Die Kirche des Allmächtigen Gottes App

Höre Gottes Stimme und begrüße die Wiederkehr des Herrn Jesus!

Alle Wahrheitssuchenden sind herzlich dazu eingeladen uns zu kontaktieren

Ich genoss ein üppiges Bankett

4

Xinwei Provinz Zhejiang

Der 25. und 26. Juni im Jahr 2013 waren unvergessliche Tage. Unsere Gegend erlebte einen Zwischenfall, bei dem die meisten regionalen Leiter und Arbeiter vom großen roten Drachen ergriffen wurden. Nur wenige von uns entkamen unversehrt, und mit Dankbarkeit erfüllten Herzen legten wir vor Gott ein geheimes Gelübde ab: bei der nachfolgenden Arbeit gut zusammenzuarbeiten. Daraufhin begannen wir die hektische Arbeit des Umgangs mit den Folgen. Und nach fast einem Monat näherten sich die Maßnahmen dem Abschluss. In jenem Monat war es heiß, und während wir körperlich litten, waren unsere Herzen zufrieden, da unsere Arbeit glatt voranging, direkt vor den Augen des großen roten Drachen. Als die Arbeit abgeschlossen war, fand ich mich unbewusst in einem Zustand der Selbstzufriedenheit wieder und hielt mich für sehr clever, da ich die Arbeit so gut organisiert hatte. Was für eine kompetente Arbeiterin ich doch war! Und zu diesem Zeitpunkt geschah es, dass Gott mich mit Seiner Züchtigung und Seinem Urteil heimsuchte …

Ich genoss ein reichhaltiges Bankett

Eines Abends unterhielten sich einige unserer Schwestern miteinander. Eine Schwester schlug vor, dass ich an X und Y schreiben sollte, teilte mir einige Aufgaben zu und sagte in einem abschließenden Satz: „Nur keine Voreiligkeit, jetzt ist die Zeit, sich zu verbergen und geistige Andachten zu halten. Konzentriere dich auf geistige Andachten und den Eintritt ins Leben.“ Sobald ich diese Worte hörte, lehnte mein Herz diese ab: Ich muss Briefe schreiben, ich muss arbeiten. Wo ist da noch Zeit für geistige Andachten? Du bist eine Zugezogene, ich bin eine Ortsansässige, ich beschütze dich dadurch, dass ich dich nicht nach draußen gehen und arbeiten lasse und du kritisierst mich? Wenn ich zu Hause säße und den ganzen Tag lang geistige Andachten halten würde wie du, wer würde dann hingehen und die Arbeit erledigen? Das Arbeitspensum muss berücksichtigt werden, wenn Aufgaben verteilt werden und die Situation muss in Betracht gezogen werden, bevor man mich zurechtstutzt … Am nächsten Morgen aßen und tranken alle und kommunizierten Gottes Worte, aber ich war unaufmerksam und hatte am Essen und Trinken keine Freude. Die Schwestern sprachen alle über ihr Verständnis von Gottes Worten, während ich still blieb. Dann fragte mich jene Schwester: „Warum sagst du nichts?“ Ich erwiderte beleidigt: „Ich verstehe nichts davon.“ Die Schwester fuhr fort: „Ich sehe, du befindest dich in keinem guten Zustand.“ Ich antwortete ohne Nachzudenken: „Mir ist kein Problem aufgefallen.“ Tatsächlich aber drohten meine Gedanken aus mir herauszuplatzen. Schließlich konnte ich sie nicht länger zurückhalten und erzählte ihr, was mich störte. Die Schwester hörte zu und gab sofort zu, dass sie anmaßend gewesen war und mir keine Aufgaben hätte zuteilen dürfen, so, wie es ihr gefiel. Aber das genügte mir nicht, um meinen Widerstand abzulegen – im Gegenteil, ich hatte das Gefühl, dass ich in meiner Arbeit während dieser Zeit die Wahrheit in die Praxis umgesetzt hatte, und sie hätte nicht sagen sollen, dass mein Zustand nicht gut sei. Was würden die Bezirksleiter neben uns denken? Dann fuhr die Schwester fort: „Ich mache mir Sorgen, dass du, wenn du nur arbeitest, ohne Zeit für deinen eigenen Eintritt zu haben, verwahrlosen wirst …“ Je mehr sie sprach, desto mehr lehnte ich es ab und dachte: Du nennst mich verwahrlost? Ich denke, mein Zustand ist sehr gut, ich werde nicht verwahrlosen! Ich stimmte ihrer Kommunikation einfach nicht zu. Nach dem Frühstück ging ich hinaus, um zu arbeiten. Ich war verärgert und dachte: „Ich werde als Leiter zurücktreten, einige Routineaufgaben erledigen und das war es dann. Wenn sie sagt, ich sei verwahrlost und dass ich keinen Eintritt ins Leben habe, wie kann ich dann überhaupt andere führen?“ Je mehr ich nachdachte, umso tiefer sank mein Geist und ich dachte: „Wenn diese Aufgaben erledigt sind, werde ich zurücktreten“. Daraufhin fühlte ich mich im ganzen Körper plötzlich schwach, als wäre ich krank. Ich erkannte, dass mein Zustand abwegig war. Als ich nach Hause zurückkam, kam ich vor Gott und betete: „Allmächtiger Gott, ich bin zu arrogant und eigensinnig gewesen, ich habe die Wahrheit nicht geliebt, ich bin nicht in der Lage gewesen, Deine Züchtigung und Dein Urteil anzunehmen, Deinen Umgang mit mir und Dein Zurechtstutzen. Ich hoffe, Du kannst mir helfen und mein Herz, meinen Geist beschützen, mich dazu befähigen, mich Deinem Wirken unterzuordnen, mich aufrichtig selbst zu prüfen und ein wirkliches Verständnis von mir selbst zu haben.“ Später fiel mein Blick auf die folgenden Worte: „Der Schlüssel zur Selbstreflexion und Selbstkenntnis ist folgender: Je mehr du denkst, dass du in bestimmten Bereichen deine Sache gut gemacht oder das Richtige getan hast, und je mehr du denkst, dass du Gottes Willen zufriedenstellen kannst oder würdig bist, dich in jenen Bereichen zu rühmen, desto mehr ist es dann angemessen, dich in jenen Bereichen zu erkennen, und desto angemessener ist es, dass du ihnen auf den Grund gehst, um zu sehen, welche Unreinheiten in dir existieren sowie welche Dinge in dir Gottes Willen nicht zufriedenstellen können. … Diese Geschichte über Paulus dient als Warnung für jeden, der an Gott glaubt, nämlich die, dass, wenn du das Gefühl hast, dass du etwas besonders gut gemacht hast, oder glaubst, dass du in irgendeiner Hinsicht besonders begabt bist und du dich nicht ändern musst oder in irgendeiner Hinsicht nicht mit dir umgegangen werden muss, dann solltest du danach streben, dich in jener Hinsicht selbst besser zu kennen Das liegt daran, dass du sicherlich nicht die Aspekte von dir selbst ans Licht gebracht, beachtet oder analysiert hast, von denen du meinst, sie gut gemacht zu haben, um zu erkennen, ob oder ob nicht sie tatsächlich etwas enthalten, das sich Gott widersetzt“ („Nur wenn du deine fehlgeleiteten Ansichten kennst, kannst du dich selbst kennen“ in „Aufzeichnungen der Vorträge Christi“). Wie in einem blanken Spiegel reflektierten Gottes Worte mein Herz. Gott verlangt von uns, dass wir uns selbst verstehen, und zwar dadurch, dass wir erkennen, von welchen Dingen wir meinen, dass wir gut darin seien, bei welchen Dingen wir meinen, wir würden richtig handeln und dass wir uns mehr in jenen Punkten verstehen, wo wir denken, mit uns müsse nicht umgegangen werden. Wenn ich an diese Zeit denke, erkenne ich, dass ich eine Bürde trug. Meine Arbeit wies Erfolge auf und ich erledigte viele wichtige Aufgaben gut, wobei ich dachte, dass ich die Wahrheit in die Praxis umsetze, dass all dies positive und aktive Eintritte waren und dass mein Zustand sehr gut war – also kam ich nicht vor Gott und überprüfte mich nicht. Heute erkenne ich, dank der Erleuchtung von Gottes Worten, dass ich damals meine Arbeit gut machte, meine arrogante Natur jedoch ungezügelt war. Ich dachte, die Erfolge meiner Arbeit seien meinen Bemühungen zu verdanken, dass ich eine kompetente Arbeiterin sei. Ich war völlig selbstzufrieden. Wenn ich an jene Zeit zurückdenke, begreife ich jetzt eigentlich, dass ich nur arbeitete; ich tat das, wozu ich fähig war, unter der Führung und dem Schutz des Heiligen Geistes, doch während ich arbeitete, suchte ich nicht die Wahrheit. Ich hatte keinen Eintritt ins Leben und eine Zeit lang hatte ich kein Selbstverständnis, ich hatte weder Gotteserkenntnis, noch brachte meine Erfahrung mit Gottes Wirken mir ein klareres Verständnis irgendeines Aspektes der Wahrheit. Im Gegenteil, ich wurde so arrogant, dass ich auf niemanden hörte und stahl Gottes Ruhm für meine kleine Rolle in Seinem großen Werk. Die satanische Disposition, die ich dadurch offenbarte, reichte Ihm, um mich als Sünder zu bezeichnen! Aber durch jene Schwester erinnerte mich Gott heute daran, mich auf geistige Andachten zu konzentrieren, um nicht zu verwahrlosen. Ich akzeptierte es jedoch immer noch nicht. Ich konnte richtig und falsch wirklich nicht unterscheiden und war zu unwissend, was mich selbst betraf. Gleichzeitig spürte ich, dass mein Zustand furchtbar war. Wenn Gott diese Schwester nicht wachgerufen hätte, um auf meinen Zustand hinzuweisen und nicht schnell bewirkt hätte, dass ich zu Gott zurückkehrte, hätte ich weiter in Verwahrlosung gelebt, dessen unbewusst, dass ich das Wirken des Heiligen Geistes verloren hatte, und schließlich hätte ich eine schwerwiegende Sünde gegen Gott begangen. Ich fürchte, dann wäre es zu spät gewesen, Buße zu tun. In diesem Moment erkannte ich, wie sehr ich Gottes Urteil brauchte und dass man mit mir umging, um mich auf dem Weg, der vor mir lag, zu schützen. Auch wenn ich, als Urteil und Züchtigung mich erreichten, um mit mir umzugehen und mich zurückzustutzen, das Gefühl hatte, mein Gesicht verloren zu haben und dass es ein Elend sei, war dies Gottes Errettung. Ich war bereit, mehr von dieser Art Wirken von Gott anzunehmen.

Nachdem ich diese Züchtigung und dieses Urteil erfahren hatte, änderte sich mein Zustand. Mein Verhalten und mein Benehmen wurden zurückhaltender und ich verstand ein wenig von Gottes Werk, ein Werk, das nicht mit den Vorstellungen des Menschen vereinbar ist. Aber bald, dank einer weiteren Offenbarung Gottes, sah ich wieder, dass mein Verständnis zu oberflächlich war. Anfang August wurde ich befördert, um in der Region zu arbeiten. Zu dem Zeitpunkt war ich in bester Stimmung und leistete heimlich einen Schwur: „Gott, danke für Deine Erhöhung und dafür, dass Du mir einen so großen Auftrag erteilt hast. Ich möchte Dein Vertrauen in mich nicht enttäuschen und ich will alles tun, was in meiner Macht steht, und hoffe, dass Du mich führen und leiten wirst“. Und so stürzte ich mich in einen geschäftigen Arbeitsplan. Jeden Tag war ich mit all den Problemen konfrontiert, die Brüder und Schwestern zur Sprache gebracht hatten, und auf die ich zu antworten hatte, indem ich jedem einzelnen Führung bot. Oft blieb ich lange wach, doch ich tat es gerne. Manchmal stieß ich auf eine Situation, die ich nicht verstand oder die nicht eindeutig war; dann betete ich zu Gott und sah Seine Leitung und Führung und die Arbeit lief bestens. Und ich wurde wieder arrogant, ohne mir dessen bewusst zu sein, und dachte: „Ich bin ziemlich gut, ich bin eine kompetente Arbeiterin. Eines Tages stieß ich auf verschiedene Probleme. Also betete ich und dachte darüber nach, wie ich meinen Kopf freibekommen konnte, woraufhin mir allmählich klarer wurde, wie diese Arbeit zu organisieren und zu bewältigen war. Also schrieb ich an meine Leiterin, um diesen Vorschlag vorzubringen und zu fragen, ob er durchführbar sei oder nicht. Während ich den Brief schrieb, dachte ich, die Leiterin würde sicher denken, ich hätte eine Bürde auf mich genommen und dass ich eine kompetente Arbeiterin sei. Ich wartete auf eine Antwort und erhoffte mir ihr Lob. Einige Tage später freute ich mich über den Antwortbrief, aber als ich ihn öffnete und las, fühlte ich mich getroffen: Die Leiterin hatte es nicht nur unterlassen, mich zu loben, die Antwort bestand darin, mit mir umzugehen und mich zurechtzustutzen, und lautete: „Dass du das tust, ist gewissenlos, wenn du so weitermachst, wirst du Gottes Werk stören! Wenn die unterstellten Leiter ihre Arbeit selbst erledigen können, dann lass sie, wenn nicht, dann lass es außer Acht. Du solltest dringend geistliche Andachtszeiten halten und Artikel schreiben …“ Damals war ich von jenem besessen, was richtig und was falsch war, und hatte das Gefühl, dass ich falsch behandelt worden wäre: „Was für eine Leiterin ist das, die die Probleme der unterstellten Mitarbeiter nicht löst? Hier in unserer Region gab es einen Vorfall, unsere ganze Arbeit ist in Unordnung geraten: Brauchen wir nicht etwas Organisation? Wenn die unterstellten Leiter selbst ihre Arbeit erledigen, was geschieht dann mit all diesen Briefen?“ Ich versäumte völlig, mich selbst zu prüfen und war so aufgebracht, dass ich mich bei meiner Gastschwester beschwerte und sogar dachte: „Ich gebe die Stellung auf; wenn ich nicht aufhöre, dann stelle ich eine Störung dar, ich habe so hart gearbeitet und stelle nach wie vor eine Störung dar. Was soll das nutzen?“ Am nächsten Tag trat ich vor Gott und überprüfte, was ich enthüllt hatte. Ich dachte daran, wie es in den Predigten heißt, dass das Verweigern von Umgang und Zurechtstutzten ein Versagen im Lieben der Wahrheit aufweist und dass Menschen, die die Wahrheit nicht lieben, von schlechter Natur sind. Also schaute ich mir bewusst „Das Prinzip des Annehmens von Umgang und Zurechtstutzen“ an. Ich sah, dass Gottes Worte lauteten: „Manche Menschen werden passiv, nachdem sie zurechtgestutzt wurden und mit ihnen umgegangen wurde; sie verlieren Energie bei der Ausführung ihrer Pflichten, und verlieren schließlich ihre Treue. Warum ist das so? Es liegt teilweise an dem Mangel an Bewusstsein für das Wesen ihrer Handlungen, und das führt zu einer mangelnden Bereitschaft, dass sie zurechtgestutzt werden und mit ihnen umgegangen wird. Dies wird durch ihre arrogante und eingebildete Natur bestimmt, und ihrer Natur, die Wahrheit nicht zu lieben. Teilweise liegt es auch daran, dass sie die Bedeutung, dass sie zurechtgestutzt werden und mit ihnen umgegangen wird, nicht verstanden haben und glauben, dass es ihr Ergebnis bestimmt. Infolgedessen glauben die Menschen, dass nicht mit ihnen umgegangen werden sollten und sie nicht zurechtgestutzt werden sollten, wenn sie ihre Familien aufgeben, sich für Gott aufwenden und Ihm gegenüber einiges an Treue haben; und dass, wenn mit ihnen umgegangen wird, das dann nicht Gottes Liebe und Gerechtigkeit ist. Warum akzeptieren sie nicht, dass sie zurechtgestutzt werden und dass mit ihnen umgegangen wird? Um es deutlich zu sagen, es liegt alles daran, dass die Menschen zu arrogant, eingebildet und selbstgerecht sind, und sie lieben die Wahrheit nicht; es liegt daran, dass sie allzu betrügerisch sind – sie möchten keine Not leiden, sondern sie wollen nur auf die leichte Art Segnungen erlangen. Die Menschen sind sich der gerechten Disposition Gottes nicht im Geringsten bewusst. Nicht, dass Gott nichts Gerechtes getan hätte, es ist einfach so, dass die Menschen nie glauben, dass alles, was Gott tut, gerecht ist. Wenn in den Augen der Menschen das Wirken Gottes nicht mit dem Willen der Menschheit übereinstimmt oder es nicht im Einklang damit ist, was sie erwartet haben, dann muss Er nicht gerecht sein. Die Menschen erkennen nie, dass ihre Handlungen nicht in Einklang mit der Wahrheit sind und dass sie sich Gott widersetzt“ („Die Bedeutung dessen, dass die Arbeitsleistung der Menschen ihr Ergebnis bestimmt“ in „Aufzeichnungen der Vorträge Christi“). Gottes Worte legten meine innere Wirklichkeit offen. Ich akzeptierte nicht, dass ich zurechtgestutzt und mit mir umgegangen wurde, weil ich die Natur dessen, was ich tat, nicht verstand. Ich dachte, an dem, was ich tat, sei nichts falsch, aber meine Arbeit und Pflichterfüllung waren schon lange von den Arbeitsregelungen abgewichen und dennoch dachte ich, dass ich völlige Hingabe zeigte. Ich dachte daran, wie es in den Arbeitsanordnungen heißt, dass Führungskräfte und Arbeitnehmer sich um die grundlegende und wesentliche Arbeit kümmern sollten. Meine Ansicht war allerdings, dass alle Fragen, die von unten kamen, Führung und Antworten erhalten mussten, unabhängig davon, wie bedeutend ein Thema war. Nur, wenn mit Problemen umgegangen wurde, konnte ich ruhig werden und geistliche Andachten halten. Angesichts der Fakten sah ich, dass ich mich nicht absolut und bedingungslos den Arbeitsanordnungen gefügt hatte. Ich hatte zu viele Sorgen, die ich nicht loslassen konnte und war so arrogant, dass ich keine Vernunft mehr besaß. Gott setzte die Leiterin ein, um mit Dingen in mir umzugehen, die nicht mit Gottes Willen übereinstimmten, damit ich meine Natur verstehen würde, die sich Gott entgegenstellt und Gott und Seinen Willen betrügt: Das Umfeld ist derzeit negativ. Geistige Andachten und Selbstüberprüfung sollten an erster Stelle stehen und ich sollte mich nicht nur auf die Arbeit konzentrieren. Aber ich erkannte nicht, dass die Natur meiner Taten den Arbeitsanordnungen zuwiderlief und sich Gott entgegenstellte und widersetzte. Ich war von dem besessen, was richtig und was falsch war. Ich schaffte es nicht, den Geist zu verstehen, ich schaffte es nicht, Gottes Werk zu verstehen. Dann erinnerte ich mich wieder an diese Worte in einer Predigt: „Es spielt keine Rolle, welche Person, welcher Leiter, welcher Arbeiter mich zurechtstutzt und mit mir umgeht und es spielt keine Rolle, ob es völlig mit den Fakten übereinstimmt. Wenn es teilweise den Fakten entspricht, dann nehme ich es an und gehorche; wenn es teilweise den Fakten entspricht, dann nehme ich es vollständig an. Ich mache vor anderen keine Ausflüchte oder sage, dass ich etwas davon annehme, aber nicht den Rest, und ich mache keine Ausflüchte. Das sind die Äußerungen von jemandem, der sich Gottes Wirken unterwirft. Wenn du dich Gottes Worten und Gottes Wirken nicht auf diese Weise fügst, wird es schwierig für dich sein, die Wahrheit zu erlangen, und es wird schwierig für dich sein, in die Wirklichkeit von Gottes Worten einzutreten“ („Wie man durch das Essen und Trinken von Gottes Worten Erfolge erzielt“ in „Predigten und gemeinschaftlicher Austausch über den Eintritt in das Leben (I)“). Ja, auch wenn die Worte der Leiterin nicht ganz meiner Situation entsprachen, sollte ich mich ihnen unterordnen und sie annehmen. Meine Pflichterfüllung hatte sich in jedem Fall seit langem gegen die Arbeitsanordnungen gerichtet. Hätte ich nicht sogar schneller darin sein sollen, mich zu fügen, zu akzeptieren und mich zu ändern? Später, als ich mich etwas gebessert hatte und ruhiger geworden war, um mich mit geistigen Andachten zu befassen, um Artikel zu schreiben, verstand ich, dass Gott Selbst Gottes Werk behütete und dass es wie gewohnt fortschritt, ohne Verzögerung.

Diese zwei Fälle von Züchtigung und Urteil, dass ich zurechtgestutzt und dass mit mir umgegangen wurde, waren Nöte, doch sie hinterließen bei mir mehr Selbstverständnis und veränderten schnell meinen Zustand. Später sah ich, dass Gottes Worte lauten: „Seine Substanz ist gut. Er ist der Ausdruck aller Schönheit und Güte sowie aller Liebe“ („Die Substanz Christi ist Gehorsam gegenüber dem Willen des himmlischen Vaters“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“). „Er verflucht dich, damit du Ihn lieben kannst, und damit du die Wesenheit des Fleisches kennen kannst; Er züchtigt dich, damit du erweckt werden kannst, um es dir zu ermöglichen, die Mängel in dir zu kennen, und um die völlige Wertlosigkeit des Menschen zu kennen. So dienen Gottes Flüche, Sein Urteil und Seine Majestät und Sein Zorn allesamt dazu, den Menschen zu vervollkommnen. Alles was Gott heute tut, und die gerechte Disposition, die Er in euch deutlich macht – all das dient dazu, den Menschen zu vervollkommnen, und genau das ist die Liebe Gottes“ („Nur durch die Erfahrung schmerzhafter Prüfungen kannst du die Lieblichkeit Gottes kennen“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“). Ich konnte nicht umhin zu seufzen: „Ja, Gott ist der Ausdruck aller Schönheit und alles Guten, Sein Wesen ist die Schönheit und das Gute, Sein Wesen ist Liebe, also ist alles, was von Gott kommt, gut und schön, sei es Urteil, sei es Züchtigung, oder wenn die Menschen, Ereignisse oder Dinge, die uns umgeben, dazu eingesetzt werden, um uns zurechtzustutzen und mit uns umzugehen – dies mag sich wie eine Not oder ein Angriff auf das Fleisch des Menschen anfühlen, aber was Gott tut, kommt unserem Leben zugute, alles ist Errettung und Liebe“. Aber ich verstand Gott oder Sein Werk nicht, noch erkannte ich Seine guten Absichten. Als ich mich Urteil und Züchtigung gegenübersah, ich zurechtgestutzt und mit mir umgegangen wurde, widerstand ich, indem ich drohte, meine Arbeit niederzulegen. Ich war unfähig, dies von Gott anzunehmen, als ob die Menschen mir Probleme bereiteten. Durch die zwei Offenbarungen Gottes erkannte ich, dass mein Impuls, mich aufzulehnen, mächtig war, wenn ich mit Urteil und Züchtigung konfrontiert wurde, wenn ich zurechtgestutzt und mit mir umgegangen wurde und dass ich es völlig ablehnte, obwohl ich seit vielen Jahren von Gottes Wort gegessen und getrunken hatte und so viele Predigten gehört hatte. Ich konnte erkennen, dass meine Disposition sich nicht verändert hatte, obwohl ich die ganze Zeit an Gott geglaubt hatte; Satans Natur war tief verwurzelt – eine Natur, die sich Gott widersetzte und Ihn verriet. Plötzlich begriff ich, dass ich Urteil und Züchtigung, Zurechtstutzen und Umgang nötig hatte. Ohne ein derartiges Wirken Gottes würde ich mein eigenes wahres Gesicht nicht erblicken, ich hätte kein Selbstverständnis, geschweige denn würde ich erkennen, wie tief Satans Natur in mir verwurzelt war. Erst jetzt verstehe ich, warum Gott sagt, dass eine verdorbene Menschheit Sein Feind ist und dass wir die Nachkommen Satans sind … Als ich Gottes Worte betrachtete, wurde mein Herz erleuchtet. Ich verstehe, wie Gott gewissenhaft verfügt, dass ich Sein Werk erfahre, in die Wirklichkeit der Wahrheit eintrete, die mich auf den wahren Weg des Lebens führt. Gott erhebt mich und behandelt mich gütig. Ich kam auch zu der Erkenntnis, dass alles, was Gott für den Menschen tut, Liebe ist. Gottes Urteil und Züchtigung, Sein Zurechtstutzen und Umgang, sind die größte Notwendigkeit des Menschen und die beste Errettung.

Verwandter Inhalt