Die Kirche des Allmächtigen Gottes App

Höre Gottes Stimme und begrüße die Wiederkehr des Herrn Jesus!

Alle Wahrheitssuchenden sind herzlich dazu eingeladen uns zu kontaktieren

Gott muss Sodom zerstören

16

(Gen 18:26) Der HERR sprach: Finde ich fünfzig Gerechte zu Sodom in der Stadt, so will ich um ihrer willen dem ganzen Ort vergeben.

(Gen 18:29) Und er fuhr fort mit ihm zu reden und sprach: Man möchte vielleicht vierzig darin finden. Er aber sprach: Ich will ihnen nichts tun um der vierzig willen.

„(Gen 18:30) Abraham sprach: Zürne nicht, HERR, dass ich noch mehr rede. Man möchte vielleicht dreißig darin finden. Er aber sprach: Finde ich dreißig darin, so will ich ihnen nichts tun.“

„(Gen 18:31) Und er sprach: Ach siehe, ich habe mich unterwunden mit dem HERRN zu reden. Man möchte vielleicht zwanzig darin finden. Er antwortete: Ich will sie nicht verderben um der zwanzig willen.“

(Gen 18:32) Und er sprach: Ach zürne nicht, HERR, dass ich nur noch einmal rede. Man möchte vielleicht zehn darin finden. Er aber sprach: Ich will sie nicht verderben um der zehn willen.

Dies sind einige Auszüge, die ich aus der Bibel gewählt habe. Sie sind nicht die vollständigen, ursprünglichen Versionen. Wenn ihr die sehen wollt, könnt ihr selbst in der Bibel nachsuchen; um Zeit zu sparen, habe ich einen Teil des ursprünglichen Inhalts weggelassen. Hier habe ich nur einige wichtige Passagen und Sätze ausgesucht, wobei ich mehrere Sätze auslasse, die heute keinen Bezug auf unsere Gemeinschaft haben. In all den Passagen und dem Inhalt, über den wir Gemeinschaft führen, überspringt unser Fokus die Details der Geschichten und das Verhalten des Menschen in den Geschichten; stattdessen sprechen wir nur von dem, was damals Gottes Gedanken und Ideen waren. In Gottes Gedanken und Ideen werden wir die Gesinnung Gottes sehen und von allem, was Gott getan hat, werden wir den wahren Gott Selbst sehen – und darin werden wir unser Ziel erreichen.

Gott kümmert sich nur um diejenigen, die in der Lage sind, Seine Worte zu befolgen und Seinen Geboten Folge zu leisten

Gott muss Sodom zerstören

Die Passagen oben enthalten mehrere Schlüsselwörter: Zahlen. Zuerst sagte Jehova, dass, wenn er fünfzig Gerechte innerhalb der Stadt fand, dann würde Er den ganzen Ort verschonen, das heißt, Er würde die Stadt nicht zerstören. Gab es also in Sodom fünfzig Gerechte? Die gab es nicht. Was sagte Abraham bald danach zu Gott? Er sagte: „Es werden vierzig dort sein?“ Und Gott sprach: „Ich werde es nicht tun.“ Als nächstes sagte Abraham: „Es werden dreißig dort sein?“ Und Gott sprach: „Ich werde es nicht tun.“ „Und zwanzig?“ „Ich will es nicht tun.“ „Zehn?“ „Ich werde es nicht tun.“ Waren tatsächlich zehn Gerechte in der Stadt? Es waren keine zehn – aber es war einer dort. Und wer war dieser Eine? Es war Lot. Zu der Zeit gab es nur eine rechtschaffene Person in Sodom, aber war Gott sehr streng oder anspruchsvoll, wenn es um diese Zahl ging? Nein war er nicht! Und als der Mann weiter fragte: „Was ist mit vierzig?“ „Was ist mit dreißig?“, bis er zu „Was ist mit zehn?“ kam, sagte Gott: „Selbst wenn es nur zehn wären, würde ich die Stadt nicht zerstören. Ich würde sie verschonen, und abgesehen von den Zehn, auch den anderen Menschen verzeihen.“ Zehn wäre erbärmlich genug gewesen, aber es stellte sich heraus, dass es in Sodom tatsächlich nicht einmal solch eine Anzahl von Gerechten gab. Ihr seht also, dass in den Augen Gottes die Sünde und das Böse des Volks der Stadt so stark war, dass Gott keine andere Wahl hatte, als sie zu zerstören. Was meinte Gott, als er sagte, dass er die Stadt nicht zerstören würde, wenn es fünfzig Gerechte gäbe? Diese Zahlen waren nicht wichtig für Gott. Wichtig war, ob die Stadt die Anzahl an Gerechten enthielt, die Er haben wollte. Wenn die Stadt nur eine rechtschaffene Person hätte, würde Gott nicht erlauben, dass diese Person durch seine Zerstörung der Stadt zu Schaden kommen würde. Dies bedeutet, dass egal, ob Gott die Stadt zerstören wollte und unabhängig davon, wie viele Gerechte darin waren, für Gott diese sündige Stadt verflucht und verderblich war und zerstört werden sollte, aus den Augen von Gott verschwinden sollte, während die Gerechten bleiben sollten. Unabhängig von der Zeit, unabhängig von der Entwicklung der Menschheit, verändert sich die Haltung Gottes nicht: Er hasst das Böse und kümmert sich um diejenigen, die in Seinen Augen gerecht sind. Diese klare Haltung Gottes ist auch die wahre Offenbarung der Substanz Gottes. Da es nur eine rechtschaffene Person innerhalb der Stadt gab, zögerte Gott nicht mehr. Das Ergebnis war, dass Sodom unvermeidlich zerstört werden würde. Was seht ihr darin? In dieser Zeit hätte Gott eine Stadt nicht zerstört, wenn es in ihr fünfzig Gerechte gegeben hätte, oder zehn, was bedeutet, dass Gott sich entschließen würde, zu verzeihen und der Menschheit gegenüber tolerant zu sein, oder die Arbeit der Führung durchführen würde, weil nur ein Paar Menschen Ihn verehrten und anbeteten. Gott legt großen Wert auf die Gerechtigkeit des Menschen, Er legt großen Wert auf diejenigen, die Ihn anbeten können und Er legt großen Wert auf diejenigen, die in der Lage sind, gute Taten vor Seinen Augen zu tun.

Gott ist reichlich barmherzig gegenüber denen, die Er liebt, und tief ergrimmend gegen die, die Er verachtet und ablehnt

Gab es in den Berichten der Bibel zehn Diener Gottes in Sodom? Nein, dort gab es keine! War die Stadt würdig, von Gott verschont zu sein? Nur eine Person in der Stadt – Lot – empfing Gottes Boten. Die Folge davon ist, dass es nur einen Diener Gottes in der Stadt gab, und so hatte Gott keine andere Wahl, als Lot zu retten und die Stadt Sodom zu zerstören. Dieser Austausch zwischen Abraham und Gott mag einfach erscheinen, aber er veranschaulicht etwas sehr Tiefes: Es gibt Prinzipien für Gottes Handeln, und bevor Er eine Entscheidung trifft, wird Er eine lange Zeit beobachten und darüber nachdenken; bevor die Zeit reif ist, wird Er definitiv keine Entscheidungen treffen oder zu irgendwelchen Schlussfolgerungen springen. Der Austausch zwischen Abraham und Gott zeigt uns, dass Gottes Entscheidung, Sodom zu zerstören, nicht im geringsten Unrecht war, denn Gott wusste bereits, dass es in der Stadt nicht vierzig Gerechte, nicht dreißig Gerechte und keine Zwanzig gab. Es waren nicht einmal zehn. Der einzige Gerechte in der Stadt war Lot. Alles, was in Sodom geschah, sowie die Umstände, wurden von Gott beobachtet und waren Gott ebenso vertraut wie Seine eigene Handfläche. So konnte Seine Entscheidung nicht falsch sein. Im Gegensatz dazu ist der Mensch im Vergleich zur Allmacht Gottes so taub, so töricht und unwissend, so kurzsichtig. Das sehen wir im Austausch zwischen Abraham und Gott. Gott hat Seine Disposition von Anfang an bis heute ausgedrückt. Auch hier gibt es die Disposition Gottes, die wir sehen sollten. Zahlen sind einfach und zeigen nichts, aber hier gibt es einen sehr wichtigen Ausdruck von Gottes Anordnung. Gott würde die Stadt nicht zerstören, wenn es fünfzig Gerechte gäbe. Ist das wegen der Barmherzigkeit Gottes? Ist es wegen Seiner Liebe und Toleranz? Habt ihr diese Seite von Gottes Anordnung gesehen? Selbst wenn es nur zehn Gerechte gäbe, hätte Gott die Stadt wegen dieser zehn Gerechten nicht zerstört. Ist dies die Toleranz und Liebe Gottes oder nicht? Wegen Gottes Barmherzigkeit, Toleranz und Sorge um die Gerechten hätte Er die Stadt nicht zerstört. Das ist die Toleranz Gottes. Und welches Ergebnis sehen wir am Ende? Als Abraham sagte, „Man möchte vielleicht zehn darin finden,“ sagte Gott, „Ich will sie nicht verderben.“ Danach sagte Abraham nichts mehr – denn innerhalb von Sodom gab es nicht die zehn Gerechten, auf die er sich bezog, und er hatte nicht mehr zu sagen, und zu dieser Zeit begriff er, warum Gott beschlossen hatte, Sodom zu zerstören. Was seht ihr in dieser Disposition Gottes? Zu was für einer Lösung hatte sich Gott entschlossen? Soll heißen, wenn diese Stadt nicht zehn Gerechte hatte, erlaubte Gott ihre Existenz nicht und würde sie unvermeidlich zerstören. Ist das nicht der Zorn Gottes? Stellt dieser Zorn Gottes Disposition dar? Ist diese Disposition die Offenbarung der heiligen Substanz Gottes? Ist es die Offenbarung der göttlichen Substanz Gottes, die der Mensch nicht beleidigen darf? Nachdem er bestätigt hatte, dass es in Sodom nicht zehn Gerechte gab, war Gott sicher, die Stadt zu zerstören und Er würde die Menschen in dieser Stadt streng bestrafen, denn sie widersetzten sich Gott und weil sie so schmutzig und korrupt waren.

Warum haben wir diese Passagen auf diese Weise analysiert? Weil diese wenigen einfachen Sätze Gottes Gesinnung von reichlicher Barmherzigkeit und tiefem Zorn vollkommen ausdrücken. Zur selben Zeit, als die Gerechten die Gnade, die Toleranz und die Sorge Gottes erfuhren herrschte im Herzen Gottes eine tiefe Abneigung gegen alle in Sodom, die verdorben worden waren. War dies oder war es nicht reichliche Barmherzigkeit und tiefer Zorn? Mit welchen Mitteln zerstörte Gott die Stadt? Durch Feuer. Und warum zerstörte Er sie mit Feuer? Wenn ihr seht, dass etwas durch Feuer verbrannt wird oder wenn ihr dabei seid, etwas zu verbrennen, was sind eure Gefühle dafür? Warum wollt ihr es verbrennen? Habt ihr das Gefühl, dass ihr es nicht mehr braucht, dass ihr es nicht mehr ansehen wollt? Wollt ihr es aufgeben? Gottes Einsatz des Feuers bedeutet Verlassenheit und Hass und das Er Sodom nicht mehr sehen wollte. Das war das Gefühl, das Gott Sodom mit Feuer verbrennen ließ. Der Gebrauch des Feuers stellt gerade dar, wie wütend Gott war. Die Barmherzigkeit und Toleranz Gottes existieren zwar, aber Gottes Heiligkeit und Gerechtigkeit, wenn Er seinen Zorn entfesselt, zeigt dem Menschen auch die Seite Gottes, die keine Verletzung duldet. Wenn der Mensch vollkommen fähig ist, den Geboten Gottes zu gehorchen und gemäß den Forderungen Gottes zu handeln, ist Gott reichlich in Seiner Barmherzigkeit gegenüber dem Menschen; wenn der Mensch mit Korruption, Hass und Feindschaft für Ihn erfüllt ist, ist Gott zutiefst wütend. Und inwieweit ist Er zutiefst wütend? Sein Zorn wird weitergehen, bis Gott nicht mehr den Widerstand und die bösen Taten des Menschen sieht, bis sie nicht mehr vor Seinen Augen sind. Erst dann verschwindet Gottes Zorn. Mit anderen Worten, egal wer die Person ist, wenn ihr Herz von Gott entfernt und von Gott abgewandt ist und niemals zurückzukehren wird, dann unabhängig davon, wie sie aussehen oder in Bezug auf ihre subjektiven Wünsche, wie sehr sie Gott in ihrem Körper oder in ihrem Denken zu verehren, folgen und befolgen wünschen, sobald sich ihr Herz von Gott abwendet, wird Gottes Zorn ohne Unterbrechung entfesselt werden. Es wird so sein, dass, wenn Gott seinen Zorn tief entfesselt, und Er hat dem Menschen vorher reichlich Möglichkeiten gegeben, sobald Er entfesselt ist, wird es keine Möglichkeit geben, Ihn zurückzunehmen, und Er wird nie wieder gnädig und tolerant sein. Dies ist eine Seite der Stimmung Gottes, die kein Vergehen toleriert. Hier scheint es normal zu sein, dass Gott eine Stadt zerstört, denn in Gottes Augen kann eine Stadt voller Sünden nicht existieren und weiter existieren und es war vernünftig, dass sie von Gott zerstört werden sollte. Doch in dem, was vor und nach seiner Zerstörung von Sodom geschah, sehen wir die Gesamtheit von Gottes Disposition. Er ist tolerant und barmherzig gegenüber Dingen, die freundlich und schön und gut sind; auf Dinge, die böse und sündig und gottlos sind, ist Er zutiefst zornig, so dass Er unaufhörlich in Seinem Zorn ist. Dies sind die beiden wichtigsten und bedeutendsten Aspekte der Disposition Gottes und darüber hinaus sind sie von Anfang an offenbart worden: von großer Barmherzigkeit und tiefem Zorn. Die meisten von euch haben etwas von Gottes Barmherzigkeit erlebt, aber nur wenige von euch haben Gottes Zorn zu schätzen gelernt. Gottes Gnade und Liebe ist in jedem Menschen sichtbar; das heißt, Gott war reichlich barmherzig jeder Person gegenüber. Doch sehr selten – oder wie man sagen kann, niemals – war Gott zutiefst wütend auf irgendwelche Einzelpersonen oder irgendeinen Teil der Leute, die hier heute unter euch sind. Entspannt euch! Früher oder später wird Gottes Zorn von jedem Menschen gesehen und erlebt werden, aber jetzt ist noch nicht die Zeit. Und warum ist das so? Wenn Gott ständig auf jemandem wütend ist, dass heißt, wenn Er seinen tiefen Zorn über sie entfesselt, bedeutet dies, dass Er diese Person längst verabscheut und zurückgewiesen hat, dass Er ihre Existenz verachtet, und dass Er ihre Existenz nicht ertragen kann; sobald Sein Zorn über sie kommt, werden sie verschwinden. Gottes Werk muss diesen Punkt noch erreichen. Keiner von euch wird es aushalten, sobald Gott zutiefst wütend wird. Ihr seht also, dass Gott zu dieser Zeit nur reichlich barmherzig euch gegenüber ist und ihr müsst noch seinen tiefen Zorn sehen. Wenn es diejenigen unter euch gibt, die nicht überzeugt sind, so können diese darum bitten, dass Gottes Zorn über sie kommen möge, damit ihr erfahren könnt, ob Gottes Zorn und Seine unanfechtbare Disposition zum Menschen wirklich existieren. Traut ihr euch?

aus „Fortsetzung von Das Wort erscheint im Fleisch“