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Einleitung

Am 11. Februar 1991 machte Gott Seine erste Kundgebung in der Kirche, die eine außerordentliche Wirkung auf jeden Einzelnen der Menschen hatte, die damals im Strom des Heiligen Geistes lebten. Diese Kundgebung erwähnte Folgendes: „Gottes Wohnort ist erschienen“ und „Das Haupt des Universums, Christus der letzten Tage – Er ist die strahlende Sonne.“ Mit diesen zutiefst bedeutungsvollen Worten wurden all diese Menschen in eine neue Sphäre gebracht. Alle jene, die diese Kundgebung lasen, spürten eine Andeutung des neuen Werkes, des großen Werkes, das Gott im Begriff war einzuleiten. Es war diese schöne, liebliche und prägnante Kundgebung, die die ganze Menschheit in Gottes neues Werk und in ein neues Zeitalter brachte, und das den Grundstein legte und den Weg für Gottes Werk in dieser Menschwerdung bereitete. Man könnte sagen, dass die Kundgebung, die Gott zu dieser Zeit äußerte, eine ist, die die Zeitalter überbrückt; dass es das erste Mal seit Beginn des Zeitalters der Gnade ist, dass Gott öffentlich zu der Menschheit gesprochen hat; dass es das erste Mal ist, dass Er gesprochen hat, nachdem Er zweitausend Jahre lang verborgen geblieben war; und dass es darüber hinaus eine Einführung ist, ein entscheidender Ausgangspunkt für das Werk, das Gott im Zeitalter des Königreichs im Begriff ist durchzuführen.

Als Gott zum ersten Mal eine Kundgebung äußerte, tat Er dies in Form von Lobpreis aus der Perspektive eines Dritten, in einer Sprache, die sowohl elegant und gebildet als auch schlicht und einfach war. Sie war auch eine Bereitstellung von Leben, die gerne und leicht erfasst wurde. Damit nahm Er diese kleine Gruppe von Menschen, die nur Seine Gnade zu genießen wussten, während sie die Wiederkunft des Herrn Jesus ungeduldig erwarteten, und brachte sie leise in ein anderes Stadium des Werkes in Gottes Führungsplan. Unter diesen Umständen wusste die Menschheit nicht, und noch weniger wagte sie, sich vorzustellen, welche Art von Werk Gott letztendlich verrichten würde oder was ihr auf dem Weg voran bevorstand. Danach äußerte Gott immer mehr Kundgebungen, um die Menschheit Schritt für Schritt in das neue Zeitalter zu bringen. Erstaunlicherweise ist jede Kundgebung Gottes inhaltlich unterschiedlich und verwendet darüber hinaus verschiedene Formen von Lobpreis und verschiedene Ausdrucksweisen. Diese Kundgebungen, ähnlich im Ton, aber unterschiedlich im Inhalt, sind stets mit Gottes Gefühlen der Fürsorge und Sorge erfüllt, und fast jede enthält Versorgungen mit Leben von unterschiedlichem Inhalt sowie Worte der Erinnerung, Ermahnung und des Trostes von Gott an den Menschen. In diesen Kundgebungen kommen Passagen wie diese wiederholt vor: „Der eine wahre Gott ist Fleisch geworden, Er ist das Haupt des Universums, der alle Dinge befiehlt“; „Der siegreiche König sitzt auf Seinem herrlichen Thron.“; „Er hält das Universum in Seinen Händen“; und so weiter. In diesen Passagen wird eine Botschaft vermittelt, oder man könnte sagen, dass diese Passagen eine Botschaft an die Menschheit übermitteln: Gott ist bereits in die menschliche Welt gekommen, Gott wird ein noch größeres Werk einleiten, Gottes Königreich ist bereits in eine bestimmte Gruppe von Menschen hinabgestiegen, und Gott hat bereits Herrlichkeit erlangt und die Scharen Seiner Feinde besiegt. Jede Kundgebung Gottes ergreift das Herz jedes einzelnen Menschen. Die ganze Menschheit wartet ungeduldig darauf, dass Gott noch mehr neuen Worten Ausdruck verleiht, denn jedes Mal, wenn Gott spricht, bringt Er das Herz des Menschen bis zu seinen Wurzeln ins Wanken, und darüber hinaus ist Er für jede Bewegung und jedes Gefühl des Menschen verantwortlich und stützt diese, sodass die Menschheit beginnt, sich auf die Worte Gottes zu verlassen und noch mehr zu ihnen aufzuschauen … Auf diese Weise hatte eine große Anzahl von Menschen unwissentlich die Bibel im Wesentlichen vergessen und schenkte den altmodischen Predigten und den Schriften geistlicher Personen noch weniger Beachtung, weil sie in den Schriften der Vergangenheit keinerlei Grundlage für diese Worte Gottes finden konnten und auch nicht in der Lage waren, irgendwo die Absicht Gottes zu entdecken, diese Kundgebungen zu machen. Umso mehr oblag es der Menschheit, anzuerkennen, dass diese Kundgebungen Gottes Stimme sind, die man seit Anbeginn der Zeit weder gesehen noch gehört hatte, dass sie außerhalb der Reichweite eines jeden Menschen liegen, der an Gott glaubt, und dass sie alles Gesagte von jedem geistlichen Menschen früherer Zeiten oder Gottes Kundgebungen der Vergangenheit, übertreffen. Angespornt durch jede dieser Kundgebungen trat die Menschheit unversehens in die Aura des Wirkens des Heiligen Geistes ein, in das Leben auf den vorderen Rängen des neuen Zeitalters. Angespornt von Gottes Worten, schmeckte die Menschheit, erfüllt von Vorfreude, die Süße der persönlichen Führung durch Gottes Worte. Ich glaube, dass diese flüchtige Phase eine Zeit ist, auf die jeder Mensch mit bleibender Erinnerung zurückblicken wird, während das, was die Menschheit in dieser Phase genoss, in Wirklichkeit nur eine Aura des Wirkens des Heiligen Geistes war, oder man könnte es den süßen Geschmack eines Zuckerüberzugs nennen. Denn von diesem Zeitpunkt an, noch unter der Führung der Worte Gottes, noch in der Aura des Wirkens des Heiligen Geistes, wurde die Menschheit unwissentlich in eine andere Phase der Worte Gottes geführt, die die erste Stufe in dem Werk war, das durch Gottes Kundgebung im Zeitalter des Königreiches verrichtet wurde – die Prüfung der Dienenden.

Die Worte, die vor der Prüfung der Dienenden kundgetan wurden, waren meist in Form von Anweisung, Ermahnung, Tadel und Disziplin, und an manchen Stellen machten sie Gebrauch von der alten Form der Anrede, die im Zeitalter der Gnade verwendet wurde – indem sie „Meine Söhne“ für diejenigen verwendeten, die Gott folgten, um es der Menschheit leichter zu machen, sich Gott zu nähern, oder damit die Menschheit ihre Beziehung zu Gott als eng betrachten könnte. Auf diese Weise könnte der Mensch mit jedem Urteil umgehen, das Gott über die Eingebildetheit, Arroganz und andere verderbte Dispositionen der Menschheit fällen würde und es in seiner Identität als „Sohn“ akzeptieren, ohne Feindseligkeit gegen die Kundgebungen von „Gott dem Vater“ zu hegen und obendrein keinen Zweifel an der Verheißung zu haben, die „Gott der Vater“ Seinen „Söhnen“ gemacht hatte. Während dieser Zeit genoss die ganze Menschheit ein Dasein, das so frei von Schwierigkeiten war wie das eines Säuglings, und dies erreichte Gottes Zweck, der darin bestand, dass Er beginnen würde, über sie zu richten, wenn sie ins Erwachsenenalter eintraten. Dies legte auch den Grundstein für das Werk des Richtens der Menschheit, das Gott formell im Zeitalter des Königreichs beginnt. Da das Werk Gottes in dieser Menschwerdung hauptsächlich darin besteht, die ganze Menschheit zu richten und zu erobern, trat Gott, sobald der Mensch seine Füße fest auf den Boden gesetzt hatte, sofort in den Modus Seines Werkes ein – in das Werk, in dem Er den Menschen richtet und ihn züchtigt. Offensichtlich wurden alle Kundgebungen vor der Prüfung der Dienenden geäußert, um den Übergang zu überstehen, wobei das wahre Ziel ein anderes war als das, was es zu sein schien. Gottes erwartungsvolle Absicht war, dass Er sobald wie möglich in der Lage sein würde, Sein Werk im Zeitalter des Königreichs offiziell zu beginnen. Er wollte der Menschheit auf keinen Fall weiter gut zureden, indem Er sie mit Zucker überzogenen Leckerbissen verköstigte; vielmehr war Er darauf erpicht, das wahre Antlitz eines jeden Menschen vor Seinem Richterstuhl zu sehen, und noch sehnlicher wollte Er die wahre Haltung sehen, die Ihm die ganze Menschheit entgegenbringen würde, nachdem sie Seine Gnade verloren hatte. Er wollte nur Ergebnisse sehen, nicht den Verlauf. Aber damals gab es niemanden, der Gottes erwartungsvolle Absicht verstand, denn das menschliche Herz war nur mit seinem Ziel und seinen Zukunftsaussichten beschäftigt. Kein Wunder, dass Gottes Gericht immer wieder an die gesamte Menschheit gerichtet war. Erst als die Menschheit unter Gottes Führung begann, das normale Leben von Menschen zu leben, änderte sich Gottes Haltung dem Menschen gegenüber.

1991 war ein ungewöhnliches Jahr, wir wollen dieses Jahr ein „goldenes Jahr“ nennen. Gott begann das neue Werk des Zeitalters des Königreichs und richtete Seine Kundgebungen an die gesamte Menschheit. Gleichzeitig genoss die Menschheit eine beispiellose Wärme und erlebte noch mehr den Schmerz, der auf Gottes beispielloses Gericht über den Menschen folgt. Die Menschheit schmeckte eine bisher unbekannte Süße und spürte, auch bisher unbekannt, Urteil und Verlassenheit, als hätte sie Gott gewonnen und als hätte sie Gott wieder verloren. Leiden im Besitzen und Leiden im Entbehren – diese Gefühle sind nur jenen bekannt, die sie persönlich erfahren haben; sie sind etwas, wozu dem Menschen sowohl die Fähigkeit als auch die Mittel fehlen, um sie zu beschreiben. Verletzungen dieser Art ließ Gott jedem Menschen als eine Form von immaterieller Erfahrung und Kapital zuteilwerden. Der Inhalt der Kundgebungen, die Gott in diesem Jahr machte, gliedert sich in tatsächlich zwei große Bereiche: Der erste ist der Teil, in dem Gott in die Welt der Menschen hinabstieg, um die Menschheit aufzufordern, als Gäste vor Seinen Thron zu kommen; der zweite ist der Teil, in dem die Menschheit, nachdem sie sich satt gegessen und getrunken hatte, von Gott als Dienende eingesetzt wurde. Natürlich ist selbstverständlich, dass der erste Teil der innigste und ernsthafteste Wunsch der Menschheit ist, zumal die Menschen längst daran gewöhnt sind, die Freude an Gottes Allem zum Gegenstand ihres Glaubens an Ihn zu machen. Aus diesem Grund war die ganze Menschheit bereit in das Königreich einzutreten, sobald Gott begann, Seinen Kundgebungen Ausdruck zu verleihen, und wartete dabei darauf, dass Gott ihr verschiedene Belohnungen geben würde. Unter diesen Umständen zahlten die Menschen einfach nicht den angemessenen Preis, indem sie ihre Dispositionen umwandelten, Gott zufriedenzustellen suchten, auf Gottes Willen Rücksicht nahmen und so weiter. Oberflächlich gesehen, schienen die Menschen ständig geschäftig umherzulaufen, während sie sich für Gott aufwendeten und für Ihn arbeiteten, wobei sie in den verborgenen Tiefen ihres innersten Herzens in Wirklichkeit den nächsten Schritt berechneten, den sie unternehmen würden, um Segnungen oder Königsherrschaft zu erlangen. Man kann sagen, dass sich das menschliche Herz an Gott erfreute, während es gleichzeitig gegen Gott intrigierte. Die Menschheit in solch einem Zustand trifft auf Gottes tiefste Verachtung und Abscheu; Gottes Disposition duldet nicht, dass ein Mensch Ihn täuscht oder ausnutzt. Aber Gottes Weisheit ist für jeden Menschen unerreichbar. Inmitten des Erduldens all dieser Leiden sprach Er den ersten Teil Seiner Kundgebungen aus. Wie viel Leid Gott erduldete und wie viel Fürsorge und Gedanken Er in dieser Zeit aufwendete, kann sich kein Mensch vorstellen. Das Ziel des ersten Teils dieser Kundgebungen ist es, all die verschiedenen Formen von Hässlichkeit zu enthüllen, die der Mensch zeigt, wenn er mit Stellung und Profit konfrontiert wird, und die Gier und Verächtlichkeit des Menschen zu enthüllen. Auch wenn Gott beim Sprechen Seine Worte in dem aufrichtigen und ernsten Ton einer liebenden Mutter formuliert, brennt der Zorn in Seinem innersten Herzen wie die Mittagssonne, die Er gegen Seine Feinde richtet. Gott ist unter keinen Umständen bereit, zu einer Gruppe von Menschen zu sprechen, denen es am normalen Ebenbild der Menschheit fehlt, und so unterdrückt Er, wann immer Er spricht, den Zorn in Seinem Herzen, und zwingt Sich gleichzeitig dazu, Seinen Kundgebungen Ausdruck zu verleihen. Außerdem spricht Er zu einer Menschheit ohne normale Menschlichkeit, der Vernunft beraubt, verderbt bis zum Äußersten, mit Gier, die zu ihrer zweiten Natur geworden ist, und ungehorsam und rebellisch gegen Gott bis zum bitteren Ende. Die Tiefen, in die die Menschheit gestürzt ist, kann man sich leicht vorstellen, und umso mehr kann man sich Gottes Hass und Abscheu gegenüber der Menschheit leicht vorstellen, aber die Menschheit hat Schwierigkeiten, sich vorzustellen, dass der Schmerz, den sie Gott zugefügt hat, nicht mit Worten zu beschreiben ist. Aber gerade vor diesem Hintergrund – wobei niemand entdecken konnte, wie sehr das Herz Gottes leidet, und darüber hinaus auch niemand entdeckte, wie unvernünftig und unverbesserlich die Menschheit ist – hielt es jeder einzelne Mensch, ohne jegliche Scham und ohne ein bisschen Skrupel für selbstverständlich, als Gottes Sohn ein Recht darauf zu haben, all die Belohnungen zu erhalten, die Gott für den Menschen vorbereitet hatte, sogar bis hin zum Konkurrenzkampf untereinander, bei dem niemand ins Hintertreffen geraten wollte, und alle von tiefster Angst erfüllt waren, das Nachsehen zu haben. Du solltest inzwischen wissen, welche Stellung die Menschen damals in Gottes Augen einnahmen. Wie kann eine Menschheit wie diese Gottes Belohnungen erhalten? Aber das, was der Mensch von Gott empfängt, ist stets der wertvollste Schatz, und umgekehrt ist das, was Gott vom Menschen empfängt, höchster Schmerz. Seit Beginn der Beziehung zwischen Gott und dem Menschen ist es das, was der Mensch immer von Gott erhalten hat und was er Gott immer als Gegenleistung gegeben hat.

So sehr Gott vor Besorgnis brannte, hatte Er, als Er diese Menschheit sah, die bis ins Mark verderbt war, keine andere Wahl, als sie in den Feuersee zu werfen, damit sie verfeinert werden konnte. Dies ist der zweite Teil von Gottes Kundgebung, in dem Gott die Menschheit als Seine Dienenden einsetzte. In diesem Teil ging Gott von weich zu hart über und von wenig zu viel, sowohl in Bezug auf die Methode als auch auf die Länge, indem Er die Stellung von „Gottes Person“ als Köder benutzte, um die verderbte Natur des Menschen zu enthüllen und gleichzeitig die verschiedenen Kategorien von[a] Dienenden, Volk und Söhnen vorzubringen, aus denen die Menschheit wählen sollte. Genau wie Gott es vorausgesagt hatte, entschied sich freilich niemand dafür, ein Dienender Gottes zu werden, und stattdessen strebten alle danach, Gottes Person zu werden. Auch wenn in dieser Zeit die Strenge, mit der Gott sprach, etwas war, was Menschen nie erwartet hatten und noch weniger etwas, wovon sie gehört hatten, aber dennoch übermäßig mit Status beschäftigt waren und obendrein fieberhaft vom Erlangen von Segnungen beherrscht waren, hatten sie keine Zeit, sich eine Vorstellung von Gottes Tonfall und Seiner Art zu sprechen zu machen, sondern blieben stattdessen versessen auf ihren eigenen Status und darauf, was die Zukunft bereithält. Auf diese Weise wurde die Menschheit durch Gottes Kundgebung unversehens in das Labyrinth gebracht, das Er für sie angelegt hatte. Durch die Verlockung der Zukunft und ihr Schicksal verführt, wussten die Menschen wohl oder übel, dass sie ungeeignet waren, Gottes Person zu werden, und sträubten sich dennoch dagegen, als Seine Dienenden zu agieren. Zwischen diesen widersprüchlichen Mentalitäten hin- und hergerissen, akzeptierten sie unbewusst ein beispielloses Urteil und eine beispiellose Züchtigung, die Gott der Menschheit zugemessen hatte. Natürlich war diese Form des Urteils und der Verfeinerung etwas, das die Menschheit keineswegs zu akzeptieren bereit war. Dennoch hat nur Gott die Weisheit und nur Er hat die Kraft, die widerstandslose Unterwerfung von dieser verderbten Menschheit zu fordern, sodass sie am Ende alle, bereitwillig oder widerwillig, nachgaben. Die Menschheit hatte keine andere Wahl. Nur Gott hat das letzte Wort und nur Gott kann eine Methode wie diese einsetzen, um dem Menschen die Wahrheit und das Leben zu schenken und ihm die Richtung zu weisen. Diese Methode ist die Unausweichlichkeit von Gottes Werk am Menschen, und sie ist auch, ohne Zweifel und unbestritten, die unabdingbare Notwendigkeit des Menschen. Gott setzt eine Methode wie diese beim Sprechen und Wirken ein, um diese Tatsache der Menschheit zu vermitteln: Bei der Rettung der Menschheit tut Gott dies aus Seiner Liebe und Barmherzigkeit und um Seiner Führung willen; bei der Annahme des Heils Gottes tut die Menschheit dies, weil sie so weit gefallen ist, dass Gott nur noch persönlich sprechen kann. Wenn der Mensch das Heil Gottes empfängt, ist dies die größte Gnade und es ist auch eine besondere Gunst, das heißt, wenn Gott Seiner Kundgebung nicht persönlich Ausdruck verleihen würde, wäre das Schicksal der Menschheit der Untergang. Gleichzeitig damit, dass Er die Menschheit verabscheut, ist Gott dennoch bereit und willens, jeden Preis für die Rettung des Menschen zu zahlen. Während der Mensch auf seiner Liebe zu Gott und wie er alles Gott weiht herumreitet, rebelliert er unterdessen gegen Gott und erpresst jede Art von Gunst von Gott, und gleichzeitig verletzt er Gott und fügt Seinem Herzen unaussprechlichen Schmerz zu. Das ist der scharfe Gegensatz zwischen dem Selbstlosen und dem Selbstsüchtigen in der Beziehung zwischen Gott und dem Menschen!

Beim Wirken und Sprechen ist Gott nicht darauf beschränkt, einer bestimmten Methode zu folgen, sondern macht das Erreichen von Ergebnissen zu Seinem Ziel. Aus diesem Grund hat Er in „die Worte des Heiligen Geistes an die Kirchen“ Wert darauf gelegt, Seine eigene Identität nicht deutlich bloßzulegen, sondern nur einige Begriffe wie „Christus der letzten Tage“, „das Haupt des Universums“ und so weiter, preiszugeben. Dies beeinflusst in keiner Weise weder das Amt Christi noch die Gotteskenntnis der Menschheit, zumal die Menschheit in jenen frühen Tagen überhaupt keine Ahnung von den Begriffen „Christus“ und „die Menschwerdung“ hatte, sodass Gott Sich Selbst demütigen musste, um eine Person mit einer „besonderen Funktion“ zu sein, um Seine Kundgebung zum Ausdruck zu bringen. Dies ist ein Beispiel für Gottes gewissenhafte Bemühung, denn damals konnten die Menschen nur diese Form der Ansprache akzeptieren. Welche Form der Ansprache Gott auch immer einsetzt, die Ergebnisse Seines Werkes werden nicht beeinflusst, denn in allem, was Er tut, beabsichtigt Gott, den Menschen zu befähigen, sich zu ändern, den Menschen zu befähigen, das Heil Gottes zu erlangen. Ganz gleich was Er tut, Gott hat immer die Bedürfnisse des Menschen im Sinn. Dies ist die Absicht hinter Gottes Wirken und Sprechen. Obwohl Gott so gründlich auf alle Aspekte der Menschheit achtet und in allem, was Er tut, so vollkommen weise ist, könnte Ich folgendes sagen: Wenn Gott nicht für Sich Selbst Zeugnis ablegen würde, gäbe es unter dem Geschlecht der erschaffenen Menschen keinen einzigen, der fähig wäre, Gott Selbst zu erkennen oder aufzustehen, um für Gott Selbst Zeugnis abzulegen. Hätte Gott weiterhin „eine Person mit einer besonderen Funktion“ als Anrede in Seinem Werk eingesetzt, hätte es keinen einzigen Menschen gegeben, der Gott als Gott betrachten könnte – das ist das Leid der Menschheit. Das heißt, unter dem Geschlecht der erschaffenen Menschen gibt es keinen einzigen, der fähig ist, Gott zu kennen, niemanden, der fähig ist, Gott zu lieben, sich um Gott zu kümmern und sich Gott zu nähern. Der Glaube des Menschen ist einzig und allein wegen des Erlangens von Segen. Gottes Identität als Person mit einer besonderen Funktion hat jedem einzelnen Menschen einen Hinweis gegeben: Der Menschheit fällt es leicht, Gott für einen aus dem Geschlecht der erschaffenen Menschen zu halten; der größte Schmerz und die größte Demütigung, die die Menschheit Gott zufügt, ist genau, dass Gott, wenn Er offen erscheint oder wirkt, vom Menschen trotzdem abgelehnt und sogar von ihm vergessen wird. Gott erträgt die größte Demütigung, um die Menschheit zu retten; Seine Absicht darin, alles zu geben, ist, die Menschheit zu retten, die Anerkennung der Menschheit zu erlangen. Der Preis, den Gott für all das bezahlt hat, ist etwas, das jeder mit einem Gewissen zu schätzen wissen sollte. Die Menschheit hat Gottes Sprechen und Wirken erlangt und das Heil Gottes erlangt. Gleichzeitig ist es niemandem in den Sinn gekommen, Folgendes zu fragen: Und was hat Gott von der Menschheit erlangt? Aus jeder einzelnen Kundgebung Gottes hat die Menschheit die Wahrheit erlangt, hat es geschafft, sich zu ändern, hat Orientierung im Leben gefunden; aber was Gott erlangt hat, sind nicht mehr als die Worte, die Ihm geschuldet sind, und ein paar leise Geflüster von Lobpreis. Das ist sicher nicht die Entschädigung, die Gott vom Menschen verlangt?

Obwohl viele der Kundgebungen Gottes inzwischen zum Ausdruck gekommen sind, verweilt die große Mehrheit der Menschen trotzdem in dem Stadium, das durch „die Worte des Heiligen Geistes an die Kirchen“ in ihrer Kenntnis und ihrem Verständnis von Gott dargestellt wird, von dem aus sie nicht vorangeschritten ist – das ist wirklich ein schmerzliches Thema. Dieser Teil von „die Worte des Heiligen Geistes an die Kirchen“ ist nur ein Schlüssel zum Öffnen des menschlichen Herzens; hier innezuhalten bedeutet, die Absicht Gottes bei Weitem nicht zu erfüllen. Gottes Ziel beim Sprechen dieses Teils Seiner Kundgebungen ist es nur, die Menschheit aus dem Zeitalter der Gnade in das Zeitalter des Königreichs zu bringen; auf keinen Fall möchte Er, dass die Menschheit in einem Stillstand bei diesem Teil Seiner Kundgebungen verbleibt oder gar diesen Teil Seiner Kundgebungen als Richtschnur nimmt, sonst wären Gottes zukünftige Kundgebungen weder notwendig noch sinnvoll. Wenn es jemanden gibt, der bis jetzt nicht in das eintreten kann, was Gott vom Menschen in diesem Teil Seiner Kundgebungen zu erreichen verlangt, dann bleibt der Eintritt dieser Person weiterhin ein unbekannter. Dieser Teil von Gottes Kundgebungen stellt die grundlegendste Anforderung dar, die Gott an den Menschen im Zeitalter des Königreichs stellt, und es ist der einzige Weg, auf dem die Menschheit den richtigen Weg betreten wird. Wenn du eine Person bist, die nichts versteht, dann solltest du am besten damit beginnen, die Worte in diesem Teil zu lesen!

Fußnoten:

a. Der Originaltext führt „die verschiedenen Kategorien von“ nicht auf.

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