b. Weshalb der Herr Jesus die Pharisäer verfluchte und was das Wesen der Pharisäer war
Worte aus der Bibel
„Da kamen zu ihm die Schriftgelehrten und Pharisäer von Jerusalem und sprachen: Warum übertreten deine Jünger der Ältesten Aufsätze? Sie waschen ihre Hände nicht, wenn sie Brot essen. Er antwortete und sprach zu ihnen: Warum übertretet denn ihr Gottes Gebot um eurer Tradition willen? Gott hat geboten: ‚Du sollst Vater und Mutter ehren; wer Vater und Mutter flucht, der soll des Todes sterben.‘ Ihr aber lehret: Wer zum Vater oder Mutter spricht: ‚Es ist Gott gegeben, was dir sollte von mir zu Nutz kommen‘, der tut wohl. Damit geschieht es, dass niemand hinfort seinen Vater oder seine Mutter ehrt, und also habt ihr Gottes Gebot aufgehoben um eurer Tradition willen. Ihr Heuchler, wohl fein hat Jesaja von euch geweissagt und gesprochen: ‚Dies Volk naht sich zu Mir mit seinem Munde und ehrt Mich mit seinen Lippen, aber ihr Herz ist fern von Mir; aber vergeblich dienen sie Mir, dieweil sie lehren solche Lehren, die nichts denn Menschengebote sind‘.“ (Matthäus 15,1-9)
„Weh euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, ihr Heuchler, die ihr das Himmelreich zuschließet vor den Menschen! Ihr kommt nicht hinein, und die hinein wollen, laßt ihr nicht hineingehen. Weh euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, ihr Heuchler, die ihr der Witwen Häuser fresset und wendet lange Gebete vor! Darum werdet ihr desto mehr Verdammnis empfangen.
Weh euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, ihr Heuchler, die ihr Land und Wasser umziehet, dass ihr einen Proselyten gewinnt; und wenn er’s geworden ist, macht ihr aus ihm ein Kind der Hölle, zwiefältig mehr denn ihr seid!
Weh euch, verblendete Leiter, die ihr sagt: ‚Wer da schwört bei dem Tempel, das ist nichts; wer aber schwört bei dem Gold am Tempel, der ist’s schuldig.‘ Ihr Narren und Blinden! Was ist größer: das Gold oder der Tempel, der das Gold heiligt? ‚Wer da schwört bei dem Altar, das ist nichts; wer aber schwört bei dem Opfer, das darauf ist, der ist’s schuldig.‘ Ihr Narren und Blinden! Was ist größer: das Opfer oder der Altar, der das Opfer heiligt? Darum, wer da schwört bei dem Altar, der schwört bei demselben und bei allem, was darauf ist. Und wer da schwört bei dem Tempel, der schwört bei demselben und bei dem, der darin wohnt. Und wer da schwört bei dem Himmel, der schwört bei dem Stuhl Gottes und bei dem, der darauf sitzt.
Weh euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, ihr Heuchler, die ihr verzehntet die Minze, Dill und Kümmel, und laßt dahinten das Schwerste im Gesetz, nämlich das Gericht, die Barmherzigkeit und den Glauben! Dies soll man tun und jenes nicht lassen. Ihr verblendeten Leiter, die ihr Mücken seihet und Kamele verschluckt!
Weh euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, ihr Heuchler, die ihr die Becher und Schüsseln auswendig reinlich haltet, inwendig aber ist’s voll Raubes und Fraßes! Du blinder Pharisäer, reinige zum ersten das Inwendige an Becher und Schüssel, auf dass auch das Auswendige rein werde!
Weh euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, ihr Heuchler, die ihr gleich seid wie die übertünchten Gräber, welche auswendig hübsch scheinen, aber inwendig sind sie voller Totengebeine und alles Unflats! Also auch ihr: von außen scheint ihr den Menschen gerecht, aber inwendig seid ihr voller Heuchelei und Untugend.
Weh euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, ihr Heuchler, die ihr der Propheten Gräber bauet und schmücket der Gerechten Gräber und sprecht: Wären wir zu unsrer Väter Zeiten gewesen, so wollten wir nicht teilhaftig sein mit ihnen an der Propheten Blut! So gebt ihr über euch selbst Zeugnis, dass ihr Kinder seid derer, die die Propheten getötet haben. Wohlan, erfüllet auch ihr das Maß eurer Väter! Ihr Schlangen und Otterngezücht! Wie wollt ihr der höllischen Verdammnis entrinnen? Darum siehe, Ich sende zu euch Propheten und Weise und Schriftgelehrte; und deren werdet ihr etliche töten und kreuzigen, und etliche werdet ihr geißeln in euren Synagogen und werdet sie verfolgen von einer Stadt zu der anderen; auf dass über euch komme all das gerechte Blut, das vergossen ist auf Erden, von dem Blut des gerechten Abel an bis auf das Blut des Zacharias, des Sohnes Berechja’s, welchen ihr getötet habt zwischen dem Tempel und dem Altar. Wahrlich Ich sage euch, dass solches alles wird über dies Geschlecht kommen.“ (Matthäus 23,13-36)
Worte des Allmächtigen Gottes der letzten Tage
Möchtet ihr die Wurzel dessen erfahren, warum die Pharisäer sich Jesus widersetzten? Möchtet ihr das Wesen der Pharisäer verstehen? Sie waren voller Fantasien über den Messias. Außerdem glaubten sie nur, dass der Messias kommen würde, aber strebten nicht nach der Lebenswahrheit. Und so warten sie sogar noch heute auf den Messias, denn sie haben kein Wissen über den Weg des Lebens und wissen nicht, was der Weg der Wahrheit ist. Sagt Mir, wie könnten derart törichte, eigensinnige und ignorante Leute Gottes Segen erlangen? Könnten sie den Messias erblicken? Sie widersetzten sich Jesus, weil sie die Richtung des Werkes des Heiligen Geistes nicht kannten, weil sie den Weg der Wahrheit, über den Jesus gesprochen hatte, nicht kannten, und, mehr noch, weil sie den Messias nicht verstanden. Und da sie den Messias nie gesehen hatten und nie mit Ihm in Verbindung gestanden hatten, machten sie den Fehler, sich an den bloßen Namen des Messias zu klammern, wobei sie dem Wesen des Messias mit allen möglichen Mitteln Widerstand leisteten. Die Pharisäer waren in ihrem Wesen stur, arrogant und befolgten die Wahrheit nicht. Der Grundsatz ihres Glaubens an Gott war: Ganz gleich, wie tiefgründig dein Predigen ist, ganz gleich, wie hoch deine Autorität ist, du bist nicht Christus, außer man nennt dich den Messias. Ist dieser Glaube nicht absurd und lächerlich?
– Das Wort, Bd. 1, Das Erscheinen und Wirken Gottes: Zu der Zeit, zu der du den geistlichen Leib Jesu erblickst, wird Gott Himmel und Erde schon erneuert haben
Worin also besteht die Niederträchtigkeit der Pharisäer? Lasst uns unsere Diskussion damit beginnen, wie die Pharisäer den menschgewordenen Gott behandelt haben, dann versteht ihr vielleicht ein wenig mehr. Was den menschgewordenen Gott betrifft, so müssen wir zuerst darüber sprechen, in welche Art von Familie und Hintergrund der menschgewordene Gott vor zweitausend Jahren hineingeboren wurde. Zunächst einmal wurde der Herr Jesus keineswegs in eine wohlhabende Familie hineingeboren – Seine Abstammung war nicht so vornehm. Sein Pflegevater, Josef, war ein Zimmermann, und Seine Mutter, Maria, war eine gewöhnliche Gläubige. Die Identität und der soziale Status Seiner Eltern repräsentieren den familiären Hintergrund, in den der Herr Jesus hineingeboren wurde, und es ist klar, dass Er in eine einfache Familie hineingeboren wurde. … Welche Botschaft vermittelt dies an nachfolgende Generationen? Diese gewöhnliche und normale Person, die der menschgewordene Gott war, hatte weder die Gelegenheit noch die Bedingungen, eine höhere Bildung zu erhalten. Er war wie ein gewöhnlicher Mensch, Er lebte in einem gewöhnlichen sozialen Umfeld, in einer gewöhnlichen Familie, und nichts an Ihm war besonders. Genau aus diesem Grund wagten jene Schriftgelehrten und Pharisäer, nachdem sie von den Predigten und Taten des Herrn Jesus gehört hatten, aufzustehen und Ihn offen zu richten, zu lästern und zu verurteilen. Auf welcher Grundlage basierte ihre Verurteilung? Zweifellos basierte sie auf den Gesetzen und Vorschriften des Alten Testaments. Erstens leitete der Herr Jesus Seine Jünger dazu an, den Sabbat nicht zu halten – Er arbeitete weiterhin am Sabbat. Darüber hinaus hielt Er sich nicht an die Gesetze und Vorschriften und ging nicht in den Tempel, und als Er Sündern begegnete und einige Leute Ihn fragten, wie man mit ihnen umgehen sollte, behandelte Er sie nicht nach dem Gesetz, sondern erwies ihnen Barmherzigkeit. Keiner dieser Aspekte der Handlungen des Herrn Jesus entsprach den religiösen Auffassungen der Pharisäer. Weil sie die Wahrheit nicht liebten und daher den Herrn Jesus hassten, ergriffen sie den Vorwand, dass der Herr Jesus das Gesetz verletzte, um Ihn vehement zu verurteilen, und waren fest entschlossen, Ihn hinzurichten. Wäre der Herr Jesus in eine prominente und angesehene Familie hineingeboren worden, hätte Er eine hohe Bildung erhalten und wäre Er mit diesen Schriftgelehrten und Pharisäern eng vertraut gewesen, dann wäre Seine Lage damals eine andere gewesen – sie hätte sich ändern können. Es war genau wegen Seiner Gewöhnlichkeit, Seiner Normalität und dem Hintergrund Seiner Geburt, dass Er von den Pharisäern verurteilt wurde. Was war ihre Grundlage für die Verurteilung des Herrn Jesus? Es waren jene Vorschriften und Gesetze, an denen sie festhielten und von denen sie glaubten, dass sie sich in alle Ewigkeit niemals ändern würden. Die Pharisäer hielten die von ihnen erfassten theologischen Theorien für Wissen und ein Werkzeug, um Menschen zu beurteilen und zu verurteilen, und wandten es sogar auf den Herrn Jesus an. So wurde der Herr Jesus verurteilt. Die Art und Weise, wie sie eine Person beurteilten oder behandelten, hing niemals vom Wesen der Person ab, noch davon, ob das, was die Person predigte, die Wahrheit war, und noch viel weniger von der Quelle der Worte, die die Person sprach – die Art und Weise, wie die Pharisäer eine Person beurteilten oder verurteilten, hing nur von den Vorschriften, Worten und Glaubenslehren ab, die sie im Alten Testament der Bibel erfasst hatten. Obwohl die Pharisäer in ihren Herzen wussten, dass das, was der Herr Jesus sagte und tat, keine Sünde oder ein Gesetzesverstoß war, verurteilten sie Ihn dennoch, weil die Wahrheiten, die Er kundtat, und die Zeichen und Wunder, die Er ausführte, viele Menschen dazu brachten, Ihm zu folgen und Ihn zu preisen. Die Pharisäer hegten zunehmend Hass gegen Ihn und wollten Ihn sogar beiseiteschaffen. Sie erkannten nicht an, dass der Herr Jesus der Messias war, der kommen sollte, noch erkannten sie an, dass Seine Worte die Wahrheit beinhalteten, und noch viel weniger, dass Sein Werk sich an die Wahrheit hielt. Sie urteilten, dass der Herr Jesus anmaßende Worte sprach und Dämonen durch Beelzebul, den Fürsten der Dämonen, austrieb. Dass sie dem Herrn Jesus diese Sünden anlasten konnten, zeigt, wie sehr sie Ihn hassten. Daher arbeiteten sie vehement daran zu leugnen, dass der Herr Jesus von Gott gesandt war, dass Er der Sohn Gottes war und dass Er der Messias war. Was sie meinten, war: „Würde Gott auf diese Weise handeln? Wenn Gott Mensch geworden wäre, wäre er in eine Familie von herausragendem Status hineingeboren worden. Und er müsste die Anleitung von Schriftgelehrten und Pharisäern annehmen. Er müsste die Schrift systematisch studieren, ein Verständnis des biblischen Wissens haben und mit dem gesamten Wissen der Schrift ausgestattet sein, bevor er des Namens ‚menschgewordener Gott‘ würdig wäre.“ Aber der Herr Jesus war nicht mit diesem Wissen ausgestattet, also verurteilten sie Ihn und sagten: „Erstens bist du nicht auf diese Weise qualifiziert, also kannst du nicht Gott sein; zweitens kannst du ohne dieses biblische Wissen nicht das Werk Gottes tun, geschweige denn Gott sein; drittens darfst du nicht außerhalb des Tempels arbeiten – du arbeitest jetzt nicht im Tempel, sondern bist immer unter den Sündern, also liegt das Werk, das du tust, außerhalb des Rahmens der Schrift, was es noch unmöglicher macht, dass du Gott bist.“ Woher stammte die Grundlage ihrer Verurteilung? Aus der Schrift, aus dem Verstand des Menschen und aus der theologischen Bildung, die sie erhalten hatten. Weil die Pharisäer erfüllt waren von Auffassungen, Einbildungen und Wissen, glaubten sie, dieses Wissen sei richtig, sei die Wahrheit, sei eine gültige Grundlage, und zu keiner Zeit könne Gott diesen Dingen zuwiderhandeln. Suchten sie die Wahrheit? Das taten sie nicht. Was suchten sie? Einen übernatürlichen Gott, der in der Gestalt eines geistlichen Körpers erschien. Daher legten sie den Rahmen für Gottes Werk fest, leugneten Sein Werk und beurteilten anhand der Auffassungen, Einbildungen und des Wissens des Menschen, ob Gott richtig oder falsch war. Und was war das Endergebnis davon? Sie verurteilten nicht nur Gottes Werk, sie nagelten den menschgewordenen Gott ans Kreuz. Das ist es, was dabei herauskam, als sie ihre Auffassungen, Einbildungen und ihr Wissen benutzten, um Gott zu beurteilen, und das ist es, was an ihnen niederträchtig ist.
– Das Wort, Bd. 4, Antichristen entlarven: Punkt 7: Sie sind niederträchtig, heimtückisch und hinterlistig (Teil 3)
Die Pharisäer waren die Besten darin, Glaubenslehren zu predigen und Parolen zu rufen. Sie standen oft an Straßenecken und riefen, „O mächtiger Gott!“, oder „Anbetungswürdiger Gott!“ Für andere hatte es den Anschein, sie seien besonders fromm und würden nichts tun, was gegen das Gesetz verstieß, aber wurden sie von Gott anerkannt? Er erkannte sie nicht an. Wie verurteilte Er sie? Indem Er ihnen einen Titel gab: die heuchlerischen Pharisäer. Damals gehörten die Pharisäer in Israel zu einer angesehenen Gesellschaftsschicht, warum ist dieser Name jetzt zu einem Schimpfnamen geworden? Der Grund ist, dass die Pharisäer zu einem Begriff geworden sind, der für eine Art von Person steht. Was sind die Merkmale dieser Art von Person? Sie sind geschickt darin, verlogen zu sein, auszuschmücken, vorzutäuschen; sie täuschen große Vornehmheit, Heiligkeit, Rechtschaffenheit und transparenten Anstand vor, und die Parolen, die sie rufen, hören sich gut an, doch wie sich herausstellt, praktizieren sie die Wahrheit nicht im Geringsten. Welches gute Verhalten weisen sie auf? Sie lesen die Bibel und predigen; sie lehren andere, sich an das Gesetz und an Regeln zu halten und sich Gott nicht zu widersetzen. Das alles sind gute Verhaltensweisen. Alles, was sie sagen, hört sich gut an, aber hinter dem Rücken anderer stehlen sie heimlich Opfergaben. Der Herr Jesus sagte, dass sie „Mücken aussieben, aber Kamele verschlucken“ (Matthäus 23,24). Dies bedeutet, dass ihr ganzes Benehmen äußerlich gut erscheint – großtuerisch skandieren sie Parolen, sie äußern hochtrabende Theorien und ihre Worte klingen angenehm, aber ihre Taten sind ein ungeordnetes Durcheinander, und stehen völlig im Widerspruch zu Gott. Ihr ganzes äußeres Verhalten ist nur Heuchelei, völlig betrügerisch; in ihrem Herzen lieben sie weder die Wahrheit noch positive Dinge im Geringsten. Sie sind der Wahrheit, positiven Dingen und allem, was von Gott kommt, abgeneigt. Was lieben sie? Lieben sie Fairness und Gerechtigkeit? (Nein.) Woran erkennst du, dass sie diese Dinge nicht lieben? (Der Herr Jesus verbreitete das Evangelium von dem Königreich des Himmels, und nicht nur, dass sie sich weigerten, es anzunehmen, sie verdammten es auch.) Wenn sie es nicht verurteilt hätten, könnte man das feststellen? Nein. Das Erscheinen und Wirken des Herrn Jesus entlarvte alle Pharisäer, und nur weil sie den Herrn Jesus verurteilten und sich Ihm widersetzten, konnten andere ihre Verlogenheit erkennen. Wäre der Herr Jesus nicht erschienen und hätte Er nicht gewirkt, wäre niemand in der Lage gewesen, im Hinblick auf die Pharisäer urteilsfähig zu sein, und wenn die Menschen nur auf das äußere Verhalten der Pharisäer geachtet hätten, wären sie sogar neidisch geworden. War es nicht unehrlich und betrügerisch von den Pharisäern, ein falsches gutes Verhalten an den Tag zu legen, um das Vertrauen der Menschen zu gewinnen? Können derart betrügerische Leute die Wahrheit lieben? Auf gar keinen Fall. Welche Absicht lag hinter ihrer Zurschaustellung von gutem Verhalten? Einerseits sollte es die Leute täuschen, und andererseits sie in die Irre führen und auf ihre Seite bringen, damit alle eine hohe Meinung von ihnen hätten und sie verehrten. Und schließlich wollten sie belohnt werden. Das war vielleicht ein Schwindel! Waren diese Tricks geschickt? Liebten Leute dieser Art Fairness und Gerechtigkeit? Das taten sie mit Sicherheit nicht. Was sie liebten, waren Status, Ruhm und Gewinn, und was sie wollten, waren Belohnung und eine Krone. Sie praktizierten nie die Worte, die Gott die Menschen lehrte, und sie lebten nie auch nur im Geringsten die Wahrheitsrealitäten aus. Es ging ihnen in erster Linie darum, sich durch gutes Verhalten zu tarnen und die Menschen mit ihrer heuchlerischen Art zu täuschen und für sich zu gewinnen, um ihren eigenen Status und Ruf zu sichern, den sie dann nutzten, um nach Kapital zu fischen und ihr Auskommen zu haben. Ist das nicht verabscheuungswürdig? An ihrem ganzen Verhalten kann man erkennen, dass sie von ihrem Wesen her die Wahrheit nicht liebten, da sie sie nie praktizierten. Woran kann man erkennen, dass sie die Wahrheit nicht praktizierten? Die größte Sache von allen: Der Herr Jesus kam, um das Erlösungswerk zu vollbringen, und alle Worte, die der Herr Jesus sprach, sind die Wahrheit und haben Autorität. Wie reagierten die Pharisäer darauf? Obwohl sie anerkannten, dass die Worte des Herrn Jesus Autorität und Kraft hatten, war es nicht nur so, dass sie sie nicht akzeptierten, sie verurteilten sie auch und lästerten sie. Aus welchem Grund? Weil sie die Wahrheit nicht liebten und sie im Herzen der Wahrheit abgeneigt waren und sie hassten. Sie gaben zu, dass der Herr Jesus in allem, was Er sagte, recht hatte, dass Seine Worte Autorität und Kraft hatten, dass Er keineswegs im Irrtum war und dass sie kein Druckmittel gegen Ihn hatten. Aber sie wollten den Herrn Jesus verdammen, also diskutierten und intrigierten sie und sagten: „Kreuzigt ihn. Entweder er oder wir“, und auf diese Weise trotzten die Pharisäer dem Herrn Jesus. Damals verstand niemand die Wahrheit, und niemand war imstande, im Herrn Jesus den Mensch gewordenen Gott zu erkennen. Doch aus menschlicher Sicht, brachte der Herr Jesus viele Wahrheiten zum Ausdruck, Er trieb Dämonen aus und heilte die Kranken. Er wirkte viele Wunder, speiste die 5 000 mit fünf Broten und zwei Fischen, vollbrachte zahlreiche gute Dinge und erwies den Menschen so viel Gnade. Es gibt so wenige gute und gerechte Menschen dieser Art, warum also wollten die Pharisäer den Herrn Jesus verurteilen? Warum waren sie so darauf erpicht, Ihn zu kreuzigen? Dass sie lieber einen Verbrecher freiließen als den Herrn Jesus, veranschaulicht, wie niederträchtig und bösartig die Pharisäer der religiösen Welt waren. Sie waren so böse! Der Unterschied zwischen dem Bösen, das die Pharisäer offenbarten, und ihrem vorgetäuschten, äußeren Wohlwollen war so groß, dass viele Menschen nicht erkennen konnten, was richtig und was falsch war, aber das Erscheinen und Wirken des Herrn Jesus hat sie allesamt entlarvt. Da die Pharisäer sich meistens so gut tarnten und einen so frommen äußeren Eindruck machten, hätte niemand je gedacht, sie könnten imstande sein, sich dem Herrn Jesus so grausam zu widersetzen und Ihn so grausam zu verfolgen. Wären die Tatsachen nicht offenbart worden, hätte niemand sie durchschauen können. Dass der Mensch gewordene Gott die Wahrheit zum Ausdruck bringt, offenbart so vieles über den Menschen!
– Das Wort, Bd. 3, Die Diskurse des Christus der letzten Tage: Teil 3
Die Einschätzung der Pharisäer von Jesu Selbst und den Dingen, die Er tat, sind in der Bibel wie folgt beschrieben: „… sie sprachen: Er ist von Sinnen. … Er hat den Beelzebub, und durch den obersten Teufel treibt er die Teufel aus“ (Mk 3,21-22). Das Urteil der Schriftgelehrten und Pharisäer über Jesus war keine bloße Wiederholung der Worte anderer und es war auch keine unbegründete Vermutung – es war die Schlussfolgerung, die sie aus dem, was sie über den Herrn Jesus sahen und hörten über Seine Taten zogen. Obwohl ihre Schlussfolgerung anscheinend im Namen des Gesetzes getroffen wurde und sie den Menschen als gut begründet erschien, war die Arroganz, mit der sie über Jesus urteilten, sogar für sie schwer zu bändigen. Die fieberhafte Energie ihres Hasses auf den Herrn Jesus entblößte ihre eigenen wilden Ambitionen, ihre bösen, satanischen Gesichtsausdrücke sowie ihre böswillige Natur, mit der sie sich Gott widersetzten. Die Dinge, die sie in ihrem Urteil über den Herrn Jesus behaupteten, waren angetrieben von ihren wilden Ambitionen, Eifersucht und der hässlichen und böswilligen Natur ihrer Feindseligkeit gegenüber Gott und der Wahrheit. Sie prüften weder die Quelle von Jesu Taten, noch prüften sie das Wesen dessen, was Er sagte und tat. Vielmehr griffen sie blindlings, ungeduldig, verrückt und mit vorsätzlicher Bosheit an und brachten in Verruf, was Er getan hatte. Sie gingen sogar soweit, willkürlich Seinen Geist zu entehren, das heißt, den Heiligen Geist, der Gottes Geist ist. Das meinten sie, als sie sagten: „Er ist von Sinnen“, „Beelzebub“ und „oberster Teufel“. Das heißt, sie sagten, dass der Geist von Gott der Beelzebub und oberste Teufel sei. Sie charakterisieren das Werk des menschgewordenen Geistes Gottes, der sich in Fleisch gekleidet hatte, als Wahnsinn. Sie lästerten nicht nur, dass Gottes Geist der Beelzebub und oberste Teufel sei, sondern verurteilten auch Gottes Werk und verurteilten und lästerten den Herrn Jesus Christus. Das Wesen ihres Widerstandes und ihrer Gotteslästerung war genau dasselbe wie das Wesen des Widerstands und der Gotteslästerung durch Satan und böse Dämonen. Sie repräsentierten nicht nur verdorbene Menschen, sondern sie waren vielmehr die Verkörperung Satans. Sie waren ein Kanal Satans inmitten der Menschheit und sie waren die Komplizen und Diener Satans. Das Wesen ihrer Lästerung und Verunglimpfung des Herrn Jesus Christus war ihr Kampf mit Gott um ihren Status, ihr Wettkampf mit Gott und ihre nicht endende Versuchung Gottes. Das Wesen ihres Widerstandes und ihre feindliche Einstellung Ihm gegenüber sowie ihre Worte und Gedanken lästerten und verärgerten Gottes Geist direkt. Gott legte daher ein angemessenes Urteil fest, das auf dem basierte, was sie sagten und taten und Gott entschied, dass ihre Handlungen eine Sünde der Gotteslästerung gegen den Heiligen Geist sind. Diese Sünde kann nicht vergeben werden, weder in diesem Leben noch in der kommenden Welt, wie der folgende Abschnitt aus der Heiligen Schrift verdeutlicht: „Die Lästerung wider den Heiligen Geist wird den Menschen nicht vergeben“ und „wer etwas redet wider den Heiligen Geist, dem wird’s nicht vergeben, weder in diesem Leben noch in der kommenden Welt“.
– Das Wort, Bd. 2, Über Gotteskenntnis: Gottes Werk, Gottes Disposition und Gott Selbst III
Die jüdischen Pharisäer setzten die Gesetze Mose ein, um Jesus zu verurteilen. Sie suchten nicht die Vereinbarkeit mit dem Jesus jener Zeit, sondern nahmen jeden Artikel des Gesetzes so ernst, dass sie – nachdem sie Ihn beschuldigt hatten, das Gesetz des Alten Testaments nicht befolgt zu haben und nicht der Messias zu sein – den unschuldigen Jesus schließlich ans Kreuz nagelten. Was war ihre Substanz? War es nicht so, dass sie den Weg der Vereinbarkeit mit der Wahrheit nicht suchten? Sie beachteten nur jedes einzelne Wort der Schrift, während sie Meinen Absichten und den Schritten und Methoden Meines Werkes keine Beachtung schenkten. Sie waren keine Menschen, die die Wahrheit suchten, sondern Menschen, die sich starr an Worte klammerten. Sie waren keine Menschen, die an Gott glaubten, sondern Menschen, die an die Bibel glaubten. Um es scharfsinniger auszudrücken: Sie waren Wachhunde der Bibel. Um die Interessen der Bibel zu bewahren, die Würde der Bibel aufrechtzuerhalten und den Ruf der Bibel zu schützen, gingen sie soweit, dass sie den barmherzigen Jesus ans Kreuz nagelten. Dies taten sie nur, um die Bibel zu verteidigen und um den Status jedes einzelnen Wortes der Bibel in den Herzen der Menschen aufrechtzuerhalten. So zogen sie es vor, ihrer eigenen Zukunft zu entsagen und kein Sündopfer zu erlangen, um Jesus, der nicht mit den Bestimmungen der Schrift übereinstimmte, zum Tode zu verurteilen. Waren sie nicht alle die Lakaien jedes einzelnen Wortes der Schrift?
– Das Wort, Bd. 1, Das Erscheinen und Wirken Gottes: Du solltest den Weg der Vereinbarkeit mit Christus suchen
Filmausschnitte zu diesem Thema
Warum wurden die heuchlerischen Pharisäer von Leid befallen?
Was ist der Kern der Ablehnung der Pharisäer gegenüber Gott?
Wie man das Wesen der religiösen Pharisäer erkennt
Hymnen zu diesem Thema
Die Wurzel des Widerstands der Pharisäer gegenüber Jesus
Alle, die die Bibel verwenden, um Gott zu verurteilen, sind Pharisäer