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Geschichte Ein Samenkorn, die Erde, ein Baum, das Sonnenlicht, die Singvögel und der Mensch

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Ein kleines Samenkorn fiel auf die Erde. Nachdem ein großer Regen vorübergezogen war, entwickelte das Samenkorn einen zarten Spross und seine Wurzeln gruben sich langsam in den Boden darunter ein. Der Spross wurde mit der Zeit hoch, trotzte schrecklichen Winden und schwerem Regen und sah den Wechsel der Jahreszeiten, während der Mond zu- und abnahm. Im Sommer brachte die Erde Gaben von Wasser hervor, so dass der Spross die sengende Hitze aushalten konnte. Und wegen der Erde spürte der Spross die Hitze nicht und überlebte so die Hitze des Sommers. Als der Winter anbrach, hüllte die Erde den Spross in ihre warme Umarmung und sie hielten einander kraftvoll fest. Und wegen der Wärme der Erde überlebte der Spross die bittere Kälte und kam unversehrt durch die winterlichen Stürme und den Schneefall der Jahreszeit. Von der Erde geschützt, wurde der Spross unerschrocken und war glücklich. Er wurde groß und stolz durch die selbstlose Fürsorge, die die Erde bereitstellte. Der Spross wuchs glücklich heran. Er sang, wenn der Regen herunterplatschte, und er wog sich hin und her, wenn der Wind blies. Und so hängen der Spross und die Erde voneinander ab …

Geschichte Ein Samenkorn, die Erde, ein Baum, das Sonnenlicht, die Singvögel und der Mensch

Jahre vergingen und der Spross war jetzt ein hoch aufragender Baum. Er hatte starke, mit unzähligen Blättern versehenen Zweige entwickelt und stand fest auf der Erde. Die Wurzeln des Baumes gruben sich in die Erde, wie sie es vorher getan hatten, aber nun tauchten sie tief in das Erdreich darunter. Was einst den Spross geschützt hatte, war nun das Fundament für den mächtigen Baum.

Ein Sonnenstrahl schien auf den Baum herab und der Stamm erzitterte. Der Baum streckte seine Zweige weit aus und schöpfte tief von dem Licht. Die Erde darunter atmete im Rhythmus mit dem Baum und die Erde fühlte sich erneuert und genau dann wehte eine frische Brise in den Zweigen und der Baum erbebte vor Begeisterung und strotzte dabei vor Energie. Und so hängen der Baum und das Sonnenlicht voneinander ab …

Geschichte Ein Samenkorn, die Erde, ein Baum, das Sonnenlicht, die Singvögel und der Mensch

Menschen setzten sich in den kühlen Schatten des Baumes und erfreuten sich der frischen, duftenden Luft. Die Luft reinigte ihre Herzen und Lungen, und sie reinigte das Blut darin. Die Menschen fühlten sich nicht mehr müde oder belastet. Und so hängen die Menschen und der Baum voneinander ab …

Ein Schwarm von Singvögeln zirpte, als sie auf den Zweigen des Baumes landeten. Möglicherweise wichen sie einem Feind aus oder sie brüteten und zogen ihre Jungen auf oder vielleicht legten sie nur eine kurze Rast ein. Und so hängen die Vögel und der Baum voneinander ab …

Die Wurzeln des Baumes, verflochten und verschlungen, gruben sich tief in die Erde. Sein Stamm schützte die Erde vor Wind und Regen und er streckte seine großen Äste aus und schützte die Erde darunter, und der Baum tat dies, weil die Erde seine Mutter ist. Sie leben zusammen, hängen voneinander ab, und sie werden niemals getrennt leben …

Geschichte Ein Samenkorn, die Erde, ein Baum, das Sonnenlicht, die Singvögel und der Mensch

Alle Dinge, von denen Ich gerade gesprochen habe, sind Dinge, die ihr vorher gesehen habt, wie Samenkörner, ihr wisst davon, richtig? Ein Samenkorn, das zu einen Baum heranwächst, ist vielleicht kein Prozess, den du im Detail siehst, aber du weißt, dass es eine Tatsache ist, richtig? (Ja.) Du weißt von der Erde und dem Sonnenlicht, richtig? Die Darstellung von Singvögeln, die in einem Baum sitzen, ist etwas, das alle Menschen gesehen haben, richtig? (Ja.) Und Menschen, die sich im Schatten eines Baumes abkühlen, das habt ihr alle gesehen, richtig? (Das haben wir gesehen.) Welches Gefühl bekommt ihr also, wenn ihr alle diese Beispiele in einem Bild seht? (Harmonie.) Kommen all die Beispiele, die in dieser Darstellung existieren, von Gott? (Ja.) Da sie von Gott kommen, kennt Gott den Nutzen und die Bedeutung dieser verschiedenen Beispiele, die auf der Erde zusammen existieren. Als Gott alle Dinge erschuf, hatte Er einen Plan für jedes Element, und jedes Ding, das Er erschuf, zeigt Seine Absichten und Er erfüllt sie mit Leben. Er erschuf den Lebensraum für die Menschheit, was in der Geschichte, die wir gerade hörten, behandelt wird. Sie erörtert die wechselseitige Abhängigkeit, die das Samenkorn und die Erde haben; die Erde nährt das Samenkorn und das Samenkorn ist an die Erde gebunden. Die Beziehung zwischen diesen beiden wurde von Gott von Anfang an vorbestimmt, richtig? (Ja.) Der Baum, das Sonnenlicht, die Singvögel und der Mensch in dieser Darstellung, sind sie ein Beispiel für den Lebensraum, den Gott für die Menschheit erschaffen hat? (Ja.) Zunächst, kann der Baum die Erde verlassen? (Nein.) Kann der Baum ohne Sonnenlicht sein? (Nein.) Was war dann Gottes Absicht mit der Erschaffung des Baumes, können wir sagen, dass es nur der Erde diente? Können wir sagen, dass es nur den Singvögeln diente? Können wir sagen, dass es nur den Menschen diente? (Nein.) Was ist die Beziehung zwischen ihnen? Die Beziehung zwischen ihnen ist eine der gegenseitigen Abhängigkeit, in der sie nicht getrennt werden können. Die Erde, der Baum, das Sonnenlicht, die Singvögel und die Menschen sind für ihre Existenz aufeinander angewiesen und sie nähren einander. Der Baum schützt die Erde, während die Erde den Baum nährt; das Sonnenlicht versorgt den Baum, während der Baum frische Luft aus dem Sonnenlicht erzeugt und hilft, die Hitze des Sonnenlichts für die Erde zu lindern. Wer profitiert letztendlich davon? Die Menschheit profitiert davon, richtig? (Ja.) Und dies ist eines der Prinzipien dahinter, warum Gott den Lebensraum für die Menschheit erschuf, und einer der Hauptzwecke dafür. Auch wenn dies ein einfaches Bild ist, können wir Gottes Weisheit und Seine Absichten erkennen. Die Menschheit kann nicht ohne die Erde leben oder ohne Bäume oder ohne die Singvögel und das Sonnenlicht, richtig? Obwohl es eine Geschichte war, ist es ein Mikrokosmos von Gottes Erschaffung des Universums und Seiner Schenkung des Lebensraums an den Menschen.

Gott erschuf die Himmel und die Erde und alle Dinge für die Menschheit und Er erschuf auch den Lebensraum. Zunächst ist der Hauptpunkt, den wir in der Geschichte besprachen, die wechselseitigen Beziehungen und die gegenseitige Abhängigkeit aller Dinge. Nach diesem Grundsatz ist der Lebensraum für die Menschheit geschützt, er überlebt und besteht fort; wegen der Existenz dieses Lebensraums kann die Menschheit gedeihen und sich vermehren. Wir sahen den Baum, die Erde, das Sonnenlicht, Singvögel und Menschen an dem Ort der Handlung. War Gott auch da? Die Menschen sehen es vielleicht nicht, richtig? Oberflächlich betrachtet mag es scheinen, als ob Gott nicht da war, aber die Menschen können die Regeln der wechselseitigen Beziehungen zwischen den Dingen an dem Ort der Handlung sehen; anhand dieser Regeln können die Menschen erkennen, dass Gott existiert und dass Er der Herrscher ist. Richtig? Gott benutzt diese Prinzipien und Regeln, um das Leben und die Existenz aller Dinge zu bewahren. Auf diese Weise sorgt Er für alle Dinge und sorgt Er für die Menschheit. Hat diese Geschichte eine Verbindung zu dem Thema, das wir gerade besprochen haben? (Ja.) Oberflächlich betrachtet scheint es, dass es keine gibt, aber in Wirklichkeit sind die Regeln, die Gott als der Schöpfer aufstellte, und Seine Herrschaft über alle Dinge eng damit verbunden, dass Er die Quelle des Lebens für alle Dinge ist, und sie sind untrennbar miteinander verbunden. Richtig? (Ja.) Ihr habt ein bisschen was gelernt, richtig?

Geschichte Ein Samenkorn, die Erde, ein Baum, das Sonnenlicht, die Singvögel und der Mensch

Gott ist der Herr der Regeln, die das Universum kontrollieren, Er kontrolliert die Regeln, die das Überleben aller Dinge steuern, und Er kontrolliert auch das Universum und alle Dinge, damit sie zusammenleben können; Er tut es, damit sie nicht aussterben oder verschwinden, damit die Menschheit weiterhin existieren kann, und der Mensch kann in einer solchen Umgebung durch Gottes Führung leben. Diese Regeln, die alle Dinge steuern, unterliegen der Herrschaft Gottes, jedoch kann die Menschheit nicht eingreifen und sie nicht ändern; nur Gott Selbst kennt diese Regeln und nur Er Selbst verwaltet sie. Wann die Bäume sprießen werden, wann es regnen wird, wie viel Wasser und wie viele Nährstoffe die Erde den Pflanzen geben wird, in welcher Jahreszeit die Blätter fallen werden, in welcher Jahreszeit die Bäume Früchte tragen werden, wie viel Energie das Sonnenlicht den Bäumen geben wird, was die Bäume von der Energie verströmen, die sie aus dem Sonnenlicht bekommen – das sind alles Dinge, die Gott bereits veranlasst hatte, als Er das Universum erschuf, und sie sind Gesetze, die vom Menschen nicht gebrochen werden können. Die von Gott erschaffenen Dinge – ob sie lebendig sind oder für die Menschen nicht lebendig zu sein scheinen – sind alle in Gottes Hand und unter Seiner Herrschaft. Kein Mensch kann diese Regel ändern oder brechen. Das heißt, als Gott alle Dinge erschuf, formulierte Er, wie sie sein sollten. Der Baum könnte ohne die Erde keine Wurzeln schlagen, sprießen und wachsen. Wie wäre die Erde, wenn sie keine Bäume hätte? Sie würde austrocknen. Ist das nicht richtig? (Doch.) Der Baum ist auch das Zuhause der Singvögel, er ist ein Ort, wo sie Schutz vor dem Wind suchen. Wäre es in Ordnung, wenn der Baum ohne Sonnenlicht wäre? (Es wäre nicht in Ordnung.) Wenn der Baum nur die Erde hätte, würde das nicht funktionieren. All dies ist für die Menschheit und für das Überleben der Menschheit. Sie erhält frische Luft vom Baum und lebt auf der Erde, die durch ihn geschützt wird. Sie kann nicht ohne Sonnenlicht leben, sie kann nicht ohne all die verschiedenen Lebewesen leben. Auch wenn die Beziehungen zwischen diesen Dingen komplex sind, müssen die Menschen klar verstehen, dass Gott die Regeln erschuf, die alle Dinge steuern, damit sie in einer miteinander verbundenen und voneinander abhängigen Weise existieren können; jedes einzelne Ding, das Er erschaffen hat, hat Wert und Bedeutung. Wenn Gott etwas ohne Bedeutung erschaffen hätte, würde Gott es verschwinden lassen. Versteht ihr? (Ja.) Dies ist eine der Methoden, die Er bei der Bereitstellung aller Dinge verwendete. Worauf bezieht sich „für etwas sorgen“ in dieser Geschichte? Geht Gott hinaus und bewässert jeden Tag den Baum? Braucht der Baum Gottes Hilfe zum Atmen? (Nein.) „Für etwas sorgen“ bezieht sich in diesem Fall auf Gottes Verwaltung aller Dinge nach der Erschaffung; alles, was Er brauchte, waren Regeln, um die Dinge weiterhin reibungslos ablaufen zu lassen. Der Baum wuchs von allein, indem er in die Erde gepflanzt wurde. Die Bedingungen, damit er wuchs, wurden alle von Gott geschaffen. Er erschuf das Sonnenlicht, das Wasser, den Boden, die Luft und die Umgebung, den Wind, Frost, Schnee und Regen sowie die vier Jahreszeiten; dies sind die Bedingungen, die der Baum braucht, um zu wachsen, dies sind Dinge, die Gott vorbereitete. Ist also Gott die Quelle dieses Lebensraums? (Ja.) Muss Gott jeden Tag hinausgehen und jedes Blatt an den Bäumen zählen? Dafür besteht keine Notwendigkeit, richtig? Gott muss dem Baum auch nicht beim Atmen helfen. Gott muss auch nicht jeden Tag das Sonnenlicht aufwecken, indem Er sagt: „Es ist jetzt Zeit, auf die Bäume zu scheinen.“ Das muss Er nicht machen. Das Sonnenlicht scheint von allein, wie es die Regeln vorschreiben, es scheint auf den Baum und der Baum nimmt es auf. So leben die Dinge innerhalb der Regeln. Vielleicht ist das ein Phänomen, mit dem ihr nicht vertraut seid, aber es ist eine Tatsache, die jeder gesehen und akzeptiert hat. Alles, was du tun musst, ist zu erkennen, dass die Regeln für die Existenz aller Dinge von Gott kommen, und zu wissen, dass ihr Wachstum und Überleben unter Gottes Herrschaft stehen. Das beweist, dass Gott die Quelle für alles Leben ist.

Wird eine Metapher in dieser Geschichte verwendet, wie die Menschen es nennen würden? (Nein.) Ist sie anthropomorph? (Nein.) Worüber Ich sprach, ist die Wahrheit. Alles was lebt, alles was existiert, ist unter der Herrschaft Gottes. Allem wurde Leben gegeben, nachdem Gott es erschaffen hatte; es ist Leben, das von Gott gegeben wurde, und es folgt den Gesetzen und dem Pfad, die Er dafür geschaffen hat. Das muss vom Menschen nicht verändert werden und es benötigt vom Menschen keine Hilfe; so sorgt Gott für alle Dinge. Ihr versteht, nicht wahr? Glaubt ihr, dass es notwendig ist, dass die Menschen das anerkennen? (Ja.) Hat also diese Geschichte irgendetwas mit Biologie zu tun? Hat sie irgendeine Beziehung zu irgendeinem Wissensbereich oder irgendeiner Wissenschaft? (Nein.) Wir reden hier nicht über Biologie und wir führen sicher auch keinerlei biologische Forschung durch. Was ist der Hauptpunkt, über den wir hier sprechen? (Dass Gott die Quelle für alles Leben ist.) Was seht ihr unter allen Dingen der Schöpfung? Habt ihr Bäume gesehen? Habt ihr die Erde gesehen? (Ja.) Ihr habt das Sonnenlicht gesehen, nicht wahr? Habt ihr gesehen, wie Vögel sich in den Bäumen ausruhen? (Wir haben es.) Ist die Menschheit glücklich, in einer solchen Umgebung zu leben? (Sie ist glücklich.) Gott benutzt alle Dinge – die Dinge, die Er erschuf, um das Zuhause der Menschheit für das Überleben zu bewahren und das Zuhause der Menschheit zu schützen, und so sorgt Er für den Menschen und sorgt Er für alle Dinge.

aus „Die Kundgebungen des Allmächtigen Gottes (Der Weg zur Gotteserkenntnis)“

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