2. Welche Disposition lässt einen widersprechen und sich rechtfertigen?

Von Jiayu, China

Eines Tages im April 2024 erhielt ich einen Brief von den oberen Leitern. Darin hieß es, mehrere Schwestern hätten einige Probleme über mich angesprochen. Sie sagten, ich hätte keine Versammlungen für sie arrangiert, würde die Arbeit nur langsam nachverfolgen und langsam auf Briefe antworten, wodurch sich die Arbeit verzögern würde. Als ich das las, war ich innerlich lange Zeit unruhig, hielt dagegen und rechtfertigte mich ständig mit Ausreden wie: „Dafür gibt es doch objektive Gründe. Diese Schwestern haben vorübergehend aufgehört, zu Versammlungen zu gehen, weil der Versammlungsort unsicher war. Ich hatte ihnen gesagt, sie sollten schnell ein Haus für die Versammlungen finden, aber sie haben nie geantwortet. Und bei den anderen paar Brüdern und Schwestern gab es Sicherheitsrisiken, deshalb habe ich vorerst keine Versammlungen für sie arrangiert. Es war nicht meine Schuld, dass sie sich nicht versammeln konnten, warum also geben mir alle die Schuld? In dieser Zeit, in der sie keine Versammlungen hatten, schrieb ich Briefe, um mich nach ihrem Zustand zu erkundigen und mit ihnen Gemeinschaft zu halten. Ich habe sie nicht ignoriert. Sie sagen, ich würde die Arbeit nur langsam nachverfolgen und langsam auf Briefe antworten, aber das liegt doch an der Verfolgung und den Verhaftungen durch die KPCh. Die Brüder und Schwestern konnten sich nicht mehr so oft wie früher treffen, also erhielten sie die Briefe natürlich auch nicht mehr so schnell wie früher. Auch das liegt nicht in meiner Hand. Sie verlangen alle zu viel von mir. Ich verfolge jeden Tag alle mögliche Arbeit nach und muss auch Briefe schreiben, um auf die Fragen der Brüder und Schwestern zu antworten. Manchmal bin ich so beschäftigt, dass ich bis zwei Uhr morgens arbeite. Wie kann es sein, dass ich keine tatsächliche Arbeit leiste, wenn ich so leide und einen solchen Preis zahle?“ Damals konnte ich es einfach nicht akzeptieren. Am nächsten Tag baten die oberen Leiter die Brüder und Schwestern, Beurteilungen über mich zu schreiben. Ich vermutete, dass die Leiter dachten, ich würde keine tatsächliche Arbeit leisten, und dass sie mich entlassen wollten. Als ich an den Preis dachte, den ich gezahlt hatte, und daran, wie ich mich aufgewendet hatte, konnte ich nicht anders, als innerlich zu widersprechen und mich zu rechtfertigen, und dachte: „Eine falsche Leiterin leistet überhaupt keine tatsächliche Arbeit, aber ich habe immer gearbeitet, so viel Zeit investiert und einen so hohen Preis gezahlt. Was wollt ihr denn noch von mir?“ Je mehr ich darüber nachdachte, desto niedergeschlagener wurde ich. Ich merkte, dass mit meinem Zustand etwas nicht stimmte, also betete ich zu Gott: „Gott, ich konnte mich dieser Situation heute nicht unterwerfen. Ich weiß nicht, welche Lektion ich lernen soll, und ich verstehe Deine Absicht nicht. Bitte erleuchte und führe mich.“

Danach las ich eine Passage aus Gottes Worten: „Wie sollte man beurteilen, ob ein Leiter die Verantwortlichkeiten von Leitern und Mitarbeitern erfüllt oder ob er ein falscher Leiter ist? Auf der grundlegendsten Ebene muss man sich ansehen, ob er fähig ist, echte Arbeit zu verrichten, ob er ein solches Kaliber besitzt oder nicht. Dann sollte man sich ansehen, ob er eine Last trägt, um diese Arbeit gut zu erledigen. Ignoriere, wie schön seine Worte klingen, wie viel er von den Glaubenslehren zu verstehen scheint und wie talentiert und begabt er sich zeigt, wenn er externe Angelegenheiten regelt – diese Dinge sind nicht wichtig. Am entscheidendsten ist, ob er in der Lage ist, die elementarsten Aufgaben der Kirchenarbeit zu verrichten, ob er mithilfe der Wahrheit Probleme lösen kann und ob er Menschen in die Wahrheitsrealität führen kann. Das ist die elementarste und wesentlichste Arbeit. Wenn er nicht in der Lage ist, diese echten Arbeitsaufgaben zu verrichten, dann ist er, egal, wie gut sein Kaliber ist, egal, wie talentiert er ist oder wie sehr er Mühsal ertragen und einen Preis zahlen kann, trotzdem ein falscher Leiter. Manche Menschen sagen: ‚Vergiss, dass er jetzt keine echte Arbeit verrichtet. Er hat ein gutes Kaliber und er ist fähig. Wenn er eine Zeit lang geschult wird, dann ist er zwangsläufig in der Lage, echte Arbeit zu verrichten. Außerdem hat er nichts Schlechtes getan, noch hat er etwas Böses getan oder für irgendwelche Störungen oder Unterbrechungen gesorgt – wie kannst Du sagen, dass er ein falscher Leiter ist?‘ Wie können wir das erklären? Es spielt keine Rolle, wie talentiert du bist, wie gut dein Kaliber ist und welche Bildung du besitzt, wie viele Parolen du skandieren kannst oder wie viele Worte und Glaubenslehren du kennst; es spielt keine Rolle, wie beschäftigt oder wie erschöpft du an einem Tag bist, wie weit du gereist bist, wie viele Kirchen du besuchst oder welches Risiko du eingehst und welches Leid du erträgst – nichts davon ist von Bedeutung. Entscheidend ist, ob du deine Arbeit gemäß den Arbeitsanordnungen ausführst, ob du diese Anordnungen genau umsetzt, ob du dich während deiner Zeit als Leiter an jeder spezifischen Arbeit, für die du verantwortlich bist, beteiligst, wie viele echte Probleme du tatsächlich gelöst hast, wie viele Menschen durch deine Leitung und Führung die Wahrheitsgrundsätze verstanden haben und wie sehr die Arbeit der Kirche vorangeschritten ist und sich entwickelt hat – entscheidend ist, ob du diese Ergebnisse erzielt hast oder nicht. Unabhängig von der konkreten Arbeit, an der du beteiligt bist, kommt es darauf an, ob du sie konsequent nachverfolgst und anleitest, anstatt dich auf ein hohes Ross zu setzen und Befehle zu erteilen. Außerdem ist es von Bedeutung, ob du während der Ausführung deiner Pflicht Lebenseintritt hast, ob du Angelegenheiten gemäß den Grundsätzen erledigen kannst, ob du ein Zeugnis davon besitzt, die Wahrheit in die Praxis umzusetzen, und ob du in der Lage bist, die realen Probleme zu bewältigen und zu lösen, denen sich Gottes auserwähltes Volk gegenübersieht. Diese und ähnliche Dinge sind allesamt Kriterien, anhand derer man beurteilen kann, ob ein Leiter oder Mitarbeiter seine Verantwortlichkeiten erfüllt hat. Würdet ihr sagen, dass diese Kriterien praktisch sind? Und fair gegenüber den Menschen? (Ja.) Sie sind jedem gegenüber fair. Es ist egal, welchen Bildungsgrad du besitzt, ob du jung oder alt bist, wie viele Jahre du an Gott geglaubt hast, welchen Grad deine Seniorität hat oder wie viel von Gottes Wort du gelesen hast – nichts davon ist wichtig. Entscheidend ist, wie gut du die Kirchenarbeit nach deiner Wahl zum Leiter machst, wie effektiv und effizient du in deiner Arbeit bist und ob jede einzelne Aufgabe in geordneter und effektiver Weise voranschreitet und nicht verzögert wird. Das sind die Hauptaspekte, die bewertet werden, wenn es darum geht, ob ein Leiter oder Mitarbeiter seine Verantwortlichkeiten erfüllt hat oder nicht(Das Wort, Bd. 5, Die Verantwortlichkeiten von Leitern und Mitarbeitern: Die Verantwortlichkeiten von Leitern und Mitarbeitern (9)). Nachdem ich Gottes Worte gelesen hatte, verstand ich: Um zu beurteilen, ob ein Leiter seiner Verantwortung nachgekommen ist, geht es nicht darum, wie viel Not er dem Anschein nach erträgt oder wie viele Opfer er gebracht hat, sondern darum, ob er tatsächliche Arbeit geleistet hat, ob er über die Wahrheit Gemeinschaft halten kann, um Probleme zu lösen, seine Pflichten nach den Grundsätzen ausführt und ob die verschiedenen Arbeitsbereiche der Kirche normal und geordnet voranschreiten können. Wenn bei den verschiedenen Arbeitsbereichen der Kirche keine tatsächliche Arbeit geleistet wurde und es keine Ergebnisse gibt, dann ist er, egal wie viel Not er dem Anschein nach erträgt oder welchen Preis er gezahlt hat, trotzdem ein falscher Leiter. Dann dachte ich über mich selbst nach. Ich erkannte, dass ich die von Gott geforderten Maßstäbe nicht erfüllt hatte und dass ich nur dem Anschein nach einen kleinen Preis gezahlt und oberflächliche Arbeit geleistet hatte, aber wenn bei der Arbeit Probleme auftraten, wollte ich keine Not ertragen oder den Preis zahlen, der nötig war, um sie zu lösen. Zum Beispiel ist die Gewährleistung eines normalen Kirchenlebens für die Brüder und Schwestern die grundlegendste Arbeit, aber einige Brüder und Schwestern hatten keinen sicheren Ort, um sich zu versammeln. Ich sagte ihnen, sie sollten sich selbst ein Haus für die Versammlungen suchen, aber ich verfolgte es nicht nach. Bei anderen Brüdern und Schwestern traten Sicherheitsrisiken auf, aber ich machte mir keine wirklichen Gedanken darüber, wie ich die Dinge konkret arrangieren sollte, noch besprach ich die Angelegenheit mit meiner Arbeitspartnerin oder bat die oberen Leiter um Anleitung für die richtigen Maßnahmen. Ich dachte nur, dass ich abwarten sollte, bis sich die Umstände besserten, bevor ich etwas unternahm. Ich leistete wirklich keine tatsächliche Arbeit und verspürte keine Bürde für den Lebenseintritt meiner Brüder und Schwestern. Brüder und Schwestern wiesen darauf hin, dass ich die Arbeit nur langsam nachverfolgte und auf Briefe nur langsam antwortete, und ich wusste, dass es ein Problem bei der Briefweiterleitung gab. Bei einigen Gelegenheiten verzögerte sich die Arbeit, weil die Mitarbeiter für allgemeine Angelegenheiten die Briefe langsam weiterleiteten, und dies war ein Problem, das umgehend hätte gelöst werden müssen. Aber als ich daran dachte, dass die Lösung dieses Problems bedeuten würde, dass ich zu den Mitarbeitern für allgemeine Angelegenheiten gehen und sie korrigieren und mit ihnen Gemeinschaft halten müsste, um ihre tatsächlichen Schwierigkeiten zu lösen, wollte ich den ganzen Aufwand nicht, also nutzte ich die schlechten Umstände als Ausrede und schob es immer wieder auf, ohne das Problem anzugehen. Angesichts der Offenbarung der Tatsachen und der Entlarvung durch Gottes Worte hatte ich keine Grundlage oder Ausreden mehr, um mich zu rechtfertigen. Ich hatte meine Verantwortung als Leiterin wirklich nicht erfüllt, und die Brüder und Schwestern hatten mit den von ihnen gemeldeten Problemen nicht Unrecht. Sollte ich entlassen werden, würde ich es voll und ganz akzeptieren.

Dann las ich eine weitere Passage aus Gottes Worten: „Manche Leiter und Mitarbeiter verursachen offensichtliche Unterbrechungen und Störungen, täuschen die über ihnen Stehenden, während sie die unter ihnen Stehenden im Unklaren lassen, oder handeln den Arbeitsanweisungen zuwider und schaden damit der Arbeit der Kirche sogar erheblich. Weder denken sie über ihre eigenen Probleme nach und erkennen sie, noch geben sie zu, dass ihre Übeltat die Arbeit der Kirche gestört hat, sondern im Gegenteil, sie glauben sogar, sie hätten gute Arbeit geleistet. Sie wollen Anerkennung und Belohnungen erlangen und prahlen und bezeugen überall, wie viel Arbeit sie geleistet, wie viel Leid sie erduldet, wie viele Beiträge sie während ihrer Arbeit geleistet und wie viele Menschen sie durch das Predigen des Evangeliums während der Arbeit gewonnen haben und so weiter. Sie erkennen überhaupt nicht an, wie viel Böses sie getan haben oder welch großen Schaden sie der Arbeit der Kirche zugefügt haben. Natürlich tun sie auch keine Buße, geschweige denn, dass sie ihren Kurs ändern. Sagt Mir, sind solche Menschen nicht schamlos dickhäutig? (Ja.) Wenn du sie fragst: ‚Hast du die Arbeit der Kirche gemäß den Wahrheitsgrundsätzen ausgeführt? Entsprach deine Arbeit den Arbeitsanweisungen von Gottes Haus?‘, weichen sie dem Thema aus. …(Das Wort, Bd. 7, Über das Streben nach der Wahrheit: Wie man nach der Wahrheit strebt (9)). Nachdem ich Gottes Worte gelesen hatte, schämte ich mich sehr. War ich nicht genau die Art von schamloser Person, die Gott entlarvt? Wenn die Brüder und Schwestern meine Probleme ansprachen, dachte ich nicht über mich selbst nach, sondern versuchte stattdessen sofort, mich zu verteidigen, indem ich darüber sprach, wie viele Opfer ich gebracht und wie viel Leid ich ertragen hatte. Einige Brüder und Schwestern konnten monatelang nicht an den Versammlungen teilnehmen, und die Kirchenarbeit hatte man nicht rechtzeitig nachverfolgt. All das hing direkt damit zusammen, dass ich es versäumt hatte, die wirklichen Probleme rechtzeitig anzugehen. Als Kirchenleiterin konnte ich nicht einmal dafür sorgen, dass die Brüder und Schwestern ein normales Kirchenleben hatten. Ich habe nicht einmal die grundlegendsten Dinge geschafft, und trotzdem habe ich ständig meine angeblichen Missstände beklagt und versucht, mich mit allerlei objektiven Gründen zu rechtfertigen. Dabei dachte ich, ich hätte schon so viel gegeben und wäre viel besser als jene falschen Leiter, die keine tatsächliche Arbeit leisten. Ich war wirklich völlig unvernünftig! Obwohl es so aussah, als hätte ich etwas Arbeit geleistet und einen gewissen Preis gezahlt, war es doch nur oberflächliche Arbeit, und ich hatte mir keine Mühe gegeben, die wirklichen Probleme in der Kirche zu lösen. Ich hatte überhaupt keine tatsächliche Arbeit geleistet und trotzdem immer wieder widersprochen und mich gerechtfertigt. Ich war wirklich so schamlos!

Ich dachte daran, als die Leiter sagten, ich würde die Wahrheit nicht akzeptieren, und da sie dieses Mal die Brüder und Schwestern gebeten hatten, Beurteilungen über mich zu schreiben, spürte ich, dass sie mich vielleicht entlassen würden. Gott rettet diejenigen, die die Wahrheit annehmen können, und es schien für jemanden wie mich sehr schwierig zu sein, gerettet zu werden. Die nächsten Tage versank ich in Verzweiflung und fühlte mich zu nichts motiviert. Später las ich eine Passage aus Gottes Worten, die mich tief berührte. Der Allmächtige Gott sagt: „Ganz gleich, was Gott tut, Er will das Beste für die Menschen. Ganz gleich, welche Situationen Er einrichtet, oder was Er von dir zu tun verlangt, Er will immer das beste Ergebnis sehen. Sagen wir, du machst etwas durch und erlebst Rückschläge und Misserfolge. Gott will nicht sehen, dass du entmutigt bist, wenn du scheiterst, und dann denkst, dass du erledigt bist und dass du von Satan geschnappt worden bist und dich dann aufgibst und nie wieder auf die Füße kommst und in Niedergeschlagenheit verfällst – dieses Ergebnis will Gott nicht sehen. Was will Gott sehen? Dass du, obwohl du in dieser Sache versagt haben magst, imstande bist, die Wahrheit zu suchen und über dich nachzudenken, den Grund für dein Scheitern zu finden, die Lektion zu akzeptieren, die dich dieses Scheitern gelehrt hat, dich in Zukunft an sie erinnerst, weißt, dass es falsch ist, so zu handeln, und dass das einzige Richtige ist, nach Gottes Worten zu praktizieren, und erkennst: ‚Ich bin ein schlechter Mensch, und ich habe eine verderbte satanische Disposition. Da ist Aufsässigkeit in mir, ich bin weit entfernt von den gerechten Menschen, von denen Gott spricht, und ich habe kein gottesfürchtiges Herz.‘ Du hast diese Tatsache klar erkannt; du hast die Wahrheit dieser Sache begriffen, und durch diesen Rückschlag, dieses Scheitern, hast du etwas Vernunft erlangt und bist herangereift. Das ist es, was Gott sehen will(Das Wort, Bd. 3, Die Diskurse des Christus der letzten Tage: Wie man Paulus Wesensnatur erkennt). Gottes Worte waren wie ein warmer Strom, der mein Herz tröstete. Egal wie Gott wirkt, es ist immer gut. Selbst wenn Gott die Verdorbenheit der Menschen offenbart, geschieht dies in der Hoffnung, dass sie sich selbst erkennen, Buße tun, sich ändern und schließlich ihre verdorbenen Dispositionen ablegen und von Gott gerettet werden. Gott wollte nicht, dass ich so negativ bin, und Er hatte diese Umstände in der Hoffnung arrangiert, dass ich die Wahrheit suchen würde, um meine verdorbenen Dispositionen zu beseitigen. Gott wollte mich retten, nicht ausmustern. Gott hatte mich nicht aufgegeben, also konnte ich mich selbst auch nicht aufgeben. Obwohl ich verdorbene Dispositionen hatte, bestand noch Hoffnung auf Rettung durch Gott, solange ich das Streben nach der Wahrheit nicht aufgab. Bei diesem Gedanken hörte ich auf, negativ zu sein, und wollte die Wahrheit suchen und meine Probleme lösen.

Später las ich eine Passage aus Gottes Worten: „In den Herzen der Antichristen gibt es nur Ruf und Status. Sie glauben, dass sie die Verantwortung übernehmen müssten, wenn sie ihren Irrtum eingestehen würden, und dann würden ihr Status und Ruf stark beeinträchtigt werden. Infolgedessen widersetzen sie sich mit der Einstellung ‚Leugnen bis zum Tod‘. Ganz gleich, auf welche Weise die Menschen sie entlarven oder im Detail analysieren, sie tun ihr Möglichstes, um es zu leugnen. Ob ihr Leugnen nun vorsätzlich erfolgt oder nicht: Kurz gesagt entlarven diese Verhaltensmuster einerseits die Wesensnatur der Antichristen, der Wahrheit gegenüber abgeneigt zu sein und sie zu hassen, andererseits zeigen sie, wie sehr die Antichristen ihren eigenen Status, ihr Ansehen und ihre Interessen schätzen. Wie ist ihre Haltung indessen gegenüber der Arbeit und den Interessen der Kirche? Es ist eine Haltung der Verachtung und der Verantwortungslosigkeit. Ihnen fehlt jegliches Gewissen und jegliche Vernunft. Zeigen sich diese Probleme nicht darin, dass sich die Antichristen vor der Verantwortung drücken? Zum einen beweist das Wegducken vor der Verantwortung ihre Wesensnatur, der Wahrheit abgeneigt zu sein und sie zu hassen, und zum anderen zeigt es ihren Mangel an Gewissen, Vernunft und Menschlichkeit. Ganz gleich, wie sehr der Lebenseintritt der Brüder und Schwestern durch ihre Störung und ihr böses Tun geschädigt wird, sie hegen keine Selbstvorwürfe und könnten sich niemals schlecht deswegen fühlen. Welche Art von Geschöpf ist das? Selbst das Eingeständnis eines kleinen Teils ihres Fehlers würde ihnen ein wenig Gewissen und Vernunft zugestehen, aber die Antichristen haben nicht einmal dieses geringe Maß an Menschlichkeit. Wofür würdet ihr sie demnach halten? Von ihrem Wesen her sind Antichristen Teufel. Egal, wie viel Schaden sie den Interessen des Hauses Gottes zufügen, sie sehen es nicht. Sie verspüren in ihrem Herzen nicht die geringste Trauer deswegen, und sie machen sich auch keine Vorwürfe, geschweige denn sind sie der Meinung, etwas schuldig zu sein. Das ist absolut nicht das, was man bei normalen Menschen sehen sollte. Sie sind Teufel, und Teufel haben weder Gewissen noch Vernunft. Egal, wie viele schlechte Dinge sie tun, und egal, wie groß der Schaden ist, den sie der Arbeit der Kirche zufügen, sie weigern sich vehement, dies anzuerkennen. Sie glauben, es einzugestehen, würde bedeuten, dass sie etwas falsch gemacht haben. Sie denken: ‚Könnte ich etwas falsch machen? Ich würde niemals etwas falsch machen! Wenn ich gezwungen werde, meinen Fehler einzugestehen, wäre das nicht eine Beleidigung meines Charakters? Obwohl ich an diesem Vorfall beteiligt war, habe ich ihn nicht verursacht, und ich war auch nicht die Hauptverantwortliche. Suche dir, wen du willst, aber mich solltest du nicht suchen. So oder so, ich kann diesen Fehler nicht eingestehen. Ich kann diese Verantwortung nicht übernehmen!‘ Sie denken, dass sie verdammt, zum Tode verurteilt und in die Hölle und den Feuer- und Schwefelsee geschickt werden, wenn sie ihren Fehler eingestehen. Sagt Mir, können solche Menschen die Wahrheit annehmen? Kann man darauf hoffen, dass sie wahre Buße tun? Egal, wie Leute über die Wahrheit Gemeinschaft halten, in den Tiefen ihres Herzens widersetzen Antichristen sich ihr weiterhin, stellen sich gegen sie und trotzen ihr. Selbst nachdem sie entlassen wurden, geben sie ihre Fehler nicht zu und zeigen keinerlei Erscheinungsformen von Reue(Das Wort, Bd. 4, Antichristen entlarven: Punkt 9 (Teil 3)). Gott entlarvt, dass Antichristen, ganz gleich, wie viel Schaden sie den Interessen des Hauses Gottes zufügen, wenn man sie zurechtstutzt, sich nicht nur weigern, ihre Fehler zuzugeben, sondern sich auch widerständig und abgestoßen fühlen. Sie versuchen ständig zu widersprechen, sich zu rechtfertigen und sogar die Verantwortung abzuschieben, ohne das geringste Schuldbewusstsein. Daran können wir erkennen, dass Antichristen von Natur aus der Wahrheit wirklich abgeneigt sind und sie hassen. Und als ich dann mein eigenes Verhalten noch einmal betrachtete, wurde mir klar: Es war ja genau wie das eines Antichristen. Ich hatte eindeutig keine tatsächliche Arbeit geleistet, aber als die Schwestern das ansprachen, fühlte ich mich widerständig und widersprach, ohne auch nur das geringste Maß an Gehorsam oder Akzeptanz zu zeigen. Um meinen Ruf und meinen Status zu schützen, betonte ich immer wieder den objektiven Grund der Verhaftungen und Verfolgung durch die KPCh, um mich dafür zu rechtfertigen, dass ich keine tatsächliche Arbeit leistete, und versuchte immer wieder, ganz selbstgerecht zu widersprechen. Wo war da bei mir noch irgendeine Vernunft? Tatsächlich hatten die Brüder und Schwestern mir diese Probleme schon früher gemeldet, aber ich hatte sie nie ernst genommen, also meldeten die Schwestern die Angelegenheit den oberen Leitern. Aber ich dachte, die Schwestern hätten hohe Erwartungen an mich. War ich nicht völlig unvernünftig? Ich legte zu viel Wert auf meine eigenen Interessen und kümmerte mich überhaupt nicht um die Arbeit der Kirche oder den Lebenseintritt meiner Brüder und Schwestern. Ich war einer so wichtigen Pflicht wirklich unwürdig.

Dann, nachdem ich Gottes Worte gelesen hatte, gewann ich ein besseres Verständnis für die Natur und die Folgen meiner Weigerung, die Wahrheit zu akzeptieren, und meiner Abneigung gegen sie. Der Allmächtige Gott sagt: „Was sie auch denken und sagen, wie sie die Dinge auch sehen, die Menschen sind immer überzeugt, ihre eigenen Standpunkte und ihre eigene Einstellung seien richtig und das, was andere sagen, sei nicht so gut oder so richtig wie das, was sie sagen. Sie halten immer an ihrer eigenen Meinung fest, und egal, wer spricht, sie hören ihm nicht zu. Selbst wenn das, was jemand anderes sagt, richtig ist oder der Wahrheit entspricht, akzeptieren sie es nicht; sie tun so, als hörten sie zu, aber sie nehmen die Idee nicht wirklich an, und wenn es an der Zeit ist, zu handeln, werden sie die Dinge immer noch auf ihre eigene Weise tun, immer in dem Glauben, das, was sie sagen, sei richtig und vernünftig. … Was wird Gott sagen, wenn Er sieht, dass du dich so verhältst? Gott wird sagen: ‚Du bist uneinsichtig! Es ist verständlich, dass du an deinen eigenen Ideen festhältst, wenn du nicht weißt, dass du falsch liegst; aber wenn du genau weißt, dass du falsch liegst, und trotzdem an deinen Ideen festhältst und eher sterben würdest, als zu bereuen, bist du nur ein sturer Narr, und du steckst in Schwierigkeiten. Wenn du, egal wer einen Vorschlag macht, stets eine negative, abweisende Haltung dazu einnimmst und nicht einmal ein kleines Stückchen der Wahrheit akzeptierst, und wenn dein Herz völlig widerstrebend, verschlossen und abweisend ist, dann bist du so lächerlich, du bist ein absurder Mensch! Du bist zu schwierig, um sich mit dir zu befassen!‘ In welcher Hinsicht ist es schwierig, sich mit dir zu befassen? Es ist schwierig, sich mit dir zu befassen, weil das, was du an den Tag legst, keine falsche Herangehensweise oder ein falsches Verhalten ist, sondern ein Offenbaren deiner Disposition. Ein Offenbaren welcher Disposition? Einer Disposition, bei der du der Wahrheit abgeneigt bist und die Wahrheit hasst. Wenn du erst einmal als jemand charakterisiert wurdest, der die Wahrheit hasst, bist du in Gottes Augen in Schwierigkeiten, und Er wird dich verschmähen und ignorieren. Aus Menschensicht werden sie höchstens sagen: ‚Dieser Mensch hat eine schlechte Disposition, er ist unglaublich stur, uneinsichtig und arrogant! Mit diesem Menschen kommt man nur schwer zurecht, und er liebt die Wahrheit nicht. Er hat die Wahrheit nie akzeptiert und setzt sie nicht in die Praxis um.‘ Im Höchstfall wird dich jedermann so einschätzen, aber kann diese Einschätzung über dein Schicksal entscheiden? Die Einschätzung der Leute kann nicht über dein Schicksal entscheiden, aber es gibt eine Sache, die du nicht vergessen darfst: Gott prüft die Herzen der Menschen genau. Zur gleichen Zeit beobachtet Gott jedes ihrer Worte und Taten. Wenn Gott dich auf diese Weise definiert und sagt, dass du die Wahrheit hasst, wenn Er nicht nur sagt, dass du eine etwas verdorbene Disposition hast oder ein bisschen ungehorsam bist, ist das nicht ein sehr ernstes Problem? (Es ist ein ernstes Problem.) Es bedeutet Ärger, und dieser Ärger liegt nicht darin, wie die Menschen dich sehen oder einschätzen, sondern darin, wie Gott deine verdorbene Disposition, die Wahrheit zu hassen, sieht. Wie also sieht Gott diese Disposition? Hat Gott lediglich festgestellt, dass du die Wahrheit hasst und sie nicht liebst, und das war es dann? Ist es so einfach? Woher kommt die Wahrheit? Wen repräsentiert die Wahrheit? (Sie repräsentiert Gott.) Denkt über Folgendes nach: Wenn ein Mensch die Wahrheit hasst, wie sieht Gott ihn dann aus Seiner Sicht? (Als Seinen Feind.) Ist das nicht ein ernstes Problem? Wenn ein Mensch die Wahrheit hasst, hasst er Gott!(Das Wort, Bd. 3, Die Diskurse des Christus der letzten Tage: Nur wenn wir oft vor Gott leben, können wir eine normale Beziehung mit Ihm führen). Aus Gottes Worten verstand ich: Wer die Ratschläge und die Führung anderer nie akzeptiert, der kann in Wirklichkeit auch die Wahrheit nicht akzeptieren. Die Wahrheit kommt von Gott, und so ist das Wesen der Nichtannahme der Wahrheit, der Wahrheit abgeneigt zu sein und sie zu hassen! Ich dachte an einige der Antichristen, die aus der Kirche ausgeschlossen worden waren. Ganz gleich, wie viel Schaden sie der Arbeit der Kirche zufügten, und egal, wie die Brüder und Schwestern mit ihnen über die Wahrheit Gemeinschaft hielten oder sie zurechtstutzten – sie weigerten sich strikt, ihre Fehler zuzugeben, und waren sogar den Brüdern und Schwestern gram, die ihnen Ratschläge gaben. Weil sie die Wahrheit nicht akzeptierten, verursachten sie bei der Ausführung ihrer Pflichten immer Störungen und Unterbrechungen, und am Ende begingen sie viele böse Taten und wurden aus der Kirche ausgeschlossen. Dann dachte ich über mich selbst nach. Die Berichte, die die Brüder und Schwestern über meine Probleme verfassten, waren sachlich, und der Zweck ihrer Berichte war, mir zu helfen, diese Probleme schnell zu lösen, damit die Brüder und Schwestern ein normales Kirchenleben haben konnten und damit die Arbeit der Kirche reibungslos voranschreiten konnte. All dies diente dem Schutz der Interessen der Kirche und ist ein positives Ding. Aber nicht nur, dass ich das nicht akzeptierte, ich versuchte auch hartnäckig, zu widersprechen und Ausreden zu finden. Obwohl es schien, als könnte ich die Ratschläge der Brüder und Schwestern nicht akzeptieren, konnte ich in Wirklichkeit keine positiven Dinge oder die Wahrheit akzeptieren. Diese Natur widersetzt sich Gott! Ich erkannte, dass meine Haltung gegenüber der Wahrheit zutiefst uninteressiert war und dass, wenn ich sie nicht ändern würde, es nicht abzusehen war, wann ich mich wieder gegen Gott stellen würde, dass ich mehr und mehr Verfehlungen begehen und am Ende wie ein Antichrist ausgemustert werden würde. Als ich das erkannte, bekam ich Angst. Ich glaubte seit vielen Jahren an Gott und hatte so viele von Gottes Worten gegessen und getrunken, aber ich hatte gemäß meiner satanischen Disposition gelebt und mich geweigert, die Ratschläge anderer anzunehmen. Mit dieser Haltung bei der Ausführung meiner Pflicht verabscheut mich Gott, und selbst wenn ich mein ganzes Leben damit verbringen würde, weiterhin so an Gott zu glauben, würde ich nie die Wahrheit erlangen, und meine verdorbenen Dispositionen würden nie gereinigt werden. Tief in meinem Herzen spürte ich: Diese Offenbarung war keine Ausmusterung, sondern Gottes Rettung für mich. Die Kirche hatte mich nicht entlassen, sondern mir eine weitere Chance gegeben, und ich musste schnell Buße tun.

Ich begann, nach einem Weg der Praxis zu suchen, und erinnerte mich an eine Passage aus Gottes Worten, also suchte ich sie heraus, um sie zu lesen. Der Allmächtige Gott sagt: „Wenn du Gott folgen und deine Pflicht gut erfüllen willst, musst du zunächst vermeiden, impulsiv zu sein, wenn die Dinge nicht so laufen, wie du willst. Beruhige dich zuerst und sei still vor Gott, und bete in deinem Herzen zu Ihm und suche von Ihm. Sei nicht eigensinnig, sondern füge dich zuerst. Nur mit einer solchen Einstellung kannst du bessere Lösungen für Probleme finden. Wenn du dich beharrlich bemühen kannst, vor Gott zu leben, und wenn du, was auch immer dir widerfährt, zu Ihm beten und von Ihm suchen kannst und jener Sache mit einer unterwürfigen Einstellung begegnen kannst, dann spielt es keine Rolle, wie viele Offenbarungen deiner verdorbenen Disposition es gibt oder welche Verfehlungen du früher begangen hast – diese Probleme können gelöst werden, solange du die Wahrheit suchst. Ganz gleich, welche Prüfungen über dich hereinbrechen, du wirst standhaft bleiben können. Solange du die richtige Mentalität hast, die Wahrheit annehmen kannst und dich Gott in Übereinstimmung mit Seinen Anforderungen unterwirfst, bist du durchaus in der Lage, die Wahrheit in die Praxis umzusetzen. Auch wenn du manchmal ein wenig rebellisch und widerspenstig bist und manchmal defensiv argumentierst und nicht in der Lage bist, dich zu fügen, wenn du zu Gott beten und deinen rebellischen Zustand umkehren kannst, dann kannst du die Wahrheit annehmen. Wenn du das getan hast, denke darüber nach, warum solch eine Aufsässigkeit und dieser Widerstand in dir entstanden sind. Finde den Grund heraus und suche dann die Wahrheit, um dies zu beheben, und dieser Aspekt deiner verdorbenen Disposition kann gereinigt werden. Nachdem du mehrere solcher Fehltritte und Stürze erlebt hast, bis zu dem Punkt, an dem du die Wahrheit in die Praxis umsetzen kannst, wird deine verdorbene Disposition allmählich beseitigt werden. Und dann wird die Wahrheit in dir herrschen und zu deinem Leben werden, und es wird keine weiteren Hindernisse für deine Praxis der Wahrheit geben. Du wirst in der Lage sein, dich Gott wahrhaftig zu unterwerfen, und du wirst die Wahrheitsrealität ausleben(Das Wort, Bd. 3, Die Diskurse des Christus der letzten Tage: Teil 3). Gottes Worte legen den Weg der Praxis sehr deutlich dar. Entscheidend ist, bei allem, was einem widerfährt, ein Herz zu haben, das die Wahrheit annimmt. Egal, wie vernünftig wir uns in dem Moment vorkommen, wir sollten uns nicht rechtfertigen. Stattdessen sollten wir unser Herz vor Gott still werden lassen, zu Ihm beten und Ihn suchen. Nur dann können wir die Führung des Heiligen Geistes empfangen. Gleichzeitig sollten wir über unsere Probleme nachdenken und die entsprechenden Wahrheiten suchen, um sie zu lösen, und wenn wir unsere verdorbenen Dispositionen verstehen, kann unser Herz die Wahrheit annehmen und sich unterwerfen. Ich sollte den Weg praktizieren, den Gott mir gewiesen hatte.

Eines Tages im Juni schrieb Schwester Lin Wei, die für die Evangeliumsarbeit zuständig war, dass sie sich vor ein paar Wochen bei mir nach der Evangeliumsarbeit der Kirche erkundigt hatte, ich ihr aber nie eine Rückmeldung gegeben hatte. Als ich die Probleme sah, auf die Lin Wei hinwies, spürte ich einen gewissen Widerstand, und noch bevor ich den Brief zu Ende gelesen hatte, konnte ich nicht anders, als in meinem Herzen zu widersprechen und zu denken: „Ich habe die Evangeliumsarbeit nachverfolgt, aber die Evangeliumsarbeiter haben in ihrer Antwort keine Details angegeben, also konnte ich dir keine Rückmeldung geben. So wie du das sagst, klingt es ja, als hätte ich die Arbeit nicht nachverfolgt!“ Am Ende des Briefes teilte Lin Wei ihre eigenen Erfahrungen, um mich anzuleiten, die Abweichungen in meinen Pflichten zusammenzufassen und mich darauf zu konzentrieren, meine Lehren daraus zu ziehen, damit ich meine Pflichten gut ausführen konnte. An diesem Punkt erkannte ich, dass die Disposition, die ich gerade offenbart hatte, immer noch eine des Widersprechens, der Ausreden und der Nichtannahme der Wahrheit war. Also betete ich zu Gott: „Gott, als die Schwester heute auf meine Probleme hinwies, wollte ich immer noch versuchen, zu widersprechen und mich zu rechtfertigen. Bitte führe mich dazu, mit der Akzeptanz zu beginnen und dann durch diese Angelegenheit über mich selbst nachzudenken.“ Nach dem Gebet erinnerte ich mich an eine Passage aus Gottes Worten: „Zuerst muss man eine Haltung haben, mit der man die Wahrheit annimmt, wenn einem etwas passiert. Wenn man keine solche Haltung hat, ist es, als hätte man keinen Behälter, um einen Schatz in Empfang zu nehmen, was dich außerstande sein lässt, die Wahrheit zu erlangen(Das Wort, Bd. 3, Die Diskurse des Christus der letzten Tage: Teil 3). Ich erkannte, dass ich in dieser Situation nur eine Lektion lernen konnte, indem ich mich zuerst unterwarf. Dann las ich eine Passage aus Gottes Worten: „Was genau ist also eine unterwürfige Haltung? Zunächst einmal müsst ihr eine positive Einstellung haben: Wenn ihr zurechtgestutzt werdet, analysiert ihr zunächst nicht, was richtig und was falsch ist – ihr akzeptiert es einfach, mit einem unterwürfigen Herzen. Zum Beispiel könnte jemand sagen, dass du etwas falsch gemacht hast. Obwohl du es in deinem Herzen nicht verstehst und nicht weißt, was du falsch gemacht hast, akzeptierst du es trotzdem. Akzeptanz ist in erster Linie eine positive Einstellung. Daneben gibt es eine etwas passivere Haltung, nämlich zu schweigen und keinen Widerstand zu leisten. Welche Art von Verhalten ist damit verbunden? Du verteidigst weder dich selbst noch deine Position und bringst auch keine objektiven Entschuldigungen für dich selbst vor. Wenn du immer Ausreden und Gründe für dich selbst vorbringst und die Verantwortung auf andere schiebst, ist das dann Widerstand? Das ist eine Disposition der Rebellion. Du solltest nicht ablehnen, Widerstand leisten oder deine Position verteidigen. Selbst wenn deine Position richtig ist, ist das die Wahrheit? Es ist eine objektive Ausrede des Menschen, nicht die Wahrheit. Du wirst nicht über objektive Ausreden ausgefragt – warum diese Sache geschehen ist oder wie sie zustande kam – vielmehr wird dir gesagt, dass die Natur dieser Handlung nicht mit der Wahrheit übereinstimmt. Wenn du auf dieser Ebene Wissen hast, wirst du wirklich in der Lage sein, zu akzeptieren und dich nicht zu widersetzen(Das Wort, Bd. 3, Die Diskurse des Christus der letzten Tage: Die fünf Bedingungen, die erfüllt werden müssen, um den rechten Weg des Gottesglaubens einzuschlagen). Gottes Worte legen den Weg der Praxis deutlich dar. Ich sollte bei einer Situation nicht damit anfangen, Recht und Unrecht zu analysieren. Obwohl ich immer noch nicht erkennen konnte, wo ich falsch lag, sollte ich zuerst die von meiner Schwester aufgezeigten Probleme akzeptieren und über mich selbst nachdenken. Ich hätte nicht versuchen sollen, objektive Gründe anzuführen, denn selbst wenn meine Rechtfertigungen richtig waren, waren sie nicht die Wahrheit. Sobald ich eine unterwürfige Haltung eingenommen hatte, wurde mein Herz ruhig. Dann begann ich, meine jüngste Korrespondenz mit den Evangeliumspredigern zu überprüfen, um zu sehen, wo das Problem tatsächlich lag. Ich stellte fest, dass ich bei einigen Leuten nur einmal nach Details gefragt hatte, und wenn sie nicht antworteten, verfolgte ich das nicht weiter nach; einige antworteten, aber ohne Details. Tatsächlich hätte ich bezüglich dieser Probleme erneut schreiben sollen, um die genauen Details schriftlich zu erfragen und Lin Wei so schnell wie möglich eine Rückmeldung zu geben, aber weil ich es nicht weiter nachverfolgt hatte und nicht wusste, wie die Dinge liefen, konnte ich das nicht, deshalb konnte Lin Wei uns nicht rechtzeitig helfen, Abweichungen zu korrigieren oder Probleme zu lösen. Der langsame Fortschritt der Evangeliumsarbeit war tatsächlich meine Verantwortung. Es waren Gottes Worte, durch die ich meine Probleme erkannte, und ich war wirklich in der Lage, Lin Weis Führung und Hilfe von ganzem Herzen anzunehmen. Danach hielt ich mit den Evangeliumsarbeitern Gemeinschaft und bat sie, spezifische Rückmeldungen zur Evangeliumsarbeit zu geben, damit wir Abweichungen umgehend korrigieren und gute Ergebnisse in unseren Pflichten sicherstellen konnten. Wenn Probleme und Schwierigkeiten in der Evangeliumsarbeit auftraten, gab ich Lin Wei umgehend Rückmeldung und suchte gemeinsam mit ihr nach Lösungen. Gleichzeitig begann ich auch, die Arbeit bewusst regelmäßig nachzuverfolgen und sicherzustellen, dass sie ordnungsgemäß umgesetzt wird. Dank sei Gott! Diese Veränderung in mir wurde durch Gottes Worte bewirkt.

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Dank sei Gott, dass Er dich hierher geführt hat. Heute Abend um 20:00 Uhr findet unsere kostenlose Online-Predigt statt. Das Thema lautet: Wie man die Wiederkunft des Herrn willkommen heißt und sich von einem Leben voller Schmerz befreit. Möchtest du die Worte Gottes hören und Segen empfangen?

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