesetzes bis zur Zeit des Herrn Wiederkehr, um das Zeitalter zu beenden, es drei Stufen der Arbeit gibt. Das ist wahr und man kann es in den biblischen Prophezeiungen sehen, im Buch der Offenbarung. Das Werk des Zeitalters der Gnade war das Werk der Erlösung–es war sicherlich nicht die Arbeit der Reinigung, um die sündhafte Natur der Menschheit zu beseitigen. Es hat keinen Gläubigen an den Herrn Jesus gegeben, dessen sündhafte Natur völlig beseitigt wurde, kein einziger, der nicht wieder gesündigt hat nachdem er verziehen wurde, kein einziger, der eine vollständige Veränderung seiner Disposition erreicht hat, kein einziger, der Gott wahrlich gekannt hat. Das sind die Tatsachen. Während des Zeitalters der Gnade hat die Menschheit zweitausend Jahre lang an Gott geglaubt, es blieben jedoch fünf grundsätzliche Probleme ungelöst: Erstens, die Satanische Natur der Menschheit, Sünden zu begehen, wurde nicht gelöst; zweitens, der Sachverhalt, dass die Menschheit eine satanische Disposition offenbart, blieb ungelöst; drittens, die Angelegenheit der Veränderung der Lebensdisposition jedes Menschen wurde nicht gelöst; viertens, das Problem, wie die Menschheit Gott kennen und Gott gehorchen sollte, wurde nicht gründlich gelöst; fünftens, die Frage, wie die Menschheit Reinigung erlangen kann, wurde auch nicht komplett gelöst. Diese fünf grundsätzlichen Probleme blieben ungelöst, was beweist, dass Gottes Arbeit des Zeitalters der Gnade eine Stufe des Werks der Erlösung war–und nicht die Endstufe der Errettungsarbeit der Menschheit. Die Arbeit des Zeitalters der Gnade bahnte den Weg, schaffte die Grundlage für das Heilswerk der letzten Tage.

aus „Der gemeinschaftliche Austausch von Oben“

Was genau bedeutet es, gerettet zu werden? Menschen in der Religion glauben, dass, da die letzten Worte des Herrn Jesus am Kreuz „Es ist vollbracht“ waren, solange man Glauben an den Herrn Jesus hat und einem seine Sünden vergeben sind, dies bedeutet, man ist gerettet. Menschen in der Religion missverstehen, was Gott gesagt hat, weil sie Gottes Werk nicht kennen. Was hat der Herr Jesus gemeint, als Er sagte „Es ist vollbracht“? Er verwies auf die Vollendung von Gottes Erlösungswerk und meinte gewiss nicht, Gottes Führungsplan beendet zu haben. Daher ist es eine Tatsache, dass es überaus leicht für diejenigen ist, die Gottes Werk nicht kennen, zu missverstehen, was Er gesagt hat, und überaus leicht für sie, über Gottes Werk zu urteilen. Was also ist Errettung schließlich? Ist Sündenvergebung wahre Errettung? Nein, sie legt nur eine Grundlage für Gottes Werk in den letzten Tagen, sie errichtet ein Fundament. Gottes Werk, die Menschen zu retten, ist in Wirklichkeit das Werk der letzten Tage. Das Werk der letzten Tage wird auf der Grundlage des Sündopfers im Zeitalter der Gnade errichtet. Nur weil es das Sündopfer gibt, werden die Sünden des Menschen vergeben und ist die Menschheit berechtigt, vor Gott zu kommen, um Sein Wirken zu empfangen. Nur mit dem Urteil und der Züchtigung der letzten Tage, den Prüfungen und der Läuterung, wird der Mensch wahrhaft gerettet und von dem Einfluss Satans und von der Kontrolle seiner teuflischen Natur befreit. Nur das Werk der letzten Tage ist in der Lage, die Gesinnung des Menschen, die von Satan verdorben worden ist, zu ändern, und imstande, den Menschen vom Einfluss Satans zu retten, und zu dem Ziel zu gelangen, den Menschen dazu zu bringen, sich Gott voll und ganz zuzuwenden. Wenn daher der Mensch dadurch, dass er an Gott glaubt, Gottes Werk in den letzten Tagen nicht erfährt, dann kann er nicht wahrlich zur Errettung gelangen. … Gott ist heilig und gerecht. Nachdem die Sünden des Menschen vergeben worden sind, das heißt die Wurzel der Versündigung des Menschen, ist seine teuflische Natur nicht beseitigt worden. Wenn der Mensch weitermacht wie gewohnt, um sich Gott zu widersetzen und Gott zu verraten, ist das nicht Frevel gegen die Disposition Gottes? Wenn Gott eine Menschheit hinauf in Sein Königreich erhöbe, die immer noch imstande ist, sich zu widersetzen und Ihn zu verraten, was würde das erklären? Würde das nicht andeuten, dass Gott Sich Selbst getäuscht hat? Diese verderbte Menschheit ist immer noch fähig, sich Gott zu widersetzen, und ist immer noch fähig, Christus abermals zu kreuzigen. Wenn solch eine Menschheit eine Menschheit ist, die gerettet wird, dann gibt es keine Möglichkeit, Gottes Heiligkeit und Gerechtigkeit zu erklären, es ergibt keinen Sinn. Wie könnte Gottes Königreich die Existenz einer Menschheit zulassen, die sich Gott widersetzt? Das ist unmöglich, weil Gottes Disposition den Frevel des Menschen nicht toleriert. Wenn ihr daher sagt: „Ein Mensch, der das Sündopfer empfangen hat, ist gerettet worden, und er kann Gottes Königreich betreten“, derartige Worte werden nicht reichen.

aus „Predigten und Gemeinschaftlicher Austausch über die Verbreitung des Evangeliums“ in „Nur durch das Glauben an den Allmächtigen Gott kann man gerettet werden“

Vorherig:Frage 11: Ihr habt bekundet, dass der Herr wiedergekommen ist und Seine Arbeit des Urteils ausführt, beginnend mit dem Haus Gottes in den letzten Tagen. Das scheint etwas anderes zu sein als das Urteil des großen weißen Throns im Buch der Offenbarung. Die meisten Leute in der religiösen Welt denken, dass das Urteil des großen weißen Throns auf die Ungläubigen gerichtet ist, die dem Teufel Satan angehören. Mit dem Kommen des Herrn werden die Gläubigen in den Himmel entrückt werden, und dann wird Er Unheil schicken, um die Ungläubigen zu vernichten. Das ist das Urteil vor dem großen weißen Thron. Ihr legt ein Zeugnis ab für den Anfang von Gottes Urteil in den letzten Tagen, aber wir haben nicht gesehen, dass Gott Unheil bringt, um die Ungläubigen zu vernichten. Wie könnte es also das Urteil des großen weißen Throns sein?

Nächste:Frage 5: Die religiösen Pastoren und Ältesten predigen den Gläubigen oft, dass jegliche Predigt, die behauptet, der Herr sei im Fleisch gekommen, falsch ist. Sie stützen das auf die Verse der Bibel: „So alsdann jemand zu euch wird sagen: Siehe, hier ist Christus! oder: da! so sollt ihr's nicht glauben. Denn es werden falsche Christi und falsche Propheten aufstehen und große Zeichen und Wunder tun, daß verführt werden in dem Irrtum (wo es möglich wäre) auch die Auserwählten“ (Mt 24,23-24). Da wir nun keine Ahnung haben, wie wir zwischen dem wahren Christus und den falschen unterscheiden sollten, bitte beantwortet diese Frage.