Wie man nach der Wahrheit strebt (20)

Heute werden wir unseren gemeinschaftlichen Austausch über unser vorheriges Thema fortsetzen. Zuvor haben wir über die Ursprünge aller Arten von Menschen Gemeinschaft gehalten und drei Arten besprochen. Erinnert ihr euch, was die drei Arten sind? (Eine Art sind Leute, die Tierreinkarnationen sind, eine sind Leute, die Teufelsreinkarnationen sind, und eine weitere sind Leute, die Reinkarnationen von Menschen sind.) Wo waren wir in unserer Diskussion angelangt? (Wir waren dabei, zu besprechen, dass die Art von Leuten, die Reinkarnationen von Menschen sind, normale Menschlichkeit besitzt und dass diese Leute in ihrer Menschlichkeit über Gewissen und Vernunft verfügen. Das betrifft die beiden Merkmale, Richtig von Falsch unterscheiden zu können und zu wissen, was korrekt und was inkorrekt ist.) Das eine Merkmal ist, Richtig von Falsch unterscheiden zu können, und das andere ist, zu wissen, was korrekt und was inkorrekt ist; das sind die Merkmale von Menschen. Menschen weisen diese beiden Merkmale hauptsächlich auf, weil sie über Gewissen und Vernunft verfügen; diejenigen, die über Gewissen und Vernunft verfügen, sind demnach fähig, Richtig von Falsch zu unterscheiden und zu wissen, was korrekt und was inkorrekt ist. Wir haben auch ausführlich über diesen Aspekt Gemeinschaft gehalten. Wir haben hauptsächlich über die Äußerungsformen der Leute Gemeinschaft gehalten, die Richtig nicht von Falsch unterscheiden und nicht wissen können, was korrekt und was inkorrekt ist. Dabei haben wir einige ihrer negativen Äußerungsformen entlarvt, und danach sprachen wir darüber, was positive Dinge sind, nicht wahr? (Ja.) Lasst uns heute den gemeinschaftlichen Austausch über das Thema der Leute, die Reinkarnationen von Menschen sind, fortsetzen. Diejenigen, die Reinkarnationen von Menschen sind, können nicht nur Richtig von Falsch unterscheiden, sondern sie wissen auch, was korrekt und was inkorrekt ist. Beim Unterscheiden von Richtig und Falsch geht es hauptsächlich darum, zu wissen, was positive Dinge sind und was negative Dinge sind – das heißt, jemand, der Richtig von Falsch unterscheiden kann, kann alle Arten von Menschen, Ereignissen und Dingen erkennen und richtig einschätzen; selbst bei Dingen, denen er noch nie begegnet ist, wird er mithilfe seines Gewissens und seiner Vernunft eine einfache Einschätzung vornehmen. Solche Menschen können unterbewusst die Korrektheit oder Inkorrektheit oder die positive oder negative Natur solcher Dinge wahrnehmen. Wenn also solchen Leuten derartige Dinge begegnen und sich ihr Gewissen zu Wort meldet oder sie diese Dinge nicht mit ihrer Vernunft vereinbaren können, werden sie eine grundlegende Entscheidung treffen. Das heißt, wahre Menschen werden die grundlegenden Empfindungen ihres Gewissens oder ihrer Vernunft nutzen, um Dinge, denen sie zum ersten Mal begegnen, zu beurteilen und zu erkennen, ob es sich um positive oder negative Dinge handelt und ob sie korrekt oder inkorrekt sind. Doch für Menschen, die weder Gewissen noch Vernunft besitzen, ist es sehr schwierig, Richtig von Falsch zu unterscheiden und zu wissen, was korrekt und was inkorrekt ist, unabhängig davon, ob es sich um Dinge handelt, mit denen sie vertraut sind oder nicht. Insbesondere sind sie bei neuen Dingen, die in der Gesellschaft auftauchen, noch weniger in der Lage, zu bestimmen, ob diese korrekt sind oder nicht. Sie können nicht erkennen, ob es sich um positive oder negative Dinge handelt. Wenn in der Gesellschaft etwas Positives entsteht, werden sie sich im Umgang damit sogar weltlichen Trends anschließen und es verurteilen und ablehnen. Das ist der Unterschied zwischen Menschen und Nicht-Menschen. Weißt du, obwohl sie auch wie Menschen erscheinen, haben einige Leute zwar nie die Wahrheit gehört oder die Versorgung durch Gottes Worte erhalten, besitzen aber, unabhängig von der Situation, eine feste Untergrenze für ihr Handeln – oder zumindest hat ihr Gewissen ein unteres Limit. Sie werden unter keinen Umständen etwas tun, was gegen ihr Gewissen oder ihre Moralvorstellungen verstößt. Das liegt daran, dass sie tief in ihrem Herzen negative Dinge abstoßend finden und menschliches Gewissen und menschliche Vernunft besitzen, und so haben sie in ihrem Verhalten eine fundamentale moralische Grenze, die sie niemals unterschreiten. Was jedoch die Nicht-Menschen betrifft: Wenn man die charakteristischen Merkmale ihrer Einstufung betrachtet, besitzen sie weder Gewissen noch Vernunft. Zum einen können sie nicht zwischen positiven und negativen Dingen unterscheiden. Zum anderen empfinden sie weder Abneigung noch Abscheu gegenüber diesen negativen oder sogar offensichtlich inkorrekten Dingen, noch können sie diesen widerstehen; sie sind sogar imstande, negative Dinge zu lieben und sich bösen Trends anzuschließen. Noch beklagenswerter ist, dass einige Menschen, die an Gott glauben und vorgeben, Gott zu folgen, sich immer noch bösen Trends anschließen und genau wie Nichtgläubige diese niederträchtigen Dinge tun – und das ohne jegliches Schamgefühl und sogar ohne jegliche Gewissensbisse.

Heutzutage machen viele Menschen Selfies mit ihren Handys. Was für Fotos machen Leute mit normaler Menschlichkeit? Sie machen Fotos, die für sie von Bedeutung sind und an die sie sich erinnern wollen, mit dem Ziel, einige wunderbare Erinnerungen zu hinterlassen. Selbst wenn sie Fotos von sich selbst machen, machen sie solche, die kultiviert, angemessen, würdevoll und redlich aussehen. Ihre Handlungen bewegen sich alle im Rahmen des Gewissens und der Vernunft einer normalen Menschlichkeit. Aber Leute ohne Gewissen und Vernunft sind anders; sie machen auch Selfies, aber ihre Selfies sind problematisch. Was für Fotos machen einige Frauen? Sie machen keine würdevollen, redlichen und angemessenen Fotos. Wenn sie online sehen, dass nichtgläubige Frauen provokante, sexualisierte oder besonders bizarre Fotos machen, ahmen sie diese nach und machen ebenfalls Fotos, die Männer zum Sabbern bringen und in ihnen lustvolle Gedanken wecken – das heißt, sie machen gezielt Fotos von sich selbst, auf denen sie wie Huren oder Flittchen aussehen, oder sexualisierte Fotos. Einige Frauen tragen gerne starkes Make-up, schminken ihre Gesichter sehr weiß und ihre Lippen sehr rot und tragen ihr Augen-Make-up so auf, dass sie am Ende wie Freaks aussehen; sie nehmen vor der Kamera absichtlich eine verführerische, betörende Haltung ein, mit einem Blick, der betörend und lüstern ist, was bei Männern lustvolle Gedanken weckt, wenn sie all das sehen. Es gibt auch Frauen, die sich ihr langes Haar über das Gesicht fallen lassen, ihr Gesicht leicht anheben und durch die Lücken in ihrem Haar einen verführerischen, lüsternen Blick zeigen. Kurz gesagt: Solche Frauen posieren in ihren Fotos mit Gesichtsausdrücken und in Körperhaltungen, die sie für verführerisch und sexy halten. Nachdem sie diese Fotos gemacht haben, sind diese Frauen auch besonders selbstverliebt und bewundern von Zeit zu Zeit ihre eigenen provokanten Fotos. Darüber hinaus verwenden sie ihre besten und liebsten Selfies als Hintergrundbild auf ihrem Computer oder Handy, und einige dieser Frauen posten sie sogar online. Immer, wenn sie sich diese Fotos ansehen, halten sie sich für äußerst bezaubernd. Sie glauben, dass sie dazu geboren wurden, ein Star zu sein, und wenn sie nicht angefangen hätten, an Gott zu glauben, wären sie definitiv eine große Berühmtheit. Seht ihr, welchen Weg sie gehen? Nicht nur, dass sie die Fotos ständig selbst bewundern, sie zeigen sie auch den Menschen in ihrem Umfeld. Wenn die Leute nach dem Betrachten der Fotos sie nicht gut finden, sind sie innerlich unzufrieden. Wenn sie auf jemanden vom gleichen Schlag treffen, der ihre Fotos besonders gut findet und sagt: „Dieses Foto ist so gut geworden, du siehst aus wie ein Star! Du siehst genauso aus wie die und die“, sind sie sich noch selbstgefälliger und schwelgen jeden Tag in diesem Gefühl. Manche Leute verzieren ihre Fotos auch gerne, setzen sich Hasenohren auf den Kopf und fügen Schnurrhaare hinzu, in dem Glauben, sie seien niedlicher als Häschen und Kätzchen. Sie fragen jeden, den sie treffen: „Denkst du, ich sehe eher wie ein Häschen oder ein Kätzchen aus?“ Wenn die Leute antworten: „Wer kann das schon sagen?“, werden sie sehr wütend. Sagt Mir: Ist es nicht pervers, wenn jemand kein anständiger Mensch, sondern ein Tier sein will? Solche Leute posten ihre „Meisterwerke“ sogar online, in der Hoffnung, von noch mehr Menschen Komplimente einzuheimsen. Es gibt auch einige Leute, die sich beim Selfiemachen als Schwertkämpfer oder fahrende Ritter verkleiden – oder als Spider-Man oder Batman aus westlichen Filmen – oder sie ziehen sich wie coole, unnahbare und mysteriöse Figuren an. Sie tun das alles in der Hoffnung, dass andere sie mögen und gut finden werden, und jeden Tag sind sie aufs Neue darin vernarrt. Sagt Mir: Was sind das für Leute? Sind das normale Menschen? Definitiv nicht; das sind Nicht-Menschen. Obwohl das Machen von Selfies nur eine simple, triviale Sache unter den bösen Trends darstellt, offenbart es die Vorlieben und Bestrebungen einer Person und enthüllt ihren Charakter, die Bedürfnisse ihrer Menschlichkeit und die Dinge, die tief in ihrer Seele verborgen sind. Würdevolle und rechtschaffene Menschen nutzen das Handy, dieses Werkzeug, um Fotos von positiven, bedeutungsvollen und wertvollen Dingen zu machen, wohingegen Menschen, denen die charakteristischen Eigenschaften von Menschlichkeit fehlen, Fotos von negativen, niederträchtigen Dingen machen – Dingen, die den Bedürfnissen ihrer eigenen Wesensnatur entsprechen. Man kann sagen, dass welche Bedürfnisse ein Mensch hat, was für Fotos er macht und wie er sich kleidet und sich nach außen hin präsentiert, davon bestimmt wird, was für ein Mensch er ist. Menschen mit normaler Menschlichkeit werden einige würdevolle, redliche, kultivierte, bedeutungsvolle und wertvolle Bilder als Andenken machen, während Menschen ohne normale Menschlichkeit sich nach den bösen Trends der Welt richten und die Dinge tun, die ihnen gefallen. Obwohl das Machen von Selfies etwas Triviales ist, ist es ausreichend, um die innersten Vorlieben und Bestrebungen der Menschen zu erkennen. Ganz gleich, um was es sich handelt: Selbst wenn es um etwas geht, bei dem Menschen mit normaler Menschlichkeit nicht wirklich genau erkennen können, was davon positiv und was negativ ist, werden sie sich ganz selbstverständlich für die positiven Dinge entscheiden, da solche Menschen durch Gewissen und Vernunft gezügelt werden. Wenn sie sich aufgrund eines momentanen Mangels an Urteilsvermögen für eine negative Sache entscheiden oder versehentlich etwas Negatives tun, werden sie das sehr schnell in ihrem Herzen spüren – sie werden Gewissensbisse bekommen, oder sie werden es nicht mit ihrer Vernunft vereinbaren können. Wenn Menschen, die keine Menschlichkeit besitzen, mit positiven Dingen konfrontiert werden, empfinden sie diese positiven Dinge als enorm fade und langweilig und nicht der Rede wert, als etwas, das die Leute abschätzig betrachten, wohingegen sie in ihren Herzen negative Dinge ganz besonders mögen und bewundern, insbesondere jene Dinge, die im Rahmen böser Trends sehr populär sind. Wenn du ein würdevolles und redliches Foto von solchen Menschen machst, finden sie es abstoßend und werden die Nase rümpfen und sagen: „Wer macht denn noch solche Fotos? Das ist so altmodisch!“ Sie selbst entscheiden sich dafür, sexualisierte Fotos zu machen. Normale Menschen finden solche Fotos widerlich und unansehnlich, aber solche Menschen sagen: „Das ist sexy. Verstehst du, was sexy ist? Das ist in; das ist hohe Kunst. Du verstehst nichts von Kunst!“ Nicht nur, dass sie sich nicht angewidert fühlen, wenn sie sexualisierte Fotos von sich selbst machen, sie richten sich auch besonders gerne nach diesen im Trend liegenden und sexualisierten Dingen.

Nicht-Menschen begeistern sich extrem für negative Dinge. Wenn böse Trends gewisse negative Dinge hervorbringen, wissen sie schnell über diese Bescheid und sind sehr geneigt, sie anzunehmen. Wenn sie die Gelegenheit dazu haben und die Umstände es erlauben, werden sie definitiv alles, was sie von bösen Trends mögen und gut finden, auch selbst tun. Sie werden diese Dinge absolut nicht ablehnen und definitiv nicht nur unbeteiligt zuschauen, geschweige denn, dass sie diese Dinge verabscheuen oder sich von ihnen fernhalten werden; stattdessen werden sie sich mit großer Begeisterung in diese Dinge stürzen. Insbesondere gibt es einige Menschen, die an Gott glauben, die sich ganz genau nach einigen aus dem Westen stammenden trendigen Sprüchen und Praktiken richten, von denen sie hören. Zum Beispiel gibt es im Westen einen Feiertag namens Halloween, der eigentlich ein Fest der Geister ist. An diesem Tag tragen Erwachsene wie Kinder verschiedenste Kostüme, wie man sie für Bühnen- oder Theateraufführungen verwendet. Einige verkleiden sich als Hexen, einige als Prinzen oder Prinzessinnen und andere als Frösche, Schlangen, Dinosaurier und so weiter. Dann gehen sie mit Körben oder Taschen in Einkaufszentren und Geschäfte und zu Wohnhäusern, um nach Süßigkeiten zu fragen. Einige Menschen, die an Gott glauben, feiern dieses Fest ebenfalls, tragen Geisterkostüme, amüsieren sich und denken, das sei eine gute Gelegenheit, in verschiedene Rollen zu schlüpfen. Für welche Kostüme entscheiden sie sich? Sie tragen keine Kostüme von relativ positiven Figuren wie Militäroffizieren, Generälen oder Helden; sie bestehen darauf, sich wie Hexen und Medizinmänner zu verkleiden. Sie verkleiden sich als verschiedene Teufel, um das Fest der Geister zu feiern, und sie amüsieren sich dabei und es macht ihnen Spaß. Doch sie erkennen nicht, dass Gott das verabscheut und dass es sich um eine negative Sache der menschlichen Welt handelt. Tief im Innern haben solche Menschen kein klares Verständnis von negativen Dingen dieser Art und wissen nicht, wie sie mit diesen Dingen der traditionellen Kultur und diesen weltlichen Trends umgehen sollen. Sie haben auch kein wahres Verständnis davon, was genau sie selbst sind, und wissen nicht, ob sie Menschen oder Geister sind. Sie wissen nicht, ob sie Menschen oder Geister sind, aber es ist schwer, sie dazu zu bringen, sich wie Menschen zu verhalten, wohingegen sie es endlos vergnüglich finden und sich niemals weigern, wenn man sie auffordert, Geister oder Tiere zu spielen. Also, sagt Mir: Was sind solche Menschen nun genau? Wenn du sie aufforderst, ein Mensch mit Gewissen und Vernunft zu sein, werden sie oft sagen: „Wie viel ist ein Gewissen denn wert? Wer schert sich heutzutage denn noch um sein Gewissen? Wer interessiert sich noch für Zuneigung und moralische Gerechtigkeit? Wen kümmert denn noch moralisches Verhalten?“ Aber wenn du sie aufforderst, sich zu verkleiden und einen Medizinmann zu spielen oder ein Dinosaurierkostüm zu tragen und einen Dinosaurier zu spielen, haben sie keinerlei Einwände und lehnen es nicht ab. Sagt Mir: Was sind das für Menschen? Haben sie in ihrer Wesensnatur auch nur einen Hauch von Liebe für positive Dinge? Empfinden sie überhaupt irgendeine Abneigung gegenüber negativen Dingen? Betrachtet man die Menschen, Ereignisse und Dinge, für die sie sich entscheiden, ist es offensichtlich, dass sie absolut keine Liebe für positive Dinge hegen und absolut keine Abneigung gegenüber negativen Dingen empfinden. Im Gegenteil, sie empfinden eine besondere Abneigung gegen positive Dinge und betrachten sie mit Spott und Verachtung. Was negative Dinge betrifft – insbesondere jene, die besonders populär und gerade bei bösen Trends sehr in Mode sind –, so bewundern sie diese sehr und finden sie wirklich gut. Insbesondere gibt es Menschen, die stolz darauf sind, mit bösen Trends Schritt halten zu können und die Rollen von Teufeln, bösen Geistern und wilden Bestien zu spielen. Es gibt ihnen das Gefühl, dass sie sich von den anderen abheben. Offensichtlich haben solche Menschen weder Gewissen noch Vernunft; je mehr etwas einem bösen Trend entspringt, desto mehr gefällt es ihnen. Bestimmte Menschen der östlichen Welt, sobald sie von anderen hören, was westliche Menschen mögen und was sie anziehen und benutzen, nehmen sie das alles selbst an und versuchen, es nachzuahmen, ohne das irgendwie kritisch zu beurteilen. Selbst wenn es etwas Niederträchtiges ist, das gegen Gewissen und Vernunft und gegen die Wahrheit verstößt, nehmen sie es dennoch an. Einige Leute fragen nun vielleicht: „Verehren solche Leute ausländische Dinge und biedern sich Ausländern an?“ Ist das, was sie tun? (Nein. In ihrer Wesensnatur mögen sie diese niederträchtigen Dinge einfach.) Das ist richtig. Sie finden, dass Dinge, die bei Menschen der östlichen Welt beliebt sind, nicht anspruchsvoll genug sind, also richten sie sich nach Dingen, die im Westen beliebt sind, weil sie einzigartig und anders als alle anderen sein wollen und von anderen geschätzt werden möchten. Auf jeden Fall besitzen Menschen dieser Art nicht die charakteristischen Eigenschaften von Menschlichkeit. Nach ihren Vorlieben und Bestrebungen zu urteilen sowie nach ihren Gedanken, Ansichten und Offenbarungen in Bezug auf jedwede Angelegenheit, haben sie weder Gewissen noch Vernunft. Ihre Vorstellungen und Sichtweisen sind dieselben wie die von Nicht-Menschen und sogar dieselben wie die von Teufeln und Satan. Ihr Standpunkt und ihre Perspektive bei der Betrachtung von Dingen sind dem Standpunkt und der Perspektive eines normalen Menschen, wie sie von Gott gefordert werden, genau entgegengesetzt und stehen diesen feindlich gegenüber. Da wahre Menschen jedoch von Natur aus ein menschliches Gewissen und eine menschliche Vernunft besitzen, werden sie jede Person, jedes Ereignis oder jede Sache basierend auf den Empfindungen ihres Gewissens und ihrer Vernunft beurteilen, die positiven Dinge davon auswählen und erkennen, was korrekt und was inkorrekt ist.

Einige Menschen sind im Umfeld der östlichen Gesellschaft durch die traditionelle östliche Kultur eingeschränkt und sind imstande, sich an einige östliche Traditionen zu halten. Obwohl sie einige Dinge, die gegen ihr Gewissen und ihre Moralvorstellungen verstoßen, nicht selbst tun, so mögen sie diese Dinge doch tief in ihrem Innern. Deshalb werden sie, sobald sich das Umfeld ändert oder sie die Gelegenheit dazu haben, die wahre Seite ihrer Menschlichkeit zeigen, nach außen hin komplett anders auftreten und ein nicht-menschliches Format offenbaren. Wie sollte man dieses nicht-menschliche Format erklären? Es zeichnet sich dadurch aus, dass man Richtig von Falsch nicht unterscheiden kann, dass man nicht weiß, was korrekt und was inkorrekt ist, und dass man nicht über das Gewissen und die Vernunft einer normalen Menschlichkeit verfügt. Einige Menschen scheinen einen redlichen Lebensstil zu führen, solange sie sich in der östlichen Welt befinden. Sie scheinen würdevoll, tugendhaft und kultiviert zu sein und sich besonders gut um ihre Familien zu kümmern, und ihnen wird nichts Schlechtes nachgesagt. Aber wenn sie in den Westen kommen, verändern sie sich. Sie hören einige Leute sagen: „Menschen des Westens sind besonders offen und besonders uneingeschränkt, was die Beziehungen zwischen Männern und Frauen betrifft.“ Tatsächlich entspricht das nicht den Tatsachen, aber aufgrund ihrer Vorstellungen und Auffassungen glauben sie, dass sie keine Einschränkungen mehr haben, sobald sie in den Westen kommen, und sich keine Sorgen mehr um ihren Ruf, ihre moralische Integrität oder die Sprüche der traditionellen östlichen Kultur machen müssen. Sie denken, dass Frauen sich nicht an weibliche Tugenden und Männer nicht monogam sein müssen und dass sie sich, nachdem sie in den Westen gekommen sind, dem anderen Geschlecht gegenüber zügellos verhalten können, ohne dass jemand sie auslacht oder kritisiert. Sie glauben, dass die westliche Kultur nun mal so ist, dass so der gesellschaftliche Trend aussieht und sich niemand dem widersetzt. Wenn sie erst einmal anfangen, so zu denken, sind sie dann nicht bereits vom rechten Weg abgekommen? Die Dinge, die sie in ihrer Menschlichkeit wahrhaftig lieben, stehen kurz davor, enthüllt zu werden, ebenso wie das wahre Gesicht ihrer Menschlichkeit. Sobald Menschen aus dem Osten – insbesondere Chinesen – in den Westen kommen, führen sie ein ziemlich schwieriges Leben und fühlen sich sehr einsam. Während sie allein in der Fremde unter unbekannten Menschen und an unbekannten Orten sind und sie gleichzeitig arbeiten, leben und andere komplizierte Angelegenheiten regeln müssen, sind ihre Ehepartner zurück in der Heimat geblieben. Deshalb ist in der chinesischen Gemeinschaft in den Vereinigten Staaten eine Art „Kriegszeit-Ehe“ populär geworden – dabei sucht man sich einen vorübergehenden Ehepartner, um einen gemeinsamen Haushalt auf Zeit zu gründen und zusammenzuleben, einander zu helfen und zu unterstützen, um gemeinsam die Schwierigkeiten des Lebens zu bewältigen und gleichzeitig die körperlichen Bedürfnisse des Fleisches zu befriedigen. Da es schwer ist, in einem fremden Land allein zurechtzukommen, suchen sich viele Menschen jemanden des anderen Geschlechts, um eine Kriegszeit-Ehe zu bilden und ihre verschiedenen Bedürfnisse zu befriedigen. Es heißt, dass bei einigen Kriegszeit-Ehepaaren, nachdem diese viele Jahre zusammengelebt haben, die eigentlichen Ehepartner der beiden Parteien nachkommen und die beiden Familien sogar Freunde werden und miteinander verkehren. Das ist eine Praxis, die unter Nichtgläubigen in Mode gekommen ist, um die Schwierigkeiten des Lebens zu bewältigen. Sagt Mir: Gibt es unter den Menschen, die an Gott glauben, Leute, die solche Dinge tun? (Einige Ungläubige können das auch tun.) Unter den Menschen, die an Gott glauben, gibt es viele Leute, die nicht nach der Wahrheit streben, und es gibt auch einige, die eindeutig Ungläubige sind und sich überhaupt nicht für die Wahrheit interessieren. Einige verfügen nicht einmal über Gewissen oder Vernunft. Wenn diese Menschen von diesen negativen Dingen hören, empfinden sie tief im Innern eigentlich keine Abneigung; sie haben das Gefühl, dass diese Dinge akzeptabel sind, und einige schwelgen sogar darin. Sie sind von diesen Dingen nicht angewidert und denken sogar: „Das ist ganz normal. Nichtgläubige tun das alle; das ist ein Trend, kein Verbrechen. Erstens ist es nicht illegal. Zweitens verdirbt es nicht die öffentliche Moral. Drittens ist das ein körperliches Bedürfnis des Menschen. Es ist fair, vernünftig und legal – was ist daran also falsch?“ Sie halten das für normal. Lassen wir die Nichtgläubigen einmal beiseite – wenn Menschen, die an Gott glauben, imstande sind, solche Dinge zu tun, was sind das dann für Leute? Gibt es da nicht ein Problem mit ihrer Menschlichkeit? (Ja, Menschen dieser Art haben keine Menschlichkeit.) Menschen ohne Menschlichkeit sind imstande, solch widerwärtige Dinge zu tun. Menschen mit Menschlichkeit können die Vorstellungen und Ansichten dieses bösen Trends nicht einmal akzeptieren, geschweige denn solche Dinge tun, und sie empfinden aus tiefstem Herzen Abneigung und Abscheu ihnen gegenüber. Unabhängig davon, ob das Ziel ist, sich gegenseitig um einander kümmern zu können, oder es einem anderen Zweck dient: Aus der Perspektive des menschlichen Gewissens und der menschlichen Vernunft ist die Bildung einer „Kriegszeit-Ehe“ keine positive Sache. Wenn ein Mensch, der an Gott glaubt, nicht einmal weiß, ob eine derartige Sache etwas Positives oder Vernünftiges ist, besitzt er dann überhaupt ein Gewissen und Menschlichkeit? Einige Leute sagen: „Obwohl ich nicht weiß, ob das etwas Positives ist, glaube ich an Gott, also kann ich das nicht tun. Nichtgläubige glauben nicht an Gott und fürchten Gott nicht, also stört es sie nicht, wenn sie das tun, aber ich glaube an Gott, also kann ich das nicht tun.“ Wenn sie so denken, beweist das, dass sie ein menschliches Gewissen und eine menschliche Vernunft besitzen. Obwohl sie nicht wissen, ob diese Angelegenheit korrekt ist oder nicht, und auch nicht, ob es sich dabei um eine positive Sache handelt oder was Gott darüber sagt, sind sie in der Lage, sie mithilfe des grundlegenden Gewissens und der grundlegenden Vernunft der Menschlichkeit zu beurteilen. Selbst wenn sie nicht genau bestimmen können, ob es etwas Positives oder Negatives ist, können sie erkennen, dass diese Sache gegen Moral und Menschlichkeit verstößt und nicht getan werden sollte. Sie haben ein gewisses Maß an Urteilsvermögen bezüglich solcher Dinge; wenn ihnen also solche Dinge begegnen, lehnen sie diese ab. Man kann sagen, dass Leute, die solche Dinge nicht ablehnen und sie in ihrer Gesamtheit akzeptieren können, keine Menschen sind; sie besitzen keine normale Menschlichkeit und haben weder Gewissen noch Vernunft. Die Tatsache, dass sie diese negativen Dinge akzeptieren können, zeigt, dass ihr Gewissen und ihre Vernunft ihre Funktion nicht im Geringsten erfüllen und dass sie diese Dinge nicht am Mindestmaßstab von Gewissen und Vernunft gemessen haben, um sie zu erkennen, ihnen zu widerstehen oder sie abzulehnen; daher gibt es offensichtlich ein Problem mit der Menschlichkeit von Menschen dieser Art. Einige Leute mögen nun sagen: „Es gibt ein Problem mit der Menschlichkeit von Menschen dieser Art. Gehören sie dann den Tieren oder den Teufeln an?“ Unabhängig davon, ob sie den Tieren oder den Teufeln angehören, werden sie insgesamt als Nicht-Menschen bezeichnet. Wenn sie in den Westen kommen und sehen, dass westliche Länder Industriestaaten, wohlhabend und ohne Einschränkungen sind und dass ihre Gesellschaftssysteme fortschrittlicher sind als die der Länder der östlichen Welt, denken sie, dass im Westen alles richtig und besser ist als im Osten. Sie denken, dass Menschen der östlichen Welt verschlossen, konservativ und weltfremd sind, während westliche Menschen aufgeschlossen, uneingeschränkt und weltklug sind und in Bezug auf Ehe oder die Beziehungen zwischen den Geschlechtern besonders offen sind. Sie halten es für ganz normal, dass Männer und Frauen sich umarmen und küssen, wenn sie sich auf der Straße treffen. Aber tatsächlich haben westliche Menschen Grundsätze, wenn sie sich bei einer Begegnung umarmen; sie umarmen nicht einfach jeden wahllos. Insbesondere Erwachsene tun so etwas nicht oft; es sind meist junge Leute, die das gerne machen. Im Gegenteil, an Orten, an denen sich Asiaten versammeln, sieht man oft einen Mann und eine Frau, die sich in der Öffentlichkeit auf verschiedene intime Handlungen einlassen, besonders an belebten Orten auf der Straße. Man kann sogar ältere Menschen dabei beobachten, was besonders ekelhaft ist. Vielleicht sind einige Asiaten in den Westen gereist und sahen das Kulturleben und das Benehmen der westlichen Menschen und behaupteten dann, dass westliche Menschen uneingeschränkt, aufgeschlossen und sexuell befreit seien. Basierend auf diesen Behauptungen malen sich viele Asiaten in ihren Köpfen willkürlich alle möglichen niederträchtigen Dinge aus. Tatsächlich wirst du, wenn du wirklich in die westliche Gesellschaft eintauchst oder eingehenden Kontakt und Umgang mit westlichen Menschen hast, feststellen, dass viele Dinge völlig anders sind, als Asiaten es sich vorstellen und behaupten. Besonders in einigen Gemeinschaften mit religiösem Hintergrund oder in abgelegeneren Gemeinschaften sind die Leute besonders konservativ und traditionell und ganz und gar nicht wie die Mythen, die Asiaten verbreiten. Die Behauptungen, dass westliche Menschen in Bezug auf die Beziehungen zwischen den Geschlechtern sehr aufgeschlossen seien, sind nur Einbildungen und keine Fakten. Wenn jemand wirklich so denkt und sein eigenes Verhalten nach dieser sogenannten Aufgeschlossenheit, die er für wahr hält, richtet und willkürlich seinen fleischlichen Begierden frönt, dann ist das sein eigenes Problem; das hat absolut nichts mit den Trends, der Kultur oder den Traditionen irgendeiner Gesellschaft zu tun. Diese Leute werden nicht von der westlichen Kultur oder den westlichen Traditionen in die Irre geführt, das Problem liegt vielmehr bei ihnen selbst. Ist das nicht so? (Ja.) Wenn Menschen aus dem Osten über westliche Menschen reden, ist das Erste, was sie sagen: „Westliche Menschen sind uneingeschränkt, aufgeschlossen und sexuell befreit“, was andeutet, dass Menschen im Westen der Wollust frönen oder sogar Inzest begehen können. Beherrscht von solchen Gedanken und Ansichten, beginnen Menschen der östlichen Welt, sich nach ihrer Ankunft im Westen gehen zu lassen. Ihre Zügellosigkeit begründet sich nicht darauf, dass sie diese Phänomene wirklich gesehen und nachgeahmt hätten, sondern darauf, dass es schlichtweg in ihrer Natur liegt, Niederträchtigkeit zu lieben; sie machen sich die sogenannte westliche Kultur oder westliche Traditionen lediglich als Ausrede zunutze, um ihrem Fleisch zu frönen. Da Menschen dieser Art keine positiven Figuren sind und nicht die charakteristischen Eigenschaften von Menschlichkeit besitzen, und da es in ihrer angeborenen Natur liegt, negative Dinge und alle inkorrekten Dinge zu lieben, finden sie tatsächlich verschiedene Ausreden und Vorwände, um Dinge zu tun, die im Widerspruch zu positiven Dingen stehen oder diesen sogar feindlich gegenüberstehen. Darüber hinaus fühlen sie sich völlig im Recht und denken, dass westliche Menschen heutzutage alle so sind. Entspricht das den Tatsachen? Sie geben nichts als Unsinn von sich und erheben haltlose Vorwürfe! Wenn solche Leute sagen: „Westliche Menschen sind uneingeschränkt, aufgeschlossen und sexuell befreit“, haben sie offensichtlich in Wirklichkeit eigene Hintergedanken – und zwar wollen sie ihr Ziel erreichen, ihrer Lust zu frönen. Warum sind Menschen dieser Art imstande, sich mit solcher Selbstsicherheit nach diesen negativen Dingen zu richten? Zum einen haben sie kein korrektes Verständnis von positiven und negativen Dingen; wenn sie mit Dingen konfrontiert werden, die sie nicht kennen, können sie diese Dinge nicht mithilfe des Mindestmaßstabs von Gewissen und Vernunft beurteilen. Offensichtlich besitzen Menschen dieser Art nicht die charakteristischen Eigenschaften von Menschlichkeit. Wenn sie eine eindeutig positive Sache weder als positive Sache begreifen noch als positive Sache akzeptieren können, dann besitzen Menschen dieser Art definitiv weder das Gewissen noch die Vernunft eines normalen Menschen. Zum anderen kann jemand, wenn er weder weiß, was positive Dinge sind, noch, was negative Dinge sind, offensichtlich Richtig nicht von Falsch und Korrekt nicht von Inkorrekt unterscheiden. Da solche Leute fehlerhafte Vorstellungen und Ansichten hegen, sind sie sich, selbst wenn sie einige inkorrekte Dinge tun oder Dinge, die gegen Gewissen und Vernunft verstoßen, dessen in keiner Weise bewusst. Es ist sehr offensichtlich, dass Menschen dieser Art weder zwischen Richtig und Falsch noch zwischen Korrekt und Inkorrekt unterscheiden können. Sie verfügen nicht über das Gewissen und die Vernunft einer normalen Menschlichkeit, und sie wissen nicht, ob gewisse Dinge, die im Leben oder im Rahmen des Überlebens geschehen, korrekt oder inkorrekt sind. Zudem sind sie auch nicht in der Lage, mithilfe ihres Gewissens zu beurteilen und zu bewerten, ob diese Dinge korrekt oder inkorrekt sind. Deshalb tun sie oft gewisse inkorrekte Dinge, die gegen Gewissen und Vernunft verstoßen, und nachdem sie diese getan haben, sind sie sich dessen in keiner Weise bewusst und, im Glauben, sie hätten korrekt gehandelt und seien rechtschaffene Menschen, fühlen sie sich sogar völlig im Recht. Ist das nicht eine völlige Verdrehung der Tatsachen? (Ja.)

Wenn manche Menschen sehen, dass die Kinder anderer Leute besonders ungezogen sind, sagen sie: „Was für ein ungezogenes Kind. Da genügt schon ein Blick, um zu sehen, dass es nichts taugt. Dieses Kind wird definitiv keiner anständigen Arbeit nachgehen, wenn es erwachsen ist. Wie könnte aus ihm jemals etwas werden?“ Aber wenn andere zu so jemandem sagen, dass sein eigenes Kind ungezogen ist, antwortet er: „Es ist ungezogen? Na, wenn schon. Dass mein Kind ungezogen ist, ist eine Äußerungsform seiner vielversprechenden Zukunft. Wenn mein Kind erwachsen ist, wird es aus der Masse herausstechen können; vielleicht wird es sogar ein hoher Beamter!“ Wenn die Kinder anderer Leute ungezogen sind, sagt er, dass aus diesen Kindern nichts werden wird, wenn sie erwachsen sind, aber wenn sein eigenes Kind ungezogen ist, sagt er, dass es in der Lage sein wird, aus der Masse herauszustechen, wenn es erwachsen ist. Welche seiner Aussagen ist korrekt? (Keine von beiden.) Warum sagt er das dann? Ist das, was er sagt, unvoreingenommen? (Nein.) Dass er imstande ist, solche Dinge zu sagen, zeigt, dass er kein Gewissen hat. Die Kinder der anderen Leute sind noch nicht einmal erwachsen, wie kann er da wissen, dass nichts aus ihnen werden wird? Ob aus ihnen etwas wird, wenn sie erwachsen sind, hängt von Gottes Vorherbestimmung und dem Weg ab, dem sie folgen; wie könnte das von einem einzigen Satz von diesem Menschen abhängen? Dass er imstande ist, solche Dinge zu sagen, zeigt, dass er kein Gewissen hat. Es geht in beiden Fällen um Ungezogenheit, doch wenn er von seinem eigenen Kind spricht, rückt er es in ein gutes Licht, während er es in Bezug auf die Kinder der anderen Leute negativ auslegt. Sind seine Worte fair? (Nein.) Was für ein Mensch ist dann fair? (Ein Mensch mit Gewissen.) Was sind die charakteristischen Eigenschaften eines Menschen mit Gewissen? Ein Mensch mit Gewissen besitzt zwei charakteristische Eigenschaften: Er ist rechtschaffen und gütig. Rechtschaffen zu sein, bedeutet zumindest, dass man in seinem Herzen die richtige Einstellung haben muss, wenn man etwas sagt oder etwas tut. Die Worte, die man äußert, müssen fair und objektiv sein und den Tatsachen entsprechen; sie dürfen nicht voreingenommen sein, dazu dienen, Mängel zu vertuschen, oder auf Gefühlen basieren. Wenn die Kinder anderer Leute ungezogen sind, sagt er, dass sie nichts taugen werden, wenn sie erwachsen sind, aber wenn sein eigenes Kind ungezogen ist, sagt er, dass es eine vielversprechende Zukunft haben wird, wenn es erwachsen ist. Ein und dieselbe Äußerungsform von Ungezogenheit wird von ihm auf zwei unterschiedliche Arten beschrieben. Würdest du sagen, dass diese Person rechtschaffen ist? (Nein.) Hat eine Person, deren Aussagen sich allein auf ihre Gefühle stützen, ein Gewissen? (Nein.) Allein dieser Punkt reicht schon aus, um zu beweisen, dass er kein Gewissen hat. Über sein eigenes Kind sagt er nur gute Dinge, wünscht ihm Segnungen und Glück, doch verflucht die Kinder anderer, wenn er über sie spricht. Sein Verhalten ist nicht gütig und nicht rechtschaffen. Er ist imstande, solch böswillige Worte zu sagen, weil er kein Gewissen hat. Die Worte einer solchen Person sind nicht fair und sie äußert nichts als verquere Logik. Einerseits zeigt das, dass sie nicht rechtschaffen ist; andererseits zeigt es, dass sie nicht gütig ist. Ganz gleich, wie die Umstände anderer Menschen sind: Leute, die nicht gütig sind, werden diese als schlecht beschreiben. Sie verfolgen Hintergedanken mit ihren Worten und hoffen inständig, dass es für andere schlecht läuft. In ihren Worten schwingen Böswilligkeit und ein Unterton mit, anderen Böses zu wünschen. Sie reden immer auf diese Weise, haben deswegen aber niemals Gewissensbisse. So reden sie über die Angelegenheiten anderer Menschen, und so behandeln sie andere auch. Sagen wir zum Beispiel, der Ehemann einer Frau hat eine Affäre. Aus Angst davor, was andere darüber sagen werden, erzählt sie den Leuten: „Mein Mann hat eine Affäre, weil er einfach herausragend ist. Er sieht gut aus und hat was drauf. Diese Frauen in der heutigen bösen Gesellschaft sind wirklich schamlos – sie drängen sich ihm einfach auf. Das liegt nur daran, dass er einfach herausragend ist. Das beweist auch, dass ich mich nicht in ihm getäuscht habe; ich habe wirklich guten Geschmack!“ Aber wenn der Ehemann einer anderen Frau eine Affäre hat, sagt sie: „Man merkt gleich, dass er kein anständiger Mensch ist. Er ist weder reich noch sieht er gut aus, und doch treibt er sich herum und jagt Geliebten nach. Jede Frau, die bei ihm bleibt, ist blind!“ Sie rät der anderen Frau sogar, schnell ihren Mann zu verlassen und sich einen neuen zu suchen. Die andere Frau fragt: „Dein Mann hat auch eine Affäre, warum suchst du dir keinen neuen?“ Sie sagt: „Mein Mann ist anders als deiner. Dein Mann ist ein Schuft. Meiner ist einfach herausragend, und andere Frauen drängen sich ihm auf. Mein Mann konnte einfach nicht anders, während sich dein Mann aktiv eine Geliebte gesucht hat.“ Wie du siehst, ändern sich ihre Aussagen über alles sofort, wenn es sie selbst betrifft. Alles, was sie betrifft, ist entschuldbar und ein Sonderfall; sie stellt das alles in einem positiven Licht dar. Aber wenn es um andere Leute geht, ist es anders; dann stellt sie alles als schlecht dar. Und was werden solche Menschen sagen, wenn ihre Eltern nicht an Gott glauben? „Obwohl meine Eltern nicht an Gott glauben, sind sie gute Menschen in dieser Welt. Sie fangen keinen Streit an und beschimpfen niemanden und reichen jedem, der in Schwierigkeiten steckt, eine helfende Hand. Sie sind weit und breit als überaus gute und gütige Menschen bekannt. Wenn sie an Gott glauben würden, wären sie definitiv besser als wir!“ Wenn jedoch die Eltern von einigen anderen Brüdern und Schwestern nicht an Gott glauben, sagen sie: „Deine Eltern sind alle Teufel.“ Und wenn die Eltern von anderen Brüdern und Schwestern doch an Gott glauben, sagen sie: „Auch wenn sie an Gott glauben, ist ihr Glaube nur ein Lippenbekenntnis und sie taugen nichts. Warum unterstützen sie dich nicht bei deiner Pflicht, wenn sie doch an Gott glauben?“ Immer, wenn etwas solche Menschen selbst betrifft, ändern sich ihre Aussagen. Was sie sagen, stützt sich nie auf objektive Tatsachen, und ihre Worte sind niemals fair. Sie messen ihre eigenen Angelegenheiten an einem Maßstab und die Angelegenheiten anderer Leute an einem anderen. Tief in ihrem Herzen besitzen sie keinen fairen Maßstab für die Beurteilung aller Arten von Menschen, Ereignissen und Dingen. Alles, was sie selbst betrifft, ist gut und positiv und hat verschiedene berechtigte Gründe; alles, was andere betrifft, sollte verurteilt, verflucht und abgelehnt werden und ist des Satans und vom Schlage der Teufel. Was ihre Familie, Verwandten und Freunde betrifft, so sind sie alle gute Menschen, wahre Gläubige und Brüder und Schwestern. Aber wenn es um die Brüder und Schwestern in der Kirche geht, fällen sie willkürlich Urteile über sie und sagen, dieser hier sei ein Ungläubiger, jener dort widme sich nicht hingebungsvoll der Ausführung seiner Pflicht und sie sollten alle entfernt werden. Wenn ein Bruder oder eine Schwester einen kleinen Fehler macht oder ein geringfügiges Problem hat, stürzen sie sich sofort darauf, lassen es alle wissen und belehren die betreffende Person dann mit einem strengen Blick und erniedrigen sie. Aber wenn ihre eigenen Verwandten etwas falsch machen, tun sie nichts anderes, als zu versuchen, die Wogen zu glätten, und unternehmen alles in ihrer Macht Stehende, um sie mit fadenscheinigen Argumenten zu verteidigen. Ist eine solche Person in irgendeiner Weise fair? (Nein.) Sie hat keinen fairen Knochen in ihrem Körper. Im Umgang mit Brüdern und Schwestern und anderen Menschen „hält sie sich an die Grundsätze“, mit einem strengen Blick in den Augen, und glaubt, dass sie die Wahrheitsrealität besitzt. Sie prahlt oft vor anderen und sagt: „Seht, wie sehr ich mich an die Grundsätze halte. Wie unerschütterlich meine Haltung ist. Ich praktiziere die Wahrheit wirklich enorm gut.“ Aber wenn es um ihre eigenen Familienangelegenheiten geht – den Ehemann oder die Ehefrau, die Kinder, Verwandte und sogar ihren Hund –, ändert sich ihre Haltung. Wenn zum Beispiel der Hund dieser Person bellt, wann immer er einen Fremden sieht, und wahllos nach Menschen schnappt, wenn Bekannte zu Besuch kommen, sagt sie: „Seht her, dieser Hund ist wirklich ein guter, treuer Bewacher. Er ist mir, seinem Herrchen, absolut treu; er wird sich nie ändern!“ Aber wenn der Hund eines anderen wahllos zuschnappt, wenn er einen Bekannten seines Herrchens sieht, sagt diese Person: „Dieser Hund ist blind. Er schaut nicht einmal, wer da ist. Er hat keine Prinzipien beim Bewachen des Hauses. Warum beißt er blindlings zu?“ Nicht einmal Hunden gegenüber ist sie fair. Was ist das für ein Mensch? (Das ist kein Mensch.) Diese Person denkt, dass alles, was sie tut, korrekt und vernünftig ist und im Einklang mit positiven Dingen steht; sie denkt sogar, dass sie sich an die Wahrheitsgrundsätze hält. Aber wenn sie etwas Unfaires tut oder irgendeine verquere Logik vorbringt, hält sie das niemals für falsch, und sie korrigiert es auch nie. Wenn du sie zurechtweist oder bloßstellst, nimmt sie es nicht an. Was ist am Ende das Ergebnis? Diese Person hält stur an ihren eigenen Behauptungen und ihren sogenannten Grundsätzen fest und tut sogar so, als sei sie die Verkörperung der Gerechtigkeit, und gibt zu allen Dingen ihre Bewertung ab. Tatsächlich stehen die Perspektive und der Standpunkt, aus denen sie die Korrektheit von Dingen bewertet, in völligem Gegensatz und Widerspruch zu den Wahrheitsgrundsätzen, doch ihr selbst wird das niemals klar. Sie posaunt eine Menge Irrlehren und Trugschlüsse heraus, klammert sich stur an diese Worte, widersetzt sich sogar der Wahrheit und versucht, mit Menschen zu diskutieren, die Richtig von Falsch unterscheiden können und die Wahrheit verstehen. Was ist das für eine Person? Das ist eine unvernünftige Person. Selbst wenn das, was diese Person tut und worauf sie besteht, in den Augen der Menschen nicht als falsch angesehen wird, so besitzt sie – nach seinen vielen Äußerungsformen und Offenbarungen zu urteilen – absolut keine Rechtschaffenheit, Güte oder Vernunft – diese charakteristischen Eigenschaften der Menschlichkeit besitzt sie nicht. Allein schon, wenn man sich ansieht, wie sie mit den verschiedenen Menschen, Ereignissen und Dingen im täglichen Leben umgeht, ist selbst ihre Beurteilung eines Kindes oder eines Hundes verdreht – ganz gleich, wie schlecht ihr eigener Hund ist, er ist trotzdem der beste Hund der Welt; und ganz gleich, wie gut der Hund eines anderen ist, kann sie es nicht über sich bringen, auch nur ein einziges gutes Wort über ihn zu verlieren. Sie wird eine andere Person oder eine Angelegenheit niemals fair bewerten, geschweige denn mit einer anderen Person oder einer Angelegenheit fair umgehen. In ihrer Menschlichkeit finden sich nur Gefühle und Voreingenommenheit. Sie schützt nur ihre eigenen Interessen sowie jegliche Menschen, Ereignisse und Dinge, zu denen sie eine Verbindung hat. Abgesehen davon glaubt sie, dass es im Leben nichts gibt, was es wert wäre, getan zu werden. In jeder Gruppe von Menschen und in jeder Angelegenheit besteht die Natur, die er an den Tag legt, darin, alle objektiven Menschen, Ereignisse und Dinge falsch und verzerrt darzustellen. Sie bewertet und behandelt sie einzig und allein nach ihren eigenen Vorstellungen und Ansichten oder danach, ob sie ihr nützen.

Menschen dieser Art, denen die charakteristischen Eigenschaften der Menschlichkeit fehlen, besitzen weder die Rechtschaffenheit noch die Güte noch die Vernunft der Menschlichkeit. Ist es, ausgehend von diesen Äußerungsformen, nicht schwer, mit solchen Leuten zurechtzukommen? (Ja.) Es ist schwer, mit ihnen zurechtzukommen, und es ist schwierig, mit ihnen auszukommen. Du kannst sie niemals dazu bringen, korrekte Ideen und Ansichten anzunehmen, weil ihnen die Fähigkeit fehlt, positive Dinge anzunehmen. Das bedeutet, dass sie nicht die Voraussetzungen dafür besitzen, irgendwelche korrekten Ideen und Ansichten anzunehmen. Deshalb werden viele korrekte Ansichten und positive Dinge von ihnen falsch verstanden und verdreht, und nachdem sie verdreht worden sind, werden sie zu den verschiedenen Vorstellungen, Ansichten und Behauptungen, die für diese Art von Mensch typisch sind. Selbst wenn sie an Gott glauben, halten sie in ihren Herzen immer an ihren eigenen abwegigen und absurden Vorstellungen und Ansichten fest und lassen niemals von diesen ab, ganz gleich, wie viele von Gottes Worten sie gelesen haben oder wie viele Predigten und wie viel gemeinschaftlichen Austausch sie sich angehört haben. Selbst wenn Gott sie mit der Wahrheit versorgt, ist es ihnen absolut nicht möglich, korrekte Ideen und Ansichten von Gott anzunehmen; ebenso wenig können sie eine Person oder eine Angelegenheit mit korrekten Beschreibungen auf korrekte Weise behandeln oder bewerten. Ausgehend von den charakteristischen Eigenschaften ihrer Menschlichkeit werden sie alle Arten von Menschen, Ereignissen und Dingen nur nach ihren für sie typischen abwegigen und absurden Vorstellungen und Ansichten behandeln und beharrlich daran festhalten. Du kannst also bei solchen Menschen erkennen, dass sie neben arroganten und betrügerischen Dispositionen noch eine weitere, deutlich hervortretende Disposition haben, und zwar, dass sie besonders unnachgiebig sind. Die spezifische Äußerungsform davon ist, dass sie besonders eigensinnig, töricht, stur und sogar verbohrt sind. Wenn du mit einem solchen Menschen interagierst und gewisse Themen diskutierst oder wenn du mit ihm zu tun hast und ihr euch gemeinsam um einige Angelegenheiten kümmern müsst, wirst du erkennen, dass seine Haltungen und Dispositionen, wenn er mit etwas konfrontiert wird, besonders starrsinnig, eigensinnig, töricht und stur sind. Eine korrekte Sache oder eine korrekte Idee und Ansicht, die für einen normalen Menschen offensichtlich sehr leicht anzunehmen sind, sind für ihn nur sehr schwer anzunehmen, und er muss dabei viele Hindernisse überwinden. Da weißt du nicht, ob du lachen oder weinen sollst, und du hast das Gefühl, dass diese Person besonders problematisch ist: „Warum wird eine so einfache Angelegenheit bei ihm zu einem so schwierigen Problem? Ist er überhaupt ein Mensch?“ Ihn dazu zu bringen, eine korrekte Sache oder Ansicht anzunehmen, ist genauso anstrengend, wie einen Wolf dazu zu bringen, auf Fleisch zu verzichten und stattdessen verschiedenes Gemüse zu fressen. Es ist gleichbedeutend damit, ihn aufzufordern, seine Einstufung zu ändern – so schwierig ist das. Es mag sein, dass du bei einer kleinen Sache viel Zeit damit verbringst, es ihm zu erklären, und dir große Mühe gibst, um ihn gerade so davon zu überzeugen, sie anzunehmen, aber wenn eine andere Sache aufkommt, kommt seine unnachgiebige Disposition erneut zum Vorschein, und sie zeigt sich auf eine besonders offensichtliche Weise – indem er sein verzerrtes Verständnis und seinen Starrsinn an den Tag legt und zudem töricht, stur und verbohrt ist. Wenn du mehr Kontakt mit solchen Menschen hast und mehr Einblick in sie gewinnst, wirst du entdecken, dass die Leute unterschiedliche Wesensarten haben. Was das Wesen solcher Leute betrifft, musst du vielleicht enorm viel Energie aufwenden, um zu ihnen durchzudringen und ihnen einige unbedeutende Angelegenheiten klar zu erklären, und erzielst letztendlich mit großer Mühe einige Ergebnisse. Wenn es jedoch um Fragen des Standpunkts und der Haltung oder um wichtige Angelegenheiten geht, schaffst du es nie, mit ihnen zu kommunizieren. An diesem Punkt wirst du erkennen, dass es verschiedene Einstufungen für die Menschen gibt und dass die Einstufung eines jeden Menschen anders ist. Wenn zwei Menschen nicht reibungslos kommunizieren oder harmonisch zusammenarbeiten können und bei einer Diskussion über etwas in ihren Ansichten nicht schnell Harmonie und einen Konsens erreichen können, dann gehören sie zu unterschiedlichen Einstufungen. Weil die Art von Menschen, die nicht weiß, was korrekt und was inkorrekt ist, in ihrer Menschlichkeit nicht die Fähigkeit besitzt, zu erkennen, was korrekt und was inkorrekt ist, werden solche Leute niemals begreifen, warum genau offensichtlich korrekte Ideen und Ansichten, korrekte Worte und korrekte Sachen korrekt sind oder was ihre Korrektheit ausmacht. Sie werden sagen: „Warum ist das, was du sagst, korrekt? Warum ist das, was ich sage, nicht korrekt? Warum genau ist das, was du sagst, denn korrekt?“ Manchmal musst du, um zu beweisen, dass das, was du sagst, korrekt ist, Fakten präsentieren und es logisch begründen, viele Beispiele anführen und viele Vergleiche ziehen und dir so viel Mühe und so viele Gedanken machen, bevor du ihnen eine Angelegenheit klar erklären kannst. Und wenn du das schließlich geschafft hast, musst du dir immer noch viele Gedanken und viel Mühe machen, um ihnen die nächste aufkommende Angelegenheit zu erklären. Wenn du das jedes Mal tust, wirst du im Laufe der Zeit entdecken, dass es letztendlich die Einstufung eines Menschen nicht ändern kann und dass all deine Mühe vergeblich war. Selbst wenn du viel Mühe aufwendest und große Hoffnung in sie setzt, werden die Ergebnisse, die du erhältst, verschwindend gering sein, denn die Einstufung eines Menschen kann niemand ändern. Wenn jemand nicht einmal weiß, was korrekt und was inkorrekt ist, dann gibt es für ihn nur eine Möglichkeit, um seine Einstufung zu ändern, und zwar, in seine ursprüngliche Form zurückzukehren, um erneut wiedergeboren zu werden. Wenn er Glück hat, wird er als Mensch wiedergeboren; wenn er Pech hat und erneut als etwas anderes als ein Mensch wiedergeboren wird, dann besteht weiterhin keine Hoffnung, einen solchen Menschen dazu zu bringen, zu erkennen, was korrekt und was inkorrekt ist. So ist es nun einmal.

Menschen dieser Art, denen die charakteristischen Eigenschaften der Menschlichkeit fehlen, weisen in ihrem Umgang mit anderen ein weiteres Merkmal auf: Sie können verschiedenste Arten von Fehlern an allen anderen herauspicken, aber wenn sie selbst dieselben Fehler zeigen, geben sie niemals zu, dass es Fehler sind. Sie sind schlichtweg nicht in der Lage, an anderen irgendwelche Stärken oder Vorzüge zu erkennen; sie picken lediglich deren Fehler heraus, decken ihre Mängel auf und nutzen das als Vorwand, um zu behaupten, dass andere nicht harmonisch mit ihnen zusammenarbeiten können und dass dieses Unvermögen zur harmonischen Zusammenarbeit einzig und allein die Schuld der anderen sei, während sie selbst überhaupt keine Schuld treffe und die anderen Selbsterkenntnis erlangen müssten. Was ist hier das Problem? In ihrem Verhalten und der Art und Weise, wie sie mit Dingen umgehen, können solche Leute andere niemals vernünftig behandeln, noch können sie ihre eigenen Probleme auf eine vernünftige, korrekte und faire Weise behandeln. Würdet ihr sagen, dass ihre Haltung darin, wie sie Dinge erledigen und Menschen behandeln, korrekt oder inkorrekt ist? (Inkorrekt.) Aber wissen sie das? (Nein.) Sie beurteilen und betrachten andere immer aus der Perspektive, ihnen moralisch überlegen zu sein. Ihre Art, andere zu betrachten, und die Perspektive, aus der sie dies tun, bestehen darin, ihr eigenes sogenanntes Maß von „Korrekt und Inkorrekt“ zu benutzen, um andere zu beurteilen. Sie betrachten alles, was andere tun, als falsch und im Vergleich zu ihnen als minderwertig. Wenn es zu einem Streit kommt und sie mit jemandem nicht harmonisch zusammenarbeiten können, glauben sie, dass das Problem ganz und gar bei den anderen liegt und von den anderen verursacht wurde, dass die anderen verdorbene Dispositionen haben und sich ändern und wandeln sollten. In ihren Augen sind andere voller Fehler und Probleme und ohne jegliche Vorzüge, wohingegen sie sich selbst als voller Vorzüge und frei von jeglichen Fehlern sehen. Würdest du sagen, dass solche Menschen Vernunft besitzen? (Nein.) Erfüllen die Augen von Menschen ohne Vernunft irgendeinen Zweck? (Nein.) Sie sind schlichtweg nicht in der Lage, die Stärken und Vorzüge aller Arten von Menschen zu erkennen. Ganz im Gegenteil, sie stürzen sich auf die Mängel anderer Leute – die in Wirklichkeit gar nicht zwangsläufig Mängel sein müssen – und bauschen sie unverhältnismäßig auf. Solange es keine Probleme gibt, ist alles in Ordnung, aber sobald ein Problem auftritt, stürzen sie sich auf die Mängel der anderen Person und lassen nicht locker, und sie sagen: „Inwiefern bist du besser als ich? Wenn du besser bist als ich, warum ist dieses Problem dann trotzdem aufgetreten?“ Ihr tiefsitzender Trotz bricht hervor, und ihre wahren inneren Standpunkte werden alle offengelegt. Sie betrachten Menschen, Ereignisse und Dinge niemals auf eine vernünftige Weise. In ihren Augen ist jede Äußerungsform von anderen Menschen ein Problem, ein Fehler. Geht man von ihren eigenen Vorstellungen und Ansichten aus, so ist alles andere nicht gut genug; es ist alles falsch, es sind alles negative Dinge, und es sind alles Ansatzpunkte, die sie für ihr Urteil nutzen können. Es ist wirklich schwer, mit solchen Leuten zurechtzukommen. Sie verfügen nicht über das Gewissen und die Vernunft einer normalen Menschlichkeit, daher bedeutet ihr sogenanntes „Korrekt und Inkorrekt“ tief in ihren Herzen einfach, dass das, was sie für korrekt halten, korrekt ist, und das, was sie für nicht korrekt halten, inkorrekt ist. Sie beurteilen die Korrektheit von Menschen, Ereignissen und Dingen basierend auf ihrer eigenen Einschätzung und ihren Vorlieben sowie ihren eigenen Interessen. Sie betrachten Menschen und Dinge nicht auf faire Weise. Jede Person und jede Sache, die ihnen missfällt, mit denen sie unvereinbar sind, aus denen sie keinen Nutzen ziehen oder auf die sie herabsehen, wird pauschal als falsch und schlecht abgetan, ohne jeden Raum für Diskussionen. Nicht nur, dass es schwer ist, mit solchen Menschen zurechtzukommen, sie sind zudem auch beängstigend. Wenn es eine solche Person in deinem Umfeld gibt, wird ihr Charakter, sobald sie all ihre Vorstellungen und Ansichten geäußert hat, vollständig offengelegt. Du kannst sehen, was genau sich tief in ihrer Seele verbirgt, was genau sie liebt, was genau ihre Bedürfnisse sind und wonach genau sie strebt. Wenn du diese Dinge in solchen Menschen erkennst, kann das dazu führen, dass sie dich ein Leben lang anwidern werden. Wenn natürlich all diese Probleme von ihnen offengelegt werden, wirst du die Antwort auf ihre Äußerungsformen haben, wie beispielsweise auf ihr verdrehtes Verständnis und den Eigensinn, die Torheit, die Sturheit sowie die Neigung zu Verzerrungen, die sie aufgrund ihrer unnachgiebigen Disposition offenbaren. Wie lautet diese Antwort? Sie lautet, dass solche Menschen keine normale Menschlichkeit besitzen – das heißt, sie besitzen weder das Gewissen noch die Vernunft eines Menschen; sie sind Nicht-Menschen. Hätten sie auch nur etwas Gewissen und Vernunft, würden sie sich nicht auf eine verquere Logik stürzen und über diese sprechen, als wäre sie korrekt. Da sie sich in ihrem Glauben an Gott so viele Predigten angehört haben, sollten sie zumindest ein wenig Wahrheit verstanden haben, und ihre Standpunkte sollten sich etwas verändert haben. Warum betrachten sie die Dinge also immer noch mit den Standpunkten von Nichtgläubigen und behandeln fehlerhafte Standpunkte und verquere Logik als korrekt und als die Wahrheit, und verurteilen sogar die Wahrheit, positive Dinge und korrekte Dinge als negative Dinge? Wenn ihre fehlerhaften Gedanken und Ansichten offengelegt werden, hast du die Antwort. Kein Wunder, dass sie im Leben so viele Dinge sagen können, die Schwarz zu Weiß und Weiß zu Schwarz machen und die Tatsachen verdrehen – es liegt an ihrer kompletten Weigerung, die Wahrheit anzunehmen. Da sie das Attribut aufweisen, der Wahrheit abgeneigt zu sein, ist es nur logisch, dass sie diese Dinge offenbaren. Das liegt weder daran, wie ihre Eltern sie erzogen haben, noch am Einfluss ihres Umfelds, geschweige denn daran, was die Gesellschaft ihnen beigebracht hat; so ist ihre Menschlichkeit beschaffen. Sie sind der Wahrheit abgeneigt; sie weisen dieses Attribut auf. Was man liebt, was für eine Menschlichkeit man offenbart, was man im täglichen Leben auf natürliche Weise offenbart und was der übliche Lebenszustand einer Person ist – all das hängt von den Attributen jedes einzelnen Menschen ab. Niemand kann die Attribute eines Menschen ändern. Genau wie bei einer Schlange: Weil sie das Attribut aufweist, gewunden zu sein, wird sie sich niemals in einer geraden Linie schlängeln. Genau wie bei einer Krabbe: Sie läuft seitwärts, und selbst wenn du sie in einen engen Raum setzt, wird sie immer noch seitwärts laufen. Das sind ihre Attribute, und Attribute können nicht geändert werden. Wenn ein Mensch nicht in der Lage ist, korrekt von inkorrekt zu unterscheiden oder zu wissen, was korrekt und was inkorrekt ist, dann kann man sagen, dass dieses Merkmal ein Attribut ist, das er besitzt. Weil er dieses Attribut aufweist, offenbart er in seinem täglichen Leben natürlich viele Dinge, die damit zusammenhängen – das ist ganz normal.

Wenn es um Gefühle oder den Umgang mit Dingen geht, wissen manche Menschen nicht, was richtig und was falsch ist. Ebenso wenig wissen sie, was beim Verhalten zwischen Männern und Frauen richtig und was falsch ist. Zum Beispiel wissen sie nicht, welchen Abstand sie im Umgang und bei der Interaktion mit dem anderen Geschlecht einhalten sollten, welche Themen, Bemerkungen und Verhaltensweisen sie vermeiden sollten oder auf welche Details sie in ihrem täglichen Reden und Handeln achten müssen. Das ist schwer nachvollziehbar. Wissen nicht alle normalen Menschen, dass es im Umgang mit dem anderen Geschlecht Grenzen geben muss? (Ja.) Ist das etwas, das einem beigebracht werden muss? Als Kind müssen die Eltern einem das vielleicht beibringen, aber wenn man allmählich heranwächst und vernünftig wird, weiß man diese Dinge ganz natürlich, ohne dass sie einem von der Familie oder der Gesellschaft beigebracht werden müssen. Das ist etwas Angeborenes, nicht wahr? Zu wissen, dass es zwischen Männern und Frauen Grenzen gibt, ist eine Eigenschaft der Menschlichkeit. Zu den Eigenschaften der Menschlichkeit gehören Gewissen und Vernunft, also wissen die Menschen definitiv, was es heißt, ein Schamgefühl zu haben. Wenn du ein Schamgefühl hast, dann weißt du, wie du das andere Geschlecht behandeln musst. Wenn du es nicht weißt und ohne Schamgefühl handelst, ohne zu wissen, welche Handlungsweise richtig und welche falsch ist, welche angemessen und vernünftig ist und welche übertrieben ist und die Grenze überschreitet, dann gibt es ein Problem mit deiner Menschlichkeit, denn das ist etwas, was ein normaler Mensch als absolutes Minimum wissen sollte. Wenn man diese Dinge weiß und sich daran halten kann, dann besitzt man das Gewissen und die Vernunft der Menschlichkeit. Wenn man nichts von diesen Dingen weiß und sogar von anderen ermahnt und zurückgehalten werden muss, dann hat diese Art von Mensch ein großes Problem. Es gibt insbesondere eine Art von Menschen, die sich in Gesellschaft anderer nicht zu Personen des gleichen Geschlechts setzen, sondern sich gezielt neben das andere Geschlecht setzen und ihm sehr nahekommen. Sie versuchen nicht, dies zu vermeiden. Wenn andere eine solche Person darauf hinweisen, findet diese das sogar seltsam und sagt: „Was ist falsch daran, nahe beieinander zu sitzen? Was könnten wir in der Öffentlichkeit schon tun? Ich bin ein erwachsener Mensch. Brauche ich dich, damit du mich beaufsichtigst? Warum hast du es immer auf mich abgesehen?“ Sie haben sogar die Nerven zu sagen: „Was könnten wir in der Öffentlichkeit schon tun?“ Haben sie denn irgendein Schamgefühl? (Nein.) Besteht das Problem erst dann, wenn sie tatsächlich etwas tun? Oder ist es so, dass sie die Grenzen zwischen Männern und Frauen nicht einhalten müssen, solange sie nichts tun? Gibt es nicht einen Unterschied zwischen Männern und Frauen? (Ja.) Da dies der Fall ist, sollte es Grenzen zwischen ihnen geben, und die Einhaltung dieser Grenzen wird durch das Schamgefühl innerhalb der Menschlichkeit gesteuert. Wenn du ein Schamgefühl hast, wirst du im Umgang mit dem anderen Geschlecht ganz natürlich Grenzen einhalten. Du brauchst keine anderen, die dich beaufsichtigen, noch musst du durch die Umgebung zurückgehalten werden. Du kannst es selbst tun. Wenn dir selbst dieses bisschen Schamgefühl fehlt und du andere brauchst, die dich beaufsichtigen und ermahnen, dann ist jemand wie du in großer Gefahr. Manche Menschen gehen mit Angelegenheiten zwischen Männern und Frauen besonders leichtfertig um, zwinkern dem anderen Geschlecht oft zu, machen ihm schöne Augen und werden zudringlich. Insbesondere stellen sich einige Menschen vor dem anderen Geschlecht besonders gerne zur Schau. Je mehr Angehörige des anderen Geschlechts anwesend sind, desto wilder und aufgeregter werden sie und desto energischer stellen sie sich zur Schau. Andere finden dies unangemessen und würdelos, doch sie sehen darin kein Problem und fühlen sich auch nicht von ihrem Gewissen verurteilt. Stattdessen denken sie: „Das ist ganz normal. Sollte es zwischen Männern und Frauen nicht so sein? Sind Frauen nicht für Männer auf diese Welt gebracht worden? Und Männer für Frauen? Was ist falsch daran, ein bisschen Spaß miteinander zu haben? Ist das nicht eine fröhliche Angelegenheit? So ernst zu leben, wie ihr es tut, ist so anstrengend! Habt ihr die Leute nicht sagen hören: ‚Wenn Männer und Frauen zusammenarbeiten, ist die Arbeit halb so schwer‘?“ Wie du siehst, finden sie jeden Gedanken und jede Ansicht akzeptabel. Insbesondere akzeptieren sie diese abwegigen und absurden Gedanken und Ansichten vollständig. Positive Aussagen nehmen sie jedoch nicht im Geringsten an, sondern widersetzen sich ihnen, widerlegen sie und lehnen sie ab. Wenn du versuchst, sie darauf hinzuweisen, fühlen sie sich davon vor den Kopf gestoßen. In ihren Herzen hassen sie dich und begegnen dir mit Feindseligkeit. Sie nehmen niemandes Rat an und bestehen darauf, sich so zu verhalten. Manche Menschen verlieren vielleicht für einen Moment die Kontrolle oder werden unachtsam und verhalten sich gelegentlich ein wenig zügellos. Ohne dass andere sie daran erinnern müssen, fühlen sie sich innerlich unbehaglich und spüren, dass sie in Zukunft vorsichtig sein müssen. Dies ist die Äußerungsform, die ein Mensch mit Gewissen und Vernunft haben sollte. Diese andere Art von Menschen jedoch ist bereits zu weit gegangen und hat die Grenze auf gravierende Weise überschritten; sie gibt sich bereits fleischlichen Begierden hin. Viele Menschen können es nicht ertragen, das mitanzusehen. Wenn diese Menschen so weitermachen, bringen sie sich selbst in Gefahr, und sie werden von Gott verschmäht und ausgemustert. Dennoch kümmert es sie nicht, und sie sagen: „Welche Gefahr kann schon darin bestehen, sich der Begierde hinzugeben?“ Sie haben tatsächlich überhaupt kein Bewusstsein dafür. Einige Frauen in ihren Zwanzigern verkehren leichtfertig mit dem anderen Geschlecht und übernachten bei Männern zu Hause. Wenn das herauskäme, würde es ihren Ruf ruinieren, doch das ist ihnen irgendwie egal. Hat eine solche Person ein Schamgefühl? (Nein.) Sie hat überhaupt kein Schamgefühl. Ob Mann oder Frau, wenn jemand in seinem Herzen keine unterste Grenze in Angelegenheiten zwischen Männern und Frauen hat und die Bedeutung des Wortes „Scham“ nicht kennt, dann bestätigt dies vollauf, dass er die Eigenschaften der Menschlichkeit nicht besitzt. Wenn ein Mensch die Eigenschaften der Menschlichkeit besitzt und gelegentlich einen Fehltritt im Umgang mit dem anderen Geschlecht begeht oder etwas tut, das zu weit geht, wird er es ein Leben lang bereuen. Wann immer er daran denkt, steigt ihm die Schamröte ins Gesicht, und er spürt ein leichtes Stechen im Herzen; er fühlt sich unwohl und unbehaglich, will die Angelegenheit nicht mehr zur Sprache bringen und hofft, dass so etwas in Zukunft nie wieder passiert. Was er getan hat, ist ein dauerhafter Makel für ihn. Normale Menschen haben ein Schamgefühl und eine unterste Grenze, was Angelegenheiten zwischen Männern und Frauen betrifft; sie beherrschen und zügeln sich und tun solche Dinge nicht. Selbst wenn sie für einen Moment die Kontrolle verlieren und einen Fehltritt gegenüber dem anderen Geschlecht begehen, werden sie Reue empfinden. Sie werden ihren Fehler nicht noch verschlimmern, noch werden sie sich zügellos hingeben und verkommen, wenn die Umgebung es zulässt; stattdessen werden sie sich zurückhalten. Wie wird das erreicht? Das ist das gute Ergebnis, das du erzielst, wenn du von deinem Gewissen und deiner Vernunft gezügelt wirst. Dein Gewissen und deine Vernunft werden dich zurückhalten und regulieren und dir eine unterste Grenze setzen, was auch dein Mindestmaßstab für den Umgang mit solchen Angelegenheiten ist; das heißt, sie werden dir helfen, diese unterste Grenze nicht zu überschreiten und es zu unterlassen, solche Dinge zu tun. Sobald Schwäche oder ein besonderer Grund dazu führt, dass du deine Triebe vorübergehend nicht beherrschen kannst und somit einen Fehltritt gegenüber dem anderen Geschlecht begehst, wirst du tief in deinem Herzen Ekel und Abscheu sowie ein Leben lang Reue empfinden – es wird in diesem Leben kein zweites Mal geschehen. Menschen ohne Menschlichkeit jedoch ist es völlig egal, wenn sie solche Dinge tun. Sie prahlen sogar überall damit und messen sich mit anderen, weil sie denken, dass dies eine Fähigkeit und ein Können sei, dass man das Charme nenne und dass dies bedeute, sich einen Vorteil zu verschaffen – und dass es eine Verschwendung wäre, es nicht zu tun. Wenn solche Menschen die Gelegenheit haben, werden sie solche Dinge dann wieder tun? Die Antwort lautet definitiv ja – das werden sie absolut tun. Sie fühlen sich nie schlecht, nachdem sie solche Dinge getan haben, sondern prahlen stattdessen damit. Ist das nicht widerlich? (Es ist widerlich.) Es ist schon enttäuschend genug, dass sie sich nicht schlecht fühlen, aber sie prahlen sogar noch damit, was noch widerlicher ist. Was sie tun, erfüllt andere mit Verachtung, doch sie selbst empfinden keinerlei Scham; solche Menschen sind es nicht wert, als Mensch bezeichnet zu werden. Sie tun oft solche schändlichen Dinge, und doch schämen sie sich nicht, zeigen keine Reue und fühlen sich nicht schlecht, und wenn sich in der Zukunft eine Gelegenheit bietet oder die Bedingungen stimmen, werden sie es wieder tun – das ist eine Äußerungsform davon, kein Schamgefühl zu haben. Dann sag Mir, wenn eine solche Person die Wahrheit nicht praktiziert, wird sie sich dann unwohl fühlen oder Vorwürfe spüren? (Nein.) Richtig, sie wird sich auch nicht unwohl fühlen oder Vorwürfe spüren. Warum ist das so? (Weil sie kein Gewissen und keine Vernunft hat.) Wenn es darum geht, schändliche Dinge zu tun, schämt sich ein Mensch ohne Gewissen und Vernunft nicht, etwas zu tun, das selbst Nichtgläubige schändlich fänden, noch fühlt er sich schlecht, wenn er es tut. Dann ist es wohl noch unwahrscheinlicher, dass er sich schlecht fühlt, wenn er Dinge tut, die gegen die Wahrheit verstoßen, richtig? (Ja.) In den Augen der Nichtgläubigen ist es ganz normal, die Wahrheit nicht zu praktizieren und nicht nach der Wahrheit zu streben; es wird nicht als schändlich angesehen, noch wird es als Verstoß gegen die menschliche Moral betrachtet, denn so ist die Mehrheit der Menschen. Daher löst das bei einer solchen Person keinerlei Gefühle aus. Wenn ein normaler Mensch zurechtgestutzt wird, weil er die Wahrheit nicht praktiziert und gegen Grundsätze verstößt, wird er, da er Gewissen und Vernunft hat, in seinem Herzen Vorwürfe spüren, und sein Gewissen wird unruhig sein. Aber wenn ein Mensch ohne Gewissen und Vernunft schamlose Dinge tut oder Dinge, die bei anderen Verachtung und Ekel hervorrufen, fühlt er sich weder unwohl noch unbehaglich. Ist es aus seiner Sicht nicht völlig normal, dass er die Wahrheit nicht praktiziert? Er hat überhaupt kein Bewusstsein dafür, daher sind solche Menschen hoffnungslos verloren.

Sag Mir, gibt es viele Menschen, die durchschauen können, was richtig und was falsch, was korrekt und was inkorrekt ist? Seht euch die Menschen um euch herum an, einschließlich Familie, Freunde und Kollegen, und dann seht euch die Brüder und Schwestern an. Gibt es unter diesen Menschen viele oder wenige, die unterscheiden und durchschauen können, was richtig und was falsch, was korrekt und was inkorrekt ist? (Sehr wenige.) Es gibt nicht viele, die wissen können, was korrekt und was inkorrekt ist. Das heißt, in dieser Welt gibt es nicht viele Menschen mit einer aufrichtigen und gütigen Menschlichkeit, nicht viele, die in ihrem Reden und Handeln fair und objektiv sind und die nicht zügellos schlechte Dinge tun, und nicht viele, die vernünftig sprechen und keine verdrehten Argumente verwenden. Besonders unter Nichtgläubigen gibt es viel zu wenige solcher Menschen. Wenn du mit einem Nichtgläubigen in Kontakt kommst, musst du ihn nur sprechen hören, um zu wissen, was für eine Art von Mensch er ist. Es gibt zu viel Ungenauigkeit und Beimischungen in den Worten von Nichtgläubigen. Die meisten von ihnen sprechen nicht fair und objektiv; sie sprechen aus ihren Gefühlen heraus und um ihre eigenen Interessen zu schützen. Ganz gleich, welche falschen Worte sie sagen oder welche falschen Dinge sie tun, sie haben tief in ihrem Herzen kein Bewusstsein dafür. Wenn jemand, der an Gott glaubt, in seinem Reden und Handeln wie ein Nichtgläubiger ist und nicht weiß, was korrekt und was inkorrekt ist – und wenn er, obwohl die Worte, die er spricht, und die Ansichten, an denen er festhält, falsch sind, blindlings auf ihnen beharrt, falsche Ansichten als positive Dinge und die Wahrheit betrachtet und solche Ansichten sogar benutzt, um die Wahrheit und Gottes Worte zu ersetzen –, gibt es dann für eine solche Person irgendeine Hoffnung, gerettet zu werden? (Nein.) Manche Menschen glauben seit zwanzig oder dreißig Jahren oder sogar ein ganzes Leben lang an Gott, aber sie wissen nie, was positive Dinge und was negative Dinge sind, noch sind sie sich jemals im Klaren darüber, was korrekt und was inkorrekt ist. Solange etwas für sie von Vorteil ist, mögen sie es und verteidigen es; wenn es für sie nicht von Vorteil ist, sagen sie, es sei schlecht und falsch, und lehnen es ab. Sie haben bis heute nach einer solchen Philosophie für weltliche Belange und einer solchen Haltung gelebt, behaupten aber immer noch, dass sie an Gott glauben und gerettet werden wollen – ist das nicht ein Witz? (Doch.) Sie behaupten auch, Anhänger Gottes und Zeugen für Gott zu sein. Womit könnten sie für Gott Zeugnis ablegen? Sie wissen nicht einmal, was korrekt und was inkorrekt ist, behaupten aber, sie wollten für Gott Zeugnis ablegen – ist das nicht völliger Unsinn? Würde Gott solch wirrköpfige Menschen benutzen, um für Ihn Zeugnis abzulegen? (Nein.) Es wäre eine Schande für Gott, wenn solche Menschen für Ihn Zeugnis ablegen würden. Sie haben nie das Gefühl, dass irgendetwas von dem, was Gott tut, richtig ist. Gemessen an ihren Gedanken und Ansichten stimmen viele Dinge, die Gott tut, nicht mit ihren Gedanken und Ansichten überein, noch entsprechen sie ihren Auffassungen, und natürlich entsprechen sie auch nicht ihren fleischlichen Interessen. Oftmals laufen Gottes Worte oder Gottes Werk ihren Wünschen, ihren persönlichen Ambitionen und Sehnsüchten sowie ihren persönlichen Interessen aller Art zuwider. Deshalb ist es bei manchen Menschen, die seit zehn oder zwanzig Jahren an Gott glauben, sehr schwierig, sie dazu zu bringen, ein einziges Wort zu sagen, das von Herzen kommt, nämlich zu sagen, dass alles, was Gott tut, richtig und fehlerfrei ist. Man kann sagen, dass in ihren Herzen etwas verborgen ist. Da sie all diese Jahre an Gott geglaubt haben, besitzen sie Erfahrungen aus erster Hand: Sie haben das Gefühl, dass ihre Sehnsüchte nicht befriedigt wurden; sie wollten ein Beamter werden, wurden es aber nicht, und sie wollten Segnungen erlangen, bekamen sie aber nicht. Es scheint, als ob das Haus Gottes sie ungerecht behandelt. Sie hegen Groll und ein Gefühl der Ungerechtigkeit in ihren Herzen, das sie äußern wollen, aber nicht können; sie haben Angst, dass sie, wenn sie sich äußern, Gott kränken, anderen ein Druckmittel gegen sich in die Hand geben oder es versäumen, ihr gutes Image in den Herzen der Menschen aufrechtzuerhalten. Daher behalten sie viele Dinge in sich verschlossen. Nur weil sie es nicht laut aussprechen, heißt das nicht, dass sie keine Gedanken oder bestimmte Dinge in ihren Herzen haben. Und was sind diese sogenannten „Dinge“? Es ist nicht das positive Verständnis und Wissen dieser Menschen über Gott und Sein Werk, sondern vielmehr ihr Unverständnis, ihre Auflehnung und ihr Groll gegenüber Gott sowie die Kränkungen, die sie ihrer Meinung nach erlitten haben und die sich über so viele Jahre des Glaubens an Gott angesammelt haben. Aber weil es Gott ist, an den sie glauben, können sie es nicht sagen. Warum gibt es so viel in ihren Herzen, das sie nicht aussprechen können? Auch dahinter steckt ein Grund. Allein dieser Punkt reicht aus, um zu zeigen, dass sie die Wahrheit trotz vieler Jahre des Glaubens an Gott nicht wahrhaftig verstanden haben. Sie nehmen das Streben nach der Wahrheit in ihrem Glauben an Gott nicht ernst. Ganz gleich, was ihnen widerfährt, sie betrachten die Dinge nicht gemäß Gottes Worten, noch suchen sie die Wahrheit, um einen Weg der Praxis zu finden. Sie haben Gottes Worte nie als die Wahrheit und als das Leben angenommen. Sie schätzen die Wahrheit weder, noch legen sie Wert darauf, und sie meinen es auch nicht ernst damit, wie man die Wahrheit praktiziert. In ihren vielen Jahren des Glaubens an Gott standen sie immer in Opposition zu Gott, haben Gottes Worte genau geprüft, darin herumgeschnüffelt und sie infrage gestellt, sich Gottes Worten sogar widersetzt oder Gottes Worte und Sein Werk mit ihren sogenannten korrekten Ansichten bewertet und verurteilt. So sagen sie nach vielen Jahren des Glaubens an Gott schließlich etwas, das von Herzen kommt: „Was habe ich durch den Glauben an Gott gewonnen?“ Damit deuten sie an, dass sie durch den Glauben an Gott nichts gewonnen haben. In ihren Herzen glauben sie, dass sie in all den Jahren bei der Ausführung ihrer Pflicht im Haus Gottes viel gelitten und manchen Preis gezahlt haben, aber ihr Verlangen, Segnungen zu erlangen, und ihr Wunsch, nach Ruhm und Gewinn zu streben, wurden nicht befriedigt. Manche glauben sogar, dass Gott die Ungerechtigkeiten, die sie erlitten haben, nicht wiedergutgemacht hat, sodass sie in ihrem Inneren Auflehnung, Groll und tiefe Kränkung spüren. Um Segnungen zu erlangen und um ihres Ziels willen haben sie keine andere Wahl, als voller Kränkung ein wenig von ihrer Pflicht auszuführen und ein wenig Arbeit im Haus Gottes zu verrichten, aber am Ende zerschlagen sich ihre Hoffnungen und sie gewinnen nichts. Gibt es solche Menschen? Es gibt zumindest einen Teil solcher Menschen. Dass sie nach vielen Jahren des Glaubens an Gott nichts gewonnen haben, liegt an ihren eigenen Problemen. Sie haben nicht die Fähigkeit, die Wahrheit zu begreifen oder zu verstehen, und sie folgen Gott und tun ihre Pflicht in der Absicht, Segnungen zu erlangen. Obwohl sie sich in gewissem Maße aufrichtig aufgewendet, einen hohen Preis gezahlt und viel gelitten haben, haben sie sich nie für die Worte, die Gott spricht, oder die Wahrheiten, die Gott ausdrückt, interessiert. Sie haben sie nie in ihren Herzen angenommen, noch haben sie es ernst damit gemeint, die Wahrheit zu praktizieren. Deshalb wissen sie nie, ob sie die Wahrheitsrealität besitzen oder nicht. Sie denken: „Wir können über die Wahrheit Gemeinschaft halten und wir verstehen einige Wahrheiten. Wie kann man also sagen, dass wir die Wahrheitsrealität nicht besitzen?“ Aber sie können kein einziges echtes Erfahrungszeugnis schreiben, wo also ist ihre Wahrheitsrealität? Ihr Handeln und ihre Taten sind immer noch dieselben wie die von Nichtgläubigen; ihr Verhalten hat sich im Vergleich zu Nichtgläubigen lediglich ein wenig verändert. Was ihre Art und Weise, sich zu verhalten, und ihre Gedanken und Ansichten zu allen Ereignissen und Dingen betrifft – insbesondere in Bezug auf positive Dinge und negative Dinge und in Bezug darauf, was korrekt und was inkorrekt ist – haben sie die Dinge nie auf der Grundlage von Gottes Worten oder der Wahrheit betrachtet. Stattdessen betrachten sie alles gemäß ihren eigenen Gedanken und Ansichten. Sie glauben, dass alles, was sie mögen, eine positive Sache ist, und alles, was sie hassen, eine negative Sache ist. Sie betrachten Menschen und Dinge nie mit Gottes Worten als Grundlage, und sie suchen oder akzeptieren die Wahrheit in den Menschen, Ereignissen und Dingen, denen sie begegnen, niemals – sie handeln und leben einfach nach ihrem eigenen Wunschdenken und führen ihre Pflicht gemäß ihren eigenen Verlangen, Absichten und Vorlieben aus. Sie glauben, dass die Tatsache, dass sie in der Lage sind, Dinge aufzugeben, sich aufzuwenden, zu leiden und einen Preis zu zahlen, bedeutet, dass sie bereits einen großen Beitrag für Gott geleistet haben; sie denken, dass es das ist, was es bedeutet, an Gott zu glauben, und dass dies das Streben nach der Wahrheit ist. Sie glauben auf ihre eigene Weise an den gott, den sie sich in ihren Herzen vorstellen, und streben auf ihre eigene Weise nach der Wahrheit. Wenn sie zurechtgestutzt werden, weil sie bei der Ausführung ihrer Pflicht immer eigenmächtig und rücksichtslos nach ihrem eigenen Willen handeln, oder wenn sie nicht für wichtige Aufgaben im Haus Gottes eingesetzt werden, fühlen sie sich entmutigt und enttäuscht. Letztendlich fassen sie alles in einer Aussage zusammen: „Was habe ich durch den Glauben an Gott in all den Jahren erlangt?“ Sie haben wirklich nichts erlangt. Der Grund, warum sie die Wahrheit nicht erlangt haben, ist, dass sie nicht nach der Wahrheit streben; Gott kann man nicht die Schuld dafür geben. Das liegt daran, dass Gott den Menschen gegenüber keine Voreingenommenheit zeigt, und die Wahrheit tut dies auch nicht. Dass du die Wahrheit nicht erlangt hast, liegt nicht daran, dass Gott dir nicht die Gelegenheit gegeben hat oder dass Er dich Seine Worte nicht hat hören lassen, sondern weil du Gottes Worte gehört hast, aber nicht über sie nachdenkst, sie nicht überdenkst, praktizierst oder erfährst. Es liegt daran, dass du die Wahrheit nicht liebst, weshalb du sie nicht annimmst. Gott hat dir weder die Augen noch das Herz verschlossen; vielmehr sind es deine Vorlieben und deine Widersinnigkeit, die dein Herz blockiert haben, sodass du die Wahrheit nicht annehmen kannst. Dass du die Wahrheit nicht erlangt hast, liegt nicht daran, dass Gott sie dir nicht zur Verfügung gestellt hat, sondern daran, dass du Gottes Worte nie gerne gelesen hast und Gottes Worte oder die Wahrheit in deinem Herzen nicht annimmst. Du behandelst deine eigenen Überzeugungen und Ansichten als die Wahrheit, nach der du strebst und der du dich unterwirfst – willst du, dass die Leute dich als Gott anbeten? Gottes Worte und Gottes Werk sind für dich nur eine Formalität, eine Formel; du hast überhaupt nicht nach der Wahrheit und dem Leben gestrebt. Daher konnte dein Glaube an Gott nur auf eine Weise enden – nämlich damit, dass du wirklich nichts erlangt hast. Warum hast du die Wahrheit nicht erlangt? Das liegt nicht daran, dass Gott dir keine Gnade gewährt hat, sondern an dem Weg, den du persönlich gehst. Gott hat dir viele Gelegenheiten gegeben und ermahnt und hilft dir ernsthaft und geduldig, aber du schenkst dem keine Beachtung. Du nimmst es auch nicht an, zurechtgestutzt zu werden. Du strebst immer danach, Segnungen zu erlangen, oder strebst nach Ansehen und Status, und hörst nie damit auf. Dass du letztendlich die Wahrheit nicht erlangst, wird vollständig durch den Weg verursacht, den du persönlich gegangen bist. Du bist nicht den Weg des Strebens nach der Wahrheit gegangen. Das hat nichts mit Gott zu tun. Gott zeigt keine Voreingenommenheit gegenüber den Menschen, und die Wahrheit tut dies auch nicht. Unabhängig davon, in welche Kategorie du eingestuft bist: Solange du ein Mensch bist, kannst du – selbst angenommen, dass deine Fähigkeit, die Wahrheit zu begreifen, ein wenig schlechter sein mag als die eines normalen Menschen – dennoch etwas erlangen, wenn du Gottes Worten mit deinem Herzen zuhörst, Gottes Worte annimmst und Gottes Worte praktizierst, und das, obwohl du vielleicht nur einige Glaubenslehren verstehst und dich an einige Vorschriften hältst. Die meisten Menschen können das tun, warum also kannst du das nicht? Andere hören sich Predigten an und führen ihre Pflicht genauso aus. Warum also können sie die Wahrheit erlangen, ihre Pflicht maßstabsgerecht ausführen, ihre verdorbenen Dispositionen ablegen und sich Gott unterwerfen, du aber nicht? Gott hat die Umgebung für dich arrangiert, damit du deine Pflicht tun kannst, in der Hoffnung, dass du die Wahrheit verstehst und sie in die Praxis umsetzen kannst. Gott hat dich nicht behindert, aber du selbst begehrst immer weltliche Dinge und fleischliches Vergnügen, du isst und trinkst Gottes Worte nicht, und du bist der Wahrheit in deinem Herzen abgeneigt und lehnst sie ab. Du hältst Satans Philosophien, Gelehrsamkeit und Wissen als positive Dinge und als die Wahrheit aufrecht, während du Gottes Worte und die Wahrheit ignorierst und sie als deinen Feind betrachtest, als etwas, das im Gegensatz zu dir steht. Da du die Wahrheit in deinem Herzen nicht liebst, warum glaubst du dann an Gott? Du glaubst an Gott, hörst aber nicht auf Gottes Worte und nimmst Gottes Worte nicht an – könntest du da noch hoffen, gerettet zu werden? Du nimmst die Wahrheit nicht an und legst deine verdorbenen Dispositionen nicht ab, wie kannst du also gerettet werden? Du nimmst Gottes Worte nicht an und strebst nicht nach der Wahrheit, willst aber dennoch von Gott akzeptiert und anerkannt werden; das ist ein Wunschtraum, es wird nicht funktionieren. Du nimmst Gottes Worte nicht an und nimmst die Wahrheit nicht an, das bedeutet also, dass es in deinem Herzen keinen Platz für Gott gibt. Du wirst dich nur immer weiter von Gott entfernen. Du wirst einfach wie ein Nichtgläubiger sein; es wird unmöglich für dich sein, Errettung zu erlangen.

Es gibt Menschen, die Gottes Worte eigentlich nie tief in ihrem Herzen angenommen haben; sie nehmen kein einziges Wort Gottes an. Wenn das Haus Gottes sie nicht befördert oder einsetzt, beschweren sie sich: „Wieso mag Gott mich nicht? Warum befördert mich das Haus Gottes nie oder überträgt mir eine wichtige Position? Ich verstehe einige Wahrheiten, ich habe Bestrebungen und zeige Entschlossenheit, und ich bin bereit, mich für Gott aufzuwenden! Ich bin gebildet und besitze Stärke, und ich kann Leid ertragen und einen Preis zahlen – warum also gibt mir das Haus Gottes keine Chance? Mich so zu behandeln, ist unfair! Andere bekommen ihre Chance, warum ich also nicht? Gott ist nicht gerecht!“ Warum schaust du dann nicht darauf, ob du den Grundsätzen des Hauses Gottes für die Beförderung und den Einsatz von Leuten entsprichst? Dein Herz ist Gott gegenüber verschlossen und du sträubst dich gegen die Worte, die Gott spricht. Hast du verinnerlicht, was Gott sagt? Hast du jemals in Gottes Worten nach Rat gesucht, wenn du Dinge tust? Du hörst nicht darauf, was Gottes Worte sagen, und du suchst nie nach Gottes Absichten oder nach den Wahrheitsgrundsätzen. Wie könnte das Haus Gottes dich da einsetzen? Selbst wenn Gott eine Situation für dich arrangiert und das Haus Gottes dir eine Chance gibt, befördert und eingesetzt zu werden – welcher Arbeit wärst du gewachsen? Welche Arbeit könntest du übernehmen? Würde eine solche Person für die Kirchenarbeit eingesetzt, würde sie sich sicherlich nach ihrem eigenen Willen richten, um rücksichtslos böse Taten zu begehen und Unterbrechungen und Störungen zu verursachen. Das würde nur zu einem führen: Diese Person würde ausgemustert werden. Es gibt zwei Gründe, warum Leute ausgemustert werden: Der eine ist, ein falscher Leiter zu sein, der keine echte Arbeit leisten kann, und der andere ist, ein Antichrist zu sein, der rücksichtslos böse Taten begeht, die Dinge auf seine eigene Weise tut und die Kirchenarbeit oder die Interessen des Hauses Gottes nicht bewahrt. Letztendlich müssen beide Arten ausgemustert werden. Du nimmst die Wahrheit nie an, du hast eine Abneigung gegen das Lesen von Gottes Worten, dein Herz ist Gott gegenüber verschlossen und du suchst nicht nach den Wahrheitsgrundsätzen, wenn du etwas tust. Selbst wenn Gott dir Gnade zeigen und dir eine Chance geben würde und selbst wenn das Haus Gottes dich befördern und einsetzen würde, wärst du der Arbeit nicht gewachsen, noch könntest du irgendeine Arbeit eigenständig übernehmen. Letztendlich müsstest du dennoch ausgemustert werden. Du hoffst darauf, dass das Haus Gottes dich befördert und einsetzt, aber hast du denn eine positive mentale Einstellung? Wenn dein Ziel nicht darin besteht, deine Pflicht zu erfüllen, die Wahrheit zu erlangen und Gottes Liebe zu erwidern, dann ist deine Einstellung nichts anderes als eine Ansammlung deiner Ambitionen und Sehnsüchte. Das liegt an deiner arroganten Disposition, die sich zu Wort meldet, und Gott akzeptiert das nicht. Sag Mir: Würde das Haus Gottes es bei deinen Äußerungsformen wagen, dich einzusetzen? Wenn man dich einsetzen würde, würde das der Kirchenarbeit nur Ärger und Schaden bringen. Es gibt nichts, was du gut kannst, und nachdem du etwas erledigt hast, müssen mehrere Leute die Situation retten und das Chaos beseitigen. Deshalb wagt das Haus Gottes es nicht, dich einzusetzen. Alle Aufgabenbereiche der Kirchenarbeit sind sehr wichtig – kannst du sie auf dich nehmen? Wenn etwas schiefgeht, kannst du die Verantwortung übernehmen? Du bist der Arbeit nicht gewachsen und kannst sie nicht auf dich nehmen, und doch willst du immer noch, dass das Haus Gottes dir eine wichtige Position zuteilt – das ist ein beträchtlicher Ehrgeiz! Wenn du wirklich befördert werden willst, um für die Kirchenarbeit verantwortlich zu sein, warum denkst du dann nicht darüber nach, dich mit mehr Wahrheit auszustatten und mehr von der Wahrheit zu verstehen? Sei Gottes Worten gegenüber nicht feindlich gesinnt. Lass von deinen eigenen sogenannten korrekten Vorstellungen und Ansichten ab und lies ernsthaft Gottes Worte. Schon eine unterwürfige Einstellung gegenüber Gottes Worten wäre gut. Du hast nicht einmal eine unterwürfige Einstellung gegenüber Gottes Worten, geschweige denn, dass du sie annimmst. Wenn du Gottes Worte nicht annimmst, aber dennoch im Haus Gottes befördert werden und Kirchenarbeit verrichten willst, dann wirst du nicht einmal ein paar Tage durchhalten, bevor man dich ausmustert. Leute dieser Art scheinen alle tief in ihrem Herzen ihre eigenen Bestrebungen zu haben, aber diese Bestrebungen können niemals verwirklicht werden, und ihre Herzen können nicht zufriedengestellt werden. Obwohl sie viele Jahre an Gott geglaubt und ihre Pflichten im Haus Gottes getan haben und Dingen entsagen und sich aufwenden können, haben sie das Gefühl, nach so vielen Jahren des Glaubens an Gott nichts gewonnen zu haben, weil ihre Herzen Gott gegenüber immer verschlossen sind und sie eine widerständige Haltung gegenüber der Wahrheit haben. Ich sage: „Was du sagst, ist durchaus wahr; du hast wirklich nichts gewonnen.“ Wenn du nach so vielen Jahren des Glaubens an Gott wirklich etwas Wahrheit erlangt hättest, wäre das in der Tat kostbar. Wenn du wirklich etwas Wertvolles in dir hättest, dann würde das Haus Gottes eine Person wie dich wirklich mögen und schätzen. Leider bist du nicht so jemand. Was du erlangt hast, ist nicht die Wahrheit und es ist auch nichts Wertvolles; vielmehr ist dein Kopf voll von Groll, Trotz, Unzufriedenheit und Beschwerden. Du sagst, du hast nichts gewonnen, und das ist richtig; das ist tatsächlich so. Wenn du wirklich etwas Wahrheit verstehen würdest und erlangt hättest, dann wäre dein Herz nicht von Groll, Trotz, Beschwerden und anderen derartig negativen Dingen erfüllt. Stattdessen würdest du über Glauben an Gott, Verständnis von Gott, Rücksichtnahme auf Gott, Unterwerfung unter Gott und Gottesfurcht verfügen – du hättest all diese positiven Dinge. Es ist ein Jammer, dass sich in dir keine positiven, sondern ausschließlich negative Dinge finden. Doch du hältst an diesen Dingen fest und denkst, dass es nichts Kostbareres gibt; du hältst an ihnen fest und denkst deshalb, du seist im Recht und hättest eine Ausrede. Das ist ein dummer Gedanke. Dieser Zorn, dieser Hass, dieses Verurteilen sowie dieser Trotz und dieser Groll in dir sind nicht die Wahrheit. Sie sind allesamt Dinge, die von Satan stammen; sie sind bösartige Tumore, die von Satans verdorbenen Dispositionen hervorgebracht wurden. Du musst einen Weg finden, sie zu beseitigen. Diese Dinge können es dir nicht ermöglichen, gerettet zu werden, noch können sie es dir ermöglichen, die Wahrheit anzunehmen und offen und unverhüllt vor Gott zu treten, um ein wahres geschaffenes Wesen zu werden und die Herrschaft und die Anordnungen des Schöpfers zu akzeptieren. Wenn du allerdings diese Dinge immer schätzt und nicht loslässt, wird das einzig und allein dazu führen, dass du dich immer weiter von Gott entfernst und in deinem Inneren immer finsterer wirst und immer tiefer sinkst. Letztendlich wird es dazu führen, dass du immer weniger Glauben an Gott hast und immer mehr Abneigung gegen Gottes Worte, Gottes Werk, Gottes Anforderungen und Gottes Dispositionsessenz empfindest. Du glaubst an Gott, entfernst dich aber allmählich immer weiter von Ihm; das ist kein gutes Zeichen. Für dich bedeutet das Unheil, das völliges Verderben mit sich bringen wird. Du solltest eine Kehrtwende machen und nicht an diesen Dingen festhalten. Wenn du an diesen negativen Dingen festhältst, wird dich das nur ins Verderben führen. Du wärst besser dran, wenn du diese Dinge ans Licht bringen würdest, um sie im Detail zu analysieren, sie loszulassen und die Wahrheit anzunehmen. Manche Menschen mögen nun sagen: „Hast Du nicht gesagt, dass Menschen unserer Art nicht in der Lage sind, die Wahrheit anzunehmen?“ Du bist nicht in der Lage, die Wahrheit anzunehmen, aber Ich sage dir jetzt: Die Beschwerden, die Unzufriedenheit, der Trotz, der Groll, der Hass und das Urteil, die du in dir trägst, sind alles Dinge, die sich Gott widersetzen. Wenn du das verstehst und die Probleme in dir erkennen kannst, solltest du diese Dinge loslassen. Manche Menschen sagen nun vielleicht: „Ich verstehe die Wahrheit nicht, also weiß ich nicht, wie man etwas loslässt.“ Weißt du dann, wie man sich an Vorschriften hält? Tu einfach das, was Gottes Worte dir sagen. Kannst du zum Beispiel davon absehen, Böses zu tun? Kannst du davon absehen, über Gott zu urteilen? Kannst du mehr gute Dinge tun? Kannst du davon absehen, dich Übeltätern anzuschließen? Kannst du Gott dein Herz öffnen? Kannst du dem Haus Gottes Probleme melden, wenn du sie entdeckst? Kannst du von Herzen sprechen, wenn du zu Gott betest? Kannst du davon absehen, bei der Ausführung deiner Pflicht nachlässig zu sein? Wenn du diese Dinge tun kannst, dann besteht noch Hoffnung für dich. Wenn du aber nicht einmal diese Dinge tun kannst, dann muss Ich dir die Wahrheit sagen: Du bist ein hoffnungsloser Fall. Was in deiner Zukunft liegt, ist nicht das Licht, sondern Finsternis. Du bist immer noch ein Mensch, der Satan gehört, und du kannst nicht gerettet werden.

Selbst wenn ein Mensch die Wahrheit nicht versteht, kann er, wenn er Gewissen und Vernunft besitzt, bis zu einem gewissen Grad erkennen, was korrekt und was inkorrekt ist, ganz gleich, was er erlebt. Menschen ohne Gewissen und Vernunft wissen jedoch in vielen Belangen nicht, was korrekt und was inkorrekt ist, weshalb andere sie für sehr seltsam halten. Wenn Menschen mit ihnen zu tun haben oder mit ihnen zusammen etwas erledigen, klappen viele Dinge mit ihnen nicht, und viele Worte dringen nicht zu ihnen durch. Darüber hinaus sind ihre Vorstellungen und Ansichten sehr unkonventionell und extrem, und andere können sie einfach nicht verstehen, als hätten diese Leute nie in der Welt der Menschen gelebt. Viele Dinge, die allgemein als korrekt anerkannt sind, verstehen sie nicht. Und nicht nur, dass sie diese nicht gutheißen oder annehmen können, sie können sogar eine Menge verquerer Logik und eine Reihe von Irrlehren von sich geben. Insbesondere greifen manche Menschen innerhalb einer Gruppe oft zu miesen Tricks, säen Zwietracht, verdrehen Tatsachen und verbreiten Unwahrheiten. Es ist, als ob es den ganzen Tag nichts gäbe, um das sie sich eigentlich kümmern müssten. Entweder halten sie über diese oder jene Person Gericht oder fällen ein Urteil über irgendeine Angelegenheit und finden Gefallen daran. Selbst wenn niemand den Dingen, die sie sagen, Beachtung schenkt und sich niemand für diese Dinge interessiert, werden sie dennoch nie müde, sie zu sagen und zu tun. Hinter den Kulissen säen sie stets Zwietracht zwischen den Menschen, verurteilen andere und verdrehen Tatsachen und verbreiten Unwahrheiten. Wenn etwas nicht nach ihrem Willen läuft, murren sie, beschweren sich und verurteilen die Leute sogar hinter ihrem Rücken. Ihr Leben ist komplett von diesen Dingen erfüllt. Du siehst sie nie über ihr eigenes Verständnis Gemeinschaft halten – sie halten weder Gemeinschaft über die Erleuchtung und das Licht, das sie aus Gottes Worten gewonnen haben, noch halten sie über ihre Erfahrung in einer bestimmten Angelegenheit Gemeinschaft und teilen diese mit allen. Je mehr solche wichtigen Themen besprochen werden, desto weniger sagen sie. Sie zeigen keine Eigeninitiative mehr, wirken lustlos und können überhaupt keine Energie aufbringen. Aber Zwietracht zu säen, Tatsachen zu verdrehen und Unwahrheiten zu verbreiten, dafür können sie sich begeistern. Selbst wenn sie über eine Angelegenheit sprechen, verhalten sie sich wie Nichtgläubige und betrachten sie aus der Perspektive von richtig und falsch, von korrekt und inkorrekt und reden niemals über etwas im Hinblick auf das Gewissen und die Vernunft einer normalen Menschlichkeit. Sie spielen in Menschengruppen stets die Rolle von Mücken, Fliegen und Ratten und so weiter und stören und belästigen das normale Leben der Leute. Sobald sie etwas sagen und ihre Ansichten äußern oder etwas bewerten und beurteilen, empfinden die Menschen in ihrem Herzen Abneigung dem gegenüber und fühlen sich gestört, und einige Menschen von geringer Größe, die die Wahrheit nicht verstehen, werden von ihnen sogar in die Irre geführt und eingeschränkt. Diese Menschen spielen in einer Gruppe nie eine positive Rolle; ständig sind sie am Tratschen, verdrehen Tatsachen und verbreiten Unwahrheiten, sprechen über die Fehler dieser Person und dann darüber, was jene Person getan hat. Dennoch haben sie nie das Gefühl, dass es in irgendeiner Weise falsch ist, dies zu tun; stattdessen glauben sie, dass die Menschen genau so leben sollten und dass man nur auf diese Weise glücklich und frei sein kann. Sie betrachten diesen falschen Lebensstil und diese Herangehensweise als richtig, als den Lebensstil, den Leute mit einer normalen Menschlichkeit haben sollten, und sie akzeptieren es nicht, wenn andere sie zurechtstutzen und bloßstellen. Wenn ihre Vorgehensweise in einer bestimmten Gruppe nicht funktioniert, gehen sie zu einer anderen Gruppe, um Leute ihresgleichen, Leute, die ihre verdorbene Denkweise teilen, zu finden, um mit ihnen darüber Gericht zu halten, was richtig und was falsch ist. Sobald sie einen Gleichgesinnten finden, ist für sie jeder Tag voller Glück und Freude. Egal in welchem Umfeld: Diese Menschen sind immer diejenigen, die Tatsachen verdrehen und Unwahrheiten verbreiten, Zwietracht säen, versuchen, Leute anzulocken, und Menschen stören und angreifen. Wenn du sie fragst, welche verborgenen Hintergedanken sie dabei verfolgen und welches Ziel sie erreichen wollen, können sie selbst nicht klar erklären, warum sie diese Dinge tun. Auch wenn sie vielleicht kein klares Ziel verfolgen, so ist ihr gewöhnlicher Lebenszustand doch voll von diesen Äußerungsformen und Praktiken. Sagt Mir: Welche Einstufung haben solche Leute? Wenn man ihnen sagt, dass sie bei etwas Hintergedanken verfolgen, bringen sie reihenweise Ausreden vor: „Ich hatte nicht vor, die Pflichtausführung von irgendjemandem zu beeinträchtigen, ich wollte niemanden stören, und ich wollte die Arbeit des Hauses Gottes nicht stören. Darf ich nicht einfach sagen, was ich denke?“ Wenn du sie bloßstellst, werden sie trotzig; sie bestehen darauf, es auf diese Weise zu machen, sie bestehen darauf, ihren eigenen Kopf durchzusetzen, und sie bestehen darauf, genau so unter anderen zu leben. Unabhängig davon, über wen sie urteilen oder welche Tatsachen sie verdrehen und welche Unwahrheiten sie verbreiten – sind ihre Lebensweise und ihr Verhalten korrekt? (Nein.) Und doch finden sie Gefallen daran. Würdest du sagen, dass solche Leute ein sehr ernstes Problem haben? (Ja.) Sie sind Erwachsene, und doch wissen sie nicht, welche Worte und welche Taten richtig, wertvoll und bedeutungsvoll sind und das Erledigen ihrer eigentlichen Aufgaben darstellen, und sie wissen nicht, mit welchen Handlungen sie ihre eigentliche Arbeit vernachlässigen – Leute dieser Art sind im Grunde genommen Halunken und keine normalen Menschen. Unabhängig davon, ob sie bei anderen Störungen verursachen: In Anbetracht der Tatsache, dass sie jeden Tag in einem Zustand leben, in dem sie rücksichtslos böse Taten begehen, ohne zu wissen, ob das, was sie tun, korrekt oder inkorrekt ist, und der Ansicht sind, dass sie tun, was sie tun sollten, wenn sie Tatsachen verdrehen, Unwahrheiten verbreiten und Zwietracht säen, ohne dass sich dabei ihr Gewissen zu Wort meldet – würdest du sagen, dass diese Leute Menschlichkeit besitzen? Wenn sie wirklich normale Menschlichkeit besitzen würden, sollten sie die ausschlaggebenden Grundsätze für die eigenen Aussagen und Handlungen kennen, und erst recht sollten sie wissen, dass man in seinem eigenen Verhalten die Wahrheit verstehen muss und dass es nichts gibt, was die Menschen nötiger haben. Sie wissen jedoch nicht, was die Menschen brauchen oder was sie tun sollten. Sie besitzen keine normale Menschlichkeit; sie sind nichts als Bestien. Manche sind sogar schlimmer als Bestien. Schau dir Katzen an: Sie schlafen und spielen manchmal tagsüber und gehen Mäuse fangen, wenn es dunkel wird. Mäuse sind schädlich für den Menschen, also tun Katzen etwas Nützliches für den Menschen, wenn sie diese fangen. Oder schau dir an, wie Hunde leben. Abgesehen vom Spielen mit ihrem Herrchen bewachen Hunde das Haus. Sobald ein Fremder vorbeikommt, fangen sie an zu bellen, um ihr Herrchen zu alarmieren und das Haus zu bewachen. Wenn ihr Herrchen sie nach draußen mitnimmt, bleiben sie an der Seite ihres Herrchens, und wenn sich ein Fremder nähert, beschützen sie ihr Herrchen. Sie erfüllen die Rolle des Beschützers und Bewachers des Hauses. Ob es nun um Katzen oder Hunde geht, sie alle können sinnvolle und bedeutungsvolle Aufgaben erledigen. Natürlich tun Tiere das nicht, weil sie von ihrem Gewissen geleitet werden, sondern aus Instinkt. Als Gott sie erschuf, erschuf Er diesen Instinkt und gab ihnen eine derartige Mission, und sie halten an ihrer Mission fest, und niemand kann das ändern. Sogar Tiere können ihre Verantwortlichkeiten erfüllen und bedeutungsvollen und sinnvollen Aufgaben nachgehen. Wenn man ein Mensch ist, muss man zumindest von Gewissen und Vernunft geleitet werden. Man sollte in seinem Herzen Maßstäbe und eine untere Grenze bezüglich dessen haben, was man jeden Tag tun und nicht tun sollte, welche Taten mit der Wahrheit in Verbindung stehen und mit welchen Taten man seine eigentliche Aufgabe vernachlässigt. Diese Maßstäbe und diese untere Grenze kann man mithilfe des Gewissens und der Vernunft der Menschlichkeit schnell ermessen. Nehmen wir zum Beispiel ausschweifendes und zügelloses Verhalten oder eine Vorliebe dazu, Tatsachen zu verdrehen und Unwahrheiten zu verbreiten, und so weiter – was für Leute tun diese Dinge? Normale Menschen können erkennen: „Das sind Dinge, die von Nichtsnutzen und Halunken getan werden, die ihre eigentlichen Aufgaben vernachlässigen. Normale Menschen sind viel zu sehr mit wichtigen Angelegenheiten beschäftigt; wer würde solche Dinge tun? Es macht keinen Sinn, sie zu tun! Außerdem sind diese Dinge, das Verdrehen von Tatsachen, das Verbreiten von Unwahrheiten und das Säen von Zwietracht, allesamt negativ und falsch. Wenn Menschen Gewissen und Vernunft besitzen, sollten sie diese auf keinen Fall tun. Gelegentlich mag es vielleicht irgendwelche besonderen Umstände geben – wie dass dich jemand kränkt –, und aus Hitzköpfigkeit murrst du vielleicht ein paar Worte, aber du kannst das nicht zur Norm für dein alltägliches Leben machen; du kannst es nicht als etwas betrachten, das du tun solltest!“ Diese Angelegenheit kann mithilfe des Gewissens und der Vernunft eines normalen Menschen beurteilt werden, sodass solche Menschen in der Lage sind, davon abzusehen, diese Dinge zu tun. Aber Leute, die weder Gewissen noch Vernunft besitzen, betrachten diese Dinge als Dinge, die sie tun sollten. Sie werden weder unruhig noch besorgt darüber, dass sie ihre Pflicht verzögern. Wenn sie ihre Arbeit nicht beendet haben und andere sie antreiben, nehmen sie das nicht ernst. Alle anderen sind damit beschäftigt, ihre Pflichten auszuführen, aber sie tun so, als sähen sie das nicht. Wann immer ihnen danach ist, schwatzen sie untätig, wobei sie entweder Tatsachen verdrehen und Unwahrheiten verbreiten oder Zwietracht säen. Diese Äußerungsformen sind keine Äußerungsformen normaler Menschlichkeit, sondern Äußerungsformen eines Nicht-Menschen. Als Angehöriger der menschlichen Rasse sollte jeder nach Erreichen des Erwachsenenalters über einige wichtige Angelegenheiten nachdenken, wie zum Beispiel, welche Lebensanschauung man entwickeln sollte, welche Bestrebungen und Lebensziele man haben sollte, woran man glauben sollte, welchen Weg man einschlagen sollte und wie man leben sollte, damit dieses Leben Wert und Sinn hat, und so weiter – es gibt unzählige Dinge, über die man nachdenken und die man verstehen sollte. Das ist insbesondere dann der Fall, nachdem Menschen zum Glauben an Gott gekommen sind und angefangen haben, eine Pflicht im Haus Gottes auszuführen, wo jede einzelne Arbeitsaufgabe von enormem Umfang ist, und man ständig Fortschritte machen und effizient sein muss, um diese zu erledigen. Alle Leute sind sehr beschäftigt – wer hat da die Zeit, Tatsachen zu verdrehen, Unwahrheiten zu verbreiten und Zwietracht zu säen? Die meisten Menschen würden ihre Zeit nicht mit diesen Dingen verbringen. Darüber hinaus haben die meisten Menschen ein solches „Hobby“ nicht; jeder, der sich das zum „Hobby“ gemacht hat, wirkt sehr sonderbar und seltsam. Die Leute, die das Verdrehen von Tatsachen, das Verbreiten von Unwahrheiten und das Säen von Zwietracht als ihr „Hobby“ betrachten, sind Nicht-Menschen, weil sich ihr Verhalten völlig von dem normaler Menschen unterscheidet und gegen die Grundsätze für das eigene Handeln verstößt, über die normale Menschen verfügen sollten. Deshalb sind solche Menschen elende Wichte, die nicht das tun, was sie tun sollten. Die Dinge, die sie tun, sind nicht das, was normale Menschen tun sollten; die Rolle, die sie spielen, ist die eines Nicht-Menschen. Doch sie selbst halten das für durchaus gut und korrekt. Stimmt es nicht, dass diese Leute nicht wissen, was korrekt und was inkorrekt ist? (Ja.)

Manche Menschen tun hinter dem Rücken anderer stets hinterhältige und übergriffige Dinge. Zum Beispiel mögen es manche Leute, sich private Informationen von anderen Menschen anzuschauen, wie etwa deren persönliche Tagebücher und Notizen zu ihren geistlichen Andachten. Manche lauschen gerne den Gebeten anderer oder belauschen die Gespräche anderer, um zu sehen, ob sie erwähnt werden und was andere über sie denken. Manche werfen heimlich einen Blick auf die Computer anderer, um zu sehen, was für Nachrichten sie bekommen haben, mit wem sie in Kontakt stehen, welche Lieder sie hören und welche Videos sie sich ansehen, und schnüffeln stets im Privatleben anderer herum. Es gibt auch einige Menschen, die lange Finger haben und ohne Erlaubnis die persönlichen Sachen, Pakete und sogar das Bettzeug anderer durchwühlen. Sie nehmen alles unter die Lupe, was andere essen, was sie anziehen oder was sie benutzen. Wenn sie etwas Gutes finden, nehmen sie es und benutzen es, und wenn es ihnen gefällt, es zu benutzen, betrachten sie es als ihr Eigen. Wenn andere ein paar Snacks oder etwas Gebäck kaufen, werfen sie heimlich einen Blick darauf, und wenn sie etwas Leckeres finden, nehmen sie einen Bissen oder ein Stück. Sie wollen nicht nur schauen, sondern auch essen, weil sie gierig sind. Wenn sie etwas davon essen wollen, könnten sie um etwas davon bitten, und niemand würde sie deswegen auslachen. Aber warum stehlen sie hinter dem Rücken anderer deren Essen? Ist es richtig, das zu tun? (Nein.) Sie wissen, dass es falsch ist, tun es aber trotzdem, und zwar oft, und durchwühlen die Sachen anderer, als wären es ihre eigenen. Wenn sie ertappt werden, rechtfertigen sie sich damit, dass sie ja nur geschaut hätten, und empfinden dabei keinerlei Scham. Wenn niemand in der Nähe ist, wühlen sie weiter in Dingen herum und stehlen Sachen. Sie haben keine Scham; sie wissen nicht einmal, ob das korrekt ist oder nicht. Was für eine Person tut solche Dinge? Im Allgemeinen tun selbst vernünftige sechs- oder siebenjährige Kinder solche Dinge nicht. Wenn ein Erwachsener sie immer noch tut, dann deshalb, weil er es von Kindheit an gewohnt ist, sie zu tun. Es ist wie bei einem Dieb, der sich an das Stehlen gewöhnt hat und stiehlt, wohin er auch geht. Auch wenn es ihm an nichts mangelt, will er dennoch stehlen; es ist für ihn ganz selbstverständlich geworden, und er kann nicht damit aufhören. Selbst wenn er aufhören will, kann er das nicht. Solche Leute sind geborene Diebe. Das sind doch Nicht-Menschen, oder? (Ja.) Du bist neugierig und bestehst darauf, einen Blick auf die persönlichen Sachen anderer zu werfen, aber was könnte dir das schon nützen? Auch wenn du schaust, gehören diese Dinge dir nicht, und du kannst sie dir nicht aneignen. Wenn du dir wirklich einmal etwas ausleihen willst, frag die Person einfach und benutze es erst, nachdem sie zugestimmt hat. Sei offen und anständig; sei nicht hinterhältig. Wenn du die Kleidung von jemand anderem tragen möchtest, bitte die Person offen, sie dir zu leihen. Du kannst sie nur tragen, wenn sie zustimmt, sie dir zu leihen. Wenn sie, wenn auch zögerlich, bereit ist, dir etwas zu leihen, das sie schätzt, zählt das als Zuneigung zwischen Brüdern und Schwestern. Wenn sie es dir nicht leiht, dann ziehe es nicht heimlich an. Menschen, die an Gott glauben, sind allesamt Erwachsene, doch einige von ihnen verhalten sich immer noch unanständig, und einige wenige haben sogar lange Finger. Sie durchwühlen heimlich die Sachen anderer, ohne zu wissen, dass es falsch ist. Sobald sie entdeckt werden und andere über sie reden, empfinden sie keine Scham und denken sogar: „Ich habe also deine Sachen durchwühlt – na und? Du hast nichts verloren, und deine Sachen sind nicht als heilig abgesondert worden. Warum also kann ich keinen Blick darauf werfen?“ Wie du siehst, benutzen sie sogar verquere Logik. Da ist ein ernsthaftes Problem; es handelt sich nicht nur um ein Problem mit ihrem Verhalten, sondern um ein Problem mit ihrer Menschlichkeitsessenz. Und was ist das Problem mit ihrem Wesen? Wenn solche Menschen ein Unrecht tun, sind sie sich dessen in keiner Weise bewusst. Sobald jemand entdeckt, was sie getan haben, und sie korrigiert, weigern sie sich nicht nur, das anzunehmen, sondern rechtfertigen sich auch, benutzen verquere Logik und beharren darauf, sich so zu verhalten. Das zeigt, dass sie Nicht-Menschen sind. Ein Merkmal von Nicht-Menschen ist es, dass sie nie zugeben, dass sie im Unrecht sind, wenn sie Unrecht tun, keinerlei Reue zeigen, dass sie darauf beharren, im Recht zu sein, und dass sie reihenweise Rechtfertigungen parat haben. Das heißt, sie stellen falsche, verzerrte sowie verdrehte und niederträchtige Dinge als richtig dar. Solche Leute betrachten abwegige und absurde Logik als korrekt. Leute, die dieses Merkmal aufweisen, haben weder Gewissen noch Vernunft. Leute, die weder Gewissen noch Vernunft haben, sind Nicht-Menschen. Das sind genau die Arten von Äußerungsformen, die Nicht-Menschen zeigen. Wenn sie heimlich die Sachen anderer durchwühlen, ist es egal, wie du sie deswegen bloßstellst oder mit ihnen über die Wahrheit Gemeinschaft hältst: Sie nehmen es nicht an. Nicht nur, dass sie keine Reue empfinden, sie benutzen sogar verquere Logik und sagen: „Ich habe doch bloß die Sachen von jemandem durchwühlt – was ist daran falsch? Verglichen mit Leuten, die promiskuitiv sind, morden oder Brandstiftung begehen und jede erdenkliche böse Tat verübt haben, bin ich der beste Mensch, den es gibt! Wo sonst könntest du einen so guten Menschen wie mich finden?“ Ist das nicht jenseits jeglicher Vernunft? (Ja.) Wenn jemand etwas falsch macht und sich stur weigert, es zuzugeben, gibt es für ihn keine Hoffnung mehr. Manche Menschen begehen so schwerwiegendes Unrecht, dass es selbst nach den Maßstäben der menschlichen Moral inakzeptabel ist, ganz zu schweigen nach den Maßstäben der Wahrheit; doch aufgrund ihres Kalibers sind sie nicht in der Lage, das zu erkennen. Was die Menschlichkeit einer Person betrifft, so ist sie, sobald sie weder Gewissen noch Vernunft besitzt, ein Nicht-Mensch. Ganz gleich, für wie gut, freundlich, großartig oder edel du dich auch halten magst: Wenn du nicht die Äußerungsformen von Gewissen und Vernunft aufweist, sondern stattdessen viele nicht-menschliche Äußerungsformen auslebst und sogar viele spezifische Praktiken und falsche Vorstellungen und Ansichten hast, dann bist du ein Nicht-Mensch. Die Hauptmerkmale von Nicht-Menschen sind, dass sie weder die Wahrheit noch positive Dinge annehmen, sondern irrige Dinge als korrekte Ansichten akzeptieren und sogar Richtig und Falsch verwechseln und Schwarz zu Weiß verkehren können, um Menschen in die Irre zu führen.

Es gibt da eine gewisse Art von Menschen. Wenn diese Leute sehen, dass ihre Tochter hübsch ist, wollen sie sie benutzen, um eine Menge Geld zu machen. Deshalb versprechen sie die Hand ihrer Tochter einem reichen Mann und verlangen viel Brautgeld. Sobald sie das Geld in die Finger bekommen, lassen sie es sich mit Essen und Trinken gutgehen und vergnügen sich. Wenn nach einer Weile das Geld fast aufgebraucht ist, treten sie wieder an die Familie des Mannes heran, um noch mehr Geld zu verlangen. Wenn die Familie sagt, dass sie ihnen bereits das gesamte Brautgeld gegeben hat und nicht noch mehr geben kann, versprechen die Eltern des Mädchens ihre Hand einer anderen Familie und verlangen erneut eine ganze Menge Brautgeld. Die erste Familie erkennt, dass die Eltern des Mädchens sie nicht in ihre Familie einheiraten lassen werden, also fordert sie das Brautgeld zurück. Und was sagen diese Leute? „Meine Tochter kann deinen Sohn nicht heiraten, weil du nicht genug Brautgeld gezahlt hast. Wir sollten dir das Geld nicht zurückgeben müssen. Wer hat dir gesagt, zu wenig zu zahlen? Du hast nicht genug Geld gegeben und willst trotzdem meine Tochter heiraten? Auf keinen Fall!“ Nachdem sie sich das Geld erschwindelt haben, greifen sie zu verquerer Logik. Die erste Familie erkennt, dass sie an einen Betrüger, an einen Schurken geraten ist, also ignoriert sie diese Leute einfach. Die zweite Familie wird genauso übers Ohr gehauen. Die Hand des Mädchens wird nach vielem Hin und Her mehreren Familien versprochen, und nach all den Scherereien heiratet sie letztendlich zwar nicht, aber ihre Familie scheffelt viel Geld. Handelt es sich hier um eine gute Familie? (Nein.) Warum nicht? (Sie hat die Ehe ihrer Tochter benutzt, um Männern ihr Geld abzuluchsen. Als sie gebeten wurde, es zurückzugeben, weigerte sie sich und kam mit verquerer Logik an. Ihr fehlt jegliche Vernunft. Menschen dieser Art wissen nicht, was korrekt und was inkorrekt ist, und haben kein Schamgefühl. Dementsprechend sind sie schlecht.) All diese Verhaltensweisen legen sie an den Tag. Sie wissen nicht, was korrekt und was inkorrekt ist, und haben kein Schamgefühl. Sie geben das erschwindelte Geld aus, ohne sich auch nur im Geringsten Vorwürfe zu machen, trinken und essen sogar gut und leben jeden Tag mit einem reinen Gewissen. Sagt Mir: Gibt es solche Leute unter den Menschen, die an Gott glauben? (Wahrscheinlich ja.) Es gibt sie. Diese Leute verfügen über alle möglichen Betrugsmaschen, was es unmöglich macht, sich vor ihnen zu schützen. So ist es in der chaotischen, lasterhaften Welt der Nichtgläubigen, aber wenn Leute, die an Gott glauben, imstande sind, andere auf diese Weise zu betrügen, sind sie definitiv keine guten Menschen. Sie sind von ihrer Natur her zu schlecht; auch wenn sie an Gott glauben, sind sie Ungläubige. Wird das nicht durch ihre Natur bestimmt? (Ja.) Sie glauben nicht einmal an Vergeltung, und doch glauben sie an Gott – was für elende Kreaturen sind das? Sie luchsen den Menschen deren Brautgeld ab und lassen ihre Tochter nicht heiraten. Das ist vorsätzliche Täuschung. Außerdem betrügen sie nicht nur eine Familie, sondern mehrere, und haben trotzdem ein reines Gewissen. Und sie behaupten sogar, sie würden an Gott glauben. Erkennt Gott solche Menschen an? (Nein.) Gott erkennt ihren Glauben nicht an. Wenn es solche Menschen im Haus Gottes gibt, muss es von ihnen bereinigt werden. Das Haus Gottes will solche Menschen nicht. Betrüger kann man nicht ändern; Gott rettet keine bösen Menschen. Ein Betrüger wird andere immer betrügen, wohin er auch geht. Wenn er ins Haus Gottes kommt, wird er dann die Brüder und Schwestern hinters Licht führen? Wird er das Haus Gottes hinters Licht führen? Mit Sicherheit. Wird Gott so einen Menschen retten? Gott wird ihn nicht retten. Was für Menschen sind Betrüger? Um es genau zu sagen: Es sind Nicht-Menschen. Nicht-Menschen sind Leute ohne Gewissen und Vernunft. Wird so ein Mensch dann also überall die Leute betrügen, während er an Gott glaubt? Das wird er ganz sicher. Wenn er behauptet, an Gott zu glauben, werden einige Brüder und Schwestern ihm Liebe entgegenbringen, ihm bei seinen Schwierigkeiten helfen und ihm in seiner Not eine helfende Hand reichen. Doch im Laufe der Zeit finden sie schließlich heraus, dass diese Person überhaupt nicht nach der Wahrheit strebt und ein Betrüger ist. Wurden sie dann nicht übers Ohr gehauen? Deshalb muss man wissen, wie man Betrüger erkennt, um zu vermeiden, übers Ohr gehauen zu werden. Das dient dazu, die Brüder und Schwestern davor zu schützen, übers Ohr gehauen zu werden. Wenn so eine Person entdeckt wird, sollte sie entfernt werden, denn sie hat einen schlechten Ruf und ist imstande, jedwede schlechte Tat zu begehen – so jemand ist ein Schurke in der Gesellschaft. Wie kann ein Schurke Errettung erlangen? Es darf in der Kirche keine Schurken geben. Sie sind es nicht würdig, unter Gottes auserwähltem Volk zu leben. Sie sollten entfernt werden; sie sind es nicht wert, im Haus Gottes zu bleiben.

Es gibt auch Menschen, die sich besonders gerne Dinge von anderen leihen. Egal, ob es sich um Essen, Kleidung, Werkzeug, Computer oder Möbel handelt, sie leihen sich alles – sogar Geld, Schmuck und Autos. Manche haben selber Geld, kaufen aber nichts; sie leihen sich einfach gerne Dinge von anderen und nutzen andere absichtlich aus. Zum Beispiel leihen sich manche Menschen ein Auto für eine Fahrt, und wenn sie das ganze Benzin verbrauchen, tanken sie das Auto nicht wieder auf. Manche leihen sich sogar ein Auto und geben es nicht zurück, sondern warten, bis der Besitzer kommt und es zurückfordert, bevor sie es wieder herausrücken. Manche Menschen leihen sich Werkzeuge, und wenn sie diese kaputt machen, lassen sie sie nicht für ihren Besitzer reparieren – und entschuldigen sich dann mit keinem einzigen Wort dafür. Manche leihen sich Geld und geben alles aus, ohne je vorzuhaben, es zurückzuzahlen, als wäre es ihr eigenes Geld. Sie hoffen einfach, dass der Verleiher es vergisst, denn genau das wollen sie ja: absichtlich andere Leute ausnutzen. Sie verwenden das Geld anderer für Geschäfte, für Essen, Trinken und Vergnügungen, während sie ihr eigenes Geld sparen, um Zinsen zu kassieren oder in Aktien zu investieren. Wenn man sie fragt, wann sie das Geld zurückzahlen, sagen sie: „Ich zahle es zurück, sobald ich Geld habe. Wie soll ich es zurückzahlen, wenn ich gerade keins habe?“ Seht ihr? Zeigt sich da nicht ihr wahres Gesicht? Es war von Anfang an ihre Absicht, es nicht zurückzuzahlen. Was ist das für ein Mensch? Das ist ein Schurke. Dann gibt es andere, die sehen, dass jemand eine schöne Uhr hat, und fragen, ob sie sich diese für ein paar Tage ausleihen können, doch am Ende verdrecken sie die Uhr komplett. Wenn der Besitzer sich seine Uhr zurückholen will, reagieren sie beleidigt und sagen: „Du bist so geizig! Ich habe sie doch erst ein paar Tage und schon verlangst du sie zurück!“ Was ist das für eine Denkweise? Sich immer die guten Dinge anderer aneignen zu wollen. Ist so jemand nicht gierig? Solche Leute halten es für völlig legitim, sich Sachen auszuleihen, also suchen sie ständig nach Gelegenheiten, sich etwas von anderen zu borgen. Ganz gleich, was sie sich leihen: In der Hoffnung, sich diese Dinge anzueignen, wollen sie sie nie zurückgeben. Was sind das für Menschen? (Das sind Rüpel und Schurken; das sind Nicht-Menschen.) Unter den Nichtgläubigen gibt es so viele solcher Schurken und Nicht-Menschen – über sie werden wir nicht weiter sprechen. Aber gibt es solche Leute auch unter den Menschen, die an Gott glauben? Wenn sich so jemand in die Kirche einschleicht, ist er dann nicht ein Rüpel und ein Schurke? (Ja.) Solche Schurken glauben nur an Gott, um Segnungen zu gewinnen. Im Umgang mit den Brüdern und Schwestern ist ihre Einstellung stets, sie ausnutzen zu wollen. Sie halten immer Ausschau danach, wer von den Brüdern und Schwestern Geld oder Einfluss hat oder wessen Familie schöne Dinge besitzt, und sie nehmen diese Menschen gezielt ins Visier. Sie nutzen jeden aus, den sie können, und geben sich mit jedem ab, der leicht auszunutzen ist. Sie leihen sich ständig Dinge von den Brüdern und Schwestern und schreiben ihnen unter dem Vorwand, dass „Brüder und Schwestern eine Familie sind“, vor, was sie zu tun haben, und verlangen sogar, dass die Brüder und Schwestern sie bei sich beherbergen. Einige Brüder und Schwestern, die erst seit Kurzem an Gott glauben, verstehen die Wahrheit nicht und haben kein Urteilsvermögen, weshalb sie so jemanden als Bruder oder Schwester behandeln und es ihnen unangenehm wäre, ihm seine Bitte abzuschlagen. Aber im Laufe der Zeit stellen sie fest, dass sich diese Person in ihrem Haus durchschmarotzt und nicht wieder gehen will, sich endlos den Bauch vollschlägt, wenn sie gutes Essen sieht, und sich nach Belieben alles einfach nimmt, was ihr gefällt. Darüber hinaus strebt diese Person in keiner Weise nach der Wahrheit und tut nicht im Geringsten ihre Pflicht. Stattdessen denkt sie den ganzen Tag nur daran, andere auszunutzen. Deshalb finden sie diese Person schließlich abstoßend. Wenn sie sehen, dass es solche Leute im Haus Gottes gibt, entwickeln einige sogar Auffassungen über Gott und denken sich: „Wie konnte Gott so eine Person auswählen?“ Tatsächlich wurde so jemand nicht von Gott ausgewählt; vielmehr hat er sich in die Kirche eingeschlichen. Die Leute, die ihm das Evangelium gepredigt haben, kannten seinen wahren Hintergrund nicht, und die Kirche hat ihn aufgenommen. So etwas kommt tatsächlich vor. Gott wählt solche Schurken und Nicht-Menschen definitiv nicht aus. Wenn solche bösen Menschen und Schurken entdeckt werden, sollten sie gemieden und abgewiesen werden. Behandelt sie nicht wie Brüder und Schwestern; sie sind nichts weiter als Schmarotzer. Wenn du so einen Schurken wie einen Bruder oder eine Schwester behandelst und denkst, er sei jemand, der von Gott ausgewählt wurde, dann ist dein Verständnis verzerrt. Die Menschen, die Gott auswählt, sind zumindest Menschen mit einer guten Menschlichkeit, die in der Lage sind, die Wahrheit anzunehmen. Gott würde absolut niemals Schurken und böse Menschen auswählen, weil Gott weder Schurken noch böse Menschen rettet; Gott will solche Menschen nicht. Selbst wenn solche Menschen zum Glauben an Gott kommen, werden sie dennoch von Ihm offenbart und ausgemustert werden. Versteht ihr das jetzt? (Ja.) Die Menschen fühlen sich nach dem Umgang mit solchen Individuen zutiefst von ihnen abgestoßen, sie verabscheuen sie und sind von ihnen angewidert. Wenn sie dann mit Gott verkehren würden, könnte Gott solche Menschen wirklich mögen? Die Antwort liegt auf der Hand: Gott mag solche Menschen absolut nicht, noch würde Er sie jemals auswählen. Solche Menschen werden im Haus Gottes nicht benötigt, um Pflichten zu tun, und sie sind keiner Arbeit gewachsen. Sie sind nichts anderes als Lumpen, Menschen, die sich einfach ziellos treiben lassen. Sie kommen nur ins Haus Gottes, um zu schmarotzen. Sie denken, dass Menschen, die an Gott glauben, alle arglos, besonders aufrichtig und liebevoll sind und zudem bereit, anderen zu helfen. Sie denken, dass selbst wenn Gläubige ihnen Geld leihen, es ihnen unangenehm sein wird, ihr Geld zurückzufordern, und dass Gläubige, selbst wenn sie das Geld nicht zurückzahlen, sie nicht anzeigen werden. Sie denken, dass solche Menschen am einfachsten auszunutzen sind. Und da sie nicht arbeiten wollen, leihen sie sich einfach Geld von den Brüdern und Schwestern. Sie kommen ohne einen Job über die Runden, und wenn es Schwierigkeiten gibt, kann die Kirche ihnen helfen. So ist nicht nur für ihre Miete gesorgt, sondern auch ihr Taschengeld ist abgedeckt, und sie verbringen ihre Tage frei von Sorge. Manche Brüder und Schwestern haben kein Urteilsvermögen und finanzieren letztendlich tatsächlich den Lebensunterhalt solcher Menschen, wodurch sie sich wahrlich von ihnen ausnutzen lassen und ihnen erlauben, Schlupflöcher auszunutzen. Liegt das nicht daran, dass sie kein Urteilsvermögen haben? (Ja.) Die Menschen sind zu töricht und können andere Menschen nicht erkennen oder beurteilen und tun dementsprechend manchmal törichte Dinge. Wisst ihr nun, wie man solche Menschen erkennt? (Ja.) Da ihr sie erkennen könnt, solltet ihr die Kirche von solchen Menschen bereinigen. Sie gehören nicht zu Gottes auserwähltem Volk, daher gibt es keinen Grund, ihnen irgendwelche Liebe zu zeigen. Sie wollen immer etwas umsonst bekommen und dort ernten, wo sie nicht gesät haben – sie sind Lumpen! Mit welchem Recht sollten sie dein hart verdientes Geld ausgeben und deine Sachen nach Belieben benutzen? So einen Menschen zu tolerieren und ihm Nachsicht zu gewähren und sogar seinen Lebensunterhalt zu finanzieren – das ist nicht deine gottgegebene Pflicht, noch ist es der Auftrag und die Mission, die Gott dir anvertraut hat. Du hast keinerlei Verantwortung oder Verpflichtung, ihnen Liebe zu zeigen. Wahren Brüdern und Schwestern Liebe zu zeigen, steht im Einklang mit den Grundsätzen und Gottes Anforderungen; das ist deine Verantwortung und Verpflichtung. Wahre Brüder und Schwestern zu versorgen, ihnen zu helfen und sie zu unterstützen, auch mit finanziellen und materiellen Mitteln – das steht alles im Einklang mit Gottes Absichten. Das sind gute Taten, und Gott wird sich an sie erinnern. Aber bei diesen Nicht-Menschen gibt es keinen Grund, höflich zu sein, und es gibt auch keine Notwendigkeit, ihnen mit Liebe zu begegnen. Liebe, Toleranz und Geduld sind für wahre Brüder und Schwestern bestimmt. Nicht-Menschen, Rüpeln, Schurken und Lumpen muss man keine Liebe, Toleranz oder Geduld entgegenbringen. So lautet der Grundsatz. Wenn du einem Lumpen, einem Schmarotzer ohne jegliche Scham, der nicht weiß, was korrekt und was inkorrekt ist, blindlings Geduld und Liebe entgegenbringst, ist das töricht und entspricht nicht den Grundsätzen, und Gott wird sich nicht im Geringsten daran erinnern. Dass du diese Dinge tust, hat nichts mit der Wahrheit zu tun; es wird von Gott nicht angenommen und ist vergeblich.

Einige Leute attackieren häufig die Brüder und Schwestern, die Leiter und Mitarbeiter sowie das Haus Gottes und seine Arbeitsanordnungen; sie attackieren sogar Gott und verurteilen Ihn. Und unter welchem Vorwand tun sie das? „Ich bin fair in dem, was ich tue. Ich habe keine anderen Absichten. Ich sage und tue diese Dinge mit einer Haltung, nach der Wahrheit zu streben und ernsthaft zu sein!“ Sie klingen ziemlich vernünftig und sprechen voller Rechtschaffenheit. Tatsächlich stimmt kein einziges Wort, das sie sagen, und nichts von dem, was sie tun, mit der Wahrheit überein. Jedes einzelne Wort ist das Ergebnis ihrer fehlerhaften Vorstellungen und Ansichten; darüber hinaus verursacht all das Unterbrechungen und Störungen bei der Arbeit der Kirche, und doch denken sie: „Was ich tue, ist richtig. Ich bin im Recht. Du kannst mich nicht verurteilen!“ Sie glauben an Gott, und doch attackieren sie Ihn. Ihre Herzen sind voller Trotz und Groll gegenüber Gott, und sie setzen Ihn sogar herab und verachten Ihn, und doch erkennen sie nicht, dass das falsch ist. Stattdessen tun sie so, als wäre es richtig, als wäre es ihre Pflicht und ihre Verpflichtung. Man kann sagen, dass unter der verdorbenen Menschheit solche Menschen die schwerwiegendsten Probleme haben. Ihre Äußerungsformen und Offenbarungen bestehen nicht aus den typischen fehlerhaften Vorstellungen, Ansichten oder Vorgehensweisen, die man gewöhnlich bei normalen Menschen sieht, noch handelt es sich um Mängel der Menschlichkeit. Um was geht es bei ihnen vielmehr? (Es geht um Gott und das Werk des Hauses Gottes.) Es geht dabei um die Haltung gegenüber positiven Dingen und gegenüber Gott. Bei diesen Äußerungsformen ihrerseits geht es nicht einfach um Beziehungen zwischen Menschen oder die Art und Weise, wie die Leute mit Dingen umgehen; es geht um die Beziehung zwischen Menschen und Gott, darum, wie die Menschen Gott behandeln, und um die Haltung der Menschen Ihm gegenüber. Nicht nur, dass diese Menschen in ihrer Haltung Gott gegenüber nicht die geringste Unterwerfung zeigen, in ihrem Herzen attackieren sie auch oft all das Werk und all die Worte Gottes, die nicht mit menschlichen Auffassungen übereinstimmen, halten darüber Gericht und verurteilen es. Sie leugnen sogar, dass alle Worte Gottes die Wahrheit sind, und können alle Arbeitsanordnungen des Hauses Gottes von sich weisen. Nach außen hin bringen sie keine Argumente oder Aussagen vor und stacheln die Menschen auch nicht auf eine offene und eklatante Weise auf, aber tief in ihren Herzen hegen sie oft Gedanken daran, über Gott zu richten und Ihn zu attackieren. Von Zeit zu Zeit verbreiten sie einige falsche Vorstellungen und Ansichten, die über Gott richten, und verbreiten Negativität und Tod, um die Herzen der Menschen zu stören und sie von Gott wegzutreiben. Solche Menschen besitzen das Wesen von Antichristen. Antichristen haben so viele abwegige und absurde Vorstellungen und Ansichten in ihrem Herzen. Obwohl sie es nicht wagen, diese dreist in der Öffentlichkeit zu äußern, offenbaren sich diese Dinge auf ganz natürliche Weise, wenn sie hinter den Kulissen mit Menschen interagieren. Sagt Mir: Haben solche Menschen Probleme? (Ja.) Welcher Art? (Solche Menschen besitzen das Wesen von Teufeln: Obwohl es kein böses Blut zwischen Gott und ihnen gibt und Gott so viele Wahrheiten kundtut, um die Menschen zu erretten, attackieren sie Ihn dennoch unentwegt und richten über Ihn. Sie hassen die Wahrheit und hassen Gott in ihrem Herzen – sie besitzen das Wesen von Teufeln.) Es ist doch so: Ich predige hier, und während alle zuhören, denken einige Menschen tief in ihrem Inneren darüber nach, wie sie es richtig verstehen und annehmen können: „Was ist das Thema der heutigen Predigt? Wie sollte ich mich selbst mit diesen entlarvten Äußerungsformen der Verdorbenheit vergleichen und mich selbst erkennen?“ Ihre Haltung ist eine Haltung der Akzeptanz. Diese Menschen mit einer Haltung der Akzeptanz, die sich in ihrem Leben nach dem Gewissen und der Vernunft einer normalen Menschlichkeit richten, erlangen oft etwas Erleuchtung und Licht. Tief in ihrem Herzen weisen sie Gottes Werk oder positive Dinge nicht von sich. Es ist nur so, dass es ihnen wegen ihres schlechten Kalibers etwas schwerer fällt, die Wahrheit zu begreifen, und sie sich manchmal in einem falschen Zustand befinden, weil sie von ihren verdorbenen Dispositionen kontrolliert werden. Ihr Herz strebt jedoch nach der Wahrheit, und ihre Beziehung zu Gott ist die meiste Zeit über normal. Es ist nur so, dass sie manchmal, wenn sie durch ihre verdorbenen Dispositionen gestört werden, einen negativen Zustand entwickeln und Gott nicht so nahe sind. Aber in ihrem Herzen hinterfragen sie Gott nicht und stellen Ihn nicht infrage, noch widersetzen sie sich Ihm oder schließen Ihn aus, geschweige denn, dass sie die Haltung einnehmen, Gott herabzusetzen, Gott zu verspotten oder sich auf Seine Kosten zu amüsieren. Aber es gibt eine andere Gruppe von Menschen, bei der das nicht so ist. Ganz gleich, welches Thema besprochen wird: Ihre Haltung beim Zuhören der Predigt besteht nicht darin, nach der Wahrheit zu dürsten und sich ihr zu unterwerfen und sie anzunehmen. Stattdessen hören sie mit einer Einstellung, alles zu prüfen und zu hinterfragen, zu: „Warum sagst du das? Welchen Zweck verfolgst du damit, diese Dinge zu sagen? Wen versuchst du zu entlarven und zu offenbaren? Oder wen versuchst du zu attackieren und zu verurteilen? Was hat das mit mir zu tun?“ Wenn andere Leute in der Lage sind, es anzunehmen und auf sich selbst anzuwenden, ärgert sie das. Wenn sie entdecken, dass jemand diese Wahrheiten als zu anspruchsvoll für sich empfindet und sie nicht auf sich selbst anwenden kann, freuen sie sich sehr und empfinden es als großes Erfolgserlebnis: „Endlich kann ich mich hämisch über Gott freuen! Endlich habe ich etwas gegen Ihn in der Hand!“ Sie hören sich Predigten oft mit einer solchen Einstellung an. Besonders wenn ein Thema, über das gesprochen wird, auf ihre Zustände und Äußerungsformen abzielt, zeigen sie keine Haltung der Akzeptanz, noch eine Haltung von Demut und Bescheidenheit. Stattdessen sträuben sie sich ihrem Herzen dagegen und finden es abstoßend und abscheulich. Sie haben das Gefühl, dass Ich nur Belehrungen und hochtrabendes Gerede von Mir gebe. Sie wollen nicht zuhören und können es nicht aufnehmen. Besonders wenn ihre wunden Punkte und Schwächen angesprochen werden, kommt in ihnen noch mehr Ablehnung und Abscheu auf und sie fühlen sich innerlich extrem unwohl. Ihr Unbehagen kommt nicht daher, dass sie Reue oder Traurigkeit über die Tatsache empfinden, dass sie verdorbene Dispositionen haben, sondern entspringt vielmehr ihrem Widerstand und ihrer Ablehnung gegenüber der Methode und der Sprache, die benutzt werden, um sie zu entlarven, sowie gegenüber dem Inhalt der Entlarvung und ihrem eigenen entlarvten Wesen. Unter normalen Umständen wird ein normaler Mensch, wenn er eine Aufgabe der Kirchenarbeit übernimmt, solange er die Arbeitsanordnungen oder die Versorgung und Führung vom Oberen mit einer Haltung von Demut und Unterwerfung annimmt, nach einiger Zeit gewisse Fortschritte machen. Er wird den Dreh herausbekommen, sich einige Vorgehensweisen einfallen lassen und einige Grundsätze und Wege der Praxis finden. Mit anderen Worten: Er wird kontinuierlich Fortschritte machen, sich verändern und etwas gewinnen. Aber diejenigen, die Widerstand in ihren Herzen hegen, sind anders. Da ihr Herz von skeptischer Prüfung, Widerstand, Spott und misstrauischer Vorsicht gegenüber Gott erfüllt ist, sind Gott und die Wahrheit für sie die Gegenstände ihrer skeptischen Prüfung. Sie dürsten nicht nach der Wahrheit. Wenn sie ihre Pflichten ausführen, verlassen sie sich auf ihre Begabungen oder ihr bisschen Klugheit, um Dinge zu erledigen. Wenn sie auf Probleme oder Schwierigkeiten stoßen, suchen sie nicht nach der Wahrheit, um sie zu lösen. Wenn es um Angelegenheiten geht, die die Wahrheitsgrundsätze betreffen, haben sie einfach keinen blassen Schimmer. Ganz gleich, mit welchen Problemen sie konfrontiert werden: Solange diese die Wahrheitsgrundsätze betreffen, halten sie sie für anstrengend und ermüdend und unerreichbar für sie – als würde man einen Fisch zum Leben an Land zwingen oder aus einem Ackergaul ein Rennpferd machen wollen. Egal, wie sehr sich solche Menschen bemühen, sie können die Wahrheit nicht erlangen. Egal, was sie sagen, sie klingen stets wie Laien, was dich zweifeln lässt, ob sie überhaupt in all ihren Jahren des Glaubens jemals Gottes Worte gelesen oder über die Wahrheit Gemeinschaft gehalten haben und ob sie jemals wirklich ein Kirchenleben geführt haben. Es ist schlicht und ergreifend rätselhaft. Sind solche Menschen nicht wirklich problematisch? Ich habe da eine Phrase, um sie zu beschreiben: Sie haben keine geistliche Aura. Das bedeutet, dass sie selbst bei den einfachsten Dingen nicht herausfinden können, wie sie sie tun sollten, und den Dreh nicht herausbekommen, selbst wenn sie sich anstrengen. Keine geistliche Aura zu haben, bedeutet nicht zwangsläufig, dass eine Person einen stumpfsinnigen und trägen Eindruck macht. Vielmehr bedeutet es, dass solche Menschen ohne Verstand handeln, wenn sie etwas erledigen. Ganz gleich, was sie tun, sie können weder die Grundsätze noch die korrekte Ausrichtung finden, und ganz gleich, wie lange sie es tun, sie können die damit verbundenen Regeln nicht begreifen. Das gilt besonders für die verschiedenen Arbeitsaufgaben im Haus Gottes. Obwohl solche Menschen gebildet und relativ jung sein mögen und einen intelligenten Eindruck erwecken, wirken sie besonders ungeschickt, wenn sie im Haus Gottes Pflichten ausführen und Arbeit verrichten. Es macht einen schon wütend, wenn man ihnen nur zusieht; es ist rätselhaft. Hier ist ein lebendiger, atmender Mensch, der gebildet und begabt ist – wie kann er bei jeder Aufgabe so inkompetent sein? Wie kann er so ungeschickt sein? Die Arbeit, die solche Menschen in der Welt geleistet haben, war tatsächlich nicht schlecht – warum also stellen sie sich dann bei der Arbeit des Hauses Gottes so unbeholfen und ungeschickt an? Hier liegt ein Problem. Wenn solche Menschen seit drei bis fünf Jahren an Gott glauben, verstehen sie nur diese paar Worte und Glaubenslehren. Wenn sie etwas sagen, sind das nur Parolen, und sie richten sich in ihren Handlungen überhaupt nicht nach den Grundsätzen. Nachdem sie sieben oder acht Jahre lang geglaubt haben, geben sie immer noch dieselbe alte Leier von sich, ohne den geringsten Fortschritt. Genau wie Plastikblumen haben sie sich überhaupt nicht verändert. Sie haben keine Kenntnis ihrer selbst, haben keinen Eintritt in Gottes Worte und haben nichts gewonnen. Wenn sie über die Wahrheit Gemeinschaft halten, ist es, als würden sie Geschichten erzählen oder über häusliche Angelegenheiten sprechen – warum klingt das so unbeholfen? Andere sagen: „Wir müssen unsere Pflicht mit Hingabe ausführen, unsere Aufrichtigkeit darbringen, unsere Pflicht gut ausführen und uns für Gott aufwenden.“ Aber was sagen sie? „Lasst uns einfach hart arbeiten, alles geben und gute Arbeit leisten!“ Nachdem sie über ein Jahrzehnt an Gott geglaubt haben, können sie nicht einmal die Worte „seine Pflicht mit Hingabe ausführen“ sagen. Alles, was sie zu sagen wissen, ist: „Wir müssen uns mehr anstrengen, mehr Arbeit leisten, Dinge für das Haus Gottes tun, unser Leben der Arbeit für das Haus Gottes verschreiben. Wir haben vielleicht nicht viel, aber unsere Kraft können wir einbringen!“ Das sind alles Dinge, die Laien sagen; sie können noch nicht einmal wirklich geistliche Begriffe verwenden. Solche Menschen glauben schon viele Jahre an Gott, mindestens sieben oder acht oder über zehn Jahre. Sie haben die ganze Zeit im Haus Gottes Pflichten ausgeführt und haben sich zur Genüge Predigten angehört. Warum können sie also geistliche Begriffe nicht richtig verwenden, wenn sie etwas sagen? Woran denken solche Menschen jeden Tag in ihrem Herzen, was beschäftigt sie, worüber grübeln sie nach und was ziehen sie in Betracht? Es ist ein absolutes Rätsel! Wenn du sie über einen gewissen Zeitraum hinweg beobachtest, wirst du feststellen, dass das, woran sie jeden Tag denken, worüber sie nachgrübeln und womit sie beschäftigt sind, in Wirklichkeit all diese fleischlichen Belange sind. Sie sind engstirnig, kleinkariert und übermäßig pingelig und was sie den ganzen Tag beschäftigt, ist die Frage, wer gut und wer schlecht ist, sowie persönlicher Groll und andere derartig triviale und bedeutungslose Dinge, die nichts mit der Wahrheit zu tun haben. Ihre Gedanken, Ideen und Sichtweisen sind alle fehlerhaft, unsinnig und absurd. Nach außen hin wirken solche Menschen gebildet und haben Kaliber; einige haben sogar in der Gesellschaft Unternehmen geführt. Wie kommt es, dass sie, nachdem sie zum Glauben an Gott gekommen sind, nicht die geringste geistliche Aura zu haben scheinen? Wie man sie auch betrachtet, sie wirken einfach wie eine Holzfigur oder ein Roboter. Warum stellen sie sich so ungeschickt an, egal welche Pflicht sie tun? Warum klingen geistliche Begriffe so unbeholfen, wenn sie aus ihrem Mund kommen? Selbst ein Papagei, der Sprache nachahmen kann, ist besser als sie. Wenn du vor einem Papagei immer wieder „Amen, Dank sei Gott!“ sagst, kann er lernen, das wirklich fließend zu sagen. Aber diese Leute können nicht einmal „Dank sei Gott“ sagen; sie sagen „Danke, Gott“. Und wenn man sich ihre Grundsätze im Umgang mit Dingen ansieht: Was sie jeden Tag in ihrem Herzen denken, berechnen und planen, und was sie innerlich lieben und leidenschaftlich verfolgen, hat überhaupt nichts mit positiven Dingen zu tun; es sind alles Dinge, die zu bösen Trends gehören, negative Dinge. Deshalb ist alles, woran diese Menschen in ihrem Herzen denken, böse – an dieser Aussage ist absolut nichts falsch. Selbst wenn sie in Versammlungen Gemeinschaft halten, sind der Inhalt ihrer Gemeinschaft und die Vorstellungen und Sichtweisen, die sie offenbaren, alle verzerrt. Sie suchen überhaupt nicht nach der Wahrheit und sind unfähig, irgendeine Erleuchtung oder Erhellung zu erlangen. Wenn andere Gemeinschaft halten und ihre persönliche Erleuchtung, Erhellung und ihr Verständnis von Gottes Worten teilen, wirken sie sehr unbeholfen und fehl am Platz und sind völlig ratlos, was sie tun sollen. Was „sich abmühen“ und „arbeiten“ betrifft, so haben sie da gewisse Stärken und sind bereit, hart zu arbeiten, aber wenn man sie bittet, über die Wahrheit Gemeinschaft zu halten, bringen sie kein einziges Wort heraus. Egal, wie viele Jahre solche Menschen an Gott glauben, ihnen wird nie klar, welchen Weg die Menschen im Leben einschlagen sollten oder welches Ziel für das eigene Streben am wertvollsten ist. Ein Mensch mit ein wenig Gewissen und Vernunft, selbst wenn er nicht an Gott glaubt, kann bis zu seinem fünfzigsten oder sechzigsten Lebensjahr gewisse Dinge, die man als gesunden Menschenverstand und eine gewisse Einsicht beschreiben kann, erkennen, die Menschen im Leben besitzen sollten; auf einer tieferen Ebene kann er auch einige Lebensphilosophien erkennen. Und für Gläubige an Gott versteht sich das von selbst – nachdem sie zehn oder zwanzig Jahre lang geglaubt haben, können sie einige Wahrheiten verstehen und wahren Glauben sowie ein gottesfürchtiges Herz entwickeln. Aber jene Leute, die die Wahrheit nicht lieben, haben, egal wie viele Jahre sie an Gott glauben, weder irgendeine Erkenntnis noch ein Gespür für Angelegenheiten, die ihr Leben betreffen, dafür, welchen Weg sie einschlagen sollen, oder für geistliche Belange des Lebens. Selbst wenn sie hundert Jahre alt werden, werden sie nur in der Lage sein, diese paar Glaubenslehren von sich zu geben und hartnäckig an diesen paar Sichtweisen festzuhalten. Sind solche Menschen nicht wirklich problematisch? Was sind das für Menschen? Wenn solche Leute eine böse Menschlichkeit haben, sind sie Teufel und Satane. Wenn sie keine bösen Menschen sind, sondern einfach nur wirrköpfige, gefühllose und stumpfsinnige Menschen, was sind sie dann? (Tiere.) Das bedeutet, dass sie Reinkarnationen von Tieren sind; das ist definitiv wahr. Sowohl diejenigen, die Reinkarnationen von Teufeln sind, als auch jene, die Reinkarnationen von Tieren sind, haben eine Eigenschaft gemein: Sie nehmen die Wahrheit nicht an und sind der Wahrheit abgeneigt. Immer, wenn du über die Wahrheit Gemeinschaft hältst, zeigen Leute, die Reinkarnationen von Teufeln sind, offensichtliche Abneigung und Widerstand; sie haben klare Ideen, Gedanken und Sichtweisen, die auf jede Wahrheit abzielen. Diejenigen, die Reinkarnationen von Tieren sind, haben jedoch keine klaren Gedanken und Sichtweisen; sie sind verworren. Sie spüren einfach Ablehnung in ihrem Herzen und nehmen die Wahrheit nicht an. Sie haben auch einige verzerrte Vorstellungen und Sichtweisen, die absolut unhaltbar sind. Es sind Sichtweisen, die man nicht offen ansprechen kann und die ein normaler Mensch niemals äußern würde, und doch halten sie diese für äußerst kostbar. Kurz gesagt zeigen sowohl Leute, die Reinkarnationen von Teufeln sind, als auch Leute, die Reinkarnationen von Tieren sind, eine Haltung extremer Abneigung und Abscheu gegenüber der Wahrheit: Erstere weisen eine extrem subjektive Abneigung, Abscheu und Verurteilung auf; Letztere zeigen eine unbewusste Abneigung, Abscheu und Distanzierung – obwohl sie nicht so radikal ist, ist die Natur ihrer Haltung gegenüber der Wahrheit dieselbe. Egal, wie viele Predigten sich diese beiden Arten von Leuten also anhören, weil sie sie einfach nicht aufnehmen können, können sie diese weder begreifen noch verstehen. Wenn jemand seit drei oder fünf Jahren an Gott glaubt und geistliche Begriffe nicht umfassend oder gut verwenden kann, ist das verzeihlich, weil geistliche Begriffe jedem sehr fremd sind; sie sind eine neue Art von Sprache. Wenn Menschen anfangen, an Gott zu glauben, verstehen sie die geistlichen Begriffe, die sie hören, nicht besonders gut, und viele sind ihnen fremd. Aber nachdem sie mehr als fünf Jahre an Gott geglaubt haben, werden sie allmählich mit ihnen vertraut, weil sie sich oft Predigten anhören, über die Wahrheit Gemeinschaft halten und mit dieser Sprache in Berührung kommen. Sie werden in der Lage sein, sie mit Leichtigkeit, fließend, natürlich und frei zu äußern. Sie werden in der Lage sein, sie zu verwenden, und sie werden zu ihrer eigenen Sprache und einem Teil ihres Lebens werden. Das sind die Äußerungsformen normaler Menschen. Diejenigen, die nicht die Äußerungsformen normaler Menschen haben, können diese Dinge nicht erreichen. Selbst wenn sie einige grundlegende geistliche Begriffe äußern, klingt es sehr unbeholfen, und es ist für andere schwer zu verstehen. Wenn man mit solchen Menschen zu tun hat, wird man sie wahrscheinlich nicht eine einzige Sache sagen hören, die für die Menschen erbaulich ist oder die vernünftig oder vollständig ist. Was auch immer sie sagen, ist unvollständig – es hat einen Anfang, aber kein Ende, oder ein Ende, aber keinen Anfang – oder ihre Gedanken folgen keiner Logik, sondern sind nur ein Schwall von Unsinn. Obwohl sie schon so lange leben, wissen sie immer noch nicht, wie man spricht. Sie können nicht ausdrücken, beschreiben oder klar erklären, was sie denken oder was sie erlebt haben. Sie sprechen stets auf bruchstückhafte Weise, strahlen stets Torheit aus oder äußern verzerrte Gedanken und Sichtweisen. Egal, aus welchem Blickwinkel man es betrachtet – aus dem Blickwinkel ihrer Haltung gegenüber Gott, der Offenbarungen und Äußerungsformen ihrer Menschlichkeit im täglichen Leben oder der Tatsache, dass sie nach so vielen Lebensjahren nichts gewonnen haben – solche Menschen sind Nicht-Menschen. Ist es für Nicht-Menschen leicht, die Wahrheit zu verstehen? (Nein.) Es wird nun immer klarer, dass es für solche Leute nicht leicht ist, die Wahrheit zu verstehen.

Und in Bezug darauf, zu wissen, was korrekt und was inkorrekt ist: Solltet ihr nach der Besprechung dieser Beispiele nun nicht wissen, wie man erkennt, was korrekt und was inkorrekt ist? Die meisten der Beispiele, die wir besprochen haben, sind negativ. Durch den Vergleich mit diesen negativen Beispielen sollten die Menschen im Wesentlichen wissen, welche Dinge positive Dinge sind. Jeder, der die charakteristischen Eigenschaften der Menschlichkeit besitzt, hat ein Bewusstsein für solche negativen Dinge. Deshalb würde ein normaler Mensch solche Dinge nur unter besonderen Umständen tun, und nachdem er sie getan hat, wäre er betrübt und voller Schmerz und würde eine Haltung der Buße einnehmen. Aber Nicht-Menschen sind anders. Selbst wenn sie diese Dinge hundert Jahre lang tun, werden sie nicht wissen, dass sie falsch sind; sie werden immer noch denken, dass sie im Recht sind, und bis zum Ende darauf beharren. Wenn du enthüllst, dass das, was sie tun, falsch ist, werden sie erwidern: „Mit welcher Begründung sagst du, dass das, was ich tue, falsch ist? Ich mache das schon seit so vielen Jahren, und niemand hat je gesagt, dass ich falsch liege.“ Wie fühlst du dich, wenn du so jemanden das sagen hörst? (Ich habe das Gefühl, dass diese Person jenseits jeglicher Vernunft ist.) Solche Menschen sind jenseits jeglicher Vernunft. Du sagst ihnen, dass es falsch ist, das zu tun, aber sie nehmen es nicht an und haben weiterhin nicht die geringste Ahnung, was korrekt und was inkorrekt ist. Das kann dir ja nur die Sprache verschlagen: „Mit dir kann man nicht vernünftig reden; dieses Gespräch ist zu Ende!“ Seid ihr euch nun über die Äußerungsformen von Nicht-Menschen im Klaren? (Ja.) Nicht-Menschen verstehen nichts von Angelegenheiten des Lebens, von Gefühlsangelegenheiten, davon, wie man sich verhält und mit Dingen umgeht, oder von Angelegenheiten, die Integrität und Würde betreffen; man könnte auch sagen, dass diese Dinge für sie unerreichbar sind. Mit reinem Gewissen entscheiden sie sich, sich in ihrem Umgang mit Menschen und Dingen, in ihrem Verhalten und in ihren Handlungen nach diesen fehlerhaften Gedanken, Sichtweisen und Methoden zu richten. Darüber hinaus beharren sie blindlings darauf und glauben, dass es richtig ist, so zu handeln. Das offenbart, dass sie definitiv in ihrer Menschlichkeit weder Gewissen noch Vernunft besitzen. Es ist also offensichtlich, dass diese Menschen nicht die charakteristischen Eigenschaften der Menschlichkeit besitzen; man kann sie als nichts anderes als Nicht-Menschen beschreiben. Sie besitzen keinen Hauch von Gewissen oder Vernunft und leben gänzlich nach Satans Philosophien. Sie halten sich für etwas Besonderes und beugen sich niemandem. Wenn sich diese Menschen, nachdem sie zum Glauben an Gott gekommen sind, ein wenig für Gott aufwenden, denken sie anschließend, sie seien Menschen, die Gott lieben und sich Ihm unterwerfen. Solche Leute mögen behaupten, dass sie Gott lieben, aber in ihrem Herzen hegen sie immer noch Auffassungen über Ihn, und wenn sie sehen, dass Gott Dinge tut, die nicht mit ihren Auffassungen übereinstimmen, sind sie immer noch imstande, über Gott zu richten und sich Ihm zu widersetzen. Unter solchen Umständen haben sie sogar die Stirn, schamlos zu verkünden, dass niemand Gott mehr liebt als sie. Sind solche Leute nicht jenseits jeglicher Vernunft? In der Religion gibt es wirklich viele solcher Menschen. Sie sprechen über die Bibel und scheinen nach außen hin alle Glaubenslehren zu verstehen, doch sie können die von Gott kundgetane Wahrheit nicht erkennen. Sie glauben an den Herrn Jesus, verurteilen aber den menschgewordenen Gott. Die Leute glauben an Gott, doch widersetzen sich Ihm, und sie sind sogar imstande, zu versuchen, Ihn bei etwas zu ertappen und zu attackieren. Sie versuchen ständig, gegen Gott zu intrigieren, wollen ständig über Gott richten, wollen ständig bewerten, ob Gottes Worte richtig oder falsch sind und ob Gottes Handlungen richtig oder falsch sind, und wollen genau prüfen, ob Gott im Recht oder im Unrecht ist. Haben solche Menschen irgendein Gewissen oder irgendeine Vernunft? Du glaubst an Gott, isst und trinkst Seine Worte und genießt so viel von Seiner Gnade und so viele Seiner Segnungen, und doch wagst du es, über Gott zu richten, dich Gott zu widersetzen und Gott zu verurteilen, wenn du entdeckst, dass Gott etwas tut, das nicht mit deinen Auffassungen übereinstimmt. Das heißt es, jenseits jeglicher Vernunft zu sein. Menschen, die jenseits jeglicher Vernunft sind, sind Nicht-Menschen; sie sind nicht würdig, an Gott zu glauben, und nicht würdig, vor Gott zu treten.

In Ordnung, das ist alles für unsere heutige Gemeinschaft. Auf Wiedersehen!

27. April 2024

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