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Frage 5: Paulus schrieb in 2. Timotheus 3,16: „Denn alle Schrift, von Gott eingegeben.“ Dies zeigt, dass alles in der Bibel das Wort Gottes ist. Aber einige Menschen behaupten tatsächlich, dass nicht alles in der Bibel das Wort Gottes ist. Bedeutet das nicht, die Bibel zu leugnen und die Menschen zu täuschen?

Antwort:

Was die Ansicht betrifft, „alle Schrift, von Gott eingegeben“, müssen wir den Kontext verstehen, in dem Paulus diese Worte äußerte. Zu der Zeit, als Paulus die Briefe an Timotheus‘ Kirche schrieb, gab es nur das Alte Testament. Das Neue Testament war noch nicht verfasst worden; es gab nur Dutzende verstreuter Briefe, die von den verschiedenen Kirchen aufbewahrt wurden. Dies zeigt, dass sich diese Worte von Paulus auf das Alte Testament bezogen. Die Israeliten betrachten nur das Alte Testament als die Bibel. Das Neue Testament wurde erst nach 300 n. Chr. verfasst. Zu dieser Zeit hielten die Kirchenobersten eine Versammlung ab, denn sie dachten, dass die letzten Tage nahe waren, und dass die Äußerungen des Herrn Jesu und die Briefe der Apostel in einem Buch zusammengefasst werden und an die verschiedenen Kirchen verteilt werden sollten, wie das Alte Testament. Deshalb trugen sie die Briefe der Apostel und Jünger Jesu zusammen und wählten nach Forschungen und Rückversicherungen 27 Bücher aus, die das Neue Testament bildeten; später wurden diese mit dem Alten Testament kombiniert und bildeten die vollständige Bibel. So entstanden das Neue und das Alte Testament. Außerdem müssen wir bei der Entstehung der Bibel auch verstehen, wer genau sie verfasste und aufzeichnete. Die Bibel hat mehrere Dutzend Autoren, aber keiner von ihnen sagte, dass die von ihnen verfassten Briefe von Gott inspiriert waren. Wenn Gott gesagt hätte, dass alle Schriften durch Seine Inspiration entstehen, dann hätte Er es durch Propheten sagen sollen, aber die Prophetenbücher enthalten keine solchen Worte. Auch der Herr Jesus hat solche Worte nie gesagt. Auch die Apostel haben niemals gesagt, dass ihre Briefe und Zeugnisse alle von Gott inspiriert wurden, und darüber hinaus wagten sie nicht zu sagen, dass sie die Worte Gottes waren. Das ist ein Fakt. Aber später glauben alle Gottesgläubigen, dass alles, was Gott gesagt hat, in der Bibel steht, und dass das Neue und Alte Testament von Gott inspiriert waren, obwohl beide von Menschen geschrieben wurden. Aber haben wir jemals darüber nachgedacht, ob dies den Tatsachen entspricht?

Die Bibel wurde von Gott inspiriert, und alles in der Bibel ist das Wort Gottes. Dies ist eine Tatsache, die im Christentum offen akzeptiert wird. Das ist die Meinung der Menschen. Die Meinungen der Menschen können Gott nicht repräsentieren! Nur Gott kennt wirklich die innere Geschichte der Bibel. Werfen wir einen Blick auf die Worte des Allmächtigen Gottes! Der Allmächtige Gott sagt: „Mit Ausnahme der Prophetenbücher, handelt es sich beim Alten Testament tatsächlich größtenteils um historische Aufzeichnungen. Einige der Apostelbriefe des Neuen Testaments stammen von den Erfahrungen der Menschen, und einige entspringen der Aufklärung des Heiligen Geistes; zum Beispiel sind die Paulusbriefe die Arbeit eines Mannes, sie alle entsprangen der Erleuchtung des Heiligen Geistes, und sie wurden für die Kirchen geschrieben, es waren Worte der Ermahnung und der Ermutigung für die Brüder und Schwestern der Kirchen. Es waren keine vom Heiligen Geist gesprochenen Worte – Paulus konnte nicht im Namen des Heiligen Geistes sprechen, und er war auch kein Prophet, und noch weniger hatte er Visionen. Seine Epistel wurden für die Gemeinden von Ephesus, Philadelphia, Galatien und auch andere Kirchen geschrieben“ (aus „Bezüglich der Bibel (3)“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“). „Nicht alles in der Bibel ist eine Aufzeichnung der von Gott persönlich gesprochenen Worte. Die Bibel dokumentiert lediglich die beiden vorangegangenen Abschnitte der Arbeit Gottes; wovon ein Teil eine Aufzeichnung der Vorhersagen der Propheten ist, und ein Teil die Erfahrungen und das Wissen sind, die jene Menschen niedergeschrieben hatten, die von Gott jahrhundertelang verwendet wurden. Menschliche Erfahrungen sind von menschlichen Meinungen und Wissen befleckt, was unvermeidlich ist. Viele der biblischen Bücher enthalten menschliche Vorstellungen, menschliche Vorurteile, und absurde menschliche Auslegungen. Natürlich sind die meisten Worte das Ergebnis der Erleuchtung und Beleuchtung des Heiligen Geistes, und sind korrekte Interpretationen – dennoch kann trotz allem nicht behauptet werden, sie seien gänzlich akkurate Ausdrucksformen der Wahrheit. Ihre Ansichten auf gewisse Dinge sind nichts weiter als das durch persönliche Erfahrung, oder über die Aufklärung des Heiligen Geistes erlangte Wissen. Die Prophezeiungen der Propheten wurden persönlich von Gott aufgetragen: Die Prophezeiungen des Jesaja, Daniel, Esra, Jeremia und Ezechiel entsprangen der direkten Anweisung des Heiligen Geistes, diese Menschen waren Seher, sie hatten den Geist der Prophezeiung empfangen, sie alle waren Propheten des Alten Testaments. Jene Menschen, die diese Inspirationen von Jehova während des Zeitalters des Gesetzes erhalten hatten, verkündeten viele Prophezeiungen, die direkt von Jehova aufgetragen wurden“ (aus „Bezüglich der Bibel (3)“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“). Im Wort des Allmächtigen Gottes wird es sehr deutlich erklärt. Die Bibel ist keine Aufzeichnung aller Worte, die Gott persönlich gesprochen hat; sie dokumentiert nicht nur Gottes Werk. In der Bibel sind nur die Worte vom Gott Jehova, dem Herr Jesus und die Worte der Propheten, die von Gott inspiriert waren, wahrlich das Wort Gottes. Der Rest besteht zum Großteil aus historischen Aufzeichnungen, sowie den Erfahrungen und dem Wissen der Menschen. Deshalb entspricht die Aussage, „alle Schrift, von Gott eingegeben“, nicht den historischen Tatsachen!

aus dem Filmskript von „Enthüllt das Geheimnis über die Bibel“

 

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