Alle Wahrheitssuchenden sind herzlich dazu eingeladen uns zu kontaktieren

Obwohl Gottes Zorn dem Menschen verborgen und unbekannt ist, toleriert er kein Vergehen

73

Gottes Behandlung der ganzen törichten und unwissenden Menschheit basiert in erster Linie auf Barmherzigkeit und Nachsicht. Sein Zorn, auf der anderen Seite, liegt die meiste Zeit und den meisten Dingen verborgen; er ist den Menschen unbekannt. Infolgedessen ist es für den Menschen schwer zu sehen, wie Gott Seinen Zorn zeigt, und es ist auch schwierig, Seinen Zorn zu verstehen. Der Mensch verharmlost schlechthin Gottes Zorn. Wenn der Mensch Gottes letztem Werk und der letzten Stufe der Nachsicht und der Vergebung des Menschen gegenübersteht, das heißt – wenn die letzte Gelegenheit für die Barmherzigkeit Gottes und Seine letzte Warnung ihn erreichen –, wenn er dann immer noch die gleichen Methoden verwendet, um sich Gott zu widersetzen und keinerlei Anstrengung unternimmt, um Buße zu tun, seinen Weg zu ändern oder Seine Gnade anzunehmen, wird Gott ihm keine Nachsicht und Geduld mehr zuteilwerden lassen. Im Gegenteil, zu diesem Zeitpunkt wird Gott Seine Gnade zurückziehen. Im Anschluss daran wird Er nur Seinen Zorn aufkommen lassen. Er kann Seinen Zorn auf unterschiedliche Weise zum Ausdruck bringen, so wie Er verschiedene Methoden verwenden kann, um die Menschen zu bestrafen und zu vernichten.

Obwohl Gottes Zorn dem Menschen verborgen und unbekannt ist, toleriert sie kein Vergehen

Gottes Verwendung von Feuer, um die Stadt Sodom zu zerstören, ist Sein schnellster Weg, um eine Menschheit oder eine Sache restlos zu vernichten. Die Menschen von Sodom zu verbrennen, vernichtete mehr als ihre physischen Körper; es vernichtete die Gesamtheit ihrer Geister, ihrer Seele und ihrer Körper, sodass gewährleistet war, dass die Menschen in dieser Stadt, sowohl in der materiellen Welt, als auch in der Welt, die für den Menschen unsichtbar ist, nicht mehr existieren würden. Dies ist ein Weg, mit dem Gott Seinen Zorn offenbart und ausdrückt. Diese Art und Weise der Offenbarung und des Ausdrucks ist ein Aspekt der Wesenheit von Gottes Zorn, ebenso ist sie natürlich auch eine Offenbarung der Substanz der gerechten Disposition Gottes. Wenn Gott Seinen Zorn hervorbringt, hört Er auf, jedwede Gnade oder Barmherzigkeit zu offenbaren und Er zeigt auch Seine Nachsicht oder Seine Geduld nicht mehr; es gibt dann keinen Menschen, keine Sache oder keinen Grund, die Ihn überzeugen können, weiterhin geduldig zu sein, Seine Gnade erneut zu erweisen und Seine Nachsicht einmal mehr zu erteilen. Anstelle dieser Dinge wird Gott, ohne einen Augenblick zu zögern, Seinen Zorn und Seine Majestät hervorbringen, das tun, was Er will, und Er wird diese Dinge auf schnelle und saubere Art und Weise im Einklang mit Seinen eigenen Wünschen tun. Dies ist die Art und Weise, in der Gott Seinen Zorn und Seine Majestät hervorbringt, die der Mensch nicht verletzen darf, und es ist auch ein Ausdruck eines Aspekts Seiner gerechten Disposition. Wenn die Menschen sehen, wie Gott dem Menschen Sorge und Liebe zeigt, sind sie nicht in der Lage Seinen Zorn wahrzunehmen, Seine Majestät zu sehen oder Seine Intoleranz gegenüber Vergehen zu spüren. Diese Dinge haben die Menschen immer glauben lassen, dass Gottes gerechte Disposition eine ist, die nur aus Barmherzigkeit, Nachsicht und Liebe besteht. Aber wenn man sieht, dass Gott eine Stadt zerstört oder eine Menschheit verabscheut, dann gestattet sowohl Sein Zorn bei der Vernichtung des Menschen als auch Seine Majestät den Menschen einen Blick auf die andere Seite Seiner gerechten Disposition. Das ist Gottes Intoleranz gegenüber Vergehen. Gottes Disposition, die keinen Verstoß duldet, übertrifft die Fantasie eines jeden geschaffenen Wesens und unter den nicht geschaffenen Wesen ist keines in der Lage diese zu stören oder zu beeinflussen; erst recht nicht kann sie verkörpert oder imitiert werden. Somit ist dieser Aspekt von Gottes Disposition jener, den die Menschheit am meisten kennen sollte. Nur Gott Selbst hat diese Art der Disposition und nur Gott Selbst ist im Besitz dieser Art von Disposition. Gott besitzt diese Art gerechte Disposition, weil Er Frevel, Dunkelheit, Aufsässigkeit und Satans Freveltaten – die die Menschheit korrumpieren und verschlingen – verabscheut, weil Er alle Taten der Sünde, die sich Ihm widersetzen, verabscheut und aufgrund Seiner heiligen und unbefleckten Substanz. Es ist aus diesem Grund, dass Er keines der geschaffenen oder nicht geschaffenen Wesen dulden wird, die Ihm offen entgegenstehen oder Ihn anfechten. Selbst ein Individuum, dem Er einmal Gnade erwiesen hat oder das Er ausgewählt hat, muss nur Seine Disposition provozieren und Sein Prinzip der Geduld und Nachsicht überschreiten, und Er wird Seine gerechte Disposition hervorbringen, ohne auch nur die geringste Gnade zu zeigen oder im Geringsten zu zögern – eine Disposition, die kein Vergehen duldet.

aus „Gott Selbst, der Einzigartige II“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

Verwandter Inhalt

  • Was ist die geistliche Welt?

    Was die materielle Welt betrifft, können die Menschen, wenn sie gewisse Dinge oder Phänomene nicht verstehen, nach der betreffenden Information suchen…

  • Sodom wird für das Entfachen von Gottes Zorn in Schutt und Asche gelegt

    Als die Leute von Sodom diese beiden Diener sahen, haben sie nicht ihren Grund für das Kommen erfragt, noch hat jemand gefragt, ob sie gekommen waren, um den Willen Gottes zu verbreiten. Im Gegensatz dazu bildeten sie einen Mob und, ohne auf eine Erklärung zu warten, traten sie wie wilde Hunde oder bösartige Wölfe hervor, um diese beiden Diener zu ergreifen. Hat Gott diese Dinge betrachtet, als sie passierten? Was dachte Gott in Seinem Herzen, als Er diese Art des menschlichen Verhaltens, als Er so etwas sah? Gott beschloss, diese Stadt zu zerstören; Er würde nicht zögern, oder warten, noch würde Er weiter Geduld zeigen.

  • Die vielen Fehleinschätzungen der Menschen von Hiob

    Die von Hiob erlittene Not war nicht das Werk der von Gott gesandten Engel, noch wurde es durch Gottes Hand verursacht. Stattdessen wurde es persönlich vom Satan, dem Feind Gottes, verursacht. Infolgedessen war das Niveau der Härte, die von Hiob erlitten wurde, zutiefst. Doch in diesem Augenblick zeigte Hiob ohne Vorbehalt seine alltägliche Gotteserkenntnis in seinem Herzen, die Prinzipien seines alltäglichen Handelns und seine Einstellung zu Gott – und das ist die Wahrheit.

  • Gottes Gebot an Adam

    (Gen 2:15-17) Und Gott der HERR nahm den Menschen und setzte ihn in den Garten Eden, daß er ihn baute und bewahrte. Und Gott der HERR gebot dem Menschen und sprach: Du sollst essen von allerlei Bäumen im Garten; aber von dem Baum der Erkenntnis des Guten und des Bösen sollst du nicht essen; denn welches Tages du davon ißt, wirst du des Todes sterben.