63. Warum ich keine Bürde tragen wollte

Von Caili, China

Im Januar 2024 schrieb mir die Bezirksleiterin und bat mich, die Leitung des Bewässerungsteams zu übernehmen. Ich war innerlich hin- und hergerissen und dachte: „Als Leiterin des Bewässerungsteams wäre ich für die Bewässerungsarbeit von rund einem Dutzend Kirchen verantwortlich. Das wäre so anstrengend und ermüdend! Jetzt bin ich nur für zwei Kirchen verantwortlich, das ist nicht zu anstrengend. Das reicht mir völlig aus. Außerdem habe ich eine zervikale Spondylose. Früher hatte ich einen Bandscheibenvorfall im Nacken, der auf die Nerven drückte. Das verursachte Taubheit in einer Seite meines Körpers, eine unzureichende Blutversorgung des Gehirns, häufigen Schwindel, Schlaflosigkeit und Herzbeschwerden. Es geht mir jetzt zwar besser, aber es wäre doch eine ziemlich große Belastung, für die Bewässerungsarbeit in so vielen Kirchen verantwortlich zu sein! Da ich früher oft bis in die Nacht aufgeblieben bin, habe ich mir schon einige Krankheiten zugezogen. Die Pflicht als Leiterin einer Bewässerungsgruppe ist mit einer hohen Arbeitsbelastung verbunden. Was, wenn ich durch die Überlastung krank werde? Nein, ich muss es klüger anstellen. Ich darf mich beim Ausführen meiner Pflichten nicht so verausgaben.“ Mit diesen Gedanken sagte ich der Leiterin: „Mein Arbeitsvermögen ist gering und ich kann nicht so viel Arbeit übernehmen. Es wäre besser, jemanden zu finden, der geeigneter ist.“ Ein paar Tage später schrieb mir die Leiterin erneut, um mit mir Gemeinschaft zu halten: „Du siehst doch auch, dass die Ergebnisse unserer Bewässerungsarbeit nicht gut sind. Viele Bewässerer haben gerade erst mit ihrer Einarbeitung begonnen. Sie sind mit der Arbeit nicht vertraut und müssen noch gefördert werden. Du führst diese Pflicht schon lange aus und hast darin Erfahrung. In dieser Situation solltest du auf Gottes Absicht Rücksicht nehmen und diese Last auf dich nehmen. Gott stellt keine hohen Anforderungen an uns. Solange wir unser Bestes geben, wird Er zufriedengestellt sein.“ Nachdem ich den Brief der Schwester gelesen hatte, fühlte ich mich sehr schuldig. Damals kamen viele Neulinge in die Kirche, und wir brauchten wirklich Leute für die Bewässerungsarbeit. Ich hätte meine fleischlichen Interessen loslassen und diese Pflicht übernehmen sollen.

Ich dachte darüber nach, wie Gott über Noah und seine Haltung zu dem Auftrag, den Er ihm gegeben hatte, Gemeinschaft gehalten hatte, also suchte ich diese Passage heraus, um sie zu lesen. Der Allmächtige Gott sagt: „Während des Baus der Arche musste sich Noah zuerst dem Unverständnis seiner Familie stellen, ihrer Nörgelei, ihren Beschwerden und sogar ihrer Verleumdung. Zweitens wurde er von seinem Umfeld – seinen Verwandten, seinen Freunden und anderen Menschen jeglicher Art – verleumdet, verspottet und verurteilt. Aber Noah hatte nur eine Haltung: Gottes Worten zu gehorchen, sie bis zum Ende auszuführen und niemals davon abzuweichen. Was hatte Noah beschlossen? ‚Solange ich lebe, solange ich mich noch bewegen kann, kann ich Gottes Auftrag nicht den Rücken kehren.‘ Das war seine Motivation dafür, das große Unterfangen des Archebaus durchzuführen, sowie seine Haltung gegenüber Gottes Befehlen und nachdem er Gottes Worte gehört hatte. Als Noah mit allen möglichen Schwierigkeiten, schwierigen Situationen und Herausforderungen konfrontiert war, zog er sich nicht zurück. Obwohl einige seiner schwierigeren Ingenieursaufgaben wiederholt fehlschlugen und Dinge Schaden erlitten, obwohl Noah sich in seinem Herzen betrübt und besorgt fühlte, fühlte er sich oft äußerst motiviert, wenn er über Gottes Worte nachdachte, wenn er über jedes Wort nachdachte, das Gott ihm befohlen hatte, und darüber, wie Gott ihn erhöht hatte: ‚Ich darf nicht aufgeben, ich darf das, was Gott mir befohlen und anvertraut hat, nicht verwerfen; das ist Gottes Auftrag, und da ich ihn angenommen habe, da ich die Worte, die Gott gesprochen hat, und die Stimme Gottes gehört habe, und da ich diese Sache von Gott angenommen habe, sollte ich mich vollkommen unterwerfen – das ist es, was ein Mensch erreichen sollte.‘ Ganz gleich also, welchen Schwierigkeiten er gegenüberstand, ganz gleich, welchem Spott oder welcher Verleumdung er begegnete, ganz gleich, wie erschöpft und müde sein Körper wurde, er gab das, was Gott ihm anvertraut hatte, nicht auf und hielt sich ständig jedes einzelne Wort, das Gott gesprochen und befohlen hatte, vor Augen. Ganz gleich, wie sich seine Umgebungen veränderten, ganz gleich, wie groß die Schwierigkeiten waren, denen er gegenüberstand, er vertraute darauf, dass nichts von alledem ewig andauern würde, dass allein Gottes Worte niemals vergehen würden und dass allein das, was Gott befohlen hatte, mit Sicherheit vollbracht werden würde. Noah trug sowohl wahren Glauben an Gott in sich als auch die Unterwerfung, die er haben sollte, und er setzte seine Arbeit fort, die Arche zu bauen, die Gott ihm aufgetragen hatte zu bauen. Tag für Tag, Jahr für Jahr wurde Noah älter, doch sein Glaube ließ nicht nach, und seine Haltung und seine Entschlossenheit, Gottes Auftrag zu erfüllen, veränderten sich nicht. Auch wenn es Zeiten gab, in denen sein Körper müde und erschöpft war, er krank wurde und im Herzen schwach war, ließen seine Entschlossenheit und seine Beharrlichkeit, Gottes Auftrag zu vollenden und sich Gottes Worten zu unterwerfen, nicht nach. Während der Jahre, in denen Noah die Arche baute, praktizierte er, auf Gottes Worte zu hören und sich ihnen zu unterwerfen, und er praktizierte auch die wichtige Wahrheit, dass ein geschaffenes Wesen und ein gewöhnlicher Mensch Gottes Auftrag erfüllen sollte(Das Wort, Bd. 4, Antichristen entlarven: Exkurs 3: Wie Noah und Abraham Gottes Worten gehorchten und sich Ihm unterwarfen (Teil 2)). Noahs Erfahrung berührte mich sehr. Ich sah, dass Noah ein reines Herz hatte, als Gott ihm befahl, die Arche zu bauen, Er hörte auf Gottes Worte und unterwarf sich Gott. Selbst als er vor der gewaltigen Aufgabe stand, die Arche zu bauen, lehnte er nicht ab oder versuchte, sich davor zu drücken. Er sagte auch nie, er sei zu alt, um eine Arche zu bauen. Stattdessen ließ er seine Arbeit auf rationale Weise liegen und begann, die verschiedenen Materialien für den Bau der Arche vorzubereiten. Noah stieß beim Bau der Arche auf viele Schwierigkeiten. Außerdem wurde er immer älter. Er wurde müde und war erschöpft, wenn er viel arbeitete, und hatte auch mit Krankheiten zu kämpfen, aber seine Entschlossenheit, die Arche zu bauen, schwankte nie. Er behielt Gottes Auftrag jederzeit fest im Blick und verließ sich auf Gott, um die Arche schließlich fertigzustellen. Wenn ich mich mit ihm verglich, fühlte ich mich wirklich beschämt und schuldig. Ich hatte so viele von Gottes Worten gehört, und die Kirche hatte mich viele Jahre lang gefördert. Die Leiterin bat mich, die Verantwortung für die Bewässerungsarbeit zu übernehmen, deren Ergebnisse nicht gut waren, doch ich wollte sie nicht annehmen. Ich hatte Angst, mein Körper würde dem Stress und der geistigen Erschöpfung der hohen Arbeitsbelastung nicht standhalten und meine Krankheiten würden sich verschlimmern. Also fand ich verschiedene Ausreden, um abzulehnen. Wenn ich auch nur ein bisschen Vernunft gehabt hätte, hätte ich diese Pflicht ohne weitere Diskussionen über Bedingungen oder Gründe angenommen. Ich sah die Pflicht aber als etwas Lästiges. Ich wollte mir keine Sorgen oder geistige Anstrengung machen, aus Angst, mich zu erschöpfen. Ich hatte überhaupt kein Herz, das sich Gott fügt, geschweige denn nahm ich Rücksicht auf Seine Absicht. Ich reichte wirklich bei weitem nicht an Noah heran! Nachdem ich Gottes Absicht verstanden hatte, war ich bereit, mich zu unterwerfen, gegen das Fleisch aufzubegehren und meine Pflicht gut auszuführen. Danach schrieb ich der Leiterin zurück, dass ich bereit war, diese Pflicht zu übernehmen.

Später dachte ich über mich selbst nach und fragte mich: „Ich habe ständig an mein eigenes Fleisch gedacht und sogar meine Pflicht verweigert. Welche verderbte Disposition hat mich da beherrscht?“ Genau in dem Moment schickte mir die Leiterin eine Passage aus Gottes Worten: „Über viele Jahre haben die Gedanken, auf die sich die Menschen zum Überleben verlassen haben, ihre Herzen zersetzt, so weit, dass sie heimtückisch, feige und verabscheuungswürdig geworden sind. Nicht nur, dass sie weder Willensstärke noch Entschlossenheit besitzen, sie sind zudem gierig, überheblich und eigensinnig geworden. Ihnen fehlt gänzlich die Entschlossenheit, sich selbst zu überwinden, und erst recht jeglicher Funke Mut, sich von den Einschränkungen dieser finsteren Einflüsse zu befreien. Die Gedanken und das Leben der Menschen sind so verdorben, dass ihre Sichtweisen hinter ihrem Glauben an Gott immer noch unerträglich abscheulich sind – man kann es kaum ertragen, sich das anzuhören. Die Menschen sind alle feige, machtlos, verabscheuungswürdig und anfällig. Sie verabscheuen die Mächte der Finsternis nicht, und sie empfinden keine Liebe für das Licht und die Wahrheit; stattdessen tun sie ihr Möglichstes, sie zu vertreiben(Das Wort, Bd. 1, Das Erscheinen und Wirken Gottes: Warum willst du keine Kontrastfigur sein?). Gott deckt auf, dass die Menschen, nachdem sie von Satan verdorben wurden, mit verschiedenen satanischen Giften erfüllt sind. Sie verlassen sich bei ihrem Handeln und Verhalten auf die von Satan eingeflößten Gedanken, wie „jeder für sich und den Letzten holt der Teufel“, „man muss gut zu sich selbst sein“ und so weiter. Da ich nach diesen satanischen Überlebensregeln lebte, wurde ich immer egoistischer und verachtenswerter und berücksichtigte bei meinen Worten und Taten nur meine eigenen Interessen. Mir war völlig klar, dass es keine geeigneten Leute gab, um die Bewässerer zu fördern, und dass die Probleme der Neulinge nicht zeitnah gelöst werden konnten, was die Bewässerungsarbeit ernsthaft beeinträchtigte. Doch ich wollte nur einfache Aufgaben übernehmen, mich vor schwerer Arbeit drücken und diese Bürde nicht auf mich nehmen. Ich wollte mir immer die leichteren Pflichten aussuchen. Ich fand, als kranker Mensch müsse ich auf meine Gesundheit achten und könne mich nicht mehr überlasten. Ich bereute sogar, dass ich einige Krankheiten davongetragen hatte, weil ich früher oft lange aufgeblieben war. Jetzt musste ich es klüger anstellen und durfte mich beim Ausführen meiner Pflichten nicht so verausgaben. Ich dachte bei jeder Gelegenheit an mein Fleisch; ich brachte auch hinterlistig einen Haufen Ausreden vor, um mich vor meiner Pflicht zu drücken, dachte nicht im Geringsten an die Arbeit der Kirche und nahm keine Rücksicht auf Gottes Absichten. Ich war wirklich egoistisch und verachtenswert, ohne jede Menschlichkeit! Früher hatte ich sogar gebetet und den Entschluss gefasst, immer meine Pflicht gut auszuführen und Gott allezeit zufriedenzustellen. Doch jetzt, als ein wenig Krankheit und Schmerz über mich kamen, nahm ich nur noch Rücksicht auf mein Fleisch und verlor meine Entschlossenheit für die Arbeit. Ich erkannte, dass alles, was ich Gott gesagt hatte, Lügen und Täuschungen waren, und ich zeigte Ihm keine Treue. Früher hatte ich sogar mit Neulingen Gemeinschaft über die Bedeutung des Ausführens von Pflichten gehalten und gesagt: „Seine Pflicht zu tun ist entscheidend. Dadurch kann man die Wahrheit erlangen und errettet werden. Es lohnt sich, zu leiden, um seine Pflicht gut auszuführen!“ Doch als die Pflicht rief, nahm ich Rücksicht auf mein Fleisch und wollte nicht leiden. Bestand mein gemeinschaftlicher Austausch mit den Neulingen nicht bloß aus Worten und Glaubenslehren? Es war wirklich schamlos von jemandem wie mir, dem es völlig an Realität fehlte, noch von Gott errettet werden und Gottes Segen empfangen zu wollen. Als ich das verstand, fühlte ich mich Gott gegenüber schuldig und betete zu Ihm: „Gott, ich will Dein Herz nicht länger betrüben. Ich bin bereit, meine Krankheiten in Deine Hände zu legen, ohne daran zu denken, was in der Zukunft geschehen wird. Ich bin bereit, mein Herz in meine Pflicht zu legen und die Arbeit auf mich zu nehmen.“

Dann bat mich die Leiterin, die Probleme und Abweichungen bei den Pflichten der Bewässerer zusammenzufassen und gleichzeitig die Probleme der Neulinge zu sammeln und Gottes Worte zu finden, um sie zu lösen. Plötzlich lagen so viele Aufgaben vor mir, und obendrein musste ich noch Texte für die Evangeliumspredigten schreiben. Ich fühlte mich immer mehr unter Druck gesetzt, und ich fühlte mich jeden Tag innerlich angespannt. Sobald ich eine Aufgabe erledigt hatte, wartete die nächste. Ich begann mir Sorgen zu machen: „All diese Arbeit braucht Zeit und geistige Anstrengung. Wenn ich alles gut mache, bleibt mir nicht viel Zeit zum Ausruhen. Wenn das so weitergeht, wird mein Körper das aushalten? Werden meine Krankheiten dadurch schlimmer werden?“ Da merkte ich, dass mein Zustand nicht richtig war und ich schon wieder nur auf mein Fleisch Rücksicht nehmen und mich vor meiner Pflicht drücken wollte. Damit war ich Gott gegenüber nicht treu! Ich dachte daran, dass Gottes Anforderungen an uns nicht hoch sind. Solange die Menschen im Rahmen ihrer körperlichen Möglichkeiten ihr Äußerstes tun, reicht das. Gott verlangt von den Menschen nicht, dass sie sich für Ihn verausgaben oder sich zu Tode arbeiten. Ich erinnerte mich an die Worte Gottes: „Gott hat von dir nicht verlangt, ein Übermensch oder eine große Persönlichkeit zu sein, und Er hat dir auch keine Flügel gegeben, um in den Himmel zu fliegen. Er hat dir nur zwei Hände und zwei Beine gegeben, damit du auf dem Boden einen Schritt nach dem anderen gehen und, wenn nötig, laufen kannst. Die Aufgabe der inneren Organe, die Gott für dich geschaffen hat, ist es, Nahrung zu verdauen und zu absorbieren und deinen ganzen Körper mit Nährstoffen zu versorgen, deshalb musst du die Routine von drei Mahlzeiten am Tag einhalten. Gott hat dir einen freien Willen gegeben, die Denkweise einer normalen Menschlichkeit und das Gewissen und die Vernunft, die ein Mensch haben sollte. Wenn du diese Dinge gut und richtig einsetzt, die Gesetze für das Überleben des physischen Körpers befolgst, dich angemessen um deine Gesundheit kümmerst, standhaft das tust, was Gott von dir fordert, und das erreichst, was Gott von dir verlangt, dann ist das genug, und es ist sehr einfach. Hat Gott von dir gefordert, dich einer Aufgabe zu beugen und dich zu bemühen, dein Äußerstes zu tun, bis du stirbst? Hat Er von dir verlangt, dich abzuquälen? (Nein.) Gott verlangt so etwas nicht. Die Menschen sollen sich nicht quälen, sondern einen gesunden Menschenverstand haben und die verschiedenen Bedürfnisse des Körpers richtig befriedigen. Trink Wasser, wenn du durstig bist, iss etwas, wenn du hungrig bist, ruh dich aus, wenn du müde bist, treib Sport, wenn du lange gesessen hast, geh zum Arzt, wenn du krank bist, halte drei Mahlzeiten am Tag ein, und führe das Leben einer normalen Menschlichkeit. Natürlich solltest du auch deinen Pflichten auf normale Weise nachkommen. Wenn deine Pflichten ein bestimmtes Fachwissen erfordern, von dem du nichts verstehst, solltest du es studieren und dich darin üben. Das ist das normale Leben(Das Wort, Bd. 6, Über das Streben nach der Wahrheit: Was es bedeutet, nach der Wahrheit zu streben (12)). Gott sagt uns, wir sollen im Leben unseren gesunden Menschenverstand einsetzen und angemessen mit den Bedürfnissen unseres Körpers umgehen. Wir sollen essen, wenn wir hungrig sind, und uns ausruhen, wenn wir müde sind; wenn wir bei unserer Pflicht lange sitzen und uns unwohl fühlen, sollen wir aufstehen und uns bewegen. Wenn wir krank sind, sollen wir zum Arzt gehen. Bei unserem Glauben an Gott dürfen wir nicht vage sein, und wir dürfen die natürlichen Gesetze des Körpers nicht missachten. Früher glaubte ich immer, der Grund für meine vielen körperlichen Beschwerden seien meine hohe Arbeitsbelastung und die vielen Sorgen, die ich mir bei meiner Pflicht machte. In Wirklichkeit möchte Gott aber nicht, dass sich die Menschen einer Aufgabe beugen und bemühen, ihr Äußerstes zu tun, bis sie sterben. Stattdessen möchte Er, dass die Menschen bei ihren Pflichten ein Gleichgewicht zwischen Arbeit und Ruhe finden. Früher wusste ich nicht, wie ich meine Arbeits- und Ruhephasen vernünftig planen sollte. Ich schob immer alles auf, war bei der Arbeit ineffizient, blieb ständig lange auf, missachtete so die natürlichen Gesetze des Körpers und wurde krank. Das war durch meine eigene Dummheit verursacht und nicht die Folge einer Erschöpfung durch meine Pflicht. Danach konnte ich meine Zeit vernünftig einteilen. Ich versuchte, tagsüber meine Arbeitseffizienz so weit wie möglich zu steigern, und achtete darauf, nachts nicht so lange aufzubleiben. Danach erledigte ich meine Aufgaben in der Reihenfolge ihrer Wichtigkeit eine nach der anderen. Nach einem Monat hatte ich mich an diese Pflicht gewöhnt. Einerseits förderte ich die Bewässerer, andererseits bewässerte ich auch selbst einige Neulinge und löste ihre Probleme. Die restliche Zeit schrieb ich Predigten und Erfahrungszeugnis-Artikel. Manchmal, wenn ich mich nach langem Sitzen am Computer unwohl fühlte, machte ich etwas Sport. Obwohl es etwas ermüdend war, meine Pflicht auf diese Weise auszuführen, verschlechterte sich mein Zustand nicht, und ich konnte meine Pflicht kompetent ausführen. Jeder Tag war sehr erfüllend, und mein Herz war friedlich und ruhig.

Ich las auch eine Passage aus Gottes Worten und erkannte, wie man leben muss, damit das Leben einen Sinn hat. Der Allmächtige Gott sagt: „Welchen Wert hat das Leben eines Menschen? Ist nur für fleischliche Genüsse da wie Essen, Trinken und Unterhaltung? (Nein, das ist es nicht.) Was dann? Sagt, was ihr denkt. (Die Pflicht eines geschaffenen Wesens zu erfüllen, ist das Mindeste, das ein Mensch in seinem Leben erreichen sollte.) Das ist korrekt. Sagt Mir, wenn die alltäglichen Gedanken und Handlungen eines Menschen sein ganzes Leben lang nur darauf ausgerichtet sind, Krankheit und Tod zu vermeiden, seinen Körper gesund und frei von Krankheiten zu halten und nach einem langen Leben zu streben, hat ein solches Leben irgendeinen Wert, irgendeine Bedeutung? (Nein.) Ein solches Leben hat keinen Wert. Welchen Wert sollte das Leben eines Menschen dann haben? Gerade hat jemand die Erfüllung der Pflicht eines geschaffenen Wesens erwähnt, was einen konkreten Aspekt darstellt. Gibt es noch etwas? Erzählt Mir von den Sehnsüchten, die ihr normalerweise habt, wenn ihr betet oder einen Entschluss fasst. (Sich Gottes Anordnungen und Orchestrierungen für uns zu unterwerfen.) (Die von Gott für uns vorherbestimmte Rolle gut zu erfüllen und unsere Mission und unsere Verantwortung zu erfüllen.) Noch etwas? Einerseits geht es darum, die Pflicht eines geschaffenen Wesens zu erfüllen. Auf der anderen Seite geht es darum, alles gut zu erledigen, zudem ihr fähig seid und das ihr vollbringen könnt, und zumindest an einen Punkt zu kommen, an dem euer Gewissen euch nicht anklagt, an dem ihr mit eurem Gewissen im Reinen seid und euch in den Augen anderer als akzeptabel geltet. Um noch einen Schritt weiterzugehen: Dein ganzes Leben lang musst du, unabhängig davon, in welche Familie du hineingeboren wurdest, welchen Bildungshintergrund oder welches Kaliber du hast, darüber nachdenken, welche die wichtigsten Wahrheiten sind, die die Menschen im Leben verstehen müssen – zum Beispiel, welchen Weg die Menschen einschlagen sollten oder wie sie leben sollten, um ein sinnvolles Leben zu führen. Du solltest den wahren Wert des Lebens zumindest ein bisschen erforschen; du darfst dieses Leben nicht umsonst leben und du darfst nicht umsonst auf diese Erde kommen. Ein weiterer Aspekt ist, dass du zu Lebzeiten deinen Auftrag erfüllen musst; das ist das Wichtigste. Wir werden nicht über die Erfüllung einer wichtigen Mission, einer wichtigen Pflicht oder einer großen Verantwortung sprechen, aber du solltest zumindest irgendetwas erreichen. … Lasst uns keine hohen Maßstäbe an Menschen anlegen. Stellen wir uns eine Situation vor, in der jemand vor einer Aufgabe steht, die er in seinem Leben tun sollte oder die er zu tun bereit ist. Nachdem er seinen Platz gefunden hat, bleibt er standhaft in seiner Position, hält seine Position, wendet sein ganzes Herzblut und seine ganze Energie auf und leistet gute Arbeit in dem, woran er arbeiten sollte, und vollendet das, was er vollenden sollte. Wenn er schließlich vor Gott steht, um Rechenschaft abzulegen, ist er relativ zufrieden, ohne Selbstvorwürfe oder Reue in seinem Herzen. Er fühlt sich getröstet und hat das Gefühl, etwas gewonnen zu haben, dass er ein wertvolles Leben gelebt hat(Das Wort, Bd. 6, Über das Streben nach der Wahrheit: Wie man nach der Wahrheit strebt (6)). Als ich über Gottes Worte nachdachte, verstand ich, dass der Wert und die Bedeutung des Lebens eines Menschen darin bestehen, während Gottes Werk der Errettung der Menschheit seine Pflicht als geschaffenes Wesen zu erfüllen, im Rahmen seiner Möglichkeiten Zeugnis für Gottes Werk und Worte abzulegen und mehr Menschen vor Gott zu bringen, damit sie Gottes Errettung annehmen. Das ist es, was Gott am meisten erfreut. Obwohl das Ausführen der Pflicht manchmal dazu führen kann, dass unser Fleisch ein wenig leidet, können wir, indem wir in diesem Prozess nach der Wahrheit streben, viele Wahrheitsgrundsätze verstehen und viele Dinge durchschauen. Wir können auch unsere eigene Verdorbenheit und unsere Unzulänglichkeiten verstehen, allmählich eine Veränderung erreichen und schließlich errettet werden. Was für eine großartige Sache das ist! Wenn ich nur wie eine Nichtgläubige darüber nachdenken würde, wie ich auf jede erdenkliche Weise gesund bleiben könnte, dann wäre trotz aller Vitalität und Gesundheit am Ende alles leer, wenn ich meine Pflicht dabei nicht gut getan hätte. Mein Leben hätte keinerlei Wert. Mir fielen Gottes Worte ein: „Die gesamten Leben der Menschen befinden sich in Gottes Händen, und wenn es ihre Entschlossenheit vor Gott nicht geben würde, wer wäre da gewillt vergebens in dieser leeren Welt der Menschen zu leben? Wozu die Mühe? Wenn sie in die Welt hinein und aus ihr hinaus hasten, wenn sie nichts für Gott machen, werden ihre gesamten Leben dann nicht vergeudet worden sein? Auch wenn Gott deine Handlungen nicht als erwähnenswert erachtet, wirst du im Augenblick deines Todes nicht zufrieden lächeln? Du solltest in eine positive Richtung voranstreben, anstatt dich in eine negative Richtung zurückzuentwickeln – ist das nicht eine bessere Praxis?(Das Wort, Bd. 1, Das Erscheinen und Wirken Gottes: Offenbarungen der Mysterien von „Worte Gottes an das gesamte Universum“, Kapitel 39). Es stimmt. Die Menschen müssen in ihrem Leben etwas für Gott tun, sie können das Leben nicht umsonst verstreichen lassen. Wenn man im Fleisch lebt, isst, trinkt und sich vergnügt, dann ist alles umsonst, egal wie gut man auf sich achtet. Dann kennt man den Schöpfer nicht und hat die Pflicht eines geschaffenen Wesens nicht erfüllt. So zu leben hat keinen Sinn. Jetzt werden die Unglücke immer schlimmer, und Gottes Werk nähert sich seinem Ende. Es bleiben nicht mehr viele Gelegenheiten, meine Pflicht zu tun, also sollte ich die Gelegenheit schätzen, jetzt meine Pflicht zu tun. Ich sollte die Wahrheitsgrundsätze, die ich verstehe, mit den Bewässerern teilen, damit sie die Wahrheit verstehen, die Grundsätze erfassen und die Neulinge effektiver bewässern können. Ich muss mich bemühen, alles zu tun, was ich kann, damit ich später nichts zu bereuen habe. Selbst wenn sich meine Krankheiten in Zukunft wirklich verschlimmern sollten, muss ich lernen, mich zu unterwerfen, meine Krankheiten in Gottes Hände zu legen und mich Seiner Orchestrierung und Seinen Anordnungen zu unterwerfen.

Danach las ich eine weitere Passage aus Gottes Worten, die meine Bedenken und Sorgen bezüglich der Krankheit zerstreute. Der Allmächtige Gott sagt: „Wenn du wirklich glaubst, dass alles in Gottes Hand liegt, dann solltest du glauben, dass all diese Dinge – seien es ernsthafte Erkrankungen, schwere Erkrankungen, leichte Erkrankungen oder wie es um den Gesundheitszustand eines Menschen bestellt ist – unter Gottes Souveränität und Anordnungen fallen und dass das Auftreten einer ernsthaften Krankheit und der Gesundheitszustand eines Menschen in einem bestimmten Alter keine Zufälle sind. Das ist eine Art von positivem und zutreffendem Verständnis. Stimmt das mit der Wahrheit überein? (Ja.) Es stimmt mit der Wahrheit überein, es ist die Wahrheit. Du solltest es akzeptieren, und deine Haltung und Ansicht zu dieser Sache sollten sich wandeln. Und was wird beseitigt, sobald diese Dinge sich gewandelt haben? Sind deine Gefühle der Betrübnis, Beklemmung und Besorgnis nicht beseitigt? Zumindest werden deine negativen Emotionen wie Betrübtheit, Angst und die Sorge wegen Krankheit auf kognitiver Ebene beseitigt. Weil diese Wahrheit einen Wandel deiner Gedanken und Ansichten verursacht, beseitigt sie folglich deine negativen Emotionen. Auf der einen Seite ist es so: Ob jemand krank wird oder nicht, welche schwere Krankheit er bekommt und wie sein Gesundheitszustand in jedem Lebensabschnitt ist, kann nicht durch den menschlichen Willen geändert werden, sondern wurde alles von Gott vorherbestimmt. … Lasst uns über Krankheit sprechen; Krankheit ist etwas, das die meisten Menschen im Laufe ihres Lebens erfahren werden. Welche Art von Krankheit man also zu einer bestimmten Zeit oder in einem bestimmten Alter durchmachen wird und wie zu dieser Zeit die eigene Gesundheit sein wird, das alles sind Dinge, die von Gott arrangiert werden, und die Menschen können diese Dinge nicht für sich selbst entscheiden; genauso wenig wie sie den Zeitpunkt ihrer Geburt bestimmen können. Ist es also nicht töricht, wegen dieser Dinge, die du nicht selbst entscheiden kannst, betrübt, beklemmt und besorgt zu sein? (Doch.) Die Menschen sollten anfangen, die Dinge, die sie selbst lösen können, zu lösen, und was die Dinge betrifft, die sie nicht selbst tun können, sollten sie auf Gott warten; die Menschen sollten sich still unterwerfen und Gott bitten, sie zu beschützen – das ist die Geisteshaltung, die die Menschen haben sollten. Wenn tatsächlich eine Krankheit auftritt und der Tod wirklich naht, sollten die Menschen sich unterwerfen und sich nicht beklagen, gegen Gott rebellieren oder Dinge sagen, die Gott lästern oder Ihn angreifen. Stattdessen sollten die Menschen ihren angemessenen Platz als geschaffene Wesen einnehmen und alles, was von Gott kommt, erfahren und wertschätzen – sie sollten nicht versuchen, Dinge selbst zu wählen. Es könnte eine besondere Erfahrung sein, die dein Leben bereichert, und es ist nicht unbedingt etwas Schlechtes, richtig? Was also Krankheiten betrifft, so werden die Menschen, wenn zuerst einmal ihre falschen Gedanken und Ansichten über den Ursprung der Krankheit beseitigt werden, sich darüber keine Sorgen mehr machen. Außerdem verfügen die Menschen nicht über die Macht, oder die Fähigkeit, bekannte oder unbekannte Dinge zu kontrollieren, da all diese Dinge unter Gottes Souveränität stehen. Die Haltung und der Grundsatz der Praxis, die die Menschen haben sollten: Warten und sich unterwerfen. Vom Verständnis bis hin zur Praxis, alles sollte im Einklang mit der Wahrheit getan werden – das heißt, nach der Wahrheit zu streben(Das Wort, Bd. 6, Über das Streben nach der Wahrheit: Wie man nach der Wahrheit strebt (4)). Aus Gottes Worten verstand ich: Gott herrscht in jeder Lebensphase über die Gesundheit des Menschen und bestimmt sie – sowohl, welche Krankheiten er bekommt, als auch, ob diese Krankheiten ernst werden. Nichts davon können die Menschen kontrollieren, und Sorgen und Bedenken sind nutzlos. Wenn Krankheiten über einen kommen, sollte man lernen, wie man richtig damit umgeht, und sich Gottes Herrschaft und Seinen Anordnungen unterwerfen. Früher war ich wegen meiner Krankheiten oft besorgt und betrübt und lebte in negativen Emotionen. Das lag daran, dass ich Gottes Herrschaft nicht verstand. Was ich tun sollte, ist, gemäß Gottes Anforderungen normal zu leben und meine Pflicht normal auszuführen. Ob sich mein Zustand verschlimmern wird, liegt bei Gott. Meine Sorgen und Bedenken sind unnötig und eine Äußerungsform von Dummheit und Unwissenheit. Selbst wenn sich mein Zustand eines Tages wirklich verschlimmert, geschieht dies mit Gottes Erlaubnis, und ich sollte mich Gottes Herrschaft und Seinen Anordnungen unterwerfen. Ich dachte daran, wie Hiob, als die Prüfungen über ihn kamen und sein Körper mit bösen Geschwüren bedeckt war, es von Gott annehmen konnte und sich nicht über Gott beklagte. Er konnte dem ruhig begegnen und schließlich in seinem Zeugnis für Gott standhaft bleiben. Als ich daran dachte, schämte ich mich sehr und war bereit, meine eigenen Sorgen und Bedenken loszulassen, meine Krankheiten Gott anzuvertrauen und mein Herz meiner Pflicht zu widmen. Ich lasse mich behandeln, wenn es nötig ist, und mache in meiner Freizeit Sport. Wenn ich auf diese Weise praktiziere, ist mein Herz viel entspannter und befreiter, und meine Krankheiten beeinflussen mich nicht mehr so sehr.

Durch diese Anpassung meiner Pflicht habe ich viel gelernt und erkannt, dass ich als geschaffenes Wesen jederzeit an meinen Pflichten festhalten muss. Gleichzeitig habe ich auch verstanden, dass der Wert des menschlichen Lebens darin besteht, Gottes Worte zu befolgen und seine Pflicht hingebungsvoll auszuführen. Nur wenn man so lebt, kann man offenherzig und aufrichtig sein und bereut nichts.

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