41. Wie man Gott im Einklang mit Seiner Absicht dient und Ihn dementsprechend bezeugt
Worte des Allmächtigen Gottes der letzten Tage
Seit Beginn Seines Wirkens überall im Universum hat Gott viele Menschen vorherbestimmt, Ihm zu dienen, darunter Menschen aus allen Lebensbereichen. Sein Ziel ist es, Seine Absichten zufriedenzustellen und Sein Werk auf Erden zur reibungslosen Vollendung zu bringen; darin besteht Gottes Ziel, wenn Er Menschen erwählt, Ihm zu dienen. Jeder Mensch, der Gott dient, muss Seine Absichten verstehen. Dieses Wirken Gottes macht Seine Weisheit und Allmacht und die Prinzipien Seines Werkes auf Erden für die Menschen ersichtlicher. Gott ist tatsächlich auf die Erde gekommen, um Sein Werk zu tun und mit den Menschen in Beziehung zu treten, damit sie Seine Taten klarer erkennen können. Heute habt ihr, diese Gruppe von Menschen, das Glück, dem praktischen Gott zu dienen. Das ist ein unermesslicher Segen für euch – wahrhaftig, ihr seid von Gott erhoben worden. Wenn Er einen Menschen auswählt, der Ihm dienen soll, hat Gott stets Seine eigenen Prinzipien. Gott zu dienen ist keineswegs, wie die Leute sich das vorstellen, einfach eine Frage der Begeisterung. Heute seht ihr, dass alle, die vor Gott dienen, es tun, weil sie über die Führung Gottes und das Wirken des Heiligen Geistes verfügen und weil sie Menschen sind, die nach der Wahrheit streben. Das sind die Mindestanforderungen für alle, die Gott dienen.
– Das Wort, Bd. 1, Das Erscheinen und Wirken Gottes: Der religiöse Dienst muss abgeschafft werden
Diejenigen, die Gott dienen, sollten Gottes Vertraute sein, sie sollten Gott erfreuen und zu äußerster Loyalität gegenüber Gott fähig sein. Ob du privat tätig bist oder in der Öffentlichkeit, du bist in der Lage, vor Gott Gottes Freude zu erlangen, du bist in der Lage, vor Gott standhaft zu bleiben, und unabhängig davon, wie andere Menschen dich behandeln, gehst du immer den Weg, den du gehen solltest, und schenkst der Last Gottes alle Achtsamkeit. Nur Menschen wie diese sind Gottes Vertraute. Dass Gottes Vertraute in der Lage sind, Ihm direkt zu dienen, liegt daran, dass ihnen Gottes großer Auftrag und Gottes Last gegeben worden sind, sie in der Lage sind, sich Gottes Herz zu eigen zu machen und Gottes Last als ihre eigene zu betrachten, und nicht an ihre Zukunftsaussichten denken: Sogar wenn sie keine Aussichten haben und wahrscheinlich nichts gewinnen, werden sie immer mit einem liebenden Herzen an Gott glauben. Und so ist eine solche Person Gottes Vertrauter. Gottes Vertraute sind auch Seine Getreuen; nur Gottes Getreue können Seine Unrast und Seine Gedanken teilen, und auch wenn ihr Fleisch schmerzvoll und schwach ist, sind sie in der Lage, Schmerzen zu ertragen und dem zu entsagen, was sie lieben, um Gott zufriedenzustellen. Gott bürdet solchen Menschen mehr Lasten auf, und das, was Gott zu tun wünscht, wird durch die Zeugnisse solcher Menschen bestätigt. Somit erfreuen diese Menschen Gott, sie sind Gottes Diener, die nach Seinem eigenen Herzen sind, und nur Menschen wie diese können gemeinsam mit Gott herrschen. Wenn du tatsächlich Gottes Getreuer geworden bist, ist genau der Zeitpunkt, wenn du gemeinsam mit Gott herrschen wirst.
Jesus konnte Gottes Auftrag vollenden – das Werk der Erlösung der gesamten Menschheit –, gerade weil Er in der Lage war, Gottes Absichten zu berücksichtigen, ohne irgendwelche eigenen Pläne zu machen oder Vorkehrungen zu treffen. Er war der Vertraute des Gottes, den ihr am besten versteht – Gott Selbst. (Tatsächlich war Er der Gott Selbst, der von Gott bezeugt wurde. Ich erwähne dies hier, um das Thema durch die Tatsache Jesu zu veranschaulichen.) Er war in der Lage, Gottes Führungsplan in den absoluten Mittelpunkt zu stellen, betete stets zum himmlischen Vater und suchte nach dem Willen des himmlischen Vaters. Er betete und sprach: „Vater im Himmel! Vollbringe das, was nach Deinem Willen ist, und handle nicht nach Meinen Wünschen, sondern nach Deinem Plan. Der Mensch mag schwach sein, doch warum solltest Du Dich um ihn kümmern? Wie könnte der Mensch Deiner Sorge würdig sein, der Mensch, der in Deiner Hand wie eine Ameise ist? In Meinem Herzen wünsche Ich nur, Deinen Willen zu erfüllen, und Ich möchte, dass Du erreichen kannst, was Du in Mir tun willst, Deinen eigenen Wünschen entsprechend.“ Auf dem Weg nach Jerusalem erlitt Jesus Schmerzen, als würde in Seinem Herzen ein Messer herumgedreht, und dennoch hatte Er nicht die geringste Absicht, umzukehren; stets trieb Ihn eine starke Kraft vorwärts, dorthin, wo Er gekreuzigt werden würde. Schließlich wurde Er ans Kreuz geschlagen und wurde zum Ebenbild des sündigen Fleisches und vollendete somit das Werk der Erlösung der Menschheit. Er überwand alle Einschränkungen des Todes und des Hades. Vor Ihm verloren Tod, Hölle und Hades ihre Macht und wurden von Ihm bezwungen. Er lebte dreiunddreißig Jahre, in denen Er stets Sein Äußerstes tat, um Gottes Absichten gemäß Gottes Werk jener Zeit zufriedenzustellen. Dabei zog Er niemals Seinen eigenen persönlichen Gewinn oder Verlust in Betracht, sondern plante immer im Sinne der Absichten Gottes des Vaters. So sprach Gott, nachdem Er getauft worden war: „Dies ist Mein lieber Sohn, an welchem Ich Wohlgefallen habe.“ Aufgrund Seines Dienstes vor Gott, der Gottes Absichten entsprach, lud Gott die schwere Last der Erlösung der gesamten Menschheit auf Seine Schultern und ließ sie Ihn bewältigen, und Er war qualifiziert und berechtigt, diese wichtige Aufgabe zu vollenden. Sein ganzes Leben hindurch ertrug Er unermessliches Leid für Gott und Er wurde von Satan unzählige Male in Versuchung geführt, doch Er verzagte nie. Gott gab Ihm solch eine wichtige Aufgabe, weil Er Ihm vertraute und Ihn liebte, und so sagte Gott persönlich: „Dies ist Mein lieber Sohn, an welchem Ich Wohlgefallen habe.“ Damals konnte nur Jesus diesen Auftrag erfüllen, und dies war ein Aspekt der tatsächlichen Umstände von Gottes Vollendung Seines Werkes, die gesamte Menschheit im Zeitalter der Gnade zu erlösen.
Wenn ihr wie Jesus in der Lage seid, Gottes Last zu berücksichtigen und euch gegen euer Fleisch aufzulehnen, wird Gott euch Seine schwere Verantwortung anvertrauen, damit ihr die erforderlichen Bedingungen, um Gott zu dienen, erfüllen werdet. Nur unter solchen Umständen werdet ihr es wagen, zu sagen, dass ihr Gottes Willen befolgt und Seinen Auftrag vollendet, und nur dann werdet ihr es wagen, zu sagen, dass ihr Gott tatsächlich dient.
– Das Wort, Bd. 1, Das Erscheinen und Wirken Gottes: Wie man im Einklang mit Gottes Absichten dient
Jeder, der sich dazu entschlossen hat, kann Gott dienen –, aber es muss so sein, dass nur diejenigen, die dem Willen Gottes alle Achtsamkeit schenken und Gottes Willen verstehen, dazu qualifiziert und berechtigt sind, Gott zu dienen. Ich habe Folgendes unter euch festgestellt: Viele Menschen glauben, dass, solange sie voller Inbrunst das Evangelium für Gott verbreiten, für Gott auf die Straße gehen, sich für Gott aufwenden und Dinge für Gott aufgeben und so weiter, dies dann Gott dienen sei. Noch mehr religiöse Menschen glauben, dass Gott zu dienen bedeute, mit einer Bibel in den Händen herumzulaufen und das Evangelium des Königreichs des Himmels zu verbreiten und Menschen zu retten, indem man sie Buße tun und beichten lässt. Es gibt auch viele religiöse Amtsträger, die glauben, dass Dienst an Gott daraus bestehe, nach dem Betreiben von fortgeschrittenen Studien und der Seminarschulung in Kapellen zu predigen und Menschen durch Lesungen von Bibelstellen zu lehren. Außerdem gibt es Menschen in verarmten Regionen, die glauben, dass Gott zu dienen bedeute, unter ihren Brüdern und Schwestern die Kranken zu heilen und Dämonen auszutreiben, oder für sie zu beten, oder ihnen zu dienen. Unter euch gibt es viele, die glauben, dass Gott zu dienen bedeute, die Worte Gottes zu essen und zu trinken, jeden Tag zu Gott zu beten sowie überall Kirchen zu besuchen und in ihnen Arbeit zu verrichten. Es gibt andere Brüder und Schwestern, die glauben, dass Gott zu dienen bedeute, nie zu heiraten oder eine Familie zu gründen und ihr gesamtes Wesen Gott zu widmen. Doch nur wenige Menschen wissen, was es tatsächlich bedeutet, Gott zu dienen. Obwohl es so viele Menschen wie Sterne am Himmel gibt, die Gott dienen, ist die Zahl jener, die direkt dienen können und die in der Lage sind, im Einklang mit Gottes Willen zu dienen, kläglich klein. Warum sage Ich dies? Ich sage dies, weil ihr das Wesentliche des Ausdrucks „Dienst an Gott“ nicht versteht und ihr so wenig darüber wisst, wie man im Einklang mit Gottes Willen dienen soll. Die Menschen müssen dringend genau verstehen, welche Art Dienst an Gott in Einklang mit Seinem Willen stehen kann.
Wenn ihr im Einklang mit Gottes Willen dienen möchtet, müsst ihr zuerst verstehen, an welcher Art von Menschen Gott Gefallen findet, welche Art von Menschen von Gott verabscheut werden, welche Art von Menschen von Gott vervollkommnet werden und welche Art von Menschen qualifiziert sind, Gott zu dienen. Ihr solltet allermindestens mit diesem Wissen ausgestattet sein. Außerdem solltet ihr die Ziele von Gottes Werk kennen und das Werk, das Gott im Hier und Jetzt vollbringen wird. Nachdem ihr das verstanden habt und durch die Führung von Gottes Worten, solltet ihr zuerst über Eintritt verfügen und zuerst Gottes Auftrag erhalten. Sobald ihr eigentliche Erfahrungen der Worte Gottes gehabt habt und wenn ihr Gottes Werk wirklich kennt, werdet ihr qualifiziert sein, um Gott zu dienen. Und wenn ihr Ihm dient, wird Gott eure geistlichen Augen öffnen und euch gestatten, ein größeres Verständnis von Seinem Werk zu haben und es deutlicher zu sehen. Wenn du in diese Wirklichkeit eintrittst, werden deine Erfahrungen tiefgründiger und wirklicher sein, und all jene unter euch, die solche Erfahrungen gemacht haben, werden in der Lage sein, mitten unter den Kirchen zu wandeln und euren Brüdern und Schwestern Versorgung zu bieten, sodass ihr auf die Stärken des anderen zurückgreifen könnt, um eure eigenen Mängel wettzumachen und eine reichhaltigere Kenntnis in eurem Geist zu erlangen. Erst nachdem diese Wirkung erzielt worden ist, werdet ihr in der Lage sein, im Einklang mit Gottes Willen zu dienen und von Gott im Laufe eures Dienstes perfekt gemacht zu werden.
– Das Wort, Bd. 1, Das Erscheinen und Wirken Gottes: Wie man im Einklang mit Gottes Absichten dient
Jemand, der Gott wirklich dient, ist jemand, der nach Gottes Herzen ist und sich dafür eignet, dass Gott ihn einsetzt, und der in der Lage ist, seine religiösen Auffassungen hinter sich zu lassen. Wenn du willst, dass dein Essen und Trinken von Gottes Worten wirkungsvoll ist, dann musst du deine religiösen Auffassungen loslassen. Wenn du Gott dienen willst, dann ist es sogar noch notwendiger, zuerst von religiösen Vorstellungen abzulassen und Gottes Worten bei allem zu gehorchen. Das ist, was jemand aufweisen sollte, der Gott dient. Wenn dir dieses Wissen fehlt, wirst du Störungen und Unterbrechungen verursachen, sobald du dienst, und wenn du weiter an deinen Auffassungen festhältst, dann wirst du zwangsläufig von Gott niedergeschlagen werden, um nie wieder aufzustehen. Nimm die Gegenwart als Beispiel: Viele der heutigen Kundgebungen und Werke sind mit der Bibel unvereinbar und mit dem Werk, das Gott zuvor vollbracht hat, und wenn du nicht den Wunsch hast, zu gehorchen, kannst du jederzeit fallen. Wenn du in Übereinstimmung mit Gottes Willen dienen willst, musst du zuerst deine religiösen Auffassungen fallen lassen und deine eigenen Ansichten berichtigen. Vieles von dem, was gesagt werden wird, wird mit dem unvereinbar sein, was in der Vergangenheit gesagt wurde, und wenn dir jetzt der Wille fehlt, zu gehorchen, wirst du außerstande sein, den Weg zu gehen, der vor dir liegt. Wenn sich eine von Gottes Methoden des Wirkens in dir verwurzelt hat und du sie nie loslässt, wird diese Methode zu deiner religiösen Auffassung werden. Wenn das, was Gott ist, sich in dir verwurzelt hat, dann hast du die Wahrheit gewonnen, und wenn Gottes Worte und Wahrheit zu deinem Leben werden können, wirst du keine Auffassungen mehr über Gott haben. Diejenigen, die wahre Gotteskenntnis besitzen, werden keine Auffassungen aufweisen und sich nicht an Glaubenslehren halten.
– Das Wort, Bd. 1, Das Erscheinen und Wirken Gottes: Nur diejenigen, die Gottes gegenwärtiges Werk kennen, dürfen Gott dienen
Gott zu dienen ist keine einfache Aufgabe. Wessen verdorbene Disposition unverändert bleibt, kann niemals Gott dienen. Wenn deine Disposition nicht durch Gottes Worte gerichtet und gezüchtigt wurde, dann repräsentiert deine Disposition immer noch Satan, was beweist, dass du Gott aus deinen eigenen guten Absichten heraus dienst, dass dein Dienst auf deiner satanischen Natur basiert. Du dienst Gott mit deinem natürlichen Charakter und gemäß deinen persönlichen Vorlieben. Hinzu kommt, dass du immer glaubst, die Dinge, die du bereit bist zu tun, seien das, was Gott erfreut, und die Dinge, die du nicht tun willst, seien das, was Gott verabscheut; du arbeitest ganz nach deinen eigenen Vorlieben. Kann man das Dienst an Gott nennen? Letztendlich wird es nicht die geringste Veränderung in deiner Lebensdisposition geben; stattdessen wird dein Dienst dich noch eigensinniger machen und so deine verdorbene Disposition tief in dir verankern. So bilden sich in dir Regeln für den Dienst an Gott, die hauptsächlich auf deinem eigenen Charakter beruhen und auf Erfahrungen, abgeleitet aus deinem Dienst in Übereinstimmung mit deiner eigenen Disposition. Dies sind die Erfahrungen und Lehren des Menschen. Es ist des Menschen Philosophie für weltliche Belange. Solche Menschen können als Pharisäer und religiöse Amtsträger eingestuft werden. Wenn sie nie aufwachen und Buße tun, dann werden sie sicher zu den falschen Christussen werden und zu den Antichristen, die die Menschen in den letzten Tagen in die Irre führen. Die falschen Christusse und die Antichristen, von denen gesprochen wurde, werden aus solchen Menschen hervorgehen. Wenn diejenigen, die Gott dienen, ihrem eigenen Charakter folgen und nach ihrem eigenen Willen handeln, laufen sie Gefahr, jederzeit ausgemustert zu werden. Diejenigen, die ihre langjährige Erfahrung im Dienst Gottes einsetzen, um die Herzen anderer zu gewinnen, sie zu belehren und einzuschränken und hoch oben zu stehen – und die nie Buße tun, nie ihre Sünden beichten, nie die Vorteile von Status aufgeben –, diese Menschen werden vor Gott stürzen. Sie sind von der gleichen Art wie Paulus, sie nutzen ihre lange Dienstzeit aus und protzen mit ihren Qualifikationen. Gott wird solche Menschen nicht perfektionieren. Ein solcher Dienst unterbricht das Werk Gottes. Die Menschen klammern sich immer an das Alte. Sie klammern sich an die Auffassungen der Vergangenheit, an alles aus alten Zeiten. Das ist ein großes Hindernis für ihren Dienst. Wenn du diese Dinge nicht abschütteln kannst, werden sie dein ganzes Leben erdrosseln. Gott wird dich nicht gutheißen, nicht im Geringsten, nicht einmal dann, wenn du dir die Beine brichst vor lauter Rennen oder deinen Rücken vor lauter Arbeit, nicht einmal, wenn du in deinem Dienst an Gott den Märtyrertod erleidest. Ganz im Gegenteil: Er wird sagen, dass du ein Übeltäter bist.
– Das Wort, Bd. 1, Das Erscheinen und Wirken Gottes: Der religiöse Dienst muss abgeschafft werden
In der Religion leiden viele Menschen ihr ganzes Leben lang in hohem Maße: Sie bändigen ihre Körper oder tragen ihr Kreuz und leiden und erdulden sogar weiter, wenn sie sich direkt an der Schwelle des Todes befinden! Manche fasten noch am Morgen ihres Todes. Ihr ganzes Leben lang verwehren sie sich gutes Essen und schöne Kleidung und konzentrieren sich nur darauf zu leiden. Sie sind in der Lage, ihren Körper zu bändigen und ihr Fleisch aufzugeben. Ihre Tatkraft, Leid zu ertragen, ist lobenswert. Aber mit ihrem Denken, ihren Auffassungen, ihrer geistigen Haltung und in der Tat ihrer alten Natur, hat man sich nicht im Geringsten befasst. Es fehlt ihnen jegliche wahre Kenntnis von sich selbst. Ihr geistiges Bild von Gott ist das traditionelle eines vagen Gottes. Ihr Entschluss, für Gott zu leiden, kommt von ihrem Eifer und der guten Beschaffenheit ihrer Menschlichkeit. Selbst wenn sie an Gott glauben, verstehen sie Ihn weder, noch kennen sie Seinen Willen. Sie arbeiten und leiden nur blind für Gott. Sie legen überhaupt keinen Wert auf Urteilskraft, scheren sich wenig darum, wie man sicherstellt, dass ihr Dienst tatsächlich Gottes Willen erfüllt, geschweige denn sind sie sich darüber im Klaren, wie man Gotteskenntnis erreicht. Der Gott, dem sie dienen, ist nicht Gott in Seinem inhärenten Bild, sondern ein Gott, den sie sich ausgedacht haben, ein Gott, von dem sie nur gehört haben, oder von dem sie nur Legenden gelesen haben. Dann benutzen sie ihre ergiebige Vorstellungskraft und Frömmigkeit, um für Gott zu leiden und das Werk Gottes auszuführen, das Gott vollbringen will. Ihr Dienst ist zu ungenau, derart, dass praktisch keiner von ihnen wirklich imstande ist, in Übereinstimmung mit dem Willen Gottes zu dienen. Wie bereitwillig sie auch leiden, ihre ursprüngliche Sichtweise in Bezug auf Dienst und ihr geistiges Bild von Gott bleiben unverändert, weil sie Gottes Urteil, Züchtigung, Läuterung und Vervollkommnung nicht durchlebt haben, noch hat sie irgendjemand mithilfe der Wahrheit geführt. Selbst wenn sie an Jesus den Retter glauben, hat keiner von ihnen je den Retter gesehen. Sie kennen Ihn nur aus Legenden und vom Hörensagen. Infolgedessen beläuft sich ihr Dienst auf nicht mehr, als wahllos mit geschlossenen Augen zu dienen, wie ein Blinder, der seinen eigenen Vater bedient. Was kann letztlich durch einen solchen Dienst erreicht werden? Und wer würde ihn gutheißen? Von Anfang bis zum Ende bleibt ihr Dienst der gleiche; sie erhalten nur menschengemachte Lektionen und stützen ihren Dienst nur auf ihre Natürlichkeit und ihre eigenen Vorlieben. Welchen Lohn könnte dies bringen? Nicht einmal Petrus, der Jesus sah, wusste, wie man in Übereinstimmung mit dem Willen Gottes dient; erst am Ende, im hohen Alter, erfuhr er es. Was sagt das über diese blinden Menschen aus, die Umgang oder Zurechtstutzung nicht im Geringsten erfahren haben und die niemanden hatten, der sie führt? Ist nicht der Dienst vieler unter euch heute wie jener dieser blinden Menschen? Alle, die kein Gericht empfangen haben, keine Zurechtstutzung und keinen Umgang, und sich nicht geändert haben – sind sie nicht alle unvollständig erobert? Inwiefern sind solche Menschen von Nutzen? Wenn dein Denken, dein Lebenswissen und deine Gotteskenntnis keine neue Veränderung zeigen und du nicht wirklich etwas gewinnst, dann wirst du nie irgendetwas Bemerkenswertes in deinem Dienst erreichen!
– Das Wort, Bd. 1, Das Erscheinen und Wirken Gottes: Die wahre Geschichte des Eroberungswerks (3)
Diejenigen, die Kirchen leiten, Menschen mit Leben versorgen und Apostel für die Menschen sein können, müssen praktische Erfahrung aufweisen; sie müssen ein richtiges Verständnis von geistlichen Dingen und ein richtiges Verständnis und Erfahrung der Wahrheit besitzen. Nur solche Menschen sind befähigt, Arbeiter oder Apostel zu sein, die die Kirchen leiten. Andernfalls können sie nur als die Geringsten folgen und können nicht anleiten, geschweige denn Apostel sein, die imstande sind, Menschen mit Leben zu versorgen. Denn es ist nicht die Funktion von Aposteln, umherzueilen oder zu kämpfen; sie besteht darin, die Arbeit der Versorgung mit Leben zu verrichten und andere bei der Umwandlung ihrer Dispositionen anzuleiten. Jene, die diese Funktion ausüben, sind damit beauftragt, eine große Verantwortung auf sich zu nehmen, eine Verantwortung, die nicht jeder Beliebige auf sich nehmen kann. Derartige Arbeit kann nur von denjenigen mit einem Wesen, das Leben ist, durchgeführt werden, das heißt, von denen, die Erfahrung mit der Wahrheit haben. Sie kann nicht einfach von irgendjemandem durchgeführt werden, der entsagen kann, der umhereilen kann oder der bereit ist, sich aufzuwenden; Menschen, die keine Erfahrung mit der Wahrheit haben, die nicht zurechtgestutzt oder gerichtet worden sind, sind unfähig, Arbeit dieser Art zu leisten. Menschen ohne Erfahrung, die die Wirklichkeit nicht aufweisen, sind außerstande, die Wirklichkeit deutlich zu sehen, weil sie diese Art von Wesen selbst nicht aufweisen. Diese Art von Person ist also nicht nur außerstande, leitende Arbeit zu leisten, sondern ist auszumustern, wenn sie über eine lange Zeit hinweg weiterhin ohne die Wahrheit ist.
– Das Wort, Bd. 1, Das Erscheinen und Wirken Gottes: Das Werk Gottes und die Arbeit des Menschen
In Bezug auf Arbeit denkt der Mensch, Arbeit sei für Gott umherzueilen, überall zu predigen und sich Seinetwillen aufzuwenden. Obwohl dieser Glaube richtig ist, ist er zu einseitig. Was Gott vom Menschen verlangt, ist nicht einzig und allein für Ihn umherzueilen; außer nur damit, hat diese Arbeit mit dem Amt und der Versorgung im Geist zu tun. Viele Brüder und Schwestern haben, selbst nach so vielen Jahren der Erfahrung, nie daran gedacht, für Gott zu arbeiten, denn so wie Arbeit vom Menschen aufgefasst wird, ist sie unvereinbar mit dem, was Gott verlangt. Deshalb hat der Mensch überhaupt kein Interesse, was Arbeit angeht, und genau das ist der Grund, warum der Eintritt des Menschen auch ziemlich einseitig ist. Ihr alle solltet euren Eintritt damit beginnen, für Gott zu arbeiten, damit ihr jeden Aspekt des Erfahrens besser durchleben könnt. Das ist, worin ihr eintreten solltet. Arbeit bezieht sich nicht darauf, für Gott umherzueilen, sondern darauf, ob das Leben des Menschen und was der Mensch auslebt, Gott Freude bereiten können. Arbeit bezieht sich darauf, dass Menschen ihre Treue zu Gott und ihre Gotteskenntnis anwenden, um Gott zu bezeugen und dem Menschen zu Diensten zu sein. Das ist die Verantwortung des Menschen und das, was alle Menschen verstehen sollten. Man könnte sagen, dass euer Eintritt eure Arbeit ist und dass ihr danach sucht, einzutreten, während ihr für Gott arbeitet. Gottes Werk zu erfahren bedeutet nicht nur, dass ihr wisst, wie man von Seinem Wort isst und trinkt; wichtiger ist, dass ihr wisst, wie man Gott bezeugt, und in der Lage seid, Gott zu dienen, und in der Lage seid, dem Menschen zu Diensten zu sein und ihn zu versorgen. Das ist Arbeit und es ist auch euer Eintritt; das ist, was jede Person erreichen sollte. Es gibt viele, die sich nur darauf konzentrieren, für Gott umherzueilen und überall zu predigen, jedoch ihre persönliche Erfahrung übersehen und ihren Eintritt in das geistliche Leben vernachlässigen. Das hat dazu geführt, dass jene, die Gott dienen, zu denen zu werden, die sich Gott widersetzen …
Man arbeitet, um den Willen Gottes zufriedenzustellen, um alle, die nach Gottes Herz sind, vor Ihn zu bringen, um den Menschen zu Gott zu bringen und um den Menschen in das Wirken des Heiligen Geistes und Gottes Führung einzuweisen und so die Erfolge von Gottes Werk zu perfektionieren. Darum ist es unerlässlich, dass euch das Wesentliche der Arbeit völlig klar ist. Als jemand, der von Gott verwendet wird, ist jeder Mensch es würdig, für Gott zu arbeiten, das heißt, jeder hat die Möglichkeit, vom Heiligen Geist verwendet zu werden. Es gibt jedoch einen Punkt, den ihr erkennen müsst: Wenn der Mensch die von Gott aufgetragene Arbeit verrichtet, dann ist dem Menschen die Möglichkeit gegeben worden, von Gott verwendet zu werden, aber was der Mensch sagt und erfährt, ist nicht gänzlich die geistliche Größe des Menschen. Alles, was ihr tun könnt, ist eure eigenen Unzulänglichkeiten während eurer Arbeit besser zu kennen und mehr von der Erleuchtung des Heiligen Geistes zu erlangen. Auf diese Weise werdet ihr befähigt sein, während eurer Arbeit einen besseren Eintritt zu erlangen.
– Das Wort, Bd. 1, Das Erscheinen und Wirken Gottes: Werk und Eintritt (2)
Wenn du als Kirchenleiter oder Mitarbeiter Gottes auserwähltes Volk beim Eintritt in die Wahrheitsrealität führen und ein gutes Zeugnis für Gott ablegen sollst, ist es ganz wichtig, die Leute anzuleiten, mehr Zeit mit dem Lesen von Gottes Worten zu verbringen und oft über die Wahrheit Gemeinschaft zu halten. Auf diese Weise können Gottes Auserwählte ihr Wissen über Gottes Ziel bei der Rettung der Menschheit und den Zweck von Gottes Werk vertiefen; sie können Gottes Absichten und Seine verschiedenen Anforderungen an die Menschen verstehen und so ihre Pflicht angemessen ausführen und Gott zufriedenstellen. Wenn ihr euch versammelt, um Gemeinschaft zu halten und zu predigen, müsst ihr auf praktische Weise von eurem Erfahrungszeugnis sprechen und euch nicht damit zufrieden geben, Worte und Glaubenslehren zu predigen. Wenn ihr Gottes Wort esst und trinkt, müsst ihr euch darauf konzentrieren, die Wahrheit zu verstehen – und wenn ihr die Wahrheit verstanden habt, müsst ihr versuchen, sie in die Praxis umzusetzen, und nur durch das Praktizieren der Wahrheit könnt ihr die Wahrheit wirklich verstehen. Wenn ihr über Gottes Worte Gemeinschaft haltet, sprecht von dem, was ihr kennt. Keine Angeberei, keine unverantwortlichen Bemerkungen, nicht bloße Worte und Glaubenslehren, und keine Übertreibung. Wenn du übertreibst, verachten die Leute dich, und du fühlst dich hinterher getadelt. Du bereust es und bist aufgebracht – und du hast es dir selbst zuzuschreiben. Kannst du den Leuten dabei helfen, die Wahrheit zu verstehen und in die Wirklichkeit einzutreten, wenn du nur Worte und Glaubenslehren äußerst und sie schulmeisterst und sie zurückstutzt? Wenn das, worüber du Gemeinschaft hältst, nicht praktisch ist und es sich dabei nur um Worte und Glaubenslehre handelt, wird es nicht fruchten, egal wie sehr du sie schulmeisterst und zurückstutzt. Denkst du, wenn die Leute eine gewisse Angst vor dir haben und tun, was du ihnen sagst, und nicht zu widersprechen wagen, sei das dasselbe, wie wenn sie die Wahrheit verstehen und sich unterwerfen? Das ist völlig falsch. Lebenseintritt ist nicht so einfach. Manche Menschen, die Leiter werden, sind wie neue Manager, die versuchen, einen starken ersten Eindruck zu hinterlassen; als Erstes versuchen sie, Gottes auserwähltem Volk ihre neu gewonnene Autorität aufzuzwingen und jeden dazu zu bringen, ihnen zu gehorchen. Sie denken, das wird ihre Arbeit erleichtern. Wenn du die Wahrheitsrealität nicht besitzt und nicht über die Wahrheit Gemeinschaft halten kannst, um Probleme zu lösen, dann wird es nicht lange dauern, bis deine wahre Größe offenbart und dein wahres Gesicht entlarvt wird, und es könnte durchaus sein, dass du ausgemustert wirst. Bei einiger administrativer Arbeit ist es akzeptabel, Menschen ein wenig zurechtzustutzen und zu disziplinieren. Aber wenn du unfähig bist, über die Wahrheit Gemeinschaft zu halten, kannst du Probleme am Ende immer noch nicht lösen, und das wird sich auf die Ergebnisse der Arbeit auswirken. Wenn du, egal welche Probleme in der Kirche aufkommen, die Menschen immer schulmeisterst und andauernd Anschuldigungen machst und du stets anderen blöd kommst, dann zeigt sich darin deine verdorbene Disposition, und du hast die hässliche Fratze deiner Verderbtheit gezeigt. Wenn du dich immer auf ein Podest stellst und die Leute auf diese Weise schulmeisterst, dann können die Menschen mit der Zeit von dir nicht mehr mit Leben versorgt werden, sie gewinnen nichts Praktisches und werden dich stattdessen verabscheuen und von dir angewidert sein. Darüber hinaus wird es einige geben, die, nachdem sie aufgrund von mangelndem Urteilsvermögen von dir beeinflusst wurden, dich zum Beispiel nehmen und anfangen, andere zu schulmeistern und zurechtzustutzen. Auch sie werden wütend werden und die Beherrschung verlieren. Du bist nicht nur nicht in der Lage, die Probleme der Leute zu lösen – du förderst auch ihre verdorbenen Dispositionen. Und führt das die Leute nicht auf den Weg ins Verderben? Ist das nicht ein Akt des Bösen? Ein Leiter sollte vor allem dadurch führen, dass er Gemeinschaft über die Wahrheit hält und das Leben bereitstellt. Wenn du dich immer auf ein Podest stellst und andere belehrst, werden sie dann die Wahrheit verstehen können? Wenn du eine Zeit lang auf diese Weise arbeitest und die Leute dich deutlich als das erkennen, was du bist, dann werden sie dich ablehnen. Kannst du Menschen vor Gott bringen, indem du auf diese Weise arbeitest? Auf keinen Fall. Du wirst die Arbeit der Kirche nur durcheinanderbringen und dafür sorgen, dass Gottes auserwähltes Volk dich verabscheut und zurückweist. In der Vergangenheit wurden einige Leiter und Mitarbeiter aus diesem Grund ausgemustert. Sie waren unfähig, über die Wahrheit Gemeinschaft zu halten, um tatsächliche Probleme zu lösen, die Leute beim Essen und Trinken von Gottes Worten zu führen, sie darin zu führen, sich selbst zu verstehen. Nichts von dieser wesentlichen Arbeit leisteten sie; sie konzentrierten sich darauf, sich selbst aufs Podest zu heben, die Leute zu belehren und Befehle zu geben, im Glauben, sie würden damit die Arbeit der Kirchenleitung tun. Im Ergebnis setzten sie die von den Oberen angeordneten Arbeitsregelungen nicht um, noch führten sie konkrete Arbeiten gut aus. Alles, was sie neben dem Plappern von Worten und Glaubenslehren und dem Schreien von Slogans taten, war, sich selbst aufs Podest zu stellen und Leute blindlings zu schulmeistern und zurechtzustutzen. Das hatte zur Folge, dass alle Angst vor diesen Leitern und Mitarbeitern hatten und sie mieden, und niemand wagte es, ihnen Probleme zu melden. Durch ihr Verhalten ruinierten diese Leiter und Mitarbeiter ihre Arbeit und brachten sie zum Erliegen. Erst als das Haus Gottes sie entließ, wurde ihnen klar, dass sie keine wirkliche Arbeit geleistet hatten. Mag sein, sie fühlten tiefe Zerknirschung, aber Bedauern nützt nichts. Sie wurden dennoch entlassen und ausgemustert.
– Das Wort, Bd. 3, Die Diskurse des Christus der letzten Tage: Teil 3
Hymnen zu diesem Thema
Was nötig ist, um jemand zu sein, der Gott dient
Nur Gottes Vertraute sind es wert, Ihm zu dienen
Wie man im Einklang mit Gottes Willen dient
Um Gott zu dienen, solltest du Ihm dein Herz geben
Zeugen für Gott müssen ihre Disposition ändern
Wie du Gott in deinem Glauben bezeugen solltest
Nur indem man Gottes Taten kennt, kann man wahres Zeugnis für Ihn ablegen