83. Ist meine Liebe zu meiner Tochter wahre Liebe?
Ich bin auf dem Land aufgewachsen. Meine Eltern waren wenig gebildet und mussten sich deswegen von früh bis spät auf den Feldern abmühen. Mein Vater sagte oft zu mir: „In unserer Familie hat es nur dein Onkel zu etwas gebracht. Er hat fleißig gelernt und ist ein hoher Beamter in der Stadt geworden. Ich habe in meiner Jugend nicht fleißig gelernt, deshalb lebe ich jetzt von der Landwirtschaft. Du musst in Zukunft fleißig lernen, sonst stehst du am Ende wie ich ohne Perspektive da.“ Wenn mein Onkel dann in einem schicken Auto ins Dorf kam, haben ihn alle gelobt und bewundernd angesehen. Ich war unglaublich neidisch. Als ich dann die Gleichgültigkeit sah, mit der die Dorfbewohner meinen Vater behandelten, wurde mir klar: Nur durchs Lernen kommt man voran und wird überall respektiert. Ich nahm mir fest vor, fleißig zu lernen, um mich in Zukunft von der Masse abzuheben und die Bewunderung anderer zu gewinnen. Ich lernte wirklich hart und strengte mich um ein Vielfaches mehr an als andere. Trotzdem schnitt ich bei der Aufnahmeprüfung für die Oberschule nicht gut ab und kam nur auf eine normale Berufsschule. Und dann kam es noch unerwarteter: Als ich meinen Abschluss machte, setzte die Regierung Entlassungen und Personalabbau durch, um die Effizienz zu steigern. Ich war also quasi schon entlassen, bevor ich überhaupt richtig angefangen hatte zu arbeiten. Für mich brach eine Welt zusammen, und ich hatte keine Hoffnung mehr, es im Leben zu etwas zu bringen. Nach der Heirat arbeitete mein Mann als einfacher Arbeiter, weil er nur durchschnittlich gebildet war. Unsere Lebensqualität war also nur mittelmäßig. Wenn ich meine Verwandten und Freunde ansah, bemerkte ich, dass diejenigen mit Bildung und Abschlüssen ein glamouröses, besseres Leben führten und sich an noblen Orten aufhielten. Im Vergleich dazu spürte ich noch stärker, dass man in dieser Gesellschaft ohne hohen Bildungsgrad nicht erfolgreich sein kann und dass mein Leben immer so bleiben würde. Also beschloss ich, dass ich mein Kind in Zukunft gut erziehen und ihm zu einem hohen Abschluss verhelfen musste, damit es unserer Familie Ehre bringen würde. So könnte auch ich Ansehen erlangen.
Als meine Tochter vier Jahre alt war, nahm ich Gottes Werk der letzten Tage an. Damals ging ich zweimal pro Woche zu Versammlungen. Den Rest der Zeit ging ich mit meiner Tochter englische Lernkarten durch, wir sagten klassische Gedichte auf und ich brachte ihr die Grundlagen des Addierens und Subtrahierens bei. Ich wollte in ihr schon früh die Liebe zum Lernen wecken. Als sie in der dritten Klasse war, fing ich an, ihr Nachhilfe in Englisch und Mathe zu geben. Ich hoffte, ihre Noten würden die ihrer Mitschüler übertreffen, damit sie später auf eine gute Universität gehen, einen guten Job finden und ein Leben voller Glanz und Erfolg führen könnte. Ich ermahnte meine Tochter oft, fleißig zu lernen, damit sie sich in der Zukunft von der Masse abheben könne. Jedes Mal sah sie mich verwirrt an. Sie schien nur die Hälfte zu verstehen, tat aber widerwillig, was ich von ihr verlangte. Manchmal, wenn ich merkte, dass sie es müde war, zu lernen, erklärte ich ihr geduldig, warum sie lernen musste und dass sie nur mit guten Noten eine gute Zukunft und gute Berufschancen haben würde. Als ich den hilflosen Ausdruck in ihrem Gesicht sah, dachte ich bei mir: „Es ist die Verantwortung und Pflicht der Eltern, ihr Kind gut zu erziehen. Sie mag mich jetzt nicht verstehen, aber wenn sie erwachsen ist, wird sie meine mühevollen und gewissenhaften Absichten verstehen.“
In der fünften Klasse waren die Mathenoten meiner Tochter sehr schlecht. Obwohl die Lehrerin alles geduldig erklärte, ihre Mitschüler ihr halfen und sie sich selbst mit den Übungen abmühte, waren ihre Prüfungsergebnisse immer noch unbefriedigend. Manchmal fiel sie sogar durch. Als ich das sah, sorgte ich mich sehr und sagte streng zu meiner Tochter: „Ohne gute Noten kommst du nicht auf deine Wunschschule und aus dir wird nichts. In den Augen anderer wirst du ein Niemand sein und dein ganzes Leben wird ein Misserfolg sein. Du musst einen Weg finden, deine Mathenoten so schnell wie möglich zu verbessern, koste es, was es wolle. Wenn nicht, lasse ich dir das nicht so einfach durchgehen!“ Meine Tochter sah mich eingeschüchtert an. Sie hatte zu viel Angst, um zu sprechen, und ihr Gesicht war blass vor Schreck. Als ich sie so sah, wurde ich etwas weicher – sie bemühte sich ja, und ihre schlechten Mathenoten kamen nicht daher, dass sie sich weigerte zu lernen. Ich fragte mich, ob ich zu weit gegangen war. Doch dann dachte ich: „Wenn ich jetzt nicht streng bin, hat sie später vielleicht keine guten Berufschancen. Besser sie hasst mich jetzt als sie hat keine Zukunft.“ Nachdem ich mich umgehört hatte, fand ich eine Lehrerin mit langjähriger Erfahrung, die meiner Tochter Nachhilfe geben konnte. Wenn es Zeit für ihre Nachhilfestunde war, legte ich meine Arbeit beiseite und hörte ebenfalls zu. Ich notierte mir die Stellen, die meine Tochter nicht verstand, und zu Hause ließ ich sie diese noch einmal durchgehen. Wenn sie es immer noch nicht verstand, wurde ich wütend und fuhr sie an: „Glaubst du, du kommst auf eine maßgebliche Schule, wenn du so weitermachst?“ Meine Tochter zuckte vor Angst zusammen, und Tränen stiegen ihr in die Augen. Mein Herz wurde weich, und ich dachte: „Vielleicht sollte ich die Dinge einfach ihren Lauf nehmen lassen – soll sie eben so viel lernen, wie sie kann. Was, wenn all dieser Druck sie am Ende noch depressiv macht?“ Doch sofort dachte ich: „Wenn ich bei ihrer Bildung jetzt nachlasse, wirkt sich das direkt auf ihre Zukunft aus. Ich muss meiner Verantwortung als Mutter gerecht werden.“ Also trieb ich meine Tochter weiter zum Lernen an. Meine Tochter war von Natur aus introvertiert, und unter meinem Druck sank ihr Selbstwertgefühl noch weiter. Sie schreckte oft aus Albträumen hoch, ihre Noten wurden noch schlechter, und wir entfremdeten uns immer mehr voneinander. All das zu sehen bereitete mir große Sorge. Einerseits machte ich mir Sorgen, dass ihre schlechten Noten ihre Zukunft beeinträchtigen würden, andererseits brach es mir das Herz für sie, und ich fühlte mich schuldig, weil ich sie so unter Druck setzte. Diese widersprüchlichen Gefühle tobten in mir, und ich wusste nicht, was ich tun sollte. Immer wieder fragte ich mich: „Ist das Liebe, wie ich meine Tochter behandle? Wenn ja, sollte sie sich dann nicht frei und unbeschwert fühlen? Aber ich spüre deutlich, dass sie unglücklicher geworden ist und ihr Selbstwertgefühl gesunken ist. Ihre Noten haben sich nicht nur nicht verbessert – sie sind sogar noch schlechter geworden, und jetzt schreckt sie ständig aus Albträumen hoch. Könnte die Art, wie ich mein Kind erziehe, falsch sein?“ Ich wusste nicht, was ich tun sollte, also betete ich immer wieder und bat Gott, mich zu führen, damit ich meine Probleme verstehen konnte.
Eines Tages las ich Gottes Worte und gewann ein gewisses Verständnis für meinen Zustand. Der Allmächtige Gott sagt: „Unabhängig davon, wie groß die Bestrebungen des Menschen sind, unabhängig davon, wie realistisch die Wünsche des Menschen sind oder wie angemessen sie sein mögen, all das, was der Mensch erreichen möchte, all das, wonach der Mensch strebt, ist in Wirklichkeit mit zwei Worten untrennbar verbunden. Diese zwei Worte sind für jeden Menschen sein Leben lang von großer Bedeutung und sie sind Dinge, die Satan in den Menschen einträufeln will. Welche zwei Worte sind das? Sie lauten ‚Ruhm‘ und ‚Gewinn‘. Satan verwendet eine sehr sanfte Methode, eine Methode, die sehr mit den Auffassungen der Menschen übereinstimmt, und die nicht sehr aggressiv ist, um die Menschen dazu zu bringen, unwissentlich seine Mittel und Gesetze zum Überleben anzunehmen, Lebensziele und -richtungen zu entwickeln und in den Besitz von Lebensbestrebungen zu gelangen. Ganz gleich, wie hochtrabend die Menschen ihre Lebensbestrebungen beschreiben, diese Bestrebungen drehen sich immer um ‚Ruhm‘ und ‚Gewinn‘. Alles, das jede großartige oder berühmte Persönlichkeit – oder eigentlich jeder Mensch – ihr Leben lang anstrebt, steht nur mit diesen zwei Worten in Verbindung: ‚Ruhm‘ und ‚Gewinn‘. Die Menschen denken, wenn sie erst einmal Ruhm und Gewinn haben, hätten sie das Kapital, mit dem sie hohen Status und großen Reichtum sowie das Leben genießen können. Die Menschen denken, wenn sie erst einmal Ruhm und Gewinn haben, hätten sie das Kapital, mit dem sie Vergnügungen suchen und sich dem zügellosen Genuss des Fleisches hingeben könnten. Um dieses Ruhms und Gewinns willen, nach denen sie streben, übergeben die Menschen Satan mit Freuden und unwissentlich, ihren Körper, ihr Herz und sogar alles, was sie besitzen, einschließlich ihrer Aussichten und ihres Schicksals. Sie tun dies ohne Vorbehalt, ohne auch nur einen Moment zu zweifeln und ohne sich jemals bewusst zu sein, dass sie alles, was sie einmal hatten, zurückgewinnen sollten. Können die Menschen jegliche Kontrolle über sich selbst behalten, wenn sie sich einmal Satan verschrieben haben und ihm auf diese Weise treu geworden sind? Sicherlich nicht. Sie stehen voll und ganz unter Satans Kontrolle. Sie sind ganz und gar in diesem Sumpf versunken und nicht in der Lage, sich selbst herauszuziehen“ (Das Wort, Bd. 2, Über Gotteskenntnis: Gott Selbst, der Einzigartige VI). Gottes Worte halfen mir zu verstehen, dass ich all die Jahre tatsächlich völlig unter Satans Täuschung gelebt hatte. Ich erinnerte mich, wie ich von Kindheit an von meinen Eltern indoktriniert worden war und mir die Sprichwörter „Der Mensch kämpft sich aufwärts; Wasser fließt abwärts“ und „Sich hervortun und seinen Vorfahren zur Ehre gereichen“ zu meinen Lebenszielen gemacht hatte. Um herauszustechen, lernte ich als Schülerin um ein Vielfaches härter als andere, nur um dann bei der Aufnahmeprüfung für die Oberschule durchzufallen und später keinen guten Job zu finden. Daraufhin begann ich, mich selbst aufzugeben, und verlor das Vertrauen ins Leben. Nach der Geburt meiner Tochter setzte ich all meine Hoffnungen in sie. Um ihr Interesse am Lernen zu wecken, begann ich schon in jungen Jahren, ihr Wissen einzutrichtern, was dazu führte, dass sie die Freude ihrer Kindheit verlor. Als sie in die Schule kam und ich sah, dass ihre Mathenoten schlecht waren, zwang ich sie zur Nachhilfe, damit sich ihre Noten verbesserten. Und als sie sich nicht verbesserte, wurde ich wütend und schimpfte mit ihr. Ich hatte überhaupt kein Verständnis oder Mitgefühl für sie. Weil ich sie ständig unter Druck setzte, wurde ihr junges Herz mit enormem Stress belastet, und wir entfremdeten uns immer mehr voneinander. Nach außen hin sah es so aus, als täte ich all das ihr zuliebe, aber in Wahrheit zwang ich ihr meine eigenen unerfüllten Träume auf. Sie sollte sie für mich verwirklichen, und ich behandelte sie wie ein Werkzeug, das mich herausstechen lassen sollte. Mir fehlte es wirklich an Menschlichkeit! Als ich all das erkannte, empfand ich tiefe Reue. Ich wollte nicht weiter von Satan getäuscht und geschädigt werden.
Ich suchte weiter und las Gottes Worte: „Wie unzufrieden man auch mit seiner Geburt, seinem Heranwachsen oder seiner Ehe ist, jeder, der diese Dinge durchlebt hat, weiß, dass man sich nicht aussuchen kann, wo und wann man geboren wird, wie man aussieht, wer seine Eltern sind, und wer sein Ehepartner ist – man kann einfach nur den Willen des Himmels akzeptieren. Wenn es für die Menschen allerdings Zeit wird, die nächste Generation heranzuziehen, projizieren sie alle Wünsche, die sie in der ersten Hälfte ihres Lebens nicht verwirklichen konnten, auf ihre Nachkommen, in der Hoffnung, dass ihre Nachkommen alle ihre Enttäuschungen der ersten Hälfte ihres Lebens wiedergutmachen. … Die Leute wissen, dass es ihnen in diesem Leben an Kompetenz mangelt und sie es in diesem Leben zu nichts gebracht haben, dass sie keine weitere Chance haben werden oder keine weitere Hoffnung darauf, sich von der Menge abzuheben und dass sie keine andere Wahl haben, als ihr Schicksal zu akzeptieren. Und so projizieren sie alle ihre Hoffnungen, ihre unerfüllten Wünsche und Bestrebungen auf die nächste Generation, in der Hoffnung, dass ihre Nachkommen ihnen helfen können, ihre Träume zu erreichen und ihre Wünsche zu verwirklichen; dass ihre Töchter und Söhne dem Familiennamen Ehre bringen werden, einen prominenten Status erringen oder reich oder berühmt werden. Kurz gesagt: Sie wollen, dass ihre Kinder einen kometenhaften Aufstieg machen. Die Pläne und Fantasien der Menschen sind perfekt; wissen sie nicht, dass die Zahl der Kinder, die sie haben, das Aussehen ihrer Kinder, deren Fähigkeiten und so weiter, nicht sie zu entscheiden haben, geschweige denn, dass das Schicksal ihrer Kinder nicht in ihren Händen liegt? Menschen sind nicht die Herren ihres eigenen Schicksals, dennoch hoffen sie, die Schicksale der jüngeren Generation zu ändern; sie haben nicht die Macht, ihrem eigenen Schicksal zu entkommen, trotzdem versuchen sie, das ihrer Söhne und Töchter zu manipulieren. Überschätzen sie sich dabei nicht? Ist das nicht menschliche Dummheit und Ignoranz?“ (Das Wort, Bd. 2, Über Gotteskenntnis: Gott Selbst, der Einzigartige III). „Welchen Beruf man ausübt, was man für seinen Lebensunterhalt tut und wie viel Reichtum man im Leben hat, hängt nicht von den Eltern, den eigenen Talenten oder den eigenen Anstrengungen und dem eigenen Ehrgeiz ab – ausschlaggebend ist die Vorherbestimmung des Schöpfers“ (Das Wort, Bd. 2, Über Gotteskenntnis: Gott Selbst, der Einzigartige III). Gottes Worte enthüllten meinen wahren Zustand. Ich hatte tatsächlich meine unerfüllten Wünsche auf meine Tochter projiziert, in der Hoffnung, sie könnte sich von der Masse abheben und meine Wünsche verwirklichen. Also versuchte ich mit allen Mitteln, ihr Schicksal durch meine eigenen Anstrengungen zu lenken. Tatsächlich liegt das Schicksal eines jeden Menschen in Gottes Händen, aber ich kannte Gottes Souveränität nicht. Ich lebte nach den abwegigen und absurden Vorstellungen „Wissen kann dein Schicksal verändern“ und „Das Schicksal eines Menschen liegt in seinen eigenen Händen“ und wollte immer die Zukunft meiner Tochter kontrollieren. Ich dachte an all die Arbeiter um mich herum, die zwar Wissen besaßen, deren Schicksal sich aber dadurch nicht geändert hatte. Ich selbst war das beste Beispiel dafür. Ich hatte immer versucht, mein Schicksal durch Wissen zu ändern, aber nach dem Abschluss wurde ich sofort entlassen und hatte nicht einmal die Chance, angestellt zu werden oder das Gelernte anzuwenden. Ich sah, dass das Schicksal eines Menschen nicht in seinen eigenen Händen liegt, und doch versuchte ich wahnhaft, das Schicksal meiner Tochter zu lenken. Ich war so arrogant und unwissend und hatte mich wirklich selbst überschätzt! Das Schicksal und die Karriere meiner Tochter sind von Gott vorherbestimmt, und das sind keine Dinge, die durch menschliche Anstrengung oder Lernen verändert werden können. Ich dachte an den Freund meines Mannes, der, obwohl er nur eine Grundschulbildung besaß, mehrere Filialen im ganzen Land eröffnen konnte. Viele Hochschulabsolventen bewerben sich dort um eine Stelle. Dieser krasse Gegensatz ließ mich noch klarer erkennen, dass Wissen das Schicksal eines Menschen nicht ändern kann und dass ich dem Lernen meines Kindes seinen natürlichen Lauf lassen sollte. Danach zwang ich meine Tochter nicht mehr, nach meinen Anforderungen zu lernen, und meldete sie auch nicht mehr für Nachhilfekurse an. Stattdessen vertraute ich alles, was sie betraf, Gottes Händen an. Ich predigte auch meiner Tochter das Evangelium. Wann immer sie Zeit hatte, traf sie sich mit Brüdern und Schwestern ihres Alters, und ihr psychischer Zustand verbesserte sich stetig.
Später las ich Gottes neueste Worte und erkannte meine Probleme dadurch noch klarer. Ich verstand auch, welche Verantwortung Eltern tatsächlich gegenüber ihren Kindern haben. Der Allmächtige Gott sagt: „Im Rahmen ihres subjektiven Bewusstseins malen Eltern sich verschiedene Dinge über die Zukunft ihrer Kinder aus, planen sie und bestimmen diese und erzeugen dadurch diese Erwartungen. Unter dem Anstoß dieser Erwartungen verlangen Eltern, dass ihre Kinder verschiedene Fähigkeiten erlernen, wie zum Beispiel Schauspiel, Tanz oder Kunst usw. Sie verlangen, dass ihre Kinder talentierte Individuen und dann Vorgesetzte werden, und keine Untergebenen. Sie verlangen, dass ihre Kinder hohe Beamte werden und keine Fußsoldaten; sie verlangen, dass ihre Kinder Manager, Führungskräfte und Firmenchefs werden, die für die 500 weltweit führenden Unternehmen arbeiten, usw. Das alles sind subjektive Ideen der Eltern. … Die Eltern setzen alle Hoffnung in ihre Kinder, und das ausschließlich basierend auf der Betrachtungsweise eines Erwachsenen und auf den Ansichten, Perspektiven und Vorlieben eines Erwachsenen zu weltlichen Angelegenheiten. Ist das nicht subjektiv? (Doch.) Wenn man es nett ausdrücken wollte, könnte man sagen, dass es subjektiv ist, aber was ist es wirklich? Was ist eine andere Interpretation dieser Subjektivität? Ist es nicht Selbstsucht? Ist es nicht Nötigung? (Das ist es.) Dir gefällt ein bestimmter Beruf, du möchtest ein Beamter sein, reich werden, in der Gesellschaft glänzen und erfolgreich sein, also bringst du deine Kinder dazu, auch danach zu streben, solch ein Mensch zu werden und einem solchen Weg zu folgen. Aber wird es deinen Kindern gefallen, in Zukunft in solch einem Umfeld zu leben und eine solche Arbeit zu verrichten? Sind sie dafür geeignet? Was ist ihr Schicksal? Was sehen Gottes Herrschaft und Seine Anordnungen für sie vor? Sind dir diese Dinge bekannt? Manche sagen: ‚Mir sind diese Dinge egal, was zählt, sind die Dinge, die ich als ihr Elternteil mag. Ich werde Hoffnungen auf sie setzen, die auf meinen eigenen Vorlieben beruhen.‘ Ist das nicht unglaublich selbstsüchtig? (Das ist es.) Es ist unglaublich selbstsüchtig! Um es nett auszudrücken: Es ist sehr subjektiv, sie haben bei allem das alleinige Sagen; aber was ist es in Wirklichkeit? Es ist äußerst selbstsüchtig! Diese Eltern berücksichtigen nicht das Kaliber oder die Talente ihrer Kinder, ihnen sind die Anordnungen, die Gott für das Schicksal und Leben jedes Einzelnen hat, egal. Sie berücksichtigen diese Dinge nicht, sie zwingen ihren Kindern nur durch Wunschdenken ihre eigenen Vorlieben und Pläne auf. Manche Menschen sagen: ‚Wenn ich diese Vorkehrungen nicht treffe, wird sich das negativ auf ihre Zukunft auswirken. Sie sind jung und naiv, und bis sie es verstehen, wird alles zu spät sein. Als Elternteil muss ich mir Sorgen um meine Kinder machen und alles für sie arrangieren. Das ist die Verantwortung eines Elternteils!‘ An dieser Aussage ist nichts auszusetzen, aber wenn deine Pläne und Vorkehrungen nicht das sind, was deine Kinder brauchen, sondern Dinge, die du ihnen aufzwingst, dann ist das nicht angebracht. … Selbst wenn Eltern ihren Kindern von klein auf beibringen, dass sie sich im Umgang mit anderen Menschen zurückhalten müssen, werden sie es nur für eine Art Doktrin halten. Sie werden erst dann wirklich in der Lage sein, dem Rat ihrer Eltern entsprechend zu handeln, wenn sie ihn wirklich verstanden haben. Wenn sie den Rat ihrer Eltern nicht verstehen, wird es für sie nur eine Art Doktrin sein, egal, wie ihre Eltern versuchen, sie zu belehren. Wenn also manche Eltern denken: ‚Diese Gesellschaft ist zu wettbewerbsorientiert, und die Menschen leben unter zu viel Druck; wenn ich nicht bei der Erziehung meiner Kinder von klein auf das Tempo anziehe und dafür sorge, dass sie sich solides Wissen aneignen, dann werden sie in Zukunft Schmerz und Mühsal erleiden müssen‘, ist diese Vorstellung dann vertretbar? (Nein.) Du bürdest deinen Kindern diesen Druck frühzeitig auf, damit sie in Zukunft vielleicht weniger Mühsal erleiden müssen, und das bereits in einem Alter, in dem sie noch gar nichts verstehen. Ist es wirklich so, dass sie etwas aus sich machen werden, nur weil sie diesen Druck ertragen haben? Wenn sie es versäumen, sich irgendwelche echten Fähigkeiten oder Kenntnisse anzueignen, wäre das Ganze dann nicht vergebens? Sie von klein auf Druck ertragen zu lassen, ist für ihre körperliche und geistige Gesundheit nicht förderlich. Wenn es zu gewissen Krankheiten führt und einige Konsequenzen mit sich bringt, schadet ihnen das dann nicht? Tust du das wirklich zu ihrem Besten? Es ist nicht unbedingt eine schlechte Sache, dass sie es nicht verstehen. Zumindest können sie ein paar bequeme, einfache und glückliche Jahre verleben. Wenn sie diese Dinge von klein auf durchschauen könnten und anfingen, diesen Druck zu ertragen, wäre das für sie nicht unbedingt etwas Gutes“ (Das Wort, Bd. 6, Über das Streben nach der Wahrheit: Wie man nach der Wahrheit strebt (18)). Nachdem ich Gottes Worte gelesen hatte, wurde mir klar, wie engstirnig und egoistisch meine Liebe zu meiner Tochter gewesen war. Um mein eigenes Ziel zu erreichen, herauszustechen, zwang ich ihr einseitig meine Ansichten auf. Ich schmiedete Pläne für ihre Zukunft, ohne ihre Fähigkeiten oder ihr Kaliber zu berücksichtigen, und setzte sie mit Gewalt unter Druck, damit sie lernte. Als ich sah, dass ihre Noten sich nicht besserten, schrie ich sie an, als hätte ich den Verstand verloren. Dadurch zog sie sich immer weiter von anderen zurück und ich nahm ihr jede Freiheit und jeden Freiraum. Alles, was ich tat, schränkte sie ein und fesselte sie. Ich liebte Ruhm und Gewinn und wollte immer herausstechen. Als sich also meine eigenen Wünsche nicht erfüllten, übertrug ich sie auf meine Tochter. Ich zwang sie, meine Wünsche zu erfüllen, und setzte sie übermäßig unter Druck, damit sie lernte. Ich versetzte mich nie in ihre Lage, um zu überlegen, was sie mochte oder worin sie gut war. Selbst als ich sah, dass sie durch meinen Druck immer introvertierter wurde und sich immer minderwertiger fühlte, bestand ich darauf, dass sie meine Erwartungen erfüllte. Das führte dazu, dass sie in ständigem Schmerz lebte. Ich war wirklich grausam und egoistisch! Meine Tochter war noch jung, in einem Alter, in dem sie Spaß haben wollte. Doch ich hatte ihr gewaltsam satanische Philosophien und Gesetze eingetrichtert und sie gezwungen, Druck und Schmerz zu ertragen, die sie nicht hätte ertragen sollen. Was ich meiner Tochter antat, war überhaupt keine Liebe, sondern eine Form von psychischer Misshandlung. Wenn ich meine Tochter wirklich geliebt und Verantwortung für sie übernommen hätte, hätte ich sie ihren Interessen und Fähigkeiten entsprechend erziehen und sie richtig führen sollen, anstatt ihr meine eigenen Wünsche aufzuzwingen. Als ich über meine Handlungen nachdachte, empfand ich tiefe Reue und erkannte, dass es mir an Menschlichkeit fehlte. Ich konnte ihr diese unangemessenen Erwartungen nicht länger aufbürden.
Von da an verstand ich durch das Lesen von Gottes Worten die Verantwortung, der ich als Mutter nachkommen sollte. Der Allmächtige Gott sagt: „Indem wir das Wesen elterlicher Erwartungen sezieren, können wir feststellen, dass diese Erwartungen selbstsüchtig sind, dass sie der Menschlichkeit zuwiderlaufen und dass sie nichts mit den Verantwortungen der Eltern zu tun haben. Wenn Eltern ihren Kindern allerlei Erwartungen und Anforderungen auferlegen, üben sie einen großen zusätzlichen Druck auf sie aus – das hat nichts mit der Erfüllung ihrer Verantwortlichkeiten zu tun. Was sind also die Verantwortlichkeiten, die Eltern erfüllen sollten? Zumindest sollten sie ihren Kindern beibringen, ehrliche Menschen zu sein, die die Wahrheit sagen und Dinge auf ehrliche Weise tun, und sie lehren, gutherzig zu sein und keine schlechten Dinge zu tun, und sie in eine positive Richtung zu lenken. Das sind ihre grundlegendsten Verantwortlichkeiten. Darüber hinaus sollten sie ihre Kinder anleiten, sich praktisches Wissen und Fähigkeiten anzueignen, und so weiter, basierend auf ihrem Kaliber und ihren Umständen. Wenn Eltern an Gott glauben und die Wahrheit verstehen, sollten sie ihre Kinder dazu bringen, Gottes Worte zu lesen und die Wahrheit zu akzeptieren, damit sie den Schöpfer erkennen und verstehen, dass die Menschen von Gott geschaffen wurden und dass Gott in diesem Universum existiert; sie sollten ihre Kinder anleiten, zu Gott zu beten und die Worte Gottes zu essen und zu trinken, damit sie einige Wahrheiten verstehen können, sodass sie, wenn sie erwachsen sind, in der Lage sind, an Gott zu glauben, Gott zu folgen und die Pflicht eines geschaffenen Wesens zu tun, anstatt weltlichen Trends nachzujagen, sich in verschiedenen komplizierten zwischenmenschlichen Beziehungen zu verstricken und von den verschiedenen bösen Trends dieser Welt verführt, verdorben und verwüstet zu werden. Dies sind tatsächlich die Verantwortlichkeiten, die Eltern erfüllen sollten. Die Verantwortungen, die sie erfüllen sollten, bestehen darin, in ihrer Rolle als Eltern ihren Kindern vor dem Erwachsenwerden eine positive Führung und angemessene Unterstützung zu bieten sowie sich in ihrem fleischlichen Leben in Bezug auf die täglichen Notwendigkeiten unverzüglich um sie zu kümmern. Wenn ihre Kinder krank werden, sollten Eltern sie behandeln lassen, wann immer es nötig ist; sie sollten sie nicht aus Angst, die Schularbeiten ihrer Kinder zu verzögern, dazu zwingen, weiter zur Schule zu gehen und auf eine Behandlung zu verzichten. Wenn ihre Kinder sich erholen müssen, muss ihnen erlaubt werden, sich zu erholen, und wenn sie sich ausruhen müssen, muss ihnen erlaubt werden, sich auszuruhen. Die Gesundheit ihrer Kinder zu gewährleisten ist ein Muss; wenn die Kinder in ihren Schularbeiten zurückfallen, können die Eltern einen Weg finden, dies nachträglich auszugleichen. Dies sind die Verantwortlichkeiten, die Eltern erfüllen sollten. Einerseits müssen sie ihren Kindern helfen, sich solides Wissen anzueignen; andererseits müssen sie ihre Kinder anleiten und erziehen, damit sie den richtigen Weg gehen, und ihre psychische Gesundheit sicherstellen, damit sie nicht von den ungesunden Trends und bösen Praktiken der Gesellschaft beeinflusst werden. Gleichzeitig müssen sie ihre Kinder auch dazu bringen, sich angemessen körperlich zu betätigen, um ihre physische Gesundheit zu gewährleisten. Dies sind die Dinge, die Eltern tun sollten, anstatt ihren Kindern eindringlich unrealistische Erwartungen oder Anforderungen aufzuzwingen. Eltern müssen ihren Verantwortungen sowohl in Bezug auf die Dinge nachkommen, die ihre Kinder für den Geist brauchen, als auch in Bezug auf die Dinge, die sie für ihr körperliches Leben brauchen. Sie sollten ihnen einige allgemeine Kenntnisse vermitteln, zum Beispiel, dass sie warme Speisen und keine kalten Speisen essen sollten, dass sie sich bei kaltem Wetter warm anziehen sollten, um sich nicht zu unterkühlen oder eine Erkältung zu bekommen, damit sie lernen, auf ihre eigene Gesundheit zu achten. Außerdem müssen Eltern, wenn einige kindische, unreife Vorstellungen über ihre Zukunft oder einige extreme Gedanken in dem jungen Verstand ihrer Kinder aufkommen, sie richtig anleiten, sobald sie dies feststellen, solche kindlichen Fantasien und extremen Dinge korrigieren, damit ihre Kinder den richtigen Lebensweg einschlagen können. Damit kommen sie ihren Verantwortungen nach. Seinen Verantwortungen nachzukommen bedeutet einerseits, sich um das Leben seiner Kinder zu kümmern, und andererseits, die Denkweise seiner Kinder zu lenken und zu korrigieren, und ihnen im Hinblick auf ihre Denkweisen und Ansichten die richtige Anleitung zu geben“ (Das Wort, Bd. 6, Über das Streben nach der Wahrheit: Wie man nach der Wahrheit strebt (18)). „Während ihre Kinder heranwachsen, bestehen die Verantwortlichkeiten und Verpflichtungen, die Eltern erfüllen sollten, darin, ihren Kindern Unterstützung und Führung bereitzustellen, um auf den richtigen Lebensweg zu kommen, und nicht darin, Druck auf sie auszuüben oder ihnen Fesseln anzulegen, sie zu belasten, und erst recht nicht darin, sich in ihre Entscheidungen einzumischen oder ihren Kindern ihre eigenen Hoffnungen aufzuzwingen. Stattdessen sollten Eltern, während ihre Kinder heranwachsen, ihnen angemessene Hilfe leisten, die auf dem Kaliber, den Vorlieben und dem Streben ihrer Kinder basiert. Unabhängig davon, wie die Persönlichkeit und das Kaliber ihrer Kinder beschaffen sind, sollten Eltern sie auf den richtigen Lebensweg leiten. Eltern sollten ihren Kindern helfen, ihre Unzulänglichkeiten auszugleichen, und sie sollten lernen, ihre Kinder so zu leiten und zu führen, dass sie sich in eine positive Richtung entwickeln. Wenn ihre Kinder durch einige falsche Dinge aus gesellschaftlichen Trends in die Irre geführt und gestört werden, sollten Eltern ihnen umgehend geistliche Führung sowie Anleitung und Korrektur ihres Verhaltens bereitstellen. Im Hinblick darauf, ob ihre Kinder bereit sind, zu lernen, wie gut sie lernen, wie sehr sie daran interessiert sind, sich Wissen und Fähigkeiten anzueignen, und welcher Tätigkeit sie nachkommen können, wenn sie erwachsen sind, so sollte dies ihren natürlichen Gaben und Vorlieben und der Neigung ihrer Interessen entsprechen. Auf diese Weise können sie während ihrer Erziehung gesund, frei und kräftig heranwachsen. Das ist die Verantwortung, die Eltern erfüllen sollten. Außerdem stellt dies die Haltung dar, die Eltern gegenüber der Entwicklung, der Schulbildung und der Karriere ihrer Kinder haben sollten, anstatt ihren Kindern ihre eigenen Wünsche, Ambitionen, Vorlieben und Begierden aufzuzwingen, damit sie diese verwirklichen“ (Das Wort, Bd. 6, Über das Streben nach der Wahrheit: Wie man nach der Wahrheit strebt (16)). Aus Gottes Worten lernte ich, dass die Verantwortung von Eltern darin besteht, ihre Kinder entsprechend ihrem Kaliber und ihren Stärken zum normalen Lernen anzuleiten. Sie sollen ihnen positive und aktive Führung anbieten, wenn während ihres Wachstums Probleme auftreten, sie disziplinieren, wenn sie etwas falsch machen, und ihnen beibringen, zwischen positiven und negativen Dingen zu unterscheiden. Was das zukünftige Leben des Kindes betrifft – welche Art von Person es werden wird oder welchen Beruf es ergreifen wird – all das unterliegt Gottes Souveränität und Seinen Anordnungen. Eltern sollten Gottes Souveränität akzeptieren und sich ihr unterwerfen. Nachdem ich meine Verantwortung erkannt hatte, wusste ich, wie ich meine Tochter erziehen sollte. Wenn meine Tochter nicht mit der Schule beschäftigt war, lasen wir Gottes Worte und hörten uns gemeinsam Hymnen an. Wenn sie Probleme beim Lernen hatte, half ich ihr ruhig und sagte ihr auch, sie solle sich nicht unter Druck gesetzt fühlen. Unerwarteterweise verbesserten sich die Noten meiner Tochter daraufhin leicht. Später sah ich, dass meine Tochter gerne malte, also meldete ich sie zu einem Malkurs an. Sie entwickelte ihre eigenen Hobbys, und auch ihr psychischer Zustand verbesserte sich. Meine Tochter und ich kamen uns auch immer näher.
Eines Tages, als ich meine Tochter von der Schule abholte, sah ich auf dem Heimweg eine Mutter, die ihre Tochter anschrie und sie für ihre schlechten Noten kritisierte. Das kleine Mädchen zitterte vor Angst. In diesem Moment flüsterte mir meine Tochter leise ins Ohr: „Mama, dank Gottes Errettung muss ich nicht mehr so leiden. Früher warst du genauso streng zu mir, aber du bist nicht mehr so. Du bist eine gute Mama geworden.“ Als ich sie das sagen hörte, wurde mir ganz warm ums Herz, und ich hätte fast geweint. Mein Herz war erfüllt von Dankbarkeit gegenüber Gott. Es waren Gottes Worte, die mich erkennen ließen, dass das Schicksal des Menschen in Seinen Händen liegt. Mehr noch, es waren Gottes Worte, die mir zeigten, was die wahre Verantwortung von Eltern gegenüber ihren Kindern ist. Ich zwang meine Tochter nicht mehr zum Lernen, und das machte mich in ihren Augen zu einer guten Mutter. Ich flüsterte meiner Tochter leise zu: „Wir sollten beide Gott für Seine Errettung danken.“
Meine Tochter macht jetzt eine Ausbildung an einer Krankenpflegeschule. Obwohl wir manchmal über ihre berufliche Zukunft sprechen, hat mein Herz Frieden gefunden, denn ich glaube, dass alles in Gottes Händen liegt. Egal, wie die Arbeitssituation meines Kindes auch sein mag, ich bin bereit, mich Gottes Anordnungen zu unterwerfen. Diese Veränderung und diese Erkenntnisse verdanke ich allein der Führung durch Gottes Worte. Dank sei Gott!