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Frage 14: Die Bibel sagt: „Denn so man von Herzen glaubt, so wird man gerecht; und so man mit dem Munde bekennt, so wird man selig“ (Römer 10,10). Wir glauben, dass der Herr Jesus uns von unseren Sünden freigesprochen hat und uns durch den Glauben gerecht gemacht hat. Außerdem glauben wir, dass wenn jemand einmal errettet worden ist, dann ist er für immer errettet, und dass, wenn der Herr wiederkommt, wir sofort entrückt und in das Königreich des Himmels eintreten werden. Warum also bekundet ihr, dass wir Gottes Werk des Gerichts in den letzten Tagen akzeptieren müssen, ehe wir errettet und in das Königreich des Himmels gebracht werden können?

Antwort:

Alle Gläubigen an den Herrn denken: Der Herr Jesus hat uns erlöst, als er am Kreuz starb, deshalb sind wir bereits von allen Sünden freigesprochen. Der Herr betrachtet uns nicht mehr als Sünder. Wir sind durch unseren Glauben gerecht geworden. Solange wir bis zum Ende ausharren, werden wir errettet werden. Bei der Wiederkunft des Herrn werden wir direkt in das Himmelreich entrückt. Nun, ist das die Wahrheit? Hat Gott jemals irgendeinen Beweis in Seinen Worten gegeben, um diese Behauptung zu untermauern? Wenn diese Meinung nicht mit der Wahrheit übereinstimmt, welche Konsequenzen wird es geben? Wir, die wir an den Herrn glauben, sollten Seine eigenen Worte als Grundlage für alles verwenden. Dies gilt insbesondere für die Frage, wie die Wiederkunft des Herrn zu behandeln ist. Unter keinen Umständen können wir Seine Wiederkunft auf der Grundlage der Vorstellungen und Ideen des Menschen behandeln. Die Folgen eines solchen Verhaltens sind zu ernst, um überhaupt an sie zu denken. Es ist genauso, wie als die Pharisäer den Herrn Jesus ans Kreuz nagelten, während sie auf den Messias warteten. Was wäre das Ergebnis? Der Herr Jesus hat das Erlösungswerk für die Menschheit vollendet. So viel ist wahr, aber ist Gottes Erlösungswerk für die Menschheit abgeschlossen? Bedeutet das, dass wir alle, die an den Herrn Jesus glauben, dazu befähigt sind, in das Himmelreich entrückt zu werden? Niemand kennt die Antwort auf diese Frage. Gott hat einmal gesagt: „Es werden nicht alle, die zu mir sagen: HERR, HERR! ins Himmelreich kommen, sondern die den Willen tun meines Vaters im Himmel“ (Matthäus 7,21), „Darum sollt ihr heilig sein, denn ich bin heilig“ (Levitikus 11,45). Gottes Worten entsprechend können wir sicher sein, dass diejenigen, die in das Himmelreich eintreten, sich von der Sünde befreit haben und gereinigt wurden. Sie sind diejenigen, die Gottes Willen tun, Ihm gehorchen, Ihn lieben und verehren. Gott ist heilig und diejenigen, die in das Himmelreich eintreten, leben mit Ihm zusammen; wie könnten wir also dazu befähigt sein, in das Himmelreich einzutreten, wenn wir nicht gereinigt worden sind? Daher ist unsere Vorstellung, dass wir Gläubige von der Sünde befreit wurden und in das Himmelreich eintreten können, ein völliges Missverständnis von Gottes Willen. Es stammt aus menschlichen Vorstellungen und ist eine menschliche Vorstellung. Der Herr Jesus hat uns von der Sünde befreit; das ist nicht falsch. Der Herr Jesus hat jedoch nie gesagt, dass wir durch diesen Sündenerlass vollkommen gereinigt und jetzt zum Eintritt in das Himmelreich berechtigt sind. Niemand kann diese Tatsache leugnen. Warum denken dann alle Gläubigen, dass jeder, der von der Sünde freigesprochen wurde, ins Himmelreich kommen kann? Was benutzen sie als Beweis? Wie unterstützen sie diese Behauptung? Viele Leute sagen, dass ihr Glaube auf den Worten des Paulus und der anderen Apostel basiert, so wie sie in der Bibel geschrieben stehen. Nun möchte ich euch fragen: Repräsentieren die Worte von Paulus und den anderen Aposteln die Worte des Herrn Jesus? Repräsentieren sie die Worte des Heiligen Geistes? Die Worte des Menschen mögen in der Bibel sein, aber bedeutet das, dass es die Worte Gottes sind? Es gibt eine Tatsache, die durch die Bibel klar wird: Die Menschen, die von Gott gepriesen werden, können auf Sein Wort hören und Seinem Werk folgen. Sie sind diejenigen, die Seinem Weg folgen und das erben werden, was Gott verheißen hat. Diese Tatsache kann niemand bestreiten. Wir alle wissen, dass zwar die Sünden von uns Gläubigen vergeben wurden, aber wir sind noch nicht gereinigt worden; wir sündigen immer noch und widersetzen uns oft Gott. Gott sagte uns ganz klar: „Darum sollt ihr heilig sein, denn ich bin heilig“ (Levitikus 11,45), „Es werden nicht alle, die zu mir sagen: HERR, HERR! ins Himmelreich kommen, sondern die den Willen tun meines Vaters im Himmel“ (Matthäus 7,21). Durch Gottes Worten können wir sicher sein, dass nicht alle, denen ihre Sünden vergeben wurden, zum Eintritt in das Himmelreich berechtigt sind. Die Menschen müssen gereinigt werden; sie müssen Gottes Willen tun, bevor sie in das Himmelreich eintreten können. Das ist eine unbestreitbare Tatsache. Offenbar ist es nicht so einfach, Gottes Willen zu verstehen. Wir werden nicht gereinigt, nur weil unsere Sünden vergeben sind. Wir müssen zuerst die Realität über die Wahrheit erlangen und Gottes Lob verdienen. Dann werden wir zum Eintritt in das Himmelreich berechtigt sein. Wenn wir die Wahrheit nicht lieben, sie sogar satt haben und hassen, wenn wir nur Belohnungen und die Krone verfolgen, uns aber nicht um Gottes Willen kümmern, geschweige denn, ihn praktizieren, tun wir nicht Böses? Lobt der Herr so einen Menschen? Wenn ja, sind wir genauso wie diese scheinheiligen Pharisäer: Obwohl unsere Sünden vergeben wurden, können wir immer noch nicht in das Himmelreich eintreten. Das ist eine unbestreitbare Tatsache.

Lasst uns weiter darüber sprechen. Der Herr Jesus hat uns von allen Sünden freigesprochen. Von welchen „Sünden“ hat Er uns freigesprochen? Welche Sünden bekennen wir, nachdem wir zum Glauben an den Herrn gefunden haben? Hauptsächlich sind damit diese Sünden gemeint, die die Gesetze, Gebote oder Worte Gottes verraten. Wir Menschen haben die Gesetze und Gebote Gottes verraten und wären daher von Seinem Gesetz verurteilt und bestraft worden. Deshalb kam der Herr Jesus, um Sein Erlösungswerk zu vollbringen. Deshalb müssen wir nur zum Herrn Jesus beten, unsere Sünden bekennen und Buße tun, und Er wird uns freisprechen. Danach werden wir nicht mehr nach Seinem Gesetz verurteilt und bestraft werden. Gott wird uns nicht länger wie Sünder behandeln. So können wir direkt zu Gott beten; wir können nach Gott rufen und an Seiner reichlichen Gnade und Wahrheit teilhaben. Das ist die wahre Bedeutung der „Errettung“, von der oft im Zeitalter der Gnade gesprochen wurde. Diese „Errettung“ hat nichts mit der Reinigung und dem Eintritt in das Himmelreich zu tun. Man könnte sagen, dass das zwei getrennte Dinge sind, denn der Herr Jesus hat nie gesagt, dass alle, die errettet und freigesprochen wurden, in das Himmelreich eintreten können. Lasst uns einige Worte des Allmächtigen Gottes lesen. „Zu der damaligen Zeit war die Arbeit Jesu die Erlösung der gesamten Menschheit. Die Sünden all jener, die an Ihn glaubten, wurden vergeben; solange du an Ihn glaubtest, würde Er dich erlösen. Wenn du an Ihn glaubtest, warst du kein Sünder mehr, du warst von deinen Sünden befreit. Das bedeutete es, errettet und durch den Glauben gerechtfertigt zu werden. In denjenigen, die glaubten, verblieb jedoch das, was gegen Gott aufbegehrte, sich widersetzte und noch langsam beseitigt werden musste. Erlösung bedeutete nicht, dass der Mensch von Jesus vollkommen gewonnen war, sondern dass der Mensch keine Sünden mehr hatte, dass ihm seine Sünden vergeben worden waren: unter der Voraussetzung, dass du glaubtest, würdest du nie mehr von der Sünde sein“ („Die Vision von Gottes Werk (2)“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“). „Bevor der Mensch erlöst wurde, war bereits viel von Satans Gift in ihn gepflanzt worden. Nach tausenden von Jahren unter der Verdorbenheit Satans wohnt dem Menschen eine Natur inne, die sich Gott widersetzt. Deshalb handelt es sich um nichts weiter als Erlösung, wenn der Mensch erlöst worden ist, wobei der Mensch zu einem hohen Preis gekauft wird, jedoch die vergiftete Natur in ihm nicht ausgelöscht worden ist. Ein Mensch, der so verunreinigt ist, muss sich einer Veränderung unterziehen, bevor er würdig ist, Gott zu dienen. Durch diese Arbeit des Urteils und der Züchtigung wird der Mensch die ihm innewohnende schmutzige und verdorbene Substanz voll und ganz in Erfahrung bringen und er wird dazu fähig sein, sich vollkommen zu ändern und rein werden. Nur auf diese Weise kann der Mensch würdig sein, vor den Thron Gottes zurückzukehren. … Obwohl der Mensch von seinen Sünden erlöst wurde, und sie ihm vergeben wurden, wird dies nur folgendermaßen erachtet: Gott kann sich an die Verfehlungen des Menschen nicht erinnern und behandelt den Menschen nicht seinen Verfehlungen entsprechend. Wenn der Mensch jedoch im Fleisch lebt und nicht von seinen Sünden befreit worden ist, so kann er nur weiterhin sündigen und endlos die verdorbene, satanische Disposition enthüllen. So ist das Leben, das der Mensch führt: Ein endloser Kreislauf von Sünde und Vergebung. Die meisten Menschen sündigen am Tag, nur um dann am Abend zu beichten. Auch wenn das Sühneopfer auf ewig für den Menschen wirksam ist, könnte es den Menschen nicht von der Sünde zu retten. Nur die Hälfte der Arbeit der Erlösung ist vervollständigt worden, denn der Mensch hat immer noch eine verdorbene Disposition“ („Das Geheimnis der Menschwerdung (4)“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“). Die Worte des Allmächtigen Gottes sind sehr deutlich. Sobald wir sie hören, verstehen wir sie. Im Zeitalter der Gnade hat der Herr Jesus nur sein Erlösungswerk vollbracht, um die Menschheit von der Sünde zu befreien; so machte Er sie durch den Glauben gerecht und errettete sie. Der Herr Jesus hat jedoch nie gesagt, dass jeder, dem seine Sünden vergeben wurden, in das Himmelreich eintreten kann. Das ist so, weil uns der Herrn Jesus vielleicht von allen Sünden befreit hat, aber Er hat uns nie von unserer satanischen Natur befreit. Unsere innere Arroganz, unser Egoismus, unsere Hinterlistigkeit, das Böse in uns usw., das heißt, unsere verdorbenen Gesinnungen, bleiben bestehen. Diese Dinge reichen tiefer als die Sünde. Sie sind viel schwieriger zu lösen. Wenn dieses satanische Wesen und die verdorbenen Gesinnungen, die sich Gott so widersetzen, nicht beseitigt worden sind, können wir nicht anders, als viele Sünden zu begehen. Wir können sogar Sünden begehen, die noch schlimmer sind als ein Verstoß gegen das Gesetz, also Sünden, die ungeheuerlich sind. Warum konnten die Pharisäer den Herrn Jesus verurteilen und sich Ihm widersetzen? Wie konnten sie Ihn kreuzigen? Das beweist, dass der Mensch immer noch sündigen sowie sich Gott widersetzen und Ihn verraten kann, wenn sein satanisches Wesen nicht aufgelöst werden kann.

Wir haben all diese Jahre an den Herrn geglaubt und eine Tatsache selbst erfahren, das heißt, obwohl unsere Sünden vergeben wurden, können wir es dennoch nicht lassen, regelmäßig zu sündigen. Wir lügen, betrügen, täuschen und benutzen Trugschlüsse, um einen Ruf und Status zu erreichen. Wir entziehen uns sogar unserer Verantwortung und bringen andere Menschen um unseretwillen in Schwierigkeiten. Bei natürlichen und vom Menschen verursachten Katastrophen sowie Prüfungen und Bedrängnissen beschuldigen und verraten wir Gott. Wenn Gottes Werk nicht unseren eigenen Vorstellungen entspricht, leugnen und verurteilen wir Gott und widersetzen uns Ihm. Obwohl wir im Namen an Gott glauben, verehren wir andere Menschen und folgen ihnen. Wenn wir eine Stellung haben, ehren wir uns selbst und legen Zeugnis über uns selbst ab, genau wie die Hohepriester, Schriftgelehrten und Pharisäer. Wir tun so, als wären wir Gott und wollen die Menschen dazu bringen, uns zu verehren und zu bewundern. Wir stehlen sogar und nehmen uns die Opfergaben für Gott. Wir werden eifersüchtig und folgen unseren eigenen Vorlieben, den Launen unseres Fleisches sowie unserer Emotionen. Wir haben unsere eigenen Standpunkte, bilden unsere eigenen Gruppen und errichten unsere eigenen kleinen Königreiche. All das sind klare Fakten. Wir sehen also, wenn unsere satanische Natur und Gesinnung nicht beseitigt werden, werden wir nicht dazu berechtigt sein, das Himmelreich zu betreten, auch wenn unsere Sünden millionenfach vergeben worden sind. Die Tatsache, dass wir immer noch sündigen und uns Gott widersetzen, zeigt, dass wir immer noch zu Satan gehören, Feinde Gottes sind, und dass wir definitiv von Ihm verurteilt und bestraft werden. Es ist genauso, wie es in der Bibel steht: „Denn so wir mutwillig sündigen, nachdem wir die Erkenntnis der Wahrheit empfangen haben, haben wir fürder kein anderes Opfer mehr für die Sünden, sondern ein schreckliches Warten des Gerichts und des Feuereifers, der die Widersacher verzehren wird“ (Hebräer 10,26-27). Lasst uns noch mehr aus dem Wort des Allmächtigen Gottes lesen: „Ein Sünder wie du, der gerade erst erlöst worden ist und nicht verändert oder von Gott vervollkommnet worden ist, könntest du nach Gottes Herz sein? Was dich betrifft, der du noch dein altes Selbst bist, so ist es wahr, dass du von Jesus gerettet wurdest und dass du wegen Gottes Errettung nicht als Sünder zählst, doch das beweist nicht, dass du nicht sündig und nicht unrein bist. Wie kannst du heilig sein, wenn du nicht verändert worden bist? Innerlich wirst du von Unreinheit geplagt, bist egoistisch und gemein, doch du wünschst immer noch, mit Jesus herabzukommen – so viel Glück solltest du haben! In deinem Glauben an Gott hast du einen Schritt versäumt: Du bist gerade erst erlöst worden, aber hast dich nicht verändert. Damit du nach Gottes Herz sein kannst, muss Gott persönlich das Werk deines Wandels und deiner Reinigung verrichten; wenn du nur erlöst bist, wirst du keine Heiligkeit erlangen können. So wirst du nicht berufen sein, an den guten Segnungen Gottes teilzuhaben, denn du hast einen Schritt in Gottes Werk der Führung des Menschen versäumt, den entscheidenden Schritt der Veränderung und Vervollkommnung. Und so bist du, ein Sünder, der soeben erst erlöst wurde, außerstande, Gottes Erbe unmittelbar zu erben“ („Bezüglich Benennungen und Identität“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“). Wie ihr sehen könnt, wurden wir vom Herrn Jesus nur erlöst, leben aber immer noch nach unserer satanischen Gesinnung, sündigend oft und widersetzen uns Gott. Wir müssen Gottes Gericht und Reinigung in den letzten Tagen erfahren, um völlig von der Sünde befreit zu werden und nach Gottes Herz zu sein. Dann werden wir zum Eintritt in das Himmelreich berechtigt sein. Eigentlich hat der Herr Jesus einmal gesagt: „Ich gehe hin euch die Stätte zu bereiten. Und wenn ich hingehe euch die Stätte zu bereiten, so will ich wiederkommen und euch zu mir nehmen, auf daß ihr seid, wo ich bin“ (Johannes 14,2-3). Der Herr ging zurück, um einen Platz für uns vorzubereiten und wenn Er das getan hat, wird Er zurückkehren, um uns zu empfangen. In Wahrheit bezieht sich dieses „Empfangen“ auf Seine Pläne, dass wir in den letzten Tagen wiedergeboren werden. Wenn der Herr kommt, um Sein Werk zu vollbringen, wird Er uns vor Seinem Thron bringen, damit über uns durch die Worte Gottes gerichtet wird und damit wir durch sie gereinigt sowie vervollkommnet werden. Er wird uns zu Überwindern machen, bevor die Katastrophen beginnen. In dem Prozess, bei dem Er uns empfängt, wird Er uns auch reinigen und vollkommen machen. Nun ist der Herr auf die Erde gekommen, um in den letzten Tagen Sein Gericht zu vollstrecken. Wir wurden vor Seinen Thron entrückt, um mit Ihm zusammen zu leben. Erfüllt das nicht vollständig die Prophezeiung des Herrn, dass Er uns empfangen wird? Nach dem Ende der großen Katastrophen wird das Königreich Christi auf Erden errichtet. Alle, die die Verfeinerungen durch die großen Katastrophen überleben, werden einen Platz im Himmelreich haben.

aus „Klassische Fragen und Antworten zum Evangelium des Königreichs“

Obwohl uns unsere Sünden dank unseres Glaubens an den Herrn vergeben wurden und wir uns zu den Geretteten zählen dürfen, bleiben aber in Wirklichkeit, wir schmutzig und verdorben und haben uns der Sünde nicht entziehen können, um Reinheit zu erlangen. Die Sünden vergeben haben heißt lediglich, dass man nicht durch das Gesetz verurteilt worden ist. Das ist die exakte Bedeutung von „gerettet durch Gnade“. Gott hat uns vielleicht unsere Sünden vergeben und uns viele Seiner Segnungen zuteilwerden lassen, und hat uns die Gelegenheit gegeben, den Frieden und das Glück zu genießen, das dadurch entsteht, dass uns unsere Sünden vergeben wurden, und uns das Recht gegeben, Gott anzubeten und uns mit Gott zu unterhalten und mit Ihm zu kommunizieren, aber Gottes Arbeit, die darin besteht, die Menschheit zu retten, endet hier nicht. Die Erlösungsarbeit des Herrn Jesus dient nur dazu, den Weg für die Urteilsarbeit Gottes der letzten Tage zu ebnen. Wir sollten dies wissen. Warum wir es nicht lassen können, oft Sünden zu begehen, nachdem seine Sünden dank seines Glaubens an Gott vergeben wurden, und warum wir uns nicht davon befreien können, in Sünde zu leben? Der Grund dafür ist unsere Verkommenheit durch Satan, die einfach zu tiefgreifend ist, und zwar in einem Ausmaß, dass jeder einen satanischen Charakter hat und voll der teuflischen Disposition ist. Deshalb können wir nicht umhin, oft Sünden zu begehen. Wenn der teuflische Charakter nicht überwunden wird, können wir immer noch sündigen und Gott widerstehen, selbst wenn unsere Sünden vergeben sind. So werden wir niemals eine Kompatibilität mit Gott erreichen können. Deshalb hat der Herr Jesus gesagt, dass Er wiederkehren muss. Und zwar damit Er sein letztes Gericht vollbringen kann, um die Menschheit zu reinigen und zu retten. So wie der Allmächtige Gott gesagt hat: „Bevor der Mensch erlöst wurde, war bereits viel von Satans Gift in ihn gepflanzt worden. Nach tausenden von Jahren unter der Verdorbenheit Satans wohnt dem Menschen eine Natur inne, die sich Gott widersetzt. Deshalb handelt es sich um nichts weiter als Erlösung, wenn der Mensch erlöst worden ist, wobei der Mensch zu einem hohen Preis gekauft wird, jedoch die vergiftete Natur in ihm nicht ausgelöscht worden ist. Ein Mensch, der so verunreinigt ist, muss sich einer Veränderung unterziehen, bevor er würdig ist, Gott zu dienen. Durch diese Arbeit des Urteils und der Züchtigung wird der Mensch die ihm innewohnende schmutzige und verdorbene Substanz voll und ganz in Erfahrung bringen und er wird dazu fähig sein, sich vollkommen zu ändern und rein werden. Nur auf diese Weise kann der Mensch würdig sein, vor den Thron Gottes zurückzukehren. Die ganze Arbeit, die heute getan wird, dient dazu, dass der Mensch gereinigt und geändert werden kann. Sowohl durch Urteil und Züchtigung des Wortes, als auch durch Verfeinerung kann der Mensch seine Verdorbenheit verwerfen und rein gemacht werden. Anstatt diese Arbeitsphase als eine der Erlösung zu erachten, wäre es richtiger zu sagen, dass es die Arbeit der Reinigung ist. Tatsächlich ist diese Phase sowohl eine Phase der Eroberung, als auch die zweite Phase der Erlösung. Der Mensch wird von Gott durch das Urteil und die Züchtigung des Wortes gewonnen. Durch den Gebrauch des Wortes um zu verfeinern, zu richten und zu offenbaren, werden alle Unreinheiten, Vorstellungen, Motive und individuellen Hoffnungen im Herzen des Menschen komplett enthüllt“ („Das Geheimnis der Menschwerdung (4)“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“).

Die Sünde des Menschen könnte ihm durch das Sühneopfer vergeben werden, doch der Mensch war nicht fähig, das Problem zu lösen, weiterhin nicht mehr zu sündigen und wie seine sündhafte Natur völlig ausgetrieben werden und verwandelt werden kann. Die Sünden des Menschen wurden durch Gottes Arbeit der Kreuzigung vergeben, aber der Mensch lebte weiterhin in der alten, verdorbenen, satanischen Disposition. Der Mensch muss schlechthin völlig aus der verdorbenen, satanischen Disposition errettet werden, damit die sündhafte Natur des Menschen komplett vertrieben werden kann und nie mehr auftritt. Auf diese Weise kann die Disposition des Menschen geändert werden. Dies setzt voraus, dass der Mensch den Weg der Entwicklung des Lebens, den Lebensweg und die Art und Weise, auf die seine Disposition verändert wird, versteht. Es ist auch notwendig, dass der Mensch in Übereinstimmung mit diesem Weg handelt, damit die Disposition des Menschen schrittweise geändert werden kann; damit er unter dem Leuchten des Lichts leben, alle Dinge im Einklang mit Gottes Willen tun, die verdorbene, satanische Disposition verwerfen und aus Satans Einfluss der Dunkelheit, ausbrechen kann. Dadurch wird er völlig frei von Sünde in Erscheinung treten. Nur dann wird der Mensch die vollständige Erlösung empfangen … Nach Vollendung dieser Phase besteht deshalb noch die Arbeit des Urteils und der Züchtigung. Diese Phase reinigt den Menschen durch das Wort, damit der Mensch einen Weg hat, dem er folgen kann. Diese Phase wäre nicht erfolgreich oder bedeutsam, wenn sie mit der Austreibung von Dämonen fortfahren würde, denn die sündhafte Natur des Menschen würde nicht verworfen werden und der Mensch würde bei der Vergebung der Sünden stehen bleiben. Durch das Sühneopfer wurden dem Menschen seine Sünden vergeben, denn die Arbeit der Kreuzigung hat bereits geendet und Gott hat über Satan gesiegt. Die verdorbene Disposition des Menschen jedoch, verweilt noch immer in seinem Inneren und der Mensch kann noch immer sündigen und sich Gott widersetzen. Gott hat die Menschheit nicht erlangt. Deshalb benutzt Gott in dieser Arbeitsphase das Wort, um die verdorbene Disposition des Menschen zu enthüllen und verlangt vom Menschen dem rechten Weg folgend zu praktizieren. Diese Phase ist bedeutungsvoller als die vorhergehende und auch erfolgreicher, denn jetzt ist es das Wort, das das Leben des Menschen unmittelbar versorgt und es der Disposition des Menschen ermöglicht, vollkommen erneuert zu werden; es ist eine gründlichere Arbeitsphase“ („Das Geheimnis der Menschwerdung (4)“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“).

Die Worte des Allmächtigen Gottes sind sehr klar: Im Zeitalter der Gnade führte Jesus Christus nur Seine Erlösungsarbeit aus. Die Sünden der Menschheit wurden vergeben, wenn sie an Gott glaubten, aber ihre sündige Natur ist nicht erlöst worden. Die sündige Natur des Menschen ist Satans Natur. Sie ist schon tief im Menschen verwurzelt und ist zum Leben des Menschen geworden. Deswegen kann der Mensch nicht anders als sündigen und sich Gott widersetzen. Die Tatsache, dass der Mensch ein satanisches Naturell hat, ist die Grundursache seines Widerstands gegen Gott. Die Sünden des Menschen können vergeben werden, aber kann Gott den Menschen ihre satanische Veranlagung vergeben? Die satanische Veranlagung ist Gott und der Wahrheit diametral entgegengesetzt. Gott würde sie niemals vergeben. Deshalb muss Gott die Menschheit völlig aus der Knechtschaft und vom Joch des satanischen Charakters befreien, und muss die Menschheit richten und züchtigen. Das Urteil und die Züchtigung Gottes in den letzten Tagen ist die Arbeit, die auf die satanische Natur und Disposition innerhalb von uns abzielt. Manche fragen vielleicht, ob unsere satanische Veranlagung nur durch ein Gericht und durch Züchtigung beseitigt werden kann? Können wir durch den Preis des Leidens unseren Körper unterwerfen und euch mit Willenskraft mäßigen, unsere satanische Veranlagung beseitigen? Auf keinen Fall. Lasst uns nochmal die vielen Heiligen im Laufe der Geschichte anschauen. Sie alle haben den Preis bezahlt und ihre Körper unterworfen, sie alle wollten der Knechtschaft und der Unterwerfung durch die Sünde entkommen und das Fleisch überwinden. Aber welchen von ihnen gelang es, Satan zu überwinden, um jemand zu werden, der Gott wirklich gehorcht? Fast keinem. Und wenn es welche gab, waren sie Menschen, die Gott vollkommen machte. Aber wie viele Menschen gab es? Der Grund war, dass es kein Urteil Gottes und damit keine Züchtigung gab, was bedeutete, dass die teuflische Disposition nicht gereinigt werden konnte. Die Lebensdisposition des Menschen ließ sich deshalb nicht verändern. Diese Tatsache reicht aus, um zu beweisen, dass man – wenn man menschliche Mittel anwendet – das satanische Naturell der Menschheit unmöglich beseitigen kann. Der Mensch muss durch Gottes Urteil und Seine Züchtigung, durch Bescheidung und Umgang und durch Prüfungen und Verfeinerungen hindurch, bevor er die Wahrheit und das Leben erfährt und den Weg des ewigen Lebens erlangt. Nur dann kann die satanische Veranlagung völlig beseitigt werden. Deshalb führt der Allmächtige Gott auf der Basis der Erlösungsarbeit des Herrn Jesus Seine Arbeit des Gerichts und der Züchtigung der letzten Tage aus, um die Menschheit von der Gefangenschaft und der Herrschaft durch die satanische Veranlagung zu befreien, damit die Menschheit gereinigt werden kann, um Gottes Erlösung zu empfangen und von Gott aufgenommen zu werden. Somit können wir sehen, dass es Gottes Urteil und Züchtigung der letzten Tage ist, die die Menschheit völlig reinigt und errettet. Das ist die Wahrheit.

Warum verrichtet Gott das Werk des Richtens und Züchtigens der verdorbenen Menschheit in den letzten Tagen? Um dieses Thema zu verstehen, müssen wir wissen, dass Gott die Menschheit nicht mit nur einem Abschnitt oder zwei Abschnitten des Werkes vollständig rettet. Vielmehr geschieht dies durch drei Abschnitte des Werkes: das Zeitalter des Gesetzes, das Zeitalter der Gnade und das Zeitalter des Königreichs. Nur durch diese drei Abschnitte des Werkes kann die Menschheit vollständig aus der Domäne Satans gerettet werden, und nur diese bilden das gesamte Werk von Gottes Errettung der Menschheit. Während des Zeitalters des Gesetzes erließ Gott Jehova Gesetze und Gebote, um den Menschen in seinem Leben auf Erden anzuleiten, und durch diese konnte die Menschheit erfahren, welche Art von Menschen Gott segnet und welche Art von Menschen Gott verdammt. Gleichzeitig konnte die Menschheit erfahren, was gerecht und was sündhaft ist. Doch in den späteren Abschnitten des Zeitalters des Gesetzes lebten alle Menschen in Sünde, da die Menschheit durch Satan immer mehr verdorben worden war. Sie waren nicht imstande, sich an die Gesetze zu halten, und sahen sich der Gefahr ausgesetzt, durch diese Gesetze verurteilt und verdammt zu werden. Deshalb kam der Herr Jesus des Zeitalters der Gnade, um das Erlösungswerk zu tun. So konnte der Mensch seine Sünden bekennen, bereuen und Vergebung von diesen erhalten, wodurch der Mensch davon befreit wurde, durch das Gesetz verurteilt und verflucht zu werden. Dies ermöglichte ihm, qualifiziert zu sein, vor Gott zu kommen und zu beten, mit Gott zu kommunizieren und sich an Seiner reichen Gnade und Wahrheit zu erfreuen. Das ist die wahre Bedeutung von „errettet werden“. Allerdings vergab uns der Herr Jesus nur unsere Sünden; Er vergab uns nicht unsere sündige Natur oder unsere satanische Gesinnung. Unsere satanische Natur existiert immer noch. Wir existierten weiterhin im Teufelskreis, Sünden zu begehen, sie zu beichten und dann erneut Sünden zu begehen, ohne jede Möglichkeit, uns von den Zwängen und der Kontrolle unserer sündigen Natur zu befreien. Wir riefen Gott im Schmerz zu: „Ich leide wirklich! Wie kann ich mich von den Zwängen und der Kontrolle der Sünde befreien?“ Dies ist eine Erfahrung, eine Erkenntnis, die wir alle als Gläubige an den Herrn teilen. Wir sind jedoch unfähig, unsere sündige Natur selbst zu beseitigen. Kein Mensch kann das Werk der Errettung der Menschheit verrichten. Nur Gott, der Schöpfer, kann die Menschheit erretten und uns von Satan und Sünde befreien. Nur Er kann uns aus der Domäne Satans retten. Der Allmächtige Gott sagt: „Da Er den Menschen schuf, führt Er ihn; da Er den Menschen rettet, wird Er ihn gänzlich erretten und ihn gänzlich gewinnen; da Er den Menschen führt, wird Er ihn zum richtigen Bestimmungsort bringen; und da Er den Menschen schuf und führt, muss Er die Verantwortung für das Schicksal und die Perspektiven des Menschen übernehmen. Das ist das Werk, das vom Schöpfer verrichtet wird“ („Die Wiederherstellung des normalen Lebens des Menschen und seine Hinführung zu einem wunderbaren Bestimmungsort“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“). Gott ist treu. Da Gott den Menschen errettet, wird Er das vollständig tun. Er würde gewiss nicht auf halbem Wege aufgeben. Deshalb bringt der Allmächtige Gott alle Wahrheiten zum Ausdruck, um die Menschheit in den letzten Tagen zu reinigen und zu retten, um die Menschheit vollständig zu retten. Er verrichtet das Werk des Gerichts beginnend am Hause Gottes, um das Problem der satanischen Natur und der satanischen Gesinnung der Menschheit vollständig zu beheben. Er tut das, damit sich die Menschheit von der Sünde befreien, Errettung erlangen und von Gott gewonnen werden kann. Das Werk des Gerichts, das der Allmächtige Gott der letzten Tage verrichtet, ist genau das, was die verderbte Menschheit benötigt, und es ist auch die wichtigste Phase des Werkes, die von Gott durchgeführt werden muss, um die Menschheit zu erretten. Dies erfüllt die Prophezeiung des Herrn Jesus: „Ich habe euch noch viel zu sagen; aber ihr könnt es jetzt nicht tragen. Wenn aber jener, der Geist der Wahrheit, kommen wird, der wird euch in alle Wahrheit leiten. Denn er wird nicht von sich selber reden; sondern was er hören wird, das wird er reden, und was zukünftig ist, wird er euch verkünden“ (Johannes 16,12-13). „Der Geist der Wahrheit“ bezieht sich darauf, dass Gott in den letzten Tagen in einem menschlichen Leib Fleisch wird, die Wahrheit zum Ausdruck bringt und das Werk des Gerichts verrichtet. Alles, was wir tun müssen ist, Gottes Werk des Gerichts der letzten Tage anzunehmen und zu befolgen, damit wir Errettung erlangen und von Gott gewonnen werden können. Das ist etwas, was alle bestätigen können, die Gottes Werk des Gerichts der letzten Tage wirklich erfahren haben.

aus „Klassische Fragen und Antworten zum Evangelium des Königreichs“

Vorherig:Frage 19: Ihr bekundet, dass Gott in den letzten Tagen Sein Werk des Gerichts ausführt, um den Menschen völlig zu reinigen und zu erretten, aber nach dem Lesen der Worte, die der Allmächtige Gott ausspricht, stelle ich fest, das einige davon den Menschen verurteilen und verfluchen. Wenn Gott den Menschen verurteilt und verflucht, muss dann der Mensch nicht noch Strafe erleiden? Und wie könnt ihr noch sagen, dass ein Urteil dieser Art den Menschen reinigt und errettet?

Nächste:Frage 15: Wir folgen dem Beispiel des Paulus und wir arbeiten sehr schwer für den Herrn. Wir verbreiten das Evangelium, wir legen für den Herrn ein Zeugnis ab, wir behüten die Kirchen des Herrn, genauso wie Paulus: „Ich habe einen guten Kampf gekämpft, ich habe den Lauf vollendet, ich habe Glauben gehalten“ (2 Timotheus 4,7). Bedeutet das nicht, dem Willen Gottes zu folgen? Es auf diese Weise in die Praxis umzusetzen, sollte heißen, das wir berechtigt sind, entrückt zu werden und in das Königreich des Himmels einzutreten, warum müssen wir also Gottes Werk des Gerichts und der Reinigung in den letzten Tagen akzeptieren, ehe wir in das Königreich des Himmels gebracht werden können?

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