Wie man nach der Wahrheit strebt (4)
Zusatz: Wer der Wahrheit abgeneigt ist und sie hasst, wird unweigerlich ausgemustert
In all den Jahren, die ihr schon an Gott glaubt, habt ihr da wahrgenommen, wie sich die Menschen und Dinge um euch herum und die Situation in der Außenwelt ständig verändern? Habt ihr vor allem in den letzten paar Jahren mitbekommen, dass große Veränderungen stattfinden? (Ja.) Ihr habt es mitbekommen. Und seid ihr zu irgendeiner Schlussfolgerung darüber gekommen? (Gottes Werk neigt sich dem Ende zu.) Das stimmt, Gottes Werk neigt sich in der Tat dem Ende zu, und alle Menschen, Ereignisse, Dinge und Umgebungen um euch herum verändern sich ständig. Zum Beispiel waren in dieser Gruppe vorher zehn Leute, jetzt sind es acht. Was ist mit den anderen beiden passiert? Einer wurde fortgeschickt, und der andere wurde bei seiner Pflicht ersetzt. All die verschiedenen Arten von Menschen in der Kirche unterliegen einem ständigen Wandel und werden ständig entlarvt. Manche Menschen scheinen am Anfang so enthusiastisch zu sein, aber nach einer Weile werden sie plötzlich schwach und so negativ, dass sie nicht weitermachen können. Der Enthusiasmus, die feurige Energie und die sogenannte Treue, die sie am Anfang hatten, alles ist verschwunden, ihre Entschlossenheit, Leid zu erdulden, ist verschwunden, es interessiert sie überhaupt nicht, an Gott zu glauben, und plötzlich scheinen sie vollkommen andere Menschen zu sein, und keiner weiß, warum. Auch die Umgebungen verändern sich ständig. Welche Veränderungen finden in den Umgebungen der Menschen statt? An einigen Orten ist die Umgebung feindlich und die Verfolgung schlimm, sodass die Leute sich nicht mehr versammeln oder Kontakt zu ihren Brüdern und Schwestern aufnehmen können; an manchen Orten ist die Umgebung ein wenig besser und sicherer; an anderen Orten sind die Umgebung, in der man seine Pflicht tut, und die Lebensbedingungen ein wenig günstiger, ruhiger und stabiler als früher, und den Menschen dort ergeht es viel besser als jenen, die vorher dort waren; sie alle wenden sich aufrichtig für Gott auf, es gibt mehr Leute, die Leid erdulden und den Preis zahlen können, alle Arbeitsprojekte kommen reibungslos voran, die Arbeit verläuft effizienter, und man kann optimistischere und zufriedenstellendere Ergebnisse und Auswirkungen feststellen. Außerdem werden die Pläne, Vorgehensweisen und die Wege und Methoden, wie Projekte durchgeführt werden, ständig verbessert. Kurz gesagt, auch wenn die Leute sehen, dass sich andauernd falsche und negative Menschen, Ereignisse und Dinge aller Art zeigen, treten selbstverständlich auch ständig gute, richtige und positive Menschen, Ereignisse und Dinge aller Art in Erscheinung. Wenn Menschen in einem solchen sozialen Umfeld leben, mit verschiedenen positiven und negativen Dingen um sie herum, die ständig im Wechsel sind und sich verändern, dann sind in Wirklichkeit diejenigen, die letztendlich davon profitieren, jene, die ein starkes Verlangen nach Gott haben, die nach der Wahrheit streben und sich nach der Wahrheit sehnen. Sie sind diejenigen, die sich nach Licht und Fairness sehnen, während jene, die nicht nach der Wahrheit streben, die sich dem Laster hingeben und der Wahrheit abgeneigt sind, im Zusammenhang mit verschiedenen Menschen, Ereignissen, Dingen und Umgebungen entlarvt, ausgemustert und aufgegeben werden. Worin besteht bei all diesen verschiedenen Umgebungen, Menschen und Ereignissen, die offenbart werden, und bei all den neuen Umgebungen, Menschen und Ereignissen, die ständig in Erscheinung treten, die Absicht Gottes? Habt ihr, da ihr seit so vielen Jahren an Gott glaubt, hiervon ein Verständnis? Meint ihr zumindest, dass Gott das alles orchestriert und dass Gott diese Dinge seit jeher lenkt? (Ja.) Gottes Absicht dahinter, all das zu tun, und was Er dabei im Sinn hat, ist, jene, die Ihm folgen, zu befähigen, die Lektionen zu lernen, an Erkenntnis und Erfahrung zu gewinnen und dadurch allmählich in die Wahrheitsrealität einzutreten. Habt ihr selbst das erreicht? Es spielt keine Rolle, wie sehr die Menschen mit der Arbeit beschäftigt sind oder wie günstig oder feindselig ihre Umgebung ist, ihr Ziel bei ihrem Glauben an Gott ist, unverändert nach der Wahrheit zu streben. Die Menschen dürfen nicht vergessen, nach der Wahrheit zu streben, weil sie zu sehr mit der Arbeit beschäftigt sind, zu sehr mit Dingen beschäftigt sind oder weil sie eine feindselige Umgebung meiden wollen oder weil sie vergessen, dass diese Situationen alle von Gott angeordnet werden, oder weil sie vergessen, dass Gottes Absicht dazu dient, aus diesen verschiedenen Situationen Lehren zu ziehen, zu lernen, wie man zwischen allen Arten von Menschen, Ereignissen und Dingen unterscheidet, die Wahrheit zu verstehen, an Erkenntnis zu gewinnen und Gott zu kennen. Ihr alle solltet aufrichtig zusammenfassen, ob ihr diese Dinge erreicht habt.
In den letzten Jahren ging es bei der Kirchenarbeit unglaublich geschäftig zu. Deshalb kam es relativ häufig vor, dass Mitglieder in jeder Gruppe versetzt und ihre Pflichten angepasst wurden und sie offenbart, ausgemustert und bereinigt wurden. Während der Durchführung dieses Werks kam es besonders häufig und umfassend zu Versetzungen von Team-Mitgliedern. Doch unabhängig davon, wie viele Versetzungen stattfinden oder wie viele Dinge sich verändern, die Entschlossenheit, nach der Wahrheit zu streben, derjenigen, die wirklich an Gott glauben und Verlangen nach Gott haben, ändert sich nicht, ihr Wunsch, Errettung zu erlangen, ändert sich nicht, ihr Glaube an Gott schwindet nicht, und sie entwickeln sich immer in eine gute Richtung und haben bis heute weiterhin beharrlich ihre Pflichten ausgeführt. Es gibt jene, die noch viel besser sind als das, die dadurch, dass ihre zugewiesenen Pflichten ständig angepasst werden, ihren richtigen Platz finden und lernen, wie man bei der Ausführung seiner Pflicht nach den Grundsätzen sucht. Aber diejenigen, die nicht nach der Wahrheit streben, die positive Dinge nicht lieben und der Wahrheit abgeneigt sind, erbringen keine gute Leistung. Zurzeit zwingen sich manche Leute, ihre Pflichten weiterhin auszuführen, obwohl ihr innerer Zustand bereits völlig durcheinander ist und sie völlig niedergeschlagen und negativ sind. Doch sie haben die Kirche noch nicht verlassen, und dem Anschein nach glauben sie an Gott, und sie führen weiterhin ihre Pflichten aus; in Wirklichkeit aber haben ihre Herzen sich verändert, und sie haben Gott verlassen und sich von Ihm abgekehrt. Manche heiraten und kehren nach Hause zurück, um ihr Leben zu leben, und sagen: „Ich kann es mir nicht leisten, meine Jugend zu vergeuden. Wir sind nur einmal jung, und das geht überhaupt nicht, dass ich meine Jugend vergeude! Tief im Herzen glaube ich, dass es einen Gott gibt, aber ich kann nicht so einfältig sein wie ihr. Ihr opfert eure Jugend, um nach der Wahrheit zu streben. Ich sollte heiraten und mein Leben leben. Das Leben ist kurz, wir sind nur wenige Jahre jung, und diese Jahre sind in null Komma nichts vorbei. Ich kann einfach nicht meine Jugend hier vergeuden. Bevor meine Jugend vorbei ist, kann ich ein paar unbeschwerte Jahre verbringen und das Leben in vollen Zügen genießen.“ Manche verfolgen weiter ihren Traum, reich zu werden; manche machen weiter Karriere und verwirklichen ihren Traum, Beamter oder Bürokrat zu werden; manche streben Wohlstand in Form von Kindersegen an, also heiraten sie und gründen eine Familie; manche werden wegen ihres Glaubens an Gott gejagt, werden jahrelang verfolgt, bis sie schwach und krank sind, und dann lassen sie ihre Pflichten im Stich und kehren nach Hause zurück, um ihre verbleibenden Jahre auszuleben. Die Situation jedes Einzelnen ist anders. Manche Menschen gehen freiwillig und lassen ihre Namen von der Liste streichen; manche sind Ungläubige, die entfernt werden, und manche begehen alle möglichen Übeltaten und werden ausgeschlossen. Was steckt all diesen Menschen in den Knochen? Was ist ihr Wesen? Habt ihr es klar erkannt? Fühlst du dich jedes Mal, wenn dir die Geschichten dieser Menschen zu Ohren kommen, zutiefst berührt? Womöglich denkst du: „Wie konnten sie so enden? Wie konnte sie nur ein solches Ergebnis ereilen? Vorher waren sie nicht so, sie waren wunderbar, wie konnten sie sich also so schnell verändern?“ Diese Dinge kann man nicht herausfinden oder verstehen, wie sehr man auch darüber nachdenkt. Du machst dir eine Weile Gedanken darüber und denkst: „Dieser Mensch liebt positive Dinge nicht; solche Leute sind Ungläubige.“ Nach einiger Zeit verblassen die Dinge, die diese Menschen tun, ihre Äußerungsformen, ihr Verhalten, einige ihrer Worte und Bemerkungen und ihr Streben in deinem Kopf bzw. im Bewusstsein der Leute, und daraufhin vergisst du diese Dinge, und nach und nach verschwindet das, was du ihnen gegenüber empfindest. Wenn solche Menschen, Ereignisse oder Dinge wieder auftauchen, denkst du wieder: „Ach, das ist unvorstellbar! Wie konnten sie nur? Vorher waren sie nicht so. Ich kann es einfach nicht verstehen.“ Du empfindest wieder das Gleiche, und du hast dasselbe Verständnis. Sagt Mir: Ist es bedauernswert, wenn diese Menschen enthüllt und ausgemustert werden? (Nein.) Vermisst ihr diese Menschen nicht? (Nein.) Verteidigt ihr diese Menschen nicht? (Nein.) Dann müsst ihr sehr hartherzig sein. Wie kommt es, dass ihr alle so mitleidslos seid? Sie haben die Kirche verlassen; wieso verteidigst du sie nicht und bringst ihnen kein Mitgefühl und kein Erbarmen entgegen? Wie kommt es, dass du sie nicht bemitleidest? Bist du zur Sympathie einfach unfähig? Bist du hartherzig? (Nein.) Sag Mir: Ist es angemessen, dass Gottes Haus mit solchen Menschen auf diese Weise umgeht? (Ja.) Inwiefern ist es angemessen? Sag es Mir. (Diese Menschen haben so viele Jahre lang an Gott geglaubt und so viel Wahrheit gehört. Dass sie sich jetzt so benehmen und Gott verraten und Ihn verlassen, beweist, dass sie Ungläubige sind, die es nicht verdienen, dass wir sie bemitleiden und sie vermissen.) Als sie also anfingen, an Gott zu glauben, waren sie voller Enthusiasmus, haben ihr Zuhause aufgegeben, ihre Arbeit, und sie haben oft Opfer dargebracht und riskante Aufgaben für Gottes Haus übernommen. Wie man sie auch betrachtete, sie alle haben sich aufrichtig für Gott aufgewendet. Wie kommt es also, dass sie sich verändert haben? Liegt es daran, dass Gott eine Abneigung gegen sie hatte und sie von Anfang an ausgenutzt hat? (Nein.) Gott behandelt jeden fair und gleich und gibt allen Chancen. Sie alle haben das Kirchenleben gelebt, Gottes Worte gegessen und getrunken, sie haben von Gott versorgt, bewässert und behütet gelebt, wie kommt es also, dass sie sich so sehr verändert haben? Ihr Verhalten, als sie erstmals anfingen, an Gott zu glauben, und ihr Verhalten zu dem Zeitpunkt, an dem sie die Kirche verließen, war so unterschiedlich, als wären sie zwei verschiedene Menschen. Hat Gott verursacht, dass sie die Hoffnung verlieren? Haben Gottes Haus oder Gottes Taten verursacht, dass sie bitter enttäuscht sind? Haben Gott, die Worte, die Gott kundtut, oder Gottes Werk ihre Würde verletzt? (Nein.) Was also ist dann der Grund? Wer kann das erklären? (Ich denke, diese Leute fingen an, an Gott zu glauben, weil der Wunsch nach Segnungen sie beherrschte. Sie haben bloß an Gott geglaubt, um Segnungen zu empfangen. Sobald sie gesehen haben, dass es keine Hoffnung für sie gab, Segnungen zu empfangen, haben sie Gott verlassen.) Befindet sich nicht direkt vor ihnen ein Segen? Es ist noch nicht an der Zeit, mit der Ausführung ihrer Pflichten aufzuhören. Warum haben sie es also so eilig? Wie kommt es, dass sie noch nicht einmal das verstehen können? (Gott, ich denke, dass diese Menschen, als sie erstmals zum Glauben an Gott kamen, sich auf ihren Enthusiasmus und ihre guten Absichten verließen und dass sie in der Lage waren, einige Dinge zu tun, doch jetzt nimmt Gottes Haus die Arbeit, die es tut, immer ernster. Das fordert von den Mitgliedern, die Dinge in Übereinstimmung mit den Wahrheitsgrundsätzen zu tun. Diese Leute hingegen akzeptieren die Wahrheit nicht, sie tun bei ihrer Pflichtausführung zügellos schlechte Dinge, und sie werden oft zurückgestutzt. Also haben sie immer mehr das Gefühl, dass sie sich nicht weiter so durchmogeln können wie bisher, bis sie das Haus Gottes schließlich verlassen. Ich glaube, das ist ein Grund.) Sie können sich nicht weiter so durchmogeln wie bisher – ist diese Aussage wahr? (Ja.) Sie können sich nicht weiter so durchmogeln wie bisher – das wird in Bezug auf Menschen gesagt, die sich durchmogeln. Es gibt einige Menschen, die zum Glauben an Gott kommen, die sich nicht durchgemogelt haben und sehr ernsthaft waren, die diese Angelegenheit ausgesprochen ernst genommen haben, wie kommt es also, dass sie nicht weitergemacht haben? (Weil diese Menschen allein schon gemäß ihrer Natur die Wahrheit nicht lieben. Sie haben angefangen, an Gott zu glauben, um Segnungen zu empfangen. Sie sehen, dass Gottes Haus immer über die Wahrheit spricht, und sie sind der Wahrheit abgeneigt, sie widerstrebt ihnen, und sie wollen immer weniger an Versammlungen teilnehmen und Predigten zuhören, und so werden sie enthüllt.) Das stellt eine Situation dar, und es gibt viele Menschen wie diese. Es gibt auch einige Menschen, die bei ihrer Pflichtausführung immer schlampig sind, die ihre Pflicht nie gut ausführen oder nie die Verantwortung dafür schultern, wobei es keine Rolle spielt, welche Pflicht sie tun. Es ist nicht so, dass sie unfähig sind oder ihr Kaliber der Aufgabe nicht gewachsen ist. Vielmehr sind sie ungehorsam und tun die Dinge nicht entsprechend den Anforderungen von Gottes Haus. Sie tun die Dinge immer so, wie sie wollen, bis sie schließlich Unterbrechungen und Störungen verursachen, weil sie zügellos schlechte Dinge tun. Sie tun keine Buße, ganz egal, wie sie zurechtgestutzt werden, und deshalb werden sie am Ende fortgeschickt. Diese Menschen, die fortgeschickt werden, haben eine unglaublich widerwärtige Disposition und eine arrogante Menschlichkeit. Wohin sie auch gehen, sie wollen das letzte Wort haben, sie schauen auf jeden herab, und sie benehmen sich wie Tyrannen, bis die Kirche schließlich von ihnen bereinigt wird. Wenn sie entlassen und ausgemustert werden, haben manche Menschen danach das Gefühl, nichts laufe mehr gut für sie, wohin sie auch gehen, und niemand würde sie mehr wertschätzen oder beachten. Niemand mehr hält große Stücke auf sie, sie können nicht mehr das letzte Wort haben, sie können nicht bekommen, was sie wollen, und sie haben keine Hoffnung darauf, zu irgendeinem Status zu gelangen, geschweige denn, Segnungen zu empfangen. Sie haben das Gefühl, nicht mehr darauf hoffen zu können, sich in der Kirche durchzumogeln, sie interessieren sich nicht mehr für die Kirche, und so entscheiden sie sich, zu gehen – es gibt viele solcher Menschen.
Es gibt auch Leute, die aus dem gleichen Grund weggehen wie der Großteil derjenigen, die ausgemustert werden. Es spielt keine Rolle, wie lange sie schon an Gott glauben – was sie in Gottes Haus persönlich erfahren und sehen, ist, dass es bei den Versammlungen in Gottes Haus darum geht, fortwährend Gottes Worte zu lesen und über die Wahrheit Gemeinschaft zu halten, über Selbsterkenntnis zu sprechen und darüber, die Wahrheit zu praktizieren, Gericht und Züchtigung anzunehmen, Zurechtstutzen anzunehmen, seine Pflicht nach den Wahrheitsgrundsätzen auszuführen, über den Wandel der Disposition und darüber, die eigenen verdorbenen Dispositionen zu beseitigen. Der Inhalt des Werkes, das Gott vollbringt, ist die ganze Wahrheit, die Gesamtheit der Worte Gottes und ist ganz und gar positiv – sei es das, worüber in der Kirche Gemeinschaft gehalten wird, oder ein Thema, das der Obere in Predigten und im gemeinschaftlichen Austausch behandelt. Diese Menschen hingegen akzeptieren die Wahrheit überhaupt nicht. Sie haben ursprünglich angefangen, an Gott zu glauben, um Segnungen zu empfangen und Vorteile daraus zu ziehen. Wenn man ihre Wesensnatur betrachtet, lieben sie nicht nur positive Dinge oder die Wahrheit nicht, sie sind auch, was noch schlimmer ist, äußerst abgestoßen von und feindselig gegenüber positiven Dingen und der Wahrheit. Je mehr Gottes Haus über die Wahrheit Gemeinschaft hält, je mehr es darüber spricht, die Wahrheit zu praktizieren, je mehr es darüber spricht, nach der Wahrheit zu streben und den Grundsätzen entsprechend zu handeln, desto unwohler und mehr abgestoßen fühlen sich diese Menschen daher in ihrem Inneren und desto weniger wollen sie zuhören. Sagt Mir, was möchten diese Leute gerne hören? Wisst ihr es? (Sie möchten Themen hören, die von ihrem Bestimmungsort handeln, davon, Segnungen zu empfangen, und davon, dass die Verbreitung des Evangeliums ein noch nie dagewesenes Ausmaß erreicht.) Das sind einige Dinge, die sie hören wollen. Außerdem gefällt es ihnen, Parolen zu rufen, Glaubenslehren zu predigen und über Theologie, Theorie und Geheimnisse zu sprechen. Hin und wieder sprechen sie davon, wann Gottes Werk enden wird, wann die großen Katastrophen hereinbrechen werden, was der zukünftige Bestimmungsort der Menschen sein wird, wie böse Mächte beim Einbruch der Katastrophen nach und nach zerstört werden, wie Gott einige Zeichen und Wunder vollbringt und wie die Kräfte und der Umfang von Gottes Haus kontinuierlich wachsen und sich ausbreiten, und auch davon, wie sie umherstolzieren und prahlen werden. Außerdem ist das Wichtigste für sie, ständig befördert und in Gottes Haus eingesetzt zu werden. So können sie sich eine Zeitlang in Gottes Haus durchmogeln, doch während sie sich durchmogeln, sind das Werk, das Gott vollbringt, und die Arbeit von Gottes Haus nie das, was sie in ihren Augen sein sollten, und alles, was sie hören und sehen sind Angelegenheiten, die die Wahrheit betreffen. In ihrem Herzen sind sie dem Kirchenleben deshalb äußerst abgeneigt; sie interessieren sich nicht dafür, sie sind ruhelos, haben das Gefühl, nicht bleiben zu können, es ist eine Qual für sie. Manche finden eine Ausrede, einen Grund und einen Vorwand und schließlich einen Weg, die Kirche zu verlassen. Sie sagen: „Ich werde eine böse Tat begehen, meiner Negativität ein wenig Luft machen und etwas Böses tun. Dann wird die Kirche mich entfernen und ausschließen, also ist es äußerst gerechtfertigt, dass ich die Kirche verlasse.“ Dann gibt es jene, die ihre Bücher der Worte Gottes abgeben, ihre Sachen packen und fortgehen, ohne sich auch nur zu verabschieden, wenn sie verreisen, um ihre Einreisegenehmigung fürs Ausland zu klären. Diese Leute sind wie Rowdys und Huren, und sie handhaben die Dinge nicht so, wie normale Menschen es tun. Was tugendhafte Frauen und normale Menschen denken und was sie in der Anwesenheit anderer Menschen sagen, dreht sich um ernste Fragen, wie man das Leben leben soll. Wie man ein gutes Leben lebt, wie man seiner ganzen Familie ermöglicht, gut zu essen, anständige Kleidung zu tragen und eine gute Unterkunft zu haben, wie man seine Kinder zu Erwachsenen erzieht und wie man seine Kinder dazu bringt, dem richtigen Weg zu folgen – das sind die Dinge, über die sie nachdenken. Aber diese Rowdys und Huren denken niemals an diese Dinge. Wenn du mit ihnen über diese angemessenen Dinge sprichst, ärgern sie sich, sie hassen dich und distanzieren sich von dir. Woran denken sie also? Denken sie ständig ans Essen, Trinken und Feiern? (Ja.) Sie denken immer ans Essen, Trinken, an Partys und wollüstige Dinge. Wenn sie mit normalen Menschen über diese Dinge sprechen, reagieren normale Menschen nicht; normale Menschen sind nicht so wie sie, sie haben keine gemeinsame Sprache, und sie sind nicht auf der gleichen Wellenlänge. Sie tragen die Dinge, über die normale Menschen sprechen, nicht im Herzen, sie können sie nicht ertragen und nichts von ihnen hören. Sie denken, diese Lebensweise würde ihnen schweres Unrecht zufügen, sie fesseln und ihrer Freiheit berauben. Sie sind der Meinung, es sei eine aufregende und unbeschwerte Lebensweise, wenn man sich immer schön kleidet, um jemanden vom anderen Geschlecht zu verführen – für sie ist es das perfekte Leben! Diese Menschen, die die Kirche verlassen, beneiden die Nichtgläubigen um ihr Leben. Sie sind auf die sündigen Genüsse neidisch, und sie denken, sie könnten nur dann ein aufregendes und glückliches Leben führen, wenn sie ihre Tage wie die Nichtgläubigen verbringen und so leben wie diese, dass sie sich nur dann nicht selbst enttäuschen, wenn sie auf diese Weise leben. Diese Ungläubigen haben genau wie Rowdys und Huren keine normale Menschlichkeit, und sie sind keine normalen Leute. Wenn du sie aufforderst, etwas Positives zu tun, lehnen sie das strikt ab, denn tief in ihren Knochen und in ihrer Wesensnatur lieben sie positive Dinge nicht und sind der Wahrheit abgeneigt. Welche Dinge tun sie? Was tun sie in der Kirche, unter den Brüdern und Schwestern und im Laufe ihrer Pflichtausführung? Sie führen ihre Pflichten schlampig aus, sie äußern hochtrabende Theorien, rufen immer Parolen, aber sie tun nicht wirklich etwas – das ist ihr normales Verhalten. Sie geben für ihre Pflichtausführung nie alles, sie sind immer schlampig und gehen bloß nach Schema F vor. Sie tun die Dinge nur, damit andere es sehen, während sie in der Gegenwart anderer Leute um Ansehen und Vorteil rangeln. Außerdem fügen diese bösen Menschen anderen Leuten Leid zu und unterdrücken sie, und wo immer man böse Menschen antrifft, gibt es weder Frieden noch Ruhe – es herrscht nur Chaos. Wenn böse Menschen das Sagen haben, geht die Arbeit nicht voran, ist nicht effektiv und wird sogar lahmgelegt. Wenn böse Menschen die Kontrolle über die Kirche haben, werden gute Menschen schikaniert, die Kirche wird unerträglich chaotisch, der Glaube von Gottes auserwähltem Volk wird halbherzig, und es wird negativ und schwach. Wo immer es böse Menschen gibt, spielen sie eine störende und zerstörerische Rolle. Die offensichtlichste Art und Weise, wie böse Menschen sich äußern, ist ihr Unwille, ihre Pflichten auszuführen. Selbst wenn sie ihre Pflichten ausführen, sind sie dabei oberflächlich und nehmen sie nicht ernst; zudem stören sie andere Menschen bei ihrer Pflichtausführung. Worauf noch hingewiesen werden muss, ist, dass böse Menschen nie die Worte Gottes lesen, nie beten, nie mit anderen über die Wahrheit Gemeinschaft halten und sie noch nicht einmal ihre Bücher der Worte Gottes jemals aufgeschlagen haben. Einige Menschen tragen fadenscheinige Argumente zugunsten böser Menschen vor und sagen: „Auch wenn sie die Worte Gottes nicht gelesen haben, hören sie sich doch Predigten an.“ Aber verstehen sie die Predigten? Sie hören einfach nicht ernsthaft zu, sie schauen sich nie die Videos und Filme an, die Gottes Haus produziert, sie hören sich keine Hymnen an, sie hören sich keine Erfahrungszeugnisse und auch keine Aufzeichnungen von Predigten an. Bei Versammlungen werden sie schläfrig, und manche spielen sogar auf ihren Handys herum und schauen sich Unterhaltungsprogramme an, und es gibt auch welche, die sich Pornofilme anschauen. Nichts, was sie den ganzen Tag lang tun, hat irgendetwas mit dem Glauben an Gott oder dem Streben nach der Wahrheit zu tun. Während Gottes Haus immer eingehender über die Wahrheit Gemeinschaft hält, wird ihre Abscheu gegen die Wahrheit und positive Dinge immer offensichtlicher. Unruhe erfüllt sie, und sie können innerhalb des Zeitlimits, das sie ertragen können, den guten Bestimmungsort, das gute Ende und die großen Katastrophen, nach denen sie sich so sehnen, nicht sehen und warten umsonst darauf. Sie warten umsonst auf diese Dinge, sind ihre Herzen also nicht in Aufruhr? (Das sind sie.) Welche Art von Aufruhr? Sind sie in ihrem Herzen nicht immer am Berechnen? Sie sind nie immer und überall darauf vorbereitet, Gottes Gericht und Züchtigung anzunehmen, Gottes Souveränität und Anordnungen zu akzeptieren, sich den Anordnungen von Gottes Haus zu fügen und bei ihrer Pflichtausführung alles zu geben. Was ist ihre Geisteshaltung? Sie sind immer und überall bereit, ihre Sachen zu packen und fortzugehen. Sie sind schon seit langem dazu bereit, sich von der Kirche und den Brüdern und Schwestern zu verabschieden, dazu, einen klaren Schlussstrich zu ziehen und alle Verbindungen abzubrechen. Der Zeitpunkt, zu dem sie fortgehen, ist dann, wenn sie das Ende des Zeitlimits, das sie ertragen können, erreichen. Ist das nicht so? (So ist es.)
Manche werden ersetzt oder ausgemustert und sind, unabhängig vom Grund, trotzdem in der Lage, beharrlich und nach besten Kräften ihre Pflicht auszuführen. Einige suchen überhaupt nicht nach der Wahrheit, und so entscheiden sie sich, ihre Pflicht nicht mehr auszuführen. Schon während sie ihre Pflicht ausführten, ließen sie bereits Widerwillen dagegen und Ungeduld erkennen, und sie wollten ständig dem kirchlichen Leben entkommen und ihre Pflicht nicht ausführen. Weil sich diese Menschen nicht für die Wahrheit interessieren, haben sie keine Freude daran, das kirchliche Leben zu leben, und sie sind nicht bereit, ihre Pflicht auszuführen. Sie freuen sich nur auf den Tag Gottes, damit sie Segnungen empfangen können; sie können sich nicht so durchmogeln wie gewohnt; sie sehen, dass die Katastrophen immer größer werden und denken, dass sie, wenn sie jetzt nicht nach fleischlichen Freuden streben, die Gelegenheit dazu versäumen werden. Also verlassen sie die Kirche, ohne auch nur einen Blick zurückzuwerfen, ohne auch nur ein bisschen zu zögern. Von diesem Moment an verschwinden sie in dem unermesslichen Menschenmeer, und niemand in der Kirche hört jemals wieder von ihnen – so werden diese Ungläubigen offenbart und ausgemustert. Je mehr Gottes Haus über die Wahrheit Gemeinschaft hält und von den Menschen verlangt, die Wahrheit zu praktizieren und in die Realität einzutreten, desto mehr Abneigung verspüren sie, und sie wollen es absolut nicht hören. Sie akzeptieren diese Dinge nicht nur nicht, sondern widersetzen sich ihnen. Sie verstehen die Situation sehr wohl: Sie wissen, dass Menschen wie sie selbst keinen Platz in Gottes Haus haben, dass sie sich in ihrem Glauben nicht wirklich für Gott aufwenden, dass sie bei ihrer Pflichtausführung nicht alles geben, dass sie bei ihrer Pflicht immer schlampig sind und dass sie eine extreme Abscheu gegen die Wahrheit empfingen und sie verabscheuen. Sie wissen auch, dass sie früher oder später ausgemustert werden, dass das mit Sicherheit das Ergebnis sein wird. Sie haben längst ihre Pläne geschmiedet und denken: „Jemand wie ich wird so oder so keine Segnungen empfangen, also ist es das Beste, wenn ich jetzt gehe, ein paar Jahre das Leben in der Welt genieße, ein paar Jahre ein gutes Leben führe und mich selbst nicht enttäusche.“ Machen sie nicht solche Pläne? (Das tun sie.) Können Menschen mit solchen Absichten und Plänen ihre Pflicht gut erfüllen? Nein, das können sie nicht. Deshalb widerstrebt es diesen Menschen nicht, sich von Gott, Gottes Haus, der Kirche, den Brüdern und Schwestern oder dem kirchlichen Leben zu verabschieden, egal, wie viele Jahre sie schon an Gott glauben. Eines Tages sagen sie, dass sie gehen, und am nächsten Tag sind sie gekleidet wie ein Nichtgläubiger, herausgeputzt wie ein Pfau und haben starkes Make-up aufgetragen. Sie kleiden sich sofort genau wie Nichtgläubige, sprechen und benehmen sich sofort genau diese. Sie tragen ausgefallene Kleidung, und ihr Aussehen erscheint dir nicht richtig, aber sie sind sich nicht bewusst, wie sie auf dich wirken. Wie kommt es, dass sie sich so schnell verändern? (Weil sie schon längst alles geplant haben und weil ihre Natur so ist.) Das ist richtig. Sie haben ihre Pläne schon längst geschmiedet; sie haben diese Pläne nicht ein paar Tage, bevor sie gehen, gemacht, sondern vor langer Zeit beschlossen, dass sie es tun würden. Sie haben sich lange Zeit vorgestellt und geplant, wie sie essen, trinken und feiern werden, wie sie sich benehmen werden und wie sie leben werden. Es gefällt ihnen nicht, das kirchliche Leben zu leben oder ihre Pflicht auszuführen oder über die Wahrheit Gemeinschaft zu halten, und noch viel weniger gefällt es ihnen, sich jeden Tag Predigten anzuhören und Versammlungen zu besuchen. Sie haben ein solches kirchliches Leben gründlich satt, und ohne die Aussicht, Segnungen zu empfangen, einen guten Bestimmungsort zu bekommen und den großen Katastrophen zu entgehen, wären sie nicht in der Lage, auch nur einen Tag weiterzumachen – das ist ihr wahres Gesicht. Wie solltet ihr solche Menschen also behandeln, wenn ihr ihnen wieder begegnet? Werdet ihr ihnen mit taktvollen Worten Ratschläge geben oder ihnen weitere Unterstützung oder Hilfe anbieten? Oder werdet ihr traurig sein, sie gehen zu sehen, und versuchen, sie mit eurer Liebe umzustimmen? Wie werdet ihr mit ihnen umgehen? (Wir sollten sie auffordern, sofort in die Welt der Nichtgläubigen zu gehen.) Richtig, fordert sie auf, in die Welt der Nichtgläubigen zurückzukehren und haltet euch nicht mehr mit ihnen auf. Du sagst Folgendes zu ihnen: „Überleg es dir gut, damit du deine Entscheidung später nicht bereust.“ Sie antworten: „Ich habe es mir gut überlegt, und egal, auf welche Schwierigkeiten ich in der Zukunft auch stoßen mag, ich werde nicht zurückkommen und ich werde es nicht bereuen.“ Du sagst: „Dann geh. Niemand hält dich auf. Wir alle wünschen dir alles Gute und hoffen, dass du deine Ideale erreichst und die Träume verwirklichst, die du begehrst. Wir hoffen auch, dass du, wenn der Tag kommt, an dem du siehst, dass andere Leute gerettet werden, nicht neidisch bist oder Bedauern empfindest. Mach’s gut!“ Ist es nicht ausgesprochen angemessen, so zu ihnen zu sprechen? (Das ist es.) Was also diese Leute betrifft, musst du einerseits ihre Wesensnatur deutlich erkennen; darüber hinaus musst du ihnen auf angemessene Weise gegenübertreten. Wenn sie Ungläubige sind, Nichtgläubige, aber bereit sind, zu schuften und sie gehorsam sein und sich unterwerfen können, dann behelligt sie nicht und entfernt sie nicht, auch wenn sie nicht nach der Wahrheit streben. Erlaubt ihnen stattdessen, weiter zu schuften, und wenn ihr ihnen helfen könnt, dann helft ihnen. Wenn sie noch nicht einmal Lust dazu haben, zu schuften, und anfangen, oberflächlich zu werden und böse Taten zu begehen, dann haben wir alles Erforderliche getan. Wenn sie gehen wollen, lasst sie gehen, und vermisst sie nicht, wenn sie fort sind. Sie sind an dem Punkt angelangt, an dem sie gehen sollten, und solche Leute sind euer Mitleid nicht wert, denn sie sind Ungläubige. Am bedauernswertesten ist, dass es einige Menschen gibt, die unglaublich töricht sind, die immer persönliche Gefühle für die haben, die weggeschickt werden, die sie immer vermissen, die in ihrem Namen sprechen, die auf ihrer Seite stehen und die sogar um sie weinen, für sie beten und flehentliche Bitten für sie vorbringen. Was haltet ihr von dem, was diese Menschen tun? (Es ist so töricht.) Inwiefern ist es töricht? (Wer ein Ungläubiger ist, akzeptiert die Wahrheit nicht, und diese Leute sind es einfach nicht wert, dass man für sie betet und sie vermisst. Nur diejenigen, denen Gott Chancen gibt und die darauf hoffen dürfen, gerettet zu werden, sind es wert, dass andere um sie weinen und für sie beten. Wenn jemand für einen Ungläubigen oder einen Teufel betet, dann ist diese Person sehr töricht und ignorant.) Ein Aspekt ist, dass sie nicht wirklich glauben, dass es einen Gott gibt – sie sind Ungläubige; ein weiterer Aspekt ist, dass die Wesensnatur dieser Menschen die von Nichtgläubigen ist. Was ist hier die implizite Bedeutung? Dass sie überhaupt keine Menschen sind, sondern ihre Wesensnatur die eines Teufels ist, die von Satan, und dass diese Leute Gott feindlich gesinnt sind. So sehen die Dinge aus, was ihre Wesensnatur betrifft. Doch es gibt noch einen weiteren Aspekt, und der ist, dass Gott Menschen auswählt, und keine Teufel. Also, sagt Mir, sind diese Teufel Gottes auserwähltes Volk und sind sie von Gott ausgewählt? (Nein.) Sie sind nicht Gottes auserwähltes Volk. Wenn du dich also ständig auf emotionale Verstrickungen mit diesen Menschen einlässt und traurig bist, sie gehen zu sehen, bist du dann nicht ein Narr? Stellst du dich dann nicht gegen Gott? Wenn du für die wahren Brüder und Schwestern keine tiefen Gefühle hast, aber für diese Teufel tief empfundene Gefühle hegst, was bist du dann? Allermindestens bist du wirrköpfig, du betrachtest die Menschen nicht nach Gottes Worten, deinem Verhalten fehlt noch der richtige Standpunkt und du bewältigst die Dinge nicht anhand von Grundsätzen. Du bist ein wirrköpfiger Mensch. Wenn du Gefühle für einen dieser Teufel hast, dann wirst du denken: „Ach, aber er ist doch so ein guter Mensch, und wir haben so eine gute Beziehung! Wir verstehen uns gut und er hilft mir so sehr! Wenn ich schwach bin, spendet er mir solchen Trost, und wenn ich etwas falsch mache, zeigt er mir Toleranz und Geduld. Er ist so liebevoll!“ So war er nur zu dir, was bist du also? Bist du nicht bloß ein weiterer gewöhnlicher, verdorbener Mensch? Und wie behandelt dieser Mensch die Wahrheit, Gott und die Pflicht, mit der Gottes Haus ihn betraut? Warum betrachtest du die Dinge nicht unter diesen Gesichtspunkten? Ist es korrekt, die Dinge aus der Perspektive deiner eigenen persönlichen Interessen zu betrachten, mit deinen fleischlichen Augen und Gefühlen? (Nein.) Das ist es eindeutig nicht! Und da es nicht die korrekte Art und Weise ist, die Dinge zu betrachten, solltest du sie loslassen und die Perspektive und den Standpunkt ändern, von denen aus du diese Person betrachtest. Du solltest versuchen, an diese Person heranzugehen und mit ihr umzugehen, indem du Gottes Worte zur Grundlage nimmst – das ist der Standpunkt, den Gottes auserwähltes Volk einnehmen sollte, und die Einstellung, die es haben sollte. Sei kein Trottel! Hältst du dich für einen gütigen Menschen, weil du andere bemitleidest? Du bist unglaublich töricht und hast überhaupt keine Grundsätze. Du behandelst die Menschen nicht nach Gottes Worten; du stehst auf Satans Seite und hast Mitleid mit Satan und Teufeln. Dein Mitleid gilt nicht Gottes auserwähltem Volk oder denjenigen, die Gott retten will, und sie gilt nicht wahren Brüdern und Schwestern.
Diese Menschen, die Ungläubige sind, sind nie dazu bereit, ihre Pflicht auszuführen, und sie führen sie immer so aus, wie es ihnen gefällt. Egal wie man mit ihnen Gemeinschaft über die Wahrheit hält, sie akzeptieren sie nicht, und selbst wenn sie die Wahrheit ein wenig verstehen, setzen sie sie nicht in die Praxis um. Es gibt noch eine wichtige Äußerungsform – welche ist das? Dass sie ihre Pflicht immer schlampig ausgeführt haben, dass sie immer oberflächlich sind und es stur ablehnen, Buße zu tun. Wenn es um ihre eigenen Angelegenheiten geht, sind sie äußerst aufmerksam, ernsthaft und rigoros und wagen es nicht, sie auch nur ein bisschen zu vernachlässigen. Sie haben sich gründlich Gedanken über ihr Essen und ihre Kleidung gemacht, über ihren Status, ihren Ruf, ihren Selbstrespekt, ihre fleischlichen Freuden, ihre Krankheiten, ihre Zukunft, ihre Zukunftsaussichten, ihren Ruhestand und sogar über Dinge, die ihren Tod betreffen – sie haben an alles gedacht. Doch bei Angelegenheiten, die ihre Pflichtausführung betreffen, sind sie völlig unaufmerksam, und noch viel weniger streben sie nach der Wahrheit. Manche Menschen werden jedes Mal, wenn sie eine Versammlung besuchen, schläfrig und nicken ein, und wenn sie Meine Stimme hören, verspüren sie sogar Abscheu. Sie fühlen sich äußerst unwohl, sie fühlen sich unruhig, sie strecken sich und gähnen, kratzen sich an den Ohren und reiben ihre Wangen. Sie verhalten sich wie Tiere. Manche Leute sagen: „Predigten dauern lange bei Versammlungen, und manche Leute können nicht so lange still sitzen.“ In Wirklichkeit hat die Versammlung manchmal gerade erst begonnen und sie fangen an herumzuzappeln und hören nur widerwillig zu. Deshalb hören sie sich nie Predigten an oder lesen nie Gottes Worte. Sobald sie hören, dass jemand über die Wahrheit Gemeinschaft hält, verspüren sie Abneigung, und haben es satt zu sehen, wie Leute mit gespannter Aufmerksamkeit zuhören. Was ist die Wesensnatur solcher Menschen? Sie tragen eine menschliche Haut; von außen sind sie menschlich, aber wenn man die Haut abzieht, sind sie Teufel, und keine Menschen. Gott will, dass viele gerettet werden, dass jene mit Menschlichkeit gerettet werden; Er will nicht, dass Teufel gerettet werden. Gott rettet keine Teufel! Daran müsst ihr euch immer erinnern und ihr dürft es nicht vergessen! Du darfst mit denjenigen, die die Haut eines Menschen tragen, deren Wesensnatur aber die eines Teufels ist, nicht verkehren. Wenn du nicht alle Verbindungen zu einer solchen Person abgebrochen hast und versuchst, es ihnen recht zu machen und ihnen zu schmeicheln, dann wirst du zu Satans Gespött, und Gott wird dich verabscheuen und sagen: „Du blinder Narr, du kannst niemanden verstehen!“ Gott rettet keine Teufel, versteht ihr? (Ja.) Gott rettet keine Teufel, noch wählt Er Teufel aus. Teufel können niemals die Wahrheit lieben, noch nach der Wahrheit streben, geschweige denn, sich Gott unterwerfen – sie können sich Gott niemals unterwerfen. Sie glauben nicht deshalb an Gott, weil sie Seine Gerechtigkeit und Fairness lieben, und nicht, damit sie danach streben können, Rettung zu erlangen. Sie verabscheuen und verachten die Tatsache, dass Hiob Gott fürchte und das Böse meidet, und in ihrem Herzen verspüren sie eine enorme Abscheu und Widersetzlichkeit, was das Streben nach der Wahrheit betrifft. Wenn ihr Mir nicht glaubt, dann schaut euch einfach jene um euch herum an, die fortgeschickt und enthüllt wurden, und seht, worum es sich bei dem, was ihnen in den Knochen steckt, handelt, worüber sie sprechen, wenn sonst keiner zuhört, was ihnen wichtig ist, was ihre Einstellung zu ihrem eigenen Leben, ihrem Überleben und den Menschen, Ereignissen und Dingen um sie herum ist und auch was sie sagen und welche Ansichten sie äußern. An all diesen Äußerungen und Ausströmungen könnt ihr deutlich erkennen, was sie genau sind, warum sie in der Lage sind fortzugehen und warum Gottes Haus will, dass sie entfernt werden. Lohnt es sich etwa nicht, diese Lektion zu lernen? (Doch.) Und welche Lektion habt ihr gelernt? Was habt ihr verstanden? (Wir haben gelernt, wie man urteilsfähig sein kann, und wir haben verstanden, dass es diesen Leuten tief in den Knochen steckt, die Wahrheit nicht zu lieben und der Wahrheit abgeneigt zu sein. Sie mogeln sich in Gottes Haus nur durch, und früher oder später wird man sie entfernen.) Wenn ihr die Dinge auf diese Weise betrachtet, zeigt das, dass ihr die Lektion gelernt habt.
Kannst du erkennen, wie den Teufeln und Satan im geistlichen Reich die Wahrheit zuwider ist und sie die Wahrheit hassen? Kannst du erkennen, wie die Teufel und Satan Gott trotzen und Gott lästern? Kannst du erkennen, mit welchen Worten, Sprüchen und Methoden die Teufel und Satan Gott angreifen? Kannst du erkennen, was Gott den Teufeln und Satan erlaubt zu tun, wie sie es tun und welche Einstellung sie haben? (Nein.) Du kannst diese Dinge nicht erkennen. Deshalb ist, egal, was Gott sagt, bloß eine Vorstellung oder ein Bild in deinem Herzen; es ist keine Tatsache. Weil du diese Dinge nicht selbst gesehen hast, ist alles, was du tun kannst, dich auf deine Vorstellungskraft zu verlassen und dir ein solches Gemälde vorzustellen oder dir irgendeine Art von Tatsache vorzustellen. Wenn du aber diesen lebenden Teufeln und Satanen, die in menschliche Haut gekleidet sind, begegnest, kommst du in praktischer Weise mit der Sprache und den Taten von Teufeln und Satanen in Berührung und auch mit den Tatsachen und dem Beweis dafür, dass sie Gott beurteilen, angreifen, trotzen und lästern – du wirst mit absoluter Klarheit ihre Disposition erkennen können, der die Wahrheit zuwider ist und die die Wahrheit hasst. Diese Teufel und Satane, die in menschliche Haut gekleidet sind, greifen Gott auf dieselbe Weise an, wie Teufel und Satan Gott im geistlichen Reich angreifen; sie sind genau gleich, nur dass die in menschliche Haut gekleideten Teufel und Satane eine andere Gestalt angenommen haben, um Gott anzugreifen – doch ihr Wesen bleibt gleich. Sie sind in menschliche Haut gekleidet und verwandeln sich in Menschen, aber sie kommen trotzdem, um über Gott ein Urteil zu fällen, Ihm zu trotzen und Ihn zu lästern. Wie diese Teufel und Satane im Fleisch und diese Ungläubigen Gott beurteilen, angreifen und Ihm trotzen und wie sie Sein Werk niederreißen und die Arbeit der Kirche stören, entspricht genau der Art und Weise, wie Teufel und Satan all diese Dinge im geistlichen Reich tun. Wenn du daher siehst, wie Teufel und Satane in der Welt Gott trotzen, siehst du, wie die Teufel und Satan Gott im geistlichen Reich trotzen – es gibt überhaupt keinen Unterschied. Sie stammen aus der gleichen Quelle und haben dieselbe Wesensnatur, und deshalb tun sie die gleichen Dinge. Unabhängig davon, welche Gestalt sie annehmen, sie tun alle das Gleiche. Aufgrund ihrer Natur und weil sie nicht anders können, trotzen diese in menschliche Haut gekleideten Teufel und Satane Gott also und greifen Ihn an, und sie zeigen eine extreme Abneigung und Widerständigkeit gegen die Wahrheit. Warum sage Ich, dass sie nicht anders können? Dem Anschein nach sind sie menschlich, leben mit anderen Menschen zusammen, essen drei anständige Mahlzeiten am Tag, eignen sich menschliche Bildung und menschliches Wissen an, mit denselben Alltagskompetenzen und Lebensweisen wie die anderer Menschen; ihr innerer Geist ist jedoch nicht derselbe wie der anderer Menschen, und auch ihr Wesen ist nicht dasselbe. Also sind es das Wesen, die Wurzel und der Ursprung, die hinter ihren Ansichten und den Dingen, zu denen sie fähig sind, stecken, und die bestimmen, was diese Menschen sind. Wenn sie Gott angreifen und Gott lästern, dann sind sie Teufel und keine Menschen. In der menschlichen Haut ist ihre Wesensnatur die von Teufeln, egal wie gut oder richtig die Dinge klingen, die sie sagen. Teufel sind in der Lage, Dinge zu sagen, die gut klingen, um Menschen in die Irre zu führen, allerdings akzeptieren sie die Wahrheit überhaupt nicht, geschweige denn setzen sie sie in die Praxis um – das ist absolut der Fall. Seht euch diese bösen Menschen und Antichristen an und jene, die Gott trotzen und verraten – sind sie nicht diese Art von Mensch? Sie alle sind imstande, Dinge zu sagen, die gut klingen, aber unfähig, irgendetwas Praktisches zu tun. Sie sind imstande, Menschen, die Status und Macht haben, etwas Respekt zu zeigen und gut klingende Dinge zu ihnen zu sagen, vor allem ihren direkten Vorgesetzten, doch wenn sie vor Gott treten, zeigen sie dem menschgewordenen Gott noch nicht einmal ein Mindestmaß an Respekt. Wenn du sie bittest, für Gott etwas zu erledigen, wollen sie das nicht wirklich tun, und selbst wenn sie es tun, tun sie es schlampig. Warum sind sie imstande, Gott so zu behandeln? Hat die Wahrheit sie enttäuscht? Hat Gott sie enttäuscht? Hat Gott schon einmal mit ihnen interagiert? Die Antwort auf diese Fragen ist nein, und Gott ist ihnen noch nicht einmal begegnet. Wie kommt es also, dass diese Menschen eine solche Einstellung haben zu Gott und zur Wahrheit? Dafür gibt es einen Grund, und zwar: Ihre Wesensnatur steht an sich im Widerspruch zu Gott. Deshalb können sie nicht anders, als Gott zu verhöhnen und Ihn zu lästern und Gott in ihren Herzen zu verachten, zu beurteilen und anzugreifen, und sie tun es ohne jeden Skrupel – das ist von ihrer Wesensnatur so bestimmt. Sie wenden so gut wie keine Mühe dafür auf, die Worte sprudeln nur so aus ihnen heraus; rücksichtslos, unbedacht, strömen diese Dinge einfach ganz natürlich aus ihnen hervor. Sie können anderen Menschen Respekt zeigen, Menschen mit Status und gewöhnlichen Menschen, aber sie verachten Gott und die Wahrheit zutiefst. Was sind sie? (Teufel.) Das ist richtig, sie sind Teufel, keine Menschen, egal, wie alt sie sind. Manche Menschen sagen: „Vielleicht sind sie nur jung und verstehen die Dinge nicht.“ Du denkst, sie sind jung und verstehen die Dinge nicht, wenn sie aber in die Welt und in die Gesellschaft hinausgehen und ältere Menschen sehen, benutzen sie eine angemessene Anrede. Nur wenn sie Gott sehen, richten sie sich nicht mit einer Anrede an Ihn, sondern sagen stattdessen: „He“ oder „Du da“ oder „Du“. Sie benutzen für Gott keine Anrede. In der Gesellschaft respektieren sie ältere Leute und sorgen sich um die Kinder, und sie sind zivilisiert und höflich. Wenn sie aber vor Gott treten, sind sie dazu nicht in der Lage und wissen nicht, wie man Ihn ehrt. Also, was sind sie? (Teufel.) Sie sind Teufel, typische Teufel! Sie können angesehenen Leuten in der Gesellschaft und Leuten mit Status, Leuten, die sie bewundern oder die ihnen Vorteile verschaffen können, Respekt und Höflichkeit erweisen; nur wenn sie vor Gott treten, zeigen sie weder Respekt noch Höflichkeit, stattdessen widersetzen sie sich sofort, verabscheuen Ihn unverhohlen und behandeln Ihn mit einer verachtungsvollen Haltung. Was sind sie? Sie sind Teufel, typische Teufel! Diese Ungläubigen, diese Menschen, die Gottes Haus unterwandern und dann entfernt und aus den Listen gestrichen werden, sind alle Menschen von dieser Art, hundertprozentig. Auf diese Weise widersetzen sie sich Gott und behandeln Gott mit Verachtung. Und was die Pflichtausführung betrifft, die Gott von den Menschen verlangt, so schenken sie ihr erst recht keine Beachtung. Es spielt keine Rolle, welchen gesellschaftlichen Status sie haben, wie gebildet sie sind oder wie alt oder welchen Geschlechts sie sind, ihre Wesensnatur ist dieselbe. Wenn sie sich in der Welt befinden und einen Beamten treffen, der von ihnen verlangt, etwas zu tun, können sie nicht schnell genug vor ihm kriechen und katzbuckeln. Gern und bereitwillig sind sie die Sklaven des Beamten, und sie schmeicheln ihm, so gut sie es vermögen. Wenn ein Promi oder ein Präsident sie umarmt oder ihnen die Hand schüttelt, fühlen sie sich geehrt und waschen sich vielleicht nie wieder die Hände oder wechseln womöglich nie wieder ihre Kleidung, solange sie leben. Sie meinen, diese Promis und bedeutenden Menschen stünden höher stehen und seien größer als Gott, und das ist der Grund, warum sie im Herzen in der Lage sind, Gott zu verachten. Egal, was Gott sagt oder welches Werk Er vollbringt, diese Menschen halten es nicht für erwähnenswert; außerdem wollen sie sich ständig an Gottes Worten zu schaffen machen und sie verändern, sie mit ihrer eigenen Meinung ergänzen, sie in völlige Übereinstimmung mit dem bringen, was sie denken – das alles sind Menschen, die Probleme mit ihrer Wesensnatur haben. Sagt Mir, ist es angebracht, diesen Menschen, die zu den Teufeln gehören, oder diesen Menschen, die die Wesensnatur von Teufeln haben, zu erlauben, in Gottes Haus zu bleiben? (Nein, es ist nicht angebracht.) Nein, es ist nicht angebracht. Sie sind nicht wie Gottes auserwähltes Volk: Gottes auserwähltes Volk gehört zu Gott, wohingegen diese Menschen zu den Teufeln und zu Satan gehören.
Welche Art von Menschen muss sich versammeln, damit man sie als Kirche bezeichnen kann? Welche Art von Menschen sind in Gottes Haus erwünscht, und welcher Art von Menschen gehört das Haus Gottes? Sagt es Mir. (Menschen, die wirklich an Gott glauben und nach der Wahrheit streben.) Das ist ein wenig zu streng. Aus Meiner Sicht sehen die unterste Grenze und der Mindestmaßstab so aus, dass diese Menschen bereit sein müssen, zu schuften. Es kann sein, dass sie die Wahrheit nicht lieben, was aber nicht heißt, dass sie ihnen die Wahrheit zuwider ist. Sie tun, was Gottes Haus von ihnen verlangt, ohne Fragen zu stellen, und sie sind gehorsam und können sich fügen. Was die Voraussetzungen für das Streben nach der Wahrheit betrifft, denken manche Menschen womöglich, es mangele ihnen an Kaliber, sie tun es nicht mit Freude und haben kein großes Interesse daran. Vielleicht denken sie, es sei annehmbar, sich hin und wieder eine Predigt anzuhören, und manchmal schlafen sie ein, wenn sie sich eine Predigt anhören, und wenn sie aufwachen, fragen sie sich: „Was habe ich gerade gehört? Ich habe es vergessen. Ich mach’ mich besser an die Arbeit. Es reicht, wenn ich einfach meine Arbeit mache.“ Sie sind weder widerspenstig, noch stören sie, und sie arbeiten hart, egal, welche Arbeit ihnen zugeordnet ist. Ihre Aufrichtigkeit wirkt echt, und sie sind wie alte Lastesel – ihr Besitzer geben ihnen einfach Arbeit, und ob sie einen Mühlstein drehen, einen Pflug ziehen, die Felder bestellen oder einen Karren ziehen, sie vermitteln stets echte Aufrichtigkeit und können Aufgaben erledigen, ohne Ärger zu verursachen. Was denken sie? „Es heißt, ich sei eine Arbeitskraft, also werde ich schuften. Ich bin nichts wert. Ich bin ein niedriger Niemand. Wenn ich für Gott schufte, heißt das, dass Er mich erhöht, und ich fühle mich keineswegs benachteiligt.“ Siehst du, das ist die Einstellung, die sie haben. Daher sollten solche Menschen in Gottes Haus bleiben. Auch wenn sie vielleicht ein paar Schwächen, Unzulänglichkeiten und schlechte Angewohnheiten haben oder es ihnen an Kaliber mangelt oder sie töricht sind, Ich kann alle diese Menschen dulden und einbeziehen; das ist kein Problem, und Ich gebe diesen Menschen Chancen. Welche Chancen? Gebe Ich ihnen Chancen, zu schuften oder Rettung zu erlangen? Beides natürlich. Als geschaffene Wesen sind sie bereit, für Gott zu schuften, in Gottes Haus zu schuften, und das ist ihr Recht. Außerdem sollte ihnen mit diesem Verlangen, das sie haben, die Chance gegeben werden, Rettung zu erlangen. Doch es gibt einige, die sagen: „Aber sie streben gar nicht danach, Rettung zu erlangen!“ Wenn sie nicht danach streben, Rettung zu erlangen, dann ist das ihre Sache, aber diesen Menschen kann zumindest eine besondere Gunst erwiesen und die Gelegenheit gegeben werden, Rettung zu erlangen, und sie haben die Chance, gerettet zu werden. Was meine Ich mit „sie haben die Chance?“ Ich meine, ihr Kaliber weist Mängel auf, sie sind ein bisschen töricht, bei ihrer Pflichtausführung können sie keine sehr große oder wichtige Arbeit übernehmen, sondern nur eine gewöhnliche Pflicht ausführen, sie spielen keine besonders wichtige Rolle in Gottes Haus, sie übernehmen keine wichtigen Arbeiten, während Gott Sein Werk ausweitet, und sie leisten keinen großen Beitrag; weil sie aber dieses Verlangen haben, bereitwillig für Gott zu schuften, wird ihnen eine besondere Gunst erwiesen und sie erhalten die Chance, gerettet zu werden – das ist die besondere Gunst, die ihnen erwiesen wird. Gott gibt jedem Einzelnen viele Gelegenheiten. Behandelt Gott die Menschen nicht gerecht? (Doch.) Denn egal wie schwach sie sind, wie mangelhaft ihr Kaliber ist, wie töricht sie sind, sie sind Mitglieder der gewöhnlichen und verdorbenen Menschheit; sie streben einfach nur nicht besonders aktiv persönlich nach der Wahrheit, aber als Menschen sind sie trotzdem richtig. Ganz gleich, ob sie die Wahrheit oder Rettung erlangen können, soweit es Gott betrifft, lässt Er ihnen letztendlich Güte zuteil werden und erweist ihnen eine besondere Gunst, denn diese Menschen sind aus einem völlig anderen Holz geschnitzt als diese Ungläubigen und Teufel, die sich Gott widersetzen, und sie haben ein anderes Wesen. Jene Menschen sind Teufel und Gottes Feinde, wohingegen diese Menschen, obwohl sie nur danach streben zu schuften und sich mit dem Schuften begnügen, in ihren Herzen keine Widersetzlichkeit tragen. Sie werden Gott niemals aktiv angreifen, Gott beurteilen oder Gott lästern, und sie hegen eine positive und richtige Einstellung zu Gott. Das heißt, sie sind bereit, für Gott zu schuften, ob sie Rettung erlangen können oder nicht. Dann gibt es einige, die ein bisschen besser als das sind und die, während sie schuften, in der Lage sind, so gut sie können, einige Wahrheiten in die Praxis umzusetzen, die aktiv und auf eine positive Weise einige der Wahrheitsgrundsätze suchen und die bestrebt sind, nicht gegen die Grundsätze zu verstoßen. Dieses Verlangen und diese Einstellung haben sie, und daher bringt Gott ihnen Güte entgegen. Gott behandelt sie nicht unfair, Er gibt sie einfach nicht auf und gibt ihnen immer Gelegenheiten. Wenn Gottes Werk sich dem Ende zuneigt und sie sich bis dahin Gott unterwerfen und Satans Einfluss entkommen können, wird Gott sie in das Königreich führen – das ist der Bestimmungsort, den sie haben sollen. Gott will diese Menschen retten, und Er wird sie nicht aufgeben; was die Frage angeht, wie Gott es tun und diese Worte erfüllen wird, ihr werdet es eines Tages erfahren. Was ist Gottes Haltung gegenüber Teufeln und Satanen? (Sie sind ihm zuwider.) Seine Haltung ist, dass sie Ihm zuwider sind. Natürlich sind sie Ihm zuwider. Gott benutzt Teufel und Satane, damit sie zur passenden Zeit und am passenden Ort dienen, in der passenden Situation und bei den passenden Dingen, und sobald sie den Dienst erbracht haben, werden sie ohne viel Federlesens hinausgeworfen. Ihre Wesensnatur, die nicht nach der Wahrheit strebt und der die Wahrheit zuwider ist, wird ständig in allen möglichen Situationen enthüllt. Gott schenkt ihnen keine Güte, weil Gott sie absolut verabscheut und extrem von ihnen angewidert ist. Doch diese törichten Menschen mit dürftigem Kaliber, von denen manche vielleicht sogar verworren sind, sind bereit, für Gott zu schuften, und die Einstellung und Entschlossenheit, die sie haben, ist, „für Gott schuften zu wollen und es niemals zu bereuen“. In ihrem täglichen Leben wird Gott ihnen daher stets ihre Torheit vergeben und ihre Schwäche dulden, und Er wird sie auch beschützen und über sie wachen. Was meine Ich, wenn Ich sage, Gott wird sie beschützen und über sie wachen? Damit meine Ich, Gott erleuchtet sie, was die wörtliche Bedeutung einiger Wahrheiten betrifft, die sie begreifen können, und lässt sie die Wahrheiten, die sie begreifen können, verstehen. Gott ist mit ihnen, schenkt ihnen Frieden und Freude, und wenn sie in Versuchung geraten, arrangiert Gott für sie passende Situationen, um sie vor der Versuchung zu schützen. Was sind die größten Versuchungen? Es gibt viele Versuchungen: Ehe, unangemessene Beziehungen zwischen Männern und Frauen, Geld, Status, Ruhm und Profit, Ansehen sowie eine gute Arbeit und ein gutes Gehalt haben usw. – das alles sind Versuchungen. Und wie beschützt Gott die Menschen noch? Er heilt dich von Krankheiten, um zu verhindern, dass du leidest, Er bewahrt dich davor, bösen Menschen in die Falle zu gehen und von ihnen angegriffen zu werden usw. Wenn du auf Schwierigkeiten oder Dinge stößt, die katastrophal erscheinen, arrangiert Gott zudem Menschen, Ereignisse oder Dinge, um dich vor diesen Katastrophen oder Schwierigkeiten zu beschützen und dich zu befähigen, für Gott bis zum Schluss reibungslos in Seinem Haus zu schuften, und zwar so, wie du möchtest – ist das nicht eine gute Sache? (Doch.) Dass also alles reibungslos für dich läuft und so läuft, wie du es dir wünschst, woher kommt das? (Gottes Schutz.) Richtig, es kommt von Gottes Schutz, davon, dass Gott über dich wacht, und von der Güte Gottes. Jene Menschen, die Teufel sind, können jedoch nicht anders, als teuflische Dinge zu tun. Sie machen bei allem, was sie tun, Fehler, und sie alle hegen böse Absichten. Dass sie häufig in Versuchung geraten, ist für sie normal; es ist genau, was sie brauchen, wie ein großer Fels, der plötzlich vom Himmel fällt und sie am Kopf trifft, sie zerquetscht, und dann sind sie tot. Die Menschen, die bereit sind, für Gott zu schuften, werden auch auf diese Dinge stoßen, aber mit Gottes wundersamem Schutz geraten sie nicht in diese Katastrophe, sie zieht an ihnen vorbei, und in ihrem Herzen sagen sie: „Gott beschützt mich, es ist nicht meine Zeit zu sterben!“ Gott hält dich am Leben, weil du für Ihn noch von Nutzen bist. Gott hat dir das Leben gegeben, und weil du bereit bist, für Ihn zu schuften und dich für Ihn zu opfern, warum würde Gott dich nicht beschützen? Gott wird dich mit Sicherheit beschützen! Verlangt Gott viel von den Menschen? (Nein.) Diese Menschen, die bereit sind, für Gott zu schuften, sind eigentlich nicht sehr talentiert und ihr Kaliber ist nicht besonders gut; sie haben ein begrenztes Verständnis der Wahrheit, bis zu dem Punkt, dass sie nur einige Worte und Glaubenslehren verstehen und lernen können, so zu sprechen, wie andere Leute. Sie sind jedoch einfach nicht imstande, die Wahrheitsgrundsätze zu erfassen, noch können sie es erreichen, nach der Wahrheit zu streben oder Rettung zu erlangen. Ihre Unterwerfung unter Gott ist bloß damit verbunden, das zu tun, was ihnen Gottes Haus sagt, und es ist für sie unmöglich, sich der Wahrheit zu unterwerfen, das ist alles. Und weil sie nur gewöhnliche, verdorbene Menschen sind und weil sie bereit sind, für Gott zu schuften, sondert Gott sie nicht aus. Somit sind diejenigen, die rausgeworfen werden, mit Sicherheit nichts Gutes. Wenn du wirklich ein guter Mensch bist, wenn du wirklich ein Mensch bist, den Gott ausgewählt hat, wenn du gegenüber Gott wirklich eine Haltung der Unterwerfung hast, den Wunsch und die Einstellung hast, bereitwillig für Gott zu schuften und es niemals zu bereuen, dann wird Gott dich auf keinen Fall je aussondern, sondern dir stattdessen Güte entgegenbringen. Das wird ein Segen für dich sein, und Gott will solche Menschen. Gott will solche Menschen – sie streben nicht nach der Wahrheit und sind nicht in der Lage, die Wahrheit zu verstehen, weil es ihnen an Kaliber fehlt, doch sie sind bereit, für Gott zu schuften. Die andere Art von Menschen, die Gott will, sind jene, die den Wunsch haben, nach der Wahrheit zu streben, die die Wahrheit lieben, die Fairness und Gerechtigkeit und positive Dinge lieben, die sich der Wahrheit unterwerfen wollen und die, wenn sie die Wahrheit erst einmal verstanden und begriffen haben, wenn sie die Wahrheit kennen und erfassen, gehorchen, sich unterwerfen und im Einklang mit der Wahrheit praktizieren können. Hinzu kommt, dass diese Menschen die Entschlossenheit haben, nach der Wahrheit zu streben und Rettung zu erlangen, und sie haben nie an Gott gezweifelt. Diese Menschen sind selbstverständlich jene, die Gott liebt und retten möchte. Bist du aber in der Lage, diesen Maßstab zu erreichen? Und was wirst du tun, wenn du ihn nicht erreichen kannst? Zumindest darf deine Haltung gegenüber Gott und der Wahrheit nicht die von Teufeln und Satan sein, und du musst dich zumindest dem Maßstab für Gottes Anerkennung annähern, und du musst bereit dazu sein, für Gott zu schuften. Wenn du dich Gott ständig entgegenstellst, gegen Gott handelst und wenn du Gott in deinem Herzen immer angreifst und Ihn lästerst, dann wirst du dich in einer problematischen und gefährlichen Situation wiederfinden. In deinem Herzen sollte dir klar sein, welche Einstellung du zu Gott hast, und du solltest dich gemäß den verschiedenen Arten von Menschen, über die Ich hier gesprochen habe, selbst kategorisieren.
Es ist sehr wichtig, nach der Wahrheit zu streben, aber das bedeutet nicht, dass es die Menschen nicht bis ans Ende des Weges schaffen können, wenn sie nicht nach der Wahrheit streben; das steht nicht endgültig fest. Alle Menschen sind geschaffene Wesen, und solange sie keine Teufel oder Satane sind, werden sie Gott nicht aktiv angreifen bzw. Gott nicht in klarem Bewusstsein aktiv angreifen und Ihn lästern. Deshalb ist Gott den gewöhnlichen verdorbenen Menschen gegenüber fair und vernünftig, und Er gibt ihnen allen die Chance, Rettung zu erlangen. Während die Menschen Erfahrung damit machen, Rettung zu erlangen, ist Gott gütig zu ihnen, Er beschützt sie und kümmert sich um sie. Wie ist also Gottes Haltung gegenüber den Menschen, die Teufel und Satane sind? Sie betrachten Gott als ihren Feind und hören nicht auf damit, Gott zu verurteilen, Ihn anzugreifen und zu lästern. Sie zerstören Sein Werk und tun nie Buße. Wenn sie mit anderen Menschen verkehren, kommen sie mit einigen gut aus, nur wenn sie vor Gott treten, kommen sie überhaupt nicht gut mit Ihm aus, nicht eine Minute oder eine Sekunde lang; sie können nicht mit Gott zusammenarbeiten oder mit Ihm koexistieren oder mit Ihm bei irgendetwas zu einer Einigung kommen, und das zeigt, dass sie dem Standard entsprechende Teufel und Satane sind. Solche Menschen duldet Gott absolut nicht, und Gottes Haus behält solche Menschen auf keinen Fall. Wenn einer entdeckt wird, wird er entfernt; wenn zwei entdeckt werden, werden sie entfernt; wie viele auch immer offenbart werden, so viele werden entfernt – der Tag, an dem sie offenbart werden, ist der Tag, an dem es mit ihnen vorbei ist. Siehst du, wenn gute Menschen befördert werden und für etwas Wichtiges eingesetzt werden, dann werden sie vervollkommnet, gesegnet und holen die größte Ernte ein; wenn böse Menschen und Teufel befördert und eingesetzt werden, werden sie auf natürliche Weise enthüllt und ausgemustert, und ihr letzter Tag ist gekommen. Denkt an jene um euch herum, die in letzter Zeit oder schon früh enthüllt, ausgemustert oder entfernt wurden, und an jene, deren Namen aus den Listen gestrichen wurden. Als sie den Höhepunkt ihrer „Karriere“ in Gottes Haus erreichten, wurden sie ausgemustert und ihr letzter Tag war gekommen, und hinter ihr Leben des Gottesglaubens wurde ein dicker Schlusspunkt gesetzt. Die Ungläubigen kommen und gehen in der Kirche und können keinen passenden Platz für sich finden, noch können sie irgendeine Pflicht ausführen. Sobald sie eine böse Tat begehen, werden sie offenbart, und ihr letzter Tag ist gekommen. Teufeln gefällt es, Großes zu tun und sich einen Namen zu machen, und der Tag, an dem sie sich am meisten im Ruhm sonnen, ist ihr letzter Tag. Warum sage Ich das? Wisst ihr es? So sind die Dinge. Wenn sie sich am meisten im Ruhm sonnen, sind sie am selbstgefälligsten, und ist es nicht dann, wenn sie am selbstgefälligsten sind, am wahrscheinlichsten, dass sie aus der Rolle fallen? (Doch.) Wenn sie keinen Erfolg und keinen Ruhm haben, ziehen diese Teufel den Kopf ein. Doch nur, weil Ich sage, dass sie den Kopf einziehen, bedeutet das nicht, dass sie die Wahrheit praktizieren können, sondern nur, dass sie sehr bedachtsam und vorsichtig handeln, immer mit einem Herzen, das auf der Hut ist, und nicht mit einem gottesfürchtigen Herzen. Sobald sie eine Gelegenheit sehen oder feststellen, dass sie etwas Macht und Status haben, dem Wind und dem Regen auf ihr Kommando befehlen können, das zu tun, was sie wollen, vergessen sie sich, werden selbstgefällig und denken: „Meine Zeit ist gekommen. Jetzt ist es für mich an der Zeit, mein Können und meine Stärken zu zeigen und meine Fähigkeiten ins Spiel zu bringen!“ Und sie treten in Aktion. Was ist die Motivation hinter ihrem Handeln, und was ist die Quelle ihres Handelns? Woher stammen die Motivation und die Quelle ihres Handelns? Sie stammen von Teufeln her, von Satan, und von ihren wilden Ambitionen und Begierden. Können die Dinge, die sie tun, unter solchen Umständen mit den Wahrheitsgrundsätzen übereinstimmen? Können sie ein gottesfürchtiges Herz haben, während sie Dinge tun? Können sie Angelegenheiten so handhaben, wie Gottes Haus es verlangt? Die Antwort auf alle diese Fragen ist nein. Und welche Folgen hat das? (Es führt zu Unterbrechungen und Störungen.) Das ist richtig, die Folgen sind, dass sie ernsthafte Unterbrechungen und Störungen verursachen und sie sogar ernsthafte Störungen und Verluste für Gottes Haus und die Arbeit der Kirche verursachen. Wie sollte demnach in Übereinstimmung mit den Grundsätzen zum Umgang mit Menschen in Gottes Haus, mit Menschen, die solche Folgen für die Arbeit der Kirche herbeiführen, umgegangen werden? Wenn es sich um ein geringfügiges Problem handelt, sollten sie ersetzt werden, und wenn es sich um ein schlimmes Problem handelt, sollten sie entfernt werden. Wenn Leute befördert und für etwas Wichtiges eingesetzt werden oder einer Arbeit zugeteilt werden, wird Gottes Haus immer deutlich mit ihnen Gemeinschaft halten über die Grundsätze des Arbeitens. Den Leuten werden viele Grundsätze und Einzelheiten mitgeteilt, und erst, wenn sie alles verstanden, begriffen und aufgeschrieben haben, gilt die Übergabe als abgeschlossen. Doch wenn sie eine Arbeit erledigen und ihre Pflicht ausführen sollen, zeigen sie ihre Teufelskrallen, während sie die Arbeit in Angriff nehmen, und die Teufel, die sie wirklich sind, kommen zum Vorschein. Sie tun die Dinge überhaupt nicht in Übereinstimmung mit den Grundsätzen, die Gottes Haus fordert, sondern völlig nach Belieben, wie es ihnen gefällt, wie sie es sich wünschen. Keiner kann sie zügeln, und sie hören auf niemanden und denken: „Gottes Haus, Gott und die Wahrheit können alle beiseitetreten! Hier habe ich das Sagen!“ So gehen Teufel vor, und das ist die Einstellung, die Teufel zu ihrer Pflicht und zur Wahrheit haben. Wenn du so eine Einstellung zur Wahrheit hast, wirst du entlarvt werden. Wenn du die Arbeit von Gottes Haus und deine Pflicht für unbedeutende Angelegenheiten hältst und nicht nach den Grundsätzen handelst, die Gottes Haus dir vorgeschrieben hat, wird man dich nicht zuvorkommend behandeln. Gottes Haus behandelt Menschen seinen Grundsätzen entsprechend; wer aus seinem Amt entlassen werden sollte, wird entlassen, und wer entfernt werden sollte, wird entfernt, und das ist alles, was es darüber zu sagen gibt. Ist es nicht so? Ist es nicht, was Gottes Haus tut? Werden jene Teufel nicht auf diese Weise entlarvt? Und liegt darin nicht das Motiv für ihr Handeln, die Quelle ihrer Handlungen und wie sie Dinge tun? (Doch.) Behandelt Gottes Haus sie ungerecht, wenn es auf diese Weise mit ihnen umgeht? (Nein.) Ist es angemessen, so mit ihnen umzugehen? (Ja.) Es ist wirklich angemessen! Normale Personen akzeptieren ihre Pflicht, bekommen eine Beförderung und werden für etwas Wichtiges eingesetzt. Sie erledigen ihre Arbeit ihren Fähigkeiten und ihrem Kaliber entsprechend, und in größerem oder geringerem Maße in Übereinstimmung mit den Arbeitsgrundsätzen, die sie verstehen bzw. die Gottes Haus ihnen vorschreibt. Trotz der Tatsache, dass sie oft verdorbene Dispositionen erkennen lassen, wird die normale Ausführung ihrer Pflicht davon nicht beeinflusst. Egal, auf welche Schwierigkeiten sie stoßen, in welchem falschen Zustand sie sind oder welche Unterbrechung sie ertragen, am Ende werden sie bei der Ausführung ihrer Pflicht einige positive Ergebnisse erzielen, und diese Ergebnisse sind für alle akzeptabel. Aber jene Ungläubigen, erzielen nie positive Ergebnisse, egal, wie lange sie ihre Pflicht schon ausführen. Sie tun ständig schlimme Dinge und versuchen, Dinge zu ruinieren, was nicht nur die Arbeit der Kirche beeinträchtigt, sondern auch den Interessen der Kirche schadet und eine schlechte Atmosphäre für ihre Arbeit schafft und sie durcheinanderbringt. Wenn ein Teufel eine Arbeit stört und ruiniert, müssen viele Leute hinter den Kulissen wieder ganz von vorn mit der Arbeit anfangen, was die personellen und finanziellen Ressourcen von Gottes Haus verschwendet und viele von Gottes auserwähltem Volk zornig macht. Sobald der Teufel beseitigt ist, nimmt die Arbeit der Kirche sofort ein strahlend neues Äußeres an, und die Arbeitsresultate sind anders. Der Teufel, der diese Störungen und Unterbrechungen verursacht hat, wird verbannt, die Geisteshaltung der Leute wird eine freie und befreite sein, die Arbeitseffizienz wird gesteigert, und jeder führt seine Pflicht auf normale Weise aus. Daher erscheinen diese Menschen, die vom Teufel und Satan sind, von außen als seien sie Menschen, und egal, wie alt sie sind oder wie gebildet, solange sie böse Menschen sind, können sie böse Taten begehen, und sie spielen die Rolle von Teufeln und Satan, die Menschen verderben und stören. Nehmen wir an, du kochst gerade einen Topf Hühnersuppe, und alle freuen sich darauf, sie zu essen, und plötzlich landet eine Fliege in der Suppe. Sag Mir, kann man diese Suppe noch essen? Da hilft nichts, du musst sie wegschütten, und zwei oder drei Stunden Arbeit waren umsonst. Dann musst du den Topf mehrmals spülen, und sogar nachdem du ihn gespült hast, erscheint er dir immer noch nicht sauber, und du bist ein wenig angewidert. Was hat dich gestört? (Die Fliege.) Die Fliege ist zwar sehr klein, aber ihr verunreinigtes Wesen ist so ekelhaft. Diese Menschen, die Teufel sind, sind wie Fliegen. Sie bahnen sich ihren Weg in die Kirche und bringen die normale Ordnung des Kirchenlebens schwer durcheinander, und sie stören den normalen Fortschritt der Kirchenarbeit. Habt ihr jetzt also ein klares Verständnis dieser Menschen, die Teufel sind? Sie dazu zu bewegen, ein wenig Dienst zu erweisen und ihre Pflicht gut auszuführen, ist schwieriger, als eine Kuh dazu zu bringen, einen Baum hochzuklettern; es ist, als würde man versuchen, eine Ente zu bewegen, sich auf eine Hühnerstange zu setzen. Am schwierigsten ist es, zu versuchen, Teufel und Satane dazu zu bringen, die Wahrheit zu praktizieren, genauso schwierig, wie Ungläubige dazu zu bringen, ihre Pflicht treu auszuführen. So sind die Dinge nun einmal. Wenn du auf Menschen triffst, die Satane und Ungläubige sind, und du sie vorübergehend um Hilfe bitten musst, dann ist das in Ordnung. Wenn du ihnen aber eine Pflicht oder eine Arbeit zuweist, dann bist du blind und wirst zum Narren gehalten. Das trifft vor allem zu, wenn du sie bittest, eine wichtige Arbeit zu erledigen, dann bist du sogar noch törichter. Wenn du wirklich niemanden Passendes findest, der dir helfen kann, und sie dann um Hilfe bittest, ist es in Ordnung, sie zu bitten, etwas zu erledigen, aber du musst sie im Auge behalten und darfst die Sache nicht auf die leichte Schulter nehmen. Solche Menschen sind völlig unzuverlässig; da sie keine Menschen sind, sondern Teufel, sind sie absolut unzuverlässig. Seht euch jetzt also nach den Leuten um, die für Teams verantwortlich oder Teamleiter sind, und nach denen, die entscheidende Pflichten und wichtige Arbeiten ausführen, und stellt fest, ob sie so etwas wie diese Teufel sind. Wenn ihr sie ersetzen könnt, dann ersetzt sie so bald wie möglich; wenn ihr sie nicht ersetzen könnt, weil es niemand Passenden gibt, der sie ersetzen kann, dann behaltet sie gut im Auge, überwacht sie und verfolgt sie genau. Ihr dürft Teufeln und Satanen keine Gelegenheit geben, Störungen zu verursachen. Ein Teufel wird immer ein Teufel sein, sie haben keine Menschlichkeit, und sie haben weder Gewissen noch Vernunft – daran musst du immer denken! Alle Ungläubigen gehören zu Teufeln und Satan, und du darfst ihnen nicht glauben! Lasst uns an dieser Stelle aufhören, über dieses Thema Gemeinschaft zu halten.
Die erste Praxis, um nach der Wahrheit zu streben: Loslassen
I. Verschiedene negative Emotionen loslassen
D. Die Emotionen von Betrübnis, Beklemmung und Besorgnis
Als wir darüber Gemeinschaft hielten, wie man nach der Wahrheit strebt, sprachen wir über zwei Dinge. Was war das erste? (Loslassen.) Eins davon war das Loslassen. Was ist das andere? (Sich hingeben.) Sich hingeben. Wir haben dreimal über das erste, „loslassen“, gesprochen. Worüber haben wir beim letzten Mal Gemeinschaft gehalten? (Das letzte Mal hat Gott aus der Perspektive der Schwierigkeiten, denen die Menschen gegenüberstehen, die Gründe seziert, warum negative Emotionen wie Betrübnis, Beklemmung und Besorgnis in den Menschen aufkommen, und der Haltung zu Gottes Werk und zur Wahrheit.) Es gibt viele Gründe, warum negative Emotionen wie Betrübnis, Beklemmung und Besorgnis aufkommen, doch generell werden sie durch den objektiven Grund verursacht, dass die Menschen die Wahrheit nicht verstehen. Das ist ein Grund. Es gibt noch einen Grund, und das ist der Hauptgrund, nämlich: Die Menschen streben nicht nach der Wahrheit. Wenn die Menschen die Wahrheit nicht verstehen oder nicht nach ihr streben und sie nicht wirklich an Gott glauben, dann unterwerfen sie sich nicht wirklich, und deshalb kommen auf natürliche Weise alle möglichen negativen Emotionen in ihnen auf. Im täglichen Leben haben die Menschen in ihrem objektiven Umfeld alle möglichen negativen Emotionen, was auf die praktischen Schwierigkeiten, mit denen sie in ihrem Leben konfrontiert sind, und all die unterschiedlichen Probleme, auf die sie in ihren Gedanken stoßen, zurückzuführen ist. Insbesondere die negativen Emotionen der Betrübnis, Beklemmung und Besorgnis, über die wir letztes Mal gesprochen haben, kommen alle deshalb auf, weil die Menschen mit allen möglichen Schwierigkeiten und Problemen im Zusammenhang mit ihrem fleischlichen Leben stoßen. Die Tage vergehen, die Zeit verstreicht, und die verschiedenen Schwierigkeiten, die die Menschen in ihrem täglichen Leben haben, erzeugen tief in ihrem Herzen allerlei Gedanken, die sie stören und einschränken, da die Menschen, wenn sie auf diese Probleme stoßen, nicht nach der Wahrheit suchen und nicht glauben, was Gott sagt, geschweige denn in Gottes Worten nach der Wahrheit suchen, die sie verstehen, und praktizieren sollten, was ihnen ermöglichen würde, ihre falschen Sichtweisen, ihre falschen Gedanken und Ansichten zu diesen Angelegenheiten loszulassen und ihre falsche Art und Weise loszulassen, wie sie diese Dinge bewältigen und angehen. Ohne dass sie es merken, führen diese Gedanken bei ihnen zu Emotionen der Betrübnis, Beklemmung und Besorgnis ihr fleischliches Leben betreffend und zu all den verschiedenen Problemen, mit denen sie konfrontiert sind. Wenn die Menschen noch nicht vor Gott getreten sind oder die Wahrheit nicht verstehen, lösen diese Probleme genau genommen in jedem Einzelnen in unterschiedlichem Maße Emotionen der Betrübnis, Beklemmung und Besorgnis aus – das ist unvermeidlich. Denn, was auch immer diesen Menschen, die im Fleisch leben, widerfährt, es stört und beeinträchtigt in gewisser Weise ihr Leben und ihre Gedanken. Wenn diese Störung und Beeinträchtigung so sehr zunehmen, dass sie es nicht mehr ertragen und aushalten können, oder wenn ihre Instinkte, ihre Fähigkeiten und ihr gesellschaftlicher Status nicht ausreichen, um sich zu behaupten oder ihre Schwierigkeiten zu lösen oder auszuräumen, kommen Betrübnis, Beklemmung und Besorgnis auf natürliche Weise tief in ihrem Herzen auf und sammeln sich dort an, und diese Gefühle werden zu ihrem normalen Zustand. Sich um verschiedene Dinge Sorgen zu machen, wie um Zukunftsaussichten, um Essen, Trinken oder die Ehe, um das zukünftige Überleben oder den Gesundheitszustand, um das hohe Alter, um Status und Ansehen in der Gesellschaft – das ist ein Zustand, den alle Menschen gemeinsam haben und der darauf beruht, dass der Mensch die Wahrheit nicht versteht und nicht an Gott glaubt. Sobald die Menschen aber anfangen, an Gott zu glauben, und sie ein wenig von der Wahrheit verstehen, wird ihre Entschlossenheit, nach der Wahrheit zu streben, beständig zunehmen. Auf diese Weise werden die praktischen Schwierigkeiten und Probleme, auf die sie stoßen, allmählich abnehmen, und die negativen Emotionen der Betrübnis, Beklemmung und Besorgnis werden nach und nach schwächer und lassen nach – das ist ganz natürlich. Der Grund dafür ist, dass die Menschen, nachdem sie in ihrem Glauben an Gott viele von Gottes Worten gelesen und ein wenig von der Wahrheit verstanden haben, das Wesen, den Ursprung und die Quelle der Probleme, auf die sie im Laufe ihres ganzen Lebens stoßen, immer in Übereinstimmung mit Gottes Worten abwägen und dementsprechend angehen werden. Letzten Endes werden sie verstehen, dass ihr Schicksal und alles, was sie in ihrem Leben erfahren, in Gottes Händen liegen, und aus einer allgemeinen Perspektive verstehen sie dann auch, dass alles davon der Souveränität Gottes unterliegt und nichts davon ihnen überlassen ist. Deshalb ist das Einfachste, was die Menschen tun können, sich zu unterwerfen – sich den Anordnungen und der Souveränität des Himmels zu unterwerfen. Sie sollten nicht gegen ihr Schicksal ankämpfen, sondern, wenn sie auf irgendein Problem stoßen, immer positiv und aktiv nach den Absichten Gottes suchen und dann die angemessenste Vorgehensweise finden, um das Problem zu lösen – das ist das Grundlegendste, was die Menschen verstehen sollten. Das heißt, nachdem Leute angefangen haben, an Gott zu glauben, werden ihre Betrübnis, Beklemmung und Besorgnis aufgrund der Wahrheiten, die sie verstehen und weil sie sich Gott im Wesentlichen unterwerfen, allmählich nachlassen. Das bedeutet, diese Emotionen quälen sie nicht mehr so sehr, sie sind davon nicht mehr so verwirrt und durcheinander, halten ihre Zukunft nicht mehr für düster und ungewiss, weswegen sie sich oft betrübt, beklemmt und besorgt fühlten. Im Gegenteil, da sie angefangen haben, an Gott zu glauben und ein wenig von der Wahrheit zu verstehen und ein wenig von allen möglichen Dingen im Leben zu erkennen und zu verstehen bzw. mit diesen Dingen auf eine angemessenere Weise umzugehen, werden ihre negativen Emotionen der Betrübnis, Beklemmung und Besorgnis allmählich nachlassen. Doch obwohl du seit vielen Jahren an Gott glaubst und viele Predigten gehört hast, sind deine negativen Emotionen der Betrübnis, Beklemmung und Besorgnis immer noch nicht beseitigt worden oder schwächer. Das heißt, deine Haltung in Bezug darauf, wie du Menschen und Dinge betrachtet hast, wie du dich benommen und wie du gehandelt hast, und deine Gedanken und Sichtweisen und wie du mit Dingen umgingst, bevor du angefangen hast, an Gott zu glauben, haben sich nicht verändert. Und das bedeutet, dass du, nachdem du angefangen hast, an Gott zu glauben, die Wahrheit nicht angenommen, die Wahrheit nicht erlangt hast und die Wahrheit nicht benutzt, um diese Probleme zu lösen, nachdem du Gottes Worte gelesen und Predigten gehört hast, um dadurch diese negativen Emotionen der Betrübnis, Beklemmung und Besorgnis zu beseitigen. Wenn du nie nach der Wahrheit suchst, um diese negativen Emotionen zu beseitigen, beweist das dann nicht, dass du ein Problem hast? (Doch.) Welches Problem beweist es? Du glaubst seit Jahren an Gott, und bist immer noch der Meinung, deine Zukunft sei absolut trüb und düster. In deinem Herzen fühlst du dich immer noch oft leer und hilflos, und du fühlst dich immer noch oft verloren und denkst, für dich gebe es keinen Weg nach vorn. Du weißt nicht, in welche Richtung sich dein Leben bewegt, und du hast immer noch das Gefühl, im Nebel herumzutappen, ohne einen Weg, ohne eine Richtung, um voranzukommen. Was bedeutet das? Zumindest bedeutet es, dass du die Wahrheit nicht erlangt hast, richtig? Und wenn du die Wahrheit nicht erlangt hast, was hast du all die Jahre dann gemacht? Hast du nach der Wahrheit gestrebt? (Nein.) Wenn du, während du Dingen entsagt, dich aufgewandt und deine Pflichten ausgeführt hast, nicht nach der Wahrheit gestrebt hast und die Wahrheit nicht benutzt hast, um praktische Probleme zu lösen, was hast du dann die ganze Zeit gemacht? (Gefaulenzt und mich durchgemogelt.) Es gibt viele, die ihre Pflicht schlampig ausführen, und an und für sich schuften diese Leute. Arbeitskräfte begnügen sich damit, in der Lage zu sein, ihre Pflicht zu tun, einen gewissen Preis zu zahlen und ein wenig zu leiden, aber sie streben nicht nach der Wahrheit. Deshalb glauben sie zwar seit vielen Jahren an Gott, haben sich aber kein bisschen verändert. Diese Menschen sind in Wirklichkeit Arbeitskräfte; oder, wie man früher zu sagen pflegte: Sie befassen sich mit religiösen Aktivitäten. Schaut euch diese religiösen Aktivitäten in der religiösen Welt an – sonntags besuchen die Leute den Gottesdienst und halten Versammlungen ab, und morgens beten sie für gewöhnlich, sprechen das Tischgebet, bedanken sich für alles, segnen mit ihren Gebeten Menschen, und wenn sie andere Menschen sehen, sagen sie: „Möge Gott dich segnen, möge Gott dich beschützen“. Wenn sie einem aussichtsreichen Kandidaten begegnen, predigen sie das Evangelium und lesen ihm eine Bibelstelle vor. Die Besseren gehen hin, um die Kirche zu putzen, und wenn ein Prediger kommt, sind sie begeistert, ihn bei sich zu Hause unterzubringen; wenn sie älteren Menschen begegnen, die in ihrem Leben Schwierigkeiten haben, helfen sie ihnen und tun es mit Freude. Sind das nicht religiöse Aktivitäten? Zu Ostern Ostereier essen, Weihnachten feiern und Weihnachtslieder singen – das sind die Aktivitäten, denen sie nachgehen. Eure jetzigen Aktivitäten finden ein wenig häufiger statt als die religiöser Menschen. Viele von euch verlassen ihr Zuhause und führen in Vollzeit ihre Pflicht aus. Morgens vollziehst du deine geistlichen Andachten, tagsüber leistest du ein wenig Kirchenarbeit, du besuchst regelmäßig Versammlungen und liest Gottes Worte, und bevor du abends ins Bett gehst, betest du zu Gott und bittest Ihn, dich zu beschützen, dir diese Nacht einen tiefen Schlaf zu gewähren und dich vor bösen Träumen zu bewahren, und dann wiederholst du das alles am nächsten Tag. Dein Lebensalltag ist außerordentlich geregelt, doch er ist außerordentlich nüchtern und langweilig. Lange Zeit gewinnst du nichts hinzu und verstehst nichts, und du denkst nie über diese grundlegendsten negativen Emotionen nach oder erkennst sie, noch hast du sie jemals ausgegraben oder beseitigt. In deiner Freizeit oder wenn du bei deiner Pflicht auf etwas triffst, das dir nicht gefällt, oder du eine Nachricht von zu Hause bekommst, in der es heißt, deinen Eltern gehe es nicht gut oder daheim würden missliche Zustände herrschen, hast du keine Lust mehr, deine Pflicht auszuführen, und wirst über mehrere Tage schwach. Während du dich schwach fühlst, brechen diese negativen Emotionen, die du über einen langen Zeitraum in dir angesammelt hast, wieder hervor. Du denkst Tag und Nacht an sie, und sie folgen dir wie ein Schatten. Es gibt sogar einige, bei denen die Gedanken und Sichtweisen, die sie hegten, bevor sie an Gott glaubten, plötzlich wieder hervorbrechen, wenn sie sich schwach und negativ fühlen, und sie denken: „Vielleicht wäre es besser gewesen, wenn ich auf die Hochschule gegangen wäre, wenn ich irgendein Hauptfach studiert und einen guten Job gefunden hätte – ich könnte mittlerweile sogar verheiratet sein. Mein Klassenkamerad so und so schien nichts Besonderes zu sein, als wir zusammen zur Schule gingen, aber nach der Schule hat er studiert. Er hat einen Job gefunden, und dann ist er befördert worden, und jetzt führt er ein perfektes und glückliches Familienleben. Er hat ein Auto und ein Haus und lebt ein wundervolles Leben.“ Wenn sie solche Dinge denken und in diese negativen Zustände gleiten, brechen alle möglichen negativen Emotionen gleichzeitig hervor. Sie denken an zu Hause, an ihre Mütter, sie sehnen sich danach, wie die Dinge früher waren, und gute Dinge, schlimme Dinge, schmerzliche Dinge, glückliche Dinge und unvergessliche Dinge überfluten ihren Geist. Und während sie an all das denken, werden sie traurig, und Tränen kullern ihnen aus den Augen. Was zeigt das? Es zeigt, dass die Art und Weise, wie du früher gelebt hast und wie du dein Leben früher geführt hast, von Zeit zu Zeit zum Vorschein kommt und dein derzeitiges Leben und deinen Lebenszustand, wie er gerade jetzt ist, stören kann. Diese Dinge können sogar die Art und Weise, wie du dein Leben jetzt lebst, und deine Lebenseinstellung beherrschen sowie deine Sicht der Dinge. Sie stören und beherrschen ständig dein Leben. Das ist deinerseits nicht beabsichtigt, es ist eher so, dass du dich auf natürliche Weise in diese negativen Emotionen verstrickst. Du denkst jetzt vielleicht, du hättest diese Emotionen nicht, aber nur deshalb, weil der richtige Zeitpunkt und die richtige Umgebung sich noch nicht eingestellt haben. Sobald der richtige Zeitpunkt und die richtige Umgebung sich einstellen, kannst du jederzeit und überall in genau dieselben Emotionen gleiten. Nun, wenn du in diese Emotionen gleitest, bist du in Gefahr; du läufst Gefahr, jederzeit und überall in deine ursprüngliche Lebensweise zurückzufallen und unter die Herrschaft deiner ursprünglichen Gedanken und Ansichten zu geraten – das ist äußerst gefährlich. Diese Gefahr kann dir jederzeit und überall deine Chance und deine Hoffnung entreißen, Rettung zu erlangen, und kann dich jederzeit und überall vom Weg des Glaubens an Gott forttragen. Deshalb ist es egal, wie stark derzeit dein Entschluss und dein Verlangen sind, deine Pflicht auszuführen, oder für wie tiefgründig und erhaben du die Wahrheiten hältst, die du verstehst, oder wie groß deine Größe ist; solange deine Gedanken sich nicht verändern, solange deine Lebensanschauung sich nicht verändert, solange deine Lebensweise sich nicht verändert und solange sich das, was du dir im Leben wünschst, sich nicht verändert – was alles der Regie deiner Emotionen unterliegt –, bist du jederzeit und überall in Gefahr; wenn diese Gedanken und Sichtweisen dich jederzeit und überall verschlingen, überwältigen und mitreißen können, bist du in Gefahr. Deshalb darfst du diese negativen Emotionen nicht herunterspielen. Sie können dir jederzeit und überall deine Chance entreißen, Rettung zu erlangen, und deine Chance, gerettet zu werden, zunichte machen, und das ist keine Kleinigkeit.
Alle negativen Emotionen der Menschen werden durch ihre verschiedenen falschen Gedanken, falschen Ansichten, falschen Lebensweisen und falschen satanischen Lebensphilosophien hervorgerufen. Es gibt auch einige Dinge, die in deinem wirklichen Leben geschehen. Vor allem in Zeiten, in denen du nicht in der Lage bist, das Wesen dieser Dinge klar zu erfassen, kann es leicht sein, dass das Auftauchen dieser Dinge dich verängstigt und hemmt und du in einen Zustand der Verwirrung hineingleitest, wodurch du wieder in deine alten Lebensweisen zurückfällst; du wirst dich unbewusst schützen, Gott aufgeben, die Wahrheit aufgeben und deine eigenen Mittel und Wege benutzen, die du für die traditionellsten und verlässlichsten hältst, um einen Ausweg zu finden, um herauszufinden, wie man lebt, und um nach der Hoffnung zum Weiterleben zu suchen. Obwohl diese negativen Emotionen oberflächlich betrachtet bloß Emotionen darstellen, und diese Emotionen, wenn wir sie in Worten beschreiben, untertrieben erscheinen, wenn man sie wörtlich nimmt, und nicht so gravierend sind, klammern sich manche Menschen fest an diese Emotionen und wollen sie nicht loslassen, als klammerten sie sich an einen Strohhalm, der ihr Leben retten wird, und sie sind fest durch diese Dinge gebunden und gefesselt. Dass sie durch diese negativen Emotionen gefesselt sind, wird in Wirklichkeit durch die verschiedenen Wege verursacht, auf die sie sich für ihr Überleben verlassen, und auch durch ihre verschiedenen Gedanken und Sichtweisen, von denen sie beherrscht werden, sowie ihre diversen Haltungen zu ihrem Leben und ihrem Dasein. Deshalb denken die Leute, obwohl die Gefühle von Depression, Betrübnis, Beklemmung, Besorgnis, Minderwertigkeit, Hass, Zorn und so fort alle negativ sind, dass man sich auf diese Dinge verlassen kann, und erst wenn sie in diese Emotionen abgleiten, fühlen sie sich sicher und haben das Gefühl, sich selbst gefunden zu haben und zu existieren. In Wirklichkeit bewegt sich die Tatsache, dass Menschen im Sumpf dieser Emotionen versinken, in die entgegengesetzte Richtung zur Wahrheit und irrt weit von der Wahrheit ab und von den richtigen Denkweisen, den richtigen Gedanken und Ansichten und der richtigen Einstellung und Ansicht zu den Dingen, die sie laut Gott haben sollten. Egal, welche negativen Emotionen du verspürst, je tiefer du darin versinkst, desto mehr bist du davon gefesselt; je mehr du davon gefesselt bist, desto mehr meinst du, dich schützen zu müssen; je mehr du meinst, dich schützen zu müssen, desto mehr hoffst du darauf, stärker, fähiger und kompetenter zu sein, damit du Gelegenheiten bekommst, zu leben und verschiedene Lebensweisen zu finden, um die Welt zu überwinden, den Sieg über alle Schwierigkeiten, denen du in der Welt gegenüberstehst, zu erringen und alle Schwierigkeiten und Härten im Leben zu bewältigen. Je mehr du in diese Emotionen abgleitest, desto mehr willst du in Wirklichkeit alle diese Schwierigkeiten, die dir im Leben begegnen, kontrollieren oder beseitigen. Ist es nicht so? (Doch, so ist es.) Wie entstehen dann also diese Gedanken der Menschen? Nehmen wir die Ehe als Beispiel. Du fühlst dich betrübt, beklemmt und besorgt, was die Ehe betrifft, aber was genau ist das Problem, das dahintersteckt? Was bereitet dir Sorgen? Woher rührt diese Sorge? Sie rührt daher, dass du nicht weißt, dass diese Ehe vom Schicksal angeordnet und bestimmt ist und dass sie vom Himmel angeordnet und bestimmt ist. Da du das nicht weißt, willst du die Dinge immer selbst entscheiden, willst planen, hast Absichten und willst Ränke schmieden, wobei du immer Gedanken hast wie etwa: „Nach welcher Art von Partner sollte ich mich umsehen? Wie groß sollte er sein? Wie sollte er aussehen? Welche Persönlichkeit sollte er haben? Wie gebildet sollte er sein? Aus welcher Art von Familie sollte er kommen?“ Je gründlicher du planst, desto mehr regst du dich auf, ist es nicht so? Je höher deine Ansprüche werden und je mehr Ansprüche du stellst, desto mehr regst du dich auf, richtig? Und desto schwieriger wird es, einen Partner zu finden, ja? (Ja.) Wenn du nicht weißt, ob jemand zu dir passt oder nicht, werden deine Schwierigkeiten umso größer, und je größer deine Schwierigkeiten werden, desto schlimmer werden deine Gefühle der Betrübnis und Beklemmung, nicht wahr? Je schlimmer deine Gefühle der Betrübnis und Beklemmung werden, desto mehr verhedderst du dich in diesen Emotionen. Wie löst du also dieses Problem? Angenommen, du verstehst das Wesen der Ehe und verstehst den richtigen Weg nach vorn und die Richtung, die du einschlagen sollst – welche ist dann die richtige Herangehensweise an die Ehe? Du sagst: „Heirat ist ein großes Ereignis im Leben, und egal, wofür die Leute sich entscheiden, alles ist vor langer Zeit vorherbestimmt worden. Gott hat vor langer Zeit vorherbestimmt und angeordnet, wer dein Ehepartner sein wird und wie er oder sie sein wird. Leute dürfen nicht zu voreilig sein und dürfen sich nicht auf ihre Einbildungen stützen und noch viel weniger auf ihre Vorlieben. Sich auf seine Einbildungen und Vorlieben zu stützen und zu voreilig zu sein – das alles sind Erscheinungsformen der Ignoranz, die nicht mit der Realität übereinstimmen. Die Menschen dürfen ihren Launen nicht freien Lauf lassen, und alle Einbildung steht im Widerspruch zur Realität. Das Praktischste, was du tun kannst, ist, diesen Dingen ihren natürlichen Lauf nehmen zu lassen und auf die Person zu warten, die Gott für dich vorgesehen hat.“ Wie solltest du also mit dieser Theorie und diesem praktischen Verständnis als Grundlage in dieser Angelegenheit praktizieren? Du solltest Vertrauen haben, auf die von Gott bestimmte Zeit warten und auf Gottes Anordnung warten. Wenn Gott für dich in diesem Leben einen passenden Partner vorsieht, dann wird dieser zum richtigen Zeitpunkt auftauchen, am richtigen Ort und in der richtigen Umgebung. Es wird geschehen, wenn die Bedingungen hierfür reif sind, und alles, was du tun musst, ist der zu sein, der zu einem solchen Zeitpunkt, an einem solchen Ort und in einer solchen Umgebung in dieser Angelegenheit kooperiert. Das Einzige, was du tun kannst, ist warten – warte auf diesen Zeitpunkt, warte auf diesen Ort, warte auf diese Umgebung, warte darauf, dass diese Person auftaucht, warte darauf, dass all das geschieht, ohne dabei weder aktiv noch passiv zu sein, sondern warte vielmehr einfach darauf, dass diese Dinge geschehen und sich einstellen. Was meine Ich mit „warten“? Damit meine Ich, eine unterwürfige Haltung zu haben, weder aktiv noch passiv zu sein; diese Haltung ist eine Haltung, bei der man sucht und sich unterwirft, ohne Aufdringlichkeit. Wenn du erst einmal eine solche Haltung eingenommen hast, wirst du dich dann immer noch betrübt, beklemmt und besorgt fühlen, was die Ehe betrifft? (Nein.) Deine persönlichen Pläne, Einbildungen, Wünsche, Vorlieben und dein ganzes ignorantes Denken, das den Tatsachen widerspricht, werden verschwinden. Dann ist dein Herz ruhig und du hast keine negativen Emotionen mehr, was die Ehe anbelangt. Du fühlst dich in dieser Angelegenheit entspannt, befreit und frei, und du lässt die Dinge ihren natürlichen Lauf nehmen. Sobald du anfängst, die richtige Haltung zu haben, wird alles, was du tust, und alles, was du äußerst, rational und angemessen sein. Bei den Emotionen, die sich aus dem Inneren deiner normalen Menschlichkeit heraus manifestieren, kann es sich natürlich nicht um Betrübnis, Beklemmung und Besorgnis handeln, sondern sie sind eher friedvoll und stabil. Es sind keine deprimierenden oder radikalen Emotionen – warte einfach ab. Die einzige Art der Praxis und deiner Haltung, was diese Sache in deinem Herzen betrifft, bestehen darin, zu warten und dich zu unterwerfen: „Ich möchte mich allem unterwerfen, was Gott für mich anordnet. Ich habe keine persönlichen Anforderungen oder Pläne.“ Hast du diese negativen Emotionen dann nicht losgelassen? Und ist es nicht so, dass diese Emotionen nicht aufkommen? Selbst wenn du sie verspürst, würdest du sie dann nicht nach und nach loslassen? Welche Art von Prozess ist also der Prozess, diese negativen Emotionen loszulassen? Ist er ein Ausdruck des Strebens nach der Wahrheit? Er zeigt, dass du nach der Wahrheit strebst und sie auch praktizierst. Das Endergebnis davon, nach der Wahrheit zu streben, ist, dass man die Wahrheit praktiziert – es wird durch das Praktizieren der Wahrheit umgesetzt. Wenn du die Ebene erreichst, die Wahrheit zu praktizieren, werden dir deine Betrübnis, Beklemmung und Besorgnis nicht mehr wie Schatten folgen; sie werden gründlich aus dem Innersten deines Herzens beseitigt worden sein. Ist der Prozess, diese Emotionen zu beseitigen, der Prozess des Loslassens? (Ja.) So einfach ist es, die Wahrheit zu praktizieren. Ist es einfach? Das Praktizieren der Wahrheit ist eine Wandlung von Gedanken und Ansichten, und es ist erst recht eine Wandlung der eigenen Haltung zu den Dingen. Um eine einfache negative Emotion loszulassen, muss man diese Prozesse praktizieren und verwirklichen. Als Erstes durchlebt man eine Wandlung seiner Gedanken und Ansichten, dann eine Wandlung seiner Haltung zum Praktizieren, bevor man dann eine Wandlung der Art und Weise, wie man praktiziert, seiner Grundsätze zum Praktizieren und seines Wegs des Praktizierens durchlebt. Hat man diese negative Emotion dann nicht losgelassen? So einfach ist es. Das Endresultat, das du durch „loslassen“ erzielst: Du wirst von dieser negativen Emotion nicht mehr gestört, verwirrt und beherrscht, und gleichzeitig wirst du nicht mehr von allen möglichen negativen Gedanken und Ansichten heimgesucht, die durch diese negative Emotion verursacht werden. So wirst du mit einem Gefühl der Entspannung, Freiheit und Befreiung leben. Wenn man sich entspannt, frei und befreit fühlt, handelt es sich hierbei selbstverständlich nur um menschliche Gefühle – der echte Nutzen, den die Menschen wirklich daraus ziehen, ist, dass sie anfangen, die Wahrheit zu verstehen. Die Grundlage der menschlichen Existenz sind die Wahrheit und die Worte Gottes. Wenn sich die Menschen auf ihre Einbildungen stützen, um zum eigenen Schutz innerhalb von verschiedenen negativen Emotionen zu leben, wenn sie sich auf sich selbst verlassen und auf ihre Fähigkeiten, Mittel und Methoden, um sich abzusichern, und ihren eigenen Weg gehen, dann sind sie von der Wahrheit und von Gott abgeirrt und werden schließlich auf natürliche Weise unter der Macht Satans leben. Wenn du daher mit diesen Schwierigkeiten und Situationen konfrontiert bist, solltest du im Herzen verstehen, und du wirst auf natürliche Weise denken: „Ich brauche mir, um diese Dinge keine Sorgen zu machen. Es hat keinen Zweck, besorgt zu sein. Intelligente und weise Menschen verlassen sich auf Gott und vertrauen alle diese Dinge Gott an, unterwerfen sich Seiner Souveränität, warten auf alle Dinge, die Gott anordnet, und warten auf die Zeit, den Ort, die Person oder die Sache, die Gott anordnet. Das Einzige, was der Mensch tun sollte und tun kann, ist, zu kooperieren und sich zu unterwerfen – das ist die vernünftigste Entscheidung.“ Wenn du das nicht tust und nicht auf diese Weise praktizierst, dann wird selbstverständlich alles, was Gott anordnet, am Ende trotzdem geschehen – keine Person, kein Ereignis und keine Situation kann durch den menschlichen Willen verändert werden. Die Betrübnis, Beklemmung und Besorgnis des Menschen sind bloß ein sinnloses Opfer, und sie sind bloß dumme Gedanken und ignorante Äußerungsformen des Menschen. Es spielt keine Rolle, wie tief empfunden oder gravierend deine Gefühle der Betrübnis, Beklemmung und Besorgnis sind oder wie gründlich du über eine Sache nachdenkst, letztendlich ist das alles nutzlos und muss verworfen werden. Die letzten Tatsachen und Ergebnisse können durch den menschlichen Willen nicht geändert werden. Die Menschen müssen am Ende unter der Herrschaft und nach den Anordnungen Gottes leben; niemand kann diese Dinge ändern, und niemand kann sich von all diesen Dingen befreien. Ist es nicht so? (So ist es.)
Lasst uns jetzt über Krankheit sprechen. Welche Krankheit das alte Fleisch eines Menschen auch bekommt, in welchem Ausmaß es leidet oder ob diese Krankheit geheilt werden kann – über nichts davon entscheidet der Mensch, es liegt alles in Gottes Händen. Wenn dich eine Krankheit befällt, ob du dich Gottes Orchestrierungen unterwerfen kannst oder nicht, ob du bereit bist, diese Tatsache zu akzeptieren oder nicht, die Krankheit ist immer noch in deinem Körper; du kannst sie nicht loswerden. Also vergehen die Tage gleichermaßen, ob du deiner Krankheit positiv oder negativ gegenüberstehst, und du kannst die Tatsache nicht ändern, dass diese Krankheit in deinem Körper ist. Du kannst jedoch wählen, welche Haltung du ihr gegenüber einnimmst. Welche Wahl wird also ein weiser Mensch treffen? Und welche Entscheidung treffen törichte Menschen? Törichte Menschen werden sich dafür entscheiden, innerhalb der Emotionen von Betrübnis, Beklemmung und Besorgnis zu leben. Sie werden im Sumpf dieser Emotionen versinken und nicht mehr herauskommen wollen. Sie hören auf keinen Ratschlag, den man ihnen gibt, und fragen sich: „Ach, wie habe ich diese Krankheit bekommen? Wurde sie durch Erschöpfung verursacht? Hat Sorge sie verursacht? Oder hat Unterdrückung sie verursacht?“ Jeden Tag fragen sie sich, wie sie krank geworden sind und wann es angefangen hat, und denken: „Warum habe ich es nicht bemerkt? Wie konnte ich so dumm sein und meine Pflicht so aufrichtig ausführen? Andere Leute lassen jedes Jahr eine ärztliche Untersuchung machen und lassen zumindest ihren Blutdruck messen und eine Röntgenuntersuchung machen. Wie konnte ich nicht merken, dass ich mich ärztlich untersuchen lassen sollte? Andere Menschen leben so umsichtig. Wie kommt es, dass ich so ein Tölpel bin? Ich habe diese Krankheit bekommen und wusste es nicht mal. Ach, ich muss diese Krankheit behandeln lassen! Welche Behandlung kann ich bekommen?“ Dann gehen sie online, um herauszufinden, wie sie diese Krankheit bekommen haben, was sie verursacht hat, wie man sie mit chinesischer Medizin behandelt, wie man sie mit westlicher Medizin behandelt und welche Volksmittel es gibt – sie suchen nach allen diesen Dingen. Danach nehmen sie zu Hause chinesische Medikamente und westliche Medikamente ein. Weil sie krank geworden sind, sind sie ständig ernst, angstvoll und ungeduldig, und mit der Zeit hören sie auf, ihre Pflicht auszuführen, sie werfen ihren Glauben an Gott weg, sie hören auf zu glauben, und sie denken nur noch daran, wie sie ihre Krankheit heilen können; ihre Pflicht besteht jetzt darin, die Krankheit zu heilen. Ihre Krankheit erfüllt sie ganz, sie sind jeden Tag betrübt, weil sie krank geworden sind, und wenn sie jemandem begegnen, sagen sie: „Ach, so und so habe ich diese Krankheit bekommen. Lass dir das, was mir passiert ist, eine Lehre sein. Wenn du krank wirst, musst du dich untersuchen und behandeln lassen. Auf seine Gesundheit zu achten ist das Wichtigste. Du musst klug sein und darfst nicht so tölpelhaft leben.“ Sie sagen das zu jedem, der ihnen über den Weg läuft. Sie wurden krank, und deswegen haben sie diese Erfahrung und lernen diese Lektion. Sobald sie krank sind, sind sie beim Essen vorsichtig, sie passen auf, wenn sie spazieren gehen, und sie lernen, auf ihre Gesundheit zu achten. Am Ende kommen sie zu folgender Schlussfolgerung: „Die Menschen müssen sich auf sich selbst stützen, um sich um ihre Gesundheit zu kümmern. Ich habe in den letzten Jahren nicht besonders auf meine Gesundheit geachtet, und sobald ich unachtsam geworden bin, habe ich diese Krankheit bekommen. Zum Glück habe ich sie rechtzeitig entdeckt. Wenn ich sie später entdeckt hätte, wäre es mit mir vorbei gewesen. Es wäre so ein Unglück, krank zu werden und jung zu sterben. Ich habe das Leben noch nicht genießen können, es gibt so viele gute Dinge, die man essen kann, die ich noch nicht gegessen habe, und so viele Orte, wo man sich vergnügen kann, an denen ich noch nicht gewesen bin!“ Sie werden krank und kommen zu dieser Schlussfolgerung. Sie werden krank, aber sie sterben nicht, und sie halten sich für clever und glauben, diese Krankheit rechtzeitig entdeckt zu haben. Sie sagen nie, das alles sei auf Gottes Souveränität zurückzuführen und von Ihm vorherbestimmt, und dass jemand, wenn er nicht sterben soll, egal wie schwer er erkrankt ist, trotzdem nicht sterben kann, und dass jemand, wenn er sterben soll, sterben wird, auch wenn er nicht krank ist – sie verstehen das nicht. Sie glauben, ihre Krankheit habe sie schlau gemacht, obwohl sie es mit ihrer „Schlauheit“ in Wirklichkeit zu weit treiben und sie zu töricht sind. Versinken Menschen, die nach der Wahrheit streben, im Sumpf der Emotionen von Betrübnis, Beklemmung und Besorgnis, wenn sie erkranken? (Nein.) Wie gehen sie an das Kranksein heran? (Zunächst einmal sind sie in der Lage, sich zu unterwerfen, und dann werden sie sich im Laufe ihrer Krankheit bemühen, die Absichten Gottes zu verstehen, und darüber nachdenken, welche verdorbenen Dispositionen sie haben.) Auf diese Weise über sich selbst nachzudenken, ist richtig, und in der Lage zu sein, seine verdorbenen Dispositionen zu beheben, ist das Entscheidende, aber wenn eine Krankheit eine Behandlung erfordert, muss man sich dennoch behandeln lassen. Wenn es wirklich eine schwere Krankheit ist, wird es die Genesung verzögern, sich nicht rechtzeitig behandeln zu lassen. In einer Hinsicht sollte man das Problem seiner verdorbenen Dispositionen beheben, und in einer anderen muss man sich dennoch wegen jeder Krankheit behandeln lassen, die eine Behandlung erfordert – genau das tut ein weiser Mensch. Wenn törichte Menschen krank werden, wissen sie nicht, dass sie über sich selbst nachzudenken und versuchen sollten, sich selbst zu erkennen, noch suchen sie die Wahrheit. Sie werden sich lediglich Sorgen machen und gefangen in ihrer Krankheit leben und denken: „Oh du meine Güte, werde ich mich von dieser Krankheit erholen? Hoffentlich wird Gott mich heilen. Wenn Gott mich nicht heilt, werde ich mit Sicherheit sterben! Werde ich nicht sehr leiden, wenn ich sterbe?“ Egal, welche Krankheit ein törichter Mensch bekommt, er sucht niemals die Wahrheit, und er ist nie in der Lage, die Bedeutung von Krankheit und Leben und Tod zu durchschauen. Sobald solche Menschen krank werden, fühlen sie sich bekümmert, besorgt und negativ und wollen nicht einmal mehr ihre Pflicht tun. Ein weiser Mensch jedoch ist in der Lage, in allen Dingen die Wahrheit zu suchen. Selbst wenn es darum geht, dass andere krank werden und Erfahrungszeugnisse haben, ist er dennoch in der Lage, die Wahrheit anzunehmen und dadurch Lektionen zu lernen, und ist somit bis zu einem gewissen Grad in der Lage, die Themen des Krankwerdens und des bevorstehenden Todes zu durchschauen. Jene Menschen, die die Wahrheit nicht suchen, suchen sie auch dann nicht, wenn sie selbst krank werden, und infolgedessen leben sie gefangen in ihrer Krankheit und geben jedem und allem die Schuld dafür, was sehr gefährlich ist. Wenn es um Krankheit geht, welches Verständnis und welche Einsicht sollten die Menschen haben? Erstens: Wird eine Krankheit einen Bogen um jemanden machen, weil er sich bekümmert, beklemmt und besorgt fühlt? (Nein.) Wann jemand krank wird und wann er sich eine schwerere oder ernste Krankheit zuzieht – sagt Mir: Sind diese Dinge nicht vorherbestimmt? Das sind sie ganz gewiss. Nach einem ganzen Leben voller Erfahrung sind viele Menschen in der Lage, zu dem Schluss zu kommen, dass „das Schicksal des Menschen vom Himmel bestimmt wird“. Und obwohl die Menschen nicht wissen, wie ihr ganzes Leben aussehen wird, können diese nichtgläubigen Wahrsager und Gesichtsleser einen großen Teil des Lebensverlaufs eines Menschen durchschauen, was die Menschen völlig überzeugt. Aus diesen Dingen kann auch bestätigt werden, dass alles von Gott vorherbestimmt ist. Daher gilt: Egal wann ein Mensch in seinem Leben mit etwas konfrontiert wird oder wann er sich eine schwere Krankheit zuzieht, es ist vorherbestimmt, dass es passiert. Wenn Menschen das gleiche Essen essen, mehr oder weniger die gleiche Arbeit verrichten und dieselbe Mühsal und dieselbe Erschöpfung erleiden, warum werden manche Menschen schwer krank, während andere nicht krank werden? Nichtgläubige sagen: „Das ist vorherbestimmt.“ Was sagen wir also im Haus Gottes darüber mit Worten, die mit der Wahrheit übereinstimmen? All das unterliegt der Herrschaft und den Fügungen Gottes; es ist von Gott vorherbestimmt. Daher haben diese Dinge, unabhängig davon, was du isst und trinkst und in welcher Umgebung du lebst, eigentlich gar nichts damit zu tun, wann du dich mit einer schwereren oder ernsten Krankheit infizierst. Wenn jemand von Gott dazu bestimmt ist, gesund zu sein, dann wird er keine schwere Krankheit bekommen, selbst wenn seine Lebensbedingungen und seine Arbeitsumgebung sehr schlecht sind. Wenn es vorherbestimmt ist, dass er krank wird, wird er trotzdem krank werden, auch wenn seine Lebensumstände gut sind. Ganz gleich also, welche Krankheit ein Mensch bekommt, er sollte nicht immer nach objektiven Ursachen suchen und immer denken, sie sei durch schlechte Lebensumstände oder arbeitsbedingte Erschöpfung herbeigeführt worden – das ist inkorrekt. Lasst Mich euch sagen, dass all die verschiedenen Nahrungsmittel, die Gott für den Menschen geschaffen hat, Nahrungsmittel sind, die der Mensch essen sollte; iss sie einfach nicht im Übermaß, sondern in Maßen. Man muss lernen, auf seine Gesundheit zu achten, aber es ist falsch, immer studieren zu wollen, wie man Krankheiten vorbeugen kann. Wie wir gerade gesagt haben, wie der Gesundheitszustand eines Menschen in einem bestimmten Alter sein wird und ob er sich eine schwere Krankheit zuziehen wird, das alles ist von Gott angeordnet. Selbst einige Nichtgläubige können durch das Lesen der Handlinien, des Gesichts oder des Geburtshoroskops sagen, wann ein Mensch krank wird und wann er stirbt, und selbst sie glauben, dass all dies bereits vorherbestimmt ist. Wenn du, obwohl du an Gott glaubst und dir oft Predigten und gemeinschaftlichem Austausch über die Wahrheit anhörst, nicht an Gottes Herrschaft und Vorherbestimmung glaubst, dann bist du schlichtweg ein Ungläubiger, und dein Kaliber ist sogar noch geringer als das der Nichtgläubigen, die an Schicksal glauben. Wenn du wirklich glaubst, dass alles in Gottes Hand liegt, dann solltest du glauben, dass all diese Dinge – seien es ernsthafte Erkrankungen, schwere Erkrankungen, leichte Erkrankungen oder wie es um den Gesundheitszustand eines Menschen bestellt ist – unter Gottes Souveränität und Anordnungen fallen und dass das Auftreten einer ernsthaften Krankheit und der Gesundheitszustand eines Menschen in einem bestimmten Alter keine Zufälle sind. Das ist eine Art von positivem und zutreffendem Verständnis. Stimmt das mit der Wahrheit überein? (Ja.) Es stimmt mit der Wahrheit überein, es ist die Wahrheit. Du solltest es akzeptieren, und deine Haltung und Ansichten zu dieser Sache sollten sich wandeln. Und was wird beseitigt, sobald diese Dinge sich gewandelt haben? Sind deine Gefühle der Betrübtheit, Beklemmung und Besorgnis nicht beseitigt? Zumindest werden deine negativen Emotionen von Betrübtheit, Beklemmung und Besorgnis in Bezug auf Krankheit auf kognitiver Ebene beseitigt. Weil diese Wahrheit einen Wandel deiner Gedanken und Ansichten verursacht hat, beseitigt sie folglich deine negativen Emotionen. Auf der einen Seite ist es so: Ob jemand krank wird oder nicht, welche schwere Krankheit er bekommt und wie sein Gesundheitszustand in jedem Lebensabschnitt ist, kann nicht durch den menschlichen Willen geändert werden, sondern wurde alles von Gott vorherbestimmt. Manche Leute sagen: „Ich möchte nicht krank werden. Ist es in Ordnung, wenn ich Gott bitte, mir diese Krankheit zu nehmen und mir zu erlauben, diesem Unglück zu entgehen?“ Denkt ihr, dass das in Ordnung ist? (Nein.) Ihr sagt das mit solcher Gewissheit, aber niemand ist in der Lage, diese Dinge zu durchschauen. Manche Menschen tun ihre Pflicht mit Hingabe und sind entschlossen, nach der Wahrheit zu streben, und sie sind für einen bestimmten Arbeitsbereich im Haus Gottes sehr wichtig. Wenn sie sich eine schwere Krankheit zuziehen, wird sich das auf ihre Energie und ihre Kraft auswirken und die Ausführung ihrer Arbeit und Pflicht beeinträchtigen. In diesem Fall könnte Gott ihnen ihre Krankheit nehmen, da Gott die Verantwortung für Sein eigenes Werk tragen muss. Jeder, der mit Gottes Auftrag betraut wurde, wird keine schwere Krankheit bekommen, die seine Arbeit verzögert. Wenn solche Menschen wirklich krank werden, könnte Gott sie dann nicht mit einem einzigen Wort heilen? Gott könnte folgenden Gedanken haben: „Bei der Arbeit ist gerade so viel zu tun, Ich kann nicht zulassen, dass sie diese Krankheit durchmachen. Ich befreie sie davon.“ Das ist für Gott sehr einfach. Aber wer wird auf diese Weise gesegnet? Wer wirklich eine solche Entschlossenheit und solche Hingabe besitzt und in der Arbeit von Gottes Haus wirklich eine wichtige Rolle spielen kann, erhält vielleicht diese Segnung und muss kein großes Leid durch Krankheit mehr erfahren. Lasst uns dieses Thema vorerst zurückstellen und über Krankheit sprechen; Krankheit ist etwas, das die meisten Menschen im Laufe ihres Lebens erfahren werden. Welche Art von Krankheit man also zu einer bestimmten Zeit oder in einem bestimmten Alter durchmachen wird und wie zu dieser Zeit die eigene Gesundheit sein wird, das alles sind Dinge, die von Gott arrangiert werden, und die Menschen können diese Dinge nicht für sich selbst entscheiden; genauso wenig wie sie den Zeitpunkt ihrer Geburt bestimmen können. Ist es also nicht töricht, wegen dieser Dinge, die du nicht selbst entscheiden kannst, betrübt, beklemmt und besorgt zu sein? (Doch.) Die Menschen sollten anfangen, die Dinge, die sie selbst lösen können, zu lösen, und was die Dinge betrifft, die sie nicht selbst tun können, sollten sie auf Gott warten; die Menschen sollten sich still unterwerfen und Gott bitten, sie zu beschützen – das ist die Geisteshaltung, die die Menschen haben sollten. Wenn tatsächlich eine Krankheit auftritt und der Tod wirklich naht, sollten die Menschen sich unterwerfen und sich nicht beklagen, gegen Gott rebellieren oder Dinge sagen, die Gott lästern oder Ihn angreifen. Stattdessen sollten die Menschen ihren angemessenen Platz als geschaffene Wesen einnehmen und alles, was von Gott kommt, erfahren und verinnerlichen – sie sollten nicht versuchen, Dinge selbst zu wählen. Es könnte eine besondere Erfahrung sein, die dein Leben bereichert, und es ist nicht unbedingt etwas Schlechtes, richtig? Was also Krankheiten betrifft, so werden die Menschen, wenn zuerst einmal ihre falschen Gedanken und Ansichten über den Ursprung der Krankheit beseitigt werden, sich darüber keine Sorgen mehr machen. Außerdem verfügen die Menschen nicht über die Macht oder die Fähigkeit, bekannte oder unbekannte Dinge zu kontrollieren, da all diese Dinge unter Gottes Souveränität stehen. Die Haltung und der Grundsatz der Praxis, die die Menschen haben sollten, sind, zu warten und sich zu unterwerfen. Vom Verständnis bis hin zur Praxis, alles sollte im Einklang mit den Wahrheitsgrundsätzen getan werden – das heißt, nach der Wahrheit zu streben.
Manche Menschen sind wegen ihrer Krankheit ständig besorgt und sagen: „Werde ich es ertragen können, wenn meine Krankheit schlimmer wird? Wenn sich mein Zustand verschlechtert, wird sie mich töten? Ich habe mich Gott bereits unterworfen. Wird Gott also zulassen, dass diese Krankheit mir das Leben raubt? Muss ich mich wegen dieser Krankheit operieren lassen? Und wenn ich mich operieren lasse, werde ich dann auf dem Operationstisch sterben?“ Was nützt es, über diese Dinge nachzudenken? Du solltest zu Gott beten und die Wahrheit suchen. Wenn du dich auf dich selbst verlässt, wirst du es gewiss nicht ertragen können. Niemand will eine Krankheit durchleiden müssen, und niemand hat ein strahlendes Lächeln auf dem Gesicht, ist glücklich und feiert, wenn er krank wird. So jemanden gibt es nicht, denn das ist keine normale Menschlichkeit. Wenn normale Menschen krank werden, leiden sie alle und fühlen sich bekümmert, und es gibt eine gewisse Grenze für das, was sie ertragen können. Aber wenn die Menschen sich immer auf ihre eigene Kraft verlassen wollen, um sich von ihrer Krankheit zu befreien und ihr zu entkommen, was wird das Endergebnis sein? Sie werden nicht nur unfähig sein, ihr Leiden zu lindern, sondern sie werden umso mehr leiden und sich umso bekümmerter fühlen. Deshalb solltest du, je mehr du unter Krankheit leidest, desto mehr die Wahrheit suchen und suchen, wie du in Übereinstimmung mit Gottes Absichten praktizieren kannst. Je mehr du unter Krankheit leidest, desto mehr solltest du vor Gott kommen und deine eigene Verdorbenheit und die unvernünftigen Forderungen kennen, die du an Gott stellst. Je mehr du unter Krankheit leidest, desto mehr wirst du auf wahre Unterwerfung geprüft. Wenn du also immer noch fähig bist, dich Gottes Orchestrierungen zu unterwerfen, während du Krankheit erträgst, und du dich davon zurückhalten kannst, dich über Gott zu beschweren, und auch deine unvernünftigen Forderungen an Ihn loslassen kannst, selbst wenn du todkrank bist, zeigt das, dass du jemand bist, der aufrichtig nach der Wahrheit strebt und sich Gott unterwirft, dass du Zeugnis hast und dass deine Treue und Unterwerfung gegenüber Gott echt sind, dass sie keine Parolen oder Glaubenslehren sind, sondern der Prüfung standhalten. Das ist es, was Menschen praktizieren sollten, wenn sie krank werden. Wenn du krank wirst, ist es in einer Hinsicht dazu gedacht, all deine unvernünftigen Forderungen und deine unrealistischen Vorstellungen und Auffassungen über Gott zu offenbaren, und in einer anderen Hinsicht ist es dazu gedacht, deinen Glauben an Gott und deine Unterwerfung unter Ihn zu prüfen. Wenn du die Prüfung in diesen Belangen bestehst, dann hast du wahres Zeugnis und einen echten Beweis für deinen Glauben an Gott, deine Treue zu Gott und deine Unterwerfung unter Ihn. Das ist, was Gott will, und es ist, was ein geschaffenes Wesen besitzen und ausleben sollte. Sind diese Dinge nicht alle positiv? (Doch.) Es sind alles Dinge, nach denen Menschen streben sollten. Darüber hinaus: Wenn Gott zulassen kann, dass du krank wirst, kann Er dir dann nicht auch deine Krankheit jederzeit und allerorts nehmen? (Das kann Er.) Kann Er es dann nicht auch so einrichten, dass die Krankheit dich weiter begleitet und nicht weggeht? (Das kann Er.) Und wenn Gott es so einrichtet, dass deine Krankheit dich begleitet, wirst du dann immer noch in der Lage sein, deine Pflicht zu tun? Wirst du immer noch an deinem Glauben an Gott festhalten können? Wird das nicht eine Prüfung für dich sein? (Doch, das wird es.) Wenn du krank wirst und dich nach ein paar Tagen oder ein oder zwei Monaten erholst und nicht offenbart worden ist, wie dein Glaube an Gott und deine Treue und Unterwerfung Ihm gegenüber beschaffen sind, dann kann nicht bestimmt werden, ob du Zeugnis hast oder nicht. Es ist leicht für einen Menschen, eine Krankheit zu ertragen, die nur ein paar Tage oder ein oder zwei Monate dauert. Aber wenn die Krankheit zwei oder drei Jahre andauert und dein Glaube, deine Unterwerfung und deine Treue Gott gegenüber sich nicht ändern, sondern stattdessen immer praktischer werden, wirst du dann nicht Zeugnis besitzen? (Ja.) Das stellt Wachstum im Leben und einen Gewinn dar. Während also jemand, der wahrhaftig nach der Wahrheit strebt, krank ist, erfährt er die verschiedenen Vorteile, die seine Krankheit mit sich bringt, und er hat es nicht eilig, sich von ihr zu befreien. Er macht sich keine Sorgen darüber, welche Konsequenzen oder Schwierigkeiten es mit sich bringen wird, wenn sich seine Krankheit hinzieht, ob sie schlimmer wird oder ob er sterben wird. Er macht sich über diese Dinge keine Sorgen und ist gleichzeitig auch in der Lage, aktiv einzutreten und die Wahrheit zu suchen, um seine verdorbenen Dispositionen zu beheben und seine unvernünftigen Forderungen an Gott abzulegen, und dadurch wahren Glauben an Gott sowie wahre Treue zu Gott und wahre Unterwerfung unter Gott zu erreichen. Er wird Zeugnis besitzen, und zudem gewinnt er sehr viel in Bezug auf seinen Lebenseintritt und seine Dispositionsveränderung und baut ein solides Fundament dafür auf, Errettung zu erlangen. Das ist wirklich wunderbar! Darüber hinaus kann eine Krankheit zwar schwerwiegend oder leicht sein, aber in beiden Fällen ist sie eine Prüfung und Läuterung für die Menschen. Manche Krankheiten dauern nicht lange an, und die Menschen sind in der Lage, sie zu ertragen. Während die Menschen solche Krankheiten erfahren, verlieren sie nicht ihren Glauben an Gott, beschweren sich nicht und sind Gott gegenüber gehorsam. Ihre Äußerungsformen entsprechen im Grunde den Anforderungen, und nachdem sie die Krankheit erfahren haben, haben sie etwas gewonnen und sind ziemlich zufrieden. Das ist bei gewöhnlichen Krankheiten der Fall. Es gibt jedoch einige Krankheiten, die, obwohl sie nach einer gewissen Zeit der Behandlung besser werden, wiederkehren und schlimmer werden, bis die Krankheit schließlich so schwer wird, dass selbst große Krankenhäuser nicht mehr in der Lage sind, sie zu behandeln, und die daran leidende Person jeden Moment dem Tod ins Auge blicken könnte. Was bedeutet das? Es bedeutet, dass ihr nur noch eine begrenzte Zeit zu leben bleibt, dass dies nicht länger die Zeit ist, in der sie nicht krank ist und der Tod in weiter Ferne liegt, und dass sie stattdessen dem Ende ihrer Tage gegenübersteht – das heißt, sie steht dem schwierigsten, entscheidendsten Moment in ihrem Leben gegenüber: dem Tod. Jeder Mensch fühlt sich bekümmert, beklemmt, besorgt und hilflos, wenn sein Tod naht – dies ist der letzte, schwierigste Moment im Leben eines Menschen. Je mehr die Menschen den Tod fürchten, desto näher rückt der Tod an sie heran, und je weniger sie sich dem Tod stellen wollen, desto mehr bedrängt er sie. Was sollen sie tun? Sollten sie versuchen, ihm auszuweichen, ihn abzulehnen, sich ihm zu widersetzen, sich darüber zu beschweren, oder sollten sie versuchen, Gott Bedingungen zu stellen? Keine dieser Herangehensweisen wird funktionieren, und sie können die Menschen auch nicht befähigen, dem Tod zu entkommen. Ganz gleich, wie bekümmert und beklemmt sie sich fühlen, es ist nutzlos. Was ist für einen Menschen am qualvollsten, wenn er den Moment seines Todes erreicht? Vielleicht hat er früher gerne Fleisch gegessen, aber jetzt macht sein Körper nicht mehr mit, und er kann es nicht essen, selbst wenn er es möchte; vielleicht hat er sich früher gerne schick gemacht, aber jetzt hat er keine Gelegenheit mehr, diese schönen Kleider zu tragen. Der Tod ist die schmerzhafteste Sache von allen, und wenn er daran denkt, fühlt es sich wie ein Dolch an, der sich durch sein Herz bohrt, und er kann nicht anders, als Tränen zu vergießen. Früher, als er nicht schwer krank war, dachte er, der Tod sei nicht beängstigend: „Wer wird denn nicht irgendwann sterben? Wenn ich sterbe, dann sterbe ich eben!“ Jetzt stellt er jedoch fest, dass ihm diese Worte nicht leicht über die Lippen kommen. Wenn der Tod ihm wirklich bevorsteht, ist umso ängstlicher und fühlt sich umso hilfloser und gepeinigter, je mehr er darüber nachdenkt. Aber selbst wenn er nicht sterben will, was kann er tun? Er muss trotzdem sterben; dem kann niemand entkommen. Der Tod hält die Menschen gefangen; in ihrem Herzen wollen sie nicht sterben, und doch nimmt der Tod sowohl ihr Herz als auch ihre Gedanken ein. Kannst du dir wirklich sicher sein, wann du sterben wirst? Manche Leute sagen, sie hätten sich die Zukunft wahrsagen lassen und wüssten das Jahr, den Monat und den Tag ihres Todes. Kannst du dir dessen wirklich sicher sein? (Nein.) Du kannst dir nicht sicher sein, wann du sterben wirst – und das ist nicht das Wichtigste. Entscheiden ist, wie deine Haltung sein wird, wenn deine Krankheit dazu führen könnte, dass du sehr bald stirbst. Das ist eine Frage, über die du nachdenken und die du erwägen solltest. Wirst du dem Tod mit einer Haltung der Unterwerfung begegnen oder mit einer Haltung von Widerstand, Ablehnung oder Weigerung? Welche Haltung solltest du haben? (Eine Haltung der Unterwerfung.) Diese Unterwerfung kann man nicht erreichen und in die Praxis umsetzen, indem man es nur ausspricht. Wie kannst du diese Unterwerfung erreichen? Welches Verständnis brauchst du, bevor du dich bereitwillig unterwerfen kannst? Das ist nicht einfach, nicht wahr? (Nein.) Also, sprecht aus, was in eurem Herzen ist. (Wenn ich tatsächlich schwer krank werde, dann werde ich denken: Selbst wenn ich wirklich sterbe, wird das von Gottes Herrschaft und Fügungen bestimmt, und da der Mensch wirklich zutiefst verdorben ist, ist es Ausdruck von Gottes Gerechtigkeit, wenn ich sterbe, und der Mensch hat kein Recht zu verlangen, dass Gott ihn vor dem Tod beschützt. Ich werde auch denken, dass ich durch den Glauben an Gott dazu gekommen bin, den richtigen Lebensweg zu erkennen und auch etliche Wahrheiten verstanden habe, sodass es das alles wert sein wird, selbst wenn ich genau dann sterbe.) Ist diese Denkweise richtig? Kann man sagen, dass sie eine gewisse theoretische Grundlage hat? (Ja.) Wer möchte noch etwas sagen? (Wenn ich eines Tages wirklich krank werde und kurz davorstehe, zu sterben, wird auch das aufgrund von Gottes Herrschaft und Vorherbestimmung geschehen, und ganz gleich, wie sehr ich mich sorge oder ängstige, es wird mir nichts bringen. Ich werde die wenige Zeit, die mir noch bleibt, darauf verwenden, mich darauf zu konzentrieren, wie ich meine Pflicht gut tun kann. Auf diese Weise werde ich, selbst wenn ich sterbe, nichts zu bedauern haben. Mich in meinen letzten Tagen Gott in gewissem Maße unterwerfen zu können, wird viel besser sein, als in Furcht und Schrecken zu leben.) Was haltet ihr von diesem Verständnis? Ist es nicht ein bisschen besser? (Doch.) Das ist richtig; so solltest du die Sache mit dem Tod betrachten. Jeder muss sich in seinem Leben dem Tod stellen, das heißt, der Tod ist, womit sich jeder am Ende seiner Reise auseinandersetzen muss. Es gibt jedoch unterschiedliche Arten von Tod. Eine davon ist, dass eine Person zu dem von Gott vorherbestimmten Zeitpunkt ihre eigene Mission erfüllt hat und Gott einen Schlussstrich unter ihr fleischliches Leben zieht. Somit endet ihr fleischliches Leben, doch das bedeutet nicht, dass ihr Leben vorbei ist. Wenn das Fleisch eines Menschen aufhört zu existieren, ist sein Leben vorbei – ist das der Fall? (Nein.) Die Form, in der dein Leben nach dem Tod existieren wird, hängt davon ab, wie du Gottes Werk und Worte behandelst, während du am Leben bist – das ist sehr wichtig. Die Form, in der du nach dem Tod existieren wirst oder ob du existieren wirst oder nicht, das hängt von deiner Haltung gegenüber Gott und der Wahrheit ab, während du am Leben bist. Ist deine Haltung zur Wahrheit, während du am Leben bist, so, dass du aufsässig und widerständig und ihr abgeneigt bist, wenn du mit dem Tod und allen möglichen Krankheiten konfrontiert bist – auf welche Art wirst du dann existieren, wenn dein fleischliches Leben endet? Du wirst mit Sicherheit auf irgendeine andere Art existieren, und dein Leben wird mit Sicherheit nicht weitergehen. Wenn du im umgekehrten Fall, während du am Leben bist, im Fleisch über Bewusstsein verfügst, deine Haltung gegenüber der Wahrheit und Gott eine Haltung der Unterwerfung und Treue ist und du wahren Glauben hast, dann wird dein Leben, selbst wenn dein körperliches Leben endet, in einer anderen Form auf einer anderen Daseinsebene fortbestehen. Das ist die Definition des Todes. Es gibt noch einen weiteren Punkt hinzuzufügen: Der Tod ist seinem Wesen nach genauso wie jedes andere große Ereignis im Leben; keines dieser Dinge obliegt der menschlichen Entscheidung, geschweige denn, dass es durch menschlichen Willen geändert werden kann. Vielmehr unterliegt all dies der Vorherbestimmung und Herrschaft des Schöpfers. Wenn jemand um den Tod flehen würde, würde er nicht zwangsläufig sterben; wenn er darum flehen würde zu leben, würde er nicht zwangsläufig leben. All das untersteht der Herrschaft und Vorherbestimmung Gottes, und es wird durch die Autorität Gottes, durch Gottes gerechte Disposition und durch Gottes Herrschaft und Fügungen geändert und entschieden. Selbst wenn du also an einer schweren oder potenziell tödlichen Krankheit erkrankst, wirst du nicht zwangsläufig sterben. Wer trifft die Entscheidung über deinen Tod? (Gott.) Gott trifft diese Entscheidung; die Menschen können über diese Tatsache nicht entscheiden, genau wie du dir nicht aussuchen kannst, wer deine Eltern sind, oder die Zeit und den Ort deiner Geburt bestimmen kannst. Wenn es um Krankheit und den Tod geht, ist die klügste Vorgehensweise, die Dinge ihren natürlichen Lauf nehmen zu lassen und sich zu unterwerfen, keine Entscheidungen zu treffen und weder Gedanken noch Energie auf diese Angelegenheiten zu verwenden oder sich ihretwegen bekümmert, beklemmt oder besorgt zu fühlen. Da die Menschen nicht in der Lage sind, selbst darüber zu entscheiden, ist es töricht und unklug, so viel Energie und Gedanken auf diese Angelegenheiten zu verschwenden. Wenn Menschen mit dem Tod, dieser wichtigen Angelegenheit, konfrontiert werden, sollten sie nicht bekümmert, beklemmt oder verängstigt sein – wie sollten sie dann an den Tod herangehen? (Sie sollten ihm positiv begegnen und sich Gottes Vorherbestimmungen und Fügungen unterwerfen.) Das ist richtig, es bedeutet nicht, auf den Tod zu warten. Hab keine panische Angst vor dem Tod und verschwende nicht deine ganze Energie darauf, über den Tod nachzudenken. Überlege nicht den ganzen Tag lang: „Werde ich sterben? Wann werde ich sterben? Was werde ich tun, nachdem ich gestorben bin?“ Denke einfach nicht daran. Manche Menschen sagen: „Warum nicht darüber nachdenken? Warum nicht darüber nachdenken, wenn ich kurz vor dem Tod stehe?“ Weil niemand weiß, ob du sterben wirst oder nicht, und niemand weiß, ob Gott zulassen wird, dass du stirbst – diese Dinge weiß niemand. Namentlich weiß niemand, wann du sterben wirst, wo du sterben wirst, zu welcher Zeit du sterben wirst oder wie es deinem Körper ergehen wird, wenn du stirbst. Lässt es dich nicht töricht erscheinen, wenn du dir den Kopf über Dinge zerbrichst, die du nicht weißt, wenn du über sie nachdenkst und ihretwegen beklemmt und besorgt bist? Da es dich töricht erscheinen lässt, solltest du dir über diese Dinge nicht den Kopf zerbrechen.
Womit auch immer die Menschen sich auseinandersetzen müssen, sie sollten es stets mit einer positiven Einstellung angehen, was erst recht dann zutrifft, wenn es um das Thema Tod geht. Eine positive Haltung zu haben bedeutet nicht, auf den Tod zu warten, sich mit dem Tod abzufinden oder aktiv den Tod zu suchen. Was bedeutet es dann? (Sich zu unterwerfen.) Unterwerfung ist eine Einstellung dem Tod gegenüber, und diese Sache loszulassen und nicht darüber nachzudenken ist der beste Ansatz. Es gibt Leute, die sagen: „Warum sollte ich nicht darüber nachdenken? Wenn ich mir über diese Angelegenheit nicht gründlich Gedanken mache, kann ich sie dann überwinden? Kann ich sie loslassen?“ Ja, das kannst du. Und warum sage Ich das? Sag Mir: Hast du den Zeitpunkt deiner Geburt erdacht? Dein Aussehen, dein Alter, der Beruf, den du ausübst, und die Tatsache, dass du an Gott glauben und hier sitzen und einer Predigt zuhören kannst – sind das alles Dinge, die du erdacht hast? Das sind sie nicht; du bist durch das Vergehen von Tagen und Monaten, durch ein normales Leben dorthin gekommen, wo du heute bist. Das ist ganz natürlich. Mit dem Tod verhält es sich genauso. Ein Mensch lebt, ohne es zu merken, bis zum Erwachsenenalter, bis ins mittlere und hohe Alter, und schließlich kommt der Tod. Er wird nicht früher kommen, weil du immer an ihn denkst, noch wird es ihn abwenden, wenn du nicht an ihn denkst. Der menschliche Willen kann an ihm nichts ändern, also brauchst du nicht darüber nachzudenken. Wenn du dem Tod in naher Zukunft ins Auge blicken musst, dann wird ständiges Nachdenken darüber einen unsichtbaren Druck auf dich ausüben. Dieser Druck wird dich mit Furcht vor dem Leben und dem Lebendigsein erfüllen, was dazu führt, dass du keine positive Haltung hast, und was dich stattdessen noch niedergeschlagener sein lässt. Ein Mensch, der dem Tod gegenübersteht, hat an nichts Interesse und zu nichts eine positive Haltung; das Einzige, was ihm bleibt, ist, niedergeschlagen zu sein. Wenn er denkt, dass er bald sterben wird, dass für ihn alles vorbei ist, und dass er, egal was er anstrebt oder tut, die Tatsache, dass er sterben wird, nicht ändern kann, hat er das Gefühl, dass er nichts mehr hat, worauf er sich freuen kann, dass er keine Motivation mehr hat und dass es keinen Sinn hat, irgendetwas anzustreben oder zu tun. Folglich findet sich in allem, was er tut, das Element und das Wesen von Negativität und Tod. Ist es also leicht, sich in Bezug auf den Tod nicht bekümmert oder beklemmt zu fühlen? Wenn diese Angelegenheit einfach ein Resultat deiner eigenen gedanklichen Logik und Einbildung ist, dann ist es falscher Alarm, und du machst dir selbst Angst – dein Tod wird in absehbarer Zeit schlichtweg nicht eintreten, was hat es also für einen Sinn, dass du darüber nachdenkst? Das macht es sogar noch unnötiger. Was geschehen soll, wird immer geschehen; was nicht passieren soll, wird nicht geschehen, egal, wie du darüber nachdenkst. Sich zu fürchten ist zwecklos, sich Sorgen darüber zu machen ist zwecklos. Du kannst den Tod nicht vermeiden, indem du dir Sorgen darüber machst, noch wird er an dir vorübergehen, nur weil du ihn fürchtest. Wenn du dich also in deinem Herzen im Hinblick auf den Tod eingeschränkt fühlst, solltest du diese Angelegenheit Gott im Gebet anvertrauen. Solange wir uns Gottes Orchestrierungen und Fügungen unterwerfen, können wir davon befreit werden, uns durch den Tod eingeschränkt zu fühlen. Wann wir sterben, ist eine von Gott gefügte Sache. Wir müssen uns in unserem Herzen nur Gottes Orchestrierungen und Fügungen unterwerfen, mehr nichts. Ist es nicht viel einfacher, auf diese Weise zu praktizieren? Ein weiterer Aspekt ist, dass man eine positive Haltung gegenüber dem Tod haben sollte. Sagt Mir: Wer von den Milliarden Menschen auf der ganzen Welt hat den Segen, so viele von Gottes Worten zu hören, so viele Wahrheiten des Lebens zu verstehen und so viele Geheimnisse zu verstehen? Wer ist in der Lage, Gottes persönliche Führung, Versorgung, Fürsorge und Seinen Schutz zu empfangen? Wer hat diese Segnungen? Sehr wenige Menschen. Also, für euch alle – die ihr derzeit im Haus Gottes leben und Seine Errettung und Versorgung empfangen könnt und so viele Segnungen genossen habt –, selbst wenn ihr genau jetzt sterben würdet, wäre es das wert. Allein schon aus diesem Grund solltet ihr keine Furcht vor dem Tod haben, noch solltet ihr vom Thema Tod eingeschränkt werden. Auch wenn ihr die Pracht und den Reichtum der Welt nicht genossen habt, habt ihr dennoch das Mitgefühl des Schöpfers empfangen und so viele der Worte Gottes gehört – ist das nicht herrlich? (Doch.) Es spielt keine Rolle, wie viele Jahre du in diesem Leben lebst, es lohnt sich, und du bereust nichts, da du beständig deine Pflicht in Gottes Werk getan hast, du hast die Wahrheit verstanden, hast die Geheimnisse des Lebens verstanden und hast die Wege und Ziele verstanden, die du im Leben verfolgen solltest – du hast so viel gewonnen! Du hast ein lohnenswertes Leben gelebt! Selbst wenn du es nicht genau erklären kannst, kannst du einige Wahrheiten praktizieren und ein wenig Wirklichkeit besitzen, und das beweist, dass du aus Gottes Werk etwas an Lebensversorgung erlangt und einige Wahrheiten verstanden hast. Du hast so viel gewonnen – eine wahre Fülle – und das ist so ein großer Segen! Seit Anbeginn der Menschheitsgeschichte ist im Laufe aller Zeitalter niemand in den Genuss dieses Segens gekommen, aber ihr seid in seinen Genuss gekommen. Wenn ihr also genau jetzt sterben würdet, würdet ihr dann nicht bereitwillig sterben? (Ja.) Wenn ihr diese Bereitschaft habt, dann findet sich wahre Unterwerfung in eurer Haltung dem Tod gegenüber. Wenn die Menschen in einer Hinsicht ein wahres Verständnis vom Tod haben und darüber hinaus aktiv mitwirken, sich wahrhaftig unterwerfen und die korrekte Haltung gegenüber dem Tod haben, die sie haben sollten, verringern sich dann nicht ihre Gefühle von Bekümmernis, Beklemmtheit und Sorge im Hinblick auf den Tod erheblich? (Das tun sie.) Sie verringern sich tatsächlich erheblich. Manche sagen: „Ich habe diesen gemeinschaftlichen Austausch gerade zu Ende gehört, aber es kommt mir nicht so vor, als hätten sich diese Gefühle erheblich vermindert. Vielleicht braucht es etwas Zeit. Vor allem ältere Leute und Kranke denken viel an den Tod.“ Die Menschen kennen ihre eigenen Probleme. Wenn Menschen seit langer Zeit krank sind, fassen manche alles zusammen und denken: „Ich habe all die Jahre an Gott geglaubt, und Leute, die an der gleichen Krankheit wie ich erkrankt sind, sind vor langer Zeit gestorben. Wenn sie wiedergeboren worden wären, wären sie mittlerweile vielleicht in ihren Zwanzigern oder Dreißigern. Ich habe mit Gottes Gnade so viele Jahre lang gelebt, und das ganz ohne Gegenleistung. Würde ich nicht an Gott glauben, wäre ich inzwischen längst tot. Als ich zur Untersuchung ins Krankenhaus ging, waren die Ärzte verblüfft. Was für einen großen Vorteil und Segen ich doch genieße! Wenn ich vor zwanzig Jahren gestorben wäre, hätte ich diese Wahrheiten und Predigten nicht gehört und hätte sie nicht verstanden; wenn ich so gestorben wäre, hätte ich nichts gewonnen. Selbst wenn ich ein langes Leben gehabt hätte, wäre es völlig leer und ein vergeudetes Leben gewesen. Jetzt habe ich alle diese zusätzlichen Jahre gelebt und bin so sehr begünstigt worden. Ich habe während all dieser Jahre nie an den Tod gedacht, und ich fürchte ihn nicht.“ Wenn Leute sich vor dem Tod fürchten, denken sie immer an all die Fragen, die mit dem Tod zusammenhängen. Wenn Leute sich nicht vor dem Sterben fürchten und der Tod sie nicht in Panik versetzt, zeigt das, dass sie mehr als genug gelitten haben und keine Angst mehr vor dem Tod haben. Manche sagen: „Wenn jemand keine Angst vor dem Tod hat, heißt das, dass er den Tod sucht?“ Nein, das ist nicht richtig. Den Tod zu suchen ist eine negative Einstellung, eine ausweichende Einstellung, wohingegen das, was Ich vorher über das Nicht-an-den-Tod-Denken gesagt habe, eine objektive, positive Einstellung ist; das heißt, den Tod gleichgültig zu betrachten, ihn nicht als so wichtig anzusehen, ihn nicht für ein so leidvolles, angstbesetztes Ereignis zu halten, sich keine Sorgen mehr darum zu machen, deswegen nicht mehr beunruhigt zu sein, nicht mehr durch den Tod gefesselt zu sein, ihn weit hinter sich zu lassen – Menschen, die dazu imstande sind, verfügen über einige Erfahrungen, was den Tod betrifft. Wenn jemand ständig von Krankheit und Tod gebunden und eingeschränkt ist, ständig in den negativen Emotionen der Betrübnis, Beklemmung und Besorgnis feststeckt, außerstande ist, seine Pflicht normal auszuführen oder normal zu leben, dann sollte er sich mehr Erfahrungszeugnisse über den Tod anhören, sehen, wie jene, die imstande sind, den Tod mit Gleichgültigkeit zu betrachten, ihn erleben und den Tod ihrer Erfahrung nach verstehen, dann kann er etwas Kostbares gewinnen.
Der Tod ist kein leicht zu lösendes Problem, und er ist die größte Schwierigkeit des Menschen. Wenn jemand zu dir sagt: „Deine verdorbenen Dispositionen sind wirklich schwerwiegend, und deine Menschlichkeit ist auch schlecht. Wenn du nicht ernsthaft nach der Wahrheit strebst und folglich in der Zukunft viele böse Taten begehst, dann wirst du in die Hölle hinabfahren und bestraft werden!“, dann fühlst du dich, nachdem du das gehört hast, vielleicht eine Zeit lang bekümmert. Danach denkst du vielleicht bei dir: „Ich muss ernsthaft nach der Wahrheit streben, und ich muss Buße tun!“, und nachdem du eine Nacht darüber geschlafen hast, wirst du dich nicht mehr so bekümmert fühlen. Wenn du jedoch eine potenziell tödliche Krankheit bekommst und vielleicht nicht mehr lange zu leben hast, dann ist das nicht etwas, das man mit einer Nacht Schlaf lösen kann, und man kann es nicht so leicht loslassen. Das bedarf einer gewissen Zeit der Abhärtung. Jene Menschen, die wahrhaftig nach der Wahrheit streben, können sich aus der Bekümmernis und Beklemmung vor dem Tod befreien, und sie können den Schrecken in ihren Herzen vertreiben, indem sie die Wahrheit suchen – solange die Menschen die Wahrheit suchen, gibt es kein Problem, das sie nicht lösen können. Wenn die Menschen die Wahrheit nicht suchen und versuchen, dieses Problem mit menschlichen Methoden zu lösen, wird das einzig und allein zur Folge haben, dass sie sich ständig bekümmert, beklemmt und besorgt fühlen. Wenn sie etwas nicht lösen können, greifen sie zur Lösung zu extremen Maßnahmen. Es gibt auch einige Menschen, die eine niedergeschlagene, negative Haltung einnehmen und sagen: „Wenn ich sterbe, dann sterbe ich eben. Wer hat schon Angst vor dem Tod? Nach dem Tod werde ich einfach reinkarniert und lebe erneut!“ Kannst du dir da sicher sein? Du willst dich nur selbst trösten, und das löst das Problem nicht. Der Grund dafür ist, dass alles, das existiert, alle Dinge, ob sichtbar oder unsichtbar, materiell oder immateriell, von den Händen des Schöpfers kontrolliert und beherrscht werden, und niemand kann sein eigenes Schicksal kontrollieren. Ob nun gegenüber Krankheit oder Tod, die einzige Haltung, die die Menschen haben sollten, ist die des Verständnisses, der Annahme und der Unterwerfung; die Menschen sollten nicht gemäß ihren Einbildungen oder Auffassungen an diese Dinge herangehen oder nach einem Ausweg suchen, geschweige denn sie ablehnen oder sich ihnen widersetzen. Wenn du weiterhin versuchst, mit deinen eigenen Methoden Lösungen für die Fragen von Krankheit und Tod zu finden, dann wirst du, je länger du lebst, umso mehr leiden, umso deprimierter werden und umso mehr darin gefangen sein. Am Ende wirst du immer noch den Weg des Todes beschreiten müssen, und dein Ergebnis wird wahrhaftig dasselbe sein wie dein Tod – du wirst vollständig tot sein. Ob du dich nun einer Krankheit gegenübersiehst, die Gott für dich eingerichtet hat, oder dem Tod: Wenn du aktiv die Wahrheit suchen kannst und erkennen kannst, dass du dich als geschaffenes Wesen allen Fügungen Gottes unterwerfen solltest, einschließlich einschneidender Ereignisse wie Krankheit und Tod, und du in der Lage bist, dich Gott ohne Klage zu unterwerfen, selbst wenn du stirbst – das bedeutet es, fähig zu sein, sich Gottes Herrschaft und Fügungen zu unterwerfen, und es steht im Einklang mit Gottes Absichten. Wenn du dich auf die Stärke und die Methoden der Menschen verlässt, um all diese Dinge zu bewältigen, und du dir viel Mühe gibst, sie zu lösen oder ihnen zu entgehen, wird es, selbst wenn du letztendlich nicht stirbst und du es vorübergehend schaffst, den kritischen Augenblick deines Todes zu umgehen, noch immer ein großer Test für dich sein, wenn du wieder auf das gleiche Problem stößt – denn du hast gegenüber Gott und der Wahrheit kein wahres Verständnis, keine wahre Akzeptanz und keine wahre Unterwerfung, was dazu führt, dass du in dieser Angelegenheit kein Zeugnis ablegst. Du hast weiterhin die Möglichkeit, Gott zu verraten und zu scheitern, und das ist zweifellos gefährlich für dich. Wenn du dich also jetzt wirklich Krankheit oder Tod gegenübersiehst, dann lass Mich dir sagen: Es ist besser, genau jetzt diese echte Situation zu nutzen, um die Wahrheit zu suchen und diese Angelegenheit von der Wurzel her zu bewältigen, anstatt darauf zu warten, dass der Tod wirklich kommt, nur um dann unvorbereitet überrascht zu werden, dich verloren, verwirrt und hilflos zu fühlen und folglich Dinge zu tun, die du für den Rest deines Lebens bedauern und nie wiedergutmachen können wirst. Wenn du solche Dinge tust, könnte das zu einem Ergebnis der Zerstörung für dich führen. Daher solltest du dich zunächst allem stellen, mit dem du konfrontiert wirst, und die Wahrheit suchen und dann deinen Eintritt mit den Wahrheiten, die du verstehen solltest, und mit der Erkenntnis, die du haben solltest, beginnen. Wenn du dich wegen solcher Dinge wie Krankheit ständig betrübt, beklemmt und besorgt fühlst und du eingehüllt in derartig negative Emotionen lebst, dann solltest du jetzt sofort anfangen, nach der Wahrheit zu suchen, und diese Probleme so bald wie möglich lösen.
Negative Emotionen wie Betrübnis, Beklemmung und Besorgnis sind von der gleichen Natur wie verschiedene andere Arten von negativen Emotionen. Bei allen handelt es sich um Arten von negativen Emotionen, die in den Menschen aufkommen, weil sie die Wahrheit nicht verstehen und gefesselt von ihren vielfältigen satanischen verdorbenen Dispositionen leben, oder aber sie leben belagert und beeinflusst von allen möglichen satanischen Gedanken. Diese negativen Emotionen verursachen, dass Menschen fortwährend mit allen möglichen falschen Gedanken und Ansichten leben und auch, dass sie ständig von allen möglichen falschen Gedanken und Ansichten kontrolliert werden, die ihr Streben nach der Wahrheit beeinträchtigen und behindern. Diese negativen Emotionen von Betrübnis, Beklemmung und Besorgnis stören selbstverständlich das Leben der Menschen, sie lenken ihr Leben, beeinträchtigen ihr Streben nach der Wahrheit und halten sie davon ab, nach der Wahrheit zu streben. Obwohl diese negativen Emotionen im einfachen Sinn Emotionen sind, darf ihre Funktion daher nicht unterschätzt werden; die Auswirkung, die sie auf Menschen haben, die Folgen, die sie für das Streben von Menschen und den Weg, den sie gehen, haben, sind gefährlich. Wenn diese negativen Emotionen häufig in jemandem aufwallen, um ihn zu stören, sollte er sie auf jeden Fall sofort aufdecken und sezieren, warum diese negativen Emotionen häufig aufkommen und er von diesen negativen Emotionen häufig gepeinigt wird. Außerdem werden solche Emotionen diesen Menschen in einem bestimmten besonderen Umfeld beständig peinigen und sein Streben nach der Wahrheit massiv stören – diese Dinge sollten die Menschen verstehen. Sobald sie diese Dinge verstanden haben, müssen sie als Nächstes überlegen, wie sie in dieser Angelegenheit die Wahrheit suchen und verstehen können, und danach streben, sich nicht ständig von diesen falschen Gedanken und Ansichten peinigen und beeinträchtigen zu lassen, und sie durch die Wahrheitsgrundsätze ersetzen, die Gott sie gelehrt hat. Nachdem sie die Wahrheitsgrundsätze verstanden haben, besteht der nächste Schritt für sie darin, in Übereinstimmung mit den Wahrheitsgrundsätzen, die Gott sie gelehrt hat, zu praktizieren. Während sie das tun, kommen all ihre negativen Emotionen nach und nach zum Vorschein, um sie zu stören, nur damit sie daraufhin eine nach der anderen beseitigen und Stück für Stück gegen sie aufbegehren, bis sie diese negativen Emotionen unbemerkt hinter sich lassen. Worauf baut also die Beseitigung der verschiedenen negativen Emotionen? Darauf, dass die Menschen sie sezieren und verstehen, sie baut darauf, dass die Menschen die Wahrheit akzeptieren, und noch mehr baut sie darauf, dass die Menschen nach der Wahrheit streben und sie praktizieren. Ist es nicht so? (Doch.) Während die Menschen Schritt für Schritt nach der Wahrheit streben und sie praktizieren, werden alle ihre verschiedenen negativen Emotionen allmählich beseitigt und losgelassen. Also, wenn ihr es jetzt betrachtet, was kann man eurer Meinung nach leichter loslassen und beseitigen – diese verschiedenen negativen Emotionen oder verdorbene Dispositionen? (Negative Emotionen lassen sich leichter beseitigen.) Du glaubst, negative Emotionen ließen sich leichter beseitigen? Das ist von Mensch zu Mensch verschieden. Das eine ist nicht schwieriger oder leichter als das andere, es hängt einfach vom Individuum ab. Wir fingen damit an, über das Loslassen negativer Emotionen Gemeinschaft zu halten, und jetzt haben wir auf jeden Fall dem menschlichen Streben nach einer Veränderung der Disposition inhaltlich etwas hinzugefügt, nämlich: die verschiedenen negativen Emotionen loszulassen. Negative Emotionen loszulassen soll in erster Linie einige falsche Gedanken und Ansichten beseitigen, wohingegen man für die Beseitigung verdorbener Dispositionen das Wesen verdorbener Dispositionen verstehen muss. Sagt Mir, was kann man leichter beseitigen, negative Emotionen oder verdorbene Dispositionen? Tatsächlich ist weder das eine noch das andere Problem leicht zu beseitigen. Wenn du wirklich entschlossen bist und die Wahrheit suchen kannst, dann wird jedes Problem, das du zu lösen versucht, aufhören, ein Problem zu sein. Wenn du aber nicht nach der Wahrheit strebst und nicht spüren kannst, wie ernst diese beiden Probleme sind, dann wird es nicht einfach sein, egal, welches Problem du zu lösen versuchst. Was diese negativen, nachteiligen Dinge betrifft, musst du die Wahrheit akzeptieren, die Wahrheit praktizieren und dich der Wahrheit unterwerfen, um sie zu beseitigen und sie durch positive Dinge zu ersetzen. Das ist immer der Ablauf, und er verlangt immer, dass die Menschen gegen negative Dinge aufbegehren und positive und aktive Dinge akzeptieren und Dinge, die mit der Wahrheit übereinstimmen. Einer der Aspekte ist, an deinen Gedanken und Ansichten zu arbeiten, und einer ist, an deinen Dispositionen zu arbeiten; einer besteht darin, deine Gedanken und Ansichten zu berichtigen, und einer darin, deine verdorbenen Dispositionen zu beseitigen. Selbstverständlich tauchen diese beiden Dinge manchmal zusammen auf und sind miteinander verbunden. In jedem Fall ist das Loslassen negativer Emotionen etwas, was die Menschen beim Streben nach der Wahrheit praktizieren sollten. In Ordnung, lasst uns unseren heutigen gemeinschaftlichen Austausch hiermit beenden.
29. Oktober 2022