(I) Über das Aufdecken, was der Glaube an Gott ist

331. Obwohl viele Menschen an Gott glauben, verstehen wenige, was Glaube an Gott bedeutet und wie genau sie handeln müssen, um den Absichten Gottes zu entsprechen. Das liegt daran, dass die Menschen, obwohl ihnen das Wort „Gott“ und Formulierungen wie etwa „das Werk Gottes“ bekannt sind, keine Gotteskenntnis besitzen, geschweige denn Kenntnis Seines Werks. Kein Wunder also, dass all jene, die Gott nicht kennen, in ihrem Glauben an Ihn verwirrt sind. Die Menschen nehmen den Glauben an Gott nicht ernst und das liegt gänzlich daran, dass der Glaube an Gott zu ungewohnt, zu fremdartig für sie ist. Dadurch bleiben sie weit hinter den Anforderungen Gottes zurück. Anders ausgedrückt, wenn Menschen Gott nicht kennen und Sein Werk nicht kennen, dann eignen sie sich nicht für Gottes Verwendung und noch weniger können sie Gottes Absichten zufriedenstellen. „Glaube an Gott“ bedeutet zu glauben, dass es einen Gott gibt; das ist das einfachste Konzept, was den Glauben an Gott betrifft. Und um das noch einen Schritt weiter zu führen: Zu glauben, dass es einen Gott gibt, ist nicht dasselbe, wie wahrhaft an Gott zu glauben; vielmehr ist es eine Art von einfachem Glauben mit starken religiösen Untertönen. Wahrer Glaube an Gott bedeutet Folgendes: Auf Grundlage des Glaubens, dass Gott über alle Dinge herrscht, erlebt man Seine Worte und Sein Wirken, und befreit sich so von seinen verdorbenen Dispositionen, stellt Gottes Absichten zufrieden und erlangt Gotteskenntnis. Nur diese Art von Weg kann man „Glauben an Gott“ nennen. Doch oft betrachten die Menschen den Glauben an Gott als eine sehr simple und belanglose Angelegenheit. Wenn Menschen auf diese Weise an Gott glauben, verliert dieser Glaube seine Bedeutung, und obwohl sie vielleicht bis zuletzt weiter glauben, werden sie niemals die Zustimmung Gottes erlangen, weil sie den falschen Weg beschreiten. Diejenigen, die bis zum heutigen Tag laut Worten und gehaltlosen Glaubenslehren an Gott glauben, wissen immer noch nicht, dass ihnen das Wesen des Glaubens an Gott fehlt und dass sie Gottes Anerkennung nicht erlangen können. Dennoch beten sie darum, dass Gott sie mit Frieden und ausreichender Gnade segnen möge. Lasst uns Ruhe in unsere Herzen bringen und genau nachdenken: Kann es sein, dass an Gott zu glauben die einfachste Sache der Welt ist? Kann es sein, dass an Gott zu glauben nichts Weiteres bedeutet, als viel Gnade von Gott zu empfangen? Sind Menschen, die an Gott glauben, ohne Ihn zu kennen, oder die an Gott glauben, sich Ihm jedoch widersetzen, wirklich in der Lage, Gottes Absichten zufriedenzustellen?

– Das Wort, Bd. 1, Das Erscheinen und Wirken Gottes: Vorwort

332. Was ist wahrer Glaube an Gott heute? Es ist, Gottes Wort als deine Lebensrealität anzunehmen und Gott durch Sein Wort zu kennen, um eine wahre Liebe zu Ihm zu erreichen. Um deutlich zu sein: Der Glaube an Gott existiert, damit du Gott gehorchen kannst, Gott lieben kannst und die Pflicht erfüllen kannst, die von einem Geschöpf Gottes erfüllt werden sollte. Das ist das Ziel des Glaubens an Gott. Du musst Kenntnis von der Lieblichkeit Gottes erlangen, davon, wie würdig Gott der Ehrfurcht ist, davon, wie Gott in Seinen Geschöpfen das Werk der Errettung vollbringt und sie perfekt macht – das ist das Wesentliche deines Glaubens an Gott. Der Glaube an Gott ist vorwiegend der Wechsel von einem Leben des Fleisches zu einem Leben der Gottesliebe; vom Leben in Verderbtheit zum Leben im Leben von Gottes Worten; es bedeutet, aus der Domäne Satans hervorzukommen und unter der Fürsorge und dem Schutz Gottes zu leben; er ist, fähig zu sein, Gott gegenüber Gehorsam zu erreichen und nicht Gehorsam gegenüber dem Fleisch; er ist, Gott zu erlauben, dein ganzes Herz zu gewinnen, Gott zu erlauben, dich zu perfektionieren und dich von der verdorbenen satanischen Veranlagung zu befreien. Beim Glauben an Gott geht es vor allem darum, dass die Kraft und Herrlichkeit Gottes in dir verwirklicht werden kann, damit du Gottes Willen tun und Gottes Plan erfüllen kannst und in der Lage sein kannst, vor Satan Zeugnis für Gott abzulegen. Der Wunsch, Zeichen und Wunder zu erblicken, sollte im Glauben an Gott nicht im Mittelpunkt stehen, noch sollte er um deines persönlichen Fleisches willen sein. Dabei sollte es um das Streben nach Gotteskenntnis gehen und darum, imstande zu sein, Gott zu gehorchen und Ihm, wie Petrus, bis hin zum Tod gehorchen zu können. Das sind die Hauptziele des Glaubens an Gott. Man isst und trinkt Gottes Wort, um Gott zu kennen und Ihn zufriedenzustellen. Das Essen und Trinken von Gottes Wort gibt dir eine umfangreichere Gotteskenntnis, und erst danach kannst du Ihm gehorchen. Nur mit Gotteskenntnis, kannst du Ihn lieben, und das ist das Ziel, das der Mensch bei seinem Glauben an Gott haben sollte. Wenn du in deinem Glauben an Gott immer versuchst, Zeichen und Wunder zu erblicken, dann ist die Sichtweise dieses Glaubens an Gott falsch. Glauben an Gott ist in erster Linie das Annehmen von Gottes Wort als die Lebensrealität. Das Ziel Gottes wird nur dadurch erreicht, die Worte Gottes aus Seinem Mund in die Praxis umzusetzen und sie in deinem Inneren auszuüben. Beim Glauben an Gott sollte der Mensch bestrebt sein, von Gott perfektioniert zu werden, sich Gott unterwerfen zu können und absoluten Gehorsam Gott gegenüber zu erreichen. Wenn du Gott ohne Klage gehorchen kannst, auf die Wünsche Gottes achten kannst, die geistliche Größe von Petrus erreichen kannst und die Art und Weise von Petrus besitzt, von der Gott spricht, dann wirst du erfolgreich den Glauben an Gott erreicht haben, und es wird bedeuten, dass du von Gott gewonnen worden bist.

– Das Wort, Bd. 1, Das Erscheinen und Wirken Gottes: Alles wird durch das Wort Gottes erreicht

333. Da du doch an Gott glaubst, musst du folglich Seine Worte essen und trinken, Seine Worte erfahren und Seine Worte ausleben. Nur das kann als Glaube an Gott bezeichnet werden! Wenn du mit deinem Mund sagst, du glaubst an Gott, und dennoch keines Seiner Worte in die Praxis umsetzen kannst oder keine Wirklichkeit hervorbringen kannst, wird dies nicht als Glaube an Gott bezeichnet. Vielmehr ist es „Brot suchen, um den Hunger zu stillen“. Nur von belanglosen Zeugnissen, nutzlosen Dingen und oberflächlichen Angelegenheiten zu sprechen, ohne das geringste bisschen Wirklichkeit zu besitzen, das stellt keinen Glauben an Gott dar, und du hast den richtigen Weg des Glaubens an Gott einfach nicht begriffen. Warum musst du so viele Worte Gottes wie möglich essen und trinken? Wenn du Seine Worte nicht isst und trinkst, sondern nur danach trachtest, in den Himmel aufzufahren, ist das etwa Glaube an Gott? Was ist der erste Schritt, den jemand machen sollte, der an Gott glaubt? Durch welchen Weg vervollkommnet Gott den Menschen? Kannst du vervollkommnet werden, ohne Gottes Worte zu essen und zu trinken? Kannst du als ein Mensch des Königreichs gelten, ohne dass dir die Worte Gottes als eigene Wirklichkeit dienen? Was genau bedeutet Glaube an Gott? Gottesgläubige sollten zumindest äußerlich gutes Benehmen zeigen; am allerwichtigsten ist es, über Gottes Worte zu verfügen. Was auch immer passiert, du kannst dich nie von Seinen Worten abwenden. Gott zu kennen und Seine Absichten zu erfüllen, all das wird durch Seine Worte erreicht. In Zukunft wird jede Nation, Konfession, Religion und jeder Bereich durch Gottes Worte erobert werden. Gott wird direkt sprechen und alle Menschen werden die Worte Gottes in ihren Händen halten, und dadurch wird die Menschheit vervollkommnet werden. Innerlich und äußerlich, Gottes Worte durchdringen durch und durch: Die Menschheit wird Gottes Worte mit ihrem Munde sprechen, im Einklang mit Gottes Worten praktizieren und die Worte Gottes im Inneren halten, und sowohl innerlich als auch äußerlich von Gottes Worten durchdrungen bleiben. So wird die Menschheit vervollkommnet werden. Jene, die Gottes Absichten erfüllen und imstande sind, Ihn zu bezeugen, das sind die Menschen, die die Worte Gottes als eigene Wirklichkeit besitzen.

– Das Wort, Bd. 1, Das Erscheinen und Wirken Gottes: Das Zeitalter des Königreichs ist das Zeitalter des Wortes

334. Um heute an den praktischen Gott zu glauben, musst du den richtigen Weg einschlagen. Wenn du an Gott glaubst, solltest du nicht nur nach Segnungen streben, sondern danach, Gott zu lieben und Gott zu kennen. Durch Seine Erleuchtung, durch dein individuelles Streben, kannst du Sein Wort essen und trinken, ein wahres Verständnis von Gott entwickeln und eine wirkliche Liebe zu Gott aufweisen, die aus deinem innersten Herzen kommt. Mit anderen Worten, wenn deine Liebe zu Gott überaus echt ist und niemand deine Liebe zu Ihm zunichtemachen oder sich ihr in den Weg stellen kann, dann bist du mit deinem Glauben an Gott auf dem richtigen Weg. Das beweist, dass du zu Gott gehörst, weil dein Herz sich bereits in Gottes Besitz befindet und nichts anderes dich mehr einnehmen kann. Durch deine Erfahrung, durch den Preis, den du bezahlt hast, und durch Gottes Wirken, bist du in der Lage, eine unaufgeforderte Liebe zu Gott zu entwickeln – und wenn du das tust, dann wirst du von Satans Einfluss befreit sein und schließlich in dem Licht von Gottes Wort leben. Erst wenn du dich von dem Einfluss der Finsternis befreit hast, kann man von dir behaupten, dass du Gott gewonnen hast. In deinem Glauben an Gott musst du versuchen, dieses Ziel anzustreben. Das ist die Pflicht eines jeden von euch. Keiner von euch sollte mit dem gegenwärtigen Stand der Dinge zufrieden sein. Ihr könnt gegenüber dem Werk Gottes nicht unschlüssig sein, noch könnt ihre es auf die leichte Schulter nehmen. Ihr solltet in jeder Beziehung und zu jeder Zeit an Gott denken und alle Dinge Seinetwillen tun. Und wann immer ihr sprecht oder handelt, solltet ihr die Interessen des Hauses Gottes an erste Stelle setzen. Nur so kannst du nach Gottes Herzen sein.

– Das Wort, Bd. 1, Das Erscheinen und Wirken Gottes: Da du an Gott glaubst, solltest du für die Wahrheit leben

335. Du magst glauben, dass es beim Glauben an Gott um Leiden geht oder darum, alle möglichen Dinge für Ihn zu tun; du magst denken, der Zweck im Glauben an Gott liege darin, dass dein Fleisch in Frieden sein kann oder damit alles in deinem Leben glattläuft oder damit du es in allen Dingen bequem hast und dich wohlfühlst. Doch die Menschen sollten ihren Glauben an Gott mit keinem dieser Zwecke behaften. Wenn du dieser Zwecke wegen glaubst, dann ist deine Sichtweise falsch und es ist schlichtweg unmöglich, dass du vervollkommnet wirst. Gottes Handlungen, Gottes gerechte Disposition, Seine Weisheit, Seine Worte und Seine Wunderbarkeit und Unergründlichkeit sind alles Dinge, die die Menschen verstehen sollten. Da du dieses Verständnis hast, solltest du es nutzen, um dein Herz von allen persönlichen Forderungen, Hoffnungen und Auffassungen zu befreien. Nur indem du diese Dinge beseitigst, kannst du die von Gott geforderten Bedingungen erfüllen, und nur dadurch kannst du über Leben verfügen und Gott zufriedenstellen. Der Zweck, an Gott zu glauben, liegt darin, Ihn zufriedenzustellen und die Disposition auszuleben, die Er verlangt, damit Seine Handlungen und Seine Herrlichkeit durch diese Gruppe unwürdiger Menschen verwirklicht werden können. Das ist die richtige Sichtweise für den Glauben an Gott und es ist auch das Ziel, das du verfolgen solltest. Du solltest die richtige Ansicht zum Glauben an Gott haben und du solltest danach streben, Gottes Worte zu erlangen. Du musst Gottes Worte essen und trinken und du musst die Wahrheit ausleben können, und insbesondere musst du Seine praktischen Taten sehen können, Seine wundervollen Taten im ganzen Universum sowie das praktische Werk, das Er im Fleisch vollbringt. Durch ihre praktischen Erfahrungen können die Menschen schätzen, wie Gott Sein Werk an ihnen vollbringt und was Sein Wille für sie ist. Der Zweck liegt bei all dem darin, die verdorbene satanische Disposition der Menschen zu beseitigen. Mit der ganzen Unreinheit und Ungerechtigkeit in dir abgestoßen und deinen falschen Absichten verworfen und einem entstandenen wahren Glauben an Gott – nur mit einem wahren Glauben kannst du Gott wirklich lieben. Du kannst Gott nur auf den Grundlagen deines Glaubens an Ihn wirklich lieben. Kannst du Liebe zu Gott erreichen, ohne an Ihn zu glauben? Da du an Gott glaubst, kannst du darüber nicht verwirrt sein. Manche Menschen werden von Tatkraft erfüllt, sobald sie sehen, dass der Glaube an Gott ihnen Segnungen bringen wird, verlieren aber jede Energie, sobald sie sehen, dass sie Läuterungen erdulden müssen. Ist das an Gott glauben? Letzten Endes musst du im Glauben völlige und absolute Unterwerfung vor Gott erreichen. Du glaubst an Gott, stellst aber immer noch Forderungen an Ihn, hast viele religiöse Auffassungen, die du nicht ablegen kannst, persönliche Interessen, die du nicht loslassen kannst, und strebst immer noch nach fleischlichen Segnungen und willst, dass Gott dein Fleisch rettet, deine Seele errettet – das sind alles Verhaltensweisen von Menschen, die eine falsche Sichtweise haben. Obwohl Menschen mit religiösen Überzeugungen an Gott glauben, streben sie nicht danach, ihre Disposition zu ändern und verfolgen keine Gotteskenntnis. Stattdessen streben sie vielmehr nur nach fleischlichen Interessen. Viele unter euch haben einen Glauben, der in die Kategorie der religiösen Überzeugungen gehört; das ist kein wahrer Glaube an Gott. Um an Gott zu glauben, müssen die Menschen ein Herz haben, das bereit ist, für Ihn zu leiden, und den Willen, sich aufzugeben. Solange die Menschen diese beiden Bedingungen nicht erfüllen, ist ihr Glaube an Gott ungültig, und sie werden keine Veränderung in ihrer Disposition erreichen können. Nur Menschen, die wirklich nach der Wahrheit streben, Gotteskenntnis suchen und nach dem Leben streben, sind diejenigen, die wirklich an Gott glauben.

– Das Wort, Bd. 1, Das Erscheinen und Wirken Gottes: Diejenigen, die vervollkommnet werden sollen, müssen Läuterung unterzogen werden

336. Nach so vielen Jahren habe Ich viele Menschen gesehen, die an Gott glauben. In was hat ihr Glaube Gott in ihren Köpfen verwandelt? Manche Leute glauben an Gott, als wäre Er eine Menge leerer Luft. Diese Menschen haben keine Antwort auf Fragen zu Gottes Existenz, weil sie Seine Gegenwart oder Seine Abwesenheit weder fühlen noch wahrnehmen können, geschweige denn, sie deutlich sehen oder verstehen. Unterbewusst denken diese Menschen, dass Gott nicht existiert. Andere glauben an Gott, als wäre Er ein Mensch. Diese Menschen meinen, dass Er nicht in der Lage sei, all die Dinge zu tun, zu denen auch sie nicht in der Lage sind, und dass Er so denken sollte, wie auch immer sie denken. Ihre Definition von Gott ist „eine unsichtbare und unberührbare Person“. Es gibt auch eine Gruppe von Menschen, die so an Gott glauben, als wäre Er eine Marionette; diese Menschen glauben, dass Gott keine Emotionen habe. Sie glauben, dass Gott eine Tonfigur sei und dass, wenn Er Sich einem Problem gegenüber sieht, Gott keine Haltung, keinen Standpunkt oder keine Ideen habe; sie glauben, die Menschheit würde Ihn manipulieren. Die Menschen glauben einfach so, wie immer sie glauben wollen. Wenn sie Ihn groß sein lassen, ist Er groß; wenn sie Ihn klein sein lassen, ist Er klein. Wenn die Menschen sündigen und Gottes Barmherzigkeit, Toleranz und Liebe brauchen, setzen sie voraus, dass Gott Sich ihnen erbarmen sollte. Diese Menschen erfinden in ihren eigenen Köpfen einen „Gott“ und lassen dann diesen „Gott“ ihre Forderungen erfüllen und alle ihre Wünsche befriedigen. Ganz gleich, wann und wo, und ganz gleich, was solche Menschen tun, sie werden diese Einbildung in ihrem Umgang mit Gott und in ihrem Glauben, übernehmen. Es gibt sogar diejenigen, die, nachdem sie Gottes Disposition verärgert haben, weiterhin glauben, dass Er sie retten kann, weil sie davon ausgehen, dass Gottes Liebe grenzenlos und Seine Disposition gerecht ist und dass, wie sehr eine Person Gott auch kränkt, Er sich an nichts davon erinnern wird. Sie glauben, da menschliche Fehler, menschliche Übertretungen und menschlicher Ungehorsam vorübergehende Ausdrücke der Disposition einer Person sind, wird Gott den Menschen Chancen geben und nachsichtig und geduldig mit ihnen sein; sie glauben, dass Gott sie weiterhin so lieben wird wie zuvor. Folglich bewahren sie große Hoffnungen darauf, Heil zu erlangen. Unabhängig davon, wie Menschen an Gott glauben, wird Er in Wirklichkeit, solange sie nicht nach der Wahrheit streben, eine negative Haltung ihnen gegenüber haben. Denn obwohl du im Laufe deines Glaubens an Gott das Buch der Worte Gottes genommen und als einen Schatz betrachtet hast und es jeden Tag studiert und gelesen hast, stellst du den wahren Gott ins Abseits. Du betrachtest Ihn als bloße leere Luft oder nur als eine Person – und einige von euch betrachten Ihn als nichts mehr als eine Marionette. Warum drücke Ich das so aus? Ich tue dies deshalb, weil, so wie Ich es sehe, ob ihr mit einem Problem konfrontiert seid oder einer Situation begegnet, diese Dinge, die in deinem Unterbewusstsein existieren, die Dinge, die du innerlich aufkommen lässt, nie in irgendeinem Zusammenhang mit Gottes Worten oder dem Streben nach der Wahrheit gestanden sind. Du kennst nur, was du selbst denkst, was dein eigener Standpunkt ist, und dann zwingst du Gott deine eigenen Vorstellungen und Meinungen auf. In deinem Denken werden sie zu Gottes Standpunkten, und du machst aus diesen Standpunkten Maßstäbe, die du unbeirrt hochhältst. So vorzugehen, bringt dich mit der Zeit immer weiter von Gott weg.

– Das Wort, Bd. 2, Über Gotteskenntnis: Wie man Gottes Disposition und die Ergebnisse erkennt, die Sein Werk erreichen soll

337. Warum genau glaubst du an Gott? Die meisten Menschen sind immer noch verworren, was diese Frage betrifft. Sie haben immer zwei vollkommen unterschiedliche Ansichten über den praktischen Gott und den Gott im Himmel, was zeigt, dass sie nicht an Gott glauben, um sich Ihm zu unterwerfen, sondern um bestimmte Vorteile zu erhalten oder um dem Leid zu entkommen, das durch Katastrophen herbeigeführt wird; nur dann sind sie ein wenig unterwürfig. Ihre Unterwerfung ist an Bedingungen geknüpft – ihre persönlichen Zukunftsaussichten sind die Voraussetzung für ihre Unterwerfung; sie unterwerfen sich, weil sie keine andere Wahl haben. Warum genau glaubst du also an Gott? Wenn es ausschließlich um deiner Zukunftsaussichten und deines Schicksals willen ist, dann wäre es besser, du würdest überhaupt nicht an Ihn glauben. Ein Glaube wie dieser ist Selbstbetrug, Selbstvergewisserung und Selbstbewunderung. Wenn dein Glaube nicht auf dem Fundament der Unterwerfung unter Gott aufbaut, dann wirst du letztendlich dafür bestraft werden, dich Ihm zu widersetzen. Alle, die sich in ihrem Glauben nicht bemühen, sich Gott zu unterwerfen, sind Menschen, die sich Gott widersetzen. Gott verlangt, dass die Menschen nach der Wahrheit suchen, dass sie nach Seinen Worten dürsten und Seine Worte essen und trinken und sie in die Praxis umsetzen, um durch all diese Dinge es schaffen zu können, sich Ihm zu unterwerfen. Wenn das deine wahre Absicht ist, dann wird Gott dich gewiss erhöhen und gewiss barmherzig zu dir sein. Das steht außer Zweifel und ist unveränderlich. Wenn deine Absicht nicht darin besteht, dich Gott zu unterwerfen, und du andere Ziele hast, dann wird alles, was du sagst und tust – selbst deine Gebete vor Gott und, wenn man das sogar noch weiter führt, jede deiner Handlungen – im Widerspruch zu Ihm stehen. Selbst wenn deine Worte sanft sind und du sanftmütig bist, selbst wenn jede deiner Bewegungen und jeder Ausdruck in deinem Gesicht für andere angemessen erscheint, als wärst du eine unterwürfige Person: Was deine Absichten und deine Ansichten über den Glauben an Gott betrifft, so steht jede einzelne deiner Handlungen im Widerspruch zu Gott und ist eine böse Tat. Menschen, die gehorsam wie Schafe erscheinen, aber deren Herzen böse Absichten hegen, sind Wölfe im Schafspelz. Sie kränken Gott auf direkte Weise und Gott wird keinen einzigen von ihnen verschonen. Der Heilige Geist wird jeden einzelnen von ihnen entlarven und allen zeigen, dass der Heilige Geist alle, die Heuchler sind, mit Gewissheit verschmähen wird. Keine Sorge: Gott wird der Reihe nach mit jedem einzelnen von ihnen abrechnen und sie loswerden.

– Das Wort, Bd. 1, Das Erscheinen und Wirken Gottes: In deinem Glauben an Gott solltest du dich Gott unterwerfen

338. In ihrem Glauben an Gott ist der größte Fehler der Menschen, dass sie nur dem Wort nach glauben und Gott in ihrem praktischen Leben völlig fehlt. Alle Menschen glauben in der Tat an die Existenz Gottes, und doch ist Gott kein Teil ihres alltäglichen Lebens. Die Münder der Menschen sprechen viele Gebete zu Gott, aber in ihren Herzen hat Gott wenig Platz, und deshalb prüft Gott sie immer wieder. Weil die Menschen unrein sind, bleibt Gott nichts anderes übrig, als sie zu prüfen, damit sie sich schämen und sich inmitten der Prüfungen selbst erkennen können. Andernfalls würde die Menschheit zu den Nachkommen des Erzengels und zunehmend verderbt werden. Im Laufe ihres Glaubens an Gott legt jeder Mensch unter Gottes unaufhörlicher Läuterung viele seiner persönlichen Absichten und Ziele ab. Andernfalls wäre es Gott unmöglich irgendjemanden zu verwenden und unmöglich, in den Menschen das Werk zu vollbringen, das Er vollbringen sollte. Zunächst reinigt Gott den Menschen und durch dieses Verfahren können sie sich selbst erkennen, und Gott kann sie verändern. Erst dann wirkt Gott Sein Leben in sie ein und nur so können sich ihre Herzen Gott vollständig zuwenden. Also sage Ich, dass an Gott zu glauben nicht so einfach ist, wie die Menschen es behaupten. Wenn du Gottes Ansicht nach nur Wissen besitzt, jedoch Sein Wort nicht als Leben hast und wenn du dich nur auf dein eigenes Wissen beschränkst, aber die Wahrheit nicht in die Praxis umsetzen oder das Wort Gottes nicht ausleben kannst, dann ist das weiterhin ein Beweis, dass du immer noch kein gottliebendes Herz hast, und es zeigt, dass dein Herz nicht Gott gehört. Man kann Gott kennenlernen, indem man an Ihn glaubt: Das ist das endgültige Ziel und das, Ziel des menschlichen Strebens. Du musst Mühe dafür aufwenden, die Worte Gottes auszuleben, damit sie in deiner Praxis verwirklicht werden können. Wenn du nur lehrmäßiges Wissen hast, dann wird dein Glaube an Gott im Sande verlaufen. Nur wenn du Sein Wort dann auch in die Praxis umsetzt und auslebst, kann dein Glaube als umfassend und mit Gottes Absichten übereinstimmend erachtet werden.

– Das Wort, Bd. 1, Das Erscheinen und Wirken Gottes: Da du an Gott glaubst, solltest du für die Wahrheit leben

339. Du glaubst an Gott und folgst Gott, und daher musst du ein gottliebendes Herz haben. Du musst deine verdorbene Disposition ablegen, musst nach der Zufriedenstellung von Gottes Absichten streben und musst die Pflicht eines geschaffenen Wesens erfüllen. Da du an Gott glaubst und Ihm folgst, solltest du Ihm alles anbieten und solltest keine persönlichen Entscheidungen treffen oder Forderungen stellen, und du solltest es schaffen, Gottes Absichten zufriedenzustellen. Da du geschaffen wurdest, solltest du dich dem Herrn unterwerfen, der dich geschaffen hat, denn inhärent bist du ohne Herrschaft über dich selbst und hast keine angeborene Fähigkeit, dein eigenes Schicksal zu kontrollieren. Da du eine Person bist, die an Gott glaubt, solltest du nach Heiligung und Veränderung streben. Da du ein geschaffenes Wesen bist, solltest du dich an deine Aufgabe halten und deinen Platz bewahren und du darfst deine Aufgabe nicht überschreiten. Der Zweck ist nicht, dich einzuschränken oder dich durch die Lehre zu unterdrücken, sondern es ist der Weg, durch den du deine Aufgabe erfüllen kannst, und das können – und sollten – all jene erreichen, die rechtschaffen sind.

– Das Wort, Bd. 1, Das Erscheinen und Wirken Gottes: Erfolg oder Scheitern hängt von dem Weg ab, den der Mensch geht

340. Die grundlegendste Voraussetzung für den Glauben des Menschen an Gott ist, dass er ein ehrliches Herz hat und dass er sich völlig hingeben und wirklich unterwerfen kann. Das Schwierigste für den Menschen ist, sein ganzes Leben im Austausch für wahren Glauben zur Verfügung zu stellen, wodurch er die gesamte Wahrheit erlangen und seine Pflicht als ein geschaffenes Wesen erfüllen kann. Das ist unerreichbar für diejenigen, die scheitern, und es ist sogar noch unerreichbarer für diejenigen, die Christus nicht finden können. Und eben weil der Mensch nicht gut darin ist, sich Gott völlig hinzugeben, weil der Mensch nicht bereit ist, seine Pflicht für den Schöpfer auszuführen, weil der Mensch die Wahrheit gesehen hat, sie jedoch vermeidet und seinen eigenen Weg geht, weil der Mensch in seinem Streben immer dem Weg jener folgt, die gescheitert sind, und weil der Mensch sich ständig gegen den Himmel auflehnt, scheitert der Mensch ständig, fällt ständig Satans Tücke zum Opfer und wird durch sein eigenes Netz gefangen. Da der Mensch Christus nicht kennt, da der Mensch im Verstehen und in der Erfahrung der Wahrheit nicht bewandert ist, da der Mensch Paulus zu sehr verehrt und sein Verlangen, in den Himmel zu kommen, zu stark ist, da der Mensch ständig verlangt, dass Christus ihm gehorcht, und er Gott ständig herumkommandiert, sind all die erhabenen Persönlichkeiten und jene, die die Wechselfälle der Welt erlebt haben, noch immer nicht in der Lage, dem Tod zu entkommen, und sterben inmitten der Züchtigung Gottes. Alles, was Ich über solche Menschen sagen kann, ist, dass sie einen tragischen Tod sterben und dass die Konsequenz für sie – ihr Tod – nicht unbegründet ist. Ist ihr Scheitern für das Gesetz des Himmels nicht sogar noch untragbarer? Die Wahrheit kommt aus der Welt des Menschen, jedoch wird die Wahrheit unter den Menschen durch Christus weitergegeben. Sie stammt von Christus, das heißt von Gott Selbst, und hierzu ist der Mensch nicht fähig. Allerdings liefert Christus nur die Wahrheit; Er ist nicht hierhergekommen, um darüber zu entscheiden, ob der Mensch in seinem Streben nach der Wahrheit erfolgreich sein wird. Dementsprechend hängt es gänzlich vom Bestreben des Menschen ab, ob er in Bezug auf die Wahrheit erfolgreich ist. Diese Frage hatte nie etwas mit Christus zu tun, sondern wird stattdessen durch das Streben des Menschen bestimmt. Der Bestimmungsort des Menschen und sein Erfolg oder Scheitern können nicht Gottes Haupt aufgeladen werden, um dies Gott Selbst erdulden zu lassen, denn dies ist kein Anliegen für Gott Selbst, sondern steht im direkten Zusammenhang mit der Pflicht, die geschaffene Wesen ausführen sollten. Die meisten Menschen haben wohl etwas Kenntnis vom Streben und dem Bestimmungsort von Paulus und Petrus, doch die Menschen kennen nichts weiter, als die Ergebnisse von Petrus und Paulus und wissen nichts über das Geheimnis hinter dem Erfolg von Petrus oder von den Unzulänglichkeiten, die zu Paulus’ Scheitern führten. Wenn ihr also vollkommen unfähig seid, das Wesen ihres Bestrebens zu durchschauen, werden die meisten von euch weiterhin in ihren Bestrebungen scheitern. Selbst wenn eine kleine Anzahl von euch erfolgreich sein wird, wird sie dennoch nicht auf Augenhöhe mit Petrus sein. Wenn der Weg deines Strebens der richtige ist, hast du eine Hoffnung auf Erfolg; wenn der Weg, den du im Streben nach der Wahrheit beschreitest, der falsche ist, wirst du für immer des Erfolges unfähig sein und dasselbe Ende finden wie Paulus.

– Das Wort, Bd. 1, Das Erscheinen und Wirken Gottes: Erfolg oder Scheitern hängt von dem Weg ab, den der Mensch geht

341. Wenn du an Gott glaubst, musst du dich Gott unterwerfen, die Wahrheit in die Praxis umsetzen und all deine Pflichten erfüllen. Außerdem musst du die Dinge verstehen, die du erfahren solltest. Wenn du nur zurechtgestutzt, diszipliniert und gerichtet wirst, wenn du dich nur an Gott erfreuen kannst, aber nicht spüren kannst, wenn Gott dich diszipliniert oder zurechtstutzt, dann ist das nicht akzeptabel. Vielleicht kannst du in diesem Fall der Läuterung standhaft sein, doch das ist immer noch nicht genug; du musst trotzdem weiter voranmarschieren. Die Lektion der Liebe zu Gott hört nie auf und hat kein Ende. Die Menschen halten den Glauben an Gott für etwas äußerst Einfaches, aber sobald sie etwas praktische Erfahrungen gesammelt haben, stellen sie fest, dass der Glaube an Gott nicht so einfach ist, wie die Menschen es sich vorstellen. Wenn Gott wirkt, um den Menschen zu läutern, leidet der Mensch. Je beträchtlicher die Läuterung eines Menschen ist, desto mehr wird sein Herz Gott lieben und desto mehr von Gottes großer Macht wird sich in ihm offenbaren. Je geringer hingegen die Läuterung ist, die ein Mensch erhält, desto weniger wird sein Herz Gott lieben und desto weniger wird Gottes große Macht in ihm offenbart werden. Je größer die Läuterung und der Schmerz eines solchen Menschen sind und je mehr Qual er erfährt, desto tiefer wird seine Liebe zu Gott werden und desto wahrer wird sein Glaube an Gott werden und desto tiefgreifender wird seine Gotteskenntnis sein. In deinen Erfahrungen wirst du Menschen sehen, die während ihrer Läuterung zutiefst leiden, und oft zurechtgestutzt und diszipliniert werden, eine tiefe Liebe zu Gott und eine tiefgründigere und durchdringendere Gotteskenntnis haben, und dass jene Menschen, die nicht zurechtgestutzt wurden, nur über eine oberflächliche Kenntnis verfügen und können nur sagen: „Gott ist so gut, Er schenkt den Menschen Gnade, damit sie sich an Ihm erfreuen können.“ Wenn Menschen zurechtgestutzt und diszipliniert wurden, dann könnten sie über die wahre Gotteskenntnis sprechen. Je wundersamer also Gottes Wirken im Menschen ist, desto wertvoller und bedeutungsvoller ist es. Je undurchdringlicher es für dich ist und je unvereinbarer es mit deinen Auffassungen ist, desto mehr kann Gottes Werk dich erobern, dich gewinnen und dich vervollkommnen. Wie groß ist doch die Bedeutung von Gottes Werk! Wenn Gott den Menschen nicht auf diese Weise läutern würde, wenn Er nicht auf diese Weise wirken würde, dann wäre Sein Werk unwirksam und bedeutungslos. Früher wurde gesagt, dass Gott diese Gruppe auswählen und gewinnen würde und sie in den letzten Tagen vollenden würde; darin liegt eine außerordentliche Bedeutung. Je größer das Werk, das Er in euch durchführt, desto tiefer und reiner ist eure Liebe zu Gott. Je größer das Werk Gottes, desto mehr kann der Mensch etwas von Seiner Weisheit erfassen und desto tiefer ist die Kenntnis des Menschen von Ihm.

– Das Wort, Bd. 1, Das Erscheinen und Wirken Gottes: Diejenigen, die vervollkommnet werden sollen, müssen Läuterung unterzogen werden

342. Glaube an Gott erfordert Unterwerfung unter Ihn und das Erfahren Seines Werkes. Gott hat so viel gewirkt – man könnte sagen, dass für die Menschen alles Vervollkommnung, Läuterung und vor allem Züchtigung ist. Kein einziger Schritt von Gottes Werk hat mit menschlichen Vorstellungen übereingestimmt; die Menschen haben sich an Gottes scharfen Worten erfreut. Wenn Gott kommt, sollten die Menschen Seine Majestät und Seinen Zorn genießen, doch ganz gleich wie scharf Seine Worte sind, kommt Er, um die Menschheit zu retten und zu vervollkommnen. Als geschaffene Wesen sollten die Menschen die Pflichten erfüllen, die es für sie zu erfüllen gilt, und Gott inmitten von Läuterung bezeugen. Bei jeder Prüfung sollten sie das Zeugnis hochhalten, das sie ablegen sollten, und dies für Gott auf eine überwältigende Art und Weise tun. Das ist ein Überwinder. Ganz gleich, wie Gott dich läutert, du bleibst voller Zuversicht und verlierst niemals das Vertrauen in Gott. Du tust, was der Mensch tun sollte. Das ist, was Gott vom Menschen verlangt, und das Herz des Menschen sollte vollständig zu Ihm zurückkehren und sich in jedem Augenblick Ihm zuwenden können. Das ist ein Überwinder. Diejenigen, die Gott als „Überwinder“ bezeichnet, sind diejenigen, die weiterhin imstande sind, in ihrem Zeugnis standhaft zu bleiben und ihr ursprüngliches Vertrauen und ihre Ergebenheit Gott gegenüber aufrechtzuerhalten, während sie unter dem Einfluss Satans und unter Satans Belagerung stehen, das heißt, wenn sie sich mitten unter den Mächten der Finsternis wiederfinden. Wenn du immer noch in der Lage bist, vor Gott ein reines Herz zu bewahren und deine echte Liebe zu Gott aufrechtzuerhalten, was auch passiert, dann bleibst du standhaft in deinem Zeugnis vor Gott, und das ist es, was Gott damit meint, ein „Überwinder“ zu sein. Ist es Reinheit, wenn dein Streben vortrefflich ist, wenn Gott dich segnet, du dich aber ohne Seine Segnungen zurückziehst? Da du dir sicher bist, dass dieser Weg wahr ist, musst du diesem bis zum Ende folgen; du musst deine Treue an Gott aufrechterhalten. Da du gesehen hast, dass Gott Selbst auf die Erde gekommen ist, um dich zu vervollkommnen, solltest du Ihm dein ganzes Herz geben. Wenn du Ihm folgen kannst, was immer Er auch tut, selbst wenn Er am Ende ein ungünstiges Ergebnis für dich festlegt, dann ist dies das Aufrechterhalten deiner Reinheit vor Gott. Gott einen heiligen geistlichen Leib und eine reine Jungfrau darzubringen bedeutet, vor Gott ein Herz der Aufrichtigkeit beizubehalten. Für die Menschheit ist Aufrichtigkeit Reinheit, und die Fähigkeit, Gott gegenüber aufrichtig zu sein, das Aufrechterhalten von Reinheit. Das ist es, was du in die Praxis umsetzen solltest. Wenn du beten solltest, betest du; wenn du in Gemeinschaft zusammenkommen solltest, tust du es; wenn du Hymnen singen solltest, singst du Hymnen; und wenn du dich gegen das Fleisch auflehnen solltest, so lehnst du dich gegen das Fleisch auf. Wenn du deine Pflicht erfüllst, wurstelst du dich nicht durch; wenn du mit Prüfungen konfrontiert wirst, bist du standhaft. Das ist Hingabe an Gott.

– Das Wort, Bd. 1, Das Erscheinen und Wirken Gottes: Du solltest deine Treue zu Gott aufrechterhalten

343. Als Mose auf den Fels schlug und das Wasser heraussprudelte, das Jehova spendete, geschah dies aufgrund seines Glaubens. Als David zu Meinem, Jehovas, Lob die Harfe und Leier spielte, mit seinem Herzen voller Freude, geschah dies aufgrund seines Glaubens. Als Hiob sein Vieh, das die Berge bedeckte, sowie unermessliche Mengen von Reichtum verlor, und als sein Leib von wunden Geschwüren übersät wurde, geschah dies aufgrund seines Glaubens. Als er Meine, Jehovas, Stimme hören konnte und Meine, Jehovas, Herrlichkeit sehen konnte, geschah dies aufgrund seines Glaubens. Dass Petrus Jesus Christus folgen konnte, war auf seinen Glauben zurückzuführen. Dass er um Meinetwillen ans Kreuz genagelt werden und ein glorreiches Zeugnis ablegen konnte, war auch auf seinen Glauben zurückzuführen. Als Johannes das glorreiche Bild des Menschensohns erblickte, war das auf seinen Glauben zurückzuführen. Als er die Vision der letzten Tage erblickte, geschah dies umso mehr aufgrund seines Glaubens. Auch der Grund dafür, dass die sogenannten Scharen der heidnischen Nationen Meine Offenbarung empfangen und erfahren haben, dass Ich im Fleisch wiedergekehrt bin, um Mein Werk unter den Menschen zu tun, ist ihr Glaube. All jene, die von Meinen harten Worten geschlagen und doch Trost daraus gewinnen und gerettet werden, ist das nicht durch ihren Glauben erfolgt? Aufgrund ihres Glaubens haben die Menschen so viel empfangen, und nicht notwendigerweise Segen. Sie mögen nicht die Art von Glück und Freude empfangen, die David verspürte, oder von Jehova gespendetes Wasser haben, wie es Mose hatte. Hiob, zum Beispiel, war von Jehova aufgrund seines Glaubens gesegnet, doch er empfing auch Widrigkeiten. Ob du Segnungen empfängst oder Widrigkeiten, beides sind gesegnete Geschehnisse. Ohne deinen Glauben wärest du nicht in der Lage, dieses Eroberungswerk zu empfangen, und noch viel weniger wärst du in der Lage, zu sehen, wie Jehovas Taten sich heute vor deinen Augen abspielen – du wärest nicht imstande, das zu sehen, und noch weniger wärest du imstande, es zu gewinnen. Diese Widrigkeiten, dieses Unheil und all die Urteile – wenn sie dich nicht befielen, würdest du Jehovas Taten von heute sehen können? Heute ist es der Glaube, der es dir ermöglicht, erobert zu werden, und das Erobertwerden, das es dir ermöglicht, an jede Tat Jehovas zu glauben. Es ist nur wegen des Glaubens, dass du diese Art von Züchtigung und Gericht empfängst. Durch diese Züchtigung und dieses Gericht wirst du erobert und vervollkommnet. Ohne die heutige Züchtigung und das heutige Gericht wäre dein Glauben vergebens, weil du Gott nicht kennen würdest; ungeachtet dessen, wie sehr du an Ihn geglaubt hast, wäre dein Glaube nichts als leere Worte und ohne jegliche Wirklichkeit. Erst nachdem du dieses Eroberungswerk empfängst, das dich völlig unterwürfig macht, wird dein Glauben wirklich und verlässlich und wendet sich dein Herz zu Gott hin. Selbst wenn du wegen dieses Wortes „Glauben“ in hohem Maße Urteil und Verfluchung erleidest, verfügst du dennoch über wahren Glauben und empfängst die wahrsten, wirklichsten und kostbarsten Dinge. Das liegt daran, dass es erst im Laufe des Gerichts geschieht, dass du den endgültigen Bestimmungsort der geschaffenen Wesen siehst; in diesem Gericht erkennst du die Lieblichkeit des Schöpfers; in einem solchen Eroberungswerk siehst du Gottes Arm; in dieser Eroberung begreifst du menschliches Leben in vollem Umfang; in dieser Eroberung erlangst du den rechten Weg menschlichen Lebens und begreifst die wahre Bedeutung von „Mensch“; nur durch diese Eroberung siehst du die gerechte Disposition des Allmächtigen und Sein wunderbares, herrliches Antlitz; in diesem Eroberungswerk erfährst du vom Ursprung des Menschen und verstehst die ganze „unsterbliche Geschichte“ der Menschheit; in dieser Eroberung lernst du die Vorfahren der Menschheit und den Ursprung der Verderbtheit der Menschheit verstehen; in dieser Eroberung empfängst du Freude und Trost und auch endlose Züchtigung, Disziplin und tadelnde Worte vom Schöpfer an die Menschheit, die Er schuf; in diesem Eroberungswerk empfängst du Segnungen und Nöte, die dem Mensch gebühren … Liegt das nicht alles an deinem bisschen Glauben? Und ist dein Glaube, nachdem du diese Dinge erlangt hast, nicht gewachsen? Hast du nicht unheimlich viel gewonnen?

– Das Wort, Bd. 1, Das Erscheinen und Wirken Gottes: Die wahre Geschichte des Eroberungswerks (1)

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