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Der Weg zur Reinigung

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Von Christopher, Philippinen

Mein Name ist Christopher und ich bin Pastor einer Hauskirche auf den Philippinen. 1987 wurde ich getauft und kehrte zum Herrn Jesus zurück. Durch die Gnade des Herrn wurde ich 1996 Pastor der Ortsgemeinde. Zu diesem Zeitpunkt arbeitete und predigte ich, neben der Verkündigung an vielen Orten überall auf den Philippinen, auch an Orten wie Hongkong und Malaysia. Dank des Wirkens und der Führung des Heiligen Geistes hatte ich das Gefühl, unerschöpfliche Energie bei meiner Arbeit für den Herrn zu haben sowie unendliche Inspiration für meine Predigten. Oft bot ich Brüdern und Schwestern Unterstützung an, wenn sie negativ und schwach waren. Manchmal waren Mitglieder ihrer Familie, die nicht gläubig waren, mir gegenüber unfreundlich, doch ich konnte trotzdem tolerant und geduldig sein. Ich verlor nicht den Glauben an den Herrn und glaubte, dass der Herr sie wandeln könnte. So hatte ich das Gefühl, als hätte ich mich ziemlich viel verändert, seit ich zum Glauben kam. Im Jahr 2011 geriet ich jedoch in einen Zustand, in dem ich das Wirken des Heiligen Geistes nicht mehr so stark wie vorher spüren konnte. Langsam hatte ich keine neue Erleuchtung für meine Predigten und hatte nicht die Kraft, mich vom Leben in Sünde loszureißen. Wenn ich sah, dass meine Frau und Tochter Dinge taten, die mir nicht gefielen, konnte ich es nicht vermeiden, ihnen gegenüber die Beherrschung zu verlieren, und in meinem Zorn schimpfte ich mit ihnen. Ich wusste, dass das nicht im Einklang mit dem Willen des Herrn war, aber oft konnte ich mir nicht helfen. Ich fühlte mich deswegen besonders bekümmert. Um mich von einem Leben aus Sünde und Beichte zu befreien, verwendete ich mehr Mühe darauf, die Bibel zu lesen, zu fasten und zu beten, und suchte überall geistliche Pastoren auf, um dies gemeinsam zu untersuchen und zu erforschen. Doch all meine Bemühungen waren nutzlos und es veränderte sich nichts an meinem sündigen Leben und der Finsternis in meiner Seele.

Dann, eines Abends im Frühjahr 2016, fragte mich meine Frau: „Christopher, mir ist aufgefallen, dass du in letzter Zeit sehr bekümmert gewesen bist. Was hast du auf dem Herzen?“ Ich erzählte ihr, was mich bedrückte: „Ich habe mich diese letzten paar Jahre gefragt, warum ich mich nicht vom Leben in Sünde losreißen kann, obwohl ich Pastor bin und viele Jahre an den Herrn geglaubt habe. Ich kann den Herrn nicht mehr spüren – als hätte Er mich verlassen. Sobald ich Zeit für mich habe, vor allem mitten in der Nacht, spüre ich immer eine Art Leere und Beklommenheit, obwohl ich überall predige, und dieses Gefühl wird immer stärker. Ich denke darüber nach, wie ich all die Jahre an den Herrn geglaubt habe. Ich habe so viel in der Bibel gelesen, so viele Predigten des Herrn angehört und oft den Beschluss gefasst, das Kreuz zu tragen und mich selbst zu bezwingen, aber ich bin ständig an die Sünde gefesselt. Ich bringe es fertig, Lügen zu erzählen, um meine eigenen Interessen und mein Ansehen zu schützen und ich werde ‚Und in ihrem Munde ist kein Falsch gefunden‘ (Offenbarung 14,5) nicht gerecht. Wenn ich mit Nöten und Läuterung konfrontiert bin, obwohl ich weiß, dass diese mit Zustimmung des Herrn geschehen, kann ich mich trotzdem nicht davon abhalten, mich über den Herrn zu beklagen und Ihn misszuverstehen. Ich versage völlig bei der bereitwilligen Selbstverleugnung. Weil ich auf eine solche Weise in Sünde lebe, habe ich Angst, dass ich, nicht in das Himmelreich eingehen kann, wenn der Herr kommt!“

Als meine Frau das hörte, sagte sie: „Christopher, wie kannst du so denken? Du musst Glauben haben; du bist Pastor! Auch wenn wir in Sünde leben und uns nicht von den Fesseln der Sünde losgerissen haben, heißt es in der Bibel, ‚Denn so du mit deinem Munde bekennst Jesum, daß er der HERR sei, und glaubst in deinem Herzen, daß ihn Gott von den Toten auferweckt hat, so wirst du selig‘ (Römer 10,9). ‚Denn „wer den Namen des HERRN wird anrufen, soll selig werden“‘ (Römer 10,13). Solange wir weiterhin die Bibel lesen, Versammlungen besuchen, zum Herrn beten und das Kreuz tragen, Ihm zielsicher bis zur Wiederkunft des Herrn nachfolgen, werden wir in das Himmelreich eingehen und den Segen des Herrn empfangen können.“

Daraufhin sagte ich zu meiner Frau: „Das dachte ich vorher auch, aber in 1 Petrus 1,16 heißt es: ‚Denn es steht geschrieben, Ihr sollt heilig sein, denn ich bin heilig.‘ Ich glaube seit dreißig Jahren an den Herrn, trotzdem kann ich mich nicht an den Weg des Herrn halten. Und da ich in Sünde lebe, bin ich immer noch dazu fähig, mich dem Herrn oft zu widersetzen. Ich erfülle die Anforderungen des Herrn nicht im Geringsten. Pfui! Wie oft habe ich den Entschluss gefasst, die Lehren des Herrn zu befolgen, war aber nicht imstande, Sein Wort in die Praxis umzusetzen. Wie könnte ich auf diese Weise würdig sein, ins Himmelreich einzugehen? Der Herr Jesus sagte: ‚Es werden nicht alle, die zu mir sagen: HERR, HERR! ins Himmelreich kommen, sondern die den Willen tun meines Vaters im Himmel‘ (Matthäus 7,21). Den Worten des Herrn nach, ist es nicht so einfach, wie wir denken, ins Himmelreich einzugehen. Der Herr ist heilig, wie also können Menschen, die das Wort des Herrn nicht ausüben können und sich Ihm oft widersetzen, ins Himmelreich entrückt werden? Nur diejenigen, die sich gewandelt haben und die Gottes Willen tun, können ins Himmelreich eingehen!“

Meine Frau dachte einen Moment nach und sagte: „Was du sagst, ergibt Sinn. Der Herr ist heilig, und wir sind immer noch sündig. Wir sind es nicht würdig, in Gottes Reich einzugehen … es ist nur so, dass, … Ich erinnere mich plötzlich … hat nicht Pastor Liu den koreanischen Pastor Kim in die Gemeinde eingeladen? Wie wäre es, wenn wir dieser Sache ein wenig nachgingen?“ Ich sagte: „Ja, das ist eine gute Idee. Der Herr Jesus sagte: ‚Bittet, so wird euch gegeben; suchet, so werdet ihr finden; klopfet an, so wird euch aufgetan‘ (Matthäus 7,7). Solange wir suchen, glaube ich, dass der Herr uns leiten wird. Als Pastor muss ich das Leben unserer Brüder und Schwestern bedenken. Wenn ich in meinem Glauben unbekümmert bin, erweise ich sowohl mir selbst als auch ihnen einen schlechten Dienst. Lass uns abwarten, bis Pastor Kim kommt, und ihn dann in dieser Frage um Rat bitten.“

Weil ich vorhatte, Pastor Kim aufzusuchen, wollte ich etwas über Pastor Kims Hintergrund in Erfahrung bringen. Also suchte ich im Internet nach der koreanischen Gemeinde, der er angehörte. Auf den Seiten, die erschienen, sah ich die Webseite https://www.holyspiritspeaks.org. Als ich sie öffnete, weckten diese Worte mein Interesse: „Der Mensch empfing viel Gnade, wie den Frieden und die Freuden des Fleisches, den Segen für die ganze Familie, dank des Glaubens eines Einzelnen, die Heilung von Krankheiten, und so weiter. Das Übrige waren die guten Taten des Menschen und seine fromme Erscheinung. Wenn der Mensch auf einer solchen Grundlage lebte, dann wurde er für einen guten Gläubigen gehalten. Nur solche Gläubigen konnten nach dem Tod den Himmel betreten, was bedeutet, dass sie gerettet wurden. Jedoch verstanden sie zu ihren Lebenszeiten den Lebensweg ganz und gar nicht. Sie begingen nur Sünden und beichteten sie dann in einem ständigen Kreislauf, ohne einen Weg, der auf eine veränderte Disposition abzielte. So war die Beschaffenheit des Menschen während des Zeitalters der Gnade. Hat der Mensch die volle Erlösung empfangen? Nein!“ („Das Geheimnis der Menschwerdung (4)“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“). Diese Worte waren so gut ausgedrückt, dass ich unbedingt weiterlesen musste: „Nach Vollendung dieser Phase besteht deshalb noch die Arbeit des Urteils und der Züchtigung. Diese Phase reinigt den Menschen durch das Wort, damit der Mensch einen Weg hat, dem er folgen kann. Diese Phase wäre nicht erfolgreich oder bedeutsam, wenn sie mit der Austreibung von Dämonen fortfahren würde, denn die sündhafte Natur des Menschen würde nicht verworfen werden und der Mensch würde bei der Vergebung der Sünden stehen bleiben. Durch das Sühneopfer wurden dem Menschen seine Sünden vergeben, denn die Arbeit der Kreuzigung hat bereits geendet und Gott hat über Satan gesiegt. Die verdorbene Disposition des Menschen jedoch, verweilt noch immer in seinem Inneren und der Mensch kann noch immer sündigen und sich Gott widersetzen. Gott hat die Menschheit nicht erlangt. Deshalb benutzt Gott in dieser Arbeitsphase das Wort, um die verdorbene Disposition des Menschen zu enthüllen und verlangt vom Menschen dem rechten Weg folgend zu praktizieren. Diese Phase ist bedeutungsvoller als die vorhergehende und auch erfolgreicher, denn jetzt ist es das Wort, das das Leben des Menschen unmittelbar versorgt und es der Disposition des Menschen ermöglicht, vollkommen erneuert zu werden; es ist eine gründlichere Arbeitsphase“ („Das Geheimnis der Menschwerdung (4)“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“). Ich fand diese Lektüre sehr spannend. Obwohl ich sie nicht ganz verstehen konnte und sie mir teilweise sogar rätselhaft war, ließen diese Worte mich eine gewisse Hoffnung sehen. Ich spürte, dass ich hierin einen Weg finden konnte, um mich zu reinigen und zu ändern. Ich dankte Gott aus tiefstem Herzen dafür, dass Er mein Gebet erhört hatte. Während ich weiterlas, dachte ich, dass es wirklich wundervolle Worte waren, die meine durstige Seele bewässerten und umsorgten. Auf der Webseite stand Folgendes: „Wenn Sie die Evangeliums-Hotline in Ihrem Land oder Ihrer Region nicht finden können, hinterlassen Sie uns bitte eine Nachricht, und wir werden uns so bald wie möglich mit Ihnen in Verbindung setzen.“ Ich sah es schnell durch, konnte aber keine Evangeliums-Hotline für die Philippinen entdecken, also hinterließ ich ohne Weiteres umgehend eine Nachricht und trug meine Kontaktnummer und E-Mail-Adresse ein.

Als ich an diesem Abend nach Hause kam, erzählte ich meiner Frau davon, und nachdem sie mir zugehört hatte, war meine Frau auch bereit zu suchen. Ich danke dem Herrn wirklich dafür, dass sie am nächsten Tag auf meine Nachricht antworteten und es einrichteten, sich mit uns an diesem Nachmittag online in Verbindung zu setzen. An jenem Nachmittag sprachen wir mit Schwester Liu und Schwester Su. Bei diesem Gespräch spürte ich, dass sie einfach, gewandt und mit Einsicht sprachen. Meine Frau war sogar noch beflissener als ich und sagte: „Darf ich eine Frage stellen?“ Begeistert sagten sie: „Natürlich.“ Meine Frau erwiderte: „Auf der Webseite eurer Kirche heißt es, ‚Gott der letzten Tage hat eine Phase des Werks des Gerichts und der Züchtigung vollbracht‘. Mein Mann und ich wissen, dass kein heilloser Mensch den Herrn sehen wird, weil Er heilig ist, aber im Römerbrief heißt es, ‚Denn so du mit deinem Munde bekennst Jesum, daß er der HERR sei, und glaubst in deinem Herzen, daß ihn Gott von den Toten auferweckt hat, so wirst du selig‘ (Römer 10,9). ‚Denn „wer den Namen des HERRN wird anrufen, soll selig werden“‘ (Römer 10,13). Wenn wir an den Herrn Jesus glauben, dann sind wir bereits gerettet und können ins Himmelreich eingehen, weshalb also führt Gott der letzten Tage eine Phase des Werkes des Gerichts und der Züchtigung aus? Das ist mir nicht ganz klar und ich würde gerne hören, was ihr dazu meint.“

Schwester Liu antwortete: „Dank sei Gott! Lasst uns zusammen Gemeinschaft halten und Gott uns führen lassen. Wir wollen zunächst einen Blick darauf werfen, was ‚gerettet werden‘ hier bedeutet. Im letzten Abschnitt des Zeitalters des Gesetzes hatten die Menschen sich alle von Gott distanziert und hatten keine gottesfürchtigen Herzen mehr. Sie wurden immer sündhafter und gingen so weit, dass sie blindes, lahmes und krankes Vieh und Gevögel als Opfergaben darbrachten. Die Menschen von damals hielten sich nicht mehr an das Gesetz und liefen alle Gefahr, zum Tode verurteilt zu werden, weil sie gegen das Gesetz verstießen. Um jene, die sich an das Gesetz hielten, vor dem sicheren Tod zu bewahren, wurde Gott, angesichts der Situation, Selbst Fleisch, nahm das Erlösungswerk vor und wurde am Ende gekreuzigt, um die ganze Menschheit von der Sünde zu erlösen. Dadurch, dass die Menschen an den Herrn Jesus glaubten, konnten ihnen ihre Sünden vergeben werden, wodurch sie berufen waren, im Gebet vor Gott zu kommen und sich an Gottes Segnungen und Gnade zu erfreuen. Das ist die wahre Bedeutung von ‚gerettet werden‘ im Zeitalter der Gnade. Mit anderen Worten bedeutet ‚gerettet werden‘ nichts anderes, als dass die Sünden eines Menschen vergeben werden. Das heißt, Gott sieht die Menschen nicht mehr als von Sünde befleckt an, was aber nicht bedeutet, dass sie nicht inhärent sündig sind. Gerettet werden bedeutet daher nicht, dass wir vollkommen gereinigt sind und die vollständige Errettung erlangt haben. Wenn wir gereinigt werden wollen, müssen wir Gottes Werk des Gerichts der letzten Tage annehmen.“

Erst nachdem wir ihre Gemeinschaft gehört hatten, verstanden meine Frau und ich, dass „gerettet werden“, wie es im Römerbrief steht, sich darauf bezog, die Errettung des Herrn Jesus anzunehmen und nicht länger wegen Gesetzesverstoß zum Tode verurteilt zu werden. Es war nicht das „Errettetwerden“ der vollständigen Reinigung, das wir und vorgestellt hatten. Was sie sagten, ergab Sinn. Diese Erläuterung von „gerettet werden“ entsprach unserer Situation, in einem Zustand zu leben, in dem wir Sünden begehen und daraufhin diese Sünden beichten. Was der Herr Jesus tat, war also nur das Erlösungswerk, nicht das Werk, der vollständigen Reinigung und Rettung des Menschen. Obwohl die Menschen, wenn sie an den Herrn glauben, gerettet sind, bedeutet das nicht, dass sie vollständig gereinigt worden sind. Als ich ihrer Gemeinschaft zuhörte, fühlte ich, dass es darin Wahrheit zu suchen gab, also brachte ich meine Bereitwilligkeit zum Ausdruck, damit fortzufahren. Ich sagte: „Dank sei dem Herrn! Was ihr sagt, ist wundervoll. Durch diese Gemeinschaft mit Ihnen verstehen wir die wahre Bedeutung von „gerettet werden“. Bitte fahrt mit eurer Gemeinschaft fort. Möge der Herr uns leiten.“ Schwester Su fuhr fort und sagte: „Schön, lasst uns ein paar Passagen aus dem Wort des Allmächtigen Gottes lesen, und es wird alles klarer werden. Der Allmächtige Gott sprach: ‚Zu der damaligen Zeit war die Arbeit Jesu die Erlösung der gesamten Menschheit. Die Sünden all jener, die an Ihn glaubten, wurden vergeben; solange du an Ihn glaubtest, würde Er dich erlösen. Wenn du an Ihn glaubtest, warst du kein Sünder mehr, du warst von deinen Sünden befreit. Das bedeutete es, errettet und durch den Glauben gerechtfertigt zu werden. In denjenigen, die glaubten, verblieb jedoch das, was gegen Gott aufbegehrte, sich widersetzte und noch langsam beseitigt werden musste. Erlösung bedeutete nicht, dass der Mensch von Jesus vollkommen gewonnen war, sondern dass der Mensch keine Sünden mehr hatte, dass ihm seine Sünden vergeben worden waren: unter der Voraussetzung, dass du glaubtest, würdest du nie mehr von der Sünde sein‘ („Die Vision von Gottes Werk (2)“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“). ‚ Der Mensch wurde geheilt und seine Sünden wurden ihm vergeben, aber die Arbeit, mit der die verdorbene, satanische Disposition vertrieben werden könnte fand nicht statt. Der Mensch wurde lediglich gerettet und ihm wurden durch seinen Glauben seine Sünden vergeben, aber die sündhafte Natur des Menschen wurde ihm nicht genommen und also ist sie noch da. Die Sünden der Menschen wurden ihnen durch den menschgewordenen Gott vergeben, was aber nicht heißt, dass der Mensch in sich nicht Sünden hat. Die Sünde des Menschen könnte ihm durch das Sühneopfer vergeben werden, doch der Mensch war nicht fähig, das Problem zu lösen, weiterhin nicht mehr zu sündigen und wie seine sündhafte Natur völlig ausgetrieben werden und verwandelt werden kann. Die Sünden des Menschen wurden durch Gottes Arbeit der Kreuzigung vergeben, aber der Mensch lebte weiterhin in der alten, verdorbenen, satanischen Disposition. Der Mensch muss schlechthin völlig aus der verdorbenen, satanischen Disposition errettet werden, damit die sündhafte Natur des Menschen komplett vertrieben werden kann und nie mehr auftritt. Auf diese Weise kann die Disposition des Menschen geändert werden. Dies setzt voraus, dass der Mensch den Weg der Entwicklung des Lebens, den Lebensweg und die Art und Weise, auf die seine Disposition verändert wird, versteht. Es ist auch notwendig, dass der Mensch in Übereinstimmung mit diesem Weg handelt, damit die Disposition des Menschen schrittweise geändert werden kann; damit er unter dem Leuchten des Lichts leben, alle Dinge im Einklang mit Gottes Willen tun, die verdorbene, satanische Disposition verwerfen und aus Satans Einfluss der Dunkelheit, ausbrechen kann. Dadurch wird er völlig frei von Sünde in Erscheinung treten. Nur dann wird der Mensch die vollständige Erlösung empfangen‘ („Das Geheimnis der Menschwerdung (4)“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“). ‚Obgleich Jesus viel unter den Menschen wirkte, vollendete Er nur die Erlösung der ganzen Menschheit, wurde des Menschen Sündopfer und befreite den Menschen nicht von seiner ganzen verdorbenen Gesinnung. Den Menschen völlig vor dem Einfluss Satans zu retten, verlangte nicht nur von Jesus, die Sünden des Menschen als das Sündopfer auf Sich zu nehmen, sondern verlangte auch von Gott, ein größeres Werk zu tun, um den Menschen völlig von seiner Gesinnung zu befreien, die von Satan verdorben wurde. Und so ist Gott, nachdem dem Menschen seine Sünden vergeben wurden, zum Fleisch zurückgekehrt, um den Menschen in das neue Zeitalter zu führen, und hat das Werk der Züchtigung und des Gerichts begonnen, und dieses Werk hat den Menschen in ein höheres Reich gebracht. All jene, die sich Seiner Herrschaft unterwerfen, werden sich an höherer Wahrheit erfreuen und größere Segnungen empfangen. Sie werden wahrlich im Licht leben und werden die Wahrheit, den Weg und das Leben gewinnen‘ (Vorwort zu Das Wort erscheint im Fleisch). Aus den Worten des Allmächtigen Gottes können wir ersehen, dass die Wurzel unserer Sündhaftigkeit nicht gelöst werden kann, wenn wir uns nur an Gottes Erlösungswerk aus dem Zeitalter der Gnade halten und Sein Werk des Gerichts der letzten Tage nicht annehmen. Der Allmächtige Gott der letzten Tage ist gekommen und führt derzeit eine Stufe des Werkes auf der Grundlage des Erlösungswerkes durch und richtet und reinigt den Menschen. Er spricht Wahrheiten aus, um die Wahrheit der Verderbtheit des Menschen offenzulegen, indem Er über die satanische Natur des Menschen richtet. Er ist gekommen, um die satanische Gesinnung der Menschen zu wandeln, die Menschen vollständig von dem Einfluss Satans zu befreien, damit sie die vollständige Errettung erlangen können. Es ist offensichtlich, dass das Werk des Gerichts der letzten Tage des Allmächtigen Gottes das entscheidendste und grundlegendste Werk ist, um die Menschen zu reinigen, zu retten und zu vervollkommnen. Nur indem wir das Werk des Gerichts der letzten Tage des Allmächtigen Gottes annehmen, können wir daher ein wahres Verständnis von unserem eigenen verderbten Wesen und Gottes gerechter Disposition bekommen, uns vollständig von Satans Einfluss befreien, von Gott völlig gerettet werden und zu Menschen werden, die Gott gehorchen, Ihn anbeten und mit Ihm vereinbar sind.“

Dieser gesamte Austausch erhellte wirklich mein Herz und ich hatte das Gefühl, dass alle meine Unklarheiten, die ich jahrelang hatte, endlich beseitigt worden waren. Demnach hatte Gott nur das Erlösungswerk im Zeitalter der Gnade durchgeführt, nicht das Werk, die Menschen von ihrer verderbten satanischen Gesinnung zu befreien. Gottes Werk des Gerichts, bei dem Er durch Seine Menschwerdung in den letzten Tagen die Wahrheit offenbart, ist das Werk der vollständigen Reinigung und Errettung der Menschheit. Wie also reinigt und wandelt Gott die Menschen und rettet sie vollständig? Ich war erpicht, die Antwort auf diese Frage zu erfahren. Also konnte ich es nicht abwarten zu fragen: „Ich habe verstanden, worüber ihr gerade gesprochen habt, und jetzt weiß ich, dass wir nur durch die Wiederkunft des Herrn, der die Stufe des Werks des Gerichts vollbringt, Reinigung erlangen können. Danach habe ich mich ziemlich lange gesehnt. Was ich jetzt wirklich wissen möchte, ist, wie der Allmächtige Gott Sein Werk des Gerichts vollbringt, um die Menschen zu reinigen und zu retten? Bitte gebt uns eure Gemeinschaft weiter.“

Schwester Su fuhr fort und sagte: „Die Frage, wie der Allmächtige Gott Sein Werk des Gerichts vollbringt, um die Menschen zu reinigen und zu retten, ist vor allem wichtig für jeden, der Veränderung und Reinigung erreichen will. Die Worte des Allmächtigen Gottes bieten besondere Klarheit zu diesem Aspekt der Wahrheit. Ich werde sie dir schicken. Bruder, bitte lies sie!“

Begeistert las ich die Worte des Allmächtigen Gottes vor: „In den letzten Tagen setzt Christus verschiedene Wahrheiten ein, um den Menschen zu belehren, das Wesen des Menschen zu offenbaren und seine Worte und Taten zu sezieren. Diese Worte umfassen verschiedene Wahrheiten, wie zum Beispiel die Pflichten des Menschen, wie der Mensch Gott gehorchen soll, wie der Mensch Gott treu sein soll, wie der Mensch eine normale Menschlichkeit ausleben sollte, sowie die Weisheit und Disposition Gottes und so weiter. Diese Worte richten sich alle an das Wesen des Menschen und seine verdorbene Veranlagung. Insbesondere werden jene Worte, die offenbaren, wie der Mensch Gott verachtet, in Bezug darauf gesprochen, wie der Mensch eine Verkörperung des Satans und eine feindliche Macht gegen Gott ist. Wenn Gott Sein Werk des Gerichts durchführt, verdeutlicht Gott nicht nur einfach die Natur des Menschen mit nur ein paar Worten; Er wirkt anhand von Enthüllung, Umgang und Zurechtstutzen auf lange Sicht. Diese Methoden der Enthüllung, des sich Befassens und Zurückschneidens können nicht durch gewöhnliche Worte ersetzt werden, sondern nur durch die Wahrheit, die der Mensch nicht im Geringsten besitzt. Nur Methoden dieser Art werden als Gericht erachtet. Nur mit einem Gericht dieser Art kann der Mensch gebändigt werden und völlig überzeugt werden, sich Gott zu fügen und darüber hinaus wahre Gotteskenntnis erlangen. Was das Urteilswerk herbeiführt, ist die Erkenntnis des Menschen des wahren Gesichts Gottes und die Wahrheit über Sein Aufbegehren. Das Werk des Gerichts macht es dem Menschen möglich, viel Erkenntnis über Gottes Willen zu gewinnen, über den Zweck von Gottes Werk und über die Geheimnisse, die ihm unbegreiflich sind. Es erlaubt dem Menschen auch, sein verdorbenes Wesen und die Wurzeln seiner Verdorbenheit zu erkennen und zu verstehen und auch die Hässlichkeit des Menschen festzustellen. Alle diese Auswirkungen werden durch das Urteilswerk herbeigeführt, da der Inhalt dieses Werkes eigentlich das Werk ist, die Wahrheit, den Weg und das Leben Gottes, all jenen zu eröffnen, die an Ihn glauben. Dieses Werk ist das Werk des Gerichts, das von Gott verrichtet wird“ („Christus verrichtet das Urteilswerk anhand der Wahrheit“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“).

Nachdem ich Gottes Worte zu Ende gelesen hatte, fuhr Schwester Su mit ihrer Gemeinschaft fort: „Die Worte des Allmächtigen Gottes erläutern so deutlich, wie Gott die Menschen richtet und reinigt. Gott in den letzten Tagen spricht in erster Linie Wahrheiten aus, um die verderbte Gesinnung des Menschen und die sich Gott widersetzende satanische Natur des Menschen ins Visier zu nehmen, um die Menschheit zu richten, zu reinigen und zu retten. Der Allmächtige Gott hat so viele Aspekte der Wahrheiten ausgesprochen – wie Satan die Menschen verdirbt, wie Gott die Menschen rettet, was es heißt, einfach nur Menschen nachzufolgen und was es heißt, Gott zu gehorchen, welche Standpunkte wir in unserem Glauben an Gott haben sollten, was eine Veränderung der Disposition ist, was es heißt, Gott zu fürchten und das Böse zu meiden, was es heißt, Gottes Disposition zu beleidigen, wie man ein ehrlicher Mensch ist, usw. Diese Wahrheiten besitzen alle Autorität und Kraft und können die Menschen mit geistlicher Nahrung für deren Leben versorgen. Sie sind der Weg zum ewigen Leben, den Gott der Menschheit zuteilwerden ließ. Solange die Menschen das Wort Gottes annehmen und praktizieren, können sie Reinigung und Errettung erlangen. Nachdem wir das Werk des Gerichts des Allmächtigen Gottes mehrere Jahre lang erfahren haben, haben wir das alles persönlich miterlebt. Wenn wir die Worte des Allmächtigen lesen, die den Menschen richten, züchtigen und entlarven, haben wir das Gefühl, dass sie wie ein zweischneidiges Schwert sind, das unsere Aufsässigkeit, Verderbtheit, Gegenwehr, falschen Absichten, Auffassungen und Vorstellungen und sogar Satans Gifte bloßlegt, die sich in den Tiefen unserer Herzen verbergen. Es lässt uns erkennen, dass wir in der Tat dermaßen zutiefst von Satan verdorben sind und dass wir voller satanischer Gesinnungen sind, wie Hochmut und Selbstgerechtigkeit, Verworfenheit und Durchtriebenheit, Selbstsucht, Gemeinheit und Blindheit allem gegenüber – abgesehen von unseren eigenen Interessen –, ohne jegliche Gottesfurcht. Wir erkennen, dass unsere Handlungen, Herzen und Geister voller Schmutz und Verderbtheit sind, ohne irgendwelche Ähnlichkeit zum Menschen. Wir sind zu beschämt, um unsere Gesichter zu zeigen, und erkennen, dass wir immer Menschen sein werden, die Gott verabscheut, nie Gottes Lob gewinnen werden können und für die Beseitigung und Bestrafung bestimmt sein werden, wenn wir weiter nach unseren verdorbenen satanischen Gesinnungen leben. Das Gericht und die Offenbarungen der Worte des Allmächtigen Gottes lassen uns Gottes majestätische, zornige und gerechte Disposition erkennen und ein gottesfürchtiges Herz hervorbringen, sowie wahre Reue und Veränderung. Jetzt haben wir das Gefühl, das Abbild eines Menschen ein wenig auszuleben, und wir sehen, dass wir in der Tat Gottes große Errettung erlangt haben. Wenn wir nicht auf Gottes Gericht gestoßen wären, hätten wir nicht die Gelegenheit gehabt, Gottes gerechte Disposition zu erkennen, die die Vergehen des Menschen nicht duldet, und hätten auch Sein heiliges und wohlwollendes Wesen nicht erkannt. Wir wären nicht in der Lage, unsere eigene Aufsässigkeit und Verderbtheit schließlich zu hassen, noch wären wir in der Lage, unsere Verderbtheit abzulegen und gereinigt zu werden. Je mehr wir also Gottes Gericht und Züchtigung erfahren, desto mehr wird uns klar, dass Gottes Gericht und Züchtigung für uns die beste Fürsorge sind, unser größter Segen und die wahrhafteste Errettung!“

Schwester Liu gab auch Folgendes in Gemeinschaft weiter: „Das Werk des Gerichts und der Züchtigung der letzten Tage des Allmächtigen Gottes ist das Werk, die Menschen vollständig zu reinigen, zu erretten und zu vervollkommnen. Wenn wir das Gericht vor dem Stuhl Christi der letzten Tage nicht annehmen, dann werden wir keine Reinigung und Veränderungen unserer Lebensdisposition erreichen können. Unser Ergebnis wird ganz gewiss sein, dass Gott uns ablehnt und beseitigt; uns wird Unheil widerfahren und wir werden zugrunde gehen. Wir werden nie eine Chance auf Errettung und auf den Eintritt ins Himmelreich haben. Das steht fest.“

Ich sagte freudig: „Dank sei Gott! Mein Herz ist von eurer Gemeinschaft so erhellt. Ich habe so viele Jahre an den Herrn geglaubt, aber in Wirklichkeit habe ich in Sünde gelebt und bin machtlos gewesen, mich davon loszureißen. Jetzt verstehe ich, dass ich mich nicht von der Knechtschaft und Einschränkung der Sünde losreißen werden kann, wenn ich Gottes Werk des Gerichts und der Züchtigung in den letzten Tagen nicht erfahre. Jetzt habe ich den Weg gefunden, um gereinigt und vollständig errettet zu werden.“ Nach mehreren Tagen Gemeinschaft verstanden meine Frau und ich schließlich einige Wahrheiten und nahmen das Werk des Allmächtigen Gottes der letzten Tage an.

Ich danke dem Allmächtigen Gott für Seine Liebe zu mir und für Seine Errettung! Als Pastor habe ich die Verantwortung und die Pflicht, alle anderen Pastoren und die Brüder und Schwestern, die ich kenne, vor Gott zu bringen. Nachdem ich eine Zeitlang mit diesen Brüdern und Schwestern zusammengearbeitet hatte, nahmen nicht nur Dutzende von Brüdern und Schwestern in der Kirche, die oft zu Versammlungen kamen, alle den Allmächtigen Gott an, sondern sie brachten auch einen Pastor einer anderen Hauskirche in Gottes Familie, und der Großteil der Brüder und Schwestern seiner Gemeinde wandte sich ebenfalls Gott zu. Ich war hocherfreut zu sehen, dass diese Brüder und Schwestern Gottes Errettung der letzten Tage annahmen und vor Gottes Thron erhoben wurden. Das alles ist die Frucht des Werkes des Allmächtigen Gottes: Alle Ehre sei dem Allmächtigen Gott!

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