28. Wie man das Problem einer bösartigen Disposition löst
Worte des Allmächtigen Gottes der letzten Tage
Wenn man von dem Wort „bösartig“ ausgeht, was für Dinge könnten solche Menschen tun, wenn sie diese Disposition offenbaren? Zunächst einmal wollen sie Menschen manipulieren. Was meine Ich mit „manipulieren“? Solche Leute wollen bei allem, was in der Kirche passiert, mitmischen, eingreifen und Vorkehrungen treffen. Sie werden eine Regel für dich aufstellen, an die du dich dann halten musst. Tust du das nicht, werden sie wütend. Sie wollen dich manipulieren: Wenn sie dir sagen, dass du nach Osten gehen sollst, musst du nach Osten gehen, und wenn sie dir sagen, dass du nach Westen gehen sollst, musst du nach Westen gehen. Das ist es, was sie wollen, und dann verhalten sie sich entsprechend – das nennt man Manipulation. Diese Menschen wollen das Kommando über das Schicksal einer anderen Person übernehmen, das Kommando und die Kontrolle über ihr Leben, ihre Denkweise, ihr Verhalten und ihre Vorlieben, damit die Denkweise, die Vorstellungen, Vorlieben und Wünsche dieser Person mit dem übereinstimmen, was sie sagen und wollen, statt mit dem, was Gott sagt – das nennt man Manipulation. Sie wollen immer Vorkehrungen treffen, damit die Menschen dies oder das in Übereinstimmung mit ihrem eigenen Willen tun, sie handeln nicht nach den Grundsätzen, sondern richten sich nach ihren eigenen Absichten und Vorlieben. Es ist ihnen egal, wie es dir geht, sie zwingen dir ihren Befehl auf, und du musst alles tun, was sie dir sagen; wenn du nicht nach ihrem Willen handelst, werden sie sich dich zur Brust nehmen und dir das Gefühl geben, dass du eigentlich keine Wahl hast und nichts dagegen machen kannst. In deinem Herzen weißt du, dass du übertölpelt und kontrolliert wirst, aber du weißt immer noch nicht, wie du das erkennen kannst, geschweige denn, dass du es wagst, dich dem zu widersetzen. Verhalten sie sich nicht wie Satan? (Doch.) So verhält sich Satan. Auf diese Weise hält Satan die Menschen zum Narren und kontrolliert sie. Eine satanische Disposition zeigt sich also darin, dass Menschen immer andere kontrollieren und manipulieren wollen. Es spielt keine Rolle, ob sie ihr Ziel, andere zu kontrollieren und zu manipulieren, erreichen können, alle Menschen haben diese Art von Disposition. Was ist das für eine Disposition? (Bösartigkeit.) Es handelt sich um Bösartigkeit. Warum bezeichnet man sie als Bösartigkeit? Was sind eindeutige Offenbarungen einer solchen Disposition? Verspürt man durch sie eine gewisse Nötigung? (Ja.) Man verspürt durch sie eine gewisse Nötigung, was bedeutet: Egal, ob du ihnen zuhörst oder nicht, egal, wie du dich fühlst und ob du Freude daran hast oder es verstehst, diese Leute zwingen dich dazu, auf sie zu hören und das zu tun, was sie sagen, ohne jegliche Diskussion, ohne dir die Möglichkeit zu geben, dich dazu zu äußern, und ohne dir jegliche Freiheit zu lassen – das bedeutet es doch, oder? (Ja.) Das nennt man „Grausamkeit“, was ein Aspekt der Bösartigkeit[a] ist. Der andere Aspekt der Bösartigkeit ist „Böses“[b] – worauf bezieht sich „Böses“? Es bezieht sich darauf, dass Menschen von Methoden erzwungener Indoktrinierung und Unterdrückung Gebrauch machen, um dich zu kontrollieren und dazu zu bringen, auf ihre Manipulation einzugehen, wodurch sie sich selbst zufriedenstellen. Das nennt man „Böses“. Satan will durch seine Handlungen verhindern, dass du einen freien Willen hast, dass du lernst, wie man nachdenkt und Dinge erkennt, und dass dein Leben durch dein Verständnis der Wahrheit reifen kann. Satan verhindert, dass du diese Dinge tust, und will dich kontrollieren. Satan lässt dich nicht nach der Wahrheit suchen und Gottes Absichten verstehen, und er bringt dich nicht vor Gott. Stattdessen bringt er dich vor sich selbst und bewegt dich dazu, auf ihn zu hören, als ob er die Wahrheit wäre und alles, was er sagt, richtig, als wäre er der Mittelpunkt aller Dinge, damit du auf ihn hören musst und nicht zu analysieren versuchst, ob seine Worte richtig oder falsch sind. Die Disposition, unter Zwang und gewaltsam das Verhalten und die Denkweisen der Menschen zu manipulieren und zu kontrollieren, nennt man Bösartigkeit.
– Das Wort, Bd. 3, Die Diskurse des Christus der letzten Tage: Die eigene Disposition zu kennen ist die Grundlage, um sie zu ändern
Fußnoten:
a. Der Satz „was ein Aspekt der Bösartigkeit ist“ steht nicht im Originaltext.
b. Der Satz „Der andere Aspekt der Bösartigkeit ist ‚Böses‘“ steht nicht im Originaltext.
Auf welche Arten äußert sich eine bösartige Disposition sonst noch? Welche Verbindung besteht zwischen ihr und der Abneigung gegen die Wahrheit? Wenn sich die Abneigung gegen die Wahrheit auf ernste Weise äußert und die Merkmale von Widerstand und Verurteilung zeigt, offenbart das nämlich eine bösartige Disposition. Die Abneigung gegen die Wahrheit umfasst eine Reihe von Zuständen, die von einem Mangel an Interesse an der Wahrheit bis zur Abneigung gegen die Wahrheit reichen, was sich dann zur Verurteilung und Verdammung Gottes weiterentwickelt. Wenn die Abneigung gegen die Wahrheit einen gewissen Punkt erreicht hat, neigen die Leute dazu, Gott zu verleugnen, Ihn zu hassen und sich gegen Ihn zu stellen. Bei diesen verschiedenen Zuständen handelt es sich um eine bösartige Disposition, oder? (Ja.) Dementsprechend befinden sich diejenigen, die der Wahrheit abgeneigt sind, in einem noch ernsteren Zustand, und darin steckt eine Art von Disposition: die bösartige Disposition. Manche Menschen erkennen zum Beispiel an, dass Gott über alle Dinge herrscht, doch wenn Gott ihnen etwas nimmt und ihre Interessen darunter leiden, beschweren sie sich zwar äußerlich nicht oder widersetzen sich, doch innerlich nehmen sie es nicht an und unterwerfen sich nicht. Ihre Einstellung ist es, passiv dazusitzen und auf den Untergang zu warten – was eindeutig dem Zustand der Abneigung gegen die Wahrheit entspricht. Es gibt auch noch einen anderen, noch ernsteren Zustand: Sie sitzen nicht passiv da und warten auf den Untergang, sondern widersetzen sich den Anordnungen und Orchestrierungen Gottes und widersetzen sich, wenn Gott ihnen etwas nimmt. Auf welche Art widersetzen sie sich? (Indem sie die Gemeindearbeit unterbrechen und stören, oder indem sie Dinge sabotieren und versuchen, sich ihr eigenes Königreich aufzubauen.) Das ist eine Form. Nachdem sie entlassen worden sind, unterbrechen und stören manche ehemalige Leiter ständig die Gemeinde, während sie das Gemeindeleben leben, sie widersetzen sich allem und gehorchen nichts von dem, was der neu gewählte Leiter sagt, und sie versuchen, ihn hinter seinem Rücken zu untergraben. Was ist das für eine Disposition? Das ist eine bösartige Disposition. Was sie wirklich denken ist Folgendes: „Wenn ich nicht Leiter sein kann, dann wird niemand anderes diese Position behalten können, ich werde sie alle davonjagen! Wenn ich dich aus dem Amt dränge, habe ich wieder das Sagen, genau wie früher!“ Das ist mehr, als nur der Wahrheit abgeneigt zu sein, das ist bösartig! Um Status, Revier und die eigenen Interessen und den eigenen Ruf zu ringen, vor nichts Halt zu machen, um sich zu rächen, alles in seiner Macht stehende zu tun, all seine Fähigkeiten einzusetzen und alles Erdenkliche zu versuchen, um seine Ziele zu erreichen, um den eigenen Ruf, Stolz und Status zu retten oder um seine Rachegelüste zu befriedigen – all das sind Erscheinungsformen der Bösartigkeit. Einige Verhaltensweisen, die von einer bösartigen Disposition herrühren, bestehen darin, viel zu sagen, was störend ist und Unterbrechungen verursacht; andere darin, dass man viele böse Dinge tut, um die eigenen Ziele zu erreichen. Ob nun in Wort oder Tat, alles, was solche Menschen tun, steht im Widerspruch zur Wahrheit und verstößt gegen die Wahrheit, und all das ist eine Offenbarung einer bösartigen Disposition. Manche Menschen können diese Dinge nicht erkennen. Wenn die falschen Worte und das falsche Handeln nicht offensichtlich sind, können sie ihre wahre Natur nicht erkennen. Doch für Menschen, die die Wahrheit verstehen, ist alles, was böse Menschen sagen und tun, böse und es könnte nie etwas Richtiges beinhalten oder mit der Wahrheit übereinstimmen; was diese Menschen sagen und tun, kann man als 100% böse bezeichnen, und es handelt sich dabei absolut um Offenbarungen einer bösartigen Disposition. Was sind die Beweggründe böser Menschen, bevor sie ihre bösartige Disposition offenbaren? Was für Ziele verfolgen sie? Wie können sie solche Dinge tun? Könnt ihr das erkennen? Ich werde euch ein Beispiel geben: Bei manchen passiert etwas zu Hause. Die Häuser werden vom großen roten Drachen unter Überwachung gestellt und diese Menschen können nicht nach Hause zurück, worunter sie sehr leiden. Sie werden von einigen Brüdern und Schwestern beherbergt, und wenn sie sehen, wie schön alles in den Gastunterkünften ist, denken sie bei sich: „Wieso ist mit deinem Zuhause nichts passiert? Wie kommt es, dass es meinem Zuhause passiert ist? Das ist nicht fair. So geht das nicht, ich muss einen Weg finden, damit etwas mit deinem Heim passiert, damit du auch nicht mehr nach Hause kannst. Ich sorge dafür, dass du genauso leiden musst wie ich.“ Unabhängig davon, ob eine solche Person etwas tut oder nicht, ob dies Wirklichkeit wird oder nicht, oder ob sie ihre Ziele erreicht, diese Absicht hegt sie trotzdem. Das ist doch eine Art von Disposition, oder? (Ja.) Wenn sie kein gutes Leben führen kann, lässt sie es auch nicht zu, dass andere das können. Was ist die Natur einer solchen Disposition? (Böswilligkeit.) Eine bösartige Disposition – diese Personen sind bösartig! Sie sind, wie es so schön heißt, durch und durch schlecht. Das beschreibt genau, wie bösartig sie sind. Was ist die Natur einer solchen Disposition? Versucht einmal, im Detail zu analysieren, welche Beweggründe, Absichten und Ziele solche Personen haben, wenn sich diese Disposition in ihnen offenbart. Was ist der Ausgangspunkt für die Offenbarung dieser Disposition? Was wollen sie erreichen? In ihren Häusern ist etwas passiert und sie waren in diesen Häusern ihrer Gastgeber gut versorgt – warum also sollten sie das vermasseln? Sind sie nur glücklich, wenn sie ihren Gastgebern Probleme bereiten, damit etwas in diesen Häusern ihrer Gastgeber passiert und sie auch nicht mehr nach Hause können? Um ihrer selbst willen sollten sie diese Orte beschützen und verhindern, dass es dort Probleme gibt, anstatt ihren Gastgebern zu schaden, denn wenn sie ihren Gastgebern schaden, schaden sie auch sich selbst. Was genau bezwecken sie also mit ihrem Bestreben? (Wenn es nicht gut für sie läuft, wollen solche Personen nicht, dass es anderen gut geht.) Das nennt man Bösartigkeit. Diese Personen denken: „Mein Zuhause wurde vom großen roten Drachen zerstört, und jetzt habe ich kein Zuhause mehr. Doch du hast immer noch ein schönes warmes Heim, in das du zurückkehren kannst. Das ist nicht fair. Ich kann es nicht ertragen, zu sehen, dass du nach Hause zurückkehren kannst. Ich werde dir eine Lektion erteilen. Ich werde dafür sorgen, dass du auch nicht mehr nach Hause kannst und dass es dir genauso geht wie mir. Dann wird es sich gerecht anfühlen.“ Wenn man so etwas tut, ist das nicht böswillig und schlecht gemeint? Welche Natur zeigt sich hier? (Bösartigkeit.) Alles, was böse Menschen sagen und tun, dient einem Ziel. Was für Dinge tun sie normalerweise? Was für Dinge tun Menschen mit bösartigen Dispositionen am Häufigsten? (Sie unterbrechen, stören und sabotieren die Gemeindearbeit.) (Sie versuchen sich bei Menschen beliebt zu machen, wenn sie ihnen gegenüberstehen, doch versuchen dann, die Leute hinter deren Rücken zu untergraben.) (Sie attackieren Menschen, sind rachsüchtig und greifen Menschen böswillig an.) (Sie verbreiten haltlose Gerüchte und Verleumdungen.) (Sie lästern, verurteilen und verdammen andere.) Die Natur dieser Handlungen ist es, die Gemeindearbeit zu stören und zu ruinieren, und alle diese Handlungen sind Erscheinungsformen des Widerstands gegen und des Angriffs auf Gott, und alle offenbaren sie eine bösartige Disposition. Wer in der Lage ist, solche Dinge zu tun, ist zweifellos ein böser Mensch, und jeder, der gewisse Erscheinungsformen einer bösartigen Disposition an den Tag legt, kann als böser Mensch charakterisiert werden. Was ist das Wesen eines bösen Menschen? Sein Wesen ist das eines Teufels und von Satan. Das ist keine Übertreibung.
– Das Wort, Bd. 3, Die Diskurse des Christus der letzten Tage: Nur die sechs Arten von verdorbenen Dispositionen zu kennen, bedeutet, sich wahrlich selbst zu kennen
Lieben böse Menschen positive Dinge? Böse Menschen lieben niederträchtige, bösartige und böswillige Dinge; sie lieben alles, was mit negativen Dingen zu tun hat. Wenn du mit ihnen über positive Dinge sprichst oder darüber, wie etwas den Menschen zugutekommt und von Gott kommt, gefällt ihnen das nicht, und sie wollen nichts davon hören – für sie besteht keine Hoffnung, gerettet zu werden. Ganz gleich, wie gut man mit ihnen über die Wahrheit Gemeinschaft hält oder wie praktisch man mit ihnen spricht: Sie haben einfach kein Interesse daran und könnten sogar Feindseligkeit und Ablehnung zeigen. Aber ihre Augen leuchten auf, wenn sie jemanden über fleischliche Genüsse sprechen hören, und sie sind auf einmal voller Energie. Das ist eine boshafte und niederträchtige Disposition, und diese Menschen haben kein gutes Herz. Sie können also auf keinen Fall positive Dinge lieben. Wie sehen sie in ihrem Herzen positive Dinge? Sie verachten sie und schauen auf sie herab, sie verhöhnen diese Dinge. Wenn es darum geht, ein ehrlicher Mensch zu sein, denken sie: „Ehrlich zu sein bringt einem nur Nachteile. Nein, danke! Wenn du ehrlich bist, bist du ein Dummkopf. Schau dich an, wie du Härten erträgst und dich anstrengst, um deine Pflicht auszuführen, ohne jemals an deine eigene Zukunft oder deine Gesundheit zu denken. Wen wird es interessieren, wenn du vor Erschöpfung zusammenbrichst? Ich kann mich nicht verausgaben.“ Jemand anderes sagt vielleicht: „Lassen wir uns eine Hintertür offen. Wir können uns doch nicht wie Idioten abrackern. Wir müssen unseren Plan B vorbereiten und uns dann nur ein bisschen mehr Mühe geben.“ Diese bösen Menschen werden sich freuen, wenn sie das hören; es spricht ihnen aus der Seele. Aber wenn es darum geht, sich Gott komplett zu unterwerfen und sich hingebungsvoll für die eigene Pflicht aufzuwenden, sind sie voller Abneigung und Abscheu und wollen es nicht annehmen. Ist so jemand nicht boshaft? Solche Menschen haben alle eine boshafte Disposition. Du musst nur mit ihnen über die Wahrheit und die Grundsätze der Praxis Gemeinschaft halten, und schon sind sie voller Abscheu und weigern sich zuzuhören. Sie werden denken, das verletze ihren Stolz und ihre Würde und dass sie keinen Nutzen daraus ziehen können. Innerlich werden sie sagen: „Pausenlos redet ihr von der Wahrheit, den Grundsätzen der Praxis. Ständig redet ihr darüber, ein ehrlicher Mensch zu sein – kann man von Ehrlichkeit satt werden? Kann man mit ehrlichen Worten Geld verdienen? Betrügen ist der Weg zum Profit!“ Was für eine Logik ist das? Es ist die Logik eines Räubers. Ist das nicht eine boshafte Disposition? Ist diese Person gutherzig? (Nein.) Diese Art von Mensch kann die Wahrheit nicht erlangen. Das Wenige, was eine solche Person darbringt, aufwendet und dem sie entsagt, ist alles auf ein Ziel ausgerichtet, das sie lange im Voraus berechnet hat. Sie hält es nur dann für ein gutes Geschäft, etwas zu geben, wenn sie im Gegenzug mehr zurückbekommt. Was ist das für eine Disposition? Es ist eine niederträchtige, boshafte Disposition.
– Das Wort, Bd. 3, Die Diskurse des Christus der letzten Tage: Selbsterkenntnis ist wesentlich, um nach der Wahrheit zu streben
In der Kirche werden manche Menschen zurechtgestutzt, weil sie ihre Pflichten nicht gut ausführen. Die Äußerungen, die bei einer Zurechtstutzung fallen, beinhalten oft, dass die betroffene Person zurechtgewiesen und vielleicht sogar gescholten wird. Das wird diese Person mit Sicherheit verärgern, und sie wird nach Ausreden suchen und widersprechen wollen. Sie wird dann Dinge sagen wie: „Obwohl das, was du gesagt hast, als du mich zurechtgestutzt hast, korrekt war, war einiges davon wirklich kränkend, und du hast dafür gesorgt, dass ich mein Gesicht verliere, und meine Gefühle verletzt. Ich habe all diese Jahre an Gott geglaubt. Auch wenn ich nichts erreicht habe, habe ich Härten ertragen. Wie kann es sein, dass ich so behandelt werde? Wie kommt es, dass du niemanden sonst zurechtstutzt? Ich kann das nicht akzeptieren und werde es nicht hinnehmen!“ Ist das nicht eine Art von verdorbener Disposition? (Doch.) Diese verdorbene Disposition äußert sich nur durch Beschwerden, Ungehorsam und Feindseligkeit. Sie hat ihren Höhepunkt, ihren Zenit, noch nicht erreicht, zeigt aber bereits einige Anzeichen und nähert sich schon dem Punkt, an dem sie durchbrechen wird. Wie sieht bald darauf die Einstellung solcher Menschen aus? Sie sind nicht unterwürfig, sie fühlen sich gereizt und aufsässig und fangen an, aus Trotz zu handeln. Sie beginnen, zu argumentieren, und versuchen, sich zu rechtfertigen: „Die Leiter und Mitarbeiter haben nicht immer Recht, wenn sie Leute zurechtstutzen. Der Rest von euch mag das vielleicht akzeptieren können, aber ich kann das nicht. Und ihr könnt das nur akzeptieren, weil ihr dumm und feige seid. Ich akzeptiere es nicht! Lasst uns die Sache ausdiskutieren und sehen, wer im Recht ist.“ Dann halten die Leute mit ihnen Gemeinschaft und sagen: „Unabhängig davon, ob es richtig oder falsch ist, musst du zuallererst gehorchen. Ist es möglich, dass die Ausführung deiner Pflicht makellos ist? Machst du alles richtig? Selbst wenn du alles richtig machst, kommt es dir trotzdem zugute, wenn man dich zurechtstutzt! Wir haben mit dir so oft über die Grundsätze Gemeinschaft gehalten, doch du hast nie zugehört und stattdessen blindlings getan, was dir gefiel, was zu Störungen der Gemeindearbeit und enormen Verlusten geführt hat. Wie kannst du dich da der Zurechtstutzung nicht stellen? Es mag sein, dass ein paar harte Worte dabei fallen und dass man so etwas ungern hört, aber das ist doch ganz normal, oder? Worüber diskutierst du also? Sollte es dir einfach erlaubt sein, böse Dinge zu tun, ohne dass andere dich zurechtstutzen dürfen?“ Aber werden sie akzeptieren können, dass man sie zurechtstutzt, nachdem sie das gehört haben? Das werden sie nicht. Sie werden weiterhin argumentieren und sich widersetzen. Was für eine Disposition offenbaren sie? Eine teuflische; das ist eine bösartige Disposition. Was meinen sie tatsächlich? „Ich dulde nicht die geringste Kränkung. Niemand sollte versuchen, mir auch nur ein Haar zu krümmen! Wenn ich dir klar mache, dass man sich mit mir nicht anlegen sollte, wirst du es nicht wagen, mich in Zukunft noch einmal zurechtzustutzen. Werde ich dann nicht gewonnen haben?“ Nun, was sagt ihr? Ihre Disposition wurde entlarvt, nicht wahr? Es ist eine bösartige Disposition. Menschen mit einer bösartigen Disposition sind der Wahrheit nicht nur abgeneigt – sie hassen die Wahrheit. Wenn man sie zurechtstutzt, versuchen sie entweder, zu fliegen, oder sie ignorieren es – in ihren Herzen sind sie unglaublich feindselig. Es geht dabei um viel mehr, als nur zu argumentieren. Das ist überhaupt nicht ihre Haltung. Sie sind nicht fügsam und sind widerspenstig, sie versuchen sogar, einen Streit vom Zaun zu brechen wie eine Harpyie. In ihren Herzen denken sie: „Ich verstehe, dass du mich demütigen und absichtlich in Verlegenheit bringen willst, und auch wenn ich mich nicht traue, dir von Angesicht zu Angesicht zu widersprechen, werde ich einen Weg finden, mich an dir zu rächen! Du glaubst also, du könntest mich einfach zurechtstutzen und herumschubsen? Ich werde alle anderen auf meine Seite ziehen und dich aussondern, und dann werde ich dich spüren lassen, was es heißt, misshandelt zu werden!“ Genau so denken sie in ihren Herzen; ihre bösartige Disposition ist endlich offenbart worden. Damit sie ihre Ziele erreichen und ihrem Groll Luft machen können, argumentieren sie mit aller Macht, um sich zu rechtfertigen und alle auf ihre Seite zu ziehen. Erst dann sind sie glücklich und zufrieden. Ist das nicht böswillig? Das zeugt von einer bösartigen Disposition. Bevor man sie zurechtstutzt, sind solche Menschen wie kleine Lämmer. Doch wenn man sie dann zurechtstutzt, oder wenn ihr wahres Ich entlarvt wird, verwandeln sie sich umgehend von einem Lamm in einen Wolf, und ihre wölfische Natur kommt zum Vorschein. Ist das nicht eine bösartige Disposition? (Doch, das ist es.) Warum ist sie dann die meiste Zeit nicht zu sehen? (Weil diese Menschen noch nicht provoziert wurden.) Richtig, sie wurden noch nicht provoziert und ihre Interessen noch nicht bedroht. Das ist wie bei einem Wolf: Wenn er keinen Hunger hat, wird er dich nicht fressen – könntest du dann also behaupten, dass er kein Wolf ist? Wenn du warten würdest, bis er versucht, dich zu fressen, um ihn als Wolf zu bezeichnen, wäre es doch zu spät, oder? Auch wenn er noch nicht versucht hat, dich zu fressen, solltest du immer wachsam sein. Dass der Wolf dich nicht frisst, bedeutet nicht, dass er dich nicht fressen will, sondern nur, dass es noch nicht an der Zeit ist – ist die Zeit dann gekommen, schlägt seine wölfische Natur zu. Jede Art von Mensch wird entlarvt, wenn man sie zurechtstutzt. Manche Leute denken bei sich: „Warum bin ich der Einzige, der zurechtgestutzt wird? Warum wird immer auf mir herumgehackt? Halten sie mich für ein leichtes Ziel? Ich bin nicht jemand, mit dem man sich anlegen sollte!“ Was ist das für eine Disposition? Wie könnte es sein, dass man nur diese Menschen zurechtstutzt? Das entspricht nicht den Tatsachen. Wer von euch ist noch nicht zurechtgestutzt worden? Das habt ihr alle schon erlebt. Manchmal handeln die Leiter und Mitarbeiter bei ihrer Arbeit eigensinnig und rücksichtslos oder erledigen sie nicht gemäß den Arbeitsvereinbarungen – und die meisten von ihnen werden zurechtgestutzt. Dies geschieht, um die Gemeindearbeit zu schützen und um zu verhindern, dass die Leute von den Grundsätzen abtrünnig werden, nicht um bestimmte Personen ins Visier zu nehmen. Was sie sagen, ist offensichtlich eine Verzerrung der Tatsachen, und auch das stellt eine Erscheinungsform einer bösartigen Disposition dar.
– Das Wort, Bd. 3, Die Diskurse des Christus der letzten Tage: Nur die sechs Arten von verdorbenen Dispositionen zu kennen, bedeutet, sich wahrlich selbst zu kennen
Der Ausdruck „geneigt sein, sich zu rächen“ macht deutlich, dass diese Menschen keine guten Menschen sind; umgangssprachlich ausgedrückt sind sie schwarze Schafe. Nach den beständigen Äußerungsformen und Offenbarungen ihrer Menschlichkeit sowie nach den Grundsätzen für ihr Handeln zu urteilen, sind ihre Herzen nicht gütig. Sie sind, wie der Volksmund sagt, „echt üble Kerle“. Wir sagen, dass sie keine Menschen der gütigen Sorte sind; genauer gesagt sind diese Personen nicht gutherzig, sondern tragen Bösartigkeit, Böswilligkeit und Grausamkeit in sich. Sobald jemand etwas sagt oder tut, das ihre Interessen, ihr Ansehen oder ihren Status berührt oder sie kränkt, hegen sie einerseits Hass in ihren Herzen und handeln andererseits auf Grundlage dieses Hasses, und zwar mit dem Ziel und der Ausrichtung, ihrem Hass Luft zu machen und ihren Ärger abzureagieren: ein Verhalten, das man als Rache bezeichnet. Unter den Menschen gibt es immer einen Teil, der so ist. Ob es sich nun um Verhalten handelt, das man als kleinlich, herrschsüchtig oder überempfindlich bezeichnet: Welche Worte man auch benutzt, um ihre Menschlichkeit zu beschreiben oder zusammenzufassen, es gibt eine Äußerungsform, die all ihre Interaktionen mit anderen gemeinsam haben, und zwar, dass jeder, der sie – ob absichtlich oder unabsichtlich – verletzt oder kränkt, leiden und die entsprechenden Konsequenzen tragen muss. Es ist genau, wie manche Leute sagen: „Wenn du sie kränkst, wirst du dein blaues Wunder erleben. Wenn du sie reizt oder verletzt, wirst du damit nicht ungeschoren davonkommen.“ Gibt es solche Personen unter den Menschen? (Ja.) Die gibt es zweifellos. Ganz gleich, was passiert und ob es der Aufregung und Kleinkrämerei überhaupt wert ist: Menschen, die geneigt sind, sich zu rächen, machen daraus einen Punkt auf ihrem Tagesplan und behandeln es als eine äußerst wichtige Angelegenheit. Ganz egal, wer sie kränkt, für sie ist das inakzeptabel, und sie verlangen, dass derjenige einen entsprechenden Preis dafür zahlt. Das ist der Grundsatz, nach dem sie sich im Umgang mit anderen Menschen und mit jedem, den sie als Feind betrachten, richten. Zum Beispiel halten manche Menschen im Kirchenleben gemeinschaftlichen Austausch über ihren Zustand oder teilen ganz normal ihre Erfahrungen mit und besprechen dabei ihren Zustand und ihre Verdorbenheit. Dabei beziehen sie unbeabsichtigt den Zustand und die Verdorbenheit anderer mit ein. Die Person, die spricht, mag das nicht beabsichtigen, aber jemand, der ihr zuhört, nimmt es sich zu Herzen. Nachdem diese Person sich das angehört hat, ist sie nicht in der Lage, es auf die richtige Weise zu verstehen oder richtig damit umzugehen, und ist dann geneigt, auf Rache zu sinnen. Wenn sie diese Angelegenheit nicht auf sich beruhen lässt und darauf besteht, anzugreifen und Rache zu üben, wird das der Arbeit der Kirche Probleme bereiten, weshalb diese Angelegenheit umgehend geregelt werden muss. Solange es böse Menschen in der Kirche gibt, werden unweigerlich Störungen auftreten. Daher dürfen Vorfälle, bei denen böse Menschen die Kirche stören, nicht auf die leichte Schulter genommen werden. Ob nun absichtlich oder unabsichtlich: Solange du solche Menschen reizt oder verletzt, werden sie es nicht einfach so auf sich beruhen lassen. Sie denken bei sich: „Du sprichst über deine eigene Verdorbenheit, warum erwähnst du mich dann? Du sprichst von deiner Selbsterkenntnis, warum stellst du mich dann bloß? Meine Verdorbenheit bloßzustellen, kostet mich Ansehen und Würde, bringt mich vor den Brüdern und Schwestern in Verlegenheit, lässt mich an Geltung verlieren und schadet meinem Ruf. Na schön, dann werde ich mich an dir rächen; du wirst dein blaues Wunder erleben! Denk nicht, dass du mich einfach so schikanieren kannst, denk nicht, dass du mich herumschubsen kannst, nur weil meine Familie in schlechten Verhältnissen lebt und ich keinen hohen sozialen Status besitze. Halte mich nicht für einen Schwächling; mit mir ist nicht zu spaßen!“ Lassen wir die Art und Weise, wie sie ihre Rache ausüben, erst einmal außer Acht und betrachten nur die Menschen an sich: Wenn sie solche geringfügigen Dinge erleben – Dinge, die im Kirchenleben alltäglich sind –, können sie diese nicht nur nicht richtig behandeln oder verstehen, sondern entwickeln auch Hass und warten auf Gelegenheiten, sich zu rächen, und greifen dabei sogar zu skrupellosen Mitteln, um ihre Rache auszuüben. Was sagt das über ihre Menschlichkeit aus? (Sie ist böswillig.) Sind das gütige Menschen? (Nein.) … Andere Menschen würden dieselbe Angelegenheit als alltäglich betrachten und sie entsprechend behandeln und damit umgehen. Natürlich würden gute Menschen, die die Wahrheit annehmen, die Sache proaktiv und auf positive Weise regeln. Gewöhnliche Menschen hegen, auch wenn sie die Sache nicht auf positive Weise regeln, keinen Hass und erst recht sinnen sie nicht auf Rache. Aber diese ungütigen Menschen kann eine so gewöhnliche und völlig alltägliche Angelegenheit innerlich aufwühlen, sodass sie sich nicht beruhigen können. Die Dinge, die sie hervorbringen, sind nicht positiv oder gewöhnlich, sondern bösartig und niederträchtig; sie sinnen auf Rache. Aus welchem Grund wollen sie sich rächen? Sie glauben, dass die Leute sie absichtlich mit böswilligen Bemerkungen verleumden und ihre tatsächlichen Umstände sowie ihre hässliche Seite und ihre Verdorbenheit bloßstellen. Sie halten das, was die Leute sagen, für absichtlich und betrachten sie folglich als ihre Feinde. Dann fühlen sie sich gerechtfertigt, sich an ihnen zu rächen, um die Angelegenheit zu regeln, und setzen verschiedene Mittel ein, um ihre rachsüchtigen Ziele zu erreichen. Ist das nicht eine bösartige Disposition? (Ja.) Wenn die Brüder und Schwestern im Kirchenleben über ihren Zustand sprechen, können die meisten Zuhörer das nachvollziehen und es von Gott annehmen. Nur diejenigen, die der Wahrheit abgeneigt sind und eine niederträchtige Disposition haben, entwickeln Feindseligkeit und sinnen sogar auf Rache, wenn sie das hören, wodurch sie ihre Wesensnatur vollständig offenbaren. Sobald diese rachsüchtige Mentalität entstanden ist, folgt eine Reihe von rachsüchtigen Verhaltensweisen und Handlungen. Was passiert mit den Beziehungen zwischen den Menschen, wenn sich diese Racheakte entfalten? Sie sind nicht mehr ordnungsgemäß. Und wer ist hier das wahre Opfer? (Die Person, an der sie sich rächen wollen.) Richtig. Die wahren Opfer sind diejenigen, die ihr Erfahrungszeugnis im gemeinschaftlichen Austausch mitteilen. Menschen, die geneigt sind, sich zu rächen, werden dann in verschiedenen Situationen mit Worten oder Taten jene Leute verurteilen und angreifen, die sie als jemanden wahrnehmen, der sie bloßstellt und ihnen feindlich gesinnt ist, und ihnen sogar etwas anhängen oder sie verleumden. Menschen, die geneigt sind, sich zu rächen, hegen nicht einfach nur vorübergehend Hass in ihren Herzen und das war’s; sie suchen und schaffen sogar alle möglichen Gelegenheiten, um sich an den Zielen ihrer Vergeltung zu rächen, an denen, denen sie feindlich gegenüberstehen, und an denen, die in ihren Augen für sie nachteilig sind. Während der Wahl von Leitern zum Beispiel: Wenn die Person, der sie feindlich gesinnt sind, den Grundsätzen für den Einsatz von Menschen im Haus Gottes entspricht und qualifiziert ist, zum Leiter gewählt zu werden, wird ihre Feindseligkeit sie dazu veranlassen, diese Person zu verurteilen, zu verdammen und anzugreifen. Sie könnten sogar hinter den Kulissen tätig werden oder Dinge tun, die dieser Person schaden, um ihre Rache auszuüben. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass sie vielfältige Mittel einsetzen, um ihre Rache auszuüben. Zum Beispiel könnten sie Dinge finden, die sie als Druckmittel gegen jemanden verwenden können, und schlecht über ihn reden, mithilfe von Übertreibung und haltlosem Hörensagen Gerüchte über diese Person erfinden oder Zwietracht zwischen dieser Person und anderen säen. Sie könnten diese Person sogar fälschlicherweise bei den Leitern beschuldigen und behaupten, sie sei bei ihren Pflichten untreu und leiste bei ihrer Ausführung durch Negativität Widerstand. Tatsächlich ist das alles vorsätzlich erfunden und komplett aus der Luft gegriffen. Schaut euch an, wie aus ihren Verdächtigungen und Missverständnissen gegenüber dieser Person so viele ungerechtfertigte Verhaltensweisen und Handlungen entstehen; all diese Vorgehensweisen entspringen ihrer rachsüchtigen Natur. Als diese Person ihre Erfahrungszeugnisse teilte, war das eigentlich überhaupt nicht gegen sie gerichtet; es gab keinerlei böswillige Absicht ihr gegenüber. Dass sie es anderen nicht erlauben, sie bloßzustellen, und auch keine Diskussionen über Selbsterkenntnis, über verderbte Dispositionen oder über die eigene satanische Natur zulassen, liegt nur daran, dass sie der Wahrheit abgeneigt sind und eine bösartige Disposition haben, die zur Rachsucht neigt. Wenn solche Themen diskutiert werden, werden sie wütend und gehen davon aus, dass sie ins Visier genommen und bloßgestellt werden, woraufhin sie eine rachsüchtige Mentalität entwickeln. Die Äußerungsformen dieser Art von Person, wenn sie ihre Rache ausübt, beschränken sich keineswegs nur auf eine einzige Situation. Warum sage Ich das? Weil solche Personen eine bösartige Natur haben; niemand darf sie reizen oder provozieren. Sie sind von Natur jedermann und allen Dingen gegenüber aggressiv, wie ein Skorpion oder ein Tausendfüßler. Und das Resultat ist: Ob jemand sie nun absichtlich oder unabsichtlich durch seine Worte reizt oder verletzt, solange sie das Gefühl haben, dass ihr Stolz oder ihr Ansehen verletzt wurde, werden sie sich Möglichkeiten ausdenken, ihren Stolz und ihr Ansehen wiederherzustellen, was zu einer Reihe von Racheakten führt.
– Das Wort, Bd. 5, Die Verantwortlichkeiten von Leitern und Mitarbeitern: Die Verantwortlichkeiten von Leitern und Mitarbeitern (25)
Menschen, die niederträchtig sind und die Wahrheit nicht lieben, haben immer aktive Gedanken. Wenn sie heute einen Hoffnungsschimmer für den Erhalt von Segnungen sehen, werden sie alles geben und für jeden sichtbar gute Dinge tun, in der Hoffnung, die Leute für sich zu gewinnen. Doch nach einer Weile, wenn Gott sie nicht gesegnet hat, werden sie reumütig und beschweren sich, und sie kommen zu folgendem Schluss: „Gott ist der Herrscher über alles; Er bevorzugt niemanden – ich bin mir nicht so sicher, ob diese Worte stimmen.“ Sie können nicht über den Tellerrand ihrer eigenen unmittelbaren Interessen hinausblicken; wenn es ihnen keinen Nutzen bringt, rühren sie keinen Finger. Ist das nicht boshaft? Egal, mit wem sie zu tun haben, sie versuchen, mit ihnen zu handeln – ja, sie wagen es sogar, zu versuchen, mit Gott Geschäfte zu machen. Sie denken: „Ich muss einen Nutzen sehen, und zwar sofort. Ich muss sofort profitieren!“ Solche Eindringlichkeit – wäre es übertrieben zu sagen, dass sie eine boshafte Disposition besitzen? (Nein.) Wie kann ihre Boshaftigkeit dann bewiesen werden? Wenn sie mit einer kleinen Prüfung oder einem Unglück konfrontiert sind, können sie es nicht ertragen und werden ihre Pflicht nicht ausführen. Sie werden das Gefühl haben, einen Verlust erlitten zu haben: „Ich habe so viel investiert und Gott hat mich immer noch nicht gesegnet. Gibt es überhaupt einen Gott? Ist das der richtige Weg oder nicht?“ In ihrem Herzen regt sich der Zweifel. Sie wollen einen Nutzen sehen, und das beweist, dass sie nicht bereitwillig und aufrichtig Opfer bringen; auf diese Weise werden sie enthüllt. Was sagte Hiobs Frau, als Hiob seine Prüfungen durchlief? („Hältst du noch fest an deiner Frömmigkeit? Ja, sage Gott ab und stirb!“ (Hiob 2,9)) Sie war eine Ungläubige, die Gott verleugnete und Ihm entsagte, als Unglück über sie hereinbrach. Als Gott Segnungen gewährte, sagte sie: „Jehova Gott, du bist der große Retter! Du hast mir so viel Besitz gegeben und mich gesegnet. Ich werde dir nachfolgen. Du bist mein Gott!“ Und als Gott ihr ihr Hab und Gut wegnahm, sagte sie: „Du bist nicht mein Gott.“ Sie sagte sogar zu Hiob: „Du solltest nicht glauben. Es gibt keinen Gott! Wenn es einen gäbe, wie könnte er zulassen, dass Banditen unser Hab und Gut rauben? Warum hat er uns nicht beschützt?“ Was für eine Disposition ist das? Es ist eine boshafte Disposition. Sobald ihre Interessen beeinträchtigt und ihre eigenen Ziele und Sehnsüchte nicht erfüllt werden, rasten sie aus, lehnen sich auf und werden zu einem Judas, der Gott verrät und Ihm entsagt. Gibt es viele solcher Menschen? Es mag in der Kirche noch eine gewisse Anzahl solcher offensichtlich bösen Menschen und Ungläubigen geben. Aber es gibt Menschen, die sich nur in diesem Zustand befinden; das heißt, sie besitzen diese Disposition, aber sie gehören nicht unbedingt zu diesem Typ Mensch. Aber wenn du diese Disposition hast, muss sie sich dann ändern? (Ja.) Wenn du diese Disposition hast, bedeutet das, dass deine Natur ebenfalls boshaft ist. Mit einer solchen boshaften Disposition bist du jederzeit fähig, dich Gott zu widersetzen, Gott zu verraten und Ihm gegenüber feindselig zu handeln. Jeder Tag, an dem du diese verdorbenen Dispositionen nicht änderst, ist ein Tag, an dem du nicht mit Gott vereinbar bist. Wenn du mit Gott nicht vereinbar bist, kannst du nicht vor Ihn treten und Sein Werk erfahren, und du hast keine Möglichkeit, gerettet zu werden.
– Das Wort, Bd. 3, Die Diskurse des Christus der letzten Tage: Selbsterkenntnis ist wesentlich, um nach der Wahrheit zu streben
Eine der Hauptveranlagungen in der Natur von Antichristen ist Bösartigkeit. Was bedeutet „Bösartigkeit“? Es bedeutet, dass sie der Wahrheit eine besonders abscheuliche Haltung entgegenbringen – nicht nur, dass sie es nicht schaffen, sich ihr zu unterwerfen und sich weigern, sie zu akzeptieren, sondern sie verurteilen sogar jene, die sie zurechtstutzen. Dies ist die bösartige Disposition von Antichristen. Antichristen denken, dass jeder, der akzeptiert, dass man ihn zurechtstutzt, anfällig dafür ist, schikaniert zu werden, und dass Menschen, die immer andere zurechtstutzen, jene sind, die andere ständig piesacken und schikanieren wollen. Somit wird sich ein Antichrist jedem widersetzen, der ihn zurechtstutzt, und er wird dieser Person das Leben schwermachen. Und wer auch immer die Unzulänglichkeiten oder die Verdorbenheit von Antichristen anspricht, mit ihnen Gemeinschaft über die Wahrheit und Gottes Absichten hält oder sie zur Selbsterkenntnis bringt, von dieser Person glauben die Antichristen, dass sie ihnen das Leben schwer macht und sie unangenehm findet. Sie hassen diese Person aus tiefstem Herzen und sie werden sich an ihr rächen und ihr das Leben schwer machen. Das ist eine weitere Äußerungsform davon, wie Antichristen damit umgehen, zurechtgestutzt zu werden, über die wir Gemeinschaft halten werden. Sie hassen jeden, der sie zurechtstutzt und enthüllt. Das ist eine sehr offensichtliche Äußerungsform bei Antichristen. Welche Art von Menschen weist eine derart bösartige Disposition auf? Böse Menschen. Die Tatsache ist, dass Antichristen böse Menschen sind. Darum sind es nur böse Menschen und Antichristen, die eine derart bösartige Disposition aufweisen. Wenn ein bösartiger Mensch mit jeglichen Ermahnungen, Vorwürfen, Lehren oder Hilfen, die gut gemeint sind, konfrontiert wird, ist dessen Haltung nicht die, dankbar zu sein oder sie demütig anzunehmen, sondern stattdessen wird er vor Scham wütend und empfindet extreme Feindseligkeit und extremen Hass und wird sich sogar rächen. Manche Menschen stutzen einen Antichristen zurecht und enthüllen ihn, indem sie sagen: „Du bist bei der Ausführung deiner Pflicht in letzter Zeit zügellos gewesen, hast nicht gemäß den Grundsätzen gehandelt und dich ständig selbst zur Schau gestellt. Du hast um des Status willen gearbeitet und deine Pflicht völlig verpfuscht. Hast du dich Gott gegenüber richtig verhalten? Warum hast du beim Ausführen deiner Pflicht nicht nach der Wahrheit gesucht? Warum hast du nicht gemäß den Grundsätzen gehandelt? Warum hast du es nicht angenommen, wenn Brüder und Schwestern mit dir Gemeinschaft über die Wahrheit gehalten haben? Warum hast du sie ignoriert? Warum hast du weiterhin getan, was du wolltest?“ Diese wiederholten „Warums“, diese Worte, die ihre Offenbarung von Verdorbenheit enthüllen, gehen ihnen unter die Haut: „Warum? Es gibt kein ‚Warum‘ – ich tue einfach, was ich will! Was gibt dir das Recht, mich zurechtzustutzen? Wer bist du, dass du das machen darfst? Ich bin eigenwillig; was kannst du dagegen ausrichten? So alt, wie ich jetzt bin, wagt es niemand mehr, so mit mir zu sprechen. Nur ich darf so mit anderen sprechen; niemand sonst darf so mit mir sprechen. Wer wagt es, mich zu belehren? Die Person, die mich belehren kann, muss erst noch geboren werden! Glaubst du wirklich, du kannst mich belehren?“ Tief in ihrem Herzen kommt Hass auf, und sie suchen nach einer Gelegenheit, sich zu rächen. In ihrem Kopf kalkulieren sie: „Hat der Mensch, der mich zurechtstutzt, Macht in der Kirche? Wenn ich mich an ihm räche, wird sich jemand für ihn einsetzen? Wenn ich ihm Leid zufüge, wird die Kirche sich mit mir befassen? Ich habe eine Lösung. Ich werde mich nicht an ihm rächen; ich werde etwas in absoluter Geheimhaltung tun. Ich werde seiner Familie zusetzen, um ihm Leid und Beschämung zu bereiten – so kann ich meinem Groll freien Lauf lassen. Ich muss Rache nehmen. Ich kann die Sache jetzt nicht einfach auf sich beruhen lassen. Ich habe nicht angefangen, an Gott zu glauben, um herumgeschubst zu werden, und ich bin nicht hierhergekommen, um mich nach Belieben von anderen schikanieren zu lassen; ich bin gekommen, um Segnungen zu erlangen und in das Königreich des Himmels einzutreten! Wie ein Baum seine Rinde braucht, so braucht ein Mensch seinen Stolz. Menschen müssen das nötige Rückgrat haben, um für ihre Würde zu kämpfen. Wie kannst du es wagen, mich zu enthüllen? Das ist Schikane! Jetzt, wo du mich nicht mehr wie eine wichtige Person behandelst, werde ich dir die Hölle heiß machen und dich die Konsequenzen tragen lassen. Lass es uns ausfechten und sehen, wer erbitterter ist!“ Schon ein paar einfache Worte der Enthüllung versetzen Antichristen in solche Wut und rufen solch großen Hass in ihnen hervor, dass sie deswegen solch enorme Anstrengungen für ihre Rache unternehmen. Ihre bösartige Disposition wird vollständig offengelegt. Wenn sie sich aus Hass an jemand anderem rächen, liegt das natürlich nicht daran, dass sie diese Person hassen oder einen alten Groll gegen sie hegen, sondern daran, dass sie ihre Fehler offengelegt hat. Das zeigt, dass der bloße Akt der Enthüllung eines Antichristen, egal, durch wen er erfolgt und egal, in welcher Beziehung derjenige zu dem Antichristen steht, dessen Hass auslösen und seine Rache schüren kann. Es spielt weder eine Rolle, wer es ist, noch, ob er die Wahrheit versteht, noch, ob es ein Leiter oder Mitarbeiter oder ein gewöhnliches Mitglied von Gottes auserwähltem Volk ist: Solange jemand den Antichristen enthüllt und ihn zurechtstutzt, wird er diese Person als einen Feind betrachten. Er wird sogar öffentlich sagen: „Ich werde mit jedem hart ins Gericht gehen, der mich zurechtstutzt. Wer auch immer mich zurechtstutzt, die Leichen in meinem Keller ausgräbt, dafür sorgt, dass ich von Gottes Haus verstoßen werde, oder mich meines Segensanteils beraubt, den werde ich nie in Ruhe lassen. So bin ich in der säkularen Welt: Keiner wagt es, mir Schwierigkeiten zu machen. Derjenige, der es wagt, mich zu behelligen, muss erst noch geboren werden!“ Solche rabiaten Worte geben Antichristen von sich, wenn sie damit konfrontiert werden, dass man sie zurechtstutzt. Wenn sie diese rabiaten Worte von sich geben, dann nicht, um andere einzuschüchtern und sie machen ihrem Ärger auch nicht Luft, um sich zu schützen. Sie sind wirklich in der Lage, Böses zu tun, und ihnen ist jedes ihnen zur Verfügung stehende Mittel recht. Das ist die bösartige Disposition von Antichristen.
– Das Wort, Bd. 4, Antichristen entlarven: Punkt 9 (Teil 8)
Antichristen nehmen alles aus dem Haus Gottes und vom Eigentum der Kirche für sich selbst und behandeln es als ihren persönlichen Besitz, über den ausschließlich sie bestimmen dürfen, und sie lassen nicht zu, dass sich irgendjemand anderes da einmischt. Das Einzige, woran sie denken, wenn sie die Arbeit der Kirche verrichten, sind ihre eigenen Interessen, ihr eigener Status und ihr eigener Stolz. Sie lassen nicht zu, dass jemand ihren Interessen schadet, geschweige denn, dass jemand von Kaliber oder jemand, der in der Lage ist, über eigene Erfahrungszeugnisse zu sprechen, ihren Ruf und ihren Status bedroht. Und so versuchen sie, diejenigen, die von einem Erfahrungszeugnis sprechen können und über die Wahrheit Gemeinschaft halten und für Gottes auserwähltes Volk sorgen können, als Konkurrenten zu unterdrücken und auszugrenzen, und sie versuchen verzweifelt, diese Menschen völlig von allen anderen zu isolieren, ihre Namen gründlich durch den Dreck zu ziehen und sie zu Fall zu bringen. Nur dann werden die Antichristen Frieden finden. Wenn diese Menschen nie negativ sind und in der Lage sind, ihre Pflicht weiter auszuführen, von ihren Zeugnissen zu sprechen und andere zu unterstützen, dann greifen die Antichristen zu ihrem letzten Mittel: Sie finden an diesen Menschen etwas auszusetzen, verurteilen sie oder dichten ihnen etwas an und erfinden Gründe, um sie zu quälen, bis sie es schaffen, dass diese Menschen aus der Kirche entfernt werden. Erst dann werden sich die Antichristen ganz entspannen. Das ist das Heimtückischste und Bösartigste an den Antichristen. Was ihnen mehr als alles andere Angst und Sorgen macht, sind Menschen, die nach der Wahrheit streben und über wahre Erfahrungszeugnisse verfügen, denn es sind Menschen mit solchen Zeugnissen, die von Gottes auserwähltem Volk am meisten gebilligt und unterstützt werden, und nicht jene, die leeres Gerede über Worte und Glaubenslehren von sich geben. Antichristen verfügen über keine wahren Erfahrungszeugnisse, noch sind sie in der Lage, die Wahrheit in die Praxis umzusetzen; bestenfalls sind sie fähig, ein paar gute Dinge zu tun, um sich bei den Menschen einzuschmeicheln. Doch egal, wie viele gute Dinge sie tun oder wie viele schön klingende Worte sie sprechen, all dies ist immer noch nicht vergleichbar mit den Vorteilen und Vorzügen, die ein gutes Erfahrungszeugnis den Menschen bringen kann. Nichts kann die Wirkung der Versorgung und Bewässerung ersetzen, die Gottes auserwähltem Volk durch diejenigen zuteilwird, die von ihren Erfahrungszeugnissen sprechen können. Wenn Antichristen also jemanden sehen, der von seinem Erfahrungszeugnis erzählt, wird ihr Blick zu einem Dolch. Wut explodiert in ihren Herzen, Hass steigt in ihnen auf, und sie können es gar nicht erwarten, dem Sprecher den Mund zu stopfen und zu verhindern, dass er noch mehr sagt. Sollte er weiterreden, wird das den Ruf der Antichristen völlig ruinieren und ihre hässliche Fratze für alle sichtbar enthüllen, also suchen sich die Antichristen einen Vorwand, um die Person, die Zeugnis ablegt, zu stören und zu unterdrücken. Antichristen erlauben nur sich selbst, Menschen mit Worten und Glaubenslehren in die Irre zu führen; sie gestatten den Mitgliedern von Gottes auserwähltem Volk nicht, Gott durch das Mitteilen ihrer Erfahrungszeugnisse zu verherrlichen. Das zeigt, welche Art Mensch die Antichristen am meisten hassen und fürchten. Wenn jemand hervortritt und etwas Arbeit leistet oder wenn jemand über ein wahres Erfahrungszeugnis sprechen kann, und Gottes auserwähltes Volk dadurch einen Nutzen, Erbauung und Unterstützung erhält, und es von allen großes Lob erntet, kommt Neid und Hass in den Herzen der Antichristen auf, und sie grenzen diese Person aus und unterdrücken sie. Sie lassen unter keinen Umständen zu, dass solche Menschen irgendeine Arbeit übernehmen, damit sie ihren Status nicht bedrohen können. Durch die Anwesenheit von Menschen, die die Wahrheitsrealität besitzen, wird die geistliche Armseligkeit, Erbärmlichkeit, Hässlichkeit und Niederträchtigkeit von Antichristen deutlich hervorgehoben und in den Mittelpunkt gestellt. Wenn Antichristen also einen Arbeitspartner oder Mitarbeiter wählen, suchen sie sich deshalb niemals Menschen aus, die die Wahrheitsrealität besitzen oder die von ihren Erfahrungszeugnissen sprechen können, und sie suchen sich niemals ehrliche Menschen aus oder Menschen, die in der Lage sind, die Wahrheit in die Praxis umzusetzen. Das sind die Menschen, die die Antichristen am meisten beneiden und hassen, sie sind ihnen ein Dorn im Auge. Ganz gleich, wie viel Gutes diese Menschen, die die Wahrheit praktizieren, für die Arbeit von Gottes Haus tun oder wie sehr sie ihr von Nutzen sind: Die Antichristen setzen alles daran, diese Taten unter den Teppich zu kehren. Sie verdrehen sogar die Tatsachen, um sich selbst den Verdienst für gute Dinge zuzuschreiben und gleichzeitig anderen die Schuld für schlechte Dinge in die Schuhe zu schieben, um sich selbst zu erhöhen und andere herabzusetzen. Antichristen verspüren große Eifersucht und großen Hass gegenüber jenen, die nach der Wahrheit streben und von ihren Erfahrungszeugnissen erzählen können. Sie fürchten, dass diese Menschen ihren eigenen Status bedrohen werden, und deshalb setzen sie alles daran, sie anzugreifen und auszugrenzen. Sie verbieten den Brüdern und Schwestern, diese Menschen, die über ihre Erfahrungszeugnisse sprechen können, zu kontaktieren, ihnen näherzukommen oder sie zu unterstützen oder zu loben. Das offenbart am deutlichsten die satanische Natur der Antichristen, die der Wahrheit abgeneigt ist und Gott hasst. Zudem beweist es auch, dass die Antichristen eine bösartige Gegenbewegung in der Kirche ausmachen, dass sie die Schuld daran tragen, dass die Arbeit der Kirche gestört und Gottes Wille behindert wird.
– Das Wort, Bd. 4, Antichristen entlarven: Punkt 8: Sie bringen andere dazu, sich nur ihnen zu unterwerfen, und nicht der Wahrheit oder Gott (Teil 1)
Sobald Antichristen entlassen oder ausgemustert worden sind, lassen sie die Maske fallen und beklagen sich ohne Zurückhaltung, und ihre dämonische Seite wird enthüllt. Welche dämonische Seite wird enthüllt? Früher führten sie ihre Pflichten definitiv nicht aus, um nach der Wahrheit zu streben und Rettung zu erlangen, sondern um Segnungen zu empfangen, und jetzt sagen sie die Wahrheit darüber und offenbaren, wie es wirklich ist. Sie sagen: „Wenn ich nicht versuchen würde, in das Himmelreich zu kommen oder später Segnungen und große Herrlichkeit zu erlangen, hätte ich mich dann mit euch Leuten abgegeben, die ihr weniger wert seid als Mist? Seid ihr meiner Gegenwart würdig? Ihr fördert mich nicht und befördert mich nicht, und ihr wollt mich ausmustern. Eines Tages werde ich dir zeigen, dass du dafür bezahlen musst, mich auszumustern, und welche Folgen du deshalb erleiden wirst!“ Antichristen verbreiten solche Ideen, und ihnen entfahren diese teuflischen Worte. Sobald sie die Maske fallen lassen, werden ihre böswillige Natur und ihre bösartige Disposition aufgedeckt, und sie beginnen, Auffassungen zu verbreiten. Sie fangen auch an, jene Leute mit in die Sache reinzuziehen, die neu im Glauben sind, die über relativ geringe Größe verfügen und kein Urteilsvermögen haben, die nicht nach der Wahrheit streben und oft negativ und schwach sind, und sie ziehen auch jene Leute mit in die Sache, die bei ihrer Pflichtausführung stets oberflächlich sind und nicht wirklich an Gott glauben. Wie sie selbst gesagt haben: „Wenn du mich ausmusterst, werde ich ein paar Leute mit mir in den Abgrund reißen!“ Wurde hier nicht ihre satanische Natur offengelegt? Würden normale Menschen so etwas tun? Menschen mit verdorbener Disposition sind im Allgemeinen nur traurig und verletzt, wenn sie entlassen werden, und glauben, dass für sie keine Hoffnung mehr besteht, doch ihr Gewissen lässt sie denken: „Das ist unsere eigene Schuld, wir haben unsere Pflichten nicht erfüllt. In Zukunft werde ich mich bemühen, es besser zu machen. Und was meine Behandlung durch Gott und was Er in Bezug auf mich festlegt, das liegt bei Gott. Menschen haben kein Recht, Forderungen an Gott zu stellen. Basieren Gottes Handlungen nicht auf den Äußerungsformen der Menschen? Wenn man den falschen Weg geht, dann sollte man diszipliniert und gemaßregelt werden – das versteht sich von selbst. Das Traurige jetzt gerade ist, dass ich ein schlechtes Kaliber habe und Gottes Absichten nicht zufriedenstellen kann, dass ich die Wahrheitsgrundsätze nicht verstehe und willkürlich gemäß meiner verdorbenen Disposition handle. Ich verdiene es, ausgemustert zu werden, aber ich hoffe, dass ich in Zukunft die Gelegenheit haben werde, es wiedergutzumachen!“ So einem Weg werden Menschen mit ein wenig Gewissen folgen. Sie entscheiden sich dafür, über die Sache auf diese Weise nachzudenken, und entscheiden sich schließlich auch, die Sache auf diese Weise zu bewältigen. Natürlich finden sich darin nicht viele Aspekte der Praxis der Wahrheit, aber weil diese Menschen Gewissen haben, gehen sie nicht so weit, sich Gott zu widersetzen, Ihn zu lästern oder sich Ihm entgegenzustellen. Aber Antichristen sind anders. Weil sie eine bösartige Natur haben, stehen sie Gott von Natur aus feindlich gegenüber. Wenn ihre Zukunftsaussichten und ihr Schicksal bedroht oder ihnen genommen werden, wenn sie keine Chance auf ein Weiterleben sehen, dann entscheiden sie sich dazu, Auffassungen zu verbreiten, über Gottes Werk zu urteilen, und die Ungläubigen, die mit ihnen unter einer Decke stecken, dazu zu bringen, gemeinsam mit ihnen die Arbeit von Gottes Haus zu stören. Sie weigern sich sogar, Verantwortung für irgendeine ihrer früheren Missetaten und Verfehlungen oder für irgendwelche Verluste zu übernehmen, die sie der Arbeit oder dem Besitz von Gottes Haus zugefügt haben. Wenn Gottes Haus gegen sie vorgeht und sie ausmustert, sagen sie einen Satz, der von Antichristen am häufigsten gesprochen wird. Welcher Satz ist das? („Wenn ich hier nicht bleiben kann, dann gibt es mit Sicherheit dort draußen einen Platz für mich.“) Ist das nicht ein weiterer teuflischer Satz? Das ist etwas, das ein Mensch mit normaler Menschlichkeit, mit Schamgefühl und Gewissen nicht sagen könnte. Wir nennen solche Worte „teuflische Worte“. Das sind verschiedene Äußerungsformen der bösartigen Dispositionen, die Antichristen offenbaren, wenn sie zurechtgestutzt werden und das Gefühl haben, dass ihr Status und ihr Ruf in Gefahr sind, dass ihr Status und ihr Ansehen bedroht werden, und ganz besonders, dass sie im Begriff stehen, ihrer Zukunftsaussichten und ihres Schicksals beraubt zu werden; gleichzeitig wird dabei auch ihr Wesen als Ungläubige bloßgestellt.
– Das Wort, Bd. 4, Antichristen entlarven: Punkt 9 (Teil 8)
Ganz gleich, wie sie geprüft werden, die Loyalität jener, die Gott in ihrem Herzen tragen, bleibt unverändert; was jedoch jene anbelangt, die Gott nicht in ihrem Herzen tragen, sobald Gottes Werk für ihr Fleisch nicht von Vorteil ist, ändern sie ihre Ansicht über Gott und sie verlassen Gott sogar. So sind diejenigen, die am Ende nicht standhaft bleiben werden, die nur nach Gottes Segnungen streben und keinerlei Verlangen haben, sich für Gott aufzuwenden und sich Ihm zu verschreiben. Solche verabscheuungswürdigen Menschen werden alle „vertrieben“ werden, wenn Gottes Werk zu einem Ende kommt, und ihnen wird überhaupt keine Barmherzigkeit zuteilwerden. Jene Leute ohne Menschlichkeit besitzen absolut keine wahre Liebe zu Gott. Wenn die Lage angenehm ist oder es für sie von Nutzen ist, sind sie Gott gegenüber völlig gehorsam, aber sobald etwas ihre Begierden beeinträchtigt oder diese schließlich zunichtegemacht werden, erheben sie sich sofort in Rebellion. Es kann sogar von heute auf morgen passieren, dass sie sich von einem lächelnden, „gutherzigen“ Menschen in einen wild aussehenden Henker verwandeln und ihren Wohltäter von gestern unerwartet und ohne jeden Grund als ihren Todfeind behandeln. Wenn diese bösen Dämonen, die töten, ohne mit der Wimper zu zucken, nicht hinausgeworfen werden, werden sie dann nicht zu einer ernsthaften verborgenen Bedrohung? Es ist nicht so, dass das Werk der Errettung des Menschen zu vollständig abgeschlossen ist, sobald das Werk der Eroberung beendet ist. Obwohl das Eroberungswerk zu Ende ist, ist das Werk der Reinigung des Menschen nicht beendet; solch ein Werk wird erst dann zu Ende sein, wenn der Mensch gänzlich gereinigt ist, das heißt, sobald jene, die sich Gott wirklich unterwerfen, vollkommen gemacht wurden und sobald diese Verkleideten, die Gott nicht in ihrem Herzen tragen, entfernt wurden. Diejenigen, die Gott in der letzten Stufe Seines Werkes nicht zufriedenstellen, werden gänzlich ausgemustert werden, und diejenigen, die ausgemustert werden, gehören den Teufeln. Da sie außerstande sind, Gott zufriedenzustellen, sind sie Gott gegenüber aufsässig und obwohl diese Menschen Gott heute folgen, beweist dies nicht, dass sie diejenigen sind, die letztendlich übrig bleiben.
– Das Wort, Bd. 1, Das Erscheinen und Wirken Gottes: Gottes Werk und die Praxis des Menschen
In welchen Dingen eures täglichen Lebens habt ihr ein gottesfürchtiges Herz? Und in welchen Bereichen habt ihr das nicht? Bist du fähig, jemanden zu hassen, wenn er dich kränkt oder deine Interessen beeinträchtigt? Und wenn du jemanden hasst, bist du dann fähig, ihn zu quälen und dich zu rächen? (Ja.) Dann bist du ziemlich furchterregend! Wenn du kein gottesfürchtiges Herz hast und fähig bist, Böses zu tun, dann ist deine bösartige Disposition viel zu stark! Liebe und Hass sollten zur normalen Menschlichkeit gehören, aber du musst klar zwischen den Dingen unterscheiden, die du liebst, und denen, die du hasst. In deinem Herzen solltest du Gott lieben, die Wahrheit lieben, positive Dinge lieben und deine Brüder und Schwestern lieben, während du Satan und Teufel, negative Dinge, Antichristen und böse Menschen hassen solltest. Wenn du in der Lage bist, deine Brüder und Schwestern aus Hass zu unterdrücken und dich an ihnen zu rächen, wäre das sehr erschreckend, und das ist die Disposition eines bösen Menschen. Manche Menschen haben einfach nur hasserfüllte Gedanken und hasserfüllte, böse Ideen, aber sie haben nichts Böses getan, also sind sie keine bösen Menschen – denn wenn etwas geschieht, sind sie in der Lage, die Wahrheit zu suchen, und sie achten auf die Grundsätze im Hinblick auf ihr Verhalten und ihren Umgang mit den Dingen. Wenn sie mit anderen zu tun haben, verlangen sie nicht mehr von ihnen, als sie sollten; wenn sie mit der Person gut zurechtkommen, werden sie weiter mit ihr zu tun haben; wenn sie nicht mit ihr zurechtkommen, dann nicht. Es hat überhaupt keine negativen Auswirkungen auf die Ausführung ihrer Pflichten oder auf ihren Lebenseintritt. Gott ist in ihrem Herzen und sie haben ein gottesfürchtiges Herz. Sie sind nicht gewillt, Gott zu kränken, und haben Angst, dies zu tun. Auch wenn diese Menschen bestimmte falsche Gedanken und Ideen hegen mögen, sind sie in der Lage, sich gegen diese aufzulehnen und sie aufzugeben. Sie halten sich in ihren Handlungen zurück und sprechen kein einziges Wort aus, das aus dem Rahmen fällt oder Gott kränkt. Jemand, der so spricht und handelt, ist jemand, der Grundsätze hat und die Wahrheit praktiziert. Deine Persönlichkeit mag mit der einer anderen Person unvereinbar sein, und es kann sein, dass du sie nicht magst, aber wenn du mit ihr zusammenarbeitest, bleibst du unparteiisch und lässt deine Frustration nicht bei der Ausführung deiner Pflicht oder an den Interessen der Familie Gottes aus; du kannst Angelegenheiten gemäß den Grundsätzen handhaben. Worin kommt das zum Ausdruck? Es ist Ausdruck davon, dass du ein grundlegend gottesfürchtiges Herz hast. Wenn du ein bisschen mehr als das hast, wenn du siehst, dass jemand anders einige Unzulänglichkeiten oder Schwächen hat, dann hast du es, selbst wenn er dich gekränkt hat oder ein Vorurteil gegen dich hat, immer in dir, ihn korrekt zu behandeln und ihm liebevoll zu helfen. Das heißt, dass Liebe in dir ist, dass du ein Mensch bist, der Menschlichkeit besitzt, dass du jemand bist, der freundlich ist und die Wahrheit praktizieren kann, dass du ein ehrlicher Mensch bist, der die Wahrheitsrealitäten besitzt, und dass du jemand mit einem gottesfürchtigen Herzen bist. Wenn du noch von kleiner Größe bist, aber einen Willen hast und bereit bist, nach der Wahrheit zu streben und danach zu streben, Dinge nach den Grundsätzen zu erledigen, und wenn du in der Lage bist, dich in deinem Verhalten und deinem Umgang mit Dingen und anderen Menschen nach den Grundsätzen zu richten, dann gilt das auch als ein etwas gottesfürchtiges Herz; das ist das Wesentlichste. Wenn du nicht einmal das schaffst und dich nicht beschränken kannst, dann bist du in großer Gefahr und ziemlich beängstigend. Wenn du einen Status bekämst, könntest du Menschen quälen; du könntest dann jeden Moment zum Antichristen werden.
– Das Wort, Bd. 3, Die Diskurse des Christus der letzten Tage: Die fünf Bedingungen, die erfüllt werden müssen, um den rechten Weg des Gottesglaubens einzuschlagen
Wie äußert es sich am deutlichsten, dass jemand eine bösartige Disposition besitzt? Wenn er auf eine arglose Person trifft, die leicht zu schikanieren ist, und er anfängt, sie zu schikanieren und mit ihr zu spielen. Das kommt häufig vor. Wenn ein Mensch, der relativ gutherzig ist, eine arglose und feige Person sieht, wird er Mitgefühl für sie empfinden, und auch wenn er ihr nicht helfen kann, wird er sie nicht schikanieren. Wenn du siehst, dass jemand unter deinen Brüdern und Schwestern arglos ist, wie behandelst du diese Person dann? Schikanierst oder hänselst du sie? (Ich würde wahrscheinlich auf sie herabschauen.) Auf Menschen herabzuschauen ist eine Art, sie zu sehen, sie zu betrachten, eine gewisse Mentalität, aber wie du mit ihnen redest und dich ihnen gegenüber verhältst, hat mit deiner Disposition zu tun. Sagt Mir, wie verhaltet ihr euch gegenüber Menschen, die zaghaft und feige sind? (Ich kommandiere sie herum und schikaniere sie.) (Wenn ich sehe, dass sie ihre Pflicht schlecht ausführen, diskriminiere ich sie und grenze sie aus.) Diese Dinge, die ihr erwähnt, sind Erscheinungsformen einer bösartigen Disposition, die die Dispositionen der Menschen betreffen. Von diesen Dingen gibt es noch viele weitere, also brauchen wir sie nicht im Detail zu erläutern. Seid ihr jemals so einem Menschen begegnet, jemandem, der allen, die ihn kränken, den Tod wünscht und sogar zu Gott betet und Ihn darum bittet, sie zu verdammen und vom Angesicht der Erde zu tilgen? Auch wenn keine Person über solche Macht verfügt, in ihren Herzen denken solche Leute darüber nach, wie wundervoll es wäre, wenn das der Fall wäre, oder sie beten zu Gott und bitten Ihn, es zu tun. Hegt ihr auch solche Gedanken in euren Herzen? (Wenn wir das Evangelium predigen und auf böse Menschen treffen, die uns angreifen und der Polizei melden, empfinde ich ihnen gegenüber Hass und denke Dinge wie: „Der Tag wird kommen, an dem ihr von Gott bestraft werdet.“) Das ist ein ziemlich objektives Beispiel. Du wurdest angegriffen, du hast gelitten, hast dich verletzt gefühlt, deine persönliche Integrität und Selbstachtung wurden völlig mit Füßen getreten – unter solchen Umständen würde es den meisten Menschen schwerfallen, darüber hinwegzukommen. (Manche Leute verbreiten im Internet haltlose Gerüchte über die Kirche und stellen viele Anschuldigungen auf, und es macht mich wirklich wütend, wenn ich das lese, und mein Herz ist voller Hass.) Handelt es sich dabei um Bösartigkeit, Hitzköpfigkeit oder ganz normale Menschlichkeit? (Das ist normale Menschlichkeit. Dämonen und Gottes Feinde nicht zu hassen, das ist keine normale Menschlichkeit.) Das stimmt. Das ist die Offenbarung, Erscheinungsform und Reaktion einer normalen Menschlichkeit. Wenn Menschen negative Dinge nicht hassen oder positive Dinge nicht lieben, wenn sie keine Gewissensmaßstäbe haben, sind sie keine Menschen. Welche Handlungen können unter solchen Umständen dazu führen, dass eine Person eine bösartige Disposition entwickelt? Wenn sich dieser Hass und diese Abscheu in ein bestimmtes Verhalten verwandeln, wenn du jegliche Vernunft verlierst und dein Handeln eine gewisse Grenze der Menschlichkeit überschreitet, wenn du sogar bereit bist, zu töten und das Gesetz zu brechen, dann ist das Bösartigkeit und hitzköpfiges Handeln. Wenn Menschen die Wahrheit verstehen, böse Menschen erkennen können und Niederträchtigkeit hassen, dann ist das normale Menschlichkeit. Doch wenn Leute Angelegenheiten auf eine hitzköpfige Art und Weise angehen, handeln sie ohne Grundsätze. Ist das etwas anderes, als Böses zu tun? (Ja.) Da gibt es einen Unterschied. Wenn ein Mensch extrem schlecht, bösartig, böse und unmoralisch ist und du ihm gegenüber große Abneigung empfindest, und wenn diese Abneigung den Punkt erreicht, an dem du Gott bittest, diesen Menschen zu verfluchen, dann ist das in Ordnung. Doch ist es auch in Ordnung, die Sache selbst in die Hand zu nehmen, wenn Gott nichts tut, nachdem du zwei- oder dreimal zu Ihm gebetet hast? (Nein.) Du kannst zu Gott beten, deine Ansichten und Meinungen zum Ausdruck bringen und danach nach den Wahrheitsgrundsätzen suchen, dann wirst du in der Lage sein, Angelegenheiten richtig zu handhaben. Doch du solltest nicht von Gott verlangen, oder versuchen, Ihn dazu zu zwingen, an deiner Statt Rache zu nehmen, geschweige denn dich von deiner Hitzköpfigkeit verleiten lassen, etwas Dummes zu tun. Du solltest rational an diese Angelegenheit herangehen. Du solltest geduldig sein, auf die Zeit Gottes warten und mehr Zeit damit verbringen, zu Gott zu beten. Schau dir an, wie weise Gott mit Satan und Teufeln umgeht – so kannst du geduldig sein. Rational zu sein bedeutet, all diese Dinge in Gottes Hände zu legen und Gott handeln zu lassen. So sollte sich ein geschaffenes Wesen verhalten. Handle nicht aus Hitzköpfigkeit. Aus Hitzköpfigkeit zu handeln ist für Gott nicht akzeptabel, es wird von Gott verdammt. In solchen Augenblicken offenbart sich die Disposition der Menschen nicht als menschliche Schwäche oder vorübergehende Wut, sondern als bösartige Disposition. Wenn man erst einmal festgestellt hat, dass es sich um eine bösartige Disposition handelt, steckst du in Schwierigkeiten und wirst wahrscheinlich nicht gerettet werden. Denn wenn Menschen eine bösartige Disposition besitzen, laufen sie Gefahr, gegen ihr Gewissen und ihre Vernunft zu handeln, und sie neigen dazu, das Gesetz zu brechen und gegen die Verwaltungsverordnungen Gottes zu verstoßen. Wie kann das also vermieden werden? Zunächst einmal gibt es drei Grenzen, die nicht überschritten werden dürfen: Die erste ist, nichts zu tun, was gegen Gewissen und Vernunft verstößt; die zweite ist, nicht das Gesetz zu brechen; und die dritte ist, nicht gegen Gottes Verwaltungsverordnungen zu verstoßen. Diese beinhalten, dass du nichts Extremes tun sollst, oder etwas, das die Gemeindearbeit stört. Hältst du dich an diese Grundsätze, ist zumindest deine Sicherheit garantiert, und du wirst nicht ausgemustert werden. Wenn du dich aber verbissen dagegen wehrst, wenn man dich aufgrund all der verschiedenen bösen Taten, die du begangen hast, zurechtstutzt, ist das sogar noch gefährlicher. Es besteht die Gefahr, dass du Gottes Disposition direkt kränken und aus der Gemeinde entfernt oder ausgeschlossen wirst. Die Bestrafung dafür, Gottes Disposition zu kränken, ist weitaus schwerwiegender als für einen Verstoß gegen das Gesetz – es ist ein Schicksal schlimmer als der Tod. Wer gegen das Gesetz verstößt, wird höchstens zu einer Gefängnisstrafe verurteilt; ein paar harte Jahre, und du bist wieder draußen, das war’s. Wenn du aber Gottes Disposition kränkst, wirst du auf ewig bestraft werden. Wenn also Menschen mit bösartiger Disposition keine Rationalität besitzen, befinden sie sich in großer Gefahr, sind anfällig dafür, Böses zu tun, und werden mit Sicherheit bestraft werden und Vergeltung erfahren. Wenn Menschen ein bisschen Rationalität besitzen, in der Lage sind, nach der Wahrheit zu suchen und sich ihr zu unterwerfen, und es vermeiden können, zu viel Böses zu begehen, dann gibt es für sie durchaus Hoffnung, gerettet zu werden. Entscheidend ist, dass man Rationalität und Vernunft besitzt. Jemand, der Vernunft besitzt, kann die Wahrheit wahrscheinlich annehmen und angemessen damit umgehen, wenn man ihn zurechtstutzt. Jemand ohne Vernunft ist in Gefahr, wenn er zurechtgestutzt wird. Nehmen wir zum Beispiel an, dass jemand sehr wütend ist, nachdem ihn ein Leiter zurechtgestutzt hat. Am liebsten würde er Gerüchte verbreiten und den Leiter angreifen, traut sich aber nicht, weil er Angst hat, Ärger zu verursachen. Doch eine solche Disposition existiert bereits in seinem Herzen, und es ist schwer zu sagen, ob er sich von ihr leiten lassen wird oder nicht. Solange sich diese Art von Disposition im Herzen eines Menschen befindet, solange diese Gedanken existieren, schwebt er bereits in Gefahr, auch wenn er vielleicht nicht danach handelt. Wenn die Umstände es zulassen, und sich ihm eine Chance bietet, kann es gut sein, dass er es tun wird. Solange seine bösartige Disposition besteht, solange sie nicht beseitigt wird, wird dieser Mensch früher oder später Böses tun. Welche anderen Situationen gibt es noch, in denen Menschen eine bösartige Disposition offenbaren? Sagt es Mir? (Ich war bei meiner Pflicht oberflächlich und habe keine Ergebnisse erzielt, und dann wurde ich gemäß den Grundsätzen von meinem Leiter entlassen, wogegen ich mich etwas sträubte. Als ich dann sah, dass er eine verdorbene Disposition offenbarte, dachte ich darüber nach, ihn in einem Brief zu melden.) Kommt einem eine solche Idee aus heiterem Himmel? Ganz und gar nicht. Sie wurde von deiner Natur erzeugt. Früher oder später werden die Dinge, die in der Natur der Menschen liegen, offenbart, und man weiß nie, in welcher Situation oder welchem Kontext sie sich offenbaren und ausgelebt werden. Manchmal tun Menschen gar nichts, doch das liegt daran, dass es die Situation nicht erlaubt. Wenn es sich aber um jemanden handelt, der nach der Wahrheit strebt, kann diese Person nach der Wahrheit suchen, um dieses Problem zu beseitigen. Wenn es sich nicht um jemanden handelt, der nach der Wahrheit strebt, wird diese Person machen, was sie will, und sobald es die Situation erlaubt, wird sie Böses tun. Wenn also eine verdorbene Disposition nicht beseitigt wird, ist es sehr wahrscheinlich, dass die Menschen sich selbst in Schwierigkeiten bringen, und dann werden sie ernten müssen, was sie gesät haben. Manche Menschen streben nicht nach der Wahrheit und sind bei der Ausführung ihrer Pflichten ständig oberflächlich. Sie akzeptieren es nicht, wenn man sie zurechtstutzt, tun nie Buße und schließlich werden sie isoliert, um über sich selbst nachzudenken. Manche Menschen werden aus der Gemeinde entfernt, weil sie ständig das Gemeindeleben stören und zu „faulen Äpfeln“ geworden sind; andere Menschen werden ausgeschlossen, weil sie alle möglichen bösen Taten begehen. Es spielt also keine Rolle, um welche Art von Mensch es sich handelt, wenn jemand ständig eine verdorbene Disposition offenbart und nicht nach der Wahrheit sucht, um diese zu beseitigen, ist es wahrscheinlich, dass er Böses tun wird. Die verdorbene Disposition der Menschheit besteht nicht nur aus Arroganz, sondern auch aus Niederträchtigkeit und Bösartigkeit. Arroganz und Bösartigkeit sind nur gemeinsame Faktoren.
Wie also sollte das Problem der Offenbarung einer bösartigen Disposition gelöst werden? Die Leute müssen erkennen, woraus ihre verdorbene Disposition besteht. Manche Menschen haben eine besonders bösartige, böswillige und arrogante Disposition, und sie sind ohne jegliche Skrupel. Das ist die Natur der bösen Menschen, und das sind die gefährlichsten Menschen von allen. Wenn solche Menschen Macht haben, hat der Teufel die Macht, hat Satan die Macht. In Gottes Haus werden alle bösen Menschen entlarvt und ausgemustert, weil sie alle möglichen bösen Taten begehen. Wenn man versucht, mit bösen Menschen über die Wahrheit Gemeinschaft zu halten oder sie zurechtzustutzen, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass sie einen angreifen, verurteilen oder sich sogar an einem rächen, was alles darauf beruht, dass ihre Disposition so böswillig ist. Das ist tatsächlich sehr häufig der Fall. Es kann zum Beispiel sein, dass zwei Leute, die sich gut miteinander verstehen, die sehr rücksichtsvoll und verständnisvoll miteinander umgehen, sich schließlich wegen einer einzigen Sache, die ihre Interessen betrifft, zerstreiten und den Kontakt zueinander abbrechen. Manche Menschen werden sogar zu Feinden und versuchen, sich aneinander zu rächen. Sie sind alle extrem bösartig. Was Menschen betrifft, die ihre Pflicht ausführen, habt ihr bemerkt, welche Erscheinungsformen, die sie an den Tag legen und offenbaren, zu einer bösartigen Disposition gehören? Es besteht kein Zweifel, dass es diese Dinge gibt, und ihr müsst sie aufstöbern. Das hier wird euch helfen, diese Dinge zu unterscheiden und zu erkennen. Wenn ihr nicht wisst, wie ihr solche Dinge aufstöbern und erkennen könnt, werdet ihr nie in der Lage sein, böse Menschen zu erkennen. Nachdem sie von Antichristen in die Irre geführt wurden und unter deren Kontrolle geraten sind, nimmt das Leben mancher Menschen Schaden, und erst dann verstehen sie, was ein Antichrist ist und was eine bösartige Disposition ist. Euer Verständnis der Wahrheit ist zu oberflächlich. Euer Verständnis der meisten Wahrheiten erstreckt sich nur bis zur gesprochenen oder geschriebenen Ebene, oder ihr versteht nur die Worte und Glaubenslehren, und diese stimmen nicht im Geringsten mit der Realität überein. Nachdem ihr euch viele Predigten angehört habt, scheint es, als gäbe es ein Verständnis und eine Erleuchtung in euren Herzen; doch wenn ihr mit der Realität konfrontiert werdet, könnt ihr die Dinge noch immer nicht als das erkennen, was sie wirklich sind. Rein theoretisch wisst ihr alle, welche Erscheinungsformen eines Antichristen es gibt, doch wenn ihr dann tatsächlich einem echten Antichristen gegenübersteht, könnt ihr ihn nicht als einen solchen erkennen. Der Grund dafür ist, dass es euch an Erfahrung fehlt. Wenn du mehr Erfahrungen gesammelt hast, wenn du genug unter Antichristen leiden musstest, wirst du wirklich und wahrhaftig in der Lage sein, sie als das zu erkennen, was sie wirklich sind. Heutzutage hören zwar die meisten Menschen bei Versammlungen den Predigten gewissenhaft zu und wollen nach der Wahrheit streben, doch nachdem sie sich die Predigt angehört haben, verstehen sie nur die wörtliche Bedeutung, ihr Verständnis erstreckt sich nicht weiter als bis zur theoretischen Ebene, und sie sind unfähig, die Seite zu erfahren, die die Wahrheitsrealität ist. Dementsprechend ist ihr Eintritt in die Wahrheitsrealität nur sehr oberflächlich, was bedeutet, dass es ihnen an Unterscheidungsvermögen für böse Menschen und Antichristen mangelt. Antichristen haben das Wesen böser Menschen, doch haben neben Antichristen und bösen Menschen nicht auch andere Menschen bösartige Dispositionen? In Wirklichkeit kann man sich mit niemandem leichtfertig anlegen. Wenn alles in Ordnung ist, strahlen die Leute über das ganze Gesicht, doch wenn sie mit etwas konfrontiert werden, das ihren eigenen Interessen schadet, zeigen sie ihre hässliche Seite. Das ist eine bösartige Disposition. Diese bösartige Disposition kann sich jederzeit offenbaren; es passiert unbewusst. Was genau passiert hier also? Handelt es sich hier um eine Besessenheit durch böse Geister? Handelt es sich um die Reinkarnation eines bösen Dämons? Sollte es sich um eines dieser beiden Dinge handeln, dann besitzt diese Person das Wesen eines bösen Menschen und ihr kann nicht mehr geholfen werden. Wenn sie nicht das Wesen eines bösen Menschen besitzt, sondern nur diese verdorbene Disposition, dann ist ihr Zustand nicht unheilbar, und wenn sie die Wahrheit annehmen kann, besteht noch Hoffnung für sie, gerettet zu werden. Wie also kann man eine bösartige, verdorbene Disposition beseitigen? Erstens musst du oft beten, wenn du mit etwas konfrontiert wirst, und darüber nachdenken, welche Beweggründe und Sehnsüchte du hast. Du musst Gottes prüfenden Blick akzeptieren und dein Verhalten unter Kontrolle halten. Zudem darfst du keine bösen Worte oder böses Verhalten offenbaren. Wenn ein Mensch falsche Absichten und Böswilligkeit in seinem Herzen feststellt und böse Dinge tun will, muss er die Wahrheit suchen, um diese Probleme zu beseitigen, er muss die passenden Worte Gottes finden, um diese Angelegenheit zu verstehen und zu beseitigen, er muss zu Gott beten, um Seinen Schutz bitten und Gott einen Schwur leisten, und wenn er die Wahrheit nicht annimmt und Böses tut, muss er sich selbst verfluchen. Auf diese Weise mit Gott Gemeinschaft zu halten gewährt einem Schutz und hält einen davon ab, Böses zu tun. Wenn einem Menschen etwas passiert und böse Absichten zum Vorschein kommen, er dies aber ignoriert und die Dinge einfach laufen lässt oder es als selbstverständlich ansieht, dass er so handeln sollte, dann ist er eine böse Person und nicht jemand, der wirklich an Gott glaubt und die Wahrheit liebt. So ein Mensch will immer noch an Gott glauben und Ihm folgen, von Ihm gesegnet werden und in das Königreich des Himmels eintreten – ist das möglich? Das ist nur ein Wunschtraum.
– Das Wort, Bd. 3, Die Diskurse des Christus der letzten Tage: Nur die sechs Arten von verdorbenen Dispositionen zu kennen, bedeutet, sich wahrlich selbst zu kennen
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