(XIV) Darüber, wie man Dispositionsänderung und Vollkommenheit durch Gott anstrebt

504. Die Verwandlung der Disposition des Menschen wird durch verschiedene Arten von Gottes Werk erreicht. Ohne solche Veränderungen in seiner Disposition wäre der Mensch unfähig, Zeugnis für Gott abzulegen und Gottes Herz zu entsprechen. Die Verwandlung der Disposition des Menschen bedeutet, dass der Mensch von Satans Knechtschaft und dem Einfluss der Dunkelheit befreit wurde und wahrhaftig zu einem Modell und einem Exemplar von Gottes Werk geworden ist, ein wirklicher Zeuge von Gott und jemand, der Gottes Herz entspricht. Heute ist der menschgewordene Gott auf die Erde gekommen, um Sein Werk auf Erden zu verrichten und Er verlangt, dass der Mensch Kenntnis von Ihm, Gehorsam Ihm gegenüber und Zeugnis für Ihn erlangt – der Mensch soll Gottes praktisches und normales Werk kennen, er soll sich all Seinen Worten und all Seinem Werk unterwerfen, die nicht im Einklang mit den Auffassungen des Menschen sind, und er soll Zeugnis ablegen für all das Werk, das Er verrichtet, um den Menschen zu retten, sowie für alle Seine Taten der Eroberung des Menschen. Diejenigen, die für Gott Zeugnis ablegen, müssen Gotteskenntnis haben. Nur diese Art von Zeugnis ist richtig und wahr und nur diese Art von Zeugnis kann Satan beschämen. Gott verwendet diejenigen, die gekommen sind, um Ihn zu kennen, indem sie sich Seinem Gericht und Seiner Züchtigung, und Seinem Zurechtstutzen unterziehen, um für Ihn Zeugnis abzulegen. Er verwendet diejenigen, die von Satan verdorben worden sind, um für Ihn Zeugnis abzulegen. Er verwendet diejenigen, deren Disposition sich verändert hat und die so Seine Segnungen erhalten haben, um für Ihn Zeugnis abzulegen. Er braucht den Menschen nicht, um Ihn nur mit seinem Mund zu preisen, noch braucht Er den Lobpreis und das Zeugnis der Brut Satans, die nicht von Ihm gerettet worden ist. Nur diejenigen, die Gott kennen, sind qualifiziert, um für Ihn Zeugnis abzulegen, und nur diejenigen, die in ihrer Disposition verwandelt worden sind, sind qualifiziert, für Ihn Zeugnis abzulegen. Gott wird es dem Menschen nicht erlauben, absichtlich Seinem Namen Schande zu bereiten.

– Das Wort, Bd. 1, Das Erscheinen und Wirken Gottes: Nur diejenigen, die Gott kennen, können für Gott Zeugnis ablegen

505. Die Dispositionen der Menschen können nicht von den Menschen selbst verändert werden; sie müssen das Gericht und die Züchtigung, die Prüfungen und die Läuterung von Gottes Worten durchlaufen oder von Gottes Worten diszipliniert und zurechtgestutzt werden. Erst danach können sie Gott gegenüber Unterwerfung und Treue erreichen und nicht oberflächlich mit Ihm umgehen. Die Dispositionen der Menschen ändern sich unter der Läuterung von Gottes Worten. Nur durch die Bloßstellung, das Gericht, die Disziplinierung und die Zurechtstutzung Seiner Worte werden sie es nicht mehr wagen, leichtsinnig zu handeln, sondern besonnen und gelassen werden. Der wichtigste Punkt ist, dass sie in der Lage sein werden, sich den gegenwärtigen Worten Gottes sowie Seinem Werk zu unterwerfen. Auch wenn es nicht mit menschlichen Auffassungen übereinstimmt, werden sie in der Lage sein, diese Auffassungen loszulassen und sich bewusst zu unterwerfen. Wenn früher von einer Veränderung der Disposition gesprochen wurde, ging es hauptsächlich darum, gegen sich selbst zu rebellieren, es zu erlauben, dass das eigene Fleisch leidet, den eigenen Körper zu disziplinieren und fleischliche Vorlieben abzulegen – dies ist eine Art der Veränderung der Disposition. Heute weiß jeder, dass der wirkliche Ausdruck einer Veränderung der Disposition in der Unterwerfung unter die gegenwärtigen Worte Gottes und der wahrhaftigen Kenntnis Seines neuen Werkes liegt. Auf diese Weise kann die frühere, auf Auffassungen basierende Gotteskenntnis der Menschen ausgelöscht werden, und sie können wahre Kenntnis von Gott und wahre Unterwerfung unter Ihn erlangen – nur dies ist ein wahrer Ausdruck einer Veränderung der Disposition.

– Das Wort, Bd. 1, Das Erscheinen und Wirken Gottes: Menschen mit einer veränderten Disposition sind jene, die in die Wirklichkeit von Gottes Worten eingetreten sind

506. Die Veränderung der Disposition des Menschen beginnt mit der Kenntnis seines Wesens und durch Veränderungen in seiner Denkweise, Natur und geistigen Einstellung – durch fundamentale Veränderungen. Nur auf diesem Weg werden echte Veränderungen bei der Disposition des Menschen erzielt werden. Die eigentliche Ursache dafür, dass verdorbene Gesinnungen im Menschen entstehen, ist Satans Täuschung, Verderbtheit und Gift. Der Mensch ist von Satan gebunden und kontrolliert worden, und er erleidet den ungeheuren Schaden, den Satan seinem Denken, seiner Moral, Einsicht und Vernunft zugefügt hat. Es liegt exakt daran, dass die fundamentalen Dinge des Menschen von Satan verdorben wurden und sie völlig anders sind, als Gott sie ursprünglich erschuf, dass der Mensch sich Gott widersetzt und die Wahrheit nicht akzeptieren kann. So sollten Veränderungen in der Disposition des Menschen mit Veränderungen in seiner Denkweise, seiner Einsicht und seinem Verstand beginnen, die seine Kenntnis von Gott und seine Kenntnis von der Wahrheit verändern werden.

– Das Wort, Bd. 1, Das Erscheinen und Wirken Gottes: Eine unveränderte Disposition zu haben, bedeutet, in Feindschaft mit Gott zu sein

507. Wenn der Mensch in seinem Leben gereinigt werden und Veränderungen in seiner Disposition erreichen möchte, wenn er ein sinnvolles Leben ausleben und seine Pflicht als ein geschaffenes Wesen erfüllen möchte, dann muss er Gottes Züchtigung und Gericht akzeptieren und darf nicht zulassen, dass Gottes Disziplinierung und Gottes Schläge ihn verlassen, sodass er sich von der Manipulation und dem Einfluss Satans befreien und im Licht Gottes leben kann. Wisse, dass Gottes Züchtigung und Sein Gericht das Licht und das Licht der Errettung des Menschen sind und dass es keinen besseren Segen für den Menschen gibt und keine größere Gnade oder einen besseren Schutz. Der Mensch lebt unter dem Einfluss Satans und existiert im Fleische. Wenn er nicht gesäubert wird und Gottes Schutz nicht erhält, dann wird der Mensch sogar noch verkommener werden. Wenn er Gott lieben will, dann muss er gesäubert und gerettet werden. Petrus betete: „Gott, wenn Du mich freundlich behandelst, erfreut es mich und ich verspüre Trost; wenn Du mich züchtigst, so verspüre ich sogar noch größeren Trost und größere Freude. Obwohl ich schwach bin und unsägliches Leiden ertrage, obwohl es Tränen und Traurigkeit gibt, weißt Du, dass diese Traurigkeit von meiner Aufsässigkeit und meiner Schwäche kommt. Ich weine, weil ich Deine Absichten nicht zufriedenstellen kann, ich spüre Kummer und Bedauern, weil ich für Deine Ansprüche unzureichend bin, aber ich bin bereit, dieses Reich zu erreichen. Ich bin bereit, alles zu tun was ich kann, um Dich zufriedenzustellen. Deine Züchtigung hat mir Schutz gebracht und hat mir die beste Rettung gegeben; Dein Gericht stellt Deine Toleranz und Geduld in den Schatten. Ohne Deine Züchtigung und Dein Gericht würde ich Deine Barmherzigkeit und liebevolle Güte nicht genießen. Heute sehe ich mehr denn je, dass Deine Liebe die Himmel überstiegen und alle anderen Dinge übertroffen hat. Deine Liebe ist nicht nur Barmherzigkeit und liebevolle Güte; mehr noch ist sie Züchtigung und Gericht. Ich habe durch Deine Züchtigung und Dein Gericht so viel gewonnen. Ohne Deine Züchtigung und Dein Gericht würde keine einzige Person gereinigt werden und keine einzige Person wäre in der Lage, die Liebe des Schöpfers zu erfahren.“

– Das Wort, Bd. 1, Das Erscheinen und Wirken Gottes: Die Erfahrungen von Petrus: Sein Wissen um Züchtigung und Gericht

508. Wenn du vervollkommnet werden möchtest, dann musst du zuerst von Gott begünstigt werden, denn Er vervollkommnet diejenigen, die Er begünstigt und die nach Seinem eigenen Herzen sind. Wenn du nach Gottes eigenem Herzen sein möchtest, dann musst du ein Herz haben, das Seinem Wirken gehorcht, du musst danach streben, die Wahrheit zu verfolgen, und du musst Gottes genaue Prüfung in allen Dingen akzeptieren. Ist alles, was du tust, von Gott einer genauen Prüfung unterzogen worden? Ist deine Absicht richtig? Wenn deine Absicht richtig ist, dann wird Gott dich loben; wenn deine Absicht falsch ist, zeigt dies, dass das, was dein Herz liebt, nicht Gott ist, sondern das Fleisch und Satan. Deshalb musst du das Gebet als Möglichkeit nutzen, Gottes genaue Prüfung in allen Dingen anzunehmen. Wenn du betest, stehe ich zwar nicht persönlich vor dir, aber der Heilige Geist ist bei dir, und du betest sowohl zu Mir als auch zum Geist Gottes. Warum glaubst du an dieses Fleisch? Du glaubst, weil Er den Geist Gottes hat. Würdest du an diese Person glauben, wenn Er nicht den Geist Gottes hätte? Wenn du an diese Person glaubst, glaubst du an den Geist Gottes. Wenn du diese Person fürchtest, fürchtest du den Geist Gottes. Der Glaube an Gottes Geist ist der Glaube an diese Person, und der Glaube an diese Person ist auch der Glaube an den Geist Gottes. Wenn du betest, fühlst du, dass der Geist Gottes mit dir ist und dass Gott vor dir ist, und deshalb betest du zu Seinem Geist. Heutzutage haben die meisten Menschen zu viel Angst davor, ihr Tun vor Gott zu bringen. Während du Sein Fleisch täuschen kannst, kannst du Seinen Geist nicht täuschen. Jede Angelegenheit, die Gottes genauer Prüfung nicht standhalten kann, steht im Widerspruch zur Wahrheit und sollte verworfen werden; anderenfalls ist es Sünde gegen Gott. Du musst also jederzeit dein Herz vor Gott legen, ganz gleich ob du betest, ob du mit deinen Brüdern und Schwestern redest oder mit ihnen Gemeinschaft hältst, oder ob du deine Pflicht erfüllst und deine Geschäfte abwickelst. Wenn du deine Funktion erfüllst, ist Gott bei dir, und solange deine Absicht richtig ist und dem Werk von Gottes Haus dient, wird Er alles annehmen, was du tust. Du solltest dich aufrichtig der Erfüllung deiner Funktion widmen. Wenn du betest, wenn du Liebe für Gott in deinem Herzen hast und Gottes Fürsorge, Schutz und genaue Prüfung suchst, wenn diese Dinge deine Absicht sind, werden deine Gebete wirksam sein. Wenn du beispielsweise bei Versammlungen betest, wenn du dein Herz öffnest und zu Gott betest und Ihm sagst, was in deinem Herzen ist, ohne Unwahrheiten zu äußern – dann werden deine Gebete sicherlich wirksam sein. Wenn du Gott ernsthaft in deinem Herzen liebst, dann lege vor Gott einen Schwur ab: „Gott, der in den Himmeln und auf Erden und mitten unter allen Dingen ist, ich schwöre Dir: Möge Dein Geist alles prüfen, was ich tue, und mich allezeit beschützen und umsorgen und es möglich machen, dass alles, was ich tue, in Deiner Gegenwart besteht. Sollte mein Herz jemals aufhören, Dich zu lieben, oder sollte es Dich jemals verraten, dann züchtige und verfluche mich in höchstem Grade. Begnadige mich weder in dieser Welt noch der nächsten!“ Traust du dich, einen solchen Schwur abzulegen? Wenn nicht, zeigt dies, dass du ängstlich bist und dass du immer noch dich selbst liebst. Besitzt ihr diese Entschlossenheit? Wenn dies wahrlich dein Entschluss ist, solltest du diesen Schwur ablegen. Wenn du die Entschlossenheit besitzt, so einen Schwur abzulegen, dann wird Gott deine Entschlossenheit verwirklichen. Wenn du Gott einen Schwur leistest, hört Er zu. Gott stellt anhand des Maßes deiner Gebete und deiner Praxis fest, ob du sündig oder gerecht bist. Das ist nun der Ablauf, wie ihr vervollkommnet werdet, und wenn du wahrlich Glauben daran hast, vervollkommnet zu werden, dann wirst du alles, was du tust, vor Gott bringen und Seine genaue Prüfung annehmen; wenn du etwas ungeheuerlich Rebellisches tust oder wenn du Gott hintergehst, dann wird Er deinen Schwur zur Erfüllung bringen, und deshalb ist es, ganz gleich was mit dir geschieht – sei es Verdammnis oder Züchtigung – deine eigene Angelegenheit. Du hast den Schwur abgelegt, also solltest du dich auch daran halten. Wenn du einen Schwur ablegst, dich aber nicht daran hältst, wirst du Verdammnis erleiden. Da du den Schwur abgelegt hast, wird Gott deinen Schwur zur Erfüllung bringen. Manche haben Angst, nachdem sie gebetet haben, und beklagen sich: „Alles ist vorbei! Meine Chance auf Prasserei ist dahin; meine Chance, böse Dinge zu tun, ist dahin; meine Chance, meinen weltlichen Gelüsten zu frönen, ist dahin!“ Diese Menschen lieben immer noch die Weltlichkeit und Sünde, und sie werden mit Sicherheit Verdammnis erleiden.

– Das Wort, Bd. 1, Das Erscheinen und Wirken Gottes: Gott vervollkommnet jene, die Seinen Absichten entsprechen

509. Es gibt eine Regel für Gottes Vervollkommnung von Menschen, die lautet, dass Er dich erleuchtet, indem Er einen wünschenswerten Teil von dir benutzt, damit du einen Weg zum Ausüben hast und dich von allen negativen Zuständen trennen kannst, was deinem Geist hilft, Befreiung zu erlangen, und dich fähiger macht, Ihn zu lieben. So bist du in der Lage, die verdorbene Gesinnung Satans abzuwerfen. Du bist arglos und offen, bereit, dich selbst zu kennen und bereit, die Wahrheit in die Praxis umzusetzen. Gott wird dich gewiss segnen. Wenn du also schwach und negativ bist, erleuchtet Er dich zweifach, hilft dir, dich selbst mehr kennenzulernen, mehr bereit zu sein, selbst Buße zu tun und fähiger zu sein, die Dinge auszuüben, die du ausüben solltest. Nur so kann dein Herz friedlich und entspannt sein. Eine Person, die für gewöhnlich darauf achtet, Gott zu kennen, die darauf achtet, sich selbst zu kennen, die auf ihre eigene Praxis achtet, kann das Wirken Gottes sowie Seine Führung und Erleuchtung häufig empfangen. Selbst wenn eine solche Person sich vielleicht in einem negativen Zustand befindet, kann sie die Dinge unverzüglich umkehren, sei es durch eine Einwirkung des Gewissens oder durch die Erleuchtung aus Gottes Wort. Die Veränderung der Gesinnung eines Menschen wird immer dann erreicht, wenn er seinen eigenen tatsächlichen Zustand kennt und die Disposition und das Wirken Gottes kennt. Ein Mensch, der bereit ist, sich selbst zu kennen und sich zu öffnen, wird in der Lage sein, die Wahrheit auszuüben. Diese Art von Person ist eine Person, die Gott treu ist, und eine Person, die Gott treu ist, hat Verständnis von Gott, sei es tief oder oberflächlich, dürftig oder reichlich. Dies ist Gottes Gerechtigkeit und es ist etwas, das Menschen erlangen, es ist ihr eigener Ertrag. Ein Mensch, der Gotteskenntnis hat, ist jemand, der eine Grundlage hat, der Vision hat. Diese Art von Mensch ist sich sicher in Bezug auf Gottes Fleisch und ist sich sicher in Bezug auf Gottes Wort und Gottes Werk. Ungeachtet dessen, wie Gott wirkt oder spricht, oder wie andere Menschen Störungen verursachen, kann er standhalten und Gott bezeugen. Je mehr ein Mensch so ist, desto mehr kann er die Wahrheit, die er versteht, ausüben. Weil er immer Gottes Worte ausübt, erlangt er mehr Gotteskenntnis, und besitzt die Entschlossenheit, Gott für immer zu bezeugen.

– Das Wort, Bd. 1, Das Erscheinen und Wirken Gottes: Nur wer sich auf die Praxis konzentriert, kann vervollkommnet werden

510. Wenn Menschen im Glauben an Gott sich einen Wandel ihrer Disposition wünschen, dürfen sie sich nicht vom wirklichen Leben absondern. Im wirklichen Leben musst du dich selbst kennen, dir selbst entsagen, die Wahrheit ausüben und dir auch die Prinzipien, gesunden Menschenverstand und die Regeln des eigenen Verhaltens in allen Dingen aneignen, bevor du eine allmähliche Umwandlung erlangen kannst. Wenn du dich nur auf das theoretische Wissen konzentrierst und nur inmitten von religiösen Zeremonien lebst, ohne tief in die Wirklichkeit einzudringen, ohne in das wirkliche Leben einzutreten, dann wirst du niemals in die Wirklichkeit eintreten, du wirst niemals dich selbst, die Wahrheit oder Gott kennen und du wirst für immer blind und unwissend sein. Gottes Werk, die Menschen zu retten, soll ihnen nicht ermöglichen, nach kurzer Zeit normale menschliche Leben zu leben, noch soll es ihre falschen Auffassungen und Doktrinen wandeln. Vielmehr ist Seine Absicht, die alten Dispositionen der Menschen zu ändern, die Gesamtheit ihrer alten Lebensweisen und all ihre veralteten Denkweisen und geistige Anschauung zu ändern. Sich nur auf das Kirchenleben zu konzentrieren, wird nicht die alten Lebensgewohnheiten der Menschen oder die alte Lebensweise, nach der sie lange Zeit gelebt haben, ändern. Was auch geschieht, die Menschen dürfen sich nicht vom wirklichen Leben absondern. Gott fordert, dass die Menschen eine normale Menschlichkeit im wirklichen Leben ausleben und nicht nur im Kirchenleben; dass sie im wirklichen Leben die Wahrheit ausleben und nicht nur im Kirchenleben; dass sie im wirklichen Leben ihre Funktion erfüllen und nicht nur im Kirchenleben. Um in die Wirklichkeit einzutreten, muss man alles auf das wirkliche Leben richten. Wenn sich Menschen im Glauben an Gott nicht durch den Eintritt in das wirkliche Leben selbst erkennen können, und wenn sie im wirklichen Leben keine normale Menschlichkeit ausleben können, werden sie versagen. Diejenigen, die Gott ungehorsam sind, sind alle Menschen, die nicht in das wirkliche Leben eintreten können. Sie sind allesamt Menschen, die von Menschlichkeit sprechen, aber die Natur von Dämonen ausleben. Sie sind allesamt Menschen, die von der Wahrheit sprechen, aber stattdessen Glaubenslehren ausleben. Diejenigen, die im wirklichen Leben die Wahrheit nicht ausleben können, sind diejenigen, die an Gott glauben, aber von Ihm verachtet und zurückgewiesen werden. Du musst deinen Eintritt im wirklichen Leben praktizieren, deine eigenen Unzulänglichkeiten, deinen eigenen Ungehorsam und deine eigene Unwissenheit kennen, und du musst deine abnormale Menschlichkeit und Schwächen kennen. Auf diese Art und Weise, wird deine Kenntnis in deinen tatsächlichen Zustand und deine tatsächlichen Schwierigkeiten integriert. Nur diese Art von Kenntnis ist echt und kann es dir ermöglichen, deinen eigenen Zustand wirklich zu begreifen und einen Wandel deiner Disposition zu erreichen.

– Das Wort, Bd. 1, Das Erscheinen und Wirken Gottes: Gespräch über das Kirchenleben und das wirkliche Leben

511. Gottes Worte essen und trinken, die Praxis des Gebets, Gottes Bürde akzeptieren und die Aufgaben annehmen, die Er dir anvertraut hat – all dies dient dem Zweck, einen Weg vor dir zu haben. Je mehr Bürde du für Gottes Auftrag trägst, desto leichter wird es für dich sein, von Ihm vervollkommnet zu werden. Manche sind nicht bereit, sich im Dienst an Gott mit anderen abzustimmen, selbst wenn sie dazu aufgefordert worden sind; das sind faule Leute, die nur in Bequemlichkeit schwelgen wollen. Je mehr von dir verlangt wird, in Abstimmung mit anderen zu dienen, desto mehr Erfahrung wirst du gewinnen. Da du mehr Bürden und mehr Erfahrungen hast, wirst du mehr Gelegenheiten bekommen, um vervollkommnet zu werden. Wenn du Gott mit Aufrichtigkeit dienen kannst, wirst du daher auf Gottes Bürde achten; somit wirst du mehr Gelegenheiten haben, von Gott vervollkommnet zu werden. Genau eine solche Gruppe von Menschen wird zum jetzigen Zeitpunkt vervollkommnet. Je mehr der Heilige Geist dich berührt, desto mehr Zeit wirst du darauf verwenden, auf Gottes Bürde zu achten, desto mehr wirst du von Gott vervollkommnet werden, desto mehr wirst du von Ihm gewonnen werden – bis du am Ende zu einem Menschen wirst, den Gott einsetzt. Momentan gibt es einige, die keine Bürden für die Kirche tragen. Diese Leute sind nachlässig und schlampig, und kümmern sich nur um ihr eigenes Fleisch. Solche Menschen sind äußerst selbstsüchtig und sind außerdem blind. Du wirst keine Bürde tragen, wenn du nicht imstande bist, diese Sache klar zu erkennen. Je mehr Rücksicht du auf Gottes Absichten nimmst, desto größer die Bürde, die Er dir anvertrauen wird. Selbstsüchtige Menschen sind nicht bereit, solche Dinge zu durchleiden; sie sind nicht bereit, den Preis zu zahlen, und infolgedessen werden sie Gelegenheiten verpassen, von Gott vervollkommnet zu werden. Schaden sie sich nicht selbst? Wenn du jemand bist, der auf Gottes Absichten Rücksicht nimmt, wirst du eine wahre Bürde für die Kirche entfalten. Anstatt dies eine Bürde zu nennen, die du für die Kirche trägst, wäre es tatsächlich besser, es eine Bürde zu nennen, die du deines eigenen Lebens willen trägst – denn der Zweck dieser Bürde, die du für die Kirche entfaltest, ist, dass du solche Erfahrungen verwendest, um von Gott vervollkommnet zu werden. Wer auch immer die größte Bürde für die Kirche trägt, wer auch immer eine Bürde für den Lebenseintritt trägt – diese Menschen werden folglich jene sein, die von Gott vervollkommnet werden. Hast du das klar erkannt? Wenn die Kirche, bei der du bist, wie Sand zerstreut ist, du aber weder besorgt noch beunruhigt bist, und sogar wegschaust, wenn deine Brüder und Schwestern Gottes Worte nicht auf normale Weise essen und trinken, dann trägst du keine Bürden. An solchen Menschen erfreut sich Gott nicht. Gott erfreut sich an solchen Menschen, die nach Gerechtigkeit hungern und dürsten und Rücksicht auf Gottes Absichten nehmen. Deshalb solltet ihr hier und jetzt Gottes Bürde gegenüber achtsam werden; ihr solltet nicht darauf warten, dass Gott Seine gerechte Disposition der ganzen Menschheit offenbart, bevor ihr Gottes Bürde gegenüber achtsam werdet. Wäre es dann nicht zu spät? Jetzt ist eine gute Gelegenheit, um von Gott vervollkommnet zu werden. Wenn du zulässt, dass dir diese Gelegenheit entgeht, wirst du es für den Rest deines Lebens bereuen, genau wie Mose das gute Land von Kanaan nicht betreten konnte und er es für den Rest seines Lebens bereute und von Reue erfüllt starb. Sobald Gott Seine gerechte Disposition allen Völkern offenbart hat, wirst du voller Reue sein. Selbst wenn Gott dich nicht züchtigt, wirst du dich aufgrund deiner eigenen Reue selbst züchtigen. Manche sind nicht davon überzeugt, doch wenn du es nicht glaubst, dann warte es nur ab. Es gibt manche Menschen, deren einziges Ziel es ist, diesen Worten gerecht zu werden. Bist du bereit, dich für diese Worte aufzuopfern?

– Das Wort, Bd. 1, Das Erscheinen und Wirken Gottes: Nimm auf Gottes Absichten Rücksicht, um Vollkommenheit zu erlangen

512. Der Heilige Geist hat in jedem Menschen einen Weg, den Er gehen kann, und gibt jedem Menschen die Gelegenheit, vervollkommnet zu werden. Durch deine Negativität wirst du dazu gebracht, deine eigene Verderbtheit zu kennen, und dadurch, dass du deine Negativität abwirfst, wirst du dann einen Weg zum Ausüben finden; auf allen diesen Wegen, wirst du vervollkommnet. Darüber hinaus wirst du durch die kontinuierliche Führung und Erleuchtung von einigen positiven Dingen in dir proaktiv deine Funktion erfüllen und an Einsicht zunehmen und Urteilsvermögen erlangen. Wenn deine Zustände gut sind, bist du besonders bereit, das Wort Gottes zu lesen, und besonders bereit, zu Gott zu beten, und kannst die Predigten, die du hörst, mit deinem eigenen Zustand in Beziehung bringen. Zu solchen Zeiten erleuchtet und erhellt Gott dich innerlich, lässt dich einige Dinge des positiven Aspekts erkennen. So wirst du im positiven Aspekt vervollkommnet. In negativen Zuständen bist du schwach und passiv; du hast das Gefühl, dass du Gott nicht in deinem Herzen hast, dennoch erhellt dich Gott, hilft dir, einen Weg zum Ausüben zu finden. Daraus resultiert das Erlangen von Vervollkommnung im negativen Aspekt. Gott kann den Menschen sowohl im positiven als auch im negativen Aspekt vervollkommnen. Es hängt davon ab, ob du zum Erfahren imstande bist und ob du danach strebst, von Gott vervollkommnet zu werden. Wenn du es wirklich anstrebst, von Gott vervollkommnet zu werden, dann kann dich das Negative keinen Verlust erleiden lassen, sondern dir Dinge bringen, die wirklicher sind. Es kann dich fähiger machen, zu wissen, an was es in dir mangelt, dich fähiger machen, deinen wirklichen Zustand zu begreifen, und dich erkennen lassen, dass der Mensch nichts hat und nichts ist; wenn du keine Prüfungen erfährst, dann erkennst du nicht und wirst immer das Gefühl haben, dass du über anderen stehst und besser bist, als alle anderen. Durch all dies wirst du sehen, dass alles, was vorher kam, von Gott getan wurde und von Gott beschützt war. Eintritt in Prüfungen lässt dich ohne Liebe oder Glauben zurück, dir fehlt Gebet, und du bist nicht imstande, Loblieder zu singen – und, ohne es zu bemerken, lernst du dich mittendrin selbst kennen. Gott hat viele Mittel, um den Menschen zu vervollkommnen. Er verwendet alle möglichen Umgebungen, um mit der verdorbenen Gesinnung des Menschen umzugehen und benutzt verschiedene Dinge, um den Menschen bloßzustellen; in einer Hinsicht befasst Er Sich mit dem Menschen, in einer anderen legt Er den Menschen bloß und in einer weiteren offenbart Er den Menschen, gräbt die „Geheimnisse“ in den Tiefen des Herzens des Menschen aus und offenbart sie und zeigt dem Menschen dessen Natur, indem Er viele seiner Zustände offenbart. Gott vervollkommnet den Menschen durch viele Methoden – durch Offenbarung, Umgang mit dem Menschen, durch die Verfeinerung des Menschen und durch Züchtigung – damit der Mensch wissen kann, dass Gott praktisch ist.

– Das Wort, Bd. 1, Das Erscheinen und Wirken Gottes: Nur wer sich auf die Praxis konzentriert, kann vervollkommnet werden

513. Was ihr gegenwärtig hauptsächlich anstreben solltet, ist, in allem von Gott vervollkommnet zu werden und von Gott durch alle Menschen, Angelegenheiten und Dinge, denen ihr gegenübersteht, vervollkommnet zu werden, sodass mehr von dem, was Gott ist, in euch eingewirkt wird. Ihr müsst zuerst das Erbe Gottes auf Erden empfangen; erst dann werdet ihr berechtigt sein, weitere und größere Segnungen von Gott zu erben. Das alles sind Dinge, die ihr anstreben solltet und die ihr vor allem anderen verstehen solltet. Je mehr du danach strebst, von Gott in allen Dingen vervollkommnet zu werden, desto fähiger wirst du sein, die Hand Gottes in allen Dingen zu erkennen, wodurch du aktiv anhand verschiedener Perspektiven und Angelegenheiten danach streben wirst, in das Wesen von Gottes Wort einzutreten und in die Wirklichkeit Seines Wortes einzutreten. Du kannst dich nicht mit solchen passiven Zuständen begnügen, wie lediglich keine Sünden zu begehen oder keine Auffassungen, keine Lebensphilosophie und keinen menschlichen Willen aufzuweisen. Gott vervollkommnet den Menschen auf zahlreichen Wegen; in allen Dingen liegt die Möglichkeit, vervollkommnet zu werden, und Er kann dich nicht nur im positiven Sinne vervollkommnen, sondern auch im negativen Sinne, um dich in mehr Fülle erlangen zu lassen. An jedem einzelnen Tag gibt es Möglichkeiten und Gelegenheiten, von Gott vervollkommnet zu werden. Nachdem du dies eine Zeitlang erfahren hast, wirst du dich stark verändert haben und wirst auf eine natürliche Weise viele Dinge verstehen, die du vorher nicht wusstest. Es wird unnötig sein, von anderen unterwiesen zu werden; ohne dass du es merkst, wird Gott dich erleuchten, sodass du in allen Dingen Erleuchtung empfangen wirst und eingehend in alle deine Erfahrungen eintreten wirst. Gott wird dich sicherlich führen, sodass du weder nach links noch nach rechts abweichst, und somit wirst du den Weg betreten, von Ihm vervollkommnet zu werden.

… Wenn ihr von Gott vervollkommnet werden wollt, müsst ihr lernen, wie man in allen Belangen erfährt und imstande sein, bei allem, was euch geschieht, Erleuchtung zu gewinnen. Sei es gut oder schlecht, es sollte dir Nutzen bringen und es sollte dich nicht negativ werden lassen. Unabhängig davon solltest du in der Lage sein, Dinge zu berücksichtigen, während du an der Seite Gottes stehst, und sie nicht aus der Sicht des Menschen analysieren oder studieren (das wäre eine Abweichung in deiner Erfahrung). Wenn du so erfährst, dann wird dein Herz mit den Bürden deines Lebens angefüllt sein; du wirst ständig im Licht des Antlitzes Gottes leben und in deiner Praxis nicht leicht abweichen. Solche Menschen haben eine glänzende Zukunft vor sich. Es gibt so viele Gelegenheiten, von Gott vervollkommnet zu werden. Alles beruht darauf, ob ihr jemand seid, der Gott wirklich liebt, und ob ihr die Entschlossenheit besitzt, von Gott vervollkommnet zu werden, von Gott gewonnen zu werden und Seine Segnungen und Sein Erbe zu empfangen. Nur Entschlossenheit ist nicht genug; ihr müsst über Wissen verfügen, andernfalls werdet ihr in eurer Praxis ständig abweichen. Gott ist bereit, jeden Einzelnen von euch zu vervollkommnen. Nach dem jetzigen Stand haben die meisten Menschen zwar das Werk Gottes bereits vor sehr langer Zeit angenommen, doch sie haben sich darauf beschränkt, sich in Gottes Gnade zu sonnen und sind nur bereit zuzulassen, dass Gott ihnen etwas fleischliche Bequemlichkeit bietet, doch sie sind nicht bereit, weitere und höhere Offenbarungen zu empfangen. Das zeigt, dass das Herz des Menschen sich immer noch draußen befindet. Obwohl die Arbeit des Menschen, sein Dienst und sein Herz der Liebe zu Gott weniger Unreinheiten aufweisen, strebt er Mensch, was seinen inneren Kern und sein rückständiges Denken betrifft, trotzdem ständig nach Frieden und fleischlichem Vergnügen und es kümmert ihn nicht im Geringsten, welche die Bedingungen dafür sein könnten, dass Gott den Menschen vervollkommnet und welchen Zweck dies haben könnte. Somit sind die Leben der meisten Menschen immer noch ordinär und dekadent. Ihre Leben haben sich nicht im Geringsten verändert; sie halten den Glauben an Gott einfach nicht für eine wichtige Angelegenheit. Es ist, als glaubten sie nur den anderen zuliebe, als machten sie nur den Anschein und als hielten sie sich irgendwie über Wasser, während sie in einem Dasein ohne Sinn dahintreiben. Es sind wenige, die imstande sind, danach zu streben, in allen Dingen in das Wort Gottes einzutreten, die zahlreichere und reichhaltigere Dinge erlangen, die heute zu Menschen mit größerem Reichtum im Hause Gottes werden und mehr von Gottes Segnungen erhalten. Wenn du danach strebst, in allen Dingen von Gott vervollkommnet zu werden und imstande bist, das zu empfangen, was Gott auf Erden verheißen hat, wenn du danach strebst, von Gott in allen Dingen erleuchtet zu werden, und nicht die Jahre müßig verstreichen lässt, dann ist das der ideale Weg, um aktiv einzutreten. Nur auf diese Weise wirst du würdig und berechtigt sein, von Gott vervollkommnet zu werden.

– Das Wort, Bd. 1, Das Erscheinen und Wirken Gottes: Verheißungen an jene, die vervollkommnet werden

514. Der Heilige Geist wirkt nicht nur in bestimmten Menschen, die von Gott eingesetzt werden, sondern außerdem in der Kirche. Er könnte in jedem am Wirken sein. Er wirkt vielleicht zur gegenwärtigen Zeit in dir und du wirst sein Wirken erleben. Im nächsten Zeitabschnitt, wirkt Er vielleicht als Nächstes in jemand anderem, in welchem Fall du dich beeilen musst, zu folgen; je dichter du dem gegenwärtigen Licht folgst, desto mehr kann dein Leben wachsen. Ganz gleich, welche Art von Person jemand ist, wenn der Heilige Geist in ihm wirkt, dann musst du folgen. Nimm ihre Erfahrungen durch deine eigenen auf, und du wirst noch Höheres empfangen. Dadurch wirst du schneller vorankommen. Das ist der Weg der Vervollkommnung für den Menschen und das Mittel, durch das das Leben wächst. Der Weg zur Vervollkommnung wird durch deine Unterwerfung unter das Wirken des Heiligen Geistes erreicht. Du weißt nicht, durch welche Art Mensch Gott wirken wird, um dich zu vervollkommnen, noch durch welche Person, Begebenheit oder Sache Er dich Dinge erlangen oder sehen lassen wird. Wenn du deinen Fuß auf diesen rechten Weg setzen kannst, zeigt das, dass es große Hoffnung für dich gibt, von Gott vervollkommnet zu werden. Wenn du das nicht kannst, zeigt das, dass deine Zukunft trostlos ist, ohne Licht. Sobald du dich auf den rechten Weg begibst, wirst du in allen Dingen Offenbarung erlangen. Ganz gleich, was der Heilige Geist anderen offenbart, wenn du auf der Grundlage ihrer Erkenntnis weitermachst, um Dinge auf eigene Faust zu erfahren, dann wird diese Erfahrung ein Teil deines Lebens werden, und du wirst andere aus dieser Erfahrung heraus versorgen können. Diejenigen, die andere versorgen, indem sie Worte nachplappern, sind Menschen, die keinerlei Erfahrungen gemacht haben; du musst lernen, durch die Erleuchtung und Erhellung anderer einen Weg zum Praktizieren zu finden, bevor du anfangen kannst, von deiner eigenen tatsächlichen Erfahrung und Erkenntnis zu reden. Das wird deinem eigenen Leben von größerem Nutzen sein. Du solltest auf diese Weise Erfahrungen machen und dich allem unterwerfen, das von Gott kommt. Du solltest in allen Dingen Gottes Absichten suchen und in allen Dingen die Lektionen lernen, damit dein Leben wachsen kann. Eine solche Praxis liefert den schnellsten Fortschritt.

– Das Wort, Bd. 1, Das Erscheinen und Wirken Gottes: Diejenigen, die sich Gott mit wahrem Herzen unterwerfen, werden gewiss von Gott gewonnen

515. Bist du wirklich bereit, vervollkommnet zu werden? Wenn du wirklich bereit bist, von Gott vervollkommnet zu werden, dann wirst du den Mut haben, dein Fleisch abzulegen, du wirst Gottes Worte durchführen können und du wirst nicht passiv oder schwach sein. Du wirst allem gehorchen können, das von Gott kommt, und alle deine Handlungen, ob sie in der Öffentlichkeit oder vertraulich geschehen, werden Gott vorzeigbar sein. Wenn du ein ehrlicher Mensch bist und die Wahrheit in allen Dingen praktizierst, dann wirst du vervollkommnet werden. Jene betrügerischen Menschen, die vor anderen so und hinter ihrem Rücken so handeln, sind nicht bereit, vervollkommnet zu werden. Sie sind alle Söhne der Verdammnis und Vernichtung; sie gehören nicht zu Gott, sondern zu Satan. Sie sind nicht die Art von Menschen, die von Gott auserwählt wurden! Wenn deine Handlungen und dein Verhalten nicht vor Gott präsentiert werden oder vom Geist Gottes betrachtet werden können, ist das Beweis dafür, dass etwas mit dir nicht stimmt. Erst wenn du das Gericht und die Züchtigung Gottes annimmst und dir der Wandel deiner Disposition wichtig ist, wirst du einen Fuß auf den Weg zur Vervollkommnung setzen können. Wenn du wirklich bereit bist, von Gott vervollkommnet zu werden und den Willen Gottes zu tun, dann solltest du Gottes ganzem Werk gehorchen, ohne ein einziges Wort der Klage, ohne dir anzumaßen, das Werk Gottes zu bewerten oder zu beurteilen. Das sind die Mindestanforderungen, um von Gott vervollkommnet zu werden. Die notwendige Bedingung für diejenigen, die danach streben, von Gott vervollkommnet zu werden, ist diese: Handle bei allem mit einem Herzen, das Gott liebt. Was bedeutet es, mit einem Herzen handeln, das Gott liebt? Es bedeutet, dass all deine Handlungen und dein ganzes Verhalten vor Gott präsentiert werden können. Und weil du die richtigen Absichten hast, fürchtest du dich nicht davor, sie Gott oder deinen Brüdern und Schwestern zu zeigen, unabhängig davon, ob deine Handlungen richtig oder falsch sind, und du traust dich, vor Gott einen Eid zu schwören. Du musst jede deiner Absichten, jeden deiner Gedanken und jede deiner Ideen Gott zur Prüfung vorlegen; wenn du auf diese Weise praktizierst und eintrittst, dann wird der Fortschritt in deinem Leben schnell sein.

– Das Wort, Bd. 1, Das Erscheinen und Wirken Gottes: Diejenigen, die sich Gott mit wahrem Herzen unterwerfen, werden gewiss von Gott gewonnen

516. Wenn du von Gott gebraucht und vervollkommnet werden möchtest, musst du jeden Aspekt der Wahrheit in dir tragen: die Entschlossenheit zu leiden, Glaube, Ausdauer, Unterwerfung, und die Fähigkeit, die Wahrheit zu suchen und Gottes Absichten zu verstehen, die Fähigkeit, auf Sein Leid und Seine gewissenhaften Absichten Rücksicht zu nehmen und so weiter. Eine Person zu vervollkommnen ist nicht einfach und jede einzelne Läuterung, die du erfährst, erfordert deinen Glauben und deine Liebe. Wenn du von Gott vervollkommnet werden möchtest, genügt es nicht, nur geschäftig hin- und herzurennen, noch genügt es, dich nur für Gott aufzuwenden. Du musst über vieles verfügen, um jemand werden zu können, der von Gott vervollkommnet ist. Wenn du mit Leid konfrontiert wirst, musst du imstande sein, die Rücksicht auf das Fleisch abzulegen, und dich nicht über Gott zu beklagen. Wenn Gott Sich vor dir verbirgt, musst du imstande sein, den Glauben zu haben, Ihm zu folgen, deine bisherige Liebe aufrechtzuerhalten, ohne zuzulassen, dass diese wankt oder sich verflüchtigt. Was Gott auch tut, du musst Ihn so orchestrieren lassen, wie Er es will, und eher dein eigenes Fleisch verfluchen anstatt dich über Ihn zu beklagen. Wenn du mit Prüfungen konfrontiert wirst, musst du gewillt sein, den Schmerz zu ertragen, das aufzugeben, was du liebst, und gewillt sein, bitterlich zu weinen, um Gott zufriedenzustellen. Nur das ist wahre Liebe und wahrer Glaube. Unabhängig davon, was deine gegenwärtige Größe ist, du musst zunächst sowohl über die Entschlossenheit verfügen, zu leiden, als auch über diesen wahren Glauben, und du musst auch die Entschlossenheit haben, dich gegen das Fleisch aufzulehnen. Du solltest gewillt sein, persönlich zu leiden und Verluste im Hinblick auf deine persönlichen Interessen zu erfahren, um Gottes Absichten zufriedenzustellen. Du musst auch fähig sein, in deinem Herzen eigene Reue zu empfinden: Früher warst du unfähig, Gott zufriedenzustellen, und jetzt kannst du eigene Reue empfinden. In diesem Hinblick darf es dir an nichts davon mangeln – durch diese Dinge wird Gott dich nämlich vervollkommnen. Wenn du diese Bedingungen nicht erfüllen kannst, kannst du nicht vervollkommnet werden.

– Das Wort, Bd. 1, Das Erscheinen und Wirken Gottes: Diejenigen, die vervollkommnet werden sollen, müssen Läuterung unterzogen werden

517. Ein Wandel der Disposition bezieht sich hauptsächlich auf die Verwandlung der Natur eines Menschen. Die Dinge, die die Natur eines Menschen ausmachen, können nicht anhand von äußerlichen Verhaltensweisen wahrgenommen werden. Sie hängen unmittelbar mit dem Wert und der Bedeutung seines Daseins, seiner Lebensauffassung und seinen Werten zusammen; bei ihnen geht es um sein Wesen und die Dinge, die in den Tiefen seiner Seele zu finden sind. Wenn ein Mensch die Wahrheit nicht akzeptieren kann, wird er in diesen Aspekten keinen Wandel erleben. Nur indem man Gottes Werk erfährt, vollständig in die Wahrheit eintritt, die eigenen Werte und seine Sichtweisen auf das Dasein und das Leben ändert, seine Ansichten mit Gottes Wort in Einklang bringt und lernt, sich Gott voll und ganz zu unterwerfen und Ihm treu zu sein, kann man seine Disposition als verwandelt bezeichnen. Es mag gegenwärtig den Anschein haben, als würdest du dir etwas Mühe geben und Widerstandsfähigkeit zeigen, wenn die Erfüllung deiner Pflicht Mühsal mit sich bringt, und es mag sein, dass du Arbeitsanordnungen von Oben durchführen kannst oder bereit bist, überall hinzugehen, wo man dich hinschickt. Oberflächlich betrachtet mag es so aussehen, als seist du einigermaßen gehorsam, aber wenn etwas passiert, das nicht deinen Auffassungen entspricht, zeigt sich deine rebellische Ader. Zum Beispiel unterwirfst du dich nicht, wenn du zurechtgestutzt wirst, geschweige denn, wenn eine Naturkatastrophe oder ein von Menschenhand verursachtes Unglück geschieht; du bringst es sogar über dich, dich über Gott zu beschweren. Deshalb ist dieses bisschen an Unterwerfung und äußerer Veränderung nur eine kleine Veränderung in deinem Verhalten. Es gibt eine kleine Veränderung, aber das ist nicht genug, um als Wandel deiner Disposition zu gelten. Du magst in der Lage sein, hierhin und dorthin zu rennen und viel Mühsal und große Demütigungen zu ertragen; vielleicht fühlst du dich Gott sehr nahe, und möglicherweise wirkt der Heilige Geist ein bisschen in dir. Aber wenn Gott von dir verlangt, etwas zu tun, das nicht deinen Auffassungen entspricht, kann es sein, dass du dich trotzdem nicht unterwirfst, sondern nach Ausreden suchst, dich gegen Gott auflehnst und dich Ihm widersetzt. Und wenn es hart auf hart kommt, stellst du Ihn vielleicht sogar in Frage und kämpfst gegen Ihn an. Das wäre ein ernstes Problem! Es würde zeigen, dass sich deine Natur noch immer Gott widersetzt, du die Wahrheit nicht wirklich verstehst und sich deine Lebensdisposition überhaupt nicht verändert hat. Nachdem sie entlassen oder verstoßen wurden, schaffen es manche Menschen immer noch, Gott zu verurteilen und zu behaupten, Gott sei nicht gerecht. Sie diskutieren sogar mit Gott und stellen sich gegen Ihn, indem sie ihre Auffassungen über Gott und ihre Unzufriedenheit mit Ihm überall verbreiten. Solche Menschen sind böse Teufel, die sich Gott widersetzen. Menschen, die eine teuflische Natur haben, werden sich nie ändern, und man sollte sie aufgeben. Nur wer in jeder Situation die Wahrheit suchen und akzeptieren kann und sich dem Werk Gottes unterwirft, kann darauf hoffen, die Wahrheit zu erlangen und einen Wandel seiner Disposition zu erreichen. In den Erfahrungen, die du machst, musst du lernen, zwischen Zuständen zu unterscheiden, die nach außen hin normal erscheinen. Du magst während des Gebets schluchzen und weinen oder das Gefühl haben, dass dein Herz Gott sehr liebt und Ihm wirklich nahe ist, doch diese Zustände sind nur das Wirken des Heiligen Geistes und bedeuten nicht, dass du jemand bist, der Gott liebt. Nur wenn du Gott selbst dann lieben und dich Ihm unterwerfen kannst, wenn der Heilige Geist nicht in dir wirkt und wenn Gott Dinge tut, die nicht mit deinen Auffassungen übereinstimmen, bist du jemand, der Gott wirklich liebt. Nur dann bist du ein Mensch, dessen Lebensdisposition sich verändert hat. Nur dann bist du ein Mensch, der die Wahrheitsrealität besitzt.

– Das Wort, Bd. 3, Die Diskurse des Christus der letzten Tage: Was man über den Wandel der eigenen Disposition wissen sollte

518. Die Wandlung der eigenen Disposition ist weder eine Verhaltensänderung noch eine vorgetäuschte äußere Veränderung oder ein vorübergehender, aus Eifer vorgenommener Wandel. Wie gut diese Veränderungen auch sein mögen, sie können Veränderungen in der Lebensdisposition nicht ersetzen, denn diese äußeren Veränderungen können durch menschliches Bemühen erreicht werden, aber Veränderungen in der Lebensdisposition können nicht allein durch persönliches Bemühen der Einzelnen erreicht werden. Um dies zu erreichen, bedarf es der Erfahrung von Gottes Gericht, Züchtigung, Prüfungen und Läuterung sowie der Vervollkommnung durch den Heiligen Geist. Obwohl Menschen, die an Gott glauben, einige gute Verhaltensweisen aufweisen, unterwirft sich kein einziger von ihnen Gott wirklich, liebt Gott wirklich oder kann Gottes Willen befolgen. Woran liegt das? Es liegt daran, dass dies eine Veränderung der Lebensdisposition erfordert, und eine bloße Verhaltensänderung reicht bei weitem nicht aus. Eine Änderung der Disposition bedeutet, dass du Kenntnis von der Wahrheit und Erfahrung mit ihr hast, dass die Wahrheit zu deinem Leben geworden ist, dass sie dein Leben und alles an dir steuern und beherrschen kann. Das ist eine Veränderung in deiner Lebensdisposition. Nur Menschen, die die Wahrheit als Leben besitzen, sind diejenigen, deren Dispositionen sich verändert haben. In der Vergangenheit mag es einige Wahrheiten gegeben haben, die du nicht in die Praxis umsetzen konntest, als du sie verstanden hattest, aber jetzt kannst du jeden Aspekt der Wahrheit, den du verstanden hast, ohne Hindernisse oder Schwierigkeiten praktizieren. Wenn du die Wahrheit praktizierst, fühlst du dich von Frieden und Glück erfüllt, aber wenn du die Wahrheit nicht praktizieren kannst, fühlst du Schmerz und dein Gewissen ist beunruhigt. Du kannst in allem die Wahrheit praktizieren, nach den Worten Gottes leben und eine Grundlage für das Leben haben. Das bedeutet, dass sich deine Disposition verändert hat. Du kannst jetzt deine Auffassungen und Fantasien, deine fleischlichen Vorlieben und Bestrebungen und all die Dinge, die du vorher nicht loslassen konntest, leicht loslassen. Du empfindest Gottes Worte als wirklich gut und dass es nichts Besseres gibt, als die Wahrheit zu praktizieren. Das bedeutet, dass sich deine Disposition verändert hat. Ein Wandel in der Disposition hört sich sehr einfach an, aber er ist in Wirklichkeit ein Prozess, der viel Erfahrung erfordert. Während dieser Zeit müssen Menschen viele Härten erleiden, sie müssen ihren eigenen Körper überwältigen und gegen ihr Fleisch aufbegehren, sie müssen auch Gericht, Züchtigung, Zurechtstutzen, Prüfungen und Läuterung erleiden, und sie müssen auch viele Misserfolge, Stürze, innere Kämpfe und Qualen in ihrem Herzen erleben. Erst nach diesen Erfahrungen können die Menschen ein gewisses Verständnis ihrer eigenen Natur erlangen, aber ein gewisses Verständnis führt nicht sofort zu einer vollständigen Veränderung; sie müssen eine lange Zeit der Erfahrung durchleben, bevor sie sich endlich von ihren verdorbenen Dispositionen befreien können. Deshalb braucht es ein ganzes Leben, um die eigene Disposition zu ändern. Wenn du zum Beispiel in einer Sache Verdorbenheit zeigst, kannst du dann sofort die Wahrheit praktizieren, sobald du sie erkannt hast? Das kannst du nicht. In diesem Stadium des Verständnisses wirst du von anderen zurechtgestutzt, und dann nötigt und zwingt dein Umfeld dich dazu, im Einklang mit den Wahrheitsgrundsätzen zu handeln. Manchmal findest du dich immer noch nicht damit ab und du fragst dich: „Muss ich das so machen? Warum kann ich es nicht so machen, wie ich will? Warum werde ich immer aufgefordert, die Wahrheit zu praktizieren? Ich will das nicht tun, ich habe es satt!“ Um Gottes Wirken zu erfahren, muss man folgenden Prozess durchlaufen: vom Widerwillen, die Wahrheit zu praktizieren, zur Bereitschaft, die Wahrheit zu praktizieren; von der Negativität und Schwäche zur Stärke und der Fähigkeit, gegen das Fleisch aufzubegehren. Wenn Menschen einen bestimmten Punkt der Erfahrung erreichen, dann einige Prüfungen und Läuterungen durchmachen und schließlich dazu kommen, Gottes Absichten und einige Wahrheiten zu verstehen, dann werden sie irgendwie glücklich sein und bereit, im Einklang mit den Wahrheitsgrundsätzen zu handeln. Anfangs zögern die Menschen, die Wahrheit zu praktizieren. Nehmen wir die hingebungsvolle Ausführung der eigenen Pflichten als Beispiel: Du hast ein gewisses Verständnis davon, wie du deine Pflichten ausführst und Gott gegenüber hingebungsvoll bist, und du besitzt auch ein gewisses Verständnis der Wahrheit, aber wann wirst du in der Lage sein, Gott voll und ganz hingebungsvoll zu sein? Wann wirst du in der Lage sein, deine Pflichten so auszuführen, dass es dem Namen gerecht wird? Das wird einen Prozess erfordern. Während dieses Prozesses könntest du viele Nöte erleiden. Einige Menschen werden dich vielleicht zurechtstutzen, andere dich kritisieren. Alle Augen werden auf dich gerichtet sein, dich eingehend prüfen, und erst dann wirst du anfangen zu begreifen, dass du im Irrtum bist und dass eigentlich du der bist, der es schlecht gemacht hat, dass mangelnde Hingabe bei der Ausführung deiner Pflicht inakzeptabel ist und dass du nicht achtlos oder oberflächlich sein darfst. Der Heilige Geist wird dich von innen erleuchten, und Er wird dich tadeln, wenn du einen Fehler machst. Während dieses Prozesses wirst du dazu kommen, einiges über dich selbst zu verstehen, und erfahren, dass du zu viele Unreinheiten hast, zu viele persönliche Motive hegst und zu viele unmäßige Wünsche hast, wenn du deine Pflichten ausführst. Sobald du das Wesen dieser Dinge verstanden hast, wenn du im Gebet vor Gott treten und wahre Reue aufweisen kannst, dann kannst du von diesen verdorbenen Dingen gereinigt werden. Wenn du auf diese Weise häufig nach der Wahrheit suchst, um deine eigenen praktischen Probleme zu lösen, wirst du nach und nach den rechten Weg des Glaubens beschreiten; du wirst beginnen, wahre Lebenserfahrungen zu machen, und deine verdorbene Disposition wird anfangen, allmählich gereinigt zu werden. Je mehr deine verdorbene Disposition gereinigt wird, desto mehr wird sich deine Lebensdisposition verändern.

Obwohl viele Menschen jetzt ihre Pflichten erfüllen, wie viele Menschen wurschteln sich im Grunde genommen durch ihre Pflichten? Wie viele Menschen können die Wahrheit akzeptieren und ihre Pflichten nach den Wahrheitsgrundsätzen erfüllen? Wie viele Menschen führen ihre Pflichten gemäß den Anforderungen Gottes aus, nachdem sich ihre Dispositionen geändert haben? Indem du diese Dinge genauer untersuchst, wirst du in der Lage sein, zu erkennen, ob du bei der Ausführung deiner Pflicht wirklich den Anforderungen entsprichst, und du wirst auch in der Lage sein, klar zu sehen, ob sich deine Disposition geändert hat. Eine Wandlung der eigenen Disposition zu erreichen, ist keine einfache Sache; es bedeutet nicht bloß, dass man ein paar Verhaltensänderungen aufweist, ein wenig Wissen über die Wahrheit erlangt hat, ein wenig über seine Erfahrungen mit jedem Aspekt der Wahrheit sprechen kann oder dass man gewisse Veränderungen aufweist oder sich ein wenig unterwirft, nachdem man diszipliniert worden ist. Diese Dinge stellen keine Veränderung in der eigenen Lebensdisposition dar. Warum sage Ich das? Obwohl du dich vielleicht etwas verändert hast, setzt du die Wahrheit immer noch nicht wirklich in die Praxis um. Vielleicht verhältst du dich so, weil du dich vorübergehend in einer geeigneten Umgebung befindest und die Situation es zulässt, oder weil deine gegenwärtigen Umstände dich dazu gezwungen haben. Außerdem kannst du, wenn du gut gelaunt bist, wenn dein Zustand normal ist und wenn du das Wirken des Heiligen Geistes hast, die Wahrheit praktizieren. Aber angenommen, du befindest dich inmitten einer Prüfung, dass du wie Hiob inmitten deiner Prüfungen leidest oder dass du der Todesprüfung gegenüberstehst. Wenn das eintrifft, wirst du dann noch in der Lage sein, die Wahrheit zu praktizieren und in deinem Zeugnis standhaft zu sein? Kannst du etwas Ähnliches sagen wie das, was Petrus sagte: „Selbst wenn ich sterben müsste, nachdem ich Dich gekannt habe, wie könnte ich das nicht mit Freude und Glück tun?“ Was schätzte Petrus? Was Petrus schätzte, war Unterwerfung, und er hielt Gott zu kennen für die wichtigste Sache, sodass er in der Lage war, sich bis zum Tod zu unterwerfen. Eine Wandlung der Disposition geschieht nicht von heute auf morgen; um das zu erreichen, braucht es ein ganzes Leben an Erfahrung. Die Wahrheit zu verstehen, ist etwas einfacher, aber die Wahrheit in verschiedenen Zusammenhängen zu praktizieren, ist schwierig. Warum haben die Menschen immer Schwierigkeiten, die Wahrheit in die Praxis umzusetzen? Tatsächlich stehen diese Schwierigkeiten alle in direktem Zusammenhang mit den verdorbenen Dispositionen der Menschen, und sie sind allesamt Hindernisse, die von verdorbenen Dispositionen herrühren. Deshalb musst du viel leiden und in der Lage sein, einen hohen Preis zu zahlen, um die Wahrheit in die Praxis umzusetzen. Hättest du keine verdorbenen Dispositionen, müsstest du nicht leiden und keinen Preis zahlen, um die Wahrheit zu praktizieren. Ist das nicht eine offensichtliche Tatsache? Manchmal mag es so aussehen, als würdest du die Wahrheit in die Praxis umsetzen, aber in Wirklichkeit zeigt die Natur deiner Handlungen nicht, dass du dies tust. Beim Nachfolgen Gottes sind viele Menschen in der Lage, ihre Familien und Karrieren ins Abseits zu stellen und ihre Pflichten auszuführen, und deshalb glauben sie, dass sie die Wahrheit praktizieren. Allerdings sind sie nie in der Lage, ein wahres, erfahrungsbezogenes Zeugnis abzulegen. Was genau geht hier vor? Wenn man sie nach den Auffassungen der Menschen misst, scheinen sie die Wahrheit zu praktizieren, dennoch erkennt Gott das, was sie tun, nicht als das Praktizieren der Wahrheit an. Wenn die Dinge, die man tut, persönliche Motive haben und verfälscht sind, dann läuft man Gefahr, von den Prinzipien abzuweichen und es kann nicht von einem gesagt werden, dass man die Wahrheit praktiziert; das ist einfach nur eine Art von Verhalten. Streng genommen wird deine Art von Verhalten wahrscheinlich von Gott verurteilt werden; Er wird es nicht gutheißen oder sich daran erinnern. Wenn man dies bis zu dessen Wesen und Wurzel weiter seziert, dann bist du jemand, der Böses tut, und diese äußerlichen Verhaltensweisen deinerseits stellen einen Widerspruch zu Gott dar. Von außen betrachtet, störst und unterbrichst du nichts und hast keinen wirklichen Schaden angerichtet. Es erscheint logisch und vernünftig, doch darin finden sich menschliche Verunreinigungen und Absichten, und dessen Wesen ist, Böses zu begehen und sich Gott zu widersetzen. Daher solltest du feststellen, ob es eine Veränderung in deiner Disposition gegeben hat und ob du die Wahrheit in die Praxis umsetzt, indem du Gottes Worte benutzt und die Motive hinter deinen eigenen Handlungen betrachtest. Es kommt nicht darauf an, ob deine Handlungen mit den menschlichen Vorstellungen und menschlichen Gedanken übereinstimmen oder ob sie deinem Geschmack entsprechen; solche Dinge sind nicht wichtig. Es kommt vielmehr darauf an, ob Gott sagt, dass du mit Seinen Absichten im Einklang stehst oder nicht, dass dein Handeln Wahrheitsrealität besitzt oder nicht und dass es Seinen geforderten Maßstäben entspricht oder nicht. Nur sich selbst an Gottes Anforderungen zu messen, ist richtig. Die Wandlung der Disposition und die Wahrheit in die Praxis umzusetzen, das ist nicht so einfach und leicht, wie die Menschen sich das vorstellen. Versteht ihr das jetzt? Habt ihr damit Erfahrung? Wenn es um den Kern eines Problems geht, versteht ihr ihn vielleicht nicht; euer Eintritt ist zu oberflächlich gewesen. Ihr rennt den ganzen Tag umher, vom Morgengrauen bis zur Abenddämmerung, steht früh auf und geht spät zu Bett, aber ihr habt keine Wandlung in eurer Lebensdisposition erreicht, und ihr könnt nicht begreifen, was ein solcher Wandel der Disposition ist. Das bedeutet, dass euer Eintritt zu oberflächlich ist, nicht wahr? Unabhängig davon, wie lange ihr an Gott geglaubt habt, spürt ihr vielleicht nicht das Wesentliche und Tiefgründige, das mit der Umwandlung eurer Disposition zu tun hat. Kann man sagen, dass sich eure Disposition verändert hat? Woher weißt du, ob Gott dich gutheißt oder nicht? Zumindest wirst du dich im Hinblick auf alles, was du tust, außerordentlich gefestigt fühlen, und du wirst spüren, dass der Heilige Geist dich leitet und erleuchtet und in dir wirkt, während du deine Pflichten ausführst und irgendeine oder allgemeine Arbeit im Haus Gottes verrichtest. Deine Handlungen werden mit Gottes Worten einhergehen, und sobald du einmal einen gewissen Grad an Erfahrung gewonnen hast, wirst du der Ansicht sein, dass eine Handlungsweise in der Vergangenheit relativ angemessen war. Wenn du allerdings, nachdem du eine Zeitlang Erfahrungen gesammelt hast, spürst, dass einige Dinge, die du in der Vergangenheit getan hast, nicht angemessen waren und du unzufrieden damit bist, und das Gefühl hast, dass die Dinge, die du getan hast, nicht mit der Wahrheit übereinstimmten, dann beweist das, dass alles, was du getan hast, im Widerstand gegen Gott geschehen ist. Es ist ein Beweis dafür, dass deine Dienste voller Aufsässigkeit, Widerstand und menschlicher Handlungsweisen waren und dass du völlig dabei versagt hast, Veränderungen in der Disposition zu erreichen.

– Das Wort, Bd. 3, Die Diskurse des Christus der letzten Tage: Was man über den Wandel der eigenen Disposition wissen sollte

519. Wenn eine Person viele gute Verhaltensweisen hat, bedeutet das nicht, dass sie die Wahrheitsrealitäten besitzt. Nur indem man die Wahrheit praktiziert und nach Grundsätzen handelt, kann man die Wahrheitsrealitäten besitzen. Nur indem man Gott fürchtet und das Böse meidet, kann man die Wahrheitsrealitäten besitzen. Manche Menschen sind enthusiastisch, können Glaubenslehren von sich geben, die Vorschriften befolgen und tun viele gute Dinge, aber alles, was man über sie sagen kann, ist, dass sie ein wenig Menschlichkeit besitzen. Diejenigen, die Glaubenslehren von sich geben können und stets die Vorschriften befolgen, sind nicht unbedingt in der Lage, die Wahrheit zu praktizieren. Auch wenn das, was sie sagen, richtig ist und sich so anhört, als sei es unproblematisch, haben sie nichts zu sagen, wenn es um das Wesen der Wahrheit geht. Unabhängig davon, wie viele Glaubenslehren jemand äußert, heißt das daher nicht, dass er die Wahrheit versteht, und ganz gleich, wie viele Glaubenslehren er versteht, er kann keine Probleme lösen. Religiöse Theoretiker können alle die Bibel erklären, aber am Ende stürzen sie alle, weil sie nicht die ganze Wahrheit akzeptieren, die Gott ausgedrückt hat. Menschen, die eine Veränderung in ihrer Disposition erfahren haben, sind anders. Sie haben die Wahrheit verstanden, sie können in allen Angelegenheiten unterscheiden, sie wissen, wie sie im Einklang mit Gottes Absichten handeln müssen, wie sie im Einklang mit dem Wahrheitsgrundsatz handeln müssen und wie sie handeln müssen, um Gott zufriedenzustellen, und sie verstehen die Natur der Verdorbenheit, die sie offenbaren. Wenn ihre eigenen Ideen und Vorstellungen offengelegt werden, können sie unterscheiden und gegen das Fleisch aufbegehren. So manifestiert sich eine Veränderung in der Disposition. Die wichtigste Äußerungsform der Menschen, die eine Änderung in der Disposition durchgemacht haben, ist, dass sie erreicht haben, die Wahrheit klar zu verstehen, und wenn sie Dinge ausführen, setzen sie die Wahrheit mit ziemlicher Genauigkeit in die Praxis um, und sie offenbaren nicht so oft Verderbtheit. Im Allgemeinen erscheinen diejenigen, deren Disposition sich gewandelt hat, besonders vernünftig und erkennend zu sein, und aufgrund ihres Verständnisses der Wahrheit offenbaren sie nicht so viel Selbstgerechtigkeit oder Arroganz. Sie können einen Großteil der Verderbtheit durchschauen, die in ihnen offenbart worden ist, und sie erkennen, deshalb lassen sie keine Arroganz aufkommen. Sie können maßvoll begreifen, welchen Platz sie einnehmen sollten und was sie Vernünftiges tun sollten, wie man pflichtbewusst ist, was man sagen und was man nicht sagen soll, und was man zu welchen Menschen sagen soll und wie man mit welchen Menschen umgeht. Somit sind Menschen, deren Dispositionen sich geändert haben, relativ vernünftig, und nur solche Menschen leben wirklich das Abbild eines Menschen aus. Weil sie die Wahrheit verstehen, sind sie in der Lage, übereinstimmend mit der Wahrheit zu sprechen und Dinge zu sehen und sie sind prinzipientreu in allem, was sie tun; sie unterliegen nicht dem Einfluss irgendeines Menschen, irgendeiner Angelegenheit oder Sache, sie alle haben ihre eigenen Ansichten und können die Wahrheitsgrundsätze aufrechterhalten. Ihre Disposition ist relativ stabil, sie sind nicht unbeständig, und unabhängig von den Umständen verstehen sie, wie sie ihre Pflichten richtig erfüllen können und wie sie sich zu Gottes Zufriedenheit verhalten sollten. Diejenigen, deren Dispositionen sich geändert haben, konzentrieren sich nicht darauf, was sie nach außen hin tun müssen, damit andere gut über sie denken; sie haben eine innere Klarheit darüber gewonnen, was sie tun müssen, um Gott zufriedenzustellen. Deshalb kann es sein, dass sie äußerlich nicht übermäßig enthusiastisch wirken oder so, als hätten sie irgendetwas Wichtiges vollbracht, aber alles, was sie tun, ist bedeutungsvoll, ist wertvoll, und liefert praktische Ergebnisse. Diejenigen, deren Disposition sich geändert hat, besitzen mit Gewissheit viele Wahrheitsrealitäten, und dies kann durch ihre Perspektive der Dinge und durch ihre Handlungsgrundsätze bestätigt werden. Diejenigen, die die Wahrheit nicht erlangt haben, haben absolut keine Veränderungen in ihrer Lebensdisposition erreicht. Wie genau wird eine Änderung der Disposition erreicht? Die Menschen sind zutiefst von Satan verdorben worden, sie alle widersetzen sich Gott und sie alle weisen die Natur des Widerstands gegen Gott auf. Gott rettet Menschen, indem Er diejenigen mit der Natur, sich Gott zu widersetzen, und die imstande sind, sich Gott zu widersetzen, in diejenigen verwandelt, die imstande sind, sich Gott zu fügen und Ihn zu fürchten. Das ist es, was bedeutet, jemand zu sein, dessen Disposition sich geändert hat. Ganz gleich, wie verdorben ein Mensch ist oder wie viele verdorbene Dispositionen er hat, solange er die Wahrheit annehmen, Gottes Gericht und Züchtigung akzeptieren und verschiedene Prüfungen und Läuterungen annehmen kann, wird er ein wahres Verständnis von Gott haben und gleichzeitig seine eigene Wesensnatur klar erkennen können. Wenn sie sich selbst wirklich kennen, werden sie in der Lage sein, sich selbst und Satan zu hassen, und sie werden bereit sein, gegen Satan aufzubegehren und sich Gott völlig zu fügen. Wenn ein Mensch diese Entschlossenheit hat, kann er nach der Wahrheit streben. Wenn Menschen über wahre Gotteskenntnis verfügen, wenn ihre satanische Disposition gereinigt ist und Gottes Worte in ihnen Wurzeln schlagen und zu ihrem Leben und zur Grundlage ihrer Existenz geworden sind, wenn sie nach Gottes Worten leben und sich völlig verändert haben und zu neuen Menschen geworden sind – dann gilt dies als Veränderung ihrer Lebensdisposition. Eine Veränderung der Disposition bedeutet nicht, dass man eine reife und gefestigte Menschlichkeit aufweist, noch bedeutet es, dass die äußeren Dispositionen der Menschen unterwürfiger als zuvor sind, dass sie vorher arrogant waren, aber nun vernünftig kommunizieren können oder dass sie vorher auf niemanden gehört haben, aber jetzt ein wenig auf andere hören können – solche äußerlichen Veränderungen können nicht als Verwandlungen in der Disposition bezeichnet werden. Natürlich schließen Umwandlungen in der Disposition solche Manifestationen ein, aber der wesentlichste Bestandteil besteht darin, dass ihr Leben sich innerlich verändert hat. Das liegt gänzlich daran, dass Gottes Worte und die Wahrheit in ihnen Wurzeln geschlagen haben, in ihnen herrschen und zu ihrem Leben geworden sind. Auch ihre Sicht der Dinge hat sich verändert. Sie können direkt durchschauen, was in der Welt und mit der Menschheit los ist, wie Satan die Menschheit verdirbt, wie der große rote Drache sich Gott widersetzt und können das Wesen des großen roten Drachen durchschauen. Sie können den großen roten Drachen, Satan, in ihrem Herzen hassen und sich ganz Gott zuwenden und Ihm folgen. Das bedeutet, dass sich ihre Lebensdisposition verändert hat und dass sie von Gott gewonnen worden sind. Veränderungen in der Lebensdisposition sind grundlegende Veränderungen, während Veränderungen im Verhalten oberflächlich sind. Nur diejenigen, die Veränderungen in ihrer Lebensdisposition erreicht haben, sind diejenigen, die die Wahrheit erlangt haben, und nur sie sind von Gott gewonnen worden.

– Das Wort, Bd. 3, Die Diskurse des Christus der letzten Tage: Teil 3

520. Um die Reinigung von der Verderbtheit zu erlangen und eine Veränderung in der Lebensdisposition zu erfahren, musst du die Wahrheit lieben und in der Lage sein, sie anzunehmen. Was bedeutet es, die Wahrheit zu akzeptieren? Die Wahrheit zu akzeptieren bedeutet, dass du, ganz gleich, welche Art verdorbener Veranlagung du aufweist oder welche Gifte des großen roten Drachen – Satans Gifte – deiner Natur innewohnen, wenn Gottes Worte diese Dinge entlarven, sie zugeben und dich unterwerfen solltest, du keine andere Wahl treffen kannst und du dich selbst gemäß Gottes Worten erkennen solltest. Das bedeutet, in der Lage zu sein, Gottes Worte zu akzeptieren und die Wahrheit zu akzeptieren. Ungeachtet dessen, was Gott sagt, ungeachtet dessen, wie streng Seine Kundgebungen sind, und ungeachtet dessen, welche Worte Er benutzt, du kannst sie akzeptieren, solange das, was Er sagt, die Wahrheit ist, und du kannst sie anerkennen, solange sie der Realität entsprechen. Du kannst dich Gottes Worten unterwerfen, ungeachtet dessen, wie tief du sie verstehst, und du bist in der Lage, das Licht der Erleuchtung durch den Heiligen Geist, über das deine Brüder und Schwestern Gemeinschaft halten, anzunehmen und dich ihm zu unterwerfen. Wenn das Streben nach Wahrheit eines solchen Menschen einen gewissen Punkt erreicht hat, kann er die Wahrheit erlangen und die Umwandlung seiner Veranlagung erreichen. Auch wenn Menschen, die die Wahrheit nicht lieben, ein wenig Menschlichkeit besitzen, einige gute Dinge tun und sich Gott hingeben können, verwirrt sie die Wahrheit, und sie nehmen sie nicht ernst, sodass sich ihre Lebensdisposition nie ändert. Du kannst sehen, dass Petrus eine ähnliche Menschlichkeit hatte wie die anderen Jünger, aber er stach in seinem glühenden Streben nach der Wahrheit heraus. Was auch immer Jesus sagte, er dachte ernsthaft darüber nach. Jesus fragte: „Simon Barjona, liebst du Mich?“ Petrus antwortete aufrichtig: „Ich liebe nur den Vater, der im Himmel ist, doch ich habe den Herrn auf Erden noch nicht geliebt.“ Später verstand er und dachte: „Das ist nicht richtig, der Gott auf Erden ist der Gott im Himmel. Ist es nicht derselbe Gott sowohl im Himmel als auch auf Erden? Wenn ich nur Gott im Himmel liebe, dann ist meine Liebe nicht praktisch. Ich muss Gott auf Erden lieben, denn nur dann wird meine Liebe praktisch sein.“ So verstand Petrus schließlich durch das, was Jesus gefragt hatte, die wahre Bedeutung von Gottes Wort. Um Gott zu lieben, und damit diese Liebe auch praktisch ist, muss man den menschgewordenen Gott auf Erden lieben. Den vagen und unsichtbaren Gott zu lieben ist weder realistisch noch praktisch, während die Liebe zum praktischen, sichtbaren Gott Wahrheit ist. Aus den Worten Jesu gewann Petrus die Wahrheit und ein Verständnis von Gottes Absichten. Offensichtlich war Petrus’ Glaube an Gott nur darauf ausgerichtet gewesen, nach der Wahrheit zu streben. Schließlich erreichte er eine Liebe zum praktischen Gott – dem Gott auf Erden. Petrus ging bei seinem Streben nach der Wahrheit besonders ernsthaft vor. Jedes Mal, wenn Jesus ihm einen Rat erteilte, dachte er ernsthaft über die Worte Jesu nach. Vielleicht dachte er Monate, ein Jahr oder sogar Jahre lang nach, bevor der Heilige Geist ihn erleuchtete und er die Essenz der Worte Gottes verstand. Auf diese Weise trat Petrus in die Wahrheit ein, wodurch seine Lebensdisposition verwandelt und erneuert wurde.

– Das Wort, Bd. 3, Die Diskurse des Christus der letzten Tage: Wie man die Natur des Menschen erkennt

521. Der Schlüssel, um einen Wandel der Disposition zu erreichen, ist, seine eigene Natur zu erkennen, und das muss im Einklang mit einer Bloßstellung durch Gott passieren. Nur in Gottes Wort kann man seine eigene abscheuliche Natur erkennen, Satans verschiedenartige Gifte in seiner eigenen Natur wiedererkennen, begreifen, dass man töricht und unwissend ist, und die schwachen und negativen Elemente in seiner Natur erkennen. Wenn du das vollständig erkannt hast und du dich wahrhaft selbst hassen und gegen das Fleisch aufbegehren kannst, beständig Gottes Wort praktizierst, beharrlich nach der Wahrheit strebst, während du deine Pflichten ausführst, eine Veränderung in deiner Disposition erreichst und eine Person wirst, die Gott wirklich liebt, dann hast du den Weg des Petrus eingeschlagen. Ohne die Gnade Gottes und ohne Erleuchtung und Führung durch den Heiligen Geist wäre es schwierig, diesen Weg zu gehen, weil die Menschen nicht die Wahrheit besitzen und nicht in der Lage sind, gegen sich selbst aufzubegehren. Petrus’ Weg der Vervollkommnung zu gehen beruht hauptsächlich darauf, Entschlossenheit zu besitzen, Glauben zu haben und auf Gott zu vertrauen. Darüber hinaus muss man sich dem Werk des Heiligen Geistes unterwerfen; Gottes Worte sind in allen Dingen unverzichtbar. Diese sind die Kernpunkte, und man darf gegen keinen davon verstoßen. Wenn man gerade eine Erfahrung macht, ist es sehr schwierig, sich selbst zu kennen; ohne das Wirken des Heiligen Geistes ist es aussichtslos. Um auf Petrus’ Weg zu gehen, muss man sich darauf konzentrieren, sich selbst zu kennen und darauf, seine Disposition umzuwandeln. Beim Weg des Paulus ging es nicht darum, nach Leben zu streben oder sich auf Selbsterkenntnis zu fokussieren; er konzentrierte sich insbesondere darauf, Arbeit zu verrichten und auf ihren Einfluss und ihre Dynamik. Seine Motivation war es, Gottes Segnungen im Austausch für seine Arbeit und sein Leiden zu erlangen und Belohnungen von Gott zu erhalten. Diese Motivation war falsch. Paulus konzentrierte sich nicht auf das Leben und legte auch keinen Wert darauf, eine Veränderung seiner Disposition zu erreichen; er konzentrierte sich nur auf Belohnungen. Weil er die falschen Ziele hatte, war der Weg, auf dem er ging, natürlich auch falsch. Dies wurde durch seine arrogante und eingebildete Natur verursacht. Paulus besaß eindeutig keinerlei Wahrheit, noch hatte er ein Gewissen oder Vernunft. Gott verändert die Dispositionen der Menschen hauptsächlich, indem Er sie rettet und ändert. Der Zweck Seiner Worte ist es, in den Menschen das Ergebnis zu erzielen, umgewandelte Dispositionen zu besitzen sowie die Fähigkeit, Gotteskenntnis zu erlangen, sich Gott zu unterwerfen und Ihn auf normale Weise anzubeten. Dies ist der Zweck von Gottes Worten und von Seinem Werk. Paulus’ Weg des Strebens verstieß direkt gegen und stand im Widerspruch zu Gottes Absichten; er lief ihnen vollkommen zuwider. Petrus’ Weg des Strebens stand jedoch völlig in Einklang mit Gottes Absichten: Er konzentrierte sich auf das Leben und auf die Veränderungen in der Disposition, was genau das Ergebnis ist, das Gott mit Seinem Wirken in den Menschen zu erreichen wünscht. Petrus’ Weg ist daher gesegnet und erhält Gottes Anerkennung. Gott hasst und verflucht Paulus’ Weg, da er gegen Gottes Absichten verstößt.

– Das Wort, Bd. 3, Die Diskurse des Christus der letzten Tage: Teil 3

522. Heutzutage haben die meisten Menschen ein sehr oberflächliches Selbstverständnis. Sie haben die Dinge, die Teil ihrer Natur sind, keineswegs genau in Erfahrung gebracht. Sie kennen nur einige der verdorbenen Zustände, die sie offenbaren, die Dinge, die sie wahrscheinlich tun werden oder einige ihrer Mängel, und das lässt sie glauben, dass sie sich selbst kennen. Wenn sie sich zudem an einige Vorschriften halten, sicherstellen, dass sie in bestimmten Bereichen keine Fehler machen und es schaffen, gewisse Verfehlungen zu vermeiden, dann sind sie der Ansicht, die Wirklichkeit in ihrem Glauben an Gott zu besitzen und nehmen an, dass sie gerettet werden. Das ist ganz und gar menschliche Einbildung. Wenn du dich an diese Dinge hältst, wirst du wirklich fähig werden, keine Verfehlungen zu begehen? Wirst du eine wahre Veränderung in der Disposition erreicht haben? Wirst du wirklich das Abbild eines Menschen ausleben? Kannst du Gott auf diese Weise wirklich zufriedenstellen? Absolut nicht, so viel steht fest. Der Glaube an Gott gelingt nur, wenn man hohe Maßstäbe hat und die Wahrheit sowie eine gewisse Transformation in seiner Lebensdisposition erreicht hat. Dies erfordert zunächst, sich der Selbsterkenntnis zu widmen. Wenn die Selbsterkenntnis der Menschen zu oberflächlich ist, ist es ihnen nicht möglich, Probleme zu lösen, und ihre Lebensdispositionen werden sich schlichtweg nicht ändern. Es ist notwendig, fundiertes Wissen über sich selbst zu haben, was bedeutet, seine eigene Natur zu kennen, welche Elemente in dieser Natur enthalten sind, wie diese Dinge entstanden sind und woher sie kamen. Bist du darüber hinaus tatsächlich imstande, diese Dinge zu hassen? Hast du deine eigene hässliche Seele und deine niederträchtige Natur gesehen? Wenn du wirklich imstande bist, die Wahrheit über dich selbst zu sehen, wirst du dich selbst hassen. Wenn du dich selbst hasst und dann Gottes Wort praktizierst, wirst du imstande sein, gegen das Fleisch aufzubegehren und die Kraft haben, die Wahrheit zu praktizieren, ohne es für anstrengend zu halten. Warum folgen viele Menschen ihren fleischlichen Vorlieben? Weil sie sich selbst für ziemlich gut halten und das Gefühl haben, dass ihre Taten richtig und berechtigt sind, dass sie keine Fehler haben und sogar, dass sie völlig im Recht sind und sie daher in der Lage sind, in der Annahme zu handeln, die Gerechtigkeit sei auf ihrer Seite. Wenn man erkennt, was seine wahre Natur ist – wie hässlich, wie verabscheuungswürdig und wie erbärmlich – dann ist man nicht allzu stolz auf sich selbst, nicht so unbändig arrogant und nicht so zufrieden mit sich selbst wie vorher. Eine solche Person spürt: „Ich muss ernsthaft und bodenständig sein, wenn ich etwas von Gottes Wort praktiziere. Wenn nicht, dann werde ich nicht dem Standard des Menschseins entsprechen und werde mich schämen, in Gottes Gegenwart zu leben.“ Man sieht sich dann selbst wahrhaftig als dürftig, als wahrhaft unbedeutend an. Zu diesem Zeitpunkt wird es für einen leicht, die Wahrheit zu praktizieren, und man wird ein bisschen so aussehen, wie es ein Mensch sollte. Erst wenn die Menschen sich selbst wahrlich hassen, können sie gegen das Fleisch aufbegehren. Wenn sie sich selbst nicht hassen, werden sie gegen das Fleisch nicht aufbegehren können. Sich wahrlich selbst zu hassen, ist keine einfache Sache. In ihnen müssen verschiedene Dinge zu finden sein: Erstens, seine eigene Natur zu kennen und zweitens, sich selbst als hilfsbedürftig und erbärmlich zu sehen, zu sehen, dass man selbst ganz klein und unbedeutend ist und seine eigene erbärmliche und schmutzige Seele zu sehen. Wenn man voll und ganz sieht, was man wahrlich ist und dieses Ergebnis erreicht, dann erlangt man wahrhaft Erkenntnis über sich selbst, und man kann sagen, dass man sich selbst vollständig erkannt hat. Erst dann kann man sich wahrhaft selbst hassen, sogar so weit gehen, sich selbst zu verfluchen und wahrhaft spüren, wie tief man von Satan verdorben wurde, so sehr, dass man nicht einmal einem Menschen ähnelt. Dann, eines Tages, wenn der Tod droht, wird ein solcher Mensch denken: „Das ist Gottes gerechte Strafe. Gott ist in der Tat gerecht; ich sollte wirklich sterben!“ An diesem Punkt wird er keine Klagen von sich geben, geschweige denn sich über Gott beklagen, sondern einfach nur das Gefühl haben, dass es ihm an zu vielen Dingen mangelt und er wirklich erbärmlich ist, so schmutzig und verdorben, dass er von Gott ausgemustert und vernichtet werden sollte, und dass eine Seele wie die seine nicht würdig ist, auf Erden zu leben. Deshalb wird dieser Mensch nicht gegen Gott klagen oder sich Ihm widersetzen, geschweige denn Gott hintergehen. Wenn man sich selbst nicht kennt und sich immer noch für ziemlich gut hält, dann wird dieser Mensch, wenn der Tod anklopft, denken: „Was meinen Glauben angeht, so habe ich meine Sache wirklich gut gemacht. Wie sehr habe ich nach der Wahrheit gestrebt! Ich habe so viel gegeben, ich habe so viel gelitten, und dennoch bittet mich Gott jetzt schlussendlich, zu sterben. Ich weiß nicht, wo Gottes Gerechtigkeit ist. Warum bittet er mich, zu sterben? Wenn ich sterben muss, wer wird dann gerettet werden? Wird das Menschengeschlecht nicht enden?“ Erstens hat dieser Mensch Auffassungen von Gott. Zweitens beklagt sich dieser Mensch und zeigt keinerlei Unterwerfung. Das ist genau wie bei Paulus: Als er im Sterben lag, kannte er sich selbst nicht, und als Gottes Strafe nahe war, war alles zu spät.

– Das Wort, Bd. 3, Die Diskurse des Christus der letzten Tage: Teil 3

523. Wenn Menschen den ersten Schritt auf dem Weg zur Vollkommenheit tun, sind ihre alten Veranlagungen imstande, sich zu ändern. Darüber hinaus entwickeln sich ihre Leben weiter und sie treten allmählich tiefer in die Wahrheit ein. Sie sind in der Lage, die Welt und all jene zu verachten, die nicht nach der Wahrheit streben. Besonders verachten sie sich selbst, doch außerdem ist klar, dass sie sich selbst kennen. Sie sind bereit, nach der Wahrheit zu leben, und sie machen es sich zum Ziel, nach der Wahrheit zu streben. Sie sind nicht gewillt, in den Gedanken zu leben, die von ihrem eigenen Kopf erzeugt werden, und sie empfinden Abscheu vor der Selbstgerechtigkeit, dem Hochmut und der Selbstüberhebung des Menschen. Sie sprechen mit einem starken Sinn für Korrektheit, handhaben die Dinge mit Unterscheidungsvermögen und Weisheit und sind Gott gegenüber loyal und gehorsam. Abgesehen davon, dass sie nicht passiv oder schwach werden, wenn sie einen Moment der Züchtigung und des Gerichts erleben, sind sie obendrein für diese Züchtigung und dieses Gericht Gottes dankbar. Sie glauben, dass sie ohne Gottes Züchtigung und Gericht nicht sein können, dass diese sie schützen. Sie verfolgen keinen Glauben des Friedens und der Freude und der Suche nach Brot, um den Hunger zu stillen. Ebenso wenig verfolgen sie flüchtige fleischliche Freuden. Das geschieht bei denjenigen, die vervollkommnet sind.

– Das Wort, Bd. 1, Das Erscheinen und Wirken Gottes: The Real Story of the Work of Conquest (4)

524. Wenn man Gott zufriedenstellen kann, während man seine Pflicht tut, sich in Wort und Tat nach den Grundsätzen richtet und in die Wirklichkeit aller Aspekte der Wahrheit eintreten kann, dann ist man ein von Gott vervollkommneter Mensch. Man kann sagen, dass das Werk und die Worte Gottes für solche Menschen vollständig wirksam gewesen sind, dass Gottes Worte ihr Leben geworden sind, sie die Wahrheit erlangt haben und dass sie den Worten Gottes gemäß leben können. Danach wird die Natur ihres Fleisches – das heißt, ebendie Grundlage ihrer ursprünglichen Existenz – auseinanderbrechen und zusammenfallen. Nur nachdem die Menschen Gottes Worte als ihr Leben besitzen, werden sie zu neuen Menschen werden. Wenn die Worte Gottes zum Leben der Menschen werden, wenn die Vision von Gottes Werk, Seine Bloßstellung der Menschheit und Seine Anforderungen an sie und die Maßstäbe für das menschliche Leben, die Gott von den Menschen zu erreichen verlangt, zu ihrem Leben werden, wenn die Menschen diesen Worten und Wahrheiten gemäß leben, dann werden sie durch die Worte Gottes vervollkommnet. Solche Menschen werden durch Gottes Worte wiedergeboren und sind durch sie neue Menschen geworden. Dies ist der Weg, auf dem Petrus nach der Wahrheit strebte; dies ist der Weg, vervollkommnet zu werden. Petrus wurde durch Gottes Worte vervollkommnet, und er erlangte das Leben aus den Worten Gottes, die durch Gott ausgedrückte Wahrheit wurde sein Leben und er wurde ein Mensch, der die Wahrheit erlangte.

– Das Wort, Bd. 3, Die Diskurse des Christus der letzten Tage: Wie man den Weg des Petrus beschreitet

525. Wenn Menschen ein echtes Verständnis von Gottes Disposition haben, wenn sie sehen können, dass Gottes Disposition echt ist, dass sie wahrhaft heilig ist und wahrhaft gerecht, und wenn sie Gottes Heiligkeit und Gerechtigkeit von Herzen preisen können, dann werden sie Gott wahrhaft kennen und die Wahrheit erlangt haben. Nur Menschen, die Gott kennen, leben im Licht. Die direkte Folge, wenn man Gott wahrhaft kennt, ist, dass man Gott wahrhaft lieben und gehorchen kann. Wenn Menschen Gott wahrhaft kennen, die Wahrheit verstehen und die Wahrheit gewinnen, verändern sich ihre Weltsicht und Lebensperspektive wirklich, woraufhin auch eine echte Veränderung in ihrer Lebensdisposition stattfindet. Wenn Menschen die richtigen Lebensziele haben, nach der Wahrheit streben können und sich der Wahrheit entsprechend verhalten, wenn sie sich Gott uneingeschränkt fügen und nach Seinen Worten leben, wenn sie sich bis in die Tiefe ihrer Herzen geerdet und erhellt fühlen, wenn ihre Herzen frei von Finsternis sind und wenn sie ganz frei und befreit in Gottes Gegenwart leben können, nur dann erlangen sie ein echtes menschliches Leben, und nur dann sind sie diejenigen geworden, die die Wahrheit und Menschlichkeit besitzen. Des Weiteren kommen alle Wahrheiten, die du verstanden und gewonnen hast, von Gottes Worten und von Gott selbst. Nur wenn du die Anerkennung von Gott dem Höchsten gewinnst – dem Schöpfer – und Er sagt, dass du ein geschaffenes Wesen bist, das dem Maßstab entspricht, und dass du das Abbild eines Menschen auslebst, wird dein Leben am bedeutsamsten sein.

– Das Wort, Bd. 3, Die Diskurse des Christus der letzten Tage: Wie man die Natur des Menschen erkennt

526. Wenn der Mensch in seinem Glauben an Gott die Dinge des Lebens nicht ernst nimmt, den Eintritt in die Wahrheit nicht verfolgt, keine Veränderungen in seiner Disposition verfolgt, geschweige denn Wissen über Gottes Werk anstrebt, dann kann er nicht vollkommen gemacht werden. Wenn du vollkommen gemacht werden willst, dann musst du Gottes Werk verstehen. Insbesondere musst du die Bedeutung Seiner Züchtigung und Seines Urteils verstehen und warum dieses Werk am Menschen durchgeführt werden. Bist du imstande, dieses Werk zu akzeptieren? Kannst du durch Züchtigung dieser Art dieselbe Erfahrung und dieselbe Kenntnis wie Petrus erlangen? Wenn du Gotteskenntnis und das Wirken des Heiligen Geistes anstrebst und wenn du Veränderungen in deiner Disposition verfolgst, dann hast du die Möglichkeit, vollkommen gemacht zu werden.

Für diejenigen, die vollkommen gemacht werden sollen, ist diese Stufe des Werkes des Erobert-Werdens unerlässlich; erst wenn der Mensch erobert worden ist, kann er das Werk, perfektioniert zu werden, erfahren. Es liegt kein großer Wert darin, lediglich die Rolle des Erobert-Werdens aufzuführen, was dich nicht für den Gebrauch durch Gott geeignet machen wird. Du wirst nicht die Möglichkeit haben, deine Rolle in der Verbreitung des Evangeliums zu spielen, denn du strebst das Leben nicht an und strebst nicht nach der Veränderung und der Erneuerung in dir, und so hast du keine wirkliche Lebenserfahrung. Während dieser schrittweisen Arbeit handeltest du einst als Dienender und als Kontrastfigur, aber wenn du es letztendlich nicht anstrebst, Petrus zu sein, und dein Streben nicht dem Weg entspricht, mit dem Petrus vollkommen gemacht wurde, dann wirst du selbstverständlich keine Veränderungen in deiner Disposition erfahren. Wenn du jemand bist, der es anstrebt, vollkommen gemacht zu werden, dann wirst du Zeugnis abgelegt haben und du wirst sagen: „In diesem schrittweisen Werk Gottes habe ich Gottes Werk der Züchtigung und des Gerichts angenommen und obwohl ich großes Leid ertragen habe, so habe ich erfahren, wie Gott den Menschen vollkommen macht. Ich habe das von Gott verrichtete Werk erlangt, ich habe Kenntnis der Gerechtigkeit Gottes gehabt und Seine Züchtigung hat mich gerettet. Seine gerechte Disposition ist über mich gekommen und hat mir Segen und Gnade gebracht; es sind Sein Urteil und Seine Züchtigung, die mich beschützt und gereinigt haben. Wäre ich nicht von Gott gezüchtigt und gerichtet worden, und wären die harten Worte Gottes nicht über mich gekommen, so hätte ich Gott nicht gekannt, noch hätte ich gerettet werden können. Heute erkenne ich: Als geschaffenes Wesen genießt man nicht nur alle vom Schöpfer gemachten Dinge, sondern vor allem, sollten alle geschaffenen Wesen die gerechte Disposition Gottes und Sein gerechtes Urteil genießen, denn Gottes Disposition ist des Menschen Freude würdig. Als ein geschaffenes Wesen, das von Satan verdorben worden ist, sollte man Gottes gerechte Disposition genießen. In Seiner gerechten Disposition liegen Züchtigung und Urteil, und darüber hinaus liegt darin große Liebe. Obgleich ich unfähig bin, Gottes Liebe heute gänzlich zu erlangen, hatte ich das Glück, sie zu sehen, und damit bin ich gesegnet worden.“ Das ist der Weg, den diejenigen gehen, die es erfahren, vollkommen gemacht zu werden, und das ist die Kenntnis, von der sie sprechen. Solche Menschen sind genauso wie Petrus; sie haben dieselben Erfahrungen wie Petrus. Solche Menschen sind es auch, die das Leben erlangt haben, die die Wahrheit besitzen. Wenn sie bis ganz zum Ende Erfahrungen machen, so werden sie sich bei Gottes Gericht sicher von Satans Einfluss befreien und von Gott gewonnen werden.

– Das Wort, Bd. 1, Das Erscheinen und Wirken Gottes: Die Erfahrungen von Petrus: Sein Wissen um Züchtigung und Gericht

527. Was Ich will, sind Menschen wie Petrus, Menschen, die danach streben, vollkommen gemacht zu werden. Die Wahrheit von heute wird jenen gegeben, die sich nach ihr sehnen und nach ihr suchen. Diese Rettung wird jenen gewährt, die sich danach sehnen, von Gott gerettet zu werden, und ist nicht nur dazu bestimmt, von euch erlangt zu werden. Sie bezweckt, dass ihr von Gott gewonnen werden könnt; ihr gewinnt Gott, damit Gott euch gewinnen kann. Heute habe Ich diese Worte zu euch gesprochen und ihr habt sie gehört, und ihr solltet diesen Worten gemäß praktizieren. Der Zeitpunkt, an dem ihr diese Worte in die Praxis umsetzt, wird letztendlich der Moment sein, in dem Ich euch durch diese Worte gewonnen habe; gleichzeitig werdet auch ihr diese Worte erlangt haben, was heißt, ihr werdet diese höchste Rettung erlangt haben. Sobald ihr sauber gemacht seid, werdet ihr ein wahres menschliches Wesen geworden sein. Wenn du nicht imstande bist, die Wahrheit auszuleben oder das Abbild von jemandem auszuleben, der vollkommen gemacht wurde, dann kann man sagen, dass du nicht menschlich bist, sondern eine wandelnde Leiche, ein Tier, denn du bist ohne Wahrheit, was heißt, dass du ohne den Atem Jehovas bist, und somit bist du eine tote Person, die keinen Geist hat! Obwohl es möglich ist, Zeugnis abzulegen, nachdem man erobert wurde, erlangst du daraus nur wenig Rettung, und du bist kein Lebewesen geworden, das von einem Geist besessen ist. Obwohl du Züchtigung und Urteil erfahren hast, ist deine Disposition als Folge davon nicht erneuert oder geändert; du bist noch immer dein altes Selbst, du gehörst noch immer Satan und du bist nicht jemand, der gesäubert worden ist. Nur diejenigen, die vollkommen gemacht worden sind, sind von Wert, und nur Menschen wie diese haben ein wahres Leben erlangt.

– Das Wort, Bd. 1, Das Erscheinen und Wirken Gottes: Die Erfahrungen von Petrus: Sein Wissen um Züchtigung und Gericht

528. Wie kannst du auf deinem zukünftigen Weg des Dienstes den Willen Gottes erfüllen? Ein wesentlicher Punkt ist, den Eintritt in das Leben anzustreben, eine Veränderung der Disposition anzustreben und nach einem tieferen Eintritt in die Wahrheit zu streben – dies ist der Weg, um die Vervollkommnung zu erreichen und von Gott gewonnen zu werden. Ihr alle seid Empfänger von Gottes Auftrag, doch welcher Art von Auftrag? Das hängt mit dem nächsten Schritt des Werkes zusammen; der nächste Schritt des Werkes wird ein größeres Werk sein, das im ganzen Universum ausgeführt wird, demnach solltet ihr heute nach Veränderungen in eurer Lebensdisposition streben, damit ihr in der Zukunft wirklich zum Beweis werden könnt, dass Gott durch Sein Werk Herrlichkeit erlangt, indem Er euch zu Musterbeispielen für Sein zukünftiges Werk macht. Das heutige Streben dient gänzlich der Schaffung des Fundamentes für zukünftiges Werk, damit du von Gott eingesetzt werden und Ihn bezeugen kannst. Wenn du dies zum Ziel deines Strebens machst, wirst du die Gegenwart des Heiligen Geistes gewinnen können. Je höher du das Ziel deines Strebens ansetzt, desto mehr kannst du vervollkommnet werden. Je mehr du nach der Wahrheit strebst, desto mehr wirkt der Heilige Geist. Je mehr Energie du in dein Streben steckst, desto mehr wirst du gewinnen. Der Heilige Geist vervollkommnet die Menschen ihrem inneren Zustand entsprechend. Einige Menschen sagen, dass sie nicht willens seien, von Gott eingesetzt oder von Ihm vervollkommnet zu werden, dass sie nur wollen, dass ihr Fleisch wohlbehalten bleibe und kein Unglück erleide. Einige Menschen sind nicht gewillt, in das Königreich einzutreten, jedoch gewillt, in den bodenlosen Abgrund hinabzusteigen. In diesem Fall wird Gott dir deinen Wunsch ebenfalls gewähren. Wonach du auch immer strebst, Gott wird es geschehen lassen. Wonach strebst du also im Moment? Ist es, vervollkommnet zu werden? Sind deine gegenwärtigen Handlungen und Verhaltensweisen um einer Vervollkommnung durch Gott willen und um von Ihm erlangt zu werden? So musst du dich ständig in deinem täglichen Leben bemessen. Wenn du dein ganzes Herz in das Streben nach einem einzigen Ziel einbringst, wird Gott dich sicher vervollkommnen. Dergestalt ist der Weg des Heiligen Geistes. Der Weg, auf dem der Heilige Geist die Menschen anleitet, wird durch ihr Streben erlangt. Je mehr du danach dürstest, durch Gott vervollkommnet und gewonnen zu werden, desto mehr wird der Heilige Geist in dir wirken. Je weniger du strebst und je negativer und rückläufiger du bist, desto mehr enthältst du dem Heiligen Geist die Möglichkeit vor, zu wirken; mit der Zeit wird der Heilige Geist dich verlassen. Willst du von Gott vervollkommnet werden? Willst du von Gott gewonnen werden? Willst du von Gott eingesetzt werden? Ihr solltet danach streben, alles zu tun, um von Gott vervollkommnet, gewonnen und eingesetzt zu werden, damit das Universum und alle Dinge Gottes Handlungen in euch verwirklicht sehen kann. Unter allen Dingen seid ihr die Herren und inmitten allem, was da ist, werdet ihr Gott durch euch in den Genuss von Zeugnis und Herrlichkeit kommen lassen – dies ist der Beweis dafür, dass ihr die gesegnetste aller Generationen seid!

– Das Wort, Bd. 1, Das Erscheinen und Wirken Gottes: Menschen mit einer veränderten Disposition sind jene, die in die Wirklichkeit von Gottes Worten eingetreten sind

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Dank sei Gott, dass Er dich hierher geführt hat. Heute Abend um 20:30 Uhr findet unsere kostenlose Online-Predigt statt. Das Thema lautet: Wie man die Wiederkunft des Herrn willkommen heißt und sich von einem Leben voller Schmerz befreit. Möchtest du die Worte Gottes hören und Segen empfangen?

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