37. Was es bedeutet, Gott zu fürchten und das Böse zu meiden.
Worte des Allmächtigen Gottes der letzten Tage
Ein echtes geschaffenes Wesen muss wissen, wer der Schöpfer ist, wozu der Mensch geschaffen wurde, wie die Verantwortlichkeiten eines geschaffenen Wesens auszuführen sind und wie der Herr der ganzen Schöpfung anzubeten ist, es muss des Schöpfers Absichten, Wünsche und Anforderungen verstehen, erfassen, kennen und pflegen und in Übereinstimmung mit dem Weg des Schöpfers handeln – Gott fürchten und das Böse meiden.
Was bedeutet es, Gott zu fürchten? Und wie kann man das Böse meiden?
„Gott zu fürchten“ bedeutet weder unerklärlichen Schrecken und Furcht noch Vermeidung, noch Abstandhalten, noch Vergötterung oder Aberglauben. Vielmehr bedeutet es Bewunderung, Verehrung, Vertrauen, Verständnis, Rücksichtnahme, Unterwerfung, Hingabe, Liebe sowie bedingungslose und klaglose Anbetung, Erwiderung und Ergebung. Ohne echte Kenntnis von Gott haben die Menschen keine echte Bewunderung, kein echtes Vertrauen, kein echtes Verständnis, keine echte Rücksichtnahme oder Unterwerfung, sondern nur Schrecken und Unbehagen, nur Zweifel, Missverständnis, Vermeidung und Abstandhalten; ohne echte Kenntnis von Gott haben die Menschen keine echte Hingabe und Erwiderung; ohne echte Kenntnis von Gott haben die Menschen keine echte Anbetung und Ergebung, sondern nur blinde Vergötterung und Aberglauben; ohne echte Kenntnis von Gott können die Menschen unmöglich dem Weg Gottes folgen oder Gott fürchten oder das Böse meiden. Im Gegenteil wird alles, was Menschen tun und wie sie sich verhalten, erfüllt sein von Auflehnung und Widerstand gegen Gott, von Verleumdungen und Urteilen über Ihn und von bösen Taten, die der Wahrheit und der wahren Bedeutung von Gottes Worten zuwiderlaufen.
Sobald die Menschen echtes Vertrauen in Gott haben, werden sie Ihm wirklich folgen und sich auf Ihn verlassen; nur mit echtem Vertrauen auf Gott können die Menschen Ihn wirklich kennenlernen und Ihm Verständnis entgegenbringen; mit echtem Verständnis für Gott kommt echte Rücksichtnahme auf Ihn; nur mit echter Rücksichtnahme auf Gott können die Menschen echte Unterwerfung haben; nur mit echter Unterwerfung unter Gott können die Menschen echte Hingabe haben; nur mit echter Hingabe an Gott können die Menschen eine bedingungslose und klaglose Erwiderung haben; nur mit echtem Vertrauen, echtem Verständnis und echter Rücksichtnahme, echter Unterwerfung, echter Hingabe und Erwiderung können die Menschen Gottes Disposition und Wesen sowie die Identität des Schöpfers wirklich kennenlernen; erst wenn sie den Schöpfer wirklich kennengelernt haben, kann in ihnen echte Anbetung und Ergebung entstehen; erst wenn sie den Schöpfer wahrhaft anbeten und sich Ihm ergeben, werden sie fähig sein, sich wirklich von bösen Taten zu befreien – das heißt, das Böse zu meiden.
– Das Wort, Bd. 2, Über Gotteskenntnis: Vorwort
Nun, jeder möchte ein Mensch werden, der Gott fürchtet und das Böse meidet. Was also heißt es, den Weg zu beschreiten, Gott zu fürchten und das Böse zu meiden? Man kann sagen, dass folgende Dinge dazugehören: sich Gott zu fügen, und zwar vollkommen und absolut; und wahrhafte Angst und Ehrfurcht vor Gott zu haben, ohne jegliche Täuschung, jeglichen Widerstand oder jegliches Aufbegehren. Das bedeutet, vollkommen reinen Herzens und Gott gegenüber absolut treu und unterwürfig zu sein. Diese Treue und diese Unterwerfung müssen absolut sein, nicht relativ; sie hängen weder von Zeit und Ort noch vom eigenen Alter ab. Das ist der Weg, Gott zu fürchten und das Böse zu meiden. Im Laufe eines solchen Strebens wirst du Gott allmählich verstehen und Seine Taten erleben; du wirst Seine Fürsorge und Seinen Schutz, die Tatsache Seines Daseins und Seine Herrschaft spüren. Schließlich wirst du voll und ganz spüren können, dass Gott in allen Dingen und direkt an deiner Seite ist. Du wirst eine solche Erfahrung aus erster Hand besitzen. Wenn du dem Weg der Gottesfurcht und Vermeidung des Bösen nicht folgst, dann wirst du nie ein Verständnis dieser Dinge erlangen.
– Das Wort, Bd. 3, Die Diskurse des Christus der letzten Tage: Der Mensch profitiert am meisten von Gottes Führungsplan
Hiob war vollkommen, er fürchtete Gott und mied das Böse, und er besaß großen Reichtum und einen ehrwürdigen Rang. Für einen normalen Menschen, der in einer solchen Umgebung und unter solchen Bedingungen lebt, stünden Hiobs Ernährung, Lebensqualität und die verschiedenen Aspekte seines persönlichen Lebens im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit der meisten Menschen; also müssen wir weiter in den Schriften lesen: „Und seine Söhne gingen und machten ein Mahl, ein jeglicher in seinem Hause auf seinen Tag, und sandten hin und luden ihre drei Schwestern, mit ihnen zu essen und zu trinken. Und wenn die Tage des Mahls um waren, sandte Hiob hin und heiligte sie und machte sich des Morgens früh auf und opferte Brandopfer nach ihrer aller Zahl; denn Hiob gedachte: Meine Söhne möchten gesündigt und Gott abgesagt haben in ihrem Herzen. Also tat Hiob allezeit“ (Hiob 1,4-5). … Wo die Bibel das Feiern der Söhne und Töchter Hiobs beschreibt, wird Hiob nicht erwähnt; es wird nur gesagt, dass seine Söhne und Töchter oft zusammen aßen und tranken. Mit anderen Worten, weder hielt er Feste, noch gesellte er sich zu seinen Söhnen und Töchtern, um extravagant zu speisen. Obwohl er reich war und viel Besitz und viele Diener besaß, war Hiobs Leben nicht luxuriös. Er wurde von seiner überschwänglichen Lebensumgebung nicht betört und sein Reichtum war kein Grund dafür, die Genüsse des Fleisches in sich hineinzuschlingen oder zu vergessen, Brandopfer darzubringen, und noch weniger ließ er ihn nach und nach Gott in seinem Herzen scheuen. Offensichtlich war Hiob somit in seinem Lebensstil diszipliniert, er war wegen der Segnungen, die Gott ihm bescherte, weder gierig noch hedonistisch und er versteifte sich nicht auf die Lebensqualität. Stattdessen war er demütig und bescheiden, er neigte nicht zur Prahlerei und er war vor Gott vorsichtig und bedacht. Er dachte oft an Gottes Gnaden und Segen und war Gott gegenüber stets ehrfürchtig. In seinem Alltag stand Hiob häufig früh auf, um Brandopfer für seine Söhne und Töchter darzubringen. Mit anderen Worten, nicht nur Hiob selbst fürchtete Gott, sondern er hoffte auch, dass seine Kinder ebenfalls Gott fürchteten und nicht gegen Gott sündigten. Der materielle Reichtum hielt keinen Platz in seinem Herzen, noch ersetzte er die von Gott gehaltene Stellung. Ob um seiner selbst oder um seiner Kinder willen, Hiobs tägliche Handlungen standen alle mit Gottesfurcht und der Meidung des Bösen im Zusammenhang. Seine Ehrfurcht vor Gott Jehova hörte nicht bei seinem Mund auf, sondern sie war etwas, das er in die Tat umsetzte und das sich in jedem Bereich seines täglichen Lebens widergespiegelte. Dieses tatsächliche Verhalten Hiobs zeigt uns, dass er ehrlich war und eine Essenz besaß, die Gerechtigkeit liebte und Dinge, die positiv waren. Dass Hiob seine Söhne und Töchter oft losschickte und weihte, bedeutet, dass er das Verhalten seiner Kinder nicht guthieß oder billigte; stattdessen frustrierte ihn ihr Verhalten in seinem Herzen und er tadelte sie. Er war zu dem Schluss gekommen, dass das Verhalten seiner Söhne und Töchter Gott Jehova nicht gefiel, und so forderte er sie oft auf, vor Jehova Gott zu treten und ihre Sünden zu bekennen. Hiobs Handlungen zeigen uns eine andere Seite seiner Menschlichkeit – eine, in der er nie mit denen ging, die oft sündigten und Gott beleidigten, sondern diese stattdessen scheute und mied. Obwohl diese Menschen seine Söhne und Töchter waren, gab er seine eigenen Verhaltensprinzipien nicht auf, weil sie seine Verwandtschaft waren, noch gab er sich wegen seiner eigenen Gefühle ihren Sünden hin. Vielmehr forderte er sie auf zu beichten und Nachsicht von Gott Jehova zu erhalten und er warnte sie Gott nicht um ihres eigenen gierigen Vergnügens willen zu entsagen. Die Prinzipien, wie Hiob mit anderen umging, sind untrennbar von den Grundsätzen seiner Gottesfurcht und der Meidung des Bösen. Er liebte das, was von Gott angenommen wurde, und verabscheute das, was Gott zurückwies; er liebte diejenigen, die Gott in ihrem Herzen fürchteten, und verabscheute diejenigen, die Böses begingen oder gegen Gott sündigten. Solch Liebe und Abscheu wurden in seinem alltäglichen Leben demonstriert und stellten genau die Aufrichtigkeit Hiobs dar, die von den Augen Gottes gesehen wurde. Natürlich ist auch dies der Ausdruck und das Ausleben von Hiobs wahrer Menschlichkeit in seinen Beziehungen zu anderen in seinem täglichen Leben, die wir kennenlernen müssen.
– Das Wort, Bd. 2, Über Gotteskenntnis: Gottes Werk, Gottes Disposition und Gott Selbst II
Nachdem Gott zu Satan gesagt hatte, „Alles, was er hat, sei in deiner Hand; nur an ihn selbst lege deine Hand nicht“, ging Satan, und bald darauf wurde Hiob plötzlich und heftig angegriffen: Erst wurden seine Ochsen und Esel geraubt und einige seiner Diener umgebracht; als Nächstes wurden seine Schafe und einige weitere Diener von einem Feuer dahingerafft; danach wurden seine Kamele entwendet und noch weitere seiner Diener ermordet; schließlich wurde seinen Söhnen und Töchtern das Leben genommen. Diese Reihe von Angriffen war die Qual, die Hiob während der ersten Versuchung durchlitt. Wie von Gott befohlen, zielte Satan während dieser Angriffe nur auf Hiobs Eigentum und seine Kinder ab und fügte Hiob selbst keinen Schaden zu. Trotzdem wurde Hiob sofort von einem reichen Mann, der großen Reichtum besaß, in jemanden verwandelt, der nichts hatte. Niemand hätte diesen frappierenden Überraschungsschlag aushalten oder richtig darauf reagieren können, doch Hiob demonstrierte seine außergewöhnliche Seite. Die Schrift liefert folgende Schilderung: „Da stand Hiob auf und zerriß seine Kleider und raufte sein Haupt und fiel auf die Erde und betete an.“ Dies war Hiobs erste Reaktion, nachdem er gehört hatte, dass er seine Kinder und seinen ganzen Besitz verloren hatte. Vor allem schien er nicht überrascht oder von Panik erfasst zu sein, geschweige denn drückte er Wut oder Hass aus. Ihr seht also, dass er in seinem Herzen bereits erkannt hatte, dass diese Katastrophen kein Unfall waren oder von der Hand des Menschen herrührten, noch weniger waren sie das Einsetzen von Vergeltung oder Strafe. Vielmehr brachen die Prüfungen von Jehova über ihn herein; es war Jehova, der sein Eigentum und seine Kinder nehmen wollte. Hiob war sehr ruhig und klardenkend. Seine vollkommene und aufrechte Menschlichkeit ließ ihn rational und auf natürliche Weise Entscheidungen und Urteile über die Katastrophen treffen, die ihm widerfahren waren und folglich verhielt er sich ungewöhnlich ruhig: „Da stand Hiob auf und zerriß seine Kleider und raufte sein Haupt und fiel auf die Erde und betete an.“ „Zerriß seine Kleider“ bedeutet, dass er unbekleidet war und nichts besaß; „raufte sein Haupt“ bedeutet, dass er als neugeborenes Kind vor Gott zurückgekehrt war; „fiel auf die Erde und betete an“ bedeutet, dass er nackt in die Welt gekommen war und heute, immer noch ohne irgendetwas, an Gott zurückgegeben wurde, als wäre er ein Neugeborenes. Die Einstellung Hiobs zu allem, was ihm widerfuhr, hätte von keinem geschaffenen Wesen erreicht werden können. Sein Glaube an Jehova ging über den Bereich des Glaubens hinaus; dies war seine Gottesfurcht, seine Unterwerfung unter Gott; er konnte Gott nicht nur für das danken, was Er ihm gegeben hatte, sondern auch dafür, dass Er von ihm nahm. Außerdem konnte er es auf sich nehmen, alles, was er besaß, einschließlich seines Lebens, an Gott zurückzugeben.
Hiobs Gottesfurcht und Unterwerfung unter Gott sind ein Beispiel für die Menschheit, und seine Vollkommenheit und Aufrichtigkeit waren der Höchstwert der Menschlichkeit, die der Mensch besitzen sollte. Obwohl er Gott nicht sah, erkannte er, dass Gott wirklich existierte und wegen dieser Erkenntnis fürchtete er Gott – und aufgrund seiner Gottesfurcht konnte er sich Gott unterwerfen. Er ließ Gott freie Hand darin, alles, was er hatte, zu nehmen, dennoch hatte er keine Klagen und fiel vor Gott nieder und sagte Ihm, dass er in diesem Augenblick, selbst wenn Gott sein Fleisch nehmen wollte, er es Ihm gern erlauben würde, ohne Klage. Sein ganzes Verhalten war auf seine vollkommene und aufrechte Menschlichkeit zurückzuführen. Das heißt, durch seine Unschuld, Ehrlichkeit und Liebenswürdigkeit, war Hiob in seiner Erkenntnis und Erfahrung von Gottes Existenz unerschütterlich. Auf dieser Grundlage stellte er Forderungen an sich und vereinheitlichte sein Denken, Benehmen, Verhalten und seine Prinzipien des Handelns vor Gott in Übereinstimmung mit Gottes Führung von sich und den Taten Gottes, die er unter allen Dingen gesehen hatte. Im Laufe der Zeit führten seine Erfahrungen in ihm eine wirkliche und tatsächliche Gottesfurcht herbei und ließen ihn das Böse meiden. Dies war die Quelle der Integrität, an die sich Hiob hielt. Hiob besaß eine ehrliche, unschuldige und gütige Menschlichkeit und er hatte wirkliche Erfahrung damit, Gott zu fürchten, sich Gott zu unterwerfen und das Böse zu meiden, sowie Erkenntnis von „Jehova hat’s gegeben, Jehova hat’s genommen“. Nur aufgrund dieser Dinge war er in der Lage, in seinem Zeugnis inmitten solch boshafter Angriffe durch Satan standhaft zu sein, und nur durch sie war er in der Lage, Gott nicht zu enttäuschen und Gott eine befriedigende Antwort zu geben, als Gottes Prüfung über ihn kam.
– Das Wort, Bd. 2, Über Gotteskenntnis: Gottes Werk, Gottes Disposition und Gott Selbst II
Hiob hatte die Verheerungen Satans erlitten, und doch entsagte er dem Namen Jehovas nicht. Seine Frau war die Erste die hervortrat, und während sie die Rolle Satans in einer Form spielte, die für das Menschliche Auge sichtbar ist, griff sie Hiob an. Der Originaltext beschreibt es so: „Und sein Weib sprach zu ihm: Hältst du noch fest an deiner Frömmigkeit? Ja, sage Gott ab und stirb!“ (Hiob 2,9). Dies waren die Worte, die Satan in der Gestalt des Menschen sprach. Sie waren ein Angriff, eine Anklage sowie eine Verlockung, eine Versuchung und Verleumdung. Da er beim Angriff auf Hiobs Fleisch scheiterte, griff Satan daraufhin direkt Hiobs Integrität an und wollte dies anwenden, damit Hiob seine Integrität aufgäbe, Gott entsagte und nicht mehr weiterlebte. So wollte Satan auch solche Worte einsetzen, um Hiob zu versuchen: Wenn Hiob dem Namen Jehovas entsagte, dann müsste er solch eine Qual nicht ertragen; er könnte sich von der Qual des Fleisches befreien. Angesichts der Ratschläge seiner Frau, wies Hiob sie zurecht, indem er Folgendes sagte: „Du redest, wie die närrischen Weiber reden. Haben wir Gutes empfangen von Gott und sollten die Not nicht auch annehmen?“ (Hiob 2,10). Hiob hatte diese Worte längst gekannt, aber zu diesem Zeitpunkt wurde die Wahrhaftigkeit von Hiobs Wissen über sie bewiesen.
Als seine Frau ihm riet, Gott zu verfluchen und zu sterben, meinte sie: „Dein Gott behandelt dich auf diese Weise, warum Ihn also nicht verfluchen? Was lebst du noch? Dein Gott ist so unfair zu dir, und doch sagst du, ‚gelobt sei der Name Jehovas‘. Wie könnte Er dir Unglück bringen, wenn du Seinen Namen segnest? Beeil dich und entsage dem Namen Gottes und folge Ihm nicht mehr. Dann werden deine Schwierigkeiten vorbei sein.“ In diesem Augenblick wurde das Zeugnis erbracht, das Gott in Hiob zu sehen wünschte. Kein gewöhnlicher Mensch konnte ein solches Zeugnis ablegen, noch lesen wir darüber in einer der Bibelgeschichten – aber Gott hatte es schon lange gesehen, als Hiob diese Worte sprach. Gott wollte nur diese Gelegenheit nutzen, um Hiob zu erlauben, allen zu beweisen, dass Gott Recht hatte. Angesichts der Ratschläge seiner Frau, gab Hiob nicht nur seine Integrität nicht auf oder entsagte Gott nicht, sondern sagte zudem zu seiner Frau: „Haben wir Gutes empfangen von Gott und sollten die Not nicht auch annehmen?“. Haben diese Worte große Bedeutung? Hier gibt es nur eine Tatsache, die die Bedeutsamkeit dieser Worte beweisen kann. Die Bedeutsamkeit dieser Worte ist, dass sie von Gott in Seinem Herzen bestätigt sind, sie sind das, was von Gott erwünscht war, sie sind das, was Gott hören wollte, und sie sind das Ergebnis, das Gott zu sehen ersehnte; diese Worte sind auch der Kern von Hiobs Zeugnis. Damit wurden Hiobs Vollkommenheit, Aufrichtigkeit, Gottesfurcht und Meidung des Bösen bewiesen. Das Wertvolle an Hiob war, wie er solche Worte dennoch äußerte, als er versucht wurde. Selbst als sein ganzer Körper mit Schwären bedeckt war, als er die größte Qual erduldete, und als ihm seine Frau und seine Angehörigen abrieten, sprach er trotzdem solche Worte aus. Um es anders auszudrücken, er glaubte in seinem Herzen, dass ganz gleich, welche Versuchungen oder wie grauenvoll die Drangsal oder die Qual, selbst wenn der Tod über ihn käme, er Gott nicht entsagen oder den Weg der Gottesfurcht und Meidung des Bösen verschmähen würde. Ihr seht also, dass Gott den wichtigsten Platz in seinem Herzen einnahm und es nur Gott in seinem Herzen gab. Aus diesem Grund, lesen wir solche Beschreibungen von ihm in der Heiligen Schrift: In diesem allem versündigte sich Hiob nicht mit seinen Lippen. Nicht nur sündigte er nicht mit seinen Lippen, sondern in seinem Herzen klagte er auch nicht über Gott. Er sagte keine schmerzlichen Worte über Gott, noch sündigte er gegen Gott. Nicht nur segnete sein Mund den Namen Gottes, sondern er segnete auch in seinem Herzen den Namen Gottes; sein Mund und sein Herz waren eins. Dies war der wahre Hiob, den Gott sah, und war der Grund, warum Gott Hiob schätzte.
– Das Wort, Bd. 2, Über Gotteskenntnis: Gottes Werk, Gottes Disposition und Gott Selbst II
Warum war Hiob imstande, Gott zu fürchten und das Böse zu meiden? Was dachte er im Herzen? Wie konnte er dieses böse Verhalten unterlassen? Er hatte ein gottesfürchtiges Herz. Was bedeutet es, ein gottesfürchtiges Herz zu haben? Es bedeutet, dass er in seinem Herzen Gott fürchtete und Gott als groß ehren konnte und dass es in seinem Herzen einen Platz für Gott gab. Der Grund, warum er das Böse mied, war nicht, weil er Angst hatte, dass Gott es sehen oder deswegen zornig werden würde. Stattdessen ehrte er Gott als groß, war bereit, Gott zufriedenzustellen und war bereit, an Gottes Worten festzuhalten. Deshalb war er imstande, Gott zu fürchten und das Böse zu meiden. Jetzt können alle den Satz, „Gott fürchten und das Böse meiden“, sagen, sie wissen jedoch nicht, wie Hiob das erreicht hat. Tatsächlich betrachtete Hiob „Gott zu fürchten und das Böse zu meiden“, als das Grundlegendste und Wichtigste im Glauben an Gott. Daher war er imstande, an diesen Worten festzuhalten, als ob er an einem Gebot festhalten würde. Er hörte auf Gottes Worte, weil er Gott in seinem Herzen als groß ehrte. Egal, wie unbeachtlich Gottes Worte in den Augen der Menschen zu sein scheinen, selbst wenn es nur gewöhnliche Worte wären, kamen diese Worte in Hiobs Herzen vom höchsten Gott; sie waren die größten, wichtigsten Worte. Auch wenn es sich um Worte handelt, auf die die Menschen herabschauen, solange sie Gottes Worte sind, sollten die Menschen ihnen gehorchen. Selbst, wenn sie deswegen verspottet und verleumdet werden, müssen sie Seinen Worten gehorchen. Selbst, wenn sie Drangsal erleben oder verfolgt werden, müssen sie bis zum Schluss an Seinen Worten festhalten und können sie nicht aufgeben. Das ist, was mit Gottesfurcht gemeint ist. Du musst an jedem Wort festhalten, von dem Gott will, dass der Mensch daran festhält. Was jene Dinge betrifft, die Gott verbietet, oder jene Dinge, die Gott hasst: Wenn du nicht darüber Bescheid weißt, dann ist es eben so, aber sobald du darüber Bescheid weißt, solltest du in der Lage sein, diese Dinge unter keinen Umständen zu tun. Du solltest standhaft bleiben, selbst wenn deine Familie dich zurückweist, Nichtgläubige dich verspotten oder Menschen, die dir nahestehen, dich verlachen oder sich über dich lustig machen. Warum musst du standhaft bleiben? Was ist deine Motivation? Welche sind deine Grundsätze? Sie lauten: „Ich muss an Gottes Worten festhalten und nach Seinen Wünschen handeln. Ich werde standhaft das tun, was Gott gefällt, und entschlossen das verwerfen, was Gott verabscheut. Wenn ich nicht weiß, worin Gottes Absicht besteht, dann ist das eben so. Wenn ich aber Seine Absicht kenne und verstehe, dann werde ich entschlossen auf Seine Worte hören und mich ihnen unterwerfen. Keiner wird mich daran hindern können, und ich werde nicht ins Schwanken geraten, selbst bis ans Ende aller Zeit.“ Das ist, was es bedeutet, Gott zu fürchten und das Böse zu meiden.
– Das Wort, Bd. 3, Die Diskurse des Christus der letzten Tage: Teil 3
In welchen Dingen eures täglichen Lebens habt ihr ein gottesfürchtiges Herz? Und in welchen Bereichen habt ihr das nicht? Bist du fähig, jemanden zu hassen, wenn er dich kränkt oder deine Interessen beeinträchtigt? Und wenn du jemanden hasst, bist du dann fähig, ihn zu quälen und dich zu rächen? (Ja.) Dann bist du ziemlich furchterregend! Wenn du kein gottesfürchtiges Herz hast und fähig bist, Böses zu tun, dann ist deine bösartige Disposition viel zu stark! Liebe und Hass sollten zur normalen Menschlichkeit gehören, aber du musst klar zwischen den Dingen unterscheiden, die du liebst, und denen, die du hasst. In deinem Herzen solltest du Gott lieben, die Wahrheit lieben, positive Dinge lieben und deine Brüder und Schwestern lieben, während du Satan und Teufel, negative Dinge, Antichristen und böse Menschen hassen solltest. Wenn du in der Lage bist, deine Brüder und Schwestern aus Hass zu unterdrücken und dich an ihnen zu rächen, wäre das sehr erschreckend, und das ist die Disposition eines bösen Menschen. Manche Menschen haben einfach nur hasserfüllte Gedanken und hasserfüllte, böse Ideen, aber sie haben nichts Böses getan, also sind sie keine bösen Menschen – denn wenn etwas geschieht, sind sie in der Lage, die Wahrheit zu suchen, und sie achten auf die Grundsätze im Hinblick auf ihr Verhalten und ihren Umgang mit den Dingen. Wenn sie mit anderen zu tun haben, verlangen sie nicht mehr von ihnen, als sie sollten; wenn sie mit der Person gut zurechtkommen, werden sie weiter mit ihr zu tun haben; wenn sie nicht mit ihr zurechtkommen, dann nicht. Es hat überhaupt keine negativen Auswirkungen auf die Ausführung ihrer Pflichten oder auf ihren Lebenseintritt. Gott ist in ihrem Herzen und sie haben ein gottesfürchtiges Herz. Sie sind nicht gewillt, Gott zu kränken, und haben Angst, dies zu tun. Auch wenn diese Menschen bestimmte falsche Gedanken und Ideen hegen mögen, sind sie in der Lage, sich gegen diese aufzulehnen und sie aufzugeben. Sie halten sich in ihren Handlungen zurück und sprechen kein einziges Wort aus, das aus dem Rahmen fällt oder Gott kränkt. Jemand, der so spricht und handelt, ist jemand, der Grundsätze hat und die Wahrheit praktiziert. Deine Persönlichkeit mag mit der einer anderen Person unvereinbar sein, und es kann sein, dass du sie nicht magst, aber wenn du mit ihr zusammenarbeitest, bleibst du unparteiisch und lässt deine Frustration nicht bei der Ausführung deiner Pflicht oder an den Interessen der Familie Gottes aus; du kannst Angelegenheiten gemäß den Grundsätzen handhaben. Worin kommt das zum Ausdruck? Es ist Ausdruck davon, dass du ein grundlegend gottesfürchtiges Herz hast. Wenn du ein bisschen mehr als das hast, wenn du siehst, dass jemand anders einige Unzulänglichkeiten oder Schwächen hat, dann hast du es, selbst wenn er dich gekränkt hat oder ein Vorurteil gegen dich hat, immer in dir, ihn korrekt zu behandeln und ihm liebevoll zu helfen. Das heißt, dass Liebe in dir ist, dass du ein Mensch bist, der Menschlichkeit besitzt, dass du jemand bist, der freundlich ist und die Wahrheit praktizieren kann, dass du ein ehrlicher Mensch bist, der die Wahrheitsrealitäten besitzt, und dass du jemand mit einem gottesfürchtigen Herzen bist. Wenn du noch von kleiner Größe bist, aber einen Willen hast und bereit bist, nach der Wahrheit zu streben und danach zu streben, Dinge nach den Grundsätzen zu erledigen, und wenn du in der Lage bist, dich in deinem Verhalten und deinem Umgang mit Dingen und anderen Menschen nach den Grundsätzen zu richten, dann gilt das auch als ein etwas gottesfürchtiges Herz; das ist das Wesentlichste.
– Das Wort, Bd. 3, Die Diskurse des Christus der letzten Tage: Die fünf Bedingungen, die erfüllt werden müssen, um den rechten Weg des Gottesglaubens einzuschlagen
Sobald die Wahrheit zu deinem Leben geworden ist, wirst du, wenn du jemanden siehst, der Gott lästert, Gott nicht fürchtet, beim Tun seiner Pflicht nachlässig ist oder die Arbeit der Kirche unterbricht und stört, in der Lage sein, gemäß den Wahrheitsgrundsätzen gegen diese Person vorzugehen, jene Leute zu erkennen, die erkannt werden sollten, und jene Leute zu entlarven, die entlarvt werden sollten. Wenn die Wahrheit nicht zu deinem Leben geworden ist und du immer noch in deinen satanischen Dispositionen lebst, dann wirst du, wenn du böse Menschen und Teufel siehst, die Unterbrechungen und Störungen der Arbeit der Kirche verursachen, dich blind und taub stellen und es ignorieren, ohne irgendwelche Gewissensbisse zu verspüren. Du wirst sogar denken, dass es nichts mit dir zu tun hat, ganz gleich, wer Störungen bei der Arbeit der Kirche verursacht. Ganz gleich, wie sehr der Arbeit der Kirche und den Interessen des Hauses Gottes geschadet wird, wird dich das weder interessieren noch wirst du deswegen nachfragen oder irgendwelche Gewissensbisse verspüren. In diesem Fall bist du jemand ohne Gewissen oder Vernunft, ein Ungläubiger, eine Arbeitskraft. Du isst, was Gott gehört, trinkst, was Gott gehört, und genießt alles, was von Gott kommt, bist aber dennoch der Meinung, dass jeder Schaden, der den Interessen des Hauses Gottes zugefügt wird, nichts mit dir zu tun hat – das macht dich zu einem Verräter, der sich auf Kosten der Seinen auf die Seite von Außenstehenden stellt, die Art von Kreatur, die die Hand beißt, die sie füttert. Wenn du die Interessen von Gottes Haus nicht schützt, bist du dann überhaupt ein Mensch? Du bist ein Dämon, der sich in die Kirche eingeschlichen hat. Du täuschst vor, an Gott zu glauben, gibst vor, zu Gottes auserwähltem Volk zu gehören, und willst im Haus Gottes schmarotzen – du hast keine Ähnlichkeit mit einem menschlichen Wesen, und du bist eindeutig ein Ungläubiger. Diejenigen, die wirklich an Gott glauben, werden sich, selbst wenn sie die Wahrheit und das Leben noch nicht erlangt haben, zumindest in Wort und Tat auf Gottes Seite stellen; sie werden zumindest nicht tatenlos zusehen, wenn sie erkennen, dass den Interessen des Hauses Gottes geschadet wird. Wenn sie versuchen, es zu ignorieren, meldet sich ihr Gewissen zu Wort und sie bekommen Gewissensbisse, und sie werden sich sagen: „Ich kann nicht einfach tatenlos zusehen und nichts tun. Ich muss Stellung beziehen und etwas sagen, ich muss meine Verantwortung erfüllen. Ich muss antreten und diese böse Tat enthüllen und aufhalten, um die Interessen des Hauses Gottes vor Schaden zu schützen und sicherzustellen, dass das Kirchenleben nicht gestört wird.“ Wenn die Wahrheit in deinem Herzen zu deinem Leben geworden ist, dann wirst du nicht nur diesen Mut und diese Entschlossenheit haben, sondern auch fähig sein, diese Angelegenheit zu durchschauen. Darüber hinaus wirst du in der Lage sein, den dir gebührenden Anteil an Verantwortung für Gottes Werk und für die Interessen Seines Hauses zu erfüllen, und auf diese Weise wird deine Pflicht erfüllt sein. Wenn du deine Pflicht als deine eigene Verantwortung und Verpflichtung und als Gottes Auftrag betrachten kannst und das Gefühl hast, dass du nur auf diese Weise deinem eigenen Gewissen gerecht wirst und Gott nicht enttäuschst, wirst du dann nicht die Integrität und Würde normaler Menschlichkeit ausleben? Deine Taten und dein Verhalten werden das „Gott fürchten und das Böse meiden“ repräsentieren, von dem Gott spricht. Du wirst das Wesen dieser Worte praktizieren und ihre Realität ausleben.
– Das Wort, Bd. 3, Die Diskurse des Christus der letzten Tage: Teil 3
Hymnen zu diesem Thema
Diejenigen, die Gott verehren, preisen Gott in allem
Der notwendige Weg, um Gott zu fürchten und das Böse zu meiden