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Geschichte 2. Ein großer Berg, ein kleiner Bach, ein heftiger Wind und eine gigantische Welle

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Es war ein winziger Bach, der sich hin und her schlängelte und schließlich an den Fuß eines großen Berges kam. Der Berg blockierte den Weg des winzigen Bachs, also bat der Bach den Berg mit seiner schwachen, leisen Stimme: „Bitte lass mich vorbei, du stehst mir im Weg und blockierst meinen Pfad vorwärts.“ Der Berg fragte darauf: „Wohin begibst du dich?“ Worauf der kleine Bach antwortete: „Ich suche mein Zuhause.“ Der Berg sagte: „In Ordnung, nur zu, und fließ direkt über mich!“ Aber weil der winzige Bach zu schwach und zu jung war, gab es keine Möglichkeit für ihn, über einen so großen Berg zu fließen, weshalb er keine andere Wahl hatte, als weiterhin am Fuß des Berges zu fließen …

Ein heftiger Wind fegte hindurch, der Sand und Staub mit sich dorthin brachte, wo der Berg stand. Der Wind brüllte den Berg an: „Lass mich vorbei!“ Der Berg fragte: „Wohin begibst du dich?“ Der Wind heulte zurück: „Ich will rüber, auf die andere Seite des Berges.“ Der Berg sagte: „In Ordnung, wenn du meine Mitte durchbrechen kannst, dann darfst du gehen!“ Der heftige Wind heulte kreuz und quer, aber egal wie wütend er blies, er konnte die Mitte des Berges nicht durchbrechen. Der Wind wurde müde und hörte auf, um sich auszuruhen. Also blies auf jener Seite des Berges nur vereinzelt ein schwacher Wind, der die Menschen dort erfreute. Das war der Gruß, den der Berg den Menschen zukommen ließ …

An der Küste brandete die Gischt des Ozeans sanft gegen das Riff. Plötzlich kam eine gigantische Welle auf und brauste auf den Berg zu. „Zur Seite!“, schrie die gigantische Welle. Der Berg fragte: „Wohin begibst du dich?“ Die große Welle hielt nicht an und sie türmte sich weiter auf, während sie antwortete: „Ich erweitere mein Gebiet und ich möchte meine Arme ein bisschen ausstrecken.“ Der Berg sagte: „In Ordnung, wenn du es über meinen Gipfel schaffst, werde ich den Weg freigeben.“ Die große Welle bewegte sich ein wenig zurück und türmte sich dann wieder gegen den Berg auf. Aber egal wie sehr sie sich auch bemühte, konnte sie den Berg nicht überwinden. Sie hatte keine andere Wahl, als langsam dorthin zurückzuweichen, woher sie kam …

Im Laufe der Jahrhunderte rann der kleine Bach sanft rund um den Fuß des Berges. Indem er dem Lauf folgte, den der Berg gemacht hatte, kam der winzige Bach wieder zu seinem Zuhause zurück; er vereinte sich mit dem Fluss und floss ins Meer. Unter der Obhut des Berges verlor sich der winzige Strom nie. Der winzige Strom und der große Berg verließen sich aufeinander, sie hielten sich gegenseitig zurück und hingen voneinander ab.

Im Laufe der Jahrhunderte änderte der heftige Wind seine Gewohnheiten nicht, gegen den Berg anzuheulen. Der heftige Wind wehte große Sandwirbel heran, wenn er den Berg „besuchte“, genauso wie er es früher getan hatte. Er drohte dem Berg, durchbrach aber niemals die Mitte des Berges. Der heftige Wind und der große Berg verließen sich aufeinander, sie hielten sich gegenseitig zurück und hingen voneinander ab.

Geschichte Ein großer Berg, ein kleiner Bach, ein heftiger Wind und eine gigantische Welle

Im Laufe der Jahrhunderte ruhte sich auch die gigantische Welle nicht aus und hörte nie auf, sich auszudehnen. Sie toste und türmte sich immer wieder gegen den Berg auf, doch der Berg bewegte sich nie auch nur einen Zentimeter. Der Berg wachte über das Meer und auf diese Weise vermehrten sich die Geschöpfe im Meer und gediehen. Die gigantische Welle und der große Berg verließen sich aufeinander, sie hielten sich gegenseitig zurück und hingen voneinander ab.

Diese Geschichte ist zu Ende. Was könnt ihr Mir zunächst über diese Geschichte sagen, was war der Hauptinhalt? Zunächst war da ein Berg, ein winziger Bach, ein heftiger Wind und eine gigantische Welle. Was geschah im ersten Teil mit dem winzigen Bach und dem großen Berg? Warum würden wir über den großen Berg und den kleinen Bach sprechen? (Weil der Berg den Bach beschützte, verlor sich der Bach nie. Sie verließen sich aufeinander.) Würdet ihr sagen, dass der Berg den winzigen Bach beschützte oder dass er ihn behinderte? (Er beschützte ihn.) Könnte es sein, dass er ihn behinderte? Der Berg und der winzige Bach waren zusammen; er beschützte den Bach und er war auch ein Hindernis. Der Berg beschützte den Bach, so dass er in den Fluss fließen konnte, aber hielt ihn auch davon ab, in alle Richtungen zu fließen, wo er alles überschwemmen und für die Menschen katastrophal sein könnte. Ist das der Hauptpunkt dieses Abschnitts? Der Schutz des Berges für den Bach und dass er als Barriere fungierte, schützte die Häuser der Menschen. Dann habt ihr den winzigen Bach, der sich am Fuß des Berges mit dem Fluss vereint und später ins Meer fließt; ist das nicht die Notwendigkeit des winzigen Baches? Als der Bach in den Fluss floss und dann ins Meer, worauf verließ er sich? Verließ er sich nicht auf den Berg? Er verließ sich auf den Schutz des Berges und darauf, dass der Berg als Barriere fungierte; ist das der Hauptpunkt? Erkennst du in diesem Fall die Bedeutung von Bergen für das Wasser? (Ja.) Hat Gott Seinen Grund, sowohl hohe als auch niedrige Berge zu machen? (Ja.) Dies ist ein kleiner Teil der Geschichte, und nur von einem Bach und einem großen Berg können wir den Nutzen und die Bedeutung dieser beiden Dinge in Gottes Erschaffung von ihnen sehen. Wir können auch Seine Weisheit und Seinen Zweck darin sehen, wie Er über diese beiden Dinge herrscht. Ist das nicht richtig?

Geschichte Ein großer Berg, ein kleiner Bach, ein heftiger Wind und eine gigantische Welle

Wovon handelt der zweite Teil der Geschichte? (Von einem heftigen Wind und dem großen Berg.) Ist Wind etwas Gutes? (Ja.) Nicht unbedingt, da manchmal, wenn der Wind zu stark ist, er verheerend sein kann. Wie würdest du dich fühlen, wenn du dich in dem heftigen Wind aufhalten müsstest? Es hängt davon ab, wie stark er wäre, richtig? Wenn er eine leichte Brise wäre oder wenn er ein Wind der Stärke 3-4 wäre, dann wäre er noch erträglich, ein Mensch hätte allenfalls Schwierigkeiten, seine Augen offen zu halten. Könntest du aber mit dem Wind fertig werden, wenn er stark genug bliese, um ein Tornado zu werden? Du wärst nicht in der Lage, ihn zu ertragen. Also ist es falsch, wenn die Menschen sagen, dass der Wind immer gut ist oder dass er immer schlecht ist, weil es davon abhängt, wie stark der Wind ist. Welchen Nutzen hat der Berg also hier? Ist er nicht etwas wie ein Filter für den Wind? Der Berg nimmt den heftigen Wind und reduziert ihn zu was? (Einer leichten Brise.) Die meisten Menschen könnten ihn in der Umgebung, in der sie lebten, spüren und fühlen – war es ein heftiger Wind oder eine leichte Brise, was sie fühlten? (Eine leichte Brise.) Ist das nicht der Zweck hinter Gottes Erschaffung von Bergen? Ist das nicht Seine Absicht? Wie wäre es für Menschen, wenn sie in einer Umgebung lebten, in der der heftige Wind Sandkörner herumbliese, ohne etwas, das ihn blockiert oder filtert? Könnte es sein, dass die Menschen nicht in der Lage wären, auf dem Land zu leben, wenn Sand und Steine herumgeblasen würden? Einige Menschen könnten von den Steinen, die herumfliegen, am Kopf getroffen werden, oder andere könnten Sand in die Augen bekommen und könnten dann nicht mehr sehen. Die Menschen könnten in die Luft gesaugt werden oder der Wind könnte so stark blasen, dass sie ihm nicht standhalten könnten. Häuser würden zerstört und alle möglichen Katastrophen würden sich ereignen. Hat der heftige Wind einen Nutzen? Wenn Ich sagte, er sei schlecht, dann könnten die Menschen glauben, er habe keinen Nutzen, aber ist das richtig? Hat es nicht einen Nutzen, ihn in eine Brise zu verwandeln? Was brauchen die Menschen am meisten, wenn es feucht oder stickig ist? Sie brauchen eine leichte Brise, die sanft über sie bläst, um ihre Köpfe zu erfrischen und aufzuklaren, um ihr Denken zu schärfen, um ihren Geisteszustand wieder in Ordnung zu bringen und zu verbessern. Beispielsweise sitzt ihr alle in einem Raum mit vielen Menschen und die Luft ist stickig, was braucht ihr dann am meisten? (Eine leichte Brise.) An Orten, wo die Luft trüb und voller Schmutz ist, kann sie das Denken einer Person verlangsamen, den Blutfluss reduzieren und dazu führen, dass sie weniger klar denkt. Jedoch wird die Luft frisch werden, wenn sie die Möglichkeit bekommt, sich zu bewegen und zu zirkulieren, und die Menschen werden sich viel besser fühlen. Obwohl der kleine Bach und der heftige Wind eine Katastrophe werden könnten, wird der Berg, solange er dort ist, sie in Dinge verwandeln, die den Menschen tatsächlich zugutekommen; ist das nicht richtig?

Worüber spricht der dritte Teil der Geschichte? (Von dem großen Berg und der riesigen Welle.) Von dem großen Berg und der riesigen Welle. Die Szenerie hier ist ein Berg am Meer, wo wir den Berg, die Gischt des Ozeans und auch eine riesige Welle sehen können. Was ist der Berg für die Welle in diesem Fall? (Ein Beschützer und eine Abschirmung.) Er ist beides, ein Beschützer und eine Abschirmung. Das Ziel, sie zu schützen ist, diesen Teil des Meeres davon abzuhalten zu verschwinden, so dass die Geschöpfe, die darin leben, gedeihen können. Als Abschirmung hält der Berg das Meerwasser – dieses Gewässer – davon ab, überzulaufen und eine Katastrophe zu verursachen, die die Häuser der Menschen beschädigen und sie zerstören würde. Wir können also sagen, dass der Berg sowohl eine Abschirmung als auch ein Beschützer ist.

Geschichte Ein großer Berg, ein kleiner Bach, ein heftiger Wind und eine gigantische Welle

Dies zeigt die Bedeutung des gegenseitigen Vertrauens zwischen dem Berg und dem Bach, dem Berg und dem heftigen Wind und dem Berg und der riesigen Welle, und wie sie sich gegenseitig zurückhalten und voneinander abhängen, von der Ich gesprochen habe. Es gibt eine Regel und ein Gesetz, die das Fortbestehen dieser Dinge regeln, die Gott erschuf. Könnt ihr aus dem, was sich in der Geschichte ereignete, erkennen, was Gott tat? Erschuf Gott das Universum und ignorierte Er dann, was danach passierte? Gab Er ihm Regeln und entwarf Er, wie sie funktionieren, und ignorierte Er sie dann? Ist es das, was passierte? (Nein.) Was ist es dann? Gott hat immer noch die Kontrolle über das Wasser, den Wind und die Wellen. Er lässt sie nicht Amok laufen und Er lässt sie nicht die Häuser der Menschen beschädigen oder zerstören, und deshalb können die Menschen weiterhin auf diesem Stück Land leben und gedeihen. Was bedeutet, dass Gott bereits die Regeln der Existenz geplant hatte, als Er das Universum machte. Als Gott diese Dinge machte, stellte Er sicher, dass sie der Menschheit zugutekommen würden, und Er kontrollierte sie auch, so dass sie für die Menschheit nicht problematisch oder katastrophal sein würden. Wenn die Gewässer nicht von Gott verwaltet würden, würden sie dann nicht überall herumfließen? Würde der Wind dann nicht in alle Richtungen blasen? Folgen sie Regeln? Wenn Gott sie nicht verwalten würde, würden sie von keinen Regeln gesteuert werden, und der Wind würde heulen und die Gewässer würden ansteigen und überall herumfließen. Wenn die riesige Welle höher als der Berg gewesen wäre, würde dann dieser Bereich des Meeres noch existieren können? Das Meer würde nicht existieren können. Wenn der Berg nicht so hoch wie die Welle wäre, würde dieser Bereich des Meeres nicht existieren und der Berg würde seinen Nutzen und seine Bedeutung verlieren.

Erkennt ihr Gottes Weisheit in diesen beiden Geschichten? Gott erschuf das Universum und Er ist Herr darüber; Er ist dafür verantwortlich und Er sorgt dafür, während Er über jedes Wort und jede Handlung wacht. Er überwacht auch jeden Winkel des menschlichen Lebens. So erschuf Gott das Universum und die Bedeutung und den Nutzen eines jeden Dings sowie seine Funktion, seine Beschaffenheit und Er kennt eindeutig seine Überlebensregeln wie Seine Westentasche. Gott erschuf das Universum; glaubt ihr, Er muss über diese Regeln nachforschen, die das Universum steuern? Muss Gott das menschliche Wissen oder die Wissenschaft gründlich studieren, Forschung betreiben und es verstehen? (Nein.) Gibt es jemanden unter den Menschen, der das umfangreiche Wissen und die große Weisheit hat, um alle Dinge zu verstehen, wie Gott es tut? Es gibt niemanden. Richtig? Gibt es Astronomen oder Biologen, die wirklich verstehen, wie alle Dinge leben und wachsen? Können sie wirklich den Nutzen der Existenz eines jeden Dings verstehen? (Das können sie nicht.) Dass alles liegt daran, dass alle Dinge von Gott geschaffen wurden, und egal, wie sehr und tief die Menschheit dieses Wissen studiert oder wie lange sie sich bemüht, es zu erlernen, wird sie nie in der Lage sein, das Geheimnis und den Zweck von Gottes Schöpfung aller Dinge zu ergründen, nicht wahr? Nachdem wir das soweit besprochen haben, glaubt ihr, dass ihr ein teilweises Verständnis der Konnotation der Phrase „Gott ist die Quelle des Lebens für alle Dinge“ habt? (Ja.) Ich wusste, dass, als Ich dieses Thema besprach, viele Menschen sofort daran denken würden, dass „Gott die Wahrheit ist und Gott Sein Wort benutzt, um für uns zu sorgen“, aber sie würden nur auf dieser Ebene daran denken. Manche würden sogar glauben, dass „Gottes Versorgung für das menschliche Leben, Versorgung mit täglicher Nahrung und Getränken sowie allen täglichen Bedürfnisse, nicht als Versorgung des Menschen gilt.“ Empfinden das nicht einige Menschen so? Zeigt sich Gottes Absicht nicht ganz eindeutig darin, wie Er alles erschaffen hat, damit die Menschheit existieren und normal leben kann? Gott erhält die Umgebung aufrecht, in der die Menschen leben, und Er stellt all die Dinge zur Verfügung, die diese Menschheit braucht. Außerdem verwaltet Er alle Dinge und herrscht über sie. All dies ermöglicht es der Menschheit, normal zu leben und normal zu gedeihen; auf diese Weise sorgt Gott für alle Dinge und für die Menschheit. Müssen die Menschen diese Dinge nicht erkennen und verstehen? Einige mögen vielleicht sagen: „Dieses Thema ist zu weit entfernt von unserem Wissen über den wahren Gott Selbst und wir wollen das nicht wissen, da der Mensch nicht vom Brot allein leben kann, sondern stattdessen durch das Wort Gottes lebt.“ Ist das korrekt? (Nein.) Was ist hier falsch? Könnt ihr ein vollständiges Verständnis von Gott haben, wenn ihr nur die Dinge kennt, die Gott gesagt hat? Wenn ihr nur Sein Werk und Sein Urteil und Seine Züchtigung akzeptiert, werdet ihr dann ein vollständiges Verständnis von Gott haben? Wenn ihr nur einen kleinen Teil von Gottes Disposition kennt, einen kleinen Teil von Gottes Autorität, ist das dann genug, um ein Verständnis von Gott zu erlangen, oder? (Nein.) Gottes Handlungen beginnen mit Seiner Schöpfung des Universums und sie gehen heute weiter, wo Seine Handlungen zu jeder Zeit und in jedem Augenblick sichtbar sind. Wenn die Menschen glauben, dass Gott nur existiert, weil Er einige Menschen auserwählt hat, an denen Er Sein Werk vollbringt, um diese Menschen zu retten, und wenn sie glauben, dass andere Dinge Gott, Seine Autorität, Seinen Status und Seine Handlungen nicht umfassen, kann dies dann als Gott wirklich zu kennen betrachtet werden? Menschen, die ein sogenanntes Wissen von Gott haben – das auf einer einseitigen Sicht beruht – beschränken Gottes Tat nur auf eine Gruppe von Menschen. Ist das ein wahres Wissen von Gott? Leugnen Menschen mit dieser Art von Wissen von Gott nicht Seine Erschaffung aller Dinge und Seine Herrschaft über sie? Manche Menschen wollen das nicht beachten und sie mögen denken: „Ich sehe Gottes Herrschaft über alle Dinge nicht, es ist etwas, was zu weit von mir entfernt ist und ich will es nicht verstehen. Gott tut, was auch immer Er will, und es hat nichts mit mir zu tun. Ich befasse mich nur damit, Gottes Führung zu akzeptieren und Sein Wort, und ich werde von Gott gerettet und vervollkommnet werden. Ich werde nur auf diese Dinge achten, aber ich werde nicht versuchen, etwas anderes zu verstehen oder Überlegungen darüber anzustellen. Welche Regeln Gott auch immer gemacht hat, als Er alle Dinge erschuf, oder was Gott auch immer tut, um für sie und für die Menschheit zu sorgen, hat nichts mit mir zu tun.“ Was für eine Art von Gerede ist das? Ist das nicht ganz und gar schändlich? Gibt es welche unter euch, die eine solche „Kenntnis“ haben? Ich weiß, dass es eine große Mehrheit gibt, die sehr wohl so denkt, auch wenn ihr es nicht sagen wollt. Diese Art von sich an die Vorschriften haltenden Personen mögen ihren eigenen sogenannten spirituellen Standpunkt dafür benutzen, wie sie alles sehen. Sie wollen Gott auf die Bibel beschränken, Gott durch die Worte beschränken, die Er gesprochen hat, und Gott nur auf das buchstabengetreue geschriebene Wort beschränken. Sie wollen nicht mehr über Gott wissen und sie wollen dem nicht mehr Beachtung schenken, dass Gott andere Dinge tut. Diese Art von Denken ist kindisch und sehr religiös. Können Menschen, die diese Ansichten vertreten, Gott kennen? Sie hätten Schwierigkeiten damit, Gott zu kennen. Heute habe Ich diese beiden Geschichten erzählt und über diese beiden Aspekte gesprochen. Nachdem ihr sie gerade gehört habt und gerade mit ihnen in Berührung gekommen seid, könntet ihr das Gefühl haben, dass sie tiefgründig oder sogar ein bisschen abstrakt und schwer zu begreifen und zu verstehen sind. Es könnte schwierig sein, sie mit Gottes Handlungen und Gott Selbst in Verbindung zu bringen. Dennoch sollten alle Handlungen Gottes und alles, was Er unter allen Dingen und unter allen Menschen getan hat, jedem einzelnen Menschen, der sich darum bemüht, Gott zu kennen, klar und genau bekannt sein. Dieses Wissen wird dir eine Bestätigung für die wahre Existenz Gottes und den Glauben daran geben. Es wird dir auch präzises Wissen über Gottes Weisheit, Seine Macht und darüber geben, wie Er für alle Dinge sorgt. Es wird dir erlauben, Gottes wahre Existenz klar zu begreifen und zu sehen, dass sie nicht fiktiv und kein Mythos ist. Dies ermöglicht es euch, zu erkennen, dass sie nicht vage ist und nicht nur eine Theorie, und dass Gott sicher nicht nur eine spirituelle Nahrung ist, sondern dass Er wirklich existiert. Darüber hinaus erlaubt es dir, Ihn als Gott zu kennen, wie Er stets für alle Dinge und für die Menschheit gesorgt hat; Er tut dies auf Seine eigene Weise und in Übereinstimmung mit Seinem eigenen Rhythmus. Man kann also sagen, dass, weil Gott alle Dinge erschuf und ihnen Regeln gab, sie alle auf Sein Kommando ihre zugewiesenen Aufgaben erfüllen, ihre Pflichten erfüllen und die Rolle spielen, die jedem einzelnen zugewiesen wurde. Alle Dinge erfüllen ihre eigene Rolle für die Menschheit und tun dies in dem Raum, in der Umgebung, in denen die Menschen leben. Wenn Gott die Dinge nicht so machen würde und die Umgebung der Menschheit nicht so wäre, wie sie ist, wäre weder der Glaube der Menschen an Gott noch ihre Gefolgschaft für Ihn – nichts davon wäre möglich; es wäre nur leeres Gerede, ist das nicht korrekt?

Lasst uns diese Geschichte noch einmal ansehen, die wir gerade gehört haben – der große Berg und der kleine Bach. Wozu dient der Berg? Lebewesen gedeihen auf dem Berg, so dass seine Existenz an sich einen Nutzen hat. Gleichzeitig blockiert der Berg den kleinen Bach und sorgt dafür, dass er nicht fließt, wohin er will, und damit eine Katastrophe über die Menschen bringt. Ist das nicht richtig? Aufgrund der Existenz des Berges, ermöglicht er es Lebewesen wie den Bäumen und Gräsern und all den anderen Pflanzen und Tieren auf dem Berg, zu gedeihen, während er auch lenkt, wohin der kleine Bach fließt; der Berg sammelt die Wasser des Baches auf und führt sie natürlich um seinen Fuß herum, wo sie in den Fluss und schließlich ins Meer fließen können. Die Regeln, die hier in Kraft sind, wurden nicht von der Natur gemacht, sondern wurden stattdessen insbesondere von Gott zum Zeitpunkt der Schöpfung veranlasst. Im Hinblick auf den großen Berg und den heftigen Wind braucht auch der Berg den Wind. Der Berg braucht den Wind, um die Lebewesen zu streicheln, die auf ihm leben, und zugleich beschränkt der Berg, wie kräftig der heftige Wind wehen kann, damit er nicht überwältigend wird und verwüstet. Diese Regel enthält in gewisser Weise die Pflicht des großen Berges, nahm also diese Regel in Bezug auf die Aufgabe des Berges eigenständig Gestalt an? (Nein.) Sie wurde stattdessen von Gott gemacht. Der große Berg hat seine eigene Aufgabe und der heftige Wind hat ebenfalls seine Aufgabe. Nun, bezüglich des großen Berges und der riesigen Welle, würde das Wasser selbst eine Strömungsrichtung finden, wenn der Berg nicht dort wäre? (Nein.) Das Wasser würde auch überschwemmen und verwüsten. Der Berg hat seinen eigenen Nutzen als Berg, und das Meer hat seinen eigenen Nutzen als Meer. Auf diese Weise, unter diesen Umständen, wo sie normal nebeneinander existieren können und wo sie sich nicht gegenseitig stören, beschränken sie sich auch gegenseitig; der große Berg beschränkt das Meer, so dass es nicht überschwemmt, und schützt so die Häuser der Menschen, und das ermöglicht es auch dem Meer, die Lebewesen zu nähren, die darin wohnen. Nahm diese Landschaft von allein Form an? (Nein.) Sie wurde auch von Gott erschaffen. Wir sehen aus diesen Darstellungen, dass, als Gott das Universum erschuf, Er vorausbestimmte, wo der Berg stehen würde, wo der Bach fließen würde, aus welcher Richtung der heftige Wind zu blasen anfangen würde und wohin er sich bewegen würde, sowie auch wie hoch die riesigen Wellen sein würden. Gottes Absichten und Ziele sind in all diesen Dingen enthalten und sie sind Seine Taten. Könnt ihr nun erkennen, dass Gottes Taten in allen Dingen gegenwärtig sind? (Ja.)

Was ist der Zweck unserer Besprechung dieser Dinge? Ist er, dass die Menschen die Regeln hinter Gottes Erschaffung des Universums erforschen können? Ist er, dass sich die Menschen für Astronomie und Geografie interessieren werden? (Nein.) Was ist er dann? Er ist, dass die Menschen die Taten Gottes verstehen werden. In Gottes Handlungen können die Menschen bekräftigen und verifizieren, dass Gott die Quelle des Lebens für alle Dinge ist. Wenn du in der Lage bist, diesen Punkt zu verstehen, dann wirst du wahrhaftig in der Lage sein, Gottes Platz in deinem Herzen zu bestätigen, und du wirst in der Lage sein zu bestätigen, dass Gott der einzige Gott Selbst ist, der Schöpfer der Himmel und der Erde und aller Dinge. Ist es also nützlich für euer Verständnis von Gott, die Regeln aller Dinge zu kennen und Gottes Taten zu kennen? (Ja.) Wie nützlich ist es? Zunächst, wenn du diese Taten Gottes verstehst, wärst du dann immer noch an Astronomie und Geografie interessiert? Hättest du immer noch das Herz des Skeptikers und würdest du immer noch bezweifeln, dass Gott der Schöpfer aller Dinge ist? Hättest du immer noch das Herz eines Forschers und würdest du immer noch bezweifeln, dass Gott der Schöpfer aller Dinge ist? (Nein.) Wenn du bestätigst, dass Gott der Schöpfer des Universums ist, und darüber hinaus die Regeln hinter Seiner Schöpfung kennst, wirst du dann in deinem Herzen wirklich glauben, dass Gott für das Universum sorgt? (Ja.) Wird „Er sorgt für“ einfach für jede Art von Bedeutung gesagt oder wird es bei einem speziellen Umstand gesagt? Dass Gott für das Universum sorgt, hat eine sehr weite Bedeutung und Anwendung. Gott sorgt nicht nur für die täglichen Bedürfnisse der Menschen nach Speisen und Getränken, Er versorgt die Menschen mit allem, was sie brauchen, einschließlich allem, was die Menschen sehen, und Dingen, die man nicht sehen kann. Gott bewahrt, verwaltet und beherrscht den Lebensraum, den die Menschheit braucht. Welche Umgebung die Menschheit in jeder Jahreszeit auch braucht, Gott hat sie vorbereitet. Welche Atmosphäre oder Temperatur für die menschliche Existenz geeignet ist, ist auch unter Gottes Kontrolle, und keine dieser Regeln tritt von selbst oder zufällig auf; sie sind das Ergebnis von Gottes Herrschaft und Seiner Taten. Gott Selbst ist die Quelle all dieser Regeln und Er ist die Quelle des Lebens für alle Dinge. Dies ist eine festgelegte und unangreifbare Tatsache, ob du sie glaubst oder nicht, ob du sie erkennen kannst oder nicht, ob du sie verstehen kannst oder nicht.

Ich weiß, dass die überwiegende Mehrheit der Menschen nur glaubt, was Gott in der Bibel gesagt und getan hat, und dass Gott Seine Taten für eine kleine Minderheit von Menschen offenbarte, damit die Menschen den Nutzen Seiner Existenz sehen und Seinen Status verstehen und wissen konnten, dass Er wahrhaftig existiert. Doch für viel mehr Menschen scheint die Tatsache, dass Gott das Universum erschuf und dass Er alle Dinge verwaltet und für sie sorgt, vage oder zweideutig, und sie nehmen sogar eine Haltung des Zweifels ein. Diese Art von Haltung führt dazu, dass die Menschen konsequent glauben, dass sich die Gesetze der natürlichen Welt von allein gebildet haben, dass die Veränderungen, Transformationen und Phänomene der natürlichen Welt und die zugrundeliegenden Gesetze, die die Natur regieren, aus eigener Kraft entstanden sind. Das bedeutet, dass sich die Menschen in ihren Köpfen nicht vorstellen können, wie Gott alle Dinge erschuf und über sie herrscht, sie können nicht verstehen, wie Gott alle Dinge verwaltet und für sie sorgt. Wegen der Einschränkungen dieser Prämisse glauben die Menschen nicht an Gottes Schöpfung und Herrschaft über alle Dinge und daran, dass Er der Versorger ist; und selbst die Gläubigen sind einfach auf das Zeitalter des Gesetzes, das Zeitalter der Gnade und das Zeitalter des Königreichs beschränkt, das heißt, die Taten Gottes sowie Seine Versorgung der Menschheit sind irgendwie nur auf Seine auserwählten Menschen beschränkt. Dies ist etwas, was Ich wirklich sehr ungern sehe und es bringt so viel Kummer, weil die Menschheit alles genießt, was Gott erbringt, und doch leugnet sie zugleich alles, was Er tut und alles, was Er ihr gibt. Die Menschen glauben nur, dass die Himmel und die Erde und alle Dinge durch ihre eigenen natürlichen Regeln und durch ihre eigenen Naturgesetze gesteuert werden, und dass sie ohne einen Herrscher sind, der sie kontrolliert, oder ohne einen Herrscher, der sie versorgt und sie betreut. Selbst wenn du an Gott glaubst, glaubst du vielleicht nicht, dass dies alles Seine Taten sind; dies ist einer der am meisten übersehenen Bereiche für jeden Gläubigen an Gott, für jeden, der Gottes Wort akzeptiert, und für jeden, der Gott folgt. Sobald Ich also anfange, etwas zu besprechen, das nicht mit der Bibel oder der sogenannten geistlichen Terminologie verbunden ist, langweilen sich manche Menschen oder werden überdrüssig oder fühlen sich sogar unbehaglich. Sie haben das Gefühl, dass es sich scheinbar von geistigen Menschen und geistigen Dingen entfremdet. Das ist schlecht. Wenn es darum geht, die Taten Gottes zu kennen, kennen wir Gottes Herrschaft über alle Dinge, auch wenn wir Astronomie, Geografie oder Biologie nicht erwähnen, wir kennen Seine Vorsorge für alle Dinge an und dass Er die Quelle aller Dinge ist. Dies ist eine entscheidende Aufgabe und eine, die studiert werden muss, verstanden?

aus „Gott Selbst, der Einzigartige VII“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

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