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VIII. Die Unterschiede zwischen dem Werk Gottes und der Arbeit des Menschen

1. Was sind wesentliche Unterschiede zwischen dem Werk Gottes und der Arbeit des Menschen?

Relevante Worte Gottes:

Das Werk von Gott Selbst bezieht die Arbeit der ganzen Menschheit ein und repräsentiert auch das Werk des gesamten Zeitalters. Das heißt, Gottes Eigenes Werk repräsentiert die Bewegung und Entwicklung des gesamten Wirkens des Heiligen Geistes, während die Arbeit der Apostel Gottes Eigenem Werk folgt und weder das Zeitalter leitet noch die Tendenz des Wirkens des Heiligen Geistes im gesamten Zeitalter repräsentiert. Sie verrichten nur die Arbeit, die der Mensch verrichten sollte, was keineswegs etwas mit der Führungsarbeit zu tun hat. Gottes eigenes Werk ist das Projekt innerhalb der Führungsarbeit. Die Arbeit des Menschen ist nur die Pflicht der eingesetzten Menschen und steht nicht im Zusammenhang mit der Führungsarbeit. Trotz der Tatsache, dass beide das Werk des Heiligen Geistes sind, gibt es aufgrund der verschiedenen Identitäten und Darstellungen des Werkes klare und wesentliche Unterschiede zwischen Gottes eigenem Werk und der Arbeit des Menschen. Darüber hinaus variiert das Ausmaß des vom Heiligen Geist verrichteten Werkes an Objekten des Wirkens unterschiedlicher Identitäten. Dies sind die Prinzipien und der Rahmen des Wirkens des Heiligen Geistes.

aus „Das Werk Gottes und die Arbeit des Menschen“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

Die Worte des menschgewordenen Gottes leiten ein neues Zeitalter ein, führen die ganze Menschheit, offenbaren Geheimnisse und zeigen dem Menschen die Richtung voraus in ein neues Zeitalter. Die vom Menschen erlangte Erleuchtung ist nur einfache Praxis oder Erkenntnis. Sie kann nicht die ganze Menschheit in ein neues Zeitalter führen oder das Geheimnis von Gott Selbst offenbaren. Gott ist schließlich Gott, und der Mensch ist Mensch. Gott hat den Wesenskern von Gott, und der Mensch hat den Wesenskern des Menschen.

aus dem Vorwort zu Das Wort erscheint im Fleisch

Das Werk des menschgewordenen Gottes beginnt eine neue Ära und diejenigen, die Sein Werk fortsetzen, sind die Menschen, die von Ihm eingesetzt werden. Die gesamte Arbeit des Menschen erfolgt gänzlich innerhalb des Amtes von Gott im Fleisch und kann nicht über diesen Rahmen hinauszugehen. Wenn der menschgewordene Gott nicht kommt, um Sein Werk zu verrichten, kann der Mensch das alte Zeitalter nicht beenden und kann keine neue Ära einleiten. Die Arbeit des Menschen liegt nur innerhalb des Rahmens seiner menschenmöglichen Pflicht, und repräsentiert nicht Gottes Werk. Nur der menschgewordene Gott kann kommen und das Werk abschließen, das Er verrichten sollte und außer Ihm kann niemand dieses Werk an Seiner Stelle tun. Was Ich sage, bezieht sich natürlich auf das Wirken der Menschwerdung.

aus „Die verderbte Menschheit braucht die Erlösung des fleischgewordenen Gottes mehr“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

Der menschgewordene Gott unterscheidet sich wesentlich von den von Gott eingesetzten Menschen. Der menschgewordene Gott kann das Werk der Göttlichkeit verrichten, während die von Gott eingesetzten Menschen das nicht können. Am Anfang jedes Zeitalters spricht Gottes Geist persönlich, um die neue Ära ins Leben zu rufen und den Menschen in einen Neuanfang zu bringen. Wenn Er zu Ende gesprochen hat, bedeutet dies, dass Gottes Werk in Seiner Göttlichkeit vollendet ist. Danach folgen die Menschen alle der Führung derer, die von Gott eingesetzt werden, um in ihre Lebenserfahrung einzutreten.

aus „Der wesentliche Unterschied zwischen dem menschgewordenen Gott und den von Gott eingesetzten Menschen“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

Die gesamte Arbeit, die Gott Selbst ausübt, ist die geplante Arbeit Seines eigenen Führungsplans und betrifft die hohe Führung. Die Arbeit, die vom Menschen ausgeführt wird (ein vom Heiligen Geist benutzter Mensch), bringt seine individuelle Erfahrung mit ein. Er findet einen neuen Weg der Erfahrung über den Weg, der von denjenigen vor ihm begangen wurde und er führt seine Brüder und Schwestern unter der Anleitung des Heiligen Geistes. Was diese Menschen miteinbringen, sind ihre individuelle Erfahrung oder geistliche Aufzeichnungen geistlicher Menschen. Obwohl sie vom Heiligen Geist benutzt werden, hat die Arbeit solcher Menschen nichts mit der Arbeit der hohen Führung des sechstausend jährigen Plans zu tun. Sie werden lediglich vom Heiligen Geist während verschiedener Epochen erhoben, um die Menschen im Zustrom des Heiligen Geistes zu führen, bis sie ihren Zweck erfüllt haben oder ihr Leben zu einem Ende kommt. Ihre Arbeit besteht lediglich darin, für Gott Selbst einen geeigneten Weg vorzubereiten oder eine Angelegenheit unter der Führung Gottes Selbst auf Erden weiterzuführen. Solche Menschen können nicht eine größere Arbeit in Seiner Führung auszuführen. Sie können keine neuen Wege erschließen, geschweige denn die Arbeit Gottes eines vorigen Zeitalters abschließen. Folglich stellt ihre Arbeit nur die eines erschaffenen Geschöpfes dar, welches seinen Zweck erfüllt, aber Gott Selbst nicht bei Seinem Amt vertreten kann. Das liegt daran, dass ihre Arbeit sich von der von Gott Selbst getanen Arbeit unterscheidet. Die Arbeit, die darin besteht, ein neues Zeitalter einzuleiten, kann nicht von einem Menschen anstelle von Gott getan werden. Sie kann von keinem anderen, außer Gott Selbst ausgeführt werden. Die Arbeit, die von den Menschen ausgeführt wird, ist die Erfüllung seiner Pflicht als ein Teil der Schöpfung und wird dann getan, wenn er vom Heiligen Geist bewegt oder erleuchtet wird. Solche Menschen erläutern, wie es im täglichen Leben des Menschen Anwendung findet und wie der Mensch im Einklang mit dem Willen Gottes handeln sollte. Die Arbeit des Menschen umfasst weder die Führung Gottes, noch vertritt sie die Arbeit des Geistes. Beispielsweise war es das Werk von Witness Lee und Watchman Nee, die Richtung zu weisen. Sei der Weg nun neu oder alt, das Werk basierte auf der Grundlage, innerhalb der Bibel zu bleiben. Ob die Ortskirchen erneuert oder gebaut wurden, ihr Werk war es, Kirchen zu gründen. Das Werk, das sie taten, setzte das Werk fort, das Jesus und Seine Apostel nicht beendet hatten, oder entwickelte sich im Zeitalter der Gnade weiter. Was sie in ihrem Wirken taten, war, wiederherzustellen, was Jesus in Seinem Werk von den Generationen nach Ihm verlangt hatte, wie zum Beispiel ihre Häupter bedeckt zu halten, sich taufen zu lassen, Brot zu brechen oder Wein zu trinken. Man könnte sagen, dass ihr Werk war, sich bloß an die Bibel zu halten und nur nach Wegen innerhalb der Bibel zu suchen. Sie machten überhaupt keine neuen Fortschritte. Daher kann man in ihrem Wirken nur die Entdeckung neuer Wege innerhalb der Bibel sehen als auch bessere und realistischere Praktiken. Aber man kann in ihrer Arbeit nicht den jetzigen Willen Gottes finden, geschweige denn das neue Werk finden, das Gott in den letzten Tagen tun wird. Das liegt daran, dass der Weg, den sie beschritten, immer noch ein alter war; es gab keinen Fortschritt und nichts Neues. Sie behielten weiter die Tatsache der „Kreuzigung von Jesus“ bei, die Praxis, „die Menschen aufzufordern, Buße zu tun und ihre Sünden zu bekennen“, den Spruch, dass „derjenige, der bis zum Ende aushält, gerettet wird“, und die Worte, dass „der Mann das Haupt der Frau ist und die Frau ihrem Mann gehorchen muss“. Außerdem behielten sie die traditionelle Vorstellung, dass „Schwestern nicht predigen können und sie nur gehorchen können“. Wenn dergleichen Führungsverhalten anhielte, dann wäre der Heilige Geist nie imstande, neues Werk auszuführen, die Menschen von Glaubenslehre zu befreien oder die Menschen in ein Reich der Freiheit und Schönheit zu führen. Deshalb muss diese Stufe des Werkes zur Änderung der Zeitalter von Gott Selbst getan und gesprochen werden, ansonsten kann dies kein Mensch an Seiner Statt tun. Bisher ist das ganze Wirken des Heiligen Geistes außerhalb dieser Strömung zum Stillstand gekommen, und diejenigen, die vom Heiligen Geist gebraucht wurden, haben ihre Orientierung verloren. Folglich unterscheidet sich die Arbeit des vom Heiligen Geist benutzten Menschen von der, die Gott Selbst tut. Ihre Identitäten und in wessen Auftrag sie handeln, unterscheiden sich gleichermaßen. Das liegt daran, dass die Arbeit, die der Heilige Geist beabsichtigt, anders ist und dadurch all denjenigen, die arbeiten, verschiedene Identitäten und Status erteilt werden. Die vom Heiligen Geist benutzten Menschen können teilweise auch Arbeiten ausführen, die neu sind. Ebenso können sie einige Arbeiten, die in einem vorherigen Zeitalter vollbracht wurden, eliminieren. Jedoch kann ihre Arbeit die Disposition und den Willen Gottes in einem neuen Zeitalter nicht zum Ausdruck bringen. Sie arbeiten nur, um die Arbeit eines vergangenen Zeitalters zu eliminieren, jedoch nicht um die neue Arbeit auszuführen, indem sie die unmittelbare Disposition Gottes Selbst vertreten. Somit vertreten sie, ungeachtet davon wie viele überholte Praktiken sie abschaffen oder wie viele neue Praktiken sie einführen, lediglich den Menschen und erschaffene Geschöpfe. Wenn Gott Selbst jedoch Arbeit vollbringt, verkündet Er nicht öffentlich die Abschaffung von Praktiken des alten Zeitalters oder direkt den Beginn eines neuen Zeitalters. Er ist bei Seiner Arbeit direkt und eindeutig. Er ist bei Seiner geplanten Arbeit geradlinig, das heißt, Er gibt der Arbeit, die Er zuwege brachte, unmittelbar Ausdruck, führt Seine Arbeit direkt durch, so wie Er es ursprünglich vorhatte und äußert Sein Wesen und Seine Disposition. Nach Ansicht des Menschen unterscheiden sich Seine Disposition und auch Seine Arbeit von denen der vergangenen Zeitalter. Allerdings ist dies, von der Perspektive Gottes Selbst aus gesehen, lediglich eine Fortsetzung und Weiterentwicklung Seiner Arbeit. Wenn Gott Selbst arbeitet, äußert Er Sein Wort und führt die neue Arbeit direkt herbei. Wenn der Mensch im Unterschied dazu arbeitet, geschieht das durch Überlegung und Studium oder aber es ist die Entwicklung von Wissen und Systematisierung von Praxis, basierend auf der Arbeit anderer. In anderen Worten, das Wesen der vom Menschen ausgeführten Arbeit besteht darin, sich an Grundsätze zu halten und „alte Wege in neuen Schuhen zu begehen“. Das bedeutet, dass sogar der Weg des vom Heiligen Geist benutzten Menschen auf dem von Gott Selbst erschlossenen Weg gebaut ist. Also ist trotz allem der Mensch ein Mensch und Gott ist Gott.

aus „Das Geheimnis der Menschwerdung (1)“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

Die Worte und das Werk der Propheten und jener, die vom Heiligen Geist eingesetzt wurden, taten alle die Pflicht des Menschen, übten seine Funktion als erschaffenes Wesen aus und taten, was der Mensch tun sollte. Die Worte und das Werk des fleischgewordenen Gottes sollten jedoch Sein Amt ausführen. Obwohl Seine äußerliche Form die eines erschaffenen Wesens war, war Sein Werk nicht, Seine Funktion auszuführen, sondern Sein Amt. Der Begriff „Pflicht“ wird in Bezug auf erschaffene Wesen verwendet, während „Amt“ in Bezug auf das Fleisch des menschgewordenen Gottes verwendet wird. Zwischen diesen beiden besteht ein wesentlicher Unterschied und sie sind nicht austauschbar. Die Arbeit des Menschen besteht nur darin, seine Pflicht zu tun, wohingegen das Werk Gottes darin besteht, zu führen und Sein Amt auszuführen. Obwohl viele Apostel vom Heiligen Geist eingesetzt wurden und viele Propheten von Ihm erfüllt waren, waren ihre Arbeit und Worte darum lediglich, ihre Pflicht als erschaffenes Wesen zu tun. Obwohl ihre Prophezeiungen vielleicht größer waren als der Weg des Lebens, von dem der fleischgewordene Gott spricht, und sogar ihre Menschlichkeit überweltlicher war als die des fleischgewordenen Gottes, taten sie trotzdem ihre Pflicht und erfüllten nicht ihr Amt. Die Pflicht des Menschen bezieht sich auf die Funktion des Menschen und ist etwas für den Menschen Erreichbares. Das Amt, welches der fleischgewordene Gott ausführt, bezieht sich jedoch auf Seine Führung, und das ist für den Menschen unerreichbar. Ob der fleischgewordene Gott spricht, wirkt oder Wunder vollbringt, verrichtet Er ein großes Werk innerhalb Seiner Führung, und ein derartiges Werk kann nicht vom Menschen an Seiner Stelle getan werden. Die Arbeit des Menschen ist es nur, seine Pflicht als erschaffenes Wesen in einem bestimmten Stadium in Gottes Führungsarbeit zu tun. Ohne Gottes Führung, das heißt, wenn das Amt des fleischgewordenen Gottes verloren gehen sollte, würde auch die Pflicht des erschaffenen Wesens verlorengehen. Das Werk Gottes bei der Ausführung Seines Amtes ist, den Menschen zu führen, während der Mensch durch das Tun seiner Pflicht seine eigene Verpflichtung erfüllt, um den Forderungen des Schöpfers gerecht zu werden. Dies kann in keinster Weise als die Ausführung seines Amtes betrachtet werden. Für das inhärente Wesen Gottes, das heißt, für den Geist, ist das Werk Gottes Seine Führung, aber für den fleischgewordenen Gott, der die äußerliche Form eines erschaffenen Wesens trägt, ist Sein Werk das Ausführen Seines Amtes. Was immer Er für ein Werk verrichtet, besteht es darin, Sein Amt auszuführen. Alles, was der Mensch tun kann, ist, sein Bestes innerhalb des Rahmens Seiner Führung und unter Seiner Leitung zu geben.

aus „Der Unterschied zwischen dem Amt des fleischgewordenen Gottes und der Pflicht des Menschen“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

Warum ist es so, dass Johannes, Petrus und Paulus viele Worte sprachen – wie Jesus – sie jedoch nicht die gleiche Identität wie Jesus hatten? Es liegt hauptsächlich daran, dass die Arbeit, die sie verrichteten, anders war. Jesus verkörperte den Geist Gottes und war der unmittelbar wirkende Geist Gottes. Er vollbrachte das Werk des neuen Zeitalters, das Werk, das niemand zuvor verrichtet hatte. Er eröffnete einen neuen Weg, Er repräsentierte Jehova und Er repräsentierte Gott Selbst. Wohingegen Petrus, Paulus und David, ungeachtet dessen, wie sie genannt wurden, nur die Identität eines Geschöpfs Gottes repräsentierten und von Jesus oder Jehova gesandt waren. Unabhängig davon also, wie viel Arbeit sie verrichteten, unabhängig davon, wie großartig ihre Wunder waren, sie waren dennoch nur Geschöpfe Gottes und nicht in der Lage, den Geist Gottes zu repräsentieren. Sie arbeiteten im Namen Gottes oder arbeiteten, nachdem sie von Gott ausgesandt worden waren. Darüber hinaus arbeiteten sie in den Zeitaltern, die Jesus oder Jehova begonnen hatte, und die Arbeit, die sie verrichteten, war nicht eigenständig. Trotz allem waren sie nur Geschöpfe Gottes.

aus „Bezüglich Benennungen und Identität“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

Was genau war der Unterschied zwischen der von Jesus vollbrachten Arbeit und der des Johannes? War der einzige Grund, dass Johannes derjenige war, der für Jesus den Weg ebnete? Oder weil es von Gott so vorherbestimmt war? Obwohl Johannes ebenfalls sagte „Tut Buße, das Himmelreich ist nahe herbeigekommen!“ und auch das Evangelium des Himmelreichs predigte, war seine Arbeit nicht tiefgründig und stellte lediglich einen Anfang dar. Im Unterschied dazu leitete Jesus ein neues Zeitalter ein und brachte das alte zu Ende. Er erfüllte jedoch zugleich das Gesetz des Alten Testaments. Die Arbeit, die Er tat, war größer als die des Johannes und Er führte diese Arbeitsphase aus, um die gesamte Menschheit zu erlösen. Johannes bereitete lediglich den Weg vor. Obwohl seine Arbeit groß war, seine Worte viele und die Anhänger, die ihm folgten zahlreich waren, so bewirkte seine Arbeit nicht mehr, als dem Menschen einen neuen Anfang zu bringen. Die Menschen empfingen niemals das Leben, den Weg oder tiefgründigere Wahrheiten von ihm und erlangten durch ihn auch nicht ein Verständnis von Gottes Willen. Johannes war ein großer Prophet (Elia), der neue Wege für die Arbeit Jesu bahnte und die Auserwählten vorbereitete. Er war der Vorreiter des Zeitalters der Gnade. Solche Angelegenheiten können nicht nur einfach dadurch wahrgenommen werden, dass man ihre normale, menschliche Erscheinung beobachtet. Insbesondere Johannes vollbrachte ein ziemlich großartiges Werk. Darüber hinaus wurde er durch das Versprechen des Heiligen Geistes geboren und seine Arbeit wurde vom Heiligen Geist unterstützt. Somit können ihre jeweiligen Identitäten nur durch ihre Arbeit unterschieden werden, denn das äußere Erscheinungsbild eines Menschen erzählt nichts über sein Wesen und der Mensch ist unfähig das wahre Zeugnis des Heiligen Geistes wahrzunehmen. Die vollbrachte Arbeit des Johannes und die des Jesus waren nicht gleich und von verschiedener Beschaffenheit. Das sollte festlegen, ob er Gott ist oder nicht. Die Arbeit Jesu war sie zu beginnen, weiterzuführen, abzuschließen und zu vollenden. Jeder dieser Schritte wurde von Jesus durchgeführt, wohingegen die Arbeit des Johannes nichts mehr als ein Anfang war. Zu Beginn verkündete Jesus das Evangelium und predigte den Weg der Buße, dann fuhr Er damit fort, die Menschen zu taufen, Krankheiten zu heilen und Dämonen auszutreiben. Am Ende erlöste Er die Menschheit von der Sünde und vervollständigte Sein Werk des gesamten Zeitalters. Er predigte zu den Menschen und verkündete überall das Evangelium des Himmelreichs. Dasselbe gilt auch für Johannes, mit dem Unterschied, dass Jesus ein neues Zeitalter einleitete und den Menschen das Zeitalter der Gnade brachte. Aus Seinem Mund kamen die Worte, was der Mensch ausüben sollte und welchem Weg der Mensch im Zeitalter der Gnade folgen sollte und am Schluss vollendete Er die Arbeit der Erlösung. Eine solche Arbeit hätte niemals von Johannes ausgeführt werden können. Somit war es Jesus, der die Arbeit Gottes Selbst tat und es ist Er, der Gott Selbst ist und Gott unmittelbar vertritt.

aus „Das Geheimnis der Menschwerdung (1)“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

Das Wirken im Strom des Heiligen Geistes ist das Werk des Heiligen Geistes, unabhängig davon, ob es Gottes eigenes Werk oder die Arbeit der Menschen ist, die eingesetzt werden. Die Wesenheit von Gott Selbst ist der Geist, der der Heilige Geist oder der siebenfach verstärkte Geist genannt werden kann. Alles in allem sind sie der Geist Gottes. Es ist nur so, dass der Geist Gottes in verschiedenen Zeitaltern unterschiedlich bezeichnet wird. Aber Ihre Wesenheit ist immer noch eins. Deswegen ist das Werk von Gott Selbst das Werk des Heiligen Geistes. Das Werk des fleischgewordenen Gottes ist nichts Geringeres als das Werk des Heiligen Geistes. Die Arbeit der verwendeten Menschen ist auch das Werk des Heiligen Geistes. Es ist nur so, dass das Werk Gottes der vollständige Ausdruck des Heiligen Geistes ist und dass kein Unterschied besteht, wohingegen die Arbeit der verwendeten Menschen mit vielen menschlichen Dingen gemischt und nicht der direkte Ausdruck des Heiligen Geistes ist, geschweige denn der vollständige Ausdruck.

aus „Das Werk Gottes und die Arbeit des Menschen“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

Gott bringt jenes zum Ausdruck, was Gott Selbst ist, und dies ist für den Menschen nicht zu erreichen, das heißt, unerreichbar für das menschliche Denken. Er bringt Sein Werk der Führung der Menschheit zum Ausdruck und dies ist nicht relevant für die Einzelheiten der menschlichen Erfahrung, sondern betrifft stattdessen Seine eigene Führung. Der Mensch bringt seine Erfahrung zum Ausdruck, während Gott Sein Wesen zum Ausdruck bringt – dieses Wesen ist Seine inhärente Disposition und ist für den Menschen nicht zu erreichen. Die Erfahrung des Menschen ist das Sehen und die Kenntnis, die er sich anhand von Gottes Ausdruck Seines Wesens angeeignet hat. Sehen und Kenntnis dieser Art nennt man das Wesen des Menschen. Sie werden auf der Grundlage der inhärenten Disposition des Menschen und seines tatsächlichen Kalibers ausgedrückt; daher werden sie auch das Wesen des Menschen genannt. … Was der Mensch sagt, ist das, was er erfahren hat. Es ist das, was er gesehen hat, was sein Verstand erfassen kann und was seine Sinne fühlen können. Das ist, worüber er sich austauschen kann. Die Worte, die von Gottes menschgewordenem Fleisch gesprochen wurden, sind der direkte Ausdruck des Geistes und drücken das Werk aus, das vom Geist verrichtet worden ist. Das Fleisch hat es nicht erfahren oder gesehen, bringt aber dennoch Sein Wesen zum Ausdruck, weil die Wesenheit des Fleisches der Geist ist, und Er bringt das Wirken des Geistes zum Ausdruck. Auch wenn das Fleisch es nicht erreichen kann, ist es das Werk, das bereits vom Geist verrichtet wurde. Nach der Menschwerdung ermöglicht Er den Menschen Gottes Wesenheit durch den Ausdruck des Fleisches kennenzulernen. Er erlaubt den Menschen, Gottes Disposition und das Werk, das Er verrichtet hat, zu sehen. Die Arbeit des Menschen ermöglicht es den Menschen sich klarer darüber zu sein, in was sie eintreten und was sie verstehen sollten. Sie umfasst die Menschen zum Verständnis und zum Erfahren der Wahrheit zu hinzuführen. Die Arbeit des Menschen soll die Menschen unterstützen. Gottes Werk soll der Menschheit neue Wege und neue Zeitalter eröffnen und den Menschen das offenbaren, was Sterblichen unbekannt ist, was ihnen ermöglicht, Seine Disposition zu kennen. Gottes Werk dient der Führung der gesamten Menschheit.

aus „Das Werk Gottes und die Arbeit des Menschen“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

Ihr müsst wissen, wie Gottes Werk von der Arbeit des Menschen zu unterscheiden ist. Was kannst du der Arbeit des Menschen entnehmen? In der Arbeit des Menschen finden sich viele Bestandteile der menschlichen Erfahrung; was der Mensch zum Ausdruck bringt, ist das, was er ist. Gottes Eigenes Werk drückt ebenfalls aus, was Er ist. Aber was Er ist, unterscheidet sich von dem, was der Mensch ist. Was der Mensch ist, repräsentiert die Erfahrung und das Leben des Menschen (was der Mensch in seinem Leben erfährt oder was ihm begegnet oder die Lebensphilosophie, die er hat) und Menschen, die in unterschiedlichen Umgebungen leben, bringen verschiedene Wesen zum Ausdruck. Dem, was du ausdrückst, kann man entnehmen, ob du gesellschaftliche Erfahrungen hast oder nicht und wie du tatsächlich in deiner Familie lebst und erfährst, während man dem Wirken des fleischgewordenen Gottes nicht entnehmen kann, ob Er gesellschaftliche Erfahrungen hat oder nicht. Er ist Sich des Wesenskerns des Menschen sehr wohl bewusst. Er kann alle möglichen Praktiken offenbaren, die auf alle Arten von Menschen zutreffen. Er kann sogar noch besser die verdorbene Disposition des Menschen und sein rebellisches Benehmen offenbaren. Er lebt nicht unter den weltlichen Menschen, Er ist sich aber der Natur der Sterblichen und der ganzen Verderbtheit der weltlichen Menschen bewusst. Dies ist, was Er ist. Obwohl Er sich nicht mit der Welt beschäftigt, kennt Er die Regeln im Umgang mit der Welt, weil Er die menschliche Natur völlig versteht. Er kennt das Wirken des Geistes, sowohl das gegenwärtige als auch das der Vergangenheit, das der Mensch weder mit seinen Augen sehen, noch mit seinen Ohren hören kann. Dies beinhaltet eine Weisheit, die keine Lebensphilosophie ist, und Wunder, die für Menschen schwer zu begreifen sind. Dies ist, was Er ist, es ist den Menschen eröffnet und auch vor den Menschen verborgen. Er drückt nicht aus, was eine außerordentliche Person ist, sondern die angeborenen Eigenschaften und das Wesen des Geistes. Er reist nicht um die Welt, weiß aber alles über sie. Er kontaktiert die „Anthropoiden“, die weder Wissen noch Erkenntnis haben, stattdessen bringt Er Worte zum Ausdruck, die höher sind als Wissen und über großen Menschen stehen. Er lebt inmitten einer Gruppe von begriffsstutzigen und benommenen Menschen, die keine Menschlichkeit haben und menschliche Konventionen und menschliches Leben nicht verstehen, Er kann jedoch von der Menschheit verlangen normale Menschlichkeit auszuleben und gleichzeitig die Grundlage und geringe Menschlichkeit der Menschheit offenlegen. Alles hiervon ist das, was Er ist, größer als das, was eine jede Person aus Fleisch und Blut ist. Er hat es nicht nötig, ein kompliziertes, beschwerliches und erbärmliches Sozialleben zu führen, um das Werk, das Er tun muss, auszuführen und den Wesenskern der verdorbenen Menschheit gründlich offenzulegen. Das erbärmliche Sozialleben erbaut nicht Sein Fleisch. Sein Wirken und Seine Worte legen nur den Ungehorsam des Menschen offen und versorgen ihn nicht mit der Erfahrung und den Lektionen im Umgang mit der Welt. Wenn Er den Menschen mit Leben versorgt, muss Er die Gesellschaft oder die Familie des Menschen nicht untersuchen. Den Menschen bloßzustellen und zu richten ist kein Ausdruck der Erfahrungen Seines Fleisches; es dient dazu, die Unredlichkeit des Menschen offenzulegen, da Er den Ungehorsam des Menschen seit langem kennt und die Verderbnis der Menschheit verabscheut. Das Werk, das Er verrichtet, dient allein dazu, dem Menschen Seine Disposition offenzulegen und Sein Wesen zum Ausdruck zu bringen. Nur Er kann dieses Werk verrichten. Es ist nicht etwas, das ein Mensch aus Fleisch und Blut erzielen könnte. Im Hinblick auf Sein Werk kann der Mensch nicht sagen, was für eine Art von Person Er ist. Der Mensch kann Ihn anhand Seines Wirkens auch nicht als eine erschaffene Person einstufen. Was Er ist, macht es unmöglich, Ihn als erschaffene Person einzustufen. Der Mensch kann Ihn nur als „nicht-menschlich“ betrachten, weiß allerdings nicht, in welche Kategorie er Ihn einordnen soll, somit ist Er gezwungen, Ihn unter der Kategorie Gottes aufzulisten. Dies zu tun, ist vom Menschen nicht unangemessen, da Er unter den Menschen vieles gewirkt hat, wozu der Mensch unfähig ist.

aus „Das Werk Gottes und die Arbeit des Menschen“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

Die Arbeit des Menschen hat einen Wirkungsbereich und Einschränkungen. Eine Person ist nur imstande, die Arbeit einer bestimmten Phase zu verrichten und kann nicht die Arbeit des ganzen Zeitalters vollbringen – anderenfalls würde er Menschen Regeln anheimfallen lassen. Die Arbeit des Menschen kann nur auf eine bestimmte Zeit oder eine bestimmte Phase anwendbar sein, weil die Erfahrung des Menschen in einem bestimmten Rahmen liegt. Man kann die Arbeit des Menschen nicht mit dem Werk Gottes vergleichen. Die Wege der Praxis und die Kenntnis der Wahrheit des Menschen sind nur in einem bestimmten Rahmen anwendbar. Ihr könnt nicht sagen, dass der Weg, den der Mensch beschreitet, ausschließlich der Willen des Heiligen Geistes ist, denn der Mensch kann vom Heiligen Geist nur erleuchtet werden, aber nicht völlig vom Heiligen Geist erfüllt werden. Die Dinge, die der Mensch erleben kann, liegen alle im Rahmen von normaler Menschlichkeit und können die Reihe an Gedanken des normalen menschlichen Verstands nicht überschreiten. Alle mit dem praktischen Ausdruck, machen ihre Erfahrungen innerhalb dieses Rahmens. Wenn sie die Wahrheit erleben, erfolgt dies immer im normalen menschlichen Leben unter der Erleuchtung des Heiligen Geistes und nicht in einer Weise, die vom normalen menschlichen Leben abweicht. Sie erleben die Wahrheit erleuchtet durch den Heiligen Geist, beruhend auf der Erfahrung in ihrem menschlichen Leben. Diese Wahrheit ist zudem von Mensch zu Mensch verschieden und ihre Tiefe hängt vom Zustand der jeweiligen Person ab. Man kann nur sagen, dass der Weg, den sie gehen, das normale menschliche Leben eines Menschen ist, der nach der Wahrheit strebt, und dass es der Weg ist, der von einer normalen Person beschritten wird, die die Erleuchtung des Heiligen Geistes hat. Du kannst nicht sagen, dass der Weg, den sie beschreiten, der Weg ist, den der Heilige Geist nimmt. Da sich außerdem die Umstände die sie erfahren, und die Rahmen ihrer Erfahrung unterscheiden, sind ihre Erfahrungen in verschiedenen in unterschiedlichem Maße aufgrund der Vermengung ihres Verstands und ihrer Gedanken vermischt. Jede Person versteht eine Wahrheit je nach ihren individuellen unterschiedlichen Zuständen. Ihr Verständnis der wirklichen Bedeutung der Wahrheit ist nicht komplett und ist nur ein Aspekt oder wenige Aspekte davon. Der Rahmen, nach welchem die Wahrheit vom Menschen erfahren wird, basiert immer auf den verschiedenen Zuständen der Einzelnen und ist deshalb nicht derselbe. Das Wissen, das von verschiedenen Menschen über die gleiche Wahrheit ausgedrückt wird, ist deshalb nicht dasselbe. Das heißt, die Erfahrung des Menschen ist immer begrenzt und kann den Willen des Heiligen Geistes nicht ganz repräsentieren. Die Arbeit des Menschen kann nicht für das Werk Gottes gehalten werden, auch wenn das, was der Mensch ausdrückt, dem Willen Gottes sehr nahekommt, auch wenn die menschliche Erfahrung dem Werk der Perfektion durch den Heiligen Geist sehr nahe kommt. Der Mensch kann nur Gottes Diener sein und die Arbeit tun, die Gott ihm anvertraut. Der Mensch kann nur das Wissen unter der Erleuchtung des Heiligen Geistes ausdrücken und die Wahrheiten, die er aus persönlicher Erfahrung gewonnen hat. Der Mensch ist unqualifiziert und hat nicht die Voraussetzungen, der Auslass des Heiligen Geistes zu sein. Er ist nicht berechtigt zu sagen, dass die menschliche Arbeit das Werk Gottes sei. Der Mensch hat die Arbeitsgrundsätze des Menschen und alle Menschen haben unterschiedliche Erfahrungen und sind in verschiedenen Zuständen. Die Arbeit des Menschen beinhaltet alle seine Erfahrungen unter der Erleuchtung des Heiligen Geistes. Diese Erfahrungen können nur das Wesen des Menschen repräsentieren und repräsentieren nicht das Wesen Gottes oder den Willen des Heiligen Geistes. Deshalb kann der Weg, der vom Menschen beschritten wird, nicht als der Weg, den der Heilige Geist beschreitet, bezeichnet werden, weil die Arbeit des Menschen das Werk Gottes nicht repräsentieren kann und weil die Arbeit des Menschen und seine Erfahrung nicht der vollständige Wille des Heiligen Geistes sind.

aus „Das Werk Gottes und die Arbeit des Menschen“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

Die Arbeit des Menschen neigt dazu Regeln anheimzufallen und seine Arbeitsmethode ist oft auf einen begrenzten Umfang beschränkt und kann andere Menschen zu keinem freien Weg führen. Die meisten Anhänger leben innerhalb eines begrenzten Rahmens und ihre Art und Weise zu erfahren ist auch auf diesen Rahmen begrenzt. Die Erfahrung des Menschen ist immer begrenzt. Seine Arbeitsmethode ist ebenfalls auf ein paar wenige Weisen beschränkt und kann nicht mit dem Werk des Heiligen Geistes oder dem Werk von Gott Selbst verglichen werden, denn die Erfahrung des Menschen ist letztendlich begrenzt. Wie auch immer Gott Sein Werk vollbringt, hierzu gibt es keine Regeln; wie auch immer es verrichtet wird, es ist nicht auf einen Weg begrenzt. Für Gottes Werk gibt es keinerlei Regeln. Sein ganzes Werk wird ungehindert freigesetzt. Unabhängig davon, wie viel Zeit der Mensch damit verbringt, Gott zu folgen, er kann keine Gesetze über die Wege von Gottes Werk zusammenfassen. Obwohl Sein Werk prinzipientreu ist, wird es auf immer neuen Wegen ausgeführt und weist ständig neue Entwicklungen auf, was für den Menschen unerreichbar ist. Im Laufe eines Zeitraums kann Gott auf mehrere verschiedene Arten wirken und auf unterschiedlichen Wegen führen, was den Menschen ermöglicht ständig über neue Eintritte und Änderungen zu verfügen. Du kannst die Gesetze Seines Wirkens nicht herausfinden, weil Er immer auf neue Art und Weise wirkt. Nur so fallen Anhänger Gottes keinen Regeln anheim. Das Werk von Gott Selbst vermeidet stets die Vorstellungen der Menschen und wirkt deren Vorstellungen entgegen. Nur jene, die Ihm mit einem treuen Herz folgen und Ihn so anstreben, können die Wandlung ihrer Disposition erzielen und imstande sein frei zu leben, ohne Regeln unterworfen zu sein und uneingeschränkt von religiösen Vorstellungen. Die Forderungen, die die menschliche Arbeit des Menschen an die Menschen stellt, basieren auf seiner eigenen Erfahrung und auf dem, was er selbst erreichen kann. Der Maßstab dieser Anforderungen ist auf einen bestimmten Rahmen begrenzt und die Methoden der Praxis sind ebenfalls sehr begrenzt. Die Anhänger leben somit unbewusst innerhalb dieses begrenzten Rahmens. Im Laufe der Zeit werden diese zu Regeln und Ritualen.

aus „Das Werk Gottes und die Arbeit des Menschen“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

Das Werk, das Gott verrichtet, repräsentiert nicht die Erfahrung Seines Fleisches; die Arbeit des Menschen repräsentiert die Erfahrung des Menschen. Jeder spricht über seine persönliche Erfahrung. Gott kann die Wahrheit direkt ausdrücken, während der Mensch die entsprechende Erfahrung nur ausdrücken kann, nachdem er die Wahrheit erfahren hat. Gottes Werk hat keine Regeln und unterliegt keiner Zeit und keinen geografischen Begrenzungen. Er kann das, was Er ist, jederzeit und überall ausdrücken. Er wirkt nach Seinem Belieben. Die Arbeit des Menschen unterliegt Bedingungen und Umständen; andernfalls ist er nicht in der Lage zu arbeiten und außerstande, seine Gotteskenntnis oder seine Erfahrung der Wahrheit auszudrücken. Du musst nur die Unterschiede zwischen ihnen vergleichen, um herauszufinden, ob es Gottes eigenes Werk oder die Arbeit des Menschen ist. Wenn es da kein Werk gibt, das von Gott Selbst getan wird und nur die Arbeit der Menschen vorliegt, wirst du einfach erkennen, dass die Lehren der Menschen hoch sind und die Fähigkeiten aller anderer übersteigen. Ihr Tonfall beim Sprechen, ihre Prinzipien zur Handhabung von Dingen und ihre erfahrene und konstante Arbeitsweise sind für andre unerreichbar. Ihr alle bewundert diese Menschen mit großer Menschlichkeit, doch du kannst Gottes Werk und Worten nicht entnehmen, wie groß Seine Menschlichkeit ist. Wenn Er wirkt, ist Er vielmehr gewöhnlich, Er ist normal und wirklich, aber für den Sterblichen auch unermesslich, wodurch Menschen Ihm gegenüber eine Art Ehrfurcht empfinden. Vielleicht ist die Erfahrung eines Menschen in seiner Arbeit besonders groß oder seine Vorstellungskraft und Argumentation sind besonders groß und seine Menschlichkeit ist besonders gut; all dies kann jedoch nur die Bewunderung der Menschen gewinnen, nicht aber deren Ehrfurcht und Angst wecken. Alle Menschen bewundern jene, die Arbeitsfähigkeit besitzen und die vor allem tiefe Erfahrung haben und die Wahrheit in die Praxis umsetzen können. Sie können aber niemals Ehrfurcht, sondern nur Bewunderung und Neid hervorrufen. Menschen, die jedoch Gottes Werk erfahren haben, bewundern Gott nicht, sondern haben das Gefühl, dass Sein Werk für Menschen unerreichbar ist, dass es für den Menschen unergründlich sowie frisch und wundervoll ist. Wenn sie Gottes Werk erfahren, ist ihre Kenntnis von Ihm, dass Er unergründlich, weise und wundervoll ist. Sie verehren Ihn unbewusst und spüren das Geheimnis Seines Werkes, das über den Verstand des Menschen hinausgeht. Menschen wollen nur imstande sein, Seinen Anforderungen zu entsprechen, Seine Wünsche zu erfüllen. Sie wollen Ihn nicht übertreffen, weil das Werk, das Er verrichtet, über das Denkvermögen und die Vorstellungskraft des Menschen hinausgeht und stattdessen nicht vom Menschen getan werden kann. Selbst der Mensch kennt seine eigenen Unzulänglichkeiten nicht, während Er einen neuen Weg eröffnet hat und gekommen ist, um den Menschen in eine neuere und schönere Welt zu bringen, sodass die Menschheit neue Fortschritte gemacht hat und einen neuen Anfang hatte. Was der Mensch für Ihn fühlt, ist nicht Bewunderung, oder ist vielmehr nicht nur Bewunderung. Ihre tiefste Erfahrung ist Ehrfurcht und Liebe, ihr Gefühl, dass Gott tatsächlich wundervoll ist. Er vollbringt Werke, die der Mensch nicht tun kann, und Er sagt Dinge, die der Mensch nicht sagen kann. Menschen, die Sein Werk erfahren haben, erfahren immer ein unbeschreibliches Gefühl. Menschen mit tieferen Erfahrungen lieben Gott ganz besonders. Sie fühlen immer Seine Lieblichkeit; fühlen, dass Sein Werk so weise und wundervoll ist, was unter ihnen eine grenzenlose Kraft erzeugt. Es ist nicht Furcht oder zeitweilige Liebe und Respekt, sondern ein tiefes Gefühl von Gottes Barmherzigkeit und Nachsicht dem Menschen gegenüber. Menschen, die jedoch Seine Züchtigung und Sein Gericht erfahren haben, fühlen, dass Er majestätisch und unverletzlich ist.

aus „Das Werk Gottes und die Arbeit des Menschen“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

Würde der Mensch diese Arbeit durchführen, dann wäre sie zu begrenzt: Sie könnte den Menschen zu einem bestimmten Punkt führen, aber sie könnte ihn nicht zum ewigen Bestimmungsort bringen. Der Mensch kann nicht über das Schicksal des Menschen entscheiden, zudem kann er auch nicht die Perspektiven und den zukünftigen Bestimmungsort des Menschen zusichern. Das von Gott verrichtete Werk ist jedoch anders. Da Er den Menschen schuf, führt Er ihn; da Er den Menschen rettet, wird Er ihn gänzlich erretten und ihn gänzlich gewinnen; da Er den Menschen führt, wird Er ihn zum richtigen Bestimmungsort bringen; und da Er den Menschen schuf und führt, muss Er die Verantwortung für das Schicksal und die Perspektiven des Menschen übernehmen. Das ist das Werk, das vom Schöpfer verrichtet wird.

aus „Die Wiederherstellung des normalen Lebens des Menschen und seine Hinführung zu einem wunderbaren Bestimmungsort“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

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