Wie man nach der Wahrheit strebt (23)
Wir halten seit geraumer Zeit Gemeinschaft über das Thema, wie man nach der Wahrheit strebt. Wir sind mit dem gemeinschaftlichen Austausch darüber noch nicht fertig; das ist ein sehr großes Thema, und das Streben nach der Wahrheit betrifft wirklich sehr viele Angelegenheiten, nicht wahr? (Ja.) Bezüglich des Themas, wie man nach der Wahrheit strebt, haben wir über zwei Aspekte der Praxis Gemeinschaft gehalten: Ein Aspekt der Praxis ist das Loslassen, und der andere Aspekt der Praxis ist die Hingabe. Wir haben bereits ausführlich über das Thema des Loslassens Gemeinschaft gehalten. Worüber wir in letzter Zeit Gemeinschaft gehalten haben, ist „das Loslassen der Barrieren zwischen sich selbst und Gott sowie der eigenen Feindseligkeit gegenüber Gott“, was in mehrere Aspekte unterteilt ist: Auffassungen und Vorstellungen, unvernünftige Forderungen, Vorsicht und Misstrauen und das genaue Prüfen und Ausspionieren. Haben wir über den ersten Aspekt, also über Auffassungen und Vorstellungen, nicht schon ziemlich viel Gemeinschaft gehalten? Der Aspekt der Auffassungen und Vorstellungen umfasst inhaltlich in Bezug auf die Auffassungen und Vorstellungen der Menschen über Gott deren Auffassungen über Gottes Werk, Gottes Dispositionsessenz und den menschgewordenen Gott. Wir haben zuvor hauptsächlich über die Auffassungen der Menschen über Gottes Werk Gemeinschaft gehalten. Obwohl wir über die Auffassungen der Menschen über Gottes Dispositionsessenz nicht explizit und gezielt Gemeinschaft gehalten haben, hielten wir doch über einige Angelegenheiten Gemeinschaft, die verschiedene Aspekte der Menschheit betreffen. Sollten die Menschen, nachdem über diese Dinge Gemeinschaft gehalten wurde, nicht Gottes Haltung gegenüber den verschiedenen Problemen der Menschheit verstehen? Sollten die Menschen dann nicht verstehen, wie Gott mit den angeborenen Voraussetzungen, den verdorbenen Dispositionen und der Menschlichkeit der Menschen umgeht? (Ja.) Nachdem sie diese Dinge verstanden haben, sollten die Auffassungen der Menschen über Gottes Werk und Gottes Dispositionsessenz beseitigt sein. Kürzlich haben wir über die Klassifizierungen aller Arten von Menschen Gemeinschaft gehalten. Sagt Mir: Was denkt ihr, warum wir über dieses Thema Gemeinschaft gehalten haben? (Über die Klassifizierungen aller Arten von Menschen Gemeinschaft zu halten, dient in einer Hinsicht dazu, uns dabei zu helfen, zu lernen, alle Arten von Menschen zu erkennen – wer die Reinkarnation eines Menschen ist, wer die Reinkarnation eines Tieres ist und wer die Reinkarnation eines Teufels ist. Sobald wir in der Lage sind, das zu erkennen, werden wir Grundsätze dafür haben, wie wir andere Menschen behandeln. In einer anderen Hinsicht befähigt es uns, ein gewisses Verständnis der Wahrheit darüber zu haben, genau welche Art von Menschen Gott errettet, sodass wir Gottes Werk nicht auf der Grundlage unserer Auffassungen und Vorstellungen behandeln.) Kurz gesagt ermöglicht der gemeinschaftliche Austausch über diese Dinge, dass die Menschen verstehen, wie Gott alle Arten von Menschen betrachtet, wie Er alle Arten von Menschen behandelt und wie Er mit allen Arten von Menschen umgeht. Durch das Verständnis der Wesensarten aller Arten von Menschen oder durch das Verständnis der verschiedenen Probleme der Menschheit – sowohl derer, die den Menschen angeboren sind, als auch derer, die sich später entwickeln – können die Menschen im Grunde ganz genau darüber Bescheid wissen, was Gottes Grundsätze für den Umgang mit den verschiedenen Problemen der Menschheit sind. Sobald die Menschen diese Dinge wissen, sind ihre Auffassungen und Vorstellungen in Bezug auf Gottes Werk und Gottes Dispositionsessenz größtenteils beseitigt. Wir haben den gemeinschaftlichen Austausch über die Themen, die Gottes Werk und Gottes Dispositionsessenz betreffen, unter dem Thema der Auffassungen und Vorstellungen der Menschen abgeschlossen. Ihr solltet das, worüber Gemeinschaft gehalten wurde, langsam für euch selbst erfahren und verinnerlichen, und mit der Zeit werdet ihr eine gewisse Kenntnis von Gott erlangen. Wenn ihr in eurem Leben mit solchen Angelegenheiten konfrontiert werdet, solltet ihr derartige Angelegenheiten mit diesen Worten abgleichen, mehr nach der Wahrheit suchen und mehr betenlesen und dann die Probleme, mit denen ihr im wirklichen Leben konfrontiert wurdet, auf Grundlage der Grundsätze oder der inhaltlichen Aspekte lösen, über die Gemeinschaft gehalten wurde.
Bezüglich der Auffassungen und Vorstellungen der Menschen gibt es noch einen letzten Punkt, über den wir noch nicht Gemeinschaft gehalten haben, und zwar die Auffassungen und Vorstellungen der Menschen über den menschgewordenen Gott. Ist es nötig, über diese Angelegenheit Gemeinschaft zu halten? (Ja.) Welche Auffassungen und Vorstellungen habt ihr bezüglich dieser besonderen Identität des menschgewordenen Gottes? Wisst ihr, was genau euer größtes Problem oder eure größte Schwierigkeit in Bezug auf den menschgewordenen Gott ist? Für die meisten Menschen besteht der direkte Kontakt mit dem menschgewordenen Gott lediglich darin, sich Predigten und den gemeinschaftlichen Austausch während der Versammlungen anzuhören. Nur eine kleine Anzahl von Menschen hat tatsächlich persönlichen Kontakt mit dem menschgewordenen Gott von Angesicht zu Angesicht oder hat in ihrem Leben sogar einige begrenzte Interaktionen mit Ihm. Wenn ihr euch dann während der Versammlungen gemeinschaftlichen Austausch anhört oder wenn ihr bei der Arbeit oder in eurem Leben mit Ihm in Kontakt kommt und interagiert, was sind eure Auffassungen und Vorstellungen über den menschgewordenen Gott? Was sind eure tatsächlichen Probleme und Schwierigkeiten? Die Menschen haben definitiv Auffassungen und Vorstellungen über den menschgewordenen Gott; es ist für sie unmöglich, keine zu haben. Die Menschen leben nicht in einem Vakuum, noch sind sie wie Roboter, die nicht denken können. Wenn du denken kannst, hast du einen aktiven Verstand, und wenn du einen aktiven Verstand hast, wirst du dir definitiv etwas denken, wenn du mit dem menschgewordenen Gott in Kontakt kommst. Diese Gedanken stellen oft die Auffassungen und Vorstellungen der Menschen dar; sie haben nichts mit der Wahrheit zu tun, noch stehen sie im Einklang mit der Wahrheit. Es ist nur so, dass die meisten Menschen, nachdem sie drei bis fünf Jahre lang an Gott geglaubt haben, im Grunde den menschgewordenen Gott in gewissem Maße anerkennen und akzeptieren. Selbst wenn sie also einige Auffassungen haben, können sie derartige Angelegenheiten daher, wenn sie damit konfrontiert werden, eigenständig mithilfe eines grundlegenden Grundsatzes oder ihrer ganz eigenen Vorgehensweisen bewältigen, weil sie viel von der Wahrheit gehört haben – vielleicht, indem sie Gottes Worte lesen, sich selbst zurechtstutzen oder beten –, und meistens können ihre Auffassungen und Vorstellungen über Gott beseitigt werden. Sind sie dann beseitigt worden, weil die Menschen die Wahrheit verstanden haben, oder haben die Menschen sie mit menschlichen Methoden und Mitteln vorübergehend entschärft? (Sie wurden vorübergehend entschärft.) Das heißt, dieses Problem bleibt ungelöst. Oberflächlich betrachtet scheint bei ihnen alles ruhig und friedlich zu sein, und für eine Weile haben sie keine Auffassungen, aber die Wurzel dieses Problems liegt immer noch in ihnen verborgen und ist nicht ausgemerzt worden. Sagt Mir: Ist es gut, dass dieses Problem nicht ausgemerzt worden ist? (Nein.) Warum ist das nicht gut? Welche Auswirkungen wird es auf die Menschen haben? (Die Menschen haben Auffassungen und Vorstellungen über den menschgewordenen Gott, und unter den richtigen Umständen werden diese sofort aus ihnen herausbrechen. Wenn sie zum Beispiel mit Dingen konfrontiert werden, die nicht so laufen, wie sie es erwarten, werden sie Gott missverstehen und sich über Ihn beschweren, oder sie werden sich gegen Gott auflehnen und sich Ihm widersetzen.) Das ist ein echtes Problem. Wenn Auffassungen und Vorstellungen über den menschgewordenen Gott nicht an der Wurzel gelöst werden können, werden sie immer als ein Problem in dir existieren und eine gewisse Wirkung auf dich haben. Wenn du nie in eine außergewöhnliche Situation gekommen bist und einfach Gottes Worte liest und in deinem Herzen an Gottes Identität und Wesen sowie an Seine Disposition glaubst, dann hat dieses Problem noch keine Wirkung auf dich gehabt. Wenn der menschgewordene Gott mit dir interagiert, mit dir spricht oder dir Arbeit zuweist und du dabei zurechtgestutzt wirst oder mit Dingen konfrontiert wirst, die nicht so laufen, wie du es erwartest, können deine Auffassungen und Vorstellungen gewisse negative Auswirkungen in dir hervorbringen. Wenn deine Auffassungen und Vorstellungen über den menschgewordenen Gott beseitigt sind, wirst du, wenn du dich diesen Dingen gegenübersiehst, vielleicht immer noch Schmerz und Unbehagen empfinden, und in ernsteren Fällen kommt in dir vielleicht sogar Auflehnung auf, aber du wirst von dir aus vor Gott treten, um die Wahrheit zu suchen und diese Probleme zu lösen, anstatt den menschgewordenen Gott wie einen gewöhnlichen Menschen zu behandeln oder dich gegen Ihn aufzulehnen, dich Ihm zu widersetzen und dich gegen Ihn zu stellen.
Lasst uns darüber Gemeinschaft halten, wie die Menschen ihre Auffassungen und Vorstellungen über den menschgewordenen Gott beseitigen sollten. Tatsächlich ist die Lösung dieses Problems leichter als die Beseitigung der Auffassungen und Vorstellungen der Menschen in Bezug auf Gottes Werk und Gottes Dispositionsessenz, worüber wir zuvor Gemeinschaft gehalten haben. Gottes Werk ist sehr umfangreich und beinhaltet viele Punkte, die voller zahlreicher Wahrheiten sind, die die Menschen wissen und verstehen müssen. Darüber hinaus ist Gottes Dispositionsessenz die tiefgründigste Wahrheit unter all den Wahrheiten, die Gläubige an Gott verstehen sollten, und sie ist für die Menschen auch am schwersten zu erkennen. Im Vergleich zu diesen beiden Aspekten der Wahrheit ist die Wahrheit bezüglich des menschgewordenen Gottes jedoch unmittelbarer für die Menschen, sodass die Auffassungen und Vorstellungen, die den menschgewordenen Gott betreffen, auch leichter zu beseitigen sind. Das liegt daran, dass der menschgewordene Gott im Vergleich zu Gottes Werk und Gottes Dispositionsessenz letztlich durch und durch real ist – Er kann von den Menschen gesehen und berührt werden. Er ist nicht abstrakt; vielmehr hat Er eine spezifische Stimme und kann Sich verbal ausdrücken, und zusätzlich zu den verschiedenen Aspekten der Wahrheit, die Er kundtut, hat Er ein spezifisches äußeres Erscheinungsbild, eine Gestalt, eine Disposition und eine Persönlichkeit, mit denen die Menschen in Kontakt kommen können. Daher sind die Auffassungen und Vorstellungen der Menschen über den menschgewordenen Gott konkreter als ihre Auffassungen und Vorstellungen über Gottes Werk und Gottes Dispositionsessenz. Je konkreter etwas ist, desto leichter ist es für die Menschen, es zu erkennen, desto leichter ist es für sie, sich selbst damit zu vergleichen, und desto leichter ist es für sie, es zu beseitigen. So funktioniert es in der Theorie, aber wie sollten die Auffassungen und Vorstellungen der Menschen über den menschgewordenen Gott nun genau beseitigt werden? Es gibt zwei Wege der Praxis, sprich zwei Grundsätze der Praxis bezüglich der korrekten Haltung, die die Menschen gegenüber dem menschgewordenen Gott einnehmen sollten. Der erste ist, Ihn nicht mit dem Gott im Himmel zu vergleichen. Der zweite, der ebenfalls sehr wichtig ist, besteht darin, Ihn nicht auf eine Stufe mit der verdorbenen Menschheit zu stellen. Wenn du diese beiden Dinge tun kannst, gelten deine Auffassungen und Vorstellungen über den menschgewordenen Gott im Grunde als an der Wurzel beseitigt. Ist dieser Weg, gemäß diesen beiden Grundsätzen zu praktizieren, denn nun richtig? (Ja.) Warum stellen diese beiden Wege die Vorgehensweise dar, um die Auffassungen und Vorstellungen der Menschen über den menschgewordenen Gott zu beseitigen? (Weil die Menschen am ehesten dazu neigen, diese beiden Fehler zu machen. Wenn Gott Fleisch wird, stellen sich die Menschen den menschgewordenen Gott als sehr nebulös vor und denken, dass Er wie der Gott im Himmel Zeichen und Wunder wirken kann und so weiter. Die Menschen neigen auch dazu, den menschgewordenen Gott auf eine Stufe mit der verdorbenen Menschheit zu stellen, was leicht Gottes Disposition verletzt.) Diese Angelegenheit ist euch klar, richtig? (Ja.) Der Grund, warum diese beiden Punkte die Vorgehensweisen und Grundsätze bilden, um die Auffassungen und Vorstellungen der Menschen über den menschgewordenen Gott zu beseitigen, besteht darin, dass die Auffassungen und Vorstellungen, die die Menschen über den menschgewordenen Gott entwickeln, hauptsächlich aus diesen beiden Aspekten bestehen. In einer Hinsicht werden die Menschen, wenn sie in Bezug auf den menschgewordenen Gott festlegen, dass Er der Gott ist, der vom Himmel kommt, dass Gottes Geist als Sein Leben in Ihm wohnt und dass Er Gottes Geist ist, der im Fleisch Wirklichkeit geworden ist, und wenn sie festlegen, dass Er über eine besondere Identität verfügt und dass Er der Ausdruck des Gottes im Himmel ist, Ihn mit dem Gott im Himmel vergleichen. Andererseits: Weil der menschgewordene Gott äußerlich nicht anders aussieht als menschliche Wesen und nur ein gewöhnlicher Mensch ist, können die Menschen nicht anders, als Ihn wie ein Mitglied der verdorbenen Menschheit zu behandeln. Die Menschen vergleichen Ihn sehr gerne mit der verdorbenen Menschheit oder stellen Ihn mit ihr auf eine Stufe und betrachten den menschgewordenen Gott sogar als ein Mitglied der Menschheit, das sich nicht vom verdorbenen Menschen unterscheidet. Diese beiden Aspekte sind der Ursprung der Auffassungen und Vorstellungen, die die Menschen über den menschgewordenen Gott entwickeln. Diese beiden Aspekte sind auch die Grundursache für die Fehler, die die Menschen bei ihrer Behandlung des menschgewordenen Gottes oft machen, und für die verschiedenen Probleme der Auflehnung, des Widerstands und der Opposition, die bei ihrer Behandlung des menschgewordenen Gottes auftreten. Wenn diese beiden Probleme gelöst werden, werden daher auch die Auffassungen und Vorstellungen sowie die Auflehnung und Opposition, die du in Bezug auf den menschgewordenen Gott entwickelst, allmählich beseitigt. Da diese beiden Wege der Praxis so wichtig sind, lasst uns nacheinander über ihre Einzelheiten Gemeinschaft halten.
Um die Auffassungen und Vorstellungen der Menschen über den menschgewordenen Gott zu beseitigen, ist der erste Grundsatz der Praxis, Ihn nicht mit dem Gott im Himmel zu vergleichen. Der Gott im Himmel ist ein geistlicher Leib, und der Gott auf Erden ist Fleisch. Ihn nicht mit dem Gott im Himmel zu vergleichen, bedeutet gewiss, nicht zu versuchen, den Gott im Himmel und den menschgewordenen Gott zum Vergleich gegenüberzustellen. Weil die Identität und das Wesen des menschgewordenen Gottes sowie das Werk, das Er vollbringt, allesamt den Gott im Himmel repräsentieren, ist es ganz natürlich, dass die Menschen den menschgewordenen Gott und den Gott im Himmel oft zum Vergleich gegenüberstellen. Was ist also falsch daran, Sie zu vergleichen? Warum können Sie nicht verglichen werden? Betrachtet zuerst einmal, was die Menschen im Allgemeinen vergleichen, und dann werdet ihr wissen, ob es für die Menschen richtig ist, Sie auf diese Weise zu vergleichen. Was vergleichen die Menschen also, wenn sie den menschgewordenen Gott mit dem Gott im Himmel vergleichen? Sie vergleichen Ihre Kraft, Ihre Autorität und Ihre Dispositionen, und sie werden sogar noch konkreter und vergleichen, ob Sie Zeichen und Wunder wirken, sowie die Kraft Ihrer Worte und die Ergebnisse, die durch Ihre Worte erzielt werden. Was vergleichen sie noch? (Der Gott im Himmel spricht wie der Donner und flößt jedem Angst ein, wohingegen der menschgewordene Gott auf eine gewöhnliche, normale und sehr reale Weise spricht. Auch in dieser Hinsicht ziehen die Menschen Vergleiche.) Das heißt, sie vergleichen viele übernatürliche Fähigkeiten. Der Gott im Himmel schuf alle Dinge; der Gott im Himmel spricht wie der Donner; der Gott im Himmel kann die Toten wieder zum Leben erwecken; der Blick des Gottes im Himmel erstreckt sich vom Anfang der Zeit bis zur Gegenwart; der Gott im Himmel spricht, und es entsteht; Er gebietet, und es steht fest; der Gott im Himmel kann eine Sache in nichts verwandeln und aus nichts etwas entstehen lassen; der Gott im Himmel kann verschiedene Zeichen und Wunder wirken und so weiter. Die Menschen vergleichen all diese Dinge: das, was der Gott im Himmel tut und sagt, die Kraft, die Autorität, die Allmacht und die Disposition, die Er an den Tag legt, sowie Seine Überlegenheit und Allmächtigkeit. Was noch? Der Gott im Himmel herrscht über alle Dinge und orchestriert alle Dinge, und Er herrscht auch über die Schicksale der Menschen und arrangiert diese; der Gott im Himmel richtet alle möglichen Umgebungen für die Menschen ein; Er prüft alle Dinge ganz genau, lässt Seinen prüfenden Blick über die ganze Erde schweifen und prüft jede Bewegung und jedes Wort und jede Tat der Menschen ganz genau und weiß, was jeder Mensch denkt und fühlt. Ob all diese Dinge den Auffassungen und Vorstellungen der Menschen entspringen oder ob es Dinge sind, die Menschen zutiefst verspürt und empfunden haben – letztendlich sind sie alle Teil des Wesens des Gottes im Himmel und stellen einige tatsächliche Phänomene dar, die Er an den Tag legen kann und die sich die Menschen im Rahmen ihres Begriffsvermögens vorstellen können. Dies sind die Äußerungsformen der Handlungsweise des Gottes im Himmel; im Einzelnen sind es die Dinge, die Gottes Geist tun kann. Einige dieser Aspekte stimmen mit Gottes Geist überein und stehen mit Ihm in Zusammenhang, während einige durch die Auffassungen und Vorstellungen der Menschen verfälscht worden sind. Aber ob es sich nun um die Auffassungen und Vorstellungen der Menschen handelt oder um das, was auf Gottes Geist zutrifft – letztendlich sind diese Dinge alle Teil des Auslebens, das der Gott im Himmel aufweist, beziehungsweise des Wesens und der Offenbarungen, die der Gott im Himmel in Sich trägt und die Er vollbringen kann. Gerade weil es sich bei diesen Dingen um das Wesen, die Disposition oder die Kraft handelt, die der Gott im Himmel besitzt und in Sich trägt, stehen diese Äußerungsformen und Offenbarungen nur mit Gottes Geist in Verbindung – das heißt, sie stehen in Verbindung mit Gottes innewohnender Identität und Seinem innewohnenden Wesen. Das Wesen, die Disposition oder die Kraft, die der Gott im Himmel besitzt und in Sich trägt und die die Menschen sich vorstellen, die sie spüren oder die sie erkennen können, ist im Vergleich zur geschaffenen Menschheit außergewöhnlich und gewaltig und erst recht außerhalb der Reichweite eines jeden menschlichen Wesens mit den Eigenschaften eines geschaffenen Wesens; Er übersteigt alle geschaffenen und nicht geschaffenen Wesen. Das Wesen und die Kraft, die der menschgewordene Gott Selbst besitzt und in Sich trägt oder offenbart, wohnen allesamt Gott inne; sie sind Teile von Gottes Disposition oder Gottes Wesen, die das übersteigen, was alle geschaffenen und nicht geschaffenen Wesen sich vorstellen, was sie erkennen oder was sie begreifen können. Wie erhaben Gott genau ist, wie viel Kraft Er genau besitzt und in welchem genauen Maße Er alle Dinge übersteigt, wird für die geschaffene Menschheit immer ein unergründliches Geheimnis bleiben. Die Menschen können Gott unmöglich in Seiner Gesamtheit verstehen; ihre Sicht ist schlichtweg zu begrenzt. Lässt man den Teil bezüglich der unrealistischen Auffassungen und Vorstellungen der Menschen über Gott beiseite und spricht nur von der wahren Kraft, Autorität und dem Wesen, die Gott besitzt, ist das, was der menschgewordene Gott tun, ausleben und offenbaren kann, einfach zu limitiert. Um dies mit einer unpassenden menschlichen Metapher zu beschreiben: Vielleicht ist das, was der menschgewordene Gott auslebt, offenbart und tun kann, lediglich ein Tropfen im Ozean oder die Spitze des Eisbergs von Gottes innewohnender Identität und Seinem innewohnenden Wesen, und nicht mehr. Das heißt: Was der menschgewordene Gott von Gottes Identität, Gottes Dispositionsessenz und Gottes Kraft ausleben und offenbaren kann, ist sehr begrenzt. Weil der menschgewordene Gott Gott ist, der in Form eines geschaffenen menschlichen Wesens unter den Menschen lebt, sind das, was Er tun kann, sowie die Instinkte und die angeborene Natur, die Er ausleben kann, sehr limitiert. Auch wenn Er Gottes Geist ist, der im Fleisch Wirklichkeit geworden ist, und Gottes Geist in Ihm wohnt, sind das Wesen Gottes und die Disposition Gottes, die Er ausleben, offenbaren und zum Ausdruck bringen kann, sehr limitiert, weil dieses Fleisch die Form eines Mitglieds der geschaffenen Menschheit hat. Das ist ein Grund. In einer anderen Hinsicht ist jede Menschwerdung Gottes ein unvermeidliches Resultat der Notwendigkeiten von Gottes Werk – das heißt, eine unvermeidliche Notwendigkeit einer Phase von Gottes Werk, was bedeutet, dass diese Phase von Gottes Werk erfordert, dass Gott Fleisch wird, dass Gott also Fleisch werden muss, um diese Phase des Werks zu vollbringen. Da Gott Fleisch werden muss, vollbringt Er diese Phase des Werks durch Seine Menschwerdung, und es gibt verschiedene Aspekte von Gottes Disposition, Seinem Wesen und Seiner Kraft, die Gott zum Ausdruck bringen soll und die für diese Phase des Werks benötigt werden. Ganz gleich, welche Aspekte von Disposition, Wesen und Kraft Gott in dieser Phase des Werks benötigt, wenn Er Fleisch wird, verwirklicht Er in diesem Fleisch die Disposition, das Wesen und die Kraft Gottes, die den Notwendigkeiten dieser Phase des Werks entsprechen. Einfach gesagt: Dieses Fleisch kann jedes Werk vollbringen, das für diese Phase des Werkes der Menschwerdung Gottes benötigt wird. Zum Beispiel erfordert diese Phase des Werkes der Letzten Tage, das Werk der Züchtigung und des Gerichts zu vollbringen. Der menschgewordene Gott kann dann Gottes Zorn, Gottes Majestät und Gottes gerechte Disposition zum Ausdruck bringen; Er kann diese Art von Disposition zum Ausdruck bringen und auch diese Art von Werk vollbringen. Während dieser Menschwerdung Gottes sind Gottes Züchtigung und Gericht, Gottes Zorn, Gottes Majestät und Gottes gerechte Disposition in dem, was die Menschen sehen und erfahren, vorhanden. Wenn das vom menschgewordenen Gott vollbrachte Werk das Werk der Erlösung ist, in dem Er der Menschheit Gnade und Segnungen zuteilwerden lässt und den Menschen ihre Sünden vergibt, dann ist das Ebenbild Gottes, das der menschgewordene Gott repräsentiert, ein Ebenbild voller Barmherzigkeit und Güte, voller Geduld und Nachsicht und voller Liebe, und Er lässt den Menschen auch ausgiebige Gnade zuteilwerden – das sind die offensichtlichen Merkmale der Disposition und des Wesens Gottes in dieser Phase des Werks. Daher ist es für die Menschen unmöglich, die Disposition und das Wesen des Gottes im Himmel in ihrer Gesamtheit zu sehen oder zu erkennen, ganz gleich, um welche von Gottes Menschwerdungen es sich handelt. Zum Beispiel war eines der Merkmale des Herrn Jesus, das die Gläubigen während des Zeitalters der Gnade sahen, dass Er den Menschen immense Nachsicht, Geduld und Vergebung entgegenbrachte sowie ihnen ausgiebige Barmherzigkeit und Güte zeigte. Daher konnten einige Gläubige an den Herrn die Geduld, die Nachsicht und die grenzenlose, unermessliche Liebe erfahren, die von Gott kamen – sprich die Barmherzigkeit und Güte, die von Gott kamen. Im Zeitalter der Gnade waren die Hauptmerkmale des menschgewordenen Gottes, der das Werk der Erlösung vollbrachte, Barmherzigkeit und Güte. Weil der menschgewordene Gott in dieser Phase des Werks in den letzten Tagen jedoch beabsichtigt, die verdorbenen Dispositionen der Menschen zu beseitigen, anstatt den Menschen ihre Sünden zu vergeben, erfahren die Menschen in dieser Phase des Werks vom menschgewordenen Gott Gottes Majestät sowie Seinen Zorn, Sein Gericht und Seine Züchtigung. Die Menschen sehen sogar Gottes schonungslose Seite und sehen, wie Er die Menschen schonungslos richtet und bloßstellt – praktisch jedes Mal, wenn Er spricht, handelt es sich inhaltlich im Grunde um das ständige, unaufhörliche und unermüdliche Entlarven der verschiedenen verdorbenen Dispositionen, der Offenbarungen von Verdorbenheit und der verdorbenen Zustände in den Menschen. Was die Menschen dieses Mal im menschgewordenen Gott sehen, sind Gottes Majestät und Zorn, Gottes Unverletzbarkeit und Gottes gerechte Disposition; was sie erfahren, sind Gottes Züchtigung und Gericht sowie Prüfungen und Läuterung. In allem, was Gott sagt, erfahren die Menschen Gottes Gerechtigkeit, Majestät und Unverletzbarkeit und bekommen zudem oft Gottes Zorn, Hass, Abscheu und Zurückweisung gegenüber der Menschheit und sogar Seine Flüche und Seine Verurteilung zu spüren. Obwohl der menschgewordene Gott voll und ganz fähig ist, Gott Selbst zu repräsentieren, Gottes Identität, Gottes Disposition und Gottes Wesen zu repräsentieren, ist Er – weil sich diese Form des menschgewordenen Fleisches Gottes von der Form von Gottes innewohnender Identität unterscheidet – durch diese Form des Fleisches und durch die Instinkte dieser Form limitiert. Was die Menschen von Gottes Wesen, Gottes Disposition und Gottes Kraft im menschgewordenen Gott sehen können, ist im Verhältnis zu Gottes innewohnender Identität und Seinem innewohnenden Wesen begrenzt. Das ist ganz normal. Die Menschen sollten dies verstehen und den menschgewordenen Gott nicht blindlings mit dem Gott im Himmel vergleichen und dann, wenn sie beide nicht miteinander in Einklang bringen können, zutiefst enttäuscht sein, Ihn richten und verurteilen, Gott ablehnen und Gottes Identität, Gottes Werk oder Gottes Wesen leugnen. Manche Menschen entwickeln sogar wegen einer einzigen Angelegenheit Auffassungen. Sie versuchen, den menschgewordenen Gott mit dem Gott im Himmel in Einklang zu bringen, und wenn ihnen das nicht gelingt, werden sie negativ und schwach – einige spielen dann sogar mit dem Gedanken, ihren Glauben aufzugeben. Das ist eine sehr törichte und zudem eine sehr dumme Äußerungsform.
In Bezug auf Seine Identität und Sein Wesen steht der menschgewordene Gott mit Gott in Verbindung; Er besitzt Gottes Identität und Wesen. Weil Seine fleischliche Form und die Eigenschaften des Fleisches selbst jedoch mit den Instinkten der geschaffenen Menschheit in Verbindung stehen und auf den Rahmen dieser Instinkte beschränkt sind, beziehen sich das, was Er tun und was Er erreichen kann, sowie die Identität und das Wesen Gottes, die Er repräsentieren kann – ganz gleich, welches Werk der menschgewordene Gott dieses Mal vollbringt –, nur auf Sein Werk und Sein Amt in dieser Menschwerdung. Er kann genau jene Identität und jenes Wesen Gottes repräsentieren, die dieses Mal Seinem Amt und Seinem Werk entsprechen. Das Werk, das dieses Mal vollbracht werden soll, repräsentiert Gottes Identität und Wesen und repräsentiert Gottes Disposition. Ganz gleich, welche Disposition Gottes Er repräsentieren soll, welche Disposition Gottes Er zum Ausdruck bringen soll und welches Werk Gottes Er verrichten soll, Er wird die entsprechende Disposition Gottes repräsentieren; Er wird in der Lage sein, die entsprechende Disposition Gottes zu repräsentieren und das entsprechende Werk zu verrichten, das Gott verrichten will, aber es ist Ihm unmöglich, all das zu repräsentieren. Das Werk, das in jeder von Gottes Menschwerdungen getan wird, ist ausreichend, um die Disposition zu repräsentieren, die Gott in jener Menschwerdung zum Ausdruck bringen will, und es reicht auch aus, um das Werk zum Ausdruck zu bringen, das Gott in jener Menschwerdung tun will. Darüber hinaus stehen die Disposition, die Gott zum Ausdruck bringt, und das Wesen, das Er offenbart, in keiner Weise im Widerspruch zu Gottes innewohnender Identität und Seinem innewohnenden Wesen, noch macht Er in dieser Hinsicht irgendwelche Fehler. Da die Identität und das Wesen des menschgewordenen Gottes vollkommen eins mit Gottes innewohnendem Wesen oder dem Wesen des Gottes im Himmel sind, ist der menschgewordene Gott mit dem Gott im Himmel identisch, sei es nun in Bezug auf Seine Worte, das Leben, das Er lebt, oder Sein Werk, oder in Bezug auf Gottes Disposition, Sein Wesen und andere Aspekte, die die Menschen sehen können; Sie sind ein und Derselbe. Ganz gleich, ob Er Gott in Seiner Gesamtheit repräsentieren kann, und ganz gleich, ob die Menschen Gott in Seiner Gesamtheit sehen können – kurz gesagt: Seine Identität und Sein Wesen entstammen Gott im Himmel. Auch wenn der menschgewordene Gott nach deiner Ansicht den Gott im Himmel nicht in Seiner Gesamtheit repräsentieren kann, sind Seine Identität und Sein Wesen dennoch die von Gott Selbst. Selbst wenn du, nachdem du beide viele Jahre lang verglichen hast, immer noch keine Beziehung zwischen dem menschgewordenen Gott und dem Gott im Himmel, den du kennst, entdecken kannst, ändern sich die Identität und das Wesen des menschgewordenen Gottes dennoch nicht, weil es sich hier um eine Tatsache handelt – nämlich, dass das Wesen des menschgewordenen Gottes das Wesen des Gottes im Himmel ist und Seine Identität sich aufgrund Seines Wesens niemals ändert – es ist Gottes Identität. Vielleicht hätten Mir die meisten Menschen vor dreißig Jahren nicht geglaubt, wenn Ich dies gesagt hätte, aber nach dreißig Jahren denke Ich, dass Ich berechtigt bin, dies zu sagen. Warum sage Ich das? Wenn das Werk dieser dreißig Jahre nicht vollbracht worden wäre und wenn diese Wahrheiten nicht zum Ausdruck gebracht worden wären, wäre es ein bisschen verfrüht zu sagen: „Der menschgewordene Gott repräsentiert Gott Selbst.“ Denn wenn du sagen würdest: „Der menschgewordene Gott repräsentiert Gott Selbst“, würden die Menschen ohne das Kundtun von Gottes Worten, ohne den Ausdruck von Gottes Disposition und ohne den Ausdruck von Gottes Identität und Wesen denken, du wärst abnormal, oder sie würden denken, du wärst unerhört aufsässig. Aber denkt ihr angesichts des so umfangreichen Kundtuns von Gottes Worten und des so umfangreichen Ausdrucks von Gottes Dispositionsessenz und Gottes innewohnender Identität, dass es zu weit geht zu sagen: „Der menschgewordene Gott repräsentiert Gott Selbst“? (Nein.) Ist das eine Übertreibung? Ist es unangemessen? (Nein.) Es ist keine Prahlerei. Daher kann die Frage, ob der menschgewordene Gott den Gott im Himmel repräsentieren kann, ob Er die Disposition und das Wesen des Gottes im Himmel besitzt und ob Er die Identität des Gottes im Himmel besitzt, nicht nach Seiner äußeren Erscheinung beurteilt werden. Vielleicht ist Seine äußere Erscheinung sehr unbedeutend und Er sieht sehr gewöhnlich und normal aus und wird sogar von einigen Menschen abgetan; vielleicht hat Er keine Eigenschaften, die überdurchschnittlich sind, und auch keine übernatürlichen Äußerungsformen, geschweige denn irgendwelche sogenannten einzigartigen Merkmale in den Augen der verdorbenen Menschheit oder irgendetwas, das die verdorbene Menschheit bewundert, zu dem sie aufschaut oder worüber sie staunt. Aber weil das Werk, das Er verrichtet, Sein Wesen und Seine Disposition ein Ausdruck der Disposition und des Wesens des Gottes im Himmel sein können, kann man feststellen, dass Seine Identität die des menschgewordenen Gottes ist, die Identität von Gott Selbst.
Lasst uns weiter über das Thema Gemeinschaft halten, den menschgewordenen Gott nicht mit dem Gott im Himmel zu vergleichen. Wir haben gerade erwähnt, dass die meisten Menschen, wenn sie mit dem menschgewordenen Gott in Kontakt kommen, Ihn gerne mit dem Gott im Himmel vergleichen. Nachdem wir bis hierher Gemeinschaft gehalten haben, sagt Mir: Ist es angemessen, Sie auf diese Weise zu vergleichen? (Nein.) Begeht man damit nicht einen gewaltigen Fehler? (Ja.) Ist es töricht, diesen Fehler zu begehen? Hat er irgendwelche nachteiligen Folgen? (Ja.) Welche? (Wenn Menschen Gott anhand ihrer Auffassungen und Vorstellungen beschränken, neigen sie dazu, sich gegen Gott aufzulehnen und sich Ihm zu widersetzen, und sie neigen auch dazu, Gottes Werk oder Gottes Errettung nicht anzunehmen; die Folgen sind sehr ernst.) Du musst den menschgewordenen Gott rational behandeln. Was solltest du also tun, um rational zu sein? Du musst über Folgendes nachdenken: Was bedeutet es, dass der Gott im Himmel nun Fleisch geworden ist, um Sein Werk zu verrichten? Gegenwärtig ist es der menschgewordene Gott, der das letzte Wort hat. Er kann den Gott im Himmel mit voller Autorität repräsentieren, um das Werk des Gerichts in den Letzten Tagen zu tun. Wenn du also irgendwelche Fragen oder Probleme hast, musst du in deiner Suche auf den menschgewordenen Gott vertrauen. Da Er den Gott im Himmel repräsentieren kann, kann Er deine Probleme lösen; Er kann den Gott im Himmel dabei repräsentieren, die Probleme in deinem Leben, die Probleme mit deinem Glauben an Gott, die Probleme bezüglich deiner Errettung und die Probleme bezüglich deines zukünftigen Bestimmungsorts und Schicksals zu lösen. Wenn du andererseits zu dem Gott im Himmel betest und in deiner Suche auf Ihn vertraust, diesen Gott auf Erden und den menschgewordenen Gott aber ignorierst, dann versuch es ruhig und schau, ob du immer noch klare Anweisungen, klare Erleuchtung und klares Licht sowie einen klaren Weg der Praxis erhalten kannst. Wenn du diese Dinge gewinnen kannst, indem du zu dem Gott im Himmel betest und zu Ihm aufblickst, dann ist das eigentlich ziemlich gut, und du musst in deiner Suche nicht auf den menschgewordenen Gott vertrauen. Wenn du aber, nachdem du lange Zeit zu dem Gott im Himmel gebetet, in deiner Suche auf Ihn vertraut und zu Ihm aufgeblickt hast, noch immer weder klares Licht noch einen Weg der Praxis noch eine klare Lösung erhalten hast, was solltest du dann tun? (Die Wahrheitsgrundsätze in Gottes Worten suchen.) Dann gibt es keinen anderen Weg; dir bleibt nichts anderes übrig, als die Worte zu suchen, die der menschgewordene Gott gesprochen hat, und das Werk, das Er getan hat. Komm von deinem hohen Ross herunter; deine Selbstherrlichkeit kann dich nicht retten, sie kann dir nur schaden. Der Gott im Himmel ist allmächtig, erhaben, gewaltig, außergewöhnlich und transzendent, aber die Menschheit kann Ihn nicht erreichen. Wenn Er spricht, kannst du Ihn weder verstehen noch hören. Wenn Gott wirklich zu dir sprechen würde, wäre dein sterbliches Fleisch schlichtweg nicht in der Lage, es zu ertragen oder auszuhalten. Was solltest du also tun? Du musst in deiner Suche auf den menschgewordenen Gott vertrauen und sehen, welche Worte der menschgewordene Gott gesprochen hat, welches Werk Er auf Erden getan hat und welche verschiedenen Anforderungen Er an dich stellt. Es gibt nichts Wichtigeres, als diese Dinge zu verstehen. Bete nicht immer zu dem Gott im Himmel und schaue nicht immer auf Ihn, während du stets darauf wartest, dass der Gott im Himmel dir Offenbarungen zuteilwerden lässt. Wenn du das tust, wird dich der Gott im Himmel ignorieren. Der Gott im Himmel hat gesagt: „Ich tue jetzt ein Werk auf Erden, mache Kundgebungen und spreche. Du kannst die Worte, die Ich spreche, hören und verstehen, und diese Worte können die Probleme in deiner Praxis lösen und deine verdorbenen Dispositionen beseitigen.“ Was solltest du also tun? Du kannst nicht immer darauf warten, dass der Gott im Himmel persönlich zu dir spricht. Du musst dich dazu „herablassen“, vor den menschgewordenen Gott und vor Seine Worte zu kommen, um die Wahrheit zu suchen, damit du versorgt werden und Hilfe erhalten kannst. Das nennt man, Rationalität zu besitzen; so behandelt man den menschgewordenen Gott rational. Einerseits solltest du, wenn du das äußere Erscheinungsbild und das Aussehen des menschgewordenen Gottes siehst oder Ihn sprechen hörst, Ihn nicht mit dem Gott im Himmel vergleichen; behandle Ihn einfach als eine gewöhnliche, normale, reale Person, die Gott repräsentieren kann. Andererseits musst du die Worte, die Er spricht, Seine Anforderungen an dich und Seine Anweisungen an dich nicht nehmen und hinterfragen, dir darüber den Kopf zerbrechen, sie überprüfen, über sie diskutieren oder sie bearbeiten. Praktiziere sie und setze sie einfach direkt um und unterwirf dich direkt; es besteht keine Notwendigkeit, wegen ihnen zu dem Gott im Himmel zu beten, dich in deiner Suche an Ihn zu wenden oder sie hinter dem Rücken des menschgewordenen Gottes bei dem Gott im Himmel zu überprüfen. Wenn du auf einer Überprüfung bestehst, damit du dich in deinem Geist beruhigt und in deinem Herzen willens fühlst, bevor du sie praktizierst, umsetzt und dich unterwirfst – ist das nicht sehr mühsam? (Ja.) Gibt es Menschen, die das tun? Die meisten Menschen, die seit acht oder zehn Jahren an Gott glauben und in ihren Herzen völlige Gewissheit über Gott erlangt haben, tun dies nicht; sie finden es zu mühsam. Es sind immer die Menschen, die seit weniger als drei Jahren glauben, die dazu neigen, dies zu tun. Wie beten sie zu dem Gott im Himmel? Sie sagen: „Gott, bitte sorge dafür, dass ich mich Deinem menschgewordenen Fleisch unterwerfe. Gott, bitte sorge dafür, dass ich mich den Worten unterwerfe, die Du auf Erden sprichst. Gott, bitte sorge dafür, dass ich mich dem unterwerfe, was Du auf Erden zum Ausdruck bringst. Gott, bitte hilf mir, die Auffassungen loszulassen, die ich über Dein menschgewordenes Fleisch habe.“ Wenn sie so beten, zu wem beten sie? (Zu dem Gott im Himmel.) Sagt Mir: Verfügen Menschen, die normalerweise so beten, über das Wirken des Heiligen Geistes? Besitzen sie Gottes Gegenwart? (Nein.) Das haben sie nicht, und es ist für sie nicht leicht, sie zu erlangen. Beachtet Gott solche Menschen? (Nein.)
Da der menschgewordene Gott Fleisch ist, ist Er ein gewöhnlicher, normaler Menschensohn. Wenn man von einem gewöhnlichen, normalen Menschensohn spricht, bedeutet das, dass Er die Instinkte und angeborenen Voraussetzungen einer gewöhnlichen, normalen Person sowie die Persönlichkeit, das emotionale Spektrum und den Sprachstil einer normalen Menschlichkeit besitzt. Was noch? Eine Denkweise, einen Lebensstil und Lebensgewohnheiten sowie die verschiedenen Entscheidungen einer normalen Menschlichkeit in Bezug auf alle Aspekte des Lebens. Was umfassen diese Entscheidungen? Zum Beispiel ein bevorzugtes Lebensumfeld, Lieblingsfarben und einige Vorlieben und Entscheidungen bezüglich der Dinge des täglichen Bedarfs. Angesichts dieses äußeren Erscheinungsbildes, dieser Instinkte und der angeborenen Voraussetzungen einer normalen Menschlichkeit sowie der verschiedenen Äußerungsformen, die sich im Rahmen eines normalen menschlichen Lebens bewegen, kann man mit Gewissheit sagen, dass der menschgewordene Gott eine vollkommen gewöhnliche, normale Person ist – ein gewöhnliches Mitglied der geschaffenen Menschheit. In Bezug auf Seine Eigenschaften und Seine Daseinsform unterscheidet sich der menschgewordene Gott komplett von dem Gott im Himmel, sprich von Gottes Geist; Sein äußeres Erscheinungsbild unterscheidet sich ebenfalls komplett von dem von Gottes Geist. Während der Zeit des Werks des menschgewordenen Gottes ist das, was Er offenbart und zu tun vermag, etwas, das menschliche Augen sehen und der menschliche Verstand begreifen können. Die Kenntnis der Menschen von Gottes Disposition, Gottes Wesen und Gottes innewohnender Identität ist jedoch sehr begrenzt. Hinzu kommt, dass die Menschen selbst viele Auffassungen und Vorstellungen über Gott hegen, weshalb die verschiedenen Äußerungsformen der Menschlichkeit des menschgewordenen Gottes den Leuten einige Schwierigkeiten bereiten. Zum Beispiel gehören die Worte, die Ich beim Sprechen verwende, zur Alltagssprache, und Ich verwende auch häufig umgangssprachliche Ausdrücke und volkstümliche Wendungen. Die Menschen vergleichen Mich dann mit dem Gott im Himmel und sagen: „Der Gott im Himmel sollte redegewandt sein und elegante Worte verwenden. Warum sind die Worte, die diese Person verwendet, nicht elegant? Er verwendet sogar einige umgangssprachliche Ausdrücke und volkstümliche Wendungen, und manchmal verwendet Er Vokabular und Ausdrücke, die sich auf Dinge des täglichen Bedarfs beziehen.“ Ein Beispiel: Ich mag eine bestimmte Farbe, und jemand sagt: „Wie kannst Du diese Farbe mögen? Diese Farbe sieht weder rein noch heilig aus! Sollte Gott nicht Weiß mögen? Sollte Gott nicht Himmelblau oder Grün mögen? Wie kannst Du diese Farbe mögen? Diese Farbe steht nicht für Gottes Identität und Wesen!“ Dann entwickelt diese Person Auffassungen in ihrem Herzen. Aber Ich sage, dass Ich diese Farbe wirklich mag – wie solltest du damit umgehen? (Wir sollten korrekt damit umgehen.) Der menschgewordene Gott besitzt eine normale Menschlichkeit. Da Er mit einer normalen Menschlichkeit lebt, muss Er mit allen möglichen Dingen in Kontakt kommen, die zum normalen menschlichen Leben gehören. Was die Dinge des täglichen Bedarfs angeht, hat Er dementsprechend Seine persönlichen Vorlieben. Diese Vorlieben mögen mit denen des Gottes deiner Auffassungen und Vorstellungen übereinstimmen oder auch nicht. Was ist, wenn sie nicht übereinstimmen? Liegst du falsch, oder liege Ich falsch? Ich denke, dass Ich nicht falschliege, denn Ich habe das Recht, die Dinge zu wählen, die Ich mag. Ich habe sie dir nicht aufgezwungen, und Ich habe auch nicht gesagt, dass sie die Wahrheit sind und du sie akzeptieren musst. Du hast ebenfalls deine Rechte, und Ich mische Mich niemals in diese ein. Ich verurteile dich nie dafür, dass du Weiß oder Blau magst, also solltest du Mich auch nicht dafür verurteilen, dass Ich andere Farben mag, oder? Manche Leute sagen: „Das geht so nicht. Was Du repräsentierst, unterscheidet sich von dem, was ich repräsentiere. Ich repräsentiere verdorbene Menschen, und Du repräsentierst den Gott im Himmel. Wie kann das dasselbe sein?“ Ich repräsentiere zwar den Gott im Himmel, aber der Gott im Himmel verurteilt die Farben, die Ich mag, nicht. Du denkst, Weiß sei heilig, aber sieh dir all die Dinge an, die von Gott im Himmel erschaffen wurden – es gibt sie in allen Farben. Die Blumen, die Gott erschaffen hat, gibt es in den verschiedensten Farben. Manchmal gibt es am Himmel zwischen den anderen Wolken sogar dunkle Wolken, und dunkle Wolken sind grau. Wenn es im Sommer zu heiß ist, fühlst du dich kühl und wohl, sobald dunkle Wolken die Sonne verdecken, und du dankst Gott für Seine Gnade. Ist das nicht eine gute Sache? (Doch.) Einige andere Leute sagen: „Grün ist gut; das von Gott erschaffene Grün repräsentiert das Leben.“ Das ist falsch. Sieh dir das Getreide an, das Gott erschaffen hat. Gibt es Mais zum Beispiel nicht in vielen Farben? Es gibt gelben, weißen, violetten und schwarzen Mais. Kannst du sagen, dass Mais nicht das Leben repräsentiert? Mais wurde von Gott erschaffen. Er kann Wurzeln schlagen, sprießen, blühen und Früchte tragen. Er ist etwas Organisches und repräsentiert ebenfalls das Leben. Und sind alle Baumblätter grün? (Nein, es gibt auch violette, gelbe und rote Blätter.) All diese Farben sind Farben von Blättern; repräsentieren sie nicht das Leben? (Doch.) Wenn also manche Leute sagen: „Grün repräsentiert das Leben“, liegen sie dann nicht falsch? (Doch.) Ist es dann angemessen, wenn manche Leute sagen: „Weiß repräsentiert Reinheit“? Ist das nicht Unsinn? Weiß sieht nur ein bisschen sauberer und heller aus; es steht nicht für Reinheit. Selbst wenn du dein ganzes Leben lang weiße Kleidung trägst, bedeutet das nicht, dass du rein bist; du bist immer noch ein verdorbener Mensch. Daher gibt es keine Vorschriften, wenn es um die Farbwahl geht. Sie richtet sich einfach nach dem eigenen Hautton, persönlichen Vorlieben und der Persönlichkeit und natürlich nach der Jahreszeit, dem Klima und der Temperatur. Weiß ist nur eine Farbe; sie repräsentiert gar nichts. Was ist mit Schwarz? Manche Leute sagen: „Schwarz repräsentiert Dunkelheit, den Tod und den Teufel, also ist Schwarz schlecht!“ Sagt Mir: Ist es gut, Schwarz zu verurteilen? (Nein.) Manchmal trage Ich selbst schwarze Kleidung, wie zum Beispiel einen schwarzen Wollmantel, eine Windjacke, einen Pullover oder eine Hose, und im Winter trage Ich bisweilen einen schwarzen Schal und schwarze Handschuhe. Manche Leute sagen: „Repräsentiert Schwarz nicht Dunkelheit und Satan? Wie kannst Du schwarze Kleidung tragen? Repräsentierst Du nicht Gott? Wenn Du Schwarz trägst, während Du Gott repräsentierst, vermittelst Du dann nicht ein falsches Bild von Ihm? Der Gott im Himmel mag Schwarz definitiv nicht.“ Ich sage, da liegst du falsch. Woher weißt du, dass der Gott im Himmel Schwarz nicht mag? Wann hast du Gott sagen hören, dass Er Schwarz nicht mag? Ist es in der Bibel festgehalten, oder hat dir das ein Bote mitgeteilt? Sieh dir die schwarzen Lebensmittel unter den Getreiden und Hülsenfrüchten an, wie etwa schwarze Bohnen, schwarzen Reis und schwarzen Sesam – wurden sie nicht von Gott erschaffen? (Doch.) Die Menschen essen diese schwarzen Lebensmittel gerne, und sie gelten als nahrhaft für den Körper. Außerdem sind Seidenhühner komplett schwarz, und ihr Nährwert ist höher als der von gewöhnlichen Hühnern. Es gibt auch Schlangenkopffische unter den Fischen, Schwarzbären unter den Säugetieren und Krähen unter den Vögeln – sind sie nicht schwarz? (Doch.) Es gibt schwarze Steine, Menschen mit schwarzem Haar und Menschen mit schwarzer Haut. Wenn manche Leute glänzendes schwarzes Haar haben, prahlen sie vor anderen immer damit und sagen: „Schaut her, wie schwarz mein Haar ist; es ist wirklich wunderschön!“ Wenn die weißen Haare zunehmen, fangen sie an, sich Sorgen zu machen, weil sie das Gefühl haben, alt geworden zu sein. Was repräsentiert Weiß dann? (Das Altern.) Es repräsentiert das Altern, einen Rückgang der Körperfunktionen und sogar den stetigen Gang auf den Tod zu. Je mehr weiße Haare die Menschen haben, desto düsterer, mutloser und bekümmerter werden sie, und sie erinnern sich daran, wie gut es war, schwarzes Haar zu haben, als sie jung waren. Zu diesem Zeitpunkt erkennen sie, wie töricht es von ihnen war, zu sagen: „Weiß repräsentiert Heiligkeit“, und sie sagen nicht mehr, dass Schwarz Dunkelheit, den Teufel und Satan repräsentiert; sie äußern sich nicht mehr blindlings auf der Grundlage ihrer Auffassungen. Die Menschen werden diese Dinge verstehen, nachdem sie einige Erfahrungen gemacht haben, aber manche Menschen verstehen sie nicht einmal dann, wenn sie ein hohes Alter erreichen. Die Menschen hegen in ihren Herzen Auffassungen über viele Dinge. Wenn sie hören, was Ich sage, oder sehen, was Ich tun werde oder welche Entscheidungen Ich treffe, können sie nicht anders, als zu versuchen, Mich mit dem Gott im Himmel abzugleichen, und sie entwickeln einige Auffassungen. Oft entwickeln sie solche Auffassungen insbesondere in Bezug auf Dinge im Leben, mit denen sie in Kontakt kommen und die sie sehen können. Die Menschen können nämlich nicht anders, als Auffassungen in Bezug auf die Wahl von Farben zu entwickeln, und sie können nicht einmal dieser kleinen Angelegenheit rational gegenübertreten und ein korrektes Urteil fällen. Ein Beispiel: Du siehst, dass die Kleidung, die buddhistische Nonnen und Mönche tragen, grau ist, also denkst du, Grau würde buddhistische Nonnen und Mönche repräsentieren. Wenn Ich also ein graues Oberteil für dich aussuche, denkst du: „Sind wir nicht Christen? Bist Du nicht der menschgewordene Gott? Wie kannst Du trotzdem graue Kleidung auswählen? Nur buddhistische Nonnen und Mönche tragen Grau! Wie können Menschen, die an Gott glauben, die Farbe tragen, die von buddhistischen Nonnen und Mönchen getragen wird? Setzt uns das nicht mit dem Buddhismus gleich? Du meidest nicht einmal dieses Tabu!“ Ich sage: Was gibt es da zu meiden? Alle Farben wurden von Gott erschaffen. Egal, welche Farbe Mir gefällt, Ich habe Meine Gründe dafür, und darüber hinaus ist sie definitiv gut und vorteilhaft für dich. Du bringst Mönche und Nonnen immer mit der Farbe Grau, mit den Menschen, die an Gott glauben, oder mit dir selbst in Verbindung – das ist dein Problem. Ich betrachte das nicht auf so komplizierte Weise. Wenn du so denkst, bedeutet das, dass du irrational bist. Du betrachtest diese Farbe aus der Perspektive deiner Auffassungen und Vorstellungen; du hast dieser Farbe deine eigene Bedeutung beigemessen und du hast sie auf verzerrte Weise interpretiert. Letztendlich beschränkst du dich darauf, nur Weiß zu mögen und nur Weiß zu tragen. Aber wenn du siehst, dass dein Kopf voller weißer Haare ist, deine Haut und dein Teint blass werden oder du Vitiligo entwickelst, wirst du unglücklich; dann sagst du nicht mehr, dass du Weiß magst, und auch nicht, dass Weiß Reinheit repräsentiert. Die Menschen sind sogar voller Auffassungen darüber, welche Farben der menschgewordene Gott mag und wählt. Sagt Mir: Ist das nicht sehr problematisch? Ich frage Mich: Haben diese Menschen die vielen Wahrheiten, über die Ich Gemeinschaft gehalten habe, tatsächlich verstanden? Wenn sie nicht einmal diese kleine Angelegenheit verstehen können, können sie dann die doch so komplexe Wahrheit verstehen? Ich bezweifle, dass sie die Wahrheit tatsächlich verstehen. Das ist schwer zu sagen, nicht wahr? (Ja.) Sie verstehen nur einige Glaubenslehren, aber nicht die Wahrheit, und dennoch wenden sie bei manchen Dingen im wirklichen Leben blindlings Vorschriften an und urteilen darüber. Zeigt sich hier nicht die verdrehte Sichtweise der Menschen? (Doch.)
Sagt Mir: Wie sollten die Menschen die verschiedenen Farben betrachten und verstehen? Seht euch diese Menschenwelt an: Die Gegenstände und Lebewesen, die die Menschen mit bloßem Auge sehen können – ob sie sich nun bewegen oder nicht –, gibt es in allen möglichen Farben, und sie wurden alle von Gott erschaffen. Fische, Vögel, wilde Tiere, Pflanzenfresser, Geflügel und Vieh gibt es in allen möglichen Farben; die Früchte, die an Bäumen und auf dem Boden wachsen, gibt es in allen möglichen Farben. Was hast du aus dieser Fülle an Farben verstanden? Gott schuf die Farben der verschiedenen unbeweglichen Gegenstände, um der geschaffenen Menschheit ein geeignetes Lebensumfeld zu bieten; diese Farben sind vorteilhaft für die Augen und die Sinne der Menschen sowie für das Überleben ihres gesamten Körpers. Gott hat all dies berücksichtigt. Für Gott gibt es einen bestimmten Grund dafür, eine gewisse Farbe zu verwenden oder die Form und Größe von etwas sowie seine Lebensgewohnheiten und Lebensmuster zu gestalten; bei Gott gibt es keine Vorschriften. Gott hält sich bei der Erschaffung aller Dinge nicht an Vorschriften; darüber hinaus gibt es einen ganz grundlegenden Grundsatz: Betrachtet man ihre Farben, Formen, Lebensgewohnheiten und Funktionen sowie die Rolle, die jedes von ihnen unter allen Dingen spielt, so sind sie alle darauf ausgerichtet, dass die Menschen in einer solchen Umgebung überleben können, und sie ermöglichen es den Menschen, die unterschiedlichen Nährstoffe, die sie benötigen, aus verschiedenen Nahrungsmitteln aufzunehmen; auf dieser Grundlage wurden sie erschaffen. Da die Menschen zu unbedeutend sind und das, was sie mit bloßem Auge sehen können, begrenzt ist, beschränken sie im Rahmen der Dinge, die sie mit bloßem Auge sehen können, Gott darauf, auf diese oder jene Weise zu sein, und denken, dass Gott auf diese oder jene Weise handeln sollte. Zum Beispiel taucht Satan in den Vorstellungen der Menschen im Allgemeinen aus der Dunkelheit auf, also denken die Menschen: „Schwarz ist schlecht. Gott mag kein Schwarz; Gott erschafft keine schwarzen Dinge.“ Da liegst du falsch, wenn du so denkst! Es gibt viele schwarze Dinge, die für die Menschen von Vorteil sind. Zum Beispiel sind einige Nahrungsmittel, wie schwarze Bohnen und schwarzer Sesam, schwarz, aber sie sind für den menschlichen Körper von Vorteil. Außerdem sind manche Vögel und Tiere schwarz gefärbt, und diese machen sogar einige staatlich geschützte Arten aus. Daher ist es falsch, wenn du aufgrund der Farbe bestimmst, ob etwas gut oder schlecht ist. Dass Satan die Farbe Schwarz wählt, beweist nicht, dass Schwarz schlecht ist, und es beweist auch nicht, dass Gott Schwarz nicht mag oder verurteilt. Warum ist Schwarz dann die Farbe, die Satan wählt? Weil Satan niederträchtig und bösartig ist, kann er das Licht nicht ertragen und verbirgt sich gerne in der Dunkelheit. Nur wenn er sich in der Dunkelheit verbirgt, kann er es vermeiden, von den Menschen entdeckt zu werden. Er wählt Schwarz, um sich leichter zu verstecken und um leichter zu täuschen und schlechte Dinge und Böses zu tun. Aber du kannst Schwarz nicht verurteilen, nur weil Satan diese Farbe wählt. Im Vergleich zu Weiß erleichtert Schwarz es Satan allerhöchstens, sich zu verbergen, und wird von ihm benutzt, weshalb Satan Schwarz bevorzugt. Weil Gott das Licht ist, wandelt Er oft im Licht, spricht im Licht zu den Menschen und erscheint den Menschen im Licht. Gott lebt im Licht, und Gott wählt immer weißes Licht. Also denken die Menschen: „Gott mag keine anderen Farben; Gott mag nur Weiß.“ Ist diese Sichtweise nicht falsch? (Ja.) Sieh dir all die Dinge an, die von Gott erschaffen wurden – es gibt sie in allen möglichen Farben. Woher kommen all diese verschiedenen Farben also? Sie entstammen alle den Gedanken Gottes. Wenn du die verschiedenen Farben verurteilst, die den Gedanken Gottes entspringen, was für ein Problem ist das dann? Ist das nicht Auflehnung? (Ja.) Das ist enorm dumm! Wenn du mit den Äußerungsformen der normalen Menschlichkeit des menschgewordenen Gottes in Kontakt kommen, sie sehen oder hören kannst, solltest du korrekt damit umgehen. Solange sie deine Annahme der Wahrheit nicht beeinträchtigen oder behindern, solltest du keine große Sache aus diesen Dingen machen und sie dann hinterfragen und analysieren und unverhältnismäßig aufbauschen, sodass du letztendlich Auffassungen entwickelst, über den menschgewordenen Gott richtest und Ihn verurteilst, dich Ihm widersetzt und Ihn ablehnst. Das wäre extrem falsch! Solchen Menschen fehlt es an Gewissen und Vernunft.
Da der menschgewordene Gott eine gewöhnliche, normale Person ist, hat Er Seinen festen, normalen Lebensrahmen, feste Lebensgewohnheiten und sogar feste Lebensmuster und weist zudem all die verschiedenen Entscheidungen und Abwägungen sowie die Bandbreite an Emotionen auf, die das menschliche Leben mit sich bringt. Was die normale Menschlichkeit des menschgewordenen Gottes betrifft, sollten die Menschen sie zum einen aus einer rationalen Perspektive korrekt betrachten; zum anderen sollten sie ein korrektes Verständnis von ihr haben. Wenn du Auffassungen entwickelst, weil du siehst oder hörst, was der menschgewordene Gott in Bezug auf Sein Leben und Seine normale Menschlichkeit tut, oder damit in Kontakt kommst, ist die einfachste Methode, um sicherzustellen, dass dies deinen Lebenseintritt oder deine Annahme von Gottes Worten nicht beeinträchtigt, nicht zu versuchen, den menschgewordenen Gott mit dem Gott im Himmel abzugleichen. Der menschgewordene Gott lebt mit einer normalen Menschlichkeit; Er hat Seine Freiheit, Er hat das Amt, das Er ausüben sollte, und Er hat auch ein normales menschliches Leben. Du solltest das korrekt betrachten. Es verhält sich so: Gottes dritte Phase des Werks zur Errettung der Menschen erfordert es, viele Wahrheiten kundzutun. Wenn Er über verschiedene Aspekte der Wahrheit Gemeinschaft hält, verwendet Er Alltagssprache, wobei Er oft umgangssprachliche Wendungen, volkstümliche Ausdrücke und lokale Dialekte einbezieht und manchmal besondere Ausdrucksweisen anwendet. Solange die gesprochenen Worte allesamt die Wahrheit sind und allesamt Wahrheiten darstellen, die du verstehen und in die du eintreten solltest, solltest du dich unterwerfen; auf diese Weise kannst du Errettung erlangen. Wenn du immer an Kleinigkeiten herumnörgelst, immer hinterfragst und immer Zweifel hegst, dann wirst du die Wahrheit nicht erlangen, und du wirst die kostbare Gelegenheit verpassen, vom menschgewordenen Gott gerettet zu werden. Wie kannst du es also schaffen, das Werk des menschgewordenen Gottes korrekt zu betrachten? Zuerst einmal musst du Vernunft besitzen, du musst lernen, dich Gottes Werk zu unterwerfen, du musst dich auf deine eigentlichen Aufgaben konzentrieren und den Weg des Strebens nach der Wahrheit gehen, und du musst dich darauf konzentrieren, deine verdorbenen Dispositionen zu beseitigen, um Errettung zu erlangen. Das ist das Wichtigste. Es besteht für dich keine Notwendigkeit, Gott den ganzen Tag lang zu hinterfragen. Egal wie viele Auffassungen und Vorstellungen du hast, sie sind nicht die Wahrheit. Du könntest dein ganzes Leben lang an deinen Auffassungen festhalten und würdest trotzdem die Wahrheit nicht erlangen und müsstest am Ende dennoch in die Hölle fahren. Sobald du diese Probleme durchschaut hast, wirst du auf den richtigen Weg des Glaubens an Gott gelangen und deine Auffassungen und Vorstellungen beim Lesen von Gottes Worten loslassen können. Schau zuerst, ob es in diesen Worten Wahrheit gibt, nach der du suchen solltest. Wenn diese Worte die Wahrheit enthalten und Gottes Absichten zum Ausdruck bringen und sie dich befähigen können, einen Aspekt der Wahrheitsgrundsätze zu verstehen, dann sei aufgeschlossener; rege dich nicht über jedes Detail auf, sei nicht engstirnig und versteife dich nicht darauf. Was solltest du in deinem Herzen denken? „Obwohl der menschgewordene Gott eine gewöhnliche Person mit normaler Menschlichkeit ist, kann Er die Wahrheit kundtun, und Er kann Gott repräsentieren. Selbst wenn wir etwas Bildung besitzen und redegewandt sind, können wir weder die Wahrheit kundtun noch Gottes Disposition und das, was Gott hat und ist, zum Ausdruck bringen noch klar über die Wahrheitsgrundsätze Gemeinschaft halten. Egal wie viel Wissen wir haben oder wie hoch unser Status ist, das bedeutet weder, dass wir die Wahrheit besitzen, noch, dass wir Gott repräsentieren können. Obwohl der menschgewordene Gott beim Sprechen Alltagssprache benutzt, die einfach und leicht zu verstehen ist, sind die Worte, die Er spricht, allesamt die Wahrheit. Er kann auch umfassend über die Wahrheitsgrundsätze Gemeinschaft halten und die verschiedenen Probleme der Menschen lösen. Das ist ausreichend. Glauben die Menschen nicht an Gott, um die Wahrheit zu erlangen? Ich sollte nicht immer an Kleinigkeiten herumnörgeln und versuchen, Fehler zu finden; das wäre eine Vernachlässigung meiner eigentlichen Aufgaben.“ Wenn du diese Haltung hast, wirst du in der Lage sein, die Wahrheit zu verstehen, wenn du Gottes Worte liest, und du wirst nach der Wahrheit streben können. Wenn du diese Haltung nicht besitzt, nicht nach der Wahrheit suchst, immer an den Worten von Predigten herumnörgelst, die du dir anhörst, und stets Auffassungen über die Worte und das Werk des menschgewordenen Gottes hast, wird dies dein Verständnis der Wahrheit beeinträchtigen. Manche Leute vergleichen den menschgewordenen Gott immer mit dem Gott im Himmel und fragen immer: „Warum ist der menschgewordene Gott kein geistlicher Leib? Warum spricht das Fleisch nicht mit einer Stimme wie Donner, so wie der Gott im Himmel?“ Sie glauben auch, dass es unmöglich ist, dass der menschgewordene Gott der wahre Gott ist, der Kundgebungen macht und spricht. Sie glauben, dass die Taten des wahren Gottes die Vorstellungen der Menschen übersteigen müssen – wenn Er genau wie ein normaler Mensch spricht, wie könnte es sich dabei dann um Gottes Erscheinung und Werk handeln? Sie fragen sich einfach nie: „Kann ein Mensch die Wahrheit kundtun? Der menschgewordene Gott kann so viele Wahrheiten kundtun; kann ein Mensch das erreichen? Es gibt nicht viele Menschen, die sich darüber im Klaren sind. Dass Gott so viele Wahrheiten kundtut, ist das Größte, was Gott unter der Menschheit getan hat, und es gibt keinen Menschen, der das erreichen könnte.“ Damit die Menschen es verstehen, muss Ich, wenn Ich über die Wahrheit Gemeinschaft halte, auf eine Weise über sie Gemeinschaft halten, die klar und leicht verständlich ist; Ich muss auf die Details eingehen, Dinge wiederholt sagen und auch Beispiele geben. Das führt dazu, dass viele Menschen Auffassungen entwickeln. Wenn Ich wirklich nur allgemein Gemeinschaft hielte, wie viele Menschen wären in der Lage, das zu begreifen, was Ich sage? Kein einziger Mensch wäre in der Lage, es zu begreifen, hauptsächlich weil eure Größe zu gering ist. Ich erkläre die Dinge enorm detailliert, so detailliert, dass es langatmig wird, und sogar Ich Selbst habe es satt und möchte nicht mehr darüber reden, aber manche Leute verstehen immer noch nicht, was Ich sage, und denken sich: „Warum gibt Er nicht noch ein paar weitere Beispiele?“ Ich habe gesprochen, bis Ich es satt hatte und nicht mehr weitermachen wollte. Wie kommt es also, dass du es immer noch nicht verstehst? Das beweist, dass du kein menschliches Gehirn hast, dass du kein Begriffsvermögen für die Wahrheit besitzt, und egal, wie sehr Ich ins Detail gehe, du wirst es trotzdem nicht verstehen. Wenn man auf diese Weise Gemeinschaft hält und sich bemüht, sicherzustellen, dass jeder, der über ein wenig Begriffsvermögen verfügt, es verstehen und einen Weg der Praxis haben kann, wird das unweigerlich ein wenig langatmig sein. Darüber hinaus sind die Energie einer normalen Menschlichkeit sowie andere ihrer Aspekte begrenzt. Besonders wenn man über die Wahrheit Gemeinschaft hält, sind einige Dinge sehr schwer in Worte zu fassen, und die menschliche Sprache ist dafür nicht ausreichend. Daher ist es manchmal sehr schwierig, innerhalb von zwei oder drei Sekunden das richtige Wort zu finden, und Ich kann nur ein Wort verwenden, das ungefähr die gleiche Bedeutung hat, um eine gewisse Wirkung zu erzielen, und das genügt. Aber jedes Mal, wenn Ich Gemeinschaft halte, bemühe Ich Mich, sicherzustellen, dass sich die Worte, die Ich beim gemeinschaftlichen Austausch spreche, nur um ein Thema drehen, damit ihr ein Verständnis dieses Aspekts der Wahrheit haben könnt und letztendlich einen Weg habt, dem ihr folgen könnt, wenn ihr in eurer tatsächlichen Erfahrung mit allen möglichen Dingen konfrontiert werdet. Dies ist äußerst vorteilhaft für eure Lebenserfahrung. Obwohl es langatmig erscheint, wenn Ich so sehr ins Detail gehe, werdet ihr euch nicht verloren fühlen, wenn ihr mit solchen Problemen konfrontiert werdet – ihr werdet einen Weg haben, dem ihr folgen könnt. Ihr werdet nicht länger inmitten von Worten und Glaubenslehren leben, sondern stattdessen einen praktischen Weg, eine praktische Grundlage und praktische Wahrheitsgrundsätze haben, die ihr mit den Situationen, mit denen ihr konfrontiert werdet, abgleichen könnt, um eure Probleme zu lösen. Daher tue Ich Mein Äußerstes, um das zu tun, was die normale Menschlichkeit des menschgewordenen Gottes erreichen kann, und Ich tue Mein Äußerstes, um alles zu sagen, was Mir in den Sinn kommt. Wenn Ich so viel geredet habe, dass ihr alle sagt, dass ihr es verstanden habt und Ich nicht weiter Gemeinschaft halten muss, dann werde Ich aufhören, zu sprechen; Ich möchte wirklich nicht weiterhin so ausführlich sprechen.
Es verhält sich so: Der Gott im Himmel spricht auf einfache Weise. Zum Beispiel sagte Gott Jehova zu Mose: „Mose, komm, Ich habe dir etwas zu sagen.“ Mose kniete schnell nieder, Gott sagte ihm ein paar Dinge, die er verkünden sollte, und Mose verkündete sie gemäß den Anweisungen von Gott Jehova. Wenn der menschgewordene Gott dir heute ein paar Dinge sagt und dich bittet, sie zu tun, wirst du während deiner Praxis alle möglichen verdorbenen Dispositionen offenbaren. Wirst du dann über Grundsätze der Praxis und einen Weg der Praxis verfügen? (Nein.) Das wirst du nicht. Daran zeigt sich: Gottes Geist spricht auf einfache Weise, aber wenn Gottes Geist wirkt und einige Worte spricht, geschieht dies nur dann, wenn Er bei besonderen Anlässen und in besonderen Kontexten einmalig einige besondere Dinge tut und keine andere Wahl hat, als diese Dinge zu tun. Das Werk, das vom menschgewordenen Gott vollbracht wird, ist jedoch greifbar und umfassend. Es ist nicht so, dass Gottes Geist ein paar Dinge sagt, um den Menschen Offenbarungen zuteilwerden zu lassen, oder ein paar Dinge sagt, um einen Befehl zu erteilen oder eine Prophezeiung auszusprechen, und nachdem Er dieses einfache, einmalige Werk verrichtet hat, Sein Wirken dann abschließt. Das Werk des menschgewordenen Gottes besteht darin, über einen langen Zeitraum hinweg zu sprechen. Die Veränderung der Dispositionen der Menschen und das Ablegen ihrer verdorbenen Dispositionen können nicht erreicht werden, indem man einfach ein paar Dinge sagt. Weil die Menschheit so enorm schwer verdorben worden ist und die verschiedenen Gifte und Dispositionen Satans tief in den Menschen verwurzelt sind, muss der menschgewordene Gott, um die Menschen vollständig von ihrer Verdorbenheit zu reinigen, ein greifbares Werk verrichten, konkrete Worte sprechen und die verschiedenen Aspekte der Wahrheit kundtun, die erforderlich sind, damit die Menschen Errettung erlangen. Dadurch, dass Er über einen so langen Zeitraum hinweg auf diese Weise wirkt, erscheinen die Worte, die Er spricht, und das Werk, das Er ausführt, sehr greifbar und vielleicht sogar – in den Augen der Menschen – sehr langatmig und in die Länge gezogen. Ausgehend von ihren Auffassungen denken die Menschen: „Oh, der menschgewordene Gott ist bei Seinem Werk nicht unglaublich schnell, noch kümmert Er sich zügig um Probleme. Er geht bei Seinen Reden zu sehr ins Detail und sagt zu viel; Er ist ein bisschen langatmig. Er behandelt die Menschen wie Dreijährige!“ Angesichts deiner Größe glaube Ich nicht, dass du überhaupt auf dem Niveau eines Dreijährigen bist – du bist vielleicht auf dem Niveau eines Ein- oder Zweijährigen oder vielleicht sogar auf dem eines Babys. Dich wie einen Dreijährigen zu behandeln, bedeutet eigentlich, dich zu erhöhen. Wenn Gott wie Donner vom Himmel spricht, um den Menschen Dinge zu sagen, an welche Art von Menschen wendet Er sich dann? Er wendet sich an Seine Boten und an die Menschen, die von Ihm eingesetzt werden. Und welcher Gruppe von Menschen steht der menschgewordene Gott jetzt gegenüber? Anstatt zu bestimmten Einzelpersonen zu sprechen und an ihnen zu wirken, steht Er der verdorbenen Menschheit gegenüber, der Menschheit, die Er zu erretten beabsichtigt. Die Natur des Werkes, das von Gottes Geist vollbracht wird, und die Natur des Werkes, das vom menschgewordenen Gott vollbracht wird, sind völlig verschieden. Gottes Geist könnte niemals mit der verdorbenen Menschheit zusammenleben. Nur der menschgewordene Gott kann mit den Menschen zusammenleben und auf diese Weise unermüdlich weiter zur verdorbenen Menschheit sprechen und an ihr wirken. Der menschgewordene Gott kommt unter die Menschen und lebt mit ihnen. Da Er mit ihnen lebt, beaufsichtigt Er alles. Was ist damit gemeint, dass Er alles beaufsichtigt? Es bedeutet, dass Angelegenheiten, die damit zu tun haben, wie Menschen sich verhalten, leben, arbeiten, ihre Pflichten ausführen und welchen Weg sie gehen, sowie Angelegenheiten, die die Errettung der Menschen betreffen, wie Menschen Gott behandeln und wie Menschen Gotteskenntnis erlangen, alle geregelt werden müssen. Als Gott das letzte Mal Fleisch wurde, geschah dies, um ans Kreuz geschlagen zu werden und die Menschen von der Sünde zu erlösen. Dieses Mal ist Gott Fleisch geworden, um die sündige Natur der Menschen an der Wurzel zu beseitigen. Daher erfordert diese Phase des Werkes, dass Gott viele Worte spricht und viele Wahrheiten kundtut, und die Dauer von Gottes Werk muss sich auch über eine viel größere Zeitspanne erstrecken. Gottes Geist kann nicht mit der Menschheit zusammenleben, weil die Menschheit andere Eigenschaften aufweist als Gottes Geist und Gottes innewohnende Identität. Es besteht für sie keine Möglichkeit, zusammenzuleben. Um es also etwas unpassend auszudrücken: Du blickst zu dem Gott im Himmel auf, aber der Gott im Himmel ist ein geistlicher Leib, und Er kann die Menschheit nicht ständig begleiten. Nur wenn Gott Fleisch wird und zu einem gewöhnlichen Menschen wird, ist Er in der Lage, der Menschheit eine solche Begleitung zuteilwerden zu lassen. Wenn man es so ausdrückt, ist es leicht zu verstehen, nicht wahr? (Ja.) Der menschgewordene Gott lebt mit der Menschheit zusammen, und so spricht und wirkt Er unermüdlich Jahr für Jahr. Der menschgewordene Gott lebt mit den Menschen zusammen, und diejenigen um Ihn herum, die mit Ihm in Kontakt kommen können, haben wahrscheinlich einige Dinge erlebt: Er hat alle Probleme in Bezug auf Dinge des täglichen Bedarfs gelöst, die für die Menschen gelöst werden mussten, und Er hat auch vieles getan, das über das Werk hinausging, das Er eigentlich tun sollte, darunter die Produktion von Filmen, die Überarbeitung von Drehbüchern, die Regie bei Videos, das Schreiben von Dialogen und Interviewskripten sowie die Überarbeitung wichtiger Artikel. Ich habe diese ganze Arbeit getan, die Ich ursprünglich gar nicht hätte tun sollen. Es erschöpft Mich körperlich und geistig, diese zusätzliche Arbeit zu verrichten, es hat es Mir unmöglich gemacht, Mich auszuruhen, und sogar das Halten Meiner Predigten verzögert. Viele Menschen sehen diese Dinge, erkennen aber ihre Bedeutung nicht. Ich spreche und wirke unermüdlich, und doch bleiben die meisten Menschen immer noch zurück und verstehen es nicht ganz. Ich sehe, dass diese Menschheit wirklich bemitleidenswert, wirklich unbedeutend und wirklich unwissend ist. Ungeachtet von Geschlecht oder Alter: Die Menschen sind ein Nichts. Wenn Ich das gesagt hätte, bevor Ich dieses Werk verrichtete, hättest du vielleicht gedacht: „Du tust ganz schön hochnäsig, oder? Du schaust auf uns herab.“ Aber nachdem Ich viele Jahre mit diesen Menschen interagiert habe, sage Ich mit einem Seufzer aus tiefstem Herzen: „Ihr Leute habt Mich wirklich dazu gebracht, so große Mühen für euch auf Mich zu nehmen! Euer Kaliber ist schlecht, und die Aufsässigkeit in euch groß. Ich sehe wirklich nicht auf euch herab.“ Ich bin der Unauffälligste und Unscheinbarste unter euch, und ihr haltet Mich für euch unterlegen, ob nun in Bezug auf Redeweise, Aussehen, Körpergröße oder Gelehrsamkeit, aber was ist das Einzige, das Ich durch Meinen tatsächlichen Kontakt und Meine Interaktionen mit euch in all diesen Jahren sagen kann? Abgesehen von der Tatsache, dass der Weg, den ihr gewählt habt – nämlich dem menschgewordenen Gott zu folgen – korrekt ist, habt ihr nichts anderes vorzuweisen. Ihr seid nur leere Hüllen ohne Lebensrealität. Was euer menschliches Leben betrifft, so ist es schlichtweg ein komplettes Chaos und in totaler Unordnung. Die meisten Menschen haben keine wahren Fähigkeiten oder echte Gelehrsamkeit, wissen nicht, wie sie leben sollen, wissen nicht, wie sie ihre Umgebung pflegen oder Tiere versorgen sollen, und wissen nicht, wie sie auf ihre persönliche Hygiene achten sollen. Was sie auch tun, ihnen fehlen geregelte Abläufe, sie sind unorganisiert und sie wissen nicht, wie sie Dinge in Angriff nehmen oder zum Abschluss bringen sollen. Zudem sind sie von schlechtem Charakter. Ihnen fehlt eine ernsthafte, verantwortungsbewusste, konsequente und akribische Haltung bei dem, was sie tun. Sie erledigen alles nachlässig, leben auf Kosten anderer und wursteln sich so von Tag zu Tag durch. Dennoch haben diese Leute alle unangemessene Begierden, halten sich für besser als andere und wollen das Sagen haben und anderen befehlen, Dinge zu tun, aber zu ihrem großen Bedauern hat niemand von ihnen diese Fähigkeit. Ich mag es nicht, das Sagen zu haben und Befehle zu erteilen, noch mag Ich es, von oben herab Anweisungen zu geben und den Leuten zu sagen, was sie tun sollen. Ich mag es einfach, echte Arbeit zu leisten, jede Aufgabe ordentlich, effizient und mit Methode gut zu erledigen und mit äußerstem Ernst bis zum Ende die Verantwortung dafür zu übernehmen. Aber die meisten Menschen haben wirklich nicht das Zeug dazu. Sie sind nicht fähig, diese Verantwortung zu tragen, und sie haben weder die Fertigkeiten noch die Befähigung, Befehle zu erteilen. Ich muss sagen, dass ihr euer Umfeld weder gestalten noch pflegen könnt. Ich habe einen bestimmten Entwurf und einen bestimmten Plan in Meinem Kopf, also teile Ich euch Meinen Plan mit. Ich sage euch, wie ihr arbeiten sollt, wie ihr alles gestalten sollt, wo ihr Bäume pflanzen sollt, wo ihr Rasen anlegen sollt, was wo gebaut werden soll, wo bestimmte Dinge am besten aufgestellt werden sollten und wie bestimmte Dinge zu pflegen sind, und ihr macht es – mehr ist nicht nötig. Wenn ihr fertig seid, sieht jeder, dass das, was getan wurde, tatsächlich ziemlich gut aussieht. Ich habe fünf oder sechs Jahre lang mit diesen Menschen interagiert, und ihre Fertigkeiten und Fähigkeiten sind allesamt offengelegt worden. Ich weiß jetzt, dass die Angehörigen dieser Menschheit wahrscheinlich alle so sind. Obwohl Ich nicht mit Gottes auserwähltem Volk aus allen verschiedenen Ländern zusammengelebt habe, dürfte eure tatsächliche Situation in etwa dieselbe sein wie die von Gottes auserwähltem Volk in den chinesischen Kirchen in den USA. Ich interagiere mit diesen Menschen, also erhalten sie am Ende einen kleinen zusätzlichen Nutzen und sonnen sich ein wenig in Meiner Gunst. Ihr seid weit weg, und Ich kann mit euch keinen direkten Kontakt haben, also bleibt euch nur, nach der Wahrheit zu streben. Das Ergebnis ist dasselbe.
Indem Gott dieses Mal Fleisch wird, um Sein Werk zu verrichten, tut Er vor allem eines: Er hält über die verschiedenen Wahrheiten Gemeinschaft und ermöglicht es den Menschen so, den Weg der Errettung einzuschlagen, indem sie jede Wahrheit verstehen, annehmen und praktizieren, um letztendlich Errettung zu erlangen. Dies würde somit das Werk von Gottes sechstausendjährigem Führungsplan zum Abschluss bringen; das ist das Werk, das Gott zu tun obliegt. Egal, wie viele Teile dieses Werkes nicht mit den Auffassungen der Menschen übereinstimmen oder nicht ganz dem Bild entsprechen, das die Menschen vom Gott im Himmel haben – die Menschen sollten all dies loslassen. Ganz gleich, welche Auffassungen du hast, solange die Worte, die vom menschgewordenen Gott gesprochen werden, und das Werk, das von Ihm verrichtet wird, die Wahrheit und Gottes Absichten zum Ausdruck bringen, Gott Selbst repräsentieren können und Gottes Disposition und Identität repräsentieren, dann solltest du sie annehmen und nicht herumnörgeln. Außerdem: Wenn du ständig herumnörgelst und diese oder jene Auffassung über den menschgewordenen Gott hegst, die dich immer daran hindert, die Wahrheit anzunehmen, dann macht dir das am meisten Schwierigkeiten; es wird dir nur Schaden und nicht den geringsten Nutzen bringen. Deshalb solltest du mit dem menschgewordenen Gott nicht auf der Grundlage deiner Auffassungen und Vorstellungen umgehen, noch solltest du den menschgewordenen Gott anhand deiner Auffassungen und Vorstellungen beurteilen. Stattdessen solltest du deine anfänglichen Auffassungen und Vorstellungen über den menschgewordenen Gott loslassen, ebenso wie deine derzeitigen Auffassungen und Vorstellungen über Ihn. Egal, welche Auffassungen und Vorstellungen du hast, du solltest sie ablehnen; du solltest sie sezieren und ihre Natur erkennen und sie dann verurteilen und loslassen. Erst nachdem du sie losgelassen hast, kannst du mit klarem Herzen Gottes Worte und das Werk der Errettung, das Gott an dir verrichtet, annehmen, und erst dann kannst du vor Gott treten und die Hoffnung haben, Errettung zu erlangen. Der menschgewordene Gott spricht nicht nur, um die Menschen mit der Wahrheit zu versorgen, und verrichtet das Werk, die Menschen zu züchtigen, zu richten und zu erretten, sondern Er stellt tatsächlich auch einige hilfreiche Anleitungen in Bezug auf einige Angelegenheiten im Leben der Menschen bereit. Obwohl dieses Werk nichts mit der Wahrheit oder dem Werk der Errettung der Menschen zu tun hat und kein Werk ist, das im Amt des menschgewordenen Gottes enthalten ist, habe Ich in Meinem Kontakt und Meinen Interaktionen mit den Menschen in den chinesischen Kirchen in den USA auch reichlich Anleitung, Kritik und Korrektur hinsichtlich der Probleme in ihrem Leben gegeben. Korrekt? (Ja.) Diese Arbeit erledige Ich einfach nebenbei. Die meisten Menschen wirken nach außen hin so, als ob sie einigermaßen kompetent wären, aber sie können nicht einmal eine einzige Aufgabe bewältigen, und selbst ihr Lebensumfeld ist ein einziges Chaos. Als Ich sah, dass es im Grunde keine Hoffnung zu geben schien, diese Leute dazu zu bringen, ihr Lebensumfeld ordentlich zu halten und ihr Leben selbst innerhalb von zehn Jahren in die richtigen Bahnen zu lenken, wirkte Ich bei einigen Dingen mit, leitete sie dabei an und half ihnen, den Hof aufzuräumen und ihr Umfeld zu gestalten. In einigen Häusern herrschte komplette Unordnung: bei den Tischen, Stühlen, Sofas und Topfpflanzen in den Räumen, den Bildern und Spiegeln, die an den Wänden hingen, und den Dingen in den Badezimmern. Um es mit zwei Ausdrücken zu beschreiben: Es war „völlig unorganisiert“, sodass man „kaum einen Fuß neben den anderen stellen konnte“. Selbst wenn man nur versuchte, dort drinnen herumzulaufen, musste man sich Sorgen machen, gegen irgendetwas zu stoßen. Jedes Mal, wenn Ich dorthin ging, fühlte Ich Mich innerlich unerträglich beklemmt. Zu sehen, wie die Innenräume eingerichtet waren, bereitete Mir Unbehagen. Alle möglichen Sachen lagen in Haufen herum, und viele Dinge waren am falschen Platz abgelegt worden. Eimerweise Reis und Mehl stapelten sich im Arbeitszimmer, doch die Küchenschränke, die für die Lagerung von Getreide gedacht waren, waren komplett leer. Auf dem Geschirrabtropfgestell lagen Schraubenzieher, und im Kühlschrank standen Werkzeugkästen. Ich sagte zu den Leuten dort: „Müssen eure Werkzeuge tiefgekühlt werden? Habt ihr Angst, dass sie zu heiß werden, wenn sie nicht im Kühlschrank sind?“ Ich fand das einfach unbegreiflich. Ich habe eine Angewohnheit: Wenn Ich in ein Haus gehe, schaue Ich mir zuerst an, ob alles dort ordentlich und zweckmäßig eingerichtet ist und ob jeder Gegenstand dort abgelegt wurde, wo er sein sollte. Ich habe Mir ihre Räumlichkeiten ein paar Mal angesehen und konnte den Anblick wirklich nicht mehr ertragen. Ich sagte: „Ich habe heute etwas Zeit, also werde Ich bei euch aufräumen. Wenn ihr nach dem Aufräumen findet, dass es so passt, dann lasst es so; wenn ihr findet, dass es nicht passt, könnt ihr es ändern.“ Ich schaute Mich kurz um, was an Grundausstattung vorhanden war, und wies dann, entsprechend der Größe und Struktur des Hauses, alle an, die Möbel, die verschiedenen Küchenutensilien und ihre Kleidung an den jeweils passenden Stellen unterzubringen und alles ordentlich einzurichten. Ich ließ sie auch die Spinnweben entfernen sowie den Sand und den Staub auf dem Boden wegfegen. Nach dem Aufräumen waren alle mit dem Ergebnis ziemlich zufrieden. Sie behielten diese grundlegende Einrichtung später bei; sie mussten das Haus nur sauber halten. Ich habe den Leuten auch geholfen, ihre Höfe zu gestalten. Wir pflanzten an einigen Stellen blühende Bäume und an anderen Ahornbäume und setzten einige Blumen in Blumenbeete. Diese Art der Gartengestaltung ist ziemlich schön. Nachdem alles hergerichtet wurde, kümmern sich an manchen Orten die Leute gut darum, während die Leute an anderen Orten nichts ernst nehmen und sich um nichts kümmern. Wenn die Blumen und Pflanzen in die Höhe wachsen und sich verzweigen, wissen sie nicht einmal, dass sie sie zurückschneiden sollten. Ich habe Mich gefragt: Sind diese Leute begriffsstutzig oder was? Wenn die Umgebung fertig hergerichtet ist, können sie nicht sagen, ob es gut gelungen ist oder nicht, und sie wissen nicht, was wohin gehört. Du stellst einen Tisch in ein Zimmer, stellst eine Schreibtischlampe darauf und stellst ein paar Stühle darum herum. Wenn man nachts unter der Lampe Bücher liest und sich Hymnen anhört, ist es recht angenehm für die Leute, hier in aller Ruhe ihre geistlichen Andachten zu halten. Leute, die das nicht kapieren, haben das Gefühl, dass es nicht genug Sachen im Zimmer gibt, also stellen sie zwei weitere kleine Tische hinein und stapeln etwas Reis, Mehl und Hundefutter auf die Tische. Überall, wo etwas Platz ist, stellen sie etwas hin, und sie stopfen das Zimmer so voll, bis es wie ein Lagerhaus aussieht. Sie haben das Gefühl, dass es unpraktisch ist, Dinge holen zu müssen, wenn sie alle sortiert und verstaut sind, und dass es bequem ist, alles jederzeit zur Hand zu haben, wenn alles auf einem Haufen zusammen steht. Ich sage: „Das ist ein Umfeld, in dem Menschen leben. Wenn du nicht weißt, wie du dich darum kümmern oder es instand halten sollst, worin besteht dann der Unterschied zwischen einem solchen Leben und dem Leben in einem Schweinestall?“ Manche Leute beobachten, wie Ich Mein Lebensumfeld ordentlich halte, und lernen daraus; sie können sich einiges davon abschauen und ein wenig verstehen. Aber manche Leute versuchen nicht einmal, etwas von Mir zu lernen; sie kümmern sich weder um ihr eigenes Lebensumfeld noch achten sie auf ihre persönliche Hygiene. Wo Ich auch hingehe: Wenn Ich sehe, dass es dort ziemlich sauber ist, nicht übermäßig viele Dinge herumstehen, es nicht luxuriös, aber recht ordentlich ist, dort kein völliges Chaos herrscht und kein Müll herumliegt, bin Ich durchaus bereit, dort zu bleiben. Ich habe das Gefühl, dass es dort wirklich schön ist; es ist hell, sauber und ruhig. Dort, wo Ich lebe, muss es keine luxuriösen Dinge oder aufwendige Einrichtung geben. Kronleuchter, Simmons-Matratzen, Möbel im europäischen Stil – das brauche Ich nicht. Nur ein einfaches Bett, einen Frisiertisch, einen Schreibtisch und einen Stuhl. Wenn Ich dort sitze, kann Ich Bücher lesen, den Computer benutzen und Lieder hören. Das ist ziemlich schön und ziemlich einfach. Einfache Dinge zu haben, ist nicht die Hauptsache. Was ist die Hauptsache? Dass alles ordentlich an seinem Platz ist. Die Bücher stehen dort ordentlich aufgereiht. Selbst die Kleidung, die Ich gerade nicht trage, werfe Ich nicht einfach achtlos zur Seite; stattdessen falte Ich sie und räume sie ordentlich weg – man sieht sofort, dass sie ordentlich zusammengelegt und weggeräumt wurde. Es gibt keinen Staub auf den Tischen oder der Kommode; wenn es welchen gibt, wische Ich ihn weg. Wenn Ich wohin gehe und sehe, dass die Zimmer ziemlich sauber sind, zeigt das, dass der Besitzer des Hauses Sauberkeit ziemlich ernst nimmt. In manchen Häusern herrscht in den Zimmern völlige Unordnung, und es ist dort besonders schmutzig: Überall sind Haare, Staub, Spinnweben, Insekten und alles Mögliche; es sieht widerlich aus. Ich wäre nicht bereit, in ein solches Haus zu gehen. Die Häuser, in denen Ich gerne bleibe, sind nicht unbedingt besonders komfortabel, aber sie sind mit Sicherheit ordentlich und sauber. In einigen Häusern nimmt man einen seltsamen Geruch wahr, sobald man hineingeht, und niemand hat in dem Zimmer Ordnung geschaffen; es ist ein totales Chaos. Ich wäre nicht bereit, an einem solchen Ort zu bleiben. Wenn Ich wirklich dorthin gehen muss, um etwas zu erledigen, kann Ich versuchen, es zu ertragen, aber wenn Ich Meine Grenze erreicht habe, lasse Ich die Leute dort aufräumen. Manche Menschen sind nicht bereit, aufzuräumen; in diesem Fall nehme Ich kein Blatt vor den Mund. Ich sage: „Räum deinen Schweinestall auf!“ Sagt Mir: Wenn jemand nicht einmal weiß, wie er sein eigenes Lebensumfeld in Ordnung halten soll, was kann er dann vollbringen? In manchen Häusern wird die Küche recht sauber gehalten. Es gibt im Grunde keine Fliegen, es gibt keinen Staub auf dem Esstisch, Essensreste sind mit Fliegenhauben abgedeckt, es gibt keine Wasserflecken um die Spüle herum, jeder Lappen ist sauber und ordentlich, und es gibt keine Fettflecken an den Schranktürgriffen. Es ist wirklich sauber! Das heißt es, zu wissen, wie man sich um ein Lebensumfeld kümmert. Die meisten Menschen wissen jedoch nicht, wie sie ihr Lebensumfeld in Schuss halten sollen. Selbst wenn du ihnen hilfst, ihre Zimmer aufzuräumen, schaffen sie es nur für ein paar Tage, sie so zu halten. Wenn du ein paar Tage später zurückkommst, wirst du sie im Vergleich zu vorher überhaupt nicht wiedererkennen; du wirst denken, du wärst in das falsche Zimmer gegangen. In den meisten Häusern gehe Ich jedoch in niemandes Schlafzimmer; Ich gehe nur in die Gemeinschaftsbereiche wie das Wohnzimmer, die Küche und das Esszimmer. Wenn Ich unhygienische Bereiche finde, räume Ich ein oder zwei davon auf. Was die Häuser betrifft, an die Ich nicht oft gehe, können die Leute diese so herrichten, wie es ihnen gefällt.
Einige Menschen machen sich sehr schön, wenn sie Filme oder Gesangs- und Tanzprogramme drehen, und sehen ziemlich schick aus. Aber manchmal müssen wir unter besonderen Umständen einen Videoanruf tätigen, um Arbeitsangelegenheiten zu besprechen, und die Leute nehmen, ohne sich vorbereitet, geschminkt oder zurechtgemacht zu haben, am Videoanruf teil; sobald Ich sie sehe, denke Ich: „Warum sind diese Leute so ungepflegt? Sie machen sich nicht einmal zurecht. Sind sie wirklich so beschäftigt?“ Einige Leute verstecken überall in ihren Schlafzimmern jede Menge Gerümpel. Sie horten einen Haufen Lebensmittel unter ihren Kissen und Decken, wie Kekse, Sonnenblumenkerne und so weiter, sowie Unterwäsche, Socken und sogar Computer, Handys, Notizbücher und so weiter und so fort. Wenn sie nachts schlafen gehen, müssen sie diese Dinge zur Seite schieben, um Platz zum Schlafen zu schaffen. Diese Leute können nicht einmal den weniger als vier Quadratmeter großen Platz auf ihren Betten ordentlich halten. Sie legen alles auf ihre Betten, und wer weiß, wie viele Tage sie vergehen lassen, ohne aufzuräumen. Wenn ihre Decken klamm werden und muffig riechen, lüften sie sie nicht in der Sonne aus. Sobald man das Zimmer betritt, kann man den Gestank riechen – das ist zudem auch schlecht für ihre Gesundheit. Unabhängig davon, um welche Art von Haus es sich handelt, muss das Schlafzimmer gelüftet werden. Die Luft kann nur dann frisch sein, wenn man die Sonne hereinlässt. Die Matratzenauflagen, auf denen man liegt, und die Decken, mit denen man sich zudeckt, müssen hin und wieder in der Sonne ausgelüftet werden. Wenn sie einen seltsamen Geruch entwickeln oder schmutzig werden, müssen sie gewaschen werden. Nur so kann man hygienisch bleiben. Zudem ist es auch absolut inakzeptabel, einen Haufen Dinge unter sein Kissen zu legen; wenn diese Dinge dort liegen, kann Ich nicht schlafen. Manche Leute haben folgende Angewohnheit: Sie stopfen all ihre persönlichen Gegenstände unter ihre Kissen und unter ihr Bettzeug. Wenn sie etwas nicht finden können, werden sie es garantiert dort finden. Es sind nicht nur Männer, die diese schlechten Gewohnheiten haben; überraschenderweise sind darunter auch einige junge Frauen. Diese Leute sehen äußerlich normalerweise recht sauber aus. Wenn sie Videos drehen und Programme machen, sehen sie sehr vorzeigbar aus, und ihr Aussehen ist auch nicht schlecht. Sie sehen ziemlich lebhaft und glamourös aus. Wie kommt es, dass sie nicht einmal wissen, wie sie ihr persönliches Lebensumfeld in Ordnung halten sollen, und nicht einmal grundlegende Hygiene wahren können? Sagt Mir: Was könnten solche Menschen schon vollbringen? Alles, was man tut, erfordert Selbstdisziplin; man sollte methodisch und systematisch vorgehen und gründlich, akribisch, ernsthaft und verantwortungsbewusst sein – diese Qualitäten der Menschlichkeit muss man besitzen. Wenn du in Bezug auf deinen eigenen privaten Bereich und dein Umfeld eine faule, nachlässige, gleichgültige und unverantwortliche Haltung hast, wie könntest du dann die verschiedenen Aufgaben der Kirchenarbeit gut erledigen? Manche Leute sagen: „Ich bin zu sehr mit der Arbeit beschäftigt. Ich habe keine Zeit, mich um diese Dinge zu kümmern.“ Ist das nicht eine Ausrede? (Ja.) Um es ganz offen zu sagen: Solche Leute sind einfach faul.
Alle Menschen mit normaler Menschlichkeit haben Anforderungen an ihr Lebensumfeld. Auch Ich habe Anforderungen an Mein Lebensumfeld. Es muss auf jeden Fall zumindest hygienisch, sauber und ordentlich sein und einen angenehmen Anblick bieten. Darüber werde Ich nichts weiter sagen. Betrachten wir einfach Gottes Schöpfung und wie Er über alle Dinge waltet – tut Er das gut? Alle von Gott geschaffenen Dinge – die Flüsse und Seen mit allem, was in ihnen ist, die Berge, Täler und Ebenen sowie alle Arten von Tieren und Pflanzen: Er waltet über all diese Dinge. Sagt Mir: Macht Gott das gut? (Ja.) Waltet Er gut über all die verschiedenen Lebewesen? (Ja.) Ist an Seinem Walten etwas chaotisch oder undurchsichtig? (Nein, Gott lenkt und leitet alles auf eine sehr geordnete, systematische Weise.) Gott waltet über alles mit Regelmäßigkeit, Ordnung, Organisation und Klarheit, mit außergewöhnlicher Strenge und Präzision. Um es in menschlichen Begriffen auszudrücken: Seine Leitung und Sein Walten aller Dinge sind besonders ordentlich und geordnet, sodass nichts irgendetwas anderes stört und nichts drunter und drüber geht. Du siehst es ja selbst: Die Ozeane haben ihre Grenzen, die Flüsse haben ihren Lauf, und die Berge, das Land und die Ebenen haben ihre jeweiligen Funktionen. Welche Art von Bäumen an welchen Orten wächst und in welchen Umgebungen und Zonen Tiere, Vögel und Wildtiere heranwachsen – all das ist geordnet und eingegrenzt. Gott lässt bei ihnen perfekte Ordnung walten. Fische und verschiedene andere Lebewesen im Meer führen ebenfalls ein außergewöhnlich geregeltes Leben. Gott hat alles für sie eingerichtet. Auf Grundlage des Lebensbereichs jeder Art von Lebewesen legte Er ihre Lebensgewohnheiten, ihren Lebensrhythmus und die für sie geeignete Temperatur fest, und Er schuf auch die Nahrung, die die jeweilige Art braucht. Gott berücksichtigt jede Angelegenheit besonders gründlich und waltet über alle Dinge auf eine besonders organisierte Weise. Sehen wir uns nun an, wie die Menschen sich um ihre Umfelder kümmern. Davon, eine Kirche oder eine Region zu leiten, ganz zu schweigen – du kannst nicht einmal dein eigenes Schlafzimmer oder deinen eigenen Ruhebereich gut in Ordnung halten. Manche Menschen können nicht einmal auf einer so kleinen Fläche wie ihrem eigenen Bett Ordnung halten. Sag Mir: Wozu könntest du denn fähig sein? Das ist ein Mangel der Menschlichkeit. Davon, den Maßstäben gerecht zu werden, die der Gott im Himmel verlangt, ganz zu schweigen – wenn du den Anforderungen gerecht werden kannst, die der menschgewordene Gott – also Ich – an dich stellt, ist das nicht schlecht. Das sind alles Dinge, die Menschen mit normaler Menschlichkeit erreichen sollten. Wenn du nicht einmal den Maßstäben der normalen Menschlichkeit gerecht werden kannst, dann wird es wirklich ein bisschen schwierig für dich, Errettung zu erlangen. Das sind die Anforderungen an die Menschen, wenn es um die Pflege ihres eigenen Umfelds geht. Wenn die Menschen sich ein bisschen Mühe geben, können sie diese Anforderungen erfüllen; das ist nicht schwierig. Beginne deinen Eintritt damit, dein eigenes Lebensumfeld in Ordnung zu halten; dann lerne, deine Arbeit und die Ausführung deiner Pflicht zu organisieren. Tritt nach und nach in diese Dinge ein, entwickle einige gute Angewohnheiten im Hinblick auf eine normale Menschlichkeit und eigne dir einige Fähigkeiten für deine Arbeit und deinen Alltag an, die Menschen mit normaler Menschlichkeit erlangen können. Während du versuchst, diese normale Menschlichkeit auszuleben, solltest du dich nach und nach an einige positive, gute Lebensangewohnheiten und Lebensumfelder gewöhnen und sie allmählich zu einem Teil deiner normalen Menschlichkeit machen. Dies wird für die Ausführung deiner Pflicht, für deine Arbeit und dein weiteres Leben von Vorteil sein. Stimmt das? (Ja.) Das sind einige Themen, die das tägliche Leben betreffen.
Da der menschgewordene Gott Fleisch ist, muss Er normale Menschlichkeit und die Instinkte der geschaffenen Menschheit besitzen und im Lebensrahmen der geschaffenen Menschheit leben. Daher besitzt der menschgewordene Gott auch einige der Bedürfnisse und Äußerungsformen normaler Menschlichkeit. Obwohl diese Bedürfnisse und Äußerungsformen äußerlich nicht direkt mit Gottes Identität und Wesen oder mit der Disposition Gottes, die Gott repräsentiert, zusammenhängen, stehen sie zumindest im Einklang mit der normalen Menschlichkeit, die der Gott im Himmel von den Menschen verlangt; sie widersprechen ihr nicht, noch stehen sie in irgendeinem Konflikt mit ihr. Darüber hinaus fügen die Offenbarungen und Manifestationen der normalen Menschlichkeit des menschgewordenen Gottes der Menschheit keinerlei Schaden zu. Egal, was der menschgewordene Gott im Rahmen der normalen Menschlichkeit von dir verlangt, und egal, was Er im Umgang mit dir offenbart, diese Dinge werden dich definitiv nicht verletzen, und sie werden dir ganz gewiss nicht schaden. Gott wird nicht nur keine Dinge tun, die dir schaden, sondern Er wird auch im Rahmen Seiner Menschlichkeit – einer Menschlichkeit, die normal ist – das Werk tun, das Er zu tun beabsichtigt, die Worte sprechen, die Er zu sprechen beabsichtigt, und die Disposition und das Wesen zum Ausdruck bringen, die Er zum Ausdruck bringen will, um die Menschen vor Gott und auf den Weg der Erlangung der Errettung zu führen. Ganz gleich, wie unbedeutend und wie normal und praktisch das äußere Erscheinungsbild eines solchen menschgewordenen Gottes für dich auch erscheinen mag, und ganz gleich, wie unauffällig und gewöhnlich Er unter der geschaffenen Menschheit ist, so repräsentiert die normale Menschlichkeit, die Er auslebt, dennoch Gott Selbst und steht in Zusammenhang mit Gott Selbst. Nur weil Er normale Menschlichkeit offenbart oder einige Dinge tut, die mit einer normalen Menschlichkeit zusammenhängen – wie zum Beispiel dir dabei zu helfen, deine Wohnumgebung aufzuräumen oder dich um dein Lebensumfeld zu kümmern –, solltest du also nicht denken: „Wie kann Gott diese Dinge tun? Ist Er nicht der Gott im Himmel? Sollte Er nicht das Werk Gottes Selbst tun? Wie könnte Er sich um diese Dinge kümmern? Ist das nicht so, als würde man mit Kanonen auf Spatzen schießen?“ Wenn du diese Gedanken hast, dann liegst du voll und ganz falsch. Es mag auch manche Menschen geben, die denken: „Gott ist der menschgewordene Gott – ist dieser menschgewordene Gott hochmütig und überheblich? Steht Er über weltlichen Dingen? Unterscheiden sich Sein Lebensumfeld, Sein Lebensrahmen oder Seine Anforderungen an das Leben von denen von uns gewöhnlichen Menschen?“ Lass Mich dir sagen: Die Äußerungsformen jedes Aspekts des Lebens dieses menschgewordenen Gottes sind nur allzu gewöhnlich und nur allzu normal; sie sind ganz und gar nicht erhaben und in den Augen vieler sogar schlichtweg unbedeutend. Er stellt keine strengen Anforderungen an Seine Lebensqualität und hat keine extravaganten Wünsche diesbezüglich; Er lebt einfach gerne auf eine sehr einfache und schlichte Weise. Manche Leute sagen: „Weiß der menschgewordene Gott nicht, wie man ein Leben mit einem hohen Lebensstandard genießt?“ Es ist definitiv nicht so, dass Ich nicht wüsste, wie das geht, noch ist es so, dass Ich mit schönen Dingen nicht vertraut wäre. Ich mag solche Dinge einfach nicht. Ich habe solche Anforderungen nicht. Meine Anforderungen und Maßstäbe an das Leben sind dieselben wie die gewöhnlicher Menschen: im Sommer ein paar Pfannengerichte und Salate essen, im Winter ein paar Eintöpfe und geschmorten Tofu essen, ein paar Teigtaschen essen, wenn es kalt wird und schneit. Manche Leute sagen: „Weißt Du dann, wie man kocht?“ Ich weiß auch, wie man kocht, und Ich kann von Hand ausgerollte Nudeln machen. Vor einigen Jahren habe Ich auch gedämpfte Brötchen und gedrehte Teigrollen gemacht, Geschirr gespült und aufgeräumt. Ich falte Meine Decken sehr ordentlich zusammen. Ich möchte Meine Kleidung waschen, sobald sie ein wenig schmutzig wird, und Ich mag keine seltsamen Gerüche. Ich habe keine strengen Anforderungen, wenn es um das Leben geht. Ich mag Stille und keinen Lärm. Ich bin nicht bereit, an Orten zu bleiben, wo viele Leute sehr laut reden und wo es viel Lärm gibt, und Ich mag keine Städte. Sag Mir: Bedeutet das, hohe Maßstäbe zu haben? (Nein.) Wenn Ich im Auto fahre, muss es drinnen nur leise sein, und das ist in Ordnung. Ich mag es nicht, die Klimaanlage zu kalt einzustellen, und bei der Heizung reicht es Mir, wenn es etwas warm ist und Mir in einer gefütterten Jacke nicht kalt ist. Wenn Ich Möbel kaufe, kaufe Ich gerne große Schränke, in die viele Dinge passen, damit alles, was Ich hineinlege, ordentlich verstaut werden kann. Ich halte die Dinge, die Ich benutze, gerne sauber. Selbst wenn sie abgegriffen sind, nachdem sie lange Zeit benutzt wurden, haben die Kleidungsstücke keine Schweißflecken und sie verströmen keine seltsamen Gerüche, geschweige denn, dass sich Haare oder Hautschuppen auf ihnen befinden. Ich werde die Kleidung, die Ich getragen habe, definitiv waschen, bevor Ich sie in den Schrank lege; Ich lege nie schmutzige Kleidung in den Schrank. Ich habe keine strengen Anforderungen, wenn es um das Leben geht. Wenn Ich einen Hund halte, muss es kein besonderer Rassehund sein; solange er gehorsam, freundlich und vernünftig ist, keinen Ärger macht und nicht ständig spazieren gehen oder spielen will, reicht das. Manche Leute sagen: „Mag der menschgewordene Gott nur hochwertige, schicke Dinge?“ Solche Dinge sind Mir nicht fremd, aber Ich mag sie wirklich nicht. Ich mag praktische Dinge – ob es um Meine Kleidung, die Dinge, die Ich benutze, oder Meinen Wohnraum geht, solange alles praktisch ist, reicht das. Wenn es ein Kleidungsstück oder ein Paar Schuhe gibt, das sich viele Jahre lang tragen lässt und das Ich brauche, werde Ich es auf jeden Fall kaufen. Wenn ein Gegenstand sehr hochwertig, kostbar und wertvoll ist, Ich ihn aber kaum einmal in einem Jahrzehnt benutzen würde, würde Ich ihn nicht wollen, selbst wenn man ihn Mir umsonst geben würde. Ich mag solche Dinge nicht. Manche Leute sagen: „Was Deinen Computer angeht, verwendest Du da einen, der am teuersten, am hochwertigsten, am modernsten und am schnellsten ist?“ Der Computer, den Ich benutze, ist recht schnell, aber er ist nicht der hochwertigste. Solange Ich ihn benutzen kann, um das Wetter zu überprüfen, Nachrichten zu lesen und einige tägliche Aufgaben zu erledigen, reicht das. Welche Geräte Ich auch benutze, Ich benutze nie die hochwertigsten; gewöhnliche, praktische Geräte sind in Ordnung. Selbst wenn Meine gewöhnlichen Gegenstände durch den Gebrauch abgenutzt werden, versuche Ich Mein Bestes, sie komplett sauber und unbeschädigt zu halten und sicherzustellen, dass sie normal verwendet werden können.
Der menschgewordene Gott ist auch wählerisch, wenn es um den Umgang mit Menschen geht. Er pflegt nicht gerne weitreichende gesellschaftliche Kontakte, noch mag Er es, übermäßig enge Beziehungen zu Menschen zu haben. Im Umgang mit anderen hat Er jedoch auch einige grundlegende Meinungen über Menschen und Anforderungen an sie; das absolute Mindeste ist, dass die Menschen, mit denen Er zu tun hat, andere mit Aufrichtigkeit behandeln müssen. Es gibt eine bestimmte Art Mensch, die nur prahlt und große Töne spuckt, wenn sie den Mund aufmacht. Neun von zehn Dingen, die solche Menschen sagen, klingen unwahr und unrealistisch, oder ihre Worte sind voller Verachtung und Geringschätzung gegenüber anderen, und sie hegen böse Absichten. Solche Menschen sind jedes Mal so, wenn man mit solchen Menschen spricht und zu tun hat; man kann weder erkennen, wie sie wirklich sind, noch Aufrichtigkeit bei ihnen spüren. Solche Menschen sind unzuverlässig und leichtfertig; sie sind Taugenichtse, und Ich gebe Mich nicht gerne mit ihnen ab. Es gibt eine andere Art Mensch, die ständig lügt, sich gerne über Nichtigkeiten unterhält und Unsinn redet, ohne jemals etwas Echtes zu sagen. Wenn du sie nach etwas fragst und versuchst, eine ernsthafte Antwort zu bekommen, reden sie um den heißen Brei herum und sagen dir nicht die Wahrheit. Ich bin im Gespräch mit ihnen immer völlig aufrichtig, setze sie nicht herab und würde ihnen erst recht niemals schaden, doch sie sagen Mir trotzdem nicht die Wahrheit; mit solchen Menschen kann man sich unmöglich unterhalten. Die eine Art von Menschen sind Taugenichtse, die prahlen, große Töne spucken und leichtfertig sind – Ich bin nicht bereit, mit solchen Menschen Umgang zu haben. Die andere Art Menschen sind diejenigen, die ständig lügen und nie etwas Wahres sagen; Ich mag es ebenfalls nicht, mit dieser Art Mensch Umgang zu haben – solche Menschen widern Mich an, und Ich verabscheue sie. Wenn Ich im Zuge der Kirchenarbeit mit solchen Menschen zu tun haben muss, kann Ich es ertragen – dann bleibt alles rein geschäftlich. Wenn es keine Arbeit gibt, die erledigt werden muss, tue Ich Mein Bestes, solchen Menschen aus dem Weg zu gehen und keinen Umgang mit ihnen zu haben. Es gibt auch noch eine andere Art Mensch: Bevor du überhaupt wirklich mit ihnen zu tun hast, stellen sie Berechnungen an, wie sie dich ausnutzen könnten, wie sie nützliche Informationen aus dir herausbekommen könnten, wie sie an dir Geld verdienen könnten oder wie sie dich täuschen könnten, um dein Mitgefühl, dein Vertrauen und deine Wertschätzung zu gewinnen. Sie lassen sich alle möglichen Methoden einfallen, um gegen dich zu intrigieren. Ich bin nicht bereit, mit solchen Menschen Umgang zu haben; Ich finde sie widerlich, und Ich halte Mich so weit wie möglich von ihnen fern. Es gibt zudem noch eine weitere Art Mensch: Sobald du etwas Kontakt mit ihnen hast, versuchen sie, sich mit dir zu messen und sich mit dir zu vergleichen, und sind sogar neidisch auf dich. Wenn du dir zum Beispiel die Haare schneiden lässt, sagen sie, dein Haarschnitt sähe schlecht aus, aber ein paar Tage später lassen sie sich genau denselben Haarschnitt machen. Oder sie sehen, dass du schöne Kleidung trägst, und fragen, wo du sie gekauft hast. Dabei sagen sie dir ins Gesicht, die Farbe sei zu dunkel, der Stil sei veraltet, sie stehe dir nicht gut und so weiter, aber ein paar Tage später kaufen sie genau dieselbe Kleidung und laufen ständig vor dir auf und ab, um sie zur Schau zu stellen. Sobald sie sehen, dass du etwas hast, müssen sie es auch haben. Wenn du Kohl für fünfzig Cent das Pfund kaufst, sagen sie: „Das ist echt teuer!“ Aber dann drehen sie sich um und gehen in ein anderes Geschäft, um Kohl für einen Dollar das Pfund zu kaufen, und sagen sogar: „Das Gemüse, das ich gekauft habe, war billiger als deins.“ Ist das nicht eine schamlose Lüge? Du kennst sie nicht besonders gut und hast keinen engen Umgang mit ihnen, doch sie versuchen auf diese Weise, mit dir zu wetteifern, und sie beneiden dich, vergleichen sich in jeder Hinsicht mit dir und versuchen sogar, dich bei allem, was du sagst, zu übertrumpfen. Ist das nicht so, als würde man einem verrückten Hund begegnen? Wenn Ich solchen Menschen begegne, gehe Ich ihnen aus dem Weg und ignoriere sie; es ist unmöglich, mit Menschen dieser Art, die keine normale Menschlichkeit besitzen, auszukommen. Es gibt auch noch eine andere Art Mensch, der ihr vielleicht ebenfalls schon begegnet seid; es ist äußerst schwierig, mit dieser Art von Mensch umzugehen. Zum Beispiel beschweren sich solche Menschen, dass es in einem Zimmer heiß ist. Wenn du ihnen sagst, sie sollen die Tür zum Lüften öffnen, sagen sie: „Nein, wenn die Tür offen ist, kommen Fliegen herein.“ Wenn du vorschlägst, eine Fliegengittertür einzubauen, sagen sie, das würde es mühsam machen, rein- und rauszugehen. Wenn du ihnen sagst, sie sollen den Ventilator einschalten, sagen sie, sie hätten Angst, sich durch den Luftzug zu erkälten, und außerdem verschwende das Strom. Wenn du so jemandem begegnest, der sich darüber beschwert, dass es in einem Zimmer heiß ist, aber jeden deiner Vorschläge ablehnt, dann weißt du, dass er ein wirklich schwieriger Fall ist. Was ist das bloß für ein elender Wicht? Kann so jemand korrekte Aussagen annehmen? (Nein. So jemand hat keine normale Menschlichkeit.) Würdest du dann noch mit so jemandem sprechen? (Nein.) Wenn Ich einem solchen Menschen begegne, entsteht in Meinem Herzen ein bestimmter Eindruck von ihm: „Ach, so ein Mensch bist du also. Du hast keine normale Menschlichkeit, du nimmst keine korrekten Aussagen an, du nörgelst immer herum und suchst Fehler und du stellst anderen gerne schwierige Aufgaben, um es ihnen absichtlich schwer zu machen. Du bist kein guter Mensch.“ Wie sollte diese Art Mensch charakterisiert werden? Im Volksmund nennt man solche Menschen „Schwarzmaler“; solche Menschen sind für Vernunft komplett unzugänglich. Sie beschweren sich, dass es im Zimmer heiß sei, doch welche Lösung du auch vorschlägst, sie sagen, sie sei falsch oder werde nicht funktionieren. Sobald du das Zimmer jedoch verlässt, öffnen sie sofort die Tür und die Fenster und schalten den Ventilator ein, ohne sich Sorgen zu machen, dass Fliegen hereinkommen oder sie sich durch den Luftzug erkälten könnten. Solche Menschen sind nicht auf derselben Wellenlänge wie Ich. Es ist unmöglich, mit ihnen zu kommunizieren, und Ich habe nur ungern Umgang mit ihnen. Manche Leute sagen: „Du magst diese Art Mensch nicht, Du magst jene Art Mensch nicht – kannst Du nur deshalb mit jemandem keinen Umgang haben, weil Du ihn nicht magst?“ Ich sage nicht, dass Ich mit diesen Menschen keinen Umgang haben kann, nur weil Ich sie nicht mag. Wenn Ich für die Arbeit oder im täglichen Leben mit ihnen zu tun haben muss, kann Ich es ertragen. Ich kann Mich nicht weigern, mit solchen Menschen umzugehen, nur weil Ich sie nicht mag, und dadurch die Arbeit verzögern oder bestimmte Dinge beeinträchtigen, die getan werden müssen. Wenn es jedoch nicht notwendig ist, werde Ich Mich absolut nicht mit solchen Menschen abgeben.
Es gibt eine andere Art Mensch, die am liebsten nur essen, trinken und sich amüsieren würde, und die die wichtigen Aufgaben vernachlässigt. Wenn solche Menschen nicht wissen, wie sie sich um wichtige Angelegenheiten kümmern oder sich den wichtigen Aufgaben widmen sollen – und nicht versuchen, technische Fertigkeiten zu erlernen oder sich Wissen und Fachkenntnisse anzueignen –, weil sie jung und unreif sind, sich ihr Charakter noch nicht gefestigt hat oder sie zu Hause verwöhnt wurden, kann dies entschuldigt werden. Manche Menschen sind jedoch schon in ihren Zwanzigern, Dreißigern oder Vierzigern und vernachlässigen immer noch die wichtigen Aufgaben und treiben sich den ganzen Tag herum. Wenn sie nichts zu tun haben, plaudern sie gerne über alles Mögliche, unterhalten sich mit Leuten, ziehen ziellos umher und wursteln sich durchs Leben. Sie denken nie über wichtige Angelegenheiten nach oder widmen sich wichtigen Aufgaben, und sie versuchen nicht, technische Fertigkeiten zu erlernen oder sich Wissen und Fachkenntnisse anzueignen. Sie lesen nicht Gottes Worte, denken nicht über die Belange des Lebens nach oder darüber, welchen Weg die Menschen gehen sollten. Wenn sie sehen, dass andere Leute den falschen Weg einschlagen, denken sie danach nie darüber nach, wie sie es vermeiden sollten, selbst dem falschen Weg zu folgen, und sie schauen auch nicht darauf, welche Menschen Eintritt in Gottes Worte und in die Wahrheit erlangt haben und daraus etwas gewonnen haben, um von ihnen zu lernen. Sie denken nie über diese wichtigen Angelegenheiten nach. Wenn sie Freizeit haben, tun sie nichts anderes, als essen, trinken und sich amüsieren, Unterhaltungsnachrichten lesen und die Entwicklungen verschiedener Branchen verfolgen. Vertieft in alle möglichen Nachrichtenquellen, Zeitschriften und gesellschaftlichen Trends, leben sie in den Tag hinein, lassen sich einfach durchs Leben treiben und nehmen die Tage, wie sie kommen. Selbst nachdem sie sich ein gutes Jahrzehnt durchgewurstelt haben, haben sie innerlich keinerlei Empfinden dafür und fühlen sich nie bekümmert. Egal, wer sie zurechtstutzt oder bloßstellt, es ist ihnen egal. Sie bleiben abgestumpft und stumpfsinnig und wissen nicht, dass sie die Wahrheit suchen sollen. Solche Menschen wursteln sich einfach nur durchs Leben, leben auf Kosten anderer und warten auf den Tod. Diese Art Mensch ist oft auch zynisch, hat das Gefühl, dass alles ungerecht sei und dass, wohin sie auch geht, ihr Talent nicht zum Zuge kommt. Doch weil sie sich nicht anstrengen, lernen solche Menschen nichts, und sie haben nie auch nur eine einzige Aufgabe ernst genommen, haben nie eine einzige korrekte Aussage ernst genommen und denken nie darüber nach, was sie in Zukunft tun sollten. Sie können sich durchaus klar ausdrücken und haben ihre eigenen Gedanken, Ideale und Wünsche, aber sie setzen sie einfach nicht in die Tat um. Die Glaubenslehren, die sie von sich geben, klingen ziemlich gut und erhaben, und die Leute finden diese vernünftig und plausibel und sogar recht angenehm zu hören, aber wenn es darum geht, im wirklichen Leben praktische Dinge zu tun, können sie keinerlei Energie aufbringen und ergreifen keine praktischen Maßnahmen. Ich mag solche Menschen nicht. Es mag sein, dass dein Kaliber sehr durchschnittlich ist oder dass du ziemlich schwer von Begriff bist, dass es dir an natürlicher Veranlagung fehlt und du keine Begabungen oder Talente hast. Doch du bist besonders beständig, investierst viel Mühe in alles, was du machst, und gehst es gewissenhaft an. Du bist bereit, Mühsal zu ertragen, und kannst einen Preis zahlen. Egal, wer dir eine Aufgabe anvertraut, du gehst ihr besonders ernsthaft und verantwortungsbewusst nach und kannst bis zum Ende die Verantwortung für diese Aufgabe übernehmen. Du hältst dich auch so streng an die Grundsätze, dass sich andere manchmal sogar durch dich eingeschränkt fühlen; die Leute haben das Gefühl, dass du zu ernst bist und dich zu streng an die Grundsätze hältst, doch du kannst darauf beharren. Ich mag Menschen dieser Art. Es spielt keine große Rolle, dass dein Kaliber etwas gering ist und du ein bisschen schwer von Begriff bist – du bist zumindest kein glattzüngiger, gerissener und hinterlistiger Mensch und auch niemand, der sich durchs Leben wurstelt. Obwohl du nicht von hohem Kaliber bist und es dir an natürlicher Veranlagung mangelt, lernst du gerne neue Dinge, und du lernst auf eine besonders ernsthafte, bodenständige Weise, ohne oberflächlich vorzugehen. Wenn andere aufgehört haben, sich darum zu bemühen, etwas zu lernen, bemühst du dich weiter, bis du es gelernt hast. Ich mag Menschen dieser Art. In ihrem Verhalten und Handeln gehen solche Menschen Schritt für Schritt beständig und bedächtig vor, setzen sich nie zu hohe Ziele und sind besonders ernsthaft. Sie gehen aufrichtig mit Menschen und Dingen um. Selbst wenn sie einen Hund waschen, waschen sie ihn gründlich, bis er komplett sauber ist; andernfalls haben sie das Gefühl, sie seien nachlässig gewesen – sie tun sogar einem Hund gegenüber ihre Schuldigkeit. Ich mag Menschen dieser Art. Manche Menschen sind imstande, andere zu täuschen, und sie sind auch imstande, Gott zu täuschen und oberflächlich im Umgang mit Ihm zu sein; ihre Worte klingen sehr schön, aber sie tun keine praktischen Dinge. Ich bin nicht bereit, solchen Menschen Beachtung zu schenken oder mit ihnen Umgang zu haben. Es mag sein, dass du wortgewandt bist und weißt, wie man schmeichelt und schön klingende Dinge sagt, aber Ich bin nicht bereit, Mir solche Worte anzuhören – Ich falle auf solche Dinge nicht herein.
Ich sage diese Worte, damit ihr Mich verstehen könnt. Ich bin nur ein gewöhnlicher Mensch, der in normaler Menschlichkeit lebt. Verglichen mit dem Gott im Himmel bin Ich sehr unbedeutend; Ich bin ein sehr gewöhnlicher, sehr normaler Mensch. Meine äußere Erscheinung ist nicht erhaben, und Ich habe keine außergewöhnlichen Fähigkeiten. Ich stelle andere nicht in den Schatten, geschweige denn, dass Ich aus der Masse herausstechen will. Ich bin nur ein sehr gewöhnlicher und auch sehr einfacher Mensch. Ich habe das Gefühl, dass ein gewöhnlicher Mensch wie Ich, der in normaler Menschlichkeit lebt, komplett dazu imstande ist, diese Phase von Gottes Werk in den Letzten Tagen zu schultern, und auch in der Lage ist, all die Wahrheiten zum Ausdruck zu bringen, die Gott in den Letzten Tagen zum Ausdruck bringen möchte, damit ihr von Mir alle nötigen Aspekte der von Gott kommenden Wahrheit gewinnen könnt, um Errettung zu erlangen. Für euch reicht das Fleisch, in das Gott Mensch geworden ist, aus, damit ihr Errettung erlangen könnt; jeder Aspekt und jede Facette dieses Fleisches, die ihr sehen und mit der ihr in Kontakt kommen könnt, ist dafür tatsächlich bereits ausreichend. Daher solltest du als normaler Mensch, wenn du Gewissen und Rationalität besitzt, den menschgewordenen Gott nicht ständig mit dem Gott im Himmel vergleichen. Wenn du dies tust, ist es einerseits in keiner Weise von Nutzen für dich, und andererseits wird es dem Gott im Himmel nicht gefallen, dass du dies tust. Wenn du zudem den menschgewordenen Gott ständig mit dem Gott im Himmel vergleichst, wird das in hohem Maße deine Annahme der vom menschgewordenen Gott gesprochenen Worte und des von Ihm vollbrachten Werks sowie der von Ihm kommenden Versorgung mit allen Aspekten der Wahrheit, die du brauchst, beeinträchtigen. Es gibt auch einen noch wichtigeren Aspekt, nämlich dass der menschgewordene Gott, ganz gleich, wie unbedeutend, wie normal oder wie gewöhnlich Er ist, letztendlich Gott auf der Erde zum Ausdruck bringt sowie Gottes Manifestierung auf Erden und Gottes Repräsentant auf Erden ist. Unabhängig davon, wie viel von Gott Er repräsentieren oder wie viel von Gott Er offenbaren kann, repräsentiert Er zumindest in Gottes Augen Gott, und Er repräsentiert einen Teil von Gottes Identität, Gottes Wesen und Gottes Disposition. Daher repräsentiert Er auf jeden Fall zumindest Gottes Identität, und Er repräsentiert auch das Werk, das Gott auf Erden zu tun beabsichtigt; Er vertritt Gott, oder man könnte sagen, Er vertritt Gott dabei, das Werk auf Erden zu tun. Ganz gleich, wie sehr du zum Gott im Himmel aufblickst oder wie sehr du den Gott im Himmel anbetest, Gott mag es nicht, wenn du den menschgewordenen Gott mit dem Gott im Himmel vergleichst, noch mag Er es, wenn du den menschgewordenen Gott vom Gott im Himmel trennst. Noch weniger mag Er es, wenn du beim Vergleichen des menschgewordenen Gottes mit dem Gott im Himmel viel vom Gott im Himmel hältst, aber auf den Gott auf Erden herabschaust, oder wenn du voller Bewunderung und Ehrfurcht für den Gott im Himmel bist, aber voller Feindseligkeit und Diskriminierung gegenüber dem Gott auf Erden und Ihn sogar verurteilst, verdammst und angreifst. Wenn es also darum geht, wie die Menschen den menschgewordenen Gott behandeln sollen, so müssen sie Ihn zum einen korrekt behandeln und Seine normale Menschlichkeit annehmen und zum anderen müssen sie die Wahrheit und die Disposition, die Er zum Ausdruck bringt, entsprechend Gottes Identität und Status annehmen. Das ist genau das, was du siehst, und das, was du begreifen kannst, wenn Er normale Menschlichkeit offenbart und Gottes Disposition zum Ausdruck bringt oder Gottes Wesen manifestiert. Letztendlich musst du aus der Perspektive und mit der Haltung eines geschaffenen Wesens die Worte Gottes, die Er zum Ausdruck bringt, beziehungsweise die Disposition und das Wesen Gottes, die Er offenbart, annehmen und dich ihnen unterwerfen. Du solltest den menschgewordenen Gott zwar nicht mit dem Gott im Himmel vergleichen, den menschgewordenen Gott und den Gott im Himmel aber auch nicht unterschiedlich behandeln. Da der Gott im Himmel und der menschgewordene Gott ihrem Wesen nach letztendlich eins sind – es gibt nur, wenn man Sie direkt mit bloßem Auge betrachtet, einen Unterschied in der Form, in der Sie erscheinen –, muss die Art und Weise, wie du den menschgewordenen Gott behandelst, letztlich darauf beruhen, dass Er Gottes Identität und Gottes Wesen besitzt – ganz gleich, ob du nun den menschgewordenen Gott mit dem Gott im Himmel vergleichst oder nicht. Welche normale Menschlichkeit oder welche Offenbarungen und Äußerungsformen du am menschgewordenen Gott mit bloßem Auge auch siehst oder wie normal, gewöhnlich und praktisch Er auch erscheint, du musst Ihn aus der Perspektive eines geschaffenen Wesens annehmen, begrüßen und dich Ihm unterwerfen, anstatt dich Ihm zu widersetzen. Die Menschen vergleichen den menschgewordenen Gott immer gerne mit dem Gott im Himmel. Das Schlimmste daran ist, dass die Menschen am ehesten dazu neigen, ihre Auffassungen und Vorstellungen über Gott zu benutzen, um den menschgewordenen Gott zu verurteilen, zu verdammen oder abzulehnen. Wenn du den menschgewordenen Gott mit dem Gott im Himmel vergleichst, wird dich dieser Weg daher in den Tod führen. Was ist damit gemeint, wenn ein Weg in den Tod führt? Das bezieht sich auf das, was Ich bereits gesagt habe – du musst wohl lebensmüde sein! Und was bedeutet es, lebensmüde zu sein? Es bedeutet nicht, dass Gottes Haus dich entfernen oder ausschließen wird – vielmehr bedeutet es, dass das Böse, das du begangen hast, so gravierend ist, dass du bestraft und vernichtet werden wirst; es ist ein Spiel mit dem Feuer. Wenn du Böses dieser Art begehst, können die Menschen dir nichts anhaben, aber Gott wird dich aufgrund deiner bösen Taten verdammen. Warum sage Ich dann, dass dies bedeutet, lebensmüde zu sein? Es gibt einen Grund, warum Ich die Phrase „Du musst wohl lebensmüde sein“ verwende: Deine Vorgehensweise steht für den Weg, dem du folgst. Was für einem Weg folgst du jetzt gerade? Deine Vorgehensweise zeigt, dass du einem Weg folgst, der in Zerstörung enden wird. Was ist damit gemeint, „ein Weg, der in Zerstörung enden wird“? Es bedeutet, dass Gott eindeutig bezeugt, dass dieser menschgewordene Gott auf Erden Ihn und Seine Absichten in den Letzten Tagen repräsentiert und dass dieser menschgewordene Gott Seine Manifestierung und der Ausführende Seines Werks in den Letzten Tagen ist, du diese Worte jedoch nicht annimmst. Du weigerst dich hartnäckig, die Identität und das Wesen dieses menschgewordenen Gottes anzuerkennen, und du nimmst Seine Worte und Sein Werk nicht an. Du nimmst sie nicht an, sondern lehnst sie sogar ab, und du betest sogar häufig zum Gott im Himmel und flehst Ihn an. Dabei willst du den menschgewordenen Gott umgehen und vom Gott im Himmel Billigung erlangen, um dadurch Errettung zu erlangen. Das heißt, du glaubst nur an den Gott im Himmel, während du den menschgewordenen Gott – denjenigen, dem Gottes Werk auf Erden anvertraut wurde – nicht annimmst. Wenn dem so ist, lehnst du das Werk, das der Gott im Himmel nach Seinem Kommen auf die Erde verrichtete, und die Worte, die Er sprach, ab; du lehnst den Menschen ab, zu dem Gott auf Erden geworden ist, und so ist der Weg, dem du folgst, ein Weg, der in Zerstörung enden wird. Ganz gleich, wie sehr du den Gott im Himmel anbetest und zu Ihm aufblickst, Gott nimmt dies weder an noch erkennt Er es an. Der Weg, dem du folgst, wird in Zerstörung enden; das heißt es, lebensmüde zu sein. Was bedeutet es, lebensmüde zu sein? Es bedeutet, dass das Böse, das du begangen hast, zu gravierend ist und dazu führen kann, dass du bestraft wirst; das ist ein Spiel mit dem Feuer. Der Weg, den du gehst, und der Weg der Praxis, den du einschlägst, sind falsch. Du stellst dich gegen Gott und stehst Ihm feindselig gegenüber. Denke nicht: „Ich vertraue auf den Gott im Himmel. Der menschgewordene Gott ist nur ein gewöhnlicher Mensch. Ich nehme die Worte, die Er spricht, an, aber was Seine Person Selbst betrifft, akzeptiere ich nicht, dass Er Christus ist, dass Er Gott ist. Wie kann Er Gottes Identität repräsentieren? Ich erkenne schlichtweg nicht an, dass Er der Gott auf Erden ist. Außer dem Gott im Himmel gibt es keinen anderen Gott.“ Wenn du diese Worte sagst, dann steckst du in Schwierigkeiten. Du folgst einem Weg, der in Zerstörung enden wird; das bedeutet es, lebensmüde zu sein. Gab es in der Geschichte der Menschheit Leute, die „lebensmüde waren“? Gab es Menschen, die offensichtlich einem Weg folgten, der in Zerstörung enden würde? War Paulus einer von ihnen? (Ja.) Paulus war so ein Mensch, und auch jene Schriftgelehrten, Pharisäer und Hohepriester. Sie glaubten nur an den Namen Jehova und nur an den Gott im Himmel. Als Gott Fleisch wurde und auf die Erde kam, sahen sie, dass der Herr Jesus nur ein gewöhnlicher Mensch war, und noch dazu der Sohn eines armen Zimmermanns, und so weigerten sie sich vehement, Ihn zu akzeptieren: „Ich werde dich schlichtweg nicht annehmen. Ich glaube nur an den Gott im Himmel!“ Und was sagte der Gott im Himmel zu ihnen? „Du musst wohl lebensmüde sein!“ Derselbe Ausdruck, den Ich gerade verwendet habe. Was war das Ergebnis? Die Tatsachen zeigen, dass sie tatsächlich lebensmüde waren, oder etwa nicht? (Ja.) Wollt ihr einem solchen Weg folgen? (Nein.) Dann geht einen solchen Weg nicht. Wenn ihr einen solchen Weg schon einmal gegangen seid, dann kehrt schleunigst um, tut Buße und bekennt eure Sünden; es ist jetzt noch nicht zu spät, umzukehren. Allerdings solltet ihr die Phrase „Du musst wohl lebensmüde sein“ nicht leichtfertig verwenden. Wenn ihr sie verwendet, ist immer Hitzköpfigkeit im Spiel. Menschen aus der kriminellen Unterwelt sagen oft: „Du musst wohl lebensmüde sein!“ Damit meinen sie, dass sie jemanden umbringen wollen. Aber wenn Ich das sage, ist es etwas anderes, als wenn sie es sagen. Wenn Ich das sage, ist keine Hitzköpfigkeit im Spiel, und Ich versuche nicht, den starken Mann zu spielen. Ich möchte dich nur daran erinnern: Geh nicht den Weg des Paulus; wenn du das tust, bist du lebensmüde, denn das ist ein Weg, der in Zerstörung enden wird. Wenn du diesem Weg folgst, wirst du vernichtet, und du wirst am Ende dasselbe Ergebnis haben wie Paulus; das wäre schlimm. Paulus hatte damals nicht viele Wahrheiten gehört. Dass er lebensmüde war, war seine eigene Schuld und lag in seiner Natur begründet. Aber jetzt habt ihr Paulus als abschreckendes Beispiel, also dürft ihr nicht lebensmüde sein – folgt nicht jenem Weg eurer eigenen Zerstörung. Die Wahrheit der Menschwerdung ist jetzt wirklich deutlich erklärt worden, und die verschiedenen Wahrheiten über das Erlangen der Errettung sind ebenfalls sehr deutlich erklärt worden. Wenn du dich immer noch absichtlich widersetzt und dich hartnäckig weigerst, den menschgewordenen Gott anzunehmen, bedeutet das nicht, lebensmüde zu sein? Das beweist, dass du ein Mensch von der Sorte des Paulus bist. Ihr dürft auf keinen Fall diesem Weg folgen!
Ist euch, nachdem Ich nun so viel Gemeinschaft gehalten habe, klar, wie ihr den menschgewordenen Gott behandeln sollt und wie man korrekt mit der Beziehung zwischen dem menschgewordenen Gott und dem Gott im Himmel umgeht? (Ja.) Was sind also die diesbezüglichen Grundsätze? Wie viele Grundsätze gibt es? Fasst sie zusammen. (Durch Gottes heutigen gemeinschaftlichen Austausch habe ich verstanden, dass der erste Grundsatz darin besteht, die normale Menschlichkeit des menschgewordenen Gottes anzunehmen und die normale Menschlichkeit des Fleisches, in das sich Gott kleidet, korrekt zu behandeln, einschließlich der Grundbedürfnisse Seiner normalen Menschlichkeit und der Entscheidungen, die Er in ihrem Rahmen trifft. Ein weiterer Grundsatz besteht darin, dass der Gott auf Erden Gottes Wesen besitzt. Solange Er also die Wahrheit zum Ausdruck bringen und die Menschen retten kann, sollten wir Ihn annehmen und uns Ihm unterwerfen. Das ist entscheidend.) Lasst Mich noch ein paar Dinge betonen. Rein theoretisch steht die normale Menschlichkeit des menschgewordenen Gottes in keiner Weise mit der Wahrheit in Verbindung und auch nicht mit dem Werk, das Gott zu tun beabsichtigt. Streng genommen bezieht sich „normale Menschlichkeit“ auf die Dinge, die zum Lebensrahmen des menschgewordenen Gottes gehören. Was diese Person betrifft – was Er mag, Seine Persönlichkeit und die Bandbreite der Emotionen, die Er erlebt, sowie Seine verschiedenen Meinungen, Sichtweisen, Erkenntnisse, Entscheidungen und andere Dinge in Bezug auf das Leben und die Gesellschaft –, entsprechen diese Äußerungsformen, vom Standpunkt der Menschlichkeit aus betrachtet, dem Gewissen und der Rationalität normaler Menschlichkeit? (Ja.) Diejenigen, die „Ja“ sagen, müssen diese Aussage verantworten. Du musst klar erklären: Woher stammt dein „Ja“? Ist es eine Glaubenslehre, bloßes Nachplappern, oder handelt es sich um eine wirkliche Erfahrung und Erkenntnis deinerseits? (Gott, meine Sichtweise ist: Ob Gott uns nun dabei anleitet, normale Menschlichkeit auszuleben, oder ob Er uns Menschen, Ereignisse und Dinge, denen wir begegnen, erkennen lässt – all das sagt uns, wie man normale Menschlichkeit auslebt und wie man ein ehrlicher Mensch ist; all das führt uns auf den richtigen Weg. Daher ist Gottes Führung der Menschen in jeder Hinsicht für sie von Vorteil.) Ich wäre vorsichtig, zu behaupten, dass all das für die Menschen von Vorteil ist, doch Ich Selbst glaube, dass zumindest das Wort „normal“ in „normaler Menschlichkeit“ auf jeden Fall einer Erklärung bedarf. Wie ist „normal“ also zu verstehen? Zum einen bedeutet es, dass die Perspektive und der Standpunkt, von denen aus der menschgewordene Gott Menschen, Ereignisse und Dinge betrachtet, korrekt sind. Ich habe in Meinem gemeinschaftlichen Austausch bereits darüber gesprochen, wie Ich mit allen Arten von Menschen und Dingen umgehe. Man kann sagen, dass Ich als Person Meine eigenen unterschiedlichen Ansichten über die Welt, die Menschheit sowie verschiedene böse Trends und ideologische Strömungen habe, aber man kann auch sagen, dass sie von Gott kommen. Ich kann an diesem Punkt hier nicht auf diese Dinge im Detail eingehen – denkt selbst in Ruhe darüber nach. Der Standpunkt und die Perspektive, von denen aus der menschgewordene Gott Menschen, Ereignisse und Dinge betrachtet, sind normal – das ist der eine Aspekt. Zum anderen sind die Sichtweisen und Gedanken, die Er aufgrund Seines Verständnisses verschiedener Dinge entwickelt, normal; sie sind weder verzerrt noch extrem. Ich werde keine Behauptung darüber anstellen, wie sehr ihr von den Offenbarungen Meiner normalen Menschlichkeit profitieren könntet, während Ich mit euch zusammenlebe und Umgang mit euch habe, oder dass sie euch denselben Nutzen bringen könnten wie die Wahrheit, aber Ich werde euch zumindest definitiv nicht schaden. Es gibt da auch noch einen ganz grundlegenden Punkt, und zwar, dass Ich niemals jemandem aufgrund Meiner persönlichen Gedanken und Wünsche schaden will. Wenn Ich sehe, dass du etwas Falsches sagst oder irgendwelche fehlerhaften Lebensweisen, Lebensgewohnheiten oder Lebenseinstellungen aufweist – zum Beispiel, dass du eine verzerrte Auffassung vom Verzehr eines bestimmten Lebensmittels hast –, werde Ich mit dir reden und deine Gedanken und Ansichten korrigieren. Zum einen helfe Ich dir, auf Grundlage des Verständnisses einer normalen Menschlichkeit, einige fehlerhafte Lebensgewohnheiten zu korrigieren, damit du richtige Gedanken und Ansichten hast und rational mit der jeweiligen AnChance umgehen kannst. Zum anderen, und das ist der tiefere Aspekt, tue Ich dies, damit du einige Wahrheiten verstehen und in sie eintreten kannst. Auch dies ist eine Äußerungsform der normalen Menschlichkeit des menschgewordenen Gottes. Darüber hinaus sind auch die verschiedenen Bedürfnisse, die Gott in Seinem Leben in normaler Menschlichkeit hat, und die Art und Weise, wie Er mit allen Arten von Menschen umgeht, normal. Worauf bezieht sich dieses „normal“? Habt ihr je gehört, dass Ich jemanden schikaniert, jemandem geschadet, jemanden unterdrückt oder jemanden getäuscht hätte? (Nein.) Ich habe solche Dinge wirklich noch nie getan. Wäre es mit Meiner Identität und Meinem Status nicht allzu leicht für Mich, ein paar harte Worte zu sagen oder jemanden zu unterdrücken? Ich wäre dazu berechtigt, aber Ich habe wirklich noch nie jemanden schikaniert, Mich mit jemandem gestritten oder angelegt, noch habe Ich jemandem hinter seinem Rücken etwas nachgetragen – Ich habe noch nie eine dieser Äußerungsformen gezeigt. Wenn Ich unter Menschen bin, habe Ich einfach normalen Umgang mit ihnen; Ich komme jenen Leuten mit guter Menschlichkeit etwas näher und gehe den Leuten mit schlechter Menschlichkeit aus dem Weg. Ich helfe, wenn Ich kann, und lasse die Dinge ihren natürlichen Lauf nehmen, wenn Ich nicht helfen kann. Was diese Äußerungsformen der normalen Menschlichkeit betrifft: Ob es sich nun um Meine Bandbreite an Emotionen oder Meine Lebensgewohnheiten oder um Meine Methoden und Grundsätze im Umgang mit Menschen handelt, könnt ihr anhand dessen, was ihr sehen könnt, womit ihr in Berührung kommt, was ihr begreifen und aus erster Hand erfahren könnt, irgendeinen Aspekt sehen, der abnormal ist? (Es gibt nichts Abnormales; es ist alles wirklich praktisch.) „Es ist alles wirklich praktisch“ – manche Leute könnten das vielleicht nicht ganz verstehen, also lass Mich dich korrigieren: Diese Äußerungsformen der normalen Menschlichkeit des menschgewordenen Gottes basieren allesamt auf Grundsätzen; an ihnen ist nichts gehaltlos oder anmaßend. Ich Selbst bin der Meinung, dass Ich Mich nie aufspiele, und Befehle zu erteilen, kann Ich ganz besonders nicht leiden; vielmehr verrichte Ich gerne praktische Arbeit. Ich vermittle alles, was Ich weiß und verstehe, ohne etwas zurückzuhalten. Wenn Ich euch bei einer bestimmten Arbeit anleite, die Fachkenntnisse erfordert, sage Ich nämlich alles, was Ich weiß. Habe Ich jemals etwas zurückgehalten? (Nein, das hast Du nicht.) Ich halte nichts verborgen oder zurück; Ich tue Mein Bestes, um dich anzuleiten und dir etwas beizubringen. Du lernst wirklich ernsthaft, strengst dich sehr an und kannst viel Mühsal ertragen, und schließlich beherrschst du, was Ich dir beigebracht habe, und kannst selbstständig arbeiten, ohne Meine Anleitung noch zu benötigen. Das macht Mich ziemlich glücklich, und Ich bin nicht neidisch. Ich ermutige dich sogar, selbstständig zu arbeiten, und Ich bin bereit, dir Erfolge zu gönnen. Wenn du Erfolge erzielst und alle dich bewundern, gratuliere Ich dir sogar. Wenn du Dinge von Mir lernst und Erfolge erzielst und die Leute alle große Stücke auf dich halten, beweist das, dass du kompetent bist, und Ich bin wahrlich nicht neidisch; Ich versuche weder, dir die Schau zu stehlen, noch, dir den Verdienst streitig zu machen. Ich werde nicht sagen: „Warum erzählst du nicht allen, dass du das von Mir gelernt hast? Warum bist du Mir nicht dankbar?“ Ich sage: „Ich habe lediglich über die Grundsätze Gemeinschaft gehalten und gar nicht so viel gelehrt; du hast es gut begriffen.“ In der normalen Menschlichkeit des menschgewordenen Gottes gibt es viele praktische Aspekte, und diese praktische Seite umfasst viele konkrete Dinge. Wenn Ich Mich auf diese Weise präsentiere, werden diejenigen von euch, die Umgang mit Mir hatten, Mich vielleicht allmählich besser verstehen. Mein Umgang mit Menschen ist sehr unkompliziert; Ich bin direkt, wende keine Tricks an, intrigiere nicht gegen Menschen und benutze sie nicht. Noch viel weniger benutze Ich Meinen Status, um Leute bei Meinem Wirken herumzukommandieren, oder nutze die Vorteile Meines Status, um Mir irgendwelche persönlichen Vorteile zu verschaffen. Wenn du versuchst, Meine Gunst zu erlangen und Mir zu schmeicheln, fühle Ich Mich ziemlich unwohl und unbehaglich, und Ich muss dir aus dem Weg gehen. Wenn du ganz normal mit Mir umgehst, ohne zu versuchen, Meine Gunst zu erlangen oder Mir zu schmeicheln, fühle Ich Mich sehr wohl und habe gern Umgang mit dir.
Im Laufe Meines bisherigen Lebens und all der Jahre, in denen Ich mit Menschen Umgang hatte, bin Ich in Meiner normalen Menschlichkeit mit nicht wenigen Menschen aller Art in Kontakt gekommen. Ich habe die unterschiedlichsten Menschen gesehen – äußerst komplizierte und äußerst törichte Menschen, äußerst arrogante und unvernünftige sowie äußerst böse Menschen. Nach und nach stellte Ich fest, dass Menschen wirklich unterschiedlich sind. Mein Umgang mit Menschen ist unkompliziert; Meine Worte sind sehr einfach und direkt, und Ich kann Mich auch öffnen. Doch als Ich Menschen aller Art begegnete, sah Ich, dass in der Menschlichkeit der Menschen überaus viel Komplexes steckt. Aber ganz gleich, wie kompliziert die Menschen sind, denen Ich gegenüberstehe: Wenn Ich in Meiner normalen Menschlichkeit etwas zum Ausdruck bringe oder eine AnChance löse, ändern sich Mein Standpunkt, Meine Grundsätze, Meine Vorgehensweisen und Meine persönlichen Vorlieben nie. Ganz gleich, mit welcher Art Mensch Ich es zu tun habe, letztlich richtet sich die Art und Weise, wie Ich die Menschen behandle, nach den Grundsätzen, die bereits in Mir vorhanden sind. Wenn du nach der Wahrheit strebst und Menschlichkeit besitzt, dann können wir mehr Umgang miteinander haben, häufiger miteinander in Kontakt kommen, mehr Gemeinschaft halten und vertrauliche Gespräche führen. Wenn du nicht nach der Wahrheit strebst, deine Pflicht nicht tust und eine sehr böse Menschlichkeit hast, werde Ich versuchen, möglichst wenig Kontakt und Umgang mit dir zu haben; es genügt, wenn wir nach außen hin höflich miteinander umgehen. Wenn du die Wahrheit suchen kannst und bei Problemen aufrichtig nach dem richtigen Weg suchst, kann Ich mit dir Gemeinschaft halten; ob du das annehmen kannst, liegt jedoch an dir. Was diejenigen betrifft, die böswillige Absichten oder Groll hegen, so habe Ich auch geeignete Vorgehensweisen und Grundsätze für den Umgang und die Behandlung dieser Menschen. Äußerlich betrachtet ändert sich die Art und Weise, wie Ich sie behandle, nicht; Ich halte weiterhin über dieselben Worte Gemeinschaft und tue weiterhin dieselben Dinge, und es ist weiterhin eine Offenbarung Meiner normalen Menschlichkeit – doch das bedeutet nicht, dass Ich nicht erkenne, was für Menschen sie sind. Von außen siehst du, dass Ich immer so bin: Meine Art, Menschen zu behandeln, ist unkompliziert, und Ich behandle jeden Menschen in normaler Menschlichkeit rational. Das ist es, was du von außen siehst; aber weißt du, was Ich in Meinem Herzen über sie denke? Was solche Menschen betrifft, habe Ich Grundsätze und Ansichten. Welche Grundsätze und Ansichten sind das? Wenn Ich ihr Problem aus der Perspektive des Gewissens und der Vernunft Meiner normalen Menschlichkeit beurteile, ist es nicht besonders groß; betrachte Ich jedoch den Weg, dem sie folgen, und ihr zukünftiges Ergebnis aus der Perspektive Meiner Göttlichkeit, dann ist ihr Problem sehr ernst. Daher werden bei Mir manchmal Meine normale Menschlichkeit und Meine Göttlichkeit miteinander in Einklang gebracht. Während Ich sie miteinander in Einklang bringe, kann es sein, dass Ich Nachsicht mit dir übe und dir eine Chance gebe, dich beobachte und darauf warte, dass du umkehrst; es kann auch sein, dass der Gott im Himmel dir eine Chance gibt. Bei Mir ist dies ein Prozess, in dem Meine normale Menschlichkeit und Meine Göttlichkeit miteinander in Einklang gebracht werden. Ich möchte keinen Kontakt mit dir haben, doch weil du vielleicht weder gegen die Verwaltungsverordnungen noch gegen die Grundsätze von Gottes Haus verstoßen hast, bist du noch in Gottes Haus. Aus der Perspektive Meiner Menschlichkeit kann Ich geduldig mit dir sein und keine große Sache aus dem machen, was du getan hast; aus der Perspektive Meiner Göttlichkeit habe Ich dich jedoch bereits verurteilt. Während Ich Menschen verurteile und sie gleichzeitig verschone, ihnen verzeihe und die Sache auf sich beruhen lasse, werden manche von Gott offenbart; andere tun etwas enorm Böses, was zu schwerwiegenden Folgen führt, und werden ausgeschlossen. Während Ich abwarte, tun manche Menschen weiterhin ihre Pflichten in Gottes Haus. Im Laufe der Ausführung ihrer Pflichten machen sie allmählich eine Kehrtwende, verändern sich nach und nach und streben zunehmend nach der Wahrheit; in ihrem Herzen kehren sie um. Aus der Perspektive Meiner normalen Menschlichkeit kann Ich – wenn es angebracht ist – mit denen, die umkehren, Umgang haben, mit ihnen mit ihnen sprechen, mit ihnen etwas Gemeinschaft halten und ihnen helfen. Doch manche Menschen verändern sich im Laufe dieses Prozesses weiterhin überhaupt nicht. Sie zeigen nach wie vor dieselben Äußerungsformen wie zuvor, streben nicht nach der Wahrheit und folgen weiterhin ihrem ursprünglichen Weg. Aus Meiner Sicht behandle Ich dich daher, ganz gleich, was du Mir gegenüber getan hast oder wie du Mich betrachtest, lediglich als jemanden, der an Gott glaubt. Dem Urteil Meiner normalen Menschlichkeit nach wird es dir jedoch sehr schwerfallen, dich in Zukunft zu verändern, da du dich bis heute noch immer nicht verändert hast. Eigentlich ist in Meiner Göttlichkeit bereits festgelegt, dass so jemand zu den Menschen gehört, die zugrunde gehen werden, und ein Ziel der Vernichtung ist und dass es für ihn grundsätzlich unmöglich ist, sich zu verändern. Doch das ist aus der Perspektive Meiner Göttlichkeit betrachtet. Menschlichkeit hat schließlich ihre Grenzen – manchmal hegt der menschgewordene Gott unter den Einschränkungen Seines Gewissens oder Seiner Rationalität menschliches Wohlwollen und hofft das Beste für die Menschen; Er hofft, dass manche Menschen innerhalb eines bestimmten Zeitraums, bei einer bestimmten AnChance in der Zukunft oder während eines bedeutenden Ereignisses eine Kehrtwende vollziehen werden – vielleicht können sie sich ja verändern. Unter solchen Umständen verschafft Er manchen Menschen durch die Art und Weise, wie Er sie behandelt, einige Chancen.
Zum einen wirkt diese normale Menschlichkeit des menschgewordenen Gottes bei einem Teil des Werkes Seiner Göttlichkeit mit oder bringt einige Meinungen und Sichtweisen zum Ausdruck. Zum anderen leistet sie auch Unterstützung oder bestätigt fortwährend, was Gottes Göttlichkeit am Wesen, an der Natur oder am Weg bestimmter Menschen erkennt. Daher dient diese normale Menschlichkeit des menschgewordenen Gottes nicht nur dazu, das Amt Christi und des Menschensohns zu übernehmen. Noch wichtiger ist für die Menschen, dass sie ihnen ermöglicht, ein tieferes Verständnis vom Gott im Himmel zu erlangen. Das heißt, sie gibt den Menschen mehr Chancen, den Gott im Himmel durch den menschgewordenen Gott besser zu verstehen und an Ihm mehr vom Wesen des Gottes im Himmel zu sehen. In einer weiteren Hinsicht dient sie dazu, die Beziehung zwischen der verdorbenen Menschheit und dem Gott im Himmel besser in Einklang zu bringen. Vielleicht versteht ihr den Ausdruck „in Einklang bringen“ nicht ganz. Wenn ihr ihn nicht versteht, kann man nichts machen; es gibt keinen passenderen Ausdruck. Ich werde ein Beispiel geben. Wenn du Auffassungen über einen bestimmten Aspekt von Gottes Absichten oder Gottes Anforderungen entwickelst, kannst du diese Absichten oder Anforderungen nicht annehmen. Dann fängst du an, dir Gedanken zu machen, und in dir entsteht Auflehnung, und du bist nicht in der Lage, dich zu unterwerfen. Zu diesem Zeitpunkt versteht der menschgewordene Gott deine Schwierigkeiten und Schwächen und nimmt Rücksicht auf sie. Er spricht einige Worte, wirkt etwas und führt einige Beispiele an. Durch gemeinschaftlichen Austausch hilft Er dir, zu erkennen, was Gottes Absichten sind, was an deiner Haltung gegenüber Gott falsch ist und wie du diesen Zustand der Auflehnung zum Guten wenden solltest, um Unterwerfung unter Gott zu erreichen. Durch den gemeinschaftlichen Austausch sowie die Hilfe und Unterstützung, die der menschgewordene Gott dir auf menschliche Weise bietet, werden deine Auffassungen und Missverständnisse über Gott ausgeräumt. Danach verändert sich deine Haltung gegenüber Gott in gewissem Maße; sie wandelt sich von Auflehnung und Widerstand hin zu der Bereitschaft, dich zu unterwerfen. Dann schaffst du es, dich selbst zu erkennen, dich selbst zu hassen und zu verstehen, dass es angemessen ist, dass Gott auf diese Weise handelt, und dass Gott mühevolle und gewissenhafte Absichten hat. Durch einen solchen gemeinschaftlichen Austausch und ein solches In-Einklang-Bringen sowie solche Unterstützung und Hilfe zeigt dir der menschgewordene Gott zum einen auf, was die Disposition, das Wesen und die Absichten des Gottes im Himmel sind, und ermöglicht dir so, Gottes Absichten zu verstehen; zum anderen lässt Er dich erkennen, in welchen Belangen du falschliegst und wie du Buße tun solltest. Sobald über diese beiden Aspekte klar Gemeinschaft gehalten wurde und du schließlich an den Punkt gelangst, an dem du dich nicht länger gegen Gott auflehnst oder dich Ihm widersetzt und bereit bist, dich zu unterwerfen, wird sich die Haltung des Gottes im Himmel dir gegenüber in gewissem Maße verändern. Er wird dich nicht mehr verdammen und nicht mehr hassen; Sein Zorn auf dich wird weichen. Sobald Gottes Zorn gewichen ist, empfindest du in deinem Herzen Frieden, Trost und Freude; wenn du wieder vor Gott kommst, um zu beten, hast du das Gefühl, dass du Ihm etwas zu sagen hast, du spürst Gottes Gegenwart, und dein Herz ist ruhig und voller Frieden. Wenn du zurückdenkst, erkennst du, dass du dich zuvor zu sehr gegen Gott aufgelehnt hast und dein Eigenwille zu stark war, sodass Gott dich hasste. Dann empfindest du Reue, und wenn dir in Zukunft wieder solche Dinge geschehen, wirst du dich nie wieder gegen Gott auflehnen. Durch den gemeinschaftlichen Austausch und die Unterstützung des menschgewordenen Gottes wird deine Haltung gegenüber Gott vollständig umgekehrt, und auch deine Beziehung zu Gott erfährt eine vollständige Wende und verbessert sich, sodass sie nicht mehr in ihrem früheren Zustand verbleibt, sondern sich in eine positive Richtung entwickelt. Denn wenn der menschgewordene Gott diese Worte nicht sprechen oder dieses Werk nicht verrichten würde, würdest du aufgrund deines Eigenwillens und deiner Natur vielleicht für immer in einem Zustand des Widerstands gegen Gott leben. Dann würde deine Beziehung zu Gott festgefahren bleiben und in einem solchen Teufelskreis verharren. Würde der Gott im Himmel Seine Haltung dir gegenüber ändern, weil du in einer solchen festgefahrenen Beziehung zu Gott feststeckst? Das wäre unmöglich. Wenn deine Beziehung zu Gott auf diese Weise festgefahren bleibt, wird Gott dir zunächst abgeneigt sein und dich hassen und dich schließlich verschmähen. Wenn es erst einmal so weit ist, dass Er dich verschmäht, hast du dann noch eine Chance, Errettung zu erlangen? (Nein.) Du wirst keine Chance mehr dazu haben, und Gott wird dich aufgeben. Sobald Er dich aufgibt, kommt dein Leben als Gläubiger genau an diesem Punkt an sein Ende. Ich werde dich nicht länger retten wollen, und es wird für Mich keinen Grund mehr geben, mit dir Kontakt zu haben. Du wirst vollständig aus den Reihen derer entfernt, die Ich rette. Ich werde dich nicht wiedersehen wollen, denn während der Zeit, in der Ich auf dich gewartet habe, bist du nie umgekehrt. Dein Gewissen und deine Vernunft erfüllten ihre Funktion nicht, und niemand konnte dich zur Umkehr bringen. Ich habe dir so lange Chancen gegeben, doch du bist nicht umgekehrt. Wenn in einer solchen Situation also niemand auf den Plan treten würde, um die Beziehung zwischen Gott und dem Menschen in Einklang zu bringen, würde deine Beziehung zu Gott auseinandergerissen werden. Das endgültige Ergebnis wäre, dass Gott dich verschmähen würde, du für immer abseits des Lichtes des Angesichts Gottes sein würdest und in Gottes Augen kein geschaffenes Wesen mehr wärst; dann würdest du vollständig zugrunde gehen. Doch die Gegenwart des menschgewordenen Gottes gibt dir eine Chance, deine Beziehung zu Gott in Einklang zu bringen. Wenn der menschgewordene Gott nicht erscheinen und wirken würde, dann würde eine festgefahrene Beziehung zwischen den Menschen und dem Gott im Himmel leicht dazu führen, dass Gott die Menschheit verschmäht. Es wäre für die Menschen unmöglich, von einem Dritten oder von außen eine Chance oder irgendeine Information zu erhalten, um die Spannungen in ihrer Beziehung zu Gott abzubauen. Nur der menschgewordene Gott kann diese Rolle übernehmen und dieses Werk verrichten; Er wird zu einem Vermittler zwischen dem Gott im Himmel und der Menschheit. Durch dieses In-Einklang-Bringen erhält die gesamte Menschheit während der Zeit der Menschwerdung Gottes unmerklich viele zusätzliche Chancen. Diese Chancen sind notwendig, damit die Menschen Errettung erlangen können, und niemand kann auf sie verzichten. Ganz gleich, ob du gegenwärtig nach der Wahrheit strebst oder erst in Zukunft nach der Wahrheit streben wirst, solange du Errettung erlangen willst, sind diese Chancen für dich von größter Bedeutung. Daher ist diese Rolle des menschgewordenen Gottes für dich von so enormer Bedeutung! Die normale Menschlichkeit des menschgewordenen Gottes ist ein unverzichtbarer Teil des menschgewordenen Gottes. Nur die normale Menschlichkeit des menschgewordenen Gottes kann eine solche Chance erkennen und ergreifen, kann wissen, dass die Menschheit eine solche Chance braucht, und kann eine solche Chance für die Menschheit erwirken, um dadurch das Problem der festgefahrenen Beziehung zwischen den Menschen und Gott zu lösen. Hätte der menschgewordene Gott jedoch keine normale Menschlichkeit und nur Göttlichkeit, dann bliebe die Beziehung zwischen dem Menschen und Gott dieselbe wie die Beziehung zwischen der Menschheit und dem Gott im Himmel. In diesem Fall könnte man sagen, dass es für die Menschen nicht nur sehr schwierig wäre, die Chance auf Errettung zu erhalten, sondern auch, ihre Beziehung zu Gott zu entspannen. Da der menschgewordene Gott normale Menschlichkeit besitzt und diese normale Menschlichkeit das Gewissen und die Vernunft normaler Menschlichkeit besitzt, kann Er im Rahmen des Gewissens und der Vernunft einer normalen Menschlichkeit erkennen, worin die Schwerpunkte, Gründe und Grundursachen der verschiedenen Konflikte liegen, die zwischen den Menschen und Gott entstehen. Wie diese Konflikte und grundlegenden Probleme gelöst werden können, damit es zwischen den Menschen und Gott keine Konflikte mehr gibt und ihre Beziehung nicht länger festgefahren ist, kann nur der Menschensohn erkennen, der im Rahmen des Gewissens und der Rationalität einer normalen Menschlichkeit lebt – der menschgewordene Gott; nur Er kann dieses Problem tatsächlich lösen und dieses Werk verrichten. Auf diese Weise können die Menschen im Prozess ihrer Auflehnung gegen Gott und im Prozess der Erlangung der Errettung fortwährend die Probleme ihrer Auflehnung gegen Gott, ihres Widerstands gegen Gott und ihrer Opposition gegenüber Gott lösen, nicht wahr? (Ja.) Während du diese Probleme der Auflehnung, der Opposition und des Widerstands gegen Gott löst, vergibt Gott dir fortwährend, akzeptiert dich und erkennt dich an. Du gehst von Auflehnung, Opposition und Widerstand dazu über, fortwährend deine Sünden zu bekennen und Buße zu tun; dann entwickelst du die Bereitschaft, die Wahrheit anzunehmen, erreichst aufrichtige Unterwerfung und lehnst dich nicht länger gegen Gott auf. In diesem Prozess empfängst du Gottes Vergebung und erlangst dann die Wahrheit; du kommst allmählich vor Gott, verbesserst allmählich deine Beziehung zu Gott und wirst allmählich von Gott angenommen. Wer ist also letztlich der Nutznießer? (Die Menschen.) Die Menschen profitieren enorm davon! Dieser Prozess lässt dich die Hoffnung erkennen, weiterleben und überleben zu können. Bevor der menschgewordene Gott jedoch Sein Werk verrichtete, hatten die Menschen viele Auffassungen und Vorstellungen über Gott und wiesen zudem alle möglichen Formen der Auflehnung auf; in der Beziehung zwischen dem Menschen und Gott gab es viele Probleme. Während der Zeit, in der der menschgewordene Gott gewirkt und so viele Wahrheiten kundgetan hat, sind diese Probleme der Menschheit allmählich gelöst worden. Die Ansichten, Haltungen, Standpunkte und Perspektiven der Menschen gegenüber Gott haben sich allmählich zum Besseren verändert, und während dies geschah, hat sich auch die Haltung der Menschen gegenüber Gott gewandelt. Nur wenn die Menschen sich verändern, wird Gott sie allmählich anerkennen, annehmen und mögen und sie allmählich nicht mehr hassen, verabscheuen, ablehnen und verfluchen. Wenn Gott nicht Fleisch geworden wäre, hättest du dann, ganz gleich, wie viel Energie du in all den Jahren für deinen Glauben an Gott aufgewendet oder welch hohen Preis du gezahlt hast, all dies erlangen können? (Nein.) Ohne den menschgewordenen Gott könnte die Beziehung zwischen den Menschen und Gott niemals verbessert werden. Das Wichtigste am menschgewordenen Gott ist, dass Er normale Menschlichkeit besitzt und in normaler Menschlichkeit lebt. Nur wenn Er in normaler Menschlichkeit lebt, das Gewissen und die Rationalität einer normalen Menschlichkeit besitzt, richtig denken, urteilen und Entscheidungen treffen sowie alle Arten von Menschen, Ereignissen und Dingen verstehen und erkennen kann, kann Er die Menschen auf normale Weise Stück für Stück mit den verschiedenen Wahrheiten versorgen, die sie brauchen, sodass sie allmählich von Gott angenommen und anerkannt werden können. Nur auf diese Weise können die Menschen sich aus ihren verschiedenen verdorbenen Dispositionen befreien, sich nicht länger gegen Gott auflehnen und nicht länger unter Satans Knechtschaft leben und Gott Widerstand leisten, sondern stattdessen in dem Prozess, in dem Gott die Wahrheit kundtut – das heißt, in dem Prozess, in dem Gott Sein Werk verrichtet –, allmählich wahre Unterwerfung unter Gott und wahre Ehrfurcht vor Gott erlangen. Ganz gleich, wie man es betrachtet: Der menschgewordene Gott ist für die Menschheit also schlichtweg von enormer Bedeutung!
Die normale Menschlichkeit ist die hauptsächliche Äußerungsform des menschgewordenen Gottes, und diese normale Menschlichkeit ist unverzichtbar. Wenn du also viele Auffassungen über die normale Menschlichkeit des menschgewordenen Gottes hast, die du niemals loslassen kannst, und den menschgewordenen Gott oft mit dem Gott im Himmel vergleichst, dann sage Ich, dass du überhaupt keine Menschlichkeit besitzt. Du hast durch diese normale Menschlichkeit Gottes so viel erlangt und weißt doch nicht einmal, wie du all diese verschiedenen Aspekte der Wahrheit erlangt hast. Bist du nicht blind? Dir fehlt jegliches Gewissen, oder? (Ja.) Du hast kein Gewissen und verstehst nicht, wie all das zusammenhängt. Manche Leute sagen: „Wenn Gott nicht Fleisch geworden wäre, um zu sprechen und zu wirken, wären wir schon längst gerettet und schon längst vor Gott entrückt worden.“ Sind das nicht abwegige Behauptungen? Ist es nicht völlig absurd, so etwas zu behaupten? (Ja.) Wärt ihr ohne die Worte und das Werk des menschgewordenen Gottes über all diese Jahre hinweg heute noch am Leben? Wenn du also, nachdem du dem menschgewordenen Gott so viele Jahre gefolgt bist und Ihm so viele Jahre dabei zugehört hast, wie Er über die Wahrheit Gemeinschaft hält, Folgendes zutiefst empfunden und erkannt hast: „Das Werk, das der menschgewordene Gott vollbracht hat, ist für mich von so großem Nutzen! Ich habe wahrlich immens davon profitiert!“ – wenn du dies wirklich erkennen kannst, was zeigt das dann? Es zeigt, dass du Gewissen besitzt und dies richtig erkannt hast. Menschen ohne Gewissen oder Vernunft können dies selbst jetzt noch nicht erkennen, und das ist gefährlich. Wenn sie es bis heute nicht erkannt haben, werden sie es dann in weiteren zwanzig Jahren erkennen können? Definitiv nicht. Offensichtlich fehlt solchen Menschen jegliches Gewissen. Sie sind unfähig, zu erkennen, dass die Worte und das Werk des menschgewordenen Gottes für die Menschen allesamt Errettung bedeuten, und darüber hinaus sagen sie sogar: „Was habe ich in all den Jahren meines Glaubens an Gott gewonnen?“ Gott hat so viele Wahrheiten kundgetan – hast du sie nicht gewonnen? Spürst du nicht, dass die Wahrheit das Kostbarste ist? Wenn du nicht spürst, dass die Wahrheit das Kostbarste ist, dann bist du kein wahrer Gläubiger; du bist nur ein Schmarotzer. Wenn du nicht erkennst, dass du die Wahrheit erlangt hast, dann hast du kein Gewissen. Ist ein Mensch ohne Gewissen überhaupt ein Mensch? (Nein.) Ein Mensch ohne Gewissen ist kein Mensch. Es spielt nämlich keine Rolle, wie viele Jahre ein Tier lebt: Es wird niemals wissen, dass der Schöpfer existiert; und ganz gleich, wie viele Zehntausende oder Hunderte Millionen Jahre ein Teufel lebt, er wird Gottes Existenz niemals anerkennen. Werden Tiere dafür verdammt, dass sie nicht wissen, dass Gott existiert? (Nein.) Hunde leben etwa zehn Jahre, Pferde zwanzig oder dreißig Jahre, und Elefanten können vielleicht sogar über hundert Jahre leben. Sie wissen nichts von der Existenz des Schöpfers, und dennoch wird keines von ihnen dafür verdammt, weil sie ihrer Art nach Tiere sind. Gott stellt keine Anforderungen an sie, und Er rettet sie auch nicht. Bei den Menschen ist das anders. Gott hat Erwartungen an die Menschen und setzt Seine Hoffnungen auf sie. Nachdem du das Werk des menschgewordenen Gottes so viele Jahre lang erfahren hast, solltest du dies doch erkennen können, oder? Wie sollten die Menschen also den menschgewordenen Gott behandeln? Es läuft alles auf das hinaus, was Ich bereits gesagt habe: Ganz gleich, wie wenig der menschgewordene Gott deinen Auffassungen und Vorstellungen oder deinen Wünschen zu entsprechen scheint – vielleicht ist Er nicht so groß wie du, nicht so gutaussehend wie du, verfügt nicht über so viel Wissen und Bildung wie du und hat keinen so hohen gesellschaftlichen Status wie du: Wenn du erkennen kannst, dass die Wahrheiten, über die Er in all diesen Jahren Gemeinschaft gehalten hat, es dir ermöglicht haben, eine reiche Ernte einzufahren und die Wahrheit zu erlangen, dann solltest du die Tatsache annehmen, dass Er Gott ist und die Identität Gottes besitzt. Wenn du wirklich Rationalität besitzt, solltest du den menschgewordenen Gott nicht ständig mit dem Gott im Himmel vergleichen. Hat es irgendeinen Sinn, Sie auf diese Weise miteinander zu vergleichen? Wenn du den menschgewordenen Gott immer wieder so mit dem Gott im Himmel vergleichst, bringst du dich nur selbst in eine schwierige Lage; außerdem wird Gott dich verabscheuen, und letztendlich wirst du nichts gewinnen. Ein derartiger ständiger Vergleich wird dich dabei beeinträchtigen, die Wahrheit zu erlangen und gerettet zu werden. Daher solltest du allein schon deshalb, weil die vom menschgewordenen Gott kundgetanen Wahrheiten dich befähigen können, gerettet zu werden, den menschgewordenen Gott nicht länger mit dem Gott im Himmel vergleichen, sondern den menschgewordenen Gott annehmen; auch jetzt ist es noch nicht zu spät, Ihn anzunehmen. Manche Leute sagen: „Was bedeutet es dann, Ihn anzunehmen? Höre ich mir nicht schon die ganze Zeit über Deine Predigten an? Bedeutet das nicht, dass ich Dich annehme?“ Predigten zu hören ist nicht gleichbedeutend damit, Ihn anzunehmen. Was genau bedeutet es dann, Ihn anzunehmen? Denkt selbst darüber nach: Welche Äußerungsformen gibt es, wenn man Ihn nicht angenommen hat, und welche, wenn man Ihn angenommen hat? Denkt darüber nach und haltet untereinander darüber Gemeinschaft. Lasst uns unseren gemeinschaftlichen Austausch für heute hier beenden. Auf Wiedersehen!
27. Juli 2024