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Frage 28: Die Bibel ist ein Zeugnis für Gottes Arbeit; ausschließlich durch das Lesen der Bibel können diejenigen, die an den Herrn glauben, erkennen, dass Gott die Himmel und die Erde und alle Dinge erschaffen hat, und Gottes wunderbare Taten, Seine Größe und Allmächtigkeit sehen. In der Bibel gibt es eine Menge von Gottes Worten und eine Menge Zeugnisse für die Erfahrungen des Menschen; sie kann für das Leben des Menschen sorgen und dem Menschen äußerst nützlich sein; deshalb möchte ich der Frage nachgehen, ob wir tatsächlich durch das Lesen der Bibel das ewige Leben erlangen können? Gibt es wirklich keinen Weg des ewigen Lebens innerhalb der Bibel?

Antwort:

Wenn man die Bibel liest, versteht man, dass Gott der Schöpfer aller Dinge ist, und wir fangen an, Seine wunderbaren Taten zu erkennen. Der Grund ist, dass die Bibel Zeugnis für die ersten beiden Stadien von Gottes Arbeit ablegt. Es ist eine Aufzeichnung der Worte und der Arbeit Gottes und das Zeugnis des Menschen während des Zeitalters des Gesetzes und des Zeitalters der Gnade. Also ist die Bibel für unseren Glauben sehr wichtig. Denkt darüber nach. Wenn nicht für die Bibel, wie würde der Mensch das Wort Gottes verstehen und den Herrn kennen? Wie wäre der Mensch sonst Zeuge von Gottes Taten und würde anfangen, ein wahres Gottvertrauen zu entwickeln? Wenn der Mensch die Bibel nicht liest, wie sonst wird er das echte Zeugnis aller Heiligen, die Gott im Verlaufe der Jahrhunderte gehorchten, bezeugen? Also ist es für die Glaubenspraxis enorm wichtig, die Bibel zu lesen, und niemand, der an Gott glaubt, sollte von der Bibel abweichen. Man könnte sagen, es ist unmöglich, dass derjenige, der von der Bibel abweicht, an den Herrn glaubt. Das wird durch die Erfahrungen der Heiligen durch die Jahrhunderte bestätigt. Keiner wagt es, den Wert und die Bedeutung des Bibelstudiums für die Glaubenspraxis zu leugnen. Also, die Heiligen im Verlaufe der Jahrhunderte und die Gläubigen sind alle der Ansicht, dass es sehr wichtig ist, die Bibel zu lesen. Manche würden sogar so weit gehen und sagen, dass das Lesen der Bibel und das Beten so wichtig sind, wie unsere zwei Beine wichtig sind für das Gehen. Ohne das eine oder andere können wir uns nicht vorwärts bewegen. Aber der Herr Jesus hat gesagt: „Suchet in der Schrift; denn ihr meinet, ihr habet das ewige Leben darin; und sie ist’s, die von mir zeuget; und ihr wollt nicht zu mir kommen, daß ihr das Leben haben möchtet“ (Johannes 5,39-40). Manche Leute sind da verwirrt. Sie glauben, dass die Bibel eine Aufzeichnung von Gottes Wort und dem Zeugnis der Menschen darstellt. Das Lesen der Bibel sollte dem Menschen das ewige Leben bescheren! Warum hat dann der Herr Jesus gesagt, dass es in der Bibel kein ewiges Leben gibt? Eigentlich ist diese Idee gar nicht so schwierig. Solange wir die Innenperspektive der Geschichte und die Substanz von Gottes Worten und Arbeit während des Zeitalters des Gesetzes und der Gnade verstehen, bzw. auch die Auswirkung, die sie dadurch erzielten, dann werden wir natürlich verstehen, warum man durch das Lesen der Bibel das ewige Leben nicht erlangen kann. Während dieses Zeitalters war Gott der Herr vorwiegend damit beschäftigt, Gesetze, Gebote und Vorschriften zu erlassen, die die Menschen befolgen sollten. Seine Worte stellten eine Art Anleitung für die Menschheit, die sich immer noch in den Kinderschuhen befand, dar, um auf der Erde zu leben. Diese Worte hatten nicht zum Ziel, die Einstellung der Menschen zum Leben zu ändern. Also waren alle Worte Gottes während des Zeitalters des Gesetzes darauf ausgerichtet, die Menschen zu zwingen, sich an die Gesetze und an die Gebote zu halten. Obwohl diese Worte die Wahrheit darstellten, stellen sie die sehr oberflächliche Wahrheit dar. Während des Zeitalters der Gnade waren die Arbeit und die Worte des Herrn Jesus auf die Arbeit der Erlösung fokussiert. Die Worte, die Er von sich gab, hatten mit der Wahrheit der Erlösung zu tun, und sie lehrten die Menschen, dass sie ihre Sünden beichten und bereuen und von der Sünde und von Missetaten absehen sollten. Diese Worte lehrten die Menschen auch die richtige Art, wie sie den Herrn anbeten sollten, und forderten, dass der Mensch den Herrn mit ganzem Herzen und ganzer Seele lieben müsse, und auch den Nächsten wie sich selbst lieben müsse; sie forderten den Mensch auf, tolerant und geduldig zu sein und anderen ihre Sünden siebzigmal siebenmal zu vergeben, usw. Das alles ist Teil des Wegs der Reue. Also, nur wenn er die Bibel liest, kann der Mensch die Arbeit Gottes während des Zeitalters des Gesetzes und des Zeitalters der Gnade verstehen. Allmählich wird ihnen klar, dass alle Dinge von Gott geschaffen werden, und sie lernen, wie man auf der Erde lebt und wie man Gott anbetet. Sie verstehen, was Sünde ist, wer die von Gott Gesegneten und wer die von Gott Verfluchten sind. Sie verstehen, wie sie ihre Sünden beichten und wie sie Gott um Vergebung bitten sollen. Sie lernen Bescheidenheit, Nachsicht und Vergebung, und wissen, dass sie das Kreuz aufnehmen müssen, wenn sie dem Herrn folgen wollen. Sie sehen mit eigenen Augen die grenzenlose Gnade und das Mitgefühl des Herrn Jesus, und sie erkennen: Nur wenn sie mit Vertrauen vor den Herrn treten, wird ihnen Seine grenzenlose Gnade und die Wahrheit zuteilwerden. Die Worte und die Arbeit von Gott während des Zeitalters des Gesetzes und des Zeitalters der Gnade, wie sie in der Bibel aufgezeichnet sind, waren die Wahrheit, die von Gott verkündet wurde in Übereinstimmung mit dem Plan, die Menschheit zu retten und den Bedürfnissen der Menschen zu der Zeit zu entsprechen. Diese Wahrheiten konnten die Menschen nur dazu verursachen, oberflächliche gute Verhaltensformen anzunehmen, aber sie waren überhaupt nicht in der Lage, die Wurzeln der Sündhaftigkeit der Menschen zu beseitigen, die Lebensveranlagung der Menschen zu ändern und es den Menschen zu ermöglichen, Reinigung, Erlösung und Perfektionierung zu erlangen. Somit können die Worte, die der Herr Jesus während des Zeitalters der Gnade geäußert hat, lediglich der Weg der Reue genannt werden, aber nicht der Weg des ewigen Lebens.

Was ist also der Weg des ewigen Lebens? Der Weg des ewigen Lebens ist der Weg der Wahrheit, der es den Menschen erlaubt, ewig zu leben, in anderen Worten, es ist der Weg, der es den Menschen erlaubt, die Fesseln seiner sündigen Natur abzustreifen, seine Lebensveranlagung zu ändern, und der es ihm erlaubt, die Wahrheit als das Leben zu erlangen, sich völlig vom Einfluss Satans zu befreien und mit Christus einvernehmlich zu werden. Es erlaubt den Menschen, Gott zu kennen, Ihm zu gehorchen und Ihn anzubeten, damit sie sich nie wieder Gott widersetzen oder Ihn verraten. Der einzige Weg, der diese Auswirkung erzielen kann, ist der Weg, den man den Weg des ewigen Lebens nennt. Der Mensch stirbt als Resultat von Sünde. Wenn der Mensch die Wahrheit als Leben erlangt und sich von aller Sünde, die ihn plagt, löst, wird Gott ihn mit dem ewigen Leben segnen. Nur dadurch, dass er die Erlösung Gottes der letzten Tage erhält, kann der Mensch den Weg des ewigen Lebens, den Gott der Menschheit gewährt, genießen. Der Herr Jesus sagt: „Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, der wird leben, ob er gleich stürbe; und wer da lebet und glaubet an mich, der wird nimmermehr sterben“ (Johannes 11,25-26). Daran zeigt sich, dass Leben und Tod des Menschen in Gottes Händen liegen. Das ist Gottes Vollmacht, und kein Mensch kann sein eigenes Schicksal ändern. Nur wer durch die Annahme von Gottes Werk in den letzten Tagen Heil erlangt und die Wahrheit als sein Leben gewinnt, kann ewiges Leben erlangen. Das ist absolut gewiss. Nachdem also der Herr Jesus das Erlösungswerk im Zeitalter der Gnade vollendet hatte, verhieß Er, dass Er wiederkehren würde und sagte: „Ich habe euch noch viel zu sagen; aber ihr könnt es jetzt nicht tragen. Wenn aber jener, der Geist der Wahrheit, kommen wird, der wird euch in alle Wahrheit leiten. Denn er wird nicht von sich selber reden; sondern was er hören wird, das wird er reden, und was zukünftig ist, wird er euch verkünden“ (Johannes 16,12-13). Die Wahrheiten, die der wiedergekehrte Herr Jesus zum Ausdruck brachte, sind der einzige Weg ewigen Lebens, und das zeigt, dass Christus die Wahrheit, der Weg und das Leben ist. Warum beinhaltet die Bibel nicht den Weg ewigen Lebens? In erster Linie deshalb, weil die Bibel Gottes vorausgehende zwei Stufen des Werkes dokumentiert, aber nicht alle Wahrheiten enthält, die Gott in den letzten Tagen ausdrückt, um die Menschheit zu reinigen und zu retten. Daher beinhaltet die Bibel nicht den Weg ewigen Lebens. Das schmälert allerdings nicht die Bibel als Zeugnis für Gott oder die Wirkung, die sie auf ihre Leser ausübt. Eben weil das biblische Gotteszeugnis wahr ist, weil es wahr ist, dass Gott den Himmel, die Erde und alle Dinge erschuf, und weil es wahr ist, wie Generationen von Heiligen Gott durch Gehorsam und Treue bezeugten, schwankte der Platz der Bibel im Herzen der Menschen nie. Man könnte sagen, dass Generationen von Heiligen durch die Erbauung, die sie aus der Bibel erhielten, im Glauben wuchsen und sich weiterentwickelten. Obwohl die verderbte Gesinnung in den Menschen anhielt, ihre teuflische Natur immer noch vorhanden war und sie nicht wahrhaft gereinigt worden waren, waren der Glaube und die Treue der Heiligen gegenüber Gott trotzdem unerschütterlich. Viele wurden für den Herrn zu Märtyrern, und sie alle schufen ein wunderbares widerhallendes Zeugnis für Ihn. Das wurde durch Gottes Werk im Zeitalter des Gesetzes und im Zeitalter der Gnade erreicht. Uns allen ist klar, dass es unzählige Menschen gibt, die an den Herrn glauben, und obwohl sie nicht gereinigt worden sind, ihre Lebensgesinnung sich nicht geändert hat und ihnen wahres Gottesverständnis fehlt, ist ihr Glaube trotzdem wahr. Gott hat diese Menschen nicht verlassen, sondern wartet stattdessen auf die Wiederkunft des Herrn in den letzten Tagen, wenn sie vor Ihn emporgehoben, gereinigt und vervollkommnet werden. So werden alle, die wahrhaft an den Herrn glauben und die Wahrheit lieben, den Weg ewigen Lebens gewinnen, den Gott in den letzten Tagen zuteilwerden lässt. Jetzt verstehen wir, warum die Bibel kein ewiges Leben gewähren kann, oder?

aus „Klassische Fragen und Antworten zum Evangelium des Königreichs“

Vorherig:Frage 29: Für zweitausend Jahre beruhte der Glaube des Menschen an den Herrn auf der Bibel, und das Kommen des Herrn Jesus hat das Alte Testament der Bibel nicht aufgehoben. Nachdem der Allmächtige Gott Seine Werk des Gerichts in den letzten Tagen ausgeführt hat, wird jeder, der den Allmächtigen Gott akzeptiert, sich darauf konzentriern, die Worte des Allmächtigen Gottes zu essen und zu trinken und wird selten noch mehr die Bibel lesen. Was ich nachgehen möchte, ist die Frage: nachdem man die Arbeit des Allmächtigen Gottes in den letzten Tagen akzeptiert hat, was genau ist die richtige Methode mit der man die Bibel behandeln sollte und wie sollte man sie verwenden? Auf was muss der Glaube an Gott gegründet sein, damit man den Weg des Glaubens an Gott gehen kann und Gottes Errettung erlangen kann?

Nächste:Frage 27: Die Bibel ist der Kanon des Christentums und diejenigen, die an den Herrn glauben, haben ihren Glauben für zweitausend Jahre im Einklang mit der Bibel geführt. Ferner glauben die meisten Menschen in der religiösen Welt, dass die Bibel den Herrn repräsentiert, dass der Glaube an den Herrn der Glaube an die Bibel ist, und der Glaube an die Bibel der Glaube an den Herrn, und dass, wenn jemand von der Bibel abweichet, er dann nicht Gläubiger genannt werden kann. Erlaubt mir bitte die Frage, ob der Glaube an den Herrn auf diese Weise dem Willen des Herrn entspricht oder nicht?

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