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9. Was bedeutet es, an einer religiöser Zeremonie teilzunehmen?

Relevante Worte Gottes:

Ein normales geistliches Leben ist nicht auf Gebet, Gesang, Gemeindeleben, das Essen und Trinken der Worte Gottes und andere derartige Praktiken beschränkt, sondern es bedeutet, ein geistliches Leben zu führen, das frisch und lebendig ist. Es geht nicht um die Methode, sondern um das Ergebnis. Die meisten Menschen denken, dass man beten, singen, die Worte Gottes essen und trinken oder versuchen muss, die Worte Gottes zu verstehen, um ein normales geistliches Leben zu haben. Ungeachtet dessen, ob es ein Ergebnis gibt oder ein wahres Verstehen, diese Menschen konzentrieren sich nur darauf, es der Form halber äußerlich zu tun und konzentrieren sich nicht auf das Ergebnis – sie sind Menschen, die in den Ritualen der Religion leben und keine Menschen, die innerhalb der Gemeinde leben und noch weniger, sind sie Menschen des Königreichs. Gebete, Lieder, das Essen und Trinken von Gottes Worten eines solchen Menschen, sind allesamt das Einhalten von Regeln. Sie sind verpflichtet, es zu tun und es wird getan, um sich an den Ablauf zu halten. Es wird nicht freiwillig oder von Herzen getan. Ganz gleich, wie viel diese Menschen beten oder singen, wird es zu überhaupt keinem Ergebnis kommen, weil alles, was sie ausüben, religiöse Regeln und Rituale sind und sie nicht das Wort Gottes ausüben. Indem er sich nur auf die Methode konzentriert und die Worte Gottes als Regeln betrachtet, die es einzuhalten gilt, übt diese Art Mensch nicht das Wort Gottes aus, sondern stellt das Fleisch zufrieden und tut Dinge, um vor anderen anzugeben. Diese Art von religiösem Ritual und Regel kommt vom Menschen, nicht von Gott. Gott hält Sich nicht an Regeln, befolgt keinerlei Gesetze; Er tut jeden Tag neue Dinge und Er führt praktische Arbeit aus. Wie die Menschen in der Drei-Selbst-Kirche, die auf tägliche Morgenwache, Abendgebete, Dankgebete vor den Mahlzeiten, Danksagen in allem und andere derartige Praktiken beschränkt sind, ganz gleich, wie viel diese Menschen tun oder wie lange sie es ausüben, sie werden das Wirken des Heiligen Geistes nicht haben. Wenn Menschen inmitten von Regeln leben und sich ihre Herzen der Praxis hingeben, dann hat der Heilige Geist keine Möglichkeit zu wirken, weil die Herzen der Menschen von den Regeln eingenommen sind, von menschlichen Vorstellungen eingenommen sind, daher hat Gott keine Möglichkeit, zu wirken. Die Menschen werden einfach immer nur unter der Kontrolle des Gesetzes leben und diese Art Mensch wird niemals in der Lage sein, Gottes Lob zu empfangen.

aus „Was ein normales geistliches Leben betrifft“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

Wenn Menschen die Wahrheit als Dogma behandeln, ist es dann für sie leicht, in religiöse Zeremonie zu verfallen? (Das ist es.) Und was ist der Unterschied zwischen dieser Art religiöser Zeremonie und dem Christentum? Es könnte sein, dass das, was gesagt wird, tiefgründiger ist, fortschrittlicher und neuartiger, es ist tiefgründiger und fundierter, aber wenn es eine Glaubenslehre wird und eine Form von Zeremonie, wird es dann zum Christentum? Es besteht ein Unterschied zwischen den alten und neuen Lehren, aber wenn die Lehren lediglich eine Art Theorie sind und wenn sie nur eine Form der Zeremonie in den Menschen werden, eine Art Glaubenslehre – und gleichermaßen, wenn die Menschen die Realität der Wahrheit von innen nicht erlangen und nicht in die Realität der Wahrheit eingetreten sind, ist ihr Glaube dann der christliche Glaube? Ist dies der Sache nach das Christentum? (Ja.) …

… Versuche es und fasse all diese Ausdrücke, diese Zustände, diese äußeren Handlungen und inneren Zustände, all diese Mittel des Glaubens zusammen. Was sind sie hauptsächlich? Sind sie die Angst vor Gott und das Meiden des Bösen? (Nein.) Was sind sie dann? (Religiöser Glaube.) Zweifellos sind sie religiöser Glaube. Darum analysieren wir es. Warum also gelten sie als religiöser Glaube? Ihr versteht das nicht, nicht wahr? Wenn es keine Verbindung zwischen dem Glauben der Menschen an Gott und dem Streben nach der Wahrheit gibt, glauben sie an Gott? (Nein.) Was Menschen betrifft, die keine Verbindung zum Streben nach der Wahrheit haben, ganz gleich wie viele Jahre sie an Gott geglaubt haben, sind sie fähig, Gott wirklich zu fürchten und das Böse zu meiden? (Nein.) Und was drückt sich also in diesen Menschen aus, die unfähig sind, Gott zu fürchten und das Böse zu meiden? Welchen Weg würden sie gehen? Womit statten sie sich den ganzen Tag lang aus? Was ist der Weg, den sie gehen? Verbringen sie den ganzen Tag damit, sich mit Worten und Theorie auszustatten? Sie verbringen den ganzen Tag damit, sich mit Worten und Theorie zu rüsten, um einen Eindruck zu erwecken, um sich den Pharisäern ähnlich zu machen, geistlicher, mehr wie die Menschen, die Gott dienen, nicht wahr? (Ja.) Was also sind diese ganzen Aktionen? Beten diese Menschen Gott an? Glauben sie wirklich an Gott? (Nein.) Was also tun sie? (Gott hintergehen und sich Ihm widersetzen.) Ja, sie hintergehen Gott, sie erwecken nur den Anschein, sie führen eine religiöse Zeremonie durch; indem sie den Glauben an Gott als Vorwand verwenden, führen sie eine religiöse Zeremonie durch und versuchen, Gott zu hintergehen, um ihr Ziel, gesegnet zu werden, zu erreichen. Sie beten Gott nicht an. Wird eine solche Gruppe von Menschen so enden wie jene, die Gott angeblich in Kirchengebäuden dienen und die angeblich an Gott glauben und Gott folgen – werden sie sich in irgendeiner Weise unterscheiden?

aus „Nur wenn du zu allen Zeiten vor Gott lebst, kannst du den Weg der Errettung gehen“ in „Aufzeichnungen der Vorträge Christi“

Es gibt einige, die oft Lippenbekenntnisse wegen ihrer Verschuldungen gegenüber Gott aussprechen. Sie verbringen ihre Tage damit voller Sorge zu sein, betroffen zu wirken und ein elendes Gesicht vorzutäuschen. Wie verabscheuungswürdig! Und wenn du ihn fragen willst: „Auf welche Weise bist du Gott verschuldet? Bitte sag es mir!“ Er wäre sprachlos. Wenn du Gott gegenüber loyal bist, dann sprich in der Öffentlichkeit nicht davon, sondern verwende deine tatsächliche Praxis, um deine Liebe zu Gott zu zeigen und bete mit einem aufrichtigen Herzen zu Ihm. Diejenigen, die nur Worte nutzen, um mit Gott umzugehen, sind alle Heuchler! Manche sprechen mit jedem Gebet von Verschuldungen gegenüber Gott und beginnen zu weinen, wenn sie beten, auch ohne vom Heiligen Geist bewegt zu werden. Menschen wie diese sind von religiösen Ritualen und Vorstellungen besessen; sie leben nach solchen Ritualen und Vorstellungen, immer glaubend, dass solche Handlungen Gott gefallen und dass oberflächliche Gottesfurcht oder traurige Tränen das sind, was Gott bevorzugt. Kann von so absurden Menschen etwas Gutes kommen? Um ihre Demut zu zeigen, täuschen einige Gnade vor, wenn sie in der Gegenwart anderer sprechen. Manche sind bewusst unterwürfig in Gegenwart anderer, wie ein Lamm ohne jegliche Kraft. Ist dies die Art und Weise des Volkes des Königreiches? Eine Person des Königreiches sollte lebhaft und frei, unschuldig und offen, ehrlich und liebenswert sein; jemand, der in einem Zustand der Freiheit lebt. Er hat Charakter und Würde und kann Zeugnis ablegen, wohin er auch geht; er wird gleichermaßen von Gott und vom Menschen geliebt. Die Anfänger im Glauben haben zu viele äußere Praktiken; sie müssen sich zunächst einer Phase unterziehen, in der sie handeln und brechen. Diejenigen, die den Glauben an Gott in ihren Herzen haben, sind nicht äußerlich von anderen zu unterscheiden, aber ihre Handlungen und Taten sind für andere lobenswert. Nur solche Menschen können als jemand erachtet werden, der das Wort Gottes zu auslebt. Wenn du das Evangelium jeden Tag vor dieser und jener Person predigst und du sie damit zur Rettung führst, am Ende aber trotzdem nach Regeln und Glaubenslehren lebst, dann kannst du Gott keine Herrlichkeit bringen. Menschen mit solchem Betragen sind religiöse Menschen und auch Heuchler.

aus „Glauben an Gott sollte sich auf die Realität konzentrieren, nicht auf religiöse Rituale“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

Sogar der Sonntag (bei Juden der eingehaltene Sabbat) wird von Gott verabscheut; menschliche Beziehungen und weltliche Kommunikation, werden von Gott sogar noch mehr verabscheut und abgelehnt. Sogar das Frühlingsfest und der Weihnachtstag, die jeder kennt, sind nicht von Gott angeordnet, ganz zu schweigen von Spielzeugen und den Geschenken (Zweizeiler, Neujahrskuchen, Feuerwerk, Laternen, Weihnachtsgeschenke, Weihnachtsfeiern und Heilige Kommunion) denn diese Feiertage – sind sie nicht Götzen in den Herzen der Menschen? Das Brechen des Brots am Sabbat, Wein und feine Leinen sind sogar noch größere Götzen. All die verschiedenen traditionellen in China beliebten Feiertage, wie das Longtaitoufest, das Drachenbootfest, das Mittherbstfest, das Labafest und der Neujahrstag, und die komplett bedeutungslosen Feste der religiösen Welt, wie Ostern, Taufe und der Weihnachtstag, sie alle wurden vereinbart und aus alten Zeiten bis heute von vielen Menschen weitergereicht, und sie alle sind mit der von Gott erschaffenen Menschheit unvereinbar. Es ist die bunte Fantasie und „erfinderische Vorstellung“ der Menschen, die es erlaubt hat, sie bis heute weiterzugeben. Sie scheinen frei von Tücke zu sein, sind allerdings in Wahrheit alles Streiche, die Satan der Menschheit spielt. Je mehr Teufel an einem Ort leben und je überholter und rückständiger dieser Ort ist, umso gravierender sind die feudalen Bräuche. Diese Dinge legen den Menschen in enge Fesseln und erlauben absolut keine Bewegungsfreiheit. Viele der Feiertage der religiösen Welt scheinen eine große Originalität darzubringen und eine Brücke zu Gottes Arbeit zu bilden, aber eigentlich sind sie Satans ungreifbare Schnürbänder, die das Wissen der Menschen über Gott verschnüren, sie sind Satans Tricks. Wenn eine Phase von Gottes Arbeit endet, so hat Er in Wirklichkeit Seine Hilfsmittel und Gestaltung dieser Zeit bereits spurlos zerstört. Trotzdem verehren die „frommen Gläubigen“ immer noch diese greifbaren, materiellen Objekte, lassen aber das, was Gott hat, ohne etwas darüber zu wissen, zurück. Scheinbar sind sie voller Gottesliebe, tatsächlich aber schoben sie Ihn vor langer Zeit schon aus dem Haus und stellen Satan zur Anbetung auf den Tisch. Gemälde von Jesus, dem Kreuz, Maria, der Taufe Jesu und dem letzten Abendmahl, sie alle werden von den Menschen wie Gott behandelt und sie beten diese an, während sie fortwährend „Gott der Vater“ ausrufen. Ist das nicht alles ein Witz? …

Der beste Weg um die menschliche Disposition zu ändern, ist diese schwer vergifteten Dinge in der Tiefe der Herzen der Menschen rückgängig zu machen, was den Menschen erlaubt, ihre Ideologie und Moral zu ändern. Zunächst müssen die Menschen klar erkennen, dass all diese religiösen Riten, religiösen Tätigkeiten, Daten und Feste von Gott gehasst werden. Sie sollten sich von diesen Fesseln der feudalen Ideologie befreien und die tiefen abergläubischen Färbungen eliminieren. Das alles gehört zum menschlichen Eintritt.

aus „Arbeit und Eintritt (3)“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

Die Gemeinschaft des Menschen:

Ein normales geistliches Leben beinhaltet normales Gebet, normales Essen und Trinken von Gottes Worten, normaler gemeinschaftlicher Austausch über die Wahrheit, die Ausführung seiner Pflicht auf eine normale Weise und das Singen von Lobeshymnen auf eine normale Weise. Eine Praxis dieser Art ist sehr nützlich für den Eintritt in die Wahrheit und für eine Änderung der Disposition. Religiöse Rituale hingegen sind mechanisch, ihre Wörter sind herzlos; sie sind schäbig und routinemäßig und scheinheilig. Das sind alles äußerliche Methoden, die Gott betrügen. Der Vollzug religiöser Rituale ist von der Realität getrennt und hat nicht die geringste Anwendbarkeit. Es ist der Mund, der nur zur Schau für andere spricht, und überhaupt keine Wirkung hat. Ein normales geistliches Leben beruht völlig auf Realität. Es entspringt aus der Vereinigung mit der Realität und darüber hinaus ist es Aufrichtigkeit, die vom inneren Herzen kommt. Darum hat es erhebliche Wirkungen und wird von Gott akzeptiert. Nimm, zum Beispiel, normales Gebet. Es fängt von den eigenen Schwierigkeiten an und kommt aus den Nöten des Lebens hervor. Es stellt die aufrichtigen Dringlichkeiten des inneren Wesens dar und erlangt deshalb das Wirken des Heiligen Geistes. Das Gebet im Rahmen religiöser Rituale hingegen verstößt gegen dieses Prinzip. Ein Mensch kann vielleicht jederzeit und allerorts ein paar Gebete ohne Gefühl aussprechen, derweil er Überdruss und Sinnlosigkeit in seinem Herzen spürt. Wie könnte er das Wirken des Heiligen Geistes empfangen? Offensichtlich will er nicht beten aber er zwingt sich zu beten. Das ist etwas, das gegen ein Prinzip verstößt. Unter normalen Umständen kann ein Mensch nicht immer ein Gebet haben; vielmehr kann man das Wort Gottes essen und trinken, wenn man nicht betet und man kann gemeinschaftlichen Austausch über die Wahrheit führen. Das ist deswegen, weil das geistliche Leben nicht reguliert werden kann. Es wird nur gemäß dem eigenen Zustand und den tatsächlichen Bedürfnissen bestimmt. Nur auf diese Weise ist das Ergebnis gut. Ein echtes geistliches Leben ist normal und es geschieht, wenn die Natur ihren Lauf nimmt. Es besteht keineswegs aus dem Einhalten von Regeln und es führt auch nicht Rituale aus. Religiöse Rituale sind allesamt Regeln und von Menschenhand gemachte Darstellungen und kein ernsthaftes Suchen. Darum nennt Gott sie scheinheilig. Ein normales geistliches Leben ergibt sich aus der Erfahrung von Gottes Werk und beinhaltet die Vereinigung des Wirkens des Heiligen Geistes mit einer von Menschen eingeleiteten Handlung. Auch wenn ein geistliches Leben dieser Art keine Regeln oder Rituale hat, zieht es wahrlich konkrete und vorteilhafte Ergebnisse nach sich. Wenn du dich von religiösen Ritualen in ein normales geistliches Leben bewegst, hast du den richtigen Pfad des Glaubens an Gott betreten.

aus „Der gemeinschaftliche Austausch von Oben“

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