72. Mein Missverständnis und meine Abwehrhaltung gegenüber Gott wurden beseitigt

Von Chongxin, China

Im Jahr 2023 war ich für die Evangeliumsarbeit in der Kirche verantwortlich. Doch nach einiger Zeit wurde ich entlassen, da mein Arbeitsvermögen nicht ausreichte und ich der Pflicht als Teamleiterin nicht gewachsen war. Aufgrund meines Kalibers veranlassten die Leiter, dass ich das Evangelium predigte. Ich dachte: „Obwohl ich noch das Evangelium predigen kann, ist mein Kaliber nur durchschnittlich, und ich kann in der Gruppe keine Schlüsselrolle spielen. Wenn ich bei dieser Pflicht wieder keine Ergebnisse erziele, laufe ich Gefahr, meine Pflicht zu verlieren und ausgemustert zu werden.“ Also predigte ich unermüdlich das Evangelium in der Hoffnung, mehr Menschen zu gewinnen.

Einmal bemerkte Li Xiao, die Schwester, mit der ich zusammenarbeitete, dass ich bei meiner Pflicht gegen die Grundsätze verstieß: Ich hatte einige potenzielle Evangeliumsempfänger aufgegeben, die eigentlich den Grundsätzen entsprachen. Ich fühlte mich unwohl und dachte: „Ich wurde so lange geschult, und trotzdem ist mir so eine große Abweichung unterlaufen. Wenn die Leiter das erfahren, denken sie vielleicht, ich hätte die Grundsätze bei meiner Pflicht nicht begriffen, halten mich für unfähig und weisen mir eine andere Pflicht zu. Gottes Werk nähert sich jetzt dem Ende. Wenn ich in diesem entscheidenden Moment meine Pflicht nicht tue, würde mich das nicht schlichtweg als Unkraut offenbaren, das Gott ausmustern wird?“ Je mehr ich darüber nachdachte, desto verzweifelter wurde ich. Da Li Xiao die Grundsätze besser verstand als ich, beschloss ich, öfter auf ihre Vorschläge zu hören. Das würde Fehler reduzieren, und falls doch welche passierten, würde ich weniger Verantwortung dafür tragen. Danach dachte ich bei unklaren Angelegenheiten nicht mehr sorgfältig nach. Ich redete mir ein, bei meinem schlechten Kaliber würde das ohnehin keine Ergebnisse bringen, und wartete einfach darauf, alles mit der Gruppe zu besprechen. Bei Besprechungen teilte ich nur kurz meine Gedanken mit und wartete dann darauf, dass Li Xiao ihre Ansicht äußerte. Manchmal war ich anderer Meinung, traute mich aber nicht, das zu sagen. Ich hatte Angst, man würde mich zur Verantwortung ziehen, wenn ich einen Fehler mache, was meine Zukunftsaussichten und meinen Bestimmungsort beeinträchtigen könnte. Also schloss ich mich meistens den anderen an und hatte immer seltener eine eigene Ansicht.

Einmal besprachen wir, ob eine bestimmte religiöse Person ein potenzieller Evangeliumsempfänger war, dem man predigen sollte. Ich dachte, er erfüllte die Grundsätze dafür, bekehrt zu werden, aber Li Xiao meinte, er könnte die Wahrheit nicht verstehen, weshalb wir ihm nicht predigen sollten. Zuerst wollte ich über meine Ansicht noch weiter Gemeinschaft halten, aber dann dachte ich: „Was, wenn meine Ansicht falsch ist und zu Fehlern führt? Egal, ich sage lieber nichts. Li Xiao versteht die Grundsätze gut und hat mehr Erfahrung darin, das Evangelium zu predigen, also höre ich auf sie.“ Also beschlossen wir, diesen potenziellen Evangeliumsempfänger aufzugeben. Später erfuhr die Verantwortliche davon. Sie sagte, dass dieser potenzielle Evangeliumsempfänger zwar viele religiöse Auffassungen hatte, aber durchaus in der Lage war, die Wahrheit anzunehmen. Ihn einfach aufzugeben, entsprach nicht den Grundsätzen. Bei einer solchen Abweichung in meiner Arbeit bereute ich zutiefst, dass ich das Thema damals nicht zur weiteren Klärung vorgebracht hatte. Doch dann dachte ich: „Das war Li Xiaos Vorschlag, also trage ich die Verantwortung nicht allein.“ So fühlte ich mich weniger schuldig.

Weil ich bei allem andere fragte und mir keine eigenen Gedanken machte, wurde ich bei allem, was ich tat, nach und nach richtig schwerfällig. Das Predigen des Evangeliums fiel mir zunehmend schwerer, und die Ergebnisse wurden immer schlechter. Wenn ich zurückdachte, konnte ich früher beim Predigen des Evangeliums Gemeinschaft halten und einige Fragen religiöser Menschen klären. Warum hatte ich jetzt so wenig zu sagen? Ich spürte, dass etwas nicht stimmte, kannte aber den Grund nicht. Also dachte ich mir nur hilflos, dass es wohl an meinem schlechten Kaliber und meinem oberflächlichen Verständnis der Wahrheit lag. Bei diesem Gedanken wurde ich etwas negativ. Ich wusste, dass mein Zustand falsch war, fühlte mich aber machtlos, ihn zu ändern. Später hielt die Verantwortliche eine Versammlung mit uns ab und wies auf viele meiner Probleme hin. Zum Beispiel, dass ich bei meiner Pflicht passiv war, mich immer auf andere verließ und keine echte Arbeit leistete und so weiter. Als mir diese Bewertungen eine nach der anderen vorgetragen wurden, war ich fassungslos und dachte: „Wie kann es sein, dass es bei meiner Pflicht so viele Probleme gibt? Welche Rolle habe ich eigentlich in der Gruppe gespielt?“

Später las ich einen Abschnitt aus Gottes Worten: „Antichristen gehorchen den Anordnungen von Gottes Haus nie, und sie verknüpfen ihre Pflicht, ihren Ruhm, Gewinn und Status immer eng mit ihrer Hoffnung darauf, Segnungen zu erlangen, und mit ihrem zukünftigen Bestimmungsort, als hätten sie, sobald sie ihren Ruf und Status verlieren, keine Hoffnung, Segnungen und Belohnungen zu erlangen, und das fühlt sich für sie an, als würden sie ihr Leben verlieren. Sie denken, ‚Ich muss aufpassen, ich darf nicht unvorsichtig sein! Auf Gottes Haus, die Brüder und Schwestern, die Leiter und Mitarbeiter und selbst auf Gott, kann man sich nicht verlassen. Ich kann keinem davon trauen. Die Person, auf die du dich am meisten verlassen kannst und die am vertrauenswürdigsten ist, bist du selbst. Wenn du keine Pläne für dich selbst machst, wer wird sich dann um dich kümmern? Wer wird deine Zukunft berücksichtigen? Wer wird berücksichtigen, ob du Segnungen erhalten wirst oder nicht? Deshalb muss ich um meiner selbst willen sorgfältig planen und berechnen. Ich darf keine Fehler machen oder nicht einmal im Geringsten unvorsichtig sein, was werde ich sonst tun, wenn jemand versucht, mich auszunutzen?‘ Deshalb schützen sie sich vor den Leitern und Mitarbeitern des Hauses Gottes, mit der Befürchtung, dass jemand sie erkennen oder durchschauen wird und dass sie dann entlassen werden und ihr Traum von Segnungen zerstört werden wird. Sie denken, sie müssten ihren Ruf und Status aufrechterhalten, damit sie darauf hoffen können, Segnungen zu erlangen. Ein Antichrist sieht die Erlangung von Segnungen als höher als die Himmel an, größer als das Leben, wichtiger als das Streben nach der Wahrheit, Änderung der Disposition oder persönliche Rettung und wichtiger als seine Pflicht gut zu erfüllen und ein geschaffenes Wesen zu sein, das dem Standard entspricht. Antichristen denken, dass ein dem Standard entsprechendes geschaffenes Wesen zu sein, seine Pflicht gut zu erfüllen und gerettet zu werden allesamt belanglose Dinge sind, kaum einer Erwähnung oder Bemerkung wert, während Segnungen zu erlangen das Einzige in ihrem Leben ist, das nie vergessen werden darf. Egal, worauf sie treffen, ganz gleich, wie groß oder klein, sie verknüpfen es damit, Segnungen zu erlangen, sind unglaublich vorsichtig und aufmerksam, und sie lassen sich immer einen Ausweg offen(Das Wort, Bd. 4, Antichristen entlarven: Punkt 12: Wenn sie keinen Status haben oder nicht darauf hoffen können, Segnungen zu erhalten, wollen sie sich zurückziehen). Durch Gottes Worte erkannte ich, dass Antichristen nur an Gott glauben, um Segnungen zu erhalten, und das Streben nach Segnungen als ihr Lebenselixier erachten. Sie sind voller Argwohn und skeptischem Misstrauen gegenüber Gottes Haus und den Brüdern und Schwestern. Sie fürchten, dass man sie, wenn sie Böses tun, Störungen verursachen und entlarvt werden, entlassen und ausgemustert wird, und sie so ihre guten Zukunftsaussichten und ihren guten Bestimmungsort verlieren. Ich erkannte, dass mein Streben und meine Ansichten denen eines Antichristen glichen. Seit meiner Entlassung als Teamleiterin hatte ich Angst, bei schlechten Ergebnissen in der Bekehrungsarbeit erneut neu eingeteilt zu werden und dann gar keine Pflicht mehr zu haben. Also versuchte ich, um meine Pflicht zu behalten, ihre Effektivität zu steigern und mir so gute Zukunftsaussichten und einen einen Bestimmungsort zu sichern. Die Schwester, mit der ich zusammenarbeitete, bemerkte Abweichungen bei meiner Arbeit, aber ich suchte nicht umgehend nach der Ursache, um sie zu korrigieren. Stattdessen hatte ich Angst, die Leiter könnten davon erfahren, mich für unfähig halten und mich neu einteilen. Also versuchte ich, meine Unzulänglichkeiten zu vertuschen, und versteckte mich hinter meinem mangelnden Verständnis der Grundsätze. Bei unklaren Angelegenheiten suchte ich nicht nach der Wahrheit, noch äußerte ich abweichende Meinungen. Ich verließ mich einfach auf die Schwester, mit der ich zusammenarbeitete, in der Annahme, dass bei Fehlern weniger Verantwortung auf mich abfallen und man mich nicht neu einteilen würde. Eigentlich sollte man sich bei der Pflichtausführung gegenseitig ergänzen und harmonisch zusammenarbeiten. Doch mir ging es nur darum, mich abzusichern, und die Kirchenarbeit war mir völlig egal. Ich bin nicht einmal meiner Verantwortung nachgekommen. Ich war wirklich absolut selbstsüchtig, verachtenswert, aalglatt und betrügerisch! Wenn ich daran zurückdachte, warum ich zuvor entlassen worden war, lag das einerseits daran, dass ich die ernsthaft problematische Disposition einer Jasagerin zeigte und die Kirchenarbeit nicht schützte, und andererseits an meinem schlechten Kaliber und dass ich der Arbeit als Teamleiterin nicht gewachsen war. Ich hätte die Wahrheit suchen sollen, um meine verdorbene Disposition einer Jasagerin zu beseitigen, und mich schnell mit den Wahrheiten und Grundsätzen für die Evangeliumsarbeit ausrüsten sollen. Nur durch diese Praxis hätte ich bei meiner Pflicht Fortschritte machen können. Aber ich suchte nicht nach der Wahrheit und versuchte stattdessen, meine Unzulänglichkeiten mit List zu vertuschen. Das schadete nicht nur meinem eigenen Leben, sondern beeinträchtigte auch die Effektivität meiner Pflicht. Durch mein Verhalten hatte ich längst Gottes Abscheu auf mich gezogen. Nun lebte ich in Finsternis und hatte die Führung des Heiligen Geistes verloren. Das war Gottes gerechter Disposition, die an mir zur Tat schritt. Wenn ich nicht zur Besinnung kommen würde, würde ich letztendlich einfach nur von Gott verabscheut und ausgemustert werden! Also betete ich zu Gott und erklärte mich bereit, Buße zu tun und meine Pflicht gut auszuführen.

Nach einiger Zeit wurde Li Xiao neu eingeteilt, und Schwester Xinyue und ich übernahmen die Arbeit in der Gruppe. Ich machte mir unweigerlich Sorgen und dachte: „Früher hat Li Xiao die Dinge überprüft, bei denen ich mir unsicher war. Wenn es Probleme gab, trug ich also weniger Verantwortung. Xinyue hat gerade erst mit ihrer Einarbeitung begonnen. Wenn in Zukunft Probleme auftreten, trage natürlich ich die Verantwortung – das ist doch sonnenklar. Dann wäre eine Zurechtstutzung noch das geringste Übel; im schlimmsten Fall könnte ich entlassen und ausgemustert werden.“ Ich erkannte, dass mein Zustand falsch war, also betete ich zu Gott, um mich gegen mich selbst aufzulehnen. Ich dachte an Gottes Worte: „Ehrlichkeit bedeutet, Gott sein Herz zu geben, in nichts Gott gegenüber falsch zu sein, in allem offen mit Ihm zu sein, niemals die Gegebenheiten zu verheimlichen, niemals zu versuchen, jene über einem zu täuschen oder Dinge vor jenen unter einem zu verbergen, und keine Dinge zu tun, die nur Versuche darstellen, sich bei Gott einzuschmeicheln. Kurz gesagt, ehrlich zu sein bedeutet, in seinen Handlungen und Worten rein zu sein und weder Gott noch Menschen zu täuschen. … Wenn es dir wirklich Freude bereitet, nach dem Weg der Wahrheit zu suchen, dann bist du jemand, der ständig im Licht lebt. Wenn du sehr gern ein Dienender im Hause Gottes bist, fleißig und gewissenhaft im Verborgenen arbeitest, immer gibst, aber niemals nimmst, dann sage Ich, bist du ein treuer Heiliger, weil du nicht nach Entlohnung strebst, sondern einfach ein ehrlicher Mensch bist. Wenn du bereit bist, offen zu sein, wenn du bereit bist, dein Alles aufzuwenden; wenn du imstande bist, dein Leben für Gott zu opfern und standhaft in deinem Zeugnis zu sein, wenn du in dem Ausmaß ehrlich bist, dass du nur daran denkst, Gott zufriedenzustellen, und niemals an dich selbst denkst oder für dich selbst nimmst, dann sage Ich, dass Leute wie du jene sind, die im Licht genährt werden und die in Ewigkeit im Königreich leben werden(Das Wort, Bd. 1, Das Erscheinen und Wirken Gottes: Drei Ermahnungen). Durch Gottes Worte erkannte ich, dass ehrliche Menschen sich Gott vollkommen hingeben und sich Seiner Herrschaft und Seinen Anordnungen unterwerfen können. Sie tun ihre Pflichten, ohne Pläne für sich selbst zu machen oder an sich zu denken; sie denken nur daran, ihre Pflichten gut auszuführen, um Gott zufriedenzustellen. Solche Menschen können Gottes Billigung erlangen. Als ich über Gottes Worte nachdachte, verstand ich, dass es mir weder gute Zukunftsaussichten noch einen guten Bestimmungsort einbringen wird, wenn ich es vermeide, meine Unzulänglichkeiten zu enthüllen. Im Gegenteil: Je mehr ich meine Mängel vertusche und etwas vortäusche, um Gott auszutricksen, desto mehr wird Er mich verabscheuen und desto wahrscheinlicher werde ich das Wirken des Heiligen Geistes verlieren. Dass ich diese Pflicht tun durfte, geschah mit Gottes Erlaubnis. Er kannte all meine Defizite und Unzulänglichkeiten, aber ich wollte sie immer verstecken und vertuschen. Ich versuchte, mich selbst und die Leute um mich herum zu täuschen! Was für eine Närrin ich doch war! Ich sollte es praktizieren, ein ehrlicher Mensch zu sein, bei Dingen, die ich nicht verstehe, die Brüder und Schwestern um Klärung bitten, Fehlern mutig ins Auge sehen und sie akzeptieren, trotz meiner Unzulänglichkeiten nach Verbesserung streben und alle meine Verantwortlichkeiten bestmöglich erfüllen. Mit dieser Erkenntnis fand mein Herz Frieden. Wenn ich nun mit Xinyue Fragen zu potenziellen Evangeliumsempfängern besprach und wir auf Dinge stießen, die wir nicht verstanden, suchten wir nach passenden Worten Gottes. Durch gegenseitigen gemeinschaftlichen Austausch klärten sich einige anfangs unverständliche Fragen auf ganz natürliche Weise. Bei Fragen, die wir durch eine Diskussion selbst nicht klären konnten, baten wir die Verantwortlichen um Hilfe, und durch ihren gemeinschaftlichen Austausch gewannen wir noch mehr Klarheit. In dieser Zeit wurden viele meiner Unzulänglichkeiten offenbart, aber ich fühlte mich nicht mehr eingeschränkt. Wenn Probleme auftraten, analysierte ich sie rechtzeitig, und ohne, dass es uns überhaupt auffiel, verbesserte sich die Effektivität unserer Evangeliumsarbeit. Ich dankte Gott aus tiefstem Herzen.

Eine Weile später schrieben die Leiter, um sich nach der Effektivität unserer Bekehrungsarbeit zu erkundigen, und ich spürte wieder etwas Druck. Obwohl die Effektivität besser war als zuvor, hatte sie sich noch nicht deutlich gesteigert, und ich konnte nicht anders, als mir wieder Sorgen zu machen: „Wenn sich die Effektivität in der Gruppe nicht deutlich verbessert, werden die Leiter dann denken, dass ich dieser Pflicht nicht gewachsen bin, und mich neu einteilen?“ Bei diesem Gedanken wurde ich niedergeschlagen. Ich erkannte, dass ich mir schon wieder Sorgen um meine Zukunft machte. Während einer meiner Andachten sah ich in einem Erfahrungszeugnis-Video einen Abschnitt aus Gottes Worten, der genau das war, was ich brauchte. Der Allmächtige Gott sagt: „Manche Menschen glauben nicht, dass Gottes Haus die Menschen gerecht behandelt. Sie glauben nicht, dass Gott in Seinem Haus herrscht und dass dort die Wahrheit herrscht. Sie glauben, dass das Haus Gottes, ganz gleich welche Pflicht eine Person auch tun mag, sich sofort mit dieser Person befassen wird, sobald dabei ein Problem auftritt, dass es ihr die Eignung für das Tun dieser Pflicht absprechen, sie wegschicken oder sogar aus der Kirche entfernen wird. Ist das wirklich der Fall? Sicherlich nicht. Gottes Haus behandelt jede Person nach den Wahrheitsgrundsätzen. Gott ist in Seinem Umgang mit jeder Person gerecht. Er schaut nicht nur darauf, wie sich eine Person in einem einzelnen Fall verhält; Er schaut auf die Wesensnatur einer Person, auf ihre Absichten und auf ihre Einstellung. Insbesondere schaut Er darauf, ob eine Person über sich selbst reflektieren kann, wenn sie einen Fehler macht, ob sie Reue empfindet und ob sie den Kern des Problems anhand Seiner Worte durchschauen kann, somit die Wahrheit schließlich versteht, sich selbst hasst und wirklich Buße tut. Wenn jemand keine korrekte Einstellung hat, gänzlich von unlauteren persönlichen Absichten durchsetzt ist, voller listiger Pläne ist und nichts als verdorbene Dispositionen offenbart, und er, wenn Probleme auftreten, sogar auf Vortäuschungen und Spitzfindigkeiten zurückgreift, sich rechtfertigt und sich stur weigert, seine Fehler zuzugeben, dann kann so ein Mensch nicht gerettet werden. Er akzeptiert die Wahrheit überhaupt nicht und ist kein Mensch vom richtigen Schlag; er ist vollkommen enthüllt worden. Diejenigen, die die Wahrheit nicht im Geringsten akzeptieren können, sind dem Wesen nach Ungläubige und können nur ausgemustert werden. … Sagt Mir, wenn ein Mensch einen Fehler gemacht hat, er aber ein wahres Verständnis erlangt und bereit ist, Buße zu tun, würde das Haus Gottes ihm dann nicht eine Chance geben? Während sich Gottes sechstausendjähriger Führungsplan dem Ende zuneigt, gibt es so viele Pflichten, die getan werden müssen. Aber wenn du weder Gewissen noch Vernunft aufweist und dich nicht um deine eigentliche Arbeit kümmerst, wenn du die Gelegenheit bekommen hast, eine Pflicht zu tun, diese aber nicht zu schätzen weißt, nicht im Geringsten nach der Wahrheit strebst und den besten Zeitpunkt verstreichen lässt, dann wirst du enthüllt. Wenn du beim Tun deiner Pflicht ständig nachlässig bist und dich überhaupt nicht unterwirfst, wenn du damit konfrontiert bist, dass man dich zurechtstutzt, kann das Haus Gottes dich dann noch einsetzen, um eine Pflicht zu tun? Im Haus Gottes herrscht die Wahrheit, nicht Satan, und Gott hat bei allem das letzte Wort. Er ist es, der das Werk vollbringt, den Menschen zu retten; Er ist es, der die Herrschaft über alles hat. Es ist nicht nötig, dass du analysierst, was richtig und falsch ist; du musst nur zuhören und dich unterwerfen. Wenn du damit konfrontiert bist, dass man dich zurechtstutzt, solltest du die Wahrheit akzeptieren und deine Fehler korrigieren. Wenn du das tust, wird das Haus Gottes dir deine Eignung, eine Pflicht zu tun, nicht aberkennen. Wenn du immer Angst davor hast, ausgemustert zu werden, dich immer rechtfertigst, immer Spitzfindigkeiten verwendest, um dich zu verteidigen, dann ist das ein Problem. Andere werden sehen, dass du die Wahrheit nicht im Geringsten akzeptierst und dass du völlig unvernünftig bist. Das bedeutet, du steckst in Schwierigkeiten, und die Kirche wird sich mit dir befassen müssen. Du akzeptierst die Wahrheit beim Tun deiner Pflicht überhaupt nicht und hast immer Angst, enthüllt und ausgemustert zu werden. Deine Angst ist mit unlauterer menschlicher Absicht durchsetzt; in dieser Angst existieren verdorbene satanische Dispositionen sowie Misstrauen, Missverständnisse und eine argwöhnische Abwehrhaltung. Nichts davon ist eine Haltung, die ein Mensch haben sollte(Das Wort, Bd. 3, Die Diskurse des Christus der letzten Tage: Teil 3). Aus Gottes Worten erkannte ich, dass das Haus Gottes bei der Ausmusterung von Menschen Grundsätzen folgt. Es geschieht nicht aufgrund vorübergehender Fehler oder aufgrund ihres Kalibers, sondern basiert auf ihrer Einstellung zur Wahrheit und zu ihren Pflichten und darauf, ob sie die Wahrheit annehmen und vor Gott Buße tun, nachdem sie Fehler gemacht haben. Diejenigen, die Fehler machen, sich aber weigern, Buße zu tun, und die aufgrund ihrer Wesensnatur der Wahrheit abgeneigt sind, sind diejenigen, die ausgemustert werden. Außerdem dachte ich immer, dass eine Neuzuweisung der eigenen Pflicht gleichbedeutend mit Ausmusterung sein würde, aber diese Ansicht stimmte überhaupt nicht mit Gottes Worten überein. Manche Menschen werden entlassen, weil ihre schwerwiegend verdorbene Disposition dazu führte, dass sie die Arbeit unterbrachen und störten. Wenn sie jedoch nach ihrer Entlassung nachdenken und Buße tun, gibt ihnen die Kirche immer noch eine Gelegenheit, ihre Pflichten zu tun. Wenn jemand versetzt wird, weil sein Kaliber schlecht ist und er seiner Arbeit nicht gewachsen ist, wird die Kirche ihm seinem Kaliber und seinen Stärken entsprechend geeignete Pflichten zuweisen. Das ist sowohl für die Kirchenarbeit als auch für den Lebenseintritt des Einzelnen von Vorteil. Entlassung und Neuzuweisung nehmen einem Menschen nicht die Gelegenheit, nach der Wahrheit zu streben und seine Pflichten zu tun, geschweige denn bedeuten sie, ausgemustert zu werden. Zum Beispiel Schwester Han Yu, die früher mit mir zusammenarbeitete: Sie wurde entlassen, weil ihre arrogante Disposition dazu führte, dass sie ihrem Status Geltung verschaffte und andere einschränkte, wodurch sich die Brüder und Schwestern eingeschränkt fühlten und die Arbeit gestört und unterbrochen wurde. Nachdem Han Yu jedoch nachgedacht und ein gewisses Verständnis ihrer arroganten Disposition erlangt hatte, teilte die Kirche sie wieder für Pflichten ein. In der Vergangenheit war ich auch entlassen worden, weil ich nach Ruhm, Gewinn und Status strebte, aber sobald ich bereit war, Buße zu tun, teilte mich die Kirche wieder für Pflichten ein. Daran sah ich, dass Gottes Ausmusterung von Menschen nicht darauf basiert, ob sie Fehler gemacht haben oder welches Kaliber sie haben, sondern darauf, ob sie die Wahrheit annehmen und wahrhaftig Buße tun können. Das ist Ausdruck von Gottes gerechter Disposition.

Dann las ich Gottes Worte: „Wenn geschaffene Wesen Gottes Auftrag annehmen und mit dem Schöpfer zusammenarbeiten, um ihre Pflicht auszuführen und zu tun, was sie können, ist das keine Transaktion oder ein Handel; die Menschen sollten nicht versuchen, Äußerungen von Einstellungen oder Handlungen und Verhaltensweisen gegen irgendwelche Verheißungen oder Segnungen von Gott einzutauschen. Wenn der Schöpfer euch mit dieser Arbeit betraut, dann ist es für euch als geschaffene Wesen richtig und angemessen, dass ihr diese Pflichten und diese Aufträge annehmt. Hat das etwas Transaktionales an sich? (Nein.) Von Seiten des Schöpfers ist Er bereit, jeden Einzelnen von euch mit einer Pflicht zu betrauen, die ein Mensch ausführen sollte; und von Seiten der geschaffenen Menschheit sollten die Menschen diese Pflichten bereitwillig annehmen und sie als ihre Lebensverpflichtung betrachten, als den Wert, den sie in diesem Leben ausleben sollten. Es gibt hier keine Transaktion, das ist kein gleichwertiger Austausch, und noch weniger geht es dabei um irgendeine Belohnung oder andere Aussagen, die sich die Menschen einbilden. Es handelt sich in keiner Weise um ein Tauschgeschäft; es geht nicht darum, den Preis, den Menschen bei der Ausführung ihrer Pflicht zahlen, oder die harte Arbeit, die sie bei der Ausführung ihrer Pflicht leisten, gegen etwas anderes einzutauschen. Gott hat das nie gesagt, und die Menschen sollten das auch nicht auf diese Weise verstehen(Das Wort, Bd. 4, Antichristen entlarven: Punkt 9 (Teil 7)). „‚Mein Kaliber mag zwar schlecht sein, mein Herz ist jedoch ehrlich.‘ Diese Worte klingen ziemlich aufrichtig, und sie enthalten eine Anforderung, die Gott an die Menschen stellt. Welche Anforderung? Dass es keine große Sache ist, ein schlechtes Kaliber zu haben, aber man ein ehrliches Herz besitzen muss, und wenn man das tut, wird man in der Lage sein, Gottes Billigung zu erhalten. Wie auch immer deine persönliche Situation oder dein Hintergrund ist, du musst ein ehrlicher Mensch sein, ehrlich in Wort und Tat sein, deine Pflicht mit ganzem Herzen und Verstand ausführen können, deiner Pflicht gegenüber hingebungsvoll sein, nicht aalglatt sein, kein durchtriebener oder hinterlistiger Mensch sein, nicht lügen oder betrügen und beim Reden keine Umschweife machen. Du musst gemäß der Wahrheit handeln und jemand sein, der nach der Wahrheit strebt(Das Wort, Bd. 3, Die Diskurse des Christus der letzten Tage: Teil 3). Als ich über Gottes Worte nachdachte, verstand ich, dass Gott den Menschen die Gelegenheit gibt, ihre Pflichten zu tun – nicht, damit sie sich für Belohnungen abmühen und aufwenden, sondern weil die Ausführung von Pflichten die Verantwortung und Verpflichtung von geschaffenen Wesen ist, und die Menschen sollten alles daransetzen, diese zu erfüllen. Zudem ist das eine von Gott gegebene Gelegenheit für uns, nach der Wahrheit zu streben und unsere verdorbenen Dispositionen abzulegen. Gott schaut nicht auf das Kaliber eines Menschen, sondern darauf, ob er ein aufrichtiges Herz für seine Pflichten hat, ob er seine persönlichen Interessen beiseitelegen kann, sich von ganzem Herzen bemüht und bei allem, was er tun kann, sein Bestes gibt. Das ist die Einstellung, die wir gegenüber unseren Pflichten haben sollten. Von diesem Tag an fühlte ich mich nicht mehr so unter Druck, wenn ich meine Pflichten tat. Obwohl ich ein schlechtes Kaliber habe, muss ich trotzdem bei allem, was ich tun kann, mein Bestes geben. Wenn es Probleme gab, die ich nicht verstand, betete ich und verließ mich auf Gott oder bat die Verantwortlichen um Hilfe. Manchmal machte ich mir bei auftretenden Problemen Sorgen, dass die Verantwortlichen erkennen könnten, wie ich wirklich bin, und sagen würden, dass ich trotz so langer Schulung keine Fortschritte gemacht hätte. Aber wenn ich daran dachte, dass Gott alles genau prüft, wurde mir klar, dass Gott meine Unzulänglichkeiten kennt und es sinnlos ist, sie zu verbergen. Gott hat die passenden Anordnungen dafür getroffen, wo ich meine Pflichten erfüllen soll, meiner Größe und meines Kalibers entsprechend. Das sind keine Dinge, über die ich mir Sorgen oder Gedanken machen sollte. Ich sollte ein ehrlicher Mensch sein, meine Interessen beiseitelegen und mich darauf konzentrieren, wie ich meine derzeitigen Pflichten gut ausführen kann. Wenn ich alles gebe und dieser Pflicht dennoch nicht gewachsen bin, werde ich mich Gottes Orchestrierungen und Anordnungen unterwerfen, selbst wenn mir eine andere Pflicht zugewiesen wird. Mit diesem Gedanken im Hinterkopf bat ich die Verantwortlichen offen um Führung bei den Problemen, und nachdem sie auf einige Probleme hingewiesen hatten, analysierte ich diese Abweichungen und korrigierte sie umgehend. Nachdem ich eine Zeit lang so praktiziert hatte, verbesserte sich die Effektivität unserer Bekehrungsarbeit im Vergleich zu vorher deutlich. Ich bin Gott in meinem Herzen dankbar. Dieses Ergebnis ist allein Gottes Führung zu verdanken.

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Dank sei Gott, dass Er dich hierher geführt hat. Heute Abend um 20:00 Uhr findet unsere kostenlose Online-Predigt statt. Das Thema lautet: Wie man die Wiederkunft des Herrn willkommen heißt und sich von einem Leben voller Schmerz befreit. Möchtest du die Worte Gottes hören und Segen empfangen?

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