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Auflehnung während finsterer Unterdrückung

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Mo Zhijian Provinz Guangdong

Ich wurde in einer armen, entlegenen Gebirgsgegend geboren, wo wir seit vielen Generationen Weihrauch verbrennen und Buddha anbeten. Es gibt im ganzen Land buddhistische Tempel, in die alle Familien gehen, um Weihrauch zu verbrennen; keiner hatte jemals an Gott geglaubt. Im Jahr 1995 waren meine Frau und ich in einem anderen Teil des Landes, wo wir an den Herrn Jesus glaubten. Nach unserer Rückkehr begannen wir, das Evangelium zu verbreiten, und die Zahl der Menschen, die es annahmen, wuchs langsam auf mehr als 100 Menschen. Weil mehr und mehr Menschen an Gott glaubten, alarmierte dies die lokale Regierung. Eines Tages im Jahr 1997 forderte mich die Polizei auf, in die örtliche Polizeistation zu kommen, wo der Chef des Bezirksbüros für Öffentliche Sicherheit, der Chef des Büros für Nationale Sicherheit, der Chef des Büros für Religionsfragen und der Leiter der Polizeistation sowie einige Polizeibeamte auf mich warteten. Der Chef des Büros für Öffentliche Sicherheit fragte mich: „Warum glaubst du an Gott? Mit wem stehst du in Kontakt? Woher kamen die Bibeln? Warum gehst du für Zusammenkünfte nicht in die Drei-Selbst-Kirche?“ Ich sagte: „Die Menschen wurden von Gott erschaffen, alles Sonnenlicht, die Luft und das Wasser wurden von Gott erschaffen. Es ist das Gesetz von Himmel und Erde, dass die Menschen an Gott glauben und Ihn anbeten. Die nationale Verfassung sieht zudem ausdrücklich vor, dass Staatsbürger Religionsfreiheit haben. Warum erlaubt ihr uns nicht, ungehindert an Gott zu glauben?“ Der Chef des Büros für Religionsfragen sagte: „Es gibt Grenzen für die Religionsfreiheit, ebenso wie für einen kleinen Vogel in einem Käfig. Auch wenn seine Flügel und seine Füße nicht zusammengebunden sind, kann er sich nur innerhalb des Käfigs bewegen.“ Als ich ihn diese Trugschlüsse aussprechen hörte, entrüstete ich mich und sagte zornig: „Dann lügt die nationale Regierung ihr Volk an!“ Als sie mich dies sagen hörten, wussten sie, dass sie im Unrecht waren und nichts zu sagen hatten, daher ließen sie mich einfach nach Hause gehen. Damals war ich mir der Wesensart der Verfolgung von Gläubigen durch die KPCh-Regierung nicht bewusst, bis ich 1999 das Werk der letzten Tage des Allmächtigen Gottes annahm. Durch das Lesen der Worte Gottes und das Erleben von noch grausamerer Verfolgung durch die KPCh-Regierung war ich in der Lage, klar zu erkennen, dass die KPCh die Verkörperung Satans war, des bösen Geistes. Sie war der Feind Gottes, von dem in der Bibel gesprochen wird: „Und es ward ausgeworfen der große Drache, die alte Schlange, die da heißt der Teufel und Satanas, der die ganze Welt verführt“ (Offenbarung 12,9).

Kurz nach 5 Uhr am Morgen des 28. Juni 2002 bereitete ich mich auf ein Treffen mit einigen Brüdern und Schwestern vor, als wir plötzlich ein hämmerndes Geräusch an der Tür hörten. Wir versteckten schnell die Bücher mit dem Wort Gottes und öffneten dann die Tür. Als sich die Tür öffnete, stürzte unvermutet ungefähr ein Dutzend Polizeibeamte herein. Sie hielten elektrische Schlagstöcke und Gewehre in den Händen und trieben uns zusammen, hießen uns hinzuhocken und die Hände auf unseren Kopf zu legen. Nachdem diese bösen Polizeibeamten uns eingeschlossen hatten wie Banditen, die in ein Dorf eindringen, gingen sie in jeden Raum und warfen alles durcheinander; sie nahmen unser Bettzeug und unsere Kleider und warfen sie überall auf den Boden. In der Vergangenheit hatte ich im Fernsehen Szenen organisierten Verbrechens und plündernder und raubender Banditen gesehen, aber ich hätte nie erwartet, dass die „Volkspolizei“ gerade so wie die bösen Tyrannen und Banditen im Fernsehen handeln würde. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich sehr große Angst und war besorgt, dass sie die Bücher mit dem Wort Gottes entdecken würden. Ich betete ununterbrochen in meinem Herzen und bat Gott, über uns zu wachen und uns zu schützen. Nachdem ich gebetet hatte, sah ich die wunderbaren Taten Gottes. Sie durchwühlten das gesamte Haus und suchten und konfiszierten unsere persönliche Habe, aber sie fanden die Bücher mit dem Wort Gottes nicht. Ich wusste, dass dies die Allmacht und der Schutz Gottes waren und ich wusste, dass Gott bei uns war, und mein Glaube an Gott nahm zu. Danach brachten Sie uns auf das Polizeirevier und am Abend überführten sie uns in ein Untersuchungsgefängnis und sperrten uns ein. Drei Tage später belegte die Polizei jeden von uns mit einer Geldstrafe von 300 Yuan, die wir zahlen mussten, um freizukommen. Als ich sah, dass die KPCh-Regierung wie diese rohen und unverschämten Räuber handelte, die die Menschen ihrer Religionsfreiheit beraubten, fühlte ich einen tiefen Groll und konnte nicht anders als an Gottes Worte zu denken: „Seit Tausenden von Jahren ist dies das Land des Unrats gewesen, es ist unerträglich dreckig, es wimmelt von Elend, Geister greifen überall um sich, täuschen und betrügen. Sie machen grundlose Anschuldigungen[a], sind skrupellos und bösartig, trampeln diese Geisterstadt nieder und hinterlassen sie mit Leichen übersät. Der Gestank des Verfalls bedeckt das Land und durchdringt die Luft, und es wird streng bewacht[b]. Wer kann die Welt jenseits der Himmel sehen? … Religiöse Freiheit? Die legitimen Rechte und Interessen der Bürger? Das sind alles Tricks, um die Sünde zu vertuschen!“ („Arbeit und Eintritt (8)“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“). In dieser Geisterstadt Chinas hängt die regierende Partei Chinas Banner auf, die für „Religionsfreiheit und Freiheit der Menschenrechte“ werben, aber in Wirklichkeit verfolgen sie Gott ohne Hemmungen und sie verhaften und verfolgen die Menschen, die Gott folgen. Sie gestatten es den Menschen nicht, an Gott zu glauben und den richtigen Lebensweg zu beschreiten; sie waren erpicht darauf, alle Gläubigen auf einen Schlag zu beseitigen. Wir hatten weder gegen das Recht verstoßen noch irgendetwas Schlechtes getan. Alles was wir taten, war das Evangelium weiterzugeben, um es den Menschen zu ermöglichen, Gott kennenzulernen und Gott anzubeten und sich von ihrem Leben in Dunkelheit und Schmerzen loszusagen. Dennoch wollte die KPCh-Polizei uns verhaften, uns festhalten und uns mit einer Geldstrafe belegen, anstatt sich um diejenigen bösen Menschen zu kümmern, die sich an Prostitution, Mord und Brandstiftung, Betrug und Schwindelei beteiligen. Sie ließen es zu, dass diese bösen Menschen mit ihren Straftaten davonkamen. Angesichts der Fakten war ich in der Lage zu sehen, dass die KPCh-Regierung eine teuflische Gruppe war, die sich Gott widersetzte, die Menschen verblendete und die Menschen betrog; dass sie der Feind Gottes war.

Am 28. November desselben Jahres gaben einige Brüder und Schwestern und ich zusammen mit einem religiösen Leiter das Evangelium weiter. Aber wir wurden von einer gottlosen Person gemeldet und ungefähr ein Dutzend Polizeibeamte umringte unser Gebäude und durchbrachen die Tür. Sie hatten Gewehre und Schlagstöcke in ihren Händen und sie schrien: „Keiner bewegt sich! Hebt die Hände hoch!“ Sie durchsuchten uns und stahlen unser Geld und unsere Wertsachen im Wert von mehr als 5.000 Yuan. Sie befahlen uns, die Hände auf den Kopf zu legen und uns mit dem Gesicht zur Wand zu hocken. Zwei junge Schwestern hatten seinerzeit Angst und ich sagte zu ihnen: „Wir haben nichts Schlechtes getan, habt keine Angst.“ Sobald ich dies gesagt hatte, stürzten sich sofort mehrere Polizisten auf mich, schlugen mich mit ihren Fäusten und Füßen und stießen mich zu Boden. Sie stellten alle Zimmer auf den Kopf und verwandelten sie in ein Chaos. Sie waren barbarischer und grausamer als Banditen, die ein Dorf plündern. Eine Schwester in dem Zimmer kam nicht heraus und ein böser Polizist eilte zu ihr, packte sie fest und zog sie heraus. Ein anderer böser Polizist sah, dass sie recht hübsch war und begann sie zu belästigen, indem er sie am ganzen Körper berührte. Die Schwester jammerte hilflos und glücklicherweise kam der Vermieter gerade rechtzeitig, um dem ein Ende zu machen, was es der Schwester ermöglichte, der Nötigung zu entkommen. Zu diesem Zeitpunkt konnte ich klar erkennen, dass Parolen wie „die Volkspolizei ist für die Menschen da und sollten Sie Schwierigkeiten haben, rufen Sie die Polizei“ und „die Polizei ist die Beschützerin der Menschen“ alles Lügen waren. Diese bösen Polizeibeamten waren bloß eine Bande von lokalen Gaunern und Verbrechern! Danach sperrten sie uns im Polizeiauto ein und brachten uns zum Polizeirevier. Sie fesselten uns dann mit Handschellen zwei Tage und zwei Nächte lang im Flur und gaben uns weder etwas zu essen noch zu trinken. Ich konnte nur beharrlich in meinem Herzen beten und Gott bitten, uns zu leiten und uns Glauben und Kraft zu geben, dass wir in diesem Umfeld als Zeuge einstehen könnten. Später verhörte die böse Polizei einen Bruder, und als sie mit seinen Antworten nicht zufrieden waren, drückten einige böse Polizeibeamte ihn fest zu Boden, während ein anderer böser Polizeibeamter ihm Hundekot in den Mund stopfte. Der Geisteszustand des Bruders war sehr in Mitleidenschaft gezogen worden. Als ich diese erbärmliche Situation sah, wurde mein Herz äußerst verzweifelt und Wut flammte in mir auf. Ich wünschte, ich könnte Kraft gewinnen und sie in Stücke reißen, aber Gottes Wort leitete mein Herz: „Nachdem Ich das gesagt habe, fühle Ich ein bisschen Mitgefühl für Meine Brüder und Schwestern, die auch in diesem Land des Schmutzes leben, also habe Ich einen Hass für den großen roten Drachen entwickelt. … Wir alle sind seine Opfer. Aus diesem Grund hasse Ich ihn aus Meinem tiefsten Innersten und Ich kann es kaum erwarten, ihn zu zerstören. Wenn Ich es Mir aber nochmal überlege, wäre das vergeblich, und es würde Gott nur Unannehmlichkeiten bringen, also komme Ich auf diese Worte zurück – Ich hänge Mein Herz an das Tun Seines Willens – und liebe Gott. … und dadurch ein Leben voller Sinn und Glanz auszuleben. Hierin werde Ich ohne Reue sterben können, mit einem Herzen voller Genugtuung und Geborgenheit. Möchtest du das tun? Bist du jemand, mit dieser Art von Entschlossenheit?“ („Der Weg … (2)“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“). Gottes Wort beruhigte mich und indem ich versuchte, Gottes Wort zu verstehen, verstand ich den Willen Gottes. Gott verabscheut diese bösen Teufel bereits aufs Äußerste, Er möchte sie alle sofort vernichten, aber um das Werk Gottes der letzten Tage zu vollenden und uns zu vervollkommnen, muss Er die Anstrengungen Satans nutzen. Gott verwendet seine Verfolgung, um uns zu ermöglichen, ihn zu erkennen, und ermöglicht uns so, das abstoßende Gesicht und die teuflische Wesensart der KPCh-Regierung umfassend zu sehen. Daher können wir ihm entsagen und die Beziehungen zu ihm abbrechen und unsere aufrichtigen Herzen vollständig Gott zuwenden. Gott erträgt immer die rasende Verfolgung der KPCh, um bei Seinem Werk bessere Ergebnisse erzielen zu können. Was ist es also, dass ich ein wenig Not leiden sollte, damit ich als Teil der Schöpfung das Heil erlangen kann? Gott hat mich erleuchtet und mir Glauben und Kraft gegeben; ich möchte Christus nacheifern und fest entschlossen sein, Gottes Willen auszuführen – mich darum bemühen, Gott zu lieben! Zu diesem Zeitpunkt wünschte ich mir nur, dass Gott uns führen und schützen würde, damit wir durch die Verfolgung durch Satan für Gott als Zeuge einstehen könnten. Ich wünschte mir, dass wir unsere Liebe zu Gott nutzen könnten, um Satans Tricks zu kontern, sodass er schmählich scheitern würde.

In der dritten Nacht überführte uns die böse Polizei in das Bezirksbüro für Öffentliche Sicherheit und verhörte uns die ganze Nacht hindurch. Ein stellvertretender Direktor verwendete zunächst schmeichelhafte Worte, um mich zu locken, indem er sagte: „Rede! Du hast Frau, Kinder und Eltern zu Hause, um die du dich kümmern musst. Wenn du dich beeilst und redest, dann kannst du nach Hause gehen, in Ordnung?“ Nachdem ich diese Worte gehört hatte, kam ich etwas in Versuchung, und ich dachte: „Wenn ich ihnen einige unbedeutende Dinge sage, dann kann ich gehen und müsste nicht hier bleiben und leiden.“ In diesem Moment wurde ich durch die Worte Gottes aufgeweckt: „Ich werde denen, die in Zeiten der Trübsal kein Jota Treue für Mich gezeigt haben, keine Barmherzigkeit mehr erweisen, denn Meine Barmherzigkeit erstreckt sich nur so weit. Ich habe auch keinen Gefallen an denen, die Mich einmal verraten haben, und noch weniger will Ich Mich mit denen abgeben, welche die Interessen ihrer Freunde verraten. Dies ist Meine Disposition, unabhängig davon, wer die Person sein mag“ („Du solltest eine Hinlänglichkeit guter Taten für deinen Bestimmungsort vorbereiten“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“). Durch Gottes majestätische Worte war es, als könnte ich sehen, wie Gott auf mich herabblickte und darauf wartete, dass ich antwortete. Folglich wischte ich schnell den Gedanken beiseite und mit strenger Gerechtigkeit sagte ich: „Ich habe nicht geplant zu gehen seitdem ich hierher kam.“ Als der böse Polizist sah, dass diese List nicht funktionierte, enthüllte er sein ursprüngliches dämonisches Gesicht und der stellvertretende Direktor hob einen Eimer mit Schweinefutter über meinen Kopf, so als ob er ihn über mir ausleeren wollte. Ich sagte zu ihm: „Diese ist eine grausame und ungewöhnliche Bestrafung, die Sie verwenden, um ein Geständnis zu erzwingen.“ Als er mich dies sagen hörte, hielt er plötzlich inne und stellte das Schweinefutter ab, ohne es über mir auszuleeren. Ein anderer böser Polizeibeamter, der Lederschuhe trug, stampfte mit seinem Absatz auf meinen großen Zeh und drehte ihn mit so viel Druck herum wie möglich. Der akute Schmerz durchdrang meinen ganzen Körper und ich konnte nicht verhindern, dass ich vor Schmerzen aufschrie. Die Kleidung an meinem Körper war von Schweiß durchnässt, aber der böse Polizeibeamte kochte vor Wut und fuhr fort zu stampfen und zu drehen, bis der Nagel meines großen Zehs abgerissen war. Zu diesem Zeitpunkt war mein Zeh bereits verstümmelt und blutig. In meinem extremen Schmerz rief ich beharrlich nach Gott und bat Gott, mein Herz zu schützen, sodass ich Satan nicht klein beigeben würde und damit in der Lage sein würde, als Zeuge für ihn einzustehen. Die Grausamkeit des Teufels ist viel mehr als das; ich sah einen Bruder von einem Verhör zurückkommen und er war bereits bis an den Rand des Todes gequält worden; sein ganzer Körper war vernarbt und verletzt und er sah aus, als würde er sterben. Die böse Polizei hatte Angst, dass er sterben könnte, sodass sie ihn widerwillig freiließ. Später nahmen sie mich mit einem Bruder und einer Schwester zur SWAT-Einheit der Stadt für weitere Verhöre mit.

Als wir bei der SWAT-Einheit eintrafen, zwang uns die böse Polizei, alle unsere Kleider abzulegen, und dann legten sie uns Handschellen und Fußfesseln an. Sie zwangen uns dann, drei Runden um den Hof herum zu springen, um uns zu demütigen. Danach steckten sie uns separat in Gefängniszellen. Die Leute, die in den Gefängniszellen eingesperrt waren, waren alle Mörder, sie waren alle wie Dämonen und Monster. Die böse Polizei befahl den Gefangenen, mich zu quälen, aber wegen des Schutzes durch Gott schikanierten die Gefangenen mich nicht nur nicht, tatsächlich kümmerten sie sich um mich. Nach vier Tagen versuchte die böse Polizei, mich zu zwingen, Gott zu hintergehen und meine Brüder und Schwestern zu verraten, aber ich redete nicht. Sie nahmen mich und einen anderen Bruder und schleppten uns in den Hof, wo sie uns Handschellen und Fußfesseln anlegten. Über unsere Köpfe wurden schwarze Säcke gestülpt und sie hingen uns an einem Baum in der Mitte des Hofes auf. In einem Wahn von Grausamkeit platzierten sie überall auf dem Baum Ameisen, die ohne Unterlass auf unseren Körpern herumkrabbelten und uns bissen. Die Folter von Tausenden von Ameisenbissen ähnelte der Folter von Tausenden Pfeilen durch das Herz, was den Tod reizvoller erscheinen ließ als das Leben. Ich konnte nur zu Gott beten, mein Herz und meinen Geist mit aller Macht zu schützen, sodass Er mir den Willen und die Stärke in meinem Leiden gäbe und es mir ermöglichen würde, mich dem Verrat an Gott zu widersetzen. Zu diesem Zeitpunkt kamen mir die Worte Gottes in den Sinn: „… auf dass Meine Herrlichkeit den Kosmos erfüllen möge, leiden alle Menschen die letzte Bedrängnis für Mich. Versteht ihr Meinen Willen? Das ist die letzte Anforderung, die Ich an den Menschen stelle, das heißt, Ich hoffe, dass alle Menschen ein starkes, überwältigendes Zeugnis für Mich vor dem großen roten Drachen ablegen können, dass sie sich für Mich ein letztes Mal aufopfern können und Meine Anforderungen ein letztes Mal erfüllen können. Könnt ihr das wirklich tun? In der Vergangenheit wart ihr unfähig Mein Herz zufriedenzustellen – könntet ihr dieses Muster in diesem letzten Moment brechen?“ („Kapitel 34“ von Die Worte Gottes an das gesamte Universum in „Das Wort erscheint im Fleisch“). Gottes Worte erfüllten mein Herz mit Kraft. Gott litt darunter, auf jede Art und Weise von der KPCh-Regierung verfolgt zu werden, um uns zu retten. Er hatte kein Kissen und keinen Ort, den Er Zuhause nennen konnte. Heute bin ich in der Lage, mit Christus zu leiden; dies ist Gottes Liebe und Gottes Erhöhung für mich. Solange ich in der Lage bin, Gott Ehre zu erweisen, werde ich glücklich und bereit sein zu sterben. Ich vertraute auf das Wort Gottes, um jede Minute und Sekunde des Schmerzes zu überstehen. Wir hingen zwei Tage und zwei Nächte an dem Baum. Am dritten Tag konnte ich es wirklich nicht mehr länger ertragen. Zu dieser Zeit war Winteranfang und es regnete und alles was ich trug, war ein einziges, ungefüttertes Kleidungsstück. Ich hing von dem Baum an meinen nackten Füssen und ich hatte nichts zu essen oder zu trinken gehabt. Das Leiden des Hungers und der Kälte sowie der unerträgliche Schmerz führten dazu, dass ich sterben wollte; alles, was ich tun konnte, war, mit allem, was ich hatte, zu beten. Ich hatte große Angst, dass ich wegen der Schwächen des Fleisches nicht in der Lage sein würde, mit der Qual umzugehen, und Gott verraten würde. Inmitten meines Schmerzes erinnerte ich mich an den Apostel Stephanus aus dem Zeitalter der Gnade. Er wurde von der Menge zu Tode gesteinigt, weil er das Evangelium des Herrn Jesus verbreitete. Bevor er starb, bat er Gott, seinen Geist anzunehmen. Folglich betete ich zu Gott: „Oh Gott, mein Fleisch ist zu schwach und nun habe ich mehr Schmerzen auf mich genommen, als ich ertragen kann. Ich wünsche mir, dass Du meinen Geist nimmst, denn ich würde lieber sterben als Dich zu verraten.“ Nachdem ich gebetet hatte, geschah das höchst unerwartete Wunder: Ich hatte eine außerkörperliche Erfahrung und ich wurde zu einer Wiese gebracht. Überall war üppiges, grünes Gras und ringsherum waren Rinder und Schafe. Meine Gemütsverfassung war besonders entspannt und ich konnte nicht umhin, Gott laut zu preisen: „Preise den Allmächtigen Gott laut, alle Dinge im Himmel und auf Erden preisen Dich, preisen Dich, alle werden Dich preisen. Lasse alle Deine Engel aufsteigen und Dich preisen, lass alle Deine himmlischen Gastgeber Dich preisen, die Ausdehnung des Universums reist Dich – Allmächtiger Gott! Die leuchtenden Sterne preisen Dich, die Himmel und die Erde und die Gewässer preisen Dich, sie alle preisen Dich. Lass die Berge und Hügel den Allmächtigen Gott preisen, lass die Wellen und Wogen Dich preisen, Dich an den höchsten Orten preisen – Allmächtiger Gott! Preise den Allmächtigen Gott am heiligsten Ort, preise Dich mit Tamburinen und Tänzen, preise Dich laut! Preise den Allmächtigen Gott mit Musikinstrumenten und dem Klang der Trompete, lasse die heiligen Menschen in Zion Dich preisen, lasse alle Menschen Dich preisen – Allmächtiger Gott! Oh, Allmächtiger Gott, preise Dich laut! Das laute Dröhnen des Donners lobt Dich, lobt Dich laut! Der mächtige, weite Raum preist den Allmächtigen Gott, lasse alles, das atmet, Dich loben, das Singen der Lobpreisungen erschüttert die Enden der Erde, preise Gott.“ Während ich vollständig in diese unvergleichliche Freude eintauchte und in den Grenzen der Freiheit lebte, verschwanden der Schmerz, der Hunger und die Kälte des Hängens am Baum sowie der Schmerz der Ameisenbisse. Als ich aufwachte, war es bereits die dritte Nacht und die böse Polizei holte mich von dem Baum herunter. Ich hatte drei Tage an dem Baum gehangen und starb nicht nur nicht, ich war auch voller Elan. Dies war wirklich die allmächtige Kraft und der wundersame Schutz Gottes! Ich dankte Gott und pries Ihn von ganzem Herzen.

Am vierten Tag verhörte mich die böse Polizei erneut und versuchte, mich zu zwingen, meine Brüder und Schwestern zu verraten; sie zwangen mich auch zuzugeben, dass ich an Xie Jiao glaubte, was mich Gott verraten und den wahren Weg aufgeben ließ. Die Erleuchtung Gottes brachte mich dazu, an Gottes Wort zu denken: „Während sie sich Prüfungen unterziehen, ist es normal, dass Menschen schwach sind oder dass sie Negativität in sich haben oder dass es ihnen an Klarheit in Bezug auf Gottes Willen oder ihren Weg für die Praxis fehlt. Aber auf jeden Fall musst du an Gottes Arbeit glauben und darfst Gott nicht leugnen, so wie Hiob“ („Diejenigen, die vervollkommnet werden sollen, müssen sich einer Verfeinerung unterziehen“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“). Gottes Worte gaben mir den Mut, die Wahrheit in die Praxis umzusetzen und Gott zu bezeugen. Gleichgültig was es war, ich konnte mich Gott nicht widersetzen oder gegen Gott lästern. Daher sagte ich mutig und voller Vertrauen: „Ich glaube an den Allmächtigen Gott, der der alleinige wahre Gott ist, der über alle Dinge herrscht! Ich glaube nicht an Xie Jiao, ihr verdreht die Wahrheit und hängt mir etwas an!“ Nachdem ein böser Polizist dies gehört hatte, wurde er wütend und schnappte sich einen langen hölzernen Hocker und begann mich damit wie wahnsinnig zu Tode zu prügeln. Er schlug mich, bis ich Blut spuckte. Ich lag gelähmt und bewusstlos geschlagen auf dem Boden. Als sie sahen, dass ich bewusstlos war, bespritzten sie mich mit kaltem Wasser, um mich aufzuwecken und weiter zu schlagen. Während dieser dämonischen und unmenschlichen Prügel waren die Vorderseite meiner Brust und mein Rücken völlig schwarz und blau und ich hatte schwere, innere Verletzungen erlitten. Eine Woche später war mein Urin voller Blut und meine rechte Niere war schwer geschädigt (selbst heute schmerzt sie immer noch sehr). Einen Monat später hatte die böse Polizei noch immer keine Beweise gefunden, sodass sie einige falsche Materialien fabrizierten und mich zwangen, diese zu unterzeichnen. Dann sperrten sie mich ins Untersuchungsgefängnis der Stadt. Drei Monate später klagten sie mich wegen „Zunichtemachung der Durchsetzung des Sozialrechts“ an und verurteilten mich zu einem Jahr Resozialisierung durch Arbeit. Im Arbeitslager lebte ich ein unmenschliches Leben. Ich hatte jeden Tag Hunger und musste täglich ungefähr zwölf Stunden arbeiten. Ich wurde häufig von der Gefängnispolizei schikaniert und beleidigt; sie verwendeten bei mir entweder elektrische Schlagstöcke oder sperrten mich in einen kleinen, dunklen Raum ein. Hätte Gott nicht über mich gewacht und mich beschützt, wäre ich von der bösen Polizei zu Tode gequält worden. Am 7. November 2003 war meine Strafe verbüßt und ich wurde aus der Hölle auf Erden entlassen.

Nachdem ich diese grausame Verfolgung erlebt hatte, erkannte ich endlich deutlich, dass die Proklamationen der KPCh-Regierung „Die kommunistische Partei ist groß, glorreich und korrekt“ und „China hat Religionsfreiheit“ neben anderen Sprüchen tatsächlich nur Ausdruck eines finsteren Komplotts sind, um die Öffentlichkeit zu blenden und die Bürger zum Narren zu halten. Ich hasse diesen alten Teufel wirklich aus der Tiefe meines Herzens. Er spricht schmeichelnde Worte und tut äußerst böse Dinge. Um das Werk des Gottes der letzten Tage zu verbieten und China zu einem atheistischen Ort zu machen, verfolgt und ermordet er Gläubige hemmungslos. Die Ebene seiner Grausamkeit hat bereits große Höhen erreicht und dazu geführt, dass die Menschen vor Wut kochen! Ich denke daran zurück, wie ich während des Verlaufs meines Verhörs ständig grausam gefoltert und zu Geständnissen gezwungen und grausam von Dämonen gequält wurde. Ich wurde bei mehreren Gelegenheiten bewusstlos geschlagen und hätte Gott mich nicht beschützt, wäre ich von diesen Dämonen zu Tode gefoltert worden. In der Zeit meiner größten Schwäche ermutigte mich ständig das Wort des Allmächtigen Gottes: „Habt ihr jemals die Segnungen angenommen, die ihr empfangen habt? Habt ihr jemals nach den Versprechungen verlangt, welche euch gegeben wurden? Unter der Führung Meines Lichtes werdet ihr gewiss der Umklammerung der Mächte der Dunkelheit entkommen. Ihr werdet inmitten der Dunkelheit gewiss nicht das Licht verlieren, das euch führt. Ihr werdet bestimmt der Herr aller Schöpfung sein. Ihr werdet gewiss ein Überwinder Satans sein. Beim Niedergang des Königreiches des großen roten Drachen werdet ihr bestimmt inmitten der unzähligen Scharen stehen, um für Meinen Sieg Zeugnis abzulegen. Im Lande Sinim werdet ihr gewiss entschlossen und unerschütterlich sein. Durch die Leiden, die ihr ertragt, werdet ihr den Segen erhalten, der von Mir kommt und werdet gewiss Meine Herrlichkeit im ganzen Universum ausstrahlen“ („Kapitel 19“ von Die Worte Gottes an das gesamte Universum in „Das Wort erscheint im Fleisch“). Gottes Worte gaben mir etwas Solides, auf das ich mich verlassen konnte! Es erlaubte mir, mich an der Erleuchtung und Führung der Worte Gottes während meiner extremen Schmerzen und Schwäche zu erfreuen, was der einzige Art und Weise ist, wie ich diese dunkle und langwierige Zeitspanne hatte durchstehen können. Auch wenn ich erlebt habe, mehrmals durch die KPCh-Regierung verhaftet und verfolgt zu werden, und mein Fleisch unbarmherzige Grausamkeit und Qualen erlitten hat, verstehe ich wirklich viele Wahrheiten, die ich in der Vergangenheit nicht verstand, und ich sehe deutlich die dämonische Wesensart des reaktionären Bösen der chinesischen Regierung. Ich habe auch die wahrhafte Liebe des Allmächtigen Gottes für mich erfahren und habe die allmächtige Weisheit und die wundervollen Taten Gottes gekostet. Es spornt mich an, danach zu streben, Gott zu lieben und Gott zufriedenzustellen. Heute erfülle ich immer noch meine Pflicht in der Kirche, so wie ich es in der Vergangenheit tat; ich folge Gott auf dem richtigen Weg des Lebens; ich suche nach der Wahrheit und bemühe mich, ein sinnvolles Leben zu leben.

Fußnoten:

a. „Grundlose Anschuldigungen“ bezieht sich auf die Methoden, mit denen der Teufel den Menschen schadet.

b. „Streng bewacht“ weist darauf hin, dass die Methoden, mit denen der Teufel die Menschen heimsucht, besonders boshaft sind und die Menschen so sehr kontrollieren, dass sie keinen Platz haben, um sich zu bewegen.

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