32. Wie ich das Evangelium an meinen Vater weitergab

Von Mikha, Indien

Ich wurde schon als Kind gläubig und beschloss, dem Herrn mein ganzes Leben lang zu dienen. Als ich älter war, besuchte ich drei Jahre lang das Theologie-Seminar, wo ich das Werk des Allmächtigen Gottes der letzten Tagen annahm. Nachdem ich das Evangelium angenommen hatte, wollte ich die gute Nachricht von der Wiederkunft des Herrn sofort mit meinem Vater teilen. Er war Diakon in einer lokalen Kirche, der die Bibel gut kannte, dem Herrn jahrelang gedient hatte und anderen Menschen mit Liebe begegnete. Er war gläubiger Christ. Ich dachte mir, er würde froh sein, das Evangelium anzunehmen, wenn er hörte, dass der Herr wiedergekehrt ist.

Als ich an diesem Abend nach Hause kam, sagte ich zu ihm: „Der Herr Jesus, auf den wir gewartet haben, ist wiedergekehrt. Er drückt Wahrheiten aus und vollbringt das Werk des Gerichts, beginnend mit dem Haus Gottes. Wir müssen Sein Werk der letzten Tage annehmen, um gereinigt zu werden und in Sein Reich zu gelangen.“ Zu meiner Überraschung belehrte er mich: „Die Bibel prophezeit, dass falsche Christusse die Menschen in den letzten Tagen verführen werden, also sei vorsichtig und bleib auf der Hut. Gibt es eine biblische Grundlage für das, was du über die Wiederkunft des Herrn und das Werk des Gerichts sagen? Wenn nicht, lass dich nicht ins Bockshorn jagen!“ Ich holte eine Bibel hervor und sagte: „Natürlich gibt es eine Grundlage. Mindestens 200 Bibleverse erwähnen, der Herr werde kommen, um Sein Gericht zu halten; zum Beispiel: ‚Denn er kommt das Erdreich zu richten. Er wird den Erdboden richten mit Gerechtigkeit und die Völker mit Recht.‘ (Psalm 98,9) Und bei Johannes heißt es: ‚Denn der Vater richtet niemand; sondern alles Gericht hat er dem Sohn gegeben.(Johannes 5,22)Wer mich verachtet und nimmt meine Worte nicht auf, der hat schon seinen Richter; das Wort, welches ich geredet habe, das wird ihn richten am Jüngsten Tage.(Johannes 12,48) Und in 1 Petrus steht: ‚Denn es ist Zeit, daß anfange das Gericht an dem Hause Gottes.(1 Petrus 4,17) Das zeigt, dass der Herr in den letzten Tagen Fleisch wird, um die Wahrheit auszudrücken und das Werk des Gerichts zu verrichten.“ Er antwortete: „Er wird Fleisch? In der Bibel steht doch, Er werde auf einer Wolke herabkommen. ‚Siehe, er kommt mit den Wolken, und es werden ihn sehen alle Augen und die ihn zerstochen haben; und werden heulen alle Geschlechter auf der Erde.(Offenbarung 1,7) Ich habe in der Bibel nie gelesen, dass der Herr im Fleisch kommen wird. Niemals wird Er das Werk des Gerichts im Fleisch vollbringen!“ Ich hielt mit ihm Gemeinschaft und sagte: „Es gibt viele Prophezeiungen über das Kommen des Herrn, nicht nur, dass Er auf einer Wolke herabkommt, sondern auch, dass Er im Verborgenen Fleisch wird. Es ist genau so, wie der Herr Jesus gesagt hat: ‚Darum seid auch ihr bereit; denn des Menschen Sohn wird kommen zu der Stunde, da ihr’s nicht meinet.(Lukas 12,40)Siehe, ich komme wie ein Dieb.(Offenbarung 16,15) Und Lukas 17,24-25 besagt: ‚Denn wie der Blitz oben vom Himmel blitzt und leuchtet über alles, was unter dem Himmel ist, also wird des Menschen Sohn an seinem Tage sein. Zuvor aber muß er viel leiden und verworfen werden von diesem Geschlecht.‘ Der Herr Jesus erwähnte das Kommen des Menschensohns viele Male, und alle beziehen sich auf das Kommen des Herrn im Fleisch. Wenn wir Sein Kommen auf eine Wolke begrenzen, wie würden dann die Prophezeiungen über Sein Kommen im Verborgenen erfüllt werden? Der Herr kommt auf zweierlei Weise in den letzten Tagen. Zuerst wird Er Fleisch und kommt im Verborgenen, um das Werk des Gerichts zu tun, beginnend mit dem Haus Gottes, dann kommt Er auf einer Wolke herab und erscheint allen Völkern. Wenn wir die Prophezeiungen über Sein verborgenes Kommen ignorieren, sondern nur die sehen, die besagen, Er werde auf einer Wolke kommen, ist das einseitig und willkürlich, und es könnte geschehen, dass wir unsere Chance versäumen, den Herrn zu begrüßen.“

Mein Vater runzelte nur die Stirn, ohne etwas zu sagen, dann unterbrach er mich wütend: „Genug davon. Ich lese die Bibel seit meiner Kindheit und habe dem Herrn jahrelang gedient. Weiß ich nicht mehr als du? Was weißt du schon nach nur drei Jahren im Theologie-Seminar?“ Ich konnte sehen, dass er sich nicht beruhigen konnte, und mein Versuch, Gemeinschaft zu halten, stieß auf taube Ohren. Ich ging zurück in mein Zimmer. Danach versuchte ich es noch ein paar Mal, aber er ließ sich nicht darauf ein und sagte sogar: „An den Herrn zu glauben ist genug. Halt den Mund oder zieh aus!“ Ich war schockiert und aufgewühlt, dass er mich tatsächlich rauswerfen würde. Er hatte dem Herrn so lange gedient und war immer voll Liebe und Demut. Er hatte sich nach dem Kommen des Herrn gesehnt, aber jetzt, wo Er hier war, hielt sich mein Vater an die wörtliche Auslegung der Bibel, ohne nach der Wahrheit zu streben, und wurde sogar richtig wütend. Mein Vater war wirklich halsstarrig. Ich war frustriert und nicht mehr so zuversichtlich bei der Verbreitung des Evangeliums, als ich sah, wie mein Vater, der in der Bibel bewandert war, so stur an seinen Vorstellungen festhielt.

Als einige Brüder und Schwestern das herausfanden, schickten sie mir folgende Worte Gottes zur Ermutigung: „Bist du dir der Last auf deinen Schultern, deines Auftrags und deiner Verantwortung bewusst? Wo ist dein Sinn für Missionsgeschichte? Wie wirst du im nächsten Zeitalter angemessen als Lehrmeister dienen? Besitzt du einen ausgeprägten Sinn für ein Lehrmeisterdasein? Wie würdest du den Herrn aller Dinge erklären? Handelt es sich wirklich um den Herrn aller lebendigen Geschöpfe und aller materiellen Dinge in der Welt? Welche Pläne hast du für den Fortschritt der nächsten Phase des Werkes? Wie viele Menschen warten darauf, dass du ihr Hirte bist? Ist deine Aufgabe schwer? Sie sind armselig, bedauernswert, blind und ratlos und jammern in der Dunkelheit – wo ist der Weg? Wie sehnen sie sich danach, dass das Licht, wie eine Sternschnuppe plötzlich herabkommt und die Mächte der Finsternis vertreibt, die den Menschen so viele Jahre lang unterdrückt haben. Wer kann das ganze Ausmaß ihrer inständigen Hoffnung kennen, und wie sie sich Tag und Nacht danach verzehren? Selbst an einem Tag, an dem das Licht vorbeiblitzt, bleiben diese Menschen, die zutiefst leiden, in einem dunklen Kerker gefangen, ohne Hoffnung auf Freilassung; wann werden sie nicht länger weinen? Das Unglück dieser gebrechlichen Geister, denen nie Ruhe vergönnt worden ist, ist schrecklich. Sie sind lange Zeit durch gnadenlose Fesseln und eine starre Geschichte in diesem Zustand festgebunden gewesen. Und wer hat je den Klang ihres Wehklagens gehört? Wer hat ihren elenden Zustand betrachtet? Ist es dir jemals in den Sinn gekommen, wie betrübt und besorgt Gottes Herz ist? Wie kann Er es ertragen, die unschuldige Menschheit, die Er mit Seinen eigenen Händen schuf, solche Qual erleiden zu sehen? Schließlich sind die Menschen die Opfer, die vergiftet worden sind. Und obwohl der Mensch bis heute überlebt hat, wer hätte wissen können, dass die Menschheit längst von dem Bösen vergiftet worden ist? Hast du vergessen, dass du eines der Opfer bist? Bist du, aus deiner Liebe zu Gott, nicht bereit dich zu bemühen, diese Überlebenden zu retten? Bist du nicht bereit, deine ganze Energie darauf zu verwenden, dich bei Gott, der die Menschheit wie Sein eigen Fleisch und Blut liebt, zu revanchieren?(„Wie solltest du dich mit deiner zukünftigen Mission befassen?“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“) Die Worte Gottes richteten mich auf. Viele Menschen kennen das Werk Gottes nicht, eingelullt in ihre religiösen Vorstellungen, deshalb prüfen sie die Nachricht von die Rückkehr des Herrn nicht. Sie leben in Finsternis und werden nicht von Gottes Worten genährt. Ich hatte das Glück, Gottes Stimme zu hören und in die Fußstapfen des Lammes zu treten, deshalb habe ich die Verantwortung, das Evangelium des Königreichs mit ihnen zu teilen. Dann können sie Gottes Stimme hören und vor Seinen Thron gebracht werden und durch Gottes Worte gereinigt und gerettet werden. Das heißt, Gottes Willen wirklich befolgen. Mein Vater war seit vielen Jahren gläubig gewesen und hatte sich immer nach der Wiederkehr des Herrn gesehnt. Er war einfach zu sehr in seinen religiösen Vorstellungen gefangen, so konnte er das Neue natürlich nicht sofort akzeptieren. Ich wusste, ich musste mich auf Gott verlassen und meinem Vater immer wieder von Gottes Werk der letzten Tagen erzählen, um meine Pflicht zu erfüllen.

Am fünften Tag wurde die Haltung meines Vaters etwas nachgiebiger, also fuhr ich fort, Zeugnis abzulegen von Gottes Werk des Gerichts. Er sagte düster: „Unser Glaube ist an den Herrn Jesus. In unserem Herzen zu glauben und mit unserem Mund zu bekennen heißt, dass wir gerechtfertigt und durch den Glauben gerettet sind. Der Herr hat unsere Sünden, auf sich genommen, und wenn Er kommt, wird Er uns in Sein Reich aufnehmen. Gott muss nicht kommen und uns richten.“ Ich sagte ihm im gemeinschaftlichen Austausch, unsere Sünden seien durch unseren Glauben an den Herrn vergeben, trotzdem sündigen und beichten wir ständig. Wir sind nicht frei von Sünde. „Dad, stell dir vor, du sagst den Leuten, sie sollen demütig und geduldig sein und du bist sanftmütig zu anderen, aber zu Hause bist du wütend auf Mom und streitest dich oft mit ihr. Du kannst die Lehren des Herrn selbst nicht befolgen.“ Er unterbrach mich wütend und verbat sich jedes weitere Wort. Am nächsten Tag fand ich wieder Gelegenheit, mit ihm Gemeinschaft zu führen: „Dad, der Herr lehrt uns, unsere Feinde zu lieben. Ich bin nicht dein Feind, sondern dein Sohn. Ich teile dir nur die Tatsachen mit, nämlich dass der Herr kommen wird, um zu wirken, und du willst Ihn nicht nur nicht nach der Wahrheit streben, sondern du verlierst auch ständig die Beherrschung. Das ist kein Zeichen von Toleranz. Ich weiß, dass du nicht zornig werden willst. Es liegt daran, dass unsere sündige Natur noch nicht überwunden ist und wir deshalb nicht anders können, als den Menschen wütende Vorwürfe zu machen. In der Bibel steht: ‚Jaget nach dem Frieden gegen jedermann und der Heiligung, ohne welche wird niemand den HERRN sehen.‘ (Hebräer 12,14) Der Herr Jesus sagt auch: ‚Wahrlich, wahrlich ich sage euch: Wer Sünde tut, der ist der Sünde Knecht. Der Knecht aber bleibt nicht ewiglich im Hause; der Sohn bleibt ewiglich.(Johannes 8,34-35) Das ist ganz klar. Der Herr ist heilig, und die, die nicht heilig sind, können Ihn nicht sehen. Wir sündigen ständig, wir leben in Sünde und sind nicht im Entferntesten heilig. Wie könnten wir in Gottes Königreich eintreten? Der Herr Jesus prophezeite Seine Rückkehr viele Male und dass Er Wahrheiten zum Ausdruck bringen und das Werk des Gerichts verrichten wird, um die Menschheit vollständig zu reinigen und zu retten und uns in Sein Königreich zu führen. Es ist genau so, wie der Herr Jesus gesagt hat: ‚Ich habe euch noch viel zu sagen; aber ihr könnt es jetzt nicht tragen. Wenn aber jener, der Geist der Wahrheit, kommen wird, der wird euch in alle Wahrheit leiten.(Johannes 16,12-13) Der Herr ist wiedergekehrt und hat alle Wahrheiten ausgesprochen, die die Menschheit reinigen und retten. Er vollbringt das Werk des Gerichts, um unsere sündige Natur vollständig zu überwinden. Wir können nur in Gottes Königreich eintreten, indem wir durch das Gericht von unserer Verdorbenheit gereinigt werden. Papa, wir müssen demütig nach Gottes Werk der letzten Tage streben. Lies einfach die Worte des Allmächtigen Gottes und sieh selbst, ob es Gottes Stimme ist. Du willst doch das Kommen des Herrn nicht verpassen!“

Ich wollte ihm einen kurzen Evangelium-Film vorspielen, doch er weigerte sich, das Stück anzusehen. Er wusste eine Menge über die Bibel und tat viel Gutes. Er gab den Armen und wenn er knapp bei Kasse war, half er in anderer Weise und ließ die Kirche sein Grundstück kostenlos nutzen. Aber im Angesicht von Gottes neuem Werk klammerte er sich hartnäckig an seine Vorstellungen und wollte nicht danach streben Das erinnerte mich an die Pharisäer. Ich hatte Angst, mein Vater würde sich genau wie sie Gott widersetzen und der Errettung durch Gott verlustig gehen. Ich warnte ihn und sagte: „Die Pharisäer kannten die Bibel gut und schienen fromm zu sein, aber sie kannten den Herrn überhaupt nicht. Sein Werk passte nicht in ihre Vorstellungen, und sie strebten nicht danach mit Demut im Herzen, sondern klammerten sich an den Buchstaben der Schrift und widersetzten sich wütend und verdammten Ihn. Sie ließen Ihn kreuzigen und wurden von Gott bestraft –“ Er unterbrach mich, bevor ich zu Ende sprechen konnte. „Redest du etwa über mich? Du nennst mich einen Pharisäer?“ Ich antwortete hastig: „Ich nenne dich nicht einen Pharisäer, Dad. Ich will nur nicht, dass du ihren Weg einschlägst, Gott zu dienen, während du dich Ihm widersetzt. Du hast all die Jahre auf die Rückkehr des Herrn gewartet, aber jetzt, wo Er da ist, suchst du Ihn nicht in Demut. Du hängst an der wörtlichen Interpretation der Schrift und an deinen Vorstellungen. Du willst es nicht annehmen. Wenn wir Gottes Werk der letzten Tage so betrachten, werden wir von Gott verurteilt wie die Pharisäer und verspielen unsere Errettung. Das Werk des Gerichts des Allmächtigen Gottes in den letzten Tagen ist Gottes letzter und wichtigster Schritt zur Errettung der Menschheit. Es wird sehr bald zu Ende gehen. Er hat bereits eine Gruppe von Überwindern geschaffen vor Eintritt der Katastrophen, die bald über uns kommen werden. Wenn wir Sein Urteil und Seine Reinigung nicht annehmen, wenn die Katastrophen kommen, werden wir weinen und mit den Zähnen knirschen.“ Das machte meinen Vater noch wütender. Er stand auf und sagte: „Du hast genug gesagt! Wenn du weiter so redest, bist du von heute an nicht mehr mein Sohn. Raus aus meinem Haus, sofort!“

Als ich ihn das sagen hörte, war ich zutiefst erschüttert. Mein Vater und ich waren uns früher sehr nahe gewesen. Wir haben uns gegenseitig das Herz ausgeschüttet, lasen die Bibel zusammen und suchten gemeinsam nach dem Willen Gottes. Er lehrte mich, geduldig, tolerant, demütig und gehorsam zu sein. Ich hätte nie gedacht, dass er mich rauswerfen und wie einen Feind behandeln würde, weil ich Zeugnis ablegte von Gottes Werk der letzten Tage. Seinem Beispiel folgend, zeigte mir auch der Rest der Familie die kalte Schulter. Ich fühlte mich einsam und hilflos. Ich schickte eine Nachricht an Brüder und Schwestern darüber, und eine Schwester schickte mir einen Abschnitt aus Gottes Worten. „Das Evangelium zu verbreiten, ist jedermanns Pflicht und Verpflichtung. Wir müssen jederzeit, unabhängig davon, was wir hören oder was wir sehen oder auf welche Art wir behandelt werden, stets an dieser Verantwortung, das Evangelium zu verbreiten, festhalten. Wir können unter keinen Umständen diese Pflicht aufgrund von Negativität oder Schwäche aufgeben. Die Pflicht, das Evangelium zu verbreiten, verläuft nicht reibungslos, sondern birgt viele Gefahren. Wenn ihr das Evangelium verbreitet, werdet ihr nicht auf Engel, Außerirdische oder Roboter treffen. Ihr werdet nur auf böse und verderbte Menschen treffen, lebendige Dämonen, Bestien – sie sind alle Menschen, die in diesem bösen Platz überleben und die zutiefst von Satan verdorben worden sind und sich Gott widersetzen. Daher gibt es im Verlauf der Evangeliumsverbreitung sicher alle möglichen Gefahren, gar nicht zu reden von kleinlicher Verleumdung, höhnischem Spott und Missverständnissen, die sogar noch zahlreicher vorhanden sind. Wenn du es wahrlich als Verantwortung, als eine Verpflichtung und als deine Pflicht siehst, das Evangelium zu verbreiten, dann wirst du diese Dinge richtig betrachten und sogar richtig mit ihnen umgehen können, und du wirst deine Verantwortung und deine Verpflichtung zu keinem Zeitpunkt aufgeben, noch wirst du wegen dieser Dinge von deiner ursprünglichen Absicht, das Evangelium zu verbreiten und Gott zu bezeugen, abweichen, denn das ist deine Pflicht. Wie sollte diese Pflicht aufgefasst werden? Der Wert und die primäre Verantwortung dieses Lebens, das du führst, bestehen darin, die frohe Botschaft von Gottes Werk in den letzten Tagen zu verbreiten und das Evangelium von Gottes Werk zu verbreiten.(„Die Reden des Christus der letzten Tage“) Die Worte Gottes gaben mir wieder Mut. Ich sah, dass es ganz üblich ist, bei der Verbreitung des Evangeliums auf Ablehnung zu stoßen. Die Menschen sind bis ins Mark von Satan verdorben und sie lieben die Wahrheit nicht. Sie sind arrogant und stecken in ihren eigenen Vorstellungen und Einbildungen fest. Ich konnte meine Pflicht und Verantwortung angesichts von Schwierigkeiten nicht aufgeben. Ich dachte an Petrus, der überall hinreiste, um das Evangelium zu verkünden, trotz des Widerstands seiner Eltern. Er wurde Hunderte Male gerichtet, gezüchtigt, und geprüft und dann von Gott vervollkommnet. Er lebte ein sinnvolles Leben. Ich musste wie Petrus sein, meine Pflicht gut erfüllen und Gottes Evangelium verbreiten, egal wie sehr ich litt oder meine Familie mich missverstand.

Am nächsten Morgen packte ich meine Sachen zusammen und schickte mich an, das Haus zu verlassen. Mein Vater sagte, „Du kannst bleiben, wenn du willst, aber du musst aufhören, den Weg des Allmächtigen Gottes zu predigen.“ Ich erwiderte entschlossen: „Dad, du weißt, dass ich immer dem Herrn dienen will. Ich bin aufs Theologie-Seminar gegangen, um mehr biblische Wahrheit zu erfahren und Gottes Liebe zu erwidern, aber ich habe die Bibel ganz oft gelesen, ohne Wahrheit zu erlangen. Ich fühlte mich geistig eher dunkel und ausgetrocknet. Ich tat Gutes und half anderen, aber ich wollte gerade den Mitschülern nichts geben, die wirklich bedürftig waren. In den Früh- und Abendgottesdiensten stand ich ganz vorn, um gesehen zu werden. Ich war neidisch auf Brüder und Schwestern in meiner Gottesdienstgruppe, die Instrumente spielen konnten, weil ich nur singen konnte. Ich war eifersüchtig auf Leute, die in den Prüfungen besser abschnitten als ich. Ich konnte diese Gedanken nicht kontrollieren. Ich konnte der Sünde einfach nicht entkommen. Es war sehr schmerzhaft. Schließlich fand ich die Antwort, als ich die Worte des Allmächtigen Gottes las. Unsere Sünden werden durch unseren Glauben an den Herrn vergeben, und Er sieht uns nicht als sündig an, aber unsere sündige Natur ist noch nicht überwunden. Das Annehmen von Gottes Gericht der letzten Tage ist der einzige Weg, um gereinigt zu werden und in Sein Königreich zu gelangen. Ich habe Gottes Stimme gehört, und ich weiß, dass der Herr gekommen ist. Das Königreich ist herabgekommen. Ich habe die Pflicht, das Evangelium des Königreichs mit vielen Menschen zu teilen, damit ich Gott nicht im Stich lasse.“ Mein Vater schien nicht mehr so widerstrebend zu sein, nachdem er das gehört hatte. Er wirkte aufgewühlt und sagte: „Du kannst gehen. Ich werde für dich beten. Wenn der Allmächtige Gott wirklich der wiedergekehrte Herr Jesus ist, werde ich Ihn akzeptieren. Wenn nicht, musst du zurückkommen.“

Danach wohnte ich in einem kleinen Gästehaus und arbeitete für meinen Lebensunterhalt, während ich das Evangelium verbreitete. Ich betete die ganze Zeit und legte meinen Vater und den Rest meiner Familie in Gottes Hände. Mein Vater rief mich zwei Wochen später aus heiterem Himmel an und fragte, wie es mir ginge. Er sagte, er bereue es sehr, mich angeschnauzt zu haben. Er habe den Leuten immer gepredigt, sie sollten demütig sein, aber mit mir habe er die Beherrschung, und es sei wahr, dass er nicht fähig war, die Gebote des Herrn zu befolgen. Dann sagte er: „Komm zurück. Ich möchte mehr über das Werk des Allmächtigen Gottes der letzten Tagen erfahren.“ Ich war so überrascht und erfreut, das von ihm zu hören. Er war sehr widerstrebend gegen Gottes neues Werk gewesen, aber jetzt hat er Kontakt mit mir aufgenommen, um nach der Wahrheit zu streben. Ich wusste, Gott hatte meine Gebete erhört. Ich bot Gott meinen Dank und mein Lob an. Zurück zu Hause sagte mein Vater: „Nachdem du weg warst, konnte ich nicht mehr schlafen. Alles, was du gesagt hattest, ging mir Tag und Nacht durch den Kopf. Ich habe immer wieder gebetet und in der Heiligen Schrift nachgeschlagen, und da steht wirklich, dass Gott in den letzten Tagen Gericht halten wird, dass der Herr um Mitternacht kommen wird, im Verborgenen, als Menschensohn. Er wird an unsere Türen klopfen, Gottes Schafe hören die Stimme Gottes, und nur die klugen Jungfrauen können Gottes Stimme hören, während die törichten Jungfrauen sie nicht hören. Ich glaube, du hattest Recht. Ich hatte das vorher noch nie so vernommen, aber es gibt biblische Grundlagen für all das, und die Fakten stimmen. Was du gesagt hast, betrifft Prophezeiungen über das Kommen des Herrn. Wenn der Herr Jesus wirklich wiedergekehrt ist, ist das eine große Sache. Ich muss danach streben. Ich befürchte, ich bin wirklich zum Pharisäer geworden und habe Gottes Errettung verspielt. Ich muss nach der Wahrheit über Gottes Werk der letzten Tage streben.“ Dann warf er eine Frage auf: „Der Herr Jesus hat uns durch Seine Kreuzigung erlöst und all unsere Sünden auf sich genommen, also sieht Er uns nicht als sündig an, und wenn Er kommt, können wir direkt in den Himmel gelangen. Warum muss Er diese Phase des Urteilswerks in die Tat umsetzen?“

Ich war so glücklich zu sehen, dass mein Vater soviel verstand und bereit war, nach der Wahrheit zu streben. Um seine Frage zu beantworten, sahen wir uns einen Ausschnitt aus dem Film Lied des Triumphs an, mit dem Titel: Warum kehrt der Herr zurück, um Seine Arbeit des Gerichts in den letzten Tagen zu verrichten? Die Schwester im Film las zwei Passagen aus den Worten des Allmächtigen Gottes. „Bevor der Mensch erlöst wurde, waren bereits viele von Satans Giften in ihn gepflanzt worden und nach tausenden von Jahren unter der Verdorbenheit Satans wohnt dem Menschen eine ausgeprägte Natur inne, die sich Gott widersetzt. Deshalb handelt es sich um nichts weiter als einen Fall der Erlösung, als der Mensch erlöst wurde, wobei der Mensch zu einem hohen Preis gekauft wird, jedoch die vergiftete Natur in ihm nicht ausgelöscht worden ist. Ein Mensch, der so verunreinigt ist, muss sich einer Veränderung unterziehen, bevor er würdig ist, Gott zu dienen. Durch dieses Werk des Urteils und der Züchtigung wird der Mensch das ihm innewohnende schmutzige und verdorbene Wesen voll und ganz in Erfahrung bringen und er wird dazu fähig sein, sich vollkommen zu ändern und rein zu werden. Nur auf diese Weise kann der Mensch würdig werden, vor den Thron Gottes zurückzukehren. Das ganze Werk, das heute getan wird, dient dazu, dass der Mensch gereinigt und geändert werden kann. Sowohl durch Urteil und Züchtigung des Wortes als auch durch Verfeinerung kann der Mensch seine Verdorbenheit vertreiben und rein gemacht werden. Anstatt diese Phase des Werks als die der Rettung zu erachten, wäre es passender, zu sagen, dass es das Werk der Reinigung ist. Tatsächlich ist diese Phase sowohl eine Phase der Eroberung als auch die zweite Phase im Werk der Errettung. Der Mensch gelangt durch das Urteil und die Züchtigung des Wortes an den Punkt, von Gott gewonnen zu werden, und durch den Gebrauch des Wortes, um zu verfeinern, zu richten und zu offenbaren, werden alle Unreinheiten, Auffassungen, Motive und individuellen Ansprüche im Herzen des Menschen komplett enthüllt.“ „Die Sünden des Menschen konnten durch das Sündopfer vergeben werden, doch was das anbetrifft, wie der Mensch dazu gebracht werden kann, nicht mehr zu sündigen und wie seine sündhafte Natur völlig ausgetrieben werden und verwandelt werden kann, hat er keine Möglichkeit, dieses Problem zu lösen. Die Sünden des Menschen wurden durch Gottes Werk der Kreuzigung vergeben, aber der Mensch lebte weiterhin in seinen alten verdorbenen, satanischen Dispositionen. Da dem so ist, muss der Mensch aus seinen verdorbenen, satanischen Dispositionen völlig errettet werden, damit seine sündhafte Natur komplett vertrieben werden und sich nie mehr entwickeln kann. Auf diese Weise kann die Disposition des Menschen verwandelt werden. Dies würde voraussetzen, dass der Mensch den Weg des Wachstums im Lebens versteht, den Lebensweg versteht und die Art und Weise versteht, seine Disposition zu ändern. Des Weiteren würde es voraussetzen, dass der Mensch in Übereinstimmung mit diesem Weg handelt, damit seine Disposition schrittweise geändert werden kann und er unter dem Leuchten des Lichts leben, damit alles, was er tut, im Einklang mit Gottes Willen sein kann, damit er seine verdorbene satanische Disposition abwerfen und aus Satans Einfluss der Dunkelheit ausbrechen kann. Dadurch wird er völlig frei von Sünde in Erscheinung treten. Nur dann wird der Mensch die vollständige Rettung empfangen.(„Das Geheimnis der Menschwerdung (4)“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“)

Dann hielt sie über Folgendes Gemeinschaft: „Das Erlösungswerk des Herrn Jesus im Zeitalter der Gnade hat den Menschen nur die Sünden vergeben, doch unsere sündige Natur bleibt bestehen. Das sind unsere satanische Natur und satanischen Dispositionen, tief in unseren Herzen verwurzelt. Deshalb können wir gar nicht anders, als zu sündigen und Gott zu widerstehen. Unsere satanische Natur ist die Ursache davon. Gott kann unsere Sünden vergeben, doch unsere sündige Natur ist tief eingewurzelt. Das kann nicht vergeben werden. Deshalb muss Gott uns richten und züchtigen, um uns vollständig zu erretten von den Fesseln unserer satanischen Natur. Gott verrichtet das Werk des Gerichts der letzten Tage über die satanische Natur und die Dispositionen im Inneren der verdorbenen Menschheit. Manche fragen sich vielleicht, ob es nur durch Gericht und Züchtigung entschieden werden kann. Wenn wir einen Preis zahlen, unseren Körper unterwerfen und uns in Zurückhaltung üben, können wir dann unsere satanische Natur überwinden? Auf keinen Fall. Genau wie Paulus sagte: ‚Denn ich weiß, daß in mir, das ist in meinem Fleische, wohnt nichts Gutes. Wollen habe ich wohl, aber vollbringen das Gute finde ich nicht.‘ (Römer 7,18) Wir alle haben diese Art von Erfahrung gemacht. Wir haben gelitten und unsere Körper unterworfen, um der Sündhaftigkeit zu entkommen und das Fleisch zu überwinden, aber wer hat Satan besiegt und sich wirklich Gott unterworfen? Fast niemand. Das zeigt, dass wir, wenn wir uns selbst überlassen sind, unsere satanische Natur nicht überwinden können. Wir müssen uns Gottes Gericht, Züchtigung, Prüfungen und Läuterung unterziehen, um die Wahrheit zu erlangen und unsere satanische Natur wirklich zu überwinden. Auf der Grundlage des Werks der Erlösung des Herrn Jesus in den letzten Tagen richtet und züchtigt der Allmächtige Gott den Menschen; drückt alle Wahrheiten aus, die den Menschen reinigen und retten; und offenbart die Geheimnisse von Gottes 6.000-jähriger Führungsarbeit, zum Beispiel die verborgene Geschichte Seiner Arbeit in den Zeitaltern des Gesetzes, der Gnade und des Königreichs und was in jedem dieser Zeitalter vollbracht wird; die Bedeutung Seines Gerichts in den letzten Tagen und Seiner Namen; das Geheimnis der Menschwerdung; die verborgene Geschichte der Bibel; wie Er das Zeitalter beendet; wie das Reich Christi zustande kommt und jede Art von Ergebnis der Menschen. Er deckt auch die Ursache des Bösen und der Finsternis in der Welt auf und die Wahrheit über die Verdorbenheit der Menschheit durch Satan. Er richtet und entlarvt unsere satanische Natur und satanischen Dispositionen, die sich Gott entgegenstellen. Wir haben ein paar Jahre des Gerichts und der Züchtigung durch Gottes Worte hinter uns. Wir haben unsere Gott widerstrebende satanische Natur verstanden und welche satanischen Gifte und Dispositionen enthalten sind in unserer satanischen Natur, und wir sahen die Wahrheit, wie Satan uns verdorben hat. Wir haben begonnen, Gottes gerechte, unverletzliche Disposition zu verstehen, und wir knieten vor Gott in Reue und verachteten uns selbst. Wir haben begonnen, die Wahrheit zu praktizieren und nach den Worten Gottes zu leben. Unsere verdorbenen Dispositionen ändern sich langsam und werden gereinigt. Wir lügen, sündigen und widerstehen Gott weniger. Das alles kommt von Gottes Gericht der letzten Tage. Nur das Urteilswerk des Allmächtigen Gottes kann den Menschen vollständig reinigen und retten. Das ist eine Tatsache.“

Mein Vater beobachtete das Ganze aufmerksam. Er sprach wenig, aber einmal sagte er ernsthaft: „Ich habe es jetzt verstanden. Ich möchte in das Werk des Allmächtigen Gottes in den letzten Tagen weiter erforschen.“ Ich gab ihm eine Kopie des Buches „Gottes Schafe hören die Stimme Gottes“ und er begann jeden Morgen die Worte des Allmächtigen Gottes zu lesen. Manchmal verglich er sie mit der Bibel, aber nach einer Weile sah er, dass die Worte des Allmächtigen Gottes die Wahrheit und Gottes Stimme sind. Er war jetzt überzeugt, dass der Allmächtige Gott der wiedergekehrte Herr Jesus ist, und akzeptierte Sein Werk der letzten Tage.

Es dauerte nicht lange und unser alter Pastor erfuhr, dass mein Vater das Werk des Allmächtigen Gottes der letzten Tage angenommen hatte. Er kam zu uns mit einem Missionar und einem anderen Mitarbeiter, um dem ein Ende zu setzen. Mein Vater legte Zeugnis ab von Gottes Werk der letzten Tage und sagte ernsthaft: „Ich diene dem Herrn seit vielen Jahren. Ich kenne die Bibel gut, und ich scheine fromm und im Glauben stark zu sein, aber ich habe nicht nach der Wahrheit gesucht oder demütig nachgeforscht, als ich hörte, dass der Herr wiedergekehrt war. Ich ignorierte alle Arten von biblischen Prophezeiungen über den Herrn, der wiederkehrt, um in den letzten Tagen das Werk des Gerichts zu verrichten, und habe sogar meinen Sohn aus dem Haus geworfen, als er mir dieses Evangelium mitteilte. Ich bin aufsässig. Ich dachte, ich hätte die Bibel wirklich gut verstanden, und niemand konnte mich vom Gegenteil überzeugen, doch das Lesen der Worte des Allmächtigen Gottes hat mich wirklich bewegt. Jetzt verstehe ich, dass nur diejenigen, die nach der Wahrheit streben, Gottes Stimme hören und Seine Rettung in den letzten Tagen erlangen können.“ Als ich ihn so sprechen hörte und daran dachte, wie er sich dem neuen Werk Gottes widersetzt hatte, war ich zu Tränen gerührt. Ich dankte Gott aus tiefstem Herzen. Ich sah wirklich, dass Gottes Worte die Wahrheit sind und die Herzen der Menschen erobern können. Es spielt keine Rolle, wie stark die religiöse Vorstellungen eines Menschen sind oder wie rebellisch seine Disposition ist, wenn sie nach Gottes Worten streben und sie lesen, werden sie Gottes Stimme hören und Seine Erscheinung sehen. Genau so, wie der Herr Jesus sagte: „Denn meine Schafe hören meine Stimme, und ich kenne sie; und sie folgen mir.(Johannes 10,27)

Meine ganze Familie, alle sieben von uns, haben jetzt das Werk des Allmächtigen Gottes der letzten Tage angenommen. Ich bin viel zuversichtlicher bei der Verbreitung des Evangeliums geworden.

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Dank sei Gott, dass Er dich hierher geführt hat. Heute Abend um 20:00 Uhr findet unsere kostenlose Online-Predigt statt. Das Thema lautet: Wie man die Wiederkunft des Herrn willkommen heißt und sich von einem Leben voller Schmerz befreit. Möchtest du die Worte Gottes hören und Segen empfangen?

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