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Wie ich zum Allmächtigen Gott zurückkehrte

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37. Ich habe wahres Glück gefunden

Von Zhang Hua, Kambodscha

Ich wurde in eine gewöhnliche Bauernfamilie geboren. Auch wenn meine Familie nicht wohlhabend war, liebten mein Vater und meine Mutter einander und waren sehr gut zu mir – man kann wirklich sagen, dass wir ein glückliches Familienleben hatten und gesegnet waren. Nachdem ich erwachsen geworden war, sagte ich zu mir: Ich muss einen Ehemann finden, der mich gut behandelt, und ich muss eine frohe und glückliche Familie gründen. Das ist am wichtigsten. Ich strebe nicht nach Reichtümern– alles, was ich brauche, ist eine liebevolle Beziehung zu meinem Mann und ein friedliches Familienleben.

Ich begegnete meinem Mann über eine gemeinsame Bekannte. Am Anfang gefiel er mir nicht, weil er recht klein war, aber mein Vater und meine Mutter hatten einen guten Eindruck von ihm. Sie sagten, dass er ein gutes Herz habe und mich gut behandeln würde. Ich sah, dass er im Umgang mit Menschen aufrichtig war und jemand zu sein schien, der seine Familie gut behandeln würde. Ich dachte: „Es ist in Ordnung, wenn er ein wenig klein geraten ist. Solange er mich gut behandelt, ist es in Ordnung.“ Und so willigte ich in die Heirat ein und 1989 heirateten wir. Nach unserer Hochzeit behandelte mich mein Mann sehr liebevoll und er kümmerte sich gut um mich. Auch ich kümmerte mich von Herzen um ihn und dachte stets zunächst an ihn. Als unsere beiden Töchter geboren wurden, blieb ich zu Hause und kümmerte mich um den Haushalt, damit er zur Arbeit gehen konnte, und sich um nichts Sorgen machen musste. Später besuchten unsere beiden Kinder eine Schule außerhalb der Stadt, also mietete ich eine Wohnung in der Nähe, um bei ihnen zu sein, während sie die Schule besuchten. Wenn ich selbst etwas in die Hand nehmen konnte, belastete ich meinen Mann nie wegen Familienangelegenheiten, unabhängig davon, ob sie wichtig oder belanglos waren. Auch wenn es manchmal schwer oder ermüdend war, unsere Beziehung als Mann und Frau war von gegenseitiger Liebe, Fürsorge und Rücksicht erfüllt, und wir führten ein friedvolles Leben. Ich war der Meinung, ein wirklich glückliches Leben zu haben.

Zu der Zeit reichte das Geld, das mein Mann verdiente, gerade aus, um unsere täglichen Ausgaben abzudecken. Auch wenn unser Leben ein wenig mühsam war, beklagte ich mich nie bei ihm. Ich glaubte, dass Mann und Frau die Freuden und Sorgen des Lebens teilen sollten. Doch später verschlechterte sich die wirtschaftliche Lage am Arbeitsplatz meines Mannes. Schließlich konnte er jeden Monat netto kaum die Hälfte seines vorherigen Lohnes verdienen, und wir hatten Schwierigkeiten, für die Schulgebühren unserer Kinder aufzukommen. In dem Bemühen, den Druck auf meinen Mann zu verringern, lieh ich mir häufig Geld von unseren Verwandten. Ich dachte: „Diese Beschwernisse sind nur vorübergehend. Es wird irgendwann besser werden.“ Da wir so lange Geld ausgeliehen hatten, wurden unsere Schulden immer größer. Wir beide spürten, dass der Druck sehr groß war. 2013 fing mein Mann an darüber nachzudenken, ins Ausland zu gehen, um Geld zu verdienen. Als ich das hörte, dachte ich, auch wenn ich mich sträubte: „Wenn er für zwei bis drei Jahre ins Ausland geht, um etwas Geld zu verdienen, können wir unsere Schulden abbezahlen und unsere familiäre Situation verbessern. Außerdem werden unsere Kinder größer, und wir wollen ihnen ein schönes Leben bieten.“ Unserer Familie zuliebe stimmte ich seinem Plan zu, zum Arbeiten ins Ausland zu gehen.

Mein Mann ging für drei Jahre nach Kambodscha. Während dieser drei Jahre blieb ich zu Hause und kümmerte mich um die Kinder und unsere betagten Eltern. Anfangs rief mein Mann häufig zu Hause an und zeigte, dass ihm etwas an der Familie lag. Außerdem schickte er Geld nach Hause. Doch mit der Zeit rief er immer seltener an. Letzten Endes wurde es so schlimm, dass er über lange Zeit nicht anrief und kein Geld nach Hause schickte. Ich machte mir Sorgen, dass ihm etwas passiert sein könnte, also ging ich ihn zusammen mit meinen Töchtern besuchen. Als wir nach Kambodscha kamen und ich sah, dass mein Mann wohlauf war, war ich sehr erleichtert. Da dies unser erster Aufenthalt in Kambodscha war, hatte ich geplant, mit unseren Töchtern eine Weile dort zu bleiben, um bei meinem Mann zu sein, bevor wir nach China zurückreisten. Jedes Mal, wenn ich mit meinem Mann das Haus verließ, stellte ich jedoch fest, dass die Leute, die ihn kannten, mich eigenartig ansahen. Da wir nicht die gleiche Sprache sprachen, hatte ich keine Ahnung, was das zu bedeuten hatte. Eine Woche später präsentierte mir mein Mann plötzlich ein fremdes Kind in seinen Armen. Er sagte zu dem Kind: „Na komm, sag Hallo zu deiner Tante.“ Seinerzeit blickte ich nur verständnislos drein, weil ich keine Ahnung hatte, was vor sich ging. Als ich meinen Mann danach fragte, fand ich heraus, dass er dieses Kind in Kambodscha mit einer anderen Frau bekommen hatte. Ich wurde so wütend, dass ich kein einziges Wort herausbrachte. Ich fühlte mich wie eine Idiotin und wusste nicht mehr weiter. Als ich ihn zurechtwies, erwiderte er nüchtern, „Das ist völlig normal. Viele Leute machen das hier!“ Als ich ihn das sagen hörte, wurde ich so wütend, dass ich am ganzen Körper zu zittern anfing. Ich hätte nie gedacht, dass mein eigener Mann, der mich so viele Jahre lang geliebt hatte, etwas so Kaltes und Herzloses sagen und etwas so Schamloses tun könnte. Im Zorn schlug ich ihm zweimal heftig ins Gesicht. Sein Treuebruch traf mich wie ein Blitz aus heiterem Himmel – ich konnte diese Tatsache einfach nicht akzeptieren und war wie gelähmt. Ich saß nur auf dem Fußboden und weinte bitterlich. Ich fragte mich immer wieder: „Warum hat er mir das angetan? Wo ist der Mann, den ich kannte, geblieben? Er schwor mir seine unvergängliche Liebe – hatte er das und seine ganze Zärtlichkeit und Fürsorge vorgetäuscht? Ich habe alles für diese Familie gegeben. Ich habe ihn nie nach Geld oder hübschen Dingen gefragt. Doch jetzt …“ Ich fühlte mich ungemein gedemütigt und tief in meinem Inneren fühlte ich mich verletzt und ungerecht behandelt. Ich hatte das Gefühl, dass ich unmöglich weiterleben konnte.

An den folgenden Tagen war mein Gesicht ständig feucht von Tränen. Ich hasste diese Frau und ich hasste dieses Kind. Ich sagte meinem Mann, dass ich mich scheiden lassen wolle und bereitete mich darauf vor, meine Töchter zurück nach China zu bringen und diese sogenannte Familie abzutreten. Zu meiner Überraschung weigerte sich mein Mann nicht nur, der Scheidung zuzustimmen, er wollte ebenso wenig diese Frau verlassen. Später erfuhr ich, dass einige meiner Familienmitglieder bereits seit geraumer Zeit gewusst hatten, dass mein Mann eine andere Frau gefunden und ein Kind mit ihr hatte, mich darüber jedoch die ganze Zeit einfach im Dunkeln gelassen hatten. Daraufhin hatte ich erst recht das Gefühl, dass man mir jede Würde in meinem Leben genommen hatte. Ich hatte mich mit ganzem Herzen dafür eingesetzt, mich um unsere Familie zu kümmern, und hätte nie gedacht, dass man mir das mit Betrug und Täuschung vergelten würde. Mein Herz war gebrochen. Dieser schwere Schicksalsschlag war bereits schmerzhaft genug, doch was ich wirklich nicht hinnehmen konnte, waren diese eigenartigen Blicke, mit denen mich alle Bekannten meines Mannes ansahen, die zudem noch über mich klatschten. Überhaupt war es mein Mann gewesen, der mich betrogen hatte, und es war diese Frau, die meine Familie zerschlagen hatte. Doch jetzt war ich in den Augen anderer die Dritte im Bunde. Ich kann diesen Schmerz einfach nicht beschreiben, den ich damals empfand. Jeder Tag verging so langsam wie ein Jahr und ich hatte mehr als 10 kg abgenommen.

Genau als ich mich völlig der Verzweiflung hingegeben hatte, erreichte mich die Errettung der letzten Tage des Allmächtigen Gottes. Als meine Nachbarin Lin Ting von diesem Vorfall erfuhr, kam sie vorbei und gab mir das Evangelium weiter. Sie sagte: „Glaube an Gott. Gott kann dir helfen.“ Doch da ich mit einer atheistischen Erziehung aufgewachsen war, konnte ich nicht einfach mit den Fingern schnippen und plötzlich an Gott glauben! Ich ging überhaupt nich darauf ein. Später kam Lin Ting erneut, um mit mir zu sprechen, und sagte: „Lies Gottes Worte. Nur Gott kann dich retten und dir helfen, dich von deinem Leid erlösen …“ Alles, was sie sagte, war so aufrichtig, dass ich ein wenig bewegt war und ich war mich verlegen, sie ein zweites Mal zurückzuweisen, weshalb ich das Buch „Das Wort erscheint im Fleisch“ entgegennahm. Als ich es aufschlug, fiel mein Blick auf den folgenden Abschnitt: „Die Menschheit hat sich von der Lebensfürsorge des Allmächtigen abgewandt. Sie weiß nicht, warum sie geboren wurde und doch fürchtet sie den Tod. Ohne Halt und ohne Hilfe ist sie jedoch immer noch nicht willens, die Augen zu schließen. Sie rafft sich auf, ihr unwürdiges Leben in dieser Welt in fleischlichen Körpern ohne Seelenbewusstsein aufrechtzuerhalten. So lebst du ohne Hoffnung und andere ohne Ziel. Es gibt nur den Einen Heiligen in der Legende, der jene Menschen retten wird, die inmitten des Elends jammern und verzweifelt Seine Ankunft herbeisehnen. … Wenn du dich erschöpft fühlst und allmählich die Trostlosigkeit dieser Welt spürst, dann sei nicht verwirrt, weine nicht. Der Allmächtige Gott, der Wächter, wird deine Ankunft jederzeit mit offenen Armen begrüßen“ („Das Seufzen des Allmächtigen“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“). Als ich Gottes innige Worte las, weinte ich laut, und fühlte, dass Gott die Menschheit wirklich versteht. Wegen des Treuebruchs meines Mannes wollte ich sterben, aber ich hatte nicht den Mut dazu und ich wollte nicht auf diese Weise sterben. Ich hatte die Orientierung und das Ziel in meinem Leben verloren und war an einem Punkt angelangt, an dem ich mich sogar aufgeben wollte. Als ich Gottes Worte las, schien ich Hoffnung im Leben zu sehen, und mein Herz fand etwas Frieden. Auch wenn mein Mann mich betrogen hatte, konnte ich mich auf Gott verlassen. Ich war nicht allein. Der Allmächtige Gott sprach: „Wenn du dich erschöpft fühlst und allmählich die Trostlosigkeit dieser Welt spürst, dann sei nicht verwirrt, weine nicht. Der Allmächtige Gott, der Wächter, wird deine Ankunft jederzeit mit offenen Armen begrüßen.“ Ich war bereit, mich auf Gott zu stützen, weil ich verletzt worden war und niemanden hatte, der sich um mich kümmerte. Ich brauchte Gottes Umarmung. Ich hatte das Gefühl, dass jeder Tag so mühsam und ermüdend war. Ich wollte nicht so weitermachen. Da Gott die Menschheit so gut versteht, konnte Er mich bestimmt weg von diesem Schmerz führen. Und so fing ich an, Gottes Worte zusammen mit Lin Ting zu lesen, und lernte geistliche Lieder zum Lobpreis Gottes zu singen. Sie erzählte mir: „Wenn du schwierige Zeiten durchmachst, bete zu Gott und lies Seine Worte. Gott kann unsere verletzte Seele trösten.“ Genau das tat ich. Als ich die Musikvideos und die Videos mit Lobliedern sah, die die Brüder und Schwestern der Kirche des Allmächtigen Gottes gedreht hatten, wallte Freude in meinem Herzen auf. Besonders, als ich das Video „Das Glück im gelobten Land“ sah, war es, als tanzte mein eigenes Herz mit den singenden und tanzenden Brüdern und Schwestern mit. Die Bedrückung und der Schmerz in meinem Herzen verschwanden nach und nach, und endlich begann sich ein Lächeln auf meinem Gesicht abzuzeichnen. Plötzlich spürte ich, dass dies die Familie war, die ich mir wirklich wünschte, und dass man echte Freude nur bei Brüdern und Schwestern finden konnte. Also trat ich der Kirche des Allmächtigen Gottes bei und fing an, mit meinen Brüdern und Schwestern ein kirchliches Leben zu führen.

Später las ich folgende Worte Gottes: „Satan sich soziale Trends zur Verdorbenheit der Menschen zunutze macht. Die sozialen Trends beinhalten viele Dinge. Manche Menschen sagen: ‚Geht es dabei um die Kleidung, die wir tragen? Geht es um die neueste Mode, um Kosmetika, Frisuren und Gourmet Essen?‘ Geht es dabei um diese Dinge? Diese sind Teil von Trends, wir möchten aber hier nicht über diese sprechen. Wir möchten nur über die Ideen reden, die die sozialen Trends in den Menschen hervorrufen, die Art und Weise, zu der sie die Menschen bewegen, sich in der Welt zu verhalten, die Lebensziele und Perspektive, die sie in den Menschen hervorrufen. Diese sind sehr wichtig. Sie können den Bewusstseinszustand des Menschen kontrollieren und beeinflussen. Alle diese Trends, einer nach dem anderen, tragen einen üblen Einfluss in sich, der den Menschen kontinuierlich degeneriert. Sie bewirken, dass er fortwährend sein Bewusstsein, seine Menschlichkeit und seinen Verstand einbüßt und dies setzt seine Moral und die Qualität des Charakters immer weiter herab, bis zu dem Ausmaß, dass wir sogar sagen können, dass die meisten Menschen heutzutage keine Rechtschaffenheit mehr haben, keine Menschlichkeit, noch haben sie irgendein Gewissen, geschweige denn Vernunft. … Wenn der Wind eines Trends durchweht, wird vielleicht nur eine kleine Anzahl von Menschen zu Trendsettern. Sie beginnen diese Art von Dingen zu tun, akzeptieren diese Art von Idee oder diese Art von Perspektive. Jedoch werden die meisten Menschen, inmitten ihrer fehlenden Kenntnis, durch diese Art der Trends kontinuierlich infiziert, assimiliert und angezogen, bis sie von allen unbewusst und unfreiwillig akzeptiert werden und sie in sie eintauchen und von ihnen kontrolliert werden. Beim Menschen, der keinen gesunden Körper und Verstand hat, der niemals weiß was die Wahrheit ist, der die Unterschiede zwischen positiven und negativen Dingen nicht erkennen kann, bewirkt ein Trend nach dem anderen dieser Art, dass die Lebensanschauung und Werte, die von Satan kommen, von ihnen allen bereitwillig akzeptiert werden. Sie akzeptieren das, was Satan ihnen darüber sagt, wie man das Leben angeht und die Lebensweise, die Satan ihnen ‚zuteilwerden lässt‘. Sie haben weder die Kraft noch die Fähigkeit, geschweige denn das Bewusstsein, zu widerstehen“ („Gott Selbst, der Einzigartige VI“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“). Als ich diesen Abschnitt von Gottes Worten las, dachte ich an das, was mein Mann zu mir gesagt hatte: „Das ist völlig normal. Viele Leute machen das hier!“ Sind die Gedanken und Ansichten meines Mannes nicht ein reales Beispiel dafür, was in Gottes Worten darüber offenbart wird, wie die bösen Trends der Gesellschaft Menschen aufsaugen und sie zerstören? Bevor mein Mann das Land verließ, konnte er für seine Familie sorgen und sich um mich und unsere Kinder kümmern. In den drei kurzen Jahren, seit er zum Arbeiten von zu Hause fortgegangen war, verfiel er jedoch kopfüber den bösen Trends der Gesellschaft, folgte ihnen und betrog die Menschen, denen er am nächsten stand. Als ich über die heutige Gesellschaft nachdachte, stellte ich fest, dass viele Frauen es nicht für schändlich hielten, eine Geliebte zu sein, sondern dass dies stattdessen bedeute, sie hätten Erfahrung. Viele Männer wurden von bösen Denkweisen vergiftet wie „Daheim bleibt die rote Fahne hoch oben, während die bunten Fahnen draußen in der Brise wehen.“ Solche Ideen führen dazu, dass sie schamlos Affären haben. Sie halten es nicht für schändlich, sondern für etwas, auf das man stolz sein kann. Mein Mann wollte sich nicht von mir scheiden lassen, aber er wollte auch diese Frau nicht verlassen. Wurde er nicht von dieser üblen Denkweise und Ansicht beherrscht? Durch das Lesen der Worte des Allmächtigen Gottes konnte ich schließlich verstehen, dass in Wirklichkeit jeder ein Opfer ist. Jeder ist von Satans bösem Denken getäuscht worden. Das ist der einzige Grund dafür, dass wir in dem Ausmaß verdorben worden sind, sodass wir keine Moral, keine Scham haben. Ich fragte mich: „Was gewinnen die Menschen dadurch, dass sie ihre eigenen egoistischen Begierden erfüllen? Können sie tatsächlich Glück erlangen?“ So wie ich es sah, glaube ich nicht, dass mein Mann und diese Frau irgendwie glücklicher waren als ich. Darüber hinaus ist dieses Kind ein unschuldiges Opfer. Ist das Elend, das unsere ganze Familie erlitten hat, nicht einfach das Ergebnis von Satans Verderbtheit und Leid? Wenn ich an mich selbst denke, hätten mich, wenn Gottes Errettung mich nicht erreicht hätte, die bösen Trends der Gesellschaft ebenfalls innerlich verfaulen lassen. Da mein Mann eine andere Frau gefunden hatte, dachte ich, dass ich dasselbe tun und mich ebenfalls nach jemand anderem umsehen könnte, denn es gäbe bestimmt eine Menge andere Männer, die mich nehmen würden. Ich bin dankbar, dass Gott mich genau dann rettete, als ich kurz davor stand, von Satan verschlungen zu werden. Gott ließ mich vor Sich kommen und Seinen Schutz empfangen. Anderenfalls wäre ich von den bösen Trends dieser Gesellschaft zugrunde gerichtet worden.

Ich las später diese Worte Gottes: „Denn die Essenz Gottes ist heilig, das bedeutet, dass du nur durch Gott den hellen, richtigen Weg durchs Leben gehen kannst. Nur durch Gott kannst du die Bedeutung von Lebens kennen, nur durch Gott kannst du wahre Menschlichkeit ausleben, die Wahrheit besitzen, die Wahrheit kennen, und nur durch Gott kannst du durch die Wahrheit Leben erhalten. Nur Gott Selbst kann dir helfen, das Böse zu meiden, und dich vom Schaden und der Kontrolle Satans zu erlösen. Neben Gott kann nichts und niemand dich von dem Meer des Leidens erretten, damit du nicht länger leidest: Das ist durch das Wesen Gottes bestimmt. Nur Gott Selbst rettet dich so selbstlos, nur Gott ist letztendlich für deine Zukunft, für dein Schicksal und dein Leben verantwortlich und Er veranlasst alle Dinge für dich. Weder etwas Erschaffenes noch etwas Nichterschaffenes kann das erreichen. Denn weder etwas Erschaffenes noch etwas Nichterschaffenes besitzt eine Essenz Gottes wie diese. Kein Mensch oder Ding hat die Fähigkeit dich zu retten oder dich zu führen. Das ist die Bedeutung der Essenz Gottes für den Menschen“ („Gott Selbst, der Einzigartige VI“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“). Ich konnte in Gottes Worten Seine Liebe zur Menschheit und Seine Sorge um sie spüren und schließlich verstand ich auch, dass Gott unsere Errettung nie aufgegeben hat, auch wenn Satan alle möglichen gesellschaftlichen Trends benutzt, um uns zu verderben und uns zu schaden. Gott beschützt uns immer im Stillen, veranlasst alle möglichen Situationen, damit wir vor Ihn zurückkommen und Seine Errettung annehmen können. Als ich daran zurückdachte, wie ich in Verbitterung und Leid lebte, nachdem mich mein Mann verlassen hatte, wusste ich, dass ich ewig in diesem bitteren und schmerzvollen Zustand gelebt hätte, wenn es nicht Gottes Fürsorge und Barmherzigkeit gegeben hätte, wenn ich nicht von Seinen Worten getröstet und ermutigt worden wäre, damit ich Satans Intrigen und betrügerische Pläne durchschauen konnte, mit denen er Menschen verdirbt, und klar erkennen konnte, wie Satans böse Trends uns vergiften. Ich hätte mich niemals selbst davon befreien können. Ich hätte mich sogar selbst völlig zerstört, nur um den Hass in meinem Herzen zu vertreiben. Durch diese Erfahrung habe ich nicht nur Gottes Liebe erfahren, sondern zudem tatsächlich gespürt, dass nur Gott den Menschen von Satans Verderbtheit und Leid retten kann und dass nur Gott uns im Leben auf den Weg des Lichts führen kann. Dank sei dem Allmächtigen Gott dafür, dass Er mich vor dem Abgrund des Schmerzes gerettet hat!

Heute, da ich nun mehr von Gottes Worten gelesen habe, verstehe ich ein bisschen von der Wahrheit und ich kann viele Situationen durchschauen. Ich hasse meinen Mann oder diese Frau nicht länger. Es steht ihnen frei, die Art von Leben zu wählen, das sie leben wollen. Was Verwandte und Freunde angeht, so kann ich mit ihnen ruhig umgehen. Ich mache meinen Verwandten keine Vorwürfe mehr, denn wir sind alle von Satan verdorben worden und wir alle sind seine Opfer. Nun besuche ich regelmäßig Versammlungen mit meinen Brüdern und Schwestern. Wir lesen Gottes Worte, halten Gemeinschaft und tauschen uns über unsere persönlichen Erfahrungen aus. Ich profitierte täglich von Gottes. In meinem Herzen habe ich Frieden und Freude und mein Leben ist voller Hoffnung. Ich danke dem Allmächtigen Gott dafür, dass Er mich auf den richtigen Lebensweg geführt hat und mir ein echtes Zuhause gegeben hat. Hier habe ich wahres Glück gefunden und das Einzige, was ich mir wünsche, ist, Gott für immer zu folgen!

 

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