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29. Woraus bestehen die Unterschiede zwischen einer Änderung der Disposition und gutem Benehmen?

Relevante Worte Gottes:

Eine Umwandlung in der Disposition bezieht sich hauptsächlich auf eine Umwandlung in deiner Natur. Natur ist nicht etwas, was du von äußeren Verhaltensweisen sehen kannst; Natur bezieht unmittelbar den Wert und die Bedeutung der Existenz der Menschen mit ein. Es geht direkt um die Werte des menschlichen Lebens, die Dinge tief in der Seele und um das Wesen der Menschen. Wenn Menschen die Wahrheit nicht akzeptieren könnten, hätten sie keine Umwandlung in diesen Aspekten. Nur wenn die Menschen Gottes Werk erfahren haben und vollständig in die Wahrheit eingetreten sind, ihre Werte und Sichtweisen auf das Dasein und das Leben verändert haben, die Dinge genauso wie Gott betrachteten und fähig werden, sich Gott vollständig zu unterwerfen und sich Ihm vollständig hinzugeben, können ihre Dispositionen als verändert bezeichnet werden. Es mag scheinen, dass du etwas Anstrengung unternimmst, du bist möglicherweise angesichts von Nöten widerstandsfähig, du bist möglicherweise in der Lage, die Arbeitsregelungen von oben durchzuführen, oder du bist möglicherweise in der Lage, überall hinzugehen, wohin du gehen sollst, aber das sind nur kleine Veränderungen in deinen Handlungen und sie sind nicht genug, um eine Umwandlung in deiner Disposition zu sein. Du bist möglicherweise in der Lage, viele Wege entlangzugehen, und du bist möglicherweise in der Lage, viele Nöte zu erleiden und große Demütigungen zu ertragen; du fühlst dich Gott möglicherweise sehr nahe und der Heilige Geist wirkt in dir, aber wenn Gott von dir verlangt, etwas zu tun, das nicht mit deinen Begriffen übereinstimmt, dann unterwirfst du dich immer noch nicht, du suchst nach Ausreden und du rebellierst gegen Gott und widersetzt dich Ihm sogar so weit, dass du Gott die Schuld gibst und gegen Ihn protestierst. Das ist ein ernstes Problem! Dies beweist, dass du noch immer eine Natur hast, dich Gott zu widersetzen, und du dich nicht im geringsten Maß verwandelt hast.

aus „Was ihr über das Umwandeln eurer Disposition wissen solltet“ in „Aufzeichnungen der Vorträge Christi“

Was wisst ihr über Veränderungen in der Disposition? Die Wesenheiten von Veränderungen in der Disposition und Veränderungen im Verhalten sind verschieden, und Veränderungen in der Praxis sind auch verschieden – sie sind alle im Wesen verschieden. Die meisten Menschen stellen ihr Verhalten in ihrem Glauben an Gott in den Vordergrund, was zur Folge hat, dass Veränderungen in ihrem Verhalten auftreten. Nachdem sie beginnen, an Gott zu glauben, wetteifern sie nicht mehr mit anderen, sie hören auf mit Menschen zu streiten und sie zu beleidigen, sie hören auf zu rauchen und zu trinken, sie stehlen kein öffentliches Eigentum – sei es ein Nagel oder ein Stück Holz – und sie gehen sogar so weit, dass sie auf eine Anzeige verzichten, wenn sie einen Verlust erleiden, oder ihnen Unrecht zugefügt wird. Zweifellos gibt es einige Veränderungen in ihrem Verhalten. Nachdem sie an Gott glauben, fühlen sie sich nämlich besonders gut dabei, den wahren Weg zu akzeptieren, und weil sie auch die Gnade der Arbeit des Heiligen Geistes erfahren haben, sind sie besonders eifrig, und es gibt nichts, das sie nicht aufgeben oder tun können. Aber am Ende – nachdem sie drei, fünf, zehn, oder dreißig Jahre lang geglaubt haben – rutschen sie wieder zurück in alte Verhaltensmuster, weil sich ihre Lebensdisposition nicht geändert hat. Ihre Arroganz und ihr Hochmut wachsen und sie beginnen um Macht und Profit zu kämpfen; sie begehren das Geld der Kirche, sie tun alles was ihren Interessen dient, sie begehren Status und Sinnesfreuden, sie werden zu Parasiten im Hause Gottes. Insbesondere, werden die meisten Führer verlassen. Und was beweisen diese Tatsachen? Veränderungen in nichts weiter als dem Verhalten, sind unhaltbar. Wenn es keine Änderung in der Lebensdisposition der Menschen gibt, dann wird sich früher oder später ihre böse Seite zeigen. Da zu jener Zeit die Quelle der Veränderungen im Eifer liegt und mit etwas Arbeit des Heiligen Geistes verbunden ist, fällt es ihnen sehr leicht eine Weile lang eifrig oder gut zu sein. Wie die Ungläubigen sagen, „Eine gute Tat zu tun ist leicht, hingegen ist es schwer, ein Leben lang gute Taten zu tun.“ Es ist den Menschen unmöglich, ein Leben lang gute Taten zu tun. Ihr Verhalten wird durch das Leben gesteuert; wie ihr Leben ist, so ist ihr Verhalten, und nur das, was sich auf natürliche Weise offenbart, spiegelt das Leben und die Natur jemandes wider. Dinge, die unecht sind, können nicht von Dauer sein. Wenn Gott zur Rettung der Menschen arbeitet, geht es nicht darum, die Menschen mit gutem Verhalten zu schmücken – Gottes Arbeit dient dazu, die Disposition der Menschen zu verändern und sie als wiedergeborene neue Menschen zu schaffen. Aus diesem Grund dienen Gottes Urteil, Züchtigung, Prüfungen und Verfeinerung des Menschen dazu, seine Disposition zu ändern, so dass er absoluten Gehorsam und Treue an Gott erlangen kann, und die normale Anbetung Gottes. Darin liegt das Ziel von Gottes Arbeit. Sich gut zu verhalten ist nicht dasselbe wie Gott gehorsam zu sein, noch weniger kommt es dem gleich, kompatibel mit Christus zu sein. Veränderungen im Verhalten basieren auf Glaubenslehre und entstehen aus Leidenschaft – sie gründen sich nicht auf der wahren Gotteskenntnis, oder der Wahrheit, noch weniger beruhen sie auf der Führung des Heiligen Geistes. Obwohl es Zeiten gibt, in denen einiges von dem was die Menschen tun, vom Heiligen Geist geleitet wird, ist dies nicht der Ausdruck des Lebens, noch weniger ist es dasselbe wie Gott zu kennen; unabhängig davon, wie gut das Verhalten einer Person ist, beweist dies nicht, dass diese Person Gott gehorcht oder dass sie die Wahrheit in Praxis umsetzt. Verhaltensänderungen sind eine vorübergehende Illusion, sie sind die Manifestation von Eifer, und sie sind nicht der Ausdruck des Lebens. … Menschen können sich gut verhalten, aber das bedeutet nicht unbedingt, dass sie von der Wahrheit eingenommen sind. Der Eifer der Menschen kann diese nur dazu bringen, an Glaubenslehren festzuhalten und Regeln zu folgen; Menschen, die ohne die Wahrheit sind, haben keine Möglichkeit, substantielle Probleme zu lösen und eine Glaubenslehre kann die Wahrheit nicht ersetzen. Jene, die ihre Disposition geändert haben, sind anders. In ihrem Inneren liegt Wahrheit, sie können in allen Angelegenheiten unterscheiden, sie wissen, wie sie im Einklang mit Gottes Willen handeln müssen, wie sie im Einklang mit den Prinzipien der Wahrheit handeln müssen, wie sie handeln müssen, um Gott zufriedenzustellen, und sie verstehen die Natur der Korruption, welche sie offenbaren. Wenn ihre eigenen Ideen und Vorstellungen offengelegt werden, können sie unterscheiden und dem Fleisch entsagen. Auf diese Weise drückt sich eine Veränderung in der Disposition aus. Die Hauptsache einer Änderung in der Disposition ist, dass sie sowohl Wahrheit als auch Klarheit besitzen und wenn sie Dinge ausführen, sie die Wahrheit mit ziemlicher Genauigkeit in die Praxis umsetzen und ihre Korruption nicht so sehr zum Vorschein kommt.

aus „Der Unterschied zwischen äußerlichen Veränderungen und Veränderungen in der Disposition“ in „Aufzeichnungen der Vorträge Christi“

Damit ist nicht gesagt, dass jemand, der viel Erfahrung damit hat, seine Menschlichkeit auszuüben, zwangsläufig eine Veränderung in seiner Disposition haben wird; es passiert höchstwahrscheinlich dann, wenn sich einige der satanischen Gifte in der Natur eines Menschen aufgrund ihrer Gotteskenntnis und ihrem Verständnis der Wahrheit verändern. Das heißt, diese Gifte werden gereinigt und die von Gott ausgedrückte Wahrheit beginnt sich in diesem Menschen zu verwurzeln, wird zu seinem Leben und zur Grundlage seiner Existenz. Erst dann wird er zu einem neuen Menschen und seine Disposition verändert sich folglich. Dies bedeutet nicht, dass ihre äußere Disposition widerstandsloser als zuvor ist, dass sie vorher arrogant waren und nun ihre Worte vernünftiger sind, dass sie vorher auf niemand gehört haben, aber jetzt auf andere hören können – diese äußerlichen Veränderungen können nicht als Veränderungen in der Disposition bezeichnet werden. Natürlich schließen Veränderungen in der Disposition diese Situationen ein, aber der wichtigste Schlüssel liegt darin, dass ihr inneres Leben sich verändert hat. Die von Gott ausgedrückte Wahrheit wird zu ihrem eigentlichen Leben, einige der satanischen Gifte im Inneren wurden beseitigt, die Perspektive des Menschen hat sich vollständig verändert und nichts davon stimmt mit dem der Welt überein. Er sieht die Pläne und Gifte des großen roten Drachen deutlich; er hat die wahre Essenz des Lebens verstanden. Also haben sich seine Werte im Leben geändert – dies ist die grundlegendste Veränderung und das Wesentliche einer Veränderung in der Disposition. Auf welcher Grundlage haben die Menschen davor gelebt? Alle Menschen leben für sich selbst. Jeder für sich selbst und den Letzten holt der Teufel – das ist die Zusammenfassung der Natur des Menschen. An Gott zu glauben wird für sich selbst getan, und erst recht, Segnungen zu erhalten. Dinge für Gott zu verwerfen, sich für Gott aufzuwenden und Gott treu zu sein – das alles wird für einen selbst getan. Alles in allem, dient alles dem Zweck, Segnungen für sich selbst zu gewinnen. In der Welt dient alles dem persönlichen Vorteil. An Gott zu glauben, bedeutet Segnungen zu erlangen und man verwirft alles, um Segnungen zu erlangen und man kann viel Leiden ertragen, damit man Segen erlangen kann. Dies ist erfahrungsgemäß alles Beweis für die verdorbene Natur des Menschen. Eine Veränderung in der Disposition ist allerdings anders. Wie er bedeutungsvoll leben sollte, wie er die Pflichten einer Person erfüllen sollte, um als Mensch bezeichnet werden zu können, wie er Gott anbeten sollte, und wie er Gott gehorchen und zufriedenstellen sollte – er glaubt, dass dies das Fundament des Menschseins ist, und dass dies in Hinsicht auf die unveränderlichen Prinzipien von Himmel und Erde seiner Pflicht entspricht. Anderenfalls wird er es nicht wert sein, als Mensch bezeichnet zu werden, dann gibt es keinen Sinn und er wird voller Leere sein. Die Menschen sollten leben, um Gott zufriedenzustellen, um ihre Pflichten gut zu erfüllen und um ein sinnvolles Leben zu führen, so dass sie, sogar wenn sie sterben, ohne das geringste Bedauern zufrieden sein können, und nicht umsonst gelebt haben werden. Aus dem Vergleich dieser beiden verschiedenen Situationen erkennen wir, dass letzterer ein Mensch ist, dessen Disposition sich verändert hat und da sich seine Lebensdisposition verändert hat, hat sich sicherlich auch seine Lebensanschauung verändert. Mit anderen Werten, wird er nie wieder für sich selbst leben, und sein Glaube an Gott wird nie wieder zu dem Zweck sein, Segnungen für sich selbst zu erlangen. Er wird sagen können: „Nachdem ich Gott kenne, was kümmert mich da der Tod? Gott zu kennen hat mir erlaubt, ein sinnvolles Leben zu führen. Ich habe nicht umsonst gelebt und ich werde nichts bereuen, wenn ich sterbe – ich habe keine Klagen.“ Ist das keine veränderte Lebensanschauung? Daher ist die Hauptursache für die Veränderung in der Disposition im Leben jemandes, Wahrheit im Inneren zu besitzen und Gotteskenntnis zu haben; die Lebensanschauung jemandes ändert sich und die Werte sind anders als zuvor. Die Veränderung beginnt im Inneren und im Leben; es ist sicherlich nicht nur eine äußerliche Veränderung. Manche neue Gläubige haben die säkulare Welt hinter sich gelassen, nachdem sie gläubig geworden sind; wenn sie Ungläubige treffen, haben sie nichts zu sagen und sie treffen sich selten mit ihren Verwandten und Freunden, und die Ungläubigen sagen, „dieser Mensch hat sich wirklich verändert.“ Also denken sie, „Meine Disposition hat sich wirklich verändert – die Ungläubigen sagen, dass ich mich verändert habe.“ Hat sich tatsächlich ihre Disposition wirklich verändert? Das hat sie nicht. Dies sind nur äußerliche Veränderungen. Es gab keine Veränderung in ihrem Leben und ihre alte Natur ist immer noch in ihnen verwurzelt, völlig unberührt. Manchmal werden Menschen aufgrund der Arbeit des Heiligen Geistes von großem Eifer gepackt; einige äußerliche Veränderungen finden statt und sie tun ein paar gute Taten. Das ist jedoch nicht dasselbe, wie Veränderungen in der Disposition. Du bist ohne die Wahrheit, deine Sicht der Dinge hat sich nicht verändert, sie unterscheidet sich noch nicht einmal von der Sichtweise der Ungläubigen und deine Werte und Lebensanschauung haben sich nicht geändert. Du hast nicht einmal ein Herz, das Gott verehrt, und das ist das Mindeste, das du besitzen solltest. Nichts könnte weiter von Veränderungen in deiner Disposition entfernt liegen.

aus „Der Unterschied zwischen äußerlichen Veränderungen und Veränderungen in der Disposition“ in „Aufzeichnungen der Vorträge Christi“

Glaube an Gott bedeutet nicht, dass Er von dir verlangt, ein guter Mensch zu sein, jemand zu sein, der sich gut benimmt oder gesetzestreu ist, oder jemand, der nicht in der Lage ist, für sich selbst zu denken oder sein eigenes Hirn einzusetzen. Früher meinten die Menschen, dass Veränderungen in der Disposition, die vom Glauben an Gott herrührten, bedeuteten, ein anständiger Mensch zu sein, dass es bedeutete, nach außen hin etwas Ähnlichkeit mit einem Menschen zu besitzen, wohlerzogen und geduldig zu sein, fromm oder liebevoll zu erscheinen, oder bereit zu sein, anderen zu helfen, und mildtätig zu sein. Kurz gesagt, es bedeutete, die Art guter Mensch zu sein, die in ihren Auffassungen und ihrer Fantasie existierte. Das ist so ähnlich, wie es Menschen in der Welt gibt, die sagen: „Wenn du reich bist, solltest du den Armen oder Bettlern geben.“ Solche Auffassungen existieren also in den Vorstellungen jedes einzelnen Menschen – sie alle haben derlei Dinge, und es ist eine Sorte von Gift. Für Menschen, die zuvor an Gott glaubten, gab es niemanden, um diese Art von Problem klar zu erklären, und jedem waren Anliegen des Glaubens an Gott unbekannt. Es ist nicht so, dass die Menschen diese Dinge direkt, nachdem sie geboren werden, verstehen könnten, noch dass sie sie nach ein paar Jahren Glauben an das Christentum verstehen könnten. Das liegt daran, dass zuvor Gott Selbst das nicht umfassend erklärt hatte, und Er Selbst hatte kein Werk in dieser Hinsicht verrichtet. Daher glaubten viele Menschen, dass Glaube an Gott nichts weiter sei als ein paar Veränderungen in jemandes äußerem Verhalten, Denken und Handeln, und es gab sogar einige Menschen, die glaubten, dass Glaube an Gott bedeute, viel Not zu leiden, keine erlesenen Speisen zu essen und keine feinen Kleider zu tragen. Im Westen gab es beispielsweise eine katholische Nonne (Katholizismus ist auch eine Religion; für die Nonnen ist es auch eine Art von Glauben), die meinte, dass Glauben an Gott bedeute, ihr ganzes Leben in noch mehr Leiden zu verbringen, weniger gute Speisen zu essen, es sich nicht zu gönnen, so viele der schönen Dinge im Leben zu genießen, und den Armen oder Bedürftigen Geld zu spenden, wenn sie es hatte – oder aber mehr gute Taten zu vollbringen, den Menschen gegenüber mildtätiger zu sein und hilfsbereiter anderen gegenüber zu sein. Ihr ganzes Leben lang tat sie nichts anderes als leiden und gönnte es sich nicht, irgendein gutes Essen zu essen oder irgendwelche feinen Kleider zu tragen. Als sie starb, trug sie nichts, das mehr kostete als zwei Dollar; auch ihre täglichen Lebenshaltungskosten beliefen sich auf nur ein paar Dollar. Ihre Geschichte erschien vermutlich als allgemeine oder wichtige Nachricht auf der ganzen Welt. Und was zeigt das? In den Augen der Menschheit ist nur so jemand ein guter und gütiger Mensch, nur er ist einer von denjenigen, von denen die religiöse Gemeinschaft glaubt, dass sie gütige Dinge und Gutes tun, nur sie sich geändert und wahrlich Glauben an Gott haben. Und so ist es möglich, dass ihr nicht anders seid: Ihr glaubt zweifellos, dass es, wenn man an Gott glaubt und Glauben hat, darum geht, ein guter Mensch zu sein; es darum geht, ein Mensch zu sein, der sich nicht mit anderen prügelt oder sie verwünscht oder flucht, jemand, der keine schlimmen Dinge tut, jemand, der so aussieht, als ob er an Gott glaubt; es gibt einige, die sagen, ein Mensch zu sein, der dem Herrn Ehre erbringt.

Gott will den Menschen retten, Er hat viele Worte geredet und viel Werk verrichtet – wie also sollen die Menschen Seinem Wunsch nach sein? Er möchte, dass ihre Gedanken von der Wahrheit geleitet werden und dass sie ihr Leben nach den Leitsätzen der Wahrheit leben. Er verlangt nicht von dir, dass du ohne eigene Gedanken wie eine Marionette bist, geschweige denn möchte Er, dass du so gleichmäßig temperiert wie ein Gemüse bist, ohne jegliche normale Gefühle. Stattdessen möchte Er, dass du ein normaler Mensch bist, der das liebt, was Er liebt, und das hasst, was Er hasst, der sich an dem erfreuen kann, woran Er Sich erfreut, und verabscheut und ablehnt, was Er verabscheut. … Deshalb sage Ich, ihr wisst nicht, was mit Veränderungen in der Disposition gemeint ist. Ihr setzt euch lediglich selbst Grenzen in eurem Verhalten, in euren äußerlichen Handlungen und in eurem Temperament und Charakter. Es wird für euch unmöglich sein, Veränderungen in eurer Disposition auf diese Weise zu erreichen. Wo in Gottes Worten heißt es, ihr sollt euch selbst Grenzen setzen, dass ihr auf eure Worte achten sollt, eure Emotionen im Griff haben und euer Temperament zügeln, und dass ihr euch davor in Acht nehmen sollt, euer natürliches Selbst aufzudecken, und zurückhaltend sein sollt in der Kleidung, die ihr kauft und tragt? Hat Er je solche Worte gesagt? Selbst da, wo es Hinweise auf solche Dinge gibt, sind sie nicht der Kern Seiner Worte, noch sind sie die wichtigsten Wahrheiten, die Veränderungen in der Disposition der Menschen herbeiführen. Der Großteil von Gottes Worten spricht von der verderbten Wesensart des Menschen, davon, wie man die verderbte Wesensart des Menschen erkennt, wie der Mensch Veränderungen in seiner Disposition erreichen kann, wie er wahrhaft seine verderbte Wesensart erkennen kann und wie er sich befreien kann von seiner verderbten Disposition, um den Anforderungen Gottes entsprechend zu handeln und jemand zu sein, der nach dem Herzen Gottes ist und Gottes Wunsch erfüllt. Wenn ihr das versteht, werdet ihr dann immer noch eure Bemühungen in äußerliche Handlungen stecken? Werdet ihr euch immer noch wegen derlei oberflächlicher Angelegenheiten verwirren? Wenn du die Bedeutung von Veränderungen in der Disposition nicht verstehst, wirst du daher das Wesen von Veränderungen in der Disposition nie begreifen und wirst nie Veränderungen in deiner Disposition erreichen. Insbesondere müssen einige aus der religiösen Gemeinschaft, die gerade erst diese Stufe des Werkes akzeptiert haben, noch den völligen Übergang von religiöser Zeremonie und religiösem Denken und Ansichten in ihrem Denken und ihrer Auffassung zum Glauben an Gott schaffen; sie versuchen immer noch, geistlich zu sein und fromm und geduldig, jemand zu sein, der natürlicherweise anständig ist, der es liebt, Gutes zu tun und andere zu beschenken. Das ist völlig falsch! Wenn du danach strebst, ein Mensch so wie dieser zu sein, wirst du nie von Gott gelobt werden, und du wirst nie eine Veränderung in der Disposition haben …

Eine Veränderung in der Disposition bezieht sich nicht auf Änderungen an Zeremonien oder Regeln, und sie bezieht sich insbesondere nicht auf Veränderungen dessen, was du trägst, deine oberflächlichen Handlungen, deinen Charakter oder dein Temperament. Es geht nicht darum, dein langsames Temperament in ein schnelleres zu verwandeln, oder einen Introvertierten in einen Extrovertierten zu verwandeln oder in jemanden, der gern redet, oder jemanden, der gern auf einen ruhigen Menschen einredet. So ist es nicht – das ist weit gefehlt, ganz anders als Gottes Anforderungen. … Es stellt sich heraus, dass, wenn Gott Menschen ihre Disposition ändern lässt, lässt Er sie zuerst sich selbst erkennen, ihr eigenes verderbtes Wesen erkennen und seine Wurzeln ausgraben, daran arbeiten und seinen Ursprung aufspüren.

aus „Was eine Veränderung in der Disposition ist und der Weg zu einer Veränderung in der Disposition“ in „Aufzeichnungen der Vorträge Christi“

Die Gemeinschaft des Menschen:

In der religiösen Welt gibt es viele gläubige Menschen, die sagen: „Wir haben uns aufgrund unseres Glaubens an den Herrn Jesus verändert. Seht, wir sind in der Lage, uns für den Herrn Mühe zu geben, für den Herrn zu arbeiten, das Gefängnis für den Herrn auszuhalten, und wir leugnen Seinen Namen nicht vor anderen. Wir sind in der Lage, viele tugendhafte Dinge zu tun, der Wohltätigkeitsorganisation zu geben, zu spenden und den Armen zu helfen. Das sind große Veränderungen! Wir haben uns verändert, deshalb sind wir qualifiziert, darauf zu warten, dass der Herr uns in das Königreich des Himmels bringt.“ Was haltet ihr von diesen Worten? (Sie sind falsch.) Habt ihr irgendeine Einsicht, wenn es um diese Worte geht? … Was bedeutet es, gesäubert zu werden? Denkt ihr, dass ihr, wenn sich euer Verhalten geändert hat und ihr gute Taten vollbringt, gesäubert worden seid? Sind diese Worte korrekt? (Sie sind nicht korrekt.) Jemand sagt: „Ich habe alles abgelegt. Ich habe sogar meine Arbeit in der Welt, meine Familie und die Verlangen des Fleisches abgelegt, um mich für Gott einzusetzen. Ist dies das Äquivalent zum Gesäubert werden?“ Selbst wenn ihr all dies getan habt, ist dies kein handfester Beweis dafür, dass ihr gesäubert worden seid. Was ist also der springende Punkt? … In welchem Aspekt könnt ihr Säuberung erhalten, die als echte Säuberung angesehen werden kann? (Die Säuberung von der satanischen Gesinnung, die sich Gott widersetzt.) Was sind also die Erscheinungsformen satanischer Gesinnung, die sich Gott widersetzt? Was sind die offensichtlichsten Erscheinungsformen? Die Arroganz, Eitelkeit, Selbstgerechtigkeit und der Selbststolz einer Person sowie ihre Verworfenheit, ihr Verrat, ihre Lügen, Täuschung und Heuchelei. Wenn diese Dinge nicht mehr Teil von jemandem sind, dann ist er wirklich gesäubert worden. Wir haben früher in einer Predigt über die satanische Disposition des Menschen gesprochen. Es gibt 12 wesentliche Erscheinungsformen. Werfen wir einen Blick auf jede dieser 12 Erscheinungsformen: sich selbst als den Ehrenhaftesten betrachten; diejenigen, die mit mir übereinstimmen, gedeihen lassen, und diejenigen, die sich mir widersetzen, umkommen lassen; zu denken, dass nur Gott euch überlegen ist, sich niemand anderem zu unterwerfen, keine Rücksicht auf andere zu nehmen; ein unabhängiges Königreich zu schaffen, sobald ihr Macht habt; zu wünschen, der einzige Machthaber und Herr aller Dinge zu sein, und die Dinge ganz allein zu entscheiden. Alle diese Erscheinungsformen sind satanische Gesinnungen. Diese satanischen Gesinnungen müssen gesäubert werden, bevor jemand eine Veränderung seiner Lebensdisposition erfährt. Eine Veränderung in jemandes Lebensdisposition ist eine Wiedergeburt, weil sich sein Wesen verändert hat. Vorher war er, als er Macht erhielt, in der Lage, sein eigenes unabhängiges Königreich zu schaffen. Nun dient er Gott, wenn ihm Macht gegeben wird, bezeugt Gott und wird ein Diener für das auserwählte Volk Gottes. Ist das nicht eine echte Veränderung? (Doch, das ist sie.) Zuvor protzte er in allen Situationen und wollte, dass andere Menschen ihn hochschätzen und ihn anbeten. Jetzt bezeugt er Gott überall, er ist nicht mehr auf sich selbst fokussiert, und er denkt: „Ganz gleich, wie die Leute mich behandeln, es ist in Ordnung. Ganz gleich, wie die Leute Bemerkungen über mich machen, es ist in Ordnung. Es ist mir egal. Ich will nur Gott preisen, Gott bezeugen, anderen helfen, ein Verständnis von Gott zu gewinnen, und anderen helfen, in der Gegenwart Gottes zu gehorchen.“ Ist das nicht eine Veränderung in der Lebensdisposition? (Doch, das ist sie.) „Ich werde die Brüder und Schwestern mit Liebe behandeln. Ich werde meine Pflichten erfüllen. In allen Angelegenheiten werde ich anderen Nutzen bringen. Ich werde in allen Situationen mitfühlend gegenüber anderen sein. Ich werde anderen helfen, die Wahrheit zu erlangen und die Wahrheit zu verstehen. In allen Angelegenheiten werde ich nicht an mich denken, ich werde nur an andere denken. Ich werde anderen helfen, ihr Leben voranzubringen, und meine eigene Verantwortung erfüllen.“ Das bedeutet es, Menschen zu lieben, andere wie euch selbst zu lieben! Wenn es um Satan geht, könnt ihr ihn erkennen, Prinzipien haben, eine Grenzlinie zu ihm ziehen und die Übel Satans gründlich offenbaren, damit Gottes auserwähltes Volk von seinem Unheil verschont wird. Das bedeutet es, Gottes auserwähltes Volk zu beschützen, und das ist noch mehr, andere wie euch selbst zu lieben. Außerdem solltet ihr lieben, was Gott liebt, und hassen, was Gott hasst. Was hasst Gott folglich? Er hasst Antichristen, böse Geister und bösartige Menschen. Das bedeutet, wir müssen auch Antichristen, böse Geister und bösartige Menschen hassen. Wir müssen auf Gottes Seite stehen. Wir können mit ihnen keine Kompromisse eingehen. Wen liebt Gott? Gott liebt diejenigen, die Er erretten und segnen will. Für diese Menschen müssen wir verantwortlich sein, sie mit Liebe behandeln, ihnen helfen, sie führen, versorgen und unterstützen. Ist das nicht eine Veränderung in der Lebensdisposition? (Doch, das ist es.) Darüber hinaus könnt ihr, wenn ihr einige Übertretungen oder Fehler begangen oder die Prinzipien vernachlässigt habt, etwas zu tun, die Kritik, den Tadel, die Disziplin, den Umgang und die Beschneidung der Brüder und Schwestern annehmen; ihr könnt all diese Dinge von Gott erhalten, es mit Toleranz annehmen, keinen Hass hegen und die Wahrheit suchen, um eure eigene Verderbtheit zu beseitigen. Ist das nicht eine Veränderung in eurer Lebensdisposition? (Doch, das ist es.) Was ist der Unterschied zwischen einer Veränderung in der Lebensdisposition und einer Änderung im Verhalten? Äußerlich können manche Menschen ihren Besitz ablegen und Leiden ertragen, aber es gibt keine Veränderung ihrer Lebensdisposition. Es gibt einige Menschen, die eine Veränderung in ihrer Lebensdisposition hatten; äußerlich sind sie gleich wie alle anderen und sie können auch ihren Besitz ablegen. Diese beiden Arten von Menschen können beide ihren Besitz ablegen und sind äußerlich gleich. Doch haben nicht beide ihre Lebensdisposition verändert. Ist das richtig? (Ja, es ist richtig.)

Kann die Änderung im Verhalten, über die in der religiösen Welt gesprochen wird, eine Veränderung der Lebensdisposition darstellen? (Nein, das kann sie nicht.) Warum kann eine Änderung in jemandes Verhalten keine Veränderung in der Lebensdisposition darstellen? Der Hauptgrund ist, dass er sich immer noch Gott widersetzt. Ihr könnt sehen, dass die Pharisäer äußerlich sehr gläubig waren, sie beteten, sie erklärten die Schrift und sie befolgten die Vorschriften des Gesetzes sehr gut. Man könnte sagen, dass sie äußerlich über jeden Vorwurf erhaben waren. Menschen waren nicht in der Lage, irgendeinen Fehler zu entdecken. Aber warum waren sie trotzdem imstande, sich Christus zu widersetzen und Ihn zu verurteilen? Worauf deutet das hin? Sie hatten nicht die Wahrheit und kannten Gott nicht. Äußerlich waren sie sehr gut, jedoch hatten sie nicht die Wahrheit, weshalb sie sich Gott widersetzen konnten. Wenn sie äußerlich so gut waren, warum zählt das nicht als Veränderung in der Lebensdisposition? Das liegt daran, dass sie immer noch arrogant, eingebildet und insbesondere selbstgerecht waren. Sie glaubten an ihr eigenes Wissen, ihre Theorien und ihr Verständnis der Schriften. Sie glaubten, dass sie alles verstanden und dass sie besser waren als andere Menschen. Deshalb leisteten sie dem Herrn Jesus Widerstand und verurteilten Ihn, als Er predigte und Sein Werk verrichtete. Als die religiöse Welt hörte, dass Christus der letzten Tage die ganze Wahrheit bekundet hat, verurteilten sie Ihn daher, obwohl sie wussten, dass es die Wahrheit ist. Was für einen Fehler haben sie gemacht? Äußerlich haben sie eine so große Veränderung durchgemacht, wie konnte es sein, dass sie immer noch in der Lage waren, sich Gott zu widersetzen? Wie kam es, dass sie noch immer in der Lage waren, wahnsinnig feindselig gegenüber Christus zu sein? Welche Art von Problem ist das? Kann eine Person, die sich Christus entgegenstellt und sich Ihm widersetzt, in das Himmelreich eintreten? Kann Gott Menschen, die die Feinde Christi sind, in das Königreich bringen? Gott würde so etwas nicht tun.

aus „Predigten und gemeinschaftlicher Austausch über den Eintritt in das Leben“ (Folge 138)

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