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Chen Dan   Provinz Hunan

Ende letzten Jahres wurde ein Bruder aus einer anderen Gegend von Gottes Familie zu uns versetzt, um meine Arbeit zu übernehmen, weil ich nicht imstande war, die Arbeit des Evangeliums in meinem Bezirk in die Gänge zu bringen. Ich war zuvor nicht darüber informiert worden, vielmehr hörte ich davon indirekt durch eine Schwester, mit der ich zusammenarbeitete. Ich war sehr aufgebracht. Ich vermutete, dass die verantwortliche Person mich nicht informiert hatte, weil sie befürchtete, dass ich nicht bereit sein würde, meine Position aufzugeben und mich dagegen wehren würde. Aus diesem Grund hatte ich eine schlechte Meinung über die verantwortliche Schwester. Später traf sich die Schwester mit mir und fragte mich, was ich davon hielt, ersetzt zu werden – zunächst hatte ich vor, meine Meinung zu sagen, doch dann befürchtete ich, dass sie einen schlechten Eindruck von mir bekommen würde und denken könnte, dass ich auf eine Stellung aus sei. Also sagte ich stattdessen mit einer möglichst gelassenen Stimme: „Kein Problem, ich konnte keine konstruktive Arbeit leisten. Es ergibt also Sinn, mich zu ersetzen. Ich habe keine bestimmte Meinung dazu, ich werde jede Pflicht erfüllen, die Gottes Familie mir zuteilt, und mich fügen.“ Auf diese Weise versteckte ich mein wahres Ich, während ich eine trügerische Version von mir selbst auf die Schwester projizierte. Danach wurde ich von Gottes Familie als Arbeiter losgeschickt. Bei unserem ersten Mitarbeitertreffen zeigte sich unser neu übernommener Leiter sehr offen in Hinsicht auf seinen Zustand. Ein spezieller Ausdruck, den er benutzte, „völliger Verlust von Stellung und Ruf“, traf mich wie ein Blitz: Es war, als würde er von mir reden. Ich saß da und fühlte mich sehr bestürzt und traurig – Ich spürte, wie sich meine Augen mit Tränen füllten, aber ich hielt sie zurück, weil ich befürchtete, dass die anderen es bemerken könnten. Ich wollte mich bloßstellen, befürchtete jedoch, dass meine Mitarbeiter dann weniger von mir halten würden. Um das Gesicht zu wahren, verbarg ich erneut meinen wahren Zustand und ließ die anderen nicht sehen, wie weit ich schon geläutert worden war. Ich zwang mich sogar zu einem Lächeln, um jedem zu zeigen, wie normal mein Zustand war. So nahm ich meine Negativität einfach wieder mit zur Arbeit und trotz der Tatsache, dass ich es nicht wagte nachzulassen und jeden Tag von früh morgens bis spät abends arbeitete, schien ich, je härter ich arbeitete, umso untauglicher zu werden, und es entstanden alle möglichen Probleme. Die Arbeit des Evangeliums kam völlig zum Stillstand und der Leiter des Teams für die Arbeit des Evangeliums und einige seiner Mitglieder waren von der KPCh-Polizei verhaftet worden. Angesichts all dessen stand ich kurz vor dem Zusammenbruch und dachte nur an meine bevorstehende Ersetzung. Selbst dann weigerte ich mich, mich bloßzustellen und gab mich vor meinen Brüdern und Schwestern stark und entschlossen.

Eines Tages, während der geistlichen Übung, hörte ich den folgenden Abschnitt aus der Gemeinschaft Christi: „Wenn sie mit ihren Brüdern und Schwestern Umgang pflegen, fürchten manche Menschen, dass diese die Schwierigkeiten in ihren Herzen herausfinden und dass die Brüder und Schwestern etwas über sie zu sagen haben werden oder auf sie herabsehen werden. Während sie reden, versuchen sie immer den Eindruck zu hinterlassen, dass sie wirklich enthusiastisch sind, dass sie wirklich Gott wollen und dass sie wirklich erpicht darauf sind, die Wahrheit in die Praxis umzusetzen, aber in Wahrheit sind sie im Herzen extrem schwach und passiv. Sie geben vor, stark zu sein, sodass niemand sie durchschauen kann. Dies ist auch Täuschung. Kurz gesagt, ganz gleich was du tust – ob im Leben, beim Dienst für Gott oder bei der Erfüllung deiner Pflicht – wenn du Menschen ein falsches Gesicht zeigst und es einsetzt, um sie irrezuführen, sie dazu zu bringen, eine hohe Meinung von dir zu haben oder nicht auf dich herabzuschauen, dann bist du betrügerisch“ („Die grundlegendste Praxis, eine ehrliche Person zu sein“ in „Aufzeichnungen der Vorträge Christi“). Nachdem ich diese Passage gehört hatte, war ich äußerst verblüfft. Das Urteil Christi traf mich bis ins Innerste meines Seins. Als ich meine eigenen Handlungen mit diesen Worten verglich, schien es, als wäre gerade ich die betrügerische Person, von der Gott sprach, ein wahrer Heuchler. Um beim Leiter und meinen Mitarbeitern den Anschein zu erwecken, ich sei jemand, der bereit war, seinen Status aufzugeben und den Vorkehrungen, die Gottes Familie für mich vorbereitet hatte, zu folgen, verstellte ich mich beharrlich und vertuschte die Wahrheit und opferte hemmungslos die Arbeit von Gottes Familie und das Leben meiner Brüder und Schwestern. Ich war einfach nicht bereit, ihnen zu zeigen, wie negativ mein Zustand und mein Verhalten geworden waren, nachdem ich ersetzt worden war. Deshalb hatte ich, seit ich von meiner Position in der Leitung abgezogen und zu einem Arbeiter ernannt worden war, vorgegeben, standfest und entschlossen zu sein, obwohl ich mich innerlich negativ und schwach fühlte. Ich lebte in Satans Täuschung. Ich lebte im Missverständnis und Betrug Gottes. Selbst so war ich immer noch nicht bereit, mich bloßzustellen und die Wahrheit zu suchen, um meine verdorbene Disposition zu überwinden. Wie betrügerisch ich doch war! Aber wie gut ich mich auch verstellte und meine wahren Gefühle verbarg, ich konnte Gottes prüfendem Blick nicht entkommen. Der Heilige Geist nutzte meine Unfähigkeit bei der Arbeit, um alles zu enthüllen. Ich war keineswegs bereit, meinen Status loszulassen, sondern bemühte mich sehr, das Gesicht zu wahren und meine Stellung zu bewahren, indem ich ein falsches Bild von mir projizierte, um meine Brüder und Schwestern zu täuschen und zu verwirren. Wie hatte ich nicht wissen können, dass ich mir durch mein derartiges Veralten nicht nur selbst eine Falle stellte, sondern auch der Familie Gottes großen Schaden zufügte? Wie gefährlich es doch war, mit der Arbeit von Gottes Familie und meinem Leben zu spielen!

An diesem Punkt konnte ich nicht umhin, mich selbst zu fragen: Warum projiziere ich immer ein falsches Bild von mir auf andere? Ist es nicht, weil meine verräterische Natur mir befiehlt, mein Gesicht zu wahren und meine Stellung zu schützen? Durch die Erleuchtung des Heiligen Geistes erkannte ich schließlich, wie Satans Gift in mir gärte. Die Redewendungen „Wie der Baum für seine Rinde lebt, so lebt der Mensch für sein Ansehen“ und „Ein Mensch hinterlässt seinen Namen, wo immer er sich aufhält, genau wie eine Gans ihren Schrei ausstößt, wo immer sie fliegt“ hatten bereits so tief in meiner Seele Wurzeln geschlagen, dass alle meine Handlungen tief davon beeinflusst und orchestriert wurden. Ich dachte daran zurück, wie sich das in der Vergangenheit gezeigt hatte: Wie viele Male hatte ich bei der Erfüllung meiner Pflichten gegen das Prinzip der Wahrheit gehandelt und die Realität der Situation verheimlicht, um das Gesicht zu wahren und aus Furcht, dass die anderen mich kritisieren würden, wenn ich es ihnen sagte? Wie viele Male schadete ich meinem Leben ernsthaft, weil ich lieber litt, als mich zu öffnen und nach dem Weg zum Licht zu suchen, aus Angst davor, dass man auf mich herabsehen würde, obwohl mir schmerzlich bewusst war, dass mein Zustand schlecht war und ich wusste, dass ich mich andern gegenüber in Gemeinschaft bloßstellen sollte? Im Grunde verkleidete ich mich hinterlistig und projizierte ein falsches Bild, um Gott zu täuschen und andere zu verwirren, wann immer es um mein Gesicht und meinen Ruf ging. Sogar als Gott versuchte, mich durch zahllose Offenbarungen zu retten, gebot mir meine verräterische Natur immer noch, ein falsches Bild zu konstruieren, Gott zu täuschen und andere zu verwirren. Wie konnte Gott auf diese Weise durch mich wirken? Wie würde ich letztendlich Errettung erlangen, wenn ich diesen Weg fortsetzte? Wie würde das alles nicht Gottes Zorn auslösen? Von Furcht ergriffen warf ich mich vor Gott nieder: „Allmächtiger Gott, ich verdiene es nicht, vor Dir zu stehen! Meine verräterische Natur hat der Arbeit von Gottes Familie großen Schaden zugefügt, aber Du hast mir sogar eine Chance gegeben, um Buße zu tun. Ich bitte jetzt nicht darum, dass Du mich tolerierst oder dass andere viel von mir halten sollen, ich bitte nur darum, dass Deine Züchtigung und Dein Gericht immer bei mir bleiben. Erlaube mir durch Deine Züchtigung und Dein Gericht Deine gerechte Disposition zu sehen und zu einem volleren Verständnis meiner verräterischen Natur zu kommen, damit ich meine Verkleidung ablegen und ehrlich leben kann.“

Später las ich folgenden Abschnitt von Gottes Worten: „Ehrlichkeit bedeutet, Gott sein Herz zu geben; niemals falsches Spiel mit Ihm zu treiben; in allem offen mit Ihm zu sein, niemals die Wahrheit zu verheimlichen; nie etwas zu tun, was jene über einem täuscht und jene unter einem irreführt; und nie etwas zu tun, nur, um sich bei Gott beliebt zu machen. Kurz gesagt, ehrlich zu sein bedeutet, in seinen Handlungen und Worten von Unreinheiten abzusehen und weder Gott noch Mensch zu täuschen. … Wenn du viele Heimlichkeiten hast, die du ungern teilst, und du äußerst widerwillig deine Geheimnisse – das heißt, deine Schwierigkeiten – vor anderen offenlegst, um nach dem Weg des Lichtes zu suchen, dann sage Ich, bist du jemand, der die Errettung nicht leicht erhalten wird und der nicht leicht aus der Finsternis hervorkommen wird. Wenn es dir viel Freude bereitet, nach dem Weg der Wahrheit zu suchen, dann bist du jemand, der ständig im Licht lebt“ („Drei Ermahnungen“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“). Durch Gottes Worte erkannte ich, dass diejenigen, die nicht bereit sind, ihre Vertraulichkeiten zu teilen und ihre Schwierigkeiten offenzulegen, um die Wahrheit zu suchen, verräterisch sind. Weil Gott die Verräterischen hasst und verachtet, haben die verräterischen Menschen das Wirken des Heiligen Geistes nicht in sich und werden, ganz gleich, wie viele Jahre sie den Glauben an Gott praktizieren, niemals Seine Errettung erhalten und schlussendlich eliminiert werden. Dank der Erleuchtung von Gottes Wort konnte ich erkennen, dass der Grund, warum ich im Dienst an Gott versagt hatte, in meiner eigenen verräterischen Natur lag. Ich war niemals bereit, Gott mein Herz zu geben, mich vor Gott oder meinen Brüdern und Schwestern bloßzustellen und Gottes Züchtigungen und Gericht zu empfangen, um mich zu reinigen. Als Ergebnis lebte ich in einem unangemessenen Zustand, hatte das Wirken des Heiligen Geistes verloren und war in Finsternis geraten. Wenn ich, bezüglich meines tatsächlichen Zustands, während der Gemeinschaft mit der verantwortlichen Schwester kommuniziert hätte, hätte sie sicherlich die Wahrheit mit mir kommuniziert und mein Zustand hätte sich sofort verbessert. Wenn ich mich einfach immer bloßgestellt hätte, wäre meine Beziehung zu Gott normal gewesen und ich hätte keine Vorurteile gegen sie gehegt oder der Arbeit von Gottes Familie einen so großen Schaden zugefügt. Ich danke Gott, dass Er mir Seine gerechte Disposition offenbart hat. Durch Gottes Wort wurde ich bloßgestellt und gerichtet und erkannte schließlich meine verräterische Natur und die eigentliche Ursache für mein Scheitern. Gottes Offenbarung und Gericht zeigten mir auch einen Weg des Praktizierens: Egal, auf wie viele Schwierigkeiten ich treffe oder wie armselig mein Zustand ist, nur indem ich mich selbst bloßstelle und die Wahrheit einsetze, um eine Lösung herbeizuführen, und mich nach Gottes Wort richte, werde ich das Wirken des Heiligen Geistes empfangen. Nur, indem ich meine Verkleidung ablege und mich ehrlich verhalte, werde ich Gottes Errettung erlangen.

In Gottes Worten fand ich Hoffnung und mein Herz war zutiefst bewegt. Obwohl meine Handlungen für Gott schmerzlich gewesen sind, hat Er mich niemals verlassen, sondern war immer da und hat still mit Seiner Errettung gewirkt. Hinter dieser scheinbar strengen Züchtigung und dem scheinbar strengen Gericht ist Gottes aufrichtige Rücksichtnahme völlig offenkundig. Ich erfuhr tatsächlich, was mit „Eine Liebe so tief wie die, die in der Führung des Sohnes durch Seinen Vater zum Ausdruck kommt.“ Das Wesen Gottes besteht nicht nur aus Treue, sondern auch aus Schönheit und Güte. Alles, was Er verkündet, ist Wahrheit und sollte von allen Menschen geschätzt werden, denn kein Mitglied der verdorbenen Menschheit besitzt diese Wesenheit Gottes. Obwohl meine wahre Natur verräterisch und verabscheuungswürdig ist und alles, was ich getan habe, der Wahrheit entgegenlief, gelobe ich, zu Gott zurückzukehren und mein Äußerstes zu tun, um nach der Wahrheit zu streben, eine Veränderung in meiner Disposition anzustreben und mich nie wieder zu verstellen, um meinen wertlosen Status und mein Ansehen zu schützen. Ich gelobe, mich in Zukunft beim Suchen der Wahrheit anderen gegenüber bloßzustellen und zum Trost von Gottes Herz aufrichtig zu leben, unabhängig davon, welche Art von schlechten Bedingungen oder Schwierigkeiten ich gegenüberstehe!

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