VII. Worte über Gottes Disposition und was Er hat und ist
255. Gott Selbst hat Seine eigenen Besitztümer und Sein eigenes Selbst. Alles, was Er zum Ausdruck bringt und offenbart, steht für Sein eigenes Wesen und Seine eigene Identität. Diese Besitztümer und dieses Selbst, ebenso wie dieses Wesen und diese Identität, sind Dinge, die von keinem Menschen ersetzt werden können. Seine Disposition umfasst Seine Liebe für die Menschheit, Seinen Trost für die Menschheit, Seinen Hass auf die Menschheit und erst recht ein tiefes Verständnis für die Menschheit. Die Persönlichkeit des Menschen kann jedoch beinhalten, fröhlich, lebhaft oder gefühllos zu sein. Gottes Disposition ist die Disposition, die der Herrscher aller Dinge und lebenden Geschöpfe besitzt, die der Herr der Schöpfung besitzt. Seine Disposition verkörpert Ehrenhaftigkeit, Macht, Großmut, Erhabenheit und vor allem Überlegenheit. Seine Disposition ist das Sinnbild der Autorität, das Sinnbild für alles, was gerecht ist, das Sinnbild für alles, was schön und gut ist. Mehr noch: Seine Disposition ist ein Symbol dafür, dass Er dagegen gefeit ist, von Dunkelheit oder einer feindlichen Macht überwältigt oder heimgesucht zu werden, und dafür, dass Er unantastbar für jegliche Kränkung durch geschaffene Wesen ist (und eine solche Kränkung absolut nicht duldet). Seine Disposition ist ein Symbol der höchsten Macht. Niemand, weder ein einzelner Mensch noch mehrere Menschen, kann oder darf Sein Werk oder Seine Disposition stören. Die Persönlichkeit eines Menschen aber ist nicht mehr als ein bloßes Sinnbild für die geringfügige Überlegenheit des Menschen über das Tier. Der Mensch an sich und aus sich heraus hat keinerlei Autorität, keine Autonomie und keinerlei Fähigkeit, das Selbst zu transzendieren, sondern ist in seinem Wesen ein Geschöpf, das allen möglichen Arten von Menschen, Ereignissen und Dingen ausgeliefert ist und den Kopf einzieht. Die Freude Gottes beruht auf dem Vorhandensein und dem Aufgehen von Gerechtigkeit und Licht, wegen der Zerstörung der Dunkelheit und des Bösen. Er findet Freude daran, der Menschheit das Licht und ein gutes Leben zu bringen. Seine Freude ist eine rechtschaffene Freude, ein Sinnbild für die Existenz all dessen, was positiv ist, und erst recht ein Symbol der Glücksverheißung. Der Zorn Gottes rührt von dem Leid her, das das Vorhandensein von und die Störung durch Ungerechtigkeit über Seine Menschheit bringt, aufgrund der Existenz des Bösen und der Dunkelheit, aufgrund der Existenz von Dingen, die die Wahrheit vertreiben und insbesondere, weil es Dinge gibt, die dem entgegenstehen, was gut und schön ist. Sein Zorn ist ein Symbol dafür, dass nichts Negatives mehr existiert, und darüber hinaus ist er ein Symbol für Seine Heiligkeit. Sein Kummer wird durch die Menschheit verursacht, in die Er Hoffnung setzt, die aber in Finsternis gefallen ist, und eben weil das Werk, das Er am Menschen verrichtet, nicht Seinen Absichten gerecht wird und weil die Menschen, die Er liebt, nicht alle im Licht leben können. Sein Kummer gilt der unschuldigen Menschheit, dem ehrlichen, aber unwissenden Menschen sowie dem Menschen, der gut ist, aber dessen eigene Auffassungen ungenügend sind. Sein Kummer ist ein Symbol für Seine Güte und Seine Barmherzigkeit, ein Symbol für Schönheit und für Güte. Sein Glück rührt natürlich daher, dass Er Seine Feinde besiegt und den aufrichtigen Glauben des Menschen erlangt. Insbesondere erwächst es aus der Vertreibung und Zerstörung aller feindlichen Mächte und weil die Menschheit ein gutes und friedliches Leben erhält. Gottes Glücksgefühl ist nicht wie die Freude des Menschen. Vielmehr ist es das Gefühl, gute Früchte einzusammeln, ein Gefühl, das sogar größer ist als Freude. Sein Glück ist ein Symbol für die sich von diesem Zeitpunkt an vom Leid befreiende Menschheit sowie ein Symbol für die in eine Welt des Lichts eintretende Menschheit. Die Gefühle des Menschen dagegen entstehen alle um seiner eigenen Interessen willen, nicht wegen der Gerechtigkeit, des Lichts oder der Schönheit, und am allerwenigsten wegen der vom Himmel erwiesenen Gnade. Die Gefühlsregungen der Menschheit sind selbstsüchtig und gehören der Welt der Finsternis an. Sie entstehen nicht des Willens und noch weniger Gottes Planes wegen, und daher kann von Mensch und Gott niemals in einem Atemzug gesprochen werden. Gott ist auf ewig allwaltend und auf ewig ehrenhaft, während der Mensch auf ewig gemein und auf ewig wertlos ist. Der Grund dafür liegt darin, dass Gott sich immerzu der Menschheit verschreibt und sich für sie aufwendet, während der Mensch immer nur für sich selbst ersucht und sich immer nur für sich selbst bemüht. Gott nimmt unentwegt große Mühen für das Überleben der Menschheit auf sich, doch der Mensch steuert niemals irgendetwas für Gerechtigkeit oder das Licht bei, und selbst wenn der Mensch sich vorübergehend anstrengt, können diese Anstrengungen keinem einzigen Rückschlag standhalten, denn die Anstrengungen des Menschen dienen immer nur ihm selbst und nicht anderen. Der Mensch ist auf ewig selbstsüchtig, während Gott auf ewig selbstlos ist. Gott ist der Ursprung von allem, was gerecht, gut und schön ist, während der Mensch derjenige ist, der alles Hässliche und Böse annimmt und kundtut; Gott wird sein Wesen der Gerechtigkeit und Schönheit niemals ändern, doch der Mensch kann zu jeder Zeit und in jeder Situation die Gerechtigkeit verraten und sich von Gott entfernen.
– Das Wort, Bd. 1, Das Erscheinen und Wirken Gottes: Es ist sehr wichtig, Gottes Disposition zu verstehen
256. Ich bin gerecht, Ich bin vertrauenswürdig, Ich bin der Gott, der das innerste Herz des Menschen genau betrachtet! Ich werde sofort offenbaren, wer wahrhaftig ist und wer falsch ist. Es gibt keinen Grund zur Besorgnis, alle Dinge laufen Meiner Zeit entsprechend. Wer Mich aufrichtig will und wer nicht – Ich werde sie euch einzeln nennen. Achtet einfach nur auf das Aufessen und Austrinken und kommt dicht an Mich heran, wenn ihr in Meine Gegenwart kommt, und Ich werde Mein Werk Selbst verrichten. Seid nicht zu erpicht auf schnelle Ergebnisse; Mein Werk gehört nicht zu den Dingen, die alle auf einmal getan werden können. Darin befinden sich Meine Schritte und Meine Weisheit, und deshalb kann Meine Weisheit offenbart werden. Ich werde euch sehen lassen, was durch Meine Hände vollbracht wird – die Bestrafung des Bösen und die Belohnung des Guten. Ich bevorzuge gewiss niemanden. Du, der du Mich aufrichtig liebst, dich werde Ich aufrichtig lieben, und was jene betrifft, die Mich nicht aufrichtig lieben, mit ihnen wird für immer Mein Zorn sein, sodass sie sich in alle Ewigkeit daran erinnern mögen, dass Ich der wahre Gott bin – der Gott, der das innerste Herz des Menschen genau betrachtet. Handelt nicht auf eine Weise vor dem Gesicht anderer, aber auf eine andere Weise hinter ihrem Rücken; alles, was du tust, sehe Ich genau, und auch wenn du andere zum Narren halten magst, Mich kannst du nicht zum Narren halten. Ich sehe es alles ganz klar. Es ist dir unmöglich, irgendetwas zu verbergen; alles liegt in Meinen Händen. Halte dich ja nicht für so schlau, weil du alle deine belanglosen kleinen Berechnungen zu deinem Vorteil aufgehen lässt. Ich sage dir: Wie viele Pläne der Mensch auch schmiedet, seien es tausende oder zehntausende, am Ende kann er Meiner Hand nicht entkommen. Meine Hände kontrollieren alle Dinge und alle Objekte, von einer einzelnen Person ganz zu schweigen! Versuche nicht, Mir auszuweichen oder dich zu verstecken, versuche nicht, Mich zu beschwatzen oder etwas zu verbergen. Kann es sein, dass du immer noch nicht erkennst, dass Mein herrliches Antlitz, Mein Zorn und Mein Urteil öffentlich offenbart worden sind? Ich werde umgehend und gnadenlos all jene richten, die Mich nicht aufrichtig wollen. Mein Mitleid hat sein Ende gefunden; es ist nichts mehr übrig. Hört auf, Heuchler zu sein, und setzt eurer wilden und rücksichtslosen Art und Weise ein Ende.
– Das Wort, Bd. 1, Das Erscheinen und Wirken Gottes: Kundgebungen Christi am Anfang, Kapitel 44
257. Ich bin der Anfang und Ich bin das Ende. Ich bin der auferstandene und vollkommene eine wahre Gott. Ich spreche Meine Worte vor euch und ihr müsst fest an das glauben, was Ich sage. Himmel und Erde mögen vergehen, aber nicht ein einziger Buchstabe oder ein einziger Strich von dem, was Ich sage, wird jemals vergehen. Merkt euch dies! Merkt es euch! Wenn Ich es einmal ausgesprochen habe, ist nicht ein einziges Wort je zurückgenommen worden und jedes wird sich erfüllen.
– Das Wort, Bd. 1, Das Erscheinen und Wirken Gottes: Kundgebungen Christi am Anfang, Kapitel 53
258. Das Universum und alle Dinge sind in Meinen Händen. Wenn Ich es sage, wird es so sein. Wenn Ich es bestimme, so soll es sein. Satan ist unter Meinen Füßen; er ist im bodenlosen Abgrund! Wenn Meine Stimme hervordringt, werden Himmel und Erde vergehen und sich in Nichts auflösen! Alle Dinge werden erneuert werden; das ist eine unabänderliche Wahrheit, die absolut richtig ist. Ich habe die Welt sowie alle Bösen überwunden. Ich sitze hier und rede zu euch, und all jene, die Ohren haben, sollten zuhören, und all jene, die leben, sollten es annehmen.
– Das Wort, Bd. 1, Das Erscheinen und Wirken Gottes: Kundgebungen Christi am Anfang, Kapitel 15
259. Ich meine das, was Ich sage, und was Ich sage, soll geschehen, und niemand kann das ändern – es ist absolut. Seien es Worte, die Ich in der Vergangenheit gesagt habe, oder Worte, die Ich in der Zukunft sagen werde, sie werden alle Wirklichkeit werden, eins nach dem anderen, und Ich werde der ganzen Menschheit erlauben zuzusehen, wie sie sich verwirklichen. Das ist das Prinzip hinter Meinen Worten und Meinem Werk. … Bei allem, was im Universum geschieht, gibt es nichts, wobei Ich nicht das letzte Wort habe. Gibt es irgendetwas, das nicht in Meinen Händen liegt? Was immer Ich sage, wird getan, und wer unter den Menschen kann Meinen Entschluss ändern? Könnte es der Bund sein, den Ich auf der Erde geschlossen habe? Nichts kann Meinen Plan daran hindern, voranzuschreiten; zu allen Zeiten tue Ich Mein Werk, und zu jeder Zeit plane Ich Meine Führung. Wer unter den Menschen kann seine Hand einbringen, um sich einzumischen? Bin nicht Ich es, der persönlich alle Dinge orchestriert hat? Heute in diesen Bereich einzutreten, weicht noch immer nicht von Meinem Plan ab, oder davon, was Ich vorhergesehen habe: Es wurde alles vor langer Zeit von Mir vorherbestimmt. Wer unter euch kann diesen Schritt ergründen? Mein Volk wird ganz gewiss auf Meine Stimme hören, und jeder einzelne derer, die Mich aufrichtig lieben, wird ganz gewiss vor Meinen Thron zurückkehren.
– Das Wort, Bd. 1, Das Erscheinen und Wirken Gottes: Die Worte Gottes an das gesamte Universum, Kapitel 1
260. Ich liebe alle, die sich aufrichtig für Mich aufwenden und sich Mir hingeben. Ich hasse alle, die von Mir geboren sind, Mich aber nicht kennen und sich Mir sogar widersetzen. Ich werde niemandem den Rücken kehren, der aufrichtig für Mich ist; vielmehr werde Ich den Segen dieser Person verdoppeln. Ich werde diejenigen, die die Hand beißen, die sie füttert, doppelt bestrafen, und Ich werde sie nicht einfach davonkommen lassen. In Meinem Königreich gibt es weder Verworfenheit noch Betrug und auch keine Weltlichkeit; das heißt, es gibt keinen Totengeruch. Vielmehr ist alles Rechtschaffenheit und Gerechtigkeit; alles ist Reinheit und Offenheit, wobei nichts versteckt oder verborgen ist. Alles ist frisch, alles ist Freude und alles ist Erbauung. Wer noch nach den Toten riecht, kann keinesfalls in Meinem Königreich bleiben und wird stattdessen von Meinem Eisenstab regiert werden.
– Das Wort, Bd. 1, Das Erscheinen und Wirken Gottes: Kundgebungen Christi am Anfang, Kapitel 70
261. Ich bin ein alles verzehrendes Feuer und Ich dulde kein Vergehen. Weil die Menschen alle von Mir geschaffen wurden, müssen sie Mir gehorchen, was auch immer Ich sage und tue, und dürfen nicht rebellieren. Die Menschen haben nicht das Recht, sich in Mein Werk einzumischen, geschweige denn sind sie dazu berechtigt zu analysieren, was an Meinem Werk und Meinen Worten richtig oder falsch ist. Ich bin der Herr der Schöpfung, und die Geschöpfe sollten alles erreichen, was Ich verlange, mit einem Herzen der Ehrerbietung für Mich; sie sollten Mich nicht zu überzeugen suchen und insbesondere sollten sie sich nicht widersetzen. Mit Meiner Autorität herrsche Ich über Mein Volk, und alle, die Teil Meiner Schöpfung sind, sollten sich Meiner Autorität unterwerfen. Auch wenn ihr heute vor Mir dreist und anmaßend seid, auch wenn ihr den Worten nicht gehorcht, mit denen Ich euch lehre, und ihr keine Furcht kennt, begegne Ich eurer Aufsässigkeit nur mit Nachsicht; Ich werde Meine Beherrschung nicht verlieren und Mein Werk nicht beeinträchtigen, weil die winzigen, unbedeutenden Maden den Dreck im Misthaufen aufgewühlt haben. Dem Willen Meines Vaters wegen dulde Ich die fortwährende Existenz von allem, was Ich verabscheue, und allen Dingen, die Ich hasse, und werde dies so lange tun, bis Meine Kundgebungen vollendet sind, bis zu Meinem allerletzten Augenblick.
– Das Wort, Bd. 1, Das Erscheinen und Wirken Gottes: Wenn herabfallende Blätter zu ihren Wurzeln zurückkehren, wirst du all das Böse bereuen, das du getan hast
262. Da du den Entschluss bereits gefasst hast, Mir zu dienen, werde Ich dich nicht gehen lassen. Ich bin ein eifersüchtiger Gott, und Ich bin ein Gott, der dem Menschen gegenüber missgünstig ist. Da du deine Worte bereits auf den Altar gelegt hast, werde Ich es nicht dulden, dass du direkt vor Meinen Augen davonläufst, noch werde Ich es dulden, dass du zwei Herren dienst. Dachtest du, dass du eine andere Liebe haben könntest, nachdem du deine Worte auf Meinen Altar gelegt hast, und das vor Meinen Augen? Wie könnte Ich zulassen, dass die Menschen auf diese Art und Weise einen Narren aus Mir machen? Dachtest du, du könntest Mir mit deiner Zunge beiläufig Gelübde und Schwüre ablegen? Wie konntest du bei Meinem Thron – dem Meinigen Thron, der Ich am Allerhöchsten bin – Schwüre ablegen? Dachtest du, dass deine Schwüre bereits vergangen seien? Lasst Mich euch sagen: Selbst wenn euer Fleisch vergehen mag, eure Schwüre können dies nicht. Am Ende werde Ich euch euren Schwüren entsprechend verurteilen. Dennoch denkt ihr, dass ihr mit Mir zurechtkommen könnt, indem ihr eure Worte vor Mich legt, und dass eure Herzen unreinen Geistern und bösen Geistern dienen können. Wie könnte Mein Zorn jene Menschen dulden, die wie Hunde oder Schweine sind und Mich betrügen? Ich muss Meine Verwaltungsverordnungen umsetzen und all diese spießigen „Frommen“, die an Mich glauben, den Händen unreiner Geister entreißen, damit sie Mich auf disziplinierte Art und Weise „bedienen“ können, Meine Ochsen, Meine Pferde sein können und der Orchestrierung Meiner Schlachtung unterliegen. Ich werde dich deinen früheren Entschluss fortsetzen und dich Mir abermals dienen lassen. Ich werde keine Schöpfung dulden, die Mich betrügt. Dachtest du, du könntest einfach willkürlich Forderungen stellen und schamlos vor Mir lügen? Dachtest du, dass Ich deine Worte oder Taten nicht gehört oder gesehen hätte? Wie hätten deine Worte und Taten nicht in Meinem Blick sein können? Wie könnte Ich jemals zulassen, dass Menschen Mich auf diese Art und Weise betrügen?
– Das Wort, Bd. 1, Das Erscheinen und Wirken Gottes: Ihr habt alle einen solch schlechten Charakter!
263. Ich bin der einzige Gott Selbst, noch mehr bin Ich die einzige Person Gottes und Ich, die Gesamtheit des Fleisches, bin umso mehr die vollständige Manifestation Gottes. Wer immer es wagt, Mich nicht zu verehren, wer immer es wagt, in seinen Augen Widerstand zu zeigen, wer immer es wagt, Worte des Trotzes gegen Mich auszusprechen, wird gewiss an Meinen Flüchen und Meinem Zorn sterben (wegen Meines Zornes wird es Verfluchung geben). Und wer immer es wagt, Mir nicht ergeben oder Mir gegenüber nicht wie ein Kind zu sein, wer immer es wagt, Mich zu betrügen, der wird gewiss an Meinem Hass sterben. Meine Gerechtigkeit, Majestät und Mein Gericht werden für immer und ewig bestehen bleiben. Zuerst war Ich liebevoll und barmherzig, aber das ist nicht die Disposition Meiner vollkommenen Göttlichkeit; Gerechtigkeit, Majestät und Gericht begründen lediglich Meine Disposition, die des vollkommenen Gottes Selbst. Im Zeitalter der Gnade war Ich liebevoll und barmherzig. Aufgrund des Werkes, das Ich beenden musste, hatte Ich liebende Güte und Barmherzigkeit inne, aber danach bestand kein Bedarf mehr an solchen Dingen (seitdem hat es keine mehr gegeben). Es ist alles Gerechtigkeit, Majestät und Gericht, und dies ist die vollständige Disposition Meiner normalen Menschlichkeit, gepaart mit Meiner vollständigen Göttlichkeit.
– Das Wort, Bd. 1, Das Erscheinen und Wirken Gottes: Kundgebungen Christi am Anfang, Kapitel 79
264. Ich herrsche über alle Dinge, Ich bin der weise Gott, der vollkommene Autorität ausübt, und Ich bin niemandem gegenüber nachsichtig; Ich bin völlig rücksichtslos, völlig frei von persönlichen Gefühlen. Ich behandle alle (egal, wie gut sie sprechen, Ich werde sie nicht davonkommen lassen) mit Meiner Gerechtigkeit, Rechtschaffenheit und Majestät, wobei Ich alle befähige, das Wunder Meiner Taten besser zu erkennen, sowie, was Meine Taten bedeuten. Einen nach dem anderen bestrafte Ich böse Geister wegen allerlei Handlungen, die sie begehen, und warf jeden von ihnen in den bodenlosen Abgrund. Dieses Werk beendete Ich, bevor die Zeit begann, Ich ließ ihnen keine Position und keinen Platz, um ihre Arbeit zu tun. Von Meinen Auserwählten – jene, die von Mir vorherbestimmt und auserwählt wurden – kann niemand je von bösen Geistern besessen werden und sie werden stattdessen immer heilig sein. Was diejenigen betrifft, die Ich nicht vorherbestimmt und auserwählt habe, so werde Ich sie Satan übergeben und ihnen nicht länger erlauben zu bleiben. Meine Verwaltungsverordnungen beinhalten in allen Aspekten Meine Gerechtigkeit und Meine Majestät. Ich werde nicht einmal einen einzigen von jenen loslassen, an denen Satan wirkt, sondern sie mitsamt ihren Leibern in den Hades werfen, denn Ich hasse Satan. Ich werde ihn keineswegs leicht verschonen, sondern ihn ganz und gar zerstören, indem Ich ihm nicht die geringste Gelegenheit gewähre, sein Werk zu verrichten.
– Das Wort, Bd. 1, Das Erscheinen und Wirken Gottes: Kundgebungen Christi am Anfang, Kapitel 70
265. Ich werde jeden von Mir geborenen züchtigen, der Mich noch nicht kennt, um Meinen ganzen Zorn, Meine große Macht und Meine ganze Weisheit zu offenbaren. In Mir ist alles gerecht und es gibt absolut keine Ungerechtigkeit, keinen Betrug und keine Verworfenheit, jeder der betrügerisch und arglistig ist, muss ein Sohn der Hölle sein – geboren im Hades. In Mir ist alles offen; wenn Ich sage, dass etwas vollbracht werden soll, dann wird es tatsächlich vollbracht werden; wenn Ich sage, dass etwas festgelegt werden soll, dann wird es festgelegt werden, was auch immer es ist, und niemand kann diese Dinge ändern oder nachahmen, denn Ich bin der eine und alleinige Gott Selbst.
– Das Wort, Bd. 1, Das Erscheinen und Wirken Gottes: Kundgebungen Christi am Anfang, Kapitel 96
266. Ich werde die Frevler bestrafen und die Guten belohnen, Ich werde Meine Gerechtigkeit in Kraft setzen und Ich werde Mein Gericht abhalten. Ich werde Meine Worte gebrauchen, um alles durchzuführen und dafür zu sorgen, dass jeder und alles Meine züchtigende Hand erfährt. Ich werde alle Menschen Meine ganze Herrlichkeit, Meine ganze Weisheit, Meine ganze Fülle sehen lassen. Kein Mensch wird es wagen, aufzustehen und zu richten, da alles mit Mir vollendet wurde; lasset hierin jeden Meine ganze Erhabenheit erkennen und Meinen vollen Sieg verkosten, denn mit Mir ist alles verwirklicht. Daran kann man Meine große Macht und Meine Autorität erkennen. Niemand wird es wagen, Mich zu kränken, niemand wird es wagen, Mich zu hindern. Durch Mich wird alles an die Öffentlichkeit gebracht. Wer würde es wagen, irgendetwas zu verbergen? Ich werde dieser Person sicherlich keine Gnade zeigen! Solche Elenden müssen Meine strenge Bestrafung erhalten und solcher Abschaum muss Mir aus dem Blickfeld geschafft werden. Ich werde sie mit einem eisernen Stab regieren und Ich werde Meine Autorität benutzen, um sie zu richten, ohne die geringste Gnade und ohne ihre Gefühle im Geringsten zu schonen, denn Ich bin Gott Selbst, der ohne Gemütsregungen und majestätisch ist und nicht gekränkt werden kann. Alle sollten dies verstehen und erkennen, damit Ich sie nicht „ohne Grund oder Ursache“ niederschlage und vernichte, denn Mein Stab wird alle niederschlagen, die Mich kränken. Es ist Mir gleichgültig, ob sie Meine Verwaltungsverordnungen kennen oder nicht; das wird für Mich nicht von Bedeutung sein, da Meine Person von niemandem ein Vergehen duldet. Das ist der Grund, warum man von Mir sagt, Ich sei ein Löwe; Ich werde jeden niederschlagen, wen auch immer Ich berühre. Das ist der Grund, warum man sagt, jetzt zu behaupten, Ich sei der Gott der Barmherzigkeit und liebenden Güte, sei Blasphemie. Ich bin dem Wesen nach kein Lamm, sondern ein Löwe. Niemand wagt es, Mich zu kränken, und wer auch immer Mich kränkt, den werde Ich unmittelbar und gnadenlos mit dem Tod bestrafen!
– Das Wort, Bd. 1, Das Erscheinen und Wirken Gottes: Kundgebungen Christi am Anfang, Kapitel 120
267. Meine Stimme ist Gericht und Zorn; sie lässt für niemanden nach und zeigt niemandem Barmherzigkeit, denn Ich bin der gerechte Gott Selbst, und Ich habe Zorn in Mir, Ich habe ein Brennen, Reinigung und Vernichtung in Mir. In Mir gibt es nichts Verborgenes und keine fleischlichen Gefühle; im Gegenteil, es gibt Offenheit, Rechtschaffenheit, Gerechtigkeit und Unparteilichkeit. Weil Meine erstgeborenen Söhne bereits mit Mir auf dem Thron sind und über die unzähligen Länder und Völker herrschen, wird nun damit begonnen, jene Dinge und Menschen, die unrecht und ungerecht sind, zu richten. Ich werde sie gründlich einen nach dem anderen prüfen, nichts übersehen und sie völlig enthüllen. Denn Mein Gericht ist vollständig offenbart und ist völlig offengelegt worden, und Ich habe rein gar nichts zurückgehalten; Ich werde alle hinauswerfen, die nicht Meinen Absichten entsprechen, und sie bis in alle Ewigkeit im bodenlosen Abgrund zugrunde gehen lassen. Dort werde Ich sie auf ewig brennen lassen. Nur das ist Meine Gerechtigkeit, und nur das ist Meine Aufrichtigkeit. Niemand kann das ändern, und alle müssen unter Meinem Kommando stehen.
– Das Wort, Bd. 1, Das Erscheinen und Wirken Gottes: Kundgebungen Christi am Anfang, Kapitel 103
268. Jeder Satz, den Ich kundtue, trägt Autorität und Urteil, und niemand kann Meine Worte ändern. Sobald Meine Worte hervordringen, werden die Dinge in Übereinstimmung mit Meinen Worten vollbracht; das ist Meine Disposition. Meine Worte sind Autorität und wer sie abändert, verletzt Meine Züchtigung, und Ich muss ihn niederschlagen. In schweren Fällen stürzen diese Menschen ihr eigenes Leben ins Verderben und fahren in den Hades oder in den bodenlosen Abgrund. Nur auf diese Weise befasse Ich Mich mit der Menschheit, und der Mensch hat keine Möglichkeit, das zu ändern – das ist Meine Verwaltungsverordnung. Merkt euch dies! Niemand darf Meine Verordnung verletzen; die Dinge müssen nach Meinem Willen geschehen! In der Vergangenheit schonte Ich euch zu sehr und ihr kamt nur mit Meinen Worten in Berührung. Die Worte, die Ich über das Niederschlagen von Menschen sprach, sind noch nicht eingetreten. Aber von heute an werden sich alle Katastrophen (jene, die sich auf Meine Verwaltungsverordnungen beziehen) eine nach der anderen ereignen, um all jene zu bestrafen, die Meinem Willen nicht entsprechen. Es müssen Tatsachen aufkommen – andernfalls könnten die Menschen Meinen Zorn nicht sehen, sondern würden sich immer wieder selbst verderben. Dies ist ein Schritt Meines Führungsplans und es ist die Art und Weise, wie Ich die nächsten Stufen Meines Werkes vollbringe. Ich sage euch das im Voraus, damit ihr es vermeiden könnt, Vergehen zu begehen und für immer Verdammnis zu erleiden. Das heißt, von heute an werde Ich alle Menschen, außer Meine erstgeborenen Söhne, ihren gebührlichen Platz in Übereinstimmung mit Meinem Willen einnehmen lassen und Ich werde sie einen nach dem anderen züchtigen. Ich werde nicht einmal einen von ihnen davonkommen lassen. Ihr wagt es einfach, wieder verkommen zu sein! Ihr wagt es einfach, wieder rebellisch zu sein! Ich habe zuvor gesagt, dass Ich zu allen gerecht bin, dass Ich kein bisschen Gefühl aufweise, und das macht deutlich, dass Meine Disposition nicht verletzt werden darf. Dies ist Meine Person. Niemand kann das ändern. Alle Menschen hören Meine Worte und alle Menschen sehen Mein glorreiches Antlitz. Alle Menschen müssen Mir vollständig und absolut gehorchen – dies ist Meine Verwaltungsverordnung. Alle Menschen überall im Universum und an den Enden der Erde sollten Mich preisen, Mich verherrlichen, denn Ich bin der einzige Gott Selbst, denn Ich bin die Person Gottes. Niemand kann Meine Worte und Kundgebungen, Meine Rede und Meine Haltung ändern, denn dies sind Dinge, die nur Mir allein bestimmt sind und die Ich seit Ewigkeit besitze und die für immer bestehen werden.
– Das Wort, Bd. 1, Das Erscheinen und Wirken Gottes: Kundgebungen Christi am Anfang, Kapitel 100
269. Alles wird durch Meine Worte bewerkstelligt werden; kein Mensch kann daran teilnehmen und niemand kann die Arbeit, die Ich vollbringe, ausführen. Ich werde die Luft aller Länder ausradieren und jede Spur der Dämonen auf Erden auslöschen. Ich habe bereits begonnen und werde den ersten Schritt Meiner Arbeit der Züchtigung im Wohnort des großen roten Drachen tun. Somit sieht man, dass Meine Züchtigung das ganze Universum befallen hat, und dass der große rote Drache und alle anderen unreinen Geister nicht die Macht haben werden, Meiner Züchtigung zu entfliehen, weil Ich alle Länder genau prüfe. Wenn Meine Arbeit auf Erden abgeschlossen ist, das heißt, wenn das Zeitalter des Gerichts zu einem Ende gekommen ist, werde Ich den großen roten Drachen formal bestrafen. Mein Volk wird gewiss Meine gerechte Züchtigung des großen roten Drachen sehen, wird gewiss wegen Meiner Gerechtigkeit Lobpreis ausschütten und Meinen heiligen Namen wegen Meiner Gerechtigkeit für immer loben. Daher werdet ihr offiziell eure Pflicht ausführen und Mich offiziell im ganzen Land für immer und ewig loben!
– Das Wort, Bd. 1, Das Erscheinen und Wirken Gottes: Die Worte Gottes an das gesamte Universum, Kapitel 28
270. Jetzt ist die Zeit, in der Ich das Ergebnis jeder Person bestimme, nicht das Stadium, in dem Ich begann, am Menschen zu wirken. Ich schreibe in Meinem Berichtsheft nacheinander die Worte und Handlungen jeder Person nieder, den Verlauf ihrer Nachfolge, ihre angeborene Klassifizierung und ihre letztendlichen Äußerungsformen. Auf diese Weise wird niemand, egal welcher Art er ist, Meiner Hand entkommen, und alle werden gemäß Meiner Zuweisung ihrer Art entsprechend eingeordnet werden. Ich bestimme den Bestimmungsort eines jeden Menschen nicht auf der Grundlage seiner Jahre, seines Dienstalters oder der Menge seines Leidens, noch weniger danach, wie mitleiderregend er ist, sondern danach, ob er die Wahrheit besitzt. Es gibt keine andere Möglichkeit. Ihr müsst verstehen, dass alle, die nicht Gottes Willen befolgen, ausnahmslos bestraft werden. Dies ist etwas, das keine Person ändern kann. Daher werden all diejenigen, die bestraft werden, wegen der Gerechtigkeit Gottes bestraft und als Vergeltung für ihre vielen bösen Taten.
– Das Wort, Bd. 1, Das Erscheinen und Wirken Gottes: Bereite genügend gute Taten für deinen Bestimmungsort vor
271. Wenn du seit vielen Jahren glaubst und seit Langem mit Mir Umgang hast, aber immer noch auf Distanz zu Mir bleibst, dann sage Ich, dass es daran liegen muss, dass du oft die Disposition Gottes beleidigst, und dein Ende wird schwer einzuschätzen sein. Wenn die vielen Jahre des Umgangs mit Mir nicht nur darin gescheitert sind, dich in eine Person zu verwandeln, die über Menschlichkeit und die Wahrheit verfügt, sondern außerdem deine bösen Wege tief in deiner Natur verankert haben und du nicht nur doppelt so viel Arroganz aufweist wie zuvor, sondern deine Missverständnisse von Mir sich auch so vervielfacht haben, dass du Mich als deinen geringen Handlanger betrachtest, dann sage Ich, dass deine Bedrängnis nicht mehr oberflächlich ist, sondern bis in deine Knochen vorgedrungen ist. Alles, was dir bleibt, ist darauf zu warten, dass die Vorbereitungen zu deiner Beerdigung getroffen werden! Du brauchst Mich dann nicht anzuflehen, dein Gott zu sein, denn du hast eine Sünde begangen, die den Tod verdient, eine unverzeihliche Sünde. Selbst wenn Ich Mich dir erbarmen könnte, wird der Gott im Himmel darauf bestehen, dein Leben zu nehmen, denn dein Vergehen gegen die Disposition Gottes ist kein gewöhnliches Problem, sondern eines von sehr schwerwiegender Natur. Wenn die Zeit kommt, gib Mir nicht die Schuld, es dir nicht im Voraus gesagt zu haben. Es kommt alles darauf zurück: Wenn du den Umgang mit dem Christus – dem Gott auf Erden – so pflegst, als wäre Er eine gewöhnliche Person, das heißt, wenn du glaubst, dass dieser Gott nichts als eine Person sei, dann wirst du zugrunde gehen. Das ist Meine einzige Verwarnung an euch alle.
– Das Wort, Bd. 1, Das Erscheinen und Wirken Gottes: Wie man den Gott auf Erden erkennt
272. Meine Barmherzigkeit wird jenen zum Ausdruck gebracht, die Mich lieben und sich selbst verleugnen. Währenddessen ist die Bestrafung, die auf die Frevler niederkommt, genau der Beweis Meiner gerechten Disposition, und außerdem Zeugnis Meines Zornes. Wenn Unheil eintritt, werden alle, die sich Mir widersetzen, weinen, weil sie Hungersnot und Seuche zum Opfer fallen. Diejenigen, die alle Arten von Bösen begangen haben, Mir aber viele Jahre lang gefolgt sind, werden dem nicht entkommen, für ihre Sünden zu bezahlen. Auch sie werden in eine solche Katastrophe geraten, wie sie im Laufe von Millionen von Jahren nur selten gesehen wurde, und sie werden in einem ständigen Zustand von Panik und Angst leben. Und jene Meiner Anhänger, die Mir Treue gezeigt haben, werden jubeln und Meiner Macht applaudieren. Sie werden eine unbeschreibliche Zufriedenheit erleben und inmitten einer Freude leben, wie Ich sie der Menschheit noch nie zuvor zuteilwerden ließ. Denn Ich schätze die guten Taten der Menschen und verabscheue ihre schlechten Taten. Seit Ich zuerst begonnen habe, die Menschheit zu führen, habe Ich sehnlich gehofft eine Gruppe Menschen zu gewinnen, die eins mit Mir sind. Und Ich habe diejenigen nie vergessen, die nicht mit Mir einmütig sind. Ich verabscheue sie immer in Meinem Herzen und warte nur auf die Gelegenheit, Meine Vergeltung über sie zu bringen, was Ich mit Genuss mitansehen werde. Jetzt ist Mein Tag ist endlich gekommen, und Ich muss nicht länger warten!
– Das Wort, Bd. 1, Das Erscheinen und Wirken Gottes: Bereite genügend gute Taten für deinen Bestimmungsort vor
273. Ich werde die Ungerechtigkeiten der menschlichen Welt richtigstellen. Ich werde Mein Werk mit Meinen eigenen Händen überall in der Welt verrichten und es Satan verbieten, Meinem Volk erneut Schaden zuzufügen, den Feinden verbieten, erneut zu tun, was immer ihnen beliebt. Ich werde König auf Erden werden und Meinen Thron dorthin verlagern, alle Meine Feinde dazu bringen, zu Boden zu fallen und ihre Verbrechen vor Mir zu bekennen. In Meine Traurigkeit mischt sich Mein Zorn, Ich werde das ganze Universum platt trampeln, niemanden verschonen und in den Herzen Meiner Feinde Schrecken auslösen. Ich werde die ganze Erde in Trümmer verwandeln und Meine Feinde in die Trümmer fallen lassen, sodass sie fortan die Menschheit nie wieder verderben können. Mein Plan steht bereits fest, und niemand, ganz gleich wer er ist, darf ihn verändern. Während Ich in majestätischer Pracht über dem Universum umherwandere, wird die ganze Menschheit neu gemacht werden und alles wird erneuert werden. Der Mensch wird nicht länger weinen und er wird nicht länger zu Mir um Hilfe rufen. Dann wird Mein Herz frohlocken und die Menschen werden feiernd zu Mir zurückkehren. Das ganze Universum, von oben bis unten, wird in Jubel ausbrechen …
– Das Wort, Bd. 1, Das Erscheinen und Wirken Gottes: Die Worte Gottes an das gesamte Universum, Kapitel 27
274. Zion! Frohlocke! Zion! Singe laut! Ich bin im Triumph zurückgekehrt, Ich bin siegreich zurückgekehrt! Alle Völker! Eilt und stellt euch in einer Reihe auf! Alle Dinge der Schöpfung! Kommt jetzt zum Stillstand, denn Meine Person steht dem ganzen Universum gegenüber und erscheint im Osten der Welt! Wer wagt es, nicht in Anbetung niederzuknien? Wer wagt es, Mich nicht den wahren Gott zu nennen? Wer wagt es, nicht mit einem ehrfürchtigen Herzen aufzuschauen? Wer wagt es, nicht zu lobpreisen? Wer wagt es, nicht zu frohlocken? Mein Volk wird sicherlich Meine Stimme hören, Meine Söhne werden sicherlich in Meinem Königreich überdauern! Berge, Flüsse und alle Dinge werden endlos jubeln und ohne Unterlass Freudensprünge machen. Zu diesem Zeitpunkt wird keiner es wagen, zurückzufallen, keiner wird es wagen, sich im Widerstand zu erheben. Das ist Meine wunderbare Tat, und es ist umso mehr Meine große Kraft! Ich werde dafür sorgen, dass alles ein Herz hat, das Mich fürchtet, und noch mehr werde Ich Mich von allem preisen lassen! Dies ist das Endziel Meines Führungsplans von sechstausend Jahren und ist das, was Ich verfügt habe. Kein einziger Mensch, kein einziges Objekt und keine einzige Sache wagt es, sich zu erheben, um sich Mir zu widersetzen, oder wagt es, sich zu erheben, um sich Mir entgegenzustellen. Mein ganzes Volk wird geschlossen zu Meinem Berg strömen (in anderen Worten, zu der Welt, die Ich später erschaffen werde) und vor Mir wird es sich sicherlich ergeben, weil Ich Majestät und Urteil aufweise, und Ich trage Autorität. (Dies bezieht sich darauf, wenn Ich im Leibe bin. Ich habe auch Autorität im Fleisch, aber weil die Grenzen von Zeit und Raum im Fleisch nicht überschritten werden können, kann daher nicht gesagt werden, dass Ich vollkommene Herrlichkeit erlangt habe. Obwohl Ich die erstgeborenen Söhne im Fleisch erhalte, kann man nicht sagen, dass Ich Herrlichkeit erlangt habe. Erst wenn Ich nach Zion zurückkehre und Meine Erscheinung ändere, kann man sagen, dass Ich Autorität trage, das heißt, dass Ich Herrlichkeit erlangt habe.) Nichts wird schwierig sein für Mich. Alles wird durch die Worte aus Meinem Mund zerstört werden und durch die Worte aus Meinem Mund, wird alles standhaft bleiben und erreicht werden. So ist Meine große Kraft und so ist Meine Autorität. Weil Ich voller Kraft und von Autorität erfüllt bin, gibt es keine Person, die es wagen kann, Mich zu behindern. Ich habe längst über alles triumphiert und den Sieg über alle Söhne der Rebellion davongetragen.
– Das Wort, Bd. 1, Das Erscheinen und Wirken Gottes: Kundgebungen Christi am Anfang, Kapitel 120
275. Gott schuf die Menschen; egal ob sie verdorben worden sind oder ob sie Ihm folgen, Gott behandelt die Menschen wie die von Ihm am meisten geschätzten nahestehenden Personen – oder wie die Menschen sagen würden, wie Menschen, die Ihm lieb und teuer sind – und nicht wie Seine Spielsachen. Obwohl Gott sagt, dass Er der Schöpfer ist und der Mensch Seine Schöpfung, was vielleicht so klingt, dass es da einen kleinen Unterschied in der Rangordnung gibt, ist die Realität so, dass alles, was Gott für die Menschheit tut, weit über eine Beziehung dieser Art hinausgeht. Gott liebt die Menschheit, sorgt für die Menschheit und zeigt Interesse an der Menschheit, und Er versorgt die Menschheit auch fortwährend und unablässig. Niemals hat Er in Seinem Herzen das Gefühl, das sei zusätzliche Arbeit oder etwas, das viel Anerkennung verdient, noch hat Er das Gefühl, es trage immens zur Menschheit bei, dass Er sie rettet, sie versorgt und ihr alles gewährt. Er sorgt einfach ruhig und still für die Menschheit, auf Seine eigene Art, durch Seine eigene Wesenheit und das, was Er hat und ist. Egal wie viel Versorgung und Hilfe die Menschheit von Gott erhält, Er denkt deswegen nie an Anerkennung oder versucht, den Verdienst dafür in Anspruch zu nehmen. Das wird durch die Wesenheit Gottes bestimmt, und gerade das ist auch ein wahrer Ausdruck von Gottes Disposition.
– Das Wort, Bd. 2, Über Gotteskenntnis: Gottes Werk, Gottes Disposition und Gott Selbst I
276. Es sind viele schlaflose Nächte, die Gott der Arbeit für die Menschheit wegen durchlitten hat. Er ist von hoch oben zu den niedrigsten Tiefen in die lebendige Hölle herabgekommen, wo der Mensch wohnt, um mit dem Menschen zwischen den Enden der Erde zu leben. Er hat sich niemals über die Schäbigkeit unter den Menschen beschwert, und Er hat dem Menschen niemals seine Aufsässigkeit vorgeworfen, sondern erträgt stattdessen die größte Demütigung, während Er Sein Werk persönlich durchführt. Wie könnte Gott in die Hölle gehören? Wie könnte Er Sein Leben in der Hölle verbringen? Doch um der gesamten Menschheit willen, damit die ganze Menschheit früher Ruhe finden kann, hat Er Demütigung und Ungerechtigkeit ertragen, um zur Erde zu kommen, und hat persönlich „die Hölle“ und „den Hades“ betreten, die Höhle des Tigers, um den Menschen zu retten. Was berechtigt den Menschen, sich Gott zu widersetzen? Welchen Grund hat er, um sich über Gott zu beschweren? Wie kann er die Frechheit besitzen, Gott gegenüberzutreten? Der Gott des Himmels ist in dieses äußerst schmutzige Land der Zügellosigkeit gekommen und hat Seinem Unmut niemals Luft gemacht oder sich über den Menschen beklagt, sondern akzeptiert stattdessen im Stillen die Verwüstung[1] und Unterdrückung durch den Menschen. Niemals hat Er auf die unangemessenen Anforderungen der Menschen hin zurückgeschlagen, niemals hat Er überzogene Forderungen an den Menschen gestellt und niemals hat Er unvernünftige Forderungen an den Menschen gestellt; Er vollbringt nur all das Werk, das der Mensch braucht, erträgt all die Mühsal und beschwert sich nicht: lehren, erleuchten, tadeln, Läuterung durch Worte, erinnern, ermahnen, trösten, richten und aufdecken. Welcher Seiner Schritte hat nicht dem Leben des Menschen gedient? Zwar hat Er die Perspektiven und das Schicksal des Menschen entfernt, doch welcher der von Gott ausgeführten Schritte galt nicht dem Schicksal des Menschen? Welcher davon galt nicht dem Überleben des Menschen? Welcher davon diente nicht dazu, den Menschen aus diesem Leid und aus der Unterdrückung der dunklen Mächte, die so schwarz wie die Nacht sind, zu befreien? Welcher davon ist nicht zum Wohle des Menschen? Wer kann das Herz Gottes, das wie das Herz einer liebenden Mutter ist, verstehen? Wer kann Gottes sehnsüchtiges Herz begreifen?
– Das Wort, Bd. 1, Das Erscheinen und Wirken Gottes: Werk und Eintritt (9)
Fußnote:
1. „Verwüstung“ wird verwendet, um den Ungehorsam der Menschheit bloßzulegen.
277. Als Gott auf die Erde kam, war Er nicht von der Welt, und Er wurde nicht Fleisch, um sich an der Welt zu erfreuen. Er wurde dort geboren, wo Sein Werk Seine Disposition offenbaren würde und am bedeutungsvollsten wäre, ob das nun ein heiliges oder ein schmutziges Land war. Ganz gleich, wo Er wirkt, Er ist heilig. Alle Dinge in der Welt wurden von Ihm geschaffen, auch wenn sie alle von Satan verdorben worden sind. Alle Dinge gehören jedoch immer noch Ihm; sie sind alle in Seinen Händen. Er kommt in ein schmutziges Land und wirkt, um Seine Heiligkeit zu offenbaren; Er tut dies um Seines Werkes willen, was bedeutet, dass Er nur große Erniedrigung erträgt, um ein solches Werk zu vollbringen, damit Er die Menschen in diesem schmutzigen Land retten kann. Das geschieht um des Zeugnisses willen, um der ganzen Menschheit willen. Diese Art von Werk zeigt den Menschen Gottes Gerechtigkeit und ist eine bessere Demonstration davon, dass Gott über allem steht. Seine Größe und Aufrichtigkeit werden eben durch die Rettung einer Gruppe von niedrigen Menschen gezeigt, die von anderen verachtet werden. In einem schmutzigen Land geboren zu sein, beweist keineswegs, dass Er gering ist; es ermöglicht einfach all den geschaffenen Wesen, Seine Größe und Seine wahre Liebe zur Menschheit zu sehen. Je mehr Er dies tut, desto mehr offenbart es Seine reine Liebe, Seine makellose Liebe zum Menschen. Gott ist heilig und gerecht, obwohl Er in einem schmutzigen Land geboren wurde und obwohl Er bei jenen Menschen lebt, die voller Schmutzigkeit sind, genau wie Jesus im Zeitalter der Gnade bei Sündern lebte. Ist nicht all Sein Wirken um des Überlebens der ganzen Menschheit willen? Ist es nicht alles, damit die Menschheit eine großartige Errettung erlangen kann? Vor zweitausend Jahren lebte Er einige Jahre bei Sündern. Dies war um der Erlösung willen. Heute lebt Er bei einer Gruppe schmutziger, geringer Menschen. Das ist um der Errettung willen. Ist nicht Sein ganzes Werk um euch Menschen willen? Wäre es nicht, um die Menschheit zu retten, weshalb hätte Er so viele Jahre bei Sündern gelebt und gelitten, nachdem Er in einer Krippe geboren wurde? Und wäre es nicht, um die Menschheit zu retten, warum würde Er ein zweites Mal in das Fleisch zurückkehren, geboren in diesem Land, wo Dämonen sich versammeln, und bei diesen Menschen leben, die zutiefst von Satan verdorben worden sind? Ist Gott nicht treu? Welcher Teil Seines Werkes ist nicht für die Menschheit gewesen? Welcher Teil ist nicht für euer Schicksal gewesen? Gott ist heilig – das ist unveränderbar! Er ist nicht von Schmutz verunreinigt, obwohl Er in ein schmutziges Land gekommen ist; all das kann nur bedeuten, dass Gottes Liebe zur Menschheit äußerst selbstlos ist und dass das Leid und die Erniedrigung, die Er erträgt, äußerst groß sind! Wisst ihr nicht, wie groß die Erniedrigung ist, die Er für euch alle und für eure Bestimmung erduldet? Wisst ihr das nicht? Anstatt bedeutende Menschen oder die Kinder reicher und mächtiger Familien zu retten, hat Er es sich zum Prinzip gemacht, jene zu retten, die niedrig sind und auf die man herabschaut. Ist all das nicht Seine Heiligkeit? Ist all das nicht Seine Gerechtigkeit? Um des Überlebens der ganzen Menschheit willen zog Er es vor, in einem schmutzigen Land geboren zu werden und jede Erniedrigung zu erdulden. Gott ist äußerst wirklich – Er verrichtet kein falsches Werk. Wird nicht jede Phase Seines Werkes auf solch eine praktische Art und Weise verrichtet? Auch wenn die Menschen Ihn alle verleumden und sagen, Er sitze mit Sündern zu Tisch, auch wenn die Menschen Ihn alle verspotten und sagen, Er lebe bei den Kindern des Schmutzes, bei den niedrigsten unter den Menschen, gibt Er Sich Selbst trotzdem selbstlos hin, und trotzdem wird Er unter den Menschen auf diese Weise abgelehnt. Ist nicht das Leiden, das Er erduldet, größer als das eure? Ist das Werk, das Er vollbringt, nicht mehr als der Preis, den ihr gezahlt habt?
– Das Wort, Bd. 1, Das Erscheinen und Wirken Gottes: Die Bedeutung der Rettung der Nachkommen Moabs
278. Gott hat sich in solch einem Maß erniedrigt, dass Er Sein Werk in diesen schmutzigen und verderbten Menschen tut, und diese Gruppe von Menschen vervollkommnet. Gott ist nicht nur Fleisch geworden, um unter Menschen zu leben und zu essen, um Menschen zu hüten und um bereitzustellen, was die Menschen benötigen. Wichtiger ist, dass Er Sein gewaltiges Werk der Errettung und Sein gewaltiges Werk der Eroberung an diesen unerträglich verderbten Menschen verrichtet. Er kam in das Herzstück des großen roten Drachen, um diese verderbtesten aller Menschen zu retten, damit alle Menschen verändert und erneuert werden können. Das enorme Leid, das Gott erduldet, ist nicht nur das Leid, das der menschgewordene Gott erduldet, sondern es ist vor allem, dass der Geist Gottes extreme Demütigung erduldet – Er erniedrigt und versteckt sich so sehr, dass Er ein gewöhnlicher Mensch wird. Gott wurde Mensch und nahm die Form des Fleisches an, damit die Menschen sehen, dass Er ein Leben normaler Menschlichkeit und die Bedürfnisse normaler Menschlichkeit hat. Das ist ausreichend, um zu beweisen, dass Gott Sich in hohem Maße gedemütigt hat. Der Geist Gottes ist im Fleisch verwirklicht. Sein Geist ist so hoch und groß, dennoch nimmt Er die Gestalt eines gewöhnlichen Menschen an, eines unbedeutenden Menschen, um das Werk Seines Geistes zu vollbringen. Hinsichtlich des Kalibers, der Einsicht, der Vernunft, der Menschlichkeit und des Lebens eines jeden von euch, seid ihr wirklich unwürdig, Gottes Werk dieser Art anzunehmen, und ihr seid es wirklich nicht wert, dass Gott um euretwillen solches Leid auf sich nimmt. Gott ist so erhaben. Er ist in einem solchen Ausmaß allwaltend, und die Menschen sind in einem solchen Ausmaß niedrig, und doch wirkt Er an ihnen. Er wurde nicht nur Mensch, um Menschen zu versorgen, um zu Menschen zu sprechen, sondern Er lebt auch mit den Menschen zusammen. Gott ist so bescheiden, so liebenswürdig.
– Das Wort, Bd. 1, Das Erscheinen und Wirken Gottes: Nur wer sich auf die Praxis konzentriert, kann vervollkommnet werden
279. Alles, was Gott tut, ist von erheblicher Bedeutung. Betrachte zum Beispiel die Kreuzigung Jesu. Warum musste Jesus gekreuzigt werden? War es nicht, um die ganze Menschheit zu erlösen? Somit liegt auch eine große Bedeutung in der gegenwärtigen Fleischwerdung Gottes und Seinem Erleben des Leidens der Welt – sie dienen dem schönen Ziel der Menschheit. In Seinem Werk tut Gott immer genau das, was am Praktischsten ist. Woran liegt es, dass Gott den Menschen als sündlos ansieht und der Mensch das Glück haben kann, vor Gott zu treten? Es liegt daran, dass Jesus ans Kreuz geschlagen wurde, die Sünden des Menschen trug und die Menschheit erlöste. Warum wird die Menschheit dann nicht mehr leiden, keinen Kummer empfinden, keine Tränen vergießen und nicht mehr seufzen? Das liegt daran, dass dieser menschgewordene Gott dieses ganze Leid auf Sich genommen hat und jetzt dieses Leid für den Menschen ertragen worden ist. Es ist wie bei einer Mutter, die sieht, wie ihr Kind krank wird, und die zum Himmel betet und sich wünscht, dass lieber ihr Leben verkürzt würde, wenn ihr Kind dadurch geheilt werden kann. Auch Gott wirkt auf diese Weise, indem Er Seinen Schmerz als Gegenleistung für das schöne Ziel anbietet, das dann für die Menschheit folgen wird. Es wird keinen Kummer mehr geben, keine Tränen, keine Seufzer und kein Leid mehr. Gott zahlt den Preis – die Kosten – dafür, dass Er persönlich das Leid der Welt erfährt, als Gegenleistung für das schöne Ziel, das für die Menschheit folgen wird. Die Aussage, dass dies „als Gegenleistung“ für das schöne Ziel geschieht, bedeutet nicht, dass Gott keine Macht oder keine Autorität hat, der Menschheit ein schönes Ziel zu gewähren, sondern vielmehr, dass Gott einen praktischeren und stärkeren Beweis finden möchte, um die Menschen voll und ganz zu überzeugen. Gott hat dieses Leid bereits erfahren, Er ist dazu berechtigt, Er hat die Macht und erst recht hat Er die Autorität, die Menschheit an das schöne Ziel zu bringen, der Menschheit dieses schöne Ziel und Versprechen zu geben. Satan wird vollständig überzeugt werden, und alle Schöpfungen des Universums werden vollständig überzeugt werden. Am Ende wird Gott der Menschheit erlauben, Seine Verheißung und Liebe zu empfangen. Alles, was Gott tut, ist praktisch, nichts, was Er tut, ist nichtig, und Er erfährt alles Selbst. Gott zahlt den Preis für Seine eigene Erfahrung des Leidens als Gegenleistung für einen Bestimmungsort für die Menschheit. Ist das keine praktische Arbeit? Eltern können einen aufrichtigen Preis um ihrer Kinder willen zahlen, und das stellt ihre Liebe zu ihren Kindern dar. Dabei ist der menschgewordene Gott selbstverständlich der Menschheit gegenüber höchst aufrichtig und gewissenhaft. Gottes Wesen ist treu; Er tut, was Er sagt, und was immer Er tut, wird erreicht. Alles, was Er für die Menschen tut, ist aufrichtig. Er äußert nicht einfach nur Worte. Wenn Er jedoch sagt, dass Er einen Preis zahlen wird, zahlt Er auch wirklich einen Preis; wenn Er sagt, dass Er das Leiden der Menschen auf sich nehmen und an ihrer Stelle leiden wird, kommt Er tatsächlich, um unter ihnen zu leben und dieses Leiden zu spüren und zu persönlich erfahren. Danach wird alles im Universum anerkennen, dass alles, was Gott tut, richtig und gerecht ist, dass alles, was Gott tut, realistisch ist. Dies ist ein mächtiger Beweis. Außerdem wird die Menschheit in Zukunft ein schönes Ziel haben und alle, die übrig bleiben, werden Gott preisen. Sie werden preisen, dass Gottes Taten tatsächlich aus Seiner Liebe zur Menschheit geschehen sind. Gott kommt demütig unter die Menschen, als gewöhnlicher Mensch. Er verrichtet nicht nur etwas Arbeit, spricht ein paar Worte und geht dann wieder. Stattdessen spricht und wirkt Er auf praktische Weise, während Er den Schmerz der Welt erfährt. Erst wenn Er die Erfahrung dieses Schmerzes abgeschlossen hat, geht Er wieder. So wirklich und praktisch ist Gottes Arbeit. Alle, die übrig bleiben, werden Ihn deswegen preisen, und sie werden Gottes Treue zu den Menschen und Seine Herzensgüte erkennen. Gottes Wesen von Schönheit und Güte zeigt sich in der Bedeutung Seiner Menschwerdung. Was immer Er tut, ist aufrichtig; was immer Er sagt, ist ernst und gewissenhaft. Alles, was Er zu tun beabsichtigt, tut Er auf praktische Weise, und wenn ein Preis zu zahlen ist, zahlt Er ihn tatsächlich; Er äußert nicht einfach nur Worte. Gott ist ein gerechter Gott; Gott ist ein treuer Gott.
– Das Wort, Bd. 3, Die Diskurse des Christus der letzten Tage: Der zweite Aspekt der Bedeutung der Menschwerdung
280. Gott hält diese Führung der Menschheit durch Ihn, deren Errettung durch Ihn, für wichtiger als alles andere. Er tut diese Dinge nicht nur mit Seinen Gedanken und nicht nur mit Seinen Worten, und Er tut sie ganz sicher nicht auf beiläufige Weise – Er tut diese Dinge laut Seinen Absichten, Er hat dabei einen Plan, ein Ziel und Maßstäbe. Es wird deutlich, dass dieses Werk Gottes zur Rettung der Menschheit sowohl für Gott als auch für den Menschen von großer Bedeutung ist. Egal, wie schwer die Arbeit ist, egal, wie groß die Hindernisse, die sich dabei auftun, sind, egal, wie schwach die Menschen sind oder wie ausgeprägt die Aufsässigkeit der Menschheit ist: Nichts davon ist schwierig für Gott. Gott ist nie untätig, Er wendet Sein Herzblut auf, und Er verwaltet das Werk, das Er ausführen will; Außerdem ordnet Er alles an und übt Herrschaft über all die Menschen aus, an denen Er wirken will, und über das ganze Werk, das Er tun will – all das ist beispiellos. Es ist das erste Mal, dass Gott diese Methoden angewendet und so einen hohen Preis bezahlt hat, um dieses große Projekt zur Führung und Rettung der Menschheit zu vollbringen. Während Gott dieses ganze Werk vollbringt, bringt Er nach und nach ohne Vorbehalt Sein Herzblut, was Er hat und ist, Seine Weisheit und Allmacht und jeden Aspekt Seiner Disposition zum Ausdruck und gibt diese der Menschheit preis. Der Ausdruck und die Preisgebung dieser Methoden ist beispiellos. Abgesehen von den Menschen, die Gott führen und retten will, hat es also im gesamten Universum kein Geschöpf gegeben, das Gott so nahe war, das so eine innige Beziehung zu Ihm hatte. In Seinem Herzen steht jene Menschheit, die Er führen und retten will, an erster Stelle, und Er schätzt diese Menschheit über alles. Obwohl Er einen hohen Preis für sie bezahlt hat, und obwohl Er von ihr ständig verletzt wird und sie sich gegen Ihn auflehnt, bedauert Er nichts und beschwert sich nicht, Er wendet sich dennoch nicht von den Menschen ab und gibt sie nicht auf und führt weiterhin unermüdlich Sein Werk aus. Er tut das, weil Er weiß, dass früher oder später der Tag kommen wird, an dem die Menschen vom Ruf Seiner Worte erweckt werden, von Seinen Worten bewegt werden, erkennen, dass Er der Herr der Schöpfung ist, und dann an Seine Seite zurückkehren …
– Das Wort, Bd. 2, Über Gotteskenntnis: Gottes Werk, Gottes Disposition und Gott Selbst III
281. Wenn du in der Lage bist, Gottes Gedanken und Einstellung gegenüber der Menschheit wahrhaftig zu schätzen, wenn du wirklich Gottes Empfindungen und Seine Sorge für jedes Wesen der Schöpfung verstehen kannst, dann wirst du in der Lage sein, die Hingabe und Liebe zu verstehen, die für jeden einzelnen vom Schöpfer geschaffenen Menschen aufgewendet wurde. Wenn es soweit ist, wirst du zwei Worte gebrauchen, um Gottes Liebe zu beschreiben. Welche zwei Worte sind das? Manche sagen „selbstlos“, manche sagen „menschenfreundlich“. Von diesen beiden passt „menschenfreundlich“ am wenigsten, um Gottes Liebe zu beschreiben. Dies ist ein Wort, das Menschen benutzen, um jemanden zu beschreiben, der großherzig oder weitherzig ist. Ich verabscheue dieses Wort wirklich, weil es sich darauf bezieht, Barmherzigkeit willkürlich zu verteilen, wahllos und ohne Rücksicht auf Prinzipien. Es ist eine überaus sentimentale Neigung, die bei törichten und verwirrten Menschen üblich ist. Wenn dieses Wort gebraucht wird, um Gottes Liebe zu beschreiben, hat dies zwangsläufig einen blasphemischen Beiklang. Ich habe hier zwei Worte, die Gottes Liebe treffender beschreiben. Welche sind das? Das erste ist „gewaltig“. Ist dieses Wort nicht sehr ausdrucksvoll? Das zweite ist „unermesslich“. Hinter diesen Worten, die Ich gebrauche, um Gottes Liebe zu beschreiben, steckt eine wirkliche Bedeutung. Wortgetreu beschreibt „gewaltig“ das Volumen oder die Kapazität einer Sache, aber egal, wie groß diese Sache ist, es ist etwas, das die Menschen anfassen und sehen können. Das liegt daran, dass es kein abstraktes Objekt ist, sondern etwas, das den Menschen auf eine relativ akkurate und praktische Weise Vorstellungen vermittelt. Egal, ob man es aus einer zwei- oder dreidimensionalen Perspektive betrachtet, man muss sich dessen Existenz nicht vorstellen, weil es etwas ist, das tatsächlich existiert. Auch wenn die Verwendung des Wortes „gewaltig“, um Gottes Liebe zu beschreiben, wie ein Versuch wirken kann, Seine Liebe zu messen, vermittelt es aber auch das Gefühl, dass Seine Liebe nicht messbar ist. Ich sage, Gottes Liebe kann gemessen werden, weil Seine Liebe nicht leer ist und auch nicht so etwas wie eine Legende. Sie ist vielmehr etwas, das von allen Dingen unter Gottes Herrschaft geteilt wird, etwas, das von allen Lebewesen in unterschiedlichem Ausmaße und aus verschiedenen Perspektiven genossen wird. Obwohl Menschen sie nicht sehen oder anfassen können, bringt diese Liebe Nahrung und Leben zu allen Dingen, während sie Stück für Stück in ihrem Leben enthüllt wird und sie zählen und bezeugen Gottes Liebe, die sie jeden einzelnen Moment genießen. Ich sage, dass Gottes Liebe nicht messbar ist, weil das Mysterium Gottes, für alle Dinge zu sorgen und sie zu hegen, etwas ist, das der Mensch sich schlecht vorstellen kann; wie auch Gottes Gedanken für alle Dinge, speziell die für die Menschheit. Deshalb kennt niemand das Blut und die Tränen, die der Schöpfer für die Menschheit vergossen hat. Niemand kann es begreifen; niemand kann die Tiefe oder das Gewicht der Liebe verstehen, die der Schöpfer für die Menschheit hat, die Er mit eigenen Händen geschaffen hat. Die Liebe Gottes als gewaltig zu beschreiben soll den Menschen helfen, Seinen Umfang und die Wahrheit Seiner Existenz zu verstehen. Es dient auch dazu, dass die Menschen die wirkliche Bedeutung des Wortes „Schöpfer“ besser verstehen, so dass die Menschen ein besseres Verständnis der wahren Bedeutung der Bezeichnung „Schöpfung“ bekommen. Was beschreibt das Wort „unermesslich“ üblicherweise? Es wird im Allgemeinen benutzt, um das Meer oder das Universum zu beschreiben, zum Beispiel: „das unermessliche Universum“ oder „das unermessliche Meer“. Das Ausmaß und die ruhige Tiefe des Universums übersteigen das menschliche Verstehen; sie regen die Fantasie der Menschen an, sie sind voller Bewunderung dafür. Sein Mysterium und Seine Tiefe sind sichtbar, aber nicht erreichbar. Wenn du an das Meer denkst und an seine Weite, sieht es grenzenlos aus und du kannst seine Rätselhaftigkeit und seine große Kapazität, Dinge aufzunehmen, spüren. Deswegen habe Ich das Wort „unermesslich“ benutzt, um Gottes Liebe zu beschreibenund den Menschen dabei zu helfen, zu empfinden, wie kostbar es ist, die tiefgreifende Schönheit Seiner Liebe zu fühlen und dass die Macht von Gottes Liebe unendlich und weitreichend ist. Ich benutzte dieses Wort, um den Menschen zu helfen, die Heiligkeit Seiner Liebe zu spüren, Gottes Erhabenheit und Unverletzbarkeit, welche durch Seine Liebe offenbart werden.
– Das Wort, Bd. 2, Über Gotteskenntnis: Gottes Werk, Gottes Disposition und Gott Selbst III
282. Es gibt etwas in Gottes Wesenheit und Disposition, das man nur allzu leicht übersieht, etwas, das nur Gott besitzt und kein Mensch, einschließlich derer, die andere für großartige Menschen, gute Menschen oder den Gott aus ihrer Fantasie halten. Was ist das? Es ist Gottes Selbstlosigkeit. Wenn Ich von Selbstlosigkeit rede, denkst du vielleicht, dass du auch sehr selbstlos bist, weil du, wenn es um deine Kinder geht, nie mit ihnen handelst oder feilschst, oder du denkst, du seist auch sehr selbstlos, wenn es um deine Eltern geht. Egal was du denkst, du hast zumindest eine Vorstellung von dem Wort „selbstlos“, hältst es für ein positives Wort und denkst, dass es sehr edel ist, ein selbstloser Mensch zu sein. Wenn du selbstlos bist, hegst du große Achtung für dich selbst. Doch es gibt niemanden, der Gottes Selbstlosigkeit in allen Dingen sehen kann, in den Menschen, Geschehnissen und Objekten und in Seinem Wirken. Warum ist das der Fall? Weil der Mensch zu selbstsüchtig ist! Warum sage Ich das? Die Menschen leben in einer materiellen Welt. Du magst Gott folgen, aber nie siehst oder würdigst du, wie Gott für dich sorgt, dich liebt und Interesse an dir zeigt. Was also siehst du? Du siehst deine Blutsverwandten, die dich lieben oder in dich vernarrt sind. Du siehst die Dinge, die deinem Fleisch nützen, dir sind die Menschen und Dinge wichtig, die du liebst. Das ist die sogenannte Selbstlosigkeit des Menschen. Solche „selbstlosen“ Menschen interessieren sich jedoch nie für den Gott, der ihnen Leben schenkt. Im Gegensatz zu der Selbstlosigkeit Gottes wird die der Menschen selbstsüchtig und verachtenswert. Die Selbstlosigkeit, an die der Mensch glaubt, ist leer und unrealistisch, verfälscht, mit Gott nicht vereinbar und hat nichts mit Gott zu tun. Die Selbstlosigkeit des Menschen gilt ihm selbst, während Gottes Selbstlosigkeit eine wahre Offenbarung Seines Wesens ist. Eben wegen Gottes Selbstlosigkeit wird der Mensch ständig von Ihm versorgt. Ihr seid von diesem Thema, über das Ich heute rede, vielleicht nicht allzu tief betroffen und nickt bloß zustimmend, aber wenn du versuchst, Gottes Herz in deinem Herzen zu verstehen, wirst du unwissentlich Folgendes feststellen: Unter allen Menschen, Belangen und Dingen, die du in dieser Welt spüren kannst, ist nur Gottes Selbstlosigkeit real und konkret, weil nur Gottes Liebe zu dir bedingungslos und makellos ist. Außer bei Gott ist die sogenannte Uneigennützigkeit jedes anderen geheuchelt, oberflächlich, unecht; sie verfolgt einen Zweck, bestimmte Absichten, birgt eine Gegenleistung und hält einer Prüfung nicht stand. Man könnte sogar sagen, dass sie schmutzig und verachtenswert ist.
– Das Wort, Bd. 2, Über Gotteskenntnis: Gottes Werk, Gottes Disposition und Gott Selbst I
283. Gott hasst den Menschen, weil der Mensch Ihm feindlich gesinnt ist, aber in Seinem Herzen ändern sich Seine Fürsorge, Seine Sorge und Sein Erbarmen der Menschheit gegenüber niemals. Auch wenn Er die Menschheit vernichtet hat, bleibt Sein Herz unverändert. Wenn die Menschheit voller Verderbtheit ist und in schmerzlichem Gott gegenüber aufsässig ist, muss Gott aufgrund Seiner Disposition und Seines Wesens und im Einklang mit Seinen Grundsätzen diese Menschheit vernichten. Aber wegen Gottes Wesen hat Er immer noch Mitleid mit der Menschheit und will sogar verschiedene Wege nutzen, um die Menschheit zurückzuholen, damit sie weiterleben kann. Der Mensch jedoch widersetzt sich Gott, rebelliert weiterhin gegen Gott und weigert sich, Gottes Rettung anzunehmen, das heißt, der Mensch weigert sich, Seine guten Absichten anzunehmen – egal, wie Gott ihn ruft, ihn ermahnt, ihn versorgt, ihm hilft oder ihn toleriert, der Mensch versteht und schätzt es nicht und schenkt dem auch keine Beachtung. In Seinem Schmerz vergisst Gott trotzdem nicht, den Menschen Seine größtmögliche Nachsicht zu gewähren, und wartet darauf, dass der Mensch umkehrt. Nachdem Gott Sein Limit erreicht, tut Er ohne zu zögern das, was Er tun muss. Mit anderen Worten, es gibt einen bestimmten Zeitraum und einen Ablauf, vom Moment, in dem Gott plant, die Menschheit zu vernichten, bis zum offiziellen Beginn Seines Werkes der Vernichtung der Menschheit. Es gibt diesen Ablauf, damit der Mensch seinen Kurs ändert, und dies ist die letzte Chance, die Gott dem Menschen gibt. Was tut Gott also in diesem Zeitraum, bevor Er die Menschheit vernichtet? Gottes leistet ein bedeutendes Werk des Erinnerns und Ermahnens. Egal, wie viel Schmerz und Kummer Gottes Herz erfüllt, schenkt Er der Menschheit weiterhin Seine Fürsorge, Sorge und überreiche Barmherzigkeit. Was sehen wir daran? Wir sehen zweifellos, dass Gottes Liebe zu den Menschen echt ist und nicht nur ein Lippenbekenntnis. Sie ist real, greifbar und spürbar, nicht geheuchelt, verfälscht, hinterlistig oder anmaßend. Gott bedient sich nie Betrügerei oder erzeugt ein falsches Bild, damit die Menschen sehen, dass Er liebenswert ist. Er bedient sich nie falscher Zeugnisse, damit die Menschen Seine Lieblichkeit sehen, oder um Seine Lieblichkeit und Heiligkeit zur Schau zu stellen. Sind diese Aspekte von Gottes Disposition nicht der Liebe des Menschen wert? Sind sie nicht der Anbetung wert? Sind sie nicht der Wertschätzung wert? An diesem Punkt möchte Ich euch fragen: Denkt ihr, nachdem ihr diese Worte gehört habt, dass Gottes Größe bloß aus leeren Worte auf einem Blatt Papier besteht? Besteht Gottes Lieblichkeit nur aus leeren Worten? Nein! Mit Sicherheit nicht! Gottes Vorherrschaft, Größe, Heiligkeit, Toleranz, Liebe usw. – jede Einzelheit eines jeden der verschiedenen Aspekte von Gottes Disposition und Wesenheit kommen jedes Mal, wenn Er Sein Werk vollbringt, praktisch zum Ausdruck, werden in Seinen Absichten für den Menschen verkörpert und auch in jedem Menschen erfüllt und reflektiert. Egal ob du es zuvor gespürt hast, Gott kümmert sich auf jede nur erdenkliche Art und Weise um jeden Menschen, setzt Sein aufrichtiges Herz, Seine Weisheit und verschiedene Methoden ein, um das Herz eines jeden Menschen zu erwärmen und den Geist eines jeden Menschen aufzuwecken. Das ist eine unbestreitbare Tatsache.
– Das Wort, Bd. 2, Über Gotteskenntnis: Gottes Werk, Gottes Disposition und Gott Selbst I