15. Weil ich das Geheimnis um die Namen Gottes verstehe, halte ich mit den Schritten des Lammes mit

Von Mu Zhen, Taiwan

Als kleines Kind war ich klug und vernünftig, und so wurde ich stets mit der liebenden Fürsorge meiner Eltern, Verwandten und Freunde bedacht. Weil ich in der Schule immer gute Noten bekam und freundlich und umgänglich war, mochten mich meine Lehrer und Mitschüler. Während dieser Zeit war ich voller Hoffnung, was die Zukunft anging. Zu meiner großen Überraschung verfehlte ich beim Eignungstest für die Oberstufe jedoch den Score für die beste Mädchenschule um einen halben Punkt und wurde stattdessen an einer zweitklassigen Schule zugelassen. Ich war derart außerstande zu akzeptieren, was passiert war, dass ich mich zwei Tage lang in meinem Zimmer einschloss und Essen und Trinken verweigerte. Es war das erste Mal in meinem Leben, dass ich gescheitert war – ich fühlte mich, als wäre ich in einen Abgrund gefallen und von Qual und Schmerz geplagt.

Als die Schule wieder anfing, ging ich zur Einführungsveranstaltung und fühlte mich zutiefst niedergeschlagen. Während der Einführung predigte eine Mitschülerin aus der Abschlussklasse mir das Evangelium vom Herrn Jesus. Während ich mehr Kirchenversammlungen besuchte und mehr über die Erfahrungen der Brüder und Schwestern hörte, spürte ich, dass der Herr in Seiner Gnade treu war und man sich darauf verlassen konnte. Ich glaubte, dass ich, solange ich zum Herrn Jesus Christus betete und Ihn anflehte, Seinen Schutz und Seine Fürsorge empfangen und in meinem Herzen ein Gefühl von Frieden und Sicherheit genießen würde. Nach und nach gewann ich meinen Optimismus und meine positive Einstellung zurück, nachdem mein Herz zuvor ein Ort finsterer Niedergeschlagenheit gewesen war. Später wurde ich in meinem zweiten Jahr an der Oberschule als Christ getauft.

Um mehr über biblische Wahrheiten zu lernen, besuchte ich eine theologische Hochschule und belegte als Studienanfänger einen Kurs mit dem Titel „Einführung in Religion“, der vom Pastor unterrichtet wurde. Während einer Vorlesung sagte der Pastor zu uns: „Im Hebräerbrief, Kapitel 13, Vers 8, heißt es: ‚Jesus Christ gestern und heute und derselbe auch in Ewigkeit‘. Der Herr Jesus ist der einzige Retter. Er ist treu und verlässlich und Sein Name wird sich nie ändern, ganz gleich welches Zeitalter. Nur indem wir auf den Namen Jesus vertrauen, können wir gerettet werden…“ Aus seiner Rede lernte ich, dass wir nur durch das Heil des Herrn Jesus vom Bösen und vom Tod befreit werden können und wir nur, indem wir an den Namen des Herrn Jesus glauben, gerettet werden können. Es kam mir in den Sinn, dass der Grund, weshalb die Mitschülerin aus der Abschlussklasse, die mich in die Kirche gebracht hatte, immer so glücklich und zuversichtlich schien, wahrscheinlich die Lebensstärke war, die sie aus ihrem Vertrauen auf den Herrn Jesus bezog. Nach diesem Kurs entschloss ich mich, dem Herrn Jesus zu folgen und verwendete all meine Mühe darauf, Ihm zu dienen. Dazu verbrachte ich meine ganze Zeit nach den Kursen damit, an der Mahlgemeinschaft teilzuhaben, im Bibelkreis und bei der Missionsarbeit mitzumachen und das Evangelium zu verbreiten, und ich verpasste nie eine Predigt oder eine Versammlung.

Mit der Zeit erkannte ich, dass die Pastoren und Ältesten in ihren Predigten immer von den gleichen alten Dingen redeten – es gab kein neues Licht in dem, was sie sagten, und wir Gläubigen wurden durch ihre Worte kein bisschen mit geistlicher Nahrung versorgt. Einige Brüder und Schwestern lebten in Schwachheit – sie nahmen nie an den Versammlungen teil und keiner bemühte sich, ihnen zu helfen oder sie zu unterstützen. Einige Brüder und Schwestern dösten während der Predigten vor sich hin und versuchten dann nach den Versammlungen, den Leuten Waren und Versicherungen zu verkaufen. Einige halfen sogar Anwärtern aus der Politik beim Wahlkampf für ein Amt. Ich dachte bei mir: „Bist du immer noch Christ, wenn du an den Herrn glaubst, während du nur auf persönlichen Gewinn aus bist und dich nicht bemühst, in deinem geistlichen Leben voranzukommen? Die Pastoren und Ältesten versuchen nicht einmal, diesen Dingen Einhalt zu gebieten – steht das im Einklang mit dem Willen des Herrn und Seinen Anforderungen?“ Die Situation in der Kirche machte mich wütend und ich war enttäuscht. Weil ich lange Zeit nicht mit geistlicher Nahrung versorgt worden war, fühlte ich mich geistlich arm und schwach. Weil ich in der Arbeit viel zu tun hatte und am Wochenende oft Überstunden schob, machte ich mir letztlich auch nicht mal mehr die Mühe, zu den Versammlungen zu gehen. Nur wenn ich auf irgendein Problem stieß, las ich in meiner Bibel und betete im Namen des Herrn. Ich fühlte mich hoffnungslos und ohne Ziel, verloren und hilflos.

Im Oktober 2016 traf ich im Internet auf Bruder Wang von der Kirche des Allmächtigen Gottes. Bruder Wang stellte mich Bruder Jin und ein paar anderen Brüdern und Schwestern vor. Bruder Jins Andachten halfen mir dabei, viele Wahrheiten zu verstehen, die ich zuvor nicht verstanden hatte. Seine Gemeinschaft zur Wahrheit von Gottes Menschwerdung war besonders praxisnah und klar, und ich gewann eine Menge daraus. Ich hatte viele Jahre an den Herrn geglaubt, hatte die Bibel studiert und unzählige Predigten von geistlichen Persönlichkeiten, Pastoren und Ältesten gehört, aber nie hatte ich irgendjemanden so prägnant und klar Gemeinschaft über diesen Aspekt der Wahrheit halten hören. Mein Geist wurde bewässert und in mir stieg der Wunsch auf zu suchen. Deshalb nahm ich oft an ihren Online-Versammlungen teil.

Während einer solchen Versammlung hielt Bruder Jin Gemeinschaft und sagte: „Um die Menschheit vollständig zu retten, setzte Gott einen sechstausend Jahre umfassenden Führungsplan in Gang und teilte ihn in drei verschiedene Zeitalter auf. In jedem Zeitalter führt Er eine neue Stufe des Werkes aus. Gottes Name ändert sich zusammen mit dem unterschiedlichen Werk, das Er verrichtet. Beispielsweise verrichtete Gott im Zeitalter des Gesetzes Sein Werk unter dem Namen ‚Jehova‘, verkündete die Gesetze und Gebote und leitete die ersten Israeliten in ihrem Leben auf Erden. Als jedoch Gott Sein Werk im Zeitalter des Gesetzes beendet hatte und Sein Erlösungswerk im Zeitalter der Gnade begann, änderte sich Sein Name von ‚Jehova‘ zu ‚Jesus‘. Nun befinden wir uns in den letzten Tagen und Gott vollbringt das Gerichtswerk, wobei Er im Haus Gottes auf der Basis von Jesu Erlösungswerk beginnt. Er hat das Zeitalter der Gnade abgeschlossen, das Zeitalter des Königreiches eingeleitet und dabei hat sich Sein Name zu ‚Allmächtiger Gott‘ geändert.“ Als ich Bruder Jin sagen hörte, Gottes Name habe sich geändert, dachte ich bei mir: „Die Bibel sagt klar: ‚Jesus Christus gestern und heute und derselbe auch in Ewigkeit.‘ (Hebräer 13,8) Der Herr Jesus, an den ich glaube, ist der einzig wahre Gott und der Name des Herrn Jesus wird sich niemals ändern. Nur durch den Namen des Herrn Jesus können wir gerettet werden – wie kannst du sagen, dass Gottes Name sich geändert hat? Wenn wir in unseren Gebeten nicht den Namen Jesus anrufen, sondern irgendeinen anderen Namen verwenden, wie kann das dann noch mit der Bibel übereinstimmen?“ Bruder Jin’s Andacht stellte meine Überzeugungen zutiefst infrage. Er zog folgenden Vergleich und sagte: „Schwester Mu Zhen, wenn eine Firma dich in einem Jahr zur Planungsbeamtin macht und im nächsten Jahr zur Managerin, dann würden, ob du nun die Planungsbeamtin oder die Managerin bist, die Anforderungen an deine Tätigkeit die Änderung deiner Berufsbezeichnung bestimmen. Die Leute hätten dich Planungsbeamtin Mu genannt, doch jetzt nennen sie sich Managerin Mu – hättest du selbst dich, trotz der Änderung in deiner Berufsbezeichnung, geändert? Wärest du nicht immer noch du?“ Ich antwortete, „ich wäre immer noch ich“, und erhob keinerlei Einwände, aber in meinem Herzen konnte ich immer noch nicht akzeptieren, was er sagte. Ich dachte bei mir: „Gottes Name kann sich nie ändern. Nur indem wir an den Namen des Herrn Jesus glauben, können wir gerettet werden. Du wirst mich nicht so leicht überzeugen. Ich werde dich von jetzt an einfach ignorieren, und das war’s.“ Nachdem die Versammlung vorbei war, blockte ich alle Brüdern und Schwestern von der Kirche des Allmächtigen Gottes in der Chat-App.

Zu meinem Erstaunen hörte ich einen Tag, nachdem ich alle Brüder und Schwestern der Kirche des Allmächtigen Gottes geblockt hatte, plötzlich gegen 20 Uhr, während ich in der Küche Geschirr spülte, meine Türklingel läuten. Ich öffnete die Tür und vor mir standen zwei Mädchen, die ich nie zuvor gesehen hatte. Eines der Mädchen reichte mir einiges an Informationsmaterial. Ich war den Mädchen gegenüber anfangs sehr höflich, aber als ich sah, dass auf der Broschüre, die das Mädchen mir gegeben hatte, in großen Buchstaben stand „Christi Wiederkehr – der Herr Jesus ist mit den Wolken wiedergekehrt“, begriff ich plötzlich, dass sie hergekommen waren, um das Evangelium zu predigen. Weil ich zu dem Zeitpunkt glaubte, dass sich der Name des Herrn Jesus nie ändern würde, war ich wegen der zwei Mädchen ein wenig genervt und gab die Broschüre zurück, die sie mir überreicht hatten. Sie wirkten ein wenig geknickt, und als sie sich umdrehten, um zu gehen, fragte mich eine der Schwestern: „Schwester, kannst du diese Kunde nicht annehmen, weil du nicht an Gott glaubst oder weil du einer anderen Konfession angehörst? Hast du je sorgfältig die Wahrheit überprüft und gesucht?“ Egal was die Schwestern sagten, ich wollte ihnen nicht noch mehr von meiner Zeit schenken, also ging ich einfach wieder rein, um in der Küche das Geschirr abzuwaschen. Während ich den Abwasch erledigte, ging mir die Frage der Schwester immer wieder im Kopf herum: „Hast du je sorgfältig die Wahrheit überprüft und gesucht?“ Ich dachte bei mir: „Ich schätze mal, ich habe wirklich nie sorgfältig nach der Wahrheit gesucht.“ Ich dachte daran zurück, wie Bruder Wang und die anderen Gemeinschaft darüber gehalten hatten, wie sich Gottes Name ändert, und dann dachte ich darüber nach, wie dies von meinem eigenen Verständnis abwich. Doch selbst, als ich es nicht verstand, hatte ich nicht den Wunsch verspürt, die Wahrheit zu suchen, und hatte das, was er sagte, anhand meines Bibelwissens analysiert. Ich hatte jene Aspekte ihrer Gemeinschaft akzeptiert, denen ich zustimmte, hatte aber nicht nach jenen Aspekten gefragt, mit denen ich nicht einverstanden war, und ihnen keine Beachtung geschenkt. Erst da begriff ich, dass ich aufgrund meines Bibelwissens die Reinheit und Schlichtheit meines Herzens verloren hatte. Ich hatte eine selbstgerechte Haltung gegenüber der Wahrheit eingenommen – wie konnte ich mich für jemanden halten, der aufrichtig nach der Wahrheit suchte?

Als ich mich ein wenig beruhigt hatte, besann ich mich auf etwas, über das die Brüder und Schwestern der Kirche des Allmächtigen Gottes oft Gemeinschaft gehalten hatten: „Gottes Schafe hören auf Gottes Stimme – wenn wir die Wiederkehr des Herrn begrüßen wollen, müssen wir auf Gottes Stimme horchen, Seine Stimme erkennen und verstehen, was die Wahrheit ist.“ Die Gemeinschaft, die die Brüder und Schwestern gehalten hatten, stand im Einklang mit der Bibel. Die klugen Jungfrauen mussten auf Gottes Stimme horchen, und konnte Petrus im Zeitalter der Gnade dem Herrn Jesus nicht folgen, weil er in den Worten des Herrn Gottes Stimme gehört hatte? Als ich das begriff, nahm ich eilig meine Bibel heraus und schlug die Offenbarung, Kapitel 3, Verse 20-22, auf, wo es heißt: „Siehe, ich stehe vor der Tür und klopfe an. So jemand meine Stimme hören wird und die Tür auftun, zu dem werde ich eingehen und das Abendmahl mit ihm halten und er mit mir. Wer überwindet, dem will ich geben, mit mir auf meinem Stuhl zu sitzen, wie ich überwunden habe und mich gesetzt mit meinem Vater auf seinen Stuhl. Wer Ohren hat, der höre, was der Geist den Gemeinden sagt.“ Ich dachte reiflich über diese Bibelstelle nach und dachte bei mir: „Gott verlangt von uns, dass wir zuhören, wann immer der Heilige Geist spricht. Ich war nun in der glücklichen Lage gewesen, von der Wiederkehr des Herrn zu hören und hatte die Gelegenheit, mich mit dem Werk des Allmächtigen Gottes der letzten Tage vertraut zu machen, warum ließ ich also immer noch zu, dass mich meine Vorstellungen zurückhielten? Warum weigere ich mich, auf irgendwelche Gedanken zu hören, die ich nicht verstehe oder die nicht mit meinen Vorstellungen übereinstimmen? Selbst wenn ich nicht auf der Stelle akzeptieren kann, dass sich Gottes Name geändert hat, sollte ich mich zumindest bemühen und dieser Frage nachgehen und eine Entscheidung fällen, sobald ich mehr davon verstehe!“ Danach stieß ich auf die folgende Stelle im Matthäusevangelium, Kapitel 7, Vers 7: „Bittet, so wird euch gegeben; suchet, so werdet ihr finden; klopfet an, so wird euch aufgetan.“ „Wenn Gott wirklich gekommen ist und anklopft“, dachte ich, „und ich, von meinen eigenen Vorstellungen irregeführt, meine Ohren verschließe und Ihn in meiner vollkommenen Gefühllosigkeit aussperre und Gottes Heil in den letzten Tagen verpasse, wäre das nicht eine schreckliche Schande?“

In dieser Nacht konnte ich nicht einschlafen und spielte in meinem Kopf immer wieder alles durch, was an jenem Abend passiert war. Ich dachte bei mir: „Ich lebe seit 18 Jahren hier und das ist das erste Mal, dass jemand hergekommen ist, um vom Evangelium zu erzählen. Diese Schwester hat mich sogar gefragt, ob ich je sorgfältig die Wahrheit gesucht und überprüft hätte – war es womöglich Gottes Plan, dass diese zwei Schwestern, denen ich nie begegnet war, herkommen und mir vom Evangelium erzählen? Als ich mich dann, nachdem ich sie zurückgewiesen hatte, rastlos fühlte und die Bibel auf der Suche nach Antworten durchgelesen hatte, leitete mich Gott zu einer Textstelle über den Herrn, wie Er an die Tür anklopft – lag ich falsch damit, sie abzuweisen? Ist der Allmächtige Gott wirklich der wiedergekehrte Herr Jesus?“ Mit diesen Gedanken im Kopf stand ich sogleich aus dem Bett auf, betete zum Herrn und bat Ihn um Seine Wegweisung und Erleuchtung. Nachdem ich mein Gebet beendet hatte, schaltete ich meinen Computer an und ging auf die offizielle Webseite der Kirche des Allmächtigen Gottes, die „Evangelium des Abstiegs des Königreichs“ heißt, und schlug Textstellen auf, die mit Gottes Namen zu tun hatten. Ich fand diesen Text mit Worten des Allmächtigen Gottes: „Manche sagen, dass sich der Name Gottes nicht verändert, warum also wurde dann der Name Jehovas zu Jesus? Die Ankunft des Messias wurde prophezeit, warum also kam dann ein Mann mit dem Namen Jesus? Warum änderte sich der Name Gottes? Wurde dieses Werk nicht vor langer Zeit ausgeführt? Kann Gott heute kein neues Werk tun? Das Werk von gestern kann verändert werden, und das Werk Jesu kann am Werk Jehovas ansetzen. Kann dann dem Werk Jesu kein anderes Werk folgen? Wenn der Name Jehovas zu Jesus umgewandelt werden kann, kann dann nicht der Name Jesu ebenfalls geändert werden? Dies ist nicht ungewöhnlich, und die Menschen denken nur so[a] wegen ihrer Einfältigkeit. Gott wird immer Gott sein. Ungeachtet der Veränderungen Seines Werkes und Seines Namens, bleiben Seine Disposition und Weisheit für immer unverändert. Wenn du glaubst, dass Gott nur mit dem Namen Jesus gerufen werden kann, dann weißt du zu wenig“ („Wie kann der Mensch, der Gott in seinen Vorstellungen definiert hat, die Offenbarungen Gottes empfangen?“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“). Nachdem ich diesen Text gelesen hatte, verstand ich, dass Gott in jedem Zeitalter ein neues Werk verrichtet und einen neuen Namen annimmt, wie es Sein neues Werk erfordert. Ich dachte daran, wie Gottes Name im Zeitalter des Gesetzes Jehova war, und unter diesem Namen führte Gott die Israeliten. Als hingegen der Herr Jesus kam, um Sein Werk zu verrichten, hatte sich Gottes Name da nicht von Jehova zu Jesus geändert? Der Allmächtige Gott hatte diese Frage nun mit großer Klarheit erklärt – wer hätte solche Geheimnisse enthüllen können, wenn Gott nicht gekommen wäre, um die Wahrheit auszusprechen? Ich hatte mich geweigert, dem Gedanken nachzugehen, dass sich Gottes Name ändert, und es zu überprüfen, weil es nicht mit meinen eigenen Ansichten übereinstimmte. Wenn der Allmächtige Gott wirklich die Wiedererscheinung des Herrn Jesus war und ich den Herrn aussperrte, selbst als Er immer wieder an meine Tür klopfte, was wäre das für eine schreckliche Schande, wenn ich dann die Chance verpassen würde, die Wiederkehr des Herrn zu begrüßen. Von daher beschloss ich, gewissenhaft nach dem Werk des Allmächtigen Gottes der letzten Tage zu fragen und es zu überprüfen.

Später entblockte ich die Kontakte der Brüder und Schwestern der Kirche des Allmächtigen Gottes und erzählte ihnen von meinem Erlebnis in jener Nacht. Während einer Versammlung gaben mir die Brüder und Schwestern diese Bibelstelle weiter: „Was dünkt euch? Wenn irgend ein Mensch hundert Schafe hätte und eins unter ihnen sich verirrte: läßt er nicht die neunundneunzig auf den Bergen, geht hin und sucht das verirrte?“ (Matthäus 18,12) Die Brüder und Schwestern sagten, dass ich genau wie das verlorengegangene Schaf sei und dass Gott sich auf die Suche nach mir gemacht und mich vor Ihn zurückgebracht hätte. Es war wahrhaft Gottes Gnade, die mich, als ich in die Irre gegangen war, gelenkt hatte, die Kontakte der Brüder und Schwestern wieder zu entsperren und weiter an den Versammlungen teilzunehmen. Gott sei Dank dafür, dass Er mich nicht verlassen hat!

Gerade in diesem Augenblick fragte mich Schwester Xiling: „Schwester Mu Zhen, hast du plötzlich jeden geblockt, weil du irgendeinen Aspekt der Wahrheit nicht verstanden hast?“ Ich nickte und sagte: „Die Bibel sagt deutlich: ‚Jesus Christus gestern und heute und derselbe auch in Ewigkeit.‘ (Hebräer 13,8). Das beweist, dass sich Jesus Christus in Ewigkeit nicht ändert. Selbst wenn Gott in den letzten Tagen zurückkehrt, sollte Er immer noch Jesus heißen – dieser Name wird sich nie ändern. Aber Bruder Jin hat in seiner Gemeinschaft gesagt, dass Gottes Name in den letzten Tagen Allmächtiger Gott lautet und ich kann das einfach nicht ganz akzeptieren. Seit ich getauft wurde, habe ich beim Beten immer den Namen des Herrn Jesus angerufen, wie also könnte ich Ihn mit irgendeinem anderen Namen ansprechen?“ Als ich fertig war, schickte mir Schwester Xiling folgenden Text mit Gottes Worten: „Es gibt jene, die sagen, dass Gott unveränderlich ist. Das ist richtig, aber das bezieht sich auf die Unveränderlichkeit der Disposition und der Wesenheit Gottes. Veränderungen in Seinem Namen und Seiner Arbeit beweisen nicht, dass Seine Wesenheit sich geändert hat; mit anderen Worten, Gott wird immer Gott sein, und das wird sich niemals ändern. Wenn du sagst, dass die Arbeit Gottes immer gleich bleibt, wäre Er dann in der Lage, Seinen sechstausendjährigen Führungsplan zu beenden? Du weißt nur, dass Gott für immer unveränderlich ist, weißt du aber, dass Gott immer neu und niemals alt ist? Wenn sich die Arbeit Gottes niemals verändern würde, hätte Er dann die Menschheit zum heutigen Tag bringen können? Wenn Gott unveränderlich ist, wie kommt es dann, dass Er bereits die Arbeit von zwei Zeitaltern getan hat? … Beziehen sich die Worte ‚Gott ist immer neu und niemals alt‘ auf Seine Arbeit, und die Worte ‚Gott ist unveränderlich‘ sind hinsichtlich dessen, was Gott inhärent hat und ist. Ungeachtet dessen kannst du die sechstausendjährige Arbeit nicht in einem Punkt definieren oder sie lediglich mit statischen Worten schildern. So ist die Dummheit des Menschen. Gott ist nicht so simpel, wie der Mensch es sich vorstellt, und Seine Arbeit kann nicht in einem Zeitalter aufhören. Jehova, zum Beispiel, kann nicht immer für den Namen Gottes stehen; Gott kann Seine Arbeit auch unter dem Namen Jesus verrichten, was ein Symbol dafür ist, wie Gottes Arbeit immer vorwärts schreitet“ („Die Vision von Gottes Werk (3)“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“).

Dann sagte Schwester Xiling: „Die Worte des Allmächtigen Gottes erklären das ganz deutlich: Wenn wir sagen, ‚Gott ist unveränderlich,‘ dann meinen wir damit Seine Disposition und Sein Wesen. Das bedeutet nicht, dass sich Gottes Name nie ändert. Gott ist immer neu und niemals alt, Gottes Werk bewegt sich stets vorwärts, und Sein Name muss sich ändern, um die Veränderungen in Seinem Werk wiederzugeben. Ganz gleich jedoch, wie sich Gottes Name vielleicht ändert, Gottes Wesen ändert sich nie – Gott ist immer noch Gott. Und trotzdem verstehen wir nicht, was mit „unveränderbar“ wirklich gemeint ist und sehen nicht, wie Gottes Werk immer neu und niemals alt ist, und so ist es für uns sehr leicht, Gott in Seinem Wirken zu begrenzen und uns Gott aufgrund unserer Auffassungen und Vorstellungen sogar zu widersetzen. Beispielsweise hielten die Pharisäer an der Vorstellung fest „Jehova ist der einzige Gott und es gibt keinen Retter außer Jehova“. Als Gott kam, um Sein Werk unter dem Namen „Jesus“ zu verrichten, und die Pharisäer sahen, dass sich Jehovas Name geändert hatte, Er aber nicht „Messias“ hieß, wie es in den Weissagungen vorhergesagt worden war, leugneten sie daher, dass der Herr Jesus der Christus war, dass Er Gott selbst war. Fieberhaft verurteilten sie den Herrn Jesus und widersetzten sich Ihm, bis sie schließlich gemeinsame Sache mit den römischen Behörden machten, um den Herrn Jesus zu kreuzigen. Für diese ungeheuerlichste aller Sünden wurden sie von Gott bestraft. Wenn wir gleichermaßen darauf bestehen, uns blind an die Bibel zu klammern und wir an der Vorstellung festhalten, dass Gottes Name unveränderbar ist, und Gottes Werk der letzten Tage leugnen, unterscheiden wir uns dann irgendwie von den Pharisäern, die behaupteten, sie glaubten an Gott, die aber den Weg des Widerstandes gegen Gott einschlugen?“

Als Nächstes bat sie mich, zwei weitere Textstellen mit Gottes Worten zu lesen: „In jedem Zeitalter verrichtet Gott neue Arbeit und wird bei einem neuen Namen genannt; wie könnte Er dieselbe Arbeit in verschiedenen Zeitaltern tun? Wie könnte Er Sich an das Alte klammern? Der Name von Jesus wurde für das Werk der Erlösung genommen, würde Er also trotzdem beim selben Namen gerufen werden, wenn Er in den letzten Tagen zurückkehrt? Würde Er noch immer das Werk der Erlösung tun? Woran liegt es, dass Jehova und Jesus eins sind, sie aber trotzdem bei verschiedenen Namen in unterschiedlichen Zeitaltern gerufen werden? Liegt es nicht daran, dass die Zeitalter ihrer Werke unterschiedlich sind? Könnte ein einzelner Name Gott in Seiner Gesamtheit repräsentieren? Da es so ist, muss Gott in einem anderen Zeitalter bei einem anderen Namen gerufen werden und muss den Namen benutzen, um das Zeitalter zu verändern und das Zeitalter zu repräsentieren, denn kein einzelner Name kann Gott Selbst voll und ganz repräsentieren und jeder Name kann nur den zeitlichen Aspekt von Gottes Disposition in einem gewissen Zeitalter vertreten; er muss nur Sein Werk repräsentieren. Deshalb kann Gott Sich aussuchen, welcher Name auch immer zu Seiner Disposition passt, um das gesamte Zeitalter zu vertreten“ („Die Vision von Gottes Werk (3)“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“). „Könnte der Name Jesus, ‚Gott mit uns‘, Gottes Disposition in ihrer Gesamtheit repräsentieren? Könnte er Gott in vollem Maße verdeutlichen? Wenn der Mensch sagt, dass Gott nur Jesus genannt werden kann und keine anderen Namen haben darf, weil Gott Seine Disposition nicht verändern kann, dann sind solche Worte Gotteslästerung! Glaubst du, dass der Name Jesus, Gott mit uns, Gott in Seiner Gesamtheit repräsentieren kann? Gott kann mit vielen Namen benannt werden, aber unter diesen vielen Namen gibt es nicht einen, der alles, was Gott hat, einfangen kann, es gibt nicht einen, der Gott in vollem Maße repräsentieren kann. Und somit hat Gott viele Namen, aber diese vielen Namen können Gottes Disposition nicht voll und ganz darlegen, denn Gottes Disposition ist zu reichlich und erstreckt sich über die Kenntnis des Menschen hinaus. … Ein bestimmtes Wort oder ein bestimmter Name sind unfähig, Gott in Seiner Gesamtheit zu repräsentieren. Kann Gott also einen festgelegten Namen annehmen? Gott ist so groß und heilig, warum also erlaubst du es Ihm nicht, Seinen Namen in jedem neuen Zeitalter zu ändern? Deshalb verwendet Gott in jedem Zeitalter, in dem Er persönlich Sein eigenes Werk verrichtet, einen Namen, der dem Zeitalter angemessen ist, um das Werk, das Er zu verrichten beabsichtigt, zusammenzufassen. Er verwendet diesen bestimmten Namen, einen, der zeitliche Bedeutung hat, um Seine Disposition in diesem Zeitalter zu repräsentieren. Gott benutzt die Sprache des Menschen, um Seine eigene Disposition auszudrücken“ („Die Vision von Gottes Werk (3)“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“).

Schwester Xiling hielt Gemeinschaft und sagte: „Gott vollbringt in jedem beliebigen Zeitalter nur einen Teil von dem Werk, das Er geplant hat, und bringt nur einen Aspekt Seiner Disposition zum Ausdruck. Der Name, den Er in einem bestimmten Zeitalter annimmt, repräsentiert nur die Disposition, in der Er sich manifestiert, und das Werk, das Er in diesem Zeitalter vollbringt. Beispielsweise wurde im Zeitalter des Gesetzes der Name Jehova benutzt, um das Werk darzustellen, das Gott verrichtete, als auch, um die majestätischen, zornentbrannten, barmherzigen und fluchenden Aspekte Seiner Disposition auszudrücken. Unter dem Namen Jehova verkündete Gott die Gesetze und Gebote und leitete die Menschheit in ihrem Leben auf Erden. Das Verhalten der Menschen wurde wiederum immer geregelter und sie lernten, wie man Gott anbetet. Weil die Menschen immer mehr von Satan verdorben worden waren, hörten sie gegen Ende des Zeitalters des Gesetzes auf, sich an die Gesetze und Gebote zu halten, und liefen Gefahr, verurteilt und umgebracht zu werden. Um die Menschen vor der Härte des Gesetzes zu retten, vollbrachte Gott das Erlösungswerk unter dem Namen Jesus, begann damit das Zeitalter der Gnade und beendete das Zeitalter des Gesetzes. Er brachte Seine liebende und barmherzige Disposition zum Ausdruck, predigte den Weg der Buße und erlöste die Menschheit schließlich durch Seinen Kreuzestod. All jenen, die den Herrn Jesus als Retter annahmen und im Namen des Herrn beteten, um ihre Sünden zu bekennen und Buße zu tun, wurde vergeben. Daran können wir sehen, dass der Name, den Gott in jedem Zeitalter wählt, eine Bedeutung hat. Jeder Name repräsentiert nur einen Teil von Gottes Werk und einen Aspekt Seiner Disposition – ein Name kann nicht die Gesamtheit Gottes repräsentieren. Wenn Gott im Zeitalter der Gnade unter dem Namen Jehova und nicht Jesus gekommen wäre, dann wäre Gottes Werk über das Zeitalter des Gesetzes hinaus nicht mehr vorangekommen, und wir hätten als verderbte Menschen nie unsere Erlösung empfangen, sondern wären stattdessen verurteilt und umgebracht worden, weil wir die Gesetze und Gebote missachtet hatten. Gleichermaßen wäre Gottes Werk, hätte Er immer noch Jesus geheißen, als Er in den letzten Tagen zurückkehrte, über das Zeitalter der Gnade hinaus nicht mehr vorangekommen. Unsere Sünden wären vergeben, aber wir würden immer noch in dem grausamen Kreislauf leben, in dem wir Sünden begehen und bekennen, und wir wären nicht in der Lage, uns von den Fesseln der Sünde loszureißen und Reinigung zu erlangen. Von daher ist Gott, um uns vollständig von den Fesseln der Sünde zu befreien und damit wir Reinigung erlangen, erneut im Fleisch Mensch geworden, um Seine Worte auszusprechen und das Gerichts- und Reinigungswerk zu vollbringen, um das Zeitalter des Königreichs zu errichten und das Zeitalter der Gnade zu beenden. Mit der Änderung des Zeitalters hat sich auch Gottes Name zu „Allmächtiger Gott“ geändert, womit sich die Weissagung in der Offenbarung, Kapitel 1, Vers 8 erfüllt, wo es heißt: ‚Ich bin das A und das O, der Anfang und das Ende, spricht Gott der HERR, der da ist und der da war und der da kommt, der Allmächtige.‘“

Durch die Gemeinschaft, die die Brüder und Schwestern hielten, verstand ich schließlich, dass die Bibelstelle, in der es heißt „Jesus Christus gestern und heute und derselbe auch in Ewigkeit.“ (Hebräer 13,8) nicht bedeutet, dass sich Gottes Name nie ändern wird, sondern vielmehr, dass Gottes Wesen unveränderbar ist. Ich lernte außerdem, dass Gott Seinen sechstausend Jahre umfassenden Führungsplan in drei Zeitalter aufteilte – das Zeitalter des Gesetzes, das Zeitalter der Gnade und das Zeitalter des Königreiches – und Gott mit jedem Abschnitt des Werkes einen neuen Namen annimmt, der Sein Werk und Seine Disposition während dieses Zeitalters repräsentiert. Außerdem nimmt Er einen neuen Namen an, um ein neues Zeitalter einzuleiten. Wie bedeutungsvoll Gottes Name in jedem Zeitalter ist! Wenn Gottes Name, wie ich bislang geglaubt hatte, sich nie ändern würde und Er, als Er wiederkehrte, immer noch Jesus hieße, würde Sein Werk dann nicht stehenbleiben?

Nach der Versammlung schlug ich erneut einige Textstellen aus der Offenbarung auf: „Ich bin das A und das O, der Anfang und das Ende, spricht Gott der HERR, der da ist und der da war und der da kommt, der Allmächtige“ (Offenbarung 1,8). „Wer überwindet, den will ich machen zum Pfeiler in dem Tempel meines Gottes, und er soll nicht mehr hinausgehen; und will auf ihn schreiben den Namen meines Gottes und den Namen des neuen Jerusalem, der Stadt meines Gottes, die vom Himmel herniederkommt von meinem Gott, und meinen Namen, den neuen.“ (Offenbarung 3,12) Plötzlich wurde alles klar, nachdem ich diese Textstellen gelesen hatte, und ich dachte bei mir: „Ich habe diese zwei Textstellen früher schon gelesen, wie also kann es sein, dass ich nicht gemerkt habe, was sie wirklich bedeuten? Diese zwei Bibelstellen sagen klar vorher, dass Gott, wenn Er in den letzten Tagen zurückkehrt, nicht mehr Jesus heißen wird und Sein neuer Name „der Allmächtige“ sein wird. Ich hatte mich immer an jenes Bibelzitat geklammert, wo es heißt ‚Jesus Christus gestern und heute und derselbe auch in Ewigkeit.‘ (Hebräer 13,8), und gedacht, dass sich Gottes Name nie ändern würde, aber ich hatte nie daran gedacht, andere Bibelstellen zu überprüfen, und Gottes Werk der letzten Tage einfach fortwährend abgelehnt und mich dagegen verwehrt. Wie unwissend ich doch war!“ Durch die Gemeinschaft, die die Brüder und Schwestern gehalten hatten, als auch durch die Weissagungen in der Bibel in Bezug auf Gottes Namen hatte ich keinerlei Zweifel mehr an dem Namen, den Gott in den letzten Tagen gewählt hat.

Einige Zeit später lasen wir während einer Versammlung einen anderen Text mit Gottes Worten: „Einst kannte man Mich als Jehova. Ich wurde auch der Messias genannt und die Menschen nannten Mich einst Jesus der Erlöser, weil sie Mich liebten und respektierten. Aber heute bin Ich nicht der Jehova oder Jesus, den die Leute aus der Vergangenheit kennen – Ich bin der Gott, der in den letzten Tagen wiedergekehrt ist, der Gott, der das Zeitalter zu Ende führen wird. Ich bin der Gott Selbst, der an den Enden der Erde aufsteigt, erfüllt von Meiner gesamten Disposition, und voller Autorität, Ehre und Herrlichkeit. Die Menschen haben sich niemals mit Mir befasst, haben Mich nie gekannt, und kannten zu keiner Zeit Meine Disposition. Von der Weltschöpfung bis heute hat Mich noch nie jemand gesehen. Dies ist der Gott, der dem Menschen während der letzten Tage erscheint, aber unter den Menschen verborgen ist. Er wohnt unter den Menschen, wirklich und wahrhaftig, wie die brennende Sonne und das lodernde Feuer, erfüllt von Kraft und überschäumend vor Autorität. Es gibt keinen einzigen Menschen oder kein einziges Objekt, das nicht durch Meine Worte gerichtet wird, und keinen einzigen Menschen oder keine einzige Sache, die nicht durch das brennende Feuer gereinigt werden. Letzten Endes werden alle Nationen durch Meine Worte gesegnet und auch durch Meine Worte in Stücke zerschlagen werden. So werden alle Menschen während der letzten Tage sehen, dass Ich der wiedergekehrte Erlöser bin, Ich bin der Allmächtige Gott, der die ganze Menschheit erobert und Ich war einst das Sündopfer für den Menschen, aber Ich werde in den letzten Tagen auch zu den Flammen der Sonne, die alles niederbrennen, und auch zur Sonne der Gerechtigkeit, die alles offenbart. Derart ist Mein Werk der letzten Tage. Ich nahm diesen Namen an und Ich besitze diese Disposition, damit alle Menschen sehen können, dass Ich ein gerechter Gott bin und die brennende Sonne und lodernde Feuer bin. Es ist so, damit alle Mich anbeten können, den einzig wahren Gott, und damit sie Mein wahres Gesicht sehen können: Ich bin nicht nur der Gott der Israeliten, und Ich bin nicht nur der Erlöser – Ich bin der Gott aller Geschöpfe, überall, in den Himmeln, auf Erden und in den Meeren“ („Der Erlöser ist bereits auf einer ‚weißen Wolke‘ wiedergekehrt“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“).

Schwester Xiling hielt Gemeinschaft und sagte: „In den letzten Tagen hat Gott im Zeitalter des Königreichs mit Worten das Gerichtswerk unter dem Namen ‚Allmächtiger Gott‘ begonnen und der Menschheit Seine gerechte, majestätische Disposition offenbart, die kein Vergehen duldet. Die Worte, die der Allmächtige Gott ausspricht, decken die Tatsache auf, dass die Menschheit von Satan verdorben ist, als auch den Ursprung unseres Widerstands gegen Gott. Gottes Worte vergießen Gericht über unsere Aufsässigkeit und Ungerechtigkeit und zeigen uns den Weg und die Richtung, der wir folgen müssen, um unsere Gesinnungen zu verwandeln. Solange wir uns darauf fokussieren, in allem nach der Wahrheit zu streben, die Wahrheit anwenden, um unsere verderbten Gesinnungen auszureißen, und uns Gottes Forderungen gemäß verhalten und andere Gottes Forderungen gemäß behandeln, können wir uns allmählich unserer verderbten Gesinnungen entledigen und das ganze Heil Gottes erlangen. Wenn das Werk des Allmächtigen Gottes auf Erden abgeschlossen ist, werden all jene, die Gottes Werk in den letzten Tagen angenommen und Gottes Reinigung und Heil erlangt haben, von Gott in Sein Königreich geführt werden, damit sie sich an Gottes Segnungen und Seiner Verheißung erfreuen. Was nun jene angeht, die Gottes Werk in den letzten Tagen abgelehnt und sich dem sogar widersetzt, Gott verurteilt, verleumdet und gelästert haben, sie alle werden von den großen Katastrophen der Endzeit verzehrt und von Gott bestraft und vernichtet werden. Somit nimmt Gott den Namen „Allmächtiger Gott“ an, um der ganzen Menschheit Seine gerechte, majestätische Disposition kundzutun, die kein Vergehen duldet. Er trennt die Menschen nach ihrer Art, beendet dieses Zeitalter des Bösen und vollendet das ganze Werk von Gottes sechstausend Jahre umfassendem Führungsplan. Gott will, dass wir sehen, dass Er nicht nur der Herr und Schöpfer aller Dinge ist, Er kann auch als unser Sündopfer dienen und sogar die Menschheit vervollkommnen, verwandeln und reinigen. Gott ist der Erste und der Letzte und Seine wundersamen Taten sind für den Menschen unergründlich. Von daher ist es besonders bedeutungsvoll, dass Gott den Namen ‚Allmächtiger Gott‘ annimmt. Derzeit schützt der Heilige Geist nur das Werk, das unter dem Namen des Allmächtigen Gottes getan wird. Alle, die Gottes Werk der letzten Tage annehmen und im Namen des Allmächtigen Gottes beten, können das Wirken des Heiligen Geistes empfangen und von dem lebendigen Wasser des Lebens versorgt werden. Die Kirchen im Zeitalter der Gnade sind düster und trostlos geworden – der Glaube ihrer Gläubigen erkaltet, ihren Predigten fehlt der Inhalt, Gebet berührt sie nicht, und immer mehr von ihnen lassen sich von weltlichen Trends verführen. Der Ursprung ihrer Probleme liegt in der Tatsache, dass Gott ein neues Werk vollbringt und sich das Wirken des Heiligen Geistes von den Kirchen aus dem Zeitalter der Gnade auf die Kirchen aus dem Zeitalter des Königreiches verlagert hat. Sie haben nicht mit den Schritten des Lammes mitgehalten, haben das Gerichtswerk des Allmächtigen Gottes nicht angenommen und können von daher nicht mit dem lebendigen Wasser des Lebens versorgt werden und müssen sich ohne Ausweg in Finsternis suhlen.“

Dadurch, dass ich Gottes Wort las und der Gemeinschaft der Schwester zuhörte, gelangte ich zu einem tieferen Verständnis dessen, was es bedeutet, dass Gott in verschiedenen Zeitaltern verschiedene Namen annimmt. Ich erlangte auch Wissen über Gottes Gerichtswerk und die Disposition, die Er in den letzten Tagen zum Ausdruck bringt – das ist entscheidend, damit Gott uns von den Fesseln der Sünde befreit und wir von Ihm Heil erlangen! Wie sich herausstellte, lag der Grund, weshalb ich mich nicht versorgt fühlte, wenn ich in den letzten Jahren Predigten anhörte, und der Glaube meiner Brüder und Schwestern schwach geworden war und den Predigten Inhalt gefehlt hatte, darin, dass sich das Wirken des Heiligen Geistes bereits verlagert hatte: Der Heilige Geist schützt nun nur das Werk, das unter dem Namen „Allmächtiger Gott“ getan wird. Weil wir Gottes neuen Namen nicht angenommen und nicht mit den Schritten des Lammes mitgehalten hatten, waren wir in Finsternis gestürzt. Da wusste ich in meinem Herzen, dass der Allmächtige Gott wahrhaft der wiedergekehrte Herr Jesus ist.

Später hielten meine Brüder und Schwestern mit mir Gemeinschaft darüber, wie man wahre Kirchen von falschen Kirchen unterscheidet, wie man das Wirken des Heiligen Geistes von Satans Tun unterscheidet und über andere Aspekte der Wahrheit. Ich profitierte sehr von diesen Andachten. Jedes Mal, wenn ich mich mit meinen Brüdern und Schwestern traf, um Filme und Videos über das Evangelium anzuschauen, fühlte ich mich geistlich erfüllt und ein Gefühl von Frieden und Sicherheit erfüllte mein Herz. Die Worte des Allmächtigen Gottes klärten nicht nur viele Fragen, die ich vorher in meinem Glauben an den Herrn hatte, sondern sie lösten auch viele Probleme, die ich in meinem Leben hatte. Ich erlangte auch jenen Sinn für Glauben wieder, denn ich hatte, als ich zum ersten Mal begann, an den Herrn zu glauben. Ich jubelte darüber, dass Gott mich auserwählt hatte, Sein Werk der letzten Tage anzunehmen, und ich begann, mit den Schritten des Lammes mitzuhalten. Jetzt lese ich die Worte des Allmächtigen Gottes jeden Tag. Je mehr ich lese, desto mehr spüre ich, wie Licht mein Herz erfüllt, und im Grunde meines Herzens bin ich absolut sicher, dass das Wort des Allmächtigen Gottes die Wahrheit und Gottes Stimme ist. Ich war völlig sicher, dass Gott jetzt erschienen ist und als Allmächtiger Gott am Wirken ist, und ich akzeptierte den Namen des Allmächtigen Gottes und trat offiziell der Kirche des Allmächtigen Gottes bei. Dem Allmächtigen Gott sei Dank, dass Er mich gerettet hat!

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