99. Als ich erfuhr, wie mein Kollege nach seiner Verhaftung unter Folter Gott verriet
Mitte März 2024 erhielt ich einen Brief von der übergeordneten Leitung. Darin stand, dass Xiaodi, mit dem ich zusammen meine Pflicht getan hatte, verhaftet worden war, Gott verraten hatte und zum Judas geworden war. Er hatte die Arbeit der Kirche sowie die Leiter und Mitarbeiter verraten. Die Leiter drängten mich, sofort unterzutauchen. Mein Herz setzte einen Schlag aus. „Xiaodi wirkte nach außen hin arglos und treu. Bei seiner Pflicht konnte er Leid ertragen und einen Preis zahlen. Mehrmals gerieten wir in gefährliche Situationen, doch er schreckte nie zurück. Er tat seine Pflicht trotzdem. Wir haben sogar zusammen einen Eid abgelegt und geschworen, lieber zu sterben, als zum Judas zu werden. Seit seiner Verhaftung ist über ein Jahr vergangen, und es gab keine Nachrichten. Ich dachte, er sei standhaft geblieben. Wie konnte er nur zum Judas werden?“ Ich konnte es einfach nicht glauben. Wenn Xiaodi mich verraten hätte, wäre ich dann nicht zu einer der meistgesuchten Personen der KPCh geworden? Dann dachte ich an einen Brief von der Kirche in meiner Heimatstadt, den ich vor einer Weile erhalten hatte. Darin stand, dass die Polizei zu meinem Haus gekommen war, um mich zu verhaften. Sie überwachte und verhörte auch meine Familie und installierte eine Überwachungskamera gegenüber von meinem Haus. Das war ungefähr zu der Zeit, als Xiaodi verhaftet worden war. Die Polizei verstärkte ganz sicher ihre Fahndung nach mir. Ich dachte bei mir: „Schon lange spuckt die KPCh große Töne. Sie sagt: ‚Selbst wenn Gläubige zu Tode geprügelt werden, ist ihr Tod umsonst.‘ Ich stehe auf ihrer Fahndungsliste ganz oben. Wenn ich verhaftet werde, wird man mich, selbst wenn man mich nicht totschlägt, zum Krüppel schlagen.“ Dann erinnerte ich mich daran, dass früher viele Brüder und Schwestern nach ihrer Verhaftung gefoltert wurden, um Geständnisse zu erzwingen. Mein Herz krampfte sich zusammen. „Wenn man mich totschlägt oder zum Krüppel macht, wäre mein Leben im Glauben an Gott dann nicht zu Ende? Habe ich dann überhaupt noch eine Zukunft, von der es sich zu sprechen lohnt?“ Bei diesem Gedanken fühlte ich mich gequält und unterdrückt. Auch wenn es schon Jahre her war, dass Xiaodi zuvor von einem Judas verraten worden war, hatte die KPCh die Jagd auf ihn nie aufgegeben. Ich war eine Verantwortliche und wurde von der KPCh gesucht. Die Polizei würde mich sicher nicht laufen lassen. Wenn ich nach meiner Verhaftung wirklich zu Tode geprügelt würde, wie könnte ich dann gerettet werden? Danach hatte ich keine Energie mehr, meine Pflicht zu tun. Wenn bei der Arbeit der Kirche Probleme auftraten, war ich nicht in der Stimmung, mich um sie zu kümmern. Den ganzen Tag lang hatte ich Angst, von der Polizei verhaftet und gefoltert zu werden und nicht zu überleben. Mein Herz war voller Sorgen.
Ich erkannte, dass mein Zustand schrecklich war und meine Pflicht bereits beeinträchtigte. Ich trat vor Gott, um zu beten und zu suchen: Welche Lehren sollte ich daraus ziehen, wenn ich mit dieser Situation konfrontiert werde? Dann fiel mir eine Passage aus Gottes Worten ein und ich schlug sie nach, um sie zu lesen. Der Allmächtige Gott sagt: „Welchen Prüfungen könnt ihr heute standhalten? Wagt ihr zu behaupten, dass ihr ein Fundament habt, und seid ihr in der Lage, standhaft zu bleiben, wenn ihr Versuchungen gegenübersteht? Was zum Beispiel die Versuchungen betrifft, von Satan gejagt und verfolgt zu werden oder die, bei denen es um Status und Ansehen geht, um Ehe oder Wohlstand, seid ihr in der Lage, diese Versuchungen zu überwinden? (Wir können einige dieser mehr oder weniger überwinden.) Wie viele Stufen der Versuchung gibt es? Und welche Stufe könnt ihr überwinden? So hast du beispielsweise vielleicht keine Angst, wenn du hörst, dass jemand festgenommen wurde, weil er an Gott glaubt und du hast vielleicht keine Angst, wenn du siehst, dass andere festgenommen und gefoltert werden – aber wenn du festgenommen wirst, wenn du dich in dieser Situation wiederfindest, bist du dann in der Lage, standhaft zu bleiben? Das ist eine große Versuchung, nicht wahr? Nehmen wir zum Beispiel an, du kennst jemanden, jemanden mit ziemlich guter Menschlichkeit, der leidenschaftlich ist in seinem Glauben an Gott, der Familie und Karriere aufgegeben hat, um seine Pflicht zu erfüllen, und der große Not erlitten hat. Eines Tages wird der Betreffende plötzlich festgenommen und wegen seines Glaubens an Gott zu einer Gefängnisstrafe verurteilt, und du hörst, dass er anschließend zu Tode geprügelt worden ist. Stellt das für dich eine Versuchung dar? Wie würdest du reagieren, wenn dir das passieren würde? Wie würdest du das erleben? Würdest du nach der Wahrheit suchen? Wie würdest du nach der Wahrheit suchen? Wie würdest du während einer solchen Versuchung dafür sorgen, dass du standhaft bleibst und Gottes Absicht verstehst und daraus die Wahrheit erlangst? Hast du jemals über solche Dinge nachgedacht? Sind solche Versuchungen leicht zu überwinden? Sind sie etwas Außergewöhnliches? Wie sollten Dinge erlebt werden, die außergewöhnlich sind und menschlichen Vorstellungen und Ideen widersprechen? Wenn du keinen Weg hast, neigst du dann dazu, dich zu beklagen? Bist du in der Lage, in Gottes Worten nach der Wahrheit zu suchen und den Kern der Probleme zu erkennen? Bist du in der Lage, die Wahrheit einzusetzen, um die richtigen Grundsätze der Praxis zu bestimmen? Sollte man das nicht bei denjenigen finden, die nach der Wahrheit streben? Wie kannst du Gottes Werk kennen? Wie solltest du es erleben, damit du die Früchte von Gottes Gericht, Reinigung, Errettung und Vervollkommnung erhalten kannst? Welche Wahrheiten sollten verstanden werden, um die unzähligen Auffassungen und Klagen der Menschen Gott gegenüber zu lösen? Welche sind die nützlichsten Wahrheiten, mit denen man sich ausstatten sollte, die Wahrheiten, die es einem gestatten, inmitten verschiedener Prüfungen standhaft zu bleiben? Wie beachtlich ist derzeit eure Größe? Welches Ausmaß an Versuchungen könnt ihr überwinden? Seid ihr euch darüber in eurem Herzen in irgendeiner Weise sicher? Falls nicht, dann ist das bedenklich“ (Das Wort, Bd. 3, Die Diskurse des Christus der letzten Tage: Man kann die Wahrheit gewinnen, indem man Gott sein Herz schenkt). Jede von Gottes Fragen erfüllte mich mit Scham. Früher hatte ich geglaubt, dass ich seit Beginn meines Glaubens an Gott leidenschaftlich gestrebt, Dingen entsagt und mich aufgewendet hatte. Die Kirche war vielen großen Verhaftungswellen ausgesetzt gewesen, doch ich war nicht allzu ängstlich gewesen. Mehrere Brüder und Schwestern, die ich kannte, waren verhaftet worden, aber das hatte meine Fähigkeit, meine Pflicht zu tun, nicht beeinträchtigt. Doch als ich hörte, dass Xiaodi zum Judas und zum Komplizen des großen roten Drachen geworden war und mich verraten hatte, machte ich mir Sorgen, ob ich bereits von der Polizei überwacht wurde. Ich hatte das Gefühl, ich könnte jederzeit und überall verhaftet werden, also war ich in meinem Herzen zaghaft und ängstlich und verlor den Glauben an Gott. Ich sah, dass das, was ich zuvor verstanden hatte, nur Glaubenslehre war, der jegliche Wahrheitsrealität fehlte. Als Drangsal und Prüfungen über mich kamen, trat ich nicht vor Gott, um Gottes Absichten zu suchen, und dachte nicht darüber nach, wie ich für Gott Zeugnis ablegen sollte. Stattdessen war ich negativ und nachlässig in meiner Arbeit. Ich war wirklich zu rebellisch! In diesem Moment machte ich mir im Herzen Vorwürfe. Ich dachte an Gottes Worte: „Du solltest deine Statur und Praxis ernst nehmen. In deinem Glauben an Gott solltest du nicht versuchen, das bloß mechanisch für irgendwen zu tun – ob du schließlich die Wahrheit und das Leben erlangen kannst oder nicht, hängt von deinem eigenen Streben ab“ (Das Wort, Bd. 1, Das Erscheinen und Wirken Gottes: Praxis (3)). Als ich Gottes Anforderungen sah und meine eigene Größe betrachtete, verspürte ich ein Gefühl der Krise. Meine derzeitige Größe war gering, und ich hatte keine Wahrheitsrealität. Wenn ich weiterhin so weitermachen würde, ohne eifrig nach der Wahrheit zu suchen und mich mit ihr auszurüsten, dann würde es mir sehr schwerfallen, standhaft zu bleiben, wenn ich eines Tages tatsächlich verhaftet würde. Ich wollte nicht, dass meine Nachfolge Gottes letztendlich in einem Zeichen der Schmach endete.
Während meiner Andachten las ich eine Passage aus Gottes Worten und verstand die Bedeutung davon, Läuterung und Drangsal zu erleben. Außerdem gewann ich etwas Urteilsvermögen über Xiaodi. Der Allmächtige Gott sagt: „Im Zeitalter des Königreiches wird der Mensch gänzlich vollkommen gemacht werden. Nach dem Werk der Eroberung wird der Mensch Läuterung und Trübsal unterzogen werden. Diejenigen, die diese während dieser Drangsal überwinden und in ihrem Zeugnis standhaft bleiben können, sind jene, die letztendlich vollkommen gemacht werden; sie sind die Überwinder. Während dieser Trübsal muss der Mensch diese Läuterung annehmen, und diese Läuterung ist die letzte Begebenheit von Gottes Werk. Es ist das letzte Mal, dass der Mensch vor dem Abschluss von Gottes gesamter Führungsarbeit geläutert wird. Alle, die Gott folgen, müssen diesen abschließenden Test und diese letzte Läuterung annehmen. Jene, die von Drangsal umgeben sind, sind ohne das Wirken des Heiligen Geistes und ohne Gottes Führung. Jene aber, die tatsächlich erobert wurden und die wahrhaftig nach Gott streben, werden letztendlich standhaft sein. Sie sind diejenigen, die über Menschlichkeit verfügen und die Gott aufrichtig lieben. Ganz gleich, was Gott tut, diese Siegreichen werden nicht der Visionen beraubt sein und sie werden dennoch die Wahrheit in die Praxis umsetzen, ohne ihr Zeugnis zu verlieren. Sie sind diejenigen, die letztendlich aus der großen Drangsal hervorgehen werden. Und auch wenn jene Leute, die sich nur zu ihrem eigenen Vorteil durchwursteln, heute immer noch schmarotzen können, ist niemand imstande, der letzten Drangsal zu entkommen, und niemand kann dem letzten Test entkommen. … Diejenigen, die Gott wirklich folgen, sind in der Lage, den Prüfungen ihrer Arbeit standzuhalten, während jene, die Gott nicht wirklich folgen, außerstande sind, jeglicher Prüfung Gottes standzuhalten. Früher oder später werden sie ausgeschlossen werden, während die Überwinder im Königreich bleiben werden. Ob der Mensch Gott wirklich sucht oder nicht, wird anhand der Prüfung seiner Arbeit festgelegt, das heißt, durch Gottes Prüfungen, und es hat nichts mit dem zu tun, was der Mensch selbst beschließt. Gott weist keine Person leichtfertig zurück. Alles, was Er tut, kann den Menschen völlig überzeugen. Er tut nichts, was für den Menschen nicht sichtbar ist, oder irgendein Werk, das den Menschen nicht überzeugen kann. Ob der Glaube des Menschen wahr ist oder nicht, wird von den Tatsachen belegt, und kann nicht vom Menschen beschlossen werden. Dass ‚Weizen nicht zu Spreu gemacht werden kann, und Spreu nicht zu Weizen gemacht werden kann‘, ist nicht zu bestreiten. All jene, die Gott wirklich lieben, werden letztendlich im Königreich bleiben, und Gott wird niemanden, der Ihn wirklich liebt, schlecht behandeln“ (Das Wort, Bd. 1, Das Erscheinen und Wirken Gottes: Gottes Werk und die Praxis des Menschen). Nachdem ich Gottes Worte gelesen hatte, verstand ich, dass Gottes Werk sich nun dem Ende zuneigt. Dies ist die Zeit, in der Gott alle Arten von Menschen offenbaren wird. Gott nutzt die Verhaftungen und die Verfolgung durch den großen roten Drachen sowie alle Arten von Prüfungen und Drangsal, um wahre Gläubige von falschen Gläubigen und den Weizen von der Spreu zu trennen. Prüfungen sind für jeden einzelnen Menschen eine große Probe. Egal, welche Prüfungen und Drangsale über sie kommen, diejenigen, die wahrhaftig an Gott glauben und Ihm folgen, ertragen lieber leibliches Leid oder verlieren sogar ihr Leben, als die Interessen der Kirche zu verraten. Sie sind in der Lage, im Vertrauen auf Gott standhaft zu bleiben. Genauso wie bei den vielen Brüdern und Schwestern, die verhaftet wurden und die Demütigung und Folter durch die Polizei überwinden konnten. Egal, welch verachtenswerte oder brutale Methoden die Polizei auch anwandte, sie haben Gott nie verleugnet oder verraten. Was aber jene ohne wahren Glauben betrifft: Egal, wie begeistert sie äußerlich wirkten oder wie sehr sie in der Lage waren, Dingen zu entsagen, sich aufzuwenden, Leid zu ertragen und Opfer zu bringen – sobald ihre fleischlichen Interessen bedroht waren, verleugneten und verrieten sie Gott. Diese Menschen waren Opportunisten, die sich in das Haus Gottes eingeschlichen hatten und durch Verfolgung und Drangsal offenbart wurden. Das ist die Bedeutung davon, dass Gott den großen roten Drachen benutzt, um Ihm einen Dienst zu erweisen. Auf diese Weise werden wahre Gläubige und falsche Gläubige, der Weizen und die Spreu, voneinander getrennt. Darin liegt die Weisheit von Gottes Werk. Als ich über Gottes Worte nachdachte, wurde es in meinem Herzen hell. Obwohl Xiaodi nach außen hin arglos und treu wirkte und in seinen vielen Jahren des Glaubens an Gott nichts offensichtlich Böses getan hatte – er hatte sogar einige gute Dinge getan –, interessierte er sich nicht für die Wahrheit. Normalerweise war er nicht bereit, über Gottes Worte Gemeinschaft zu halten, und obwohl er seit vielen Jahren an Gott glaubte, besaß er keinerlei Wahrheitsrealität. Als er mit der Folter, den Drohungen und den Versuchungen des großen roten Drachen konfrontiert wurde, verleugnete und verriet er Gott und lieferte die Arbeit der Kirche vollständig aus, wodurch er zu einem Handlanger und Komplizen der KPCh wurde. Die Tatsachen zeigen, dass er, als er früher Dingen entsagte und sich aufwendete, nicht die Wahrheit praktizierte. Er war Spreu im Wind. Er war schlichtweg ein Ungläubiger, der in Gottes Werk offenbart wurde. Ich verstand auch, dass man nicht einfach danach urteilen kann, wie viele gute Dinge jemand äußerlich getan hat, um zu entscheiden, ob er Realität besitzt oder nicht. Stattdessen muss man darauf achten, ob er die Wahrheit praktizieren und inmitten von Drangsal und Prüfungen Zeugnis ablegen kann. Ich erkannte, dass ich mich, genau wie Xiaodi, nur darauf konzentriert hatte, äußerlich Leid zu ertragen und mich äußerlich aufzuwenden, aber nicht darauf, mich um die Wahrheit zu bemühen. Auch wurde mir klar, dass ich nicht das geringste bisschen Wahrheitsrealität besaß. Obwohl ich im Gegensatz zu Xiaodi nichts getan hatte, um Gott zu verraten, war ich zaghaft und ängstlich, als gefährliche Situationen über mich hereinbrachen, und wurde negativ und nachlässig bei meiner Arbeit, wodurch ich mein Zeugnis verlor. Als ich darüber nachdachte, spürte ich, dass die Situation, die Gott für mich arrangiert hatte, nicht nur eine Prüfung, sondern auch meine Rettung war. Sie ermöglichte es mir, meine wahre Größe klar zu erkennen und zu sehen, dass ich mich am Rande des Abgrunds befand. Wenn ich weiterhin nicht nach der Wahrheit streben würde, würde ich, falls ich verhaftet würde, genau wie Xiaodi offenbart und ausgemustert werden. Ich trat vor Gott und betete, dass ich bereit sei, Xiaodis Versagen als Warnung und Lehre zu nehmen und gründlich über mich selbst nachzudenken und mich zu erkennen.
Danach dachte ich nach: Was war die eigentliche Ursache dafür, dass ich in einen negativen Zustand verfiel, nachdem ich von einem Judas verraten worden war? Ich las die Worte Gottes: „Viele, die Gott folgen, machen sich nur Gedanken darüber, wie sie Segnungen erhalten oder Unglück abwenden können. Sobald das Werk und die Führung Gottes erwähnt werden, verstummen sie und verlieren jegliches Interesse. Sie glauben, dass das Verstehen solch langweiliger Fragen ihrem Leben nicht dabei helfen wird, zu wachsen, oder ihnen irgendeinen Nutzen verschaffen wird. Dementsprechend gehen sie, obwohl sie einige Informationen über Gottes Führung gehört haben, nicht ernsthaft damit um. Sie betrachten sie nicht als etwas Wertvolles, das es zu akzeptieren gilt, geschweige denn, dass sie sie begreifen, indem sie sie als einen Teil ihres Lebens annehmen. Der Zweck, mit dem diese Menschen Gott folgen, ist ganz einfach und dient nur einem Ziel: gesegnet zu werden. Diese Menschen haben einfach keine Lust, irgendetwas Beachtung zu schenken, das nichts mit diesem Ziel zu tun hat. Für sie ist der legitimste Zweck des Glaubens an Gott das Erlangen von Segnungen – darin liegt für sie der Wert ihres Glaubens. Wenn etwas nicht diesem Zweck dient, lässt es sie kalt, egal, was es auch sein mag. Bei den meisten Menschen, die heute an Gott glauben, ist dies der Fall. Ihr Ziel und ihre Absicht scheinen gerechtfertigt, denn da sie an Gott glauben, wenden sie sich auch für Gott auf, geben sich Gott hin und tun ihre Pflicht. Sie opfern ihre Jugend, entsagen ihrer Familie und ihrer Karriere und verbringen sogar Jahre fern von zu Hause und hetzen sich ab. Für ihr ultimatives Ziel ändern sie ihre eigenen Interessen, ihre Lebensanschauung und wechseln sogar die Richtung, nach der sie streben. Trotzdem können sie das Ziel ihres Glaubens an Gott nicht ändern. Sie eilen der Führung ihrer eigenen Bestrebungen wegen umher; wie weit die Strecke auch ist und wie viele Schwierigkeiten, Gefahren und Hindernisse sich auch entlang des Weges befinden, sie bleiben hartnäckig und furchtlos vor dem Tod. Welche Kraft zwingt sie dazu, sich weiterhin auf diese Weise hinzugeben? Ist es ihr Gewissen? Ist es ihre große und noble Integrität? Ist es ihre Entschlossenheit, gegen die bösen Mächte bis zum letzten Ende zu kämpfen? Ist es ihre Überzeugung, für Gott Zeugnis abzulegen, ohne auf eine Belohnung aus zu sein? Ist es ihre Hingabe, bereit zu sein, alles aufzugeben, um den Willen Gottes zu erfüllen? Oder ist es ihr engagierter Geist, mit dem sie stets auf persönliche, extravagante Ansprüche verzichten? Dass jemand, der die Führungsarbeit Gottes nie verstanden hat, dennoch so viel Herzblut aufwendet, ist schlechthin ein Wunder! Lasst uns vorerst nicht darüber reden, wie viel diese Menschen gegeben haben. Ihr Verhalten jedoch ist unserer detaillierten Analyse äußerst würdig. Könnte es außer den Vorteilen, die so eng mit ihnen verbunden sind, noch andere Gründe dafür geben, warum Menschen, die Gott nie verstehen, einen so großen Preis für Ihn bezahlen? Hier entdecken wir ein Problem, das zuvor vom Menschen nicht identifiziert wurde: Die Beziehung des Menschen zu Gott beruht lediglich auf bloßem Eigeninteresse. Es ist eine Beziehung zwischen dem Empfänger und dem Geber von Segnungen. Deutlicher ausgedrückt, ist es die Beziehung zwischen einem Arbeitnehmer und seinem Arbeitgeber. Der Arbeitnehmer strengt sich nur an, um den Lohn zu erhalten, den ihm der Arbeitgeber gibt. In dieser Art von Beziehung, die auf Eigeninteresse basiert, gibt es keine familiäre Verbundenheit, sondern nur geschäftlichen Austausch. Es gibt kein Lieben und Geliebtwerden, nur Almosen und Barmherzigkeit. Es gibt kein Verständnis, nur hilflos unterdrückte Empörung und Täuschung. Es gibt keine Vertrautheit, nur eine Kluft, die nicht zu überqueren ist“ (Das Wort, Bd. 1, Das Erscheinen und Wirken Gottes. Anhang 3: Der Mensch kann nur unter Gottes Führung gerettet werden). Gottes Worte stellen die Absichten und Ansichten der Menschen hinter ihrem Glauben an Gott bloß. Die Menschen glauben nicht an Gott, um die Wahrheit und das Leben zu gewinnen. Stattdessen tun sie es, um ewige Segnungen zu erlangen. Was Gottes Worte bloßstellten, war genau mein Verhalten. Ich dachte über mein früheres enthusiastisches Aufwenden nach. Egal, welche Gefahren über mich kamen, ich hörte nie auf, meine Pflicht zu tun. Das lag daran, dass ich fest davon überzeugt war, dass ich durch dieses kontinuierliche Aufwenden Gottes Schutz haben und letztendlich einen guten Bestimmungsort und ein gutes Ergebnis erlangen würde. Als ich von einem Judas verraten und zu einer gesuchten Person wurde und jederzeit mit meiner Verhaftung rechnen musste, machte ich mir Sorgen, dass ich, wenn ich verhaftet würde, der Folter nicht standhalten und Gott verraten und so meine Chance auf Rettung verlieren würde. Ich hatte das Gefühl, dass meine Hoffnung, Segen zu erlangen, erloschen war, und so verlor ich meinen Glauben an Gott und wollte mich nicht mehr um die Arbeit der Kirche kümmern. Ich sah, dass all meine Opfer und Aufwendungen ausschließlich von dem Wunsch getrieben waren, Segen zu erlangen. Als ich das Gefühl hatte, Hoffnung auf Segen zu haben, war ich aktiv und energisch bei der Ausführung meiner Pflicht, aber als ich sah, dass meine Hoffnung auf Segen erloschen war, wurde ich entmutigt. Die Energie für das Streben und die Motivation für die Ausführung meiner Pflicht, die ich früher hatte, verflogen wie Morgennebel. Die Tatsachen zeigten, dass ich seit vielen Jahren an Gott glaubte, aber meine Beziehung zu Gott glich der eines Angestellten zu seinem Arbeitgeber: Ich brachte äußerlich Opfer und wendete mich auf, um im Gegenzug Vorteile und einen guten Bestimmungsort von Gott zu erhalten. Mein Aufwenden war voller Unreinheiten und Tücke, ohne jegliche Aufrichtigkeit gegenüber Gott. Ich war wahrlich egoistisch und gemein, weshalb Gott mich verabscheute hasste. Hätte Gott diese Situation nicht genutzt, um mich zu offenbaren, hätte ich weiterhin an meiner falschen Sichtweise des Strebens festgehalten. Ich hätte bis zum Ende geglaubt, nur um dann von Gott verlassen und ausgemustert zu werden. Als ich das verstand, spürte ich, dass hinter Gottes Orchestrierung dieser Situationen Seine mühevolle und gewissenhafte Absicht lag. Das alles geschah, um die Verfälschungen in meinem Glauben an Gott zu bereinigen, meine falschen Ansichten über mein Streben zu korrigieren und mich auf den richtigen Weg zu führen. Das war Gottes Liebe. Es war Gottes Rettung für mich. Doch ich habe Gott missverstanden und mich über Ihn beklagt. Mir fehlte es wirklich an Vernunft! Ich hatte Gottes Herz zu tief verletzt!
Später wurde mir klar, dass ich auch deshalb in einem Zustand der Zaghaftigkeit und Angst lebte, weil ich Angst vor dem Tod hatte. Auf dieses Problem konzentriert, las ich die Worte Gottes. Der Allmächtige Gott sagt: „Wie kamen jene Jünger des Herrn Jesus ums Leben? Unter den Jüngern gab es jene, die gesteinigt, hinter einem Pferd hergeschleift, kopfüber gekreuzigt, von fünf Pferden gevierteilt wurden – verschiedene Todesarten ereilten sie. Was war der Grund für ihren Tod? Liegt es daran, dass sie etwas Falsches getan hatten und dann nach geltendem Recht hingerichtet wurden? Nein. Sie verkündeten das Evangelium des Herrn, doch die weltlichen Menschen nahmen es nicht an und haben sie stattdessen verurteilt, geschlagen, beschimpft und sogar zu Tode gebracht – so starben sie den Märtyrertod. … ihre Körper starben so und schieden dahin; auf diese Weise verließen sie die Menschenwelt, aber das bedeutet nicht, dass ihr Ende auch so war. Unabhängig davon, auf welche Art ihr Tod und ihr Ableben erfolgten oder wie dies geschah, das war nicht, wie Gott das Endergebnis dieser Leben, dieser geschaffenen Wesen, festgelegt hatte. Das musst du klar erkennen. Im Gegenteil, das war genau die Art, auf die sie diese Welt verdammten und Gottes Taten bezeugten. Diese geschaffenen Wesen setzten ihr höchst kostbares Leben ein – sie nutzten den letzten Moment ihres Lebens –, um Gottes Taten zu bezeugen, um Gottes große Macht zu bezeugen und Satan und der Welt zu verkünden, dass Gottes Taten richtig sind, dass der Herr Jesus Gott ist, dass Er der Herr und Gottes menschgewordenes Fleisch ist. Bis hin zum letzten Augenblick ihres Lebens leugneten sie niemals den Namen des Herrn Jesus. War das nicht eine Form von Gericht über diese Welt? Sie setzten ihr Leben ein, um der Welt zu verkünden, um Menschen gegenüber zu beweisen, dass der Herr Jesus der Herr ist, dass der Herr Jesus Christus ist, dass Er Gottes menschgewordenes Fleisch ist, dass das Werk der Erlösung der gesamten Menschheit, das Er verrichtet hat, diese Menschheit fortbestehen lässt – diese Tatsache ist auf ewig unveränderbar. In welchem Ausmaß führten jene, die den Märtyrertod starben, weil sie das Evangelium des Herrn Jesus verkündeten, ihre Pflicht aus? Gingen sie bis zum Äußersten? Wie zeigte sich, dass sie bis zum Äußersten gingen? (Sie opferten ihr Leben.) Das stimmt, sie bezahlten den Preis mit ihrem Leben. Familie, Reichtum und die materiellen Dinge dieses Lebens, das sind alles äußerliche Dinge; das Einzige, das zu einem selbst gehört, ist das Leben. Für jeden lebenden Menschen ist das Leben das, was es am allermeisten wert ist, geschätzt zu werden, das Kostbarste, und tatsächlich konnten diese Menschen ihren wertvollsten Besitz als Bestätigung und Zeugnis für Gottes Liebe zur Menschheit opfern. Bis hin zu ihrem Tod leugneten sie weder Gottes Namen noch leugneten sie Gottes Werk, und sie nutzten die letzten Augenblicke des Lebens, um die Existenz dieser Tatsache zu bezeugen – ist das nicht die höchste Form des Zeugnisses? Das ist die beste Art und Weise, seine Pflicht auszuführen; das heißt, seiner Verantwortung nachzukommen“ (Das Wort, Bd. 3, Die Diskurse des Christus der letzten Tage: Das Predigen des Evangeliums ist die Pflicht, zu deren Erfüllung alle Gläubigen verpflichtet sind). Nachdem ich über Gottes Worte nachgedacht hatte, verstand ich, dass ich ständig in Zaghaftigkeit und Angst gelebt hatte, hauptsächlich weil ich zu sehr an meinem Leben hing und Angst hatte, verhaftet und zu Tode geprügelt zu werden. Die Angst vor dem Tod war meine fatale Schwäche. Nun war ich nicht verhaftet worden, aber ich war so verängstigt, dass ich nicht einmal meine Pflicht ausführen konnte. Wenn ich verhaftet würde, wäre ich noch weniger in der Lage, standhaft zu bleiben, und könnte Gott jederzeit verraten. Wenn ich ständig Angst vor meiner Verhaftung hätte und immer so weiterleben würde, nur darauf bedacht, meine eigene Haut zu retten, welchen Unterschied gäbe es dann in Gottes Augen noch zwischen mir und einem Toten? Ich dachte an die Menschen, die zu Judassen geworden waren. Sie waren lebensgierig und hatten Angst vor dem Tod. Um am Leben zu bleiben, zögerten sie nicht, ihre Brüder und Schwestern auszuliefern und Gott zu verraten. Sie wurden zu einem Zeichen der Schmach. Welchen Sinn hatte ein solches Leben? Der Herr Jesus sagte: „Wer sein Leben erhalten will, der wird’s verlieren; wer aber sein Leben verliert um Meinetwillen, der wird’s finden“ (Matthäus 16,25). Die Jünger, die dem Herrn Jesus folgten, wurden verfolgt, weil sie das Evangelium Gottes verbreiteten. Einige wurden von fünf Pferden zerteilt, einige wurden gesteinigt, und Petrus wurde für Gott kopfüber gekreuzigt. Sie legten mit ihrem Leben ein überwältigendes Zeugnis für Gott ab. Äußerlich war ihr Fleisch tot, aber ihre Seelen kehrten zu Gott zurück. In den letzten Tagen wurden viele Brüder und Schwestern von der KPCh verhaftet, weil sie das Evangelium des Königreichs Gottes verbreiteten. Sie wurden verschiedenen Foltermethoden unterzogen. Selbst wenn sie zu Tode geprügelt oder zu Krüppeln gemacht werden, verleugnen sie Gott nicht. Das ist es, was es heißt Verfolgung um der Gerechtigkeit willen zu erleiden. Das ist das Wertvollste und Bedeutungsvollste. Im Vergleich zu ihnen fühlte ich mich wirklich beschämt. Ich musste meine Pflicht inmitten von Verfolgung und Drangsal ausführen. Selbst wenn ich von der KPCh verhaftet und zu Tode geprügelt oder zum Krüppel geschlagen würde, wäre das Leiden um der Gerechtigkeit willen, und wenn ich sterben müsste, wäre es ein ehrenvoller Tod.
Im Juni 2024 erhielt ich einen Brief: Eine Schwester, die verhaftet und später freigelassen worden war, sagte, dass sich das Verhör der Polizei ausschließlich um die Einzelheiten unserer Pflichtausführung im letzten Jahr gedreht habe. Ich dachte bei mir: „Wenn die KPCh so detailliert verhört, ist sie fest entschlossen, uns zu finden, koste es, was es wolle. Sie will jeden einzelnen von uns verhaften!“ Ich konnte nicht anders, als ein wenig nervös zu werden. „Jetzt versucht die KPCh immer noch, uns zu verhaften. Ich bin eine Verantwortliche – ich bin eine ihrer meistgesuchten Personen. Sobald die Polizei mich verhaftet, werden sie mich sicher prügeln, bis ich an der Schwelle des Todes stehe. Wenn ich zu Tode geprügelt werde, habe ich keine Chance mehr, meine Pflicht zu tun. Wie kann ich dann nach der Wahrheit streben und Errettung erlangen?“ Mir wurde klar, dass ich wieder an meine eigenen Interessen dachte. Ich erinnerte mich an die Schlussszene des Films „Der Pfad der Verbreitung des Evangeliums ist voller Gefahren“. Der Protagonist wurde bis ganz zum Ende von der KPCh verfolgt. Dennoch predigte er weiterhin das Evangelium und legte Zeugnis für Gott ab. Als ich mich an diese Szene und das Lied im Abspann erinnerte, fühlte ich mich in meinem Herzen sehr inspiriert. Da Gott es so bestimmt hatte, dass ich im Land des großen roten Drachen an Ihn glaube, muss ich auch den Willen haben, zu leiden. Ich muss bereit sein, mein Leben hinzugeben, sonst werde ich diesen Weg nicht weitergehen können. Egal, welcher Art von Situation ich mich als Nächstes stellen muss, ich muss jederzeit an meiner Pflicht festhalten. Später handelten die Schwester, mit der ich zusammenarbeitete, und ich getrennt voneinander. Wir hielten mit unseren Brüdern und Schwestern Gemeinschaft darüber, wie man vorbeugende Maßnahmen ergreift, und während wir auf die Sicherheit achteten, bestanden wir dennoch darauf, unsere Pflichten zu tun. Wenn ich auf das letzte Jahr oder mehr zurückblicke, in dem ich von der KPCh gejagt wurde und überallhin fliehen musste, habe ich zwar einiges an Leid und Läuterung erfahren, aber was ich gewonnen habe, ist etwas, das ich in einer angenehmen Umgebung nicht hätte gewinnen können. Es ist genau so, wie Gott sagt: „Sagt Mir: Wer von den Milliarden Menschen auf der ganzen Welt hat den Segen, so viele von Gottes Worten zu hören, so viele Wahrheiten des Lebens zu verstehen und so viele Geheimnisse zu verstehen? Wer ist in der Lage, Gottes persönliche Führung, Versorgung, Fürsorge und Seinen Schutz zu empfangen? Wer hat diese Segnungen? Sehr wenige Menschen. Also, für euch alle – die ihr derzeit im Haus Gottes leben und Seine Errettung und Versorgung empfangen könnt und so viele Segnungen genossen habt –, selbst wenn ihr genau jetzt sterben würdet, wäre es das wert. Allein schon aus diesem Grund solltet ihr keine Furcht vor dem Tod haben, noch solltet ihr vom Thema Tod eingeschränkt werden. Auch wenn ihr die Pracht und den Reichtum der Welt nicht genossen habt, habt ihr dennoch das Mitgefühl des Schöpfers empfangen und so viele der Worte Gottes gehört – ist das nicht herrlich? (Doch.) Es spielt keine Rolle, wie viele Jahre du in diesem Leben lebst, es lohnt sich, und du bereust nichts, denn du hast beständig deine Pflicht in Gottes Werk getan, du hast die Wahrheit verstanden, hast die Geheimnisse des Lebens verstanden und hast die Wege und Ziele verstanden, die du im Leben verfolgen solltest – du hast so viel gewonnen! Du hast ein lohnenswertes Leben gelebt! Selbst wenn du es nicht genau erklären kannst, kannst du einige Wahrheiten praktizieren und ein wenig Wirklichkeit besitzen, und das beweist, dass du aus Gottes Werk etwas an Lebensversorgung erlangt und einige Wahrheiten verstanden hast. Du hast so viel gewonnen – eine wahre Fülle – und das ist so ein großer Segen! Seit Anbeginn der Menschheitsgeschichte ist im Laufe aller Zeitalter niemand in den Genuss dieses Segens gekommen, aber ihr seid in seinen Genuss gekommen. Wenn ihr also genau jetzt sterben würdet, würdet ihr dann nicht bereitwillig sterben? (Ja.) Wenn ihr diese Bereitschaft habt, dann findet sich wahre Unterwerfung in eurer Haltung dem Tod gegenüber“ (Das Wort, Bd. 6, Über das Streben nach der Wahrheit: Wie man nach der Wahrheit strebt (4)). Ich dachte darüber nach, wie verdorben ich bin, aber heute habe ich immer noch das Glück, Gott zu folgen, und ich habe das Glück, Verfolgung und Drangsal im Land des großen roten Drachen zu erleben und die Ausbildung für das Königreich Gottes anzunehmen. Das ist mein größter Segen. Durch die Offenbarung in dieser Situation sah ich meine wahre Größe klar und änderte meine Ansicht über das Streben nach Segen und den falschen Weg, den ich im Glauben an Gott beschritten hatte, ein wenig. Das war Gottes Segen für mich. Als ich so dachte, vergoss ich Tränen der Dankbarkeit. Ich wusste nicht, mit welchen Worten ich meine Gefühle in diesem Moment ausdrücken sollte. Ich dankte Gott einfach unaufhörlich in meinem Herzen. Jetzt bin ich bereit, mich Gottes Herrschaft und Anordnungen zu unterwerfen und meine Pflicht zu erfüllen, egal wie gefährlich die Umgebung ist oder ob ich in Zukunft ein gutes Ergebnis und einen guten Bestimmungsort habe.