Die Kirche des Allmächtigen Gottes App

Höre Gottes Stimme und begrüße die Wiederkehr des Herrn Jesus!

Alle Wahrheitssuchenden sind herzlich dazu eingeladen uns zu kontaktieren

Kraft des Gebets | Meine Tochter an der Schwelle des Todes: Aufgrund des Betens zu Gott bin ich Zeugin eines Wunders

107

Wang Yue, China

Liebe Brüder und Schwestern, möget ihr teilhaben am inneren Frieden des Herrn. Jeder hofft, ein Leben ohne Missgeschicke oder Katastrophen zu führen, und dass alles friedlich und problemlos verläuft. Aber im wirklichen Leben wird jeder zwangsläufig auf eine Katastrophe mehr oder weniger großen Ausmaßes stoßen. Wie sollten wir als Christen diesen Widrigkeiten begegnen? Wang Yue, die Protagonistin in der heutigen Erzählung, hat eine Tochter, die in einen Autounfall verwickelt und schwer verletzt wird. Sie befindet sich in einem kritischen Zustand, und die Ärzte wissen sich nicht mehr zu helfen, also raten sie Wang Yue und ihrer Familie, die Behandlung ihrer Tochter aufzugeben. Als sie den Arzt das sagen hört, fühlt sich Wang Yue, als ob ein Messer in ihr Herzen gedreht würde, und sie ist äußerst betrübt. Sie ruft Gott ständig an, aber wird ihre Tochter letztendlich überleben? Lasst uns heute gemeinsam Wang Yues Erfahrungen zuhören.

Gottes Worte trösten mich, nachdem meine Tochter in einen plötzlichen Autounfall verwickelt wurde

Es war nach 11 Uhr am Vormittag des 8. Oktober 2011, und ich bereitete zu Hause gerade das Mittagessen vor, als plötzlich das Telefon klingelte. Sobald ich den Anruf entgegennahm, sagte der Anrufer sorgenvoll: „Ihre Lanlan hatte einen Autounfall, und sie versuchen, sie im Kreiskrankenhaus zu retten. Am besten kommen Sie hierher sobald Sie können!“ Als ich das hörte, spürte ich ein lautes Brummen in meinem Kopf, und bevor ich irgendetwas sagte, hatte die andere Person das Telefongespräch beendet. Nachdem ich den Hörer aufgelegt hatte, stand ich dort eine Weile und dachte: „Meine Tochter fuhr heute Vormittag auf ihrem Fahrrad weg, um ein paar Besorgungen zu machen. Wie könnte sie in einen Autounfall verwickelt worden sein? Es ist nur ein Telefonstreich, nicht wahr? Aber sein Ton klang nicht, als ob er versuchen wollte, mich auszutricksen. …“ Ich hatte keine Zeit, um weiter nachzudenken, also hörte ich mit dem auf, was ich gerade tat, und verließ das Haus. Ich hielt eilig ein Taxi an und hetzte zum Kreiskrankenhaus. Ich war so besorgt, dass ich meine Fäuste fest zusammenballte, als ich im Taxi saß, und ich blickte nur ständig aus dem Fenster. Ich war vollkommen verwirrt und bestürzt, und ich konnte nicht aufhören zu denken: „Wie schlimm ist meine Tochter verletzt? Wo wurde sie verletzt? Ist ihr Leben in Gefahr? Sie ist erst 17. Allein im Krankenhaus zu sein muss sie wirklich verängstigen. …“ Je mehr ich darüber nachdachte, desto mehr geriet ich in Panik, und ich konnte mich nicht beruhigen. Ich wollte sofort an der Seite meiner Tochter sein, um zu sehen, wie die Situation genau war. In meiner Hilflosigkeit dachte ich an Gott, und dann rief ich Gott in meinem Herzen schnell an: „Oh Gott! Ich höre, dass meine Tochter in einen Autounfall verwickelt wurde. Mein Herz ist in Aufruhr, und ich bin wirklich besorgt, und ich weiß nicht, wie es meiner Tochter gerade jetzt geht und wie schlimm ihre Verletzungen sind. Oh Gott! Ich bitte Dich, mein Herz zu beschützen, sodass ich vor Dir die Ruhe bewahren kann. Wie ernst die Verletzungen meiner Tochter auch immer sind, gib mir den Mut, alldem entgegenzutreten.“ Nachdem ich gebetet hatte, dachte ich an diese Worte Gottes: „Weil Ich euer Vater bin, Ich bin euer starker Turm, Ich bin eure Zuflucht, Ich bin euer Beistand, und außerdem bin Ich euer Allmächtiger, und Ich bin euer alles!“ (aus „Kapitel 109“ in Kundgebungen Christi am Anfang). Ja, Gott ist allmächtig, und Er hat die Herrschaft über alles und verwaltet alle Dinge. Gott ist unsere starke Unterstützung und Er ist unser größter Rückhalt. Ich sollte meine Tochter Gott anvertrauen und mich auf Gott verlassen, während ich diese Situation erlebe. Als ich das dachte, begann sich mein panisches Herz allmählich zu beruhigen.

Gottes wundersamer Schutz zum Zeitpunkt des Unfalls

Als ich im Kreiskrankenhaus ankam, eilte ich sofort in die Notaufnahme und sah meine Tochter blutüberströmt auf einem Krankenhausbett liegen. Ihr Gesicht war lila angelaufen, und ihre Atmung war sehr schwerfällig. Als ich sie mit solch schweren Verletzungen sah, schlug mir das Herz bis zum Hals, und ich wusste nicht, was ich am besten tun sollte. Dann sagte meine Tochter mit schwacher Stimme: „Mami.“ Ich ergriff ihre Hand und streichelte sanft ihr Gesicht. Meine Lippen zitterten, mein Herz schmerzte unsagbar, und Tränen trübten meine Augen. Genau in diesem Moment entschuldigte sich die Fahrerin, die meine Tochter angefahren hatte und an der Seite stand, immer wieder bei mir, und ich erfuhr von ihr, wie sich der Unfall ereignet hatte. Es stellte sich heraus, dass meine Tochter, nachdem sie angefahren worden war, unter das Auto gerollt und zerdrückt wurde. Weil das Fahrgestell des Autos der Frau so niedrig war, wurde meine Tochter darunter eingeklemmt, und die Menschen rundherum waren nicht fähig gewesen, sie herauszuziehen. Die Situation war kritisch, und gerade, als die Menschen das Gefühl hatten, dass sie nichts mehr für sie tun könnten, kroch meine Tochter unerwarteterweise unter dem Auto hervor. Als ich das hörte, dankte ich Gott einfach immer wieder in meinem Herzen dafür, dass Er meine Tochter beschützt hatte. In diesem Moment kam der Arzt herein und sagte sorgenvoll: „Ich sehe, dass Sie ein Familienmitglied sind. Als Ihre Tochter unter dem Wagen eingeklemmt war, wurden ihre Lungen ernsthaft zusammengedrückt. Jetzt ist ihre Atmung sehr schwerfällig, und es gibt unaufhörliche Blutungen aus dem Unterkörper. Ich empfehle Ihnen, ins Provinzkrankenhaus zu gehen, anderenfalls könnte Ihre Tochter nicht überleben!“ Als ich den Arzt das sagen hörte, zerbrach fast mein Herz. Sodass die Verletzungen meiner Tochter rechtzeitig behandelt werden konnten, entschloss ich mich sofort, sie ins Provinzkrankenhaus zu verlegen, und ich rief meinen Ehemann und meine Familie an, um ihnen zu erzählen, was geschehen war.

Während der Krankenwagen entlang der Autobahn raste, war die Luft im Innern sehr verbraucht, und ich war so besorgt, dass mein Herz sich verkrampfte wie eine Faust. Ich wagte nicht, meine Augen auch nur für einen Moment von meiner Tochter abwenden. Genau in diesem Moment öffnete meine Tochter ihre Augen und sagte erneut mit schwacher Stimme: „Mami, ich kann keinen Atem holen…“ Als ich sah, dass sie solche Schmerzen hatte und litt, wurde ich sogar noch nervöser, und ich hatte Angst, dass sie nicht fähig sein würde, das zu ertragen, was mit ihr geschah. Ich ergriff fest ihre Hand, legte mich neben sie und sprach leise, beruhigende Worte in ihr Ohr: „Hab keine Angst, Lanlan. Lass uns beten und auf Gott vertrauen und glauben, dass Er unsere Unterstützung ist. Halt nur noch eine kleine Weile länger durch. Wir werden bald im Provinzkrankenhaus sein.“ Meine Tochter blinzelte mit den Augen und signalisierte mir, dass sie verstanden hatte. Zu diesem Zeitpunkt, als ich sah, dass sie überall verletzt und an der Schwelle des Todes war, empfand ich großen Schmerz und konnte nicht umhin, ein wenig schwach zu werden. Ich dachte: „Was werde ich tun, wenn meine Tochter es wirklich nicht schafft?“ Ich konnte mich nicht dazu durchringen, weiter darüber nachzudenken. Ich rief nur Gott unaufhörlich an, mir Glauben und Kraft zu geben und bat Gott, mich angesichts der Dinge zu führen, was auch immer als Nächstes kommen würde.

Beten

Gott kommt angesichts der Gleichgültigkeit des Manns zur Hilfe

Zweieinhalb Stunden später waren wir in der Notaufnahme des Volkskrankenhauses der Provinz angekommen. Wir warteten darauf, dass der Arzt kommt und sie behandelt, aber als der Arzt wirklich kam, warf er einen Blick auf die Verletzungen meiner Tochter und sagte gleichgültig: „Der Zustand dieser Patientin ist ernst. Wir haben keinen Platz in der stationären Abteilung, und wir haben keine Betten in der Notaufnahme. Es wäre am besten, schnell ein anderes Krankenhaus zu kontaktieren.“ Dann drehte er sich um und lief davon. Mein Ehemann und einige Verwandte, die uns begleitet hatten, riefen schnell einige große Krankenhäuser in der Nähe an, aber es stellte sich heraus, dass alle belegt waren und dort einfach kein Platz für meine Tochter war. Überdies würde ihre Behandlung sich erneut verzögern, wenn wir in ein anderes Krankenhaus gehen würden, und ich hatte Angst, dass sie nicht fähig wäre, so lange durchzuhalten. Als ich sah, dass der Atem meiner Tochter so schwach war und sie solch eine Not hatte, dass sie fast gar nicht atmen konnte, fühlte ich mich vor Angst zerrissen: „Sind Ärzte nicht dafür da, Menschen zu helfen? Wie können sie sie in solch einem Zustand sehen und nicht versuchen, ihr zu helfen? Wenn meine Tochter nicht rechtzeitig behandelt wird, dann wird sie in der Gefahr schweben, jede Minute zu sterben!“ Ich war so besorgt, und ich wünschte so sehr, dass ein gutherziger Arzt kommen und meine Tochter retten würde, aber niemand war bereit, sein Gesicht zu zeigen und zu versuchen zu helfen. Ich war dabei, vor Sorge den Verstand zu verlieren, und Verzweiflung und Furcht nahmen mein Herz ein. In meiner Hilflosigkeit rief ich Gott erneut eindringlich an: „Oh Gott! Der Zustand meiner Tochter ist so kritisch, und dieses Krankenhaus wird sie nicht aufnehmen. Ich weiß einfach nicht, was ich tun soll. Oh Gott! Alle Dinge sind in Deinen Händen, und ich bitte Dich, einen Weg für uns zu öffnen!“ Nachdem ich gebetet hatte, kamen mir Gottes Worte deutlich in den Sinn: „Das Herz und der Geist des Menschen werden in der Hand Gottes gehalten, und das ganze Leben des Menschen wird in den Augen Gottes erblickt. Unabhängig davon, ob du das glaubst oder nicht, werden sämtliche Dinge, ob lebendig oder tot, sich gemäß den Gedanken Gottes verlagern, verändern, erneuern und verschwinden. Auf diese Weise herrscht Gott über alle Dinge“ (aus „Gott ist die Quelle menschlichen Lebens“). Ja! Gott ist der Herrscher aller Dinge, und die Gedanken und Ideen jedes einzelnen Menschen sind in Seinen Händen. Ob die Ärzte meine Tochter behandelten oder nicht, wann sie sie behandelten, und ob meine Tochter in tödlicher Gefahr war oder nicht, all das war Gott überlassen. Ich sollte an Gottes Herrschaft und Vorkehrungen denken, auf Gott blicken und Ihm meine Tochter anvertrauen. Aufgrund der Erleuchtung und Führung der Worte Gottes war ich nicht mehr so besorgt, und ich war bereit, auf Gott zu vertrauen und auf Seine Vorkehrungen zu warten.

Eine halbe Stunde später kam der Arzt, der vorher gekommen war, erneut und als er sah, dass wir noch dort waren, fragte er uns, was denn los sei. Nachdem er gehört hatte, dass ringsum jedes andere Krankenhaus belegt war, stand er dort einen Moment lang und sagte dann plötzlich zu uns: „Na kommen Sie, beeilen Sie sich und schieben Sie Ihre Tochter in den Korridor. Ich werde ihr eine Grundbehandlung zukommen lassen.“ In diesem Moment trübten meine Augen Tränen der Rührung. Ich wusste, dass es nicht irgendeine, medizinische Ethik war, die der Arzt besaß, sondern dass Gott mein Gebet erhört und den Arzt dazu bewegt hatte, meine Tochter zu behandeln. Es war Gottes Tat! Ich hörte nicht auf, Gott in meinem Herzen zu danken, und ich begann wirklich zu würdigen, dass Gott als unsere ständige Unterstützung immer an unserer Seite ist!

Gottes Worte geben mir Glauben, während das Leben meiner Tochter in der Schwebe ist

Nachdem der Arzt meine Tochter flüchtig untersucht hatte, sah er, dass sie weiterhin aus dem Unterleib blutete und forderte uns auf, zur gynäkologischen Abteilung zu eilen. Nachdem der dortige Arzt sie untersucht hatte, sorgte er sofort dafür, dass sie operiert wurde. Nach der Operation riefen sie die orthopädische Abteilung an und sagten, dass man so schnell wie möglich ein Bett für sie vorbereiten solle. Als meine Tochter in der orthopädischen Abteilung ankam, war es nach 23 Uhr. Der Oberarzt der orthopädischen Abteilung beriet sich mit einem Spezialisten für Thoraxchirugie und einem Internisten, und dann riefen sie meinen Ehemann und mich in sein Büro. Er sagte, dass unsere Tochter in einem kritischen Zustand sei. Ihre Knochen waren nicht zu schwer verletzt, aber ihre Lungen waren ernsthaft zusammengedrückt worden, das hatte sie anschwellen lassen und zu einer Entzündung geführt, und das war der Grund, warum sie Schwierigkeiten beim Atmen hatte. Er sagte, dass die nächsten drei Tage die gefährlichste Zeit für unsere Tochter sein würde, weil die Entzündung und die Schwellung Zeit brauche, um abzuklingen. Sie könnte jederzeit sterben, und der Arzt bat uns, auf das Schlimmste vorbereitet zu sein. Als ich den Arzt sagen hörte, dass meine Tochter jederzeit sterben könnte, war mein Herz vor Schmerz gespalten, und ich wollte nichts mehr hören. Mit tränengefüllten Augen drehte ich mich um und lief zurück zur Station. Ich ergriff die Hand meiner Tochter so fest, weil ich befürchtete, dass sie mich jeden Moment verlassen könnte. Als ich sie im Krankenhausbett bewusstlos und kaum atmend liegen sah, dachte ich an jedes Augenzwinkern und jedes Lächeln, das sie je hatte, seit sie klein war, und es war eine Qual. Als ich ihre Hand fest in meiner hielt, bebte ich vor Schluchzen, und Furcht schoss in jeden einzelnen Nerv meines Körpers. Ich dachte bei mir: „Gibt es wirklich keine Hoffnung? Muss ich mein Kind wirklich vor mir sterben sehen?“ In meiner Verzweiflung rief ich Gott wieder und wieder in meinem Herzen zu und sagte: „Oh Gott! Der Arzt sagt, dass meine Tochter jederzeit sterben könnte, und ich habe solche Angst! Oh Gott! Ich bitte Dich, mich zu führen, um dieser Situation entgegenzutreten. … “

Nachdem ich gebetet hatte, schwebten einige Worte einer Hymne der Worte Gottes deutlich in meinen Geist: „Der Glaube ist wie eine Holzbrücke: Wer auch immer den Tod fürchtet, wird Schwierigkeiten haben, sie zu überqueren, wer jedoch bereit ist sich zu opfern, kann sorglos über sie hinweggehen. Wenn der Mensch zaghafte und ängstliche Gedanken hat, wird er von Satan getäuscht. Er fürchtet, dass wir die Brücke des Glaubens überqueren werden, um in Gott einzutreten“ (aus „Folge dem Lamm und singe neue Lieder Neue Standardausgabe“). Die Erleuchtung und Führung der Worte Gottes befähigten mich zu verstehen, dass ich all diese Furcht und den Schmerz empfand, weil ich kein Vertrauen in Gott hatte, und dass ich nicht wirklich glaubte, dass Gott alles verwaltet, was mit dem Menschen zu tun hat, einschließlich dem Leben und dem Tod. Deshalb lebte ich unwissentlich in Schrecken und Angst, ich war auf Satans Schwindel hereingefallen und hatte mich von Satan zum Narren machen lassen. Obwohl ich wusste, dass Gott die Herrschaft über alle Dinge hat, verstand und würdigte ich diese Tatsache nur theoretisch, und ich hatte Gottes Herrschaft noch nicht aufgrund wirklicher Erfahrung verstanden. Als ich den Arzt sagen hörte, dass meine Tochter jederzeit sterben könnte, wurde ich folglich unglaublich ängstlich und glaubte, dass es am Arzt liegt, ob meine Tochter leben oder sterben würde. Als er gesagt hatte, dass meine Tochter ihr Leben verlieren könnte, hatte ich gedacht, dass es keinen Weg geben würde, dass meine Tochter diesem Unglück entkommen könnte. Aber als ich sorgsam darüber nachdachte, als meine Tochter von dem Auto angefahren und darunter gerollt war, und die Menschen ringsum nicht mehr weitergewusst hatten bezüglich dem, was sie tun sollten, war es Gottes Schutz für meine Tochter, der es ihr erlaubt hatte, unter dem Auto auf wundersame Weise hervorzukriechen; als der Arzt nicht bereit gewesen war, meine Tochter zu behandeln, hatte Gott aufgrund des Betens zu Gott und Seines Anrufs die Meinung des Arztes geändert und ihn dazu veranlasst, meine Tochter zu behandeln. Aufgrund dieser Taten hatte Gott mir Seine Autorität und Seine Macht gezeigt, dadurch hatte er mich befähigt, Seine Allmacht und Herrschaft und wunderbare Taten zu sehen. Alle Dinge werden von Gott orchestriert und arrangiert, und Er hält das Schicksal, das Leben und den Tod des Menschen in Seinen Händen. Gott hat in allen Dingen das letzte Wort, nicht die Ärzte. Wie konnte mein Glaube so gering sein, um zu glauben, was der Arzt gesagt hatte, und um von Satan getäuscht zu werden? Ich war so ignorant gewesen! In diesem Augenblick erkannte ich, dass Gott zugelassen hatte, das dies geschieht, um mich in meinem Glauben an Ihn zu perfektionieren, um mich glauben zu lassen, dass Gott alle Dinge beherrscht, ganz gleich, welche Situation ich erlebe, und um mich zu veranlassen, Gott wirklich gehorsam zu sein. Nur auf diese Weise würde ich fähig sein, Satans Schwindel zu durchschauen und dagegen anzukämpfen und nicht von Satan getäuscht zu werden und in Schmerz und Angst zu leben. Sobald ich Gottes Willen verstanden hatte, sprach ich ein Gebet über die Gehorsamkeit gegenüber Gott: Unabhängig davon, was aus meiner Tochter werden würde, ich möchte Gottes Herrschaft und Seinen Vorkehrungen gehorchen und mich ihnen richtig annähern. Allmählich wurde mein Herz viel erleichterter.

Der Zustand meiner Tochter verschlechtert sich, und ich versinke in der Verzweiflung

Gegen 16 Uhr rang meine Tochter plötzlich nach Atem, und sie sah immer schlechter aus. Mein Ehemann benachrichtigte schnell den Arzt. Als der Arzt und ein Spezialist hierher eilten, sagten sie, dass meine Tochter bald aufhören würde zu atmen. Sie müssten eine Inzision machen und Ihre Luftröhre sofort öffnen, sagten sie, und ein Atemgerät verwenden, um ihr beim Atmen zu helfen, anderenfalls würde sie sterben. Ich war so nervös, als ich das hörte, und ich war besorgt, dass sie dann, wenn sie sich nicht gut erholen würde, nachdem ihre Luftröhre geöffnet worden war, einen inserierten Atemschlauch für den Rest ihres Lebens haben müsste. Damit meine Tochter irgendeine Hoffnung hatte zu überleben, stimmten mein Ehemann und ich dem Eingriff zu. Mehr als eine halbe Stunde später war der Eingriff beendet. Der Arzt sagte: „Dies ist unsere letzte Chance. Wenn sie mit dem Atemgerät nicht atmen kann, dann gibt es nichts anderes, was wir für sie tun können.“ Meine Angst kam zurück, als der Arzt das sagte, und ich befürchtete, dass sich der Zustand meiner Tochter noch verschlechtern würde. An diesem Tag hielten mein Ehemann und ich Wache über unsere Tochter und beobachteten sorgsam ihre Atmung, wir wagten nicht einmal für einen Moment, in unserer Wachsamkeit nachzulassen.

Gegen 23 Uhr wurde die Atmung unserer Tochter immer schneller. Sie öffnete ihre Augen, streckte ihre Hand aus und gab mir ein Zeichen, ihr Papier und einen Stift zu geben. Dann schrieb sie auf das Papier: „Mami, ich kann keinen Atem holen. Ich glaube, ich könnte sterben.“ Nachdem sie dies geschrieben hatte, glitt ihre Hand kraftlos nach unten, und sie wurde bewusstlos. Wir konnten sie nicht wecken, ganz gleich, wie wir es versuchten, und mein Ehemann beeilte sich, einen Arzt zu holen. Ich weinte und rief meiner Tochter ständig zu. Nach kurzer Zeit kamen alle Spezialisten von der Orthopäde, von der HNO- und der Thorax-Abteilung. Sie versammelten sich um meine Tochter und untersuchten sie, und dann gingen sie in ein Büro, um sich miteinander zu beraten. Mein Ehemann begleitete sie. Ich legte meinen Kopf neben den meiner Tochter, und ich trauerte. In diesem Moment wünschte ich mir, dass ich es wäre, die in diesem Krankenhausbett liegt, sodass ich meine Tochter in solch großen Leiden nicht sehen müsste.

20 Minuten später kehrte mein Ehemann zurück, und seine Augen waren rot. Er sagte teilnahmslos: „Die Ärzte sagen, dass unsere Tochter es nicht schaffen wird, und sie sagen, dass wir nach Hause gehen sollten.“ Als ich sah, dass sich mein Ehemann so schwach und machtlos fühlte, und dann auf meine bewusstlose Tochter blickte, war mein Herz plötzlich von einer starken Überzeugung erfüllt: Unsere Tochter wird nicht sterben – Gott wird sie retten! Dann sagte ich eindringlich zu meinem Ehemann: „Wir können jetzt nicht nach Hause gehen!“ Später hatte der Oberarzt ein Gespräch mit mir und riet mir, indem er sagte: „Wir haben uns alle miteinander beraten, und uns fällt wirklich kein Weg ein, um sie zu retten. Ihre Tochter kann nicht gerettet werden. Sie sollten nach Hause gehen!“ Als ich den Arzt das sagen hörte, kamen mir plötzlich diese Worte Gottes in den Sinn: „Wenn du auch nur einen Atemzug hast, Gott wird dich nicht sterben lassen“ (aus „Kapitel 6“ in Kundgebungen Christi am Anfang). Ich glaubte, dass Gott diese Art von Autorität und Macht besitzt und Er das Schicksal der Menschheit verwaltet, sowie unser Leben und unseren Tod. Es war Gott überlassen, ob unsere Tochter leben oder sterben würde, und die Worte des Arztes sind ohne Bedeutung. Ich glaubte, dass Gott unsere Tochter gewiss retten würde. Daher antwortete ich standhaft, ganz gleich, was der Arzt mir riet: „Wir sind noch nicht ganz am Ende. Wir können nicht nach Hause gehen.“ Und ich forderte, dass die Ärzte erneut versuchen sollten, sie zu retten. Auf mein Drängen hin hatte der Arzt keine andere Wahl, als nach einem Sputum-Aspirationsschlauch zu greifen, der etwa 40 cm lang war, und er führte ihn durch die Inzension in die Luftröhre meiner Tochter ein. Unter Verwendung einer elektrischen Maschine saugte der Arzt viermal Sputum aus, und die Atmung meiner Tochter entspannte sich unerwarteterweise, und sie öffnete langsam ihre Augen. Vor Freude ergriff ich ihre Hand und dankte Gott immer wieder. Aber der Arzt sagte: „Im augenblicklichen Zustand ihrer Tochter wird sie nach dieser Nacht nicht mehr leben, obwohl sich ihre Atmung entspannt hat. Ich denke, Sie sollten nach Hause gehen, bevor das geschieht.“ Nachdem er das gesagt hatte, schüttelte er seinen Kopf und ging weg. Ich ignorierte, was er gesagt hatte. Als ich sah, dass meine Tochter atmete, war mein Herz erfüllt vom Glauben an Gott, und dann sang ich ihr leise einige Hymnen vor: „Das Lied über die Liebe zu Gott ohne Reue“ und „Der Zeuge kommt mit wahrem Glauben.“ Sie hörte mir beim Singen zu, sie schlief ruhig ein und verbrachte die Nacht in Frieden.

Am nächsten Morgen um 7 Uhr beschleunigte sich die Atmung meiner Tochter unerwarteterweise wieder, und sie sah aus, als ob sie starke Schmerzen und Qualen hätte. Sie streckte ihre Hand aus und gab mir ein Zeichen, dass sie einen Stift und Papier wollte. Als sie den Stift hielt, schrieb sie mühevoll: „Papi, Mami, es fällt mir schwer, zu atmen. Ich spüre, dass ich nicht durchkommen werde. Ich glaube, dass ich diesen Vormittag nicht überstehen werde.“ Als ich las, was sie geschrieben hatte, spürte ich einen herzzerreißenden Schmerz, und Verzweiflung füllte mein Herz erneut. Ich ergriff fest ihre Hand, und ich hörte nicht auf, Gott in meinem Herzen anzurufen: „Oh Gott! Meine Tochter hat solche Schmerzen, und es scheint, dass sie es wirklich nicht schaffen wird. Oh Gott! Ich weiß nicht, wie ich den Dingen begegnen soll, die als Nächstes geschehen werden. Ich bitte Dich, mir zu helfen.“ Dann kamen mir diese Worte Gottes in den Sinn: „Da du an Gott glaubst und Ihm folgst, solltest du Ihm alles anbieten und solltest keine persönlichen Entscheidungen treffen und Forderungen machen, und du solltest die Erfüllung des Wunsches Gottes erreichen. Da du erschaffen wurdest, solltest du dem Herrn gehorchen, der dich erschaffen hat, denn inhärent bist du ohne Herrschaft über dich selbst und hast keine Fähigkeit, dein Schicksal zu kontrollieren. Da du eine Person bist, die an Gott glaubt, solltest du nach Heiligkeit und Veränderung streben“ (aus „Erfolg oder Scheitern hängt von dem Weg ab, den der Mensch geht“). Als ich über Gottes Worte nachdachte, verstand ich, dass ich ein erschaffenes Wesen war, und dass ich innerhalb der Schranken eines erschaffenen Wesens bleiben und mich den Orchestrationen und Vorkehrungen des Schöpfers unterwerfen sollte. Ich sollte nicht allerlei Forderungen an Gott stellen, um meine eigenen, wilden Wünsche zu befriedigen, denn das war unangemessenes Verhalten. Als ich an die vergangenen Tage zurückdachte, seit ich vom Autounfall meiner Tochter erfahren hatte, hatte ich Ihn immer gebeten, meine Tochter zu retten und nicht sterben zu lassen, wann immer ich zu Gott gebetet hatte. Ich erkannte, wie tief ich von Satan verdorben war; ich glaubte an Gott und folgte Gott, und doch hatte ich keine Spur von Ehrfurcht oder Gehorsam Ihm gegenüber, und ich war nicht in den richtigen Schranken für ein erschaffenes Wesen geblieben. Stattdessen hatte ich unangemessene Forderungen an Gott gestellt und Gott um Seinen Segen und Seine Gnade blind gebeten – Ich war wirklich so arrogant, selbstgefällig, eigennützig und verachtenswert! Gott ist der Schöpfer, und alle Dinge sind in Seinen Händen. Vor langer Zeit wurde von Gott alles vorherbestimmt, und er organisiert all das, wann jemand geboren wird und wann er stirbt. Das Leben meiner Tochter war ebenfalls in Gottes Händen, und ganz gleich, was Gott tat, Sein guter Wille war dahinter. Ich sollte Gottes Herrschaft und Seinen Vorkehrungen gehorchen und nicht meine eigenen Entscheidungen treffen – nur dies war die Einstellung und der Sinn, die ein erschaffenes Wesen haben sollte. Und so sprach ich ein leises Gebet zu Gott und fasste einen Entschluss: „Oh Gott! Ich möchte Dir wirklich meine Tochter geben. Ob Du sie nimmst oder zurücklässt, ich werde mich nicht beklagen. Ich möchte nur Deiner Herrschaft und Deinen Vorkehrungen gehorchen und in meinem Zeugnis für Dich standhaft sein.“ Nachdem ich gebetet hatte, begann ich mich auf das Schlimmste vorzubereiten. Sobald ich meine Gefühle unter Kontrolle bekommen hatte, hielt ich die Hand meiner Tochter und sagte zu ihr, als ich meine Tränen zurückhielt: „Lanlan, Gott gibt uns unser Leben. Wir müssen uns Gottes Orchestrationen und Vorkehrungen immer unterwerfen, ob wir leben oder sterben. Obwohl wir noch nicht sehr lange an Gott glauben, haben wir, im Vergleich zu Ungläubigen, sehr viel Glück. Wir sind nicht umsonst auf diese Welt gekommen, weil wir Gottes Stimme gehört haben und wir wissen, dass es im ganzen Universum einen Schöpfer gibt, und wir wissen, dass wir den Herrn als lebende Menschen anbeten sollten. Also ganz gleich, was am Ende geschieht, wir müssen Gott immer danken, und wir dürfen Ihn auf keinen Fall beschuldigen. Okay?“ Es schien, dass meine Tochter hörte und verstand, was ich sagte, und sie nickte und blinzelte mit ihren Augen, und zwei Linien von Tränen glitten von ihren Augenwinkeln hinunter. Danach wurde ihre Atmung immer schwerfälliger, und sie verlor erneut das Bewusstsein. Ich beobachtete meine Tochter, während ich kraftlos neben ihr saß und Tränen von meinen Augen flossen.

Zeugin

Als die Dinge hoffnungslos aussahen, verließ uns Gottes Liebe nicht

Genau in diesem Moment kam der behandelnde Arzt vorbei und blickte auf das Beatmungsgerät und das Elektrokardiogramm, dann leuchtete er mit seiner kleinen Handtaschenlampe in die Augen meiner Tochter, kniff ihre Arme und schüttelte seinen Kopf. Er sagte mit kalter Stimme: „Ich sagte Ihnen, dass Ihre Tochter die Nacht nicht überleben würde. Jetzt sehen Sie, dass sie nicht überleben wird! Ihre Pupillen sind erweitert, und ihr Gesicht wird lila. Es gibt keinen Weg, um sie zu retten.“ Dann drehte sich der Arzt um und wies eine Krankenschwester an, nach dem Zustand der Infusion meiner Tochter zu sehen, und er sagte ihr, dass sie den Schlauch entfernen solle, wenn er nicht mehr tropfe. Dann ging er weg, ohne sich umzuschauen. Als ich den Arzt das sagen hörte, legte mein Ehemann seinen Kopf neben den von unserer Tochter und weinte vor Trauer, und die anderen Menschen auf der Station weinten Tränen des Mitgefühls. Als ich den Arzt diese Worte sagen hörte, riefen sie in mir große Schmerzen hervor, obwohl ich meinen Geist auf diese Situation vorbereitet hatte, und ich fühlte mich sofort, als ob mein Herz ausgehöhlt worden wäre. Ich legte mich neben meine Tochter, rief Gott an und bat Ihn, mein Herz zu beschützen. In diesem Moment schossen mir Gottes Worte durch den Kopf: „In dieser Phase des Werkes wird uns ein großer Glauben und viel Liebe abverlangt. Wir könnten über die kleinste Fahrlässigkeit stolpern, denn diese Phase des Werkes unterscheidet sich von allen Früheren. Was Gott perfektioniert, ist der Glaube der Menschheit – niemand kann ihn sehen oder berühren. Was Gott tut, ist, Worte in Glaube, in Liebe und in Leben zu verwandeln. Die Menschen müssen einen Punkt erreichen, an dem sie Hunderte Verfeinerungen ertragen haben und einen Glauben haben, der größer als der von Hiob ist. Sie müssen unglaubliches Leid und alle Arten von Martern ertragen, ohne sich zu irgendeinem Zeitpunkt von Gott abzuwenden. Wenn sie bis hin zum Tode gehorsam sind und großen Glauben an Gott haben, dann ist diese Phase des Werkes Gottes abgeschlossen“ (aus „Der Weg … (8)“). Gottes Worte gaben mir Glauben und Stärke, und ich fühlte mich, als ob Gott direkt neben mir wäre und mir sagte, dass ich großen Glauben an Ihn haben müsse, dass ich wie Hiob sein müsse. Als Hiob von den Prüfungen heimgesucht wurde, verlor er all seinen Reichtum und seinen Besitz und all seine schönen Kinder, und er selbst bekam schreckliche Geschwüre überall an seinem Körper. Obwohl er unter starken Schmerzen litt, glaubte er aber, dass all das mit Gottes Erlaubnis geschah. Ob jemand Segen erhält oder auf eine Katastrophe stößt, wir als geschaffene Wesen müssen immer in unseren Schranken bleiben, ganz gleich, was Gott tut, wir müssen Seinen heiligen Namen preisen, Seine Herrschaft bedingungslos akzeptieren und kein Wort der Beschwerde äußern. Das ist der Sinn, der ein menschliches Wesen haben sollte. Weil Hiob diese Dinge verstand, verließ sich Hiob letztendlich auf Seine Treue, seinen Gehorsam und seine Ehrfurcht gegenüber Gott und war standhaft in seinem Zeugnis. Jetzt wurde ich von Gottes Worten getröstet und ermutigt, also kniete ich neben dem Bett meiner Tochter und betete zu Gott: „Oh Gott! Im Angesicht des Todes verstehe ich, wie unbedeutend und bemitleidenswert wir Menschen sind. Ich verstehe die Zerbrechlichkeit des menschlichen Lebens, und erst recht verstehe ich die Unreife meiner eigenen Statur. Konfrontiert mit der Prüfung des bevorstehenden Todes meiner Tochter, ist mein Wunsch, Dir zu gehorchen, so schwach! Oh Gott! Ich bitte Dich, dass Du mich davon abhältst, mich zu beschweren und mir den Mut gibst, dem Tod meiner Tochter gegenüberzutreten. Als Hiob den Prüfungen unterzogen wurde, sagte er: ‚Der HERR hat’s gegeben, der HERR hat’s genommen; der Name des HERRN sei gelobt‘ (Hiob 1,21). Ich möchte Hiob nachahmen und Dir wirklich gehorchen. …“ Nachdm ich gebetet hatte, hielt ich die Hand meiner Tochter und blickte sie schweigend an. Mein Herz war viel ruhiger, und ich fühlte mich fähig, den Dingen ruhig gegenüberzutreten, was immer als Nächstes geschehen könnte.

Der Gehorsam kündigt eine neue Hoffnung an

Es war mehr als 10 Minuten später, als ich bemerkte, dass die Flüssigkeit, ein Tropfen nach dem anderen, weiterhin tropfte und in den Körper meiner Tochter gelangte. Das zeigte mir, dass meine Tochter noch lebte! Dann wurde eine neue Hoffnung in meinem Herzen entfacht: Meine Tochter lebt noch, und wir können nicht einfach so aufgeben. Ich bat schnell die Krankenschwester, den Arzt zu rufen, und als er kam, sagte er sehr ungeduldig: „Ich sagte Ihnen, dass sie nicht überleben würde. Warum sind Sie noch hier?“ Nach wiederholtem Bitten griff der Arzt widerwillig zum Atemschlauch und führte ihn in die Luftröhre meiner Tochter ein, und er benutzte ihn unter erneuter Verwendung der Maschine, um Flüssigkeit aus den Lungen meiner Tochter zu saugen. Der Schlauch saugte dreimal etwas Sputum und wässriges Blut aus, und meine Tochter öffnete plötzlich ihre Augen, und ihr Gesicht wurde allmählich wieder rosa. In großer Aufregung hielt ich die Hand meiner Tochter, und ich hörte nicht auf, Gott in meinem Herzen zu danken. Dann beugte sich der Arzt vor und blickte auf das Elektrokardiogramm, dann auf das Beatmungsgerät und sagte erstaunt: „Wie kommt es, dass sich plötzlich alles normalisiert hat? Das ist unfassbar!“ Dann schaute er sich das Gesicht meiner Tochter an und bestätigte, dass sie erneut eine gute Gesichtsfarbe hatte. Er hob beide Hände und tanzte auf der Station und sagte freudig: „Ich habe Lanlan gerettet! Ich habe Lanlan gerettet!“ Als ich den Arzt das sagen hörte, streckte Lanlan ihre Hand aus und gab mir ein Zeichen, dass sie etwas schreiben wollte. Ich reichte ihr einen Stift und Papier, und sie schrieb: „Gott wird mich nicht sterben lassen, solange ich noch einen Atemzug übrig habe. Es wurde im Himmel vorherbestimmt, dass ich noch leben sollte, und ich danke Gott!“ Nachdem der Arzt gelesen hatte, was sie geschrieben hatte, ging er wortlos weg. Genau in diesem Moment weinte ich und wusste nicht, wie ich meine Dankbarkeit zu Gott zum Ausdruck bringen sollte. Ich konnte Gott nur ständig in meinem Herzen danken: „Oh Gott! Ich danke Dir für Deine Liebe zu mir, und ich danke Dir für die Rettung meiner Tochter. Ich habe während dieser drei kurzen Tage so viel gewonnen. Als ich trauerte und hilflos war, warst Du immer bei mir und hast mich mit Deinen Worten getröstet und ermutigt, mir Vertrauen gegeben, meine falschen Ansichten über den Glauben an Gott korrigiert, mich befähigt, vor Dir wirklich gehorsam zu sein und Deine Allmacht und Herrschaft und wundersamen Taten zu sehen! Möge aller Ruhm Dir gebühren, dem einen wahren Gott! Amen!“

Von diesem Tag an verbesserte sich der Zustand meiner Tochter mit jedem Tag, und ihre Luftröhre erholte sich ausgezeichnet. Als ihre Entlassung aus dem Krankenhaus unmittelbar bevorstand, baten der Arzt und eine Krankenschwester mich und meine Tochter, ein Dankschreiben an den Arzt zu verfassen, aber wir lehnten ab, weil ich wusste, dass es Gott gewesen war, der meiner Tochter das Leben geschenkt hatte, und so bedankten wir uns nur bei Gott!

Nachdem sich meine Tochter mehr als einen Monat lang zu Hause erholt hatte, war sie fähig, wieder normal zu leben, und sie begann später ihre Pflicht in der Kirche zu erfüllen.

Zeugin eines Wunders

Mein Herz wurde zum Verständnis bewegt

Es sind bereits einige Jahre vergangen, seitdem sich diese Ereignisse entfaltet haben, aber jedes Mal, wenn ich an die Erfahrung meiner Tochter denke, von der Schwelle des Todes gerettet worden zu sein, empfinde ich ein tiefes Gefühl der Dankbarkeit für Gottes wunderbare Rettung: Gott gab meiner Tochter nicht nur eine neue Lebensperspektive, sondern, was sogar noch wichtiger ist, aufgrund dieser Ereignisse habe ich die Wahrheit wirklich verstanden, dass das Schicksal der Menschheit in Gottes Händen ist. Gleichzeitig verstand ich auch, dass unabhängig davon, welche Situation uns heimsuchen könnte, wir auf Gott immer aufrichtig vertrauen und zu Gott blicken, als erschaffene Wesen unseren ordnungsgemäßen Platz einnehmen, der Herrschaft und den Vorkehrungen des Schöpfers gehorchen, unsere Absichten und Wünsche loslassen und keine unangemessenen Forderungen an Gott stellen sollten. Nur dies ist die weiseste Wahl, die man treffen kann! Dank sei Gott!

Verwandter Inhalt