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Die Reichtümer des Lebens

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Wang Jun   Provinz Shandong

Seit wir das Werk des Allmächtigen Gottes in den letzten Tagen angenommen haben, war ich im Lauf der Jahre zusammen mit meiner Frau der Unterdrückung des großen roten Drachen ausgesetzt. Ich glaube, dass ich während dieser Zeit, obwohl ich Schwächen, Schmerz und Tränen erfuhr, durch die Erfahrung dieser Unterdrückung sehr viel erlangt habe. Diese bitteren Erfahrungen haben mich nicht nur die reaktionäre, böse Natur und das hässliche Antlitz des großen roten Drachen deutlich sehen lassen, sondern ich habe auch meinen eigenen verdorbenen Wesenskern erkannt. Es hat mir auch ermöglicht, die Allmacht und die Weisheit Gottes zu erleben. Ich habe wahrhaftig die tatsächliche Bedeutung davon erfahren und erkannt, dass Gott den großen roten Drachen als Kontrastfigur benutzt, wodurch mein Vertrauen beim Nachfolgen Gottes, immer stärker wurde.

Die Reichtümer des Lebens

Nachdem wir das Werk Gottes in den letzten Tagen angenommen hatten, erfüllten meine Frau und ich, dank der Segnungen Gottes, unsere Pflicht, indem wir unser Haus als Gastgeber zur Verfügung stellten. Zu dieser Zeit lebten jeden Tag Brüder und Schwestern bei uns und Leute gingen häufig ein und aus. Daher es in der Gegend recht bekannt, dass wir an Gott glauben. Im Winter des Jahres 2003 wurde die Unterdrückung durch den großen roten Drachen immer stärker. Eines Tages teilte uns unser Leiter mit: „Die Polizei hat euch im Visier. Ihr könnt hier nicht länger bleiben – ihr solltet eure Sachen packen und rausgehen, um eure Pflichten zu erfüllen.“ Ich war bestürzt, als ich mit dieser kurzfristigen Anordnung konfrontiert wurde. Ich dachte: „Ich habe für den Bau von unserem Ziegeldachhaus so hart gearbeitet und wir haben noch nicht einmal ein Jahr darin gelebt! Ich will es nicht einfach so verlassen! Oh Gott, wenn Du uns doch nur ein paar Jahre hier leben lassen könntest, bevor wir gehen müssen, das wäre schön. Woanders leben zu müssen, ist nicht so praktisch, so komfortabel, wie zu Hause zu leben. Aber sobald ich an die Unterdrückung des großen roten Drachen dachte, beschloss ich trotzdem, dass wir das Haus verkaufen und unser Heim danach verlassen sollten, um unsere Pflicht zu erfüllen. Als ich mich in unserem neu gebauten Haus umsah, spürte ich eine Welle von Trauer und Schmerz. Ich konnte es wirklich nicht ertragen, dass ich Abschied davon nehmen musste. Ich war der Meinung, dass es wirklich sehr bedauerlich war, es zu diesem Zeitpunkt verkaufen zu müssen. Gerade als ich die Gewinne und Verluste des Fleisches erfasste und mich nicht entscheiden konnte, erklangen Gottes Worte in meinen Ohren: „Abraham opferte Isaak. Was habt ihr geopfert? Hiob opferte alles. Was habt ihr geopfert? So viele Menschen haben ihr Leben gegeben, ihre Häupter niedergelegt, ihr Blut vergossen, um den wahren Weg zu suchen. Habt ihr diesen Preis gezahlt? Im Vergleich dazu seid ihr überhaupt nicht berechtigt, solch große Gnade zu genießen …“ („Die Bedeutung der Rettung der Nachkommen von Moab“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“). Gottes Worte durchbohrten das Innerste meines Herzens wie ein zweischneidiges Schwert. Ich fühlte mich unglaublich beschämt. Es war wahr! Um den Anforderungen Gottes gerecht zu werden, war Abraham bereit, große Schmerzen zu ertragen, um sich von dem zu trennen, was er liebte, und seinen einzigen Sohn als Brandopfer für Gott darzubringen. Als Satan und Gott eine Wette abschlossen, war Hiob trotzdem weiterhin in der Lage, den Namen Jehovas zu preisen und zu loben, obwohl er seinen gesamten Besitz sowie seine zehn Kinder verloren hatte. Sogar am Ende, als er die Qualen erlitt, von seinen Freunden und seiner Familie verlassen zu werden und von Krankheit heimgesucht wurde, hätte er trotzdem lieber den Tag seiner Geburt verflucht, als Gott dafür verantwortlich zu machen. Er legte ein starkes und schallendes Zeugnis für Gott ab und Satan erlitt eine völlige und demütigende Niederlage. Außerdem gab es da im Lauf der Zeitalter all diese Heiligen und Propheten – um Gottes Willen zu verwirklichen, gaben einige von ihnen ihre Jugend und ihre Ehen auf, einige von ihnen gaben ihre Familien und ihre Verwandten und den weltlichen Reichtum auf. Einige opferten sogar ihr Leben und vergossen ihr Blut für Gottes Werk. … Wenn ich aber auf mich selbst blickte, auch wenn ich mich an der seltenen Gnade der Errettung erfreute, an der sich Generationen von Heiligen niemals erfreut hatten, und an reichen Worten für das von Gott geschenkte Leben, was hatte ich für Gott aufgegeben? Was hatte ich für Gott geopfert? Die Kirche ließ mich wegen der Unterdrückung und Verfolgung durch den großen roten Drachen mein Heim verlassen, damit ich ihm nicht ins Netz ging und seine grausame Verfolgung erlitt. Dies war Gottes große Liebe und Schutz für uns, aber ich konnte das Gute nicht vom Bösen unterscheiden, noch kümmerte ich mich um die aufrichtigen Absichten Gottes. Ich dachte nicht einmal an meine eigene Sicherheit, ich dachte nur an mein Verlangen nach diesem neuen Ziegeldachhaus und an die Freuden des Fleisches. Ich war nicht bereit, die Fügungen Gottes zu befolgen. Ich war wirklich so voller Gier und ich sorgte mich mehr um das Geld anstatt um das Leben selbst! Heute war ich nicht bereit, mein Heim zurückzulassen, auch nicht um meiner Sicherheit willen. Müsste ich meine eigenen, persönlichen Interessen als Opfer für Gott zurücklassen oder mein Leben aufgeben oder mein Blut vergießen, wie konnte jemand wie ich – eine kleingeistige, törichte und verachtenswerte Person, die das Geld wie das Leben selbst liebt – bereit sein, dieses Opfer für Gott zu bringen? Würde ich nicht lange vor diesem Zeitpunkt einfach davonlaufen? Ich dachte daran, wie ich oft den Mund zu voll genommen hatte und sagte: „Ich bin bereit, dem Beispiel Petrus zu folgen und ein Pionier der Liebe zu Gott zu sein. Ich bin bereit, alles aufzugeben, alles aufzuwenden, ohne an meinen eigenen Vorteil, meinen Verlust oder Gewinn zu denken. Ich möchte nur Gott zufriedenstellen.“ Als ich mich aber einer tatsächlichen Situation gegenübersah, war nichts an auf Gott bedacht. Ich dachte nur an meine eigenen, unmittelbaren Interessen und ich versuchte tatsächlich, mit Gott um fleischliche Freuden zu feilschen. Dann fragte ich mich: „Könnte es sein, dass dies die Liebe ist, die ich Gott zurückgeben muss?“ Gott hat gesagt: „Wenn du liebst, dann wirst du freudig Opfer bringen und Not ertragen, und du wirst mit Mir vereinbar werden … Anderenfalls wäre deine Liebe überhaupt keine Liebe, sondern vielmehr Betrug und Verrat! Welche Art von Liebe ist die deine? Ist es eine wahre Liebe? Oder falsche? Wie viel hast du aufgegeben? Wie viel hast du geopfert? Wie viel Liebe habe Ich von dir empfangen? Weißt du es? Eure Herzen sind mit Bösem, Verrat und Betrug erfüllt …“ („Viele sind berufen, doch wenige sind auserwählt“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“). Ich hatte vor Gott einen Eid geleistet, aber ich hielt mich nicht an ihn. Ist das nicht ein Versuch, Gott zu betrügen, Ihn zu täuschen? Als ich daran dachte, konnte ich nicht anders, als mich vor Ihm niederzuwerfen und zu beten: „Oh Allmächtiger Gott, ich glaubte immer, dass ich bereit sei, eine beliebige Anzahl an Brüdern und Schwestern aufzunehmen, ohne mich jemals über Schwierigkeiten zu jammern und dass dies ein Ausdruck meiner Liebe zu Dir sei. Aber erst jetzt sehe ich durch die Offenbarung der Tatsachen, dass meine sogenannte Liebe an Bedingungen geknüpft und wählerisch war. Sie rührte gänzlich von dem her,, was ich wollte, und ich hatte sie nur in einem angenehmen Umfeld. Aber als Du von mir verlangen musstest, fleischliche Nöte zu ertragen und meine eigenen Interessen aufs Spiel zu setzen, verschwand meine ‚Liebe‘ einfach. Daran erkannte ich, dass ich Dich nicht wirklich liebte und dass es durchaus nicht die Erfüllung meiner Pflicht war, um Dir Deine Liebe zurückzuzahlen, sondern es war, um einen geringen Preis, den ich zahlte, zu verwenden, um ihn für große Segnungen einzutauschen. Ich bin tatsächlich durch und durch ein Opportunist, ich bin eine selbstsüchtige und verachtenswerte, kleingeistige Person. Ich verdiene es einfach nicht, vor Dir zu leben und ich verdiene es noch weniger, all das zu empfangen, was Du mir in meinem Leben bereitstellst! Oh Gott, ich will Dich nicht mehr täuschen und mich gegen Dich aufzulehnen, Dich verletzen. Ich bin bereit, meinen Schwur einzuhalten, meinen eigenen Vorteil beiseitezulegen und Deine Orchestrierung und Deine Regelungen zu befolgen.“

Danach steckte ich meine Energie in den Verkauf des neuen Hauses und kaufte eine Zweizimmerwohnung an einen fremden Ort. Obwohl sie nicht mit unserem vorherigen Haus vergleichbar war, gab es dort ein Telefon und eine Heizung und sie war leicht mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen. Ich war damit sehr glücklich und wir nahmen dort unsere Pflichten als Gastgeber wieder auf. Die Zeit verflog und plötzlich befanden wir uns im Frühling 2004. und die Polizei der Kommunistischen Partei war uns gegenüber erneut misstrauisch geworden. Sie schickten uns zwei Spione, die sich als Wahrsager ausgaben, um Informationen zu bekommen. Dank Gottes Erleuchtung und Führung durchschauten wir ihren Plan und wir schickten sie fort, indem wir uns auf die Weisheit Gottes verließen. Als die Kirche davon erfuhr, wurden unseren Pflichten vorläufig eingestellt. Wir sollten Arbeit finden, um unser Umfeld abzusichern. Von diesem Zeitpunkt an hatten wir fast keinen Kontakt mehr zu unseren Brüdern und Schwestern. Es vergingen sechs Monate und die Situation vor Ort wurde immer angespannter. Eines Tages erhielten wir plötzlich eine Nachricht von der Kirche, in der es hieß,, ein Judas habe uns verraten und müssten wir so schnell als möglich umziehen, um zu vermeiden, in die Hände des großen roten Drachen zu fallen. Als ich mit dieser Verfügung des Hauses Gottes entgegensah, beschloss ich dieses Mal, zu gehorchen und in meinem Herzen kam ein Hass gegen den großen roten Drachen auf. Ich dachte an damals, als ich die Worte des großen roten Drachen hörte, die verkündeten: „Die Bürger haben Religionsfreiheit und ihre legitimen Rechte und Interessen sind geschützt“, und ich sah, dass überall Kirchen gebaut wurden. Ich betete ihn an und liebte ihn. Ich hatte das Gefühl, dass er die Herzen der Menschen gewonnen hatte. Aber heute, im Angesicht der Realität, sah ich endlich wirklich deutlich das hässliche Gesicht des großen roten Drachen, ich sah durch seine Machenschaften hindurch, und ich wusste, dass seine Verkündigungen und seine oberflächlichen Handlungen alles Lügen und Betrügereien waren, alles Vortäuschungen. Es waren alles verachtenswerte Methoden, schmutzige Tricks, um die Menschen zu verwirren und zu blenden. Er war finster und rücksichtslos, hinterlistig und betrügerisch, rückschrittlich, gegen Gott und äußerst reaktionär. Genau in diesem Moment kamen mir diese Worte Gottes in den Sinn: „Religiöse Freiheit? Die legitimen Rechte und Interessen der Bürger? Das sind alles Tricks, um die Sünde zu vertuschen! … Warum ein solch undurchdringliches Hindernis für die Arbeit Gottes aufbauen? Warum verschiedene Tricks anwenden, um Gottes Volk zu betrügen? Wo ist die wahre Freiheit und wo sind die legitimen Rechte und Interessen? Wo ist die Fairness? Wo ist der Trost? Wo ist die Wärme? Warum von betrügerischen Intrigen Gebrauch machen, um Gottes Leute hereinzulegen? Warum von Gewalt Gebrauch machen, um Gottes Kommen zu unterdrücken? Warum Gott nicht erlauben, frei auf der Erde herumzuwandern, die Er schuf? Warum Gott jagen, bis Er keinen Ort mehr hat, wo Er Sein Haupt hinlege?“ („Arbeit und Eintritt (8)“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“). Durch Seine Worte war ich in der Lage, deutlich das hässliche Gesicht des großen roten Drachen zu erkennen, deutlich die Wahrheit seines Widerstandes gegen Gott und seiner Verfolgung Gottes zu sehen sowie sein Unheil und seine Einschränkungen für die Menschen. Ich dachte daran, wie viele Brüder und Schwestern unter seiner Unterdrückung und Verfolgung nicht nach Hause zurückkehren konnten und das Leben von Vagabunden, von Obdachlosen führten. Ich dachte daran, wie viele Brüder und Schwestern unter der Zerstörungswut seiner unmenschlichen Folter gelitten hatten, wie viele Brüder und Schwestern aufgrund falscher Vorwürfe ins Gefängnis geworfen worden waren und so viele dunkle Tage verbracht hatten, während sie ein Leben in einem Kerker führten, der keinem Hund oder Schwein würdig war, nur weil sie an Gott glaubten und ihre Pflicht erfüllten. Ich dachte auch daran, wie viele Brüder und Schwestern keinerlei Freiheit unter seiner Überwachung hatten. Sie hatten keine Möglichkeit, ihrer Pflicht nachzukommen und sie konnten kein normales Leben in der Kirche führen. Dass wir heute an Gott glauben und Gastlichkeit anbieten, ist lediglich die Erfüllung unserer Pflicht als Schöpfungen. Wir übten unsere Verantwortungen aus und hatten absolut nicht gegen die Gesetze oder Vorschriften der KPCh verstoßen, aber wir waren immer noch grundlos scharfer Kritik und Unterdrückung ausgesetzt. Wir konnten uns nur entwurzeln und an einen anderen Ort gehen, um unsere Pflicht zu erfüllen. Trotzdem ließ die Polizei nicht von ihrer Verfolgung von uns ab, sondern sie verkleideten sich tatsächlich als Wahrsager, um Informationen auszugraben und sie dachten, dass sie Beweise finden könnten, um uns hereinzulegen und verfolgen zu können. Der große rote Drache ist wahrhaftig unermesslich böse, verräterisch verachtenswert und boshaft! In diesem Moment erkannte ich, dass der große rote Drache finster und skrupellos war, gerissen und betrügerisch, pervers, gegen den Himmel und absolut reaktionär. Er war ein Dämon, der Menschen verschlang und ihnen Schaden zufügte! Der fleischgewordene Gott kam zur Erde, um Seine Schöpfung, die Menschheit, zu retten. Das war Gottes Liebe für den Menschen; es war eine gewaltige, freudige Angelegenheit, aber der große rote Drache wollte es nicht zulassen, dass Gott unter die Menschen kam und ließ nicht zu, dass Menschen Gott anbeteten und einen richtigen Weg in ihrem Leben gehen. Er tat alles, was in seiner Macht stand, um fieberhaft auf Christus jagdzumachen, er verfolgte grausam Gottes auserwähltes Volk und versuchte, Gottes Werk zu stören und zu vernichten. Er versuchte, das ganze auserwählte Volk Gottes zu töten und Gottes Werk in den letzten Tagen zu zerstören. Er war wirklich absolut reaktionär und konnte nicht vom Himmel geduldet werden! Bei diesem Gedanken fühlte ich eine noch größere gerechte Empörung und war erfüllt von tiefem Hass gegenüber dem großen roten Drachen. Dank sei Gott! Es waren Gottes praktisches Werk und Worte, die die Maske des großen roten Drachen vollständig abnahmen und die Hässlichkeit seiner Heuchelei mit dem Anschein von Würde völlig entlarvte. Dies öffnete mir letztendlich die Augen, die blind gewesen waren. Mein Geist war erweckt und ich erkannte die Klarheit der Wahrheit, dass der große rote Drache seinen Namen aufbaut, indem er die Öffentlichkeit täuscht sowie die Wahrheit seiner Täuschung und Schädlichkeit. Daher hatte ich das Vertrauen und die Entschlossenheit ihm entschieden zu entsagen, ihn zurückzuweisen. Darüber hinaus gewann ich – im Vergleich zu dem abscheulichen Bösen und dem dunklen Dreck des großen roten Drachens – ein noch größeres Verständnis von Gottes Gerechtigkeit, Heiligkeit, Licht und Güte. Ich sah Seine große Erlösung und Fürsorge für uns verdorbene Menschen. Ich sah, dass, egal, wie rau das Umfeld war, egal, welche Art von Widerstand und Unterdrückung vom großen roten Drachen kam, Gott niemals Seine Errettung für uns aufgegeben hat. Er erduldet noch immer das ganze Leid für das Werk, das Er verrichten muss. In dieser schmutzigen, bösen Welt können wir uns nur auf Gott verlassen – Er ist unsere größte Liebe und unsere größte Errettung, von der wir das Streben und die Sehnsucht haben, ein Leben lang die Wahrheit zu verfolgen und Christus nachzufolgen. Dank sei Gott dafür, dass Er mir ein solches Fest bereitet hat, an dem ich teilhaben kann, damit ich inmitten des Elends Urteilskraft und Einsicht erlangen kann. Von nun an schwöre ich bei meinem Leben, dass ich mich vollständig von dem großen roten Drachen lossagen werde. Ich werde sein Erbfeind sein. Ganz gleich, wie er mich belästigt oder verfolgt, ich werde mich nicht von seiner Tyrannei einschüchtern lassen. Ich werde nur Gott eng folgen, auf Seine Führung vertrauen, die Unterdrückung aller Mächte der Finsternis durchbrechen und meine Pflicht erfüllen, um die Gnade von Gottes Errettung zurückzahlen zu können.

Wegen der schwierigen Bedingungen, die es uns nicht gestatteten, dort lange zu bleiben, eilten wir erneut, an einen anderen fremden Ort zu ziehen. Nach der Ankunft sagte eine Schwester des Hauses Gottes, dass dies das Gebiet einer ethnischen Minderheit war und der große rote Drache nicht übermäßig streng sei. Das Umfeld war relativ annehmbar. Aber mein Herz war beunruhigt. Ich dachte mir: „Das ist nun die Herrschaft des großen roten Drachen und es ist, als ob dunkle Wolken über der Stadt lasteten. Er wird nicht zulassen, dass wir in Frieden an Gott glauben.“ In der Tat, Nach gerade einmal 20 Tagen an diesem Ort, kamen die Spione des großen roten Drachen unter dem Vorwand, eine Hygienegebühr kassieren zu wollen, zu uns nach Hause. Sie fingen an, nach Menschen innerhalb und außerhalb unseres Hauses zu suchen, und fragten meine Frau unfreundlich, wo sie herkäme, wo ihr Wohnsitz registriert sei und warum sie hierhergekommen sei. Einer von ihnen fragte sie, ob ihr Ehemann so und so aussehen würde. Sie antwortete „Ja“ und sobald sie das hörten, warfen sie sich Blicke zu. Erst dann fiel meiner Frau auf, dass sie wussten, wie ich aussah, ohne dass sie mein Gesicht gesehen hatten. Es musste der Judas gewesen sein, der mich verraten hatte, der ihnen sogar mein Aussehen beschrieben hatte. Nachdem sie gegangen waren, gingen sie zu dem Haus der Nachbarn direkt hinter uns. Erst da wurde uns klar, dass unsere Nachbarn mit ihnen zusammenarbeiten und uns überwacht hatten. Wir berichteten es umgehend der Kirche. Kurz darauf schrieb uns eine Schwester der Kirche eine Nachricht, in der es hieß: „Die Ortspolizei ist in Kontakt mit der Polizei aus eurer Heimatstadt gewesen. Sie sind entschlossen, diejenigen von euch zu verhaften, die verraten worden sind. Sie möchten die Situation zunächst mit unangekündigten Besuchen beobachten und sich von euch ein Bild machen, und wenn die Zeit gekommen ist, werden sie sich euch alle vorknöpfen. Eure Situation ist gefährlich, ihr solltet in eure Heimatstadt, nach Shandong, zurückkehren und euch verstecken. Macht euch schnell auf den Weg – je schneller, desto besser – wenn ihr das hinauszögert, könnt ihr vielleicht nicht mehr entkommen!“ Nachdem wir diese Nachricht gesehen hatten, wagten wir nicht, sie zu ignorieren. Wir beschlossen, am nächsten Tag fortzugehen. An diesem Abend warf ich mich hin und her und konnte einfach nicht einschlafen. Ich war nicht nur unglaublich zornig auf die wahnhafte Verfolgung durch den großen roten Drachen, sondern ich fühlte mich auch verwirrt und trostlos angesichts des vor uns liegenden Weges. Oh! Anfangs dachte ich, dass der Glaube an Gott einfach sei, dass ich Gott nur mit meinen Worten anerkennen müsste, im Herzen an Ihn glauben und beim Erfüllen meiner Pflicht mein Bestes tun müsste, und dann würde ich Gottes Lob empfangen. Ich hätte nie gedacht, dass dieser Weg schwieriger werden würde, je länger ich ihn beschritt. Gerade als ich mich meiner beschwerlichen Reise des Glaubens an Gott wegen besorgt und traurig fühlte, erleuchteten mich Seine Worte: „Die Menschen nehmen den Glauben an Gott nicht ernst, weil der Glaube an Gott zu ungewohnt, zu fremdartig für sie ist. Dadurch erreichen sie nicht die Anforderungen Gottes. Anders ausgedrückt, wenn Menschen Gott nicht kennen, Sein Werk nicht kennen, dann sind sie nicht geeignet für Gottes Verwendung, geschweige denn können sie Gottes Verlangen erfüllen. ‚Glaube an Gott‘ bedeutet zu glauben, dass es einen Gott gibt; das ist das einfachste Konzept vom Glauben an Gott. Außerdem ist glauben, dass es einen Gott gibt, nicht dasselbe, wie wahrhaft an Gott zu glauben; vielmehr ist es eine Art von simplem Glauben mit starken religiösen Untertönen. Wahrer Glaube an Gott bedeutet, die Worte und das Wirken Gottes zu erfahren, basierend auf einer Überzeugung, dass Gott die Oberhoheit über alle Dinge innehat. So wirst du befreit werden von deiner verdorbenen Gesinnung, wirst das Verlangen Gottes erfüllen und wirst Gott kennenlernen. Nur über solch einen Weg kann man von dir sagen, dass du an Gott glaubst“ (Vorwort zu Das Wort erscheint im Fleisch). Ich saß still da und versuchte, die Bedeutung Seiner Worte zu ergründen. Allmählich erhellte ich mich innerlich. Ja, es ist die Wahrheit, dass wahrer Glaube an Gott bedeutet, Seine Worte und Sein Werk zu erfahren, basierend auf dem Glauben, dass Er die Souveränität über alle Dinge besitzt, sodass wir von unseren verdorbenen Gesinnungen befreit werden können, den Wunsch Gottes erfüllen und Ihn erkennen. Nur durch solch eine Reise kann man von uns sagen, dass wir an Gott glauben. Es war keineswegs so einfach, wie ich geglaubt hatte, nämlich dass ich Ihn nur mit meinen Worten anerkennen brauchte oder mich nur weiterhin mit anderen treffen, die Worte Gottes essen und trinken und meine Pflichten erfüllen müsste. Mein derartiger Glaube war nur ein vager religiöser Glaube und er beinhaltete nicht das Wesentliche des Glaubens an Gott. Auch wenn ich bis zum Ende folgte, konnte ich den Willen Gottes unmöglich erfüllen, noch konnte ich Sein Lob erlangen. Ich dachte an Petrus; in seinem Glauben an Gott betonte er, dass er das Wort Gottes in seinen Alltag integrieren und erleben müsse. Egal, was geschah, er versuchte Gottes Willen und Anforderungen zu erfüllen. Ob es Urteil und Züchtigung, Prüfungen und Läuterung oder Not und Leid und auch das Disziplinieren waren, er war immer in der Lage, es anzunehmen und sich zu fügen. Hiervon ausgehend, suchte er nach der Wahrheit, verfolgte Selbsterkenntnis und Gotteskenntnis. Sein jahrelanges Streben führte nicht nur zu einer Änderung seiner eigenen Disposition, sondern schließlich erhielt er im Wandel der Zeiten auch eine umfangreichere Gotteskenntnis als jeder andere. Petrus‘ Glaube entsprach am ehesten dem Willen Gottes und er entsprach am ehesten den Anforderungen. Aber ich hatte eine zu einfältige Einstellung im Glauben an Gott. Ich dachte, dass ich mich einfach nur weiterhin mit anderen treffen, die Worte Gottes essen und trinken und meine Aufgabe erfüllen müsse und dass ich daraufhin Sein Lob empfangen könnte. Inwiefern unterscheiden sich meine Ideen von denen der Ungläubigen und religiösen Menschen? Würde am Ende nicht alles umsonst sein? Erst dann erkannte ich, dass alle die Jahre meines Glaubens an Gott völlig verworren waren. Ich wusste noch nicht einmal, was es bedeutete, an Gott zu glauben. Ohne die praktischen Offenbarungen Gottes und die Leitung und Erleuchtung Seiner Worte wäre ich immer noch Gott gefolgt, während ich in meinen eigenen Vorstellungen und meiner eigenen Fantasie lebte. Ich hätte noch immer nicht erkannt, dass ich wirklich ein religiöser Gläubiger bin, der nur seinem eigenen Weg folgt. Ich konnte nicht umhin, mich ein wenig zu fürchten. Ich erkannte, dass ich am Ende sicherlich von Gott beseitigt würde, wenn ich mit dieser verworrenen Art, Gott zu folgen, fortfahren würde, ohne mich darauf zu konzentrieren, Sein Werk zu erfahren oder mich darauf zu konzentrieren, die Wahrheit zu verfolgen oder eine Änderung in der Disposition. Als ich meine gefährlichen Umstände verstand, brachte ich Gott sofort ein Gebet dar: „Oh Gott! Ich danke Dir für Deine Offenbarungen und Deine Erleuchtung, die es mir ermöglicht haben, die Wahrheit zu verstehen und die Fehler in meinem Glauben an Gott zu erkennen. Oh Gott! Ich bin gewillt, dem Beispiel der Praktiken von Petrus zu folgen, den Weg anzustreben, den er einschlug. Da ich jetzt diesen Weg gewählt habe, bin ich bereit, zuversichtlich voranzuschreiten, ganz gleich, wie gefährlich der Weg ist oder wie viele Gefahren mir auflauern. Ich bin bereit, den Willen zu haben, zu leiden, Deine Pläne und Fügungen zu befolgen und Deine Worte wahrhaftig zu erleben und nach Deinen Anforderungen an mich zu arbeiten, damit ich zu einer Schöpfung von Dir werden kann, die wirklich an Dich glaubt und Dich anbetet.“ Ich fühlte mich nach dem Gebet sehr erleichtert und ich war zuversichtlich, das Werk Gottes zu erfahren.

Am nächsten Tag nahmen wir den Zug nach Shandong. Nachdem wir uns eine Zeit lang in unserer Heimatstadt in Shandong versteckt hatten und nach einigen Rückschlägen, konnten wir unter der Führung des Heiligen Geistes endlich Kontakt mit der Kirche stehen und wir nahmen unser kirchliches Leben wieder auf. Aber der große rote Drache hatte nicht darin nachgelassen, uns zu verfolgen. Ganz gleich, wohin wir gingen, waren wir stets seinen Einschränkungen und Zwängen unterworfen. Die Polizei kam häufig vorbei, um die Aufenthaltsgenehmigungen zu prüfen – manchmal kamen sie zweimal an einem Tag und bestanden absolut darauf, dass wir uns für eine befristete Aufenthaltsgenehmigung registrieren ließen, anderenfalls würden sie uns verjagen. Umzüge wurden also zu unserem Alltag. Später zogen wir in einen größeren Wohnkomplex um, in dem der Sohn eines älteren Bruders der Kirche eine Wohnung mietete, also empfing uns dieser Bruder dort als Gastgeber. Allerdings mussten wir dort nicht nur eine befristete Aufenthaltsgenehmigung beantragen, wir mussten außerdem über eine Zugangs- und Ausgangserlaubnis verfügen. Anderenfalls wäre uns ein Kommen und Gehen nicht möglich gewesen, geschweige denn, dort einzuziehen. Wir mussten uns im Haus verstecken und konnten nicht hinausgehen. Trotzdem gab die Polizei immer noch nicht auf. Sie gingen nach wie vor regelmäßig von Tür zu Tür und führten Inspektionen durch. Daran sahen wir, dass in diesem diktatorischen, ungläubigen Land, das von einer atheistischen Partei regiert wird, der Glaube an Gott auf Schritt und Tritt unterdrückt und unterbunden wurde. Es verursachte wahrhaftig eine stille Unmut. Vor allem während der Olympischen Spiele im Jahr 2008 war die Situation sehr angespannt, sehr hart. Der große rote Drache stellte Fallen und die Polizei stand überall Wache. Aber unter diesen Umständen geschah es, dass wir Gottes Allmacht, Weisheit und Seine wunderbaren Taten sahen, dass es Gott war, der alles plante. Jedes Mal, wenn die Beamten eine Inspektion durchführen wollten, kam durch Gottes Plan der Wächter des Haupttors zu unserem älteren Bruder und sagte es ihm, sodass wir uns schnell vorbereiten und uns rechtzeitig verstecken konnten. Einmal führte die Polizei eine Überraschungsinspektion durch, während wir mitten in einer Versammlung waren. Wir hörten die Hunde draußen wie verrückt bellen. Die Leute, die die Inspektion durchgeführt hatten, waren in den Innenhof eingedrungen, und unter dem Vorwand, die Stromzähler zu überprüfen, gingen sie überall umher, schauten sich um, suchten, verhörten und erschraken unseren älteren Bruder, der die Weisheit Gottes benutzte, um sie dazu zu bringen fortzugehen. Nachdem sie gegangen waren, hatten wir alle Angst. Glücklicherweise konnten wir uns alle rechtzeitig verstecken – hätten sie uns oder die Bücher mit den Worten Gottes gefunden, wären die Konsequenzen unvorstellbar gewesen. Gerade, als mein Herz voller Angst war, dachte ich an folgende Worte Gottes: „Dulde nicht die Kontrolle durch irgendeine Person, Angelegenheit oder irgendeinen Gegenstand; wenn es Meinem Willen entspricht, dann praktiziere es in Übereinstimmung mit Meinen Worten. Hab keine Angst, da Meine Hände dich stützen, und Ich werde dich gewiss vor allen Bösen beschützen“ („Kapitel 28“ von Kundgebungen Christi am Anfang in „Das Wort erscheint im Fleisch“). „Handelt mutig! Lasst euch nicht unterkriegen! Fürchtet euch nicht: Ich – euer Vater – bin hier, um euch zu unterstützen, und ihr werdet nicht leiden. Solange ihr häufig vor Mir betet und demütig bittet, werde Ich euch allen Glauben zuteilwerden lassen. Diejenigen, die an der Macht sind, mögen von außen bösartig erscheinen, aber fürchtet euch nicht, denn das liegt daran, dass ihr wenig Glauben habt. Solange euer Glaube wächst, wird nichts zu schwierig sein. Jubelt und springt nach Herzenslust! Alles befindet sich unter euren Füßen und in Meinem Griff. Wird Erfüllung oder Zerstörung nicht durch ein Wort von Mir entschieden?“ („Kapitel 75“ von Kundgebungen Christi am Anfang in „Das Wort erscheint im Fleisch“). Gottes Worte bewirkten, dass ich mich schämte. Es war wahr. Unterliegen nicht alle Menschen, Ereignisse und Dinge in dieser Welt den Plänen und Fügungen Gottes? Drehen, erneuern und verändern Seinen Gedanken entsprechend? Der große rote Drache ist auch ein Geschöpf in Gottes Händen. Unabhängig davon, wie primitiv er ist, er kann nicht Seiner Herrschaft entkommen. Wenn Er ihn zerstören will, müsste Er es dann nicht einfach nur aussprechen? Gott hat ihn nicht zerstört, aber Er hat seine Grausamkeit eine Zeit lang zugelassen. Dies soll uns Vertrauen und Mut geben und es soll uns erlauben, Gottes Weisheit, Allmacht und wunderbare Taten durch unsere Erfahrungen kennenzulernen. Es soll uns auch erlauben, die böse, reaktionäre Natur sowie das hässliche Antlitz des großen roten Drachen in seiner Unterdrückung besser zu erkennen, damit wir ihn hassen, ablehnen, verraten und verfluchen können. Unter der Führung und Leitung von Gottes Worten war ich nicht nur nicht mehr zaghaft und ängstlich, sondern auch voller Dankbarkeit für Gott. Ich war bereit, in dieser Umgebung gehorsam zu sein und mit dem großen roten Drachen wettzueifern, Gottes persönliche Schulung und Vervollkommnung anzunehmen, zu versuchen, mehr von der Wahrheit zu verstehen und zu erlangen. In den folgenden Monaten machte die örtliche Polizei jeden Monat zwei bis drei Überraschungsbesuche, sodass wir uns nicht auf sie vorbereiten konnten. Aber gerade unter diesen schrecklichen Bedingungen konnten wir uns immer wieder unter Gottes Fürsorge und Schutz ihrem Blick entziehen. Es gab immer Beinahzusammenstöße und die Dinge gingen immer gerade noch einmal so gut. Nach diesen Erfahrungen konnte ich nicht anders, als wahre Dankbarkeit und Lobpreis für Gott tief in meinem Herzen zu spüren. Ich dachte: „Oh Allmächtiger Gott! Du bist wahrhaft der Herr des Universums, der alle Dinge leitet. Deine wundervollen Taten sind überall und durch meine gegenwärtigen Erfahrungen bekam ich nicht nur einen Geschmack von Deiner Allmacht und Weisheit, sondern ich habe gesehen, dass Du mein stärkster Unterstützer bist, dass Du meine Zuflucht bist und ich habe gesehen, dass der große rote Drache nichts weiter als ein Papiertiger ist. Betrachtet man ich von außen, besteht er nur aus Klauen und Zähnen und ist furchtbar anmaßend, aber wenn er sich Dir gegenübersieht, ist er so schwach und machtlos – er kann keinem einzigen Schlag standhalten. Er kann nur gehorsam Deine Aufträge und Pläne beachten. Solange ich Vertrauen habe, kann ich über alle Mächte der Finsternis triumphieren. Oh Gott! Obwohl ich nun in diesem, von Dämonen überwachten Land bin, werde ich nicht den Zwängen irgendeiner Person, irgendeines Ereignisses oder irgendeiner Sache unterliegen. Ich werde nur aus der Unterdrückung der Finsternis aufsteigen und aus diesem schmutzigen Ort erheben, um als Beweis Deines Sieges zu dienen.“

Unter den schrecklichen Umständen, der Verfolgung durch den großen roten Drachen, hatte ich die tiefgehende Erfahrung, dass es die Worte des Allmächtigen Gottes waren, die mich durch jede der Prüfungen führten und mir halfen, in den Tests Satans immer wieder zu triumphieren. Es war Gottes große Gnade und Sein Schutz, die mich heute hierhergeführt haben. Wenn ich zurück an den Weg denke, den ich eingeschlagen habe, habe ich die Unterdrückung und die Verfolgung durch den großen roten Drachen erduldet. Ich war nicht in der Lage, nach Hause zurückzukehren und ich wurde aus meiner Heimat vertrieben, ich habe das Leben eines Landstreichers gelebt und ich hatte kein „warmes Nest“, wie es weltliche Menschen haben. Auch war ich nicht in der Lage so unbeschwert zu sein wie sie oder ein solch entspanntes Leben zu führen. Und wegen der Unterdrückung durch den großen roten Drachen hat mein Herz großes Leid und große Schmerzen erlitten. Weil ich jedoch diese harten Situationen erlebt habe, habe ich die Reichtümer des Lebens erlangt. Durch das Erleben der Unterdrückung durch den großen roten Drachen habe ich meine eigene selbstsüchtige und verachtenswerte Natur erkannt. Ich sah, dass ich nicht wirklich an Gott glaubte oder Ihn liebte. Durch meine Erfahrung der Unterdrückung des großen roten Drachens erkannte ich seine verräterische, verachtenswerte und böse Natur. Vor diesem Hintergrund hatte ich ein größeres Verständnis für Gottes wesentliche Gerechtigkeit, Treue, Sein wesentliches Licht und Seine wesentliche Gutheit. Durch diese Erfahrung der Unterdrückung durch den großen roten Drachen wurde mir mein eigener vager und ungewisser Glaube bewusst und ich verstand die wahre Bedeutung und den Wert des Glaubens an Gott. Durch diese Unterdrückung habe ich auch ein größeres Verständnis für Gottes Weisheit und Allmacht und Seine wunderbaren Taten gewonnen und ich habe durch den großen roten Drachen in sein grausames, böses und reaktionäres Wesen geblickt, das Gott feindlich gesinnt ist. Ich sah deutlich, wie er die Menschen verdirbt, sie betrügt und sie ihnen schadet. Daraus entwickelte ich einen tiefen Hass für ihn und ich war gewillt, auf Gottes Worte zu vertrauen, um die verdorbene Disposition Satans abzuwerfen, um in der Lage zu sein, mich gänzlich vom großen roten Drachen abzuwenden, wie eine wirkliche Person zu leben und Gottes Herz zufriedenzustellen. Es war Gottes praktisches Wirken, das es mir persönlich ermöglichte, ein so üppiges Festmahl an Leben zu genießen. Es erweckte nicht nur mein Herz, das lange Zeit von dem großen roten Drachen geblendet worden war, sondern es ließ mich auch, so viele große Reichtümer des Lebens erlangen, und ehe ich mich versah, hatte ich den richtigen Weg des Glaubens an Gott betreten. Ich danke und preise den Allmächtigen Gott von ganzem Herzen!

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