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Was auch immer Gott sagt, ist das Urteil über den Menschen

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Xunqiu   Nanyang City, Henan Provinz

Ich dachte immer, dass Gott den Menschen nur dann richtet und züchtigt, wenn Er die innewohnende Verderbtheit des Menschen offenbart oder harsche Worte zum Ausdruck bringt, die über das Ende des Menschen richten. Erst viel später ließ mich ein Vorkommnis erkennen, dass auch Gottes sanfte Worte Sein Gericht und Seine Züchtigung sind. Ich erkannte, dass jedes Wort, das Gott sagt, Sein Gericht über den Menschen ist.

Kürzlich ließ sich die ältere Schwester der Gastfamilie von fleischlichen Gefühlen leiten, was dazu führte, dass sie sehr litt. Ich tauschte mich mehrmals gemeinschaftlich mit ihr aus, aber es schien nichts zu nützen. Ihr Zustand blieb unverändert. Allmählich wurde ich ungeduldig und dachte: „Ich habe etliche Male mit dir gesprochen, aber du hast dich nicht verändert. Wahrscheinlich interessiert dich die Wahrheit nicht. Ich werde nie wieder mit dir kommunizieren.“ Danach hatte ich keine Lust mehr, mit ihr zu verkehren, und machte mir selten Sorgen um sie. Eines Tages schlug eine andere Schwester, meine Partnerin, vor, dass wir mit dieser älteren Schwester beten sollten. Als ich das hörte, war ich empört. „Warum? Es wäre Zeitverschwendung, bei ihr zu bleiben, und unsere Gebete wären erfolglos.“ In Wirklichkeit wusste ich, dass sich hierbei meine Arroganz offenbarte, die Satans Disposition war. Ich zeigte anderen die kalte Schulter und brachte ihnen keine Liebe entgegen. Ich konnte jedoch einfach nicht damit aufhören. Wenn wir gemeinsam beteten, fiel es mir immer noch schwer, meine inneren Gedanken und Gefühle loszulassen, so sehr, dass ich in geistliche Finsternis versank und nicht spüren konnte, dass Gott bei mir war. Außerdem fühlte ich mich innerlich erstickt, als wäre mein Herz blockiert und könnte nicht befreit werden. Später betete ich vor Gott über meine missliche Lage: „Gott, ich bin mir meiner Arroganz und Unmenschlichkeit bewusst gewesen. Ich habe keine Rücksicht auf die ältere Schwester genommen und habe ihr gegenüber auch kein Mitgefühl gezeigt. Stattdessen habe es einfach nicht geschafft, mich zu verändern. Gott, ich flehe Dich an, erleuchte mich über die Wahrheit und darüber, mich selbst besser zu erkennen.“ Als ich dieses Gebet darbrachte, erinnerte ich mich vage an einige Worte Gottes. Sofort öffnete ich das Buch mit Gottes Wort und fand die folgenden Aussagen: „Warum sagt man, dass das Ausmaß deiner Entschlossenheit, Gott zu lieben und ob du wahrhaft dem Fleisch entsagt hast, davon abhängt, ob du deinen Brüdern und Schwestern gegenüber voreingenommen bist und ob du, wenn du das bist, solche Vorurteile beiseiteschieben kannst. Das bedeutet, wenn deine Beziehung zu deinen Brüdern und Schwestern normal ist, sind deine Zustände vor Gott auch normal. Wenn einer deiner Brüder und Schwestern schwach ist, wirst du sie nicht verabscheuen, verachten, dich über sie lustig machen oder ihnen die kalte Schulter zeigen. Wenn du fähig bist, ihnen zu dienen, wirst du mit ihnen kommunizieren…. Wenn du fühlst, dass du unfähig bist sie zu versorgen, dann kannst du ihnen einen Besuch abstatten. Das muss nicht vom Gemeindeleiter getan werden – es ist die Verantwortung jedes Bruders und jeder Schwester, diesen Dienst zu tun. Wenn ihr seht, dass es einem Bruder oder einer Schwester schlecht geht, solltest ihr ihnen eine Besuch abstatten. Das ist die Verantwortung eines jeden von euch“ („Das Wirken des Heiligen Geistes und die Arbeit Satans“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“). Nachdem ich Gottes Worte gelesen hatte, prägte sich mir die Ermahnung, „wenn deine Beziehung zu deinen Brüdern und Schwestern normal ist, sind deine Zustände vor Gott auch normal“ besonders deutlich in meinen Geist ein. Ich suchte, während ich intensiv über diese Aussage nachdachte. Durch die Erleuchtung des Heiligen Geistes fühlte ich, dass diese scheinbar schlichte Aussage Majestät und Gericht darstellte, und sie durchbohrte mein Herz wie ein Schwert. Gott hatte dem Menschen immer klar gesagt, dass die Menschheit nur auf der Grundlage der Worte Gottes normale Beziehungen zwischen Brüdern und Schwestern aufbauen könne und dass die Beziehung des Menschen zu Gott normal sei, sofern seine Beziehungen zu Brüdern und Schwestern normal seien. Wenn ich mit anderen auskam, war alles, was ich aufwies, die verderbte Disposition Satans, hauptsächlich dadurch, dass ich andere geringschätzte und ablehnte. Ich hatte keine normale Beziehung zu Menschen, wie konnte ich mich also an einer normalen Beziehung zu Gott erfreuen? Es war die unumstößliche Verantwortung des Menschen, Brüder und Schwestern zu besuchen, die passiv und schwach waren, und ihnen zu dienen. Es war das Leben, das von Menschen gelebt werden sollte, die danach strebten, Gott zu lieben; das Verhalten von Brüdern und Schwestern, die einander liebten. Im Gegensatz dazu kümmerte es mich überhaupt nicht, als ich von der schlimmen Situation der älteren Schwester erfuhr. Obwohl ich mit ihr zu kommunizieren schien, tat ich es tief im Inneren nicht mit einem Herzen, das Gott liebte. Ich versuchte nicht mein Bestes, um ihr zu helfen und sie zu unterstützen. Ich kommunizierte mit ihr nicht geduldig mit einem guten Herzen oder mit dem Verständnis eines Menschen, der gelitten hatte – eines Menschen, der in der Finsternis gelebt hatte –, um ihr aus einer negativen Situation zu helfen. Ich befand sogar, dass die ältere Schwester nicht die Absicht hatte, nach der Wahrheit zu suchen, und deshalb verachtete ich sie und mied sie. Dadurch verlor ich eine gesunde Beziehung zu Gott und wurde Seiner Züchtigung ausgesetzt. Ich litt unter geistlicher Finsternis. War es nicht so, dass Gottes Disposition zu mir gekommen war? Je mehr ich darüber nachdachte, desto stärker spürte ich, dass genau diese Aussage Gottes persönliches Gericht über mich war. Ich schämte mich und war voller Reue. Meine Menschlichkeit ist so mangelhaft! Anschließend zeigte sich jedoch spontan und gleichzeitig meine Ehrfurcht vor Gott. Mir wurde klar, dass Gottes Disposition eine majestätische und zornige Disposition ist. Ich erkannte, dass Gott in der Tat in höchstem Maße gerecht und heilig ist. Gott konnte jeden einzelnen Gedanken durchforsten, also gab es vor Seinem Gericht kein Entkommen.

Das Gericht der Worte Gottes half mir, meine Vorurteile gegen die ältere Schwester loszulassen. So fand ich die Bereitschaft, in einem Geist der Liebe und Freundlichkeit mit ihr zu kommunizieren. Unerwartet hatte die ältere Schwester jedoch, bevor ich wieder mit ihr kommunizierte, Erleuchtung von Gott erhalten und war aus ihrer negativen Zwangslage herausgekommen, indem sie gebetet und sich die Hymnen von Gottes Wort angehört hatte. In diesem Moment war ich erfreut, dass sich ihre Situation verbessert hatte. Ich war dankbar, dass Gott uns geführt hatte, so, wie Er es immer tun wird. Außerdem schämte ich mich für das schlechte Verhalten, das ich gezeigt hatte.

Ich dankte Gott! Trotz der Tatsache, dass ich während dieser Erfahrung nur Widerstand und Verderbtheit gezeigt hatte, lernte ich, dass Gottes weniger strenge Worte ebenfalls Sein Gericht über den Menschen und Seine Züchtigung für ihn sind, und dass jedes Wort von Ihm dem Gericht über die Menschheit gilt. Ich werde Gottes Worte nie wieder nach meiner eigenen Vorstellung betrachten. Ich werde Gottes Gericht und Züchtigung in Worten mit absoluter Unterwerfung akzeptieren. Ich werde mehr Wahrheiten verstehen und empfangen, um meine Disposition so schnell wie möglich zu wandeln.

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