(VII) Darüber, wie man eigene Pflicht angemessen erfüllt
404. Da wir ein Teil der Menschheit und gläubige Christen sind, ist es die Verantwortung und Pflicht von uns allen, unseren Geist und Leib zu opfern, damit Gottes Auftrag erfüllt wird. Denn unser komplettes Wesen kam von Gott und existiert dank Gottes Souveränität. Wenn unser Geist und unser Leib weder Gottes Auftrag, noch der gerechten Sache der Menschheit gewidmet sind, dann werden unsere Seelen sich vor denen schämen, die für Gottes Auftrag zu Märtyrern wurden, und noch viel mehr vor Gott, der uns mit allem versorgt hat.
– Das Wort, Bd. 1, Das Erscheinen und Wirken Gottes. Anhang 2: Gott herrscht über das Schicksal der gesamten Menschheit
405. Wie du Gottes Aufträge behandeln solltest, ist äußerst wichtig. Das ist eine sehr ernste Angelegenheit. Wenn du nicht erfüllen kannst, was Gott dir anvertraut hat, dann eignest du dich nicht dazu, in Seiner Gegenwart zu leben, und solltest deine Strafe akzeptieren. Es ist vollkommen normal und gerechtfertigt, dass die Menschen die ihnen von Gott anvertrauten Aufträge erfüllen. Das ist die oberste Verantwortung der Menschen, und sie ist genauso wichtig wie ihr eigenes Leben. Wenn du Gottes Aufträge auf die leichte Schulter nimmst, dann ist das ein schwerster Verrat an Gott. Hierin bist du erbärmlicher als Judas und solltest verflucht werden. Die Menschen müssen ein gründliches Verständnis dafür erlangen, wie man mit Gottes Aufträgen umgehen sollte, und sie müssen zumindest Folgendes verstehen: Dass Gott dem Menschen Aufträge anvertraut, ist Seine Erhöhung des Menschen und Seine Gnadenerweisung an den Menschen; das ist das Herrlichste, was es gibt, und alles andere kann aufgegeben werden – selbst das eigene Leben – aber Gottes Aufträge müssen erfüllt werden.
– Das Wort, Bd. 3, Die Diskurse des Christus der letzten Tage: Wie man die Natur des Menschen erkennt
406. Es gibt keinen Zusammenhang zwischen der Pflicht des Menschen und ob er Segnungen empfängt oder Unglück erleidet. Pflicht ist, was der Mensch erfüllen sollte; es ist seine vom Himmel gesandte Berufung und er sollte sie ausführen, ohne Belohnungen zu suchen und ohne Bedingungen oder Gründe. Nur das kann als die Ausführung der eigenen Pflicht bezeichnet werden. Segnungen zu empfangen bezieht sich auf die Segnungen, die ein Mensch genießt, wenn er nach dem Erlebnis des Gerichts vervollkommnet wird. Unglück erleiden bezieht sich auf die Strafe, die ein Mensch erhält, wenn sich seine Disposition nach dem Durchlaufen der Züchtigung und des Gerichts nicht ändert – das heißt, wenn er nicht vervollkommnet wird. Jedoch unabhängig davon, ob sie Segnungen empfangen oder Unglück erleiden, sollten geschaffene Wesen ihre Pflicht erfüllen, tun, was sie tun sollten, und tun, was sie tun können; dies ist das Mindeste, das eine Person – eine Person, die nach Gott strebt – tun sollte. Du solltest deine Pflicht nicht ausführen, nur um Segnungen zu empfangen, und du solltest dich nicht weigern, deine Pflicht auszuführen, aus Angst, Unglück zu erleiden. Lasst Mich euch das Eine sagen: Die Pflichtausführung des Menschen ist, was er tun sollte. Und wenn er unfähig ist, seine Pflicht zu tun, dann ist das seine Aufsässigkeit. Der Mensch wird durch den Prozess seiner Pflichtausführung allmählich geändert, und durch diesen Prozess demonstriert er seine Treue. Je mehr du von daher imstande bist, deine Pflicht zu tun, umso mehr Wahrheit wirst du erhalten und umso wirklicher wird dein Ausdruck werden. Diejenigen, die nur so tun, als ob sie ihre Pflicht tun, und die Wahrheit nicht suchen, werden am Ende ausgemustert werden, denn solche Menschen tun nicht ihre Pflicht, wenn sie die Wahrheit praktizieren, und praktizieren in der Ausführung ihrer Pflicht nicht die Wahrheit. Diese Menschen bleiben unverändert und werden Unglück erleiden. Ihre Ausdrücke sind nicht nur unrein, sondern alles, was sie ausdrücken, ist böse.
– Das Wort, Bd. 1, Das Erscheinen und Wirken Gottes: Der Unterschied zwischen dem Amt des fleischgewordenen Gottes und der Pflicht des Menschen
407. Gott wirkt, um die Menschen zu führen und zu retten. Natürlich hat Gott Anforderungen an die Menschen, und diese Anforderungen sind ihre Pflicht. Es ist offensichtlich, dass die Pflicht des Menschen aus Gottes Werk und Seinen Anforderungen an die Menschheit hervorgeht. Unabhängig davon, welche Pflicht jemand ausführt, sie ist das Richtigste, was er tun kann, das Schönste und Gerechteste inmitten der Menschheit. Als geschaffene Wesen sollten die Menschen ihre Pflicht ausführen, und nur dann können sie die Anerkennung des Schöpfers erhalten. Geschaffene Wesen leben unter der Herrschaft des Schöpfers, und sie akzeptieren alles, was von Gott bereitgestellt wird, und alles, was von Gott kommt, also sollten sie ihren Verantwortungen und Verpflichtungen nachkommen. Das ist vollkommen normal und gerechtfertigt und wurde von Gott bestimmt. Daraus ist ersichtlich, dass für Menschen die Ausführung der Pflicht geschaffener Wesen gerechter, schöner und nobler ist, als alles andere, das sie während ihres Lebens in dieser menschlichen Welt tun; nichts inmitten der Menschheit ist bedeutungsvoller oder wertvoller, und nichts verleiht dem Leben einer geschaffenen Person einen größeren Sinn und Wert als die Ausführung der Pflicht eines geschaffenen Wesens. Auf Erden ist nur die Gruppe von Menschen, die die Pflicht eines geschaffenen Wesens wahrhaft und aufrichtig erfüllt, diejenige, die sich dem Schöpfer unterwirft. Diese Gruppe folgt nicht den weltlichen Trends; sie unterwirft sich der Führung und Leitung Gottes, hört nur auf die Worte des Schöpfers, nimmt die Wahrheiten an, die vom Schöpfer zum Ausdruck gebracht werden, und lebt nach den Worten des Schöpfers. Dies ist das wahrhaftigste, überwältigendste Zeugnis, und es ist das beste Zeugnis des Glaubens an Gott. Für ein geschaffenes Wesen ist, die Pflicht eines geschaffenen Wesens ausführen und den Schöpfer zufriedenstellen zu können, die schönste Sache inmitten der Menschheit, und es ist etwas, das unter ihnen als eine zu preisende Erzählung verbreitet werden sollte. Alles, womit der Schöpfer geschaffene Wesen betraut, sollte bedingungslos von ihnen akzeptiert werden; für die Menschheit bedeutet das sowohl Glückseligkeit als auch eine besondere Ehre, und für alle, die die Pflicht eines geschaffenen Wesens ausführen, gibt es nichts, das schöner ist oder es mehr verdient hat, dass man sich daran erinnert – es ist etwas Positives. Und wie der Schöpfer diejenigen behandelt, die die Pflicht eines geschaffenen Wesens ausführen können, und was Er ihnen verspricht, das ist eine Angelegenheit für den Schöpfer; das geht die geschaffene Menschheit nichts an. Um es ein bisschen klarer und einfacher auszudrücken: Dies liegt bei Gott und die Menschen haben kein Recht, sich einzumischen. Du wirst bekommen, was immer Gott dir gibt, und wenn Er dir nichts gibt, dann gibt es nichts, was du dagegen sagen kannst. Wenn geschaffene Wesen Gottes Auftrag annehmen und mit dem Schöpfer zusammenarbeiten, um ihre Pflicht auszuführen und zu tun, was sie können, ist das keine Transaktion oder ein Handel; die Menschen sollten nicht versuchen, Äußerungen von Einstellungen oder Handlungen und Verhaltensweisen einzutauschen, um irgendwelche Verheißungen oder Segnungen von Gott zu erlangen. Wenn der Schöpfer euch mit dieser Arbeit betraut, dann ist es für euch als geschaffene Wesen richtig und angemessen, dass ihr diese Pflicht und diesen Auftrag annehmt. Hat das etwas Transaktionales an sich? (Nein.) Von Seiten des Schöpfers ist Er bereit, jeden Einzelnen von euch mit den Pflichten zu betrauen, die die Menschen ausführen sollten; und von Seiten der geschaffenen Menschheit sollten die Menschen diese Pflicht bereitwillig annehmen und sie als ihre Lebensverpflichtung betrachten, als den Wert, den sie in diesem Leben ausleben sollten. Es gibt hier keine Transaktion, das ist kein gleichwertiger Austausch, und noch weniger geht es dabei um irgendeine Belohnung oder andere Aussagen, die sich die Menschen einbilden. Es handelt sich in keiner Weise um ein Tauschgeschäft; es geht nicht darum, den Preis, den Menschen bei der Ausführung ihrer Pflicht zahlen, oder die harte Arbeit, die sie bei der Ausführung ihrer Pflicht leisten, gegen etwas anderes einzutauschen. Gott hat das nie gesagt, und die Menschen sollten es auch nicht so verstehen. Der Schöpfer gibt der Menschheit einen Auftrag, und ein geschaffenes Wesen, das vom Schöpfer den Auftrag, den Gott gibt, erhalten hat, nimmt es auf sich, seine Pflicht auszuführen. In dieser Angelegenheit, diesem Vorgang gibt es keine Transaktion; es ist eine ganz einfache und angemessene Sache. Das ist wie bei Eltern, die, nachdem sie ein Kind bekommen haben, es ohne Bedingungen oder Beschwerden aufziehen. Was die Frage betrifft, ob das Kind, wenn es erwachsen ist, seine Eltern ehren wird oder nicht, so hatten seine Eltern seit dem Tag seiner Geburt keine solche Anforderung. Es gibt kein einziges Elternteil, das nach der Geburt eines Kindes sagt: „Ich ziehe ihn nur groß, damit er mir in Zukunft einmal dient und mich ehrt. Wenn er mich nicht ehren wird, werde ich ihn jetzt gleich erdrosseln.“ Solche Eltern gibt es nicht. Nach der Art und Weise, wie Eltern ihre Kinder großziehen, zu urteilen, ist das eine Verpflichtung, eine Verantwortung, richtig? (Ja.) Eltern werden ihr Kind weiterhin großziehen, ganz gleich, ob das Kind sie ehrt oder nicht, und ganz gleich, wie viel Mühe es mit sich bringt – sie werden es großziehen, bis es erwachsen ist, und das Beste für ihr Kind erhoffen. In dieser Verantwortung und Verpflichtung, die Eltern ihrem Kind gegenüber tragen, gibt es weder Bedingungen noch etwas Transaktionales. Wer in diesem Bereich über einschlägige Erfahrungen verfügt, kann das verstehen. Die meisten Eltern haben keine festgelegten Maßstäbe dafür, ob ihr Kind sie ehrt oder nicht. Wenn das Kind sie ehrt, werden sie etwas fröhlicher sein als wenn es das nicht tut, und sie werden im Alter etwas glücklicher sein. Wenn das Kind sie nicht ehrt, nehmen sie das einfach so hin. So werden die meisten Eltern, die relativ aufgeschlossen sind, denken. Zusammengefasst lässt sich sagen: Ob es nun darum geht, dass Eltern ihre Kinder großziehen, oder dass Kinder ihre Eltern unterstützen – es geht dabei um Verantwortung, um Verpflichtung, und es fällt in den Bereich der Rolle, die der Mensch erfüllen sollte. Natürlich sind das alles Kleinigkeiten im Vergleich zur Pflichtausführung eines geschaffenen Wesens, aber was die Belange der menschlichen Welt betrifft, so gehören sie zu den schöneren und gerechteren. Es versteht sich von selbst, dass das umso mehr für die Ausführung der Pflicht eines geschaffenen Wesens gilt. Wenn Menschen als geschaffene Wesen vor den Schöpfer treten, sollten sie ihre Pflicht ausführen. Das zu tun, ist überaus angemessen, und sie sollten dieser Verantwortung nachkommen. Auf der Grundlage, dass geschaffene Wesen ihre Pflichten ausführen, hat der Schöpfer ein noch größeres Werk inmitten der Menschheit geleistet. Er hat eine weitere Stufe des Werks an den Menschen vollbracht. Und welches Werk ist das? Er versorgt die Menschheit mit der Wahrheit und ermöglicht ihr, die Wahrheit von Gott zu erlangen, während sie ihre Pflichten ausführt und dadurch ihre verdorbenen Dispositionen ablegt und gereinigt wird, Gottes Absichten zufriedenstellt und den richtigen Lebensweg einschlägt, und schließlich in der Lage ist, Gott zu fürchten und das Böse zu meiden, vollständige Errettung zu erlangen und nicht länger den Bedrängnissen Satans ausgesetzt zu sein. Dies ist das letztendliche Ergebnis, das Gott zu erreichen beabsichtigt, indem Er die Menschen dazu bringt, Pflichten auszuführen. Deshalb lässt Gott dich während der Ausführung deiner Pflicht nicht nur eine Sache klarsehen und ein bisschen Wahrheit verstehen, noch lässt Er dich nur die Gnade und Segnungen genießen, die du durch die Ausführung deiner Pflicht als geschaffenes Wesen erhältst. Vielmehr erlaubt Er dir, gereinigt und gerettet zu werden und schließlich im Licht des Antlitzes des Schöpfers leben zu können.
– Das Wort, Bd. 4, Antichristen entlarven: Punkt 9 (Teil 7)
408. Wenn ein Mensch annimmt, womit Gott ihn betraut, dann hat Gott einen Maßstab, nach dem Er beurteilt, ob sein Handeln gut oder böse ist, ob die Person gehorcht hat, ob die Person Gottes Willen erfüllt hat und ob das, was sie tut, diesem Maßstab entspricht. Gott interessiert sich für das Herz eines Menschen, nicht für sein Handeln nach außen hin. Es ist nicht so, dass Gott jemanden segnen sollte, solange er nur etwas tut, egal wie er es tut. Das ist ein Missverständnis, das die Menschen in Bezug auf Gott haben. Gott sieht sich nicht nur das Endergebnis an, sondern stellt mehr in den Vordergrund, wie es um das Herz eines Menschen bestellt ist und welche Einstellung ein Mensch hat, während sich die Dinge weiterentwickeln, und Er sieht sich an, ob in seinem Herzen Gehorsam, Rücksichtnahme und der Wunsch sind, Gott zufriedenzustellen.
– Das Wort, Bd. 2, Über Gotteskenntnis: Gottes Werk, Gottes Disposition und Gott Selbst I
409. Ganz gleich, welche Pflicht du ausführst, du musst nach den Wahrheitsgrundsätzen suchen, Gottes Absichten verstehen, wissen, welche Anforderungen Er an die betreffende Pflicht stellt, und verstehen, welche Ergebnisse du durch die Ausführung dieser Pflicht erreichen sollst. Nur so kannst du es schaffen, laut den Grundsätzen zu handeln. Bei der Ausführung deiner Pflichten kannst du dich keinesfalls nach deinen persönlichen Vorlieben richten, tun, was immer du tun möchtest, was du gerne tun würdest oder was dich gut aussehen lassen würde. Das ist Handeln nach dem eigenen Willen. Wenn du dich bei der Ausführung deiner Pflicht auf deine eigenen persönlichen Vorlieben verlässt und denkst, dass es das ist, was Gott verlangt, und dass es das ist, was Gott erfreuen wird, und Gott deine persönlichen Vorlieben nachdrücklich aufzwingst oder sie so praktizierst, als wären sie die Wahrheit, sie einhältst, als wären sie die Wahrheitsgrundsätze, ist das dann nicht ein Fehler? So führst du deine Pflicht nicht aus, und wenn du deine Pflicht so ausführst, wird Gott sich nicht daran erinnern. Manche Menschen verstehen die Wahrheit nicht, und sie wissen nicht, was es bedeutet, ihre Pflichten gut auszuführen. Sie glauben, dass sie sich bemüht und ihr Herzblut hineingesteckt haben, gegen das Fleisch aufbegehrt und gelitten haben, aber warum können sie ihre Pflicht nie auf eine Weise ausführen, die den Anforderungen entspricht? Warum ist Gott immer unzufrieden? Wo haben diese Menschen etwas falsch gemacht? Ihr Fehler war, nicht Gottes Anforderungen herauszufinden und stattdessen nach ihren eigenen Vorstellungen zu handeln – das ist der Grund. Sie betrachteten ihre eigenen Wünsche, Vorlieben und die eigenen Motive als die Wahrheit und behandelten sie, als seien sie das, was Gott liebte, als wären sie Seine Maßstäbe und Anforderungen. Sie sahen, was sie für richtig, gut und schön hielten, als die Wahrheit an; das ist falsch. Obwohl Menschen vielleicht manchmal denken, etwas ist richtig und stimmt mit der Wahrheit überein, bedeutet es tatsächlich nicht unbedingt, dass es mit Gottes Absichten übereinstimmt. Je mehr die Menschen denken, etwas ist richtig, umso vorsichtiger sollten sie sein und umso mehr sollten sie die Wahrheit suchen, um zu sehen, ob das, was sie denken, Gottes Anforderungen entspricht. Wenn es genau Seinen Anforderungen und Seinen Worten zuwiderläuft, dann ist es inakzeptabel, auch wenn du es für richtig hältst; es ist nur ein menschlicher Gedanke und er wird nicht mit der Wahrheit übereinstimmen, egal, wie sehr du ihn auch für richtig hältst. Ob etwas richtig oder falsch ist, muss anhand von Gottes Worten bestimmt werden. Egal, wie sehr du etwas auch für richtig hältst, es ist falsch und du musst es verwerfen, sofern es in Gottes Worten keine Grundlage dafür gibt. Es ist nur akzeptabel, wenn es mit der Wahrheit übereinstimmt, und nur, wenn du die Wahrheitsgrundsätze auf diese Weise hochhältst, kann die Ausführung deiner Pflicht dem Maßstab entsprechen. Was genau ist eine Pflicht? Es ist ein Auftrag, den Gott den Menschen anvertraut hat, sie ist Teil der Arbeit von Gottes Haus, und sie ist eine Verantwortung und Verpflichtung, die von jedem aus Gottes auserwähltem Volk getragen werden sollte. Ist eine Pflicht dein Beruf? Ist es eine private Familienangelegenheit? Kann man sagen, dass eine Pflicht, sobald sie dir einmal gegeben worden ist, zu deiner Privatangelegenheit wird? Das ist keineswegs der Fall. Wie solltest du also deine Pflicht erfüllen? Indem du im Einklang mit Gottes Anforderungen, Worten und Maßstäben handelst und indem du dein Verhalten auf Basis der Wahrheitsgrundsätze statt menschlicher subjektiver Wünsche gründest. Manche Menschen sagen: „Ist eine Pflicht, sobald sie mir gegeben worden ist, nicht meine Privatangelegenheit? Meine Pflicht ist meine Verantwortung, und ist das, womit ich betraut bin, nicht meine Privatangelegenheit? Wenn ich mit meiner Pflicht wie mit meiner Privatangelegenheit umgehe, bedeutet das dann nicht, dass ich sie ordnungsgemäß erfülle? Würde ich sie gut erfüllen, wenn ich sie nicht wie meine Privatangelegenheit behandeln würde?“ Sind diese Worte richtig oder falsch? Sie sind falsch; sie stehen in Konflikt mit der Wahrheit. Eine Pflicht ist nicht deine Privatangelegenheit, sie ist Gottes Angelegenheit, sie ist Teil von Gottes Werk, und du musst tun, was Gott verlangt; nur indem du deine Pflicht mit einem Herzen, das sich Gott fügt, ausführst, kannst du dem Maßstab entsprechen. Wenn du deine Pflicht immer deinen eigenen Auffassungen und Vorstellungen entsprechend tust und entsprechend deiner eigenen Vorlieben, dann wirst du nie den Anforderungen gerecht werden. Deine Pflicht nur immer so auszuführen, wie du willst, heißt, deine Pflicht nicht auszuführen, weil das, was du tust, nicht in den Bereich von Gottes Führung fällt, es ist nicht das Werk von Gottes Haus; stattdessen führst du deine eigenen Vorhaben durch, erledigst deine eigenen Aufgaben, und somit gedenkt Gott dessen nicht.
– Das Wort, Bd. 3, Die Diskurse des Christus der letzten Tage: Nur wenn man nach den Wahrheitsgrundsätzen sucht, kann man seine Pflicht gut ausführen
410. Ganz gleich, auf welches Problem sie bei der Ausführung ihrer Pflichten stoßen, manche Menschen suchen nicht nach der Wahrheit und handeln immer nach ihren eigenen Denkweisen, Auffassungen, Vorstellungen und Wünschen. Die ganze Zeit über befriedigen sie ihre eigenen Wünsche, und ihre verdorbenen Dispositionen beherrschen stets ihre Handlungen. Sie mögen den Anschein erwecken, als ob sie ihre Pflichten immer ausgeführt hätten, aber weil sie die Wahrheit nie angenommen haben und es versäumt haben, die Dinge nach den Wahrheitsgrundsätzen zu tun, erlangen sie letztendlich nicht die Wahrheit und das Leben, und sie werden zu Arbeitskräften, die diesen Namen verdienen. Worauf sind also diese Personen bei der Ausführung ihrer Pflicht angewiesen? Sie sind nicht auf die Wahrheit angewiesen und sie verlassen sich nicht auf Gott. Das bisschen Wahrheit, das sie verstehen, hat in ihren Herzen keine Herrschaft erlangt. Sie verlassen sich auf ihre eigenen Gaben und Talente, auf das Wissen, das sie erworben haben, und auf ihre eigene Willenskraft oder ihre guten Absichten, um diese Pflichten zu erfüllen. Und da dem so ist, werden sie dann in der Lage sein, ihre Pflichten auf eine Weise auszuführen, die den Anforderungen entspricht? Wenn Menschen sich auf ihre Natürlichkeit, ihre Auffassungen, ihre Vorstellungen, ihre Kompetenz und ihr Erlerntes verlassen, um ihre Pflichten auszuführen, mag es zwar so aussehen, als würden sie ihre Pflichten ausführen und nichts Böses tun, aber sie praktizieren nicht die Wahrheit und haben nichts getan, was Gott zufriedenstellt. Es gibt noch ein weiteres Problem, das nicht ignoriert werden darf: Wenn sich während des gesamten Prozesses deiner Pflichtausführung deine Auffassungen, deine Einbildungen und dein Wille nie ändern und niemals durch die Wahrheit ersetzt werden, wenn deine Handlungen und Taten niemals mit den Wahrheitsgrundsätzen übereinstimmen, was wird dann das Endergebnis sein? Du wirst über keinen Lebenseintritt verfügen, du wirst zu einer Arbeitskraft werden, wodurch sich die Worte des Herrn Jesus erfüllen: „Es werden viele zu Mir sagen an jenem Tage: Herr, Herr, haben wir nicht in Deinem Namen geweissagt, haben wir nicht in Deinem Namen Teufel ausgetrieben, und haben wir nicht in Deinem Namen viele wunderbare Werke getan? Dann werde Ich ihnen bekennen: Ich habe euch noch nie erkannt; weichet alle von Mir, ihr Übeltäter!“ (Matthäus 7,22-23). Warum nennt Gott diese Menschen, die sich anstrengen und schuften, Übeltäter? Bei einem Punkt können wir uns sicher sein, und zwar, dass unabhängig davon, welche Pflichten oder Arbeiten diese Menschen ausführen, ihre Motivationen, Impulse, Absichten und Gedanken vollständig aus ihren eigenen Wünschen erwachsen, und ihr Zweck liegt gänzlich darin, ihre eigenen Interessen und Aussichten sowie ihr Ansehen und ihren Status zu schützen und darin, ihre Eitelkeit zu befriedigen. All ihre Überlegungen und Berechnungen drehen sich um diese Dinge, es gibt keine Wahrheit in ihren Herzen, und sie haben kein Herz, das Gott fürchtet und sich Ihm unterwirft. Das ist die Wurzel des Problems. Auf welche Weise ist es heute für euch entscheidend, euer Streben anzugehen? In allen Dingen müsst ihr die Wahrheit suchen, und ihr müsst eure Pflicht richtig erfüllen, gemäß den Absichten Gottes und dem, was Gott verlangt. Wenn ihr das tut, werdet ihr Gottes Anerkennung erhalten. Was bedeutet es nun konkret, eure Pflicht so auszuführen, wie Gott es verlangt? Bei allem, was ihr tut, müsst ihr lernen, zu Gott zu beten, ihr müsst darüber nachdenken, welche Absichten ihr habt, welche Gedanken ihr hegt, und ob diese Absichten und Gedanken mit der Wahrheit übereinstimmen. Wenn das nicht der Fall ist, solltet ihr von ihnen absehen, woraufhin ihr nach den Wahrheitsgrundsätzen handeln und Gottes genaue Prüfung akzeptieren solltet. So wird sichergestellt, dass ihr die Wahrheit in die Praxis umsetzt. Wenn ihr eure eigenen Absichten und Ziele habt und euch bewusst ist, dass sie gegen die Wahrheit verstoßen und im Widerspruch zu Gottes Absichten stehen, aber trotzdem nicht zu Gott betet und in der Wahrheit nach einer Lösung sucht, dann ist das gefährlich, denn es ist leicht für euch, Böses zu begehen und Dinge zu tun, die sich gegen Gott richten. Wenn ihr ein- oder zweimal Böses tut und dann Buße tut, habt ihr noch Hoffnung auf Rettung. Wenn ihr weiterhin Böses tut, dann seid ihr ein Übeltäter aller Art. Wenn ihr dann immer noch nicht Buße tun könnt, seid ihr in Schwierigkeiten: Gott wird euch beiseite werfen oder euch verlassen, was bedeutet, dass ihr Gefahr lauft, ausgemustert zu werden; Menschen, die alle Arten von bösen Taten begehen, werden sicherlich bestraft und ausgemustert.
– Das Wort, Bd. 3, Die Diskurse des Christus der letzten Tage: Teil 3
411. Jede Pflicht, die du ausführst, hat mit dem Lebenseintritt zu tun. Ob deine Pflicht eher geregelt oder wechselhaft, eintönig oder lebhaft ist, du musst stets den Lebenseintritt erlangen. Manche Menschen führen Pflichten aus, die ziemlich monoton sind; sie tun jeden Tag das Gleiche. Wenn sie sie ausführen, sind die Zustände, die diese Menschen offenbaren, allerdings keineswegs so gleichförmig. Manchmal sind die Menschen, wenn sie in einer guten Stimmung sind, etwas gewissenhafter und leisten bessere Arbeit. Andere Male entfachen ihre verderbten satanischen Dispositionen aufgrund irgendeines unbekannten Einflusses Mutwillen in ihnen, was ihnen unangemessene Sichtweisen sowie schlechte Zustände und Stimmungen verursacht; als Ergebnis führen sie ihre Pflichten nachlässig aus. Die inneren Zustände der Menschen ändern sich ständig; sie können sich überall und jederzeit ändern. Auf welche Weise sich dein Zustand auch ändert, es ist immer falsch, nach deiner Stimmung zu handeln. Nehmen wir einmal an, du arbeitest gut, wenn du in einer guten Stimmung bist, und etwas schlechter, wenn deine Stimmung schlecht ist – ist das eine prinzipientreue Art, Dinge zu tun? Wird dich das deine Pflicht auf eine Art ausführen lassen, die dem Maßstab entspricht? In welcher Stimmung sich die Menschen auch befinden, sie müssen wissen, dass sie vor Gott beten und die Wahrheit suchen müssen; nur auf diese Weise können sie davon absehen, von ihren Stimmungen eingeschränkt und hin und her getrieben zu werden. Wenn du deine Pflicht ausführst, solltest du dich immer selbst prüfen, um zu sehen, ob du die Dinge den Grundsätzen nach tust, ob die Ausführung deiner Pflicht dem Standard gerecht wird, ob du sie nur nachlässig tust, ob du versucht hast, dich vor deiner Verantwortung zu drücken, und ob es irgendwelche Probleme mit deiner Einstellung und Denkweise gibt. Sobald du dich selbst betrachtet hast und dir diese Dinge klar geworden sind, wird es dir leichter fallen, deine Pflicht zu erfüllen. Ganz gleich was dir bei der Ausführung deiner Pflicht begegnet – Negativität und Schwäche, oder eine schlechte Stimmung, nachdem du zurechtgestutzt worden bist – du solltest richtig damit umgehen, und du musst die Wahrheit suchen und Gottes Absichten verstehen. Indem du diese Dinge tust, wirst du einen Weg in die Praxis finden. Wenn du bei der Ausführung deiner Pflicht gute Arbeit leisten möchtest, darfst du dich von deiner Stimmung nicht beeinflussen lassen. Ganz gleich wie negativ oder schwach du dich fühlst, du solltest die Wahrheit in allem, was du tust, mit absoluter Strenge praktizieren und dich an die Prinzipien halten. Wenn du das tust, werden dich nicht nur andere anerkennen, sondern auch Gott wird dich mögen. Somit wirst du ein Mensch sein, der verantwortungsvoll ist und eine Last schultert; du wirst ein wirklich guter Mensch sein, der bei der Ausführung seiner Pflicht tatsächlich dem Standard gerecht wird und das Abbild einer echten Person vollständig auslebt. Solche Menschen werden gereinigt und erreichen bei der Ausführung ihrer Pflichten einen echten Wandel, und von ihnen kann man sagen, dass sie in Gottes Augen ehrlich sind. Nur ehrliche Menschen können weiterhin beharrlich die Wahrheit praktizieren, erfolgreich getreu den Grundsätzen handeln und bei der Ausführung ihrer Pflichten dem Standard gerecht werden. Menschen, die getreu den Grundsätzen handeln, führen ihre Pflichten gewissenhaft aus, wenn sie in einer guten Stimmung sind; sie arbeiten nicht oberflächlich, sie sind nicht arrogant und geben nicht an, damit andere eine hohe Meinung von ihnen haben. Wenn sie sich in einer schlechten Stimmung befinden, können sie ihre täglichen Aufgaben genauso ernsthaft und verantwortungsvoll erledigen, und selbst wenn sie auf etwas stoßen, das die Ausführung ihrer Pflichten beeinträchtigt oder sie etwas unter Druck setzt oder eine Störung bei der Ausführung ihrer Pflichten verursacht, sind sie dennoch in der Lage, ihr Herz vor Gott zur Ruhe zu bringen und sagen im Gebet: „Egal, wie groß das Problem ist, auf das ich stoße – selbst wenn der Himmel einstürzt –, solange ich lebe, bin ich entschlossen, mein Bestes bei der Erfüllung meiner Pflicht zu geben. Jeder Tag, an dem ich lebe, ist ein Tag, an dem ich meine Pflicht gut ausführen muss, damit ich dieser Pflicht, die Gott mir gegeben hat, würdig bin, sowie diesem Atem, den Er meinem Körper gegeben hat. In wie vielen Schwierigkeiten ich auch sein mag, ich werde alles zurückstellen, denn die Erfüllung meiner Pflicht ist von größter Wichtigkeit!“ Diejenigen, die von keiner Person, keinem Ereignis, keiner Sache oder Umgebung eingeschränkt werden, die von keiner Stimmung oder äußeren Situationen eingeschränkt werden, und die ihre Pflichten und Aufträge, die Gott ihnen anvertraut hat, allen anderen Dingen voranstellen – das sind die Menschen, die Gott treu sind und sich Ihm wirklich unterwerfen. Solche Menschen haben den Lebenseintritt erlangt und sind in die Wahrheitsrealität eingetreten. Dies ist eine der aufrichtigsten und praktischsten Ausdrucksformen dessen, die Wahrheit auszuleben.
– Das Wort, Bd. 3, Die Diskurse des Christus der letzten Tage: Der Lebenseintritt beginnt mit der Ausführung der Pflicht
412. Was immer Gott von dir verlangt, du musst nur mit all deiner Kraft darauf hinarbeiten, und Ich hoffe, dass du vor Gott in diesen letzten Tagen deine Treue erfüllen kannst. Solange du Gott auf Seinem Thron zufrieden lächeln sehen kannst, selbst wenn es sich bei diesem Moment um den festgesetzten Zeitpunkt deines Todes handelt, solltest du in der Lage sein, zu lachen und zu lächeln, während du deine Augen schließt. Du musst, solange du lebst, deine letzte Pflicht für Gott tun. In der Vergangenheit wurde Petrus um Gottes willen kopfüber gekreuzigt; du aber solltest Gott in diesen letzten Tagen zufriedenstellen und Seinetwillen deine ganze Energie erschöpfen. Was kann ein geschaffenes Wesen für Gott tun? Daher solltest du dich im Voraus Gott hingeben, damit Er dich nach Seinem Willen orchestriert. Solange es Gott glücklich macht und Ihn erfreut, lass Ihn mit dir machen, was Er will. Welches Recht haben die Menschen, sich zu beklagen?
– Das Wort, Bd. 1, Das Erscheinen und Wirken Gottes: Interpretationen der Mysterien von „Worte Gottes an das gesamte Universum“, Kapitel 41
413. Was heute von euch erreicht werden muss, sind keine zusätzlichen Forderungen, sondern die Pflicht des Menschen, und das, was von allen Menschen getan werden sollte. Wenn ihr nicht in der Lage seid, eure Pflicht auszuführen oder sie gut zu erfüllen, bringt ihr euch dann nicht in Schwierigkeiten? Umwerbt ihr nicht den Tod? Wie könnt ihr immer noch erwarten, eine Zukunft und Aussichten zu haben? Gottes Werk wird um der Menschheit willen vollbracht, und die Mitwirkung des Menschen wird um Gottes Führung willen erteilt. Nachdem Gott alles vollbracht hat, muss der Mensch in seiner Praxis unablässig sein und mit Gott zusammenarbeiten. In Gottes Werk sollte der Mensch keine Mühe scheuen; er sollte seine Hingabe darbringen, und sollte sich nicht zahlreichen Auffassungen hingeben oder nur herumsitzen und auf den Tod warten. Gott kann sich für den Menschen opfern, warum kann dann der Mensch Gott seine Hingabe nicht darbringen? Gott ist dem Menschen gegenüber eines Herzens und eines Sinnes, warum kann der Mensch nicht ein wenig Zusammenarbeit darbringen? Gott wirkt für die Menschheit, warum kann der Mensch nicht manche seiner Pflichten um Gottes Führung willen ausführen? Gottes Werk ist so weit gekommen, doch obwohl ihr seht, handelt ihr nicht; ihr hört, aber bewegt euch nicht. Sind derartige Menschen nicht Ziel der Verdammnis? Gott hat bereits Sein Ganzes dem Menschen gewidmet. Warum ist der Mensch also heutzutage nicht in der Lage, seine Pflicht ernsthaft auszuführen? Für Gott hat Sein Werk erste Priorität, und das Werk Seiner Führung ist von äußerster Bedeutung. Die erste Priorität des Menschen ist, Gottes Wort in die Praxis umzusetzen und Gottes Anforderungen zu erfüllen. Dies solltet ihr alle verstehen.
– Das Wort, Bd. 1, Das Erscheinen und Wirken Gottes: Gottes Werk und die Praxis des Menschen
414. Die Pflichtausführung des Menschen ist tatsächlich die Erfüllung von allem, was dem Menschen innewohnt, das heißt, was dem Menschen möglich ist. Dann ist seine Pflicht erfüllt. Die Fehler des Menschen während seines Dienstes werden durch fortschreitende Erfahrung und den Prozess, sich dem Gericht zu unterziehen, allmählich weniger; sie behindern oder beeinträchtigen die Pflicht des Menschen nicht. Jene, die aufhören zu dienen oder aufgeben und zurückfallen, aus Angst, es könnte Nachteile für ihren Dienst haben, sind die feigsten von allen. Wenn die Menschen während ihres Dienstes das, was sie zum Ausdruck bringen sollten, nicht ausdrücken können, oder nicht das erreichen können, was ihnen von Natur aus möglich ist, und stattdessen nur so tun als ob, dann haben sie die Funktion verloren, die ein geschaffenes Wesen haben sollte. Solche Menschen sind das, was als „Mittelmäßige“ bekannt ist; sie sind nutzloser Abfall. Wie können solche Menschen rechtmäßig geschaffene Wesen genannt werden? Sind sie nicht verdorbene Wesen, die nach außen hin strahlen, aber im Innern verdorben sind? Wenn ein Mensch sich selbst Gott nennt, jedoch außerstande ist, das Wesen der Göttlichkeit auszudrücken, das Werk von Gott Selbst zu tun oder Gott zu repräsentieren, dann ist er zweifellos nicht Gott, denn er hat nicht die Substanz Gottes, und das, was Gott von Natur aus erreichen kann, existiert in ihm nicht. Wenn der Mensch verliert, was er von Natur aus erreichen kann, kann er nicht länger als Mensch betrachtet werden und er ist es nicht wert, als geschaffenes Wesen zu gelten oder vor Gott zu kommen und Ihm zu dienen. Darüber hinaus ist er es nicht wert, die Gnade Gottes zu empfangen oder von Gott behütet, beschützt und perfekt gemacht zu werden. Viele, die Gottes Vertrauen verloren haben, verlieren daraufhin die Gnade Gottes. Nicht nur, dass sie ihre bösen Taten nicht hassen, sie verbreiten auch dreist die Meinung, dass der Weg Gottes falsch sei, und die Aufsässigen leugnen sogar die Existenz Gottes. Wie können solche Menschen, die eine derartige Aufsässigkeit aufweisen, dazu berechtigt sein, Gottes Gnade zu genießen? Jene, die ihre Pflicht nicht erfüllen, sind Gott gegenüber sehr aufsässig und schulden Ihm viel; aber sie drehen sich um und kritisieren Gott heftig, Er sei im Unrecht. Wie könnte so ein Mensch es wert sein, perfekt gemacht zu werden? Ist dies nicht der Vorbote dafür, ausgemustert und bestraft zu werden? Menschen, die ihre Pflicht vor Gott nicht tun, sind bereits des abscheulichsten Verbrechens schuldig, für das nicht einmal der Tod eine ausreichende Strafe ist, dennoch besitzen sie die Frechheit, mit Gott zu streiten und sich mit Ihm zu vergleichen. Was ist es wert, solche Menschen perfekt zu machen? Wenn Menschen bei der Erfüllung ihrer Pflicht versagen, sollten sie Schuld und Verschuldung empfinden. Sie sollten ihre Schwäche und Nutzlosigkeit, ihre Aufsässigkeit und Verderbtheit hassen, und darüber hinaus sollten sie ihr Leben Gott geben. Nur dann sind sie geschaffene Wesen, die Gott wahrhaftig lieben, und nur solche Menschen sind es wert, Gottes Segnungen und die Verheißung zu genießen und von Ihm perfekt gemacht zu werden. Und was ist mit der Mehrzahl von euch? Wie behandelt ihr den Gott, der unter euch lebt? Wie habt ihr eure Pflicht vor Ihm ausgeführt? Habt ihr alles getan, zu dem ihr aufgefordert wurdet, sogar auf Kosten eures eigenen Lebens? Was habt ihr geopfert? Habt ihr nicht viel von Mir erhalten? Könnt ihr es erkennen? Wie treu seid ihr Mir? Wie habt ihr Mir gedient? Und was ist mit all dem, das Ich euch beschert habe und für euch getan habe? Habt ihr alles bemessen? Habt ihr das alle mit dem bisschen Gewissen, das ihr in euch habt, beurteilt und verglichen? Wem könnten eure Worte und Taten würdig sein? Könnte es sein, dass ein so winziges Opfer von euch all das wert ist, was Ich euch habe zuteilwerden lassen? Ich habe keine andere Wahl und habe Mich euch mit ganzem Herzen gewidmet. Ihr jedoch hegt böse Absichten und seid Mir gegenüber halbherzig. Das ist der Umfang eurer Pflicht, eurer einzigen Funktion. Ist dem nicht so? Wisst ihr nicht, dass ihr völlig darin versagt habt, die Pflicht eines geschaffenen Wesens zu erfüllen? Wie könnt ihr als geschaffene Wesen betrachtet werden? Ist euch nicht klar, was ihr da zum Ausdruck bringt und auslebt? Ihr habt dabei versagt, eure Pflicht zu erfüllen, aber ihr versucht, die Toleranz und großzügige Gnade Gottes zu gewinnen. Eine solche Gnade ist nicht für diejenigen vorbereitet worden, die so wertlos und niedrig wie ihr sind, sondern für jene, die um nichts bitten und gerne Opfer bringen. Solche Menschen wie ihr, solche mittelmäßigen Menschen, sind es überhaupt nicht wert, die Gnade des Himmels zu genießen. Nur Elend und endlose Strafe werden eure Tage begleiten! Wenn ihr Mir nicht treu sein könnt, wird euer Schicksal ein Schicksal des Leidens sein. Wenn ihr Meinen Worten und Meinem Werk gegenüber nicht verantwortlich sein könnt, dann wird euer Ergebnis ein Ergebnis der Bestrafung sein. Jede Gnade, jeder Segen und das wundervolle Leben des Königreichs werden nichts mit euch zu tun haben. Dies ist das Ende, das ihr zu finden verdient, und eine Folge eures eigenen Tuns!
– Das Wort, Bd. 1, Das Erscheinen und Wirken Gottes: Der Unterschied zwischen dem Amt des fleischgewordenen Gottes und der Pflicht des Menschen