Wie man nach der Wahrheit strebt (17)

Letztes Mal hielten wir Gemeinschaft über die Äußerungsformen und charakteristischen Merkmale von Menschen, die die Reinkarnation von Menschen sind – das heißt, dass sie Gewissen und Vernunft besitzen, Richtig von Falsch unterscheiden können und wissen, was korrekt und was inkorrekt ist. Heute werden wir den gemeinschaftlichen Austausch über das Thema vom letzten Mal fortsetzen. Aber lasst Mich euch davor eine Geschichte erzählen. Vor ein paar Jahren habe Ich von einer Begebenheit gehört. Eine hübsche junge Frau machte Probeaufnahmen, und jemand bemerkte beiläufig: „Deine Beine sind ziemlich dick!“ Diese junge Frau dachte beisich: „Du sagst, dass meine Beine dick sind – sagst du damit nicht einfach, dass ich fett bin? Werde ich vor der Kamera gut aussehen, wenn ich fett bin? Wird das nicht peinlich sein?“ Also begann sie, darüber nachzudenken, wie sie ihre Beine weniger dick machen könnte, damit sie vor der Kamera schlank und gut aussehen würde. Um dieses Ziel zu erreichen suchte sie verschiedenste Informationen, und versuchte verschiedene Methoden, um Gewicht zu verlieren, wie zum Beispiel nur Diätnahrung anstelle von vollen Mahlzeiten zu essen oder jeden Tag nur Obst und Gemüse zu essen – kurz gesagt, sie aß alles, was ihr beim Abnehmen helfen konnte. Sie hörte, dass Kaffeetrinken ein schneller und effektiver Weg sei, um Gewicht zu verlieren, also trank sie manchmal nichts außer Kaffee. Manche Leute sagten, dass weniger Schlaf einem hilft, schnell Gewicht zu verlieren, also schlief sie nur zwei oder drei Stunden pro Tag. Nach großem Aufwand und vielen Versuchen sah sie tatsächlich Ergebnisse. Sie nahm ab, ihre Figur wurde schlank und ihre Beine wurden dünn. Sie sah sehr ansprechend und vorzeigbar aus, aber körperlich kam es bei ihr nach und nach zu einigen schlechten Reaktionen. Was für schlechte Reaktionen? Ihr war oft schwindelig, sie war oft benommen, und tagsüber, während sie ihre Pflicht tat, war sie immer schwach auf den Beinen. Sie schwankte im Stehen und im Sitzen fühlte sie sich am ganzen Körper schwach. Sie konnte keinen ganzen Tag durchstehen und litt unter extremen körperlichen Qualen. Sind die meisten von euch neugierig auf die aktuelle Situation dieser jungen Frau und darauf, ob sie noch am Leben und wohlauf ist? Wollt ihr von ihrer Erfahrung mit dem Abnehmen und ihren Gedanken dazu hören? (Nein.) Die Menschen, die in dieser Welt leben, wissen nicht, wie man korrekt und geregelt lebt, wie man mit den verschiedenen Menschen, Ereignissen und Dingen, die man erlebt, umgeht. Wenn sie eine Bemerkung hören oder etwas erleben, wissen sie nicht, welche Art, damit umzugehen, angemessen ist und sie vor Schaden schützen kann, damit sie auf eine wahrlich korrekte und würdevolle Weise leben. Die meisten Gläubigen wissen diese Dinge auch nicht, von Nichtgläubigen ganz zu schweigen. Wenn die Menschen mit Informationen und Nachrichten sowie mit verschiedenen Denkweisen, Sichtweisen, Häresien und Trugschlüssen aus der Außenwelt konfrontiert werden, sind sie schlichtweg nicht in der Lage, sie zu erkennen, und auch nicht in der Lage, sie abzuwehren. Natürlich haben sie auch keine korrekten Denkweisen und Sichtweisen, geschweige denn eine korrekte Methode, um von einer positiven Perspektive aus mit diesen Dingen umzugehen. Deshalb führen die Menschen ein sehr bemitleidenswertes Leben. Nehmen wir die junge Frau, die Ich gerade erwähnt habe. Sagt Mir: Ist ihr Leben anstrengend? Ist es bemitleidenswert? (Das ist es.) Warum ist es bemitleidenswert? Wo hat sie in ihrem Vorgehen einen Fehler gemacht? Streben nicht alle Menschen danach, schön zu sein und ein vorzeigbares Leben zu führen? Ist es falsch, zu wollen, dass andere einen ansprechend finden und einen loben und schätzen, wenn man ihnen begegnet? Wie seht ihr diese Angelegenheit? (Was sie für ihre äußere Schönheit getan hat und dafür, gelobt zu werden, hat ihrem Körper geschadet. Weil sie die von Gott festgelegten Gesetze nicht befolgte, führte das schließlich zu einer Beeinträchtigung all ihrer Körperfunktionen. Ihr Schwindel und ihre Benommenheit waren Konsequenzen, die sie sich selbst eingebrockt hat. Ich denke, diese Person ist verworren.) Ist das der Fall? (Ja.) Die Menschen werden mit einer winzigen Menge an menschlicher Intelligenz, menschlicher Klugheit und menschlichen Denkweisen geboren. Dann eignen sie sich etwas Wissen an, erwerben einige Fähigkeiten und erfahren ein wenig darüber, wie man wie ein guter Mensch erscheint. Sind diese Dinge genug, um mit den verschiedenen Denkweisen, Sichtweisen, Häresien und Irrtümern und den verschiedenen Menschen, Ereignissen und Dingen der Außenwelt umzugehen? Können sie dich befähigen, diesen Dingen korrekt zu begegnen? (Nein.) Auf keinen Fall. So bemitleidenswert und tragisch sind die Menschen, wenn sie die Wahrheit nicht verstehen; letztendlich führt das zu einer Reihe von schrecklichen Konsequenzen. Die Menschen können keine Häresien, Irrtümer oder Denkweisen und Sichtweisen der Außenwelt erkennen, noch haben sie korrekte Denkweisen und Sichtweisen, wenn es um die Menschen, Ereignisse und Dinge geht, denen sie begegnen. Wenn ihnen Dinge widerfahren, sind sie verwirrt, und ihre Torheit zeigt sich auf unzählige Weisen. Wenn ihnen nichts widerfährt, scheinen sie einige Glaubenslehren zu verstehen und ein gewisses Abbild eines Menschen zu besitzen, aber wenn ihnen Dinge widerfahren, sieht die Sache anders aus – dann werden die verzerrten, hässlichen und absurden Denkweisen und Sichtweisen in ihren Herzen offenbart. Wenn es wirklich darum geht, sich angemessen zu verhalten und zu überleben oder sogar um eine bestimmte Denkweise oder eine bestimmte Sichtweise im Leben, sind die Menschen so unwissend und stumpfsinnig und ihre Haltungen und Sichtweisen so absurd. Dementsprechend haben viele Menschen viele Jahre an Gott geglaubt und sich viele Jahre Predigten angehört, und sie tun auch ihre Pflichten und haben nie absichtlich etwas getan, um Unterbrechungen oder Störungen zu verursachen, noch haben sie absichtlich irgendwelche Worte gesprochen, die sich Gott widersetzen oder Ihn lästern – von außen betrachtet ist an ihnen nichts auszusetzen, aber wenn sie mit verschiedenen abwegigen Denkweisen und Sichtweisen der Außenwelt konfrontiert werden, besonders mit einigen relativ populären, finden sie diese in den Tiefen ihrer Herzen nicht abstoßend, noch widersetzen sie sich ihnen oder weisen sie zurück. Stattdessen gefallen sie ihnen und sie stimmen ihnen zu, und sobald sich eine geeignete Umgebung oder Gelegenheit bietet, werden sie diese Dinge unbewusst annehmen und auf ihr eigenes Leben anwenden. Ist die junge Frau, die vorhin erwähnt wurde, nicht ein sehr offensichtliches Beispiel? (Ja.) Ist das eine Art, bösen Trends zu folgen? (Ja.) Sie folgte ihnen nicht nur – sie wandte sich ihnen voll und ganz zu. Leitet die Welt heute nicht dazu an, sexy, reizvoll und schlank zu sein und eine zierliche Figur zu haben? Diese Vorstellungen sind in jeder Branche, in jeder Gruppe von Menschen und sogar unter gläubigen Menschen populär. Es gab da ein paar ältere Frauen, die an den Herrn glaubten, und obwohl sie im Durchschnitt über 60 waren, wetteiferten sie immer noch miteinander, wer besser aussah. Sie fragten ein junges Mädchen neben ihnen: „Welche von uns sieht deiner Meinung nach in diesem Kleid am besten aus?“ Das Mädchen antwortete: „Ihr Mädels seht alle wunderschön darin aus!“ Obwohl sie in ihren Sechzigern waren, mussten sie „Mädels“ genannt werden; sie weigerten sich, „Damen“ genannt zu werden, und nahmen es den Leuten übel. Hinter ihrem Rücken sagte das Mädchen zu anderen Leuten: „Die sind über sechzig; wie gut können die denn noch aussehen?“ Aber diese Gruppe älterer Frauen erfreute sich immer noch daran. Haben sie sich dafür irgendwie geschämt? (Nein.) Sie glaubten so viele Jahre an den Herrn und dennoch lag ihr Augenmerk auf diesen Dingen. Ist ihre Menschlichkeit nicht abnormal? Wenn Menschen kein Gewissen und keine Vernunft haben, können sie viele absurde Dinge tun, viele Dinge, die die Menschen verachtenswert und verabscheuungswürdig finden, und viele Dinge, die ihren niederen Charakter offenbaren. Warum haben viele Menschen kein Urteilsvermögen bei bösen Trends und keinerlei Fähigkeit, sich ihnen zu erwehren, und werden folglich von ihnen in die Irre geführt und mitgerissen? Weil sie nicht nach der Wahrheit streben und keinen Schimmer der Wahrheit verstehen. Was ihnen auch widerfährt, sie können es nicht durchschauen, und sobald sie einer Versuchung begegnen, werden sie offenbart und fallen ihr zum Opfer. Seht euch an, was heute in allen Schichten der Gesellschaft gelehrt wird und populär ist. Ein Radioreporter machte ein Interview mit einem kleinen Jungen und fragte ihn: „Was ist dein Lieblingskinderlied?“ Der Junge kratzte sich am Kopf und sagte: „Der Mond steht für mein Herz.“ Leute, die das hörten, wussten nicht, ob sie lachen oder weinen sollten. Warum wussten sie nicht, ob sie lachen oder weinen sollten? Ist das ein Kinderlied? (Nein, es ist ein Liebeslied.) Das ist ein Liebeslied, aber das Kind hielt es fälschlicherweise für ein Kinderlied. Anhand dieses Vorfalls können wir erkennen, was in der Gesellschaft populär ist. Das ist eines der Phänomene der bösen Trends in der Gesellschaft, und sowohl ältere Menschen als auch Kinder werden von diesen Trends schwer geschädigt und in ihren Bann gezogen. Unter den Menschen, die Gott folgen, gibt es überraschenderweise nicht wenige, die diesen Trends folgen und die von diesen Trends befürworteten Denkweisen auch auf sich selbst anwenden. Und was passiert letztendlich? Führt das zu guten oder zu schlechten Konsequenzen? (Zu schlechten.) Es führt zu schlechten Konsequenzen – das ist das Ergebnis davon, bösen Trends zu folgen. Die Menschen sind in der sexuellen Begierde ihres Fleisches gefangen, in fleischlichen Gefühlen und im Essen, Trinken und Feiern, und leben in einem hemmungslosen Rausch. Sie haben keine korrekten Denkweisen oder Sichtweisen und keine korrekte Haltung gegenüber ihrem Dasein, mit der sie dem Leben begegnen können. Sie leben in diesem Zustand, ohne sich dessen bewusst zu sein, und sind machtlos, ihm zu widerstehen. Letztendlich werden sie nur immer tiefer sinken, unfähig, sich selbst zu befreien. Und was ist das Endergebnis? Sie werden vollständig von Satan verschlungen und zur Nahrung Satans.

Für alle, die unter den Menschen leben, gilt: Wenn du nicht weißt, wie man erkennt, was positive und was negative Dinge sind, dann wird es dir in dieser chaotischen Welt, dieser komplexen Menschenwelt, sehr schwerfallen, an den korrekten Denkweisen und Sichtweisen des Lebens festzuhalten, und sehr schwerfallen, an dem korrekten Lebensweg festzuhalten, nach dem du dich sehnst; du wirst nie wissen, wann du unwillkürlich von bösen Trends mitgerissen wirst, weil du ein bestimmtes Wort hörst oder etwas Bestimmtes erlebst. Wenn die Menschen nicht in der Lage sind, Richtig von Falsch zu unterscheiden, können sie nicht einmal ihr eigenes Leben regeln, geschweige denn die verschiedenen großen Fragen von Richtig und Falsch, denen sie auf dem Weg des Überlebens gegenüberstehen und die für sie noch schwieriger zu bewältigen sind. Wenn die Menschen nicht verstehen, was positive und was negative Dinge sind, werden sie nicht wissen, wie sie ihr Leben regeln sollen, und sie werden keine korrekte Lebensweise haben. Wenn sie verschiedene Informationen über ein gesundes Leben sehen, werden sie nicht wissen, wie sie diese beurteilen oder welche davon sie annehmen und welche sie ablehnen sollen, wie sie korrekte, positive Aussagen verinnerlichen oder falsche ablehnen sollen. Man kann sogar sagen, dass solche Menschen nicht einmal für die Erhaltung ihrer eigenen körperlichen Gesundheit sorgen können. Manche Menschen gehen von einem Extrem zum anderen, während andere ständig in einem Extrem leben. Es gibt zum Beispiel Menschen, die hören, dass „viel Obst zu essen gesund ist. Es kann Vitamine liefern und deine Haut mit Feuchtigkeit versorgen und glatt machen, sodass du von allen geliebt wirst.“ Also glauben sie das und fangen an, alles an Obst zu essen, was sie finden können, und eignen sich abnormale Essgewohnheiten an. Nach einer Weile fühlen sie sich ständig unwohl, und eine Untersuchung im Krankenhaus ergibt, dass sie hohen Blutzucker haben. Sie sind verwirrt: „Ich esse normalerweise ziemlich gesund, warum ist mein Blutzucker also hoch? Andere Leute haben mir gesagt, viel Obst zu essen, liefere Vitamine. Wie könnte ich also, wenn ich dieser Aussage folge und viel Obst esse, falsch liegen?“ Der Arzt sagt: „Obst enthält Vitamine, aber es hat einen hohen Zuckergehalt. Es kann Grundnahrungsmittel nicht ersetzen und kann nicht als eine vollständige Mahlzeit gelten. Du kannst es in Maßen oder hier und da einmal essen. Selbst wenn du es gar nicht isst, wirst du keine Nährstoffe vermissen, denn Getreide und Gemüse enthalten bereits all diese Nährstoffe.“ Die Aussage des Arztes ist angemessen. Deutet das nicht darauf hin, dass an ihrem Lebensstil etwas nicht stimmt? (Ja.) Das ist genau die Art von Fehler, die manche Menschen machen. Denkst du, dass es sich hier um einen Fehler handelt, den sie machen sollten? (Nein.) Manche Leute sagen: „Ich habe mich nicht über Gott beschwert, obwohl mein Blutzucker hoch ist.“ Was denkt ihr über diese Aussage? Zeugt sie nicht von einem Mangel an Vernunft? Hat dein hoher Blutzucker irgendetwas mit Gott zu tun? Ist das nicht selbstverschuldet? Du isst wild drauflos und ohne jegliche Grundsätze. Du denkst, Obst schmeckt gut, also kannst du nicht aufhören, es zu essen, oder du findest, dass Fleisch gut schmeckt, also isst du kein Gemüse und zeigst keinerlei Selbstbeherrschung, was dazu führt, dass du Krankheiten entwickelst. Ist das nicht selbstverschuldet? Denkst du, wenn du dich nicht über Gott beschwerst, würde es so aussehen, als ob du nobel wärst, als ob du Gott lieben würdest, als ob du rein wärst? Tatsächlich sind einige Krankheiten selbstverschuldet und haben nichts mit Gott zu tun, und sie werden durch deine eigene Torheit und Unwissenheit verursacht. Es gibt auch einige Leute, die sagen: „Eier, Fleisch und Milchprodukte sind nahrhaft und können deine Proteinzufuhr verbessern. Reis und Mehl haben wenig Nährwert, also sollte man mehr Fleisch, Eier und Milchprodukte essen.“ Manche Leute, die das hören, sagen: „Ich liebe es, Fleisch zu essen. Da Fleisch als nahrhaft gilt, werde ich mehr davon essen. Andere Leute essen 120 Gramm pro Tag, aber ich werde ein halbes Pfund pro Mahlzeit essen, und das mindestens zwei Mahlzeiten am Tag!“ Sie essen so ohne Zurückhaltung, essen immer mehr, essen täglich zwei- bis dreimal so viel wie andere Leute, mit nächtlichen Snacks obendrein. Mit der Zeit beginnt ihre Magenkapazität zu wachsen, und je größer die Magenkapazität, desto größer der Appetit. Was passiert am Ende? Sie essen sich krank, sie werden übergewichtig und sie sind immer schläfrig und benommen. Sie haben keine andere Wahl, als zur Untersuchung ins Krankenhaus zu gehen, und die Ergebnisse zeigen, dass sie hohen Blutdruck, hohen Blutzucker und hohe Blutfettwerte haben. Sie fragen sich: „Habe ich nicht nur jeden Tag ein paar Bissen mehr Fleisch gegessen? Hieß es nicht, mehr Fleisch zu essen sei gut für den Körper und man könnte so Mangelernährung vermeiden? Wo habe ich dann einen Fehler gemacht? Warum ist mein Blutdruck hoch? Es ist so schwer, sich gut um mein altes Fleisch zu kümmern! Ich kann nicht einmal ein paar zusätzliche Bissen Fleisch haben!“ Du isst ein halbes Pfund Fleisch pro Mahlzeit – sind das wirklich nur ein paar Bissen mehr? Und du sitzt normalerweise viel und treibst keinen Sport, und doch isst du so viel. Schließlich entwickelst du Gesundheitsprobleme, und du beginnst, Unbehagen in deinem Herzen zu spüren. Du denkst sogar: „Gott läutert mich durch diese Sache. Das ist nicht schlimm, ich werde mit der Zeit wieder gesund. Ich werde mich nicht über Gott beschweren!“ Welches Recht hättest du, dich über Gott zu beschweren? Ist deine Krankheit Gottes Methode, dich zu läutern, oder ist sie selbstverschuldet? Du wirst fett und krank, weil du so viel Fleisch isst, und denkst, dass Gott dich läutern würde und dass Gott deinen Glauben prüft. Würde Gott dich auf diese Weise läutern? (Nein.) Wie kam es also zu diesem Resultat? (Durch menschliche Torheit.) Die Menschen haben kein Urteilsvermögen, wissen nicht, wie sie ihr eigenes Leben regeln sollen, verstehen nicht, was positive und was negative Dinge sind, wissen nicht, wie sie ihr körperliches Leben korrekt behandeln sollen, wissen nicht, wie sie sich an die von Gott für die Menschen festgelegten Überlebensgesetze halten sollen, und wissen nicht, wie sie sich an die Gesetze verschiedener angeborener körperlicher Bedingungen halten können. Sie wenden immer dumme und absurde Praktiken an, sind immer voller Auffassungen und Einbildungen über Gott und es fehlt ihnen nicht an extravaganten Wünschen. Was passiert am Ende? Sie machen immer Umwege, machen immer Fehler und verstehen Gott ständig falsch. Ist das nicht eine sehr problematische Angelegenheit? (Ja.)

Im Laufe ihres Lebens im Fleisch und in der materiellen Welt kommen die Menschen mit vielen Informationen, vielen Denkweisen und Sichtweisen und auch mit vielen verschiedenen Menschen, Ereignissen und Dingen in Kontakt. Wenn sie nicht wissen, wie man erkennt, ob verschiedene Menschen, Ereignisse und Dinge positiv oder negativ sind, nicht wissen, wie man auswählen soll, was man annimmt oder ablehnt, nicht wissen, wie man an positiven Dingen festhält oder warum diese Dinge korrekt sind, und nicht wissen, wie man negative Dinge ablehnt – geschweige denn über die negative Qualität dieser Dinge Bescheid wissen –, ist es dann nicht sehr gefährlich, so zu leben? (Ja.) Es ist keine Übertreibung, zu sagen, dass sie jederzeit ihr Leben verlieren könnten. Die Menschen können nicht einmal ihr eigenes körperliches Leben und ihre Gesundheit regeln – so simple Angelegenheiten; sie brauchen andere, die sich um sie sorgen, sie brauchen Gott, um sie zu beschützen und über sie zu wachen, sonst machen sie immer wieder Fehler und schweifen entweder zu weit in die eine oder zu weit in die andere Richtung ab. Einige Frauen, die die Vorstellungen der bösen Trends der Gesellschaft angenommen haben, zerbrechen sich den Kopf, um Wege zu finden, sich schön zu machen, ohne Rücksicht auf Verluste. Manche von ihnen nehmen wahllos traditionelle chinesische Medizin, manche nehmen wahllos westliche Medizin, manche nehmen wie wild Stärkungsmittel und manche essen wie wild ein bestimmtes Lebensmittel. Infolgedessen bekommen sie Magenprobleme, seufzen den ganzen Tag und sehen kränklich und schwach aus. Nicht nur, dass sie es nicht schaffen, sich schön zu machen, sie werden sogar äußerlich abstoßend. Manche Menschen haben eine recht gute Haut, sind aber immer noch nicht zufrieden und bestehen darauf, sich mit allen möglichen Kosmetika einzuschmieren. Irgendwann benutzen sie minderwertige Kosmetika und sind am Ende entstellt, ihre Gesichter fleckig und ungleichmäßig gefärbt, und sie sehen furchterregend aus. Manche Menschen lassen sowohl Schönheitsbehandlungen als auch Schönheitsoperationen an sich durchführen. Einige von ihnen versuchen, ihren Nasenrücken anheben zu lassen – aber dieser Versuch scheitert nicht nur, sondern führt auch zu einer Verformung ihrer Nase. Manche Leute lassen sich das Kinn auffüllen, was aber schiefgeht, und sie sehen lächerlich aus, wenn sie lächeln oder gähnen, also haben sie schließlich Angst davor, beides zu tun – es ist so elend, so anstrengend, so zu leben! Schaffen sie sich damit nicht selbst Probleme? Einige Frauen lassen sich die Unterschenkel brechen und dann wieder zusammenfügen und verlängern, weil sie ihrer Meinung nach nicht groß genug sind, aber der Eingriff geht schief und verkrüppelt ihre vorher völlig gesunden Beine. Ist das nicht tragisch? (Ja.) Es gab alle möglichen nachteiligen Konsequenzen – für solche Menschen nimmt es nie ein gutes Ende. Jede Denkweise oder jede Ansicht, die von bösen Trends angepriesen wird, ist abwegig, absurd und niederträchtig – sie sind wirklich extrem schädlich. Das leckere Essen und die Schönheitspraktiken, die sie anpreisen, sind nicht wirklich gut; sie sind alle niederträchtig und führen letztlich dazu, dass die Menschen geschädigt werden und ihnen zum Opfer fallen. Diese unwissenden Frauen sind bereit, diesen Schaden zu erleiden, und sie sind nicht imstande, sich dieser niederträchtigen Denkweisen und Ansichten zu erwehren. Sie essen, was immer man ihnen sagt, und tun, was immer man ihnen sagt, ohne das geringste Urteilsvermögen, was diese Dinge betrifft, und machen einfach blindlings mit. Wie gefügig sie sind! Und was passiert am Ende? Kaum eine von ihnen erzielt ein gutes Ergebnis. Wenn sie nicht auf halbem Weg ihren Fehler erkennen und rechtzeitig umkehren, um ihre Verluste zu begrenzen, werden sie, wenn sie weiterhin diesen bösen Trends folgen und diese niederträchtigen Denkweisen und Ansichten annehmen, schließlich immer verkommener, immer unfähiger, Gut von Böse zu unterscheiden, und äußerlich den Teufeln immer ähnlicher, ohne jegliches Abbild eines Menschen. Man kann sagen, dass neunundneunzig Prozent der Menschen kein Urteilsvermögen bezüglich positiver und negativer Dinge haben und böse Trends bereitwillig annehmen. Schaut euch doch nur an, was Frauen sagen, wenn sie zusammen Kleidung einkaufen. Einige sagen: „Das sieht nicht gut an dir aus; es lässt dein Gesicht nicht strahlender erscheinen und betont auch deine Figur nicht. Das ist kein Blickfang. Ich denke, das andere sieht sexy aus und wird die Blicke auf sich ziehen!“ Andere sagen: „Das hier ist nicht verführerisch. Du musst ein bisschen Haut zeigen, du musst sexy und ansprechend sein – alles andere ist nicht gut genug. Wenn du immer so sittsam und korrekt bist, wird dich niemand mögen.“ Manche Mütter bestehen sogar darauf, dass ihre Töchter Schauspielerinnen werden. Die Tochter sagt: „Die Unterhaltungsindustrie ist so ein Chaos! Ich will keine Schauspielerin sein.“ Ihre Mutter schimpft dann mit ihr: „Hast du keinen Ehrgeiz? So groß, wie du bist, und mit deinem Aussehen und deiner Haut hast du so großartige natürliche Voraussetzungen! Wenn du als Schauspielerin kein Geld verdienst, wie sollen wir dann Essen auf den Tisch bringen? Wenn du dadurch berühmt werden und Geld verdienen kannst, ist es in Ordnung, mit jedem zu schlafen. Sonst hast du dein gutes Aussehen verschwendet! Wir haben dich bis zu diesem Alter großgezogen, und dein Vater und ich haben darauf gewartet, uns in deinem Erfolg zu sonnen! Wenn uns sogar das verwehrt wird, wofür haben wir dich dann bekommen?“ Ist es richtig, dass Eltern ihre Kinder auf diese Weise erziehen? (Nein.) Welche Konsequenzen hat es, Kinder auf diese Weise zu erziehen? (Es schadet den Kindern.) Eines Tages, wenn ein solches Kind die Dinge zu verstehen beginnt und so viel Leid und Schmerz durchgemacht hat, wird es unweigerlich seine Mutter hassen und ihr Vorwürfe machen und sagen: „Es ist alles deine Schuld! Du hast mich nicht auf den richtigen Weg geführt! Ich sagte, ich will keine Schauspielerin werden, aber du hast darauf bestanden. Und jetzt schau mich an – ich bin fast vierzig, kann immer noch keinen Ehemann finden, und niemand will mich. Die Leute, die sich um mich bemüht haben, haben nur mit mir gespielt und hatten nie vor, mich zu heiraten. Ist mein ganzes Leben jetzt nicht ruiniert?“ Die Kinder leiden so sehr, und die Eltern sind die Schuldigen und die Wurzel des Problems. Sie haben ihren Kindern Schaden zugefügt.

Wenn Gläubige an Gott, genau wie Nichtgläubige, nicht in der Lage sind, sich aus den Fängen böser Trends zu befreien, dann deutet das auf ein Problem hin. Wenn du keinen einzigen bösen Trend, keine niederträchtige, negative Aussage und keine der verschiedenen Praktiken, denen die Menschen nachgehen, erkennen kannst, ganz gleich, was diese auch sein mögen, und du ihnen sogar folgst und sie wissentlich selbst ausprobierst, dann sind das in Gottes Augen alles Schandmale. Was wird Gott sagen? Er wird sagen, dass du als Mensch nicht imstande bist, Richtig von Falsch zu unterscheiden, dass du nicht die Wirklichkeit besitzt, positive Dinge anzunehmen, und erst recht nicht die Handlungen und Praktiken des Ablehnens negativer Dinge an den Tag gelegt hast. Er wird sagen, dass du kein Mensch bist und dass du die Grundvoraussetzung nicht erfüllst, ein menschliches Gewissen und menschliche Vernunft zu haben. Er wird sagen, dass du kein Mensch bist und dass das Königreich dich nicht akzeptieren wird. Wenn du kein Mensch bist, ist es dir nicht möglich, die Wahrheit anzunehmen, denn in deinem Herzen bist du subjektiv bereit, alles Niederträchtige von Satan anzunehmen, und dein Herz sträubt sich gegen, stellt sich gegen und lehnt alles ab, was positiv ist, und zwar durch und durch; du hattest diesen positiven Dingen gegenüber nie eine Haltung der Akzeptanz. Deshalb sagt Gott, dass du kein Mensch bist, dass du keine Menschlichkeit besitzt. Gott will keine Leute ohne Menschlichkeit. Denke nicht: „Wenn Gott mich nicht annimmt, dann werde ich einfach ein bisschen mehr leiden und einen etwas höheren Preis zahlen, um Gott zu rühren und Seine Haltung mir gegenüber zu ändern.“ Gott will nicht, dass du Dinge auf eine bestimmte Art und Weise tust; Gott will, dass du aus tiefstem Herzen eine Haltung der Akzeptanz der Wahrheit hast, sowie die Wirklichkeit des Annehmens der Wahrheit und den Beleg des Praktizierens der Wahrheit. Du musst eine Person sein, die wirklich Menschlichkeit besitzt – diese Menschlichkeit ist nichts Vorgetäuschtes. Wenn du wirklich einige Anzeichen normaler Menschlichkeit zeigst, sprich, wenn du viele Äußerungsformen des Unterscheidens von Richtig und Falsch zeigst, wenn die Tatsachen zeigen, dass du positive Dinge liebst, und wenn es Fälle gibt, in denen du positive Dinge angenommen und negative Dinge abgelehnt hast, und man sehen kann, dass du die Äußerungsform des Auslebens der Wahrheit hast, dann wird Gott sagen, dass du Menschlichkeit hast, und dich einen Menschen nennen. Wenn du sagst: „Ich habe auch Menschlichkeit, ich kann positive und negative Dinge unterscheiden“, aber du nicht die Äußerungsform des Auslebens der Wahrheitsrealität hast und deine Worte nicht von Beweisen belegt werden, dann ist das problematisch. Dogmatisch betrachtet gibst du zu: „Was Gott sagt und tut, sind alles positive Dinge und Wahrheiten, und bei allem, was Satan sagt und tut, handelt es sich um niederträchtige, um negative Dinge; alles, was von Gott kommt, sind positive Dinge, alles, was von Satan kommt, sind negative Dinge, und alles, was von den Menschen in der Gesellschaft kommt, sind niederträchtige, negative Dinge“ – dogmatisch betrachtet ist das, was du sagst, also korrekt, ohne jedes Problem, und es lässt sich daran kein Fehler finden. Wenn du aber mit einer tatsächlichen Situation konfrontiert wirst, nimmst du nie positive Dinge an, hältst nie an positiven Dingen fest und hältst dich nicht an die Regeln und Gesetze positiver Dinge. Das beweist, dass du jemand bist, der Richtig nicht von Falsch unterscheiden kann. Die Menschen wissen in ihrem Herzen ganz genau, ob sie diese Äußerungsformen haben oder nicht. Wenn du eine niederträchtige, negative Denkweise oder Sichtweise hörst oder Informationen über einen bösen Trend hörst, was ist deine Haltung? Was sind deine Denkweisen und Sichtweisen? Was ist deine Neigung? Stimmst du dem zu oder findest du es abstoßend? Hast du vor, es in deinem Herzen zu behalten und bei Bedarf anzuwenden, oder hast du eine Abneigung dagegen, verurteilst es in deinem Herzen und weigerst dich absolut, es anzunehmen? In deinem Herzen solltest du wissen, was genau deine Haltung ist. Wenn jemand sagt, er wisse das nicht, hat er dann ein Herz? Sich nicht einmal über die eigene Haltung im Klaren zu sein – ist so jemand ein normaler Mensch? Wenn du in deinem Herzen weißt, dass du kein guter Mensch bist, und du weißt, dass du starkes Interesse an verschiedenen bösen Trends und niederträchtigen Aussagen hast und ihnen immer folgen und mitmachen möchtest, dich aber nur, weil du durch die verschiedenen Wahrheitsgrundsätze des Hauses Gottes und deinen eigenen Stolz aufgrund deines Glaubens an Gott eingeschränkt bist, genötigt fühlst, dich ein wenig zurückzuhalten, obwohl du in deinem Innersten eigentlich positive Dinge abstoßend findest und sie ablehnst, selbst wenn du dann behauptest, dass du positive Dinge magst und böse Trends nicht magst, widerspricht das deinen wahren Gefühlen. Hier ist ein Beispiel. Manche Menschen sagen: „Zu viel Fleisch zu essen ist nicht gut, es ist ungesund. Man sollte Fleisch in kleinen Portionen essen und mehr Reis, Weizenprodukte und Gemüse essen.“ Manche Menschen können das akzeptieren. Sie haben nicht das Gefühl, dass es ihnen widerstrebt, weniger Fleisch zu essen; sie sind deswegen nicht betrübt oder hegen irgendeinen Groll. Stattdessen denken sie: „Das ist die richtige Vorgehensweise. Nachdem ich eine Zeit lang damit Erfahrungen gemacht habe, habe ich das Gefühl, dass es gut für meinen Körper ist. Mein allgemeiner Geisteszustand hat sich verbessert, und ich bin körperlich gesünder als zuvor. So zu essen ist großartig!“ Doch manchen Menschen widerstrebt es, es zu akzeptieren. Sie haben sich längst entschieden: „Was ist ungesund daran, viel Fleisch zu essen? Mehr Gemüse zu essen, macht einen nicht unbedingt gesünder. In jedem Fall schmeckt Fleisch besser und ist appetitlicher! Es ist in Ordnung, etwas Gemüse zu essen, wenn es kein Fleisch gibt – besser als zu hungern –, aber wenn es Fleisch gibt, sollte man viel davon essen. Ihr seid alle Dummköpfe, ihr verstellt euch doch nur. Ich bin der Einzige, der sich nicht verstellt. Keiner von euch ist so aufrichtig wie ich. Ich sage, was ich denke. Fleisch ist einfach köstlich!“ Bei jeder Mahlzeit essen sie sehr wenig Gemüse, aber ziemlich viel Fleisch. Sagt Mir: Nehmen solche Leute positive Aussagen in ihrem Herzen an? (Nein.) Sie nehmen sie nicht an, noch sind sie in der Lage, sie zu praktizieren. In ihrem Herzen finden sie positive Aussagen komplett abstoßend. Sie sagen: „Wie können diese Aussagen positiv sein? Wie kommt es, dass ich sie nicht als positiv empfinde? Was ist gut an ihnen? Was ist falsch daran, dass ich mehr Fleisch esse? Ich bin nicht gestorben, und keinem von euch geht es besser als mir!“ Sie akzeptieren die Fakten nicht und geben nicht zu, dass zu viel Fleisch zu essen schlecht für ihre Gesundheit ist. Sie können ja noch nicht einmal korrekte Aussagen akzeptieren – wie könnten sie dann Fakten akzeptieren? Das wäre noch unwahrscheinlicher. Solchen Menschen widerstrebt es enorm, positive Dinge anzunehmen. Sie empfinden es als sehr schmerzhaft und schwierig. Das zeigt, dass mit ihrer Menschlichkeit etwas nicht stimmt und dass sie in ihrem Herzen die Wahrheit nicht lieben. Wenn manche Menschen korrekte Worte hören, die positive Dinge sind, können sie diese mit Leichtigkeit annehmen, und sie sagen: „Ich habe mir gerade erst darüber Sorgen gemacht und wusste nicht, wie ich das angehen sollte. Ich hatte keinen Weg der Praxis. Glücklicherweise hast du Licht darauf geworfen. Sobald ich deine Worte hörte, spürte ich, dass diese Sicht der Dinge korrekt ist – die Sichtweise ist rein, objektiv und praktisch, und sie entspricht den Anforderungen von Menschlichkeit.“ Nachdem sie es gehört haben, können sie es sofort in die Praxis umsetzen. Obwohl sie gelegentlich selbstgefällig und eigensinnig sein mögen, werden sie schnell auf den rechten Weg zurückkehren. Sie tun positive Dinge, ohne dass andere sie überwachen oder zügeln müssen, und sie haben nicht das Gefühl, dass ihnen das widerstrebt, und fühlen sich dadurch auch nicht bedrückt. Es ist wie bei Schafen, die gerne Gras fressen. Wenn du einem Schaf Fleisch gibst, wird es das Fleisch nicht fressen, aber wenn du ihm Gras gibst, wird es dieses mit Genuss fressen, weil es ein Pflanzenfresser ist, und was sein Körper braucht, ist Gras. Bei Wölfen ist das jedoch anders. Sie suchen gezielt nach Fleisch zum Fressen; sie fressen kein Gras, und für sie ist Fleisch appetitlicher als alles andere. Hier handelt es sich um natürliche Offenbarungen ihrer jeweiligen Natur, die niemand ändern kann. Das ist nichts, was sie sich später aneignen, noch ist es etwas, das ihnen beigebracht wird. Schafe sind geboren, um Gras zu fressen, und Wölfe sind geboren, um Fleisch zu fressen. Niemand kann einem Schaf beibringen, ein fleischfressendes Tier zu werden, oder einem Wolf beibringen, ein grasfressendes Tier zu werden. Das ist die Äußerungsform ihres Wesens. Was du brauchst und was du liebst, wird von deiner Menschlichkeit bestimmt. Wenn deine Menschlichkeit nicht nach positiven Dingen dürstet, wirst du positive Dinge nicht lieben. Wenn du negative Dinge magst, bedeutet das, dass dein Herz nach negativen Dingen verlangt. Das wird von deiner Wesensnatur bestimmt, es muss dir nicht von anderen eingetrichtert werden. Wenn jemand dir helfen will, dich zum Guten zu wenden, und mit dir über einige Wahrheitsgrundsätze Gemeinschaft hält, könntest du das vielleicht vorübergehend annehmen – aus Sorge um dein Ansehen oder weil du Peinlichkeiten vermeiden willst – und verbal deine Zustimmung bekunden, aber wie du hinter den Kulissen denkst und praktizierst, wird vollständig von deiner Natur bestimmt. Du kannst das nicht vortäuschen, und auch deine Eltern können dich nicht ändern. Ob in deiner Menschlichkeit der Aspekt, positive Dinge zu lieben und negative Dinge zu hassen, vorhanden ist, das kann niemand entscheiden; das wird einzig und allein von deinem Wesen bestimmt. Ist diese Angelegenheit jetzt klar? (Ja.) Daher sagt es viel über die Menschlichkeit einer Person aus, ob sie Richtig von Falsch unterscheiden kann. Wenn deine Fähigkeit, Richtig und Falsch zu unterscheiden, eine natürliche Offenbarung ist, dann wurdest du geboren, um dich besonders für gewisse positive Dinge zu interessieren. Wenn jemand etwas Korrektes sagt, hörst du dem sehr bereitwillig zu, und nichts wäre dir lieber, als dass diese Person mehr sagt, damit du mehr hören und mehr gewinnen kannst und weniger Umwege machst – oder sogar gar keine Umwege mehr. Und wenn dir einige niederträchtige, negative Dinge begegnen, findest du sie in deinem Herzen abstoßend und meidest sie und bist nicht bereit, dich auf sie einzulassen – du willst nicht einmal etwas über sie hören. Du selbst kennst die Gründe dafür nicht; du kannst dich schlichtweg nicht dazu durchringen, negative Dinge zu mögen, aber du hörst sehr bereitwillig zu, wenn jemand etwas Korrektes sagt, und selbst wenn sich jemand über dich lustig macht, ist dir das egal – du weißt nicht, woher dieser Antrieb kommt. Manche Leute sehen diesen aufrichtigen Antrieb, den du hast, und verachten und verspotten dich und halten dich für einen Dummkopf, aber du siehst das anders. Du denkst: „Solange das, was jemand sagt, richtig ist, akzeptiere ich es. Was ist daran so schwierig?“ Das ist eine natürliche Offenbarung von Menschlichkeit. Dieses natürliche Gefühl, positive Dinge zu lieben und negativen Dingen abgeneigt zu sein, in deiner Menschlichkeit zu haben, ist ein charakteristisches Merkmal und eine Äußerungsform normaler Menschlichkeit. Nur wenn du dieses Gefühl und diese Art von Menschlichkeit hast, kannst du rechtschaffen und gütig sein und kannst aus der richtigen Haltung und Position heraus sagen, was gesagt werden sollte, und tun, was getan werden sollte. Wenn du den Aspekt der Menschlichkeit besitzt, Richtig und Falsch unterscheiden zu können, dann besitzt du die Grundvoraussetzung, um die Wahrheit anzunehmen sowie die verschiedenen expliziten Aussagen von Gott, die die Wahrheitsgrundsätze betreffen. Wenn du den Aspekt der Menschlichkeit, Richtig und Falsch unterscheiden zu können, nicht besitzt, dann fehlen deiner Menschlichkeit Gewissen und Vernunft, und du hast nicht die Grundvoraussetzung, um die Wahrheit anzunehmen, Gottes Worte anzunehmen und all die positive Führung und die richtigen Vorgehensweisen von Gott anzunehmen. Du besitzt nicht einmal die Grundvoraussetzung, um die Wahrheit anzunehmen und positive Dinge anzunehmen. Auch nur zu erwähnen, dass du dich unterwerfen kannst, wäre demnach schlichtweg absurd und reine Fantasie.

Wenn jemand nicht weiß, was positive und was negative Dinge sind, und dennoch sagt: „Ich habe ein Gewissen, und ich bin sehr rechtschaffen und gütig“, zeugt das nicht von einem Mangel an Selbsterkenntnis? Woher kommt deine Rechtschaffenheit? Dein Kopf ist mit nichts als negativen Dingen gefüllt – was kannst du heranziehen, um zu beweisen, dass du rechtschaffen bist? Wo sind deine Beweise? Auf welcher Grundlage sagst du, dass du ein rechtschaffener Mensch bist? Und wie kannst du deine sogenannte Güte in die Praxis umsetzen? In dir finden sich nichts als niederträchtige, negative Gedanken und Ansichten. Kannst du gütig sein? Du würdest gut daran tun, die Menschen nicht hereinzulegen oder ihnen zu schaden. Um zu beweisen, dass sie Menschlichkeit haben und rechtschaffen und gütig sind, geben sich manche Menschen Namen wie Zheng Wang, Zheng Zhang, Zheng Zhou, Zheng Gang[a] – obwohl die Namen sicherlich „rechtschaffen“ klingen, sagen sie aus, dass eine Person wirklich rechtschaffen ist? Woher kommt wahre Rechtschaffenheit? Sie kommt von Menschlichkeit. Nur wenn die Menschlichkeit einer Person die Fähigkeit oder die Grundvoraussetzung erfüllt, Richtig von Falsch unterscheiden zu können, kann sie rechtschaffen sein. Wenn du nicht einmal weißt, was positive Dinge sind, oder wenn du positive Dinge einfach nicht liebst und noch nie eine einzige positive Sache oder eine positive Denkweise und Ansicht angenommen hast, und du dennoch behauptest, rechtschaffen zu sein, ist das nicht schamlos? Auf welcher Grundlage behauptest du, rechtschaffen zu sein? Manche Leute sagen: „Meine Weltanschauung, meine Wertvorstellungen und meine Lebensauffassung sind alle korrekt.“ Hat das irgendetwas mit der Wahrheit zu tun? Bedeutet es, dass jemand die Wahrheit besitzt, wenn er eine korrekte Weltanschauung, korrekte Wertvorstellungen und eine korrekte Lebensauffassung hat? Andere Leute sagen: „Ich habe ‚positive Energie‘. Alles, was ich sage und tue, ist bodenständig und für andere Menschen erbaulich. Ich sage nie Dinge, die Menschen kleinmachen, ich sage nie etwas Entmutigendes, und ich sage keine Dinge, die Menschen in Verlegenheit bringen oder dafür sorgen, dass sie sich negativ und schwach fühlen, oder die ihnen die Zuversicht nehmen. Alles, was ich sage, ermutigt, motiviert oder inspiriert die Menschen. Gilt das als ‚positive Energie‘? Dieser Begriff, ‚positive Energie‘, ist in der Gesellschaft gerade sehr beliebt. Was für eine großartige, modische und stilvolle Idee das ist, ‚voller positiver Energie zu sein‘!“ Andere Leute sagen: „Schaut nur, wie ich vor Gerechtigkeitssinn geradezu strotze. Wenn ich dastehe, sehe ich aus wie ein Soldat – meine Augen sind wachsam und mein Blick ist durchdringend, ich bin nicht leichtsinnig. Jene örtlichen Kleinganoven, verabscheuungswürdigen Schurken und bösen Menschen wagen es nicht, in meine Nähe zu kommen. Wenn sie vor mir stehen, zeigen sie ihr wahres Gesicht und ihre Feigheit, und sie erscheinen von geringem Status. Wenn ein Durchschnittsmensch in meiner Nähe ist, muss er sich benehmen, und er wagt es nicht, rücksichtslos zu handeln. Siehst du? Mein Gerechtigkeitssinn kann Niederträchtigkeit unterdrücken!“ Ist so jemand rechtschaffen? (Nein.) Die Reichen zu berauben, um den Armen zu helfen, mutig für eine gerechte Sache einzustehen, gütig und wohltätig zu sein und ein Held zu sein, indem man eine Frau in Nöten rettet – diese Dinge sind in der Gesellschaft sehr populär. Es gibt Menschen, die halten sich für Helden, nachdem sie diese Dinge getan haben, und viele andere verneigen sich vor diesen Helden. Andere Leute sagen: „Ich nutze nie andere Menschen aus, ich bin erfüllt von einem Sinn für Gerechtigkeit, ich bin unerschütterlich rechtschaffen und unparteiisch, und ich kann Richtig von Falsch unterscheiden. Wenn zwei Leute streiten und mich bitten, den Streit zu schlichten, gebe ich beiden Seiten die gleiche Strafe und zeige keine Voreingenommenheit. Sieh dir diesen Gerechtigkeitssinn an, von dem ich erfüllt bin – jeder bewundert mich!“ Zählt das als rechtschaffen zu sein? (Nein.) Während die zuvor erwähnten Konzepte von „korrekten Weltanschauungen, Wertvorstellungen und Lebensauffassungen“ und von „positiver Energie“ beliebte chinesische Sprüche sind, genießt dieser letzte Punkt – gütig und wohltätig zu sein, Verdienste anzusammeln und gute Dinge zu tun und mutig für eine gerechte Sache einzutreten – wahrscheinlich in allen Ländern und bei allen Völkern allgemein ein hohes Ansehen. Die Menschen betrachten das daher als Gerechtigkeitssinn, als Rechtschaffenheit. Sogar die meisten Gläubigen an Gott denken, dass das sehr rechtschaffen ist, und sagen: „Seht euch unseren Nationalhelden Soundso an. Er hat sein Leben für die gerechte und große Sache der Nation gegeben und sich geopfert, um einen Bunker in die Luft zu sprengen und die Nation zu schützen. Er war erfüllt von einem Sinn für Gerechtigkeit. So sieht es aus, wenn man Menschlichkeit hat!“ Wenn man das jetzt betrachtet, ist diese Sichtweise korrekt? (Nein.) Inwiefern ist sie nicht korrekt? Solche Rechtschaffenheit, die von den Menschen für rechtschaffen gehalten oder verehrt wird, wird nach Maßstäben beurteilt, die auf einer menschlichen Sehnsucht nach guten und relativ positiven Dingen beruhen. Aufgrund der fleischlichen Auffassungen und Einbildungen der Menschen und weil sie nicht verstehen, was positive Dinge sind, betrachten sie Menschen, die ihre eigenen Interessen für andere opfern und gute Verhaltensweisen an den Tag legen können – oder Menschen, die andere nicht aktiv hereinlegen oder ihnen schaden, keine Bedrohung für andere darstellen und keine schlechten Konsequenzen verursacht haben – als gute Menschen, und sie verehren sie und charakterisieren sie als gerecht. Diese Definition von „rechtschaffen“ basiert auf den Auffassungen der Menschen von Rechtschaffenheit, auf ihrem Hass auf böse Trends und die niederträchtige Menschheit sowie auf ihrer Sehnsucht nach wunderbaren Dingen. Weil die Mehrheit der Menschen andere unterdrückt, schikaniert, hereinlegt und ihnen schadet und weil diese Welt so böse, dunkel und ohne jegliche Spur von Fairness oder Gerechtigkeit ist, neigen die Menschen dazu, solche Helden oder solche sogenannten Samariter und Gutmenschen zu verehren, wenn sie auf den Plan treten, und sie mit den bestmöglichen Begriffen zu belegen. Sind die Grundsätze dieser Definitionen korrekt? (Das sind sie nicht.) Selbst die Grundsätze und die Grundlage dieser Definition sind an sich schon inkorrekt. Sagen wir zum Beispiel, dass es in einer Gruppe jemanden gibt, der von den meisten anderen schikaniert wird, aber es gibt eine bestimmte Person, die ihn nicht schikaniert. Die schikanierte Person, sagt: „Die Person, die mich nicht schikaniert, ist ein guter Mensch.“ Ist diese Aussage korrekt? (Nein.) Ist sie logisch? (Da ist sie nicht.) Sagt Mir: Was ist falsch daran? (Vielleicht findet die Person, die die andere Person nicht schikaniert, sie einfach nicht unsympathisch, oder sie schikaniert sie nicht, weil die objektive Situation und die Umstände nicht geeignet sind. Das bedeutet nicht, dass es sich hier um einen guten Menschen handelt.) In ihrer Ansicht gibt es einen logischen Fehler. Die Vorstellung, dass Menschen, die dich schikanieren, schlechte Menschen sind und dementsprechend Menschen, die dich nicht schikanieren, gute Menschen sein müssen, ist ein logischer Fehler, nicht wahr? (Ja.) Die meisten Menschen, die andere schikanieren, sind keine guten Menschen, aber der Maßstab deiner Definition, was es heißt, andere zu schikanieren, ist nicht notwendigerweise korrekt. Folglich ist deine Definition, dass Menschen, die dich schikanieren, schlechte Menschen sind, auch nicht unbedingt korrekt, und es ist auch nicht korrekt, zu sagen, dass Menschen, die dich nicht schikanieren, gute Menschen sein müssen. Es kann mehrere Szenarien geben, in denen dich jemand nicht schikaniert. Vielleicht will er dir keine Beachtung schenken, also macht er sich nicht die Mühe, dich zu schikanieren. Vielleicht kennt er dich nicht, also kann er dich nicht schikanieren. Vielleicht hat er das Gefühl, dass du taffer bist als er, also wagt er es nicht, dich zu schikanieren. Es gibt mehrere potentielle Szenarien dieser Art. Deine Grundlage, ihn als guten Menschen zu definieren, beruht auf der Tatsache, dass er dich nicht schikaniert hat, also ist die Grundlage dieser Definition an sich schon fehlerhaft. Was ist die tatsächliche Grundlage dafür, jemanden als guten Menschen zu definieren? Wenn diese Person positive Dinge liebt, andere fair und nach den Grundsätzen behandelt und auch Grundsätze dafür hat, wie sie Dinge erledigt, dann schikaniert dich diese Person auch dann nicht, wenn sie manchmal unverblümt und in hartem Ton mit dir spricht oder dich kritisiert. Sie handelt nach den Grundsätzen und beurteilt Angelegenheiten auf Grundlage der Fakten. Daher ist diese Person tatsächlich ein guter Mensch, und sie ist in der Lage, Menschen nach den Grundsätzen zu behandeln. Aber manche Menschen sind nicht so. Wenn sie sehen, dass du Status hast und taff bist, schmeicheln sie dir. Wenn sie sehen, dass du keinen Status hast und benachteiligt bist, schikanieren sie dich, behandeln dich wie einen Fußabtreter und sind immer verletzend, wenn sie mit dir sprechen. Wenn du etwas richtig machst, sind sie neidisch auf dich. Wenn du etwas falsch machst, verspotten sie dich und machen dich schlecht. Solche Menschen sind schlechte Menschen. Wenn du Gut und Böse auf der Grundlage von positiven Dingen und den Wahrheitsgrundsätzen bemisst, dann werden die Maßstäbe, nach denen du die Dinge bemisst, und die Ergebnisse deiner Einschätzungen korrekt sein. Die Beurteilung bzw. die Definition von positiven und negativen Dingen in der Welt und in der Gesellschaft ist an sich schon verkehrt. Die meisten Menschen in der Gesellschaft vergöttern Führungspersönlichkeiten, die sie lieben, berühmte Menschen oder Stars. Egal, was diese berühmten Menschen, Stars und Führungspersönlichkeiten sagen, sie halten es für korrekt, und niemand entlarvt das oder sträubt sich dagegen. Egal, wie diese Leute das einfache Volk herumkommandieren und unterdrücken, die Armen diskriminieren oder erpressen oder sogar mutwillig Menschenleben zerstören, als ob diese wertlos wären, niemand bezieht Stellung, um dagegen zu protestieren oder zu demonstrieren. Wenn sie ein paar gute Dinge tun, um politisch zu punkten, dann werden viele Leute sie in höchsten Tönen loben und preisen. Wenn eine Person auf den Plan tritt, die für Gerechtigkeit kämpft und das satanische Regime oder berühmte Menschen und große Persönlichkeiten bloßstellt, dann werden die Massen sie gemeinsam attackieren, in der verzweifelten Hoffnung, sie zu eliminieren und verschwinden zu lassen. Was zeigt das? Dass die Gesellschaft alles auf eine ungerechte, perverse Weise tut; sie stellt Richtig und Falsch auf den Kopf. Die Maßstäbe, nach denen die verdorbene Menschheit Gut und Böse und Positiv und Negativ definiert, sind alle falsch, also sind auch die Schlussfolgerungen, die die Menschen ziehen, unvernünftig.

Schauen wir uns ein Beispiel an. Es gibt Leute, die in Häuser einbrechen und sie ausrauben – sie berauben die Reichen, um den Armen zu helfen. Nachdem sie die Reichen ihres Besitzes beraubt haben, leisten sie dem einfachen Volk Hilfe. Wenn das einfache Volk davon profitiert und einen Vorteil daraus zieht, ist es glücklich und preist diese Menschen als Helden und rechtschaffene, tugendhafte Menschen. Aber wenn du die Dinge analysierst, die diese sogenannten rechtschaffenen und tugendhaften Menschen tun, sind sie dann wirklich rechtschaffen? Einige reiche Leute haben ihren Wohlstand durch sorgfältige Planung, Verwaltung und Mühe erworben, und es gibt sogar einige, die ihren Wohlstand erst über mehrere Generationen der Planung, Verwaltung und Mühe angesammelt haben. Mit welchem Recht beraubst du sie ihres Besitzes? Du hast sie ihres Privateigentums beraubt – das ist falsch. Wenn du etwas kannst, dann verdiene selbst Geld. Mit selbst verdientem Geld den Armen zu helfen, das kann als Wohltätigkeit bezeichnet werden. Aber du beraubst die Reichen ihres Besitzes, nimmst, was anderen gehört, als dein Eigen und hilfst dann den Armen. In den Augen der Armen gilt das als rechtschaffen. Ist das nicht eine äußerst absurde Sichtweise? Die armen Leute und das einfache Volk verehren solche Menschen als Helden, und diese „Helden“ genießen diesen Titel und diese Ehre, als stünde ihnen das zu. Ist das nicht schamlos? Ist das nicht komplett absurd? (Doch.) Sie selbst haben nicht das Zeug dazu, Geld zu verdienen, und sie hegen Groll gegen die Reichen, also greifen sie auf Gewalt zurück, um die Reichen ihres Wohlstands zu berauben und diesen unter dem einfachen Volk zu verteilen, damit das einfache Volk sie preist. Tatsächlich sind die Dinge, die sie sich nehmen, keineswegs Verdienste ihrer eigenen Arbeit, und was die Armen genießen, gehört nicht diesen Räubern, sondern den Reichen. Warum sollten das einfache Volk und die Armen ihnen also zutiefst dankbar sein, nur weil diese Dinge durch ihre Hände gegangen sind? Und ist es für das einfache Volk richtig, diese Dinge mit ruhigem Gewissen zu genießen? Hast du diese Dinge verdient? Hast du sie durch deine eigene Arbeit erarbeitet? Du genießt mit ruhigem Gewissen gestohlene Dinge, die du dir nicht verdient hast. Ja, du bist sogar der Meinung, dass die Reichen beraubt werden sollten und dass du die gestohlenen Dinge genießen solltest. Du bekommst diese Dinge umsonst und ohne irgendetwas dafür zu zahlen, und du genießt sie mit ruhigem Gewissen. Ist das nicht schamlos? (Ja.) Diese sogenannten Helden genießen diese Ehre und die Bewunderung der Menschen. Sie tun diese Dinge, um ihre eigene Eitelkeit zu befriedigen. Je mehr die Menschen sie preisen und vergöttern, desto wilder werden ihre Handlungen; sie rauben sogar Paläste aus, stehlen die Schätze darin, verkaufen sie und werfen das Geld dann in die Innenhöfe der Armen. Sie helfen den Armen, indem sie die Reichen berauben. Ist das nicht komplett absurd? (Ja.) Von der Frage, ob das Berauben anderer ihres Besitzes gegen das Gesetz verstößt, ganz zu schweigen – vom moralischen und menschlichen Standpunkt aus ist es inakzeptabel und stellt keine sogenannte Rechtschaffenheit dar. Diese Dinge, die sie geraubt haben, sind definitiv keine Dinge, die sie besitzen sollten. Es handelt sich hier um Dinge, die durch niedere, schmutzige, zwielichtige, illegale und unorthodoxe Mittel erlangt wurden. Sie tauschen sie gegen etwas Geld ein und helfen dann denen, die von vornherein keine Hilfe brauchen oder von denen sie denken, dass ihnen geholfen werden sollte, und dann bekommen sie die Anerkennung dieser Leute und genießen diese Ehre. Ist das nicht schamlos? Und doch sind sie sehr stolz auf sich und nennen sich selbst Helden, die von den Reichen stehlen, um den Armen zu helfen. Solche Menschen sind in der Gesellschaft besonders beliebt. In der Antike gab es einige sogenannte „Helden“ dieser Art, und ihre Geschichten machen bis heute die Runde. Ist das nicht absurd? (Ja.) Unter der gesamten Menschheit gibt es nur sehr wenige Menschen, die wirklich verstehen, was positive Dinge und was negative Dinge sind. Die Menschen können diese Dinge nicht erkennen. Wie viele Tage kann das einfache Volk die Dinge genießen, die von diesen „Helden“ geraubt wurden? Hast du dir das verdient? Hast du dir das erarbeitet? Du hast dir das weder erarbeitet noch steht es dir zu – das nennt man unverdienten Gewinn. Ist es ehrenwert, dass du diese Dinge genießt? Du bist arm, weil du faul bist oder du keine Fähigkeiten hast. Jemand mit Gewissen und Vernunft sollte damit zufrieden sein, Nahrung und Kleidung zu haben, und er sollte nur das genießen, was er sich erarbeiten kann. Gott gibt dir die Mittel, um über die Runden zu kommen, also solltest du damit zufrieden sein. Wenn du jemanden siehst, der reich ist, der viele Dinge besitzt und wohlhabend ist, und du immer von allem, was sie besitzen, etwas abhaben willst, ist das vernünftig? Diese Vorstellung ist an sich schon nicht rational. Satan kontrolliert und beherrscht die Gesellschaft, also gibt es dort natürlich keine Fairness. In der Gesellschaft gibt es viele arme und wenige reiche Leute. Ungeachtet der Ursache: Fakt ist, dass manche Menschen reich und manche arm sind. So ist die Gesellschaft eben – es mag sein, dass du, selbst wenn du etwas drauf hast, nicht reich wirst, und es kann sein, dass du tatsächlich ein Leben des Reichtums führen wirst, auch wenn du nichts kannst. Niemand kann diese Dinge voll und ganz erklären, aber in jedem Fall ist das auch Ausdruck von Gottes Bestimmung. Dinge, die von anderen geraubt wurden, gehören dir nicht, und selbst wenn du sie bekommst, sind sie nicht dein Eigentum, und früher oder später wirst du sie wieder einbüßen. Schau dir die Menschen an, die unter dem Vorwand von Ritterlichkeit und Gerechtigkeit in Häuser einbrechen und sie ausrauben, die Reichen berauben, um den Armen zu helfen. Hinter den Kulissen tun sie allerlei schlechte Dinge, wie zum Beispiel zu prassen, zu zechen, Hurerei und Glücksspiel zu betreiben sowie Drogen zu nehmen, wobei einige sogar morden oder vergewaltigen. Und dann, nur weil sie einige Male die Reichen berauben, um den Armen zu helfen, werden sie vom einfachen Volk als Helden verehrt. Ist das nicht ein Fall von abscheulichen Menschen, die gedeihen? Das einfache Volk – verachtenswerte Leute, das Gesindel und der Pöbel – freut sich, wann immer es einen kleinen Vorteil bekommt, und preist jeden, der ihm Vorteile verschafft. Und was ist mit diesen „Helden“? Das einfache Volk erweist ihnen eine gewisse Ehre, belohnt sie und preist sie als Helden, und sie halten das für ihren Lorbeerkranz, halten sich wirklich für Helden und für einzigartig. Also rauben sie weiter und werden schließlich beim Ausrauben eines königlichen Palastes mit einem einzigen Schuss erschossen. Sie dachten wirklich, sie hätten große Fähigkeiten und wären übermenschlich, einzigartig und über dem Durchschnitt, aber tatsächlich waren sie nicht einmal in der Lage, einer Kugel auszuweichen, und verloren am Ende ihr Leben. Hatten sie das nicht verdient? (Doch, das hatten sie.) Einen Raub zu begehen, ist an sich schon nicht ehrenhaft. Es ist eine niedere Handlung. Sich mithilfe von Raubzügen das Lob des einfachen Volkes, einen guten Ruf und ein wenig Ehre zu sichern – das ist so verachtenswert. Am Ende loben sie sich sogar selbst: „Dass das einfache Volk nicht über die Runden kommt und die Menschen in großer Not sind, ist alles die Schuld der Beamten. Schaut nur, wie ausgeprägt mein Sinn für Gerechtigkeit ist; ich habe Mitgefühl für das einfache Volk der unteren Schicht!“ Sind solche Menschen rechtschaffen? (Nein.) Auch das einfache Volk spricht mit gespaltener Zunge, und es lächelt, wenn es einen kleinen Vorteil erhält. Wenn es von dir nicht profitiert, wird es dir, ganz gleich, in welcher Bredouille du dich befindest, keine Beachtung schenken. Aber wenn du ihnen Gefälligkeiten erweist und ihnen ermöglichst, greifbar zu profitieren, werden sie glücklich sein und sagen: „Du bist so ein guter Mensch! Ein großer Wohltäter!“ Sie sagen sehr wohlklingende Dinge, aber kein einziges Wort von dem, was sie sagen, ist wahr. Sie können nicht einmal ehrliche Worte von sich geben. Inwiefern kann man als rechtschaffen bezeichnen? Tatsächlich ist alles, was sie sagen, betrügerisch.

Manche Menschen sind der Meinung, sie seien von einem Sinn für Gerechtigkeit erfüllt, und halten sich für Menschen mit Gewissen und Menschlichkeit. Aber ist ihr Sinn für Gerechtigkeit überhaupt der Rede wert? Dazu kommt, dass es sich dabei überhaupt nicht um einen Sinn für Gerechtigkeit handelt; es ist eine Art von Rechtschaffenheit, die sie sich unrealistischerweise einbilden und die nichts mit den positiven Dingen, von denen Gott spricht, oder mit irgendeinem der Wahrheitsgrundsätze zu tun hat. Das ist keine Rechtschaffenheit; das ist komplett verquere Logik, Häresien und Trugschlüsse. Man kann sagen, dass die Sprüche, die sie befürworten – wie positive Energie, eine korrekte Weltanschauung, korrekte Werte und eine korrekte Lebensauffassung sowie eine einzigartige, scharfsinnige Einsicht – rechtschaffen und richtig erscheinen, es aber nicht wirklich sind. Genauer gesagt handelt es sich dabei allesamt um schädliche Trends und böse Einflüsse, verquere Logik und Häresien; es sind allesamt negative Dinge und allesamt Häresien und Trugschlüsse, die das genaue Gegenteil von positiven Dingen sind. Wenn du also diesen Sprüchen der Nichtgläubigen zustimmst und in deinem Herzen immer an diesen Ansichten festhältst, beweist das, dass du genau wie die Nichtgläubigen kein rechtschaffener Mensch bist und dass es in deiner Menschlichkeit keine Rechtschaffenheit gibt. Du willst dich als rechtschaffener Mensch ausgeben, genau wie Satan versucht, sich als Engel des Lichts auszugeben. Satan sagt einige wohlklingende Dinge und will sich als Gott, als rechtschaffene und tugendhafte Person und als etwas Positives ausgeben. Auch du gibst dich als etwas aus, was du nicht bist; du sagst immer, du hättest eine korrekte Weltanschauung, korrekte Werte und eine korrekte Lebensauffassung, du hättest positive Energie und einen Sinn für Gerechtigkeit, du seist ein Held, ein Mensch mit scharfsinniger und einzigartiger Einsicht, oder du seist rechtschaffen und hättest nichts zu fürchten, dass du, wohin du auch gehst, einen Sinn für Gerechtigkeit hast, wenn du mit Menschen sprichst und interagierst – du stellst dich immer auf diese Weise dar. Nun, Ich sage, dass du ein Mensch bist, der wirklich nicht viel Gewissen besitzt, ein Mensch, der sich als jemand ausgeben will, der Gerechtigkeitssinn besitzt, rechtschaffen ist und Menschlichkeit hat. Da du diese Dinge vortäuschst, bedeutet das, dass du sie nicht besitzt – müsstest du sie sonst vortäuschen? Wenn du wirklich Menschlichkeit hättest, müsstest du sie nicht vortäuschen, noch könntest du in irgendeiner Weise Sprüche wie die sogenannte „korrekte Weltanschauung, korrekten Werte und korrekte Lebensauffassung“, „positive Energie“, „einen Gerechtigkeitssinn haben“ und „Heldenmut besitzen“ akzeptieren; du würdest diese negativen Dinge nicht akzeptieren. Es versteht sich von selbst, dass du, nachdem du bis heute so viele Predigten gehört hast, Urteilsvermögen in Bezug auf diese Dinge haben solltest. Wenn du Menschlichkeit hättest, hättest du diese negativen Dinge schon längst zurückgewiesen. Wenn jemand tatsächlich diese Sprüche und Argumente vorbrächte, würdest du sie, selbst wenn du kein Urteilsvermögen hättest, aus tiefstem Herzen nicht akzeptieren. Du würdest denken, dass diese Dinge zu unaufrichtig sind, dass die Dinge, die von sogenannten Soziologen, Pädagogen und Denkern, sogenannten berühmten Leuten und großen Persönlichkeiten und diesen Dämonen und Teufelskönigen der Welt befürwortet werden, allesamt Dinge sind, die den Menschen sagen, sie sollen sich verstellen. Genau wie es in einem Spruch heißt, der in der Gesellschaft populär ist: „Wenn jeder ein bisschen Liebe gibt, wird die Welt ein wundervoller Ort werden.“ Du musst wissen, dass böse Teufel behaupten, jeder sollte ein wenig Liebe geben – mit anderen Worten, dass das einfache Volk allesamt Liebe geben sollte, allesamt die bösen Teufel lieben, ihrer Partei gefügig zuhören und gehorchen und keine Unruhe stiften oder dem Land und ihrer Partei Ärger machen sollte, und dann wird es Frieden in der Welt geben. Aber wann ist es denn eigentlich je das einfache Volk, das Unruhe stiftet? Es sind eindeutig die Teufel, die Unruhe schüren und um Macht und Gewinn kämpfen. Die Menschheit wurde von Satan in die Irre geführt und verdorben; alle Menschen folgen den Teufeln und Satan, und sie alle meiden und widersetzen sich Gott. Kann es in dieser Gesellschaft also Frieden geben? Sagt Mir: Hat der Spruch „Wenn jeder ein bisschen Liebe gibt, wird die Welt ein wundervoller Ort werden“ Hand und Fuß? Das sind alles Worte, die Kinder täuschen. Wenn du kein Urteilsvermögen in Bezug auf diese Worte hast und glaubst: „Es gibt noch Hoffnung für die Welt, unter uns Menschen gibt es immer noch mehr gute als schlechte Leute, die Welt wird in Zukunft ein wunderbarer Ort werden, und wir Menschen werden einem schönen Morgen entgegengehen“, dann unterscheiden sich deine Gedanken und Ansichten nicht von denen der allgemeinen Öffentlichkeit, und du bist einfach ein Nicht-Mensch. Ein Merkmal von Nicht-Menschen ist, dass sie sich besonders gerne verstellen und wohlklingende, blumige, heuchlerische Sprüche verwenden, um ihre Erscheinung zu tarnen, während es tief in ihrem Herzen besonders unrein und dunkel ist und sie eine verachtenswerte, schmutzige Taktik nach der anderen anwenden. Sie hegen keinerlei Liebe für Fairness und Gerechtigkeit; sie mögen es einfach, Taktiken anzuwenden. Sie sagen sehr wohlklingende Dinge; hinter jedem Lächeln versteckt sich ein Messer, und sie begehen jede erdenkliche schlechte Tat. Solche Menschen besitzen keine Menschlichkeit. Genau das sind die Äußerungsformen von Leuten, die keine Menschlichkeit besitzen. Ist das eine Äußerungsform von Rechtschaffenheit? (Nein.) Da diese Menschen nicht rechtschaffen sind, denkst du, sie könnten gütig sein? (Nein.) Was sage Ich Güte – es wäre bereits ein Grund zum Feiern, ein Segen für alle auf Erden, wenn sie auch nur eine schlechte Tat weniger begingen. Und doch bezeichnen sie sich als rechtschaffen! Damit beweihräuchern sie sich nur selbst! Sie wissen nicht einmal, was positive Dinge sind, und selbst nachdem sie etwas über positive Dinge gehört haben, mögen sie diese in ihren Herzen nicht und finden sie sogar abstoßend und widerlich. Und doch sagen sie immer noch, dass sie rechtschaffen und gütig sind. Wen wollen sie zum Narren halten? Die sogenannte Rechtschaffenheit, Güte und Vernunft der Menschheit basiert weder auf positiven Dingen noch auf den Wahrheitskriterien. Daher sind die Rechtschaffenheit, Güte und Rationalität sowie das Gewissen und die Vernunft der Menschen, wie diese von der Menschheit definiert werden, allesamt inkorrekt, begründen sich nicht auf der Wahrheit und sind allesamt Häresien und das Resultat verquerer Logik.

Wenn ein Mensch Gewissen und Vernunft hat, dann ist er erstens jemand, der Richtig von Falsch unterscheiden kann. Zweitens weiß er, was korrekt und was inkorrekt ist. Sprechen wir zuerst über das Unterscheiden von Richtig und Falsch. Beurteile dich selbst und beurteile dann deine Eltern und deine Geschwister – kann einer von euch Richtig von Falsch unterscheiden? Bist du ein solcher Mensch? Wenn du jemand bist, der Richtig von Falsch unterscheiden kann, dann wirst du künftig wie selbstverständlich die Wahrheit annehmen und dich der Wahrheit unterwerfen. Mit etwas Mühe und wenn du etwas Mühsal erträgst und einen kleinen Preis zahlst, wirst du das erreichen können – dann besteht für dich Hoffnung, gerettet zu werden. Wenn du nicht jemand bist, der Richtig von Falsch unterscheiden kann, und du in der Vergangenheit der Wahrheit gegenüber abgeneigt warst, sie nicht annehmen konntest und nicht bereit warst, sie zu praktizieren, und du bereits komplett verärgert warst, wenn nur die Rede davon war, die Wahrheit anzunehmen und zu praktizieren, und dich gefühlt hast, als würde dein Kopf in einer Schraubzwinge stecken, gequält und in deiner Freiheit eingeengt, dann wirst du künftig in Bezug auf das Annehmen und Praktizieren der Wahrheit das Gleiche empfinden; du wirst die Wahrheit nicht annehmen. Dass du unfähig bist, die Wahrheit anzunehmen, und Abneigung ihr gegenüber verspürst, liegt weder daran, dass du erst seit kurzer Zeit an Gott glaubst, noch daran, dass Gott dich nicht diszipliniert oder keine Verantwortung für dich übernommen hat. Das sind nicht die tatsächlichen Grundursachen. Was ist die eigentliche Ursache? Du bist nicht in der Lage, Richtig von Falsch zu unterscheiden, dir fehlt diese Grundvoraussetzung, also wirst du auch künftig nicht in der Lage sein, die Wahrheit anzunehmen, und du wirst es nicht schaffen, dich der Wahrheit zu unterwerfen. Manche Leute sagen: „Wenn ich die Wahrheit nicht annehmen oder mich ihr nicht unterwerfen kann, kann ich dann trotzdem Errettung erlangen?“ Was sagt ihr dazu – können sie das? (Nein.) Meine Antwort lautet: „Das ist sehr schwer zu sagen.“ Warum ist es sehr schwer zu sagen? Nachdem Ich nun so viel gesagt und so viele Äußerungsformen aufgelistet habe, ist es nicht sicher, ob du dich darin wiederfinden oder sie an dir selbst erkennen kannst. Darüber hinaus ist es auch nicht sicher, ob du diese Angelegenheiten und diese Aspekte der Wahrheit, von denen Ich gesprochen habe, begreifen kannst. Selbst wenn Ich dir also nicht sage, ob du gerettet werden kannst, kann es jeder von euch anhand seiner Haltung gegenüber der Wahrheit und gegenüber positiven Dingen selbst feststellen. Es ist nicht nötig, dass Ich es euch so deutlich und so offen sage; jeder von euch weiß das bereits in seinem Herzen.

Nachdem wir nun den gemeinschaftlichen Austausch über das Unterscheiden von Richtig und Falsch beendet haben, sollten wir als Nächstes über den Punkt „Zu wissen, was korrekt und was inkorrekt ist“ sprechen, ja? (Ja.) Zu wissen, was korrekt und was inkorrekt ist, unterscheidet sich definitiv davon, Richtig und Falsch unterscheiden zu können; andernfalls gäbe es keine Notwendigkeit, das getrennt zu besprechen. Zu wissen, was korrekt und was inkorrekt ist, bedeutet, dass man aus der Perspektive der Menschlichkeit wissen muss, welche Ansichten und welche Worte korrekt und welche inkorrekt sind. Was korrekt ist, das sollte bewahrt werden, und was inkorrekt ist, sollte man loslassen. In den Köpfen normaler Menschen gibt es einige Denkweisen, Ansichten und Grundlagen, um zu erkennen, was korrekt und was inkorrekt ist. Sie werden an dem festhalten, was korrekt ist, und sich dem widersetzen, was inkorrekt ist, oder es sogar zurückweisen. Wenn jemand nicht einmal dazu in der Lage ist, zeigt das, dass es ihm in seiner Menschlichkeit an etwas mangelt; es kann auch definitiv gesagt werden, dass so jemand keine Menschlichkeit besitzt. Wenn du als Mensch sagst, dass du Menschlichkeit besitzt, aber nicht einmal weißt, was korrekt und was inkorrekt ist, wie kannst du dann wissen, wie du dich verhalten sollst? Wie kannst du dich angemessen verhalten? Wie kannst du sicherstellen, dass jedes deiner Worte und jede deiner Taten Menschlichkeit entspringt? Wenn du nicht weißt, was korrekt und was inkorrekt ist, dann werden deine Worte und Taten nicht auf Menschlichkeit beruhen. Was bedeutet es, wenn Worte und Taten nicht auf Menschlichkeit beruhen? Es bedeutet, dass deine Worte und deine Taten nicht rational sind und nicht auf den richtigen Denkweisen und Ansichten basieren, die Menschlichkeit aufweisen sollte – das bedeutet es, nicht auf Grundlage von Menschlichkeit zu sprechen oder zu handeln. Manche Leute sagen: „Wenn Worte und Taten nicht auf Menschlichkeit beruhen, auf welcher Grundlage beruhen sie dann?“ Grob gesagt gibt es zwei Grundlagen. Die eine ist, auf Grundlage einer dämonischen Natur zu sprechen und zu handeln, nach einer satanischen Disposition zu leben. Menschen, die die Wahrheit verstehen, können erkennen, dass die Denkweisen, Ansichten und Haltungen, die den Worten und Handlungen dieser Menschen zugrunde liegen, die gleichen sind wie die von Teufeln und dass diese Dinge die Menschen in die Irre führen, schädigen, in Versuchung führen und fehlleiten sowie nicht positiv sind. Das ist eine Grundlage: auf Grundlage der eigenen dämonischen Natur zu sprechen und zu handeln. Die andere ist, wie eine Bestie zu sprechen und zu handeln, und Bestien haben noch weniger Menschlichkeit. Keine Menschlichkeit zu besitzen bedeutet, ohne Gewissen oder Vernunft zu sprechen und zu handeln; so einfach ist das. Die Äußerungen von Bestien sind ein Haufen verworrener, törichter, verdrehter Worte; was sie sagen, sind nichts weiter als einige verzerrte Glaubenslehren. Du musst verstehen, dass die Worte, die sie sagen, den Denkweisen und Ansichten von Bestien entsprechen – sie sind verdreht und töricht, dumm und verworren. Wenn du ihnen zugehört hast, weißt du nicht, ob du lachen oder weinen sollst, und du sagst: „Wie kann er das sagen? Es ist, als wäre er ein drei- bis fünfjähriges Kind, absurd und unwissend. Das sind keine Worte, die ein Erwachsener sagen sollte! Seine Worte haben weder Hand noch Fuß, sie sind lächerlich – es ist zu peinlich, so etwas vor Leuten zu sagen!“ Das ist ein Tier, eine Bestie, die spricht. Solche Menschen sprechen und handeln auf Grundlage der Natur einer Bestie, ohne nennenswerten Verstand oder Vernünftigkeit, von Gewissen und Vernunft ganz zu schweigen. Das heißt, ihre Worte sind höchst irrational, ohne jegliche zugrunde liegende Logik. Du weißt nicht, woher die Dinge kommen, die sie sagen, und wenn du sie hörst, bist du danach völlig verwirrt und ratlos. Je mehr du ihren Worten und ihren Schilderungen zuhörst, desto chaotischer erscheinen sie dir, und du hast keine Möglichkeit, sie zu verstehen. Wenn sie etwas sagen, reden sie immer im Kreis, bringen die Dinge durcheinander, wiederholen sich und reden endlos über dieselbe Sache daher und wissen am Ende immer noch nicht, wie sie zum Abschluss kommen sollen. Das ist eine Bestie, ein Tier, das spricht. Solche Menschen haben ein Merkmal: Egal was sie tun oder sagen, welche Denkweisen oder Ansichten sie haben oder annehmen, sie wissen selbst nicht, ob es korrekt oder inkorrekt ist. Das ist die Beschaffenheit ihrer Menschlichkeit. Diese Beschaffenheit ihrer Menschlichkeit läuft letztlich darauf hinaus, dass solche Menschen gar keine Menschlichkeit besitzen, sprich: Sie haben weder Gewissen noch Vernunft. Sie wissen nicht einmal, was korrekt und was inkorrekt ist, also denkst du, sie können mit Gewissen sprechen und handeln? Können sie das Gewissen und die Vernunft eines normalen Menschen besitzen, wenn sie nicht wissen, was korrekt und was inkorrekt ist? Können sie wie ein normaler Mensch denken, wenn sie nicht unterscheiden können, was korrekt und was inkorrekt ist? Das werden sie niemals können. Normale Menschen können mit so jemandem nicht kommunizieren. Warum sage Ich das? Weil du keine Liebe für andere hast? Nein, sondern weil du mit ihnen keine gemeinsame Grundlage hast, keine Denkweisen oder Ansichten mit ihnen gemein hast. Mit ihnen zu kommunizieren ist wie mit einem Tier, mit einem Teufel zu kommunizieren; es ist unmöglich. Sag Mir: Wenn du mit Teufeln und Satanen über die Wahrheit sprichst, kannst du zu ihnen durchdringen? Wenn du zu Teufeln und Satanen sagst: „Ihr solltet an Gott glauben. Gott hat die Menschheit erschaffen. Als geschaffene Wesen ist es nur recht und billig, dass die Menschen Gott anbeten sollten“, was werden sie sagen? „Gott anbeten? Ich will, dass die Menschen mich anbeten! Wie viel Geld bekomme ich dafür, Gott anzubeten? Ich tue es, wenn ich bezahlt werde.“ Wie kann man so etwas sagen? Kann man mit Teufeln kommunizieren? (Nein.) Und was ist mit Tieren? Kann man mit Tieren kommunizieren? (Wir können auch nicht mit ihnen kommunizieren.) Es ist so: Manche Tiere verteidigen ihr Futter beim Fressen aufs Äußerste. Nachdem sie ihr eigenes Futter aufgefressen haben, versuchen sie sogar, das Futter anderer Tiere zu klauen. Wenn du ihnen sagst: „Streitet nicht um euer Futter, esst einfach euer eigenes“, können sie das verinnerlichen? (Nein.) Wenn es Fütterungszeit ist, werden sie sich immer noch gegenseitig das Futter wegschnappen und sogar anfangen, sich zu streiten und zu beißen. Man kann einfach nicht mit ihnen kommunizieren. Um sie zu schützen und zu verhindern, dass sie ums Futter kämpfen, muss man Maßnahmen ergreifen und strikte Grenzen setzen und sie getrennt füttern, wenn es Zeit zum Fressen ist. Das ist die einzig richtige Vorgehensweise, um sie zu handhaben. Warum? Weil sie Tiere sind, sie haben keine Rationalität und erst recht keine Selbstbeherrschung, und sie können nicht beurteilen, ob das, was sie tun, korrekt oder inkorrekt ist. Dementsprechend spielt es keine Rolle, wie korrekt das ist, was du sagst, wie stichhaltig es ist oder wie vorteilhaft für sie: Sie werden es nicht verstehen. Menschen, die die Reinkarnation eines Tieres sind, sind auch so. Egal wie klar die Wahrheit im gemeinschaftlichen Austausch dargelegt wird, sie verstehen sie nicht, also handeln sie niemals nach den korrekten Grundsätzen. Selbst wenn sie einen Fehler machen, denken sie nicht, dass es falsch ist, und beharren darauf, sogar ein Leben lang. Sind solche Menschen nicht Tiere? Solche Leute, mit denen man nicht wie mit einem Menschen reden kann, sind genau wie Tiere – und selbst wenn sie etwas besser sind, dann nicht um viel.

Lasst uns jetzt nicht über die tierische und dämonische Natur sprechen. Konzentrieren wir uns stattdessen nur auf den Aspekt der Menschlichkeit, zu wissen, was korrekt und was inkorrekt ist. Zu wissen, was korrekt und was inkorrekt ist, ist eine Äußerungsform, die jemand mit Menschlichkeit haben sollte, aber tatsächlich gibt es viele Menschen, die sie nicht haben. Menschen äußern oft Dinge, deren Logik völlig verquer ist, sagen verdrehte Worte und tun sogar absurde und abwegige Dinge – und zwar mit extremer Hartnäckigkeit –, und sie können ihre verquere Logik sogar an andere verbreiten und andere damit anstecken. Die Logik hinter dem, was sie sagen, ist völlig verquer, und doch stecken sie andere damit an und schaden damit nicht nur sich selbst, sondern auch anderen. Wenn sie zum Beispiel nicht gerne Reis essen, sagen sie: „Reis ist nicht nahrhaft. Wir sollten Nudeln, Dampfbrötchen und Brot essen.“ Sie sagen, dass Reis nicht nahrhaft ist. Ist diese Aussage korrekt? (Nein.) Bist du ein Ernährungsberater? Hast du das getestet? Auf welcher Grundlage sagst du, dass Reis nicht nahrhaft ist? Es gibt zum Beispiel Orte, an denen nur Reis und kein Weizen angebaut wird, und die Menschen dort essen ihr ganzes Leben lang Reis. Sie leben recht gut und viele erreichen ein hohes Alter. Aber basierend auf ihrem eigenen Geschmack können Menschen, die verquere Behauptungen äußern, sagen, dass „Reis nicht nahrhaft ist“, und sie sagen das sogar, als wäre ihre Logik schlüssig. Ist ihre Logik tatsächlich schlüssig? (Nein.) Lasst uns nicht weiter darauf eingehen, ob diese Aussage mit der Wahrheit übereinstimmt – dahinter steht noch nicht einmal schlüssige Logik. Wie können sie es über sich bringen, Dinge zu sagen, deren Logik so verquer ist? Sind sie Menschen? (Nein.) Diese Aussage ist offensichtlich fehlerhaft; es ist eindeutig eine Aussage, die aufgrund egoistischer Wünsche und Voreingenommenheit gemacht wird, eine Aussage von jemandem, der auf verdrehte Weise spricht. Solche Menschen wissen nicht einmal selbst, ob sie korrekt ist oder nicht, und doch geben sie sie öffentlich bekannt und verkünden sie überall. Manche Menschen essen gerne Reis und mögen keine weizenbasierten Lebensmittel. Wenn sie jemanden sehen, der weizenbasierte Lebensmittel isst, sagen sie: „Weizenbasierte Lebensmittel sind nicht nahrhaft. Reis ist nahrhaft. Menschen, die weizenbasierte Lebensmittel essen, sind zu nichts zu gebrauchen, während Menschen, die Reis essen, nobel sind!“ Sie benutzen diese Theorie als Grundlage, um alle Arten von Menschen zu beurteilen. Wenn du gerne weizenbasierte Lebensmittel isst, halten sie dich für minderwertig und nicht so nobel wie sie. Diese Aussage ist so offensichtlich falsch, und doch können sie das irgendwie nicht erkennen und sagen es sogar überall. Sagt Mir: Haben solche Menschen Menschlichkeit? (Nein.) Wenn sie keinen Reis mehr mögen und anfangen, weizenbasierte Lebensmittel zu mögen, sagen sie: „Reis ist nicht nahrhaft, weizenbasierte Lebensmittel schon. Seht nur: Menschen, die oft weizenbasierte Lebensmittel essen, sind wirklich bärenstark; wir sollten mehr Nudeln und Dampfbrötchen essen! Reis ist ein kühlendes[b] Lebensmittel, er ist nicht gut für den Körper!“ Ist diese Aussage korrekt? (Nein.) Ist das nicht ein Vorurteil? (Ja.) Das ist ein Vorurteil; das ist keine Tatsache. Auf welcher Grundlage sagen sie das? Auf der Grundlage ihrer eigenen Vorlieben und Vorurteile, auf der Grundlage ihrer abwegigen und absurden Gedanken und Ansichten. Aber sie wissen nicht, dass das inkorrekt ist, und sagen und verkünden es sogar, als wäre es korrekt. Wenn jemand eine andere Meinung äußert, werden sie widersprechen und immer noch an ihrer abwegigen und absurden Ansicht festhalten. Zeugt das nicht von Unwissenheit darüber, was korrekt und was inkorrekt ist? (Ja.) Sie wissen nicht einmal in einer so einfachen Angelegenheit, was korrekt und was inkorrekt ist – sagt Mir: Ist ihr Gewissen in der Lage, seine Funktion zu erfüllen? Können sie rechtschaffen sein? Ein rechtschaffener Mensch muss wissen, was korrekt und was inkorrekt ist, um für Gerechtigkeit einzutreten und die Grundsätze bewahren zu können; nur dann ist das, wofür er eintritt, korrekt. Wenn ein Mensch nicht weiß, was korrekt und was inkorrekt ist, und hartnäckig an einer fehlerhaften Aussage oder einer fehlerhaften Denkweise und Ansicht festhält, ist seine sogenannte Rechtschaffenheit dann wahre Rechtschaffenheit? Das ist keine Rechtschaffenheit; das ist Verzerrung, Absurdität und verquere Logik. Sagt Mir also: Haben solche Menschen ein Gewissen? (Nein.) Sie haben überhaupt kein Gewissen. Manche Menschen sind in der Lage, wenn ihnen etwas widerfährt und egoistische Begierden in ihnen aufkommen, das in ihrem Herzen zu erkennen, und sie können von ihrer Rationalität gezügelt werden. Sie wissen, dass egoistische Begierden inkorrekt sind, also können sie sich gegen das Fleisch auflehnen und diese loslassen. Aber manche Menschen sind anders; insbesondere jene Menschen, die nicht wissen, was korrekt und was inkorrekt ist, und die dazu neigen, verquere Behauptungen zu äußern, werden töricht und hartnäckig an fehlerhaften Ansichten festhalten. Zum Beispiel sind manche Menschen nicht gut im Tanzen; wenn sie tanzen, sind sie unkoordiniert, haben keine gute Balance und können den Takt nicht halten, wodurch sie sich immer lächerlich machen. Also sagen sie: „Menschen, die nicht gerne tanzen, sind verlässlich. Menschen, die es lieben, zu tanzen, sind alle unbeständig, haben schlechte Persönlichkeiten und sind ausschweifend. Wenn du eine solche Person heiratest, wird dein Leben definitiv nicht stabil sein.“ Ist diese Aussage korrekt? (Nein.) Warum ist sie inkorrekt? (Tanzen zu lieben hat nichts damit zu tun, ob man verlässlich ist oder nicht.) Unabhängig davon, ob sie das aus Egoismus und Eifersucht sagen oder um jemanden zu verleumden, und unabhängig davon, welche Absicht sie damit verfolgen: Entsprechen ihre Worte den objektiven Tatsachen? Sind Menschen, die tanzen können und gut im Tanzen sind, zwangsläufig unbeständig? Beruhen solche Worte auf dem Wesen der Menschlichkeit dieser Menschen? Ist es eine Tatsache, dass sie unbeständig sind? (Nein.) Außerdem: Worauf bezieht sich Verlässlichkeit? Bedeutet verlässlich zu sein, dass man ein guter Mensch ist? Ist Verlässlichkeit eine Äußerungsform von Rechtschaffenheit und Güte, davon, Menschlichkeit zu haben? Bestenfalls ist es ein Vorzug der eigenen Menschlichkeit oder eine Stärke; sie legt nicht nahe, dass jemand eine normale Menschlichkeit besitzt. Sie äußern ihre Ansicht, als wäre ihre Logik schlüssig, als wäre es eine korrekte Aussage. Machen sie da nicht völlig verquere Behauptungen? (Ja.) Die Tatsache, dass sie diese Worte äußern können, beweist, dass sie nicht wissen, ob das, was sie sagen, korrekt ist oder nicht. Sagt Mir: Haben solche Menschen Menschlichkeit? (Nein.) Sind sie nicht sehr problematisch? (Ja.) Wenn diese Person normale Menschlichkeit besäße, würde sie, selbst wenn sie auf jemanden eifersüchtig wäre, der gut tanzen kann, höchstens sagen: „Sieh nur, wie geschickt seine Hände und Füße beim Tanzen sind. Ich möchte auch tanzen, aber ich habe diese Gabe, diese Stärke nicht; ich bin nicht gut im Tanzen. Ich bin wirklich eifersüchtig, dass er so gut tanzen kann! Hätte ich nur seine Arme und Beine!“ Das so zu sagen, ist gerade noch akzeptabel; das nennt man, die nackte Wahrheit zu sagen. Darin findet sich höchstens etwas von einer verdorbenen Disposition, aber es ist keine Äußerungsform einer gestörten Menschlichkeit. Doch Dinge zu äußern, deren Logik völlig verquer ist, ist ein ernstes Problem. Solche Menschen sagen: „Leute, die tanzen, sind alle unzuverlässig und albern. Man sieht auf den ersten Blick, dass das keine Menschen sind, die Großes leisten können.“ Die Tatsache, dass sie diese Worte sagen können, entlarvt, dass es ein großes Problem mit ihrer Menschlichkeit gibt. Welches große Problem? Ihrer Menschlichkeit fehlt die Grundvoraussetzung, zu wissen, was korrekt und was inkorrekt ist. Sie können falsche, verzerrte und verdrehte Dinge sagen, als wäre ihre Logik schlüssig und ihre Worte korrekt. Das genügt, um zu zeigen, dass sie keine Menschlichkeit besitzen. Sie sagen, was immer sie wollen, ohne von ihrem Gewissen gezügelt zu werden. Sie sind sogar in der Lage, völlig verquere Behauptungen so offen zu äußern, so überzeugt davon, dass diese gerechtfertigt sind – und dabei sind sie sich nicht einmal der Natur dieser Worte bewusst oder der Konsequenzen davon, sie auszusprechen. Das ist eine Äußerungsform davon, keine Menschlichkeit zu besitzen. Menschen ohne Menschlichkeit sagen oft offen solche fehlerhaften Dinge und absurde Dinge. Sie werden dadurch auf ganz natürliche Weise offenbart. Sie sagen diese Dinge nicht nur in Bezug auf ein oder zwei Angelegenheiten – sie sagen in allen Angelegenheiten solche Dinge, äußern abwegige und absurde Denkweisen und Ansichten dieser Art und glauben in ihren Herzen, dass diese stimmen. Sie nehmen niemals korrekte oder positive Aussagen an, noch suchen sie jemals nach korrekten oder positiven Aussagen, sondern beharren stattdessen darauf, solche Dinge zu sagen und sich so zu verhalten. Solche Individuen sind also mit Sicherheit Menschen ohne Menschlichkeit. Sie bestehen darauf, solche Dinge zu sagen, wodurch ein Problem, eine Tatsache, vollständig entlarvt wird: Sie wissen nicht, was korrekt und was inkorrekt ist, und sie denken, dass alle Häresien und Trugschlüsse korrekt sind. Wenn du sie fragst: „Was ist inkorrekt?“, werden sie sagen: „Alles, was diesen Aussagen widerspricht, ist wahrscheinlich inkorrekt.“ Und wenn du sie weiter fragst: „Was ist mit Worten, die den Wahrheitsgrundsätzen entsprechen, die den objektiven Tatsachen entsprechen? Sind die korrekt?“, werden sie sagen: „Ist mir doch egal. Wer weiß schon, ob sie korrekt sind oder nicht? Jedenfalls sind die Worte, die ich sage, korrekt!“ Nicht zu wissen, was korrekt und was inkorrekt ist – ist das eine Äußerungsform, die ein Mensch, der wirklich Gewissen und Vernunft besitzt, haben sollte? (Nein.) Die Antwort ist offensichtlich: Das ist sie mit Sicherheit nicht.

Jemand, der gerne Geschäfte machte, kaufte früher bei Nichtgläubigen Kleidung aus dem Ausverkauf. Er verkaufte sie dann an die Brüder und Schwestern und machte dabei etwas Profit. Später kaufte jemand anderes Viskose, Gaze und andere Stoffe für Sommerkleidung und lagerte sie im Lagerhaus. Ich sagte: „Es ist nicht richtig, sie dort aufzubewahren. Wenn sie zu lange dort bleiben, könnten sie von Ratten zerfressen werden oder durch das feuchte Wetter schimmeln, was sehr schade wäre. Aber wenn wir sie zu Kleidung für die Brüder und Schwestern verarbeiten würden, müssten wir uns darüber keine Sorgen machen, oder?“ Später begann Ich damit, das in die Wege zu leiten. Als wir gerade dabei waren, stand der Mann, der Kleidung verkaufte, mit einem Einwand auf: „Nein, das können wir nicht tun! Schwarzer Stoff absorbiert Wärme. Die Brüder und Schwestern arbeiten oft in der Sonne; ihnen wird zu heiß werden, wenn sie schwarze Kleidung tragen. Wer übernimmt die Verantwortung, wenn die Brüder und Schwestern wegen der Hitze krank werden oder einen Hitzschlag erleiden?“ Hört sich das korrekt an? Das könnt ihr nicht sagen, was? Hier muss eine objektive Tatsache beachtet werden: Diese Stoffe waren sehr dünn und atmungsaktiv, sie waren sehr kühl zu tragen. Selbst wenn schwarzer Stoff etwas wärmer zu tragen ist, würde er, solange die Kleidung etwas lockerer geschnitten wäre, nicht dazu führen, dass die Leute, wie gewisse Menschen behaupteten, von der Hitze krank werden. Außerdem waren diese Stoffe nicht alle schwarz; einige waren in hellen Farben. Tatsächlich hatte der Mann, der das sagte, Hintergedanken. Warum sage Ich das? Wenn du den Kontext nicht kennst, könntest du wirklich denken, dass er rücksichtsvoll gegenüber den Brüdern und Schwestern wäre. Aber wenn du den Kontext kennen würdest, wüsstest du, dass er mit dieser Aussage eine Absicht verfolgte. Wenn die Brüder und Schwestern diese kühle Kleidung aus Viskose tragen würden, könnte er die Kleidung, die er gekauft hatte, nicht weiterverkaufen; die Brüder und Schwestern würden sie nicht kaufen. Die Kleidung, die er kaufte, stammte allesamt von Straßenständen und aus Ausverkäufen und war von schlechter Qualität; man würde darin wie ein Bettler aussehen. Am wichtigsten war jedoch, dass seine Preise nicht billig waren. Da ihr jetzt den Kontext kennt, könnt ihr in etwa ausmachen, ob das, was er sagte, korrekt war oder nicht? (Ja.) Warum hat er das gesagt? (Er hatte Angst, dass seine Waren sich nicht verkaufen würden.) Er sagte nicht, dass er egoistische Motive hatte; er benutzte den Vorwand, sich um die Brüder und Schwestern zu kümmern und sich Sorgen zu machen, dass sie wegen der Hitze krank werden würden, um die Herstellung dieser Kleidung zu verhindern, um diese Arbeit zu behindern. Es gibt noch eine weitere objektive Tatsache, und zwar, dass er selbst in der Sommerhitze schwarze Jeans und schwarze Kleidung trug und nie sagte, dass ihm heiß war. Was ging hier vor sich? Was er sagte, stimmte nicht mit den Tatsachen überein! Wir wollten für die Brüder und Schwestern einige Kleider aus Viskose anfertigen, und er sagte: „Nein, schwarzer Stoff ist zu heiß, er wird dazu führen, dass die Brüder und Schwestern durch die Hitze krank werden.“ Die schwarzen Jeans, die er trug, waren viel dicker als Viskose. Wie kam es dann, dass ihm nicht heiß war? War also seine Aussage, dass schwarze Kleidung zu heiß ist und dazu führen würde, dass die Brüder und Schwestern durch die Hitze krank werden, korrekt? War er aufrichtig, als er das sagte? Er war nicht aufrichtig; er sagte nicht, was er wirklich dachte. War also das, was er sagte, korrekt oder nicht? Entsprach es den Tatsachen? (Es entsprach nicht den Tatsachen.) Warum hat er das dann gesagt? Einzig und allein, weil diese Angelegenheit mit seinen Geschäften in Konflikt stand. Er war innerlich besorgt, konnte das aber nicht offen sagen. Also blieb ihm nur, diese Worte zu benutzen, um die Sache zu sabotieren und sein Ziel zu erreichen, seine eigenen Interessen zu schützen. Ich habe das organisiert, und er hat es auf diese Weise unverhohlen sabotiert. Wenn er Einwände gegen das hatte, was Ich organisierte, hätte er sich damit direkt an Mich wenden können, aber das tat er nicht. Nach außen hin zog er eine großartige Schau ab und schien überhaupt keine Einwände zu haben, aber hinter den Kulissen hat er die Arbeit ohne jegliche Hemmungen untergraben. Was hat er gesagt? „Die Brüder und Schwestern haben alle Kleidung zum Anziehen, und sie sind recht gut gekleidet. Ist es notwendig, so viele Leute einzusetzen und so viel Mühe aufzuwenden, um diese Kleidung herzustellen?“ In Meiner Gegenwart sagte er kein Wort; er hat die Arbeit nur auf diese Weise hinter den Kulissen untergraben. Wusste er in seinem Herzen, als er diese Worte sagte, ob sie korrekt waren? Hätte er das einer gewöhnlichen Person gegenüber getan und in seinem Herzen gewusst, ob es korrekt ist oder nicht, und hätte er es nur getan, weil er von Gier geblendet und von persönlichen Motiven und Zielen getrieben war, wäre das nur ein Problem mit seinem Charakter. Aber er zielte mit dieser Handlung auf Mich ab, und nachdem er diese Dinge gesagt hatte, um die Arbeit zu untergraben, wusste er nicht, ob sie korrekt waren oder nicht. Er war sich dessen in seinem Herzen weder bewusst noch empfand er irgendwelche Selbstvorwürfe, und er kannte die Natur seiner Handlungen nicht. Was ist das für ein Mensch? Besitzt er Menschlichkeit? (Nein.) Er hat eine so schwerwiegende Tat begangen, aber nichts in seinem Herzen gefühlt. Sagt Mir: Hatte er ein Gewissen? (Nein.) Er hatte kein Gewissen, das ist offensichtlich. Selbst wenn es sich um eine gewöhnliche Person handelt, die sich um sinnvolle Angelegenheiten kümmert und etwas Nützliches für die Brüder und Schwestern im Haus Gottes tut, solltest du das unterstützen und nicht untergraben – alle sollten harmonisch zusammenarbeiten, um es zu erledigen – von dieser Arbeit, die Ich in die Wege geleitet habe, ganz zu schweigen; und doch wagte er es immer noch, diese hinter den Kulissen zu untergraben, und wagte es, seine dämonischen Klauen zu zeigen. Diese Handlung ist von enorm schwerwiegender Natur! Nachdem er die Arbeit untergraben hatte, tat er immer noch so, als wäre er ein guter Mensch, als ob nichts geschehen wäre. Sagt Mir: Hatte er einen Funken Gewissen? Er behauptete auch immer noch, er würde an Gott glauben. Ist das das Abbild, das ein Gläubiger an Gott haben sollte? Ist das das Gewissen und die Menschlichkeit, die ein Gläubiger an Gott haben sollte? Er wusste nicht einmal, an wen er überhaupt glaubte, und konnte nicht zwischen korrekt und inkorrekt unterscheiden. Welche Pflicht könnte er tun? Dass so jemand immer noch hofft, gesegnet zu werden – ist das nicht ein schlechter Scherz? Hätte er Mich persönlich mit Bemerkungen über Mich angegangen und hätte Ich gesehen, dass er nicht absichtlich die Arbeit der Kirche störte und unterbrach und dass seine Pflichterfüllung akzeptabel war, hätte Ich das vorübergehend toleriert und ihn weiter beobachtet. Aber Ich tat etwas, das für das Haus Gottes und für Gottes auserwähltes Volk getan werden sollte, etwas, das für alle von Nutzen war, und er trat auf den Plan, um es zu stören und zu untergraben und Mich daran zu hindern, damit weiterzumachen. Sagt Mir, sollte Ich nachsichtig mit ihm sein? Wäre er jemand von geringer Größe, der es nicht besser wusste, dessen Pflichterfüllung aber normalerweise Früchte trug, dann könnte Ich das tolerieren und ihm eine Chance geben, Buße zu tun. Wenn er bereit wäre, Buße zu tun, und bereit wäre, dem Haus Gottes einen Dienst zu erweisen, könnte Ich ihn verschonen und nicht gegen ihn vorgehen. Wenn er nicht wüsste, was gut für ihn ist, und weiterhin Häresien und Trugschlüsse verbreiten und weiterhin Dinge stören und untergraben würde, dann würde Ich Mich ihm gegeüber keine falsche Rücksicht zeigen und laut den Grundsätzen gegen ihn vorgehen. Mit bösen Menschen bleibt einem nichts anderes übrig, als laut den Grundsätzen gegen sie vorzugehen. Wenn die Kirche von all den verschiedenen Arten von Schädlingen, die sie stören, bereinigt wurde, wird die Kirche viel friedlicher sein. Wenn man sich um diese Nicht-Menschen gekümmert hat, wird es so friedlich sein! Nutztiere wie Schweine, Rinder und Pferde eignen sich nicht für die Haltung im Haus. Welche Folgen wird es haben, wenn man sie doch im Haus hält? Das würde das Haus ganz gewiss zu einem üblen Ort machen, einem chaotischen Ort. Wenn du sagst, du könntest das tolerieren, würde Ich gerne sehen, wie viele Tage du das durchhältst. Was nichts ins Haus gehört, muss nach draußen gebracht werden. Solche Dinge sollten dort bleiben, wo es für sie angemessen ist, und das Problem ist somit gelöst. Etwas zu tolerieren ist keine Lösung; nur das Problem zu lösen, ist eine Lösung, richtig? (Ja.) Egal wie verständlich du mit diesen Nicht-Menschen Gemeinschaft hältst, sie werden schlichtweg nichts davon in die Praxis umsetzen. Sie haben zwar zehn oder zwanzig Jahre an Gott geglaubt, aber wenn ihnen Dinge widerfahren, verhalten sie sich immer noch wie Nichtgläubige; weder akzeptieren sie die Wahrheit noch praktizieren sie sie, sie haben keinen Lebenseintritt, und wenn ihnen Dinge widerfahren, verursachen sie nur Störungen und sabotieren Dinge. Wenn solche Leute ihr wahres Gesicht noch nicht gezeigt haben, erweisen sie ungern irgendeinen Dienst. Aber sobald sich ihr wahres Gesicht offenbart hat, sollte die Kirche schnell von ihnen bereinigt werden – ohne jede falsche Rücksicht zu zeigen. Tust du das doch, bist du grausam gegenüber den Menschen, die wirklich Menschlichkeit besitzen, nach der Wahrheit streben und ihre Pflicht hingebungsvoll tun.

Folgendes ist ein offensichtliches Merkmal von Menschen, die keine Menschlichkeit haben: Wenn sie etwas tun oder sagen, wissen sie nicht, was korrekt und was inkorrekt ist; sie äußern immer völlig verquere Behauptungen. Wir sagen, sie wissen nicht, was korrekt und was inkorrekt ist, aber sie sagen oder tun schlichtweg nie das Korrekte. Sie sagen nur inkorrekte Dinge; sie sind in der Lage, alles zu sagen, egal wie inkorrekt es ist. Ein Beispiel: Ein solcher Mensch hat einmal ein Kleidungsstück gekauft, das ihm nicht passte. Als er sah, dass einer anderen Person ihre Kleidung gut passte, wurde er wütend und sagte: „Das hier passt mir nicht – wie kommt es, dass deine Kleidung dir so gut passt?“ Er wollte unbedingt, dass auch allen anderen ihre Kleidung nicht passt – dann wäre er glücklich gewesen. Selbst solche Dinge konnte er sagen – ist das nicht eine völlig verquere Logik? (Ja.) Wenn er nachts nicht einschlafen konnte und sah, dass du ziemlich fest schliefst, wurde er unglücklich und sagte: „Ich kann nicht einschlafen. Wie kannst du dann schlafen? Das ist nicht fair! Schläfst du so fest, weil du bei der Ausführung deiner Pflicht keine Last verspürst? Ich muss das dem Kirchenleiter melden, ja, dem Oberen!“ Ist das nicht eine völlig verquere Logik? (Ja.) Das ist kein Schwert – genau so sprechen Leute, die keine Menschlichkeit haben und nicht wissen, was korrekt und was inkorrekt ist. Warum sage Ich, dass er nicht wusste, was korrekt und was inkorrekt war? Er hat Mir das gemeldet. Als Ich hörte, was er sagte, dachte Ich: „An dem, was diese Person sagt, stimmt etwas nicht; die Logik ist nicht schlüssig! Das ist nicht das, was jemand mit Menschlichkeit sagen sollte. Er ist keineswegs jung, und er glaubt seit mehr als zehn Jahren an Gott, und doch weiß er nicht einmal, ob das, was er sagt, korrekt ist oder nicht; er hält seine Logik sogar für schlüssig, um diese Person zu melden. Dieser Typ ist nicht nur unfähig, Richtig von Falsch zu unterscheiden – er weiß nicht einmal, was korrekt und was inkorrekt ist. Er ist kein guter Mensch.“ Wenn er euch von dieser Angelegenheit erzählt hätte, wärt ihr wirklich vielleicht nicht in der Lage gewesen, sie zu durchschauen, und einige von euch wären vielleicht auf das hereingefallen, was er sagte, und hätten geglaubt, seine Logik sei korrekt. Nachdem Ich es jetzt auf diese Weise beschrieben habe, könnt ihr nun sagen, ob es korrekt ist oder nicht? (Ja.) Sind solche Menschen nicht verdreht und absurd? (Ja.) Sie wissen nicht, ob das, was sie sagen, korrekt ist oder nicht, und doch sagen sie es. Sie nehmen eindeutig inkorrekte Aussagen, Denkweisen und Ansichten als positive Denkweisen und Ansichten, die sie ausdrücken und vermitteln. Solche Menschen wissen nicht, was korrekt und was inkorrekt ist. Sie täuschen weder Unwissenheit vor noch benutzen sie diese Worte, um Menschen in die Irre zu führen oder Kinder hinters Licht zu führen – es ist eindeutig, dass sie nicht wissen, was korrekt und was inkorrekt ist. Deshalb sage Ich, dass sie keine Menschlichkeit besitzen. Sie können nicht einmal in einer so grundlegenden Angelegenheit unterscheiden, was korrekt und was inkorrekt ist – verfügen sie über wahre Vernunft? Können sie noch rechtschaffene Menschen sein? Sie sagen inkorrekte Dinge, als wären sie korrekt, was genauso ist, als würden sie sagen, dass Schwarz weiß ist. Können sie in ihren Handlungen noch rechtschaffen sein? Können sie Menschen fair behandeln? Da sie Menschen nicht fair behandeln können, schaden sie den Menschen dann nicht? (Ja.) Sind solche Menschen gütig? (Nein.) Vielleicht wollen sie keine bösen Menschen sein, und sie wollen auch freundlich zu anderen sein, aber sie wissen nicht einmal, was korrekt und was inkorrekt ist, sie können nicht einmal Schwarz von Weiß unterscheiden – wie könnten sie also freundlich zu anderen sein? Das übersteigt ihre Fähigkeiten. Nur wenn man über ein gesundes Gewissen und eine gesunde Vernunft verfügt und Urteilsvermögen besitzt und in der Lage ist, die korrekten Grundsätze der Praxis zu wählen, kann man gütig sein. Wenn du sagst, du seist rechtschaffen und gütig, wo sind die Äußerungsformen davon? Wenn du nicht einmal weißt, was korrekt und was inkorrekt ist, wie kannst du dann rechtschaffen und gütig sein? Mach dir nichts vor! Stimmt’s? Das nennt man, sich selbst und andere zu täuschen. Solche Menschen hegen auch enorme Bewunderung für sich selbst und denken, dass ihr Charakter rechtschaffen ist, dass sie gütig sind und keine Autorität fürchten und dass sie, wann immer sie jemanden sehen, der etwas Falsches getan hat, ihn sofort kritisieren können. Was ist deine Grundlage für eine solche Kritik? Wenn du sie auf der Grundlage deiner eigenen inkorrekten Denkweisen und Ansichten kritisierst, wirst du am Ende gute Menschen quälen und die Wahrheitsgrundsätze des Hauses Gottes verdrehen. Heißt das nicht, Menschen in die Irre zu führen? Wenn eine solche Person eine Machtposition in der Kirche Macht hat, bedeutet das, dass Satan eine Machtposition hat. Wenn Satan an der Macht ist, profitieren dann die meisten Menschen davon oder leiden sie? (Sie leiden.) Die meisten Menschen werden ernsthaft geschädigt und können so nicht leben.

Die Themen, über die wir gesprochen haben, beziehen sich alle auf einige gängige Äußerungsformen im täglichen Leben der Menschen. Wie fühlt ihr euch, nachdem ihr das gehört habt? Haben diese Themen irgendetwas mit der Wahrheit zu tun? Wollt ihr euch das anhören? (Ja.) Ist das bloßer Klatsch? Lästern wir hier über Leute hinter ihrem Rücken? (Nein, das soll uns helfen, zu lernen, wie man Menschen erkennt.) Könnt ihr nach diesem gemeinschaftlichen Austausch nun Menschen erkennen? (Ich habe das Gefühl, dass ich sie jetzt etwas besser erkennen kann als zuvor.) Ihr solltet nun in der Lage sein, Menschen einigermaßen zu erkennen. Wenn ihr, nachdem Ich auf diese Weise über die Wahrheit Gemeinschaft gehalten und Beispiele erörtert habe, immer noch Menschen nicht erkennen könnt, dann ist euer Kaliber zu schlecht und die Wahrheit übersteigt eure Fähigkeiten. Natürlich gibt es solche Menschen, mit Sicherheit. Wie aufmerksam sie auch zuhören, sie verstehen es nicht und denken sogar: „Alles, worüber Du sprichst, sind nur Angelegenheiten des täglichen Lebens – ich höre mir das nicht an! Ich will die tiefgründigen Wahrheiten des dritten Himmels hören. Worüber Du Gemeinschaft hältst, ist nicht die Wahrheit, das ist alles nur Klatsch. Ich höre mir das nicht an!“ Wenn du dir das wirklich nicht anhören willst, musst du das nicht. Aber die Themen, die wir besprechen, müssen alle besprochen werden. Wer die Wahrheit in diesen Themen verstehen kann, wird in der Lage sein, Menschen zu erkennen. Wenn du es wirklich verstehen kannst, dann bist du ein gesegneter Mensch. Wenn du es aber, egal wie aufmerksam du zuhörst, nicht verstehen kannst und immer verworrener wirst, je mehr du davon hörst, und es dir immer mehr Kopfschmerzen bereitet, dann ist diese Äußerungsform weder ein gutes Zeichen noch ein gutes Omen für dich.

Soeben sprachen wir über dieses Merkmal der Menschlichkeit: zu wissen, was korrekt und was inkorrekt ist. Es gibt viele verschiedene Äußerungsformen von Menschen, wenn sie nicht wissen, was korrekt und was inkorrekt ist. Würden die Menschen wissen, was korrekt und was inkorrekt ist, wäre das gut. Dann bräuchten wir über dieses Thema nicht zu sprechen. Viele Menschen wissen aber nicht, was korrekt und was inkorrekt ist, also lohnt es sich, einige Beispiele anzuführen, um zu erkennen, warum Menschen dieser Art nicht wissen, was korrekt und was inkorrekt ist, und warum sie nicht in der Lage sind, so offensichtlich korrekte oder inkorrekte Dinge zu erkennen. Menschen dieser Art sind tatsächlich in der Lage, solch absurde Worte zu sagen und solch lächerliche Dinge zu tun – was geht hier wirklich vor sich? Darüber lohnt es sich, Gemeinschaft zu halten und es zu durchschauen. Zu wissen, was korrekt und was inkorrekt ist, ist eine Voraussetzung dafür, dass eine Person Menschlichkeit besitzt. Nicht zu wissen, was korrekt und was inkorrekt ist, ist etwas, das bei einem Menschen nicht vorkommen sollte. Wenn jemand wirklich nicht weiß, was korrekt und was inkorrekt ist, ist das äußerst bedauerlich; es bedeutet, dass dieser Person die Voraussetzungen fehlen, die ein Mensch haben sollte. Wir haben gerade über einige konkrete Beispiele und Äußerungsformen gesprochen, und bei manchen Menschen ist es tatsächlich so, dass sie eindeutig nicht wissen, was korrekt und was inkorrekt ist. Wenn jemand nur unvernünftige, provokante Dinge oder gewisse abwegige und absurde Worte zu Menschen sagt oder einige verquere Logik äußert, muss das nicht extra erwähnt werden, um darüber Gemeinschaft zu halten und es zu durchschauen, denn diese Äußerungsformen richten sich gegen gewöhnliche, verdorbene Menschen. Aber die Äußerungsformen mancher Menschen, wenn sie nicht wissen, was korrekt und was inkorrekt ist, richten sich gegen Gott, gegen die Wahrheit und gegen positive Dinge. Wenn Ich für Menschen dieser Art, die nicht wissen, was korrekt und was inkorrekt ist, keine Beispiele anführe, um darüber Gemeinschaft zu halten, könntet ihr diese Menschen vielleicht immer noch nicht erkennen und werdet das Wesen und die Ernsthaftigkeit eines solchen Problems nicht durchschauen. Deshalb ist es notwendig, dass Ich darüber spreche. Viele Dinge sind geschehen – wenn sie die Wahrheit betreffen, muss Ich die Dinge beim Namen nennen und diese negativen Beispiele anführen, um den Menschen zu helfen, die Wahrheit zu verstehen und Urteilsvermögen zu erlangen, und auch, damit jeder daraus etwas lernen kann. Wenn eine Angelegenheit eine bestimmte Person betrifft, sollten sich die Leute, um die es geht, nicht schämen. Wenn du dich jetzt schämst, dann hättest du diese Dinge damals eben nicht tun sollen. Wie schwerwiegend ist die Unkenntnis mancher Menschen in Bezug darauf, was korrekt und was inkorrekt ist? Die Taten, die sie begehen – die eine Folge davon sind, dass sie nicht wissen, was korrekt und was inkorrekt ist, und die von sehr ernster Natur sind –, richten sich nicht gegen irgendeine Person, sondern gegen Mich. Ich bin mit den meisten Menschen in der Kirche nicht vertraut und kenne sie nicht. Es gibt einige Leiter und Mitarbeiter, die Ich nur ein- oder zweimal getroffen habe, aber Ich führe selten offene und vertrauliche Gespräche unter vier Augen, weil Ich nicht viel freie Zeit habe. Unter diesen Leuten komme Ich mit einigen ganz gut aus, aber mit manchen kann Ich einfach nicht kommunizieren. Woran liegt das? Schauen wir uns als Nächstes ein paar Beispiele an.

Eines Herbstes wurden die auf einem Bauernhof angebauten Kartoffeln geerntet, und die Person, die für das Kochen zuständig war, ging zum Hof und brachte einen Korb davon zurück. Die oberen Kartoffeln schienen ungefähr faustgroß zu sein und sahen in Ordnung aus. Die darunter waren jedoch alle klein, und einige waren verfault. Ich war erstaunt. „Wie konnten sie uns solche Kartoffeln geben? Sollten solche Kartoffeln nicht als Tierfutter dienen? Hat der Mann auf dem Hof sie aus Versehen mit eingepackt?“ Wenn es wirklich ein Versehen war, warum waren dann die oberen Kartoffeln gut und normal, während die darunter klein oder verfault waren? Dieser Vorfall hat bei Mir einen tiefen Eindruck hinterlassen. Äußerlich betrachtet hat der Mann, der die Kartoffeln eingepackt hatte, nicht geschielt und sah ganz gewöhnlich aus. Ich hatte ihn ein paar Mal gesehen und ein paar Worte mit ihm gewechselt, aber wir hatten keinen wirklichen Kontakt miteinander. Eigentlich könnte ich fast sagen, dass Ich ihn gar nicht kannte, also konnte es hier nicht um Kritik, Zurechtweisungen oder Zurechtstutzen gehen. Warum also sollte er Mir gegenüber ein solches Verhalten zeigen und Mir solch kleine und verfaulte Kartoffeln geben? Wenn er nicht wusste, dass sie für Mich waren, warum packte er dann gute Kartoffeln obendrauf und die verfaulten nach unten? Es war ganz klar, dass er es wusste. Da er also wusste, dass sie für Mich waren, warum packte er dann trotzdem verfaulte Kartoffeln mit ein? War er zu der Zeit benommen? Oder kontrollierte ein Teufel seine Hände? Oder war er von einem bösen Geist besessen? Das ist nicht sehr wahrscheinlich. Wenn er wirklich von einem bösen Geist besessen gewesen wäre, wäre er völlig von Sinnen gewesen und hätte Mir einfach gar keine Kartoffeln gebracht. Wenn er also nicht von einem bösen Geist besessen war, warum sollte dieser Mann, der ziemlich normal erschien, so etwas tun? Handelte es sich hier nicht um einen Akt der Täuschung? Wenn er in seinem Herzen Hass gegen Mich hegte, dann hätte er das Haus Gottes verlassen sollen, anstatt hier seine Pflicht zu tun. Und außerdem: Wenn er Hass gegen Mich hegte, was war der Grund dafür? Welchen Grund gab es für ihn, Mich zu hassen? Wenn wir es aus der Perspektive der Menschlichkeit betrachten: Erstens hatte Ich ihn nur ein paar Mal gesehen; Ich wusste nicht, was für ein Mensch er war. Und zweitens hatte Ich nie wirklichen Kontakt oder Umgang mit ihm gehabt. Ich wusste nur, dass er ein Landwirt war. Warum also zeigte er Mir gegenüber ein solches Verhalten? Es gibt nur eine Möglichkeit: Er konnte so etwas nur getan haben, wenn er sehr starke Auffassungen über Mich und eine Menge Vorurteile gegen Mich hatte oder wenn ihn jemand dazu angestiftet hatte. Dass dieser Mann so etwas tun konnte, dass er dazu imstande war – findet ihr das nicht unvorstellbar? Selbst wenn du es mit einer gewöhnlichen Person zu tun hättest, könntest du dich dazu durchringen, so etwas zu tun? Selbst wenn du einen Supermarkt betreiben würdest, könntest du die Leute nicht betrügen und prellen; du müsstest vertrauenswürdig sein, um deine Kunden zu behalten und dir nicht selber Steine in den Weg zu legen. Und darüber hinaus tust du jetzt deine Pflicht, und so etwas zu tun, besonders Mir gegenüber – sagt Mir: Ist das zu rechtfertigen? (Nein.) Was ist dann die Natur eines solchen Menschen? Wusste er, was korrekt und was inkorrekt ist, als er das tat? Er war sich dessen nicht im Geringsten bewusst. Wäre er sich dessen wirklich bewusst gewesen, hätte er, als er im Begriff war, die verfaulten Kartoffeln aufzuheben, gedacht: „Nein, die verfaulten kann ich nicht nehmen, ich muss ein paar gute nehmen. Muss nicht jeder etwas Gutes essen?“ Davon, dass sie für Mich zum Essen waren, ganz zu schweigen: Der Gedanke, verfaulte Kartoffeln auszuwählen, hätte ihm nicht einmal in den Sinn kommen dürfen – und diesen Gedanken in die Tat umzusetzen erst recht nicht. Ist die Antwort jetzt nicht ganz klar? Warum war er in der Lage, das zu tun? Weil solche Menschen, ob sie nun die Reinkarnation eines Teufels oder einer Bestie sind, mit ihrer Menschlichkeit nicht verstehen können, was korrekt und was inkorrekt ist. Ihrer Menschlichkeit fehlt die Fähigkeit, zu unterscheiden oder zu beurteilen, was korrekte Handlungen und Gedanken sind und was inkorrekte Handlungen und Gedanken sind. Wenn solche Menschen nicht die Reinkarnation eines Tieres oder eines Teufels sind, dann sind sie wandelnde Leichen. Welchen Sinn hat es dann, dass eine solche Person an Gott glaubt? Sie sagt: „Ich glaube an Gott. Du bist nur ein Mensch, was kannst du mir schon anhaben?“ Findet sich in diesen Worten auch nur ein Hauch von Rationalität? Ist das wahrer Glaube an Gott? Entspricht es Gottes Absichten, sich Gott gegenüber so zu verhalten? Gott will diese Art von Glauben nicht. Vielleicht sagt diese Person auch: „Ob Gott mich will oder nicht, hast du nicht zu entscheiden!“ Ich sage: „Was du sagst, ist nicht korrekt. Wenn die Worte, die Ich spreche, Gottes Worte sind, dann ist es ein Problem, dass du dich Mir gegenüber so verhältst. Dein Ergebnis wird durch Gottes Worte bestimmt.“ Sie sagt: „Ich werde in den dritten Himmel gehen und dich melden!“ Ich sage: „Wenn du wirklich in den dritten Himmel gehen kannst, dann los, geh.“ Sagt Mir: Sind solche Menschen nicht furchterregend? Wer wäre noch bereit, mit einer solchen Person Umgang zu pflegen? Lassen wir vorerst beiseite, gegen wen das gerichtet war. Wäre es nicht gegen Mich, sondern gegen einen normalen Menschen gerichtet gewesen, hätte sein Handeln dann dem Standard eines Menschen mit Gewissen entsprochen? (Nein.) Welche Art von Problem stellt es dar, dass er fähig war, so etwas Mir gegenüber zu tun? Da er fähig war, so etwas selbst Mir gegenüber zu tun, könnte er das dann nicht auch einer gewöhnlichen Person gegenüber tun? Wie sollte diese Angelegenheit bewertet werden? Ich war sehr erstaunt, dass dieser Mann so etwas tun konnte. Warum konnte er das tun? Wenn er das einer gewöhnlichen Person gegenüber getan hätte, hätte Ich auch eine Charakterisierung für ihn: Es war falsch von ihm, das zu tun. Es ist nicht so, dass es korrekt ist, so etwas anderen gegenüber zu tun, während es inkorrekt ist, es Mir gegenüber zu tun – eine solche Aussage ist weder fair noch haltbar. Wenn er das Mir gegenüber tun konnte, dann kann er es auch anderen gegenüber tun, jedem gegenüber. Was ist der Grund dafür? Darüber lohnt es sich, ausgiebig nachzudenken. Er sagte, er glaube an Gott und sei ein Mitglied des Hauses Gottes, warum also konnte er Mir gegenüber trotzdem ein solches Verhalten zeigen? Wie konnte sie so etwas Gemeines tun? Wie konnte er etwas so Unfassbares tun? Er hielt sich selbst für sehr gütig – wie konnte er also anderen verfaulte Kartoffeln zu essen geben? Warum aß er sie nicht selbst? Diese verfaulten, kleinen und unterentwickelten Kartoffeln sind zum Verfüttern an Tiere da, warum also gab er sie Menschen zu essen? Selbst wenn Ich ihn nicht an der Wahrheit messe, waren seine Handlungen allein schon aus moralischer Sicht nicht akzeptabel. Daher sage Ich, dass er ein Nicht-Mensch ist. Ist diese Charakterisierung zutreffend? Ist sie fair? (Sie ist zutreffend und fair.) Er hat so etwas offensichtlich Falsches getan und war sich dessen dennoch nicht bewusst. Er fühlte sich sogar wohl dabei und machte sich nicht den geringsten Selbstvorwurf in seinem Herzen. Woran liegt das? Er hatte kein Gewissen, er hatte nicht einmal eine Seele; wie ein Teufel oder eine Bestie hatte er kein Bewusstsein. Er war kein Mensch, also hatte er auch kein Gewissen. Er wusste nicht, was korrekt und was inkorrekt ist, und egal wie schlimm ein Unrecht war, das er beging, er hatte immer das Gefühl, dass seine Handlungen vollkommen gerechtfertigt waren, gestand seine Fehler nie ein und bestand darauf, weiterhin auf die gleiche Weise zu handeln. Als andere ihn charakterisierten und sagten, dass das, was er tat, falsch war, dachte er immer noch, dass er komplett im Recht war, und fühlte sich unfair behandelt. Ich sage, er wird überhaupt nicht unfair behandelt. Du wirst hier nicht ohne Kenntnis der Tatsachen verurteilt oder als jemand ohne Menschlichkeit charakterisiert. Im Gegenteil: Wer könnte angesichts solch schwerwiegender und für alle erkenntlicher Fakten noch sagen, du hättest Menschlichkeit? Mit diesen Fakten als Beweis kann das niemand leugnen. Ich hätte gerne gesagt, dass du Menschlichkeit hast, dass du gütig und rechtschaffen bist, aber die Natur dessen, was du getan hast, ist zu verabscheuungswürdig; es ist von derselben Natur wie Satans Spott gegenüber Gott, du verdrehst Schwarz und Weiß, genau wie es Satan tat, indem er Gott die Reichtümer und die Herrlichkeit der Welt zeigte und zu Ihm sagte: „Das alles will ich Dir geben, so Du niederfällst und mich anbetest.“ Alles in der Welt und alle Dinge wurden von Gott geschaffen. Gott schuf alle Dinge und alles, was existiert; Gott sollte das alles genießen, nicht du; du bist dazu nicht berechtigt. Was du genießt, ist das, was Gott dir verliehen hat. Du solltest Gott anbeten, nicht Gott dich anbeten lassen. Dieser Kerl verstand nicht einmal ein so offensichtliches und einfaches Konzept, dachte sogar, Ich müsste, nur um ein paar Kartoffeln zu bekommen, seine Laune einschätzen und sehen, ob er gut gelaunt war oder nicht. Wenn er schlechte Laune hatte, gab er Mir ein paar verfaulte Kartoffeln, als hätte er es mit einem Bettler zu tun. Ich sollte eine so schlechte Behandlung von ihm erdulden – kann das sein? Könnte Ich das hinnehmen? (Nein.) Wie sollte mit so jemandem verfahren werden? (Die Kirche sollte umgehend von so jemandem bereinigt werden.) Mit so jemandem sollte gemäß der Verwaltungsverordnungen verfahren werden. Und das ist tatsächlich nicht der einzige Vorfall dieser Art. Einige Leute sagen dazu: „Gibt es noch schwerwiegendere Vorfälle als diesen?“ Natürlich gibt es die, warum würde Ich denn sonst sagen, dass Menschen sich voneinander unterscheiden? Wenn jeder, der an Gott glaubt, Gott anbeten würde, dann gäbe es keine Notwendigkeit, dass jeder seiner Art entsprechend eingeordnet wird. Weil viele Menschen nicht aufrichtig an Gott glauben und weil es böse Menschen und wirrköpfige Menschen gibt, die die Arbeit der Kirche stören und zu jeder schlechten Tat fähig sind, wird am Ende der Arbeit der Kirche jeder offenbart und seiner Art entsprechend eingeordnet.

Lasst uns über ein weiteres Beispiel sprechen. Der Mais auf einem Bauernhof war reif, und jemand wollte Mir etwas davon bringen. Eine Person in der Nähe sagte zu ihm: „Über den Mais sind Ratten gekrabbelt. Nimm ihn nicht!“ Er dachte kurz nach und sagte: „Es sind Ratten über den Mais gekrabbelt? Und wenn schon. Kann man ihn nicht trotzdem essen? Es ist schon in Ordnung, wenn ich ihn mitnehme!“ Er wusste eindeutig, dass Ratten über den Mais gekrabbelt sind und er nicht für menschlichen Verzehr geeignet war, und doch bestand er darauf, ihn Mir zu bringen. Was ist die Natur davon? Hat so jemand Menschlichkeit? (Nein.) Was für eine Art Mensch ist das dann? (Kein Mensch, sondern ein Teufel.) Sagt Mir: Wäre er damit einverstanden, den Mais, über den Ratten gekrabbelt sind, seinen Eltern oder seinem Kind zu essen zu geben? (Nein.) Warum nicht? (Er wusste, dass er nicht sauber war und es gesundheitsschädlich wäre, ihn zu essen. Er wäre nicht bereit gewesen, seine Familie davon essen zu lassen.) Er wusste, dass er ihn seiner Familie nicht geben konnte, und doch bestand er darauf, ihn Mir zu bringen – und ließ sich von anderen Leuten nicht davon abhalten. Wusste er also, ob das korrekt oder inkorrekt war? (Er wusste es nicht.) In Wirklichkeit wusste er in seinem Herzen, dass es inkorrekt war. Warum wollte er Mir den Mais dann trotzdem bringen? Bin Ich sein Feind? Hatte Ich ihn gequält oder ihm geschadet? Nein, Ich hatte nichts von alledem getan. Ich kannte ihn nicht, und doch bestand er darauf, Mir Mais zu bringen, über den Ratten gekrabbelt waren. Sagt Mir: Was ist die Natur davon? Jemand, der an Gott glaubte, hat das wirklich getan. Es öffnet einem wirklich die Augen und erweitert den Horizont, es lässt einen wirklich Urteilsvermögen erlangen und erkennen, dass es wirklich nichts gibt, das zu bizarr für diese riesige Welt ist. Sagt Mir, als er diesen Mais für Mich herrichtete, regte sich da in seinem Herzen sein Gewissen? Wusste er, dass das, was er tat, inkorrekt war, dass er guten Mais hätte bringen sollen – oder zumindest Mais, über den keine Ratten gekrabbelt waren? Hatte er solche Gedanken? (Er hatte keine Gewissensregung.) Bei solchen Dingen regte sich sein Gewissen nicht. Aber wenn so ein verunreinigter Mais seiner Mutter oder seinem Kind gebracht worden wäre, dann würde sich sein Gewissen melden. Er hatte nicht das Gewissen, das jemand mit Menschlichkeit haben sollte – hatte er dann also Menschlichkeit? Was für eine Kreatur war er? (Kein Mensch.) Wie du siehst, tat er in seinem Glauben an Gott seine Pflicht, ertrug Leid und zahlte einen Preis, konnte körperliche Arbeit verrichten und nahm auch an Versammlungen teil und las Gottes Worte – aber warum war er Mir gegenüber so feindselig? Warum hatte er eine solche Ablehnung gegen mich? Ich hatte nie mehr als ein paar Worte mit ihm gewechselt, also inwiefern hatte Ich ihn beleidigt? Einige der Menschen, mit denen Ich Kontakt hatte, sind ziemlich gut, und sie sind Mir gegenüber ziemlich freundlich. Nicht jeder ist so wie dieser Mann. Aber Ich hatte ihn nicht beleidigt, noch hatte Ich ihm geschadet. Warum also hasste er Mich so sehr? Ihr habt die Antwort darauf in euren Herzen. Er hasste nicht nur Mich; er verhält sich jedem gegenüber so. Genau so eine Kreatur ist er. Wenn er ein Geschäftsmann wäre, würde er die Leute definitiv betrügen und prellen und alle möglichen schlechten Taten begehen. Sein Gewissen legt ihm keine Grenzen auf und er hat keine Grundsätze für seinen Umgang mit anderen Menschen; sein Herz ist von diesen finsteren Dingen erfüllt. Es ist sehr offensichtlich, dass es sich hierbei um seine beständige Vorgehensweise und seinen Grundsatz für den Umgang mit anderen Menschen handelte; mit diesen Methoden und auf diese Art und Weise erledigte er die Dinge. Einige Leute sagen: „Die Tatsache, dass er das tun konnte, bedeutet, dass er Gott nicht als Gott behandelt hat.“ Ist diese Aussage korrekt? (Nein.) Warum ist sie inkorrekt? Selbst wenn du Mich wie eine gewöhnliche Person behandeln würdest, hättest du das nicht tun dürfen. Selbst wenn du dich nur an Moralvorstellungen halten würdest, hättest du das nicht tun dürfen. Wenn Ratten tatsächlich über Lebensmittel gekrabbelt sind oder sie von einem Tier angenagt wurden und Bakterien aufweisen, dürfen sie nicht einmal im Supermarkt verkauft werden. Was, wenn jemand sie isst und ihm etwas passiert? Unabhängig davon, ob andere es wissen oder nicht, würde dir dein Gewissen deswegen keine Ruhe lassen. Da du das weißt, solltest du nicht zulassen, dass Menschen diese Lebensmittel essen. Hier geht es um die eigene Natur eines Menschen und die Grundsätze für sein Verhalten. Du besitzt nicht einmal die grundlegendsten moralischen Maßstäbe für dein Verhalten, und doch hältst du dich für einen Menschen. Du bist kein Mensch, nicht im Geringsten. Selbst ein Tier weiß, dass es denjenigen beschützen sollte, der es füttert und aufzieht. Nehmen wir zum Beispiel einen Hund – wenn du ihn immer fütterst, wird er dir freundlich gegenüber sein. Wenn ein Fremder ins Haus kommt und etwas nehmen will, wird er ihn aufhalten und dich auf Schritt und Tritt beschützen. Selbst ein Hund kann seinem Herrn treu sein und ihn beschützen – wie war es also möglich, dass dieser Mann dieses Niveau nicht erreichen konnte? Ist er nicht weniger wert als ein Hund? (Ja.) Wenn ihr sagt, dass er ein Teufel ist, würde er das vielleicht wirklich nicht akzeptieren. Stellen wir es also jetzt ganz objektiv fest: So jemand hat keine Menschlichkeit – denn er hat etwas so Absurdes, etwas so moralisch Verdorbenes getan, und doch regt sich sein Gewissen nicht, er bereut es auch nicht und ist deswegen nicht bekümmert. Selbst wenn sich jemand gegenüber einer gewöhnlichen Person so verhält, sollte sich sein Gewissen melden, er sollte innerlich bekümmert sein, und er sollte wissen, dass das, was er tat, falsch war, und er sollte damit aufhören. Das gilt umso mehr, wenn er ein solches Verhalten Mir gegenüber zeigt, was noch unentschuldbarer ist. Natürlich war Ich nicht verletzt, weil er Mich so behandelt hat. Mein Herz ist nicht so leicht zu verletzen. Ich habe eben erkannt, dass der Grundsatz, der sein Vorgehen bestimmte, wirklich verachtenswert war. Er entsprach nicht nur nicht dem Maßstab eines Menschen mit Gewissen, sondern war auch enorm gemein und widerlich. Diese Person hatte absolut keine Menschlichkeit! Er beging eine solche Missetat auf eine so dreiste, unverblümte Art und Weise und ließ sich von niemandem davon abhalten. Dass Ich sage, er habe keine Menschlichkeit, ist ihm gegenüber nicht im Geringsten unfair, denn es sind genau solche Taten – Taten jenseits von Menschlichkeit – die jene Menschen begehen, die keine Menschlichkeit haben. Das entspricht alles ganz genau seinem Wesen und seiner Identität. Wenn jemand angemessen vorgeht und Menschlichkeit besitzt und ein Gewissen hat, dann ist es unfair, zu sagen, er habe keine Menschlichkeit. Aber wenn er wirklich Taten begeht, die jeder Menschlichkeit entbehren, dann entspricht die Aussage, er habe keine Menschlichkeit, sehr wohl seinem Wesen. Das zu sagen, ist ihm gegenüber nicht unfair, oder? (Nein.) Manche Leute denken sich ihren Teil, wenn sie Mich diese Worte äußern hören, und sagen: „Du sprichst immer über solche Dinge, und es stellt uns bloß. Aber wer macht nie einen Fehler?“ Ist es richtig, so zu denken? (Nein.) Jeder macht Fehler, aber die Natur dieser Fehler ist sehr unterschiedlich. Viele Fehler stehen mit Problemen der Menschlichkeit in Verbindung, und viele Fehler stehen mit der Wesensnatur einer Person in Verbindung. Manche Fehler sind nur Offenbarungen der verdorbenen Disposition einer Person und bedeuten nicht, dass es ein Problem mit ihrem Wesen gibt.

Sprechen wir über ein weiteres Beispiel. Ich ging einmal zu einem Bauernhof, und es traf sich, dass die Leute dort gerade Birnen pflückten. Jemand brachte Mir einige davon. Ich konnte auf den ersten Blick sehen, dass diese Birnen ziemlich grün und nicht sehr reif waren, aber Ich sah, dass der Mann, der die Birnen pflückte, eine leuchtend gelbe Birne in der Hand hielt und aß, wobei er sagte: „So süß. Diese Birne ist köstlich!“ Er behielt die reifen Birnen für sich, um sie selbst zu essen, und die, die er für Mich pflückte, waren im Grunde alle unreif. Lassen wir die Frage, ob die Birnen reif waren oder nicht, beiseite: Der Mann, der die Birnen pflückte, war nicht dumm. Er verbrachte Tag für Tag bei diesen Birnbäumen und wusste, welche reif waren und welche nicht. Es war ein Zufall, dass ich dorthin kam, und er pflückte die unreifen Birnen vom Baum und gab sie Mir. Ich esse eigentlich nicht gerne rohes oder kühlendes Obst, und besonders unreifes Obst kann Ich nicht essen, da es Mir auf den Magen schlägt. Aber er gab Mir unreife Birnen, während er sich selbst eine reife Birne griff und einen Bissen nahm. Dieser Vorfall hat bei Mir einen tiefen Eindruck hinterlassen. Ich wusste, dass er zwischen unreifen und reifen Birnen unterscheiden konnte. Er ging davon aus, dass andere dumm sind und das nicht erkennen würden, und dachte: „Es ist vollkommen ausreichend, dass ich dir eine unreife Birne gebe. Ich gebe dir sogar mehrere. Du weißt nicht, ob die Birnen reif sind oder nicht, dieses Wissen fehlt dir! Du predigst zwar die Wahrheit klar und logisch, aber du denkst definitiv immer noch, dass ich ein guter Mensch bin und mich dir gegenüber gut verhalte, nachdem ich so viele unreife Birnen für dich gepflückt habe.“ Der Mann, der das tat, dachte, dass andere dumm sind, und insbesondere, dass Ich dumm bin. Regte sich in irgendeiner Weise in seinem Herzen sein Gewissen, als er diese Torheit beging? (Nein.) Sein Gewissen regte sich nicht. Er dachte, er hätte die anderen hinters Licht geführt und sei sehr klug. War er klug? (Nein.) Wenn er wirklich klug wäre, wie hätte er so etwas absolut Törichtes tun können, ohne dass sich sein Gewissen meldete? Das bewies, dass er nicht klug war, sondern kleinkariert. Er pflückte die unreifen Birnen und gab sie Mir zu essen, während er selbst eine reife Birne in der Hand hielt und aß. War sein Verhalten nicht lächerlich? Ich ließ es durchgehen, aber was er tat, hinterließ einen tiefen Eindruck bei Mir. Die Tatsache, dass dieser Mann Mir gegenüber so handeln konnte – ist das von seiner Natur her nicht sehr ernst? Betrachtet man seine Sichtweise, seinen Grundsatz für den Umgang mit Dingen und seine Vorgehensweise in dieser Angelegenheit, was sagt das über seine Menschlichkeit aus? Wusste er, dass das, was er tat, inkorrekt war, dass es inkorrekt war, Menschen gegenüber ein solches Verhalten zu zeigen? (Das wusste er nicht.) Er dachte, er sei sehr klug. „Schau her, wie schlau ich bin. Ich habe dir unreife Birnen gegeben und du hast das nicht einmal gemerkt! Ich habe alle reifen für mich behalten, und du wirst keine einzige reife Birne zu essen bekommen! Wenn du ein weiteres Mal hierherkommst, werde ich immer noch keine reifen Birnen für dich pflücken; ich werde dir nur die unreifen geben!“ Schon das Pflücken von Birnen war genug, um ihn zu enthüllen. Ist dieser Mann nicht ein Taugenichts? (Ja.) Er ist ein Taugenichts und weiß nicht, was korrekt und was inkorrekt ist. Sagt Mir: Von was für einer Menschlichkeit zeugt das? Meiner Ansicht nach ist er eine Bestie und sieht nur aus wie ein Mensch. Doch in Wirklichkeit ist er nicht würdig, ein Mensch genannt zu werden. Was er tat, und dieser Fehler, den er machte, waren absolut verkommen, genauso schlimm wie das, was ein Tier tun würde. Die Leute sagen immer, dass Menschen höher entwickelte Tiere sind, aber so wie Ich es sehe, sind viele Menschen sogar schlimmer als Tiere! Allein schon an dem, was er tat, und an den Grundsätzen und der Vorgehensweise seiner Handlungen zeigt sich, dass er – abgesehen von der Tatsache, dass er keine Menschlichkeit hat – nicht einmal so treu ist wie ein Wachhund seinem Herrn gegenüber. Wir haben zu Hause einen Hund. Als er einmal ein Schweineohr fraß, neckte Ich ihn und sagte: „Du genießt das wirklich sehr, oder? Warum gibst du Mir keinen Bissen ab?“ Er legte das Schweineohr auf den Boden und schob es Mir zu, als wollte er sagen: „Hier, bitte.“ Fleisch und Knochen sind für einen Hund die köstlichsten Dinge. Selbst seinem eigenen Welpen hätte er das Schweineohr nicht gegeben, wenn dieser es gewollt hätte. Aber als Ich sagte, dass Ich es essen möchte, hat er es Mir sofort angeboten. Weißt du, wenn du einen Hund besitzt, kannst du an ihm erkennen, was Hunde liebenswert macht. Du kümmerst dich um ihn und behandelst ihn gut, und für ihn bist du seine Familie. Wenn du ihn bittest, dir seine kostbarste Sache zu geben, wird er das tun. Er empfindet dir gegenüber Zuneigung. Menschen sind dazu nicht in der Lage – also inwiefern sind sie höher entwickelte Tiere? Teufel sagen, dass Menschen höher entwickelte Tiere sind. Das ist ein reiner Trugschluss, verquere Logik und Häresie. Wenn jemand keine Menschlichkeit hat und in dieser satanischen Welt lebt, ist er imstande, wirklich jede schlechte Tat zu begehen – er ist imstande, so schlecht zu sein, wie es nur geht, so verkommen zu sein, wie es nur geht, so hässlich, wie es nur geht, und so verabscheuungswürdig, wie es nur geht. Wenn ihr Gewissen nicht funktioniert und sie nicht wissen, was korrekt und inkorrekt ist, sind sie imstande, wirklich jede schlechte Tat zu begehen und jedes inkorrekte Wort, jede verquere Logik und jede Häresie zu äußern. Menschen sind furchterregender als Tiere. Tiere sind eigentlich nicht furchterregend; sie sind sehr unkompliziert, sehr rein und sehr direkt. Der kleine Hund, den Ich besitze, wurde, als er jung war und ein Schweineohr fraß, so glücklich, als er Mich sah, dass er anfing, mit dem Kopf zu wackeln und mit dem Schwanz zu wedeln. Er wusste, dass er Mich glücklich machen sollte. Aber wenn Ich ihn neckte und um sein Futter bat, gab er es Mir nicht, und er versteckte sich schnell und kam erst wieder heraus, nachdem er fertig gefressen hatte. Seit er zwei oder drei Jahre alt ist, verhält er sich anders – er ist jetzt vernünftig. Wenn ich ihn um etwas bitte, das er mag, gibt er es Mir. Er ist aufrichtig, wenn er es Mir gibt, stellt keine Forderungen an Mich und hat auch keine Hintergedanken. Und wenn er es Mir nicht gibt, ist er auch aufrichtig und nicht böswillig Mir gegenüber. Ob er es Mir gibt oder nicht: Er ist aufrichtig. Das sind seine angeborenen Eigenschaften und Instinkte. Tiere haben keine verdorbenen Dispositionen. Sie besitzen nichts, was von Satan verfeinert wurde, und ihre Offenbarungen sind alle natürlich und sehr direkt und unkompliziert. Du musst nicht über ihre Absichten spekulieren, und du musst dich nicht vor ihnen in Acht nehmen. Wenn ein Tier dir etwas gibt, dann tut es das, und wenn nicht, dann nicht. Wenn es glücklich ist, ist es glücklich, und wenn nicht, dann nicht. Es wird nicht von seinen Emotionen kontrolliert und wird keine schlechten Absichten gegen dich hegen. Menschen sind anders. Menschen sind furchterregend. Wenn sie in einer menschlichen Haut stecken, aber kein Gewissen oder keine Vernunft besitzen, können sie unmöglich besser sein als Tiere – aber sie sind imstande, so schlecht zu sein, wie es nur geht. Wie schlecht können sie sein? So schlecht, dass du denkst, du hättest einen leibhaftigen Dämon gesehen, so schlecht, dass du es gar nicht glauben kannst und es dein Gewissen erschüttert und du Schock und Schmerz tief in deinem Herzen spürst. Wenn Ich diese Dinge fühle, seufze Ich innerlich und denke: „Sollte ein Mensch so etwas tun? Wie können Menschen so schlecht sein? Er glaubt an Gott – wie kann er trotzdem diese Dinge tun?“ Sobald ein Mensch sein Gewissen und seine Vernunft verliert, ist er imstande, so schlecht zu sein, wie es nur geht. Und nicht nur, dass er imstande ist, so schlecht zu sein, wie er bereits ist, er kann sogar noch schlimmer werden und noch weiter verkommen. Dass die Menschen nicht wissen, was korrekt und was inkorrekt ist – das ist der Anfang der Verkommenheit der Menschheit, der Ursprung des Niedergangs der Menschheit.

Wenn jemand nicht weiß, was korrekt und was inkorrekt ist, hat er weder Gewissen noch Vernunft und somit keine Menschlichkeit, und es ist möglich, dass er eine dämonische Natur hat. Was er danach offenbart oder was er zu seinen Lebzeiten auslebt, spielt keine Rolle. Kurz gesagt: Er wird nicht gerettet werden, er wird niemals gerettet werden. Wenn jemand kein Gewissen und keine Vernunft hat – genauer gesagt, wenn er keine Menschlichkeit hat –, dann kann man das nicht korrigieren und er ist nicht zu retten. So ist es nun einmal. Wenn so jemand nicht einmal weiß, was korrekt und was inkorrekt ist, wie könnten dann seine Handlungen in irgendeiner Weise mit Gewissen und Vernunft übereinstimmen? Er wäre absurd, das zu behaupten. Einige Leute neigen dazu, eifersüchtig zu werden und Konflikte zu suchen. Wenn es sich um Konflikte mit anderen Menschen handelt, denkst du vielleicht, dass das von seiner Natur her nicht besonders ernst ist, aber manche Leute suchen aktiv einen Konflikt mit Mir. An wen glauben diese angeblichen „Gläubigen an Gott“ dann eigentlich? Die Tatsache, dass sie mit Mir in Konflikt stehen können, zeigt, dass es sich hier um ein ernstes Problem handelt. Einige Leute vergessen nie, wenn Ich auf ein Problem bei ihnen hinweise, und danach überlegen sie, auf welche Weise sie etwas gegen Mich in die Hand bekommen und sich rächen können. Zum Beispiel sagte Ich einmal zu jemandem: „Du kochst immer so viel. Warum machst du nicht einfach nur die richtige Menge?“ Er dachte darüber nach: „Du sagst, ich habe kein gutes Gespür für die Menge an Essen, die ich kochen soll. Unterstellst du mir da nicht, dass ich nicht scharfsinnig bin, dass ich nichts tauge? Warum kochst du dann nicht eine Mahlzeit!“ Nachdem Ich gekocht hatte und auch ein kleiner Rest übrig war, hat er nichts laut gesagt, aber innerlich dachte er: „Du kannst anscheinend auch nicht genau die richtige Menge kochen, was? Ich habe eine Möglichkeit gefunden, mich an dir zu rächen. Du hast mein Problem aufgedeckt, also werde ich auch deines aufdecken!“ Er versuchte immer, Wege zu finden, um gegen Mich vorzugehen. Manche Leute sagen dazu: „Stimmt es, dass Du einen Groll gegen jeden hegst, der gegen Dich vorgeht? Es ist also in Ordnung, wenn jemand andere Leute ins Visier nimmt, aber nicht Dich?“ Haben sie recht, das zu sagen? (Nein.) Ein anderes Mal bat Ich jemanden, den Tisch sauber zu machen, und er sagte: „Ich war nicht derjenige, der den Dreck gemacht hat!“ Ich sagte: „Auch wenn du es nicht warst, kannst du den Tisch trotzdem sauber machen.“ Er sagte: „Auch wenn ich ihn sauber mache, muss ich klarstellen, dass ich ihn nicht verdreckt habe.“ Ich bat ihn, die Sachen im Schrank aufzuräumen, und er sagte: „Die Sachen da drin habe ich nicht gekauft!“ Ich sagte: „Du hast die Sachen vielleicht nicht gekauft, aber kannst du sie nicht aufräumen? Warum hat es so wenig Gewicht, wenn ich etwas sage? Musst du erst herausfinden, wer die Sachen gekauft hat, bevor du sie aufräumen kannst?“ Wusste er, ob das, was er sagte, korrekt oder inkorrekt war? Die Logik hinter seiner Argumentation war komplett verquer, nicht wahr? (Ja.) Ich sagte, dass seine Logik komplett verquer war, aber in seinem Herzen hat ihn das nicht überzeugt, und er dachte, dass andere Leute aufgrund Meines besonderen Status alles tolerieren müssten, was Ich sage, als ob Ich Meinen Status missbrauchen würde. War sein Gedankengang korrekt? (Nein.) Später sah Ich, dass er die Wahrheit überhaupt nicht akzeptierte, und egal, was Ich sagte, er würde es in seinem Herzen nicht annehmen. Also verschwendete Ich kein Wort mehr an ihn – er konnte tun, was er wollte, und Ich würde es entschuldigen und ihn tolerieren. Obwohl Ich diese Identität und diesen Status habe, gibt es zu viele Menschen, die nicht auf Mich hören und sich Mir widersetzen. Ich habe persönlich viele Brüder und Schwestern erlebt, die Mir gegenüber respektlos sind. Es gibt viele Menschen, die Mir gegenüber trotzig und nachtragend sind, viele, die in ihrem Herzen eifersüchtig auf Mich sind und Mich hassen, viele, die auf Mich herabsehen und schlecht über Mich reden, viele, die hinter Meinem Rücken über Mich urteilen, und viele, die Mich offen verspotten und verhöhnen. Wie habe Ich sie behandelt? In Meinen mehr als dreißig Jahren des Wirkens habe Ich Mich nicht an einer einzigen Person gerächt. Ich habe niemanden gehasst, noch habe Ich, nachdem Ich Meinen Status übernommen hatte, jemanden gequält, weil er sich Mir gegenüber respektlos verhalten hatte, als Meine Identität noch nicht öffentlich enthüllt war. Kein einziges Mal habe Ich so etwas getan. Darüber hinaus haben diese Leute einige unhöfliche oder verletzende Dinge zu Mir gesagt, und Ich habe sie nie zur Rechenschaft gezogen. Allerdings muss Ich über diese Art von Problemen Gemeinschaft halten, indem Ich sie mit der Wahrheit vergleiche, um allen zu helfen, Urteilsvermögen zu erlangen – das ist für alle von Vorteil. Aber viele Menschen haben kein Urteilsvermögen in Bezug auf die Dinge, die diese Leute getan haben. Sie nehmen solche Dinge nicht ernst, als ob sie nicht der Rede wert wären. Ist das nicht ein Problem? Daher ist es absolut notwendig, über solche Angelegenheiten Gemeinschaft zu halten, um allen zu helfen, Urteilsvermögen zu erlangen. Du sagst, dass du an Gott glaubst, also behandle Ich dich als einen Gläubigen. Ich verlange Dinge von dir auf Grundlage der Pflicht, die du tust, also solltest du sie nicht tun? Solltest du dich nicht unterwerfen? (Ja.) Ich habe diese Identität, und Ich verlange mit dieser Identität und diesem Status Dinge von dir, also solltest du dem, was Ich sage, mit der Haltung eines geschaffenen Wesens begegnen. Du tust deine Pflicht; du solltest keine weiteren Bemerkungen machen, keine verquere Logik äußern und Mir nicht widersprechen. Das ist das Minimum an Rationalität und die geringste Äußerungsform von Menschlichkeit, die du als geschaffenes Wesen aufweisen solltest. Aber nicht nur, dass dieser Mann keine solche Haltung an den Tag legte, die Logik hinter seinen Argumenten war auch völlig verquer. Wusste er, was korrekt und was inkorrekt ist? Das wusste es nicht. Menschen, die nicht wissen, was korrekt und was inkorrekt ist, haben keine Menschlichkeit, nicht wahr? (Ja.) Man kann definitiv sagen, dass sie keine Menschlichkeit besitzen. Wenn ein gewöhnlicher Mensch dich bittet, den Tisch sauberzumachen und den Schrank aufzuräumen, und du das nicht tun willst oder du das Gefühl hast, dass die andere Person ein gewöhnlicher Mensch ist und kein Recht hat, das von dir zu verlangen, dann kannst du dich entscheiden, es nicht zu tun. Aber die beiden Dinge, die du gesagt hast: „Ich war nicht derjenige, der den Dreck gemacht hat!“ und „Die Sachen im Schrank habe ich nicht gekauft!“ – würde jemand mit Gewissen und Vernunft das sagen? Bist du da nicht auf anmaßende Weise unvernünftig? (Ja.) Du bist trotzig, wenn eine gewöhnliche Person so mit dir spricht, aber jetzt spreche Ich mit dir, und du wagst es immer noch, deine verquere Logik bei Mir zu verwenden und dich mit fadenscheinigen Argumenten zu verteidigen. Was sagt es über deinen Charakter aus, dass du eine so verquere Logik verwenden kannst? Du hast gesagt: „Ich war nicht derjenige, der den Dreck gemacht hat“, was bedeutet: „Wer auch immer den Dreck gemacht hat, sollte ihn sauber machen; ich werde es auf jeden Fall nicht tun!“ Du hast dich geweigert, die Aufgabe zu erledigen, die du hättest erledigen sollen, und bist sogar mit verquerer Logik angekommen. Ist das die Vorgehensweise von jemandem mit normaler Menschlichkeit? Wenn du diese Aufgabe tun solltest, dann solltest du so etwas doch nicht sagen, oder? Dass du imstande bist, das zu sagen, bedeutet das nicht, dass du nicht weißt, was korrekt und was inkorrekt ist? Um dich zu weigern und diese Sache nicht zu tun, hast du sogar deinem persönlichen Ärger freien Lauf gelassen und gesagt, dass du nicht derjenige warst, der den Dreck verursacht hat, noch derjenige, der die Sachen gekauft hat, also würdest du nicht saubermachen oder aufräumen. Du hast dir Ausreden ausgedacht und verquere Logik benutzt, um es zu vermeiden. Ist deine Logik nicht viel zu verquer? Du warst imstande, solche verqueren Argumente über deine Lippen kommen zu lassen, und das mit dreister Selbstsicherheit und sogar Überheblichkeit. So jemand weiß nicht, was korrekt und was inkorrekt ist, oder? So jemand hat keine Menschlichkeit, nicht wahr? (Ja.) Ich habe dich nicht so charakterisiert, weil Ich diese Identität und diesen Status habe und du Mich gegen mich vorgegangen bist. Selbst wenn dich jemand anderes gebeten hätte, das zu tun, und du dich geweigert und versucht hättest, zu argumentieren, würde Ich, ein Unbeteiligter, dich immer noch so einschätzen, denn was du gesagt hast, entspricht nicht dem Standard von Menschlichkeit, es ist inkorrekt, es ist verquere Logik, Häresie und Trugschlüsse. Du hast nicht gedacht, dass es inkorrekt war, und hast es sogar für schlüssige Logik gehalten; das genügt, um zu zeigen, wie deine Menschlichkeit beschaffen ist. Du konntest es dir gerade einfach nicht verkneifen und es ist aus dir herausgeplatzt. Das ist eine natürliche Offenbarung, und eine natürliche Offenbarung spiegelt die eigene Menschlichkeit und das eigene Wesen wider. Warum sage Ich, dass es das eigene Wesen widerspiegelt? Dass du solche Denkweisen und Ansichten hast, ist nicht nur vorübergehend, und sie wurden nicht durch etwas ausgelöst, was Ich gesagt habe; vielmehr stellen diese Denkweisen und Ansichten das dar, was du schon lange denkst, seit Tagen und Monaten. Darüber hinaus hast du, weil dir einige Dinge nicht gefallen haben, Auffassungen entwickelt, und dein Herz ist fast bis zum Platzen mit Unzufriedenheit und Aufsässigkeit erfüllt. Du hast für einen Augenblick die Kontrolle verloren und der Inhalt deines Herzens wurde enthüllt. Was wurde enthüllt? Dass du kein Gewissen und keine Vernunft hast, und dass deine Menschlichkeit zu böse, zu furchterregend ist. Wenn man den vorher erwähnten Menschen bitten würde, die Wahrheit anzunehmen, könnte er das nicht. Wenn man ihn bitten würde, Kenntnis seiner verdorbenen Dispositionen zu erlangen, wäre ihm das noch weniger möglich. Wer keine Menschlichkeit hat, steht auf derselben Stufe wie eine Bestie. Ich habe ihn nicht so charakterisiert, weil er Mir gegenüber versehentlich etwas Falsches getan oder etwas Abwegiges und Absurdes gesagt hat; Ich tat es, weil das einfach die Natur dessen ist, was er getan hat. Ihn so zu charakterisieren, ist weder unfair noch ungerecht. Selbst wenn er diese Worte gegen jemand anderen gerichtet hätte, wenn Ich das gesehen hätte, würde Ich ihn immer noch so einschätzen. Das ist eine objektive, faire Aussage. Er war imstande, so absurde Dinge zu sagen, so eine unsinnige Logik vorzubringen, und dass er dies tat, war eine natürliche Offenbarung. Sagt Mir: Ist das nicht eine Enthüllung seiner Wesensnatur? Ist das nicht eine Enthüllung seiner wahren Menschlichkeit? Das hat ihn offenbart. Was hat es offenbart? Es hat offenbart, dass er keine Menschlichkeit hat. Menschen ohne Menschlichkeit wissen nicht, was richtig und was falsch ist, und sie können jedwede verquere Logik und jede Häresie von sich geben und diese Dinge mit so dreister Selbstsicherheit sagen. Nachdem sie etwas gesagt haben, wissen sie nie, dass ihre Worte inkorrekt sind, aber sie gestehen nie ein, was an ihren Worten falsch war. Sie denken nie über sich selbst nach, noch akzeptieren sie es, zurechtgestutzt zu werden. Und was sagen sie letztendlich? „Ich habe das nicht absichtlich gesagt. Ist mir das nicht einfach in einem Anflug von Wut herausgerutscht?“ Muss es überhaupt absichtlich gewesen sein? Du hast das bereits auf natürliche Weise offenbart, und die Beschaffenheit deiner Menschlichkeit wurde bereits enthüllt. Die Tatsache, dass du imstande bist, das zu sagen, ohne darüber nachzudenken, beweist, dass diese Worte schon lange in deinem Herzen gelebt haben, und wenn du in so eine Situation kommst, werden sie auf natürliche Weise offenbart. Das kann als vollständige Repräsentation deines Charakters gelten. Hättest du darüber nachgedacht, bevor du es gesagt hast, wäre es nicht unbedingt wahr und vielleicht sogar nur gespielt, aber das hier entlarvt deinen Charakter umso mehr. Menschen ohne Menschlichkeit wissen nicht, was korrekt und was inkorrekt ist, und sie stellen sogar Recht und Unrecht auf den Kopf und bringen verquere Logik vor, als ob diese schlüssig wäre. Egal, wie du ihnen die Fakten präsentierst und mit ihnen vernünftig redest, sie werden einfach nicht eingestehen, dass sie etwas Falsches getan haben. „Wie kann ich falsch liegen? Ihr seid es, die falsch liegen! Ihr seht auf mich herab. Ihr seht, dass ich sanftmütig bin, keine Gaben habe und keinen Einfluss oder Status in der Gesellschaft habe, und ihr schikaniert mich!“ Sie geben eine ganze Reihe von Argumenten mit verquerer Logik und Häresien von sich, aber sprechen nie über die Natur der falschen Dinge, die sie getan haben, und der verqueren Logik, die sie vorgebracht haben. Egal, wie viele falsche Dinge sie tun, sie geben diese Dinge nicht zu. Würde jemand mit normaler Menschlichkeit diese Art von Äußerungsform aufweisen? Menschen mit gesundem Gewissen und gesunder Vernunft müssen wir gar nicht erwähnen – jeder mit auch nur ein bisschen Gewissen und Vernunft wird definitiv einsehen, dass Menschen im Leben viele Fehler machen. Insbesondere sagen oder tun manche Leute einige Dinge, die sie nicht sollten, und bereuen das dann ihr ganzes Leben lang, sind deswegen betrübt und ihr Gewissen ist voller Selbstanklage und Selbstvorwürfe. Wenn sie ein Alter von größerem Empfindungsvermögen und größerer Reife erreichen, wissen sie zunehmend, welche Worte gesagt und welche Dinge getan werden sollten und welche Worte nicht gesagt und welche Dinge nicht getan werden sollten. Ihr Gewissen und ihre Vernunft werden ihr Verhalten und ihre Denkweise ständig regulieren. Insbesondere wenn eine Person die Wahrheit annehmen kann, werden sich, nachdem sie einige Wahrheiten angenommen hat, ihr Gewissen und ihre Vernunft in eine positive Richtung entwickeln, und die falschen Worte, die sie einst gesagt hat, die abwegigen und absurden Ansichten, die sie einst geäußert hat, und die falschen Dinge, die sie einst getan hat, werden ihnen nach und nach immer wieder in den Sinn kommen. Sie werden ständig über sie reflektieren, über sie nachdenken und sie erwägen und dann Gottes Worte suchen und sich mit Gottes Worten vergleichen, und jeder von ihnen wird zunehmend das Gefühl haben, dass er nur ein gewöhnlicher Mensch ist, dass er viele Fehler gemacht und viele inkorrekte Dinge gesagt hat, dass er viele abwegige und absurde Denkweisen und Ansichten hat und dass er in der Vergangenheit viele törichte, unwissende und dumme Dinge getan hat sowie Dinge, die die Leute widerwärtig finden. Betrachtet man das nur anhand des Verständnisses, das eine Person aus vielen Jahren Erfahrung gewonnen hat – ohne die Ebene der Worte Gottes und der Wahrheit überhaupt mit einzubeziehen –, kann sie diese Probleme in ihrer Menschlichkeit und diese Fehler und Verfehlungen auch ständig zusammenfassen. Das ist normal, und das sind die Erfahrungen und Gewinne, die eine Person, die über Menschlichkeit verfügt und die weiß, was korrekt und was inkorrekt ist, letztendlich besitzen sollte, nachdem sie ein bestimmtes Alter erreicht und einige Wahrheiten angenommen hat. Aber Menschen, die nicht wissen, was korrekt und was inkorrekt ist, bleiben selbst wenn sie sechzig oder siebzig werden so töricht, unwissend und stur und werden sich nicht ändern. Wenn du erwartest, dass sich solche Leute ändern, dann kannst du auch darauf warten, dass Schweine irgendwann zu fliegen anfangen. Das wird schlichtweg nie passieren. Solche Leute werden sich nie ändern, weil sie nicht einmal wissen, was korrekt und was inkorrekt ist. Wenn du jemanden, der nicht weiß, was korrekt und was inkorrekt ist, bitten würdest, die Wahrheit anzunehmen, würdest du es ihm schwer machen, weil das einfach jenseits seiner Möglichkeiten liegt und er nicht weiß, was die Wahrheit ist. Es ist unmöglich für ihn, die Wahrheit anzunehmen. Das wäre, als würde man eine farbenblinde Person bitten, ein Bild zu malen. Wäre sie in der Lage, ein Bild mit normalen Farben zu malen? (Nein.) Wenn du eine unmusikalische Person zum Singen auffordern würdest, würde sie immer schief singen. Egal, wie viel sie singt, sie kann keinen Ton halten, und doch denkt sie immer noch, dass sie beim Singen den Ton trifft und alle anderen schief singen. Ihr Bewertungsmaßstab ist inkorrekt, also werden sie nie wissen, was korrekt und was inkorrekt ist. Versteht ihr das jetzt? (Ja.)

Welche Tatsache teilen die Themen, über die hier Gemeinschaft gehalten wurde, den Menschen mit? Folgendes: Weil Menschen, die keine Menschlichkeit besitzen, Gewissen und Vernunft – diese Grundvoraussetzungen – fehlen, fehlt ihnen auch der grundlegende Maßstab zur Bewertung und Regulierung ihrer Menschlichkeit. Das führt dazu, dass ihre Äußerungsformen den Menschen, die Gewissen und Vernunft haben, sehr seltsam erscheinen. Sie bringen immer verquere Logik vor und äußern Häresien und haltlose Ansichten. Du bist nicht in der Lage, zu verstehen, was genau hier vor sich geht. Nun hast du die Antwort gefunden, nicht wahr? (Ja.) Wenn diese Art von Person den Punkt erreicht, an dem es unmöglich ist, mit ihr auszukommen, dann solltest du nicht länger mit ihr verkehren. Wenn sie diesen Punkt noch nicht erreicht hat und du noch einigermaßen mit ihr auskommen kannst, dann versuche, so wenig wie möglich mit ihr zu sprechen oder dich mit ihr zu unterhalten, um zu vermeiden, dass du ihrer überdrüssig wirst. Im Moment gibt es in allen Arbeitsbereichen eine hohe Arbeitsbelastung mit vielen Aufgaben, die Energie erfordern. Einige Leute haben das Gefühl, dass sie zu beschäftigt sind, und haben keine Zeit, sich mit diesen Häresien und Trugschlüssen zu befassen. Diese Ansicht ist auch inkorrekt, da sie nicht dazu beiträgt, Urteilsvermögen zu erlangen. Wenn du eine Häresie oder einen Trugschluss hörst und das Gefühl hast, dass etwas daran nicht stimmt, solltest du dir das merken. Suche danach die Wahrheit, damit du die Sache klar durchschauen kannst und genau weißt, was an diesem Trugschluss falsch ist. Wenn du dich auf diese Weise übst und so praktizierst, wirst du Urteilsvermögen erlangen. Aber bei Menschen dieser Art besteht keine Notwendigkeit, mit ihnen über die Wahrheit Gemeinschaft zu halten, um ihre Ansichten zu korrigieren, weil sie es einfach nicht verstehen können. Es ist, als ob jemand ein Ei von einem Baum fallen sieht und dann sagt, dass Eier auf Bäumen wachsen. In Wirklichkeit war da eine Henne im Baum, die ein Ei legte. Er sah die Henne nicht, nur das fallende Ei, also kam er zu diesem Schluss. Egal, was du zu ihm sagst, er versteht es nicht und besteht darauf, dass Eier auf Bäumen wachsen. Ist das nicht töricht? (Ja.) Kannst du zu einer solchen Person durchdringen? (Nein.) Wenn du nicht zu solchen Menschen durchdringen kannst, dann hör auf, zu reden. Verschwende nicht deine Worte. Ich habe in all diesen Jahren zu viele absurde Menschen gesehen. Die meisten dieser Leute sind ziemlich eifrig; sie können ein wenig ihrer Pflicht nachkommen und sind nicht zutiefst verräterisch oder böse. Ich sage also beiläufig etwas zu ihnen, und was ist das Ergebnis? Wenn Ich ein paar Worte der Wahrheit sage, übersteigt das ihren Horizont. Wenn Ich über externe Angelegenheiten spreche, können sie es nicht ertragen, dem zuzuhören. Also will Ich nichts mehr zu diesen Leuten sagen, weil mit ihnen zu reden zu ermüdend ist, und Ich habe zu viel Arbeit zu erledigen, zu viele bedeutende Themen zu besprechen. Ich habe nicht einmal für alle bedeutenden Themen Zeit, wie könnte Ich also die Energie haben, mich mit diesen Leuten zu befassen? Da die Wahrheit nun in diesem Maße gemeinschaftlich ausgetauscht wurde, sind viele Dinge klar geworden, die wahren Fakten sind ans Licht gekommen, und verschiedene Arten von Menschen werden wahrhaftig ihrer Art entsprechend eingeordnet werden. Was absurde Menschen dieser Art betrifft: Lasst sie einfach die Einteilung durchlaufen und es damit gut sein. Wir haben nicht die Zeit, mit ihnen zu argumentieren oder ihre abwegigen und absurden Ansichten zu korrigieren, richtig? (Ja.) Dann lasst uns unseren gemeinschaftlichen Austausch für heute hier beenden. Auf Wiedersehen!

16. März 2024

Fußnoten:

a. Der Name „Zheng“ hat im chinesischen Originaltext die Konnotation von moralischer Rechtschaffenheit.

b. „Kühlend“ wird im Kontext der traditionellen chinesischen Medizin verwendet. In diesem Zusammenhang bezieht sich „kühlend“ nicht auf eine niedrige Temperatur, sondern auf eine Eigenschaft bestimmter Lebensmittel, von denen angenommen wird, dass sie innere Hitze reduzieren, die Yang-Energie hemmen und bei übermäßigem Verzehr die Funktionen von Magen und Milz beeinflussen.

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