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Gottes Gnade befreit sie aus ihrer schmerzvollen Ehe (Teil 1)

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von A’Jiao, Hongkong

Jiao saß am Fenster und sah mit einem Gefühl der Erleichterung auf die Scheidungsurkunde in ihren Händen. Wegen Gottes Gnade und Heil war Jiao endlich frei von ihrer schmerzvollen Ehe.

Sie starrte auf die Straße draußen vor dem Fenster, und alles, was zwischen ihr und ihrem Ex-Mann passiert war, ging ihr durch den Kopf …

Auf der Suche nach Glück

Jiao war genauso wie so viele andere Mädchen. Als sie ein Teenager war, träumte sie davon, erwachsen zu werden und einen Ehemann zu finden, der sie von ganzem Herzen lieben würde. Besonders wenn sie Liebesromane las oder Leinwandidole im TV sah und sie die unendliche Liebe zwischen den männlichen und weiblichen Hauptcharakteren sah, fasste sie die Vorstellungen von „Liebe ist das Höchste“ und „zusammen alt werden, Hand in Hand“ als die Ideale für ihre eigene zukünftige Ehe auf, und sie sehnte sich nach einer großen Liebe.  Erst dann, so dachte sie, würde sie ihr Leben nicht umsonst leben.

Als sie bereit für die Ehe war, begegnete sie Ming. Ming liebte Jiao von Herzen, und Jiao sah Ming als ihren Partner für den Rest ihres Lebens, und so gründeten sie zusammen eine Familie. Nachdem sie verheiratet waren, kümmerte sich Ming sogar noch mehr um Jiao; er tolerierte ihre Fehler und er behandelte sie stets mit Nachsicht, und Jiao fühlte sich wie die glücklichste Frau der Welt.

Die Trennung

Gerade als Jiao in ihre glückliche Ehe eingetaucht war, sah sie eines Tages zufällig einige überaus herzliche Nachrichten auf Mings Handy, die von einer anderen Frau gesendet worden waren. Jiao fragte Ming, ob er eine Affäre hatte, und Ming gab es zu. Das kam wie ein Blitz aus heiterem Himmel für Jiao, und sie hatte das Gefühl, als wäre ihr Herz auseinandergerissen worden. Sie wollte gehen, aber Ming bettelte und flehte sie an, ihm noch eine Chance zu geben. Zu sehen, dass Ming so voller Reue war, erweichte Jiaos Herz, und sie beschloss ihm zu vergeben.

Während der folgenden Tage war Ming genauso rücksichtsvoll und fürsorglich, wie er es am Anfang ihrer Beziehung gewesen war, und besonders nachdem Jiao entbunden hatte, umsorgte er sie noch stärker. Außerdem machte er Jiao viele Versprechungen: „Ich werde hart arbeiten, um Geld zu verdienen, damit du und unser Kind in Zukunft ein gutes Leben haben werdet.” Obwohl er sie schon einmal betrogen hatte, spürte Jiao, dass Ming sie immer noch wirklich liebte, und sie nahm sich vor, die Stärke ihrer Liebe zu bewahren!

Doch wie lange kann Liebe andauern, bevor sie erlischt? Während die Zeit verging, verdrängte der Verschleiß des Lebens allmählich ihr Eheglück. Ming kam immer später von der Arbeit nach Hause und kam manchmal nicht vor zwei oder drei Uhr morgens nach Hause. Seine Haltung gegenüber Jiao wurde auch immer gleichgültiger, und er  stritt sich oft mit ihr über belanglose Dinge. Nach einem Streit straften sie einander mit Schweigen. Jiao fühlte sich sehr gequält, und sie wollte nicht, dass diese Pattsituation zwischen ihnen weiterging. Einmal fragte Jiao Ming: „Warum behandelst du mich immer gleichgültiger?“ Und Ming antwortete: „Unsere Liebe hat sich verändert. Ich denke, es wäre am besten, wenn wir uns trennen würden…“  Als sie ihn das sagen hörte, fühlte sich Jiaos Herz leer an, und sie stand einfach da, unfähig, ihre Tränen zurückzuhalten.

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Eine Woche später war Jiao und Mings siebter Hochzeitstag. Jiao dachte, dass Ming an all ihre gemeinsam verbrachte Zeit denken und einen Sinneswandel haben würde, doch unerwartet teilte ihr Ming mit, dass er eine Scheidung wollte!

Dieser plötzliche Schlag ließ Jiao taumeln, und Jiaos ältere Schwester sagte ihr außerdem, dass Ming sie eigentlich schon seit geraumer Zeit nicht liebte und dass sie einfach im Ungewissen gelassen worden war … Die Worte ihrer Schwester zerstörten Jiaos letztes Quentchen Hoffnung völlig, und in ihrer Verzweiflung nahm Jiao 90 Schlaftabletten. Sie wurde rechtzeitig behandelt, aber dann beschloss sie, von einem Gebäude zu springen. Sie wurde wie durch ein Wunder erneut gerettet, aber da ihre Verletzungen so schwerwiegend waren, bestand die Möglichkeit, dass sie den Rest ihres Lebens in einem Rollstuhl verbringen würde. Aber als sie sah, dass Ming alles tat, was er konnte, um für sie zu sorgen, und dass er von Selbstvorwürfen gezeichnet war, dachte Jiao, dass es das alles wert gewesen war.

Der zerbrochene Spiegel kann nie repariert werden

Im Laufe der Zeit erlangte Jiao langsam ihre Gesundheit wieder, und sie konnte auf Krücken gehen. Ihr glückliches Leben kehrte jedoch nie zurück, wie sie es sich wünschte. Ming schwieg darüber, wo er sich herumtrieb, und er log, als er sagte, er würde ein paar Tage auf Dienstreise sein. Während er fort war, rief Jiao ihn an, aber er ging nicht ans Telefon. Dann rief sie ihn erneut an, nachdem sie ihre eigene Nummer unterdrückt hatte. Ming ging ans Telefon, und nachdem er ein paar ungehaltene Worte gesagte hatte, legte er auf. Jiaos Gedanken füllten sich mit Bildern von Ming mit einer anderen Frau, und ihr Herz tat weh, ohne dass sie es kontrollieren konnte. Ming kehrte am dritten Tag zurück und Jiao sah heimlich in seine Hosentaschen. Zu ihrer Überraschung fand sie einige Kondome! Jiaos Herz war gebrochen. Sie konnte es einfach nicht verstehen. Sie hatte Ming jahrelang ihr ganzes Herz geschenkt – warum musste Ming sie auf so grausame Weise behandeln? In Jiao stieg Groll gegen Ming auf, und sie fühlte, dass ihre perfekte Familie wegen ihm zu dem geworden war, was sie heute war …

Doch egal wie verletzt sie sich fühlte, Jiao wollte ihre Familie nicht verlieren, und sie wollte ihrem Sohn eine heile Familie bieten. Um ihre kaputte Ehe zu retten, unterdrückte Jiao den Kummer in ihrem Herzen, und sie fing an zu lernen, wie man die Speisen zubereitete, die er liebte, sie bereitete die Kuchen zu, die er mochte, und sie verkaufte sogar ihren Hochzeitsschmuck und kaufte ein Goldarmband, das Ming gefiel. Doch Ming hielt immer noch an seinen alten Gewohnheiten fest, ohne eine Spur von Selbstbeherrschung. Eines Tages gab die Wetterwarte eine Warnung vor einem Taifun der Stärke 10 heraus. Jiao sagte Ming, er solle nicht nach draußen gehen, sondern drinnen bei ihrem Sohn bleiben, aber Ming bestand darauf, dass er nach draußen gehen würde. Um die Mittagszeit konnte es sich Jiao nicht verkneifen, erneut einen verstohlenen Blick in die Hosentaschen ihres Mannes zu werfen, und abermals fand sie darin Kondome. Sie konnte ihre Gefühle nicht länger unterdrücken, und heftig schlug sie ihre Schüssel auf dem Fußboden kaputt. Ihr fünfjähriger Sohn fing aus Angst laut an zu weinen, und Ming verpasste Jiao eine Ohrfeige. In diesem Moment fühlte sich Jiao völlig zerbrochen, und Traurigkeit, Wut und Schmerz durchfluteten ihre Gedanken und ihre Tränen nahmen freien Lauf … Sie nahm ihre Krücken auf und ging zur Tür hinaus. Sie hinkte die leeren Straßen entlang und kalter Regen goss auf sie nieder, während ihr der Taifun ins Gesicht und gegen den Körper peitschte. Jiao fühlte, wie die Kälte in sie hineinsickerte, und sie konnte nicht sagen, ob das Wasser auf ihrem Gesicht Regen war oder ihre eigenen Tränen. Für Jiao war alles, was in dem Moment in der Welt übrig war, Schwärze und Trostlosigkeit …

Danach fing Ming an, sich noch egoistischer und rücksichtsloser aufzuführen, und kam oft erst nach Mitternacht nach Hause oder kam einfach gar nicht nach Hause. Jiao ertrug den Kummer in ihrem Herzen und sie siechte mit jeden Tag dahin. Jeden Abend, wenn es spät wurde und sie nur sich und ihren Sohn in so einem großen Haus sah, spürte Jiao ein unvergleichliches Gefühl von Kummer und Verlassenheit, und alles, was sie tun konnte, war, sich mit Alkohol zu betäuben …

Die Morgendämmerung kommt

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Durch Zufall begegnete Jiao eines Tages der Christin Min. Min waren die gleichen unglücklichen Dinge widerfahren wie Jiao, aber wegen Gottes Heil hatte Min all den Kummer überstanden. Einmal fragte Jiao Min: „Warum lebt die Menschheit in solchem Kummer?” Alsdann las Min Jiao zwei Abschnitte aus Gottes Worten vor: „Adam und Eva, die am Anfang von Gott erschaffen wurden, waren heilige Menschen; das heißt, solange sie sich im Garten Eden befanden, waren sie heilig, unbefleckt von Schmutz. Auch waren sie Jehova treu und wussten nichts über Verrat an Jehova. Das liegt daran, dass sie von Satans Einfluss nicht gestört wurden, sie waren ohne Satans Gift und waren die Reinsten der gesamten Menschheit. Sie lebten im Garten Eden unbefleckt von jeglichem Schmutz, vom Fleisch nicht besessen und in Ehrfurcht vor Jehova. Als sie später von Satan in Versuchung geführt wurden, hatten sie das Gift der Schlange und den Wunsch, Jehova zu verraten, und sie lebten unter dem Einfluss Satans. Am Anfang waren sie heilig und verehrten Jehovah; nur so waren sie menschlich. Später, nachdem sie von Satan in Versuchung geführt worden waren, aßen sie die Frucht vom Baum der Erkenntnis von Gut und Böse und lebten unter dem Einfluss Satans. Schrittweise wurden sie von Satan verdorben und verloren das ursprüngliche Abbild des Menschen.“ („Die Erfahrungen von Petrus: Sein Wissen um Züchtigung und Urteil“). „Diese Dinge kamen, nachdem der Mensch von Satan versucht wurde und sein Fleisch degenerierte, wie auch der Schmerz des Fleisches, die Schwierigkeiten und die Leere des Fleisches und das extreme Elend der Welt. Satan begann, den Menschen zu quälen, nachdem er ihn verdorben hatte. Der Mensch degenerierte dann mehr und mehr, die Krankheiten des Menschen nahmen zu und sein Leiden wurde immer schlimmer. Der Mensch fühlte mehr und mehr die Leere, die Tragödie und die Unfähigkeit, weiterhin von der Welt zu leben, und er fühlte immer weniger Hoffnung für die Welt. Dieses Leiden wurde also von Satan über den Menschen gebracht und es kam erst, nachdem der Mensch von Satan verdorben worden war und degenerierte.“ („Die Bedeutung von Gottes Erfahren des Schmerzes der Welt“).

Min hielt vor Jiao Gemeinschaft und sagte: „Am Anfang erschuf Gott unsere Vorfahren, Adam und Eva, dann stellte Er sie in den Garten Eden. Zu diesem Zeitpunkt waren die Menschen nicht von Satan verdorben worden, und sie waren Gott gegenüber gehorsam und ehrfurchtsvoll; sie hatten nichts Böses oder Verderbtheit in ihren Herzen, und in ihrem Leben im Garten Eden hatten sie Gottes Fürsorge, Schutz und Segen, und sie waren über alle Maßen glücklich und im Frieden. Danach wurden sie von Satan verdorben und dazu verführt, Gott zu verraten, und so gelangte die Sünde in die Welt. Langsam, mit der Zeit, fing die Menschheit an, Gott zu scheuen und in Sünde zu leben, sich an leibliches Vergnügen zu hängen, in leiblichen Gelüsten zu schwelgen und üblen Trends hinterherzulaufen. Weil Satan sie verdarb, wurde die Menschheit immer überheblicher, böser, egoistischer und hinterlistig, und die wechselseitigen Beziehungen der Menschen zueinander wurden mit Lügen und Betrug gefüllt, und sie nutzten einander aus und verraten einander. Nun sind die Menschen so voreinander und so hinter deren Rücken, und sie wetteifern und streiten miteinander um ihre eigenen persönlichen Interessen. Selbst Ehemänner und Ehefrauen nutzen einander aus und verraten einander, sie achten absolut nicht auf die Gefühle ihres Partners, und sie haben das grundlegendste Gewissen, den grundlegendsten Verstand, die grundlegendste Moral und Würde verloren. Da wir in so einer gottlosen und verdorbenen Welt leben und so sehr von Satan verdorben worden sind, dass wir weder Mensch noch Geist ähneln, ist es möglich, nicht Kummer zu haben? Gott weiß, dass wir, die Menschheit, von Satan verdorben und beschädigt worden sind und dass wir in einem Zustand von Kummer und Hilflosigkeit leben. Deshalb ist Er auf der Erde Mensch geworden, und Er hat die Wahrheit ausgesprochen, um uns zu retten und es uns zu ermöglichen, die Wahrheit zu verstehen, und es uns zu ermöglichen, nach unten auf die eigentliche Ursache alles Bösen und aller Verderbtheit in der Welt zu sehen, und die Mittel und Methoden klar zu erkennen, die Satan einsetzt, um uns zu verderben. Gleichzeitig zeigt uns Gott den Weg und die Richtung, der wir folgen müssen, um frei von Schmerz zu sein. Wenn wir vor Gott kommen und Seine Worte lesen und wir die Wahrheit verstehen und zum Kern von Problemen vordringen, dann finden wir das richtige Ziel, um es zu verfolgen, und wir werden auf natürliche Weise von Schmerz befreit.“ Nachdem sie Mins Gemeinschaft zugehört hatte, verstand Jiao schließlich, dass der Grund, weshalb die Menschheit in so viel Kummer lebte, darin lag, dass Satan sie verdorben hatte. Die Menschheit wurde immer böser und degenerierter und hatte sowohl Gewissen als auch Menschlichkeit verloren. Jiao spürte, dass das, was Min gesagt hatte, Sinn ergab, und sie wünschte sich sehr, Min über Glauben an Gott reden zu hören.

Min las einen weiteren Abschnitt aus Gottes Worten: „Der Allmächtige hat Barmherzigkeit mit diesen Menschen, die tief leiden. Zur gleichen Zeit hat Er genug von diesen Menschen, die kein Bewusstsein haben, weil Er zu lange auf die Antwort der Menschen warten muss. Er wünscht sich, zu suchen, dein Herz und deinen Geist zu suchen. Er möchte dir Nahrung und Wasser bringen und dich zu erwecken, so dass du nicht mehr durstig, nicht mehr hungrig bist. Wenn du müde bist und du beginnst, die Trostlosigkeit der Welt zu fühlen, sei nicht verwirrt, weine nicht. Der Allmächtige Gott, der Wächter, wird deine Ankunft jederzeit umarmen.“ („Das Seufzen des Allmächtigen “). Während sie Gottes Worten zuhörte, wurde Jiaos Herz von Gottes Liebe erwärmt. Sie dachte daran, wie sie nach Mings Treuebruch all diesen Schmerz ertragen und ein schreckliches Leben geführt hatte und sogar zweimal nahe daran gewesen war, ihr Leben zu verlieren, einfach, um ihre Ehe aufrechtzuerhalten. Erst jetzt wusste sie, dass Gott stets an ihrer Seite gewacht hatte, sie behütet und beschützt, sich dessen bewusst, dass sie in Schmerzen unter Satans Macht lebte. Gott hatte sie jeden Schritt des Wegs geführt und hatte es ihr ermöglicht, an Gottes Seite zurückzukehren. Jiaos Herz war von Dankbarkeit gegenüber Gott erfüllt, und sie fühlte sich so bewegt, dass Tränen ihre Wangen herunterliefen …

Jiao nahm freudig Gottes Werk der letzten Tage an, und oft las sie Gottes Worte gemeinsam mit ihren Brüdern und Schwestern, und sie hielten Gemeinschaft über ihre eigenen Erfahrungen und ihr eigenes Verständnis und sangen Lieder zum Lobpreis Gottes. All das brachte Licht in Jiaos erdrückend einsames Leben, und allmählich begann ihr Gesicht mit einem Lächeln zu strahlen, das lange nicht da gewesen war. Doch jedes Mal, wenn sie nach Hause zurückkehrte, dachte sie an Mings Gleichgültigkeit ihr gegenüber und seinen Treuebruch, und sie konnte sich nicht davon abhalten, tief in ihrem Herzen Kummer zu empfinden. Zudem war etwas, was Jiao nicht verstehen konnte, wie Ming, der sie einst so sehr geliebt hatte, jemand geworden war, der ihr immer noch so vertraut und doch so fremd war.

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