11. Wie man das Problem löst, Gott auf die Probe zu stellen

Worte des Allmächtigen Gottes der letzten Tage

Gott auf die Probe zu stellen bedeutet, dass Menschen nicht wissen, wie Gott handelt, Ihn nicht kennen und nicht verstehen, sodass sie häufig unangemessene Forderungen an Ihn stellen. Wenn zum Beispiel jemand krank ist, betet er vielleicht zu Gott, dass Er ihn heilt. „Ich werde mich nicht behandeln lassen – wollen wir sehen, ob Gott mich heilen wird oder nicht.“ Und nachdem er also eine ganze Weile so gebetet hat, ohne dass Gott irgendetwas unternommen hat, sagt er: „Da Gott nichts getan hat, werde ich Medikamente nehmen und sehen, ob Er mich daran hindert. Wenn mir das Medikament im Hals stecken bleibt oder wenn ich ein wenig Wasser verschütte, ist das vielleicht Gottes Art, mich daran zu hindern und mich von der Einnahme abzuhalten.“ Das ist eine „Probe“. Oder du wirst zum Beispiel dazu gebracht, das Evangelium zu predigen. Unter normalen Umständen entscheiden alle durch gemeinschaftlichen Austausch und Beratschlagung, was deine Pflichten erfordern und was du tun solltest, und wenn dann der richtige Zeitpunkt gekommen ist, handelst du. Wenn während deines Handelns etwas passiert, ist das Gottes Souveränität – wenn Gott dich hindern möchte, wird Er es proaktiv tun. Doch angenommen, du betest: „O Gott, heute gehe ich hinaus, um das Evangelium zu predigen. Entspricht es Deiner Absicht, dass ich hinausgehe? Ich weiß nicht, ob der heutige potenziell Bekehrbare es annehmen kann oder nicht, noch weiß ich, wie Du genau Deine Herrschaft über diese Sache ausüben wirst. Ich bitte Dich um Deine Anordnungen, um Deine Führung, darum, dass Du mir diese Dinge aufzeigst.“ Nachdem du gebetet hast, sitzt du bewegungslos da, und dann sagst du: „Warum hat Gott nichts dazu zu sagen? Vielleicht liegt es daran, dass ich Seine Worte nicht genug lese, deshalb kann Er mir diese Dinge nicht zeigen. Wenn das so ist, werde ich sofort hinausgehen. Wenn ich da draußen auf die Nase falle, könnte es sein, dass Gott mich davon abhält, und wenn alles reibungslos verläuft und Gott mich nicht aufhält, könnte es daran liegen, dass Gott mir erlaubt, hinauszugehen.“ Das ist eine „Probe“. Warum nennen wir dies eine „Probe“? Gottes Werk ist praktisch; es ist in Ordnung, wenn Menschen nur die Pflichten ausführen, die sie ausführen sollten, ihr tägliches Leben organisieren und ihr Leben einer normalen Menschlichkeit so leben, dass es den Grundsätzen entspricht. Man muss nicht prüfen, wie Gott handeln wird oder welche Führung Er bereitstellen wird. Kümmere dich nur darum, das zu tun, was du tun sollst; hege nicht ständig zusätzliche Gedanken wie „Erlaubt mir Gott, dies zu tun, oder nicht? Wenn ich es tue, wie wird Gott dann mit mir umgehen? Ist es richtig von mir, es so zu machen?“ Wenn etwas eindeutig richtig ist, dann befasse dich nur damit, es zu tun; denk nicht über dies und jenes nach. Natürlich ist es in Ordnung, zu beten, um Gottes Führung zu beten, darum, dass Er dein Leben an diesem Tag lenkt, dass Er die Pflicht, die du heute ausführst, lenkt. Es genügt, wenn ein Mensch ein unterwürfiges Herz und eine unterwürfige Haltung hat. Zum Beispiel weißt du, dass du einen Schlag bekommen wirst und dein Leben verlieren kannst, wenn du mit deiner Hand Elektrizität berührst. Trotzdem denkst du darüber nach: „Keine Sorge, Gott beschützt mich. Ich muss es einfach versuchen, um zu sehen, ob Gott mich beschützen wird, und um herauszufinden, wie sich Gottes Schutz anfühlt.“ Dann berührst du sie mit deiner Hand und bekommst infolgedessen einen Schlag – das ist eine „Probe“. Einige Dinge sind eindeutig falsch und sollten nicht getan werden. Wenn du sie trotzdem tust, um zu sehen, wie Gott darauf reagiert, dann ist es eine „Probe“. Manche Menschen sagen: „Gott mag es nicht, wenn Menschen sich auffällig herausputzen und starkes Make-up auflegen. Also werde ich es tun, um zu sehen, wie es sich anfühlt, wenn Gott mich innerlich zurechtweist.“ Nachdem sie sich herausgeputzt haben, werfen sie also einen Blick in den Spiegel: „Meine Güte, ich sehe aus wie ein lebendiges Gespenst, aber ich empfinde es nur als ein bisschen widerwärtig und kann mich nicht dazu durchringen, in den Spiegel zu schauen. Darüber hinaus gibt es kein weiteres Gefühl – ich spüre nicht, dass Gott mich verabscheut, und ich spüre auch nicht, dass Seine Worte sofort auf mich niederprasseln, um mich niederzustrecken und zu richten.“ Was für eine Art Verhalten ist das? (Eine, bei der man etwas auf die Probe stellt.) Wenn du bei deiner Pflicht manchmal oberflächlich vorgehst und genau weißt, dass es so ist, reicht es, dass du einfach Buße tust und umkehrst. Aber ständig betest du: „O Gott, ich bin oberflächlich vorgegangen – ich bitte Dich, mich zu disziplinieren!“ Welchen Zweck verfolgt dein Gewissen? Wenn du ein Gewissen hast, solltest du für dein eigenes Verhalten die Verantwortung übernehmen. Du solltest es zügeln. Bete nicht zu Gott – dieses Gebet wird zu einer „Probe“ werden. Aus einer sehr ernsten Sache einen Witz, eine „Probe“, zu machen ist etwas, was Gott verabscheut. Wenn Menschen vor einem Problem stehen und zu Gott beten und Ihn suchen, und auch bei einigen ihrer Haltungen, Forderungen und Vorgehensweisen in ihrem Umgang mit Gott, werden oft einige „Proben“ auftauchen. Was beinhalten diese „Proben“ in erster Linie? Dass du gerne sehen würdest, wie Gott handeln wird, oder dass du gerne sehen würdest, ob Gott etwas tun oder nicht tun kann. Du würdest Gott gerne auf die Probe stellen; du würdest die Sache gerne benutzen, um nachzuprüfen, wie Gott ist, um nachzuprüfen, welche Worte, die Gott gesprochen hat, richtig und akkurat sind, welche wahr werden können und welche Er verwirklichen kann. Das alles sind „Proben“. Tauchen diese Vorgehensweisen regelmäßig in euch auf? Nehmen wir an, da ist etwas und du weißt nicht, ob du richtig gehandelt hast oder ob es mit den Wahrheitsgrundsätzen übereinstimmt. Hier gibt es zwei Methoden, durch die bestätigt werden kann, ob es sich bei deiner Handlung um eine „Probe“ handelt oder ob sie positiv ist. Eine Methode besteht darin, ein demütiges und wahrheitssuchendes Herz zu haben und zu sagen: „So bin ich mit dieser Sache, die mir passiert ist, umgegangen, und so habe ich sie betrachtet, und so ist sie jetzt, weil ich sie auf diese Weise gehandhabt habe. Ich kann mir nicht klar darüber werden, ob es das ist, was ich hätte tun sollen.“ Was hältst du von dieser Haltung? Das ist eine Haltung, mit der man die Wahrheit sucht – sie beinhaltet keine „Probe“. Nehmen wir an, du sagst: „Alle entscheiden die Sache gemeinsam, nachdem wir uns gemeinschaftlich darüber ausgetauscht haben.“ Jemand fragt: „Wer ist dafür zuständig? Wer ist der Hauptentscheidungsträger?“ Und du sagst: „Alle.“ Deine Absicht ist folgende: „Wenn sie sagen, dass die Sache in Übereinstimmung mit den Grundsätzen gehandhabt worden ist, werde ich sagen, dass ich sie erledigt habe. Wenn sie sagen, dass sie nicht in Übereinstimmung mit den Grundsätzen gehandhabt worden ist, werde ich anfangen, zu verschweigen, wer sie erledigt und entschieden hat. Selbst wenn sie weitermachen und versuchen, es auf mich zu schieben, werden sie es auf diese Weise nicht mir anhängen, und wenn irgendjemand blamiert wird, dann nicht nur ich.“ Wenn du mit einer solchen Absicht sprichst, ist es eine „Probe“. Vielleicht sagt jemand: „Gott verabscheut es, wenn man weltlichen Dingen folgt. Er verabscheut Dinge wie die Gedenktage und Feste der Menschen.“ Jetzt, da du das weißt, kannst du nur dein Bestes tun, um solche Dinge zu meiden, sofern die Umstände es zulassen. Doch angenommen, du folgst absichtlich weltlichen Belangen, während du während eines Festtages etwas tust, und hegst dabei folgende Absicht: „Ich will nur sehen, ob Gott mich dafür disziplinieren wird, ob Er mich beachten wird. Ich will nur sehen, welche Haltung Er mir gegenüber tatsächlich hat, wie tief Seine Abscheu reicht. Sie sagen, dass Gott das verabscheut, sie sagen, Er sei heilig und verabscheue Böses, also werde ich sehen, wie Er Böses verabscheut und wie Er mich disziplinieren wird. Wenn Gott, wenn ich diese Dinge tue, veranlasst, dass ich mich übergebe und Durchfall habe, von Schwindel übermannt werde und ich nicht vom Bett aufstehen kann, dann wird es so aussehen, als ob Gott diese Dinge tatsächlich verabscheut. Er wird nicht bloß sprechen – die Fakten werden es bekräftigen.“ Wenn du immer darauf hoffst, eine solche Szene zu sehen, welches Verhalten und welche Absichten lässt du dann erkennen? Du stellst auf die Probe. Der Mensch darf Gott niemals auf die Probe stellen. Wenn du Gott auf die Probe stellst, verbirgt Er sich vor dir und bedeckt Sein Gesicht vor dir, und deine Gebete sind nutzlos. Manche mögen fragen: „Wird es nicht funktionieren, auch wenn ich im Herzen aufrichtig bin?“ Nein, auch dann nicht, wenn du im Herzen aufrichtig bist. Gott lässt nicht zu, dass Menschen Ihn auf die Probe stellen; Er verabscheut Böses. Wenn du dich mit diesen niederträchtigen Vorstellungen und Gedanken beschäftigst, wird Gott sich vor dir verbergen. Er wird dich nicht mehr erleuchten, sondern dich beiseiteschieben, und du wirst weiter Dinge tun, die töricht sind, unterbrechen und stören, bis du enthüllt wirst. Das ist die Folge davon, wenn Menschen Gott auf die Probe stellen.

– Das Wort, Bd. 4, Antichristen entlarven: Punkt 10 (Teil 1)

Was sind die Äußerungsformen des Auf-die-Probe-Stellens? Welche Vorgehensweisen oder Gedanken offenbaren einen Zustand oder ein Wesen des Auf-die-Probe-Stellens? (Wenn ich eine Verfehlung begangen oder etwas Böses getan habe, will ich immer versuchen, Gottes Haltung zu ergründen und eine klare Antwort von Ihm zu verlangen, um zu sehen, ob ich ein gutes Ergebnis oder einen guten Bestimmungsort haben werde.) Dies bezieht sich auf die Gedanken; welche ihrer Äußerungsformen ist also im Allgemeinen das Auf-die-Probe-Stellen, wenn jemand spricht oder handelt oder wenn er mit etwas konfrontiert wird? Wenn jemand eine Verfehlung begangen hat und meint, Gott könnte sich an seine Verfehlung erinnern oder sie verurteilen, und er sich selbst unsicher ist und nicht weiß, ob Gott ihn tatsächlich verurteilen wird oder nicht, denkt er sich eine Methode aus, um es zu prüfen, um zu sehen, wie Gottes Haltung wirklich ist. Er beginnt mit dem Gebet, und wenn keine Erleuchtung oder Erhellung erfolgt, denkt er darüber nach, seine bisherigen Methoden des Strebens vollständig abzubrechen. Früher hat er die Dinge immer oberflächlich getan und nur 30 % seiner Kraft aufgewendet, wo er 50 % hätte aufwenden können, oder 10 %, wo er 30 % hätte aufwenden können. Jetzt wird er, wenn er 50 % seiner Kraft aufwenden kann, dies auch tun. Er übernimmt schmutzige oder anstrengende Arbeiten, die andere meiden, erledigt sie immer vor den anderen und stellt sicher, dass die Mehrheit der Brüder und Schwestern es sieht. Wichtiger noch, er will sehen, wie Gott diese Angelegenheit betrachtet und ob seine Verfehlung wiedergutgemacht werden kann. Wenn er mit Schwierigkeiten konfrontiert wird oder mit Dingen, die die meisten Menschen nicht überwinden können, will er sehen, was Gott tun wird, ob Er ihn erleuchten und führen wird. Wenn er Gottes Gegenwart und Seine besondere Gunst spüren kann, glaubt er, dass Gott sich nicht an seine Verfehlung erinnert oder sie nicht verurteilt hat, was beweist, dass sie vergeben werden kann. Wenn er sich so aufwendet und einen solchen Preis zahlt, wenn sich seine Haltung erheblich ändert, er aber immer noch nicht Gottes Gegenwart spürt und schon gar keinen erkennbaren Unterschied zu früher wahrnimmt, dann ist es möglich, dass Gott seine frühere Verfehlung verurteilt hat und ihn nicht mehr will. Da Gott ihn nicht mehr will, wird er sich in Zukunft bei der Ausführung seiner Pflicht nicht mehr so sehr anstrengen. Wenn Gott ihn aber noch will, ihn nicht verurteilt und es noch Hoffnung für ihn gibt, Segnungen zu empfangen, wird er bei der Ausführung seiner Pflicht etwas Aufrichtigkeit an den Tag legen. Sind diese Äußerungsformen und Vorstellungen eine Form des Auf-die-Probe-Stellens? …

Manchen Menschen fehlt beständig jegliche Erkenntnis oder Erfahrung von Gottes Allmacht und Seiner genauen Prüfung der Tiefen des menschlichen Herzens. Ihnen fehlt auch eine echte Wahrnehmung von Gottes genauer Prüfung des menschlichen Herzens, daher sind sie natürlich von Zweifeln in dieser Angelegenheit erfüllt. Obwohl sie sich subjektiv wünschen, zu glauben, dass Gott die Tiefen des menschlichen Herzens genau prüft, fehlt es ihnen an schlüssigen Beweisen. Folglich planen sie bestimmte Dinge in ihren Herzen und beginnen gleichzeitig damit, sie auszuführen und umzusetzen. Während sie diese umsetzen, beobachten sie kontinuierlich, ob Gott wirklich davon weiß, ob die Angelegenheiten aufgedeckt werden und ob, wenn sie schweigen, irgendjemand es herausfinden kann oder ob Gott es durch eine bestimmte Umgebung offenbaren kann. Gewöhnliche Menschen mögen natürlich mehr oder weniger einige Unsicherheiten bezüglich Gottes Allmacht und Seiner genauen Prüfung der Tiefen des menschlichen Herzens haben, aber Antichristen sind nicht einfach nur unsicher – sie sind von Zweifeln erfüllt und sind gleichzeitig Gott gegenüber voller Vorsicht. Daher entwickeln sie viele Vorgehensweisen, um Gott auf die Probe zu stellen. Weil sie an Gottes genauer Prüfung des menschlichen Herzens zweifeln und sogar die Tatsache leugnen, dass Gott es genau prüft, denken sie oft über bestimmte Angelegenheiten nach. Dann verbreiten sie diese Gedanken mit ein wenig Angst oder einem unerklärlichen Gefühl des Schreckens heimlich im Privaten und führen bestimmte Menschen in die Irre. Währenddessen legen sie ihre Argumente und Vorstellungen nach und nach offen. Während sie diese offenlegen, beobachten sie, ob Gott ihr Verhalten behindern oder entlarven wird. Wenn Er es entlarvt oder charakterisiert, ziehen sie sich schnell zurück und wechseln zu einer anderen Vorgehensweise. Wenn es scheint, dass niemand davon weiß und niemand sie durchschauen oder in sie hineinsehen kann, werden sie in ihren Herzen noch völliger davon überzeugt, dass ihre Intuition richtig und ihre Erkenntnis über Gott richtig ist. Ihrer Ansicht nach existiert Gottes genaue Prüfung des menschlichen Herzens im Grunde nicht. Was für eine Vorgehensweise ist das? Dies ist die Vorgehensweise des Auf-die-Probe-Stellens.

– Das Wort, Bd. 4, Antichristen entlarven: Exkurs 6: Zusammenfassung – Der Charakter von Antichristen und ihre Dispositionsessenz (Teil 3)

Früher gab es im Haus Gottes eine Regelung: Diejenigen, die ausgeschlossen oder entfernt worden waren, konnten wieder in die Kirche aufgenommen werden, wenn sie wahre Buße zeigten und beharrlich Gottes Worte lasen, das Evangelium predigten und für Gott Zeugnis ablegten, also wahrhaftig Buße taten. Es traf sich, dass jemand nach seiner Entfernung diese Kriterien erfüllte, und die Kirche sandte jemanden aus, um ihn zu finden, mit ihm Gemeinschaft zu halten und ihm mitzuteilen, dass er wieder in die Kirche aufgenommen worden sei. Als er dies hörte, war er ziemlich erfreut, doch er dachte bei sich: „Ist die Aufnahme aufrichtig, oder steckt eine andere Absicht dahinter? Hat Gott meine Buße wirklich gesehen? Hat Er mir wirklich Barmherzigkeit erwiesen und mir vergeben? Werden meine vergangenen Taten wirklich nicht mehr berücksichtigt?“ Er glaubte es nicht und dachte: „Auch wenn sie mich zurückhaben wollen, sollte ich mich zurückhalten und nicht sofort zustimmen. Ich sollte nicht so tun, als hätte ich in diesen Jahren nach meinem Ausschluss sehr gelitten und wäre so bemitleidenswert gewesen. Ich muss mich ein wenig reserviert geben und nicht sofort nach meiner Wiederaufnahme fragen, wo ich am Kirchenleben teilnehmen oder welche Pflichten ich ausführen kann. Ich darf nicht zu enthusiastisch erscheinen. Obwohl ich mich innerlich besonders glücklich fühle, muss ich ruhig bleiben und sehen, ob das Haus Gottes mich wirklich zurückhaben will oder nur unaufrichtig ist, um mich für bestimmte Aufgaben zu benutzen.“ Mit diesem Gedanken sagte er: „Während der Zeit nach meinem Ausschluss habe ich nachgedacht und erkannt, dass die Fehler, die ich begangen habe, zu bedeutend waren. Die Verluste, die ich den Interessen des Hauses Gottes zugefügt habe, waren immens, und ich kann sie niemals wiedergutmachen. Ich bin wahrlich ein Teufel und ein von Gott verfluchter Satan. Meine Selbstreflexion ist jedoch noch unvollständig. Da das Haus Gottes mich zurückbringen will, muss ich noch mehr von Gottes Worten essen und trinken und noch mehr über mich nachdenken und mich selbst erkennen. Gegenwärtig bin ich es nicht wert, in das Haus Gottes zurückzukehren, nicht wert, meine Pflicht im Haus Gottes zu tun, nicht wert, mich mit meinen Brüdern und Schwestern zu treffen, und ich schäme mich gewiss zu sehr, um Gott gegenüberzutreten. Ich werde erst in die Kirche zurückkehren, wenn ich das Gefühl habe, dass meine Selbsterkenntnis und Reflexion ausreichen, damit mich alle bestätigen.“ Während er dies sagte, war er auch nervös und dachte: „Ich sage das nur zum Schein. Was ist, wenn die Leiter sich einig sind, mich nicht wieder in die Kirche aufzunehmen? Wäre ich dann nicht erledigt?“ In Wirklichkeit war er ziemlich besorgt, aber er musste trotzdem so sprechen und vorgeben, nicht allzu eifrig zu sein, in die Kirche zurückzukehren. Was meinte er damit, als er diese Dinge sagte? (Er stellte auf die Probe, ob die Kirche ihn wirklich wieder aufnehmen würde.) Ist das notwendig? Ist das nicht etwas, was Satane und Teufel tun würden? Würde sich ein normaler Mensch so verhalten? (Nein, würde er nicht.) Ein normaler Mensch würde das nicht tun. Angesichts einer so wunderbaren Gelegenheit ist es niederträchtig, dass er einen solchen Schachzug machen konnte. Wieder in die Kirche aufgenommen zu werden, ist ein Ausdruck von Gottes Liebe und Barmherzigkeit, und er sollte über seine eigene Verderbtheit und seine Mängel nachdenken und sie erkennen und nach Wegen suchen, vergangene Schulden wiedergutzumachen. Wenn jemand Gott immer noch auf diese Weise auf die Probe stellen und Gottes Barmherzigkeit auf diese Art behandeln kann, dann weiß er Seine Güte wahrlich nicht zu schätzen! Dass Menschen solche Vorstellungen und Vorgehensweisen entwickeln, wird durch ihr niederträchtiges Wesen bewirkt. Im Grunde genommen beziehen sich die Äußerungsformen und Offenbarungen, die Menschen zeigen, wenn sie Gott auf die Probe stellen, theoretisch immer darauf, unter anderem Gottes Gedanken sowie Seine Ansichten und Definitionen von Menschen auf die Probe zu stellen. Wenn Menschen nach der Wahrheit suchen, werden sie sich gegen solche Praktiken auflehnen und sie aufgeben und nach den Wahrheitsgrundsätzen handeln und sich verhalten. Doch nicht nur, dass Personen mit der Dispositionsessenz eines Antichristen solche Praktiken weder aufgeben können noch sie abscheulich finden, sie bewundern sich sogar oft selbst dafür, dass sie über solche Mittel und Methoden verfügen. Sie mögen denken: „Schaut, wie klug ich bin. Ich bin nicht wie ihr Narren, die nur wissen, wie man sich Gott und der Wahrheit unterwirft und gehorcht – ich bin überhaupt nicht wie ihr! Ich versuche, Mittel und Methoden anzuwenden, um diese Dinge herauszufinden. Selbst wenn ich mich unterwerfen und gehorchen muss, werde ich der Sache trotzdem auf den Grund gehen. Denkt nicht, ihr könntet etwas vor mir verbergen oder mich täuschen und zum Narren halten.“ Das ist ihr Gedanke und ihr Standpunkt. Antichristen zeigen in ihrer Behandlung des menschgewordenen Gottes niemals Unterwerfung, Ehrfurcht oder Aufrichtigkeit und schon gar keine Treue.

– Das Wort, Bd. 4, Antichristen entlarven: Exkurs 6: Zusammenfassung – Der Charakter von Antichristen und ihre Dispositionsessenz (Teil 3)

Was ist die niederträchtigste Disposition, die Menschen vor Gott offenbaren? Gott auf die Probe zu stellen. Manche Menschen machen sich Sorgen, dass sie keinen guten Bestimmungsort haben könnten und dass ihr Ergebnis nicht garantiert sein könnte, weil sie, nachdem sie zum Glauben an Gott gekommen waren, vom Weg abgekommen sind, Böses getan und viele Verfehlungen begangen haben. Sie sorgen sich, dass sie in die Hölle kommen, und haben ständig Angst vor ihrem Ergebnis und ihrem Bestimmungsort und sind ständig besorgt. Sie grübeln immer wieder: „Werden mein zukünftiges Ergebnis und mein Bestimmungsort gut oder schlecht sein? Werde ich in die Hölle oder in den Himmel kommen? Gehöre ich zu Gottes Volk oder bin ich ein Dienender? Werde ich zugrunde gehen oder gerettet werden? Ich muss herausfinden, welche von Gottes Worten davon handeln.“ Sie sehen, dass Gottes Worte allesamt die Wahrheit sind und dass sie alle die verdorbenen Dispositionen der Menschen aufdecken, und sie finden nicht die Antworten, die sie suchen, also denken sie ständig darüber nach, wo sie sonst nachfragen könnten. Später, wenn sie eine Gelegenheit finden, befördert und in eine wichtige Position berufen zu werden, wollen sie die Meinung des Oberen sondieren und denken sich: „Welche Meinung hat der Obere von mir? Wenn seine Meinung gefällig ist, beweist das, dass Gott sich nicht an das Böse, das ich in der Vergangenheit getan habe, und an die Verfehlungen, die ich begangen habe, erinnert. Es beweist, dass Gott mich immer noch retten wird, dass ich noch Hoffnung habe.“ Dann sagen sie direkt ihren Vorstellungen folgend: „Dort, wo wir sind, sind die meisten Brüder und Schwestern nicht sehr bewandert in ihrem Fachgebiet, und sie glauben erst seit kurzer Zeit an Gott. Ich glaube am längsten an Gott. Ich bin gefallen und gescheitert, ich habe einige Erfahrungen gemacht und einige Lektionen gelernt. Wenn sich die Gelegenheit bietet, bin ich bereit, eine schwere Last auf mich zu nehmen und auf Gottes Absichten Rücksicht zu nehmen.“ Sie benutzen diese Worte als einen Test, um zu sehen, ob der Obere die Absicht hat, sie zu befördern, oder ob der Obere sie aufgegeben hat. In Wirklichkeit wollen sie diese Verantwortung oder diese Bürde nicht wirklich auf sich nehmen; sie bezwecken mit diesen Worten lediglich, herauszufinden, ob für sie noch Hoffnung auf Rettung besteht. Das ist ein auf die Probe Stellen. Welche Disposition steckt hinter dieser Vorgehensweise des auf die Probe Stellens? Es ist eine niederträchtige Disposition. Unabhängig davon, wie lange diese Vorgehensweise offenbart wird, wie sie es tun oder wie sehr sie umgesetzt wird, ist die Disposition, die sie offenbaren, in jedem Fall definitiv niederträchtig, denn sie haben währenddessen viele Gedanken, Bedenken und Sorgen. Wenn sie diese niederträchtige Disposition offenbaren, was tun sie dann, das zeigt, dass sie Menschen mit Menschlichkeit sind und Menschen, die die Wahrheit praktizieren können, und das bestätigt, dass sie nur diese verdorbene Disposition und kein niederträchtiges Wesen besitzen? Nachdem sie solche Dinge getan und gesagt haben, fühlen diejenigen mit Gewissen, Vernunft, Integrität und Würde Unbehagen und Schmerz in ihrem Herzen. Sie quälen sich und denken: „Ich glaube seit so vielen Jahren an Gott; wie konnte ich Gott auf die Probe stellen? Wie kann ich immer noch so mit meinem eigenen Bestimmungsort beschäftigt sein und eine solche Methode anwenden, um etwas aus Gott herauszulocken und Ihn dazu zu bringen, mir eine klare Antwort zu geben? Das ist zu verachtenswert!“ Sie fühlen sich in ihrem Herzen unwohl, aber die Tat ist vollbracht und die Worte sind gesprochen – sie können nicht zurückgenommen werden. Dann verstehen sie: „Obwohl ich ein wenig guten Willen und einen Sinn für Gerechtigkeit habe, bin ich dennoch zu solch niederträchtigen Dingen fähig; das ist das niederträchtige Handeln einer gemeinen Person! Versuche ich so nicht, Gott auf die Probe zu stellen? Erpresse ich so nicht Gott? Das ist wirklich verachtenswert und schamlos!“ Was ist in einer solchen Situation eine vernünftige Vorgehensweise? Ist es, im Gebet vor Gott zu treten und seine Sünden zu bekennen, oder ist es, hartnäckig an den eigenen Vorgehensweisen festzuhalten? (Beten und bekennen.) Also, in welcher Phase des gesamten Prozesses – von der Vorstellung über die Handlung bis hin zum Gebet und Bekenntnis – wird die verdorbene Disposition normalerweise offenbart, in welcher Phase wirkt das Gewissen und in welcher Phase wird die Wahrheit praktiziert? Die Phase von der Vorstellung bis zur Handlung wird von einer niederträchtigen Disposition gelenkt. Wird also die darauffolgende Phase der Selbstreflexion nicht durch das Wirken des Gewissens gesteuert? Sie fangen an, sich selbst zu prüfen, und spüren, dass ihr Handeln falsch war – hier wirkt das Gewissen. Darauf folgen Gebet und Bekenntnis, die ebenfalls vom Wirken der Integrität, des Gewissens und des Charakters gelenkt werden; sie sind fähig, Reue zu empfinden, Buße zu tun und sich Gott gegenüber schuldig zu fühlen, und sie sind auch in der Lage, über ihre eigene Menschlichkeit und ihre verdorbene Disposition nachzudenken und sie zu verstehen und den Punkt zu erreichen, an dem sie die Wahrheit praktizieren können. Sind das nicht drei Phasen? Von der Offenbarung einer verdorbenen Disposition über das Wirken des Gewissens bis hin zur Fähigkeit, das Böse, das man tut, loszulassen, Buße zu tun, die eigenen fleischlichen Begierden und Gedanken loszulassen, sich gegen die eigene verdorbene Disposition aufzulehnen und die Wahrheit zu praktizieren – diese drei Phasen sind das, was gewöhnliche Menschen mit Menschlichkeit und verdorbenen Dispositionen erreichen sollten. Weil sie sich ihres Gewissens bewusst sind und ihre Menschlichkeit relativ gut ist, können diese Menschen die Wahrheit praktizieren. Die Fähigkeit, die Wahrheit zu praktizieren, bedeutet, dass Menschen wie diese Hoffnung auf Rettung haben. Mit anderen Worten, die Wahrscheinlichkeit, gerettet zu werden, ist für Menschen mit guter Menschlichkeit relativ hoch.

– Das Wort, Bd. 4, Antichristen entlarven: Exkurs 5: Zusammenfassung – Der Charakter von Antichristen und ihre Dispositionsessenz (Teil 2)

Das Auf-die-Probe-Stellen ist eine relativ offensichtliche Äußerungsform der niederträchtigen Dispositionsessenz. Die Menschen benutzen verschiedene Mittel, um die Informationen zu erhalten, die sie sich wünschen, um Gewissheit zu erlangen und dann Seelenfrieden zu finden. Es gibt mehrere Arten, auf die Probe zu stellen, wie zum Beispiel mit Worten zu versuchen, Gott auf den Zahn zu fühlen, Dinge zu benutzen, um Ihn auf die Probe zu stellen, oder in Gedanken nachzudenken und Pläne zu schmieden. … Egal, welche Methode die Menschen anwenden, um Gott zu behandeln, wenn sie dabei ein schlechtes Gewissen haben und dann Erkenntnis über diese Handlungen und Dispositionen gewinnen und sie umgehend umkehren können, dann ist das Problem nicht so bedeutend – dies ist eine normale verderbte Disposition. Wenn jemand dies jedoch beständig und hartnäckig tun kann, selbst wenn er weiß, dass es falsch ist und von Gott verabscheut wird, und er dennoch darauf beharrt, sich niemals dagegen auflehnt oder es aufgibt, ist dies das Wesen eines Antichristen. Die Dispositionsessenz eines Antichristen unterscheidet sich von der gewöhnlicher Menschen darin, dass er niemals über sich selbst nachdenkt oder die Wahrheit sucht, sondern beständig und hartnäckig verschiedene Methoden anwendet, um Gott auf die Probe zu stellen – Seine Haltung gegenüber den Menschen, Seine Einordnung bezüglich einer Person sowie Seine Gedanken und Vorstellungen über die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft einer Person. Er sucht niemals Gottes Absichten, die Wahrheit und schon gar nicht, wie er sich der Wahrheit unterwerfen kann, um eine Veränderung seiner Disposition zu erreichen. Der Zweck hinter all seinen Handlungen ist es, einen Einblick in Gottes Gedanken und Vorstellungen zu gewinnen – das ist ein Antichrist. Diese Disposition der Antichristen ist eindeutig niederträchtig. Wenn sie diese Handlungen vollziehen und diese Äußerungsformen zeigen, gibt es keine Spur von Schuld oder Reue. Selbst wenn sie sich darin wiedererkennen, zeigen sie keine Buße oder die Absicht aufzuhören, sondern verharren weiterhin in ihren Wegen. In ihrem Umgang mit Gott, ihrer Haltung und ihrer Vorgehensweise wird deutlich, dass sie Gott als ihren Gegner betrachten. In ihren Gedanken und Standpunkten gibt es keine Vorstellung oder Haltung, Gott zu erkennen, Gott zu lieben, sich Gott zu unterwerfen oder Gott zu fürchten; sie wollen lediglich die Informationen von Gott erhalten, die sie wollen, und ihre eigenen Methoden und Mittel anwenden, um Gottes genaue Haltung ihnen gegenüber und Seine genaue Definition von ihnen zu ermitteln. Was noch schwerwiegender ist: Selbst wenn sie ihre eigenen Vorgehensweisen mit Gottes Worten der Entlarvung in Einklang bringen, selbst wenn auch nur das geringste Bewusstsein dafür vorhanden ist, dass dieses Verhalten von Gott verabscheut wird und nicht das ist, was ein Mensch tun sollte, werden sie es niemals aufgeben.

– Das Wort, Bd. 4, Antichristen entlarven: Exkurs 6: Zusammenfassung – Der Charakter von Antichristen und ihre Dispositionsessenz (Teil 3)

Jesus sagte zu ihm: „Wiederum steht es geschrieben, Du sollst Gott deinen Herrn nicht versuchen.“ Liegt Wahrheit in diesen Worten, die Jesus sagte? Es liegt eindeutig Wahrheit in ihnen. Oberflächlich gesehen, sind diese Worte ein Gebot, das die Menschen befolgen sollen, eine einfache Formulierung, und dennoch haben sowohl der Mensch als auch Satan oft gegen diese Worte verstoßen. Der Herr Jesus sagte also zu Satan: „Du sollst Gott, deinen Herrn, nicht versuchen.“, denn das ist, was Satan oftmals tat, und er gab sich dabei Mühe. Man könnte sagen, dass Satan dies unverfroren und schamlos tat. Es liegt in der Wesensnatur Satans, Gott im Herzen nicht zu fürchten und nicht zu verehren. Selbst als Satan neben Gott stand und Ihn sehen konnte, konnte er nicht umhin, Gott zu versuchen. Deshalb sagte der Herr Jesus zu Satan: „Du sollst Gott, deinen Herrn, nicht versuchen.“ Hierbei handelt es sich um Worte, die Gott häufig zu Satan gesagt hat. Ist es also angemessen, diesen Satz auf die Gegenwart anzuwenden? (Ja, weil auch wir Gott oft versuchen.) Warum versuchen die Menschen Gott häufig? Ist es deshalb, weil die Menschen voller verdorbener, satanischer Gesinnung sind? (Ja.) Stehen Satans Worte also über etwas, das die Menschen häufig sagen? Und in welchen Situationen sagen die Menschen diese Worte? Man könnte sagen, dass die Menschen Dinge wie diese unabhängig von Zeit und Ort gesagt haben. Das beweist, dass die Gesinnung der Menschen sich keineswegs von der verdorbenen Gesinnung Satans unterscheidet. Der Herr Jesus sprach wenige, einfache Worte, Worte, die die Wahrheit darstellten, Worte, die die Menschen benötigen. Sprach der Herr Jesus in dieser Situation jedoch auf diese Weise, um mit Satan zu streiten? Lag irgendetwas Konfrontatives in dem, was Er zu Satan sagte? (Nein.) Was hielt der Herr Jesus in Seinem Herzen von Satans Versuchung? Fühlte Er sich abgestoßen und angewidert? Der Herr Jesus fühlte sich angewidert und abgestoßen, und doch stritt Er nicht mit Satan, und noch weniger sprach Er über irgendwelche erhabene Prinzipien. Aus welchen Grund? (Weil Satan immer so ist. Er kann sich niemals ändern.) Könnte man sagen, dass Satan für die Vernunft unzugänglich ist? (Ja.) Kann Satan anerkennen, dass Gott die Wahrheit ist? Satan wird niemals anerkennen, dass Gott die Wahrheit ist und er wird niemals zugeben, dass Gott die Wahrheit ist; das ist seine Natur. Es gibt noch einen weiteren Aspekt der Natur Satans, der abstoßend ist. Welcher ist das? Bei seinen Bemühungen, den Herrn Jesus zu versuchen, dachte Satan, dass er, selbst, wenn er keinen Erfolg hätte, es trotzdem versuchen würde. Obwohl er keinen Vorteil daraus gewinnen würde, würde er es trotzdem versuchen und auf seinen Bemühungen beharren und sich Gott bis ganz zum Schluss entgegenstellen. Welche Art von Natur ist das? Ist das nicht niederträchtig?

– Das Wort, Bd. 2, Über Gotteskenntnis: Gott Selbst, der Einzigartige V

Ich möchte euch abschließend folgenden Rat geben: Erstens: Stellt Gott nicht auf die Probe. Egal, wie viel du von Gott verstehst, egal, wie viel du über Seine Disposition weißt, stell Ihn auf keinen Fall auf die Probe. Zweitens: wetteifere nicht mit Gott um Status. Egal, welche Art von Status Gott dir gibt oder welche Art von Arbeit Er dir anvertraut, zu welcher Pflicht Er dich erhebt, die du durchführen sollst und egal, wie viel du für Gott aufgewandt und geopfert hast, wetteifere auf keinen Fall mit Gott um Status. Drittens: Konkurriere nicht mit Gott. Egal, ob du verstehst oder dich dem unterwerfen kannst, was Gott mit dir tut, was Er für dich arrangiert und die Dinge, die Er dir bringt. Versuch auf keinen Fall, mit Gott zu konkurrieren. Wenn du diese drei Ratschläge einhalten kannst, dann bist du relativ sicher und du wirst nicht dafür anfällig sein, Gott zu verärgern.

– Das Wort, Bd. 2, Über Gotteskenntnis: Gottes Werk, Gottes Disposition und Gott Selbst III

Obwohl das Wesen Gottes ein Element der Liebe enthält und Er jedem Einzelnen Barmherzigkeit entgegenbringt, haben die Menschen die Tatsache, dass Sein Wesen auch eines der Würde ist, übersehen und vergessen. Dass Er Liebe aufweist, bedeutet nicht, dass Menschen Ihn beliebig verletzen können, ohne in Ihm Gefühle oder Reaktionen hervorzurufen, noch bedeutet die Tatsache, dass Er Barmherzigkeit aufweist, dass Er keine Prinzipien darin hat, wie Er Menschen behandelt. Gott ist lebendig; Er existiert wirklich. Er ist weder eine imaginäre Marionette noch irgendein anderes Objekt. Angesichts der Tatsache, dass Er existiert, sollten wir zu allen Zeiten sorgsam auf die Stimme Seines Herzens hören, genau auf Seine Haltung achten und Seine Gefühle schließlich verstehen. Wir sollten menschliche Vorstellungen nicht benutzen, um Gott zu definieren, noch sollten wir Ihm menschliche Gedanken und Wünsche aufzwingen und Gott dazu bringen, mit den Menschen auf eine menschliche Weise, die auf menschlichen Vorstellungen basiert, umzugehen. Wenn du das tust, dann verärgerst du Gott, du reizt Ihn zum Zorn und forderst Seine Würde heraus! Wenn ihr also die Ernsthaftigkeit dieser Angelegenheit verstanden habt, fordere Ich jeden einzelnen von euch auf, vorsichtig und behutsam in euren Handlungen zu sein. Seid auch vorsichtig und umsichtig in eurer Sprechweise – im Hinblick darauf, wie ihr mit Gott umgeht, je vorsichtiger und behutsamer ihr seid, desto besser! Wenn du nicht verstehst, welche Gottes Haltung ist, dann unterlasse es, sorglos zu reden, sei nicht unvorsichtig in deinen Handlungen und stemple die Dinge nicht sorglos ab. Noch wichtiger, komme nicht zu irgendwelchen willkürlichen Schlussfolgerungen. Stattdessen solltest du warten und suchen; auch diese Handlungen sind ein Ausdruck dessen, Gott zu fürchten und das Böse zu meiden. Vor allem, wenn du dies erreichen kannst und vor allem, wenn du diese Haltung besitzt, wird Gott dich dann nicht für deine Dummheit, deine Unwissenheit und dein mangelndes Verständnis der Gründe hinter den Dingen tadeln. Stattdessen wird Gott, dank deiner Haltung der Furcht davor, Gott zu kränken, der Achtung vor Seinen Absichten und der Bereitschaft, Ihm zu gehorchen, Sich an dich erinnern, dich führen und erleuchten oder deine Unreife und Unwissenheit tolerieren. Sollte im umgekehrten Fall deine Haltung zu Ihm ehrfurchtslos sein – Ihn wie du willst zu beurteilen oder Seine Ansätze willkürlich zu vermuten und zu definieren – dann wird Gott dich verurteilen, dich disziplinieren und dich sogar bestrafen; oder vielleicht wird Er anbieten, Sich über dich zu äußern. Vielleicht betrifft diese Äußerung dein Ergebnis. Deshalb möchte Ich das noch einmal unterstreichen: Jeder von euch sollte vorsichtig und umsichtig allem gegenüber sein, das von Gott kommt. Sprich nicht sorglos und sei nicht sorglos in deinem Handeln. Bevor du irgendetwas sagst, solltest du innehalten und nachdenken: Würde dieses Handeln von mir Gottes erzürnen? Verehre ich Gott, indem ich das tue? Selbst bei einfachen Angelegenheiten solltest du versuchen, diese Fragen zu ergründen und mehr Zeit damit verbringen, sie zu erwägen. Wenn du in allen Aspekten, in allen Dingen und jederzeit wirklich nach diesen Prinzipien ausüben kannst und so eine Haltung vor allem dann einnehmen kannst, wenn du etwas nicht verstehst, dann wird Gott dich immer führen und dir immer einen Weg bereitstellen, dem du folgen kannst. Ganz gleich, wie die Menschen sich zur Schau stellen, Gott erkennt sie ziemlich klar und deutlich, und Er wird eine genaue und angemessene Bewertung dieser Schau, die du machst, bieten. Nachdem du dich der letzten Prüfung unterzogen hast, wird Gott dein ganzes Verhalten nehmen und es vollständig zusammenfassen, um dein Ergebnis zu bestimmen. Dieses Ergebnis wird, ohne den geringsten Zweifel, jeden Einzelnen überzeugen. Was Ich euch hier gerne sagen möchte, ist: Jede eurer Taten, jede eurer Handlungen und jeder eurer Gedanken entscheidet über euer Schicksal.

– Das Wort, Bd. 2, Über Gotteskenntnis: Wie man Gottes Disposition und die Ergebnisse erkennt, die Sein Werk erreichen soll

Gläubige an Gott müssen die Wahrheit verstehen, sie müssen mehr von Gottes Worten lesen und durch Gottes Bloßstellung die Natur des Menschen erkennen und sein Wesen durchschauen. Die Bloßstellung durch Gottes Wort offenbart die Natur des Menschen, erklärt ihnen ihr Wesen und lässt sie das Wesen ihrer Verdorbenheit durchschauen. Das ist sehr wichtig. Satan ist eine verworrene Kreatur, und es ist schwer, aus den teuflischen Worten, die er spricht, schlau zu werden. Gott fragte ihn: „Wo kommst du her?“ Satan antwortete: „Ich habe das Land umher durchzogen“ (Hiob 1,7). Denke sorgfältig über seine Antwort nach. Kommt er oder geht er? Die Bedeutung seiner Worte ist schwer zu erfassen, weshalb Ich sage, dass sie verworren sind. Anhand dieser Worte lässt sich erkennen, dass Satan selbst verworren ist. Wenn Menschen von Satan verdorben wurden, werden auch sie verworren. In allem, was sie tun, fehlen ihnen Maßstäbe und Grundsätze, und sie mäßigen sich nicht. Deshalb kann jeder Mensch leicht vom Weg abkommen. Satan lockte Eva mit den Worten: „Warum isst du nicht von der Frucht dieses Baumes?“ Woraufhin Eva antwortete: „Gott hat uns gesagt, dass wir sterben werden, wenn wir von diesem Baum essen.“ Da sagte Satan: „Es steht nicht fest, dass du sterben wirst, wenn du von der Frucht dieses Baumes isst.“ In diesen Worten steckte die Absicht, Eva zu verführen. Anstatt zu sagen, dass sie mit Sicherheit nicht sterben würde, wenn sie von der Frucht dieses Baumes aß, sagte Satan einfach, dass es nicht feststehen würde, was sie zu dem Gedanken verleitete: „Wenn es nicht feststeht, dass ich sterben werde, dann kann ich davon essen!“ Da sie der Versuchung nicht widerstehen konnte, aß sie von der Frucht. Auf diese Weise erreichte Satan sein Ziel, Eva zur Sünde zu verführen. Satan hat dafür keine Verantwortung übernommen, denn er hat sie nicht gezwungen, die Frucht zu essen. In allen Menschen steckt eine satanische Disposition; ihre Herzen beinhalten die unzähligen Gifte, mit denen Satan Gott in Versuchung führt und die Menschen verlockt. Manchmal schwingen in den Worten der Menschen die Stimme und der Tonfall Satans, sowie die Absicht, in Versuchung zu führen und zu verlocken. Die Ideen und Gedanken des Menschen sind erfüllt von Satans Giften und verströmen seinen Gestank. Manchmal findet sich derselbe Gestank der Versuchung und Verlockung in den Blicken oder Handlungen der Menschen. Manche Menschen sagen: „Wenn ich einfach weiter auf diese Weise Gott folge, bin ich mir sicher, dass ich daraus etwas gewinnen werde. Ich kann Gott bis zuletzt folgen, auch wenn ich nicht nach der Wahrheit strebe. Ich entsage Dingen aufrichtig und wende mich aufrichtig für Gott auf. Ich habe die Kraft, bis zum Ende durchzuhalten. Auch wenn ich ein paar Verfehlungen begangen habe, wird Gott sich meiner erbarmen und mir nicht den Rücken kehren.“ Sie wissen nicht, was sie da sagen. In den Menschen steckt so viel Verdorbenes – wenn sie nicht nach der Wahrheit streben, wie können sie sich dann ändern? Je nach Grad ihrer Verdorbenheit können die Menschen, wenn Gott sie nicht beschützt, jeden Moment ins Straucheln geraten, Gott verraten und verschwinden. Glaubst du das? Selbst wenn du dich zwingst, kannst du nicht bis zum Ende durchhalten, denn diese letzte Phase von Gottes Werk besteht darin, eine Gruppe von Überwindern vollkommen zu machen. Ist das wirklich so einfach, wie du dir das vorstellst? Für diese letzte Transformation muss sich eine Person nicht zu 100 Prozent, nicht einmal zu 80 Prozent verändern, aber zumindest zu 30 oder 40 Prozent. Du musst zumindest die Dinge in dir freilegen, reinigen und verwandeln, die sich Gott widersetzen und die in den Tiefen deines Herzens Wurzeln geschlagen haben. Nur dann wirst du Rettung erlangen. Erst wenn du dich, wie Gott es verlangt, um 30 bis 40 Prozent geändert hast, oder besser noch um 60 bis 70 Prozent, wird bewiesen sein, dass du die Wahrheit erlangt hast und dass du grundsätzlich mit Gott vereinbar bist. Wenn dir das nächste Mal etwas widerfährt, wirst du nicht mehr dazu neigen, dich Gott zu widersetzen oder Seine Disposition zu verletzen. Nur so kannst du vervollkommnet werden und Gottes Zuspruch erhalten.

– Das Wort, Bd. 3, Die Diskurse des Christus der letzten Tage: Das Wichtigste beim Glauben an Gott ist, den rechten Weg zu wählen

Hymnen zu diesem Thema

Die drei Ermahnungen von Gott an die Menschen

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Dank sei Gott, dass Er dich hierher geführt hat. Heute Abend um 20:00 Uhr findet unsere kostenlose Online-Predigt statt. Das Thema lautet: Wie man die Wiederkunft des Herrn willkommen heißt und sich von einem Leben voller Schmerz befreit. Möchtest du die Worte Gottes hören und Segen empfangen?

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