Die Kirche des Allmächtigen Gottes App

Höre Gottes Stimme und begrüße die Wiederkehr des Herrn Jesus!

Alle Wahrheitssuchenden sind herzlich dazu eingeladen uns zu kontaktieren

Unabhängigkeit: Der dritte kritische Punkt

31

Nachdem ein Mensch Kindheit und Jugend durchlaufen und allmählich und zwangsläufig Reife erreicht hat, ist der nächste Schritt für ihn, gänzlich Abschied von seiner Jugend zu nehmen, sich von seinen Eltern zu verabschieden und sich dem Weg, der vor ihm liegt, als selbständiger Erwachsener zu stellen. An dieser Stelle[a] muss er alle Menschen, Ereignisse und Dinge konfrontieren, denen sich ein Erwachsener stellen muss, alle Glieder der Kette seines Schicksals konfrontieren. Dies ist der dritte kritische Punkt, den ein Mensch durchlaufen muss.

1. Nachdem er selbstständig wird, beginnt ein Mensch die Souveränität des Schöpfers zu erfahren

Die sechs kritischen Punkte in einem Menschenleben-Unabhängigkeit: Der dritte kritische Punkt

Wenn die Geburt und das Erwachsenwerden eines Menschen die „Vorbereitungszeit“ für die eigene Reise im Leben sind und den Grundstein für das Schicksal eines Menschen legen, so ist die Selbständigkeit der Eröffnungsmonolog für das Schicksal im Leben eines Menschen. Wenn die Geburt eines Menschen und das Aufwachsen, Reichtum sind, den er für das Schicksal im Leben angesammelt hat, dann ist die Unabhängigkeit eines Menschen, diesen Reichtum auszugeben oder zu vergrößern. Wenn man seine Eltern verlässt und unabhängig wird, sind die sozialen Bedingungen, auf die man trifft, und die Art der Arbeit und Karriere, die einem zur Verfügung stehen, beide vom Schicksal besiegelt und haben nichts mit den Eltern zu tun. Einige Leute wählen ein gutes Hauptfach an der Hochschule und finden am Ende eine befriedigende Arbeit nach dem Studium und machen so einen ersten triumphalen Schritt auf der Reise ihres Lebens. Manche Menschen lernen und beherrschen viele verschiedene Fähigkeiten und finden dennoch nie einen Job, der zu ihnen passt oder ihre Stellung, geschweige denn haben sie eine Karriere; zu Beginn ihrer Lebensreise werden ihre Wünsche bei jeder Gelegenheit vereitelt, sie werden von Schwierigkeiten heimgesucht, ihre Aussichten sind düster und ihr Leben ist unsicher. Einige Leute widmen sich eifrig ihren Studien, doch nur knapp verpassen sie alle ihre Chancen auf eine höhere Bildung und scheinen zum Scheitern verurteilt zu sein. Ihre allerersten Bestrebungen auf der Reise ihres Lebens lösen sich in Luft auf. Nicht zu wissen[b], ob die Straße vor einem eben oder steinig ist, lässt sie zum ersten Mal fühlen, wie sehr das menschliche Schicksal von Variablen erfüllt ist, und so betrachten sie das Leben mit Hoffnung und Schrecken. Manche Menschen schreiben Bücher und erreichen ein gewisses Maß an Ruhm, obwohl sie keine gute Ausbildung haben; einige, wenn auch fast völlig ungebildet, verdienen Geld im Geschäftsleben und sind dadurch in der Lage, sich selbst zu versorgen …. Welchen Beruf man wählt, wie man seinen Lebensunterhalt verdient; haben die Menschen wirklich Kontrolle darüber, ob sie eine gute oder eine schlechte Wahl treffen? Sind sie mit ihren Wünschen und Entscheidungen im Einklang? Die meisten Menschen wünschten, sie könnten weniger arbeiten und mehr verdienen. Sie wollen sich nicht in der Sonne oder im Regen abplagen, wollen sich gut kleiden, überall auffallen, anderen Menschen überlegen sein und ihren Vorfahren Ehre bringen. Die Wünsche der Menschen sind so perfekt, aber wenn Menschen auf der Reise ihres Lebens ihre ersten Schritte machen, erkennen sie nach und nach, wie unvollkommen das menschliche Schicksal ist, und zum ersten Mal begreifen sie wirklich die Tatsache, dass auch wenn man kühne Pläne für die Zukunft schmieden kann, auch wenn man kühne Phantasien hegen kann, niemand die Fähigkeit oder die Macht hat, seine eigenen Träume zu verwirklichen, dass niemand in der Lage ist, seine eigene Zukunft zu steuern. Es wird immer einen gewissen Abstand zwischen Träumen und der Realität geben, dem man sich stellen muss; die Dinge sind nie, wie man sie haben möchte, und mit solchen Realitäten konfrontiert, können die Menschen nie Zufriedenheit oder Befriedigung finden. Einige Leute gehen sogar weiter als man sich vorstellen kann, bringen große Anstrengungen auf und bringen große Opfer zum Wohle ihrer Lebensgrundlagen und ihrer Zukunft, beim Versuch ihr eigenes Schicksal zu ändern. Aber am Ende, auch wenn sie ihre Träume und Wünsche durch ihre eigene harte Arbeit verwirklichen können, können sie nie ihr Schicksal ändern und ganz gleich, wie verbissen sie es versuchen, sie können niemals das übersteigen, was das Schicksal ihnen zugeteilt hat. Unabhängig von Unterschieden in der Fähigkeit, dem IQ und der Willenskraft, sind die Menschen alle gleich vor dem Schicksal, das keinen Unterschied zwischen den Großen und den Kleinen, den Hohen und den Niederen, den Erhöhten und den Bösen macht. Welchen Beruf man auch verfolgt, was man tut um seinen Lebensunterhalt zu bestreiten, und wie viel Reichtum man im Leben anhäuft, ist weder von den Eltern abhängig, noch von den Talenten, Anstrengungen oder Ambitionen eines Menschen, sondern vom Schöpfer vorgegeben.

2. Die Eltern verlassen und ernsthaft seine Rolle im Theater des Lebens spielen

Wenn man Reife erreicht hat, ist man in der Lage die Eltern zu verlassen und seinen eigenen Weg zu gehen und es ist an dieser Stelle, dass man wirklich die eigene Rolle zu spielen beginnt, dass die Mission im Leben nicht mehr neblig zu sein scheint und nach und nach klar wird. Nominell bleibt man immer noch eng mit den Eltern verbunden, aber weil die Mission und die Rolle, die man im Leben spielt, nichts mit der Mutter und dem Vater zu tun hat, bricht diese innige Bindung in Wirklichkeit langsam ab, während man als Person nach und nach unabhängig wird. Aus biologischer Sicht kann der Mensch nicht anders, als unbewusster Weise immer noch auf die Eltern angewiesen zu sein, aber objektiv betrachtet, hat er ein separates Leben von seinen Eltern, nachdem er erwachsen geworden ist, und führt die Rolle, die er übernimmt, unabhängig davon aus. Neben der Geburt und Erziehung, ist die Verantwortung der Eltern während des Lebens eines Kindes einfach, ihm eine ordentliche Umgebung zu bieten, in der es aufwachsen kann, denn nichts außer der Vorbestimmung des Schöpfers, hat einen Einfluss auf das Schicksal eines Menschen. Niemand hat die Kontrolle darüber, welche Art von Zukunft ein Mensch haben wird; es wird weit im Voraus festgelegt und nicht einmal die Eltern können das Schicksal ändern. Was das Schicksal betrifft, ist jeder unabhängig und jeder hat sein eigenes Schicksal. So können niemandes Eltern das Schicksal ihrer Kinder im Leben abwenden oder den geringsten Einfluss auf die Rolle, die man im Leben spielt, ausüben. Man könnte sagen, dass die Familie, in die man bestimmt ist, hineingeboren zu werden und die Umgebung, in der man aufwächst, nichts anderes als die Voraussetzungen für die Mission eines Menschen sind, die es im Leben zu erfüllen gilt. Sie legen in keiner Weise das Schicksal im Leben eines Menschen fest oder die Art von Schicksal, in der ein Mensch seine oder ihre Mission erfüllt. Und so können niemandes Eltern einen beim Erfüllen seiner Mission im Leben behilflich sein, niemandes Verwandte können einem helfen, seine Rolle im Leben anzunehmen. Wie man seine Mission erfüllt und in welcher Art von Lebensumfeld man seine Rolle durchführt, wird ganz vom Schicksal im Leben eines Menschen bestimmt. Mit anderen Worten können keine anderen objektiven Bedingungen die Mission eines Menschen beeinflussen, die vom Schöpfer prädestiniert sind. Alle Menschen wachsen in ihrer eigenen bestimmten Umgebung des Erwachsenwerdens heran, dann gehen sie allmählich Schritt für Schritt ihren eigenen Weg im Leben, erfüllen das Schicksal, das vom Schöpfer für sich geplant wurde, betreten auf natürliche Weise unfreiwillig das weite Meer der Menschheit und nehmen ihren eigenen Posten im Leben ein, wo sie beginnen, ihre Verantwortungen als geschaffene Wesen um der Prädestination des Schöpfers und Seiner Souveränität willen zu erfüllen.

aus „Das Wort erscheint im Fleisch“

Fußnoten:

a. „An dieser Stelle“ ist im ursprüngliche Text nicht enthalten.

b. „Nicht zu wissen“ ist im ursprüngliche Text nicht enthalten.

Verwandter Inhalt