88. Ich habe die Fesseln von Ruhm und Gewinn abgelegt

Von Xiaohe, China

Der Allmächtige Gott sagt: „Weil die Menschen Gottes Orchestrierungen und Gottes Souveränität nicht erkennen, stehen sie dem Schicksal stets mit trotziger Stimmung und rebellischer Haltung entgegen, und sie wollen sich stets von Gottes Autorität und Souveränität und den Dingen, die das Schicksal bereithält, losreißen, in der vergeblichen Hoffnung, ihre gegenwärtigen Umstände und ihr Schicksal zu ändern. Aber es kann ihnen nie gelingen und sie werden jedes Mal vereitelt. Dieser Kampf, der tief in ihrer Seele stattfindet, bereitet ihnen Schmerz, und dieser Schmerz geht ihnen durch Mark und Bein und bringt sie gleichzeitig dazu, ihr Leben zu verschwenden. Was ist die Ursache für diesen Schmerz? Liegt es an der Souveränität Gottes oder an einem schlechten Schicksal? Offensichtlich ist beides nicht wahr. Eine Analyse zeigt letztendlich, dass er durch die Wege verursacht wird, die die Menschen einschlagen, und durch die Art und Weise, wie sie beschließen, ihr Leben zu leben. Manche Menschen haben diese Dinge vielleicht noch nicht erlebt. Aber sobald du wirklich verstehst und anerkennst, dass Gott die Herrschaft über das menschliche Schicksal hat, sobald du wirklich verstehst, dass alles, über das Gott herrscht und das er für dich anordnet, von großem Vorteil und Schutz für dich ist, dann wirst du spüren, wie dein Schmerz langsam nachlässt und dein ganzes Sein sich langsam entspannt und frei und befreit wird(Das Wort, Bd. 2, Über Gotteskenntnis: Gott Selbst, der Einzigartige III). Immer wenn ich diese Passage aus Gottes Worten lese, denke ich daran zurück, wie hart ich früher gearbeitet habe. Weil ich Gottes Herrschaft nicht verstand, wollte ich mein Schicksal immer durch eigene Anstrengung ändern und ein von anderen bewundertes, ehrbares und angesehenes Leben mit Ruhm und Gewinn führen. Ich glaubte, dass ich mit Ruhm und Gewinn ein glückliches Leben haben würde. Nach wiederholten Rückschlägen und Misserfolgen wurde ich erst durch einen Busunfall, bei dem ich beinahe gestorben wäre, wachgerüttelt und erkannte, wie hilflos und unbedeutend der Mensch angesichts des Todes ist, dass kein Geld der Welt Leben kaufen kann, dass das Streben nach Ruhm und Gewinn mir nur Schmerz und Leere gebracht hatte und dass ich nur dann das sinnvollste Leben führen kann, wenn ich mich Gottes Herrschaft und Seinen Anordnungen unterwerfe und meine Pflicht als geschaffenes Wesen erfülle.

Ich wurde auf dem Land geboren, und als Kind sah ich, wie meine Schwester im Labor einer Erzaufbereitungsanlage arbeitete. Ihr Arbeitsumfeld war angenehm und entspannt, und sie konnte regelmäßig auf Dienstreise gehen und sich Sehenswürdigkeiten ansehen. Jedes Mal, wenn sie nach Hause kam, war sie nicht nur sehr modisch und schön gekleidet, sondern brachte auch lokale Spezialitäten aus anderen Regionen mit. Die Leute im Dorf bewunderten sie alle sehr, und ich beneidete sie und dachte: „Wie großartig wäre es, wenn ich in Zukunft auch ein so angesehenes und prestigeträchtiges Leben führen könnte!“ In dem Jahr, als ich die Mittelschule abschloss, stellte die Erzaufbereitungsanlage, in der meine Schwester arbeitete, zufällig gerade Personal ein, also fing ich an, in der Anlage zu arbeiten. Aber weil ich einen niedrigen Bildungsgrad und keine Fachkenntnisse hatte, konnte ich nur in der Werkstatt arbeiten. Der Lärm der Maschinen in der Werkstatt war ohrenbetäubend und die Luft war voller Staub. Ich trug jeden Tag dutzende Kilogramm Reagenzien die Treppen hoch und runter, um die Behälter aufzufüllen. Da ich auf die Reagenzien allergisch war, waren meine Hände und mein Gesicht von einem roten Ausschlag bedeckt. Ich musste auch Nachtschichten arbeiten, und nach ein paar Monaten wurde mein Gesicht fahl und teigig und ich war völlig erschöpft. Ich sah, dass meine Kollegen in den technischen Berufen die besten Vergünstigungen und Wohnungen genossen und Gehälter erhielten, die um ein Mehrfaches höher waren als meines. Sie saßen auch oft im Büro, lasen gemütlich Zeitungen, tranken Tee, waren ordentlich gekleidet und hatten ein gebildetes und vornehmes Aussehen. Wenn ich mich dann selbst sah, wie ich jeden Tag von Staub und Schmutz bedeckt war, fühlte ich mich ihnen unterlegen; ich kam mir wirklich minderwertig vor. Ich dachte bei mir: „Ich habe keine Bildung und keine Fähigkeiten, also kann ich nur schwere Arbeit verrichten. Ich bereue es wirklich, früher nicht fleißig gelernt zu haben. Könnte ich mich, wenn ich ein Diplom hätte, nicht von der Masse abheben und wie sie bewundert werden? Wir sind doch alle Menschen, warum bin ich also so erfolglos? Ich will mich nicht mein ganzes Leben in der Werkstatt abmühen.“ Später hörte ich von der Möglichkeit, über die Anlage die Aufnahmeprüfung für die Berufsfachschule abzulegen. Ich gab meine Ruhezeiten auf, stand früh auf und ging spät ins Bett, um Lehrbücher auswendig zu lernen und Übungsaufgaben zu lösen. Nach zwei Jahren harter Arbeit erlangte ich die Qualifikationen zum Besuch einer Berufsfachschule. Drei Jahre später erhielt ich wie gewünscht mein Diplom und wurde zur Fachkraft. Ich legte meine schmierige Arbeitskleidung ab und verließ die staubige Werkstatt für einen beneidenswerten Bürojob. Als ich meine Kollegen betrachtete, die immer noch in der Werkstatt schufteten, dachte ich bei mir, dass sich meine Anstrengungen der letzten Jahre gelohnt hatten. Ich glaubte auch noch fester an die Vorstellung, dass man „die größten Mühsale erdulden muss, um der Größte zu werden“, und dass ich, solange ich bereit war, hart zu arbeiten, ein entspanntes, angenehmes, anständiges und angesehenes Leben führen konnte.

Aber als ich im Abteilungsbüro ankam, stellte ich fest, dass meine Kollegen nicht nur akademische Qualifikationen, sondern auch berufliche Titel hatten. Obwohl wir die gleiche Arbeit machten, war mein Gehalt das niedrigste von allen. Außerdem hatte ich ohne einen beruflichen Titel keinen Anspruch auf eine Dienstwohnung, eine Führungsposition oder eine Beförderung und konnte jederzeit zurück in die Werkstatt versetzt werden. Wenn ich eine Gehaltserhöhung und eine Beförderung wollte, musste ich einen höheren beruflichen Titel erwerben. Daraufhin kaufte ich einen großen Stapel an Prüfungsmaterialien, darunter „Grundlagen des Rechnungswesens“, „Englisch für Fortgeschrittene“, „Grundlagen der Statistik“ und so weiter. Das waren alles Dinge, mit denen ich noch nie in Berührung gekommen war, und es fiel mir wirklich schwer, sie zu lernen. Um jedoch im Abteilungsbüro Fuß zu fassen, musste ich alles geben. Später widmete ich meine ganze Zeit und Energie außerhalb der Arbeit dem Lernen. Um nicht gestört zu werden, traf ich sogar die qualvolle Entscheidung, mein einjähriges Kind in die Obhut meiner Eltern zu geben. Wegen dem großen Stress in der Arbeit und wegen meines geringen Bildungsstands fiel ich jedoch zwei Jahre in Folge bei der Prüfung durch. Meine Kollegen lachten mich aus und mein Mann riet mir, es nicht noch einmal zu versuchen. Aber ich weigerte mich aufzugeben und blieb oft bis spät in die Nacht wach, um zu lernen. Ich litt bereits an einer Schilddrüsenfehlfunktion und musste dauerhaft Medikamente einnehmen. Durch das lange nächtliche Lernen wurde mein Immunsystem noch schwächer. Ich musste alle paar Tage an den Tropf, und wenn es mir richtig schlecht ging, bekam ich sogar beim Gehen Atemnot. Hätte ich jedoch keinen beruflichen Titel erworben, hätte ich keine Chance auf Gehaltserhöhungen oder Beförderungen gehabt. Wären dann nicht all meine Anstrengungen der letzten Jahre umsonst gewesen? Wie hätte ich in Zukunft eine Chance gehabt, aus der Masse hervorzustechen? Bei diesem Gedanken biss ich einfach die Zähne zusammen und hielt durch. Nach drei Jahren harter Arbeit erlangte ich endlich einen mittleren beruflichen Titel. Mit diesem „Passierschein“ wurde ich kurz darauf zur mittleren Führungskraft befördert. Mein Gehalt stieg ebenfalls, da ich quasi über Nacht von einer Arbeiterin zur Führungskraft aufgestiegen war. Ich spürte, dass mein Wert und mein Status gestiegen waren; es lässt sich kaum beschreiben, wie stolz ich war.

Diese guten Zeiten hielten jedoch nicht lange an. Nach einigen Jahren ging die Rentabilität des Betriebs zurück und ich wurde entlassen. Im Nu wurde ich von einer Führungskraft zu einer arbeitslosen Arbeiterin. Ich hatte das Gefühl, dass der Heiligenschein über meinem Kopf und meine glänzende Zukunft von einem Moment auf den anderen verschwunden waren. Ich fühlte mich wirklich verloren, war aber auch nicht bereit, mein ganzes Leben so zu verbringen. Damals las ich in den Zeitungen, dass viele Menschen sich nach ihrer Entlassung selbstständig machten und schließlich zu Chefs und Unternehmern wurden, die ein beneidenswertes Leben führten. Ich glaubte, was sie konnten, könnte ich auch. Also begann ich meine eigene unternehmerische Reise: Ich betrieb einen Stand, verkaufte Snacks, warb für Versicherungen und so weiter. Ich verdiente etwas Geld, hatte jedoch einen Autounfall und erlitt eine Verletzung der Halswirbelsäule. Bald darauf wurde auch mein Mann entlassen, meine Eltern wurden krank und kamen ins Krankenhaus, und das wenige Geld, das unsere Familie hatte, war aufgebraucht. Angesichts dieser Rückschläge war ich nicht bereit, mein Scheitern zu akzeptieren, und suchte weiter nach Möglichkeiten. Im Jahr 2004 kam ich mit der Direktvertriebsbranche in Kontakt. Ich hörte eine Managerin von ihrem unternehmerischen Werdegang von der Bedeutungslosigkeit zum Erfolg erzählen, wie sich ihr Vertriebsteam über das ganze Land erstreckte und sie Hunderttausende von Yuan pro Jahr verdiente. Meine Leidenschaften flammten auf, als ich das hörte, und ich trat dem Team ohne zu zögern bei. Ich befasste mich unentwegt damit, wie man Produkte verkauft und ein Team aufbaut, und träumte davon, eines Tages viel Geld zu verdienen, um finanzielle Freiheit zu erlangen und meine eigenen unternehmerischen Erfahrungen mit anderen teilen zu können. Wie herrlich das wäre!

Nicht lange danach predigte mir eine Verwandte das Evangelium Gottes der letzten Tage. Durch das Essen und Trinken der Worte Gottes fand ich heraus, dass Gott der Herrscher über alle Dinge ist, dass das Schicksal, das Ergebnis und der Bestimmungsort der Menschheit in Gottes Händen liegen und dass die Menschen nur dann ein gutes Schicksal haben können, wenn sie sich Gott unterwerfen und Ihn anbeten. Daher nahm ich das Werk des Allmächtigen Gottes an und begann, am Kirchenleben teilzunehmen. Damals konzentrierte ich mich jedoch voll und ganz auf den Aufbau meines Vertriebsteams und hatte Angst, dass zu viele Versammlungen meine Verkäufe beeinträchtigen würden. Wenn meine Verkäufe niedrig wären, wäre auch mein Einkommen niedrig. Wie könnte ich dann überhaupt an ein prestigeträchtiges und angesehenes Leben denken? Daher verbrachte ich die meiste Zeit damit, Produkte zu verkaufen und meinen Kundenstamm zu erweitern, und verpasste oft Versammlungen. Selbst wenn ich an Versammlungen teilnahm, war ich immer schläfrig und bekam überhaupt nichts mit. Zuerst hatte ich leichte Gewissensbisse, aber als ich sah, wie mein Team unter meiner mühevollen Führung weiterwuchs, unsere Verkäufe immer besser wurden und ich dem Ziel, eine mittelgroße Händlerin zu werden, immer näherkam, verschwanden die wenigen Gewissensbisse, die ich hatte. Später besuchte ich fast jeden Tag Kunden, um Produkte zu verkaufen, und unternahm jeden Monat mit dem Team Studienreisen, sodass ich aufhörte, an Versammlungen teilzunehmen. Wenn meine Schwestern zu mir nach Hause kamen, um nach mir zu sehen, versteckte ich mich vor ihnen und widmete mich mit Leib und Seele meiner Karriere. Um besser Kunden zu gewinnen, lernte ich verschiedene Verkaufsmaschen. Zum Beispiel verleitete ich Kunden durch Gespräche über die Gefahren von Krankheiten dazu, Gesundheitsprodukte zu kaufen, oder ich schmeichelte Kunden, um ihnen Kosmetika zu verkaufen. Ich sprach auch über die Zukunftsaussichten des Direktvertriebs und das attraktive Bonussystem, kleidete mich elegant und nutzte das Image einer erfolgreichen Person, um Kunden für mein Vertriebsteam zu gewinnen. Danach fühlte ich mich etwas unbehaglich, denn tatsächlich war mein Einkommen überhaupt nicht stabil, und es war gar nicht so einfach, mit dem Direktvertrieb Geld zu verdienen. Hatte ich die Dinge nicht nur schöngemalt, um die Leute zu betrügen? Aber dann dachte ich: „In der Direktvertriebsbranche trainiert jeder Verkaufsmaschen. Wie kann man etwas verkaufen, wenn man zu ehrlich ist? Wie würde man da Geld verdienen?“ Also setzte ich weiterhin betrügerische Methoden ein, um Geld zu verdienen. Oft arbeitete ich bis ein oder zwei Uhr nachts, um mehr zu verdienen, und kam völlig erschöpft nach Hause. Ich hatte nicht einmal Zeit, mich um meinen Mann zu kümmern, als er operiert wurde. Er sagte wütend, ich sei herzlos, und verlangte sogar die Scheidung. Meine Tochter, die kurz vor dem Eintritt in die Oberschule stand, wurde süchtig nach Online-Spielen und ihre Noten ließen nach, aber ich hatte keine Zeit, mich um sie zu kümmern. Das Team war schwer zu führen, meine Ehe steckte in Schwierigkeiten, und mein Kind war ungehorsam. All das zehrte an meinen Kräften und überforderte mich. Oft dachte ich: „Ist das wirklich das Leben, das ich will?“ Das Team begann sich jedoch zu verbessern und das wundervolle Leben, das ich mir wünschte, schien zum Greifen nah, also machte ich verbissen weiter. Zwei Jahre lang kämpfte ich auf diese Weise hart. Mein Team wuchs auf fast hundert Leute an, und unsere Verkäufe stiegen weiter. Ich wurde eine mittelgroße Händlerin mit einem monatlichen Einkommen von 6.000 bis 7.000 Yuan. Ich erhielt Lob von meinen Vorgesetzten und Bewunderung von meinem Umfeld und empfand große Genugtuung. Obwohl danach eine unerklärliche Leere in meinem Herzen zurückblieb, fand ich neue Motivation bei dem Gedanken, dass ich als große Händlerin Hunderttausende von Yuan pro Jahr verdienen und von allen gefeiert werden könnte. Also fand ich neue Motivation und bereitete mich vor, darauf hinzuarbeiten, eine große Händlerin zu werden. Als ich das Team auf eine Studienreise mitnahm, kollidierte der Bus, in dem wir saßen, unerwarteterweise mit einem Lastwagen, und ich verlor das Bewusstsein. Als ich aufwachte, sah ich die umgestürzten Fahrzeuge und hörte überall Schreie. Einige Leute hatten blutüberströmte Gesichter, andere stöhnten vor Schmerz. Ich wollte aufstehen, aber mein unterer Rücken schmerzte so sehr, dass ich mich nicht aufrichten konnte. Ich musste einfach warten, bis die Retter uns aus dem Bus hoben. Als ich diese tragische Szene sah, war ich entsetzt: „Werde ich gelähmt sein, wenn mein unterer Rücken so schmerzt? So viele Leute aus meinem Team sind verletzt. Wenn irgendjemandem etwas zustößt, wie soll ich das seiner Familie erklären?“ Ich fühlte mich extrem hilflos. In diesem Moment dachte ich an Gott und betete in meinem Herzen immer wieder: „O Gott, rette uns …“ Nach einer Untersuchung wurde bei mir eine Kompressionsfraktur von drei Lendenwirbeln festgestellt. Der Arzt empfahl eine konservative Behandlung. Obwohl ich vorne im Bus gesessen hatte, war ich nicht schwer verletzt. Das war Gottes Barmherzigkeit und Schutz, und ich dankte Gott von ganzem Herzen. Meine gute Freundin lag auf der Station und war nach einer Wirbelsäulenoperation immer noch im Koma, eine andere ältere Schwester hatte gerade eine Operation wegen eines Sehnenrisses im Bein hinter sich, und ein Mädchen in den Zwanzigern hatte eine Beckenverletzung, und der Arzt sagte, sie könnte vielleicht nie Kinder bekommen. Als ich all das sah, erkannte ich, wie zerbrechlich das menschliche Leben ist. Vor zwei Tagen hatten wir im Bus noch fröhlich unsere Lernerfahrungen ausgetauscht, aber jetzt lagen wir alle in Krankenhausbetten. Dann sah ich mich selbst an, mit meinem Lendenwirbelbruch. Der Arzt sagte, ich würde mich zwei bis drei Monate lang nicht selbst versorgen können. Ich dachte: „Was nützt es, mehr Geld zu verdienen, wenn ich dabei sterbe? Ich habe so ein Glück, einfach nur am Leben zu sein!“

Zwei Monate später wurde ich aus dem Krankenhaus entlassen und kehrte nach Hause zurück, um mich zu erholen. Eine Schwester besuchte mich, nachdem sie von meinem Busunfall erfahren hatte; sie suchte eine Passage aus Gottes Wort heraus und las sie mir vor. Der Allmächtige Gott sagt: „Das Schicksal des Menschen wird von Gottes Händen gelenkt. Du bist nicht in der Lage, dich selbst zu lenken: Selbst wenn sich der Mensch ständig für sich selbst abhetzt und geschäftig ist, bleibt er unfähig, sich selbst zu lenken. Wenn du deine eigenen Perspektiven wissen könntest, wenn du dein eigenes Schicksal lenken könntest, würde man dich dann noch als ein geschaffenes Wesen bezeichnen? Kurz gesagt, unabhängig davon, wie Gott wirkt, gilt Sein gesamtes Werk dem Menschen. Das ist genauso, wie die Himmel, die Erde und alle Dinge von Gott erschaffen wurden, um dem Menschen zu dienen: Gott hat den Mond, die Sonne und die Sterne für den Menschen gemacht, Er hat die Tiere und die Pflanzen für den Menschen gemacht, Er hat Frühling, Sommer, Herbst und Winter für den Menschen gemacht und so fort – all diese Dinge wurden für die menschliche Existenz gemacht. Ungeachtet dessen also, wie Gott den Menschen züchtigt und richtet, geschieht das alles um der Errettung des Menschen willen. Auch wenn Er den Menschen seiner fleischlichen Hoffnungen beraubt, dient das noch immer der Reinigung des Menschen, und die Reinigung des Menschen erfolgt um der Existenz des Menschen willen. Der Bestimmungsort des Menschen ist in den Händen des Schöpfers – wie also sollte der Mensch sich selbst lenken können?(Das Wort, Bd. 1, Das Erscheinen und Wirken Gottes: Die Wiederherstellung des normalen Lebens der Menschen und ihre Hinführung zu einem wundervollen Bestimmungsort). Meine Schwester sagte: „Das Schicksal des Menschen liegt in den Händen Gottes, und niemand kann sein eigenes Schicksal bestimmen. Schau, wie du den ganzen Tag damit beschäftigt warst, dem Geld nachzujagen. Diesmal war es Gott, der dich vor schweren Verletzungen bewahrt hat. Aber hast du jemals darüber nachgedacht: Selbst wenn du Geld verdient hast, was nützt dieses Geld, wenn du dein Leben verlierst? Wir haben das Glück, heute Gottes Werk der letzten Tage anzunehmen, aber du hast nicht regelmäßig an den Versammlungen teilgenommen. Entziehst du dich damit nicht Gottes Rettung für dich?“ Obwohl die Worte der Schwester mir einen Stich ins Herz versetzten, entsprachen sie den Tatsachen. Im Rückblick dachte ich, als ich mein Diplom und meinen beruflichen Titel im Selbststudium erlangt hatte, dass von da an alles glatt laufen würde. Aber ich hätte nicht erwartet, dass ich am Ende entlassen und arbeitslos sein würde. Ich war nicht bereit, diese Niederlage einfach so hinzunehmen. Als ich sah, wie viele Leute ihre eigenen Unternehmen gründeten und sich von der Masse abhoben, arbeitete ich auch hart daran, mein eigenes Geschäft aufzubauen. Am Ende scheiterte jedoch alles. Während dieser Zeit erlebte ich sogar einen Autounfall und erlitt eine Halswirbelsäulenverletzung, die mich fast gelähmt hätte. Bevor ich mich vollständig erholt hatte, stürzte ich mich wieder in die Direktvertriebsbranche. Ich wollte durch den Direktvertrieb ein gutes Leben führen und hätte nie gedacht, dass ein Busunfall die Blase all meiner harten Arbeit der letzten Jahre zum Platzen bringen und alles zunichtemachen würde. Ich erkannte, dass ich mein eigenes Schicksal wirklich nicht kontrollieren konnte und dass das Schicksal des Menschen in Gottes Händen liegt. Dieser Unfall mag wie etwas Schlechtes erscheinen, aber eigentlich war er etwas Gutes. Er war Gottes Rettung für mich. Sonst hätte ich nicht aufgehört, nach Ruhm und Gewinn zu streben.

Später las ich noch mehr von Gottes Worten und war sehr bewegt. Der Allmächtige Gott sagt: „Der Allmächtige hat Erbarmen mit diesen Menschen, die zutiefst gelitten haben; gleichzeitig ist Er diesen Menschen, die überhaupt kein Bewusstsein haben, abgeneigt, da Er zu lange warten muss, bevor Er eine Antwort der Menschen erhält. Er will suchen, dein Herz und deinen Geist suchen und dir Wasser und Nahrung bringen, damit du erwachst und nicht mehr durstig oder hungrig bist. Wenn du dich erschöpft fühlst und etwas von der Trostlosigkeit dieser Welt spürst, dann fühle dich nicht verloren, weine nicht. Der Allmächtige Gott, der Wächter, wird deine Ankunft jederzeit mit offenen Armen begrüßen(Das Wort, Bd. 1, Das Erscheinen und Wirken Gottes: Das Seufzen des Allmächtigen). Nachdem ich Gottes Worte gelesen hatte, wurde mir warm ums Herz, und ich spürte Gottes Liebe und Barmherzigkeit. Ich hatte die Stimme Gottes gehört, konnte aber der Versuchung von Geld, Ruhm und Gewinn nicht widerstehen, und um mehr Geld zu verdienen und mich von anderen abzuheben, wollte ich nicht an Versammlungen teilnehmen. Ich versteckte mich sogar vor meinen Brüdern und Schwestern, wenn sie zu mir nach Hause kamen, um nach mir zu sehen. Ich war so gefühllos und rebellisch gewesen, aber Gott hatte mir nicht den Rücken gekehrt. Ich saß auf dem Vordersitz, als der Busunfall passierte, und erlitt einen starken Aufprall, wurde aber nicht schwer verletzt. War das nicht Gottes Schutz? Gott arrangierte es auch, dass eine Schwester zu mir kam und mit mir über die Wahrheit Gemeinschaft hielt, damit ich Gottes Absicht verstehen und mich Gott zuwenden konnte. Zeigte Gott mir damit nicht Seine Barmherzigkeit? Gottes Liebe ist so groß, aber ich war besessen davon, nach Ruhm und Gewinn zu streben, versteckte mich vor Gott und entfernte mich weit von Ihm. Mein Herz war zu uneinsichtig, und es fehlte mir an jeglichem Gewissen und jeglicher Vernunft. Ich war Gottes Rettung wirklich nicht würdig!

Sobald ich mich so weit erholt hatte, dass ich wieder gehen konnte, rief mich meine Leiterin an und bat mich, zurückzukommen und das Team zu leiten. Ich dachte bei mir: „Wenn ich das Team nicht leite, das ich so mühselig aufgebaut habe, wird es aufgelöst. Jetzt sinken die Verkäufe jeden Monat, und auch mein Einkommen geht zurück. Wenn das so weitergeht, waren dann nicht all meine bisherigen Bemühungen umsonst?“ Mein Herz begann zu wanken. In diesem Moment las ich die Worte Gottes: „Da du an Gott glaubst und Ihm folgst, solltest du Ihm alles darbringen und solltest keine persönlichen Entscheidungen treffen oder Forderungen stellen, und du solltest es schaffen, Gottes Absichten zufriedenzustellen. Da du ein geschaffenes Wesen bist, solltest du dich dem Herrn unterwerfen, der dich geschaffen hat, denn du bist inhärent unfähig, dich selbst zu kontrollieren und hast keine inhärente Fähigkeit, dein eigenes Schicksal zu kontrollieren. Da du eine Person bist, die an Gott glaubt, solltest du nach Heiligung und Veränderung streben(Das Wort, Bd. 1, Das Erscheinen und Wirken Gottes: Erfolg oder Scheitern hängt von dem Weg ab, den man geht). „Von dem Augenblick an, in dem du schreiend auf diese Welt kommst, beginnst du, deine Verantwortlichkeiten zu erfüllen. Um Gottes Plan und Seiner Vorherbestimmung willen spielst du deine Rolle und beginnst deine Lebensreise(Das Wort, Bd. 1, Das Erscheinen und Wirken Gottes: Gott ist die Quelle menschlichen Lebens). Aus Gottes Worten verstand ich, dass der Mensch von Gott erschaffen wurde. Als geschaffenes Wesen sollte ich mich Gott unterwerfen, Gott zufriedenstellen, meine Verantwortung wahrnehmen und meine Pflicht gut ausführen. Ich dachte daran, wie ich den größten Teil meines Lebens damit verbracht hatte, nach Ruhm, Gewinn und Status zu streben. Am Ende bekam ich trotz all meiner harten Arbeit und meines Leidens nicht das, was ich wollte, und verlor fast mein Leben. Dass ich jetzt zu Gott zurückkehren konnte, verdankte ich Gottes Barmherzigkeit und Schutz, und ich sollte Gottes Liebe vergelten. Es gibt noch viele aufrichtige Gläubige, die noch nicht vor Gott getreten sind, und ich sollte diesen Menschen das Evangelium predigen. Das ist meine Verantwortung und meine Pflicht. Daher beschloss ich, das Team nicht weiter aufzubauen. Ich wollte wieder regelmäßig an den Versammlungen teilnehmen, um Gottes Worte zu essen und zu trinken, und das Evangelium predigen, um Gott zu bezeugen. Daraufhin lehnte ich die Bitte meiner Leiterin ab und entschied mich, meine Pflicht mit meinen Brüdern und Schwestern auszuführen und den Menschen in meinem Umfeld aktiv das Evangelium zu predigen. Jeder Tag war erfüllend.

Im Jahr 2012 traf ich eine ehemalige Kollegin. Sie war bereits eine große Händlerin und verdiente sehr gut. Sie hatte sich sogar ein großes Haus gekauft. Sie sagte: „Wenn du kommst und mit mir arbeitest, werde ich dir helfen, deine Verkäufe zu steigern. Ein Jahresgehalt von 100.000 Yuan ist dann kein Problem.“ Als ich sah, wie sie viel Geld verdiente, so jung und schön aussah und dass ihr neues Haus wie eine Villa war, geriet ich unweigerlich ins Wanken: „Ist das nicht genau das Leben, das ich will? Ich habe Erfahrung und bin nicht weniger intelligent als sie, also wäre es für mich nicht schwer, ein Comeback zu schaffen. Es würde nicht viel Mühe kosten, ein Jahresgehalt von 100.000 Yuan zu erreichen.“ Die Versuchung des Profits machte es mir unmöglich, mein Herz zu beruhigen, und ich betete zu Gott: „O Gott, ich weiß, dass ich in meinem Glauben regelmäßig an den Versammlungen teilnehmen und meine Pflicht tun muss, aber ich möchte immer noch nach Ruhm und Gewinn streben, und mein Herz ist deswegen sehr zerrissen. O Gott, mögest Du mich davor bewahren, den Versuchungen Satans zu erliegen.“

Später las ich die Worte Gottes und erlangte ein gewisses Verständnis für die tiefere Ursache meines Strebens nach Ruhm und Gewinn. Der Allmächtige Gott sagt: „Wenn du immer wieder die verschiedenen Lebensziele, welche die Menschen im Leben verfolgen, und ihre verschiedenen Lebensweisen untersuchst und sorgfältig sezierst, wirst du feststellen, dass nichts davon mit der ursprünglichen Absicht des Schöpfers übereinstimmt, mit der Er die Menschheit schuf. Alles davon zieht die Menschen von der Souveränität und Fürsorge des Schöpfers fort; es sind alles Fallen, die die Menschen dazu verleiten, lasterhaft zu werden und die sie in die Hölle führen. Wenn du dies erkannt hast, solltest du deine alte Lebensauffassung loslassen, dich von verschiedenen Fallen fernhalten, Gott über dein Leben bestimmen und dafür Vorkehrungen treffen lassen, nur danach suchen, dich Gottes Orchestrierungen und Seiner Führung zu unterwerfen, ohne irgendwelche eigenen Entscheidungen zu treffen, und ein Mensch werden, der Gott anbetet(Das Wort, Bd. 2, Über Gotteskenntnis: Gott Selbst, der Einzigartige III). „Satan benutzt Ruhm und Gewinn, um die Gedanken der Menschen zu kontrollieren, er lässt sie an nichts anderes als an diese beiden Dinge mehr denken und bringt sie dazu, um Ruhm und Gewinn zu ringen, für Ruhm und Gewinn Härten zu erleiden, für Ruhm und Gewinn Erniedrigung zu erdulden und schwere Lasten zu tragen, für Ruhm und Gewinn alles zu opfern, was sie haben, und jegliches Urteil oder jegliche Entscheidung um des Ruhms und Gewinns willen zu treffen. Auf diese Weise legt Satan den Menschen unsichtbare Fesseln an, und unter diesen Fesseln haben sie weder die Fähigkeit noch den Mut, sich zu befreien. Unwissentlich tragen sie diese Fesseln, während sie mit großen Schwierigkeiten immer weiter voranstapfen. Um des Ruhmes und des Gewinns willen entfernt sich die Menschheit von Gott und verrät Ihn und wird immer niederträchtiger. Auf diese Weise wird eine Generation nach der anderen inmitten von Satans Ruhm und Gewinn vernichtet. Wenn wir nun die Handlungen Satans betrachten, sind seine heimtückischen Beweggründe nicht absolut hassenswert? Vielleicht könnt ihr heute noch immer nicht die heimtückischen Motive Satans durchschauen, weil ihr denkt, dass das Leben ohne Ruhm und Gewinn keinen Sinn hätte, dass die Menschen dann nicht mehr in der Lage wären, den Weg vor sich und ihre Ziele zu erkennen, und dass ihre Zukunft finster, düster und trüb werden würde. Aber eines Tages werdet ihr alle langsam erkennen, dass Ruhm und Gewinn schwere Fesseln sind, die Satan den Menschen auferlegt. Wenn der Tag kommt, wirst du dich der Kontrolle Satans vollständig widersetzen und dich vollständig den Fesseln widersetzen, die Satan dir auferlegt hat. Wenn du dich von all diesen Dingen befreien möchtest, die Satan dir eingeflößt hat, wirst du einen klaren Bruch mit Satan vollziehen, und du wirst alles, was Satan dir gebracht hat, wirklich hassen. Nur dann wirst du wahre Liebe zu Gott und wahre Sehnsucht nach Ihm haben(Das Wort, Bd. 2, Über Gotteskenntnis: Gott Selbst, der Einzigartige VI). Aus Gottes Worten verstand ich, dass Satan Ruhm und Gewinn benutzt, um die Menschen zu verderben und sie dazu zu bringen, das Streben nach Ruhm und Gewinn als eine positive Sache anzusehen, als ein lebenslanges Ziel, für das man kämpfen muss. Dabei versuchen sie ständig, sich Gottes Herrschaft und Seinen Anordnungen zu entziehen, und letztendlich meiden sie Gott und verraten Ihn. Ruhm und Gewinn sind Fallen, die Satan den Menschen stellt, und Schlingen, die die Menschen in die Verdorbenheit locken. Der Grund, warum ich mich nicht von Ruhm und Gewinn lösen konnte, war, dass ich satanische Überlebensregeln wie „Der Mensch kämpft sich aufwärts; Wasser fließt abwärts“ und „Sich von der Masse abheben“ als positive Dinge angesehen hatte. Ich hatte geglaubt, dass Menschen nur dann ein würdiges und wertvolles Leben führen können, wenn sie Ruhm und Gewinn erlangen. Ich dachte an die Zeit zurück, als ich gerade die Schule abgeschlossen hatte und ins Berufsleben eintrat. Um ein prestigeträchtiges Leben wie das meiner Schwester zu führen, legte ich verzweifelt Prüfungen für Diplome und berufliche Titel ab. Nachdem ich entlassen worden war, nahm ich, um ein gutes Leben zu führen und die Bewunderung der Leute zu gewinnen, an Direktvertriebsschulungen teil und lernte zu lügen und zu betrügen, um gute Verkäufe zu erzielen. Ich sagte, was immer die Leute hören wollten, und gab mich als erfolgreiche Person aus, um die Leute durch falschen Schein irrezuführen. Selbst als ich die Stimme Gottes hörte, die die Menschen rettet, und erkannte, dass Gottes Worte die Wahrheit sind und die Menschen auf den richtigen Weg führen können, nahm ich nicht ordnungsgemäß an den Versammlungen teil, weil ich mein Team aufbauen und meine Verkäufe verbessern wollte. Ich hatte nicht einmal Zeit, Gottes Worte zu lesen, und steckte all meine Energie in das Streben nach Geld, Ruhm und Gewinn. Letztendlich hätte ich bei dem Busunfall beinahe mein Leben verloren. Jetzt konnte ich endlich wieder regelmäßig an den Versammlungen teilnehmen und meine Pflicht ausführen, aber als ich meine ehemalige Kollegin sagen hörte, sie würde mir helfen, ein Jahresgehalt von 100.000 Yuan zu erzielen, wurden meine Begierden geweckt, und ich brannte darauf, in die Welt zurückzukehren und etwas Großes zu erreichen. Wie sehr ich doch an Geld, Ruhm und Gewinn gefesselt war! Wenn ich genauer darüber nachdenke, war ich in den letzten Jahren nur damit beschäftigt, Ruhm und Gewinn nachzujagen. Obwohl ich etwas Geld verdiente und auch von anderen gelobt und bewundert wurde, war mein Familienleben nicht harmonisch, ich wurde oft wütend und stritt mit meinem Mann, und ich spürte oft eine Leere in meinem Herzen. Außerdem log und betrog ich im Streben nach Ruhm und Gewinn meine Kunden und überschritt die grundlegendste Norm des Gewissens. Ich lebte ohne jegliche Integrität oder Würde. Auch habe ich einige körperliche Spätfolgen von dem Busunfall und leide oft unter Rückenschmerzen. Ich habe einen hohen Preis für Ruhm und Gewinn bezahlt, aber was ich dafür bekam, war geistige Leere und körperlicher Schmerz. Ich erkannte, dass man, egal, wie viel Geld man hat, keinen Seelenfrieden oder ein reines Gewissen kaufen kann, und dass man, egal, wie hoch der Status ist, dem Unglück nicht entkommen kann. Ruhm und Gewinn können den Menschen kein wirklich glückliches Leben bringen. Sie können die Menschen nur weiter von Gott entfernen, sie in Leere und Schmerz leben lassen und sie letztendlich die Gelegenheit zur Rettung verlieren lassen. Nun hatte ich endlich meine Füße aus dem Sumpf von Geld, Ruhm und Gewinn gezogen und wollte nicht mehr wie früher nach Ruhm, Gewinn und Status streben oder dieses Leben des Leidens, der Erschöpfung, der Leere und der Qual führen. Ich musste meine Ambitionen und Begierden, nach Ruhm und Gewinn zu streben, aufgeben, nach Unterwerfung unter Gott streben und die Pflicht eines geschaffenen Wesens gut ausführen. Nur so hat das Leben einen Sinn. Ich erkannte auch, dass, obwohl es so aussah, als ob meine Kollegin versuchte, mich zu überreden, dahinter Satans Versuchung und Gottes Prüfung für mich steckten. Ich durfte nicht wieder auf Satans Machenschaften hereinfallen und meinen früheren falschen Weg fortsetzen. Deshalb erteilte ich meiner Kollegin eine klare Absage.

Von da an geriet mein Herz, wann immer mir jemand eine Form des Direktvertriebs als eine gute Möglichkeit zum Geldverdienen empfahl, nicht mehr ins Wanken, und ich dachte nur daran, das Evangelium zu predigen und meine Pflicht gut auszuführen. Ich las Gottes Worte: „Du bist ein geschaffenes Wesen – selbstverständlich solltest du Gott anbeten und ein bedeutsames Leben anstreben. Wenn du Gott nicht anbetest, sondern in deinem unreinen Fleisch lebst, bist du dann nicht nur ein Tier in menschlicher Kleidung? Da du ein Mensch bist, solltest du dich für Gott aufwenden und alles Leid ertragen! Das wenige Leid, dem du heute unterworfen bist, solltest du mit Freude und beruhigt akzeptieren und ein bedeutsames Leben führen – wie Hiob und Petrus. … Ihr seid Menschen, die nach dem richtigen Pfad streben und sich um Verbesserung bemühen. Ihr erhebt euch im Land des großen roten Drachen und seid jene, die Gott gerecht nennt. Ist dies nicht das bedeutungsvollste Leben?(Das Wort, Bd. 1, Das Erscheinen und Wirken Gottes: Praxis (2)). Gottes Worte ließen mich verstehen, dass es keinen Sinn hat, nach Geld, Ruhm, Gewinn, Stolz oder Prestige zu streben. Nur indem man an Gott glaubt, nach der Wahrheit strebt, verderbte Dispositionen ablegt und die Pflicht eines geschaffenen Wesens erfüllt, kann man das sinnvollste Leben führen. In der Vergangenheit strebte ich nach Geld, Ruhm, Gewinn und materiellem Genuss und lebte für das Fleisch. Obwohl ich nach außen hin prestigeträchtig und ansehnlich wirkte, empfand ich keinen Frieden und keine Freude in meinem Herzen. Jetzt führe ich meine Pflicht mit meinen Brüdern und Schwestern aus, esse und trinke die Worte Gottes, nehme das Gericht und die Züchtigung von Gottes Worten an, reflektiere über mich und gewinne Selbsterkenntnis. Ich lüge nicht mehr so oft und habe allmählich begonnen, das Abbild eines Menschen auszuleben. Ich danke dem Allmächtigen Gott dafür, dass Er mir geholfen hat, dem Schmerz des Strebens nach Geld, Ruhm und Gewinn zu entkommen, und mich auf einen lichten Lebensweg geführt hat!

Zurück: 86. Was hat mir das Streben nach einer perfekten Ehe gebracht?

Weiter: 91. Ich verharre nicht länger im Missverständnis, das durch meine Verfehlung verursacht wurde

Dank sei Gott, dass Er dich hierher geführt hat. Heute Abend um 20:00 Uhr findet unsere kostenlose Online-Predigt statt. Das Thema lautet: Wie man die Wiederkunft des Herrn willkommen heißt und sich von einem Leben voller Schmerz befreit. Möchtest du die Worte Gottes hören und Segen empfangen?

Verwandte Inhalte

37. Gott ist an meiner Seite

Von Guozi, Vereinigte StaatenIch wurde in eine christliche Familie hineingeboren und als ich ein Jahr alt war, nahm meine Mutter das Werk...

27. Wiedervereint mit dem Herrn

Von Jianding, Vereinigte StaatenIch wurde in eine katholische Familie geboren, und meine Mutter lehrte mich vom Kleinkindalter an, die...

Einstellungen

  • Text
  • Themen

Volltöne

Themen

Schriftart

Schriftgröße

Zeilenabstand

Zeilenabstand

Seitenbreite

Inhaltsverzeichnis

Suchen

  • Diesen Text durchsuchen
  • Dieses Buch durchsuchen

Kontaktiere uns über Messenger