6. Wie man den Charakter von Antichristen erkennt
Worte des Allmächtigen Gottes der letzten Tage
Die erste Äußerungsform des Charakters von Antichristen ist das gewohnheitsmäßige Lügen, was wir als eine dämonische Natur charakterisieren. Die Äußerungsform dieser dämonischen Natur ist, dass unabhängig davon, wann oder wo, egal bei welcher Gelegenheit oder mit wem sie interagieren, die Worte, die solche Menschen sagen, dem ähneln, was die Schlange und Dämonen sagen – sie sind des Vertrauens unwürdig. Man muss bei solchen Menschen besonders vorsichtig sein und Urteilsvermögen haben und den Worten von Dämonen nicht vorschnell glauben. Die spezifische Äußerungsform ihres gewohnheitsmäßigen Lügens ist, dass ihnen Lügen einfach so über die Lippen kommen; die Worte, die sie sprechen, halten keiner Überlegung, Analyse oder Urteilskraft stand. Sie können jederzeit lügen, und sie glauben, dass sie in allen Angelegenheiten nichts Wahres sagen können, dass alles, was sie sagen, eine Lüge sein muss. Selbst wenn du sie nach ihrem Alter fragst, denken sie darüber nach und überlegen: „Warum fragt er nach meinem Alter? Wenn ich sage, ich sei alt, wird er dann auf mich herabsehen und mich nicht fördern? Wenn ich sage, ich sei jung, wird er dann auf mich herabsehen und sagen, mir fehle die Erfahrung? Wie soll ich antworten?“ Selbst bei einer so einfachen Angelegenheit können sie noch lügen und weigern sich, dir die Wahrheit zu sagen, und geben die Frage sogar an dich zurück: „Was denkst du denn?“ Du sagst: „Fünfzig Jahre alt?“ „Ungefähr.“ „Fünfundvierzig?“ „Fast.“ Geben sie dir eine genaue Antwort? Weißt du durch ihre Antworten, wie alt sie sind? (Nein.) Das ist gewohnheitsmäßiges Lügen.
Es gibt eine weitere Äußerungsform des gewohnheitsmäßigen Lügens von Antichristen, nämlich, dass sie sogar beim Zeugnisablegen lügen. Falsches Zeugnis abzulegen ist eine verfluchte Handlung, die Gottes Disposition verletzt. Selbst beim Zeugnisablegen wagen sie es, sich auf Erfindungen, Lügen und Tricksereien einzulassen, was wirklich ihre rücksichtslose Missachtung von Konsequenzen und ihre unveränderliche Natur zeigt! Wenn sie sehen, dass andere aufgrund von Erfahrung und Verständnis Zeugnis ablegen, während sie es nicht können, ahmen sie sie nach, sagen, was andere sagen, und erfinden dieselben Erfahrungen, die andere gemacht haben. Wenn sie etwas nicht so verstehen wie andere, behaupten sie, sie täten es. Wenn ihnen solch ein erfahrungsbasiertes Verständnis und solche Erleuchtung fehlen, bestehen sie darauf, sie zu besitzen. Selbst wenn Gott sie nicht diszipliniert hat, beharren sie darauf, dass Er es getan hat. Selbst in dieser Angelegenheit können sie lügen und fälschen und zeigen keine Sorge oder kein Interesse, egal wie schwerwiegend die Konsequenzen auch sein mögen. Ist das kein gewohnheitsmäßiges Lügen? Darüber hinaus betrügen solche Menschen jeden. Manche mögen sich fragen: „Antichristen sind doch trotzdem Menschen: Würden sie nicht davon absehen, diejenigen zu betrügen, die ihnen am nächsten stehen, die ihnen geholfen haben oder die mit ihnen durch schwere Zeiten gegangen sind? Würden sie es nicht vermeiden, Familienmitglieder zu betrügen?“ Zu sagen, dass sie gewohnheitsmäßig lügen, bedeutet, dass sie jeden betrügen können, sogar ihre Eltern, ihre Kinder und natürlich auch die Brüder und Schwestern. In großen wie in kleinen Angelegenheiten können sie die Menschen betrügen, selbst in Angelegenheiten, in denen sie die Wahrheit sagen sollten, wo dies keine Konsequenzen hätte und sie in keiner Weise beeinträchtigen würde, und wo es nicht nötig wäre, Weisheit anzuwenden. Sie betrügen die Menschen auch und benutzen Lügen, um kleine Angelegenheiten zu klären, die für Außenstehende keine Lüge rechtfertigen, bei denen es einfach und überhaupt kein Problem wäre, geradlinig zu sprechen. Ist das kein gewohnheitsmäßiges Lügen? Gewohnheitsmäßiges Lügen kann als eine der Hauptäußerungsformen von Teufeln und Satan bezeichnet werden. Können wir aus dieser Perspektive nicht sagen, dass die Menschlichkeit von Antichristen nicht nur unehrlich ist, sondern auch durch gewohnheitsmäßiges Lügen gekennzeichnet ist, was ihn unzuverlässig macht? (Ja, das können wir.) Wenn solche Individuen ein Fehlverhalten begehen und dann Tränen vergießen, nachdem sie zurechtgestutzt und von den Brüdern und Schwestern kritisiert wurden, oberflächlich behaupten, Gott etwas schuldig zu sein, und zukünftige Buße versprechen – wagst du es, ihnen zu glauben? (Nein.) Warum nicht? Der überzeugendste Beweis ist, dass sie gewohnheitsmäßig lügen! Selbst wenn sie äußerlich Buße tun, bitterlich weinen, sich an die Brust schlagen und schwören, glaub ihnen nicht, denn sie vergießen Krokodilstränen – Tränen, um Menschen zu täuschen. Die traurigen und reuevollen Worte, die sie äußern, sind nicht von Herzen gemeint; es sind zweckdienliche Taktiken, die darauf abzielen, das Vertrauen von Menschen auf betrügerische Weise zu gewinnen. Vor den Leuten weinen sie bitterlich, geben Fehler zu, schwören und verkünden ihre Haltung. Diejenigen jedoch, die privat eine gute Beziehung zu ihnen haben, diejenigen, denen sie einigermaßen vertrauen, berichten anderes. Während das öffentliche Zugeben von Fehlern und das Schwören, sich zu ändern, oberflächlich betrachtet aufrichtig erscheinen mag, beweist das, was sie hinter den Kulissen sagen, dass ihre früheren Worte nicht wahr, sondern falsch waren und dazu bestimmt, noch mehr Leute hinters Licht zu führen. Was werden sie hinter den Kulissen sagen? Werden sie anerkennen, dass das, was sie zuvor sagten, falsch war? Nein, das werden sie nicht. Sie werden Negativität verbreiten, Argumente vorbringen und sich selbst rechtfertigen. Diese Rechtfertigung und dieses Argumentieren bestätigen, dass ihre Eingeständnisse, ihre Reue und ihre Schwüre allesamt falsch waren und dazu bestimmt, die Menschen zu täuschen. Kann man solchen Individuen vertrauen? Ist das nicht gewohnheitsmäßiges Lügen? Sie können sogar Geständnisse erfinden, fälschlicherweise Tränen vergießen und geloben, sich zu ändern, und selbst ihre Schwüre sind eine Lüge. Ist das nicht eine dämonische Natur? Selbst wenn sie sagen würden: „Ich verstehe nur so viel; den Rest weiß ich nicht, und ich suche Gottes Erleuchtung und hoffe auf die Hilfe der Brüder und Schwestern, um allmählich Verständnis zu gewinnen“, wäre dies eine ehrliche Haltung und Aussage. Antichristen jedoch können solche wahrhaftigen Worte absolut nicht äußern. Sie denken: „Wahrhaftig zu sprechen würde die Leute auf mich herabsehen lassen: Ich würde mein Gesicht verlieren und mich erniedrigt fühlen – wäre mein Ansehen dann nicht völlig dahin? Wer bin ich? Kann ich eine Niederlage eingestehen? Selbst wenn ich es nicht verstehe, muss ich so tun, als ob ich es sehr gut verstünde; ich muss die Leute täuschen und zuerst meine Position in ihren Herzen festigen.“ Ist das nicht eine Äußerungsform von Antichristen? Aus der Quelle und der Art und Weise, wie Antichristen sprechen, sowie aus den Worten, die sie äußern, wird deutlich, dass solche Leute niemals ehrlich sein werden; das übersteigt ihre Fähigkeiten. Da gewohnheitsmäßiges Lügen ihrem Charakter innewohnt, wollen sie bei allem die Menschen täuschen und Dinge verbergen und möchten nicht, dass irgendjemand die wahren Fakten oder die tatsächliche Situation kennt oder sieht. Ihr Innerstes ist schrecklich finster. Dieser Aspekt des Charakters von Antichristen kann zuverlässig als Mangel an Menschlichkeit und als Besitz einer dämonischen Natur charakterisiert werden. Lügen kommen ihnen mühelos über die Lippen, ohne nachzudenken, bis zu dem Punkt, dass sie nicht einmal im Schlaf etwas Wahres sagen – es ist alles Trickserei, alles Lüge. Das ist gewohnheitsmäßiges Lügen.
– Das Wort, Bd. 4, Antichristen entlarven: Exkurs 4: Zusammenfassung – Der Charakter von Antichristen und ihre Dispositionsessenz (Teil 1)
Wie manifestieren Antichristen ihre Heimtücke und Skrupellosigkeit? (In ihrer Fähigkeit, Lügen zu fabrizieren und anderen fälschlich die Schuld zuzuschieben.) Lügen zu fabrizieren und anderen fälschlich die Schuld zuzuschieben, umfasst sowohl gewohnheitsmäßiges Lügen als auch Heimtücke und Skrupellosigkeit; diese beiden Merkmale sind eng miteinander verknüpft. Wenn sie zum Beispiel eine Missetat begehen und nicht die Verantwortung übernehmen wollen, erwecken sie einen falschen Anschein und erzählen Lügen, damit die Leute glauben, es sei das Werk eines anderen und nicht ihr eigenes. Sie wälzen die Schuld auf jemand anderen ab und lassen diesen die Konsequenzen tragen. Das ist nicht nur niederträchtig und verachtenswert, sondern noch viel mehr heimtückisch und skrupellos. Welche weiteren Äußerungsformen der Heimtücke und Skrupellosigkeit von Antichristen gibt es noch? (Sie können Menschen quälen, angreifen und sich an ihnen rächen.) Menschen quälen zu können, ist skrupellos. Jeden, der eine Bedrohung für ihren Status, ihren Ruf oder ihr Ansehen darstellt, oder ihnen sonst wie abträglich ist, werden sie mit allen Mitteln angreifen und sich an ihm rächen. Manchmal benutzen sie sogar andere, um Menschen zu schaden – das ist Heimtücke und Skrupellosigkeit. Kurz gesagt, der Ausdruck „heimtückisch und skrupellos“ deutet darauf hin, dass Antichristen besonders böswillig sind. Die Art und Weise, wie sie Menschen behandeln und mit ihnen interagieren, basiert nicht auf dem Gewissen, und sie leben nicht in Harmonie und auf Augenhöhe mit ihnen; stattdessen versuchen sie auf Schritt und Tritt, andere auszunutzen, zu kontrollieren und für ihre eigenen Zwecke zu manipulieren. Ihre Art des Umgangs mit anderen ist nicht normal oder direkt; stattdessen benutzen sie bestimmte Mittel und Methoden, um Menschen subtil in die Irre zu führen, sie auszunutzen und als Werkzeug zu benutzen, ohne dass diese sich dessen bewusst sind. In ihrem Umgang mit anderen gibt es keinerlei Aufrichtigkeit, egal ob es nach außen hin gut oder schlecht erscheint. Sie nähern sich denen, die sie für nützlich halten, und distanzieren sich von denen, die sie für nutzlos erachten, und schenken ihnen keine Beachtung. Selbst gegenüber relativ arglosen oder schwächeren Personen denken sie sich Wege aus, wie sie diese mit verschiedenen Mitteln und Methoden in die Irre führen und umgarnen können, damit sie ihnen nützlich sind. Aber wenn Menschen schwach sind, in Schwierigkeiten stecken oder Hilfe benötigen, schauen Antichristen einfach weg und verhalten sich ihnen gegenüber gleichgültig. Sie zeigen solchen Menschen niemals Liebe oder bieten ihnen Hilfe an; im Gegenteil, sie neigen dazu, solche Menschen umso mehr zu tyrannisieren, in die Irre zu führen und sich sogar Möglichkeiten auszudenken, sie auszunutzen. Wenn sie sie nicht ausnutzen können, stoßen sie sie von sich und zeigen keinerlei Liebe oder Mitgefühl für sie – findet sich darin irgendeine Spur von Güte? Ist das nicht eine Manifestation von Böswilligkeit? Die Methode und Philosophie, mit der Antichristen mit Menschen interagieren, besteht darin, Intrigen und Strategien anzuwenden, um Menschen auszunutzen und zu täuschen, sodass die Menschen sie nicht durchschauen, und sie dennoch bereitwillig sich für sie aufreiben und ihnen völlig hörig sind. Diejenigen, die sie durchschauen und sich nicht mehr von ihnen ausnutzen lassen, können sie schikanieren und quälen. Sie können solchen Menschen sogar willkürlich die Schuld zuschieben, was die Brüder und Schwestern dazu veranlasst, diese im Stich zu lassen, und dann schließen sie diese Leute aus oder entfernen sie. Kurz gesagt, Antichristen sind heimtückisch und skrupellos, und ihnen fehlt jegliche Güte und Aufrichtigkeit. Sie helfen anderen niemals aufrichtig und zeigen weder Mitgefühl noch Liebe, wenn andere in Schwierigkeiten geraten. In ihren Interaktionen schmieden sie Pläne für ihren eigenen Nutzen und Vorteil. Unabhängig davon, wer sich ihnen nähert oder in Schwierigkeiten Hilfe sucht, sie stellen immer Berechnungen über diese Person an und denken im Herzen: „Wenn ich dieser Person helfe, welchen Nutzen kann ich in Zukunft aus ihr ziehen? Kann sie mir helfen? Kann sie mir von Nutzen sein? Was kann ich von ihr bekommen?“ Ist es nicht selbstsüchtig und gemein, ständig über diese Dinge nachzudenken? (Ja, das ist es.) Welche Methoden wenden Antichristen bei Kirchenwahlen an? (Sie werden andere herabsetzen, sich selbst erhöhen und diejenigen niedermachen, die besser sind als sie.) Andere herabzusetzen und sich selbst zu erhöhen, ist ebenfalls heimtückisch und skrupellos.
– Das Wort, Bd. 4, Antichristen entlarven: Exkurs 4: Zusammenfassung – Der Charakter von Antichristen und ihre Dispositionsessenz (Teil 1)
Der Besitz eines Ehrgefühls ist etwas, das zur normalen Menschlichkeit gehören sollte; es bedeutet, Vernunft zu haben. Was ist der Gegenbegriff zum Besitz eines Ehrgefühls? (Schamlosigkeit.) Schamlos zu sein bedeutet, dreist zu sein. Anders ausgedrückt kann man es als Mangel an Ehrgefühl zusammenfassen. Welche Taten vollbringen Antichristen und welche spezifischen Äußerungsformen oder Praktiken zeigen, dass es ihnen an Ehrgefühl mangelt und sie schamlos sind? Antichristen wetteifern offen mit Gott um Status, was von einem Mangel an Ehrgefühl zeugt und schamlos ist. Nur Antichristen können offen mit Gott um Status und um Sein auserwähltes Volk konkurrieren. Unabhängig davon, ob die Menschen es wollen oder nicht, wollen Antichristen sie kontrollieren. Unabhängig davon, ob sie die Fähigkeit dazu haben, wollen Antichristen nach Status streben, und nachdem sie ihn erlangt haben, leben sie auf Kosten der Kirche, essen und trinken von Gottes auserwähltem Volk und lassen sich von Gottes auserwähltem Volk versorgen, ohne selbst etwas zu tun. Sie versorgen Gottes Auserwählte überhaupt nicht mit Leben, und doch wollen sie sie unter ihre Macht bringen, sie dazu bringen, ihnen zuzuhören, ihnen zu dienen und für sie zu schuften, und sie wollen ihre eigene Stellung in den Herzen der Menschen etablieren. Wenn du Gutes über andere sagst, wenn du Gottes große Güte, Gnade, Segnungen und Allmächtigkeit preist, fühlen sie sich unglücklich und unzufrieden. Sie wollen immer, dass du sie in den höchsten Tönen lobst, dass du in deinem Herzen einen Platz für sie hast, dass du sie verehrst und zu ihnen aufblickst, und zwar unverfälscht. Alles, was du tust, muss für sie und mit Rücksicht auf sie geschehen. Du musst sie bei allem, was du sagst und tust, stets an die erste Stelle setzen und ihre Gedanken und Gefühle berücksichtigen. Ist das nicht ein Mangel an Ehrgefühl und schamlos? Handeln Antichristen nicht so? (Doch, das tun sie.) Welche anderen Äußerungsformen gibt es? Sie stehlen und verschwenden Opfergaben und eignen sich Gottes Opfergaben an. Auch das zeugt von einem Mangel an Ehrgefühl und ist schamlos – es ist überdeutlich!
– Das Wort, Bd. 4, Antichristen entlarven: Exkurs 4: Zusammenfassung – Der Charakter von Antichristen und ihre Dispositionsessenz (Teil 1)
Antichristen mangelt es an Gewissen und Vernunft; wie sonst zeigt sich, dass sie kein Ehrgefühl haben und schamlos sind? Wenn sie etwas falsch machen, wissen sie nicht, Reue zu empfinden, und sie hegen keine Gewissensbisse in ihren Herzen. Sie denken nicht darüber nach, wie sie Wiedergutmachung leisten oder Buße tun können, und sie glauben sogar, dass ihre Handlungen gerechtfertigt sind. Wenn sie mit Zurechtstutzung oder Entlassung konfrontiert werden, fühlen sie sich ungerecht behandelt. Sie argumentieren unaufhörlich und verteidigen sich mit Spitzfindigkeiten – das ist ein Mangel an Ehrgefühl. Sie leisten keine wirkliche Arbeit; auf Schritt und Tritt belehren sie andere und führen die Menschen mit leeren Theorien in die Irre, damit andere denken, sie seien geistlich und verstünden die Wahrheit. Sie prahlen auch häufig damit, wie viel sie gearbeitet und gelitten haben, und sagen, sie verdienten es, Gottes Gnade und die gastfreundliche Aufnahme und Fürsorge der Brüder und Schwestern zu genießen, wodurch sie wie selbstverständlich auf Kosten der Kirche leben, und sie wollen außerdem köstlich speisen und trinken und eine Sonderbehandlung genießen. Das ist sowohl ein Mangel an Ehrgefühl als auch Schamlosigkeit. Außerdem prahlen sie damit, fähig und in allem gut zu sein, obwohl sie eindeutig ein geringes Kaliber haben, die Wahrheit nicht verstehen, nicht in der Lage sind, die Grundsätze der Praxis zu finden, und unfähig sind, irgendeine Arbeit zu verrichten. Ist das nicht schamlos? Obwohl sie eindeutig nichts sind, tun sie so, als wüssten sie alles, damit die Menschen sie schätzen und zu ihnen aufblicken. Wenn jemand Probleme hat, aber nicht ihren Rat einholt, sondern stattdessen andere Leute fragt, werden sie wütend, eifersüchtig und nachtragend und suchen nach allen möglichen Wegen, diese Person zu quälen. Ist das nicht schamlos? Es ist offensichtlich, dass sie oft lügen und verschiedene verdorbene Dispositionen haben, aber sie tun so, als hätten sie keine verdorbenen Dispositionen, als stünden sie in Gottes Gunst und würden von Ihm geliebt; auf Schritt und Tritt geben sie vor, sehr leidensfähig zu sein, sich unterwerfen sowie die Wahrheit und Zurechtstutzung annehmen zu können, keine Angst vor harter Arbeit oder Kritik zu haben und sich nie zu beklagen – aber in Wirklichkeit sind sie voller Groll. Obwohl sie offensichtlich unfähig sind, irgendein Verständnis im gemeinschaftlichen Austausch mitzuteilen oder klar über irgendwelche Wahrheiten zu sprechen, und obwohl es ihnen an Erfahrungszeugnissen mangelt, geben sie sich heuchlerisch und verstellen sich und sprechen auf leere Weise über ihre Selbsterkenntnis, um die Menschen dazu zu bringen, sie als sehr geistlich und als jemanden mit großem Verständnis anzusehen. Ist das nicht schamlos? Sie haben eindeutig zahlreiche Probleme und eine schlechte Menschlichkeit, sie führen ihre Pflicht ohne jegliche Treue aus und verlassen sich bei jeder Arbeit, die sie verrichten, ausschließlich auf ihren eigenen Intellekt und ihre eigene Klugheit und suchen überhaupt nicht nach der Wahrheit, und doch glauben sie immer noch, dass sie eine Bürde tragen, dass sie sehr geistlich sind und Kaliber haben und dass sie den meisten Menschen überlegen sind. Ist das nicht schamlos? Sind das nicht die Äußerungsformen der mangelnden Menschlichkeit von Antichristen? Offenbaren sie solche Dinge nicht häufig? Sie haben eindeutig kein Verständnis für die Wahrheitsgrundsätze, und egal, welche Arbeit sie tun, sie können keine Grundsätze für die Praxis finden, aber sie weigern sich zu suchen oder Gemeinschaft zu halten; sie verlassen sich auf ihre eigene Klugheit, Erfahrung und ihren Intellekt, um die Arbeit zu erledigen. Sie wollen sogar Leiter sein, andere anweisen und alle dazu bringen, auf sie zu hören, und sie werden wütend und rasend, wenn es jemand nicht tut. Ist das nicht schamlos? Weil sie Ambitionen, Begabungen und ein bisschen Klugheit haben, wollen sie im Haus Gottes immer herausstechen und das Haus Gottes dazu bringen, ihnen wichtige Positionen zu geben und sie zu fördern. Wenn sie nicht gefördert werden, fühlen sie sich verärgert und nachtragend, beklagen sich, dass das Haus Gottes ungerecht sei, dass es nicht in der Lage sei, talentierte Menschen zu erkennen, dass es im Haus Gottes keinen guten Talentkenner gebe, um ihre außergewöhnlichen Fähigkeiten zu entdecken. Wenn sie nicht gefördert werden, wollen sie sich nicht anstrengen, ihre Pflichten zu tun, Mühsal zu ertragen oder den Preis zu zahlen; stattdessen wollen sie nur ihre List anwenden, um sich vor der Arbeit zu drücken. In ihren Herzen hoffen sie, dass jemand im Haus Gottes sie schätzen und erhöhen wird, sodass sie andere übertreffen und hier ihre großen Pläne verwirklichen können. Sind das nicht Ambitionen und Begierden? Ist das nicht schamlos? Ist das nicht die häufigste Äußerungsform von Antichristen? Wenn du wirklich Fähigkeiten hast, solltest du nach der Wahrheit streben, dich darauf konzentrieren, deine Pflichten gut auszuführen, und die Auserwählten Gottes werden dich von Natur aus schätzen. Wenn du keinerlei Wahrheit besitzt und trotzdem immer herausstechen willst, dann mangelt es dir zu sehr an Vernunft! Wenn du auch Ambitionen und Begierden hast und immer aufs Ganze gehen willst, wirst du zwangsläufig stürzen. Manche Leute, die in der Vergangenheit einen gewissen Status und Ansehen in der Gesellschaft besaßen, wollen sich aufspielen, das letzte Wort haben und alle dazu bringen, ihren Befehlen zu gehorchen, nachdem sie zum Glauben an Gott gekommen und in Sein Haus eingetreten sind. Sie wollen mit ihren Qualifikationen und ihrem Dienstalter prahlen, sie betrachten alle als unterlegen und denken, dass alle ihrer Macht unterworfen sein sollten. Ist das nicht schamlos? Das ist es. Wenn einige Leute bei der Ausführung ihrer Pflichten im Haus Gottes einige Ergebnisse erzielen und einige Beiträge leisten, wollen sie immer, dass die Brüder und Schwestern sie mit großem Respekt behandeln, als Älteste, hochrangige Persönlichkeiten und besondere Gestalten. Sie wollen sogar, dass die Menschen zu ihnen aufblicken, ihnen folgen und auf sie hören. Sie streben danach, die führende Persönlichkeit in der Kirche zu werden; sie wollen alles entscheiden, über alle Angelegenheiten ein Urteil fällen und das letzte Wort haben. Wenn niemand auf das hört oder annimmt, was sie sagen, wollen sie ihre Arbeit niederlegen und alle anderen untergraben und auslachen. Ist das nicht schamlos? Sie sind nicht nur schamlos, sondern auch besonders böswillig – das sind Antichristen.
– Das Wort, Bd. 4, Antichristen entlarven: Exkurs 4: Zusammenfassung – Der Charakter von Antichristen und ihre Dispositionsessenz (Teil 1)
Antichristen haben kein Gewissen, keine Vernunft und keine Menschlichkeit. Nicht nur, dass sie keine Scham kennen, sie haben noch ein weiteres Merkmal: Sie sind außergewöhnlich selbstsüchtig und gemein. Die wörtliche Bedeutung von „selbstsüchtig und gemein“ ist nicht schwer zu erfassen. Es bedeutet, dass ein Mensch nichts als Profit sucht. Wenn etwas seine eigenen Interessen betrifft, wird er sein Herz hineinlegen, er wird dafür leiden und einen Preis zahlen und Gedanken und Energie hineinstecken. Wenn etwas nicht mit seinen eigenen Interessen zusammenhängt, wird er ein Auge zudrücken und es nicht beachten; er lässt andere tun, was sie wollen – selbst wenn jemand Unterbrechungen oder Störungen verursacht, wird er es ignorieren und denken, dass es nichts mit ihm zu tun hat. Eine nette Art, dies auszudrücken, ist, dass er sich um seine eigenen Angelegenheiten kümmert, aber es ist zutreffender zu sagen, dass diese Art Mensch gemein, verachtenswert und schmutzig ist – wir charakterisieren sie als „selbstsüchtig und gemein“. Wie äußert sich die Selbstsucht und Gemeinheit von Antichristen? Für alles, was ihrem Status oder Ansehen zugutekommt, unternehmen sie Anstrengungen und tun oder sagen alles Nötige und ertragen bereitwillig jedes Leid. Aber wenn es um die Arbeit geht, die von Gottes Haus angeordnet wurde, oder um die Arbeit, die dem Lebenswachstum des von Gott auserwählten Volkes zugutekommt, ignorieren sie dies völlig. Selbst wenn böse Menschen Unterbrechungen und Störungen verursachen und alle Arten von Bösem begehen und dadurch die Arbeit der Kirche ernsthaft beeinträchtigen, kümmern sie sich nicht darum oder erkundigen sich nicht danach, als ob dies nichts mit ihnen zu tun hätte. Und wenn jemand die bösen Taten eines bösen Menschen entdeckt und meldet, behaupten sie, sie hätten nichts gesehen, und täuschen Unwissenheit vor. Aber wenn jemand sie selbst meldet und aufdeckt, dass sie keine echte Arbeit tun und nur nach Ruhm, Gewinn und Status streben, dann sehen sie rot. Es werden hastig Treffen einberufen, um zu besprechen, wie man reagieren soll, und es werden Untersuchungen durchgeführt, um herauszufinden, wer sie hintergangen hat, wer der Anstifter war und wer mitgemacht hat. Sie werden nicht essen und schlafen, bis sie der Sache auf den Grund gegangen sind und sie vollständig aufgeklärt haben – sie werden sich sogar erst dann glücklich fühlen, wenn sie alle, die an der Anzeige gegen sie beteiligt waren, zur Rechenschaft gezogen haben. Dies ist die Äußerungsform von Selbstsucht und Gemeinheit, nicht wahr? Tun sie wirklich Kirchenarbeit? Sie handeln um ihrer eigenen Macht und ihres eigenen Status willen und beschäftigen sich mit ihrem eigenen Vorhaben, so einfach ist das. Egal, für welche Arbeit sie verantwortlich sind, Antichristen denken nie an die Interessen des Hauses Gottes. Sie überlegen nur, ob ihre eigenen Interessen betroffen sind und denken nur an das kleine Stückchen Arbeit, das vor ihnen liegt und von dem sie profitieren. Für sie ist die Hauptarbeit der Kirche nur etwas, das sie in ihrer Freizeit tun. Sie nehmen sie überhaupt nicht ernst. Sie bewegen sich nur, wenn sie zum Handeln gedrängt werden, tun nur, was sie gerne tun, und verrichten nur die Arbeit, die dazu geeignet ist, ihre eigene Macht und ihren eigenen Status zu erhalten. In ihren Augen sind jede Arbeit, die von Gottes Haus angeordnet wird, die Arbeit, das Evangelium zu verbreiten, und der Lebenseintritt von Gottes auserwähltem Volk nicht wichtig. Egal, welche Schwierigkeiten andere Menschen bei ihrer Arbeit haben, welche Probleme sie erkannt und ihnen gemeldet haben, wie aufrichtig ihre Worte sind, die Antichristen schenken dem keine Beachtung, sie mischen sich nicht ein, ganz so, als hätte das nichts mit ihnen zu tun. Egal, wie groß die Probleme sind, die bei der Arbeit der Kirche auftauchen, sie selbst bleiben völlig gleichgültig. Selbst wenn ein Problem direkt vor ihnen liegt, gehen sie es nur oberflächlich an. Nur wenn der Obere sie direkt zurechtstutzt und ihnen befiehlt, ein Problem zu lösen, werden sie widerwillig ein wenig echte Arbeit leisten und für den Oberen eine Show abziehen. Danach werden sie sich weiterhin mit ihren eigenen Angelegenheiten beschäftigen. Wenn es um die Arbeit der Kirche geht, um wichtige Angelegenheiten, die das große Ganze betreffen, kümmern sie sich um nichts davon und ignorieren diese Dinge, und wenn sie Probleme entdecken, kümmern sie sich nicht einmal um diese. Welche Angelegenheiten andere auch zur Sprache bringen, sie geben oberflächliche Antworten und drucksen herum und kümmern sich nur mit großem Widerwillen um diese Angelegenheiten. Ist dies nicht eine Äußerungsform von Selbstsucht und Gemeinheit? Außerdem: Ganz gleich, welche Pflicht Antichristen tun, sie denken immer darüber nach, ob sie sich ins Rampenlicht rücken können; solange eine Pflicht ihren Ruf stärken kann, werden sie sich den Kopf zerbrechen und versuchen, sich jeden erdenklichen Weg auszudenken, um zu lernen, wie sie diese Pflicht tun können, und sie auszuführen. Solange sie sich über andere erheben können, sind sie zufrieden. Ganz gleich, was sie tun oder worüber sie nachdenken, sie denken bei jeder Gelegenheit an nichts anderes als ihren Ruhm, ihren Gewinn und ihren Status. Ganz gleich, welche Pflicht sie tun, sie wetteifern nur darum, zu sehen, wer überlegen ist, wer gewinnt und wer größeres Ansehen hat. Sie interessieren sich nur dafür, wie viele Menschen sie vergöttern und zu ihnen aufsehen, wie viele Menschen auf sie hören und ihnen folgen. Sie halten nie über die Wahrheit Gemeinschaft oder lösen echte Probleme. Sie denken nie darüber nach, wie sie ihre Pflicht so tun können, dass sie die Dinge gemäß den Grundsätzen erledigen, noch denken sie darüber nach, ob sie Hingabe haben, ob sie ihre Verantwortlichkeiten erfüllt haben und ob es bei ihrer Arbeit irgendwelche Abweichungen, Versäumnisse oder Probleme gibt, geschweige denn, dass sie darüber nachdenken, was Gottes Anforderungen und was Gottes Absichten sind. Sie schenken all diesen Dingen nicht die geringste Beachtung. Sie vergraben sich nur um ihres Ruhmes, Gewinns und Status willen in ihre Arbeit – und um ihre eigenen Ambitionen und Begierden zu befriedigen. Ist das nicht eine Äußerungsform von Selbstsucht und Gemeinheit? Dies legt die Tatsache völlig offen, dass ihre Herzen von Ambitionen, Begierden und unvernünftigen Forderungen erfüllt sind, und dass jede ihrer Handlungen von ihren Ambitionen und Begierden beherrscht wird. Ganz gleich, was sie tun, ihre eigenen Ambitionen, Begierden und unvernünftigen Forderungen sind die Motivation und Quelle ihrer Handlungen. Das ist eine archetypische Äußerungsform von Selbstsucht und Gemeinheit.
– Das Wort, Bd. 4, Antichristen entlarven: Exkurs 4: Zusammenfassung – Der Charakter von Antichristen und ihre Dispositionsessenz (Teil 1)
Das Wesen der Selbstsucht und Gemeinheit der Antichristen ist offensichtlich; derartige Ausprägungen springen bei ihnen besonders hervor. Die Kirche vertraut ihnen ein Stück Arbeit an, und wenn sie ihnen Ruhm und Vorteile verschafft und ihnen die Gelegenheit bietet, sich sehen zu lassen, sind sie sehr interessiert und bereit, sie anzunehmen. Wenn es eine undankbare Aufgabe ist oder man damit Menschen verärgert, oder wenn sie ihnen keine Gelegenheit bietet, sich sehen zu lassen, oder nichts zu ihrem Ruhm, Gewinn oder Status beiträgt, dann haben sie kein Interesse und werden sie nicht annehmen, als ob diese Arbeit nichts mit ihnen zu tun hätte und nicht die Arbeit wäre, die sie tun sollten. Wenn sie auf Schwierigkeiten stoßen, besteht keine Aussicht darauf, dass sie nach der Wahrheit streben, um diese zu lösen, geschweige denn, dass sie versuchen, das große Ganze zu sehen und der Arbeit der Kirche irgendwelche Beachtung schenken. Beispielsweise wird da vielleicht im Rahmen der Arbeit von Gottes Haus, aufgrund allgemeiner Arbeitserfordernisse, Personal versetzt. Wenn einige Menschen aus einer Kirche versetzt würden, was wäre dann für die Leiter dieser Kirche die vernünftigste Vorgehensweise in dieser Angelegenheit? Worin liegt das Problem, wenn sie sich nur mit den Interessen ihrer eigenen Kirche befassen, anstatt mit den übergreifenden Interessen, und wenn sie überhaupt nicht gewillt sind, diese Leute zu versetzen? Warum sind sie, als Kirchenleiter, unfähig, sich den zentralen Anordnungen von Gottes Haus zu fügen? Berücksichtigt eine solche Person Gottes Absichten und achtet sie auf das große Ganze der Arbeit? Wenn sie die Arbeit von Gottes Haus nicht als ein Ganzes betrachten, sondern nur an die Interessen ihrer eigenen Kirche denken, sind sie dann nicht selbstsüchtig und gemein? Kirchenleiter sollten sich bedingungslos der Herrschaft und den Anordnungen Gottes fügen und dem, was Gottes Haus zentral anordnet und koordiniert. Dies entspricht den Wahrheitsgrundsätzen. Wenn es die Arbeit von Gottes Haus erfordert, sollte sich jeder, ganz gleich wer er ist, dem unterwerfen, was Gottes Haus koordiniert und verordnet, und sich keinesfalls von irgendeinem einzelnen Leiter oder Mitarbeiter kontrollieren lassen, als ob er ihm gehöre und seinen Entscheidungen unterliege. Dass Gottes Auserwählte den zentralen Anordnungen von Gottes Haus Gehorsam leisten, ist vollkommen normal und gerechtfertigt, und niemand darf sich diesen Anordnungen widersetzen, es sei denn, ein einzelner Leiter oder Mitarbeiter tätigt eine willkürliche Versetzung, die nicht im Einklang mit den Grundsätzen steht – in welchem Falle man dieser Anordnung nicht gehorchen muss. Wird eine normale Versetzung im Einklang mit den Grundsätzen getätigt, sollten alle Auserwählten Gottes gehorchen, und kein Leiter oder Mitarbeiter hat das Recht oder irgendeinen Grund zu versuchen, irgendwen zu kontrollieren. Würdet ihr sagen, dass es irgendeine Arbeit gibt, die nicht die Arbeit von Gottes Haus ist? Gibt es irgendeine Arbeit, die nicht damit zu tun hat, das Evangelium des Königreichs Gottes zu verbreiten? Es ist alles die Arbeit von Gottes Haus, jede Arbeit ist gleich, und es gibt kein „deine“ und „meine“. Wenn die Versetzung gemäß der Grundsätze erfolgt und auf den Erfordernissen der Kirchenarbeit beruht, dann sollten diese Leute dorthin gehen, wo sie am meisten gebraucht werden. Doch wie reagieren Antichristen, wenn sie mit einer solchen Situation konfrontiert werden? Sie finden verschiedene Vorwände und Ausreden, um diese geeigneten Leute an ihrer Seite zu behalten, und sie bieten nur zwei gewöhnliche Leute an, und finden dann einen Vorwand, um dir Schwierigkeiten zu bereiten, indem sie entweder sagen, die Arbeit sei so anstrengend, oder dass sie unterbesetzt seien, Leute schwer zu finden seien, und dass die Arbeit darunter leiden würde, wenn diese beiden versetzt würden. Und sie fragen dich, was sie tun sollen, und geben dir das Gefühl, in ihrer Schuld zu stehen, wenn die Leute versetzt werden. Ist das nicht die Vorgehensweise von Teufeln? So machen es die Nichtgläubigen. Menschen, die in der Kirche immer versuchen, ihre eigenen Interessen zu schützen – sind sie gute Menschen? Sind sie Menschen, die nach den Grundsätzen handeln? Absolut nicht. Sie sind Nichtgläubige und Ungläubige. Und ist das nicht selbstsüchtig und gemein? Wenn eine Person mit gutem Kaliber aus dem Einflussbereich eines Antichristen versetzt wird, um eine andere Pflicht zu tun, sträubt sich der Antichrist in seinem Herzen hartnäckig dagegen und lehnt es in seinem Herzen ab, möchte am liebsten das Handtuch werfen und kann sich nicht mehr dafür begeistern, ein Leiter oder Teamleiter zu sein. Was ist das für ein Problem? Warum hat er keinen Gehorsam gegenüber den Anordnungen der Kirche? Er denkt, die Versetzung seines tüchtigsten Helfers wird die Ergebnisse und den Fortschritt seiner Arbeit beeinträchtigen und dass sein Status und sein Ansehen folglich beeinträchtigt werden, was ihn zwingen wird, härter zu arbeiten und mehr zu leiden, um Ergebnisse zu garantieren – und das ist das Letzte, was er tun will. Er hat sich an die Bequemlichkeit gewöhnt und will weder etwas mehr arbeiten noch etwas mehr leiden, also will er die Person nicht gehen lassen. Wenn das Haus Gottes diese Person trotzdem versetzt, beklagt er sich lautstark und will sogar seine Arbeit hinschmeißen. Ist das nicht selbstsüchtig und gemein? Gottes auserwähltes Volk sollte zentral vom Haus Gottes zugeteilt werden. Das hat nichts mit irgendeinem Leiter, Teamleiter oder irgendeiner einzelnen Person zu tun. Jeder muss den Grundsätzen gemäß handeln; so lautet die Regel von Gottes Haus. Antichristen handeln nicht gemäß den Grundsätzen von Gottes Haus; sie schmieden ständig um ihres eigenen Status und ihrer Interessen willen Ränke, in der Hoffnung, sich die Brüder und Schwestern von gutem Kaliber zu Nutze zu machen, damit diese ihnen dienen und sie so ihre Macht und ihren Status festigen können. Ist das nicht selbstsüchtig und gemein? Wenn sie Menschen von gutem Kaliber bei sich behalten und es ihnen nicht erlauben, vom Haus Gottes versetzt zu werden, hat das nach außen hin den Anschein, als ob sie an die Arbeit der Kirche denken, tatsächlich aber denken sie nur an ihre eigene Macht und ihren Status und überhaupt nicht an die Arbeit der Kirche. Sie haben Angst, dass sie die Kirchenarbeit schlecht erledigen und deshalb entlassen werden, was dazu führen wird, dass sie ihren Status verlieren. Antichristen verschwenden keinen Gedanken an die weitreichendere Arbeit von Gottes Haus, denken nur an ihren eigenen Status, schützen ohne Gewissensbisse auf Kosten der Interessen von Gottes Haus ihren eigenen Status und verteidigen ihre Interessen und ihren Status zulasten der Arbeit der Kirche. Das ist selbstsüchtig und gemein. Wenn man mit so einer Situation konfrontiert ist, muss man allermindestens mit seinem Gewissen denken: „Diese Menschen gehören alle zum Haus Gottes, sie sind nicht mein persönlicher Besitz. Ich bin auch Angehöriger von Gottes Haus. Welches Recht habe ich, das Haus Gottes davon abzuhalten, Menschen zu versetzen? Ich sollte die allgemeinen Interessen von Gottes Haus berücksichtigen, statt mich nur auf die Arbeit innerhalb meines Verantwortungsbereiches zu konzentrieren.“ Derartige Gedanken sollte man in Menschen finden, die Gewissen und Vernunft besitzen, und diese Vernunft sollten diejenigen besitzen, die an Gott glauben. Gottes Haus ist an der Arbeit des Ganzen beteiligt und die Kirchen an der Arbeit von einzelnen Teilen. Wenn Gottes Haus also spezielle Dinge von der Kirche verlangt, ist es für Leiter und Mitarbeiter am wichtigsten, den Anordnungen von Gottes Haus zu gehorchen. Falsche Leiter und Antichristen besitzen kein derartiges Gewissen und keine derartige Vernunft. Sie sind alle ziemlich selbstsüchtig, sie denken nur an sich, und sie denken nicht an die Arbeit der Kirche. Sie bedenken nur die Vorteile direkt vor ihren Augen, die weitreichendere Arbeit von Gottes Haus bedenken sie nicht, und somit sind sie absolut unfähig, den Anordnungen von Gottes Haus zu gehorchen. Sie sind extrem selbstsüchtig und gemein. Im Hause Gottes sind sie sogar so dreist, hinderlich zu sein, und wagen es gar, sich stur zu stellen; das sind die Menschen, denen es am meisten an Menschlichkeit fehlt, sie sind böse Menschen. Solcherart Menschen sind die Antichristen. Sie behandeln die Arbeit der Kirche und die Brüder und Schwestern und selbst alle Vermögenswerte von Gottes Haus, die in ihren Verantwortungsbereich fallen, stets als ihr Privateigentum. Sie glauben, dass es ihre Entscheidung ist, wie diese Dinge verteilt, transferiert und genutzt werden, und dass das Haus Gottes nicht eingreifen darf. Sobald sie in ihren Händen sind, ist es, als wären sie in Satans Besitz, niemandem ist es erlaubt, sie anzurühren. Diese Leute sind die großen Tiere, die Oberbosse, und wer ihr Territorium betritt, muss ihren Befehlen und Anordnungen brav und gehorsam gehorchen und sich an ihren Gesichtsausdrücken orientieren. Darin manifestieren sich die Selbstsucht und Gemeinheit im Charakter der Antichristen. Sie nehmen keinerlei Rücksicht auf die Arbeit des Hauses Gottes, folgen nicht im Geringsten den Grundsätzen und denken nur an ihre eigenen Interessen und ihren Status – das alles sind Kennzeichen der Selbstsucht und Gemeinheit der Antichristen.
– Das Wort, Bd. 4, Antichristen entlarven: Exkurs 4: Zusammenfassung – Der Charakter von Antichristen und ihre Dispositionsessenz (Teil 1)
Die Menschlichkeit von Antichristen besitzt auch etwas, das sowohl widerlich als auch abscheulich ist – und zwar, dass sie sich bei den Mächtigen anbiedern und die Schwachen unterdrücken. Wenn es in der Kirche oder in der Welt gewisse Berühmtheiten oder Menschen mit Macht oder Status gibt, hegen Antichristen, ganz gleich, um wen es sich handelt, unendlichen Neid und Bewunderung für sie in ihrem Herzen und schmeicheln ihnen sogar. Wenn sie an das Christentum glauben, behaupten sie, dass bestimmte politische Oberhäupter gläubig seien, und wenn sie diese Phase von Gottes Werk in den letzten Tagen annehmen, erklären sie, dass auch bestimmte Pastoren bedeutender Konfessionen sie angenommen haben. Was auch immer sie tun, sie geben allem einen beeindruckenden Namens, sie verehren und eifern stets Berühmtheiten nach und sind erst dann zufrieden, wenn es ihnen zumindest gelungen ist, sich an einen Prominenten oder jemanden mit Status zu klammern. Wenn es um Menschen mit Status geht, ganz gleich, ob sie gut oder schlecht sind, schmeicheln sich Antichristen unermüdlich ein, machen ihnen Komplimente und schleimen sich ein. Sie sind sogar bereit, ihnen Tee zu servieren und den Nachttopf für sie auszuleeren. Im Umgang mit Menschen ohne Status hingegen, ganz gleich, wie aufrichtig, ehrlich und gutherzig diese auch sein mögen, schikanieren und treten Antichristen solche Menschen mit Füßen, wann immer es möglich ist. Sie prahlen oft damit, dass der und der in der Gesellschaft ein Geschäftsführer sei, wie wohlhabend der Vater von dem und dem sei, wie viel Geld der und der habe und wie riesig die Familie oder das Unternehmen von dem und dem sei, und betonen deren gesellschaftliche Bedeutung. Unabhängig davon, welche bösen Taten falsche Leiter und Antichristen in der Kirche begehen, Antichristen melden, entlarven oder erkennen sie niemals. Stattdessen folgen sie ihnen dicht auf den Fersen und tun, was immer man ihnen sagt. Sie werden zu den Anhängern, Handlangern und Sklaven des Leiters der jeweiligen Ebene, dem sie folgen. Im Umgang mit Mächtigen, Einflussreichen, Reichen und Menschen mit Status zeigen sie sich außergewöhnlich unterwürfig, demütig und unfähig. Sie sind äußerst gehorsam und gefügig, nicken bei allem, was diese Leute sagen, und fügen sich. Im Umgang mit gewöhnlichen Menschen ohne Status legen sie jedoch eine andere Miene auf, indem sie beim Sprechen eine imposante Haltung einnehmen, um die Leute zu überwältigen, und sie wollen überlegen sein, als wären sie unschlagbar, stärker und erhabener als alle anderen, was es schwer macht, irgendwelche Probleme, Fehler oder Schwächen an ihnen zu erkennen. Was für eine Art von Charakter ist das? Steht das nicht auch in einem gewissen Zusammenhang damit, heimtückisch, skrupellos und schamlos zu sein? (Doch, das tut es.) Sich bei den Mächtigen anzubiedern und die Schwachen zu unterdrücken – ist das nicht die hässliche und böse Seite der Menschlichkeit von Antichristen? Glaubt ihr, Menschen mit einer solchen Menschlichkeit sind aufrichtig? (Nein.) Sind die Dinge, die sie zu Menschen mit Status und zu Mächtigen sagen, wahr? Sind die Dinge, die sie zu den Schwachen sagen, wahr? (Nichts davon ist wahr.) Daher steht dieser Punkt auch in einem gewissen Zusammenhang mit gewohnheitsmäßigem Lügen. Nach diesem Punkt zu urteilen, ist der Charakter von Antichristen bis zum Äußersten abscheulich, und sie besitzen zwei völlig verschiedene Gesichter. Diese Art Mensch hat einen Spitznamen – „Chamäleon“. Solche Menschen behandeln andere niemals nach den Wahrheitsgrundsätzen, nach der Menschlichkeit oder danach, ob diese Menschen im Haus Gottes nach der Wahrheit streben. Stattdessen behandeln sie Menschen ausschließlich auf der Grundlage ihres Status und ihres Einflusses unterschiedlich. Im Umgang mit denen, die Status und Fähigkeiten haben, geben sie sich die größte Mühe, sich einzuschmeicheln, ihnen Komplimente zu machen und nahezukommen. Selbst wenn sie von diesen Menschen geschlagen oder beschimpft werden, ertragen sie es willig und ohne jegliche Beschwerden. Sie geben sogar ständig zu, dass sie nutzlos sind, und geben sich unterwürfig, obwohl das, was sie in ihrem Inneren wirklich denken, etwas völlig anderes ist als ihr äußeres Verhalten. Wenn jemand mit Status und Ansehen spricht, selbst wenn es sich um einen Trugschluss und eine Irrlehre Satans handelt, die keinerlei Bezug zur Wahrheit hat, werden sie zuhören, zustimmend nicken und es oberflächlich annehmen. Wenn es andererseits jemandem an Fähigkeit oder Status mangelt, werden Antichristen ihn ignorieren und auf ihn herabsehen, ganz gleich, wie richtig seine Worte sind. Selbst wenn das, was er sagt, mit den Grundsätzen und der Wahrheit übereinstimmt, werden sie ihm nicht zuhören, sondern ihn widerlegen, verspotten und verhöhnen. Das ist ein weiteres Merkmal, das sich im Charakter von Antichristen findet. Nach ihrer Art und ihren Grundsätzen, sich zu verhalten und mit der Welt umzugehen, zu urteilen, können diese Personen zweifelsfrei als eindeutige Ungläubige charakterisiert werden. Die Äußerungsformen ihres Charakters sind niederträchtig, schäbig und gemein.
– Das Wort, Bd. 4, Antichristen entlarven: Exkurs 4: Zusammenfassung – Der Charakter von Antichristen und ihre Dispositionsessenz (Teil 1)
Die Menschlichkeit von Antichristen besitzt auch eine weitere Äußerungsform, nämlich eine das normale Maß übersteigende Begierde nach materiellen Dingen. Das heißt, ihr Verlangen und ihre Forderungen nach materiellen Dingen sind besonders groß – sie sind grenzenlos. Sie sind erfüllt von Sehnsüchten nach einem extravaganten Lebensstil und sind unersättlich gierig. Manche mögen sagen: „Die Mehrheit der Antichristen weist diese Äußerungsform nicht auf.“ Sie nicht zu besitzen, bedeutet nicht, dass sie in ihrer Menschlichkeit nicht vorhanden ist. Was sind die Grundsätze solcher Menschen, sobald sie Status erlangt haben, wenn es darum geht, was sie essen, wie sie sich kleiden und wie sie aussehen? Sobald sie Status haben, müssen sie ihren Willen durchsetzen, sie finden Gelegenheiten, sie haben bestimmte Bedingungen, und ihr Leben ist anders. Sie werden wählerisch in Bezug auf das, was sie essen, und legen Wert auf Prunk und Luxus. Sie bestehen darauf, Markenartikel zu tragen und zu benutzen, und die Häuser, in denen sie wohnen, und die Autos, die sie fahren, müssen hochwertig und luxuriös sein. Selbst wenn sie ein Nutzfahrzeug kaufen, muss es luxuriös ausgestattet sein. Manche mögen fragen: „Warum legen sie so viel Wert auf diese Dinge, wenn sie kein Geld haben?“ Nur weil sie kein Geld haben, heißt das nicht, dass sie nicht nach solchen Dingen streben oder dass dieses Verlangen in ihrer Menschlichkeit nicht vorhanden ist. Sobald Antichristen also die Kontrolle über die Opfergaben im Haus Gottes erlangen, verschwenden sie diese rücksichtslos. Sie wollen bis zur Schamlosigkeit und in einem Ausmaß, das kaum zu bändigen ist, alles kaufen und genießen. Sie müssen hochwertigen Tee trinken, der in vergoldeten Tassen serviert wird, ihre Mahlzeiten müssen kaiserlichen Banketten gleichen, sie bestehen auf den Verzehr von erlesenem Premium-Ginseng, und sie benutzen nur die neuesten Computer und Handys von renommierten Marken. Sie tragen Brillen, die Tausende von Yuan kosten, geben Hunderte für das Haarstyling aus und zahlen tausend oder mehr für Massagen und Saunagänge. Kurz gesagt, sie verlangen, dass alles erstklassig und von einer bekannten Marke ist, und wollen alles genießen, was Berühmtheiten und mächtige Leute genießen. Sobald Antichristen Status haben, werden all diese hässlichen Dinge offensichtlich. Wenn bei Versammlungen nur drei bis fünf Personen ihren Predigten zuhören, empfinden sie das als unzureichend und bestehen darauf, dreihundert bis fünfhundert Zuhörer zu haben. Wenn andere sagen, dass die äußeren Umstände ungünstig sind und eine Versammlung von drei bis fünf Personen schon ziemlich gut ist, erwidern sie: „Das geht nicht – warum hören meiner Predigt so wenige Leute zu? Das ist meine Zeit nicht wert. Wir sollten ein großes Kirchengebäude kaufen, das Zehntausende von Menschen fassen kann, damit eine Predigt imposanter ist.“ Fordern sie damit nicht den Tod heraus? So etwas tun Antichristen. Sind sie nicht auch schamlos? Sie haben eine extrem unkontrollierbare Begierde nach und ein Interesse an einem luxuriösen Leben und materiellen Dingen, was ein weiteres Merkmal des Charakters von Antichristen ist. Sobald jemand Gourmetessen, Luxusautos, Markenkleidung und hochwertige und teure Artikel erwähnt, leuchten ihre Augen auf und funkeln grün vor Gier, und ihre Begierde kommt zum Vorschein. Woher kommt diese Begierde? Es handelt sich unverkennbar um eine Offenbarung ihrer dämonischen Natur. Manche Antichristen mögen knapp bei Kasse sein, und wenn sie jemanden sehen, der hochwertigen Schmuck oder einen zwei- oder dreikarätigen Diamantring trägt, leuchten ihre Augen auf, und sie denken: „Wenn ich nicht an Gott glauben würde, könnte ich einen Fünfkaräter tragen.“ Sie denken darüber nach, dass sie nicht einmal einen Einkaräter besitzen, und sie sind verstimmt und beginnen zu denken, dass es sich nicht lohnt, an Gott zu glauben. Doch nach weiterer Überlegung denken sie: „Ich werde in Zukunft große Segnungen empfangen, weil ich meinen Glauben in Gott setze. Ich könnte einen fünfhundertkarätigen Diamanten haben und ihn auf dem Kopf tragen.“ Haben sie keine Begierden? Wenn sie im Fernsehen wohlhabende Personen sehen, die Designerkleidung tragen und auf luxuriösen Kreuzfahrtschiffen auf dem Meer treiben, empfinden sie das als unglaublich glückselig, romantisch, edel und beneidenswert. Sie geifern und sagen: „Wann kann ich so jemand werden, jemand, der aus der Masse herausragt? Wann kann ich ein solches Leben genießen?“ Sie schauen es sich immer und immer wieder an, bis sie denken, dass der Glaube an Gott völlig uninteressant ist. Aber dann denken sie wieder nach: „So darf ich nicht denken. Warum glaube ich an Gott? ‚Man muss die größten Mühsale erdulden, um der Größte zu werden.‘ In Zukunft wird mein Leben viel besser sein als ihres. Sie machen eine Luxuskreuzfahrt, aber ich werde in einem Luxusflugzeug oder einer luxuriösen fliegenden Untertasse fliegen – ich werde zum Mond fliegen!“ Sind diese Gedanken auch nur ein kleines bisschen vernünftig? Entsprechen sie der normalen Menschlichkeit? (Nein, das tun sie nicht.) Das ist ein weiteres Element der Menschlichkeit von Antichristen – ein extrem unkontrollierbares Verlangen nach materiellen Dingen und einem luxuriösen Lebensstil. Sobald sie diese erlangen, werden sie unersättlich gierig, mit einem gefräßigen Blick und einer gefräßigen Natur, und wollen diese Dinge für immer besitzen. In der Menschlichkeit von Antichristen geht es nicht nur darum, die Mächtigen zu beneiden; sie begehren auch materielle Dinge und ein Leben von hoher Qualität. Die normale Menschlichkeit hat einen vernünftigen Rahmen von Bedürfnissen für das Leben und für materielle Dinge: Man hat seine täglichen Notwendigkeiten, die Bedürfnisse der Arbeits- und Lebensumgebung und auch die körperlichen Bedürfnisse. Es genügt, dass diese Bedürfnisse erfüllt werden, und es wird als relativ normal angesehen, sie entsprechend der eigenen Fähigkeit und den wirtschaftlichen Bedingungen zu mäßigen. Die Bedürfnisse von Antichristen nach materiellen Dingen und ihr Genuss dieser Dinge sind jedoch abnormal und unersättlich.
– Das Wort, Bd. 4, Antichristen entlarven: Exkurs 4: Zusammenfassung – Der Charakter von Antichristen und ihre Dispositionsessenz (Teil 1)
Gewohnheitsmäßiges Lügen, Heimtücke und Skrupellosigkeit, ein Mangel an Ehrgefühl und Schamlosigkeit, Selbstsucht und Gemeinheit, das Anbiedern bei den Mächtigen und Unterdrücken der Schwachen und eine das normale Maß übersteigende Begierde nach materiellen Dingen – diese Merkmale des Charakters von Antichristen sind typisch, höchst repräsentativ und offensichtlich. Während einige dieser Äußerungsformen in gewissem Maße auch bei gewöhnlichen Menschen auftreten können, sind ihre Äußerungsformen lediglich eine verdorbene Disposition oder Äußerungsformen einer abnormalen Menschlichkeit oder eines Mangels an Menschlichkeit, die aus der Verderbnis durch Satan entstehen. Durch das Lesen von Gottes Worten wird bei diesen Menschen das Gewissen geweckt und sie entwickeln die Fähigkeit, diese Dinge loszulassen, sich gegen sie aufzulehnen und Buße zu tun. Diese Merkmale spielen in ihnen keine beherrschende Rolle, und sie werden ihr Streben nach der Wahrheit oder die Ausführung ihrer Pflichten nicht beeinträchtigen. Einzig Antichristen weigern sich, die Wahrheit anzunehmen, ganz gleich, wie viele Predigten sie hören. Die in ihrer Menschlichkeit verankerten Züge und Merkmale werden sich nicht ändern, und deshalb werden solche Menschen im Haus Gottes verurteilt und können niemals gerettet werden. Warum können sie nicht gerettet werden? Menschen mit einem solchen Charakter können nicht gerettet werden, weil sie sich weigern, die Wahrheit anzunehmen, und weil sie der Wahrheit, Gott und allen positiven Dingen feindlich gesinnt sind. Ihnen fehlen die Bedingungen und die Menschlichkeit für die Errettung, und deshalb sind diese Personen dazu bestimmt, ausgemustert und in die Hölle geworfen zu werden.
– Das Wort, Bd. 4, Antichristen entlarven: Exkurs 4: Zusammenfassung – Der Charakter von Antichristen und ihre Dispositionsessenz (Teil 1)