25. Wie man das Problem löst, sich in Vorteil und Status zu ergehen

Worte des Allmächtigen Gottes der letzten Tage

Viele Menschen frönen hinter Meinem Rücken den Vorteilen von Status, sie stopfen sich mit Essen voll, sie lieben den Schlaf und schenken dem Fleisch alle Achtsamkeit, immer in der Angst, dass es kein Entkommen für das Fleisch gebe. Sie führen ihre eigentliche Funktion in der Kirche nicht aus, sondern schnorren von der Kirche, oder aber sie ermahnen ihre Brüder und Schwestern mit Meinen Worten und schränken andere von oben herab ein. Diese Menschen sagen ständig, dass sie Gottes Willen befolgen, und sagen immer, dass sie Gottes Vertraute seien – ist das nicht absurd? Wenn du die richtigen Beweggründe hast, aber nicht in der Lage bist, im Einklang mit Gottes Absichten zu dienen, dann bist du töricht; aber wenn deine Beweggründe nicht stimmen und du immer noch sagst, dass du Gott dienst, dann bist du jemand, der sich Gott widersetzt, und du solltest von Gott bestraft werden! Ich habe kein Mitgefühl für solche Menschen! Sie schnorren im Hause Gottes, frönen stets den Annehmlichkeiten des Fleisches und nehmen keine Rücksicht auf die Interessen Gottes. Sie streben immer nach dem, was gut für sie ist, sie schenken Gottes Absichten keine Beachtung. Sie können den prüfenden Blick von Gottes Geist bei keiner ihrer Handlungen akzeptieren. Sie sind immer verschlagen und betrügerisch und betrügen ständig ihre Brüder und Schwestern, und sie sind doppelzüngig, wie ein Fuchs in einem Weinberg, der immer Trauben stiehlt und überall auf dem Weinberg herumtrampelt. Könnten solche Menschen Gottes Vertraute sein? Bist du geeignet, Gottes Segnungen zu empfangen? Du übernimmst keine Last für dein Leben und die Kirche, bist du geeignet, Gottes Auftrag zu erhalten? Wer würde es wagen, jemandem wie dir zu vertrauen? Wenn du auf diese Weise dienst, könnte Gott dir dann eine größere Aufgabe anvertrauen? Würde dies nicht zu Verzögerungen des Werkes führen?

– Das Wort, Bd. 1, Das Erscheinen und Wirken Gottes: Wie man im Einklang mit Gottes Absichten dient

Das Wort „Status“ ist an sich weder eine Prüfung noch eine Versuchung. Es hängt davon ab, wie die Menschen mit Status umgehen. Wenn du die Arbeit als Leiter als deine Pflicht ansiehst, als eine Verantwortung, der du nachkommen musst, wirst du nicht durch deinen Status eingeschränkt werden. Wenn du sie als offiziellen Titel oder offizielle Position ansiehst, wirst du in Schwierigkeiten geraten und mit Sicherheit zu Boden fallen. Was also ist die Mentalität, die man haben sollte, wenn man zu einem Leiter und Mitarbeiter der Kirche wird? Worauf sollte sich dein Streben konzentrieren? Du musst einen Weg einschlagen! Wenn du nicht nach der Wahrheit suchst und keinen Weg der Praxis hast, dann wird dein Status zu deiner Falle, und du wirst fallen. Manche Menschen sind anders, sobald sie einen gewissen Status erreicht haben, und ihre Mentalität ändert sich. Sie wissen nicht, wie sie sich kleiden sollen, wie sie mit anderen sprechen sollen, welchen Ton sie anschlagen sollen, wie sie mit anderen Menschen umgehen sollen oder welche Mimik sie zeigen sollen. Infolgedessen beginnen sie, sich ein Bild von sich selbst aufzubauen. Ist das nicht eine Perversion? Manche Menschen orientieren sich an den Frisuren der Nichtgläubigen, an ihrer Kleidung und an der Art, wie sie sprechen und auftreten. Sie ahmen sie nach und folgen den Nichtgläubigen auf diesem Weg. Ist das etwas Positives? (Das ist es nicht.) Was geschieht hier? Auch wenn diese Verhaltensweisen oberflächlich erscheinen, sind sie in Wirklichkeit eine Art von Streben. Sie sind eine Imitation. Das ist nicht der richtige Weg. Nun könnt ihr bei diesen offensichtlichen Verpackungen und Verkleidungen Recht von Unrecht unterscheiden – aber könnt ihr das Unrecht ablehnen und gegen es aufbegehren? (Ja, wenn wir uns dessen bewusst sind.) Dies ist eure gegenwärtige Größe. Wenn diese Ideen noch frisch in deinem Herzen sind, kannst du sie erkennen und identifizieren. Wenn du motiviert bist, nach Status zu streben, kannst du diesen Wunsch selbst dämpfen, damit du dich nicht wie ein besessener Fan verhältst, der seinem Idol wie ein wildes Tier hinterherläuft, das den Verstand verloren hat. Subjektiv kannst du diese Ideen identifizieren. Du kannst gegen das Fleisch aufbegehren, ohne in Versuchung zu geraten, wenn du nicht von Menschen umgeben bist. Aber was wäre, wenn die Menschen dir folgen würden, sich um dich scharen würden, sich um deine täglichen Bedürfnisse kümmern würden, dich ernähren und kleiden würden und alle deine Bedürfnisse erfüllen würden? Welche Gefühle würden sich dann in deinem Herzen regen? Würdest du nicht auch die Vorteile des Status genießen? Wärst du dann noch in der Lage, gegen das Fleisch aufzubegehren? Wenn sich die Menschen um dich versammeln, wenn sie sich um dich scharen, als wärst du ein Star, wie würdest du dann mit deinem Status umgehen? Die Dinge in deinem Bewusstsein, d. h. die Dinge inmitten deiner Gedanken und Ideen – Wertschätzung von Status, Genuss von Status, Gier nach Status oder sogar Vernarrtheit in Status – kannst du dein Herz prüfen und diese Dinge entdecken? Kannst du sie erkennen? Wenn du dein Herz untersuchen und diese Dinge darin erkennen kannst, könntest du dann in dieser Situation gegen das Fleisch aufbegehren? Wenn du nicht die Entschlossenheit besitzt, die Wahrheit zu praktizieren, wirst du nicht gegen diese Dinge aufbegehren. Du wirst sie genießen und in ihnen schwelgen. Voller Selbstzufriedenheit wirst du sagen: „Als einer, der an Gott glaubt, Status zu haben, ist wirklich wunderbar. Alle tun, was ich, der Leiter, sage. Was für ein tolles Gefühl. Ich bin derjenige, der diese Menschen führt und bewässert. Sie gehorchen mir jetzt. Wenn ich sage, geh nach Osten, geht niemand nach Westen. Wenn ich sage, betet, wagt niemand zu singen. Das ist eine Leistung.“ Dann hast du begonnen, die Vorteile des Status zu genießen. Was wird dann der Status für dich sein? (Gift.) Und obwohl es Gift ist, brauchst du es nicht zu fürchten. Gerade in dieser Situation brauchst du das richtige Streben und die richtigen Methoden der Praxis. Wenn Menschen einen gewissen Status haben, aber ihre Arbeit noch keine Ergebnisse erzielt hat, sagen sie oft: „Ich genieße den Status nicht, und ich genieße nicht alles, was der Status mir bringt.“ Sobald ihre Arbeit jedoch einen gewissen Erfolg zeigt und sie ihren Status als gesichert empfinden, verlieren sie die Vernunft und genießen die Vorteile des Status. Glaubst du, dass du, nur weil du die Versuchung erkennst, gegen das Fleisch aufbegehren kannst? Hast du wirklich diese Größe? Tatsache ist, dass du sie nicht hast. Dein Erkennen und Aufbegehren werden durch nichts anderes erreicht als durch das menschliche Gewissen und die grundlegende Rationalität des Menschen. Sie signalisieren dir, dass du nicht so handeln sollst. Es sind die Maßstäbe des Gewissens und das bisschen Rationalität, das du erlangst, wenn du zum Glauben an Gott gefunden hast, die dir helfen oder dich vom falschen Weg fernhalten. In welchem Zusammenhang steht das? Wenn du den Status liebst, ihn aber noch nicht erreicht hast, verfügst du vielleicht noch über ein kleines bisschen Gewissen und Vernunft. Diese Worte können dich immer noch zurückhalten und dich erkennen lassen, dass es nicht gut ist, den Status zu genießen, und nicht der Wahrheit entspricht, dass das nicht der richtige Weg ist, dass es widerständig gegen Gott ist und Ihm missfällt. Dann kannst du bewusst gegen das Fleisch aufbegehren und auf den Genuss des Status verzichten. Du kannst gegen das Fleisch aufbegehren, wenn du keine Leistungen oder Verdienste vorzuweisen hast, aber wenn du verdienstvolle Arbeit geleistet hast, werden dich dann dein Schamgefühl, dein Gewissen, deine Rationalität und deine moralischen Vorstellungen zurückhalten? Das geringe Maß an Gewissen, das du besitzt, reicht bei weitem nicht an das eines gottesfürchtigen Herzens heran, und dein bisschen Glaube wird dir nichts nützen.

– Das Wort, Bd. 3, Die Diskurse des Christus der letzten Tage: Wie man die Versuchungen und die Knechtschaft von Status überwindet

Was ist für euch das Besondere daran, Leiter und Mitarbeiter zu sein? (Mehr Verantwortung zu übernehmen.) Verantwortung ist ein Teil davon. Dessen seid ihr euch alle bewusst, aber wie könnt ihr eurer Verantwortung gerecht werden? Wo fangt ihr an? Wenn man diese Verantwortung gut erfüllt, erfüllt man auch seine Pflicht gut. Das Wort „Verantwortung“ mag so klingen, als hätte es etwas Besonderes an sich, aber letztendlich ist es eine Pflicht. Für euch ist es nicht leicht, eure Pflicht gut auszuführen, denn es gibt viele Dinge, die euch im Weg stehen, wie zum Beispiel die Barriere des Status, die für euch am schwierigsten zu durchbrechen ist. Wenn du keinen Status hast und nur ein einfacher Gläubiger bist, wirst du weniger Versuchungen ausgesetzt sein und es wird dir leichter fallen, deine Pflicht gut auszuführen. Du kannst jeden Tag ein geistliches Leben führen, wie es normale Menschen tun, indem du Gottes Worte isst und trinkst, dich gemeinschaftlich über die Wahrheit austauschst und deine Pflichten gut ausführst. Das genügt. Wenn du jedoch Status hast, musst du zuerst das Hindernis überwinden, das dieser Status darstellt. Diesen Test musst du zuerst bestehen. Wie kannst du diese Barriere durchbrechen? Das ist für normale Menschen nicht einfach, denn verdorbene Dispositionen sind tief im Menschen verwurzelt. Alle Menschen leben nach ihren verdorbenen Dispositionen und sind von Natur aus dem Streben nach Ruhm, Gewinn und Status verfallen. Wer würde, nachdem er so mühsam seinen Status erlangt hat, dessen Vorteile nicht in vollen Zügen genießen? Wenn du die Liebe zur Wahrheit in deinem Herzen trägst und ein etwas gottesfürchtiges Herz hast, wirst du sorgfältig und vorsichtig mit deinem Status umgehen und gleichzeitig in der Lage sein, bei der Ausführung deiner Pflicht die Wahrheit zu suchen. Auf diese Weise werden Ruhm, Gewinn und Status keinen Platz in deinem Herzen finden, noch werden sie dich bei der Ausführung deiner Pflicht behindern. Wenn deine Größe zu klein ist, musst du häufig beten und dich mit Hilfe von Gottes Worten zügeln. Du wirst Wege finden müssen, bestimmte Dinge zu tun, oder musst bestimmte Umgebungen und Versuchungen bewusst meiden. Nehmen wir zum Beispiel an, du bist ein Leiter. Wenn du dich in der Gesellschaft von mehreren normalen Brüdern und Schwestern befindest, werden sie dich dann nicht für ein wenig überlegen halten? Die verdorbene Menschheit würde es so sehen, und das stellt bereits eine Versuchung für dich dar. Das ist keine Prüfung, sondern eine Versuchung! Wenn du auch glaubst, dass du ihnen überlegen bist, ist das sehr gefährlich, aber wenn du denkst, dass sie dir ebenbürtig sind, ist deine Mentalität in Ordnung und du wirst dich nicht durch verdorbene Dispositionen stören lassen. Wenn du denkst, dass du als Leiter einen höheren Status hast als sie, wie werden sie dich dann behandeln? (Sie werden zum Leiter aufschauen.) Werden sie nur zu dir aufschauen und dich bewundern, mehr nicht? Nein. Sie werden sich dazu äußern und danach handeln müssen. Wenn du dich zum Beispiel erkältest und ein normaler Bruder oder eine normale Schwester sich ebenfalls erkältet, um wen wird man sich dann zuerst kümmern? (Um den Leiter.) Ist das keine Bevorzugung? Ist das nicht einer der Vorteile des Status? Wenn du mit einem Bruder oder einer Schwester in Streit gerätst, werden sie dich dann aufgrund deines Status fair behandeln? Werden sie sich auf die Seite der Wahrheit schlagen? (Nein.) Dies sind Versuchungen, denen du ausgesetzt bist. Kannst du sie vermeiden? Wie solltest du damit umgehen? Wenn jemand dich schlecht behandelt, kannst du denjenigen vielleicht nicht mehr leiden und überlegst, wie du ihn angreifen, ausgrenzen und dich an ihm rächen kannst, obwohl in Wirklichkeit nichts gegen diese Person zu sagen ist. Andererseits gibt es vielleicht Leute, die dir schmeicheln, und du hast wahrscheinlich nicht nur nichts dagegen, sondern genießt das Gefühl sogar. Ist das nicht bedenklich? Würdest du nicht sofort damit beginnen, deinen Schmeichler zu befördern und zu fördern, damit er dein Vertrauter wird und nach deiner Pfeife tanzt? Wenn ja, welchen Weg würdest du dann einschlagen? (Den Weg der Antichristen.) Wenn du diesen Versuchungen erliegst, bist du in Gefahr. Ist es gut, wenn du den ganzen Tag Leute in deinem Dunstkreis hast? Ich habe gehört, dass manche Menschen, nachdem sie Leiter geworden sind, nicht mehr ihre eigene Arbeit machen oder praktische Probleme lösen. Stattdessen denken sie nur an die Freuden des Fleisches. Manchmal essen sie sogar Speisen, die nur für sie zubereitet wurden, und lassen ihre schmutzige Kleidung von anderen waschen. Nach einiger Zeit werden sie offenbart und ausgemustert. Was solltet ihr tun, wenn euch so etwas begegnet? Wenn du einen gewissen Status hast, werden dir die Leute schmeicheln und dich mit besonderer Rücksicht behandeln. Wenn du diese Versuchungen überwinden und ihnen widerstehen kannst und Menschen weiterhin fair behandelst, egal wie sie dich behandeln, beweist das, dass du ein Mensch vom richtigen Schlag bist. Wenn du einen gewissen Status hast, werden einige Leute zu dir aufschauen. Sie werden immer in deiner Nähe sein, dir zu Füßen liegen und dir schmeicheln. Kannst du darüber hinwegkommen? Wie gehst du mit solchen Situationen um? Wenn ihr es nicht nötig habt, dass man sich um euch kümmert, aber jemand euch eine „helfende Hand“ reicht und sich bei euch anbiedert, freut ihr euch vielleicht insgeheim, weil ihr denkt, dass ihr durch euren Status anders seid und die Sonderbehandlung in vollen Zügen genießen solltet. Passieren solche Dinge nicht? Ist das nicht ein echtes Problem? Wenn dir solche Dinge widerfahren, macht dir dein Herz dann Vorwürfe? Empfindest du Ekel und Abscheu? Wenn jemand keinen Ekel und keine Abscheu empfindet, es nicht ablehnt und im Herzen frei von Vorwürfen und Tadel ist, sondern diese Dinge stattdessen gerne genießt und das Gefühl hat, dass es gut ist, einen Status zu haben, hat eine solche Person dann ein Gewissen? Besitzt diese Person Rationalität? Ist das jemand, der nach der Wahrheit strebt? (Nein.) Was zeigt das? Das Frönen der Vorteile des Status. Du wirst deswegen zwar noch nicht als Antichrist charakterisiert, aber du hast den Weg der Antichristen bereits eingeschlagen. Wenn du dich daran gewöhnst, eine Sonderbehandlung zu genießen, wirst du dann nicht wütend werden, wenn du diese Sonderbehandlung eines Tages nicht mehr erhalten kannst? Wenn einige Brüder und Schwestern arm sind und kein Geld haben, um dich einzuladen, wirst du sie dann fair behandeln? Wenn sie dir gegenüber eine Wahrheit aussprechen, die dir missfällt, wirst du dann deine Macht gegen sie einsetzen und darüber nachdenken, wie du sie quälen kannst? Wirst du Unmut empfinden, wenn du sie siehst, und ihnen eine Lektion erteilen wollen? Sobald dir diese Gedanken kommen, bist du nicht mehr weit davon entfernt, Böses zu tun, nicht wahr? Ist es leicht für die Menschen, den Weg der Antichristen zu gehen? Ist es leicht, ein Antichrist zu werden? (Ja.) Das ist sehr verzwickt! Wenn ihr als Leiter und Arbeiter nicht in allen Dingen die Wahrheit sucht, beschreitet ihr den Weg der Antichristen.

– Das Wort, Bd. 3, Die Diskurse des Christus der letzten Tage: Wie man die Versuchungen und die Knechtschaft von Status überwindet

Es gibt viele Menschen, die, nachdem sie zum Glauben an Gott gekommen sind, ständig nach Status streben und danach, von anderen geschätzt zu werden. Im Haus Gottes wollen sie stets aus der Masse herausstechen und an der Spitze der Herde stehen. Für diese Dinge entsagen sie ihren Familien und geben ihre Karrieren auf, ertragen Mühsal und zahlen einen Preis, bis ihr Wunsch schließlich erfüllt wird und sie zu Leitern werden. Nachdem sie Leiter geworden sind, erfährt das Leben dieser Menschen eine komplette Veränderung. Sie verkörpern jeden Aspekt des Erscheinungsbildes und des Stils, den sie zuvor von den Menschen im Amt im Kopf hatten, von der Art, wie sie sich kleiden und herrichten, bis hin zu der Art, wie sie sprechen und handeln. Sie lernen, wie ein Beamter zu reden, wie man Menschen herumkommandiert und wie sie andere dazu bringen können, ihre privaten Angelegenheiten für sie zu erledigen. Kurz gesagt, sie lernen, wie man ein Beamter ist. Wenn sie irgendwo hingehen, um dort Leiter zu sein, bedeutet das, dass sie dort hingehen, um ein Beamter zu sein. Was bedeutet es, ein Beamter zu sein? Es bedeutet, dass sie „große Mühen auf sich nehmen, um ein Amt zu bekleiden, damit sie Essen und Kleidung bekommen“. Diese Angelegenheit betrifft körperliche Annehmlichkeiten. Wie unterscheidet sich ihr Leben, nachdem sie Leiter geworden sind, von ihrem Leben zuvor? Was sie essen, die Kleidung, die sie tragen, und die Dinge, die sie benutzen, sind anders. Beim Essen legen sie großen Wert darauf, dass es nahrhaft und schmackhaft ist. Sie sind besonders wählerisch, wenn es um die Marke und den Stil der Kleidung geht, die sie tragen. Nachdem sie ein Jahr lang an einem bestimmten Ort als Leiter tätig waren, sind sie aufgedunsen und dick geworden, sind von Kopf bis Fuß in Designerkleidung gekleidet, und ihr Handy, Computer sowie die Geräte in ihrem Zuhause sind alle von hochwertigen Marken. Lebten sie unter diesen Bedingungen, bevor sie Leiter wurden? (Nein.) Nachdem sie Leiter geworden sind, haben sie sich nicht darum bemüht, Geld zu verdienen, also woher hatten sie das Geld, um all diese Dinge zu kaufen? Haben die Brüder und Schwestern ihnen diese Dinge gespendet, oder hat das Haus Gottes ihnen diese Dinge bereitgestellt? Habt ihr je gehört, dass das Haus Gottes jedem Leiter und Mitarbeiter solche Dinge bereitstellt? (Nein.) Wie haben sie diese dann bekommen? In jedem Fall haben sie diese Dinge nicht durch ihre eigene harte Arbeit erlangt; vielmehr bekamen sie diese Dinge durch Erpressung anderer, Betrug und Beschlagnahmung, nachdem sie Status erlangt hatten und „Beamte“ wurden – wo sie die Vorteile ihres Status genossen. Gab es in den Kirchen überall solche Menschen unter all den verschiedenen Rängen von Leitern und Mitarbeitern, mit denen ihr in Kontakt gekommen seid? Wenn sie zum ersten Mal Leiter werden, haben sie nichts, doch in weniger als drei Monaten besitzen sie Markencomputer und Markenhandys der Spitzenklasse. Nachdem sie Leiter geworden sind, glauben manche Menschen, dass sie eine enorm gute Behandlung genießen sollten – wenn sie aus dem Haus gehen, sollten sie mit dem Auto fahren; die Computer und Handys, die sie benutzen, sollten besser sein als die der durchschnittlichen Bevölkerung, müssen von Spitzenmarken sein, und wenn das Modell veraltet ist, müssen sie es durch ein neues ersetzen. Gibt es diese Regeln im Haus Gottes? Im Haus Gottes gab es nie solche Regeln, und es gibt keinen einzigen Bruder und keine einzige Schwester, die so denken. Woher kommen also diese Dinge, die diese Leiter genießen? Einerseits haben sie diese Dinge bekommen, indem sie Brüder und Schwestern erpressten und reiche Menschen unter dem Vorwand, dass sie die Arbeit von Gottes Haus verrichten, dazu brachten, diese Dinge für sie zu kaufen. Darüber hinaus kauften sie diese Dinge selbst, indem sie Opfergaben unterschlugen und stahlen. Sind sie nicht Abschaum, der sich auf betrügerische Weise Essen und Trinken verschafft? Unterscheidet sich das in irgendeiner Form von den Menschen in den vorangegangenen Fällen, die Ich euch mitgeteilt habe? (Nein.) Was haben sie gemeinsam? Sie alle nutzten ihre Stellung aus, um Opfergaben zu veruntreuen und für sich zu erpressen. Manche Menschen sagen: „Wenn sie in Gottes Haus arbeiten und Leiter oder Mitarbeiter sind, sind sie dann nicht qualifiziert, diese Dinge zu genießen? Sind sie nicht qualifiziert, gemeinsam mit Gott an den Opfergaben teilzuhaben?“ Sagt Mir, sind sie das? (Nein.) Wenn sie einige Dinge kaufen müssen, um die Arbeit von Gottes Haus auszuführen, dann gibt es in diesem Fall Regeln in Gottes Haus, die besagen, dass sie diese Dinge kaufen können. Aber kaufen diese Menschen Dinge, die sich im Rahmen der Regeln bewegen? (Nein.) Woran erkennt ihr, dass sie das nicht tun? (Wenn sie diese Dinge wirklich für die Arbeit bräuchten, dann wären sie mit ihnen zufrieden, solange sie funktionierten. Doch das, wonach Antichristen streben, sind hochwertige Designerprodukte, und sie benutzen das Beste vom Besten. Daran können wir erkennen, dass sie ihren Status ausnutzen, um diese materiellen Dinge zu genießen.) Das ist richtig. Wenn sie es für die Arbeit brauchen würden, wären sie damit zufrieden, solange sie es verwenden können. Warum müssen sie solch luxuriöse und teure Dinge benutzen? Und als sie diese Dinge kauften, waren andere Menschen an dieser Entscheidung beteiligt und haben ihr zugestimmt? Ist das nicht ein Problem? Falls andere an der Entscheidung beteiligt waren, könnten dann wirklich alle zugestimmt haben, dass sie diese hochwertigen Dinge kaufen? Ganz sicher nicht. Es ist offensichtlich, dass sie sich diese Dinge durch den Diebstahl von Opfergaben beschafft haben. Das ist eindeutig. Außerdem gibt es in Gottes Haus eine Regel: In jeder Kirche ist weder die Verwahrung von Opfergaben noch die Zusammenarbeit zur Ausführung der Arbeit je die Aufgabe von nur einer einzelnen Person. Warum also konnten diese Menschen, als Einzelpersonen, nach Belieben Opfergaben verwenden und ausgeben? Das entspricht nicht den Grundsätzen. Ist die Natur von dem, was sie tun, nicht die Natur des Diebstahls von Opfergaben? Sie kauften sich diese Dinge und beschafften sich diese Dinge, ohne die Zustimmung und Genehmigung anderer Leiter und Mitarbeiter einzuholen, geschweige denn, andere darüber zu informieren oder auch nur wissen zu lassen, was sie taten. Ist das in seiner Natur nicht ein bisschen wie Diebstahl? Das nennt man den Diebstahl von Opfergaben. Zu stehlen heißt zu betrügen. Warum bezeichnet man es als betrügen? Weil sie diese luxuriösen Dinge unter dem Vorwand gekauft und erworben haben, die Arbeit von Gottes Haus zu verrichten. Ein solches Verhalten nennt man Schwindel und Betrug. Bin Ich mit dieser Charakterisierung zu weit gegangen? Mache Ich aus einer Mücke einen Elefanten? (Nein.) Nicht nur das. Nachdem sich diese sogenannten Leiter eine Weile an einem Ort aufgehalten haben, loten sie ganz genau aus, welche Arbeit die Brüder und Schwestern dort in der Welt verrichten, welche sozialen Beziehungen sie haben und welche Vorteile sie sich von diesen Menschen holen und erschwindeln und welche Beziehungen sie ausnutzen können. Zum Beispiel loten sie genau aus, welche Brüder und Schwestern in einem Krankenhaus, in einer Regierungsbehörde oder bei einer Bank arbeiten, wer ein Unternehmer ist und wessen Familie ein Geschäft, ein Auto oder ein großes Haus hat und so weiter. Gehört so etwas zum Aufgabenbereich eines Leiters? Warum loten sie solche Dinge aus? Sie wollen diese Beziehungen ausnutzen und die Brüder und Schwestern, die in der Welt eine besondere Position haben, für sich arbeiten lassen, sie ihnen dienen lassen und sich von ihnen Bequemlichkeiten verschaffen lassen. Denkst du, sie tun das, um die Arbeit der Kirche zu verrichten und gemeinschaftlichen Austausch über die Wahrheit zu halten, um die Schwierigkeiten von Gottes auserwähltem Volk zu lösen? Ist es das, was sie tun? Hinter all diesen Dingen, die sie tun, stecken eine Absicht und ein Ziel. Wenn echte Leiter und Mitarbeiter Arbeit verrichten, konzentrieren sie sich darauf, Probleme zu lösen und die Arbeit der Kirche gut zu erledigen. Sie schenken Dingen, die nichts mit der Kirchenarbeit zu tun haben, keinerlei Beachtung. Sie konzentrieren sich einzig und allein darauf, zu fragen, wer in der Kirche seine Pflicht aufrichtig ausführt, wer in seiner Pflicht effektiv ist, wer die Wahrheit annehmen und praktizieren kann und wer seine Pflicht treu ausführt. Dann befördern sie diese Menschen und stellen Nachforschungen über diejenigen an, die Störungen und Unterbrechungen verursachen, und verfahren entsprechend den Grundsätzen mit ihnen. Nur Menschen, die so praktizieren, sind wahre Leiter und Mitarbeiter. Tun Antichristen diese Dinge? (Nein.) Was tun sie dann? Sie tun Dinge und treffen Vorkehrungen, um sowohl begehrenswerte Dinge für sich zu ergattern als auch ihre eigenen Interessen zu verfolgen, doch sie verschreiben sich nicht der Arbeit der Kirche und messen ihr keine Bedeutung bei. Daher haben sie, nachdem sie sich an einem bestimmten Ort etabliert haben, in der Regel bereits ausgelotet, welche Brüder und Schwestern welchen Dienst für sie erbringen können. Wer zum Beispiel in einer Pharmafabrik arbeitet, kann ihnen kostenlose Medikamente besorgen, wenn sie krank sind, und ihnen hochwertige importierte Medikamente geben; wer bei einer Bank arbeitet, kann ihnen Einzahlungen und Abhebungen erleichtern, und so weiter. All diese Dinge loten sie genau aus. Sie versammeln diese Menschen vor sich, ohne darauf zu achten, ob deren Menschlichkeit gut ist oder nicht. Solange diese Menschen ihnen folgen und bereit sind, ihre Helfer und Komplizen zu sein, werden die Antichristen ihnen begehrenswerte Dinge geben, sie an sich binden, sich um sie kümmern und sie beschützen, während diese Menschen arbeiten, um die Stellung dieser Antichristen in der Kirche zu festigen und deren Macht zu erhalten. Wenn du also wissen willst, ob ein Kirchenleiter echte Arbeit verrichtet, dann frage ihn nach der tatsächlichen Situation der Brüder und Schwestern in dieser Kirche und danach, wie die Kirchenarbeit läuft, und du wirst klar erkennen können, ob es sich wirklich um jemanden handelt, der echte Arbeit verrichtet. Manche Leute loten akribisch die familiären Verhältnisse und Lebensumstände der Brüder und Schwestern in der Kirche aus. Wenn du sie fragst, wer in einer Pharmafabrik arbeitet, wessen Familie ein Geschäft besitzt, wessen Familie ein Auto hat, wessen Familie mit ihrem Unternehmen großen Erfolg hat oder wer in irgendeiner örtlichen Behörde arbeitet und für die Brüder und Schwestern Dinge erledigen kann, dann können sie dir darüber genau Auskunft geben. Wenn du sie fragst, wer nach der Wahrheit strebt, wer seine Pflicht nur oberflächlich ausführt, wer ein Antichrist ist, wer versucht, Menschen für sich zu gewinnen, wer beim Predigen des Evangeliums effektiv ist oder wie viele potenzielle Evangeliumsempfänger es vor Ort gibt, dann wissen sie darüber nicht Bescheid. Was sind das für Menschen? Sie wollen all die gesellschaftlichen Beziehungen an ihrem jeweiligen Standort nutzen und sie zu einer kleinen sozialen Gruppe vereinen. Daher kann der Ort, an dem sich diese Leiter befinden, nicht als eine Kirche bezeichnet werden. Nachdem sie dort fertig sind, ist daraus eine soziale Gruppe geworden. Wenn sich diese Menschen treffen, öffnen sie nicht ihre Herzen und halten gemeinschaftlichen Austausch über ihr erfahrungsbasiertes Verständnis, sondern sie schauen, wer die stärkeren Beziehungen hat, wer in der Gesellschaft einen hohen Status und große Errungenschaften genießt, wer in der Gesellschaft sehr bekannt ist und Einfluss hat und wer dem Leiter besonders vorteilhafte Dienste leisten und ihm begehrenswerte Dinge beschaffen kann. Wer auch immer diese Menschen sind, sie genießen im Herzen des Leiters Ansehen. Ist das nicht genau das, was Antichristen tun? (Ja.) Was genau tun Antichristen? Bauen sie die Kirche auf? Nein, sie reißen die Kirche nieder, zerstören sie und stören und unterbrechen die Arbeit von Gottes Haus. Sie errichten ihr eigenes unabhängiges Königreich, ihre eigene private Gruppe, ihre eigene Clique. Das ist es, was Antichristen tun.

– Das Wort, Bd. 4, Antichristen entlarven: Punkt 9 (Teil 5)

Manche Menschen haben keinen Status und tun gewöhnliche Pflichten, doch sobald sie einige Qualifikationen erlangen, wollen auch sie, dass andere ihnen dienen. Manche Menschen übernehmen einige riskante Pflichten und wollen dann auch anderen auftragen, ihnen zu dienen. Es gibt auch einige, die besondere Pflichten ausführen und diese als Grundvoraussetzung, als Verhandlungsmittel und als eine Art Kapital betrachten, um Brüder und Schwestern dazu zu bringen, ihnen zu dienen. Zum Beispiel gibt es Menschen, die über besondere berufliche Fähigkeiten verfügen, die andere nicht erlernt oder noch nicht begriffen haben. Wenn sie eine Pflicht im Haus Gottes aufnehmen, die mit diesen beruflichen Fähigkeiten zu tun hat, glauben sie, dass sie sich von anderen unterscheiden, dass ihnen im Haus Gottes eine wichtige Position gegeben wird und dass sie nun zur „Chefetage“ gehören – und vor allem glauben sie, dass ihr Wert sich verdoppelt hat und sie nun respektabel sind. Folglich meinen sie, dass es bestimmte Aufgaben gibt, die sie nicht selbst erledigen müssen, dass es ganz selbstverständlich ist, wenn sie anderen auftragen, ihnen unentgeltlich zu dienen, wenn es um solche täglichen Aufgaben wie das Bringen des Essens oder das Waschen der Wäsche geht. Es gibt sogar einige, die unter dem Vorwand, sie seien mit ihrer Pflicht beschäftigt, die Brüder und Schwestern dazu bringen, dieses oder jenes für sie zu tun. Von den Dingen, die sie definitiv selbst erledigen müssen, mal abgesehen, lassen sie alle Dinge, bei denen sie andere dazu bringen können, ihnen zu dienen, oder die sie anderen auftragen können, von anderen erledigen. Warum ist das so? Sie denken: „Ich habe Kapital, ich bin respektabel, ich bin ein seltenes Talent im Haus Gottes, ich führe eine besondere Pflicht aus, und ich bin ein Hauptempfänger der Förderung durch das Haus Gottes. Keiner von euch ist so gut wie ich, ihr seid mir alle unterlegen. Ich kann einen besonderen Beitrag zum Haus Gottes leisten, und ihr könnt das nicht. Deshalb solltet ihr mir dienen.“ Sind das nicht überzogene und schamlose Forderungen? Jeder hegt in seinem Herzen solche Forderungen, aber Antichristen fordern sie natürlich noch viel rücksichtsloser und schamloser ein, und egal, wie sehr man mit ihnen über die Wahrheit Gemeinschaft hält, sie geben sie nicht auf. Auch gewöhnliche Menschen zeigen solche Äußerungsformen von Antichristen, und wenn sie ein wenig Talent besitzen oder einen geringen Beitrag leisten, glauben sie, dass sie ein Anrecht darauf haben, eine Sonderbehandlung zu genießen. Ihre Kleidung und ihre Socken waschen sie nicht selbst, sondern lassen andere das für sie erledigen, und sie stellen einige unvernünftige Forderungen, die gegen die Menschlichkeit verstoßen – sie besitzen so wenig Vernunft! Diese Vorstellungen und Forderungen, die die Menschen haben, sind abseits jeder Rationalität. Betrachtet man zuerst das untere Ende der Skala, so entsprechen sie nicht den Maßstäben von Menschlichkeit und Gewissen, und am oberen Ende der Skala entsprechen sie nicht der Wahrheit. Diese Äußerungsformen kann man alle der Kategorie „Antichristen, die nach eigenen Vorteilen streben“ zuordnen. Jeder, der verdorbene Dispositionen besitzt, ist fähig, solche Dinge zu tun, und wagt es auch, sie zu tun. Wenn jemand ein wenig Talent und Kapital besitzt und einen gewissen Beitrag leistet, dann will er andere ausnutzen, er will die Gelegenheit seiner Pflichtausführung nutzen, um sich um seine eigenen Vorteile zu bemühen, er will alles fix und fertig vorfinden und das Glück und die Vergünstigungen genießen, die daraus resultieren, anderen zu befehlen, ihm zu dienen. Es gibt sogar einige Menschen, die ihre Familie und ihren Beruf aufgeben, um ihre Pflicht auszuführen, und während dieser Zeit entwickelt sich bei ihnen eine leichte Krankheit, und sie werden dann emotional und beklagen sich, dass sich niemand um sie sorgt oder kümmert. Du führst deine Pflicht für dich selbst aus, du führst deine eigene Pflicht aus und erfüllst deine eigene Verantwortung – was hat das mit anderen Menschen zu tun? Welche Pflicht man auch ausführt, sie wird niemals für jemand anderen oder im Dienst für jemand anderen ausgeführt, und daher ist niemand verpflichtet, anderen ohne Gegenleistung zu dienen oder sich von anderen herumkommandieren zu lassen. Ist das nicht die Wahrheit? (Das ist es.) Obwohl Gott von den Menschen verlangt, liebevoll zu sein und anderen gegenüber Geduld und Nachsicht zu zeigen, kann man nicht subjektiv von anderen fordern, so zu sein – eine solche Forderung ist unvernünftig. Wenn jemand dir gegenüber geduldig und nachsichtig sein kann und dir, ohne dass du es verlangst, Liebe entgegenbringen kann, dann ist das seine Entscheidung. Wenn jedoch Brüder und Schwestern dir dienen, weil du es von ihnen verlangst, wenn sie unter Zwang von dir herumkommandiert und ausgenutzt werden oder dir dienen, weil du sie hinters Licht geführt hast, dann hast du ein Problem. Einige Menschen nutzen sogar die Gelegenheit ihrer Pflichtausführung aus und benutzen sie oft als Vorwand, um von bestimmten wohlhabenden Brüdern und Schwestern Dinge zu erpressen, indem sie sie dazu bringen, dieses oder jenes für sie zu kaufen oder ihnen einen Dienst zu erweisen. Wenn sie zum Beispiel mehr Anziehsachen brauchen, sagen sie zu einem Bruder oder einer Schwester: „Du kannst doch Kleidung schneidern, oder? Geh und mach mir etwas zum Anziehen.“ Der Bruder oder die Schwester sagt: „Dann hol mal dein Portemonnaie raus. Du kaufst das Material, und ich mache dir etwas.“ Doch anstatt Geld herauszuholen, zwingen sie den Bruder oder die Schwester dazu, das Material für sie zu kaufen – ist die Natur dieser Handlung nicht betrügerisch? Die Beziehung zwischen Brüdern und Schwestern auszunutzen, ihr eigenes Kapital auszunutzen, die Gelegenheit ihrer Pflichtausführung auszunutzen, um von Brüdern und Schwestern verschiedene Dienste und Vergünstigungen zu fordern, um ihnen aufzutragen, für sich zu arbeiten – das sind alles Äußerungsformen des minderwertigen Charakters von Antichristen.

– Das Wort, Bd. 4, Antichristen entlarven: Punkt 9 (Teil 4)

Gewöhnliche Menschen mögen weder Macht noch Status haben, aber auch sie möchten, dass andere eine positive Meinung von ihnen haben, dass die Menschen sie hoch schätzen und ihnen einen hohen Status in ihrem Herzen zuschreiben. Das ist eine verdorbene Disposition, und wenn die Menschen die Wahrheit nicht verstehen, sind sie nicht in der Lage, dies zu erkennen. Verdorbene Dispositionen sind am schwersten zu erkennen: Es ist leicht, die eigenen Fehler und Unzulänglichkeiten zu erkennen, aber bei den eigenen verdorbenen Dispositionen sieht das anders aus. Menschen, die sich selbst nicht kennen, sprechen nie über ihre verdorbenen Zustände. Sie denken immer, dass sie ziemlich gute Menschen sind. Und ohne es zu merken fangen sie an, zu prahlen: „In all den Jahren meines Glaubens habe ich so viel Verfolgung erlebt und so viel Not erlitten. Wisst ihr, wie ich das alles überwunden habe?“ Ist das nicht eine arrogante Disposition? Welche Absicht steckt dahinter, dass sie sich selbst zur Schau stellen? (Sie wollen die Menschen dazu bewegen, eine hohe Meinung von ihnen zu haben.) Welches Ziel verfolgen sie damit, Menschen dazu zu bringen, eine hohe Meinung von ihnen zu haben? (Status in den Köpfen der Menschen zu haben.) Wenn du Status in den Köpfen anderer Leute hast, sind sie bei euren Interaktionen respektvoll dir gegenüber und besonders höflich, wenn sie mit dir sprechen. Sie schauen immer zu dir auf und lassen dir in allen Dingen den Vortritt, ordnen sich dir unter, schmeicheln dir und gehorchen dir. Sie wenden sich in allen Belangen an dich und lassen dich die Entscheidungen treffen. Und das gefällt dir und du genießt es – du fühlst dich, als wärst du allen anderen überlegen und besser als sie. So fühlt es sich an, Status in den Köpfen anderer Menschen zu haben; alle Menschen möchten dieses Gefühl genießen. Deshalb wetteifern die Menschen um Status, und alle wünschen sich, Status in den Köpfen anderer zu haben, von anderen geschätzt und vergöttert zu werden. Wenn sie keinen solchen Genuss daraus ziehen könnten, würden sie nicht nach Status streben. Wenn du zum Beispiel keinen Status im Kopf von jemandem hast, wird dich diese Person als Gleichgestellten behandeln, wenn sie mit dir spricht, und dich auf die gleiche Stufe mit ihr stellen. Sie wird dir, wenn nötig, widersprechen, ohne dir gegenüber höflich oder respektvoll zu sein, und es kann sogar sein, dass sie weggeht, bevor du zu Ende gesprochen hast. Wirst du dich dadurch nicht unbehaglich fühlen? Es gefällt dir nicht, wenn die Leute dich so behandeln; du magst es, wenn sie dir bei jeder Gelegenheit schmeicheln, zu dir aufschauen und dich vergöttern. Es gefällt dir, wenn du immer im Mittelpunkt stehst, sich alles um dich dreht und alle dir zuhören, zu dir aufschauen und sich deiner Führung unterwerfen. Zeigt sich hier nicht ein Wunsch deinerseits, wie ein König zu herrschen? Deine Worte und Handlungen werden vom Streben nach Status und dessen Erwerb angetrieben, und du streitest und rangelst dich darum und wetteiferst mit anderen darum. Dein Ziel besteht darin, eine bestimmte Position einzunehmen, so dass Gottes auserwähltes Volk auf dich hört, dich unterstützt und dich vergöttert. Sobald du diese Position eingenommen hast, hast du Macht erlangt und kannst die Vorteile von Status, die Vergötterung anderer und all die anderen Vorteile, die mit dieser Position einhergehen, genießen. Die Menschen setzen ständig eine Maske auf, prahlen vor anderen, verstellen sich, verstecken sich hinter einer Fassade und reden sich schön, damit die Leute sie für perfekt halten. Ihr Ziel dabei ist es, Status zu erlangen, damit sie dessen Vorteile genießen können. Wenn du das nicht glaubst, dann denk sorgfältig über Folgendes nach: Warum willst du immer, dass die Leute dich schätzen? Du willst, dass sie dich verehren und zu dir aufschauen, damit du schließlich Macht erlangen und die Vorteile von Status genießen kannst. Der Status, den du so verzweifelt anstrebst, wird dir viele Vorteile bringen, und diese Vorteile sind genau das, was andere beneiden und sich wünschen. Wenn Menschen einmal auf den Geschmack der zahlreichen Vorteile gekommen sind, die Status verleiht, berauscht es sie, und sie frönen diesem luxuriösen Leben. Nur ein solches Leben halten die Menschen für ein Leben, das nicht vergeudet wurde. Die verdorbene Menschheit schwelgt gerne in diesen Dingen. Sobald jemand eine bestimmte Position erreicht hat und in den Genuss der verschiedenen Vorteile kommt, die damit einhergehen, wird er daher unermüdlich diesen sündigen Freuden frönen, und das sogar bis zu dem Punkt, an dem er niemals davon ablassen wird. Im Wesentlichen wird das Streben nach Ruhm und Status von dem Wunsch getrieben, sich in den Vorteilen zu sonnen, die eine bestimmte Position mit sich bringt, wie ein König zu regieren, die Kontrolle über Gottes auserwähltes Volk auszuüben, die Herrschaft über alles zu haben und ein unabhängiges Königreich zu gründen, in dem sich solche Menschen in den Vorteilen ihres Status aalen und sich ihren sündigen Freuden hingeben können. Satan benutzt alle möglichen Methoden, um die Menschen zu täuschen, sie zu überlisten und sie für dumm zu verkaufen, indem er ihnen falsche Eindrücke vermittelt. Er setzt sogar Einschüchterung und Drohungen ein, damit die Menschen ihn bewundern und fürchten, mit dem ultimativen Ziel, sie dazu zu bringen, sich ihm zu unterwerfen und ihn anzubeten. Das ist es, was Satan gefällt; das ist auch sein Ziel, wenn er mit Gott konkurriert, um die Menschen für sich zu gewinnen. Wenn ihr also um Status und Ansehen bei anderen Menschen kämpft, worum kämpft ihr dann? Geht es wirklich um Ruhm? Nein. Du kämpfst in Wirklichkeit um die Vorteile, die dir das Ansehen bringt. Wenn du diese Vorteile stets genießen willst, dann wirst du um sie kämpfen müssen. Doch wenn du diese Vorteile nicht schätzt und sagst: „Es spielt keine Rolle, wie die Menschen mich behandeln. Ich bin nur eine gewöhnliche Person. Ich bin es nicht würdig, so gut behandelt zu werden, noch habe ich das Verlangen, einen Menschen zu verehren. Gott ist der Einzige, den ich wirklich verehren und fürchten sollte. Nur Er ist mein Gott und mein Herr. Es spielt keine Rolle, wie gut jemand ist, wie großartig seine Fähigkeiten oder sein Talent sein mögen oder wie großartig oder perfekt sein Image ist, er ist nicht das Objekt meiner Verehrung, weil er nicht die Wahrheit ist. Er ist nicht der Schöpfer; er ist nicht der Retter, und er kann das Schicksal des Menschen weder orchestrieren noch absolut darüber herrschen. Er ist nicht das Objekt meiner Verehrung. Kein Mensch hat meine Verehrung verdient“, stimmt das dann nicht mit der Wahrheit überein? Und im umgekehrten Fall: Wenn du andere nicht verehrst, wie solltest du dann mit ihnen umgehen, wenn sie anfangen, dich zu verehren? Du musst einen Weg finden, um sie davon abzuhalten, und ihnen helfen, sich von einer derartigen Denkweise zu befreien. Du musst einen Weg finden, um ihnen dein wahres Gesicht zu zeigen und sie deine Hässlichkeit und wahre Natur erkennen zu lassen. Der Schlüssel liegt darin, den Leuten verständlich zu machen, dass du nur ein gewöhnlicher Mensch bist, egal wie gut dein Kaliber ist, wie gebildet du bist, wie sachkundig oder wie intelligent du bist. Du bist für niemanden ein Objekt der Bewunderung oder Verehrung. Als Allererstes musst du die für dich angemessene Stellung einnehmen und darfst nicht ausweichend werden, wenn du Fehler gemacht oder dich blamiert hast. Wenn du Fehler gemacht oder dich blamiert hast und es nicht nur versäumst, es zuzugeben, sondern auch eine Fassade errichtest, um dies zu vertuschen oder zu beschönigen, dann verschlimmerst du deinen Fehler und machst dich nur noch hässlicher. Dein Ehrgeiz wird noch offensichtlicher.

– Das Wort, Bd. 3, Die Diskurse des Christus der letzten Tage: Die Prinzipien, nach welchen man sich verhalten sollte

Sobald Antichristen Status erlangen, gibt es für sie kein Halten mehr – sie sehen andere Menschen als Dinge an, auf denen man herumtrampeln kann, und bei allem, was sie tun, wollen sie anderen die Schau stehlen, alle Vorteile ausnutzen. Sie sind bestrebt, bei allem, was sie tun, und auch beim Reden, die Oberhand zu gewinnen. Egal welchen Platz sie einnehmen, dieser soll etwas Besonderes sein. Egal welche Behandlung sie in Gottes Haus genießen, sie wollen, dass sie besser ist als das, was jeder andere bekommt. Sie wollen, dass alle mehr von ihnen halten und eine höhere Meinung von ihnen haben als von sonst jemandem. Wenn sie keinen Status besitzen, dann wollen sie ihn sich greifen, und sobald sie dann Status besitzen, werden sie unglaublich arrogant. Jeder, der mit ihnen spricht, muss zu ihnen aufblicken, niemand darf neben ihnen gehen, sondern muss stattdessen ein oder zwei Schritte hinter ihnen bleiben; niemand darf zu laut mit ihnen reden oder zu harsch, die falschen Worte benutzen oder sie falsch anschauen. Sie werden an allem herummäkeln und etwas daran auszusetzen haben. Niemand darf sie kränken oder kritisieren; stattdessen muss jeder ihnen gegenüber respektvoll sein, um sie herumscharwenzeln und ihnen schmeicheln. Sobald Antichristen Status erlangen, werden sie sich überall, wo sie hingehen, rücksichtslos und eigensinnig verhalten und angeben, damit andere sie achten. Sie weiden sich nicht nur an Status und schätzen es wirklich, dass sie von anderen geachtet werden, auch materielle Freuden sind ihnen besonders wichtig. Sie wollen bei Gastgebern wohnen, die ihnen die beste Behandlung zukommen lassen. Ganz gleich, wer ihr Gastgeber ist, sie haben besondere Forderungen im Hinblick auf das, was sie essen, und wenn das Essen nicht gut genug ist, dann werden sie eine Gelegenheit finden, ihren Gastgeber zurechtzustutzen. Sie weigern sich, irgendwelche minderwertigen Annehmlichkeiten zu akzeptieren: Ihr Essen, ihre Kleidung, ihre Unterkunft und ihre Transportmittel – alles muss eine Stufe besser sein, durchschnittlich genügt einfach nicht. Sie können nichts akzeptieren, was genauso ist wie das, was die normalen Brüder und Schwestern bekommen. Wenn andere um 5 Uhr oder 6 Uhr aufstehen, dann werden sie um 7 Uhr oder 8 Uhr aufstehen. Die besten Speisen und Dinge müssen für sie reserviert sein. Selbst die Opfergaben, die die Menschen darbringen, müssen zuerst von ihnen durchsiebt werden, und sie werden behalten, was immer hübsch und wertvoll ist oder was immer ihnen ins Auge sticht, und überlassen der Kirche das, was übrigbleibt. Und es gibt noch etwas anderes, etwas überaus Abscheuliches, das Antichristen tun. Was ist das? Sobald sie Status besitzen, wächst ihr Appetit, ihr Horizont erweitert sich, und sie lernen, sich zu vergnügen, woraufhin sie ein Verlangen danach entwickeln, Geld auszugeben, zu konsumieren und folglich alles Geld, das die Kirche für ihre Arbeit benutzt, für sich haben zu wollen, es nach Belieben zuzuteilen, es nach ihren Wünschen zu kontrollieren. Antichristen weiden sich insbesondere an dieser Art von Macht und dieser Art von Behandlung, und sobald sie tatsächlich Macht haben, wollen sie unter alles ihre Unterschrift setzen, wie beispielsweise unter alle Schecks und diverse Vereinbarungen. Sie wollen dieses Gefühl genießen, fortwährend mit einem Stift ihre Unterschrift hinzukritzeln und Geld wie Wasser zu verschwenden. Wenn ein Antichrist keinen Status besitzt, kann niemand diese Manifestierungen an ihm sehen oder erkennen, dass es sich bei ihm um diesen Typ Mensch handelt, dass er diese Art von Disposition aufweist, dass er so etwas tun würde. Sobald er aber Status erlangt, wird all das offenbart. Wenn er am Morgen gewählt wird, dann wird er bis zum Nachmittag unglaublich arrogant, trägt die Nase hoch, ihm schwillt der Kopf an, und er nimmt keine Rücksicht auf gewöhnliche Leute. Die Veränderung passiert ganz schnell. Tatsächlich aber hat er sich nicht geändert – er ist nur entlarvt worden. Er legt diese arroganten Allüren an den Tag, und was wird er tun? Er möchte auf Kosten der Kirche leben, den Vorteilen von Status frönen. Jedes Mal, wenn jemand leckere Speisen aufträgt, fängt er an, sie zu verschlingen, während er nach Nahrungsergänzungsmitteln verlangt, um sein stinkiges Fleisch zu pflegen. Es kommt oft vor, dass Antichristen sich an besonderen Privilegien weiden; es gibt nur Unterschiede in puncto Schweregrad. Wenn irgendein Mensch, der an fleischlichen Freuden hängt, Leiter wird, dann möchte er sich an besonderen Privilegien weiden. So ist die Disposition von Antichristen. In dem Moment, in dem sie Status gewinnen, werden sie völlig anders. Sie behalten all die Annehmlichkeiten und die Sonderbehandlung, die mit Status einhergehen, fest und sicher im Blick, im Griff, und werden kein einziges Fitzelchen davon loslassen, ihren Griff um dieses nicht lockern oder sich auch nur irgendein bisschen davon entgleiten lassen. Bei welcher dieser Manifestierungen und Praktiken wird gemäß den Wahrheitsgrundsätzen vorgegangen? Bei keiner einzigen. Jede einzelne davon ist ekelerregend und widerlich anzusehen; nicht nur stimmen ihre Praktiken und Manifestierungen nicht mit Wahrheitsgrundsätzen überein, sondern sie weisen mit Sicherheit nicht das kleinste bisschen an Gewissen, Vernunft oder Schamgefühl auf. Wenn Antichristen Status besitzen, dann tun sie, abgesehen davon, dass sie unbekümmert Missetaten verüben und an ihrer eigenen Macht und ihrem eigenen Status arbeiten, nicht nur nichts, was der Arbeit der Kirche oder dem Lebenseintritt der Brüder und Schwestern nützen würde, sie weiden sich auch an den Vorteilen des Status, an fleischlichen Freuden und daran, dass Menschen zu ihnen aufblicken und sie verehren. Einige Antichristen finden sogar Leute, die sie bedienen, lassen sich von anderen den Tee servieren, den sie trinken, lassen die Kleidung, die sie tragen, von anderen waschen und haben sogar eine bestimmte Person, die ihnen den Rücken schrubbt, wenn sie baden, und eine, die sie bedient, wenn sie essen. Schlimmer noch, manche haben sogar einen festgelegten Speiseplan für jede der drei täglichen Mahlzeiten und wollen darüber hinaus Nahrungsergänzungsmittel einnehmen und sich alle möglichen verschiedenen Suppen kochen lassen. Schämen sich Antichristen? Nein, das tun sie nicht! Würdet ihr sagen, dass es etwas nachsichtig ist, diesen Typ Mensch einfach zurechtzustutzen? Wird das Zurechtstutzen sie dazu bringen, dass sie sich schämen? (Das wird es nicht.) Wie kann dieses Problem also gelöst werden? Das ist recht einfach. Stellt sie bloß, nachdem ihr sie zurechtgestutzt habt, und lasst sie wissen, was sie sind. Ob sie sich dem beugen oder nicht, sie sollten entlassen werden, und jeder sollte sie zurückweisen.

– Das Wort, Bd. 4, Antichristen entlarven: Punkt 11

Der verdorbene Mensch strebt liebend gern nach Status und genießt dessen Vorteile. Das gilt für alle Menschen, ob sie derzeit einen Status haben oder nicht: Es ist außerordentlich schwierig, den Status aufzugeben und sich von seinen Versuchungen zu befreien. Dies erfordert ein hohes Maß an Kooperation vom Menschen. Wie sieht eine solche Kooperation aus? Es geht vor allem darum, dass man die Wahrheit sucht, die Wahrheit akzeptiert, Gottes Absichten versteht und klar bis zum Wesen von Problemen vordringt. Dadurch wirst du den Glauben haben, um die Versuchung des Status zu überwinden. Außerdem musst du dir wirksame Wege überlegen, wie du dich von der Versuchung befreien und die Absichten Gottes zufriedenstellen kannst. Du musst Wege der Praxis haben. Dies wird dich auf dem korrekten Weg halten. Ohne Wege der Praxis, wirst du oft in Versuchung geraten. Auch wenn du den richtigen Weg einschlagen willst, werden deine Bemühungen am Ende nicht viel bringen, egal wie sehr du dich bemühst. Welchen Versuchungen begegnet ihr also häufig? (Wenn ich einen gewissen Erfolg bei der Ausführung meiner Pflicht erziele und die Wertschätzung der Brüder und Schwestern gewinne, bin ich selbstzufrieden und genieße dieses Gefühl sehr. Manchmal merke ich es nicht; manchmal merke ich, dass dieser Zustand falsch ist, aber ich kann mich trotzdem nicht dagegen auflehnen.) Das ist eine Versuchung. Wer möchte noch sprechen? (Weil ich ein Leiter bin, werde ich von unseren Brüdern und Schwestern manchmal bevorzugt behandelt.) Das ist auch eine Versuchung. Wenn du dir der Versuchungen, denen du begegnest, nicht bewusst bist, sondern schlecht mit ihnen umgehst und nicht die richtigen Entscheidungen treffen kannst, werden diese Versuchungen dich in Kummer und Elend stürzen. Nehmen wir beispielsweise an, die Vorzugsbehandlung, die die Brüder und Schwestern dir zuteilwerden lassen, umfasst materielle Vorteile wie Essen, Kleidung, ein Dach über dem Kopf und die täglichen Notwendigkeiten. Wenn das, was du genießt, schöner ist als das, was sie dir geben, wirst du darauf herabsehen und ihre Gaben vielleicht verschmähen. Wenn du aber einen reichen Mann triffst, der dir einen schönen Anzug schenkt, weil er ihn selbst nicht trägt, könntest du dann angesichts einer solchen Versuchung standhaft bleiben? Vielleicht denkst du über die Situation nach und sagst dir: „Er ist reich, und diese Kleidung bedeutet ihm nichts. Er trägt sie ohnehin nicht. Wenn er sie mir nicht gibt, wird er sie einfach irgendwo wegpacken. Also werde ich sie behalten.“ Was sagst du zu dieser Entscheidung? (Diese Person genießt bereits die Vorzüge des Status.) Inwiefern genießt sie die Vorteile des Status? (Weil sie etwas Hochwertiges angenommen hat.) Genießt man die Vorteile des Status, nur weil man die hochwertigen Dinge akzeptiert, die einem angeboten werden? Wenn dir etwas Gewöhnliches angeboten wird, es aber genau das ist, was du brauchst, und du es deshalb annimmst, bedeutet das dann auch, dass du die Vorteile des Status genießt? (Ja. Wann immer man Dinge von anderen annimmt, um seine eigenen egoistischen Wünsche zu befriedigen, zählt das.) Es scheint, dass du dir darüber nicht im Klaren bist. Hast du jemals über Folgendes nachgedacht: Wenn du kein Leiter wärst und keinen Status hättest, würde er dir dann immer noch dieses Geschenk anbieten? (Das würde er nicht.) Das würde er bestimmt nicht tun. Er macht dir dieses Geschenk, weil du ein Leiter bist. Somit hat sich die Natur der Sache geändert. Es handelt sich nicht um eine gewöhnliche Spende, und da liegt das Problem. Angenommen, du würdest ihn Folgendes fragen: „Wenn ich kein Leiter wäre, sondern nur ein gewöhnlicher Bruder oder eine gewöhnliche Schwester, würdest du mir dann ein solches Geschenk machen? Wenn ein Bruder oder eine Schwester diesen Gegenstand benötigen würde, würdest du ihn ihm oder ihr geben?“ Er würde sagen: „Das könnte ich nicht. Ich kann nicht einfach irgendjemandem etwas schenken. Ich gebe ihn dir, weil du mein Leiter bist. Wenn du diesen besonderen Status nicht hättest, warum sollte ich dir dann ein solches Geschenk machen?“ Jetzt erkennst du, inwiefern du die Situation nicht verstanden hast. Du hast ihm geglaubt, als er sagte, er habe keine Verwendung für diesen schönen Anzug, aber er hat dich getäuscht. Sein Ziel ist es, dass du sein Geschenk annimmst, damit du in Zukunft gut zu ihm bist und ihn bevorzugt behandelst. Das ist die Absicht hinter seinem Geschenk. Im Grunde deines Herzens weißt du nämlich, dass er dir niemals ein solches Geschenk machen würde, wenn du keinen Status hättest, doch du nimmst es trotzdem an. Mit deiner Zunge sagst du: „Dank sei Gott. Ich habe dieses Geschenk von Gott angenommen, es ist ein Ausdruck von Gottes Wohlwollen mir gegenüber.“ Du genießt nicht nur die Vorzüge deines Status, sondern erfreust dich auch an den Dingen von Gottes auserwähltem Volk, als würden sie dir zustehen. Ist das nicht schamlos? Wenn der Mensch kein Gewissen hat und sich kein bisschen schämt, dann ist das das Problem. Ist das nur eine Frage des Verhaltens? Ist es schlichtweg falsch, Dinge von anderen anzunehmen und richtig, sie abzulehnen? Was solltet ihr tun, wenn ihr in eine solche Situation geratet? Du musst den Schenkenden fragen, ob das, was er tut, mit den Grundsätzen übereinstimmt. Sag zu ihm: „Lass uns in Gottes Wort nach Anleitung suchen oder in den Verwaltungsverordnungen der Kirche nachsehen, ob das, was du tust, mit den Grundsätzen in Einklang steht. Wenn nicht, kann ich dieses Geschenk nicht annehmen.“ Was solltest du tun, wenn diese Quellen den Schenkenden darüber informieren, dass sein Handeln gegen die Grundsätze verstößt, er dir aber trotzdem das Geschenk geben möchte? Du musst nach den Grundsätzen handeln. Gewöhnliche Menschen schaffen das nicht. Sie sehnen sich danach, dass andere ihnen noch mehr geben, wünschen sich noch größere Vorzugsbehandlung. Wenn du ein Mensch vom richtigen Schlag bist, solltest du in einer solchen Situation sofort zu Gott beten und sagen, „Oh Gott, womit ich mich heute konfrontiert sehe, ist sicherlich Ausdruck Deiner guten Absichten. Es ist eine Lektion, die Du für mich eingerichtet hast. Ich bin bereit, nach der Wahrheit zu suchen und nach den Grundsätzen zu handeln.“ Die Versuchungen, denen die Menschen mit Status ausgesetzt sind, sind zu groß, und wenn eine Versuchung erst einmal entstanden ist, ist es wirklich schwer, sie zu überwinden. Du brauchst den Schutz und den Beistand Gottes; du musst zu Gott beten, und du musst auch die Wahrheit suchen und häufig über dich selbst nachdenken. So wirst du dich geerdet und friedvoll fühlen. Wenn du jedoch erst dann betest, wenn du diese Geschenke erhalten hast, wirst du dann immer noch geerdet sein und diesen Frieden spüren? (Nein, dann nicht.) Was wird Gott dann von dir denken? Wird dein Handeln Gott gefallen oder Ihn anwidern? Er wird dein Handeln verabscheuen. Besteht das Problem nur darin, ob du eine Sache annimmst oder nicht? (Nein.) Wo liegt also das Problem? Das Problem sind die Meinungen und die Haltung, mit denen du einer solchen Situation begegnest. Entscheidest du für dich selbst oder suchst du die Wahrheit? Hast du irgendeinen Gewissensmaßstab? Hast du überhaupt ein gottesfürchtiges Herz? Betest du zu Gott, wann immer du in eine solche Situation gerätst? Bemühst du dich zuerst darum, deine eigenen Wünsche zu befriedigen, oder betest du zuerst und suchst Gottes Absichten? Du wirst in dieser Angelegenheit entlarvt werden. Wie solltest du mit einer solchen Situation umgehen? Du musst Grundsätze der Praxis haben. Zunächst musst du nach außen diese besonderen materiellen Vergütungen, diese Versuchungen, ablehnen. Auch wenn man dir etwas anbietet, das du besonders begehrst, oder das genau das ist, was du brauchst, musst du es ablehnen. Was ist mit materiellen Dingen gemeint? Dazu gehören Essen, Kleidung, Unterkunft und Gegenstände des täglichen Bedarfs. Diese besonderen materiellen Vergütungen müssen abgelehnt werden. Warum musst du sie ablehnen? Geht es dabei nur um dein Verhalten? Nein, es geht um deine kooperative Einstellung. Wenn du die Wahrheit praktizieren, Gott zufriedenstellen und die Versuchung meiden willst, musst du zuerst diese kooperative Einstellung zeigen. Mit dieser Einstellung wirst du in der Lage sein, die Versuchung zu meiden, und dein Gewissen wird beruhigt sein. Wenn dir etwas angeboten wird, das du haben möchtest, und du nimmst es an, wird dein Herz bis zu einem gewissen Grad die Vorwürfe deines Gewissens spüren. Doch aufgrund deiner Ausreden und Selbstrechtfertigungen wirst du sagen, dass du diese Sache bekommen solltest, dass sie dir zusteht. Und dann werden deine Gewissensbisse nicht mehr so korrekt oder offensichtlich sein. Manchmal beeinflussen bestimmte Gründe oder Gedanken und Ansichten vielleicht dein Gewissen, so dass die Gewissensbisse nicht offensichtlich sind. Ist dein Gewissen also ein verlässlicher Maßstab? Nein, das ist es nicht. Es ist eine Alarmglocke, die die Menschen warnt. Was für eine Art Warnung gibt sie? Dass es keine Sicherheit gibt, wenn man sich allein auf das Gewissen verlässt; man muss auch nach den Wahrheitsgrundsätzen suchen. Das ist es, was verlässlich ist. Ohne die Wahrheit, die sie beschränkt, können die Menschen immer noch in Versuchung geraten und verschiedene Gründe und Ausreden dafür anführen, dass sie den Vorteilen des Status frönen. Deshalb solltest du als Leiter in deinem Herzen an diesem einen Grundsatz festhalten: Ich werde jegliche Vorzugsbehandlung ablehnen, meiden und strikt zurückweisen. Absolute Ablehnung ist die Voraussetzung dafür, das Böse zu meiden. Wenn du die Voraussetzung besitzt, das Böse zu meiden, stehst du bereits bis zu einem gewissen Grad unter dem Schutz Gottes. Und wenn du solche Grundsätze der Praxis hast und an ihnen festhältst, dann praktizierst du bereits die Wahrheit und stellst Gott zufrieden. Du befindest dich bereits auf dem richtigen Weg. Wenn du auf dem richtigen Weg bist und Gott bereits zufriedenstellst, musst du dich dann noch einer Gewissensprüfung unterziehen? Nach den Grundsätzen zu handeln und die Wahrheit zu praktizieren ist höher zu bewerten als die Maßstäbe des Gewissens. Wenn jemand die Entschlossenheit besitzt, kooperativ zu sein, und in der Lage ist, nach den Grundsätzen zu handeln, hat er Gott bereits zufriedengestellt. Das ist der Maßstab, den Gott von den Menschen verlangt.

– Das Wort, Bd. 3, Die Diskurse des Christus der letzten Tage: Wie man die Versuchungen und die Knechtschaft von Status überwindet

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Dank sei Gott, dass Er dich hierher geführt hat. Heute Abend um 20:00 Uhr findet unsere kostenlose Online-Predigt statt. Das Thema lautet: Wie man die Wiederkunft des Herrn willkommen heißt und sich von einem Leben voller Schmerz befreit. Möchtest du die Worte Gottes hören und Segen empfangen?

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