18. Umgang mit familiären, fleischlichen Beziehungen

Worte des Allmächtigen Gottes der letzten Tage

Die schädlichen Einflüsse und die feudale Denkweise, die durch Tausende von Jahren des „nationalen Ethos“ tief im menschlichen Herzen zurückgeblieben sind, haben den Menschen Fesseln und Ketten angelegt und ihnen jedes Quäntchen Freiheit genommen, ohne Ehrgeiz oder Beharrlichkeit und ohne den Wunsch, Fortschritte zu machen. Stattdessen sorgen sie dafür, dass sie negativ und rückschrittlich und festgefahren in einer Sklavenmentalität bleiben und so weiter. Diese objektiven Faktoren haben der ideologischen Anschauung, den Bestrebungen, den Moralvorstellungen und der Disposition der Menschheit einen unauslöschlichen schmutzigen und hässlichen Anstrich verliehen. Es scheint, als würden die Menschen in einer dunklen Welt des Terrorismus leben, und keiner von ihnen denkt darüber nach, sie zu transzendieren oder in eine ideale Welt weiterzuziehen; vielmehr verbringen die Menschen ihre Tage in Zufriedenheit mit ihrem Los im Leben: Kinder zu gebären und aufzuziehen, sich zu bemühen, zu schwitzen, ihrer Arbeit nachzugehen und von einer behaglichen und glücklichen Familie zu träumen, von ehelicher Zuneigung und Kindern, die ihre Eltern ehren, von Freude in ihrem Lebensabend und davon, ihr Leben friedlich ausklingen zu lassen … Seit Dekaden, Tausenden, Zehntausenden von Jahren bis heute haben die Menschen ihre Zeit auf diese Weise vergeudet, ohne dass jemand das schönste aller Leben erschaffen hat. Sie sind in dieser finsteren Welt nur auf gegenseitiges Abschlachten bedacht, auf den Wettlauf um Ruhm und Gewinn und darauf, gegeneinander zu intrigieren. Wer hat jemals nach den Absichten Gottes gesucht? Hat irgendjemand jemals auf Gottes Werk geachtet? Alle Bestandteile der Menschen, die vom Einfluss der Dunkelheit eingenommen sind, sind längst zur menschlichen Natur geworden, somit ist es ziemlich schwierig, das Werk Gottes durchzuführen, und die Menschen beherzigen es noch weniger, das zu beachten, was Gott ihnen heute anvertraut hat.

– Das Wort, Bd. 1, Das Erscheinen und Wirken Gottes: Werk und Eintritt (3)

Die Menschen, die in dieser realen Gesellschaft leben, wurden zutiefst von Satan verdorben. Unabhängig davon, ob sie gebildet sind oder nicht, enthalten ihre Vorstellungen und Sichtweisen viele Dinge der traditionellen Kultur. Insbesondere wird von Frauen verlangt, dass sie sich um ihre Ehemänner kümmern und ihre Kinder großziehen und eine gute Ehefrau und liebende Mutter sind, ihr ganzes Leben ihren Ehemännern und Kindern widmen und für sie leben. Sie müssen alle Hausarbeiten wie die täglichen Mahlzeiten der Familie sowie das Waschen und Putzen ordnungsgemäß erledigen. Das ist der anerkannte Standard dafür, eine gute Ehefrau und liebende Mutter zu sein. Jede Frau denkt auch, dass sie genau das tun sollte, und dass sie, wenn sie es nicht tut, keine gute Frau ist und gegen ihr Gewissen und diesen traditionellen moralischen Standard verstoßen hat. Manche Menschen können es nicht mit ihrem Gewissen vereinbaren, gegen diesen moralischen Standard zu verstoßen; sie werden das Gefühl haben, dass sie ihrem Ehemann und ihren Kindern Unrecht getan haben und dass sie keine gute Frau sind. Aber nachdem du angefangen hast, an Gott zu glauben und viele Seiner Worte gelesen, einige Wahrheiten verstanden und gewisse Angelegenheiten durchschaut hast, wirst du denken: „Ich bin ein geschaffenes Wesen und sollte die Pflicht eines geschaffenen Wesens tun und mich für Gott aufwenden.“ Kommt es an diesem Punkt zu einem Konflikt zwischen deiner Rolle als gute Ehefrau und liebevolle Mutter und der Ausführung deiner Pflicht als geschaffenes Wesen? Wenn du eine gute Ehefrau und liebevolle Mutter sein möchtest, kannst du deine Pflicht nicht in Vollzeit tun, und wenn du deine Pflicht in Vollzeit tun möchtest, kannst du keine gute Ehefrau und liebevolle Mutter sein. Was tust du jetzt? Wenn du dich dafür entscheidest, deine Pflicht gut zu tun, Verantwortung für die Arbeit der Kirche zu übernehmen und dich Gott hinzugeben, dann musst du deine Rolle als gute Ehefrau und liebevolle Mutter aufgeben. Was würdest du davon halten? Welche innere Unruhe würde in deinem Kopf herrschen? Hättest du das Gefühl, deine Kinder und deinen Mann enttäuscht zu haben? Woher kommt dieses Gefühl von Schuld und Unbehagen? Wenn du deine Pflicht als geschaffenes Wesen nicht erfüllst, hast du dann das Gefühl, du hättest Gott enttäuscht? Du empfindest keine Schuld und machst dir keine Vorwürfe, weil in deinem Herzen und deinem Geist nicht die geringste Wahrheit zu finden ist. Was also verstehst du? Traditionelle Kultur – wie man eine gute Ehefrau und liebevolle Mutter ist. So entsteht in deinem Kopf die Auffassung: „Wenn ich keine gute Ehefrau und liebevolle Mutter bin, dann bin ich keine gute oder anständige Frau.“ Diese Auffassung wird dich von nun an fesseln und binden und wird das auch weiterhin tun, selbst nachdem du angefangen hast, an Gott zu glauben und eine Pflicht zu tun. Wenn es einen Konflikt gibt zwischen der Ausführung deiner Pflicht und deiner Rolle als gute Ehefrau und liebevolle Mutter, wirst du, obwohl du dich vielleicht widerwillig dafür entscheidest, deine Pflicht zu tun, und dabei etwas Hingabe Gott gegenüber zeigst, in deinem Herzen immer noch Unbehagen empfinden und dir leichte Vorwürfe machen. Daher suchst du, wenn du während der Ausführung deiner Pflicht etwas freie Zeit hast, nach Gelegenheiten, dich um deine Kinder und deinen Ehemann zu kümmern, weil du es ihnen gegenüber umso mehr wiedergutmachen willst, und du denkst, es sei in Ordnung, wenn du mehr leiden musst, solange du nur deinen Seelenfrieden hast. Ist die Ursache dafür nicht der Einfluss der Vorstellung und Theorie der traditionellen Kultur davon, wie man eine gute Ehefrau und liebevolle Mutter ist? Nun möchtest du auf zwei Hochzeiten gleichzeitig tanzen, auf der einen Seite deine Pflicht gut erfüllen, andererseits auch eine gute Ehefrau und liebevolle Mutter sein. Doch vor Gott haben wir nur eine Verantwortung und Verpflichtung, nur eine Mission: die Pflicht eines geschaffenen Wesens gut zu erfüllen. Hast du diese Pflicht gut erfüllt? Warum bist du wieder vom rechten Weg abgekommen? Finden sich in deinem Herzen wirklich weder Schuld noch Vorwurf? Weil die Wahrheit in deinem Herzen noch immer kein Fundament geschaffen hat und nicht über dein Herz herrscht, kannst du bei der Ausführung deiner Pflicht vom rechten Weg abkommen. Obwohl du jetzt in der Lage bist, deine Pflicht zu tun, bleibst du tatsächlich immer noch weit hinter den Maßstäben der Wahrheit und den Anforderungen Gottes zurück. Kannst du diese Tatsache jetzt klar erkennen? Was meint Gott, wenn Er sagt: „Gott ist die Quelle menschlichen Lebens“? Es geht darum, dass jeder Mensch Folgendes erkennt: Unser Leben und unsere Seelen kommen alle von Gott und wurden von Ihm geschaffen – sie kommen nicht von unseren Eltern und schon gar nicht von der Natur, sondern sie wurden uns von Gott geschenkt; es ist nur so, dass unser Fleisch von unseren Eltern geboren wurde, und unsere Kinder wurden von uns geboren, jedoch liegt ihr Schicksal ganz in Gottes Hand. Dass wir an Gott glauben können, ist eine Gelegenheit, die Er uns geschenkt hat; es ist von Ihm bestimmt worden und Ausdruck Seiner Gnade. Daher besteht keine Notwendigkeit für dich, deine Verpflichtung oder Verantwortung gegenüber irgendjemand anderem zu erfüllen; du solltest nur die Pflicht gegenüber Gott erfüllen, die du als geschaffenes Wesen erfüllen solltest. Das ist es, was die Menschen vor allem anderen tun sollten, und es ist die wichtigste Aufgabe, die die Menschen in ihrem Leben erfüllen sollten. Wenn du deine Pflicht nicht gut ausführst, bist du kein geschaffenes Wesen, das dem Maßstab entspricht. In den Augen anderer magst du eine gute Ehefrau, liebende Mutter und eine gewissenhafte Hausfrau sowie ein Kind, das seine Eltern ehrt, und ein gutes Mitglied der Gesellschaft, aber vor Gott bist du jemand, der sich gegen Ihn auflehnt, jemand, der an Gott glaubt, aber nicht die Pflicht und Verpflichtung eines geschaffenen Wesens erfüllt, jemand, der an Gott glaubt, aber nicht nach der Wahrheit strebt, sich Gott nicht wahrhaftig unterwirft und der entlarvt und ausgemustert werden wird. Kann so jemand Gottes Billigung gewinnen? Solche Menschen sind wertlos.

– Das Wort, Bd. 3, Die Diskurse des Christus der letzten Tage: Nur indem man seine eigenen falschen Ansichten erkennt, kann man sich wahrhaft wandeln

Wenn wir ihn aus der Perspektive von Kindern betrachten, dann kommen ihr Leben und ihr Körper von ihren Eltern, die auch die Güte hatten, sie großzuziehen und ihnen etwas beizubringen, also sollten Kinder ihnen aufs Wort gehorchen, ihrer kindlichen Verpflichtung nachkommen und ihre Eltern nicht kritisieren. Die versteckte Bedeutung dieser Worte ist, dass man seine Eltern nicht als die wahrnehmen sollte, die sie wirklich sind. Wenn wir es aus dieser Perspektive heraus analysieren, ist diese Ansicht korrekt? (Nein, sie ist falsch.) Wie sollten wir mit dieser Sache in Übereinstimmung mit der Wahrheit umgehen? Wie können wir es korrekt ausdrücken? Bekommen Kinder ihren Körper und ihr Leben von den Eltern? (Nein.) Der fleischliche Körper eines Menschen kommt durch die Eltern zur Welt, aber woher kommt die Fähigkeit der Eltern, Kinder zu bekommen? (Sie ist von Gott gegeben und kommt von Gott.) Was ist mit der Seele eines Menschen? Woher kommt sie? Sie kommt auch von Gott. Also werden die Menschen im Grunde von Gott geschaffen, und all dies wurde von Ihm vorherbestimmt. Gott war es, der vorherbestimmt hat, dass du in diese Familie hineingeboren wurdest. Gott hat deine Seele zu dieser Familie geschickt, und dann wurdest du dieser Familie geboren, und du hast die vorherbestimmte Beziehung zu deinen Eltern – dies wurde von Gott vorherbestimmt. Aufgrund von Gottes Souveränität und Vorherbestimmung konnten deine Eltern dich bekommen und wurdest du in diese Familie hineingeboren. So betrachten wir es von der Wurzel her. Aber was, wenn Gott die Dinge nicht so vorherbestimmt hätte? Dann hätten deine Eltern dich nie bekommen, und du hättest nie diese Eltern-Kind-Beziehung zu ihnen gehabt. Es hätte keine Blutsverwandtschaft, keine familiäre Zuneigung und keinerlei Verbindung gegeben. Daher ist es falsch, zu sagen, ein Mensch erhalte sein Leben von seinen Eltern. Aus der Perspektive des Kindes betrachtet, ist ein weiterer Aspekt, dass die Eltern eine Generation älter als sie sind. Aber was die Menschen in ihrer Gesamtheit angeht, sind Eltern so wie alle anderen, denn sie gehören alle der verdorbenen Menschheit an und haben alle durch Satan verdorbene Dispositionen. Sie sind nicht anders als alle anderen und nicht anders als du. Obwohl sie dich physisch zur Welt gebracht haben und sie im Sinne deiner an Fleisch und Blut gebundenen Beziehung eine Generation älter sind als du, lebt ihr hinsichtlich der menschlichen Dispositionsessenz dennoch alle unter Satans Macht, und ihr alle seid von Satan verdorben und habt verdorbene, satanische Dispositionen. In Anbetracht der Tatsache, dass alle Menschen verdorbene, satanische Dispositionen haben, ist das Wesen aller Menschen jeweils dasselbe. Unabhängig von den Unterschieden im Hinblick auf die Seniorität oder das Alter eines Menschen oder darauf, wie früh oder wie spät jemand auf diese Welt gekommen ist, haben die Menschen im Wesentlichen dasselbe Wesen einer verdorbenen Disposition, sie alle sind Menschen, die von Satan verdorben wurden und unterscheiden sich nicht in dieser Hinsicht. Unabhängig davon, ob ihre Menschlichkeit gut oder schlecht ist, da sie verdorbene Dispositionen haben, übernehmen sie dieselben Perspektiven und Standpunkte, wenn es darum geht, wie sie Menschen und Dinge betrachten und wie sie an die Wahrheit herangehen. In diesem Sinne gibt es keinen Unterschied zwischen ihnen. Darüber hinaus nimmt jeder, der inmitten dieser bösen Menschheit lebt, die verschiedenen Ideen und Ansichten an, die in dieser bösen Welt im Überfluss vorhanden sind, sei es im Sinne von Worten oder Gedanken, der Form nach oder als Ideologie, und nimmt alle möglichen Ideen von Satan an, sei es durch das staatliche Bildungswesen oder die Prägung durch gesellschaftliche Sitten. Diese Dinge stehen überhaupt nicht im Einklang mit der Wahrheit. In ihnen liegt keine Wahrheit, und die Menschen verstehen mit Sicherheit nicht, was die Wahrheit ist. So gesehen sind Eltern und ihre Kinder gleich und haben dieselben Ideen und Ansichten. Es ist nur so, dass deine Eltern diese Ideen und Ansichten zwanzig oder dreißig Jahre zuvor angenommen haben, wohingegen du sie ein wenig später annahmst. Das heißt, da ihr denselben gesellschaftlichen Hintergrund habt, nahmen sowohl du als auch deine Eltern, sofern ihr normale Menschen seid, dieselbe Verderbtheit von Satan, die Prägung durch gesellschaftliche Sitten und dieselben Ideen und Ansichten an, die von den verschiedenen bösen Trends in der Gesellschaft herkommen. Von diesem Standpunkt betrachtet sind Kinder vom selben Typ wie ihre Eltern. Aus Gottes Sicht, und wenn man die Prämisse beiseitelässt, dass Er alles vorherbestimmt, prädestiniert und auswählt, sind sowohl Eltern als auch ihre Kinder insofern gleich, als sie geschaffene Wesen sind. Und ob sie geschaffene Wesen sind, die Gott verehren, oder nicht, werden sie alle kollektiv als geschaffene Wesen bezeichnet, und sie alle akzeptieren Gottes Souveränität, Orchestrierungen und Anordnungen. Von diesem Standpunkt aus betrachtet haben Eltern und ihre Kinder in Gottes Augen tatsächlich den gleichen Status, und sie alle akzeptieren Gottes Souveränität und Anordnungen auf ähnliche Weise und als Gleiche. Das ist eine objektive Tatsache. Wenn sie alle von Gott auserwählt werden, haben sie die gleichen Möglichkeiten, nach der Wahrheit zu streben. Natürlich haben sie auch die gleichen Möglichkeiten, Gottes Züchtigung und Gericht anzunehmen, und die gleichen Möglichkeiten, gerettet zu werden. Abgesehen von den eben genannten Gemeinsamkeiten, besteht zwischen Eltern und ihren Kindern ein Unterschied, und zwar, dass der Rang der Eltern in der sogenannten Familienhierarchie höher ist als der ihrer Kinder. Was bedeutet ihr Rang in der Familienhierarchie? Es bedeutet, dass sie nur eine Generation älter sind, zwanzig oder dreißig Jahre – es handelt sich um nichts weiter als um einen großen Altersunterschied. Und wegen des besonderen Status der Eltern müssen Kinder sie ehren und den Verpflichtungen nachkommen, die sie gegenüber ihren Eltern haben. Das ist die einzige Verantwortung, die ein Mensch gegenüber seinen Eltern hat. Da aber alle, Eltern und Kinder, zu derselben verdorbenen Menschheit gehören, sind Eltern weder moralische Vorbilder für die Kinder, noch sind sie Maßstab oder Vorbild für deren Suche nach der Wahrheit, noch sind sie für ihre Kinder ein Vorbild, wenn es darum geht, Gott anzubeten und sich Ihm zu unterwerfen. Selbstverständlich sind Eltern nicht die Verkörperung der Wahrheit. Die Menschen sind weder dazu verpflichtet noch verantwortlich dafür, ihre Eltern als moralische Musterbeispiele zu sehen, als Gestalten, denen man bedingungslos gehorchen sollte. Kinder sollten keine Angst davor haben, das Verhalten, die Handlungen und die Dispositionsessenz ihrer Eltern zu erkennen. Das heißt, im Umgang mit ihren Eltern sollten die Menschen sich nicht an solchen Vorstellungen und Ansichten wie „Die Eltern haben immer recht“ halten. Diese Ansicht beruht auf der Tatsache, dass Eltern einen besonderen Status genießen, weil sie dich unter Gottes Vorherbestimmung zur Welt gebracht haben und zwanzig, dreißig oder sogar vierzig oder fünfzig Jahre älter sind als du. Sie unterscheiden sich von ihren Kindern nur aus der Perspektive der an Fleisch und Blut gebundenen Beziehung, im Sinne ihres Status und Rangs in der Familienhierarchie. Doch wegen dieses Unterschieds sind die Leute der Meinung, dass ihre Eltern rein gar keine Fehler haben. Ist das richtig? Das ist falsch, irrational und stimmt nicht mit der Wahrheit überein. Manche fragen sich, wie sie angesichts der Tatsache, dass zwischen Eltern und Kindern diese an Fleisch und Blut gebundene Beziehung besteht, mit ihren Eltern umgehen sollen. Wenn Eltern an Gott glauben, sollten sie wie Gläubige behandelt werden; wenn sie nicht an Gott glauben, sollten sie wie Nichtgläubige behandelt werden. Welche Art von Menschen die Eltern auch sind, sie sollten nach den entsprechenden Wahrheitsgrundsätzen behandelt werden. Wenn sie Teufel sind, solltest du sagen, dass sie Teufel sind. Wenn sie keine Menschlichkeit haben, solltest du sagen, dass sie keine Menschlichkeit haben. Wenn die Vorstellungen und Ansichten, die sie dich lehren, nicht mit der Wahrheit übereinstimmen, musst du nicht auf diese Dinge hören oder sie akzeptieren, und du kannst sie sogar als das erkennen, was sie sind, und sie offenlegen. Wird es dir etwas ausmachen, wenn deine Eltern sagen: „Ich tu das zu deinem Besten“ und sie einen Wutanfall bekommen und ein Theater machen? (Nein, das wird mir nichts ausmachen.) Wenn deine Eltern nicht gläubig sind, dann schenke ihnen einfach keinerlei Beachtung und belasse es dabei. Wenn sie so ein großes Theater machen, kannst du sehen, dass sie Teufel sind und nichts weniger. Diese Wahrheiten über den Glauben an Gott sind die Ideen und Ansichten, die die Menschen am meisten annehmen müssen. Sie können sie nicht annehmen oder akzeptieren – welche Art von Ding sind sie also? Sie verstehen Gottes Worte nicht, also stehen sie unter den Menschen, richtig?

– Das Wort, Bd. 6, Über das Streben nach der Wahrheit: Wie man nach der Wahrheit strebt (13)

Deine Eltern taten, ganz gleich, wie sehr sie sich um dich gekümmert haben oder wie sehr sie ihre Verantwortung dir gegenüber erfüllt haben, als sie dich aufzogen, nur etwas, das ein geschaffenes Wesen tun sollte – das ist ihr Instinkt. Bei Vögeln ist es genauso, wenn sie die nächste Generation hervorbringen. Einen oder zwei Monate vor der Fortpflanzung suchen sie sich einen sicheren Ort, um ein Nest zu bauen, und das Männchen und das Weibchen wechseln sich dabei ab, fortzufliegen und verschiedene Dinge für den Bau zu sammeln. Wenn es Zeit ist, die Eier auszubrüten, bewachen sie abwechselnd das Nest, 24 Stunden am Tag. Schon bald schlüpfen einige Küken, und das Männchen und das Weibchen fangen dann ständig Würmer und suchen Futter, um sie zu füttern. Alle Arten von Vögeln nehmen solch fleißige und mühevolle Anstrengungen auf sich, um ihre nächste Generation hervorzubringen. … Alle Arten von Lebewesen und Tieren haben diese Instinkte, folgen diesen Gesetzen bestens und setzen sie perfekt um. Das ist etwas, das kein Mensch zerstören kann. Es gibt auch einige besondere Tierarten wie Tiger und Löwen. Wenn diese Tiere ausgewachsen sind, verlassen sie ihre Eltern, und manche Männchen werden zu Rivalen, die, wenn nötig, beißen, streiten und kämpfen. Das ist normal, es ist ein Gesetz. Sie achten nicht auf Gefühle und leben nicht wie die Menschen inmitten von Gefühlen – immer darauf bedacht, die Güte ihrer Eltern, die diese gezeigt haben, indem sie sie großgezogen haben, zurückzuzahlen, und in ständiger Sorge, dass wenn sie ihre Eltern nicht ehren, andere sie verurteilen, tadeln und hinter ihrem Rücken kritisieren könnten. Solche Vorstellungen existieren in der Tierwelt nicht. Warum sagen Menschen solche Dinge? Weil es in der Gesellschaft und in Gruppen von Leuten verschiedene falsche Vorstellungen und allgemein anerkannte, jedoch irrige Ansichten gibt. Nachdem die Leute davon beeinflusst, zersetzt und verdorben worden sind, wird die Eltern-Kind-Beziehung unter ihnen auf verschiedene Weise interpretiert und abgehandelt, und letztendlich behandeln sie ihre Eltern als ihre Gläubiger – Gläubiger, die ihnen einen Kredit gewährten, den sie niemals abtragen können, ihr ganzes Leben lang nicht. Es gibt sogar Menschen, die ihr ganzes Leben lang Schuldgefühle empfinden, nachdem ihre Eltern gestorben sind. Sie fühlen sich schuldig, weil sie meinen, die Güte ihrer Eltern nicht zurückgezahlt zu haben, weil sie einst etwas getan haben, worüber ihre Eltern nicht glücklich waren, oder das nicht so lief, wie ihre Eltern es wollten. Sag Mir, ist das nicht übertrieben? Die Menschen leben inmitten ihrer Gefühle, und so werden sie durch verschiedene falsche Vorstellungen, die von diesen Gefühlen herrühren, beeinträchtigt und gestört. Menschen leben in einer Umgebung, die von der Ideologie der verdorbenen Menschheit geprägt ist, weshalb sie durch verschiedene abwegige und absurde Ideen beeinträchtigt und gestört werden, wodurch ihr Leben erschöpfend und weniger einfach ist als das anderer Lebewesen. Doch gerade jetzt, da Gott am Werk ist und die Wahrheit zum Ausdruck bringt, um den Menschen die Wahrheit über all diese Tatsachen mitzuteilen und ihnen zu ermöglichen, die Wahrheit zu verstehen, werden diese abwegigen und absurden Ideen und Ansichten dich nicht länger belasten, nachdem du die Wahrheit verstanden hast, und du wirst sie nicht länger als Leitfaden für die Art und Weise verwenden, wie du deine Beziehung zu deinen Eltern handhabst. Dann wirst du dich im Leben behaglich fühlen. Sich im Leben behaglich zu fühlen bedeutet nicht, nicht zu wissen, worin deine Verantwortung und Verpflichtungen liegen – du weißt es weiterhin. Es hängt einfach davon ab, für welche Perspektive und Methoden du dich entscheidest, um an deine Verantwortung und deine Verpflichtungen heranzugehen. Ein Weg besteht darin, die Richtung des Gefühls einzuschlagen und anhand eines von Emotionen getriebenen Ansatzes und der Methoden, Ideen und Ansichten, zu denen Satan den Menschen hinführt, mit diesen Dingen umzugehen. Der andere Weg ist der, anhand der Worte damit umzugehen, die Gott die Menschen gelehrt hat. Wenn Menschen diese Angelegenheiten nach Satans abwegigen und absurden Ideen und Ansichten handhaben, können sie nur in der Verstrickung ihrer eigenen Gefühle leben, und sie werden nie zwischen richtig und falsch unterscheiden können. Unter diesen Umständen können sie nur in einer Falle leben, immer verstrickt in Angelegenheiten wie: „Du hast recht, ich habe unrecht. Du hast mir mehr gegeben; ich habe dir weniger gegeben. Du bist undankbar. Du gehst zu weit“, und so weiter – unfähig, sich jemals daraus zu befreien. Nachdem die Menschen jedoch die Wahrheit verstanden haben, befreien sie sich von ihren abwegigen und absurden Gedanken und Ansichten und dem Fallstrick ihrer Gefühle, und wenn sie diese Angelegenheiten erneut betrachten, wird alles viel einfacher. Wenn du dich an einen Aspekt der Wahrheitsgrundsätze oder an eine Idee oder eine Sichtweise hältst, die richtig ist und von Gott kommt, wirst du dich im Leben wirklich behaglich fühlen. Weder die öffentliche Meinung noch das Bewusstsein deines Gewissens noch die Bürde deiner Gefühle werden die Art und Weise, wie du mit deiner Beziehung zu deinen Eltern umgehst, länger beeinträchtigen; stattdessen werden dich diese Wahrheitsgrundsätze befähigen, dieser Beziehung in richtiger und rationaler Weise zu begegnen und sie entsprechend zu handhaben. … Ich halte darüber Gemeinschaft, damit du die Wahrheit verstehst und ein korrektes Verständnis sowie korrekte Gedanken und Ansichten über diese Dinge in deinem Herzen trägst, damit du nicht von Belangen fleischlicher Gefühle geplagt oder von ihnen an Händen und Füßen gebunden wirst, und, was noch wichtiger ist, damit diese Dinge nicht deine Ausführung der Pflicht eines geschaffenen Wesens beeinträchtigen. Auf diese Weise wird Mein gemeinschaftlicher Austausch sein Ziel erreichen.

– Das Wort, Bd. 6, Über das Streben nach der Wahrheit: Wie man nach der Wahrheit strebt (17)

Ist es die Wahrheit, seine Eltern zu ehren? (Nein, das ist es nicht.) Seine Eltern zu ehren ist richtig und positiv, aber warum sagen wir, dass es nicht die Wahrheit ist? (Weil die Menschen ihre Eltern nicht anhand von Grundsätzen ehren und nicht in der Lage sind, zu erkennen, welche Art von Menschen ihre Eltern wirklich sind.) Die Art und Weise, wie jemand seine Eltern behandeln sollte, hat mit der Wahrheit zu tun. Wenn deine Eltern an Gott glauben und gut zu dir sind, solltest du sie dann ehren? (Ja.) Wie ehrt man seine Eltern? Man behandelt sie anders als Brüder und Schwestern. Man tut alles, was sie sagen, und wenn sie alt sind, muss man an ihrer Seite bleiben, um sich um sie zu kümmern, was einen daran hindert, hinauszugehen und die eigene Pflicht auszuführen. Ist es richtig, das zu tun? (Nein.) Was sollte man in solchen Fällen tun? Das hängt von den Umständen ab. Wenn du noch in der Lage bist, dich um sie zu kümmern, während du deine Pflicht in der Nähe deines Zuhauses ausführst, und deine Eltern sich nicht gegen deinen Glauben an Gott stellen, dann solltest du deine Verantwortung als Sohn oder Tochter erfüllen und deinen Eltern bei einigen Dingen helfen. Wenn sie krank sind, kümmere dich um sie; wenn sie besorgt sind, tröste sie; wenn deine finanziellen Umstände es erlauben, kaufe ihnen die Nahrungsergänzungsmittel, die du dir leisten kannst. Wofür solltest du dich aber entscheiden, wenn du mit deiner Pflicht beschäftigt bist und es niemanden gibt, der sich um deine Eltern kümmern kann, und sie auch an Gott glauben? Welche Wahrheit solltest du praktizieren? Da seine Eltern zu ehren nicht die Wahrheit ist, sondern lediglich eine menschliche Verantwortung und Verpflichtung, was solltest du tun, wenn deine Verpflichtung mit deiner Pflicht in Konflikt steht? (Meine Pflicht priorisieren; die Pflicht an erste Stelle setzen.) Eine Verpflichtung ist nicht zwangsläufig deine Pflicht. Dich dafür zu entscheiden, deine Pflicht auszuführen, bedeutet, die Wahrheit zu praktizieren; eine Verpflichtung zu erfüllen hingegen nicht. Wenn du dich in einer solchen Situation befindest, kannst du diese Verantwortung oder Verpflichtung erfüllen, aber wenn deine momentanen Umstände es nicht zulassen, was solltest du dann tun? Du solltest sagen: „Ich muss meine Pflicht ausführen, denn dann praktiziere ich die Wahrheit. Wenn ich meine Eltern ehre, richte ich mich nach meinem Gewissen, und das reicht nicht aus, um als Praxis der Wahrheit zu gelten.“ Daher solltest du deine Pflicht priorisieren und sie einhalten. Wenn du gerade keine Pflicht hast und nicht weit von zu Hause arbeitest und in der Nähe deiner Eltern lebst, dann finde einen Weg, dich um sie zu kümmern. Tu was du kannst, um ihnen ein etwas besseres Leben zu ermöglichen und ihr Leid zu mindern. Aber das hängt auch davon ab, was für Menschen deine Eltern sind. Wenn deine Eltern schlechte Menschlichkeit haben, wenn sie dich ständig daran hindern, an Gott zu glauben und deine Pflicht zu tun, und wenn sie dich sogar hassen und verfluchen, weil du an Gott glaubst, was solltest du dann tun? Welche Wahrheit solltest du praktizieren? (Sie zurückweisen.) An diesem Punkt musst du sie zurückweisen. Du bist nicht mehr verpflichtet, sie zu ehren. Wenn sie an Gott glauben, dann sind sie Familie, deine Eltern. Wenn sie nicht an Gott glauben und sich Gott sogar widersetzen, dann geht ihr unterschiedliche Wege. Sie glauben an Satan und verehren den Teufelsfürsten, und sie folgen dem Weg Satans; sie folgen einem anderen Weg als du. Ihr seid keine Familie mehr. Sie betrachten Gottgläubige als ihre Gegner und Feinde, also hast du keine Verpflichtung mehr, dich um sie zu kümmern, und musst komplett den Kontakt mit ihnen beenden. Was ist die Wahrheit: seine Eltern zu ehren oder seine Pflicht auszuführen? Natürlich ist das Ausführen der eigenen Pflicht die Wahrheit. Beim Ausführen der eigenen Pflicht im Haus Gottes geht es nicht nur darum, einfach nur seine Verpflichtung zu erfüllen und das zu tun, was man tun sollte. Es geht darum, die Pflicht eines geschaffenen Wesens auszuführen. Das ist Gottes Auftrag; es ist deine Verpflichtung, deine Verantwortung. Das ist eine echte Verantwortung, die darin besteht, deine Verantwortung und Verpflichtung vor dem Schöpfer zu erfüllen. Das ist die Anforderung des Schöpfers an die Menschen und die wichtige Angelegenheit des Lebens. Die eigenen Eltern zu ehren, ist jedoch lediglich die Verantwortung und Verpflichtung eines Sohnes oder einer Tochter. Es ist mit Sicherheit kein Auftrag von Gott, und erst recht entspricht es nicht den Anforderungen Gottes. Wenn es also darum geht, entweder die eigenen Eltern zu ehren oder die eigene Pflicht auszuführen, stellt zweifellos nur das Ausführen der eigenen Pflicht die Praxis der Wahrheit dar. Die Ausführung der eigenen Pflicht als geschaffenes Wesen ist die Wahrheit, und sie ist eine bindende Pflicht. Beim Ehren der eigenen Eltern geht es darum, anderen Leuten Respekt zu erweisen. Es bedeutet nicht, dass man seine Pflicht ausführt, noch bedeutet es, dass man die Wahrheit praktiziert.

– Das Wort, Bd. 3, Die Diskurse des Christus der letzten Tage: Was ist die Wahrheitsrealität?

Wenn das Ehren deiner Eltern aufgrund deines Lebensumfelds und der Umstände, in denen du dich befindest, nicht im Widerspruch dazu steht, dass du Gottes Auftrag erfüllst und deine Pflicht ausführst – oder, mit anderen Worten, wenn es deine Hingabe an deine Pflichtausführung nicht beeinträchtigt – dann kannst du beides gleichzeitig praktizieren. Du musst dich nicht nach außen hin von deinen Eltern trennen, und du musst ihnen nicht nach außen hin entsagen oder sie ablehnen. In welcher Situation trifft das zu? (Wenn es keinen Widerspruch darstellt, seine Eltern zu ehren und seine Pflicht auszuführen.) Das ist richtig. Mit anderen Worten, wenn deine Eltern nicht versuchen, deinen Glauben an Gott zu behindern, und sie ebenfalls gläubig sind und dich wirklich unterstützen und ermutigen, deine Pflicht mit Hingabe auszuführen und Gottes Auftrag zu erfüllen, dann ist deine Beziehung zu deinen Eltern keine fleischliche Beziehung zwischen Verwandten im typischen Sinne, sondern eine Beziehung zwischen Brüdern und Schwestern der Kirche. In diesem Falle musst du neben deiner Interaktion mit ihnen als Brüdern und Schwestern der Kirche auch ein paar deiner kindlichen Pflichten ihnen gegenüber erfüllen. Es ist auch richtig, dass du ihnen gegenüber etwas mehr Fürsorge zeigst. Solange das keine Auswirkung auf deine Pflichtausführung hat, das heißt, solange dein Herz nicht durch sie eingeschränkt wird, kannst du deine Eltern anrufen, um sie zu fragen, wie es ihnen geht, und um dich ein wenig um sie zu kümmern, du kannst ihnen helfen, ein paar Schwierigkeiten zu beheben, und dich um einige ihrer Lebensprobleme kümmern und ihnen helfen, einige der Schwierigkeiten zu beheben, die sie im Hinblick auf ihren Lebenseintritt haben – all das kannst du tun. Mit anderen Worten, wenn deine Eltern deinen Glauben an Gott nicht behindern, solltest du diese Beziehung zu ihnen aufrechterhalten, und du solltest deiner Verantwortung ihnen gegenüber nachkommen. Und warum solltest du dich um sie kümmern, für sie sorgen und sie fragen, wie es ihnen geht? Weil du ihr Kind bist. Da du diese Beziehung zu ihnen hast, hast du eine andere Art von Verantwortung, also solltest du dich ein wenig öfter nach ihnen erkundigen und ihnen mehr Unterstützung zukommen lassen. Solange sich das nicht auf deine Pflichtausführung auswirkt und solange deine Eltern deinen Glauben an Gott und deine Pflichtausführung nicht behindern oder stören und sie dich auch nicht zurückhalten, ist es natürlich und angebracht, dass du deine Verantwortung ihnen gegenüber erfüllst, und du solltest das in dem Umfang tun, in dem dein Gewissen dich dafür nicht rügt – das ist der Mindeststandard, dem du entsprechen solltest. Wenn du deine Eltern zu Hause nicht ehren kannst, weil dich deine Umstände beeinflussen und behindern, dann musst du dich nicht an diese Vorschrift halten. Du solltest dich Gottes Orchestrierungen ausliefern und dich Seinen Anordnungen unterwerfen, und du musst nicht darauf bestehen, deine Eltern zu ehren. Verurteilt Gott das? Gott verurteilt das nicht; Er zwingt Menschen nicht dazu. … Wenn deine Eltern nicht an Gott glauben und ihr keine gemeinsame Sprache sprecht oder nicht nach dem gleichen strebt und keine gemeinsamen Ziele habt, sie nicht denselben Weg gehen wie du und sogar deinen Glauben an Gott behindern und verfolgen, dann kannst du sie erkennen, ihr Wesen durchschauen und sie ablehnen. Wenn sie Gott beschimpfen oder dich verfluchen, dann kannst du sie natürlich in deinem Herzen verfluchen. Worauf bezieht sich also das „Ehren seiner Eltern“, von dem Gott spricht? Wie solltest du das praktizieren? Also, wenn du deiner Verantwortung nachkommen kannst, dann tu das ein Stück weit, und wenn du diese Möglichkeit nicht hast oder die Spannungen in deinem Umgang mit ihnen bereits zu groß geworden sind und es zwischen euch einen Konflikt gibt und du bereits an dem Punkt angekommen bist, an dem ihr euch nicht mehr sehen könnt, dann solltest du dich eilends von ihnen trennen. Wenn Gott davon spricht, diese Sorte Eltern zu ehren, dann meint Er, dass du deiner Verantwortung als Kind aus der Perspektive deiner Position als ihr Kind nachkommen und das tun solltest, was ein Kind tun sollte. Du solltest deine Eltern nicht verärgern oder mit ihnen streiten, du solltest sie nicht schlagen oder anschreien, du solltest sie nicht missbrauchen, und du solltest deiner Verantwortung ihnen gegenüber bestmöglich nachkommen. Das sind Dinge, die im Bereich der Menschlichkeit ausgeführt werden sollten; das sind die Grundsätze, die man praktizieren sollte, wenn es darum geht, „seine Eltern zu ehren“. Sind sie nicht leicht zu verwirklichen? (Ja, das sind sie.) Du musst dich nicht hitzköpfig mit deinen Eltern auseinandersetzen und sagen: „Ihr Teufel und Nichtgläubige, Gott verdammt euch in den Feuer- und Schwefelsee, in den bodenlosen Abgrund und in die achtzehnte Ebene der Hölle!“ Das ist nicht nötig, du musst nicht bis zu diesem Extrem gehen. Wenn die Umstände es zulassen und es nötig ist, kannst du deiner Verantwortung als Kind deinen Eltern gegenüber nachkommen. Wenn die Umstände es nicht zulassen oder es nicht möglich ist, dann kannst du auf diese Verpflichtung verzichten. Alles, was du tun musst, ist, deiner Verantwortung als Kind nachzukommen, wenn du dich mit deinen Eltern triffst und Umgang mit ihnen pflegst. Wenn du das getan hast, dann hast du deine Aufgabe abgeschlossen. Was haltet ihr von diesem Grundsatz? (Er ist gut.) Du musst Grundsätze für den Umgang mit allen Menschen haben, einschließlich deiner Eltern. Du darfst nicht aus Hitzköpfigkeit handeln. Wenn du deine Eltern verfluchst, weil sie dich wegen deines Glaubens an Gott verfolgen, ist das falsch. Es gibt so viele Menschen auf der Welt, die nicht an Gott glauben, und sie alle leugnen Gott und widersetzen sich Ihm. Wenn du ihnen gegenüber blind bist und nur deine Eltern verfluchst, dann lebst du inmitten von Hitzköpfigkeit, und das gefällt Gott nicht. Denke nicht, dass Gott mit dir zufrieden sein wird, wenn du sie verfluchst und sagst, dass sie Teufel sind, lebende Satane und Lakaien Satans, und ihnen sagst, sie sollen zur Hölle fahren – das ist einfach nicht der Fall. Gott wird dich nicht akzeptabel finden oder sagen, dass du aufgrund dieser falschen Zurschaustellung von Proaktivität Menschlichkeit besitzt. Gott wird vielmehr sagen, dass dein Handeln Emotionen und Hitzköpfigkeit in sich trägt. Gott wird es nicht gefallen, wenn du auf diese Weise handelst, es ist zu extrem und entspricht nicht Seinen Absichten. Es muss Grundsätze dafür geben, wie du alle Menschen behandelst, einschließlich deiner Eltern; egal, ob sie an Gott glauben oder nicht und egal, ob sie böse Menschen sind oder nicht, du musst sie nach Grundsätzen behandeln. Gott hat dem Menschen diesen Grundsatz gesagt: Es geht darum, andere fair zu behandeln – es ist nur so, dass die Menschen ein extra Maß an Verantwortung ihren Eltern gegenüber haben. Alles, was du tun musst, ist, dieser Verantwortung nachzukommen. Egal, ob deine Eltern gläubig sind oder nicht, egal, ob sie ihrem Glauben nachgehen oder nicht, egal, ob ihre Lebensperspektive und ihre Menschlichkeit mit deinen übereinstimmen oder nicht, du musst einfach deiner Verantwortung ihnen gegenüber nachkommen. Du brauchst sie nicht zu meiden – lass einfach alles seinen natürlichen Lauf nehmen, gemäß Gottes Orchestrierungen und Anordnungen. Wenn sie deinen Glauben an Gott behindern, dann solltest du sie erkennen, ihre satanischen Machenschaften durchschauen und standhaft werden. Zudem solltest du einige deiner kindlichen Verantwortlichkeiten nach besten Kräften erfüllen, damit dein Gewissen sich ihnen gegenüber zumindest nicht in der Schuld fühlt. Wenn sie dich nicht behindern und deinen Glauben an Gott unterstützen, dann solltest du ebenfalls gemäß den Grundsätzen praktizieren und sie gut behandeln, wenn es angebracht ist. Kurz gesagt: Egal, was passiert, Gottes Forderungen an den Menschen ändern sich nicht, und die Wahrheitsgrundsätze, die die Menschen praktizieren sollten, können sich nicht ändern. In diesen Angelegenheiten musst du einfach die Grundsätze einhalten und die Verpflichtungen erfüllen, zu denen du in der Lage bist.

– Das Wort, Bd. 6, Über das Streben nach der Wahrheit: Was es bedeutet, nach der Wahrheit zu streben (4)

Nach welchem Grundsatz soll man, gemäß Gottes Worten, andere Menschen behandeln? Liebe das, was Gott liebt, und hasse das, was Gott hasst. Das ist der Grundsatz, an den man sich halten sollte. Gott liebt diejenigen, die nach der Wahrheit streben und Seinen Willen befolgen können; das sind auch die Menschen, die wir lieben sollten. Diejenigen, die Gottes Willen nicht befolgen können, die Gott hassen und gegen Gott aufbegehren – diese Menschen werden von Gott verabscheut, und wir sollten sie auch verabscheuen. Das ist es, was Gott von den Menschen verlangt. Wenn deine Eltern nicht an Gott glauben, wenn sie sehr wohl wissen, dass der Glaube an Gott der richtige Weg ist und dass er zur Rettung führen kann, und sie dafür nicht nur unempfänglich sind, sondern Gottgläubige auch richten und verurteilen, dann sind sie zweifellos Menschen, die der Wahrheit abgeneigt sind und sie hassen, und zweifellos Menschen, die sich Gott widersetzen und Gott hassen – und Gott verabscheut und hasst sie natürlich. Könntest du solche Eltern verabscheuen? Sie stellen sich gegen Gott und verunglimpfen Ihn – und sind somit mit Sicherheit Dämonen und Satane. Könntest du sie verabscheuen und verfluchen? Das sind alles praktische Fragen. Wenn deine Eltern dich davon abhalten, an Gott zu glauben, wie solltest du sie dann behandeln? Du solltest dich an Gottes Anforderung halten: Liebe das, was Gott liebt, und hasse das, was Gott hasst. Der Herr Jesus sagte während des Zeitalters der Gnade: „Wer ist Meine Mutter, und wer sind Meine Brüder?“ „Wer dem Willen Meines Vaters im Himmel folgt, der ist Mein Bruder, Schwester und Mutter.“ Diese Worte gab es bereits damals im Zeitalter der Gnade und jetzt sind die Worte Gottes sogar noch klarer: „Liebe das, was Gott liebt, und hasse das, was Gott hasst.“ Diese Worte bringen es auf den Punkt, doch die Menschen sind oft nicht imstande, deren wahre Bedeutung zu begreifen. Wenn jemand Gott leugnet und sich Ihm widersetzt und von Gott verflucht wurde, aber ein Elternteil oder Verwandter von dir ist und er, soweit du das beurteilen kannst, keine böse Person zu sein scheint, und er dich gut behandelt, dann könnte es sein, dass du dich nicht dazu überwinden kannst, diese Person zu hassen, und sogar in engem Kontakt mit ihr bleibst, ohne dass sich eure Beziehung ändert. Zu erfahren, dass Gott solche Menschen hasst, wird dich belasten, und du kannst dich nicht auf Gottes Seite stellen und sie erbarmungslos ablehnen. Du stehst immer unter der Einschränkung deiner Gefühle und kannst dich nicht vollständig von ihnen lösen. Woran liegt das? Es liegt daran, dass deine Gefühle zu stark sind und dich daran hindern, die Wahrheit zu praktizieren. Diese Person ist gut zu dir, also kannst du es nicht über dich bringen, sie zu hassen. Du könntest sie nur hassen, wenn sie dir Schaden zugefügt hätte. Wäre dieser Hass im Einklang mit den Wahrheitsgrundsätzen? Außerdem wirst du von traditionellen Auffassungen beeinflusst: Da es sich bei dieser Person um einen Elternteil oder Verwandten handelt, glaubst du, die Gesellschaft würde dich verachten und die öffentliche Meinung verurteilen, und man würde dich als ein undankbares Kind und gewissenlos verdammen, ja sogar als unmenschlich, solltest du diese Person hassen. Du glaubst, du würdest göttliche Verurteilung und Strafe erleiden. Selbst wenn du sie hassen möchtest, lässt es dein Gewissen nicht zu. Warum macht dein Gewissen so etwas? Es liegt daran, dass seit deiner Kindheit der Keim für eine gewisse Denkweise in deinem Kopf eingepflanzt wurde – durch das, was dir von deiner Familie weitergegeben wurde, durch die Erziehung deiner Eltern und durch die Indoktrination der traditionellen Kultur. Diese Denkweise ist tief in deinem Herzen verankert und lässt dich fälschlicherweise glauben, die Kindespflicht sei vollkommen normal und gerechtfertigt und bei allem, was dir von deinen Vorfahren weitergegeben wurde, handele es sich immer um gute Dinge. Da du es zuerst gelernt hast, bleibt es dominant und wird zu einem großen Stolperstein und einer Störung in deinem Glauben und deiner Akzeptanz der Wahrheit, was dazu führt, dass du nicht in der Lage bist, die Worte Gottes in die Praxis umzusetzen und zu lieben, was Gott liebt, und zu hassen, was Gott hasst. Tatsächlich weißt du in deinem Herzen, dass dein Leben von Gott stammt und nicht von deinen Eltern, und du weißt auch, dass deine Eltern nicht nur nicht an Gott glauben, sondern sich Ihm widersetzen, dass Gott sie hasst und du dich Gott unterwerfen und auf Seine Seite stellen solltest. Aber du kannst es einfach nicht über dich bringen, sie zu hassen, selbst wenn du es möchtest. Da bist du in einem Denken zu festgefahren, kannst dein Herz nicht stählen, und du kannst die Wahrheit nicht praktizieren. Was ist der Grund dafür? Satan nutzt diese traditionellen Kulturen und diese moralischen Auffassungen, um deinem Herzen und deinem Verstand Fesseln anzulegen, wodurch deine Ansichten absurd werden und du Gott in deinem Herzen leugnest und dich Ihm widersetzt, was dazu führt, dass du Gottes Worte nicht annehmen kannst; du bist von diesen Dingen Satans besessen und wurdest unfähig gemacht, Gottes Worte anzunehmen. Wenn du Gottes Worte praktizieren willst, werden diese Dinge sich zu Wort melden und Störungen in dir verursachen und dich dazu bringen, dich gegen die Wahrheit und die Anforderungen Gottes zu sträuben. Selbst wenn du dich vom Joch der traditionellen Kultur befreien willst, wirst du machtlos sein, das zu tun. Nachdem du eine Weile gekämpft hast, wirst du einen Kompromiss eingehen. Du wirst glauben, dass traditionelle moralische Auffassungen korrekt sind und mit der Wahrheit übereinstimmen, und so wirst du Gottes Worte ablehnen oder anzweifeln und Gottes Worte nicht als die Wahrheit annehmen, und weil du der Meinung bist, dass du schließlich immer noch in dieser Welt lebst und nur dann im Leben vorankommen kannst, wenn du dich auf diese Dinge verlässt, wird es dir egal sein, ob du Errettung erlangen kannst. Da du es nicht ertragen kannst, von der öffentlichen Meinung verurteilt zu werden, würdest du dich dafür entscheiden, die Wahrheit und Gottes Worte aufzugeben und stattdessen an den moralischen Auffassungen der traditionellen Kultur festzuhalten, auf Satans Seite zu wechseln und an seiner Seite zu stehen, und es vorziehen, Gott zu kränken, anstatt die Wahrheit anzunehmen. Sagt Mir: Ist der Mensch nicht bemitleidenswert? Braucht er nicht Gottes Errettung? Manche Menschen glauben seit vielen Jahren an Gott, können aber die Frage des Ehrens der Eltern immer noch nicht durchschauen. Ganz gleich, wie über die Wahrheit Gemeinschaft gehalten wird, sie können es nicht verstehen. Sie können diese weltliche Beziehung niemals überwinden; sie haben weder den nötigen Mut noch den nötigen Glauben, geschweige denn die nötige Entschlossenheit, also können sie Gott nicht lieben und sich Ihm nicht unterwerfen. Manche Menschen sind in der Lage, darüber hinauszublicken, und zu sagen: „Meine Eltern glauben nicht an Gott, und sie hindern mich daran zu glauben. Sie sind Teufel“ – das ist keine leichte Sache! Kein einziger Nichtgläubiger glaubt daran, dass es einen Gott gibt, dass Er den Himmel und die Erde und alle Dinge erschaffen hat oder dass der Mensch von Gott geschaffen wurde. Manche sagen sogar: „Dem Menschen wird sein Leben von seinen Eltern geschenkt, und er sollte ihnen Ehre erweisen.“ Woher stammt ein solcher Gedanke, eine solche Sichtweise? Von Satan? Der Mensch wurde von Jahrtausenden traditioneller Kultur auf diese Weise erzogen und in die Irre geführt, sodass er Gottes Schöpfung und Herrschaft leugnet. Würde Satan die Menschen nicht in die Irre führen und kontrollieren, würde die Menschheit Gottes Werk erforschen und Seine Worte lesen, die Menschen würden wissen, dass sie von Gott geschaffen wurden, dass ihnen das Leben von Gott geschenkt wurde. Sie würden wissen, dass alles, was sie haben, ihnen von Gott gegeben wurde und dass sie Gott dafür danken sollten. Wenn uns jemand etwas Gutes tut, sollten wir das von Gott annehmen, insbesondere wenn es sich um unsere Eltern handelt, die uns in die Welt gebracht und aufgezogen haben; all das ist von Gott angeordnet. Gott herrscht über alle Dinge; der Mensch ist nur ein Werkzeug, das Er in Seinen Dienst stellt. Wenn jemand seinen Eltern oder seinem Ehemann (oder seiner Ehefrau) und seinen Kindern den Rücken kehren kann, um sich für Gott aufzuwenden, wird diese Person stärker sein und vor Ihm ein tieferes Gerechtigkeitsgefühl haben.

– Das Wort, Bd. 3, Die Diskurse des Christus der letzten Tage: Nur indem man seine eigenen falschen Ansichten erkennt, kann man sich wahrhaft wandeln

Eines Tages, wenn du etwas von der Wahrheit verstehst, wirst du nicht mehr denken, dass deine Mutter der beste Mensch ist, oder dass deine Eltern die besten Menschen sind. Du wirst erkennen, dass auch sie Mitglieder der verdorbenen Menschheit sind und dass ihre verdorbenen Dispositionen alle gleich sind, dass alles, was sie unterscheidet, die Blutsverwandtschaft zwischen euch ist, und dass sie, wenn sie nicht an Gott glauben, genauso sind wie die Nichtgläubigen. Du wirst sie nicht mehr aus der Perspektive eines Familienmitglieds oder aus der Perspektive einer fleischlichen Beziehung betrachten, sondern aus der Sicht der Wahrheit. Auf welche Hauptaspekte solltest du achten? Du solltest ihre Ansichten über den Glauben an Gott betrachten, ihre Ansichten über die Welt, ihre Ansichten, wenn sie mit Angelegenheiten umgehen, und vor allem ihre Haltung gegenüber Gott. Wenn du diese Aspekte korrekt betrachtest, wirst du klar erkennen können, ob sie gute oder schlechte Menschen sind. Eines Tages wirst du möglicherweise klar erkennen, dass sie, genau wie du, Menschen mit verdorbenen Dispositionen sind. Sie sind nicht die gutmütigen Menschen, die du dir vorgestellt hast und die dich wirklich lieben, und sie sind keineswegs in der Lage, dich zur Wahrheit oder auf den richtigen Weg im Leben zu führen. Du wirst möglicherweise klar erkennen, dass das, was sie für dich getan haben, dir nicht sehr nützlich ist und dir auch nicht dabei hilft, dem richtigen Weg im Leben zu folgen. Du wirst vielleicht auch feststellen, dass viele ihrer Handlungen und Ansichten der Wahrheit zuwiderlaufen, fleischlich sind und in dir Verachtung, Abneigung und Abscheu hervorrufen. Wenn du diese Dinge erkennst, wirst du deine Eltern in deinem Herzen richtig behandeln können und sie weder weiterhin vermissen noch dich um sie sorgen noch ohne sie nicht leben können – sie haben ihre Mission als Eltern erfüllt. Du wirst sie nicht länger als die Menschen behandeln, die dir am nächsten stehen, oder sie vergöttern. Stattdessen wirst du sie wie gewöhnliche Menschen behandeln, und zu diesem Zeitpunkt wirst du dich vollkommen von den Fesseln deiner Zuneigung befreien und Zuneigung und familiäre Liebe wirklich hinter dir lassen. Sobald du Zuneigung und familiäre Liebe hinter dir gelassen hast, wirst du erkennen, dass diese Dinge es nicht wert sind, geschätzt zu werden. An diesem Punkt wirst du erkennen, dass Verwandte, Familie und fleischliche Beziehungen Stolpersteine auf dem Weg des Verstehens der Wahrheit und der Befreiung von Zuneigung sind. Du wirst erkennen, dass du aufgrund dieser familiären Beziehung, dieser fleischlichen Beziehung, die du zu deinen Eltern hast und die dich lähmt und dich in die Irre führt – dass du aufgrund dieser Beziehung glaubst, dass sie dir am nächsten stehen, sich besser um dich kümmern als jeder andere und dich am meisten lieben, und dir die Fähigkeit genommen wird, klar zu erkennen, ob sie gute oder schlechte Menschen sind. Wenn du Zuneigung erst einmal wirklich hinter dir gelassen hast, wirst du sie dann immer noch von ganzem Herzen vermissen, ständig an sie denken und dich so um sie sorgen, wie du es jetzt tust, wenn du von Zeit zu Zeit an sie denkst? Das wirst du nicht. Du wirst nicht sagen: „Die Person, ohne die ich wirklich nicht sein kann, ist meine Mutter; sie ist es, die mich am meisten liebt, am meisten für mich da ist und sich am meisten um mich kümmert.“ Wenn du einmal diese Ebene der Wahrnehmung erreicht hast, wirst du sie dann immer noch so sehr vermissen, dass du weinst? Nein. Dieses Problem wird gelöst sein. Wenn du also bei gewissen Dingen oder Angelegenheiten Schwierigkeiten hast, wirst du, wenn du diesen Aspekt der Wahrheit noch nicht erlangt hast und noch nicht in diesen Aspekt der Wahrheitsrealität eingetreten bist, in solchen Schwierigkeiten oder Zuständen gefangen sein und dich nie aus ihnen befreien können. Wenn du diese Art von Schwierigkeiten und Problemen als die zentralen Probleme des Lebenseintritts betrachtest und dann die Wahrheit suchst, um sie zu lösen, wirst du in der Lage sein, in diesen Aspekt der Wahrheitsrealität einzutreten; ohne es zu merken, wirst du aus diesen Schwierigkeiten und Problemen Lehren ziehen. Wenn deine Probleme in Bezug auf Zuneigung gelöst sind, wirst du merken, dass du deinen Eltern und Familienmitgliedern nicht mehr so nahe stehst, du wirst ihre Wesensnatur klarer erkennen und sehen, welche Art von Menschen sie wirklich sind. Angenommen, du kannst deine Familienmitglieder klar erkennen und sagst: „Meine Mutter akzeptiert die Wahrheit nicht im Geringsten; tatsächlich ist sie der Wahrheit abgeneigt und hasst sie. Sie ist in ihrem Wesen ein böser Mensch, ein Teufel. Mein Vater versucht ständig, es anderen recht zu machen, und stellt sich immer auf die Seite meiner Mutter. Weder akzeptiert er die Wahrheit auch nur im Geringsten, noch praktiziert er sie in irgendeiner Weise; er ist kein Mensch, der nach der Wahrheit strebt. Er ist ein Ungläubiger. Ich werde mich vollkommen gegen sie auflehnen und klare Grenzen zu ihnen ziehen.“ Auf diese Weise wirst du auf der Seite der Wahrheit stehen und sie zurückweisen können. Wenn du erkennen kannst, wer sie sind, was für Menschen sie sind, wirst du dann immer noch Zuneigung für sie empfinden? Wirst du immer noch familiäre Liebe für sie empfinden? Wirst du immer noch eine fleischliche Beziehung zu ihnen haben? Das wirst du nicht. Wirst du diese Art von Zuneigung immer noch zügeln müssen? (Nein.) Wie genau kannst du diese Probleme also lösen? Indem du die Wahrheit verstehst, dich auf Gott verlässt und zu Gott aufschaust. Wenn du dir in deinem Herzen über diese Dinge im Klaren bist, musst du dich dann immer zurückhalten? Fühlst du dich immer noch ungerecht behandelt? Musst du immer noch solch große Schmerzen ertragen? Brauchst du immer noch andere, um mit dir Gemeinschaft zu halten und dich in deiner Denkweise zu beraten? Das brauchst du nicht, denn du hast diese Dinge bereits selbst geregelt – es ist ein Kinderspiel. Kommen wir zurück zu unserer Frage: wie solltest du dieses Problem lösen, damit du nicht an sie denkst oder sie vermisst? (Man muss nach der Wahrheit suchen, um es zu lösen.) Das sind große Worte, die sehr offiziell klingen – versucht es noch einmal mit etwas praktischeren Worten. (Wir müssen Gottes Worte anwenden, um ihr Wesen zu durchschauen, sprich: sie anhand ihres Wesens beurteilen. Dann werden wir in der Lage sein, von unserer Zuneigung und unserer fleischlichen Beziehung abzulassen.) Das ist richtig. Es geht darum, die Wesensnatur eines Menschen zu durchschauen, und dafür musst du dich auf Gottes Worte stützen. Ohne die Enthüllung durch Gottes Wort kann niemand die Wesensnatur anderer durchschauen. Nur wenn man sich auf die Worte Gottes und die Wahrheit stützt, kann man die Wesensnatur der Menschen durchschauen; nur dann kann man das Problem der menschlichen Gefühle an seiner Quelle lösen. Lasse zuerst deine Zuneigungen und fleischlichen Beziehungen hinter dir; die Person, für die deine Gefühle am stärksten sind, solltest du als erstes im Detail analysieren und unterscheiden. Was haltet ihr von dieser Lösung? (Sie ist gut.) Manche Menschen sagen: „Die Menschen, für die meine Gefühle am stärksten sind, zu unterscheiden und im Detail zu analysieren – das ist so herzlos!“ Es geht bei deiner Beurteilung nicht darum, dass du die Beziehung zu ihnen abbrichst – es geht nicht darum, dass du deine Eltern-Kind-Beziehungen abbrichst oder dich komplett von ihnen lossagst und nie wieder mit ihnen Kontakt hast. Du solltest deine Verantwortung gegenüber deinen Liebsten wahrnehmen, aber du bist ein Anhänger Gottes und darfst dich deshalb nicht von ihnen einschränken und in ihre Angelegenheiten verstricken lassen; diesen Grundsatz musst du besitzen. Wenn du dennoch von ihnen eingeschränkt oder in ihre Angelegenheiten verwickelt werden könntest, kannst du deine Pflicht nicht gut erfüllen und auch nicht garantieren, dass du Gott bis zum Ende des Weges folgen kannst. Wenn du kein Anhänger Gottes oder Liebhaber der Wahrheit wärst, würde niemand dies von dir verlangen.

– Das Wort, Bd. 3, Die Diskurse des Christus der letzten Tage: Nur das Beseitigen der eigenen verdorbenen Dispositionen kann eine wahre Verwandlung herbeiführen

Wie behandelte Hiob seine Kinder? Er kam einfach seiner Verantwortung als Vater nach, predigte ihnen das Evangelium und hielt mit ihnen Gemeinschaft über die Wahrheit. Doch ob sie ihm nun zuhörten oder nicht, ob sie gehorchten oder nicht, Hiob zwang sie nicht dazu, an Gott zu glauben – er nötigte sie nicht mit aller Gewalt dazu oder mischte sich in ihr Leben ein. Ihre Vorstellungen und Meinungen unterschieden sich von seinen eigenen, also mischte er sich nicht in ihr Tun ein und behinderte sie auch nicht bei der Wahl des Weges, den sie einschlugen. Sprach Hiob mit seinen Kindern selten über den Glauben an Gott? Er hätte ihnen sicher genug darüber zu sagen gehabt, doch sie weigerten sich, zuzuhören und nahmen seine Worte nicht an. Wie war Hiobs Einstellung dazu? Er sagte: „Ich bin meiner Verantwortung nachgekommen; es liegt an ihnen, welchen Weg sie einschlagen, und es hängt von Gottes Orchestrierungen und Anordnungen ab. Wenn Gott nicht an ihnen arbeitet oder sie bewegt, werde ich nicht versuchen, sie zu zwingen.“ Deshalb betete Hiob vor Gott nicht für sie, weinte ihretwegen keine kummervollen Tränen, fastete ihretwegen nicht oder litt auf irgendeine Art und Weise. Er tat diese Dinge nicht. Warum tat Hiob nichts von alledem? Weil nichts davon dazu diente, sich Gottes Herrschaft und Anordnungen zu unterwerfen; all diese Dinge entsprangen menschlichen Vorstellungen und waren Mittel und Wege, die Dinge aktiv zu erzwingen. Als Hiobs Kinder nicht denselben Weg einschlugen wie er, war das seine Haltung; als seine Kinder dann starben, was war seine Haltung? Hat er geweint oder nicht? Hat er seinen Gefühlen freien Lauf gelassen? Fühlte er sich verletzt? In der Bibel findet sich kein einziger Hinweis darauf. Als Hiob seine Kinder sterben sah, war er da untröstlich oder traurig? (Ja.) Wenn wir von der Zuneigung sprechen, die er für seine Kinder empfand, dann hat er ganz sicher ein wenig Traurigkeit empfunden, dennoch unterwarf er sich Gott. Welchen Ausdruck fand diese Unterwerfung aus? Er sagte: „Diese Kinder wurden mir von Gott geschenkt. Ob sie an Gott glaubten oder nicht, ihr Leben liegt in Gottes Händen. Hätten sie an Gott geglaubt und Gott hätte sie wegnehmen wollen, hätte Er es trotzdem getan; hätten sie nicht an Gott geglaubt, wären sie trotzdem weggenommen worden, wenn Gott gesagt hätte, sie würden weggenommen. All das liegt in Gottes Händen, denn wer sonst könnte den Menschen das Leben nehmen?“ Kurzum, was ist darunter zu verstehen? „Jehova hat’s gegeben, Jehova hat’s genommen; der Name Jehovas sei gelobt“ (Hiob 1,21). Er behielt diese Einstellung auch im Umgang mit seinen Kindern bei. Ob sie lebten oder tot waren, er behielt diese Einstellung bei. Seine Methode des Praktizierens war korrekt; wie auch immer er praktizierte, in der Sichtweise, der Einstellung und dem Zustand, mit denen er alles behandelte, befand er sich immer in einer Position und einem Zustand der Unterwerfung, des Wartens, Suchens und dann des Erlangens von Wissen. Diese Einstellung ist sehr wichtig. Wenn Menschen bei allem, was sie tun, niemals diese Art von Einstellung haben, und wenn sie besonders ausgeprägte persönliche Vorstellungen haben und persönliche Absichten und Vorteile über alles andere stellen, unterwerfen sie sich dann wirklich? (Nein.) Bei solchen Menschen ist keine echte Unterwerfung zu erkennen; sie sind unfähig, echte Unterwerfung zu erreichen.

– Das Wort, Bd. 3, Die Diskurse des Christus der letzten Tage: Die Grundsätze für das Praktizieren der Unterwerfung unter Gott

Eine andere Seite von Hiobs Menschlichkeit wird in diesem Austausch zwischen ihm und seiner Frau gezeigt: „Und sein Weib sprach zu ihm: Hältst du noch fest an deiner Frömmigkeit? Ja, sage Gott ab und stirb! Er aber sprach zu ihr: Du redest, wie die närrischen Weiber reden. Haben wir Gutes empfangen von Gott und sollten die Not nicht auch annehmen?“ (Hiob 2,9-10). Als sie die Qual sah, die er litt, versuchte Hiobs Frau ihm Ratschläge zu erteilen, um ihm zu helfen seiner Qual zu entgehen, doch ihre „guten Absichten“ fanden Hiobs Zustimmung nicht; stattdessen entfachten sie seine Wut, denn sie leugnete seinen Glauben an Gott Jehova und seinen Gehorsam Ihm gegenüber und leugnete auch die Existenz von Gott Jehova. Das war für Hiob unhaltbar, denn er hatte sich selbst, ganz zu schweigen anderen, niemals erlaubt, irgendetwas zu tun, das sich Gott widersetzt oder Ihn verletzt. Wie könnte er gleichgültig bleiben, wenn er Andere Worte sprechen sah, die gegen Gott lästerten und Ihn beleidigten? So nannte er seine Frau ein „närrisches Weib“. Hiobs Haltung gegenüber seiner Frau war von Wut und Hass, sowie von Vorwurf und Tadel. Dies war der natürliche Ausdruck von Hiobs Menschlichkeit – zwischen Liebe und Hass zu unterscheiden – und er war eine wahre Darstellung seiner aufrechten Menschlichkeit. Hiob besaß einen Sinn für Gerechtigkeit – einen, der ihn die Winde und Gezeiten der Bosheit hassen und absurde Häresie, lächerliche Argumente und lachhafte Behauptungen verabscheuen, verurteilen und ablehnen ließ und ihm erlaubte, seinen eigenen, richtigen Prinzipien und seinem Standpunkt treu zu bleiben, als er von den Massen abgelehnt und von jenen verlassen worden war, die ihm nahe standen.

– Das Wort, Bd. 2, Über Gotteskenntnis: Gottes Werk, Gottes Disposition und Gott Selbst II

Jeder Mensch hat sein eigenes Schicksal, und das ist alles von Gott vorherbestimmt; niemand kann das Schicksal von jemand anderem in Eigenregie übernehmen. Du musst aufhören, dich wegen deiner Familie zu stressen, und lernen, loszulassen und auf alles zu verzichten. Wie macht man das? Ein Aspekt ist, zu Gott zu beten. Du musst auch darüber nachdenken, wie deine Familienmitglieder, die nicht an Gott glauben, nach weltlichen Dingen, Wohlstand und materiellen Annehmlichkeiten streben. Sie sind des Satans und gehören zu einer anderen Sorte Mensch als du. Du wirst ein leidvolles Leben führen, wenn du deine Pflicht nicht ausführst und unter ihnen lebst. Da du die Dinge anders siehst als sie, wirst du nicht gut zurechtkommen, sondern stattdessen Qualen leiden. Da wird es nur Schmerz geben und kein Glück. Kann Zuneigung dir Frieden und Freude bringen? Auf das Fleisch einzugehen, wird dir nichts als Leid, Leere und lebenslanges Bedauern bringen. Das ist etwas, was du voll und ganz begreifen musst. Dass du deine Familie vermisst, ist also etwas Einseitiges; es ist unnötig sentimental! Du gehst einen anderen Weg als sie. Deine Lebensperspektive, deine Sicht der Welt, dein Lebensweg und die Ziele, die du verfolgst, sind allesamt anders. Du bist jetzt nicht bei deiner Familie, aber weil ihr blutsverwandt seid, glaubst du immer, dass ihr euch nahesteht und eine Familie seid. Wenn du allerdings tatsächlich bei ihnen lebst, dann wirst du schon nach ein paar Tagen, in denen du dich mit ihnen auseinandergesetzt hast, völlig ungehalten sein. Sie sind voller Lügen; was sie sagen, ist alles falsch, es ist Süßholzgeraspel und irreführend. Die Art und Weise, wie sie sich verhalten und mit der Welt umgehen, all das basiert auf satanischer Philosophie und satanischen Lebensmaximen. Ihre Gedanken und Ansichten sind allesamt falsch und absurd, und man erträgt es einfach nicht, ihnen zuzuhören. Dann wirst du dir denken: „Früher hab ich die ganze Zeit an sie gedacht und hatte andauernd Angst, dass es ihnen nicht gut geht. Aber jetzt bei diesen Menschen zu leben, ist wirklich unerträglich!“ Du wirst von ihnen angewidert sein. Du hast noch nicht herausgefunden, was für Menschen sie sind, also denkst du immer noch, dass familiäre Bindungen wichtiger und realer sind als alles andere. Deine Zuneigung schränkt dich immer noch ein. Versuche, diese Zuneigungen loszulassen, wie auch immer du kannst. Wenn du das nicht kannst, dann stelle deine Pflicht an erste Stelle. Gottes Auftrag und deine Mission sind überaus wichtig. Deine Pflicht zunächst zu erfüllen, steht über allem anderen, und zerbrich dir jetzt nicht den Kopf über deine leiblichen Verwandten. Wenn dein Auftrag und deine Pflicht erfüllt sind, die Wahrheit dir immer klarer wird, deine Beziehung zu Gott sich immer mehr normalisiert, dein Innerstes, das sich Gott fügen will, immer größer wird und dein gottesfürchtiges Herz immer größer und sichtbarer wird, dann wird sich dein innerer Zustand ändern. Sobald sich dein Zustand ändert, werden deine weltlichen Ansichten und Zuneigungen sich abschwächen, du wirst dich nicht mehr um diese Dinge bemühen, und dein Herz wird nur herausfinden wollen, wie man Gott liebt, wie man Ihn zufriedenstellt, wie man so lebt, dass es Ihm wohlgefällig ist, und wie man mit der Wahrheit lebt. Sobald dein Herz danach strebt, wird das, was mit den fleischlichen Zuneigungen zu tun hat, langsam verblassen und dich nicht mehr binden oder kontrollieren können.

– Das Wort, Bd. 3, Die Diskurse des Christus der letzten Tage: Teil 3

Jene, die ihre vollkommen nichtgläubigen Kinder und Verwandten in die Kirche mitschleppen, sind alle extrem egoistisch und stellen nur Güte zur Schau. Diese Menschen konzentrieren sich nur darauf, liebend zu sein, unabhängig davon, ob sie glauben oder nicht und unabhängig davon, ob es Gottes Absicht ist. Einige bringen ihre Ehefrauen vor Gott oder schleppen ihre Eltern vor Gott, und ob der Heilige Geist dem nun zustimmt, beziehungsweise, in ihnen wirkt, oder nicht, fahren sie damit fort, für Gott „talentierte Menschen zu adoptieren“. Welcher Vorteil könnte wohl daraus gewonnen werden, diesen Nichtgläubigen Wohlwollen entgegenzubringen? Selbst wenn diese Ungläubigen, denen die Gegenwart des Heiligen Geistes fehlt, widerstrebend Gott folgen, können sie dennoch nicht gerettet werden, wie man es glauben könnte. Jene, die Errettung empfangen können, sind nicht wirklich so einfach zu gewinnen. Menschen, die das Wirken des Heiligen Geistes und Prüfungen nicht erlebt haben und die der fleischgewordene Gott nicht vervollkommnet hat, ist es völlig unmöglich, vollkommen gemacht zu werden. Daher fehlt diesen Menschen von dem Augenblick an, in dem sie beginnen, namentlich Gott zu folgen, die Gegenwart des Heiligen Geistes. Angesichts ihrer Voraussetzungen und aktuellen Zustände können sie einfach nicht vollkommen gemacht werden. Von daher beschließt der Heilige Geist, nicht viel Energie auf sie anzuwenden, noch versorgt Er sie mit Erleuchtung oder führt Er sie auf irgendeine Weise; Er erlaubt ihnen nur, nachzufolgen, und wird schließlich ihre Ergebnisse offenbaren – das ist genug. Der Enthusiasmus und die Absichten der Menschen kommen von Satan und diese Dinge können in keiner Weise das Werk des Heiligen Geistes vervollständigen. Ungeachtet dessen, wie die Menschen sind, müssen sie das Wirken des Heiligen Geistes aufweisen. Können Menschen etwa Menschen vollkommen machen? Warum liebt ein Ehemann seine Frau? Warum liebt eine Ehefrau ihren Ehemann? Warum sind Kinder ihren Eltern gegenüber pflichtbewusst? Warum liegen Eltern ihre Kinder so sehr am Herzen? Was ist das eigentliche Ziel der menschlichen Absichten? Zielen ihre Absichten nicht alle nur darauf ab, ihre eigenen Pläne und egoistischen Begierden zu erfüllen? Beabsichtigen sie wirklich um Gottes Führungsplans willen zu handeln? Handeln sie wirklich um Gottes Werkes willen? Gilt ihre Absicht der Ausführung der Pflicht eines geschaffenen Wesens? Jene, die seit dem Moment, in dem sie begonnen haben, an Gott zu glauben, die Gegenwart des Heiligen Geistes nicht erlangen konnten, können niemals das Wirken des Heiligen Geistes gewinnen; diese Menschen sind eindeutig Objekte, die es zu vernichten gilt. Unabhängig davon, wie sehr sie jemand liebt, es kann das Werk des Heiligen Geistes nicht ersetzen. Der Enthusiasmus und die Liebe der Menschen stellen menschliche Absichten dar, sie können jedoch nicht Gottes Absichten darstellen, noch können sie ein Ersatz für Gottes Werk sein. Selbst wenn jemand diesen Menschen, die namentlich an Gott glauben und vorgeben, Ihm zu folgen, ohne zu wissen, was es tatsächlich bedeutet, an Gott zu glauben, die größtmögliche Menge an Liebe oder Erbarmen gewährt, werden sie Gottes Sympathie oder das Wirken des Heiligen Geistes trotzdem nicht erlangen. Selbst wenn Menschen, die Gott aufrichtig folgen, von geringem Kaliber sind und viele Wahrheiten nicht verstehen können, können sie dennoch gelegentlich das Wirken des Heiligen Geistes gewinnen; doch jene, die von beträchtlichem Kaliber sind, aber nicht aufrichtig glauben, können die Gegenwart des Heiligen Geistes schlechthin nicht gewinnen. Für solche Menschen ist die Errettung absolut unmöglich. Selbst wenn sie Gottes Worte lesen oder gelegentlich Predigten anhören oder Gott sogar Lobpreis singen, werden sie am Ende nicht in der Lage sein, bis zur Zeit der Ruhe zu überleben.

– Das Wort, Bd. 1, Das Erscheinen und Wirken Gottes: Gott und Mensch werden gemeinsam in die Ruhe eingehen

Jene in der Vergangenheit gesprochenen Worte „Wenn man an den Herrn glaubt, lächelt das Glück der ganzen Familie“ sind für das Zeitalter der Gnade angemessen, haben aber nichts mit dem Bestimmungsort der Menschen zu tun. Sie waren nur für eine Phase während des Zeitalters der Gnade angebracht. Der Begriffsinhalt dieser Worte richtete sich an den Frieden und die materiellen Segnungen, an welchen sich die Menschen erfreuten; sie bedeuteten nicht, dass die ganze Familie eines Menschen, der an den Herrn glaubt, errettet werden wird, noch bedeuteten sie, dass jemandes ganze Familie ebenfalls in die Ruhe gebracht werden kann, wenn man Segnungen empfängt. Ob jemand Segnungen erhält oder Unglück erleidet, das bestimmt das eigene Wesen, und nicht irgendeine Wesensart, die man mit anderen gemeinsam haben mag. Eine Redewendung oder Regel dieser Art, findet im Königreich schlichtweg keinen Platz. Wenn eine Person letztlich überleben kann, dann liegt es daran, dass sie die Anforderungen Gottes erfüllt hat. Und wenn sie letztlich nicht in der Lage ist, bis zu der Zeit der Ruhe bestehen zu bleiben, liegt es daran, dass sie sich gegen Gott aufgelehnt und Gottes Anforderungen nicht erfüllt hat. Jeder hat einen angemessenen Bestimmungsort, der sich nach dem Wesen des Einzelnen richtet und absolut nichts mit anderen Menschen zu tun hat. Die bösen Taten eines Kindes können nicht auf dessen Eltern übertragen werden, noch kann die Gerechtigkeit eines Kindes mit dessen Eltern geteilt werden. Die bösen Taten eines Elternteils können nicht auf dessen Kinder übertragen werden, noch kann die Gerechtigkeit eines Elternteils mit dessen Kindern geteilt werden. Jeder trägt seine jeweiligen Sünden und jeder erfreut sich an seinen jeweiligen Segnungen. Niemand kann ein Ersatz für eine andere Person sein; dies ist Gerechtigkeit. Wenn die Eltern Segnungen erlangen, dann sollten ihre Kinder, aus der Sicht des Menschen, ebenfalls dazu in der Lage sein, und wenn Kinder Böses tun, dann müssen ihre Eltern für diese Sünden sühnen. Das ist eine menschliche Ansicht und eine menschliche Vorgehensweise; es ist nicht Gottes Perspektive. Das Ergebnis eines jeden wird von dem Wesen seiner Taten bestimmt, und es wird stets angemessen festgelegt. Niemand kann die Sünden eines anderen tragen; umso mehr kann niemand Bestrafung anstelle eines anderen erhalten. Dies ist absolut. Die hingebungsvolle Fürsorglichkeit der Eltern ihren Kindern gegenüber bedeutet nicht, dass sie anstelle ihrer Kinder gerechte Taten vollbringen können, noch bedeutet die kindliche Ehrerweisung eines Kindes seinen Eltern gegenüber, dass es gerechte Taten anstelle seiner Eltern vollbringen kann. Das ist, was wirklich mit folgenden Worten gemeint ist: „Dann werden zwei auf dem Felde sein; einer wird angenommen, und der andere wird verlassen werden. Zwei werden mahlen auf der Mühle; eine wird angenommen, und die andere wird verlassen werden.“ Die Menschen können ihre Kinder böser Taten nicht auf der Grundlage ihrer tiefen Liebe zu ihnen in die Ruhe führen, und es kann auch niemand seine Ehefrau (oder ihren Ehemann) aufgrund der eigenen gerechten Taten in die Ruhe führen. Dies ist eine Verwaltungsregelung; es kann für niemanden eine Ausnahme geben. Gerecht Handelnde sind letzten Endes gerecht Handelnde, und Übeltäter sind letzten Endes Übeltäter. Die gerecht Handelnden werden am Ende in der Lage sein, zu überleben, während die Übeltäter vernichtet werden. Die Heiligen sind heilig; sie sind nicht schmutzig. Die Schmutzigen sind schmutzig, und nichts an ihnen ist heilig. Die Menschen, die vernichtet werden, sind alle böse, und diejenigen, die überleben werden, sind alle gerecht – selbst wenn die Kinder der Bösen gerechte Taten vollbringen, und selbst wenn die Eltern der Gerechten böse Taten begehen. Es gibt eigentlich keine Beziehung zwischen einem gläubigen Ehemann und einer nichtgläubigen Ehefrau, und es gibt keine Beziehung zwischen gläubigen Kindern und nichtgläubigen Eltern; diese zwei Menschentypen sind unvereinbar. Vor dem Eintritt in die Ruhe haben die Menschen eine fleischliche, familiäre Zuneigung, doch sobald sie in die Ruhe eingetreten sind, wird von fleischlicher, familiärer Zuneigung keine Rede mehr sein. Jene, die ihre Pflicht erfüllen, sind von Natur aus Feinde jener, die dies nicht tun; jene, die Gott lieben, und jene, die Ihn hassen, stehen miteinander von Grund auf im Widerspruch. Jene, die in die Ruhe eintreten werden, und jene, die man vernichtet haben wird, sind zwei unvereinbare Arten von geschaffenen Wesen. Geschaffene Wesen, die ihre Pflichten ausführen, werden in der Lage sein, zu überleben, während jene, die ihre Pflichten nicht ausführen, Ziele der Vernichtung sein werden; darüber hinaus wird dies bis in alle Ewigkeit andauern. Liebst du deinen Mann, um deine Pflicht als geschaffenes Wesen auszuführen? Liebst du deine Frau, um deine Pflicht als geschaffenes Wesen auszuführen? Bist du pflichtbewusst gegenüber deinen nichtgläubigen Eltern, um deine Pflicht als geschaffenes Wesen auszuführen? Sind die Ansichten der Menschen zum Glauben an Gott eigentlich richtig oder falsch? Zu welchem Zweck genau glaubst du an Gott? Was genau möchtest du gewinnen? Wie liebst du Gott genau? Jene, die ihre Pflichten als geschaffene Wesen nicht erfüllen können und keine umfassende Anstrengung aufbringen können, werden zu Zielen der Vernichtung werden. Es bestehen fleischliche Beziehungen zwischen den heutigen Menschen sowie eine Blutsverwandtschaft, doch in der Zukunft wird all dies aufgelöst werden. Gläubige und Nichtgläubige sind von Natur aus nicht vereinbar; vielmehr stehen sie einander feindlich gegenüber. Jene in der Ruhe werden alle Menschen sein, die glauben, dass es einen Gott gibt, und Menschen, die sich Gott unterwerfen, während man jene, die sich gegen Gott auflehnen, alle vernichtet haben wird. Familien werden auf der Erde nicht mehr existieren; wie könnte es Bindungen von Eltern oder Kindern oder Ehepartnern geben? Die ganze Inkompatibilität von Glauben und Unglauben selbst wird fleischlichen Beziehungen vollkommen aufgelöst haben!

– Das Wort, Bd. 1, Das Erscheinen und Wirken Gottes: Gott und Mensch werden gemeinsam in die Ruhe eingehen

Sobald die Menschheit in die Ruhe eingetreten ist, werden die Übeltäter vernichtet worden sein und die ganze Menschheit wird sich auf dem richtigen Weg befinden; alle Arten von Menschen werden mit ihrer eigenen Art zusammen sein, entsprechend der Funktionen, die sie ausüben sollten. Erst dies wird der Tag der Ruhe der Menschheit sein, es wird der unvermeidliche Trend für die Entwicklung der Menschheit sein, und erst wenn die Menschheit in die Ruhe eintritt, wird Gottes große und ultimative Vollbringung ihre Vollendung finden; dies wird der letzte Teil Seines Werkes sein. Dieses Werk wird das gesamte dekadente fleischliche Leben der Menschheit beenden sowie das Leben der verdorbenen Menschheit. Von da an werden die Menschen in ein neues Reich eintreten. Obwohl alle Menschen im Fleisch leben werden, wird es erhebliche Unterschiede zwischen dem Wesen dieses Lebens und dem Wesen des Lebens der verdorbenen Menschheit geben. Die Bedeutung diese Existenz und die der Existenz der verdorbenen Menschheit unterscheiden sich ebenfalls. Obwohl dies nicht das Leben einer neuen Art von Person sein wird, kann man es das Leben einer Menschheit nennen, die Heil erlangt hat, sowie ein Leben, in dem Menschlichkeit und Vernunft wiedererlangt worden sind. Diese sind Menschen, die Gott einst ungehorsam waren, die von Gott erobert und dann von Ihm gerettet wurden; diese sind Menschen, die Gott in Verruf brachten und später Zeugnis für Ihn ablegten. Nachdem sie sich Seinem Test unterzogen und ihn überlebt haben, wird ihre Existenz die bedeutungsvollste Existenz sein; sie sind Menschen, die vor Satan Zeugnis für Gott ablegten und Menschen, die fähig sind, zu leben. Jene, die vernichtet werden, sind diejenigen, die kein Zeuge für Gott sein können und unfähig sind, weiterzuleben. Ihre Vernichtung wird ein Ergebnis ihres bösen Verhaltens sein und eine solche Vernichtung ist für sie der beste Bestimmungsort. Wenn die Menschheit in der Zukunft in das wunderschöne Reich eintritt, werden keine der Beziehungen zwischen Ehemann und Ehefrau, zwischen Vater und Tochter oder zwischen Mutter und Sohn vorzufinden sein, wie die Menschen es sich vorstellen. Zu dieser Zeit wird jeder Mensch seiner eigenen Art folgen, und Familien werden bereits zerrüttet worden sein. Nachdem er völlig gescheitert ist, wird Satan die Menschheit nie wieder stören, und die Menschen werden keine verdorbenen, satanischen Dispositionen aufweisen. Diese aufsässigen Menschen werden bereits vernichtet worden sein, und nur Menschen, die sich unterwerfen, werden überleben. Von daher werden sehr wenige Familien intakt überleben; wie können leibliche Beziehungen weiterbestehen? Das frühere fleischliche Leben des Menschen wird ganz und gar verbannt sein; wie kann es dann leibliche Beziehungen zwischen den Menschen geben? Ohne verdorbene, satanische Dispositionen wird das Leben der Menschen nicht mehr das alte Leben der Vergangenheit sein, sondern vielmehr ein neues Leben. Eltern werden ihre Kinder verlieren, Kinder werden ihre Eltern verlieren. Ehemänner werden ihre Ehefrauen verlieren, und Ehefrauen ihre Ehemänner. Derzeit gibt es leibliche Beziehungen zwischen Menschen, aber sie werden nicht mehr existieren, sobald alle in die Ruhe eingetreten sind. Nur diese Art von Menschheit wird Gerechtigkeit und Heiligkeit besitzen; nur diese Art von Menschheit kann Gott anbeten.

– Das Wort, Bd. 1, Das Erscheinen und Wirken Gottes: Gott und Mensch werden gemeinsam in die Ruhe eingehen

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