54. Die Entschlüsselung des Rätsels der Dreifaltigkeit

Von Avery, Singapur

Vor 20 Jahren verkündete mir ein Ältester das Evangelium des Herrn Jesus. Er erzählte mir, dass es im ganzen Universum einen wahren Gott gibt, der den Menschen, den Himmel, die Erde und alle Dinge erschaffen hat. Das faszinierte mich. Später erzählte er mir, dass der Herr Jesus der Sohn Gottes ist und wir durch den Glauben an Ihn errettet werden können. An diesem Punkt war ich etwas verwirrt. Gab es nicht nur einen Gott? Wie konnte Er einen Sohn haben? Ich konnte einfach nicht begreifen, wie viele Götter es nun wirklich gibt. Wenn ich danach unseren Priester jemanden taufen sah, fiel mir immer auf, dass er sagte: „Ich taufe dich im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.“ Verwirrt fragte ich ihn: „Wie viele Götter gibt es denn? Warum nennen Sie so viele Namen bei der Taufe der Leute?“ Seine Antwort war: „Es gibt nur einen Gott, aber es gibt die Dreifaltigkeit, bestehend aus dem Vater, dem Sohn und dem Heiligen Geist. Sie sind verschiedene Personen, existieren aber zusammen in einem Wesen.“ Als er sah, dass ich es immer noch nicht verstand, fuhr er fort: „Um das zu verstehen, muss man sich wirklich eingehend damit befassen. Es ist in Ordnung, wenn du es jetzt nicht verstehst. Betrachte einfach alle Drei als Gott. Der Vater, der Sohn und der Heilige Geist wirken alle zusammen.“ Seine Erklärung ließ mich immer noch ratlos zurück. Wenn Er der einzige Gott war, wie konnte es dann drei Personen geben? Aber ich dachte mir, es könne nicht falsch sein, da es ein Grundsatz des Christentums ist, also tröstete ich mich mit dem Gedanken: „Vielleicht ist es ein tiefgründiges Geheimnis Gottes.“

Später nahm ich am Sonntagsschul-Gottesdienst in der Kirche teil. In dieser Zeit dachte ich viel über die Bedeutung der Dreifaltigkeit nach. In dem Bemühen, meine Verwirrung zu klären, begann ich, viele Materialien und die Schrift zu durchforsten und fragte einige Priester, aber ich fand nie eine Antwort. Um dem Herrn besser zu dienen, ging ich an ein Theologisches Seminar, um mich geistlich weiterzubilden, und dort suchte ich Hilfe von anderen Priestern, doch ich bekam trotzdem keine Anztwort. Nachdem ich mein Studium abgeschlossen hatte, baten mich einige Brüder und Schwestern, die Dreifaltigkeit zu erklären. Ich wusste nicht, wie ich antworten sollte, also speiste ich sie einfach mit dem ab, was der Priester gesagt hatte. Als ich sah, dass sie immer noch ratlos aussahen, fühlte ich mich wirklich schlecht. Ich wusste, dass ich dem Herrn diente, also schämte ich mich sehr, dass ich etwas so Grundlegendes im christlichen Glauben nicht erklären konnte.

2007 nahm ich an der Weltweiten Konferenz zur geistlichen Erbauung für chinesische Geistliche und Diakone teil. Berühmte Priester und Prediger aus der ganzen Welt versammelt zu sehen, war so aufregend für mich. Ich wollte die Gelegenheit nutzen, um eine Antwort zu suchen und die Verwirrung in meinem Herzen zu lösen. Nach dem Seminar sprach ich einen bekannten Priester darauf an. Ich fragte ihn nach seinem Verständnis der Dreifaltigkeit und er sagte mir: „Der Vater bestimmt alles, der Sohn führt den Plan des Vaters aus, und nachdem der Sohn den Plan des Vaters ausgeführt hat, setzt der Heilige Geist das Werk in Gang.“ Ich bat ihn, detaillierter zu werden, aber er wich der Frage geschickt aus. Ich fragte einen anderen Priester danach, und er sagte: „Jehova ist Gott, der Herr Jesus ist Gott und der Heilige Geist ist Gott. Sie sind alle Gott. Bete, zu wem du willst. Ich schlage jedoch vor, dass du zum Herrn Jesus betest, weil Er als Mensch geboren wurde. Er hat normale menschliche Gefühle, genau wie wir gewöhnlichen Menschen, und kann das menschliche Herz genau prüfen. Er hat auch viele Wunder auf Erden vollbracht. Indem du zum Herrn betest und um Hilfe bittest, kannst du die Antwort und Erleuchtung des Heiligen Geistes empfangen.“ Das verwirrte mich noch mehr, und ich dachte: „Da keine der drei Personen größer oder geringer ist, wie könnte es dann besser sein, zu einer zu beten? Kann Gott Jehova nicht auch in unsere Herzen sehen und alle möglichen Wunder vollbringen?“ Als er meine Verwirrung sah, fügte er hinzu: „Gott ist ein Geist und Er ist unergründlich. Viele Priester mit jahrzehntelanger Erfahrung in der Auslegung der Schrift können die Dreifaltigkeit immer noch nicht vollständig erklären, und auch ich forsche in dieser Sache noch.“ Danach hatte ich nichts mehr zu fragen. Darüber nachzudenken, dass der Priester beim Gebet solche Unterschiede machte, beunruhigte mich wirklich. Ich hatte das Gefühl, das war keine gottesfürchtige Haltung, aber ich wusste nicht, wie ich es verstehen sollte. Ich hielt an meinem Glauben an die Dreifaltigkeit fest, trotz aller Verwirrung. Immer wenn die Dreifaltigkeit im Sonntagsschul-Unterricht zur Sprache kam, wich ich dem Thema aus. Ich hatte Angst, Gott zu kränken, wenn ich etwas Falsches sagte, aber in meinem Herzen kam ich damit einfach nicht klar.

Mehr als ein Jahrzehnt verging wie im Flug. 2017 lernte ich Schwester Sylvia kennen. Ihr gemeinschaftlicher Austausch über die Bibel war wirklich erleuchtend und sie hatte ein wirklich tiefgründiges Verständnis. Ich habe sehr davon profitiert. Später lud sie mich ein, an Online-Treffen in kleinen Gruppen teilzunehmen. Bei einem davon hielt Bruder Neil gemeinschaftlichen Austausch über wahren Glauben an Gott sowie über die Geschichte und Entstehung der Bibel. Das hat mir wirklich die Augen geöffnet. Er erwähnte auch Prophezeiungen aus der Offenbarung und sagte: „Gottes Werk, die Menschheit zu erretten, geschieht in drei Zeitaltern. Das Alte Testament war das Zeitalter des Gesetzes, das Neue Testament das Zeitalter der Gnade, und die Offenbarung prophezeit das Werk der letzten Tage. In jedem Zeitalter nimmt Gott einen neuen Namen an und verrichtet anderes Werk. Gottes Name im Alten Testament während des Zeitalters des Gesetzes war Jehova. Er erließ durch Mose die Gesetze und Gebote und leitete die frühen Menschen in ihrem Leben auf der Erde. Gegen Ende des Zeitalters des Gesetzes hielt niemand mehr das Gesetz ein, sondern sündigte immer mehr. Alle sahen sich der Verurteilung und dem Tod durch das Gesetz gegenüber. Um die Menschen vor der Verurteilung zu retten, wurde Gott als der Herr Jesus Fleisch. Er wurde persönlich gekreuzigt, um uns von unseren Sünden zu erlösen. Solange wir den Herrn Jesus annehmen und Ihm unsere Sünden bekennen und vor Ihm Buße tun, können unsere Sünden vergeben werden. Aber wir haben immer noch eine sündhafte Natur, weshalb wir immer wieder sündigen und beichten. Wir sind weder gereinigt noch von der Knechtschaft der Sünde befreit. So sind wir des Himmelreichs nicht würdig. In den letzten Tagen drückt Gott die Wahrheit aus, entsprechend der Bedürfnisse der Menschen. Er wirkt, um den Menschen zu richten und zu reinigen, unsere sündhafte Natur zu beseitigen und uns vollständig aus Satans Macht zu erretten. Das sind die drei Stufen von Gottes Werk zur Errettung der Menschheit. Jede Stufe Seines Werkes basiert darauf, was die Menschheit braucht. Gottes Werk des Gerichts der letzten Tage anzunehmen, ist der einzige Weg, wie wir vollständig gerettet werden und in Gottes Königreich eingehen können.“ Neil sprach im gemeinschaftlichen Austausch darüber, dass Gottes drei Werkstufen eng miteinander verknüpft sind, und verband dies mit der Bibel. Das hat mich wirklich in seinen Bann gezogen. Ich hatte die Bibel unzählige Male gelesen und so viele Predigten gehört, aber noch nie hatte ich jemanden so klar über Gottes Werk gemeinschaftlichen Austausch halten hören.

Neil schickte daraufhin einen Abschnitt aus Gottes Worten: „Vom Werk Jehovas bis zu dem Jesu, und vom Werk Jesu bis zu dem dieses aktuellen Zeitalters, decken diese drei Phasen in einem fortlaufenden Faden die gesamte Skala der Führung Gottes ab und sie sind allesamt das Werk eines Geistes. Seit der Schöpfung der Welt ist Gott stets damit beschäftigt gewesen, die Menschheit zu führen. Er ist der Anfang und das Ende, Er ist der Erste und der Letzte und Er ist der Eine, der ein Zeitalter beginnt, und der Eine, der das Zeitalter beendet. Die drei Phasen des Werks, in verschiedenen Zeitaltern und an verschiedenen Orten, sind zweifelsohne das Werk von einem Geist. All jene, die diese drei Phasen trennen, widersetzen sich Gott. Jetzt obliegt es dir, zu verstehen, dass das gesamte Werk, von der ersten Phase an bis heute, das Werk eines einzigen Gottes ist, das Werk eines Geistes. Daran kann es keinen Zweifel geben(Das Wort, Bd. 1, Das Erscheinen und Wirken Gottes: Die Vision von Gottes Werk (3)). Nachdem wir Gottes Worte gelesen hatten, hielt Neil gemeinschaftlichen Austausch: „Es gibt nur einen Gott. Gott hat die ganze Menschheit erschaffen und Gott Selbst führt und errettet den Menschen. Von der Schöpfung der Welt bis heute hat Er drei Stufen des Werkes vollbracht, um die Menschheit zu erretten. Und obwohl Seine Namen in jeder Werkstufe unterschiedlich sind und das Werk, die Zeiten und die Orte verschieden sind, wird alles von einem Gott getan. Jede Werkstufe baut auf der vorherigen auf und wird mit jeder Stufe höher und tiefgründiger.“ Ich war wirklich überrascht, das zu hören, und dachte: „Er sagt, jede Werkstufe wird von demselben Geist getan, also sind Jehova und der Herr Jesus derselbe Geist. Es gibt nur einen Gott, nicht drei Geister! Neils gemeinschaftlicher Austausch ergibt vollkommen Sinn und ich sehe nichts, was man daran anzweifeln oder widerlegen könnte. Aber würde das, basierend auf dem, was er sagte, nicht bedeuten, dass die Dreifaltigkeit, an die wir geglaubt haben, keinen Bestand haben kann? Obwohl es in der religiösen Welt Debatten über Gottes Einzigkeit oder Mehrfaltigkeit gibt, glauben die meisten Menschen an die Dreifaltigkeit. Sie können doch nicht alle falsch liegen. Solch einen gemeinschaftlichen Austausch habe ich noch nie gehört. Gibt es in der religiösen Gemeinschaft ein neues Verständnis?“ Unfähig, meine Gefühle zu ordnen, ging ich früher, um darüber nachzudenken.

In dem Versuch, Klarheit zu gewinnen, blätterte ich wieder die Bibel durch und sichtete eine Menge Predigtmaterial. Ich suchte tagelang, ohne etwas zu finden. An diesem Punkt wurde ich langsam unruhig und dachte bei mir: „Neils gemeinschaftlicher Austausch unterscheidet sich von dem, was die religiöse Welt sagt, aber er war neu und biblisch fundiert. Sollte ich an der nächsten Versammlung teilnehmen? Wenn ich weiter hingehe und die Vorstellung der Dreifaltigkeit ablehne, werde ich mit Sicherheit von der religiösen Gemeinschaft ausgestoßen. Andererseits habe ich durch seinen gemeinschaftlichen Austausch eine Erleuchtung erfahren, die ich in der Kirche nicht bekomme. Ich würde nur ungern einfach darauf verzichten.“ Ich konnte mich nicht entscheiden, also suchte ich den Abschnitt aus Gottes Worten, den Neil in der Versammlung geschickt hatte. Ich dachte darüber nach, während ich las, und je mehr ich darüber nachdachte, desto mehr spürte ich, dass sich das kein gewöhnlicher Mensch ausdenken könnte. Und kein geistlicher Mensch würde es wagen, in so einem Ton über Gottes Führungswerk zu sprechen. Könnten es wirklich Gottes Worte sein? Nach langem Nachdenken beschloss ich, dass ich mir, egal, was die religiöse Welt dachte, Neils gemeinschaftlichen Austausch anhören musste, um zu sehen, ob er meine Verwirrung klären konnte.

In der nächsten Versammlung teilte ich meine Unsicherheit bezüglich der Dreifaltigkeit mit, und dies war sein gemeinschaftlicher Austausch: „Viele religiöse Menschen halten an der Vorstellung der Dreifaltigkeit fest. Sie denken, es gibt einen Gott, aber drei Personen, den Vater, den Sohn und den Heiligen Geist, die verschiedene Teile von Gottes Führungswerk übernehmen. Aber haben wir jemals darüber nachgedacht, woher diese Vorstellung kommt? Hat Gott jemals etwas über die Dreifaltigkeit gesagt? Hat der Heilige Geist dafür Zeugnis abgelegt? Haben Propheten darüber gesprochen? Ganz klar nicht! Tatsächlich entstand die Vorstellung von der Dreifaltigkeit erst über dreihundert Jahre nach der Zeit des Herrn auf dem Konzil von Nicäa, und sie wurde nach heftigen Debatten unter religiösen Führern etabliert. Von da an begannen die meisten religiösen Menschen zu glauben, dass unser einziger Gott, der alle Dinge erschuf, die Dreifaltigkeit ist. Sie denken, dass es neben dem Herrn Jesus auch den Vater und den Heiligen Geist im Himmel gibt, dass sie drei Götter, drei Geister sind. Wenn wir ihrer Logik folgten, wäre Gott dann der eine wahre Gott? Sie laufen herum und verkünden laut, dass es nur einen Gott gibt, aber sie glauben an die Dreifaltigkeit. Ist das nicht widersprüchlich? Ist das nicht absurd? Im Alten Testament stand nie etwas von einer Dreifaltigkeit, und in den dreieinhalb Jahren, in denen der Herr Jesus auf Erden wirkte, sagte Er nie, dass Gott ein dreifaltiger Gott sei und drei Personen habe. Warum sollte diese Vorstellung erst aufkommen, nachdem der Herr Jesus Sein Werk beendet hatte? Das liegt daran, dass die Menschen das Wesen der Menschwerdung nicht verstanden haben. Der Heilige Geist bezeugte, dass der Herr Jesus Gottes geliebter Sohn war, und als die Menschen Ihn zu Seinem Vater im Himmel beten sahen, entwickelten sie Auffassungen über Gott. Sie dachten, es gäbe drei Götter: den Vater, den Sohn und den Heiligen Geist. Sie leiteten dies von ihren eigenen Vorstellungen ab und unternahmen den weit hergeholten Versuch, Gott zu definieren. Nehmen wir zum Beispiel Philippus. Er wusste nicht, dass der Herr Jesus der menschgewordene Gott war, also bat er den Herrn, ihm den Vater zu zeigen. Der Herr Jesus antwortete klar und deutlich: ‚So lange bin Ich bei euch, und du kennst Mich nicht, Philippus? Wer Mich sieht, der sieht den Vater; wie sprichst du denn: Zeige uns den Vater? Glaubst du nicht, dass Ich im Vater bin und der Vater in Mir? Die Worte, die Ich zu euch rede, die rede Ich nicht von Mir selbst. Der Vater aber, der in Mir wohnt, der tut die Werke(Johannes 14,9-10). Der Herr Jesus sagte auch: ‚Ich und der Vater sind eins(Johannes 10,30). Der Herr Jesus hat sehr deutlich gemacht, dass Er und der Vater eins sind, dass Er und der Vater der einzige Gott, der einzige Geist sind.“ Dann spielte Neil ein Video ab, in dem einige von Gottes Worten vorgelesen wurden.

Der Allmächtige Gott sagt: „Wenn jemand unter euch sagt, dass es die Dreifaltigkeit wirklich gibt, dann erkläre Mir, was genau dieser Gott in drei Personen ist. Was ist der Heilige Vater? Was ist der Sohn? Was ist der Heilige Geist? Ist Jehova der Heilige Vater? Ist Jesus der Sohn? Was ist dann mit dem Heiligen Geist? Ist nicht der Vater ein Geist? Ist das Wesen des Sohnes nicht auch ein Geist? War das Werk Jesu nicht das Werk des Heiligen Geistes? Wurde Jehovas Werk damals nicht durch einen Geist ausgeführt, so wie das von Jesus? Wie viele Geister kann Gott haben? Deiner Erklärung nach sind die drei Personen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes eins; wenn dem so ist, dann gibt es drei Geister, aber drei Geister zu haben, bedeutet, dass es drei Götter gibt. Dies bedeutet, dass es keinen einen wahren Gott gibt; wie kann ein solcher Gott noch das inhärente Wesen Gottes aufweisen? Wenn du akzeptierst, dass es nur einen Gott gibt, wie kann Er dann einen Sohn haben und ein Vater sein? Sind das alles nicht einfach nur deine Vorstellungen? Es gibt nur einen Gott, nur eine Person in diesem Gott, und nur einen Geist Gottes, so wie es in der Bibel geschrieben steht: ‚Es gibt nur einen Heiligen Geist und nur einen Gott.‘ Ungeachtet dessen, ob der Vater und der Sohn, von denen du sprichst, existieren, gibt es schließlich doch nur einen Gott, und das Wesen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes, an die du glaubst, ist das Wesen des Heiligen Geistes. Mit anderen Worten ist Gott ein Geist, Er ist jedoch in der Lage, Fleisch zu werden und unter den Menschen zu leben sowie über allen Dingen zu stehen. Sein Geist ist allumfassend und allgegenwärtig. Er kann gleichzeitig im Fleisch und im und über dem Universum sein. Da alle Menschen sagen, dass Gott der einzig wahre Gott sei, gibt es folglich einen einzelnen Gott, der von niemandem willkürlich aufgeteilt werden kann! Gott ist nur ein Geist, und nur eine Person; und das ist der Geist Gottes(Das Wort, Bd. 1, Das Erscheinen und Wirken Gottes: Gibt es die Dreifaltigkeit?). „Dennoch mögen manche sagen: ‚Der Vater, ist der Vater; der Sohn, ist der Sohn; der Heilige Geist, ist der Heilige Geist, und am Ende werden sie vereinigt.‘ Wie sollst du Sie dann vereinigen? Wie können der Vater und der Heilige Geist vereinigt werden? Wenn Sie inhärent zwei wären, würden sie dann nicht, unabhängig davon, wie Sie zusammengefügt werden, weiterhin zwei Teile sein? Wenn du davon sprichst, Sie zu vereinigen, ist das nicht schlichtweg zwei getrennte Teile zusammenzufügen, um aus ihnen ein Ganzes zu machen? Aber waren Sie nicht zwei Teile, bevor Sie zu einem Ganzen gemacht wurden? Jeder Geist weist ein eigenständiges Wesen auf und zwei Geister können nicht zu einem einzigen vereinigt werden. Ein Geist ist kein materielles Objekt und es ähnelt nichts in der materiellen Welt. Wie der Mensch es sieht, ist der Vater ein Geist, der Sohn ein anderer und der Heilige Geist wiederum ein anderer, dann vermischen sich die drei Geister wie drei Glas Wasser zu einem Ganzen. Sind das dann nicht die Drei, die vereinigt worden sind? Dies ist eine rein falsche und absurde Erklärung! Ist das nicht Gott zu spalten? Wie können der Vater, der Sohn und der Heilige Geist alle vereinigt werden? Sind Sie nicht drei Teile, von jeweils verschiedener Natur?(Das Wort, Bd. 1, Das Erscheinen und Wirken Gottes: Gibt es die Dreifaltigkeit?).

Anschließend hielt er gemeinschaftlichen Austausch: „Die Worte des Allmächtigen Gottes sezieren den Trugschluss der Dreifaltigkeit klar. Wir können sehen, dass Gott der eine wahre Gott ist, dass Er der Heilige Geist ist, von dem es nur einen gibt. Es ist nur ein Unterschied in der Benennung. Der menschgewordene Gott ist der Heilige Geist im Fleisch, und das Wesen Seines Fleisches ist der Heilige Geist. Wie auch immer wir Ihn im Gebet nennen, Gott, der Heilige Geist und der menschgewordene Gott sind alle eins, ein Geist. Niemand kann diese Tatsache leugnen. Gott ist der Herrscher über alle Dinge im Universum. Er ist der allmächtige, allwissende, allumfassende Geist. Er ist allgegenwärtig und allgewaltig. Er kann die Himmel, die Erde und alle Dinge erschaffen, und Er kann das Leben der Menschen auf Erden führen. Er kann auch als der Menschensohn Fleisch werden, um die verdorbenen Menschen zu erlösen und zu erretten, je nachdem, was sie brauchen. Gottes Geist wirkt auch inmitten aller Dinge im Universum und regiert alles. Wenn wir uns nach dem richten würden, was die religiöse Welt sagt – nämlich dass Gott Jehova der Vater ist, Der das Universum erschaffen hat, und dass Er im Himmel das Werk der Planung vollbringt, während der Herr Jesus der Sohn ist, vom Vater gesandt, als Mensch geboren, um die Menschheit zu erlösen, dass der Heilige Geist das Werk in Gang setzt, nachdem der Sohn den Plan des Vaters ausgeführt hat, und dass die Personen der Dreifaltigkeit jeweils ihre eigene Rolle haben, wobei eine für den Himmel zuständig ist, eine für die Erde und eine für das Werk, das am Menschen getan wird – hieße das nicht, Gott in drei Teile zu spalten? Wäre Gott dann noch der allmächtige, allwissende, allgewaltige, der eine und einzige Gott? Ist das nicht ein Widerspruch? Es gibt nur einen Gott, und Er Selbst führt und errettet die Menschheit. Ihn in drei Teile aufzuspalten, bedeutet, Ihn zu zerteilen. Das ist Widerstand gegen Gott und Gotteslästerung!“

Gottes Worte und Neils gemeinschaftlicher Austausch bewegten mich wirklich. Ich erkannte, dass die Dreifaltigkeit, an der ich jahrelang in meinem Herzen festgehalten hatte, einfach nicht existierte! Wir glaubten jahrelang an den Herrn und beharrten immer darauf, dass Gott der Einzige und Wahre ist, aber wir teilten Ihn in drei Personen auf und wussten dann nicht, wie wir aus diesen drei Personen wieder einen einzigen Gott machen sollten. Haben wir uns da nicht etwas vorgemacht? Ich dachte an diese berühmten Priester mit ihren widersprüchlichen Erklärungen der Dreifaltigkeit. Wenn sie Mühe haben, es zu erklären, sagen sie, Gott sei unergründlich und geheimnisvoll. Sie führen uns an der Nase herum. Ich erkannte, dass an Gott zu glauben, ohne Ihn zu kennen, und Ihn aufzuteilen, wirklich bedeutet, sich Gott zu widersetzen und Ihm keinen Respekt zu zollen. Bei diesem Gedanken empfand ich große Schuldgefühle Gott gegenüber. Aber ich war immer noch verwirrt, denn die Bibel sagt: „Und da Jesus getauft war, stieg er alsbald herauf aus dem Wasser; und siehe, da tat sich der Himmel auf Über ihm. Und er sah den Geist Gottes gleich als eine Taube herabfahren und über ihn kommen. Und siehe, eine Stimme vom Himmel herab sprach: Dies ist Mein lieber Sohn, an welchem Ich Wohlgefallen habe(Matthäus 3,16-17). Gott ist ein einziger Geist, ein einziger Gott. Der Herr Jesus wurde im Fluss Jordan getauft und der Heilige Geist legte Zeugnis dafür ab, dass Er Gottes geliebter Sohn war, und dann gab es all die Male, bei denen der Herr Jesus zu Seinem Vater im Himmel betete. Wie können wir das verstehen? Ich wollte das wirklich verstehen, also fragte ich Neil.

Er sagte: „Ja, der Herr Jesus betete zu Gott dem Vater und nannte Gott im Himmel ‚Vater‘. Darin liegt ein Geheimnis. Bevor der Herr Jesus Sein Amt antrat, wusste Er nicht, dass Er Gott im Fleisch war, denn wenn der Geist im Fleisch wirkt, ist Er ein normaler Mensch, kein übernatürliches Wesen. Er ist einfach wie ein gewöhnlicher Mensch. Also betete Er natürlich zu Seinem Vater im Himmel. Das war der Herr Jesus, der als Mensch zu Gottes Geist betete. Das ist vollkommen natürlich. Als der Herr Jesus Sein Amt antrat, sprach der Heilige Geist und legte Zeugnis dafür ab, dass der Herr Jesus Gott im Fleisch war. Erst dann erkannte der Herr Jesus Seine wahre Identität. Aber Er betete immer noch zum Vater, was zeigt, dass Christus demütig und verborgen ist und Sein Wesen sich Gott gänzlich unterwirft. Sehen wir uns ein Video an, in dem Worte des Allmächtigen Gottes vorgelesen werden, die dies klarstellen.“

Der Allmächtige Gott sagt: „Wenn Jesus Gott im Himmel beim Namen des Vaters anrief, während Er betete, so geschah dies nur aus der Perspektive eines geschaffenen Menschen, nur weil der Geist Gottes sich in Fleisch gekleidet hatte, das gewöhnlich und normal war, und die äußere Hülle eines geschaffenen Wesens besaß. Selbst wenn in Ihm der Geist Gottes war, war Seine äußere Erscheinung immer noch die eines normalen Menschen; mit anderen Worten, Er war der ‚Menschensohn‘ geworden, von dem alle Menschen, einschließlich Jesus Selbst, sprachen. Angesichts der Tatsache, dass Er der Menschensohn genannt wird, ist Er eine Person (sei es Mann oder Frau, jedenfalls jemand mit der äußeren Hülle eines menschlichen Wesens), die in eine normale Familie gewöhnlicher Menschen hineingeboren wurde. Dass Jesus den Gott im Himmel beim Namen des Vaters nannte, war somit gleichbedeutend damit, dass ihr Ihn zunächst Vater nanntet; Er tat dies aus der Perspektive eines geschaffenen Menschen. Erinnert ihr euch noch an das Vaterunser, das Jesus euch lehrte, damit ihr es euch einprägt? ‚Vater Unser im Himmel …‘ Er bat alle Menschen, Gott im Himmel beim Namen des Vaters anzurufen. Und da auch Er Ihn Vater nannte, tat Er dies aus der Perspektive von jemandem, der mit allen von euch auf gleicher Stufe steht. Da ihr den Gott im Himmel beim Namen des Vaters nanntet, zeigt dies, dass Jesus Sich Selbst mit euch auf gleicher Stufe sah, und als ein Mensch auf Erden, von Gott auserwählt (das heißt, der Sohn Gottes). Wenn ihr Gott ‚Vater‘ nennt, liegt es nicht daran, dass ihr ein geschaffenes Wesen seid? Wie groß die Autorität Jesu auf Erden auch sein mag, so war Er vor der Kreuzigung nur ein Menschensohn, gelenkt vom Heiligen Geist (das heißt, Gott) und eines der geschaffenen Wesen der Erde, da Er Sein Werk noch vollenden musste. Dass Er den Gott im Himmel mit Vater anrief, war daher allein Seine Demut und Sein Gehorsam. Dass Er Gott auf diese Weise ansprach (das heißt, den Geist im Himmel) kann jedoch nicht beweisen, dass Er der Sohn des Geistes Gottes im Himmel war. Vielmehr war es einfach so, dass Seine Perspektive anders war und nicht, dass Er eine andere Person war. Die Existenz unterschiedlicher Personen ist ein Trugschluss! Vor Seiner Kreuzigung war Jesus ein Menschensohn, gebunden an die Einschränkungen des Fleisches, und Er besaß die Autorität des Geistes nicht vollständig. Deshalb konnte Er den Willen von Gott dem Vater nur aus der Perspektive eines geschaffenen Wesens suchen. Es ist so, wie Er dreimal in Gethsemane betete: ‚Nicht wie Ich will, sondern wie Du willst.‘ Bevor Er ans Kreuz kam, war Er lediglich der König der Juden; Er war Christus, der Menschensohn, und kein Leib der Herrlichkeit. Daher nannte Er Gott aus der Perspektive eines geschaffenen Wesens Vater(Das Wort, Bd. 1, Das Erscheinen und Wirken Gottes: Gibt es die Dreifaltigkeit?). „Da sind andere, die sagen: ‚Hat Gott nicht ausdrücklich erklärt, dass Jesus Sein geliebter Sohn sei?‘ Jesus ist der geliebte Sohn Gottes, an dem Er großen Gefallen findet – dies wurde selbstverständlich von Gott Selbst gesagt. Das war Gott, der Zeugnis für Sich Selbst ablegte, aber lediglich aus einer anderen Perspektive, der des Geistes im Himmel, der Seine eigene Menschwerdung bezeugt. Jesus ist Seine Menschwerdung, nicht Sein Sohn im Himmel. Verstehst du? Weisen die Worte Jesu ‚Ich bin im Vater, und der Vater ist in Mir‘ nicht darauf hin, dass sie ein Geist sind? Und liegt es nicht an der Menschwerdung, dass Sie zwischen Himmel und Erde getrennt waren? In Wirklichkeit, sind Sie immer noch eins; was auch immer geschieht, es handelt sich einfach um Gott, der sich Selbst bezeugt. Aufgrund des Wandels der Zeitalter, der Anforderungen des Werkes und der verschiedenen Abschnitte Seines Führungsplans, unterscheidet sich auch der Name, bei dem Ihn die Menschen nennen. Als Er kam, um den ersten Abschnitt Seines Werkes auszuführen, konnte Er nur Jehova genannt werden, der der Hirte der Israeliten ist. Im zweiten Abschnitt konnte der fleischgewordene Gott nur Herr und Christus genannt werden. Aber damals bekundete der Geist im Himmel lediglich, dass Er der geliebte Sohn Gottes sei und erwähnte keineswegs, dass Er der einzige Sohn Gottes sei. Dazu kam es einfach nicht. Wie könnte Gott ein einziges Kind haben? Wäre Gott dann nicht zum Mensch geworden? Weil Er die Menschwerdung war, wurde Er der geliebte Sohn Gottes genannt, und daraus entstand die Beziehung zwischen Vater und Sohn. Es lag einfach an der Trennung zwischen Himmel und Erde. Jesus betete aus der Perspektive des Fleisches. Da Er sich in Fleisch gekleidet hatte, das ein solch normales Menschsein aufwies, sprach Er aus der Perspektive des Fleisches: ‚Meine äußere Hülle ist die eines geschaffenen Wesens. Da Ich Mich in Fleisch gekleidet habe, um auf diese Erde zu kommen, bin Ich jetzt weit, weit vom Himmel entfernt.‘ Aus diesem Grund konnte Er zu Gott dem Vater nur aus der Perspektive des Fleisches beten. Das war Seine Pflicht, und war das, womit der fleischgewordene Geist Gottes versehen sein sollte. Man kann nicht sagen, dass Er nicht Gott gewesen sei, einfach nur, weil Er aus der Perspektive des Fleisches zum Vater betete. Obwohl Er der geliebte Sohn Gottes genannt wurde, war Er immer noch Gott Selbst, denn Er war nichts anderes als die Menschwerdung des Geistes, und Sein Wesen war immer noch der Geist(Das Wort, Bd. 1, Das Erscheinen und Wirken Gottes: Gibt es die Dreifaltigkeit?).

Neil führte seinen gemeinschaftlichen Austausch fort und sagte: „Der Herr Jesus war Gott im Fleisch. Er war Gottes Geist im Leib des Menschensohnes, der normale Menschlichkeit besaß. Er sah nicht irgendwie außergewöhnlich aus, aber Er hatte Gottes eigenes Wesen. Nachdem Er getauft worden war und Sein Amt angetreten hatte, legte Gott Zeugnis dafür ab, dass der Herr Jesus Sein geliebter Sohn war. Das war Gott, der die Menschwerdung aus der Perspektive des Geistes bezeugte, damit die Menschen dem Herrn Jesus folgten, an Ihn glaubten und wüssten, dass Er von Gott war. Hätte der Heilige Geist direkt bezeugt, dass der Herr Jesus Gott im Fleisch war, wäre es für die Menschen schwer gewesen, das zu akzeptieren, weil sie nichts über die Menschwerdung Gottes wussten. Die Menschwerdung war neu für sie, und sie wussten nichts darüber. Sie hätten sich nie vorstellen können, dass der Menschensohn, dieser gewöhnliche Mensch, die Verkörperung von Gottes Geist im Fleisch war. In Seinem Werk drückte der Herr Jesus viele Worte aus, brachte den Weg der Buße, wirkte Zeichen und Wunder und offenbarte Gottes Autorität und Kraft. Aber die Menschen konnten anhand Seines Werkes und Seiner Worte nicht erkennen, dass der Herr Jesus Gott Selbst war, Gottes Erscheinen. Entsprechend der damaligen Größe der Menschen legte Gott Zeugnis dafür ab, dass der Herr Jesus Sein geliebter Sohn war, und Er erlaubte den Menschen vorübergehend, den Herrn Jesus als Seinen Sohn anzusehen. Das passte zu den Auffassungen der Menschen und war für sie leicht anzunehmen. Der Herr Jesus vollbrachte nur das Werk der Erlösung, also ganz gleich, wie die Menschen Ihn nannten, sie mussten Ihn nur als ihren Erlöser annehmen, damit ihre Sünden vergeben würden und sie die Voraussetzung erfüllten, Gottes Gnade zu genießen. Indem Er zu Gott im Himmel als Seinem Vater betete, rief der Herr Jesus Gott aus der Perspektive eines geschaffenen Wesens an. Das zeigte, wie demütig und verborgen Gott ist. Der Herr Jesus war Gott Selbst, aber Er gab Sich nicht als Gott zu erkennen. Stattdessen lehrte Er die Menschen zu beten und leitete sie an, Gott zu erkennen, alles aus der Perspektive eines geschaffenen Wesens. Auf diese Weise würden die Menschen nicht das Gefühl haben, Gott sei so erhaben und unerreichbar, sondern es würde Mensch und Gott einander näherbringen. Das war die Weisheit in Gottes Werk. Es war das, was wir als Menschen brauchten und was Gottes Werk der Errettung brauchte.“ Dies bewirkte in mir eine überwältigende Erleuchtung. Ich erkannte, dass hinter dieser Bibelstelle die Weisheit von Gottes Werk und Seine Liebe zur Menschheit liegen. Aber wenn wir es nicht verstehen, sehen wir, wie in der Bibel Vater, Sohn und Heiliger Geist erwähnt werden, und teilen aufgrund unserer Auffassungen Gott in drei Personen, drei Götter auf. Das ist wahrlich Gotteslästerung! Der Trugschluss, dass Gott eine Dreifaltigkeit ist, brach in mir augenblicklich zusammen. Ich war befreit.

Dann las Neil einen weiteren Abschnitt aus Gottes Worten vor: „Der Geist in Jesus, der Geist im Himmel und der Geist Jehovas sind alle eins. Er wird der Heilige Geist, der Geist Gottes, der siebenfach verstärkte Geist und der allumfassende Geist genannt. Der Geist Gottes kann viel Werk verrichten. Er kann die Welt erschaffen und sie zerstören, indem Er die Erde überflutet; Er kann die gesamte Menschheit erlösen und darüber hinaus kann Er die gesamte Menschheit erobern und zerstören. Dieses ganze Werk wird von Gott Selbst ausgeführt und kann von keiner der anderen Persönlichkeiten Gottes an Seiner Stelle verrichtet werden. Sein Geist kann sowohl Jehova und Jesus, als auch der Allmächtige genannt werden. Er ist der Herr und Christus. Er kann auch der Menschensohn werden. Er ist in den Himmeln und auch auf Erden; Er ist weit oben über den Universen und unter der Menschenmenge. Er ist der einzige Herr der Himmel und der Erde! Seit dem Zeitpunkt der Schöpfung bis jetzt ist dieses Werk vom Heiligen Geist Selbst ausgeführt worden. Sei es das Werk in den Himmeln oder im Fleisch, alles wird von Seinem eigenen Geist ausgeführt. Alle Geschöpfe, ob im Himmel oder auf Erden, befinden sich in Seiner allmächtigen Hand; alles davon ist das Werk von Gott Selbst und kann von niemand anderem an Seiner Stelle durchgeführt werden. In den Himmeln ist Er der Geist, aber auch Gott Selbst; unter den Menschen ist Er Fleisch, bleibt jedoch Gott Selbst. Auch wenn Er bei hunderttausenden von Namen gerufen werden mag, ist Er immer noch Er Selbst, der direkte Ausdruck Seines Geistes. Die Erlösung der gesamten Menschheit durch Seine Kreuzigung war das unmittelbare Wirken Seines Geistes und so ist es auch die Verkündigung an alle Nationen und alle Länder in den letzten Tagen. Zu jeder Zeit kann Gott nur der allmächtige und der eine wahre Gott genannt werden, der allumfassende Gott Selbst. Die verschiedenen Personen existieren nicht, geschweige denn das Konzept des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes. Es gibt nur einen Gott im Himmel und auf Erden!(Das Wort, Bd. 1, Das Erscheinen und Wirken Gottes: Gibt es die Dreifaltigkeit?). Nachdem Neil dies gelesen hatte, hielt er gemeinschaftlichen Austausch: „Gott ist der Schöpfer, der Eine, der die Menschheit erschuf. Er ist Gott Jehova, der die Gesetze und Gebote um des Menschen willen erließ, um sein Leben auf Erden zu leiten. Er ist auch unser Erlöser, der Herr Jesus, der uns von der Sünde erlöst hat. Mehr noch, Er ist der Allmächtige Gott, Der in den letzten Tagen zurückgekehrt ist, um die ganze Menschheit zu richten. Der Herr Jesus, nach Dem wir uns gesehnt haben, ist zurückgekommen. Er ist der Allmächtige Gott. Er wirkt seit über zwei Jahrzehnten auf Erden, bringt die Wahrheit zum Ausdruck und vollbringt das Werk des Gerichts der letzten Tage. Er hat die Schriftrolle geöffnet. Er hat uns alle Wahrheiten gegeben, die nötig sind, um uns zu reinigen und vollständig zu erretten. Dies erfüllt die Prophezeiungen des Herrn: ‚Ich habe euch noch viel zu sagen; aber ihr könnt es jetzt nicht tragen. Wenn aber jener, der Geist der Wahrheit, kommen wird, der wird euch in alle Wahrheit leiten(Johannes 16,12-13). ‚Und wer Meine Worte hört, und glaubt nicht, den werde Ich nicht richten; denn Ich bin nicht gekommen, dass Ich die Welt richte, sondern dass Ich die Welt selig mache. Wer Mich verachtet und nimmt Meine Worte nicht an, der hat schon seinen Richter; der Weg, über welchen Ich geredet habe, der wird ihn richten am Jüngsten Tage(Johannes 12,47-48).“ Das zu hören, war so aufregend für mich. Der Herr Jesus war zurückgekommen und hatte Wahrheiten zum Ausdruck gebracht, um das Werk des Gerichts in den letzten Tagen zu vollbringen. Kein Wunder, dass ich das Gefühl hatte, diese Worte seien so mächtig und voller Autorität, als wären sie Gottes Stimme. Es waren wirklich die Worte Gottes! Ich sagte aufgeregt zu Neil: „Jetzt verstehe ich. Ob es Gottes Geist oder Seine Menschwerdung ist, Er ist Gott Selbst. Es gibt keine Dreifaltigkeit. Ohne die vom Allmächtigen Gott zum Ausdruck gebrachten Wahrheiten könnte niemand diesen Trugschluss, über den seit fast zweitausend Jahren debattiert wird, gründlich widerlegen und entlarven. Nur Gott Selbst konnte diese Wahrheit offenbaren. Ich bin sicher, dass die Worte des Allmächtigen Gottes die Stimme Gottes sind und dass der Allmächtige Gott der wiedergekehrte Herr Jesus ist! Jetzt bin ich bereit, das Werk der letzten Tage des Allmächtigen Gottes anzunehmen!“ Ich danke dem Allmächtigen Gott dafür, dass Er diese Verwirrung, die mich über 20 Jahre lang geplagt hat, vollständig beseitigt hat!

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