a. Wie man heuchlerische Pharisäer erkennt

Worte des Allmächtigen Gottes der letzten Tage

Wisst ihr, was ein Pharisäer tatsächlich ist? Gibt es in eurer Umgebung Pharisäer? Warum werden diese Leute als „Pharisäer“ bezeichnet? Wie beschreibt man Pharisäer? Das sind Menschen, die heuchlerisch sind, völlig verlogen, die bei allem, was sie tun, eine Show abziehen. Welche Show ziehen sie ab? Sie tun so, als wären sie gut, freundlich und positiv. Sind sie tatsächlich so? Keineswegs. Angesichts der Tatsache, dass sie Heuchler sind, ist alles, was sich in ihnen zeigt und offenbart, falsch; es ist alles nur Schein – es ist nicht ihr wahres Gesicht. Wo versteckt sich ihr wahres Gesicht? Es ist tief in ihren Herzen versteckt, damit andere es nie sehen können. Nach außen hin ist alles eine Show, es ist alles Schwindel, aber sie können nur Menschen zum Narren halten; sie können nicht Gott zum Narren halten. Wenn Menschen nicht nach der Wahrheit streben, wenn sie Gottes Worte nicht in die Praxis umsetzen und erleben, dann können sie die Wahrheit nicht wirklich verstehen, und deshalb sind ihre Worte, so schön sie auch klingen mögen, nicht die Wahrheitsrealität, sondern Worte und Glaubenslehren. Manche Menschen konzentrieren sich nur darauf, Worte und Glaubenslehren nachzuplappern, sie ahmen denjenigen nach, der die höchsten Predigten hält, mit dem Ergebnis, dass ihr Vortrag der Worte und Glaubenslehre in nur wenigen Jahren immer fortgeschrittener wird und sie von vielen Menschen bewundert und verehrt werden, woraufhin sie beginnen, sich zu tarnen und genau darauf zu achten, was sie sagen und tun, um sich besonders fromm und geistlich zu zeigen. Sie nutzen diese sogenannten geistlichen Theorien, um sich zu tarnen. Das ist alles, worüber sie reden, egal wo sie hingehen, trügerische Dinge, die zu den Auffassungen der Menschen passen, denen aber jegliche Wahrheitsrealität fehlt. Und indem sie diese Dinge predigen – Dinge, die mit den Auffassungen und Geschmäckern der Menschen übereinstimmen – führen sie viele Menschen in die Irre. Anderen Menschen erscheinen solche Menschen als sehr fromm und demütig, aber tatsächlich ist das vorgetäuscht; sie scheinen tolerant, nachsichtig und liebevoll, aber tatsächlich ist das nur vorgespielt; sie sagen, sie lieben Gott, aber tatsächlich ist das eine Show. Andere halten solche Menschen für heilig, aber der Schein trügt. Wo kann man einen Menschen finden, der wahrhaft heilig ist? Menschliche Heiligkeit ist alles nur Schein. Es ist alles nur Show, eine Vortäuschung. Nach außen hin erscheinen sie Gott gegenüber hingebungsvoll, aber tatsächlich führen sie nur etwas vor, damit andere es sehen sollen. Wenn niemand hinsieht, sind sie nicht im Geringsten hingebungsvoll, und sie tun alles nur nachlässig. Oberflächlich betrachtet, wenden sie sich für Gott auf und haben ihre Familien und Karrieren aufgegeben. Aber was tun sie insgeheim? Sie führen in der Kirche ihre eigenen Unterfangen und Vorhaben durch, leben auf Kosten der Kirche und stehlen heimlich Opfergaben unter dem Deckmantel, für Gott zu arbeiten. … Diese Menschen sind die heuchlerischen Pharisäer der Neuzeit. Woher kommen „Pharisäer“ – diese Leute? Tauchen sie unter den Nichtgläubigen auf? Nein, sie alle tauchen unter den Gläubigen auf. Warum werden diese Menschen zu Pharisäern? Hat jemand sie dazu gemacht? Offensichtlich ist dem nicht so. Was ist der Grund? Es liegt daran, dass ihre Wesensnatur so ist, und das ist auch auf den Weg zurückzuführen, den sie eingeschlagen haben. Sie verwenden Gottes Worte nur als Werkzeug, um zu predigen und auf Kosten der Kirche zu leben. Sie bewaffnen ihren Verstand und ihren Mund mit Gottes Worten, predigen falsche geistliche Theorien und präsentieren sich als heilig. Das nutzen sie dann als Kapital, um ihr Ziel zu erreichen, auf Kosten der Kirche zu leben. Sie predigen nur Glaubenslehren, haben die Wahrheit jedoch nie in die Praxis umgesetzt. Was sind das für Menschen, die, obwohl sie Gottes Weg nie gefolgt sind, trotzdem Worte und Glaubenslehren predigen? Sie sind heuchlerische Pharisäer. Ihr dürftiges, sogenanntes gutes Verhalten und ihre guten Äußerungsformen sowie das Wenige, was sie aufgegeben und aufgewendet haben, werden gänzlich durch die Kontrolle und Präsentation ihres eigenen Willens erreicht. Diese Handlungen sind gänzlich gefälscht und nur vorgespielt. In ihren Herzen gibt es keinerlei Ehrfurcht vor Gott, noch haben sie irgendeinen echten Glauben an Gott, ja sie sind Ungläubige. Wenn Menschen nicht nach der Wahrheit streben, dann werden sie einen solchen Weg gehen und zu Pharisäern werden. Ist das nicht erschreckend? Der religiöse Ort, an dem sich die Pharisäer versammeln, wird zum Marktplatz. In Gottes Augen ist das Religion; es ist nicht die Kirche Gottes, noch ist es ein Ort, an dem Er angebetet wird. Daher spielt es keine Rolle, mit wie vielen buchstäblichen Worten und oberflächlichen Glaubenslehren über Gottes Kundgebungen die Menschen sich ausrüsten, wenn sie nicht nach der Wahrheit streben, ist es nutzlos.

– Das Wort, Bd. 3, Die Diskurse des Christus der letzten Tage: Sechs Kriterien für Wachstum im Leben

Der Grund, warum die Pharisäer heuchlerisch und niederträchtig sind, liegt darin, dass sie der Wahrheit abgeneigt sind, aber das Wissen lieben, weshalb sie nur die Schrift studieren und nach biblischem Wissen streben, aber niemals die Wahrheit oder Gottes Worte akzeptieren. Sie beten nicht zu Gott, wenn sie Seine Worte lesen, noch suchen sie nach der Wahrheit oder halten Gemeinschaft über die Wahrheit. Stattdessen studieren sie Gottes Worte, studieren, was Gott gesagt und getan hat, wodurch sie Gottes Worte in eine Theorie, eine Glaubenslehre verwandeln, um andere zu unterrichten, was man als gelehrtes Studium bezeichnet. Warum betreiben sie ein gelehrtes Studium? Was studieren sie? In ihren Augen sind dies nicht Gottes Worte oder Gottes Ausdruck, und noch viel weniger die Wahrheit. Vielmehr ist es eine Art Gelehrsamkeit, oder man könnte sogar sagen, es ist theologisches Wissen. Ihrer Ansicht nach bedeutet die Verbreitung dieses Wissens, dieser Gelehrsamkeit, die Verbreitung von Gottes Weg, die Verbreitung des Evangeliums – das nennen sie Predigen, aber alles, was sie predigen, ist theologisches Wissen.

… Die Pharisäer hielten die von ihnen erfassten theologischen Theorien für Wissen und ein Werkzeug, um Menschen zu beurteilen und zu verurteilen, und wandten es sogar auf den Herrn Jesus an. So wurde der Herr Jesus verurteilt. Die Art und Weise, wie sie eine Person beurteilten oder behandelten, hing niemals vom Wesen der Person ab, noch davon, ob das, was die Person predigte, die Wahrheit war, und noch viel weniger von der Quelle der Worte, die die Person sprach – die Art und Weise, wie die Pharisäer eine Person beurteilten oder verurteilten, hing nur von den Vorschriften, Worten und Glaubenslehren ab, die sie im Alten Testament der Bibel erfasst hatten. Obwohl die Pharisäer in ihren Herzen wussten, dass das, was der Herr Jesus sagte und tat, keine Sünde oder ein Gesetzesverstoß war, verurteilten sie Ihn dennoch, weil die Wahrheiten, die Er kundtat, und die Zeichen und Wunder, die Er ausführte, viele Menschen dazu brachten, Ihm zu folgen und Ihn zu preisen. Die Pharisäer hegten zunehmend Hass gegen Ihn und wollten Ihn sogar beiseiteschaffen. Sie erkannten nicht an, dass der Herr Jesus der Messias war, der kommen sollte, noch erkannten sie an, dass Seine Worte die Wahrheit beinhalteten, und noch viel weniger, dass Sein Werk sich an die Wahrheit hielt. Sie urteilten, dass der Herr Jesus anmaßende Worte sprach und Dämonen durch Beelzebul, den Fürsten der Dämonen, austrieb. Dass sie dem Herrn Jesus diese Sünden anlasten konnten, zeigt, wie sehr sie Ihn hassten. Daher arbeiteten sie vehement daran zu leugnen, dass der Herr Jesus von Gott gesandt war, dass Er der Sohn Gottes war und dass Er der Messias war. Was sie meinten, war: „Würde Gott auf diese Weise handeln? Wenn Gott Mensch geworden wäre, wäre er in eine Familie von herausragendem Status hineingeboren worden. Und er müsste die Anleitung von Schriftgelehrten und Pharisäern annehmen. Er müsste die Schrift systematisch studieren, ein Verständnis des biblischen Wissens haben und mit dem gesamten Wissen der Schrift ausgestattet sein, bevor er des Namens ‚menschgewordener Gott‘ würdig wäre.“ Aber der Herr Jesus war nicht mit diesem Wissen ausgestattet, also verurteilten sie Ihn und sagten: „Erstens bist du nicht auf diese Weise qualifiziert, also kannst du nicht Gott sein; zweitens kannst du ohne dieses biblische Wissen nicht das Werk Gottes tun, geschweige denn Gott sein; drittens darfst du nicht außerhalb des Tempels arbeiten – du arbeitest jetzt nicht im Tempel, sondern bist immer unter den Sündern, also liegt das Werk, das du tust, außerhalb des Rahmens der Schrift, was es noch unmöglicher macht, dass du Gott bist.“ Woher stammte die Grundlage ihrer Verurteilung? Aus der Schrift, aus dem Verstand des Menschen und aus der theologischen Bildung, die sie erhalten hatten. Weil die Pharisäer erfüllt waren von Auffassungen, Einbildungen und Wissen, glaubten sie, dieses Wissen sei richtig, sei die Wahrheit, sei eine gültige Grundlage, und zu keiner Zeit könne Gott diesen Dingen zuwiderhandeln. Suchten sie die Wahrheit? Das taten sie nicht. Was suchten sie? Einen übernatürlichen Gott, der in der Gestalt eines geistlichen Körpers erschien. Daher legten sie den Rahmen für Gottes Werk fest, leugneten Sein Werk und beurteilten anhand der Auffassungen, Einbildungen und des Wissens des Menschen, ob Gott richtig oder falsch war. Und was war das Endergebnis davon? Sie verurteilten nicht nur Gottes Werk, sie nagelten den menschgewordenen Gott ans Kreuz. Das ist es, was dabei herauskam, als sie ihre Auffassungen, Einbildungen und ihr Wissen benutzten, um Gott zu beurteilen, und das ist es, was an ihnen niederträchtig ist.

– Das Wort, Bd. 4, Antichristen entlarven: Punkt 7: Sie sind niederträchtig, heimtückisch und hinterlistig (Teil 3)

Die Pharisäer waren die Besten darin, Glaubenslehren zu predigen und Parolen zu rufen. Sie standen oft an Straßenecken und riefen, „O mächtiger Gott!“, oder „Anbetungswürdiger Gott!“ Für andere hatte es den Anschein, sie seien besonders fromm und würden nichts tun, was gegen das Gesetz verstieß, aber wurden sie von Gott anerkannt? Er erkannte sie nicht an. Wie verurteilte Er sie? Indem Er ihnen einen Titel gab: die heuchlerischen Pharisäer. Damals gehörten die Pharisäer in Israel zu einer angesehenen Gesellschaftsschicht, warum ist dieser Name jetzt zu einem Schimpfnamen geworden? Der Grund ist, dass die Pharisäer zu einem Begriff geworden sind, der für eine Art von Person steht. Was sind die Merkmale dieser Art von Person? Sie sind geschickt darin, verlogen zu sein, auszuschmücken, vorzutäuschen; sie täuschen große Vornehmheit, Heiligkeit, Rechtschaffenheit und transparenten Anstand vor, und die Parolen, die sie rufen, hören sich gut an, doch wie sich herausstellt, praktizieren sie die Wahrheit nicht im Geringsten. Welches gute Verhalten weisen sie auf? Sie lesen die Bibel und predigen; sie lehren andere, sich an das Gesetz und an Regeln zu halten und sich Gott nicht zu widersetzen. Das alles sind gute Verhaltensweisen. Alles, was sie sagen, hört sich gut an, aber hinter dem Rücken anderer stehlen sie heimlich Opfergaben. Der Herr Jesus sagte, dass sie „Mücken aussieben, aber Kamele verschlucken“ (Matthäus 23,24). Dies bedeutet, dass ihr ganzes Benehmen äußerlich gut erscheint – großtuerisch skandieren sie Parolen, sie äußern hochtrabende Theorien und ihre Worte klingen angenehm, aber ihre Taten sind ein ungeordnetes Durcheinander, und stehen völlig im Widerspruch zu Gott. Ihr ganzes äußeres Verhalten ist nur Heuchelei, völlig betrügerisch; in ihrem Herzen lieben sie weder die Wahrheit noch positive Dinge im Geringsten. Sie sind der Wahrheit, positiven Dingen und allem, was von Gott kommt, abgeneigt. Was lieben sie? Lieben sie Fairness und Gerechtigkeit? (Nein.) Woran erkennst du, dass sie diese Dinge nicht lieben? (Der Herr Jesus verbreitete das Evangelium von dem Königreich des Himmels, und nicht nur, dass sie sich weigerten, es anzunehmen, sie verdammten es auch.) Wenn sie es nicht verurteilt hätten, könnte man das feststellen? Nein. Das Erscheinen und Wirken des Herrn Jesus entlarvte alle Pharisäer, und nur weil sie den Herrn Jesus verurteilten und sich Ihm widersetzten, konnten andere ihre Verlogenheit erkennen. Wäre der Herr Jesus nicht erschienen und hätte Er nicht gewirkt, wäre niemand in der Lage gewesen, im Hinblick auf die Pharisäer urteilsfähig zu sein, und wenn die Menschen nur auf das äußere Verhalten der Pharisäer geachtet hätten, wären sie sogar neidisch geworden. War es nicht unehrlich und betrügerisch von den Pharisäern, ein falsches gutes Verhalten an den Tag zu legen, um das Vertrauen der Menschen zu gewinnen? Können derart betrügerische Leute die Wahrheit lieben? Auf gar keinen Fall. Welche Absicht lag hinter ihrer Zurschaustellung von gutem Verhalten? Einerseits sollte es die Leute täuschen, und andererseits sie in die Irre führen und auf ihre Seite bringen, damit alle eine hohe Meinung von ihnen hätten und sie verehrten. Und schließlich wollten sie belohnt werden. Das war vielleicht ein Schwindel! Waren diese Tricks geschickt? Liebten Leute dieser Art Fairness und Gerechtigkeit? Das taten sie mit Sicherheit nicht. Was sie liebten, waren Status, Ruhm und Gewinn, und was sie wollten, waren Belohnung und eine Krone. Sie praktizierten nie die Worte, die Gott die Menschen lehrte, und sie lebten nie auch nur im Geringsten die Wahrheitsrealitäten aus. Es ging ihnen in erster Linie darum, sich durch gutes Verhalten zu tarnen und die Menschen mit ihrer heuchlerischen Art zu täuschen und für sich zu gewinnen, um ihren eigenen Status und Ruf zu sichern, den sie dann nutzten, um nach Kapital zu fischen und ihr Auskommen zu haben. Ist das nicht verabscheuungswürdig? An ihrem ganzen Verhalten kann man erkennen, dass sie von ihrem Wesen her die Wahrheit nicht liebten, da sie sie nie praktizierten. Woran kann man erkennen, dass sie die Wahrheit nicht praktizierten? Die größte Sache von allen: Der Herr Jesus kam, um das Erlösungswerk zu vollbringen, und alle Worte, die der Herr Jesus sprach, sind die Wahrheit und haben Autorität. Wie reagierten die Pharisäer darauf? Obwohl sie anerkannten, dass die Worte des Herrn Jesus Autorität und Kraft hatten, war es nicht nur so, dass sie sie nicht akzeptierten, sie verurteilten sie auch und lästerten sie. Aus welchem Grund? Weil sie die Wahrheit nicht liebten und sie im Herzen der Wahrheit abgeneigt waren und sie hassten. Sie gaben zu, dass der Herr Jesus in allem, was Er sagte, recht hatte, dass Seine Worte Autorität und Kraft hatten, dass Er keineswegs im Irrtum war und dass sie kein Druckmittel gegen Ihn hatten. Aber sie wollten den Herrn Jesus verdammen, also diskutierten und intrigierten sie und sagten: „Kreuzigt ihn. Entweder er oder wir“, und auf diese Weise trotzten die Pharisäer dem Herrn Jesus. Damals verstand niemand die Wahrheit, und niemand war imstande, im Herrn Jesus den Mensch gewordenen Gott zu erkennen. Doch aus menschlicher Sicht, brachte der Herr Jesus viele Wahrheiten zum Ausdruck, Er trieb Dämonen aus und heilte die Kranken. Er wirkte viele Wunder, speiste die 5 000 mit fünf Broten und zwei Fischen, vollbrachte zahlreiche gute Dinge und erwies den Menschen so viel Gnade. Es gibt so wenige gute und gerechte Menschen dieser Art, warum also wollten die Pharisäer den Herrn Jesus verurteilen? Warum waren sie so darauf erpicht, Ihn zu kreuzigen? Dass sie lieber einen Verbrecher freiließen als den Herrn Jesus, veranschaulicht, wie niederträchtig und bösartig die Pharisäer der religiösen Welt waren. Sie waren so böse! Der Unterschied zwischen dem Bösen, das die Pharisäer offenbarten, und ihrem vorgetäuschten, äußeren Wohlwollen war so groß, dass viele Menschen nicht erkennen konnten, was richtig und was falsch war, aber das Erscheinen und Wirken des Herrn Jesus hat sie allesamt entlarvt. Da die Pharisäer sich meistens so gut tarnten und einen so frommen äußeren Eindruck machten, hätte niemand je gedacht, sie könnten imstande sein, sich dem Herrn Jesus so grausam zu widersetzen und Ihn so grausam zu verfolgen. Wären die Tatsachen nicht offenbart worden, hätte niemand sie durchschauen können. Dass der Mensch gewordene Gott die Wahrheit zum Ausdruck bringt, offenbart so vieles über den Menschen!

– Das Wort, Bd. 3, Die Diskurse des Christus der letzten Tage: Teil 3

Es gibt auch einige, die neues Licht empfangen können, ihre Praxismethoden ändern sich jedoch nicht. Während sie es ins Auge fassen, Gottes heutige Worte zu empfangen, bringen sie ihre alten religiösen Vorstellungen mit sich – was sie empfangen sind somit nach wie vor mit religiösen Auffassungen verfärbte Glaubenslehren; sie empfangen das heutige Licht nicht auf einfache Weise. Daher sind ihre Praktiken befleckt – es sind dieselben alten Praktiken in einer neuen Aufmachung. Sie sind Heuchler, wie gut ihre Praxis auch sein mag. Gott leitet die Menschen darin, täglich neue Dinge zu tun und fordert, dass sie jeden Tag neue Erkenntnis und neues Verständnis erlangen, wobei Er verlangt, dass sie nicht altmodisch sein oder sich ständig wiederholen sollen. Wenn du viele Jahre lang an Gott geglaubt hast, sich deine Praxismethoden aber überhaupt nicht verändert haben, und wenn du dich immer noch eifrig mit äußerlichen Angelegenheiten beschäftigst, aber kein ruhiges Herz vor Gott bringen kannst, um dich an Seinen Worten zu erfreuen, dann wirst du nichts bekommen. Wenn es darum geht, Gottes neues Werk anzunehmen, und du nicht auf eine andere Weise projizierst, deine Praxis nicht auf eine neue Art angehst und kein neues Verständnis anstrebst, sondern stattdessen am Alten festhältst und nur begrenzt etwas neues Licht empfängst, ohne die Art und Weise deiner Praxis zu verändern, dann sind solche Menschen wie du nur dem Namen nach in diesem Strom – in Wirklichkeit sind sie religiöse Pharisäer außerhalb des Stroms des Heiligen Geistes.

– Das Wort, Bd. 1, Das Erscheinen und Wirken Gottes: Über ein normales geistliches Leben

Einige Menschen haben eine Neigung, Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen. In Gegenwart ihrer Brüder und Schwestern mögen sie sagen, dass sie in Gottes Schuld stehen, aber hinter ihrem Rücken praktizieren sie die Wahrheit nicht und handeln völlig anders. Sind sie nicht religiöse Pharisäer? Eine Person, die Gott wirklich liebt und die Wahrheit aufweist, ist jemand, der Gott treu ist, aber äußerlich nicht als ein solcher damit prahlt. Eine solche Person ist bereit, die Wahrheit zu praktizieren, wenn Situationen aufkommen, und spricht oder handelt nicht in einer Weise, die gegen ihr Gewissen geht. Diese Art von Person zeigt Weisheit, wenn Fragen aufkommen, und ist in seinen oder ihren Taten prinzipientreu, unabhängig von den Umständen. Diese Art von Person kann einen wahren Dienst anbieten. Es gibt einige, die ihrer Schuld Gott gegenüber oft Lippenbekenntnisse ablegen; sie verbringen ihre Tage mit vor Sorge verzogenen Augenbrauen, setzen eine betroffene Miene auf und täuschen vor, bedauernswert zu sein. Wie verabscheuungswürdig! Wenn du sie fragen würdest, „Kannst du mir davon erzählen, wie du in Gottes Schuld stehst?“, dann würde es sie sprachlos machen. Wenn du Gott ergeben bist, dann sprich äußerlich nicht darüber; zeige deine Liebe zu Gott stattdessen durch tatsächliche Praxis und bete mit einem aufrichtigen Herzen zu Ihm. Diejenigen, die sich mit Gott nur verbal und nachlässig befassen, sind alle Heuchler! Manche sprechen jedes Mal, wenn sie beten, davon, in Gottes Schuld zu stehen und jedes Mal, wenn sie beten, fangen sie zu weinen an, selbst wenn sie nicht vom Heiligen Geist bewegt werden. Menschen wie diese sind von religiösen Ritualen und Auffassungen eingenommen; sie leben nach solchen Ritualen und Auffassungen, glauben immer, dass diese Handlungen Gott gefallen und dass Er oberflächliche Gottesfurcht oder kummervolle Tränen befürwortet. Was kann von solchen absurden Menschen Gutes kommen? Um ihre Bescheidenheit zu zeigen, täuschen einige Güte vor, wenn sie in der Gegenwart anderer sprechen. Manche sind bewusst unterwürfig, wenn sie in der Gegenwart anderer sind, wie Lämmer ohne ein Fünkchen Kraft. Geziemt sich diese Art für einen Menschen des Königreiches? Menschen des Königreiches sollten lebhaft und frei, unschuldig und offen, ehrlich und liebenswert sein und in einem Zustand der Freiheit leben. Sie sollten Integrität und Würde besitzen und Zeugnis ablegen können, wohin sie auch gehen; solche Menschen werden gleichermaßen von Gott und vom Menschen geliebt. Die Neulinge im Glauben haben zu viele äußere Praktiken; sie müssen zunächst einen Zeitraum durchleben, in dem man sich mit ihnen befasst und in dem sie gebrochen werden. Menschen, die tief im Inneren Glauben an Gott aufweisen, sind äußerlich nicht von anderen zu unterscheiden, doch ihre Handlungen und Taten sind lobenswert. Nur solche Menschen können als jemand erachtet werden, der das Wort Gottes auslebt. Wenn du das Evangelium jeden Tag verschiedenen Menschen predigst, mit der Bemühung, sie zur Errettung zu bringen, doch am Ende trotzdem nach Regeln und Glaubenslehren lebst, dann kannst du Gott keine Herrlichkeit bringen. Derartige Menschen sind religiöse Figuren und Heuchler. Wann immer sich diese religiösen Menschen versammeln, mögen sie fragen: „Schwester, wie geht es dir in letzter Zeit?“ Sie antwortet vielleicht: „Ich habe das Gefühl, in Gottes Schuld zu stehen und dass ich Seinem Willen nicht gerecht werden kann.“ Ein anderer mag sagen: „Ich habe auch das Gefühl, in Gottes Schuld zu stehen und dass ich Ihn nicht zufriedenstellen kann.“ Diese wenigen Sätze und Worte allein drücken die niederträchtigen Dinge tief in ihrem Inneren aus; solche Worte sind die abscheulichsten und sind höchst widerlich. Die Natur solcher Menschen steht im Gegensatz zu Gott. Diejenigen, die sich auf die Wirklichkeit konzentrieren, kommunizieren, was auch immer sie beschäftigt, und öffnen ihre Herzen im gemeinschaftlichen Austausch. Sie befassen sich mit keiner einzigen falschen Ausübung und stellen weder derartige Höflichkeiten, noch leere Freundlichkeiten zur Schau. Sie sind immer direkt und befolgen keine weltlichen Regeln. Manche Menschen neigen zur äußerlichen Zurschaustellung, sogar dermaßen, dass es ihnen völlig an Vernunft fehlt. Wenn jemand singt, beginnen sie zu tanzen und erkennen nicht einmal, dass der Reis in ihren Töpfen schon angebrannt ist. Solche Menschen sind nicht fromm oder ehrenhaft, und sie sind viel zu frivol. Alle diese Dinge sind Ausprägungen eines Mangels an Wirklichkeit. Wenn manche Menschen über die Angelegenheiten des geistlichen Lebens Gemeinschaft halten, bewahren sie, obwohl sie nicht davon sprechen, in Gottes Schuld zu sein, tief im Inneren sehr wohl wahre Liebe zu Ihm. Dein Gefühl, in Gottes Schuld zu stehen, hat nichts mit anderen Menschen zu tun; du stehst in Gottes Schuld, nicht in der der Menschheit. Was nützt es dir, ständig mit anderen darüber zu sprechen? Du musst Wert auf den Eintritt in die Wirklichkeit legen, nicht auf irgendwelchen Eifer nach außen hin oder auf Zurschaustellung. Wofür stehen die oberflächlichen guten Taten von Menschen? Sie stehen für das Fleisch, und selbst die besten äußerlichen Praktiken stellen nicht das Leben dar; sie können nur dein eigenes individuelles Temperament zeigen. Die äußerlichen Praktiken der Menschheit können Gottes Wunsch nicht erfüllen. Du redest ständig von deiner Schuld Gott gegenüber, doch du kannst nicht das Leben anderer versorgen oder andere dazu inspirieren, Gott zu lieben. Glaubst du, dass solche Handlungen deinerseits Gott zufriedenstellen werden? Du glaubst, dass deine Handlungen dem Willen Gottes entsprechen und dass sie vom Geist kommen, aber in Wahrheit sind sie alle absurd! Du glaubst, dass das, was dir gefällt und was du zu tun bereit bist, genau jene Dinge sind, an denen Gott sich erfreut. Können deine Vorlieben Gott vertreten? Kann der Charakter einer Person Gott vertreten? Was dich erfreut, ist genau das, was Gott hasst, und deine Gewohnheiten sind jene, die Gott verabscheut und ablehnt. Wenn du das Gefühl hast, etwas zu schuldig zu sein, dann gehe und bete vor Gott; es besteht keine Notwendigkeit, mit anderen darüber zu sprechen. Wenn du nicht vor Gott betest und stattdessen immer wieder auf dich selbst in Gegenwart anderer aufmerksam machst, kann dies dann den Willen Gottes zufriedenstellen? Wenn deine Handlungen immer nur dem Anschein nach existieren, dann bedeutet dies, dass du extrem eitel bist. Welche Art Menschen sind jene, die nur oberflächliche gute Taten vollbringen und ohne Wirklichkeit sind? Solche Menschen sind nur heuchlerische Pharisäer und religiöse Figuren! Wenn ihr eure äußerlichen Praktiken nicht abschüttelt und außerstande seid, Veränderungen vorzunehmen, dann werden die Elemente der Heuchelei in euch sogar noch mehr zunehmen. Je größer deine Elemente der Heuchelei sind, desto mehr Widerstand besteht Gott gegenüber. Am Ende werden solche Menschen gewiss verstoßen werden!

– Das Wort, Bd. 1, Das Erscheinen und Wirken Gottes: Im Glauben muss man sich auf die Wirklichkeit konzentrieren – die Teilnahme an religiösen Ritualen ist kein Glaube

Es gibt einige Menschen, die sich nur mit Wahrheiten ausrüsten, um zu arbeiten und zu predigen, um andere zu versorgen, und nicht, um ihre eigenen Probleme zu lösen, geschweige denn, um sie in die Praxis umzusetzen. Ihr gemeinschaftlicher Austausch mag von reiner Erkenntnis und im Einklang mit der Wahrheit sein, aber sie verbinden das nicht mit sich selbst, noch praktizieren oder erleben sie sie. Worin liegt hier das Problem? Haben sie die Wahrheit wirklich als ihr Leben angenommen? Nein, das haben sie nicht. Egal, wie rein die Glaubenslehre, die jemand predigt, auch sein mag, es bedeutet nicht, dass derjenige die Wahrheitsrealität besitzt. Um sich mit der Wahrheit auszurüsten, muss man zuerst selbst in sie eintreten und man muss die Wahrheit in die Praxis umsetzen, wenn man sie versteht. Wenn jemand sich nicht auf seinen eigenen Eintritt fokussiert, sondern darauf aus ist, anzugeben, indem er anderen die Wahrheit predigt, dann sind seine Absichten falsch. Es gibt viele falsche Leiter, die so arbeiten. Fortwährend halten sie mit anderen Gemeinschaft über die Wahrheiten, die sie verstehen, versorgen neue Gläubige, lehren Menschen, die Wahrheit zu praktizieren, ihre Pflichten gut zu tun, nicht negativ zu sein. Diese Worte sind ja alle schön und gut, und diese falschen Leiter können als liebevoll betrachtet werden, aber warum praktizieren sie selbst nicht die Wahrheit oder haben keinen Lebenseintritt? Was ist hier eigentlich los? Liebt so ein Mensch überhaupt die Wahrheit? Das ist schwer zu sagen. So erklärten die Pharisäer Israels anderen die Schriften, doch sie selbst konnten Gottes Gebote nicht einhalten. Als der Herr Jesus erschien und wirkte, hörten sie Gottes Stimme, widersetzten sich dem Herrn jedoch. Sie ließen den Herrn Jesus kreuzigen und wurden von Gott verflucht. Daher werden alle Menschen, die die Wahrheit nicht akzeptieren bzw. praktizieren, von Gott verdammt. Wie bejammernswert sie doch sind! Da die Worte und Glaubenslehren, die sie predigen, anderen helfen können, warum dann nicht ihnen selbst? Wir täten gut daran, solche Menschen als Heuchler zu bezeichnen, die keine Realität besitzen. Sie versorgen andere mit den Worten der Wahrheit und lassen andere sie praktizieren, aber sie praktizieren nicht das kleinste bisschen davon selbst. Sind solche Menschen nicht unverschämt? Sie besitzen die Wahrheitsrealität nicht, dennoch predigen sie anderen die Worte und Glaubenslehren, um vorzugeben, jemand zu sein, der die Wahrheitsrealität besitzt. Ist das nicht, Menschen absichtlich in die Irre zu führen und ihnen vorsätzlich zu schaden? Wenn solche Menschen enthüllt und ausgemustert werden, haben sie sich das selbst eingebrockt. Sie haben kein Mitleid verdient.

– Das Wort, Bd. 3, Die Diskurse des Christus der letzten Tage: Teil 3

Filmausschnitte zu diesem Thema

Warum wurden die heuchlerischen Pharisäer von Leid befallen?

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