2. Die schwere Entscheidung eines 21-jährigen Mädchens

Von Li Le, China

Schon als Kind erzählten mir meine Eltern, dass Gott den Menschen erschaffen hat und wir deshalb leben sollten, um den Schöpfer anzubeten. Als ich älter wurde, fing ich an, zu den Versammlungen zu gehen. Etwa 2017 wurde meine Mutter als böser Mensch ausgeschlossen, weil sie die Kirchenarbeit unterbrach und störte und sich stur weigerte, Buße zu tun. Von da an unterstützte sie mich nicht mehr so sehr in meinem Glauben. 2018 kam ich an die Uni. Jedes Mal, wenn ich nach Hause fuhr oder meine Mutter mich anrief, ermahnte sie mich, fleißig zu lernen, und fragte mich nach meinen Plänen für mein Studium und mein Leben. Sie erwähnte meinen Glauben an Gott kaum noch. Außerdem war ich mit meinem Studium beschäftigt und aß und trank nur selten Gottes Worte, weshalb ich mich allmählich von Gott entfernte. Ich fühlte mich oft leer und erschöpft.

Eines Tages, als ich 2020 in den Winterferien zu Hause war, las ich einen Abschnitt aus Gottes Worten: „Gott zahlt nicht nur einen Preis für jeden Menschen in den Jahrzehnten von seiner Geburt bis heute. Aus Gottes Sicht bist du unzählige Male in diese Welt gekommen und unzählige Male wiedergeboren worden. Wer ist dafür zuständig? Gott ist dafür zuständig. Es ist dir unmöglich, diese Dinge zu wissen. Jedes Mal, wenn du in diese Welt kommst, trifft Gott persönlich Vorkehrungen für dich: Er bestimmt, wie viele Jahre du leben wirst, in welche Art von Familie du hineingeboren wirst, wann du dir ein Zuhause und eine Karriere aufbauen wirst sowie was du in dieser Welt tun wirst und wie du dir deinen Lebensunterhalt verdienst. Gott arrangiert für dich einen Weg, deinen Lebensunterhalt zu verdienen, damit du deine Mission in diesem Leben reibungslos ausführen kannst. Und in Bezug darauf, was du in deiner nächsten Reinkarnation tun sollst, so arrangiert Gott dieses Leben für dich und verwirklicht es gemäß dem, was du haben solltest und was dir gegeben werden sollte … Gott hat diese Vorkehrungen für dich viele Male getroffen und am Ende wurdest du in das Zeitalter der letzten Tage hineingeboren, in deine jetzige Familie. Gott arrangierte für dich ein Umfeld, damit du an Ihn glaubst; Er gestattete dir, Seine Stimme zu hören und vor Ihn zurückzukehren, damit du in der Lage bist, Ihm zu folgen und eine Pflicht in Seinem Haus zu erfüllen. Nur mit einer solchen Führung von Gott hast du bis heute gelebt. … Gott übernimmt die volle Verantwortung für jede Seele, die reinkarniert wird. Er arbeitet mit Seinem Herzen und bezahlt dabei den Preis Seines Lebens, um jeden Menschen zu führen und Vorkehrungen für jedes seiner Leben zu treffen. Wenn man bedenkt, dass Gott solche Mühe aufwendet und einen solchen Preis um des Menschen willen zahlt und dem Menschen all diese Wahrheiten und dieses Leben schenkt: Wenn die Menschen in diesen letzten Tagen nicht die Pflicht geschaffener Wesen ausführen und vor den Schöpfer zurückkehren – wenn sie, ganz gleich, wie viele Leben und Generationen sie durchlebt haben, letztendlich darin versagen, ihre Pflichten zu erfüllen und Gottes Anforderungen gerecht zu werden – wäre ihre Schuld gegenüber Gott dann nicht zu groß? Wären sie nicht all der Preise, die Gott bezahlt hat, unwürdig? Es würde ihnen so sehr an Gewissen fehlen, dass sie es nicht verdienen würden, Menschen genannt zu werden, da ihre Schulden bei Gott zu groß wären. Wenn du deshalb in diesem Leben – ohne deine früheren Leben zu berücksichtigen, nur in diesem einen – nicht fähig bist, deiner Mission zuliebe äußerliche Dinge aufzugeben, wie die materiellen Genüsse, die du liebst, und das häusliche Glück, und du die Genüsse des Fleisches nicht um der Preise willen aufgibst, die Gott für dich zahlt, oder um Gottes Liebe zu vergelten, dann bist du völlig unmoralisch! Eigentlich ist jeder Preis, den du für Gott zahlst, es wert. Verglichen mit dem Preis, den Gott für dich zahlt, was zählt da schon der winzige Beitrag, den du opferst oder aufwendest? Was zählt schon das Bisschen, das du leidest? Weißt du, wie sehr Gott gelitten hat? Das Bisschen, das du leidest, ist es nicht einmal wert, erwähnt zu werden, verglichen mit dem, was Gott erlitten hat. Außerdem gewinnst du die Wahrheit und das Leben, indem du jetzt deine Pflicht ausführst, und am Ende wirst du überleben und in Gottes Königreich eingehen. Welch großer Segen das doch ist! Während du Gott folgst, egal, ob du leidest oder einen Preis bezahlst, arbeitest du eigentlich mit Gott zusammen. Was immer Gott auch von uns verlangt, wir sollten auf Gottes Worte hören und danach praktizieren. Begehre nicht gegen Gott auf und tue nichts, was Ihm Kummer bereitet. Um mit Gott zusammenzuarbeiten, musst du ein wenig leiden und du musst einigen Dingen entsagen und von ihnen ablassen. Du musst Ruhm, Gewinn, Status, Geld und weltliche Vergnügen aufgeben – du musst sogar Dinge wie Ehe, Arbeit und deine Aussichten in der Welt aufgeben. Weiß Gott, dass du diese Dinge aufgegeben hast? Kann Gott all das sehen? (Ja.) Was wird Gott tun, wenn Er sieht, dass du diese Dinge aufgegeben hast? (Gott wird getröstet sein und Er wird erfreut sein.) Gott wird nicht nur erfreut sein und sagen: ‚Der Preis, den Ich gezahlt habe, hat Früchte getragen. Die Menschen sind bereit, mit Mir zusammenzuarbeiten, sie haben diese Entschlossenheit und Ich habe sie gewonnen.‘ Ob Gott erfreut oder glücklich ist, zufrieden oder getröstet, Gott hat nicht nur diese Haltung. Er handelt auch und Er will die Resultate sehen, die Sein Werk erzielt, andernfalls wäre das, was Er von den Menschen verlangt, bedeutungslos. Die Gnade, die Liebe und das Erbarmen, die Gott den Menschen entgegenbringt, sind nicht nur eine Haltung, sondern auch eine Tatsache. Welche Tatsache ist das? Dass Gott Seine Worte in dich legt und dich erleuchtet, damit du in der Lage bist, zu sehen, was an Ihm liebenswert ist und worum es in dieser Welt überhaupt geht, und dir somit große geistige Klarheit verschafft und dir ermöglicht, Seine Worte und die Wahrheit zu verstehen. Auf diese Weise erlangst du, ohne es zu wissen, die Wahrheit. Gott wirkt auf eine sehr reale Weise so viel an dir und befähigt dich so, die Wahrheit zu erlangen. Wenn du die Wahrheit gewinnst, wenn du das Kostbarste erlangst, nämlich das ewige Leben, sind die Absichten Gottes zufriedengestellt. Wenn Gott sieht, dass die Menschen nach der Wahrheit streben und bereit sind, mit Ihm zusammenzuarbeiten, ist Er glücklich und zufrieden. Dann weist Er eine bestimmte Haltung auf, und während Er diese Haltung hat, handelt Er, heißt den Menschen gut und segnet ihn. Er sagt: ‚Ich werde dich belohnen. Das sind die Segnungen, die du verdienst.‘ Und dann wirst du die Wahrheit und das Leben gewinnen. Wenn du den Schöpfer kennst und Seine Anerkennung erlangt hast, wirst du dann immer noch eine Leere in deinem Herzen spüren? Das wirst du nicht. Du wirst dich erfüllt fühlen und ein Gefühl der Freude empfinden. Lebt man nicht so ein wertvolles Leben? Das ist das wertvollste und sinnvollste Leben(Das Wort, Bd. 3, Die Diskurse des Christus der letzten Tage: Den Preis zu zahlen, um die Wahrheit zu erlangen, ist von großer Bedeutung). Durch Gottes Worte verstand ich, dass alles, was der Mensch hat, von Gott kommt. Wir sind heute nur am Leben, weil Gott sich um uns kümmert und uns beschützt. Und Menschen haben nur dann ein Gewissen und ein sinnvolles Leben, wenn sie ihre Pflichten als geschaffene Wesen erfüllen. Dass ich in den letzten Tagen geboren wurde und das Glück hatte, Gottes Stimme zu hören, hatte Gott schon vor Anbeginn der Zeit vorherbestimmt, ebenso wie die Verantwortungen und die Mission, die ich erfüllen sollte. Obwohl ich meinen Eltern im Glauben gefolgt war, seit ich klein war, hatte ich nie eine Pflicht getan. Ich wollte an der Uni eine tun, konnte aber mein Studium und meine Zukunftsaussichten nicht loslassen. Ich ging nur zu den Versammlungen, weil das die Vorschrift war, aber in meinem Herzen hatte ich mich von Gott entfremdet. Wenn ich so zurückdenke, waren meine Bekannten an der Uni fast alles Nichtgläubige. Mit der Zeit fing ich an, bösen Trends zu folgen, zu essen und zu trinken und Spaß zu haben. Ich verbrachte immer weniger Zeit damit, Gottes Worte zu essen und zu trinken, und wurde zudem immer selbstsüchtiger und betrügerischer. Ich unterschied mich in nichts von denen, die nicht an Gott glaubten. Ich dachte an den gemeinschaftlichen Austausch der Brüder und Schwestern: Nur wenn wir bei der Ausführung unserer Pflichten Gottes Worte erfahren, können wir die Wahrheit erlangen, im Leben stetig wachsen und letztendlich von Gott gewonnen werden. Wie können wir Errettung erlangen, wenn wir unsere Pflicht nicht tun und stattdessen weltlichen Trends nacheifern?

Danach hörte ich zufällig die Hymne von Gottes Worten „Verlorene Zeit kehrt nie zurück“: „Erwacht, Brüder! Erwacht, Schwestern! Mein Tag wird sich nicht verzögern; Zeit ist Leben, und verlorene Zeit zurückzugewinnen bedeutet, Leben zu retten! Die Zeit ist nicht mehr fern! Wenn ihr die Aufnahmeprüfung für die Hochschule nicht besteht, könnt ihr immer wieder dafür büffeln. Doch Mein Tag wird sich nicht verzögern. Denkt daran! Denkt daran! Dies sind Meine freundlichen Worte der Ermahnung. Das Ergebnis der Welt hat sich vor euren Augen entfaltet, und die großen Katastrophen werden bald eintreffen. Was ist wichtiger: euer Leben oder euer Schlaf, euer Essen und Trinken und eure Kleidung? Die Zeit ist gekommen, das abzuwägen(Das Wort, Bd. 1, Das Erscheinen und Wirken Gottes: Kundgebungen Christi am Anfang, Kapitel 30). Nachdem ich diese Hymne gehört hatte, wurde mir klar, dass mir nicht mehr viel Zeit blieb, um eine Pflicht zu tun. Bei meinen Aufnahmeprüfungen für die Uni hätte ich, wenn ich durchgefallen wäre, einfach noch ein Jahr auf der Schule bleiben und die Prüfungen wiederholen können. Aber es gibt nur eine einzige Chance, von Gott gerettet zu werden, und wenn wir sie verpassen, ist sie für immer verloren. Ich dachte auch daran, wie schlimm die Pandemie war und dass wir ohne Gottes Fürsorge und Schutz jederzeit sterben könnten. Für mich war die Pandemie Gottes Art, uns zu warnen. Ich war jahrelang weltlichen Trends gefolgt, hatte so viel Zeit vergeudet und etliche Chancen verpasst, eine Pflicht zu tun und die Wahrheit zu erlangen. Jetzt wollte ich keine einzige Chance mehr verpassen. Wenn ich diese kostbare Zeit nicht nutzen würde, um eine Pflicht zu tun und mehr gute Taten vorzubereiten, würde ich ins Unheil gestürzt werden, und dann käme jede Reue zu spät. Der Drang, meine Pflicht zu tun, wurde immer größer. Als die pandemiebedingten Lockdowns endeten, begann ich mit der Pflicht, Neulinge zu bewässern.

Da die Pandemie noch andauerte, hatte ich Online-Vorlesungen, und zwar nicht allzu viele. Ich konnte also sowohl an den Vorlesungen teilnehmen und meine Pflicht tun. Ich hätte nie gedacht, dass meine Mutter darüber unglücklich sein würde, denn sie wollte, dass ich mir für meine Freizeit einen Nebenjob suche. Eines Abends fragte sie mich wütend: „Ich habe dir gesagt, du sollst dir einen Job suchen. Hast du dir das mal überlegt?“ Ich antwortete: „Ich habe vor, weiterhin meine Pflicht zu tun.“ Sie wurde total wütend und sagte: „Ich verlange doch gar nicht, dass du deine Pflicht aufgibst; du kannst sie tun und gleichzeitig arbeiten. Du darfst deinen Glauben nicht so ernst nehmen. Mach es nicht wie ich; ich habe alles aufgegeben und wurde am Ende entfernt.“ Ich dachte bei mir: „Ist der Versuch, sich an die Welt zu klammern und gleichzeitig an Gott zu glauben, nicht einfach der Wunsch, zweigleisig zu fahren? Das ist kein aufrichtiger Glaube an Gott! Und dass du deinen Job und deine Familie aufgegeben hast und dann entfernt wurdest, das waren zwei völlig verschiedene Dinge. Du wurdest entfernt, weil du allerlei Böses getan und dich geweigert hast, Buße zu tun.“ Also sagte ich zu meiner Mutter: „Ich studiere gerade; wenn ich mir jetzt auch noch einen Job suche, wie soll ich dann noch Zeit für meine Pflicht haben? Ich werde mir keinen Job suchen.“ Meine Mutter wies mich zurecht und meinte: „Ich sehe schon, du hörst auf nichts von dem, was ich sage. Merkst du nicht, dass ich nur das Beste für dich will?“ Ich sagte: „Bei allem anderen höre ich auf dich; nur bei dieser Sache nicht.“ Sie wurde so wütend, dass sie meinen Laptop nahm und ihn zerschmetterte. Ich fühlte mich sehr ungerecht behandelt und verstand nicht, warum sie so in Rage geraten war. Danach gab sie mir immer, wenn ich zu einer Versammlung gehen oder meine Pflichten ausführen wollte, Aufgaben, die ich erledigen musste. Manchmal eilte ich aus dem Haus, und dann wurde sie wütend auf mich und schimpfte mit mir.

Eines Tages fragte sie mich: „Was sind deine Pläne für die Zukunft?“ Ich sagte: „Ich habe beschlossen, meine Pflicht in Gottes Haus zu tun.“ Sie sah, dass ich meine Pflicht an die erste Stelle setzte, also sagte sie mit ernster Miene: „Ich habe dich all die Jahre großgezogen, und es ist nichts Gutes dabei herausgekommen. Es wäre besser gewesen, ich hätte mir einen Hund angeschafft. Den könnte ich füttern, und er würde mit dem Schwanz wedeln. Was habe ich als Gegenleistung für all die Mühe bekommen, die ich für dich aufgewendet habe? Verschwinde einfach. Geh, wohin du willst. Ich will keine Schmarotzer in diesem Haus!“ Als ich das hörte, war ich fassungslos und dachte: „Ich glaube doch nur an Gott; ich habe nichts Schlechtes getan, und trotzdem willst du mich rauswerfen.“ Meine Mutter fuhr fort: „Wenn du an deinem Glauben festhältst und deine Pflicht tust, wird diese Familie zerbrechen. Ab heute habe ich keine Tochter mehr, und du hast keine Mutter mehr. Dann habe ich dich völlig umsonst großgezogen!“ Es verletzte mich sehr und ich fühlte mich ungerecht behandelt, als sie das sagte, und ich dachte: „Meine Mutter hat doch früher auch an Gott geglaubt. Sollte sie mich nicht unterstützen? Warum legt sie mir Steine in den Weg?“ Es kam mir vor, als lägen zwei Wege vor mir: Entweder an Gott zu glauben und meine Pflicht zu tun, was bedeutete, die Beziehung zu meiner Mutter zu beenden, oder meiner Zuneigung nachzugeben, was bedeutete, Gott zu verraten und meine Pflicht nicht mehr tun zu können. Angesichts dieser Wahl war ich innerlich völlig zerrissen. Ich hing so sehr an meiner Mutter. Sie hatte mich mein ganzes Leben lang so sehr geliebt, hatte selbst auf gutes Essen und neue Kleidung verzichtet und mir immer das Beste gegeben. Sie war der wichtigste Mensch für mich. Aber ich konnte auch Gott nicht verlassen. Gott hatte mir das Leben geschenkt. Es war Gott, der mir den Lebensatem gegeben hatte, der während meines Aufwachsens für mich gesorgt und mich beschützt hatte. Ich war gesundheitlich noch nie sonderlich fit und oft krank. Ohne Gottes Fürsorge und Schutz wäre ich schon längst gestorben und heute nicht mehr hier. Wenn ich meine Mutter verließ, könnte ich wenigstens leben. Aber wenn ich Gott verließ, wäre ich dann nicht nur eine wandelnde Leiche? Welchen Sinn hätte das Leben dann noch? Ich wusste, dass ich mich für den Glauben an Gott entscheiden musste. Aber hieß das nicht, dass ich in Zukunft keine Mutter mehr hätte? Meine herzliche, liebevolle Familie wäre zerstört. Ich fühlte mich von meiner Mutter enorm unter Druck gesetzt. Warum musste es ein Entweder-oder sein? Warum musste ich diese Wahl treffen? Da kam mir eine Passage aus Gottes Worten in den Sinn, die ich einmal gelesen hatte: „Bei jeder Stufe des Werkes, das Gott an den Menschen vollbringt, scheint es sich von außen betrachtet um Interaktionen zwischen Menschen zu handeln, als ob diese Stufe des Werks von menschlichen Vorkehrungen oder menschlichen Störungen herrühren würde. Aber hinter jeder Stufe des Werkes und allem, was geschieht, steht eine Wette, die Satan vor Gott eingeht; all dies erfordert, dass die Menschen in ihrem Zeugnis für Gott standhaft bleiben. Nehmen wir zum Beispiel Hiobs Prüfungen: Hinter den Kulissen ging Satan eine Wette mit Gott ein, und womit sich Hiob konfrontiert sah, waren die Taten und Störungen von Menschen. Hinter jeder Stufe des Werkes, das Gott an euch vollbringt, steht Satans Wette mit Gott – dahinter steht ein Kampf(Das Wort, Bd. 1, Das Erscheinen und Wirken Gottes: Nur Gott zu lieben, ist wahrlich an Gott zu glauben). Gottes Worte halfen mir zu verstehen: Obwohl es nach außen hin so aussah, als würde meine Mutter mich unter Druck setzen und zu einer Entscheidung zwingen, tobte hinter all dem in Wahrheit ein geistlicher Kampf. Es war auch eine Versuchung durch Satan. Satan kannte meine größte Schwachstelle und nutzte die Zuneigung, um mich dazu zu drängen, meinem Glauben den Rücken zu kehren. Wäre ich meiner Mutter gefolgt und hätte meinen Glauben und meine Pflicht aufgegeben, wäre ich auf Satans List hereingefallen und hätte meine Chance auf Errettung verspielt. Ob ich nun von zu Hause rausgeworfen würde oder nicht – ich durfte Gott nicht verraten und meine Pflicht nicht für bloße Zuneigung aufgeben. Ich dachte an weitere Worte Gottes: „Wenn du mit Prüfungen konfrontiert wirst, musst du es vorziehen, den Schmerz zu ertragen, das aufzugeben, was du liebst, und bitterlich zu weinen, anstatt es zu versäumen, Gott zufriedenzustellen. Nur das ist wahre Liebe und wahrer Glaube(Das Wort, Bd. 1, Das Erscheinen und Wirken Gottes: Diejenigen, die vervollkommnet werden sollen, müssen Läuterung unterzogen werden). Mein Herz schöpfte daraus neue Kraft. Egal, was mir künftig auch bevorstand, ich würde mich auf Gott verlassen, um weiterzumachen. Also sagte ich zu meiner Mutter: „Ich wollte diese Familie immer, genau wie dich und Papa. Ich esse und gebe lieber weniger aus und bin dir eine gute Tochter. Wenn ich deine Anforderungen nicht erfüllen kann, dann liegt das daran, dass ich es einfach nicht kann. Mehr kann ich nicht tun. Aber an Gott zu glauben und meine Pflicht zu tun, ist der richtige Weg, und den kann ich nicht aufgeben.“ Meine Mutter wurde unglaublich wütend, zog später aus und mietete sich woanders eine Wohnung.

Ab und zu lud meine Mutter mich in ihre Wohnung ein, um mit mir zu reden. Einmal meinte sie zu mir: „Deinem Vater geht es gesundheitlich nicht gut. Du musst an ihn denken. Was machst du, wenn er eines Tages richtig krank wird? Ich habe doch nie gesagt, dass du nicht an Gott glauben darfst. Li Yan und Wang Mei glauben auch an Gott und gehen trotzdem arbeiten, oder? Du darfst den Glauben nicht so ernst nehmen. Denke ich nicht nur an deine Zukunft, wenn ich dir sage, du sollst dir einen Job suchen?“ Das hat mich sehr aufgewühlt. Meinem Vater ging es seit ein paar Jahren wirklich nicht besonders gut. Wenn er ernsthaft krank würde – was sollte ich als seine Tochter dann tun, ganz ohne Geld, um ihm zu helfen? Je mehr ich darüber nachdachte, desto unglücklicher wurde ich. In meinem Herzen betete ich immer wieder zu Gott: „Oh Gott, bitte beschütze mich vor den Schlingen Satans. Ich möchte Dich zufriedenstellen, aber ich bin schwach. Unter diesem ständigen Beschuss breche ich bald zusammen. Bitte gib mir den Glauben, Satans hinterlistige Pläne zu durchschauen und in meinem Zeugnis für Dich standhaft zu bleiben.“ Nach dem Gebet kamen mir Gottes Worte in den Sinn: „Warum vertraust du sie nicht Meinen Händen an? Vertraust du Mir nicht? Oder liegt es daran, dass du befürchtest, dass Ich unangemessene Anordnungen für dich treffen werde?(Das Wort, Bd. 1, Das Erscheinen und Wirken Gottes: Kundgebungen Christi am Anfang, Kapitel 59). Gottes Worte brachten plötzlich Licht in mein Herz. Gott hat die Herrschaft über alles und Er hat die Kontrolle über unser Leben und unseren Tod. Hat Er dann nicht erst recht die Herrschaft darüber, ob jemand krank wird oder nicht? Ob mein Vater in Zukunft krank werden würde oder nicht oder wie es um seine Gesundheit stand, das lag nicht in meiner Hand. Ich sollte ihn in Gottes Hände legen und mich Gottes Herrschaft und Seinen Anordnungen unterwerfen. Ich begriff auch, dass meine Mutter zu einer Dienerin Satans geworden war. Da sie mit Härte nicht weiterkam, versuchte sie es auf die sanfte Tour und nutzte wirklich jedes Mittel, um mich zu verführen und dazu zu verleiten, Gott zu verraten. Also sagte ich zu ihr: „Ich bin jetzt erwachsen. Ich kann für mich selbst denken und meine eigenen Entscheidungen treffen. Ich bin fest entschlossen, an Gott zu glauben. Mein Glaube ist mehr, als Ihn nur anzuerkennen und im Herzen an Ihn zu glauben. Glaube ich denn wirklich an Gott, wenn ich meine Pflicht nicht tue? Mir ist egal, wie die Leute, die du erwähnt hast, an Gott glauben. Wenn es mit ihnen bergab geht, soll ich es ihnen dann gleichtun? Es ist nicht so, dass ich kein Gewissen hätte. Gerade weil ich ein Gewissen habe, weiß ich, was ich tun und was ich nicht tun sollte.“ Als meine Mutter das hörte, verstummte sie. Ich wusste, dass diese Worte nicht von mir hätten kommen können. Es war Gott, der mich anleitete, Satans Machenschaften zu kontern.

Trotzdem war ich auf dem Heimweg immer noch sehr aufgewühlt. Meine Mutter redete immer wieder auf mich ein, und ich verstand einfach nicht, warum sie immer so mit mir sein musste, oder warum sie immer wollte, dass ich mich zwischen meinem Glauben und ihr und meinem Vater entscheide. Wann würde das alles endlich ein Ende haben? Ich wollte das wirklich nicht mehr durchmachen. Beim Gehen dachte ich an einen Abschnitt aus Gottes Worten: „Wenn Gott wirkt, um den Menschen zu läutern, leidet der Mensch. Je beträchtlicher die Läuterung eines Menschen ist, desto mehr wird sein Herz Gott lieben und desto mehr von Gottes großer Macht wird sich in ihm offenbaren. Je geringer hingegen die Läuterung ist, die ein Mensch erhält, desto weniger wird sein Herz Gott lieben und desto weniger wird Gottes große Macht in ihm offenbart werden. Je größer die Läuterung und der Schmerz eines solchen Menschen sind und je mehr Qual er erfährt, desto tiefer wird seine Liebe zu Gott werden und desto wahrer wird sein Glaube an Gott werden und desto tiefgreifender wird seine Gotteskenntnis sein(Das Wort, Bd. 1, Das Erscheinen und Wirken Gottes: Diejenigen, die vervollkommnet werden sollen, müssen Läuterung unterzogen werden). Ich dachte beim Gehen über diese Worte Gottes nach, und ohne es zu merken, spürte ich neue Energie in meinem Herzen. Gerade weil ich mich jetzt für den Weg des Glaubens entschieden habe, versucht Satan, mir Steine in den Weg zu legen. Würde ich nicht an Gott glauben und hätte mich nicht entschieden, meine Pflicht zu tun, würde ich auch nicht auf diese Weise geläutert. Ich dachte an die vielen Brüder und Schwestern, die wegen ihres Glaubens an Gott Verfolgung und den Widerstand ihrer Familien erlitten, aber trotzdem nie ihren Glauben oder ihre Pflicht aufgaben. Stattdessen beteten sie zu Gott und stützten sich auf Ihn, um in ihrem Zeugnis standhaft zu bleiben. Auch ich hatte mich nun entschieden, Gott zu folgen und die Pflicht eines geschaffenen Wesens auszuführen. Satan würde mich auf keinen Fall so einfach entkommen lassen, also versuchte er, mich durch die ständige Drangsalierung durch meine Mutter dazu zu bringen, mich von Gott abzuwenden. Gott wiederum nutzte diese Drangsalierung, um meinen Glauben an Ihn zu vervollkommnen, damit ich lernte, mich auf Ihn zu verlassen, um in meinem Zeugnis standhaft zu bleiben. Als ich das verstand, war ich zutiefst berührt. Gott hatte mich nicht verlassen als ich negativ war. Stattdessen hatte Er mich durch Seine Worte geleitet, sodass ich standhaft bleiben konnte und mich nicht von Satan irreführen und verführen ließ. Ich spürte, dass Gott an meiner Seite war und mich an die Hand nahm, um mich vorwärtszuführen. Ich fühlte mich so sicher und gestärkt und hatte den Glauben, diese Situation durchzustehen.

Anderthalb Monate später zog meine Mutter wieder zu Hause ein. Eines Morgens kam meine Mutter in mein Zimmer und fragte mich, was ich davon hielte, mir einen Job zu suchen. Ich sagte: „Ich habe meine Meinung nicht geändert. Ich habe mich dafür entschieden, meine Pflicht in Gottes Haus zu tun.“ Sie beschimpfte mich als undankbares Gör und schlug in blinder Wut auf mich ein. Ich weiß gar nicht mehr, wie oft sie mir ins Gesicht schlug. Sie packte mich sogar am Hals und schlug meinen Kopf gegen die Wand. Erst als ich kaum noch Luft bekam, ließ sie von mir ab. Ich konnte einfach nicht begreifen, warum sie mir das antat. Glaubte ich nicht einfach nur an Gott und führte meine Pflicht aus? Ich tat doch nichts Schlechtes. Während sie mich schlug, dachte ich an die Brüder und Schwestern, die vom großen roten Drachen grausam gefoltert werden. Der große rote Drache ist der König der Teufel und quält die Brüder und Schwestern so sehr. Aber das hier war meine Mutter. Sie stand mir am nächsten. Dass sie so heftig auf mich einschlug … ich spürte den körperlichen Schmerz gar nicht – es brach mir einfach das Herz.

Schon bald war es Frühling 2021. Eines Tages kam ich gerade von der Ausführung meiner Pflicht nach Hause, und meine Mutter fing wegen irgendwelcher Kleinigkeiten absichtlich Streit mit mir an. Sie holte wieder zum Schlag aus und schrie: „Ich habe dich all die Jahre großgezogen, und dabei ist nichts Gutes herausgekommen. Da es nun mal so ist, geh einfach. Verschwinde! Ich tue einfach so, als wärst du nicht meine Tochter. Ich habe dich nie zur Welt gebracht!“ Ich dachte mir: „Die einzige Möglichkeit, meine Pflicht weiter auszuführen, ist auszuziehen. Aber ehrlich gesagt wollte ich meine Eltern auch nicht verlassen. Auszuziehen würde heißen, ganz allein zu leben, und dafür fehlte mir völlig der Mut. Der Gedanke, bald wie ein Kind ohne Familie dazustehen, machte mich furchtbar traurig. Wenn ich meinen Glauben aufgeben würde, könnte ich mein Zuhause behalten. Aber ich hatte doch so viel von Gottes Gnade genossen und so viele von Seinen Worten gegessen und getrunken – wo bliebe da mein Gewissen, wenn ich meine Pflicht nicht tun könnte?“ In diesem Moment war ich so aufgebracht, es war, als hätte mir jemand mit einem Messer das Herz herausgeschnitten. In meinem tiefen Schmerz dachte ich sogar ans Sterben. Ich dachte, wenn ich sterben würde, müsste ich diesen Schmerz nicht mehr ertragen. In meinem allergrößten Schmerz las ich Gottes Worte: „Heutzutage haben die meisten Menschen diese Erkenntnis nicht. Sie glauben, dass Leiden wertlos ist und dass die Welt sie zurückweist, ihr Leben zu Hause voller Probleme ist, sie Gott nicht gefallen und ihre Zukunftsaussichten schlecht sind. Wenn ihr Leid ein gewisses Ausmaß erreicht, wollen manche Menschen sogar sterben. Dies ist nicht wahre Liebe zu Gott; solche Leute sind Feiglinge. Sie haben keine Ausdauer, kein Rückgrat und sind unfähig! Gott wünscht sich sehr, dass der Mensch Ihn liebt, aber je mehr der Mensch Ihn liebt, umso größer ist das Leid des Menschen; und je mehr der Mensch Ihn liebt, umso größer sind die Prüfungen des Menschen. Wenn du Ihn liebst, dann befällt dich jede Art des Leids – und wenn nicht, dann wird für dich vielleicht alles glatt laufen, und um dich herum wird alles friedvoll sein. Wenn du Gott liebst, wirst du immer das Gefühl haben, dass vieles um dich herum unüberwindlich ist. Und weil deine Größe zu gering ist, wirst du geläutert werden, und du wirst unfähig sein, Gott zufriedenzustellen – du wirst immer das Gefühl haben, dass Gottes Absichten zu erhaben sind, dass sie außerhalb der Reichweite des Menschen liegen. Wegen all dessen wirst du geläutert werden – weil in dir viel Schwäche steckt und du in vielen Belangen Gottes Absichten nicht zufriedenstellen kannst, wirst du innerlich geläutert werden. Doch ihr müsst deutlich erkennen, dass eine Reinigung nur durch Läuterung erzielt werden kann. Somit müsst ihr während dieser letzten Tage für Gott Zeugnis ablegen. Ungeachtet dessen, wie groß euer Leid ist, solltet ihr bis zum Ende gehen, und sogar mit eurem letzten Atemzug müsst ihr Gott noch treu sein und euch Gottes Orchestrierung ausliefern; nur dies ist wahre Liebe zu Gott, und nur dies ist das starke und überwältigende Zeugnis. … Anhand eines Großteils des Werkes Gottes lässt sich erkennen, dass Gott den Menschen wirklich überaus liebt. Es ist nur so, dass die geistlichen Augen des Menschen noch nicht vollständig geöffnet sind und er unfähig ist, einen Großteil des Wirkens Gottes sowie Seiner Absichten sowie die vielen Dinge, die an Gott so liebenswert sind, zu erkennen. Der Mensch hat zu wenig wahre Liebe für Gott. Du hast all die Zeit an Gott geglaubt, und heute hat Gott dir jeden Ausweg abgeschnitten. Ehrlich gesagt hast du keine andere Wahl, als den richtigen Weg einzuschlagen, und es sind das harte Gericht und die gewaltige Errettung durch Gott, die dich auf diesen richtigen Weg führen. Erst nach der Erfahrung von Mühsal und Läuterung weiß der Mensch, dass Gott liebenswert ist. Man kann sagen, dass der Mensch mit all seiner bis heute erlangten Erfahrung einen Teil von Gottes Lieblichkeit kennengelernt hat, aber dies ist immer noch nicht genug, weil der Mensch voller Mängel ist. Der Mensch muss mehr von Gottes wundersamem Werk und der mühsamen Läuterung erfahren, die Gott für ihn bereitet. Nur dann kann die Lebensdisposition des Menschen verändert werden(Das Wort, Bd. 1, Das Erscheinen und Wirken Gottes: Nur durch die Erfahrung schmerzhafter Prüfungen kannst du die Lieblichkeit Gottes kennen). Das zu lesen, tat richtig weh. Leid zu erfahren ist Gottes Liebe, aber ich empfand die Situation immer als zu schmerzhaft und wollte das nicht länger durchmachen. Ich war wirklich unglaublich zerbrechlich. Ich behauptete, ich wolle meine Pflicht tun, aber als es hart auf hart kam, wollte ich einen Rückzieher machen und dachte sogar ans Sterben. Fiel ich damit nicht genau auf Satans List herein? Wenn ich ausziehen würde, hätte ich ja immer noch Gott. Das war die perfekte Gelegenheit, um zu lernen, selbstständig zu leben und mich bei Problemen auf Gott zu stützen. Das war gut für mein Leben. Als ich Gottes Absicht verstanden hatte, litt mein Herz nicht mehr. Ich war bereit, meine aktuelle Situation durchzustehen. Ich kniete mich hin und betete zu Gott: „Oh Gott, ganz gleich, wie schwer der vor mir liegende Weg auch wird, ich werde ihn entschlossen weitergehen. Bitte führe mich.“ Nach dem Gebet fühlte ich mich noch friedlicher und ruhiger. Am nächsten Tag sagte ich meiner Mutter, dass ich mir eine Wohnung mieten würde. Völlig unerwartet änderte sich ihre Haltung plötzlich, und sie sprach von sich aus mit mir. Ihre Haltung wurde in den folgenden Tagen deutlich lockerer. Ich dachte an Abraham. Als Gott ihm sagte, er solle Ihm seinen kostbarsten Sohn opfern, zögerte er zwar, aber nachdem er sich entschlossen hatte, seinen Sohn zu opfern, nahm Gott ihn ihm nicht. Gott ging es nur um Abrahams Aufrichtigkeit und Unterwerfung. Wenn ich an diese Erfahrung zurückdenke, habe ich das Gefühl, dass Gott mich auf die Probe gestellt hat. Nachdem ich mich entschlossen hatte, meine Pflicht zu erfüllen, hatte Satan keine Chance mehr, und ich konnte meine Pflicht endlich ohne Einschränkung ausführen.

Später las ich weitere Worte Gottes und erlangte dadurch ein gewisses Urteilsvermögen über meine Mutter. Der Allmächtige Gott sagt: „Diejenigen unter den Brüdern und Schwestern, die ihrer Negativität immer wieder Luft machen, sind Diener Satans, und sie stören die Kirche. Solche Menschen müssen eines Tages ausgeschlossen und ausgemustert werden. Wenn Menschen in ihrem Glauben an Gott kein gottesfürchtiges Herz haben, wenn sie kein Herz haben, das sich Gott unterwirft, dann werden sie nicht nur unfähig sein, in irgendeiner Form Arbeit für Ihn zu tun, sondern im Gegenteil zu denen werden, die Sein Werk stören und sich Ihm widersetzen. An Gott zu glauben, sich Ihm aber nicht zu unterwerfen oder Ihn nicht zu fürchten, sondern Ihm stattdessen zu trotzen, ist die größte Schande für einen Gläubigen. Wenn Gläubige in ihrer Rede und ihrem Verhalten genauso achtlos und unbeherrscht sind wie Nichtgläubige, dann sind sie sogar noch niederträchtiger als Nichtgläubige; sie sind archetypische böse Dämonen. Diejenigen, die ihrem giftigen, bösartigen Gerede innerhalb der Kirche Luft machen, die unter den Brüdern und Schwestern haltlose Gerüchte verbreiten, Disharmonie schüren und Cliquen bilden – sie hätten aus der Kirche ausgeschlossen werden müssen. Jetzt befindet sich Gottes Werk jedoch in einer anderen Ära, weshalb diese Menschen eingeengt sind, da sie zweifelsohne ausgemustert werden. Alle, die von Satan verdorben worden sind, weisen verdorbene Dispositionen auf. Einige haben jedoch nichts weiter als verdorbene Dispositionen, während andere anders sind: Sie haben nicht nur satanische verdorbene Dispositionen, sondern ihre Natur ist auch extrem böswillig. Die Worte und Taten dieser Menschen gehen darüber hinaus, bloß satanische verdorbene Dispositionen zu offenbaren; sie sind waschechte Teufel und Satane. Alles, was sie tun, ist, Gottes Werk zu unterbrechen und zu stören; es stört den Lebenseintritt der Brüder und Schwestern und schadet dem normalen Kirchenleben. Früher oder später werden diese Wölfe im Schafspelz bereinigt werden; diesen Dienern Satans gegenüber sollte eine schonungslose Haltung, eine Haltung der Zurückweisung, eingenommen werden. Nur dies bedeutet, auf Gottes Seite zu sein, und wer dies nicht tut, wälzt sich mit Satan im Schmutz. Menschen, die wirklich an Gott glauben, haben Ihn immer in ihrem Herzen, und sie haben in sich immer ein gottesfürchtiges Herz, ein Gott liebendes Herz. Diejenigen, die an Gott glauben, sollten die Dinge vorsichtig und umsichtig tun, und alles, was sie tun, sollte im Einklang mit Gottes Anforderungen stehen und Sein Herz zufriedenstellen können. Sie sollten nicht eigensinnig sein und tun, was ihnen gefällt; das gehört nicht zum heiligen Anstand. Die Menschen dürfen nicht Amok laufen und überall die Fahne Gottes schwenken, während sie überall prahlen und schwindeln; das ist die rebellischste Art von Verhalten. Familien haben ihre Regeln, und Nationen haben ihre Gesetze – und gilt dies nicht erst recht im Hause Gottes? Sind die Normen dort nicht erst recht strenger? Gibt es nicht erst recht Verwaltungsverordnungen? Den Menschen steht frei, das zu tun, was sie wollen, aber die Verwaltungsverordnungen Gottes können nicht beliebig geändert werden. Gott ist ein Gott, der keine Kränkung durch Menschen duldet; Er ist ein Gott, der Menschen niederstreckt. Wissen die Menschen das denn wirklich noch nicht?(Das Wort, Bd. 1, Das Erscheinen und Wirken Gottes: Eine Warnung an diejenigen, die die Wahrheit nicht praktizieren). Ich erkannte, dass Gott genau das Verhalten bloßstellte, das meine Mutter an den Tag legte. Früher hatte ich kein Urteilsvermögen bezüglich meiner Mutter. Ich hatte geglaubt, sie würde mich in meinem Glauben und beim Ausführen meiner Pflicht verstehen und unterstützen. Erst durch ihren ständigen Widerstand und ihre Drangsalierung begann ich, ihr Wesen als böser Mensch zu erkennen. Sie verstand alles und drangsalierte und behinderte mich trotzdem in meinem Glauben. Das war durch ihr gotthassendes Wesen bestimmt. Früher hatte ich mich von ihrem äußeren Anschein täuschen lassen. Ich dachte, da sie schon so lange an Gott glaubte, Familie und Karriere aufgegeben und viel gelitten hatte, sei sie eine wahre Gläubige. Und auch wenn sie aus der Kirche entfernt worden war, dachte ich, sie würde sich vielleicht eines Tages wieder besinnen. Aber in Wahrheit tat sie nicht nur keine Buße, sondern entwickelte auch Auffassungen gegenüber Gottes Haus und ließ ihrer Negativität freien Lauf. Sie hielt mich sogar davon ab, an Gott zu glauben und meine Pflicht zu tun, und wollte, dass ich die Welt ergreife und gleichzeitig an Gott glaube. Sie tat so, als würde sie nur an mich denken, aber im Grunde wollte sie mich dazu bringen, mich von Gott abzuwenden und meine Chance auf Errettung zu verspielen. Sie kannte meinen wunden Punkt, die Angst, mein Zuhause zu verlieren, und nutzte deshalb alle möglichen Mittel, um mich wegen meines Glaubens zu drangsalieren. Wenn ich nicht tat, was sie sagte, überschüttete sie mich mit wüsten Beschimpfungen und schlug mich sogar. Ich erkannte, dass meine Mutter von Natur aus die Wahrheit hasste und Gott feindlich gesinnt war. Mir wurde auch klar, dass zwischenmenschliche Beziehungen auf Interessen basieren. Als ich mich entschied, meine Pflicht zu tun, und keine Arbeit finden konnte, nicht das tun konnte, was sie wollte, wandte sie sich gegen mich, schlug und beschimpfte mich, wollte mich verstoßen und sogar aus dem Haus werfen. Ich erkannte, dass sie mich nicht wirklich liebte. Als ich das Wesen meiner Mutter erst einmal erkannt hatte, konnte ich mich in meinem Herzen von der Zuneigung zu ihr lösen.

Ich habe diese Situation ein ganzes Jahr lang durchgemacht, und Gott hat mich dabei geführt, die Störungen und Drangsalierungen durch meine Mutter zu überwinden. Ich spürte, dass Gottes Worte Macht und Autorität besitzen. Sie führten mich immer wieder aus meiner Negativität und Schwäche heraus, und durch sie lernte ich auch, das Wesen meiner Mutter als böser Mensch zu erkennen. Ich danke Gott, dass Er mich gerettet hat.

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Dank sei Gott, dass Er dich hierher geführt hat. Heute Abend um 20:00 Uhr findet unsere kostenlose Online-Predigt statt. Das Thema lautet: Wie man die Wiederkunft des Herrn willkommen heißt und sich von einem Leben voller Schmerz befreit. Möchtest du die Worte Gottes hören und Segen empfangen?

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