Ein Abschied vom „Nettsein“

Nov 30, 2019

Von Lin Fan, Spanien

Ich verbrachte meine Kindheit inmitten der Schreie und Flüche meiner Stiefmutter. Später, als ich es besser wusste, lebte ich, um mit meiner Stiefmutter auszukommen, nach den satanischen Regeln der Überlebenskunst wie: „Bleib ruhig, um dich selbst zu schützen, und erstrebe nur, der Schuld zu entgehen,“ und „Sich über die Fehler guter Freunde in Stillschweigen zu hüllen sorgt für eine lange und gute Freundschaft“. Das brachte mir das Lob der anderen ein und führte dazu, dass alle sagten, wie leicht man mit mir zurechtkäme. Nach und nach kristallisierten sich für mich einige Lehren für das Leben heraus: Wenn ich in dieser finsteren und üblen Gesellschaft überleben wollte, musste ich mit den Menschen in meinem Umfeld gut zurechtkommen. Nur so konnte ich mich einfügen. Als ich zur Kirche kam, verhielt ich mich weiterhin nach diesen Prinzipien. Wann immer ich bei der Erfüllung meiner Pflicht auf ein Problem stieß, schwieg ich und befürchtete, dass es die Leute verletzen könnte, wenn ich auf das Problem hinwies, und dass dies negative Folgen für mich haben könnte. Dass ich nicht die Wahrheit praktizierte, schadete der Arbeit der Kirche und war ein Vergehen vor Gott. Die Züchtigung und das Gericht von Gottes Worten zeigten mir mein wahres Gesicht als „netter“ Mensch und ermöglichten mir ein wenig Kenntnis über das Wesen dieser „netten“ Menschen zu erlangen. Ich erkannte, dass „Nettsein“ anderen Schaden zufügte und mich selbst verletzte, dass ich einen Weg eingeschlagen hatte, von dem es kein Zurück mehr gab – den Weg des Widerstands gegen Gott. So beschloss ich, die Zwänge meines „Nettseins“ innerlich abzulegen und den Mut zu haben, die Wahrheit zu praktizieren und mich an das Prinzip zu halten sowie ein wenig das Abbild eines ehrlichen Menschen auszuleben.

Im Jahr 2018 wurde ich zur Leiterin auf mittlerer Ebene gewählt. Ich war Gott sehr dankbar dafür, mir diese Möglichkeit als Übung zu geben, und nahm mir vor, meine Pflicht angemessen zu erfüllen, um Gott zufriedenzustellen und den Erwartungen zu entsprechen, die Gott an mich hatte. Als ich meine Pflicht gerade erst übernommen hatte, war ich noch nicht allzu vertraut mit einigen kirchlichen Angelegenheiten. Schwester Liu, die mit mir zusammenarbeitete, hatte diese Pflicht bereits seit über einem Jahr erfüllt und war mit den verschiedenen Aspekten der Kirchenarbeit weitgehend vertraut. Jedes Mal, wenn ich auf ein Problem stieß, fragte ich Schwester Liu, die mir oft half. Doch allmählich bemerkte ich, dass Schwester Liu bei Versammlungen nur von Schriften und Lehren redete und sie nicht über die Wirklichkeit des Praktizierens von Gottes Wort verfügte. Außerdem war sie sehr passiv und leistete keine wirkliche Arbeit, wenn es darum ging, ihre Pflicht zu erfüllen. Wenn die Brüder und Schwestern ihr Probleme meldeten, versuchte sie nicht, diese zu lösen; vor allem beschäftigte sie sich nicht mit den falschen Leitern in der Kirche, die dringend ersetzt werden mussten, sondern schob das Problem auf. Während dieser Zeit erwähnte Schwester Liu mehrere Male, dass die Kirchenleiterin Schwester Zhang nur die Formalitäten erledige, dass sie beim Erfüllen ihrer Pflicht nie wirkliche Arbeit verrichtet habe und bei Versammlungen von nichts als Schriften und Lehren spreche. Vor allem nehme Schwester Zhang nicht einmal die Vorschläge oder die Hilfe anderer an. Obwohl sie das gesagt hatte, schien Schwester Liu nicht die leiseste Absicht zu haben, Schwester Zhang zu ersetzen. Als ich später Schwester Zhang traf, stellte ich fest, dass sie tatsächlich so war, wie Schwester Liu sie beschrieben hatte. Also sagte ich zu Schwester Liu: „An dem gemessen, was sich in Schwester Zhang dem Prinzip nach zeigt, ist sie eine falsche Leiterin, die nicht nach der Wahrheit strebt, keine wirkliche Arbeit verrichtet und nicht über das Wirken des Heiligen Geistes verfügt.“ Doch Schwester Liu antwortete nur leichthin: „Schwester Zhang mag vielleicht nicht sehr fähig sein, aber im Augenblick ist sie noch in der Lage, ein wenig Arbeit zu verrichten. Lass uns versuchen, ihr zu helfen.“ Innerlich dachte ich: „In unseren Arbeitsregelungen heißt es, dass falsche Leiter, sobald sie innerhalb der Kirche entdeckt werden, bei Zeit ersetzt werden müssen. Schwester Zhang hat sich bereits als falsche Leiterin entpuppt; daher sollte sie ersetzt werden!“ Gerade, als ich meinen Mund aufmachen wollte, um dies auszusprechen, dachte ich still: „Schwester Liu hat ihre Pflicht als Leiterin schon seit so langer Zeit erfüllt, sie sollte sich über die Anforderungen der Arbeitsregelungen im Klaren sein. Wenn ich darauf beharre, wird sie dann nicht denken, dass ich behaupte, sie würde keine wahrhaftige Arbeit verrichten, wird sie nicht denken, dass ich Ärger mache und es schwierig sei, mit mir zurechtzukommen? Oh! Das alles ist neu für mich und es gibt so vieles, was ich nicht verstehe. Außerdem werde ich noch lange mit ihr zusammenarbeiten – wenn ich mit Schwester Liu deswegen in Streit gerate, wie werden wir dann gemeinsam unsere Pflicht erfüllen? Ich sollte die Sache einfach vergessen!“ Nach diesen Gedanken sagte ich nichts mehr.

Später tauschte ich mich mit Schwester Zhang mehrere Male gemeinschaftlich aus, aber ihre Verfassung verbesserte sich nicht. Dann berichteten mir die anderen Brüder und Schwestern in der Kirche, dass Schwester Zhang keine wirkliche Arbeit verrichtete, und mir wurde klar, dass diese Angelegenheit dringend war. Ohne Zeit zu verlieren, ging ich wieder zu Schwester Liu, um über die Ersetzung von Schwester Zhang zu sprechen. Schwester Liu fing jedoch an, Ausflüchte zu machen: „Die Leiter der oberen Ebene prüfen die Schuldzuweisungen. Sobald sie sie als falsche Leiterin bestätigen, wird sie ersetzt.“ Innerlich dachte ich: „Wenn sie tatsächlich eine falsche Leiterin ist, dann muss sie so bald wie möglich ersetzt werden. Wenn wir auf ihre Überprüfung warten, bevor wir die Schwester ersetzen, wird sich die Kirchenarbeit verzögern und der Lebenseintritt der Brüder und Schwestern wird sich ebenfalls hinauszögern. Das richtet sich gegen Gott!“ Ich wollte mit Schwester Liu über die Wichtigkeit des Ersetzens von falschen Leitern sprechen, doch dann dachte ich: „Wenn ich ein Argument dafür anbringe, Schwester Zhang zu ersetzen, wird Schwester Liu dann nicht denken, dass ich allzu arrogant und eingebildet bin und dass ich nur versuche, mich in meiner neuen Stellung zu beweisen, indem ich mich selbst zur Schau stelle? Vor allem hatte Schwester Liu nicht gesagt, dass man nicht mit Schwester Zhang umgehen würde; sie hatte nur gesagt, dass wir auf die Bestätigung der Leiter der oberen Ebene warten sollten, bevor irgendetwas getan würde – ich sollte also wohl besser den Mund halten. Es wird nur für ein paar Tage sein.“ Also behielt ich meine Worte für mich. Einige Tage später machten die Leiter der oberen Ebene uns Leitern der mittleren Ebenen schwere Vorwürfe, weil wir uns nicht umgehend mit der falschen Leiterin in der Kirche befasst hatten. Sie sagten, wir würden Gottes Auserwählte nicht schützen, wir seien Komplizen und Schilder Satans und würden anderen Brüdern und Schwestern schaden. Erst dann wurde Schwester Zhang schleunigst abgezogen. Während das geklärt wurde, stellte ich fest, dass Schwester Zhang bereits seit langer Zeit keine wirkliche Arbeit verrichtet hatte. Bei der Evangeliumsarbeit der Kirche, für die sie verantwortlich gewesen war, hatte sie nie etwas erreicht, und die Brüder und Schwestern hatten alle inmitten von Negativität und Schwäche gelebt. Manche wollten noch nicht einmal zur Versammlung kommen. Als ich erkannte, welch großen Schaden es für die Kirche verursachte, nicht sofort mit einem falschen Leiter umzugehen, war mein Herz voller Selbstvorwürfe. Trotzdem verbrachte ich nicht mehr Zeit damit, über diese Sache nachzudenken und zu versuchen, mich selbst zu erkennen. Ich dachte, es würde genügen, dass Schwester Zhang ersetzt worden war.

Als Nächstes tauchten in allen Arbeitsaspekten der Kirchen, für die Schwester Liu verantwortlich war, ernsthafte Probleme auf. Als sie von einem Leiter der oberen Ebene zurechtgestutzt wurde und er mit ihr umging, war sie nicht nur unbußfertig, sondern lebte inmitten von Negativität und Widerstand und wollte ihre Pflicht nicht mehr erfüllen. Ich sah den Zustand von Schwester Liu und wollte sie auf diese Probleme hinweisen, damit sie darüber nachdenken konnte, doch gleichzeitig bekümmerte mich Folgendes: „Wenn ich ihr sage, dass sie über sich nachdenken soll, wird sie dann nicht sagen, dass ich keine Rücksicht auf sie nehme, dass ich keine Liebe für sie übrig habe? Es wäre schwierig, miteinander zu arbeiten, wenn unsere Beziehung kalt würde.“ Als ich darüber nachgedacht hatte, tauschte ich mich mit ihr auf Umwegen gemeinschaftlich über Gottes Willen aus und riet ihr, damit aufzuhören, negativ zu sein. Danach beschwerte Schwester Liu sich häufig und stritt über Recht und Unrecht – ihr fehlte eindeutig das Wirken des Heiligen Geistes. Ich dachte daran, wie Schwester Liu nie richtige Arbeit verrichtet hatte, seit wir zusammen unsere Pflichten erfüllten, und daran, wie sie es nicht angenommen hatte oder nicht versucht hatte, nach der Wahrheit zu suchen, als sie zurechtgestutzt wurde und man mit ihr umging. Das waren Anzeichen für einen falschen Leiter! Gerade zu diesem Zeitpunkt baten mich die Leiter der oberen Ebene, eine Beurteilung über Schwester Liu zu schreiben. Ich war im Herzen wirklich hin- und hergerissen: Sollte ich ehrlich sein in Bezug darauf, was sich für gewöhnlich in Schwester Liu gezeigt hatte? Wenn ich es nicht meldete, würde ich einen falschen Leiter schützen und die Arbeit des Hauses Gottes nicht wahren. Die meisten Brüder und Schwestern wussten allerdings nicht, was wirklich vor sich ging. Sie konnten es nicht bemerken und alle unterstützten Schwester Liu einigermaßen. Wenn ich mich aus dem Fenster lehnte und ihre Probleme meldete, würden sie dann schlecht von mir denken? Außerdem lebte ich jeden Tag zusammen mit Schwester Liu. Sie hatte mir geholfen, als ich Probleme hatte. Wenn ich ihre Probleme meldete und sie tatsächlich ersetzt würde, würde sie mich dann hassen? Nachdem ich das Für und Wider abgewogen hatte, spielte ich die Anzeichen für das Scheitern von Schwester Liu, was das Verrichten von wirklicher Arbeit betrifft, und die Anzeichen für den mangelnden Eintritt herunter, während ich ihre Bewertung schrieb. Nachdem ich die Bewertung eingereicht hatte, fühlte ich mich im Herzen sehr unwohl. Mir wurde klar, dass ich die Tatsachen vertuscht und Gott betrogen hatte. Im Geiste machte ich mir schwere Vorwürfe. In den folgenden Tagen nickte ich beim Lesen von Gottes Wort ein und wurde während Versammlungen und Gemeinschaften nicht erleuchtet oder erhellt. Ich konnte Gottes Führung nicht spüren, war auch nicht fähig, die Probleme innerhalb der Kirche zu erkennen. Einige Tage später, nachdem die Leiter der oberen Ebene Untersuchungen angestellt und bestätigt hatten, dass Schwester Liu eine falsche Leiterin war, die keine wirkliche Arbeit verrichtete, entfernten sie sie. Obgleich Schwester Liu entfernt worden war, so hatte ich doch der Wahrheit entsagt und gesündigt, um meine Beziehung zu ihr aufrechterhalten zu können. Als ich darüber nachdachte, wurde ich von Scham und Selbstvorwürfen überwältigt. Ich betete sofort zu Gott und fing an, über mich nachzudenken.

Später las ich Folgendes in Gottes Worten: „Die grundlegendsten und wichtigsten Elemente der eigenen Menschlichkeit sind Gewissen und Vernunft. Was für ein Mensch ist jemand, der kein Gewissen und nicht die Vernunft eines normalen Menschen besitzt? Im Allgemeinen ist er ein Mensch, dem es an Menschlichkeit fehlt oder ein Mensch von mangelhafter Menschlichkeit. … Solche Menschen sind nachlässig in ihren Handlungen, stehen abseits von allen Dingen, die sie nicht persönlich interessieren. Sie berücksichtigen weder die Interessen von Gottes Haus, noch nehmen sie Rücksicht auf Gottes Willen. Sie nehmen keine Bürde auf sich, um von Gott zu zeugen oder ihre Pflichten zu erfüllen, und besitzen kein Verantwortungsgefühl. … Es gibt sogar Leute, die schweigen, wenn sie ein Problem sehen. Sie sehen, dass andere Unterbrechungen und Störungen verursachen, jedoch sie unternehmen nichts, um sie aufzuhalten. Sie berücksichtigen die Interessen von Gottes Haus nicht im Geringsten; genauso wenig denken sie an ihre eigene Pflichten oder Verantwortungen, die ihnen obliegen. Sie sprechen, handeln, tun sich hervor und geben sich Mühe nur für ihre eigene Eitelkeit, ihr Ansehen, ihre Stellung, ihre Interessen und ihre Ehre“ („Du kannst Wahrheit erlangen, nachdem du dein aufrichtiges Herz Gott übergeben hast“ in „Aufzeichnungen der Vorträge Christi“). Ich las außerdem einen gemeinschaftlichen Austausch, in dem es hieß: „Alle, die das Erscheinen von falschen Leitern und Antichristen sehen und imstande sind, sie zu erkennen, aber ihre Verantwortung nicht ausüben, die Auserwählten nicht schützen und Gottes Werk nicht wahren, weil sie befürchten, Leute zu verärgern und weil sie ‚nett‘ sind – solche Menschen lieben Gott nicht und Gott vervollkommnet solche Menschen nicht. Gott vervollkommnet keine ‚netten‘ Menschen; solche Menschen sind aalglatt, verschlagen und hinterlistig, sie drehen sich immer nach dem Wind, sie sind nichts Gutes, sie sind die klassischen Teufel und Satan“ („Der Zusammenhang zwischen dem Streben nach der Liebe zu Gott und dem Vervollkommnetwerden“ „Predigten und gemeinschaftlicher Austausch über den Eintritt in das Leben IX“). Ich war erschüttert, als ich Gottes Worte und diesen gemeinschaftlichen Austausch las und ich konnte die Tränen der Beschämung nicht zurückhalten. Ich erkannte, dass ich eine „nette“ Person war, dass ich alles Erdenkliche tun würde, um mich zu schützen, wenn etwas vorfiel; dass ich nichts tat, um die Interessen des Hauses Gottes zu wahren und kein Verantwortungsbewusstsein in Bezug auf die Arbeit der Kirche und den Lebenseintritt der Brüder und Schwestern hatte. Mir war völlig bewusst, dass Schwester Zhang als falsche Leiterin entlarvt worden war. Die Arbeit der Kirche und der Lebenseintritt der Brüder und Schwestern, für die sie verantwortlich gewesen war, waren behindert worden, und ich wusste, dass es eine Sünde gegen Gott war und Gottes Disposition verletzte, falsche Leiter nicht sofort zu entfernen. Dennoch zog ich es vor, gegen mein Gewissen zu handeln und Gott zu verärgern, anstatt Menschen zu verärgern – was dazu führte, dass die falsche Leiterin den Auserwählten Gottes in der Kirche weitere zwei Monate lang schadete. Trotzdem schaute ich immer noch nicht in mein Inneres. Als ernsthafte Probleme bei den verschiedenen Arbeiten aufgetaucht waren, für die Schwester Liu verantwortlich war, und sie sich nicht nur geweigert hatte, das Zurechtstutzen und den Umgang der Leiter der oberen Ebene zu akzeptieren, sondern sich darüber hinaus mit Negativität widersetzte, hätte ich sofort Hilfe leisten und darauf hinweisen sollen. Ich hätte die Natur und die Folgen einer dieser Anzeichen entlarven und analysieren sollen, um der Schwester sofort die Möglichkeit zu geben, Buße zu tun. Aber ich hatte meine eigenen Interessen geschützt und nur ein paar tröstende Worte und Ratschläge gegeben. Als ich gebeten wurde, eine Beurteilung über Schwester Liu zu schreiben, war mir völlig bewusst, dass sie das Wirken des Heiligen Geistes bereits verloren hatte, dass sie die Probleme der Kirche nicht lösen konnte, dass sie eine falsche Leiterin war – zum Schutz meines eigenen Status hatte ich jedoch versucht, die Tatsachen zu vertuschen und Schwester Liu zu schützen. Mir wurde klar, dass ich immer wieder falsche Leiter geschützt hatte, dass ich lieber die Arbeit der Kirche leiden ließ, als die Wahrheit zu praktizieren und mich an die Gerechtigkeit zu halten; dass ich mich nur um meine eigenen Interessen scherte und nicht im Geringsten auf die Kirchenarbeit Rücksicht nahm oder darauf, ob meine Brüder und Schwestern lebten oder starben; durch mein Verhalten war ich ein Schutzschild für die falsche Leiterin, ich war eine Komplizin Satans, die daherkommt, um in die Arbeit von Gottes Haus hineinzupfuschen und sie zu stören. Wo war meine Menschlichkeit? Ich war eine „nette“ Person, die selbstsüchtig und unehrenhaft, aalglatt und hinterlistig war! Die Kirche hatte mir eine solch wichtige Pflicht übertragen. Ich rief laut aus, dass ich Gottes Liebe vergelten und Gott zufriedenstellen wolle, aber in Wirklichkeit hatte ich versucht, Gott zu täuschen. Wenn ich auf Probleme stieß, dann spreizte ich immer die Ellbogen und stellte mich auf Satans Seite, um mich Gott zu widersetzen. Meine Handlungen hatten Gottes Disposition längst beleidigt, sie hatten mir Gottes Geringschätzung und Verachtung eingebracht. Meine Scham kannte kein Ende. Ich konnte nicht umhin, zu Gott zu beten: „Oh Gott! Ich habe wieder und wieder gegen Deinen Willen gehandelt, mich selbst geschützt, die Wahrheit nicht praktiziert, die Arbeit der Kirche behindert und dem Leben der Brüder und Schwestern geschadet. Ich habe gegen Dich aufbegehrt, ich habe mich Dir widersetzt, und wenn ich nicht bereue, werde ich mir die Bestrafung Deiner Gerechtigkeit zuziehen. Oh Gott! Ich habe Unrecht getan. Ich möchte vor Dir bereuen und die Wahrheit praktizieren, um meine Sünden wiedergutzumachen.“

Später berichteten die Brüder und Schwestern während einer Versammlung davon, dass Bruder Li, mit dem ich zusammenarbeitete, keine wirkliche Arbeit verrichtete. Sie berichteten, dass er bei Versammlungen nur die Formalitäten erledige und nicht nach Lösungen suche, wenn sie auf Probleme und Schwierigkeiten beim Erfüllen ihrer Pflichten stießen. Daraufhin suchte ich Bruder Li auf und hielt mehrere Male mit ihm Gemeinschaft. Er stimmte jedoch – nach einer flüchtigen Kenntnisnahme – nur dem zu, was ich sagte; das war alles. Einige Zeit später begannen die Brüder und Schwestern wieder damit, von Bruder Lis Ausprägung zu berichten, keine wirkliche Arbeit zu leisten, was der Arbeit der Kirche bereits seit Langem im Weg stehe und sie davon abhalte, voranzukommen. Nach dem Prinzip ermessend, sei auch Bruder Li ein falscher Leiter, der keine wirkliche Arbeit verrichtete. Ich solle das umgehend den Leitern der oberen Ebene melden und ihn abziehen lassen. Als jedoch davon die Rede war, Bruder Li zu melden, kamen erneut Besorgnis und Bedenken in meinem Herzen auf: „Bruder Li hat von uns allen seine Pflicht hier am längsten erfüllt. Man betrachtet ihn als einen ‚Ältesten‘. Ich frage ihn auch oft bei kirchlichen Angelegenheiten um Rat und er hat mir immer geholfen. Was würde er von mir denken, wenn er erführe, dass meine Meldung dazu geführt hat, dass er abgezogen worden ist? Hielte er mich für undankbar? Wie peinlich es wäre, ihn danach anzutreffen. Mehrere andere Mitarbeiter haben Bruder Li nicht gemeldet; wenn mich nicht zu weit aus dem Fenster lehne, bin ich besser dran. Ich sollte keinen Wirbel machen und mich besser nicht damit beschäftigen, bis die Leiter der oberen Ebene es herausfinden. Wenn ich die Lage aber nicht sofort melde und nicht dafür sorge, dass Bruder Li abgezogen wird, werde ich den Lebenseintritt der Brüder und Schwestern verzögern und in die Arbeit der Kirche hineinpfuschen und sie stören.“ In diesem Moment fühlte ich mich im Herzen hin- und hergerissen; ich wusste nicht, was ich tun sollte. Deshalb vergeudete ich keine Zeit und betete eilig zu Gott und suchte. Ich dachte an Gottes Worte: „Meine Worte müssen stets in dir am Wirken sein, ganz gleich, wem du gegenübertrittst; du musst in der Lage sein, in deinem Zeugnis für Mich standzuhalten und auf Meine Bürden Rücksicht nehmen. Du darfst nicht verwirrt sein und Menschen blind zustimmen, ohne deine eigenen Gedanken zu haben, stattdessen musst du den Mut haben, aufzustehen und gegen Dinge Einwände erheben, die nicht von Mir kommen. Wenn du klar weißt, dass etwas nicht stimmt, du aber stumm bleibst, dann bist du nicht jemand, der die Wahrheit praktiziert. Wenn du weißt, dass etwas nicht stimmt und dann das Thema herumdrehst, Satan aber deinen Weg blockiert – du sprichst ohne jegliche Wirkung und bist nicht in der Lage, bis zum Ende durchzuhalten – dann trägst du immer noch Furcht in deinem Herzen, und ist nicht dein Herz immer noch mit Gedanken Satans erfüllt?“ („Kapitel 12“ von Kundgebungen Christi am Anfang in „Das Wort erscheint im Fleisch“). „Alle sagten, sie würden Gottes Bürde berücksichtigen und das Zeugnis der Kirche verteidigen. Doch wer hat wirklich Gottes Bürde berücksichtigt? Frag dich selbst: Bist du jemand, der Gottes Bürde berücksichtigt hat? Kannst du für Gott Gerechtigkeit ausüben? Kannst du aufstehen und für Mich sprechen? Kannst du unerschütterlich die Wahrheit in die Praxis umsetzen? Bist du tapfer genug, um alle Taten Satans zu bekämpfen? Könntest du deine Gefühle beiseitelassen und Satan bloßstellen, um Meiner Wahrheit willen? Kannst du zulassen, dass Mein Wille in dir erfüllt wird? Hast du beim Kommen der entscheidenden Zeit dein Herz geopfert? Bist du jemand, der Meinen Willen tut? Stell dir selbst die Frage und denke oft darüber nach“ („Kapitel 13“ von Kundgebungen Christi am Anfang in „Das Wort erscheint im Fleisch“). Jede vorwurfsvolle Frage von Gott enthielt Seine Erwartungen an mich. Wenn sich in der Kirche etwas ereignete, das gegen die Prinzipien der Wahrheit verstieß, erwartete Gott von mir, auf Seiner Seite zu stehen und den Mut zu haben, Satan bloßzustellen und die Arbeit der Kirche zu wahren sowie einen Gerechtigkeitssinn zu haben. Aber aus dem, was in mir offenbart und aufgezeigt worden war, konnte man schließen, dass ich nicht jemand war, der den Willen Gottes beachtete oder die Wahrheit praktizierte: Als ich erkannt hatte, dass Bruder Li ein falscher Leiter war und ersetzt werden musste, widerstrebte es mir, die Lage zu melden, um meine eigenen Interessen zu schützen und sein Bild von mir in seinem Herzen zu bewahren; selbst als ich Probleme erkannte, versuchte ich die Angelegenheit auf die Leiter der oberen Ebene abzuwälzen, damit sie diese in die Hand nahmen, und nahm nicht im Geringste Rücksicht auf die Interessen des Hauses Gottes. Ich erkannte, wie selbstsüchtig und hinterlistig ich meiner Natur nach eigentlich war! Warum war ich im entscheidenden Moment immer „nett“ und wagte es nicht, mich zu erheben, um die Arbeit der Kirche zu verteidigen?

Später las ich Gottes Worte: „Die verdorbene Disposition des Menschen beruht darauf, dass er von Satan vergiftet und mit Füßen getreten wurde, dass Satan seiner Denkweise, Moral, Einsicht und Vernunft ungeheuren Schaden zugefügt hat. Es liegt exakt daran, dass diese fundamentalen Dinge des Menschen von Satan verdorben wurden und sie völlig anders sind, als Gott sie ursprünglich erschuf, dass der Mensch sich Gott widersetzt und die Wahrheit nicht versteht“ („Eine unveränderte Disposition zu haben, bedeutet, in Feindschaft mit Gott zu sein“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“). „Sobald du Glauben hast, wenn du vor Gott kommst, aber noch auf dieselbe alte Art lebst, ist dein Glaube an Gott dann sinnvoll? Ist er von Wert? Die Ziele und Prinzipien deines Lebens und die Art und Weise, wie du lebst, haben sich nicht verändert, und das Einzige, was dich über Ungläubige stellt, ist deine Anerkennung Gottes. Du scheinst Gott zu folgen, aber deine Lebensdisposition hat sich noch immer kein bisschen geändert. Am Ende wirst du nicht gerettet werden. Ist das in Anbetracht dessen nicht ein leerer Glaube und eine leere Freude?“ („Nur indem du die Wahrheit in die Praxis umsetzt, kannst du die Fesseln einer verderbten Gesinnung abschütteln“ in „Aufzeichnungen der Vorträge Christi“). Danach las ich die folgenden Worte in einem gemeinschaftlichen Austausch: „Können Menschen innerhalb der Kirche, die nach Satans Philosophie leben und sich stets bemühen, niemanden zu verletzen, von Gott gelobt werden? Sie können auf keinen Fall von Gott gelobt werden. Wer sich immer bemüht, niemanden zu verletzen, legt kein Zeugnis ab. Er steht nicht auf Gottes Seite und ist Gott kategorisch ungehorsam. Menschen, die versuchen, andere niemals zu verletzen, besitzen die Realität der Wahrheit nicht, weshalb sie nicht gerettet werden können! Wer sich bemüht, andere niemals zu verletzen, ist zutiefst von Satan verdorben und lebt nach Satans Philosophie. Andere halten sie für gute Menschen, aber Gott hält sie für Menschen, die die Prinzipien der Wahrheit nicht besitzen, auf Satans Seite stehen und Satan gehorchen. Ist dem nicht so? Heutzutage gibt es viele solche Menschen in der Kirche. Wenn sich ihre Sichtweise nicht ändert, werden sie früher oder später ins Verderben stürzen. Wenn du nicht auf Gottes Seite stehen kannst, dann bist du erledigt“ (Predigten und gemeinschaftlicher Austausch über den Eintritt in das Leben, Band 151). Das Lesen dieser Worte erleuchtete mein Herz. Erst dann verstand ich, dass Satans Regeln der Überlebenskunst der Grund dafür waren, dass ich immer auf meine eigenen Interessen bedacht war und versuchte „nett“ zu sein, wenn es ein Problem gab – „Bleib ruhig, um dich selbst zu schützen, und erstrebe nur, der Schuld zu entgehen,“ „Je weniger Probleme, desto besser,“ und „Sich über die Fehler guter Freunde in Stillschweigen zu hüllen sorgt für eine lange und gute Freundschaft“ – das war schon seit Langem zu meinem Leben geworden, sodass ich seit meiner Kindheit im Umgang mit meiner Familie, mit meinen Nachbarn und Freunden vorsichtig und besonnen war, und dachte, dass ich nur dann einen Platz in der Welt hätte, wenn ich gute Beziehungen zu anderen hatte und niemanden verletzte. Selbst wenn ich sah, dass andere Menschen die Dinge falsch taten, traute ich mich nicht darüber zu sprechen; ich war nur auf meine eigenen Interessen bedacht und lebte ohne jeglichen Selbstrespekt. Nachdem ich angefangen hatte, an Gott zu glauben und meine Pflicht zu erfüllen, verhielt ich mich weiterhin nach diesen satanischen Regeln der Überlebenskunst. Wenn ich sah, dass in der Kirche ein falscher Leiter auftauchte, der der Kirchenarbeit Verluste einbrachte, waren meine eigenen Interessen das Erste, woran ich dachte; ich verletzte eher Gott als andere Menschen, ich wagte es nicht, mich an die Prinzipien der Wahrheit zu halten und auf Gottes Seite zu stehen; immer und immer wieder war ich der Kirchenarbeit gegenüber rücksichtslos. Ich war Satans Sklave und wurde von Gott verachtet. Als ich dieses Mal feststellte, dass Bruder Li ein falscher Leiter war, versuchte ich dennoch nach den zwischenmenschlichen Philosophien Satans zu leben, um mein Bild in seinem Herzen zu wahren. Ich achtete auf meine eigenen Interessen. Ich erkannte, dass ich, da ich nach der Lebensansicht des „Nettseins“ lebte, immer selbstsüchtiger und unwürdiger, aalglatter und hinterlistiger geworden war, ohne auch nur einen Anschein von Menschlichkeit. Zugleich lernte ich, dass „nette“ Menschen auch falsch und kriecherisch sind. Sie tun nichts anderes, als die Arbeit des Hauses Gottes in jeder Hinsicht zu unterbrechen und zu stören. Sie sind Satans Lakaien, die sich hervorragend darauf verstehen, anderen zu schaden und Zerstörung über sie zu bringen, sie sind laufende Hunde, Feinde Gottes. Gott verachtet und verschmäht Menschen, die „nett“ sind, und rettet oder vervollkommnet sie nicht. Wenn ich nicht bereute und weiterhin den Weg eines „netten“ Menschen ginge, würde ich letztendlich von Gott beseitigt und bestraft! Als mir das bewusst war, wurde mir klar, dass mein Zustand sehr gefährlich war und ich so nicht weitermachen konnte; ich muss aufrichtig vor Gott bereuen, die Wahrheit praktizieren und ein Mensch mit einem Gerechtigkeitssinn sein.

Später meldete ich die Situation von Bruder Li den Leitern der oberen Ebene. Nach ihrer Untersuchung und Überprüfung stellten sie fest, dass Bruder Li ein falscher Leiter war, und baten mich, ihn von seinen Pflichten zu befreien. Bei dem Gedanken daran, Bruder Li zu ersetzen – ihn dafür, dass er keine wirkliche Arbeit verrichtete, bloßzustellen und zu analysieren – fühlte ich mich im Herzen ein wenig befangen; ich wollte ihm nicht gegenübertreten; ich fürchtete mich davor, ihn zu verletzen. In diesem Augenblick dachte ich an Gottes Worte: „Wenn du die Motivation und Sichtweise einer ‚netten Person‘ hast, dann wirst du in diesen Dingen immer versagen und scheitern. Was solltest du dann in solchen Situationen tun? Angesichts solcher Dinge musst du zu Gott beten. Bitte Gott, dir Kraft zu geben, dass Er dir ermöglicht, den Prinzipien treu zu bleiben, zu tun, was du tun solltest, die Dinge entsprechend den Grundsätzen zu handhaben, dich zu behaupten und nicht zuzulassen, dass Gottes Haus Schaden nimmt. Wenn du fähig bist, deine eigenen Interessen aufzugeben und Ansehen und Sichtweise einer ‚netten Person‘, wenn du das, was du tust, mit ehrlichem, ganzen Herzen tust, dann hast du Satan besiegt und diesen Aspekt der Wahrheit errungen“ („Nur wenn du dich selbst kennst, kannst du nach der Wahrheit streben“ in „Aufzeichnungen der Vorträge Christi“). In einem gemeinschaftlichen Austausch heißt es: „Einige von Gottes Auserwählten haben einen Sinn für Gerechtigkeit; um die Auserwählten und das Werk von Gottes Haus zu schützen, haben sie den Mut, falsche Leiter und Antichristen zu entlarven. Solche Menschen sind offen und ehrlich, sie werden von Gott geliebt und sie sind es, die wirklich die Wahrheit lieben. Nur jene, die die Wahrheit lieben und wirkliche Ausprägungen haben, sind es, die wirklich Buße tun, und eben sie sind es, die gerettet werden“ („Predigten und gemeinschaftlicher Austausch über Gottes Wort ‚Gott Selbst, der Einzigartige II‘ (XX)“ in „Predigten und gemeinschaftlicher Austausch über den Eintritt in das Leben XII“). Gottes Worte und dieser gemeinschaftliche Austausch zeigen uns, dass Gott jene, die ehrlich sind und einen Sinn für Gerechtigkeit haben, liebt, und dass diese Art von Menschen gerettet und vervollkommnet wird. Heute ist ein falscher Leiter in der Kirche aufgetaucht. Gott beobachtete, wie ich mich dieser Angelegenheit näherte, ob ich meine persönlichen Interessen schützte oder die Interessen der Kirche berücksichtigte, ob ich imstande war, die Wahrheit zu praktizieren und Satan keine Zugeständnisse zu machen. Früher berücksichtigte ich Gottes Willen nicht und enttäuschte Gottes Hoffnungen in mich. Dieses Mal würde ich in Hinsicht auf die Ersetzung von Bruder Li Gottes Prüfung annehmen, ich würde meine eigenen Absichten korrigieren und unabhängig davon, was Bruder Li von mir denkt oder wie er mich behandelt, darf ich meine eigenen Interessen nicht länger schützen. Das Entlarven und Ersetzen von falschen Leitern war meine obligatorische Pflicht und meine Verantwortung; ich sollte die Arbeit der Kirche wahren, auf den Lebenseintritt der Brüder und Schwestern achten, auf Gottes Seite stehen und Bruder Li sofort ersetzen und seine Ausprägung bloßstellen. Wenn Bruder Li ein Mensch war, der nach der Wahrheit strebte, würde ihm seine Ersetzung dabei helfen, über sich selbst nachzudenken, was seinem Lebenseintritt zugutekommen und ihn davon abhalten würde, vor Gott weitere Verfehlungen zu begehen. Und so betete ich zu Gott: „Möge Gott mich führen und mir den Mut geben, mit Bruder Li Gemeinschaft zu halten.“ Nachdem ich jedes Anzeichen von Bruder Lis Scheitern in Bezug auf das Verrichten wirklicher Arbeit bloßgestellt und analysiert hatte, hasste er mich nicht nur keineswegs, sondern tat darüber hinaus Buße und sagte: „Dass ich heute ersetzt werde, ist Gottes Gerechtigkeit. Es ist Gottes Liebe und Sein Schutz für mich. Wenn du mich nicht darauf hingewiesen hättest, hätte ich nie erfahren, wie groß der Schaden war, den ich der Kirche verursacht hatte. Dank sei Gott! Ich werde darüber nachdenken. Sag mir, welche Verdorbenheit es noch in mir gibt; es wird mir dabei helfen, gründlich über mich nachzudenken …“. Als ich die Worte von Bruder Li hörte, war ich gerührt; ich hatte geglaubt, dass es ihn verletzen würde, wenn ich seine Ausprägungen bloßstellte; stattdessen stellte sich heraus, dass ich mir das nur eingebildet hatte. Wenn ich ihn nicht auf sie hingewiesen hätte, hätte ich ihm wirklich geschadet. In diesem Moment fühlte ich mich in meinem Geist unerschütterlich und in Frieden und Gott besonders nahe. So konnte ich auch wirklich einsehen, dass ich den Brüdern und Schwestern nur helfen konnte, indem ich die Wahrheit praktizierte und auf der Seite der Gerechtigkeit stand. Als ich später sah, dass die Brüder und Schwestern gegen die Prinzipien der Wahrheit verstießen, ließ ich immer noch die Perspektive des „Nettseins“ erkennen und fürchtete mich davor, andere zu verletzen, allerdings kam ich augenblicklich vor Gott, um zu beten, entsagte mir selbst und befasste mich mit diesen Dingen nach den Prinzipien der Wahrheit. Dank sei Gott! Dass ich über dieses bisschen Praxis und Eintritt verfügen konnte, ist der Wirkung der Worte Gottes zu verdanken!

Nach der Erfahrung des Gerichts und der Züchtigung von Gottes Worten und der Offenlegung der Tatsachen, erkannte ich, dass diejenigen, die „nett“ sind hinterlistig, niederträchtig und ohne Gewissen oder Menschlichkeit sind und keine Möglichkeit haben, von Gott gerettet zu werden. Ich war auch dankbar für die Führung und Leitung von Gottes Worten; sie hatten es mir ermöglicht, die Einschränkung meiner Mentalität des „Nettseins“ abzulegen und ein wenig das Abbild eines aufrichtigen Menschen auszuleben. Während dieser Erfahrung hatte ich wahrhaftig begriffen, wie Wahrheit und Gerechtigkeit im Hause Gottes herrschen. Im Hause Gottes handeln nur Menschen, die die Wahrheit praktizieren, nach den Prinzipien der Wahrheit, und nur sie sind ehrliche Menschen mit einem Sinn für Gerechtigkeit, die standhalten und von Gott gutgeheißen werden können. In Zukunft werde ich mein Möglichstes tun, um nach der Wahrheit zu streben, um ein Mensch mit einem Gerechtigkeitssinn zu sein, meine Pflicht richtig zu erfüllen, Gott zufriedenzustellen und Seinem Herzen Trost zu schenken!

 

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